Title:
Selektive Peer-Synchronisierung mit gegenseitigen Diensten
Kind Code:
A1


Abstract:

In manchen Ausführungsformen werden eine oder mehrere drahtlose Stationen betrieben, um eine direkte Kommunikation mit benachbarten mobilen Stationen zu konfigurieren, z. B. um eine direkte Kommunikation zwischen den drahtlosen Stationen, ohne einen dazwischenliegenden Zugangspunkt zu verwenden. Ausführungsformen der Offenbarung betreffen einen Mechanismus für eine Vorrichtung, um eine selektive Synchronisierung (oder Cluster-Zusammenführen) mit einer oder mehreren benachbarten Peer-Vorrichtungen durchzuführen. embedded image




Inventors:
Kurian, Lawrie, Calif. (Cupertino, US)
Heerboth, Peter N., Calif. (Cupertino, US)
Liu, Yong, Calif. (Cupertino, US)
Application Number:
DE102018202787A
Publication Date:
08/30/2018
Filing Date:
02/23/2018
Assignee:
Apple Inc. (Calif., Cupertino, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
BARDEHLE PAGENBERG Partnerschaft mbB Patentanwälte, Rechtsanwälte, 81675, München, DE
Claims:
Verfahren zum selektiven Zusammenführen von Clustern von drahtlosen Stationen, umfassend:
Synchronisieren (702) durch eine erste drahtlose Station (106, 606b) einer Zeittaktung mit einer ersten drahtlosen Peer-Station (106, 606a), wobei es sich bei der ersten drahtlosen Peer-Station um eine Zeittaktungshaupteinheit eines ersten Clusters von drahtlosen Stationen handelt (616x);
Empfangen (704) einer Bake von einer zweiten drahtlosen Peer-Station (606c, 606p) über ein Peer-zu-Peer-Kommunikationsprotokoll, wobei die Bake eine Angabe von einem oder mehreren durch die zweite drahtlose Peer-Station (606c, 606p) unterstützten Diensten einschließt, wobei die zweite drahtlose Peer-Station konfiguriert ist, um die Zeittaktung mit einer dritten drahtlosen Peer-Station (606c, 606p) zu synchronisieren, wobei es sich bei der dritten drahtlosen Peer-Station um eine Zeittaktungshaupteinheit eines zweiten Clusters von drahtlosen Stationen (616z) handelt;
Ermitteln (706) auf Grundlage von zumindest zum Teil der Angabe von einem oder mehreren unterstützten Diensten eines Dienstes, der sowohl der drahtlosen Station als auch der zweiten drahtlosen Peer-Station gemeinsam ist; und
Initiieren (708) einer Zusammenführung des ersten Clusters und des zweiten Clusters.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Angabe von einem oder mehreren unterstützten Diensten einen Dienst-Hash-Wert von durch die zweite drahtlose Peer-Station unterstützten Diensten umfasst.

Verfahren nach Anspruch 2, wobei das Ermitteln eines Dienstes, welcher der drahtlosen Station und der zweiten drahtlosen Peer-Station gemeinsam ist, ferner umfasst:
Erzeugen eines lokalen Hash-Wertes von durch die drahtlose Station unterstützten Diensten; und
Vergleichen des lokalen Hash-Wertes mit dem Dienst-Hash-Wert.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Angabe von unterstützten Diensten mindestens einen Parameter für die Synchronisierung festlegt

Verfahren nach Anspruch 4, wobei der mindestens eine Parameter mindestens eines umfasst von:
einer Dienstkennung;
einem Hash-Wert von unterstützten Diensten; oder
einem Netzwerknamen.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ferner umfassend:
Empfangen einer Bake von einer vierten drahtlosen Peer-Station über ein Peer-zu-Peer-Kommunikationsprotokoll, wobei die Bake eine Angabe von durch die vierte drahtlose Peer-Station unterstützten Diensten einschließt, wobei die vierte drahtlose Peer-Station konfiguriert ist, um die Zeittaktung mit einer fünften drahtlosen Peer-Station zu synchronisieren, wobei es sich bei der fünften drahtlosen Peer-Station um eine Zeittaktungshaupteinheit eines dritten Clusters von drahtlosen Stationen handelt;
Feststellen auf Grundlage von zumindest zum Teil der Angabe von durch die vierte drahtlose Peer-Station unterstützten Diensten, dass es keine Dienste gibt, die der drahtlosen Station und der vierten drahtlosen Peer-Station gemeinsam sind; und
Ermitteln, keine Zusammenführung des ersten Clusters mit dem dritten Cluster zu initiieren.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei durch die zweite drahtlose Peer-Station unterstützte Dienste mindestens eines umfassen von:
einem durch die zweite drahtlose Peer-Station bereitgestellten Dienst;
einem durch die zweite drahtlose Peer-Station in Anspruch genommenen Dienst;
einem durch die zweite drahtlose Peer-Station angekündigten Dienst; oder
einem durch die zweite drahtlose Peer-Station gesuchten Dienst.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Dienst, welcher der drahtlosen Station und der zweiten drahtlosen Peer-Station gemeinsam ist, mindestens eines umfasst von:
einem durch die zweite drahtlose Peer-Station bereitgestellten und durch die drahtlose Station gesuchten oder in Anspruch genommenen Dienst;
einem durch die zweite drahtlose Peer-Station in Anspruch genommenen und durch die drahtlose Station gesuchten, angekündigten oder bereitgestellten Dienst;
einem durch die zweite drahtlose Peer-Station angekündigten und durch die drahtlose Station gesuchten oder in Anspruch genommenen Dienst;
einem durch die zweite drahtlose Peer-Station gesuchten und durch die drahtlose Station angekündigten oder bereitgestellten Dienst;
einem durch die drahtlose Station bereitgestellten und durch die zweite drahtlose Peer-Station gesuchten oder in Anspruch genommenen Dienst;
einem durch die drahtlose Station in Anspruch genommenen und durch die zweite drahtlose Peer-Station gesuchten, angekündigten oder bereitgestellten Dienst;
einem durch die drahtlose Station angekündigten und durch die zweite drahtlose Peer-Station gesuchten oder in Anspruch genommenen Dienst; oder
einem durch die drahtlose Station gesuchten und durch die zweite drahtlose Peer-Station angekündigten oder bereitgestellten Dienst.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Bake eines von einer Erkennungsbake oder einer Synchronisierungsbake umfasst.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei vor dem Empfangen das Verfahren ferner umfasst:
Ermitteln auf Grundlage eines Bereitstellens und/oder Inanspruchnehmens einer Anwendung, die eine niedrige Latenz erfordert, ein selektives Zusammenführen von Clustern von drahtlosen Stationen zu aktivieren.

Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Anwendung eines oder mehrere von Anzeigespiegeln, einem Videoanruf oder einem Sprachanruf umfasst.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei das Empfangen (704) der Bake von der zweiten drahtlosen Peer-Station (606c, 606p) über ein Peer-zu-Peer-Kommunikationsprotokoll ein Empfangen der Bake auf einem sozialen Kanal umfasst.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei es sich bei den Clustern von drahtlosen Stationen um Neighbor-Awareness Networking-NAN-Daten-Cluster handelt.

Drahtlose Station (106), umfassend:
mindestens eine Antenne (337, 338);
mindestens eine Funkvorrichtung (329) in Kommunikation mit der mindestens einen Antenne und konfiguriert, um Kommunikation über eine Wi-Fi-Schnittstelle durchzuführen; und
mindestens einen Prozessor (302) in Kommunikation mit der mindestens einen Funkvorrichtung;
wobei der mindestens eine Prozessor konfiguriert ist, um die drahtlose Station zu veranlassen, ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13 durchzuführen.

Einrichtung, umfassend:
einen Speicher (306); und
mindestens einen Prozessor (302) in Kommunikation mit dem Speicher;
wobei der mindestens eine Prozessor konfiguriert ist, um ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13 durchzuführen.

Description:
BEREICH

Die vorliegende Erfindung betrifft die drahtlose Kommunikation einschließlich Techniken zur drahtlosen Kommunikation zwischen drahtlosen Stationen in einem drahtlosen Netzwerksystem.

BESCHREIBUNG DER VERWANDTEN TECHNIK

Die Nutzung von Systemen für drahtlose Kommunikation nimmt rapide zu. Ferner hat sich die Technologie für drahtlose Kommunikation von reiner Sprachkommunikation weiterentwickelt und schließt nun auch die Übertragung von Daten ein, wie beispielsweise Internet- und/oder Multimedia-Inhalt. Einen beliebten Standard für drahtlose Kommunikation mit kurzer/mittlerer Reichweite stellt ein drahtloses lokales Netzwerk (wireless local area network (WLAN)) dar. Modernste WLANs beruhen auf dem Standard IEEE 802.11 (oder kurz 802.11) und werden unter dem Markennamen Wi-Fi vermarktet. WLAN-Netzwerke verknüpfen eine oder mehrere Vorrichtungen mit einem drahtlosen Zugangspunkt, der wiederum Konnektivität mit dem weitflächigeren Internet bereitstellt.

In 802.11-Systemen wird eine Vorrichtung, die drahtlos mit anderen Vorrichtungen verbunden wird, als eine „Station“ oder STA, „mobile Station“, Benutzervorrichtung“ oder „Benutzerausrüstung“ oder kurz UE (User Equipment) bezeichnet. Bei drahtlosen Stationen kann es sich entweder um drahtlose Zugangspunkte (Access Points (APs)) oder drahtlose Clients (oder mobile Stationen) handeln. APs, die auch als Drahtlos-Router bezeichnet werden, agieren als Basisstationen für das Drahtlosnetzwerk. APs senden und empfangen Funkfrequenzsignale für eine Kommunikation mit drahtlosen Client-Vorrichtungen. APs können auch typischerweise eine Kopplung mit dem Internet in einer drahtgebundenen Weise herstellen. Bei auf einem 802.11-Netzwerk arbeitenden, drahtlosen Clients kann es sich um beliebige von vielfältigen Vorrichtungen handeln, wie beispielsweise Laptops, Tablet-Vorrichtungen, Smartphones oder feste Vorrichtungen, wie beispielsweise Desktop-Computer. Drahtlose Client-Vorrichtungen werden hierin als Benutzerausrüstung (User Equipment (oder kurz UE)) bezeichnet. Manche drahtlosen Client-Vorrichtungen werden hierin auch kollektiv als mobile Vorrichtungen oder mobile Stationen bezeichnet (obwohl es sich, wie vorstehend festgehalten, bei drahtlosen Client-Stationen insgesamt auch um stationäre Vorrichtungen handeln kann).

Bei manchen Systemen des Standes der Technik sind mobile Wi-Fi-Stationen in der Lage, direkt miteinander zu kommunizieren, ohne einen dazwischenliegenden Zugangspunkt zu verwenden. Verbesserungen am Betrieb solcher Vorrichtungen sind jedoch erwünscht, wie beispielsweise bei einer Einrichtung und Koordination der Kommunikation zwischen solchen Vorrichtungen.

ZUSAMMENFASSUNG

Manche hierin beschriebene Ausführungsformen betreffen Systeme und Verfahren für drahtlose Peer-Stationen (z. B. drahtlose Stationen, die konfiguriert sind, um mit benachbarten drahtlosen Stationen zu kommunizieren, ohne einen dazwischenliegenden Zugangspunkt zu verwenden), um Multicast-Gruppen zu initiieren, zu planen und zu erkennen.

Manche Ausführungsformen betreffen eine drahtlose Station, die eine oder mehrere Antennen, eine oder mehrere Funkvorrichtungen und einen oder mehrere mit den Funkvorrichtungen (direkt oder indirekt) gekoppelte Prozessoren einschließt. Mindestens eine Funkvorrichtung ist dazu konfiguriert, Wi-Fi-Kommunikation, z. B. über eine Wi-Fi-Schnittstelle, durchzuführen. Die drahtlose Station kann Sprach- und/oder Datenkommunikation durchführen, ebenso wie beliebige oder alle hierein beschriebenen Verfahren.

In manchen Ausführungsformen werden eine oder mehrere drahtlose Stationen betrieben, um eine direkte Kommunikation mit benachbarten mobilen Stationen zu konfigurieren, z. B. um eine direkte Kommunikation zwischen den drahtlosen Stationen, ohne einen dazwischenliegenden Zugangspunkt zu verwenden. Ausführungsformen der Offenbarung betreffen einen Mechanismus für Peer-Vorrichtungen, um eine selektive Synchronisierung (oder Cluster-Zusammenführen) miteinander durchzuführen.

In manchen Ausführungsformen kann die Kommunikation über ein Peer-zu-Peer-Protokoll für drahtlose Kommunikation durchgeführt werden, wie beispielsweise „Neighbor Awareness Networking“ (NAN, Nachbarbewusstseinsnetzwerkbetrieb). Somit betreffen Ausführungsformen der Offenbarung auch eine NAN-Multicast-Gruppen-Bildung, einschließlich Rollenauswahl und Planen innerhalb des NAN-Rahmenwerks. Die hierin beschriebenen NAN-Ausführungsformen stellen einen Mechanismus für eine NAN-Vorrichtung bereit, um eine Multicast-Gruppe zu initiieren (oder einzurichten) und zu planen sowie benachbarte NAN-Vorrichtungen in einer Multicast-Gruppe zu registrieren, Multicast-Gruppen zusammenzuführen und Multicast-Gruppen zu beenden.

In manchen Ausführungsformen kann eine drahtlose Station konfiguriert sein, eine Zeittaktung mit einer ersten drahtlosen Peer-Station zu synchronisieren. Bei der ersten drahtlosen Peer-Station kann es sich um eine Zeittaktungshaupteinheit (oder Anker-Haupteinheit) eines ersten Clusters von drahtlosen Stationen handeln. Zusätzlich kann die drahtlose Station konfiguriert sein, um eine Bake von einer zweiten drahtlosen Peer-Station über ein Peer-zu-Peer-Kommunikationsprotokoll zu empfangen. Die Bake kann eine Angabe von durch die zweite drahtlose Peer-Station unterstützten Diensten einschließen. In manchen Ausführungsformen umfasst die Angabe von unterstützten Diensten einen Hash-Wert von durch die zweite drahtlose Peer-Station unterstützten Diensten. Die zweite drahtlose Peer-Station kann konfiguriert sein, um eine Zeittaktung mit einer dritten drahtlosen Peer-Station zu synchronisieren, wobei es sich bei der dritten drahtlosen Peer-Station um eine Zeittaktungshaupteinheit (oder Anker-Haupteinheit) eines zweiten Clusters von drahtlosen Stationen handeln kann. Die drahtlose Station kann ferner dazu konfiguriert sein, auf Grundlage von zumindest zum Teil der Angabe von unterstützten Diensten einen Dienst zu ermitteln, welcher der drahtlosen Station und der zweiten drahtlosen Peer-Station gemeinsam ist, und eine Zusammenführung des ersten und zweiten Clusters zu initiieren.

Diese Zusammenfassung soll einen kurzen Überblick über manches des in diesem Dokument beschriebenen Gegenstands bereitstellen. Dementsprechend ist ersichtlich, dass die vorstehend beschriebenen Merkmale nur Beispiele darstellen und nicht als den Umfang oder Geist des hierin beschriebenen Gegenstands in irgendeiner Weise einengend aufgefasst werden sollten. Weitere Merkmale, Aspekte und Vorteile des hierin beschriebenen Gegenstands werden anhand der folgenden detaillierten Beschreibung, der Figuren und der Ansprüche ersichtlich.

Figurenliste

Ein besseres Verständnis des vorliegenden Gegenstandes kann erreicht werden, wenn die folgende detaillierte Beschreibung der Ausführungsformen in Verbindung mit den folgenden Zeichnungen betrachtet wird.

  • 1 veranschaulicht ein Beispiel-WLAN-Kommunikationssystem gemäß manchen Ausführungsformen.
  • 2 veranschaulicht ein vereinfachtes Beispielblockdiagramm eines WLAN-Zugangspunktes (AP) gemäß manchen Ausführungsformen.
  • 3 veranschaulicht ein vereinfachtes Beispielblockdiagramm einer mobilen Station (UE) gemäß manchen Ausführungsformen.
  • 4 veranschaulicht ein Beispiel eines Cluster-Baums mit einer Ankerhaupteinheit gemäß Implementierungen.
  • 5A bis C veranschaulichen ein Beispiel eines Zusammenführens (Synchronisierung) von Clustern gemäß Implementierungen.
  • 6A bis D veranschaulichen ein Beispiel eines selektiven Zusammenführens (Synchronisierung) von Clustern gemäß manchen Ausführungsformen.
  • 7 veranschaulicht ein Blockdiagramm eines Beispiels eines Verfahrens zum selektiven Zusammenführen (Synchronisierung) von Clustern gemäß manchen Ausführungsformen.
  • 8 veranschaulicht ein Blockdiagramm eines Beispiels eines Verfahrens für eine selektive Synchronisierung von Peer-Vorrichtungen auf Grundlage von unterstützten Diensten gemäß manchen Ausführungsformen.

Während die hierin beschriebenen Merkmale vielfältigen Modifikationen und alternativen Formen zugänglich sind, werden spezifische Ausführungsformen davon in beispielhafter Weise in den Zeichnungen gezeigt und hierin detailliert beschrieben. Es sollte jedoch verstanden werden, dass die Zeichnungen und die detaillierte Beschreibung dazu nicht als auf die bestimmte offenbarte Form beschränkend gedacht sind, sondern dass die Erfindung im Gegenteil alle Modifikationen, Äquivalente und Alternativen abdecken soll, die in den Geist und Umfang des Gegenstandes fallen, wie er durch die angehängten Ansprüche definiert ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNGAkronyme

In der vorliegenden Anmeldung werden verschiedene Akronyme verwendet. Definitionen der am häufigsten in der vorliegenden Anmeldung verwendeten Akronyme werden nachstehend bereitgestellt:

  • UE: User Equipment (Benutzerausrüstung)
  • AP: Access Point (Zugangspunkt)
  • DL: Downlink (von BS zu UE)
  • UL: Uplink (von UE zu BS)
  • TX: Übertragung/Übertragen
  • RX: Empfang/Empfangen
  • LAN: Local Area Network (Lokales Netzwerk)
  • WLAN: Wireless LAN (Drahtloses LAN)
  • RAT: Radio Access Technology (Funkzugangstechnologie)
  • DW: Discovery Window (Erkennungsfenster)
  • NW: Negotiation Window (Aushandlungsfenster)
  • FAW: Further Availability Window (weiteres Verfügbarkeitsfenster)
  • SID: Service ID (Dienst-ID)
  • SInf: Service Information (Dienstinformationen)
  • Sinf-Seg: Service Information Segment (Dienstinformationssegment)
  • NW-Req: von der NAN-Vorrichtung anzufordern, sich im NW zu präsentieren
  • CaOp: Capabilities and Operations elements (Fähigkeiten und Operationselemente)
  • Security: Sicherheitspräferenzen
  • SessionInfo: advertisement_id, session_mac, session_id, port, proto
  • ChList: bevorzugte Datenpfadkanäle
  • AM: Anchor Master (Ankerhaupteinheit)
  • DW: Discovery Window (Erkennungsfenster)
  • HCFR: Hop Count From Remote Devices (Sprunganzahl von entfernt angeordneten Vorrichtungen)
  • NAN: Neighbor Awareness Network (Nachbarbewusstseinsnetzwerk)
  • SDA: Service Descriptor Attribute (Dienstbeschreiberattribut)
  • SDF: Service Discovery Frame (Diensterkennungsrahmen)
  • SRF: Service Response Filter (Dienstantwortfilter)
  • TSF: Time Synchronization Function (Zeitsynchronisierungsfunktion)

Terminologie

Es folgt ein Glossar von Begriffen, die in dieser Offenbarung verwendet werden:

  • Speichermedium - Eine beliebige von unterschiedlichen, nicht-flüchtigen Arbeitsspeichervorrichtungen oder Datenspeichervorrichtungen. Der Begriff „Speichermedium“ soll einschließen: ein Installationsmedium, z. B. eine CD-ROM, Floppydisketten oder eine Bandvorrichtung; einen Computersystemspeicher oder einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff, wie einen DRAM, DDR-RAM, SRAM, EDO-RAM, Rambus-RAM usw.; einen nicht-flüchtigen Speicher, wie einen Flash-Speicher, magnetische Medien, z. B. ein Festplattenlaufwerk oder einen optischen Datenspeicher; einen Registerspeicher oder andere ähnliche Typen von Speicherelementen usw. Das Speichermedium kann auch andere Arten von nicht-flüchtigem Speicher sowie Kombinationen davon einschließen. Darüber hinaus kann sich das Speichermedium in einem ersten Computersystem befinden, in dem die Programme ausgeführt werden, oder es kann sich in einem zweiten, anderen Computersystem befinden, das über ein Netzwerk, wie beispielsweise das Internet, mit dem ersten Computersystem verbunden ist. In letzterem Fall kann das zweite Computersystem dem ersten Computer Programmanweisungen zum Ausführen bereitstellen. Der Begriff „Speichermedium“ kann zwei oder mehrere Speichermedien einschließen, die sich an verschiedenen Orten befinden können, z. B. in verschiedenen Computersystemen, die über ein Netzwerk verbunden sind. Das Speichermedium kann Programmanweisungen speichern (z. B. ausgeführt als Computerprogramme), die durch einen oder mehrere Prozessoren ausgeführt werden können.
  • Trägermedium - ein Speichermedium wie vorstehend beschrieben sowie ein physisches Übertragungsmedium, wie beispielsweise ein Bus, ein Netzwerk und/oder ein anderes physisches Übertragungsmedium, das Signale, wie beispielsweise elektrische, elektromagnetische oder digitale Signale, überträgt.
  • Computersystem - ein beliebiges von verschiedenartigen Rechen- oder Verarbeitungssystemen, einschließlich eines Personal Computer Systems (PC), eines Großrechnersystems, einer Workstation, einer Network-Appliance, einer Internet-Appliance, eines persönlichen digitalen Assistenten (Personal Digital Assistant (PDA)), eines Fernsehsystems, eines Grid-Computing-Systems oder einer anderen Vorrichtung oder Kombinationen von Vorrichtungen. Im Allgemeinen kann der Begriff „Computersystem“ weit definiert werden, um jede Vorrichtung (oder Kombination von Vorrichtungen) mit mindestens einem Prozessor einzuschließen, der Anweisungen aus einem Speichermedium ausführt.
  • Mobile Vorrichtung (oder mobile Station) - ein beliebiger von vielfältigen Typen von Computersystemvorrichtungen, die mobil oder tragbar sind, und der drahtlose Kommunikation unter Verwendung von WLAN-Kommunikation durchführt. Beispiele mobiler Vorrichtungen schließen Mobiltelefone oder Smartphones (z. B. iPhone™, Android™-gestützte Telefone) und Tablet-Computer, wie beispielsweise iPad™, Samsung Galaxy™ usw., ein. Vielfältige weitere Typen von Vorrichtungen fallen in diese Kategorie, wenn sie Wi-Fi- oder sowohl Mobilfunk- als auch Wi-Fi-Kommunikationsfähigkeiten einschließen, wie beispielsweise Laptop-Computer (z. B. MacBook™), tragbare Spielevorrichtungen (z. B. Nintendo DS™, PlayStation Portable™, Gameboy Advance™, iPhone™), tragbare Internetvorrichtungen und weitere handgehaltene Vorrichtungen sowie am Körper tragbare Vorrichtungen, wie beispielsweise intelligente Uhren (smart watches), intelligente Brillen (smart glasses), Kopfhörer, Anhänger, Hörelemente usw. Im Allgemeinen kann der Begriff „mobile Vorrichtung“ breit definiert werden, um jede elektronische, Rechen- und/oder Telekommunikationsvorrichtung (oder Kombination von Vorrichtungen) einzubeziehen, die einfach durch einen Benutzer transportiert wird und unter Verwendung von WLAN oder Wi-Fi zu drahtloser Kommunikation fähig ist.
  • Drahtlose Vorrichtung (oder drahtlose Station) - ein beliebiger von vielfältigen Typen von Computersystemvorrichtungen, der drahtlose Kommunikation unter Verwendung von WLAN-Kommunikation durchführt. Wie hierin verwendet, kann sich der Begriff „drahtlose Vorrichtung“ auf eine mobile Vorrichtung, wie vorstehend definiert, oder eine stationäre Vorrichtung, wie beispielsweise einen stationären drahtlosen Client oder eine drahtlose Basisstation, beziehen. Zum Beispiel kann es sich bei einer drahtlosen Vorrichtung um einen beliebigen Typ von drahtloser Station eines 802.11-Systems handeln, wie beispielsweise einen Zugangspunkt (AP) oder eine Client-Station (STA oder UE). Weitere Beispiele schließen Fernseher, Medienwiedergabeeinheiten (z. B. AppleTV™, Roku™, Amazon FireTV™, Google Chromecast™ usw.), Kühlschränke, Waschmaschinen, Thermostate und so fort ein.
  • WLAN - Der Begriff „WLAN“ besitzt die gesamte Breite seiner üblichen Bedeutung und schließt mindestens ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk oder eine RAT ein, das bzw. die durch WLAN-Zugangspunkte bedient wird und durch diese Zugangspunkte Konnektivität zum Internet bereitstellt. Modernste WLANs beruhen auf „IEEE 802.11“-Standards und werden unter dem Namen „Wi-Fi“ vermarktet. Ein WLAN-Netzwerk unterscheidet sich von einem Mobilfunknetz.
  • Verarbeitungselement - bezieht sich auf vielfältige Implementierungen von digitaler Schaltlogik, die eine Funktion in einem Computersystem durchführen. Zusätzlich kann sich „Verarbeitungselement“ auf vielfältige Implementierungen von analoger oder Mischsignal(Kombination aus analog und digital)-Schaltlogik beziehen, die eine Funktion (oder Funktionen) in einem Computer oder Computersystem durchführen. Verarbeitungselemente schließen zum Beispiel Schaltungen ein, wie beispielsweise eine integrierte Schaltung (integrated circuit (IC)), eine ASIC (Application Specific Integrated Circuit, anwendungsspezifische integrierte Schaltung), Abschnitte oder Schaltungen einzelner Prozessorkerne, vollständige Prozessorkerne, einzelne Prozessoren, programmierbare Hardware-Vorrichtungen, wie beispielsweise eine feldprogrammierbare Gatteranordnung (field programmable gate array (FPGA)) und/oder größere Abschnitte von Systemen, die mehrere Prozessoren einschließen.
  • NAN-Datenverbindung (NAN data link (NDL)) - bezieht sich auf eine Kommunikationsverbindung zwischen drahtlosen Peer-Stationen (z. B. NAN-Peer-Vorrichtungen). Es ist zu beachten, dass sich die Peer-Vorrichtungen in einem gemeinsamen (z. B. demselben) NAN-Cluster befinden können. Zusätzlich kann eine NAN-Datenverbindung einen oder mehrere NAN-Datenpfade zwischen drahtlosen Peer-Stationen unterstützen. Es ist ferner zu beachten, dass eine NAN-Datenverbindung nur zu einem einzigen NAN-Daten-Cluster gehören kann.
  • NAN-Datenpfad (NAN datapath (NDP)) - bezieht sich auf eine Kommunikationsverbindung zwischen drahtlosen Peer-Stationen, die einen Dienst unterstützt. Es ist zu beachten, dass ein oder mehrere NAN-Datenpfade durch eine NAN-Datenverbindung unterstützt werden können. Zusätzlich ist zu beachten dass ein NAN-Datenpfad einen Dienst zwischen drahtlosen Stationen unterstützt. Typischerweise wird es sich bei einer der drahtlosen Peer-Stationen um einen Herausgeber des Dienstes handeln, und bei der anderen drahtlosen Peer-Station wird es sich um einen Abonnenten des Dienstes handeln.
  • NAN-Cluster - bezieht sich auf mehrere drahtlose Peer-Stationen, die über eine Synchronisierung mit einer gemeinsamen Zeitquelle (z. B. einer gemeinsamen NAN-Uhr) verbunden sind. Es ist zu beachten, dass eine drahtlose Peer-Station ein Mitglied von mehr als einem NAN-Cluster sein kann.
  • NAN-Daten-Cluster (NAN data cluster (NDC)) - bezieht sich auf einen Satz von drahtlosen Peer-Stationen in einem gemeinsamen (z. B. demselben) NAN-Cluster, die einen gemeinsamen Basisplan (z. B. einen NAN-Daten-Cluster-Basisplan) gemeinsam nutzen. Zusätzlich können drahtlose Peer-Stationen in einem NAN-Daten-Cluster mindestens eine NAN-Datenverbindung, die einen aktiven Datenpfad einschließt, mit einer anderen drahtlosen Mitgliedsstation innerhalb des NAN-Daten-Clusters gemeinsam nutzen.

Es ist zu beachten, dass eine drahtlose Peer-Station ein Mitglied von mehr als einem NAN-Cluster sein kann; wie jedoch zuvor festgehalten, gehört eine NAN-Datenverbindung zu exakt einem einzigen NAN-Daten-Cluster. Es ist ferner zu beachten, dass in einem NAN-Daten-Cluster alle drahtlosen Mitglieds-Peer-Stationen eine enge Synchronisierung (z. B. über einen NAN-Daten-Cluster-Basisplan) zwischen einander unterhalten können und in einem oder mehreren gemeinsamen (z. B. denselben) weiteren Verfügbarkeitszeitschlitzen (oder -fenstern) anwesend sein können, wie durch einen NAN-Daten-Cluster-Basisplan angegeben. Zusätzlich kann jede NAN-Datenverbindung ihren eigenen NAN-Datenverbindungsplan besitzen, und bei dem NAN-Datenverbindungsplan kann es sich um eine Obermenge eines NAN-Daten-Cluster-Basisplans handeln.

Automatisch - bezieht sich auf eine durch ein Computersystem oder eine Vorrichtung (z. B. eine Schaltlogik, programmierbare Hardware-Elemente, ASICs usw.) durchgeführte Aktion oder Operation (z. B. eine durch das Computersystem ausgeführte Software) ohne Benutzereingabe, welche die Aktion oder die Operation direkt festlegt. Somit steht der Begriff „automatisch“ im Gegensatz zu einer durch den Benutzer manuell durchgeführten oder festgelegten Operation, bei welcher der Benutzer eine Eingabe macht, um die Operation direkt durchzuführen. Eine automatische Verfahrensweise kann durch eine durch den Benutzer bereitgestellte Eingabe initiiert werden, die nachfolgenden Aktionen, die „automatisch“ durchgeführt werden, werden jedoch nicht durch den Benutzer festgelegt, werden z. B. nicht „manuell“ durchgeführt, wobei der Benutzer jede durchzuführende Aktion festlegt. Zum Beispiel füllt ein Benutzer, der ein elektronisches Formular ausfüllt, indem er jedes Feld auswählt und eine Eingabe bereitstellt, die Informationen festlegt (z. B. durch Eintippen von Informationen, Auswählen von Kontrollkästchen, Optionsfeldauswahl usw.), das Formular manuell aus, auch wenn das Computersystem das Formular als Reaktion auf die Benutzeraktionen aktualisieren muss. Das Formular kann automatisch durch das Computersystem ausgefüllt werden, wobei das Computersystem (z. B. auf dem Computersystem ausgeführte Software) die Felder des Formulars analysiert und das Formular ganz ohne eine Benutzereingabe, welche die Antworten auf die Felder festlegt, ausfüllt. Wie vorstehend angegeben, kann der Benutzer das automatische Ausfüllen des Formulars aufrufen, ist jedoch nicht am eigentlichen Ausfüllen des Formulars beteiligt (z. B. legt der Benutzer Antworten für Felder nicht manuell fest, sondern diese werden automatisch ausgefüllt). Die vorliegende Beschreibung stellt verschiedene Beispiele für Operationen bereit, die als Reaktion auf Aktionen, die der Benutzer vorgenommen hat, automatisch durchgeführt werden.

Gleichzeitig - bezieht sich auf eine parallele Ausführung oder Durchführung, wobei Aufgaben, Prozesse, Signalisieren, Nachrichtenvermittlung oder Programme in einer sich zumindest teilweise überlappenden Weise durchgeführt werden. Zum Beispiel kann Gleichzeitigkeit unter Verwendung eines „starken“ oder strengen Parallelismus, wobei Aufgaben (zumindest teilweise) parallel auf jeweiligen Rechenelementen ausgeführt werden, oder unter Verwendung eines „schwachen Parallelismus“ implementiert werden, wobei Aufgaben in einer verzahnten Weise, z. B. durch Zeitmultiplexen von Ausführungssträngen, durchgeführt werden.

Konfiguriert zu - Verschiedene Komponenten können als „konfiguriert zum“ Durchführen einer oder mehrerer Aufgaben beschrieben sein. In solchen Kontexten handelt es sich bei „konfiguriert, um zu“ um eine weit gefasste Anführung, die allgemein bedeutet „eine Struktur besitzend, die“ die Aufgabe oder Aufgaben während des Betriebs durchführt. Insofern kann die Komponente konfiguriert sein, die Aufgabe durchzuführen, selbst wenn die Komponente diese Aufgabe derzeit gerade nicht durchführt (z. B. kann ein Satz von elektrischen Leitern konfiguriert sein, ein Modul elektrisch mit einem anderen Modul zu verbinden, selbst wenn die zwei Module nicht verbunden sind). In manchen Kontexten kann es sich bei „konfiguriert, um zu“ um eine weit gefasste Anführung einer Struktur handeln, die allgemein bedeutet „Schaltung besitzend, die“ die Aufgabe oder Aufgaben während des Betriebs durchführt. Insofern kann die Komponente konfiguriert sein, um die Aufgabe durchzuführen, selbst wenn die Komponente derzeit nicht eingeschaltet ist. Im Allgemeinen kann die Schaltung, welche die Struktur entsprechend „konfiguriert, um zu“ bildet, Hardwareschaltungen einschließen.

Vielfältige Komponenten können der Zweckmäßigkeit wegen in der Beschreibung so beschrieben sein, dass sie eine Aufgabe oder Aufgaben durchführen. Solche Beschreibungen sollten so interpretiert werden, als würden sie den Ausdruck „konfiguriert, um zu“ einschließen. Durch das Anführen einer Komponente, die konfiguriert ist, eine oder mehrere Aufgaben durchzuführen, wird ausdrücklich keine Berufung auf eine Auslegung gemäß 35 USC § 112 (f) für diese Komponente beabsichtigt.

Die hierin verwendeten Überschriften dienen nur organisatorischen Zwecken und sollen nicht verwendet werden, um den Umfang der Beschreibung einzuschränken. Wie in dieser Anmeldung verwendet, wird das Wort „können“ im ermöglichenden Sinn (d. h. „das Potential besitzend zu“ bedeutend) und nicht im zwingenden Sinn (d. h. „müssen“ bedeutend) verwendet. Die Worte „einschließen“, „einschließlich“ und „schließt ein“ usw. geben offene Beziehungen an und bedeuten daher einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf. Gleichermaßen gaben auch die Worte „besitzen“, „besitzend“ und „besitzt“ usw. offene Beziehungen an und bedeuten daher besitzend, jedoch nicht beschränkt auf. Die Begriffe „erstes“, „zweites, „drittes“, und so fort, wie hierin verwendet, werden als Kennzeichnungen für Substantive verwendet, denen sie vorangehen, und implizieren keine Art von Ordnung (z. B. räumlich, zeitlich, logisch usw.), es sei denn eine solche Ordnung ist ausdrücklich anderweitig angegeben. Zum Beispiel schließt eine „elektrisch mit dem Modulsubstrat verbundene dritte Komponente“ Szenarios nicht aus, in denen eine „elektrisch mit dem Modulsubstrat verbundene vierte Komponente“ vor der dritten Komponente verbunden ist, sofern nicht anderweitig festgelegt. Gleichermaßen erfordert ein „zweites“ Merkmal nicht, das ein „erstes „Merkmal vor dem „zweiten“ Merkmal implementiert ist, sofern nicht anderweitig festgelegt.

Figur 1 - WLAN-System

1 veranschaulicht ein Beispiel-WLAN-System gemäß manchen Ausführungsformen. Wie gezeigt, schließt das beispielhafte WLAN-System eine Mehrzahl von drahtlosen Client-Stationen oder Vorrichtungen, oder Benutzerausrüstung (UEs), 106 ein, die konfiguriert sind, über einen drahtlosen Kommunikationskanal 142 mit einem Zugangspunkt (AP) 112 zu kommunizieren. Bei dem AP 112 kann es sich um einen Wi-Fi-Zugangspunkt handeln. Der AP 112 kann über einen drahtgebundenen und/oder einen drahtlosen Kommunikationskanal 150 mit einer oder mehreren anderen elektronischen Vorrichtungen (nicht gezeigt) und/oder einem anderen Netzwerk 152, wie beispielsweise dem Internet, kommunizieren. Zusätzliche elektronische Vorrichtungen, wie beispielsweise die entfernt angeordnete Vorrichtung 154, können mit Komponenten des WLAN-Systems über das Netzwerk 152 kommunizieren. Zum Beispiel kann es sich bei der entfernt angeordneten Vorrichtung 154 um eine andere drahtlose Client-Station handeln. Das WLAN-System kann konfiguriert sein, gemäß einem beliebigen von vielfältigen Kommunikationsstandards zu arbeiten, wie beispielsweise den verschiedenen IEEE 802.11-Standards. In manchen Ausführungsformen ist mindestens eine drahtlose Vorrichtung 106 konfiguriert, direkt mit einer oder mehreren benachbarten mobilen Vorrichtungen (z. B. über direkte Kommunikationskanäle 140) ohne Verwendung des Zugangspunktes 112 zu kommunizieren.

In manchen Ausführungsformen, wie nachstehend weiter beschrieben, kann eine drahtlose Vorrichtung 106 konfiguriert sein, Verfahren durchzuführen, um eine Zeittaktung mit einer ersten drahtlosen Peer-Vorrichtung zu synchronisieren. Bei der ersten drahtlosen Peer-Vorrichtung kann es sich um eine Zeittaktungshaupteinheit (oder Anker-Haupteinheit) eines ersten Clusters von drahtlosen Vorrichtungen handeln. Zusätzlich kann die drahtlose Vorrichtung 106 konfiguriert sein, um eine Bake von einer zweiten drahtlosen Peer-Vorrichtung über ein Peer-zu-Peer-Kommunikationsprotokoll zu empfangen. Die Bake kann eine Angabe von durch die zweite drahtlose Peer-Vorrichtung unterstützten Diensten einschließen. In manchen Ausführungsformen umfasst die Angabe von unterstützten Diensten einen Hash-Wert von durch die zweite drahtlose Peer-Vorrichtung unterstützten Diensten. Die zweite drahtlose Peer-Station kann konfiguriert sein, um eine Zeittaktung mit einer dritten drahtlosen Peer-Vorrichtung zu synchronisieren, wobei es sich bei der dritten drahtlosen Peer-Vorrichtung um eine Zeittaktungshaupteinheit (oder Anker-Haupteinheit) eines zweiten Clusters von drahtlosen Vorrichtungen handeln kann. Die drahtlose Vorrichtung 106 kann ferner konfiguriert sein, um auf Grundlage von zumindest zum Teil der Angabe von unterstützten Diensten einen Dienst zu ermitteln, welcher der drahtlosen Vorrichtung 106 und der zweiten drahtlosen Peer-Vorrichtung gemeinsam ist, und eine Zusammenführung des ersten und zweiten Clusters zu initiieren.

Figur 2 - Zugangspunkt-Blockdiagramm

2 veranschaulicht ein beispielhaftes Blockdiagramm eines Zugangspunktes (AP) 112. Es wird festgehalten, dass das Blockdiagramm des AP von 2 nur ein bestimmtes Beispiel für ein mögliches System darstellt. Wie gezeigt, kann der Zugangspunkt 112 einen Prozessor oder Prozessoren 204 einschließen, die Programmanweisungen für den AP 112 ausführen können. Der Prozessor oder die Prozessoren 204 können zudem (direkt oder indirekt) mit einer Speicherverwaltungseinheit (Memory Management Unit (MMU)) 240, die konfiguriert sein kann, um Adressen von dem Prozessor oder den Prozessoren 204 zu empfangen und diese Adressen in Orte in einem Speicher (z. B. in einem Speicher 260 und einem Nur-Lese-Speicher (Read Only Memory (ROM)) 250) zu übersetzen, oder mit anderen Schaltungen oder Vorrichtungen gekoppelt sein.

Der AP 112 kann mindestens einen Netzwerkanschluss 270 einschließen. Der Netzwerkanschluss 270 kann konfiguriert sein, eine Kopplung mit einem drahtgebundenen Netzwerk herzustellen und einer Mehrzahl von Vorrichtungen, wie beispielsweise den mobilen Vorrichtungen 106, Zugang zum Internet bereitzustellen. Zum Beispiel kann der Netzwerkanschluss 270 (oder ein zusätzlicher Netzwerkanschluss) konfiguriert sein, eine Kopplung mit einem lokalen Netzwerk, wie beispielsweise einem Heimnetzwerk oder einem Unternehmensnetzwerk, herzustellen. Zum Beispiel kann es sich bei dem Anschluss 270 um einen Ethernet-Anschluss handeln. Das lokale Netzwerk kann Konnektivität mit zusätzlichen Netzwerken, wie beispielsweise dem Internet, bereitstellen.

Der AP 112 kann mindestens eine Antenne 234 einschließen, die konfiguriert sein kann, um als ein drahtloser Transceiver zu arbeiten, und kann ferner konfiguriert sein, um über eine Schaltlogik für drahtlose Kommunikation 230 mit der mobilen Vorrichtung 106 zu kommunizieren. Die Antenne 234 kommuniziert mit der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation 230 über die Kommunikationskette 232. Die Kommunikationskette 232 kann eine oder mehrere Empfangsketten, eine oder mehrere Sendeketten oder beides einschließen. Die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation 230 kann konfiguriert sein, über Wi-Fi oder WLAN, z. B. 802.11, zu kommunizieren. Die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation 230 kann zudem, oder alternativ dazu, konfiguriert sein, über vielfältige weitere Technologien für drahtlose Kommunikation zu kommunizieren, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, „Long-Term Evolution“ (LTE), „LTE Advanced“ (LTE-A), „Global System for Mobile“ (GSM), „Wideband Code Division Multiple Access“ (WCDMA), CDMA2ooo usw., wenn sich der AP zum Beispiel im Falle einer kleinen Zelle oder in anderen Fällen, in denen es für den AP 112 wünschenswert sein kann, über verschiedene unterschiedliche Technologien für drahtlose Kommunikation zu kommunizieren, am selben Ort wie eine Basisstation befindet.

In manchen Ausführungsformen, wie nachstehend weiter beschrieben, kann der AP 112 konfiguriert sein, um Verfahren durchzuführen, um eine Zeittaktung mit einer ersten drahtlosen Peer-Station zu synchronisieren. Bei der ersten drahtlosen Peer-Station kann es sich um eine Zeittaktungshaupteinheit (oder Anker-Haupteinheit) eines ersten Clusters von drahtlosen Stationen handeln. Zusätzlich kann der AP 112 konfiguriert sein, eine Bake von einer zweiten drahtlosen Peer-Station über ein Peer-zu-Peer-Kommunikationsprotokoll zu empfangen. Die Bake kann eine Angabe von durch die zweite drahtlose Peer-Station unterstützten Diensten einschließen. In manchen Ausführungsformen umfasst die Angabe von unterstützten Diensten einen Hash-Wert von durch die zweite drahtlose Peer-Station unterstützten Diensten. Die zweite drahtlose Peer-Station kann konfiguriert sein, eine Zeittaktung mit einer dritten drahtlosen Peer-Station zu synchronisieren, wobei es sich bei der dritten drahtlosen Peer-Station um eine Zeittaktungshaupteinheit (oder Anker-Haupteinheit) eines zweiten Clusters von drahtlosen Stationen handeln kann. Der AP 112 kann ferner konfiguriert sein, um auf Grundlage von zumindest zum Teil der Angabe von unterstützten Diensten einen Dienst zu ermitteln, welcher dem AP 112 und der zweiten drahtlosen Peer-Station gemeinsam ist, und eine Zusammenführung des ersten und zweiten Clusters zu initiieren.

Figur 3 - Client-Station-Blockdiagramm

3 veranschaulicht ein vereinfachtes Beispielblockdiagramm einer Client-Station 106. Es wird festgehalten, dass das Blockdiagramm der Client-Station von 3 nur ein bestimmtes Beispiel für eine mögliche Client-Station darstellt. Gemäß Ausführungsformen kann es sich bei der Client-Station 106 um eine Benutzerausrüstungsvorrichtung (UE-Vorrichtung), eine mobile Vorrichtung oder mobile Station und/oder eine drahtlose Vorrichtung oder eine drahtlose Station handeln. Wie gezeigt, kann die Client-Station 106 ein System auf einem Chip (system on chip (SOC)) 300 einschließen, das Abschnitte für verschiedene Zwecke einschließen kann. Das SOC 300 kann mit verschiedenen anderen Schaltungen der Client-Station 106 gekoppelt sein. Zum Beispiel kann die Client-Station 106 vielfältige Typen von Speicher (z. B. einschließlich eines NAND-Flash 310), eine Verbinderschnittstelle (interface (I/F)) (oder ein Dock) 320 (z. B. zum Koppeln mit einem Computersystemdock, einer Ladestation usw.), die Anzeige 360, eine Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330, wie beispielsweise für LTE, GSM usw., und eine Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer bis mittlerer Reichweite 329 (z. B. eine Bluetooth™- und WLAN-Schaltlogik) einschließen. Die Client-Station 106 kann ferner eine oder mehrere Smart Cards einschließen, die SIM-Funktionalität (Subscriber Identity Module-Funktionalität) einbeziehen, wie beispielsweise eine oder mehrere UICC-Karten (Universal Integrated Circuit Cards) 345. Die Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 kann eine Kopplung mit einer oder mehreren Antennen, wie beispielsweise Antennen 335 und 336, wie gezeigt, herstellen. Die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer bis mittlerer Reichweite 329 kann ebenfalls eine Kopplung mit einer oder mehreren Antennen, wie beispielsweise Antennen 337 und 338, wie gezeigt, herstellen. Alternativ dazu kann die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer bis mittlerer Reichweite 329 eine Kopplung mit den Antennen 335 und 336 zusätzlich zu oder anstatt der Kopplung mit den Antennen 337 und 338 herstellen. Die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer bis mittlerer Reichweite 329 kann mehrere Empfangsketten und/oder mehrere Sendeketten zum Empfangen und/oder Senden mehrerer räumlicher Ströme einschließen, wie beispielsweise in einer Konfiguration mit mehreren Eingängen und mehreren Ausgängen (Multiple-Input Multiple Output (MIMO)).

Wie gezeigt, kann das SOC 300 einen Prozessor oder Prozessoren 302, die Programmanweisungen für die Client-Station 106 ausführen können, und eine Anzeigeschaltlogik 304 einschließen, die eine Grafikverarbeitung durchführen und der Anzeige 360 Anzeigesignale bereitstellen kann. Der Prozessor oder die Prozessoren 302 können zudem mit einer Speicherverwaltungseinheit (MMU) 340, die konfiguriert sein kann, Adressen von dem Prozessor oder den Prozessoren 302 zu empfangen und diese Adressen in Orte in einem Speicher (z.B. in einem Speicher 306, einem Nur-Lese-Speicher (ROM) 350, einem NAND-Flash-Speicher 310) zu übersetzen, und/oder anderen Schaltungen oder Vorrichtungen, wie beispielsweise der Anzeigeschaltlogik 304, der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330, der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichwiete 329, der Verbinderschnittstelle 320 und/oder der Anzeige 360 gekoppelt sein. Die MMU 340 kann konfiguriert sein, einen Speicherschutz und eine Seitentabellenübersetzung oder -einrichtung durchzuführen. In manchen Ausführungsformen kann die MMU 340 als ein Abschnitt des einen oder der mehreren Prozessoren 302 eingeschlossen sein.

Wie vorstehend festgehalten, kann die Client-Station 106 konfiguriert sein, drahtlos direkt mit einer oder mehreren benachbarten Client-Stationen zu kommunizieren. Die Client-Station 106 kann konfiguriert sein, gemäß einer WLAN-RAT für eine Kommunikation in einem WLAN-Netzwerk zu kommunizieren, wie beispielsweise dem in 1 gezeigten. Ferner kann in manchen Ausführungsformen, wie nachstehend weiter beschrieben, die Client-Station 106 konfiguriert sein, Verfahren durchzuführen, um eine Zeittaktung mit einer ersten Peer-Client-Station zu synchronisieren. Bei der ersten Peer-Client-Station kann es sich um eine Zeittaktungshaupteinheit (oder Anker-Haupteinheit) eines ersten Clusters von drahtlosen Stationen handeln. Zusätzlich kann die Client-Station 106 konfiguriert sein, um eine Bake von einer zweiten Peer-Client-Station über ein Peer-zu-Peer-Kommunikationsprotokoll zu empfangen. Die Bake kann eine Angabe von durch die zweite Peer-Client-Station unterstützten Diensten einschließen. In manchen Ausführungsformen umfasst die Angabe von unterstützten Diensten einen Hash-Wert von durch die zweite Peer-Client-Station unterstützten Diensten. Die zweite Peer-Client-Station kann konfiguriert sein, um eine Zeittaktung mit einer dritten Peer-Client-Station zu synchronisieren, wobei es sich bei der dritten Peer-Client-Station um eine Zeittaktungshaupteinheit (oder Anker-Haupteinheit) eines zweiten Clusters von drahtlosen Stationen handeln kann. Die Client-Station 106 kann ferner konfiguriert sein, um auf Grundlage von zumindest zum Teil der Angabe von unterstützten Diensten einen Dienst zu ermitteln, welcher der Client-Station 106 und der zweiten Peer-Client-Station gemeinsam ist, und eine Zusammenführung des ersten und zweiten Clusters zu initiieren.

Wie hierin beschrieben, kann die Client-Station 106 Hardware- und Software-Komponenten zum Implementieren der hierin beschriebenen Merkmale einschließen. Zum Beispiel kann der Prozessor 302 der Client-Station 106 konfiguriert sein, einen Teil oder alle der hierin beschriebenen Merkmale zu implementieren, indem z. B. auf einem Speichermedium (z. B. einem nicht-flüchtigen computerlesbaren Speichermedium) gespeicherte Programmanweisungen ausgeführt werden. Alternativ dazu (oder zusätzlich) kann der Prozessor 302 als ein programmierbares Hardwareelement konfiguriert sein, wie eine FPGA (feldprogrammierbare Gatteranordnung) oder eine ASIC (anwenderspezifische integrierte Schaltung). Alternativ dazu (oder zusätzlich) kann der Prozessor 302 der UE 106 in Verbindung mit einer oder mehreren der anderen Komponenten 300, 304, 306, 310, 320, 330, 335, 340, 345, 350, 360 konfiguriert sein, einen Teil oder alle der hierein beschriebenen Merkmale zu implementieren.

Zusätzlich kann, wie hierin beschrieben, der Prozessor 302 ein oder mehrere Verarbeitungselemente einschließen. Somit kann der Prozessor 302 einen oder mehrere integrierte Schaltkreise (ICs) einschließen, die dafür ausgelegt sind, die Funktionen des Prozessors 302 durchzuführen. Zusätzlich kann jede integrierte Schaltung eine Schaltlogik (z. B. eine erste Schaltlogik, zweite Schaltlogik usw.) einschließen, die konfiguriert ist, die Funktionen des Prozessors oder der Prozessoren 204 durchzuführen.

Ferner können, wie hierin beschrieben, die Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 jeweils ein oder mehrere Verarbeitungselemente einschließen. Mit anderen Worten: Ein oder mehrere Verarbeitungselemente können in der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und auch in der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 eingeschlossen sein. Somit kann jede von der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 eine oder mehrere integrierte Schaltungen (ICs) einschließen, die konfiguriert sind, die Funktionen der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 durchzuführen. Zusätzlich kann jede integrierte Schaltung eine Schaltlogik (z. B. eine erste Schaltlogik, zweite Schaltlogik usw.) einschließen, die konfiguriert ist, die Funktionen der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 durchzuführen.

Peer-zu-Peer-Wi-Fi-Kommunikationsprotokoll

In manchen Ausführungsformen können Wi-Fi-Vorrichtungen (z. B. die Client-Station 106) in der Lage sein, miteinander in einer Peer-zu-Peer-Weise zu kommunizieren, z. B. ohne dass die Kommunikation durch einen dazwischentretenden Zugangspunkt läuft. Es gibt derzeit zwei Typen von Peer-zu-Peer-Wi-Fi-Netzwerkprotokollen bei der „Wi-Fi Alliance“. Bei einem bestimmten Typ von Peer-zu-Peer-Protokoll agiert eine der Wi-Fi-Vorrichtungen im Wesentlichen als ein Pseudo-Zugangspunkt und die andere agiert als eine Client-Vorrichtung, wenn zwei Wi-Fi-Vorrichtungen (z. B. drahtlose Stationen) miteinander kommunizieren. Bei einem zweiten Typ von Peer-zu-Peer-Wi-Fi-Protokoll, das als „Neighbour Awareness Networking“ (NAN)) bezeichnet wird, agieren die zwei Wi-Fi-Vorrichtungen (drahtlosen Stationen) beim Kommunizieren miteinander als ähnliche Peer-Vorrichtungen, z. B. verhält sich keine wie ein Zugangspunkt.

In einem NAN-System kann jede drahtlose Station Verfahren implementieren, um sicherzustellen, dass sie mit einer benachbarten drahtlosen Station, mit der sie kommuniziert, synchronisiert ist. Ferner kann eine drahtlose Station ein gemeinsames Erkennungsfenster zum Austausch von Synchronisierungspaketen aushandeln, um dabei zu helfen, sicherzustellen, dass die Vorrichtungen, die direkt miteinander kommunizieren, ordnungsgemäß synchronisiert sind, um die Kommunikation zu ermöglichen. Sobald zwei drahtlose Stationen dasselbe Erkennungsfenster besitzen, können sie Synchronisierungspakete austauschen, um miteinander synchronisiert zu bleiben. Die drahtlosen Stationen können das Erkennungsfenster auch verwenden, um Diensterkennungsdatenrahmen auszutauschen, um weitere Informationen, wie beispielsweise eine weitere Verfügbarkeit über Erkennungsfenster hinausgehend, zu übermitteln.

Das NAN-Protokoll schließt zwei Aspekte ein: 1) Synchronisierung und Erkennung (NAN 1.0) und 2) Datenpfadübertragung (NAN 2.0). NAN 1.0 beschreibt Verfahren für eine NAN-Protokoll-Synchronisierung und -Erkennung. Nachdem zwei drahtlose Stationen einander (mittels NAN 1.0) erkannt haben, können sie eine Prozedur implementieren, um einen NAN-Datenpfad zwischen ihnen einzurichten, sodass sie ordnungsgemäß kommunizieren können. Danach vereinbaren die zwei drahtlosen Stationen ein gemeinsames Datenpfadaushandlungsfenster, sodass sie Fähigkeiten, Synchronisierungsanforderungen aushandeln und weitere Dienstinformationen austauschen können. Bei dem Datenpfadaushandlungsfenster handelt es sich um ein Zeitfenster, das es zwei drahtlosen Stationen ermöglicht, miteinander so zu kommunizieren, dass sie diese Fähigkeiten und Synchrionisierungsanforderungen aushandeln und diese weiteren Dienstinformationen austauschen können. Sobald das Datenpfadaushandlungsfenster hergestellt und die NAN-Datenpfadeinrichtung durchgeführt wurde, können die drahtlosen Stationen eine Datenpfadsynchronisierung durchführen, um dabei zu helfen, sicherzustellen, dass die zwei Stationen für eine ordnungsgemäße Kommunikation miteinander synchronisiert bleiben. Schließlich betrifft Datenpfadressourcenallokation zwei drahtlose Peer-Stationen, die miteinander hinsichtlich eines gemeinsamen Zeitschlitzes und Kanals für die Kommunikation kommunizieren. Mit anderen Worten: Die zwei Vorrichtungen kommunizieren miteinander hinsichtlich dessen, welchen Kanal sie verwenden sollten und in welchem Zeitschlitz, um dazu beizutragen, eine ordnungsgemäße Kommunikation zwischen ihnen sicherzustellen. Zusätzlich kommunizieren die zwei Vorrichtungen miteinander hinsichtlich dessen, welchen Kanal und welchen Zeitschlitz sie für eine zukünftige Kommunikation zwischen den Vorrichtungen bevorzugen würden.

Hierin beschriebene Ausführungsformen definieren ferner Verfahren (und/oder Mechanismen) für eine drahtlose Station (einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, eine NAN-Vorrichtung), um eine benachbarte drahtlose Station (zumindest zum Teil) auf Grundlage eines gegenseitigen (oder gemeinsamen) Dienstes zwischen den drahtlosen Stationen zu synchronisieren.

Peer-zu-Peer-Synchronisierung auf Grundlage von gegenseitigen Diensten

In manchen Implementierungen können drahtlose Peer-Stationen Synchronisierungs- und/oder Erkennungsbaken periodisch auf einem sozialen Kanal senden (oder ausstrahlen), z. B. einem für ein Senden und/oder einen Empfang von Synchronisierungs- und/oder Erkennungsbaken festgelegten Kanal innerhalb eines Peer-zu-Peer-Protokolls, zu dem drahtlose Peer-Stationen periodisch für den Empfang und/oder das Senden solcher Baken schalten können, neben anderen Prozessen, wie z. B. Dienstaushandlung und Cluster-Verwaltung. Zum Beispiel können Synchronisierungs- und/oder Erkennungsbaken Informationen tragen (oder einschließen), die verwendet werden können, um eine Anker-Haupteinheit (oder Zeittaktungshaupteinheit) zu wählen (z. B. eine drahtlose Station, mit der sich andere drahtlose Stationen synchronisieren können, entweder über einen Empfang einer Bake von der Ankerhaupteinheit kommend oder einen Empfang einer Bake, die Informationen trägt oder einschließt, um eine Synchronisierung mit der Ankerhaupteinheit zu erlauben) und/oder um einen Synchronisierungsbaum (oder -Cluster) zu bilden, wie z. B. durch 44 veranschaulicht. Zum Beispiel kann in manchen Implementierungen eine drahtlose Station (z. B. eine drahtlose Station 401n) mit einem höchsten Rang verglichen mit benachbarten drahtlosen Stationen als die Ankerhaupteinheit (oder Zeittaktungshaupteinheit) gewählt werden. Der Rang kann zumindest zum Teil auf einer Anzahl von derzeitigen Peer-zu-Peer-Verbindungen (Datensitzungen, wie beispielsweise einem NAN-Datenpfad oder einer NAN-Datenverbindung) einer drahtlosen Station, Anforderungen von derzeitigen Peer-zu-Peer-Verbindungen, wie beispielsweise Dienstgüten- und/oder Planungseinschränkungen, beruhen. Mit anderen Worten: Eine drahtlose Station mit einem extrem restriktiven Kommunikationsplan kann als Ankerhaupteinheit gewählt werden. Es ist zu beachten, dass Kommunikationspläne restriktiver werden können, wenn eine Anzahl von Peer-zu-Peer-Verbindungen erhöht wird und/oder wenn sich Anforderungen der Dienstgüte erhöhen. Sobald sie gewählt wurde, kann die Ankerhaupteinheit eine Zeitsynchronisierung für drahtlose Stationen innerhalb des Synchronisierungsbaums (oder -Clusters) über direkte Ausstrahlung (und Empfang) von Baken von der Ankerhaupteinheit kommend (z. B. für drahtlose Stationen 401a bis c) und/oder über Weiterleiten von Synchronisierungsinformationen für die Ankerhaupteinheit für drahtlose Stationen bereitstellen, die sich nicht innerhalb einer Reichweite befinden, um Baken von der Ankerhaupteinheit kommend zu empfangen (z. B. kann die drahtlose Station 401c Synchronisierungsinformationen, die sie von der drahtlosen Station 401n empfangen hat, an drahtlose Stationen 401d und 401e weiterleiten). Es ist zu beachten, dass Synchronisierungs- und/oder Erkennungsbaken auch für eine Diensterkennung verwendet werden können.

Zusätzlich zum Wählen von Ankerhaupteinheiten und/oder Bilden von Synchronisierungsbäumen (oder -Clustern) können Synchronisierungs- und/oder Erkennungsbaken für ein Zusammenführen von Synchronisierungsbäumen (oder -Clustern) implementiert werden. Zum Beispiel können, wie durch 5A bis C veranschaulicht, zwei Cluster 505x und 505y in große Nähe zueinander kommen, wie in 5A gezeigt. Wie gezeigt, kann es sich bei Vorrichtung 501a um eine Ankerhaupteinheit für Cluster 505x handeln, und Vorrichtungen 501b und 501e können sich mit der Vorrichtung 501a synchronisieren. Gleichermaßen kann es sich bei Vorrichtung 501c um eine Ankerhaupteinheit für Cluster 505y handeln, und Vorrichtungen 501d und 501f können sich mit Vorrichtung 501c synchronisieren. Zu 5B fortschreitend, wo die Vorrichtung 501b und die Vorrichtung 501c in Kommunikationsreichweite (z. B. große Nähe) voneinander geraten, kann ein Zusammenführen von Cluster 505x und 505y initiiert werden. Während des Zusammenführens wird eine neue Ankerhaupteinheit gewählt, z. B. auf Grundlage des Rangs. In dem gezeigten Beispiel besitzt die Vorrichtung 501a einen höheren Rang verglichen mit Vorrichtung 501c; wenn somit die Vorrichtungen 501b und 501c Cluster-Informationen (z. B. über Synchronisierungs- und/oder Erkennungsbaken) austauschen, werden die Vorrichtungen (z. B. 501a bis f) die Vorrichtung 501a als Ankerhaupteinheit wählen (z. B. auf Grundlage dessen, dass die Vorrichtung 501a einen höheren Rang als Vorrichtung C besitzt), und der Cluster 505y wird in den Cluster 505x zusammengeführt, wie durch 5C gezeigt. Somit werden die Vorrichtungen 501b bis f die Zeittaktung mit der Vorrichtung 501a synchronisieren. Es ist zu beachten, dass das Zusammenführen von Clustern ungeachtet von durch Vorrichtungen innerhalb jedes Clusters unterstützten Diensten auftreten kann. Mit anderen Worten: Das Zusammenführen von Clustern kann als eine Funktion einer Vorrichtungssynchronisierung mit einer Vorrichtung höchsten Ranges implementiert werden und kann unabhängig davon sein, ob Vorrichtungen innerhalb jedes Clusters gegenseitige oder gemeinsame Dienste anbieten.

In manchen Implementierungen und/oder Szenarien können Zeittaktungsanpassungen, die Cluster-Zusammenführungen zugeordnet sind (oder aufgrund dieser auftreten), momentan die Dienstgüte derzeitiger Peer-zu-Peer-Datensitzungen beeinflussen (z. B. verschlechtern) - wie z. B. vorstehend beschrieben, kann es erforderlich sein, dass die Vorrichtungen 501c und 501d die Zeittaktung anpassen, um sich ordnungsgemäß mit der Vorrichtung 501a zu synchronisieren. Wenn zusätzlich die Datensitzung latenzempfindliche Anwendungen einschließt, z. B. Anzeige-/Bildschirmspiegeln, Video- und/oder Sprachanrufe und so fort, kann die potenzielle Verschlechterung der Dienstgüte eine Benutzererfahrung negativ beeinflussen. Wenn zum Beispiel während des Zusammenführens der Cluster 505x und 505y die Vorrichtungen 501a und 501b eine Dateiübertragungsanwendung ausführen würden, während die Vorrichtungen 501c und 501d eine Bildschirmspiegelungsanwendung mit geringer Latenz durchführen würden, kann das Zusammenführen der Cluster eine sichtbare Verschlechterung (z. B. Bildschirmstörungen, wie beispielsweise verlorene Pixel, Einzelbildeinfrieren und/oder Einzelbildflimmern) bei der Spiegelungsanwendung verursachen, was somit die Benutzererfahrung negativ beeinflusst. Im Gegensatz dazu hat das Zusammenführen unter Umständen wenig bis gar keine Auswirkung auf die Benutzererfahrung für die Dateiübertragungsanwendung zwischen den Vorrichtungen 501a und 501b, z. B. weil die Zeittaktung der Vorrichtungen 501a und 501b unter Umständen nicht beeinflusst wird, und weil eine etwaige Auswirkung auf die Dateiübertragung unter Umständen nicht sichtbar ist.

Wie dieses Beispiel veranschaulicht, kann somit ein bedingungsloses Zusammenführen von Clustern auf einer häufigen Grundlage die Dienstgüte mancher Anwendungen negativ beeinflussen, und in manchen Fällen kann die Unterbrechung unnötigerweise und in einer unkontrollierbaren Weise auftreten. Hierin beschriebene Ausführungsformen definieren Verfahren (und/oder Mechanismen) für drahtlose Stationen (wie beispielsweise die drahtlose Station 106), um selektiv (oder bedingt) Cluster auf Grundlage von zumindest zum Teil einer Gegenseitigkeit von innerhalb zusammengeführter Cluster angebotenen Diensten zusammenzuführen. Solch ein bedingtes Zusammenführen kann ferner einen Mechanismus zum Kontrollieren von Wirkungen auf die Dienstgüte bereitstellen, wie sie möglichen Cluster-Zusammenführungen zugehörig sind.

In manchen Ausführungsformen kann eine drahtlose Station (wie z. B. die drahtlose Station 106) eine oder mehrere Baken (z. B. Erkennung und Synchronisierung) übermitteln (oder ausstrahlen), die Informationen hinsichtlich durch die drahtlose Station (z. B. als Bereitsteller und/oder Konsument) unterstützter Dienste einschließen. In manchen Ausführungsformen können die Informationen in einem Hash-Wert (z. B. Dienstkennung (ID)) aller durch die drahtlose Station unterstützter Dienste eingeschlossen sein. In manchen Ausführungsformen können die Informationen einen oder mehrere Parameter für die Synchronisierung festlegen, z. B. eine Dienst-ID, einen Netzwerknamen und so fort.

In manchen Ausführungsformen kann die drahtlose Station Baken, die von drahtlosen Peer-Stationen (benachbarten Stationen) empfangen wurden, auf Grundlage von zum Teil durch die drahtlose Station unterstützten Diensten filtern. Mit anderen Worten: Die drahtlose Station kann empfangene Baken auf Grundlage von zumindest zum Teil dessen selektiv berücksichtigen, ob eine empfangene Bake Informationen hinsichtlich eines durch die drahtlose Station unterstützten Dienstes einschließt. In manchen Ausführungsformen kann das Filtern von Baken einen Vergleich zwischen durch die drahtlose Station unterstützten Diensten und in der empfangenen Bake als unterstützt angegebenen Diensten einschließen (z. B. einen Vergleich eines lokalen Hash-Wertes, der durch die drahtlose Station erzeugt wurde, und von Hash-Werten, die von drahtlosen Peer-Stationen kommend empfangen wurden). Zum Beispiel kann die drahtlose Station versuchen, sich mit einer drahtlosen Peer-Station zu synchronisieren, wenn die drahtlose Station feststellt (z. B. über den Vergleich), dass der drahtlose Peer einen Dienst unterstützt, der auch durch die drahtlose Station unterstützt wird. In solchen Fällen können der drahtlosen Station und der drahtlosen Peer-Station zugeordnete Cluster auf Grundlage von (zumindest zum Teil) gemeinsamen (oder gegenseitigen) unterstützten Diensten zusammengeführt werden. Im Gegensatz dazu versucht die drahtlose Station unter Umständen nicht, sich mit einer drahtlosen Peer-Station zu synchronisieren, wenn/falls die drahtlose Station feststellt (z. B. über den Vergleich), dass die drahtlose Peer-Station einen Dienst nicht unterstützt, der auch durch die drahtlose Station unterstützt wird (es z. B. keinen gemeinsamen, unterstützten Dienst zwischen den Peers gibt). In solchen Fällen werden der drahtlosen Station und der drahtlosen Peer-Station zugeordnete Cluster unter Umständen auf Grundlage von (zumindest zum Teil) einer Feststellung nicht zusammengeführt, dass es keinen gemeinsamen (oder gegenseitigen) unterstützten Dienste gibt.

Es ist zu beachten, dass ein unterstützter Dienst berücksichtigt werden oder einem Dienst zugeordnet sein kann, den die drahtlose Station derzeit sucht, in Anspruch nimmt, ankündigt und/oder bereitstellt. Mit anderen Worten: Wenn die drahtlose Station derzeit keine Dienste sucht, in Anspruch nimmt, ankündigt und/oder bereitstellt, die in einer Bake von einer drahtlosen Peer-Station angegeben sind, die einem anderen Cluster zugeordnet ist, kann die drahtlose Station bestimmen, keine Cluster-Zusammenführung zu initiieren (z. B. kann die drahtlose Station wählen, keinen Prozess eines Wählens einer neuen Ankerhaupteinheit für einen zusammengeführten Cluster zu initiieren und/oder keinen Prozess für ein Synchronisieren mit einer neuen Ankerhaupteinheit für den zusammengeführten Cluster zu initiieren). Wenn zusätzlich die drahtlose Peer-Station in Reichweite bleibt und fortfährt, Baken von der drahtlosen Peer-Station zu empfangen, kann die drahtlose Station eine Cluster-Zusammenführung auf Grundlage dessen initiieren, dass die drahtlose Station neu einen Dienst sucht (oder in Anspruch nimmt, ankündigt und/oder bereitstellt), der in der empfangenen Bake angegeben ist, und/oder dass die drahtlose Peer-Station zusätzliche Dienste in den Baken angibt, die mit einem Dienst (oder Diensten) übereinstimmen, die durch die drahtlose Station bereitgestellt/gesucht/in Anspruch genommen/angekündigt werden.

Zum Beispiel kann die drahtlose Station fähig sein, einen durch eine drahtlose Peer-Station angekündigten Dienst in Anspruch zu nehmen, wenn jedoch die drahtlose Station derzeit den Dienst nicht sucht, kann die drahtlose Station ermitteln, keine Zusammenführung zugeordneter Cluster auf Grundlage von zum Teil keines derzeitigen Suchens des angekündigten Dienstes zu initiieren. Als ein weiteres Beispiel kann die drahtlose Station einen Dienst in Anspruch nehmen und kann eine Bake empfangen, die angibt, dass eine einem anderen Cluster zugeordnete drahtlose Peer-Vorrichtung derzeitig den Dienst sucht, der durch die drahtlose Station in Anspruch genommen wird. In solch einem Fall kann die drahtlose Station eine Cluster-Zusammenführung auf Grundlage von zumindest zum Teil dessen initiieren, dass der Dienst durch die drahtlose Peer-Station gesucht wird und somit der drahtlosen Station und der drahtlosen Peer-Station gemeinsam ist. Als ein weiteres Beispiel kann die drahtlose Station fähig sein, einen Dienst bereitzustellen, kündigt den Dienst jedoch unter Umständen nicht aktiv an. Bei Ermitteln, dass eine drahtlose Peer-Station den Dienst aktiv sucht, kann die drahtlose Station jedoch eine Zusammenführung zugeordneter Cluster auf Grundlage von zumindest zum Teil dessen initiieren, dass der Dienst der drahtlosen Station und der drahtlosen Peer-Station gemeinsam ist. Als ein weiteres Beispiel kann die drahtlose Station einen Dienst bereitstellen und kann eine Bake empfangen, die angibt, dass eine einem anderen Cluster zugeordnete drahtlose Peer-Vorrichtung derzeitig den Dienst sucht, der durch die drahtlose Station bereitgestellt wird. In solch einem Fall kann die drahtlose Station eine Cluster-Zusammenführung auf Grundlage von zumindest zum Teil dessen initiieren, dass der Dienst durch die drahtlose Peer-Station gesucht wird und somit der drahtlosen Station und der drahtlosen Peer-Station gemeinsam ist.

In manchen Ausführungsformen kann ein selektives Zusammenführen (oder eine selektive Synchronisierung), z. B. wie vorstehend beschrieben, auf Grundlage von einem oder mehreren Kriterien bei der drahtlosen Station aktiviert werden. Mit anderen Worten: Die drahtlose Station kann ein selektives Zusammenführen (oder eine selektive Synchronisierung) aktivieren, wenn ein oder mehrere Kriterien bei der drahtlosen Station vorhanden sind, und kann sich alternativ dazu mit drahtlosen Peer-Stationen ohne Hinblick auf durch die drahtlose Station und die drahtlose Peer-Station unterstützte Dienste synchronisieren. Zum Beispiel kann die drahtlose Station ein selektives Zusammenführen (oder eine selektive Synchronisierung) aktivieren, wenn die drahtlose Station derzeit eine Anwendung bereitstellt und/oder in Anspruch nimmt, die eine niedrige Latenz erfordert (z. B. relativ höhere Anforderungen der Dienstgüte besitzt), und kann ein selektives Zusammenführen deaktivieren, wenn die drahtlose Station derzeit keine Anwendung bereitstellt und/oder in Anspruch nimmt, die eine niedrige Latenz erfordert. Wenn zum Beispiel eine drahtlose Station eine Anwendung mit höherer Dienstgüte bereitstellt und/oder in Anspruch nimmt, wie beispielsweise Anzeige-/Bildschirmspiegeln und/oder Video- oder Sprachanrufe, kann die drahtlose Station selektives Zusammenführen aktivieren. Wenn im Gegensatz dazu die drahtlose Station eine Anwendung mit niedrigerer Dienstgüte bereitstellt und/oder in Anspruch nimmt, kann die drahtlose Station selektives Zusammenführen deaktivieren.

6A bis D veranschaulichen ein Beispiel eines selektiven Zusammenführens (Synchronisierung) von Clustern gemäß manchen Ausführungsformen. Wie durch 6A gezeigt, können sich drei Cluster einander annähern. Ein Cluster 616x kann Vorrichtungen 606a und 606b einschließen (bei den Vorrichtungen kann es sich jeweils um eine Client-Station 106 handeln, wie vorstehend beschrieben), und bei der Vorrichtung 606a kann es sich um die Ankerhaupteinheit des Clusters 616x handeln. Zusätzlich kann die Vorrichtung 606b einen Dienst A von der Vorrichtung 606a in Anspruch nehmen (oder für sie bereitstellen). Ein Cluster 616y kann Vorrichtungen 606c und 606d einschließen (bei den Vorrichtungen kann es sich jeweils um eine Client-Station 106 handeln, wie vorstehend beschrieben), und bei der Vorrichtung 606c kann es sich um die Ankerhaupteinheit des Clusters 616y handeln. Zusätzlich kann die Vorrichtung 6o6d einen Dienst B von der Vorrichtung 606c in Anspruch nehmen (oder für sie bereitstellen). Ein Cluster 616z kann Vorrichtungen 606p und 606q einschließen (bei den Vorrichtungen kann es sich jeweils um eine Client-Station 106 handeln, wie vorstehend beschrieben), und bei der Vorrichtung 606p kann es sich um die Ankerhaupteinheit des Clusters 616z handeln. Zusätzlich kann die Vorrichtung 6o6q einen Dienst A von der Vorrichtung 606p in Anspruch nehmen (oder für sie bereitstellen). Es ist zu beachten, dass die Vorrichtung 606a einen höheren Rang besitzen kann als die Vorrichtung 606p und die Vorrichtung 606p einen höheren Rang als die Vorrichtung 606c besitzen kann.

Mit 6B fortfahrend können sich die Cluster 616x, 616y und 616z in Reichweite voneinander bewegen. Mit anderen Worten: Mindestens die Vorrichtung 606b kann sich innerhalb einer Kommunikationsreichweite der Vorrichtungen 606p und 606c befinden, z. B. kann die Vorrichtung 606b Baken von den Vorrichtungen 606p und 606c empfangen, und die Vorrichtung 606p und 606c kann Baken von der Vorrichtung 606b empfangen. Mit 6C fortfahrend kann die Vorrichtung 606b Dienstinformationen vergleichen, die in von den Vorrichtungen 606p und 606c kommend empfangenen Baken eingeschlossen sind, und kann feststellen, dass es einen gemeinsamen (gegenseitigen) Dienst zwischen den Vorrichtungen 606b und 606p gibt (z. B. Dienst A), aber nicht zwischen den Vorrichtungen 606b und 606c. Somit kann die Vorrichtung 606b (oder gleichermaßen die Vorrichtung 606p) eine Cluster-Zusammenführung zwischen den Clustern 616x und 616z initiieren. Da ferner die Vorrichtung 606a einen höheren Rang besitzt als die Vorrichtung 606p, kann die Vorrichtung 606a Ankerhaupteinheit von Cluster 616x bleiben, und die Vorrichtungen 606b, 606p und 606q können sich mit der Vorrichtung 606a synchronisieren.

Mit 6D fortfahrend kann zu einem späteren Zeitpunkt die Vorrichtung 606c Dienst A registrieren (oder suchen/ankündigen), während sie in der Nähe der Vorrichtung 606b bleibt. Somit kann die Vorrichtung 606b (oder gleichermaßen die Vorrichtung 606c) eine Cluster-Zusammenführung zwischen den Clustern 616x und 616y auf Grundlage von zumindest zum Teil des gemeinsamen (gegenseitigen) Dienstes A initiieren. Da ferner die Vorrichtung 606a einen höheren Rang besitzt als die Vorrichtung 606p, kann die Vorrichtung 606a Ankerhaupteinheit von Cluster 616x bleiben, und die Vorrichtungen 606b, 606c, 606d, 606p und 6o6q können sich mit der Vorrichtung 6o6a synchronisieren.

7 veranschaulicht ein Blockdiagramm eines Beispiels eines Verfahrens zum selektiven Zusammenführen (Synchronisierung) von Clustern gemäß manchen Ausführungsformen. Das in 7 gezeigte Verfahren kann neben anderen Vorrichtungen in Verbindung mit jedem der in den vorstehenden Figuren gezeigten Systemen oder jeder der in den vorstehenden Figuren gezeigten Vorrichtungen verwendet werden. In verschiedenen Ausführungsformen können manche der gezeigten Verfahrenselemente gleichzeitig, in einer anderen Reihenfolge als gezeigt durchgeführt oder weggelassen werden. Zudem können zusätzliche Verfahrenselemente wie gewünscht durchgeführt werden. Wie gezeigt, kann dieses Verfahren wie folgt arbeiten.

Bei 702 kann eine drahtlose Station, wie beispielsweise die vorstehend beschriebene Client-Station 106, die Zeittaktung mit einer ersten drahtlosen Peer-Station (z. B. einer benachbarten drahtlosen Station) synchronisieren. Bei der ersten drahtlosen Peer-Station kann es sich um eine Zeittaktungshaupteinheit (oder Anker-Haupteinheit) eines ersten Clusters von drahtlosen Stationen handeln. Die drahtlose Station und die erste drahtlose Peer-Station können dem ersten Cluster zugeordnet sein.

Bei 704 kann die drahtlose Station eine Bake von einer zweiten drahtlosen Peer-Station empfangen. Die Bake kann über ein Peer-zu-Peer-Kommunikationsprotokoll empfangen werden. In manchen Ausführungsformen kann die Bake eine Angabe von einem oder mehreren durch die zweite drahtlose Peer-Station unterstützten Diensten einschließen. In manchen Ausführungsformen kann die Angabe von einem oder mehreren unterstützten Diensten einen Dienst-Hash-Wert von durch die zweite drahtlose Peer-Station unterstützten Diensten einschließen. In manchen Ausführungsformen kann die Angabe von unterstützten Diensten mindestens einen Parameter für die Synchronisierung festlegen. In manchen Ausführungsformen kann der mindestens eine Parameter mindestens eines von (oder eines oder mehrere von) einer Dienstkennung, einem Hash-Wert von unterstützten Diensten und/oder einem Netzwerknamen einschließen. In manchen Ausführungsformen können die durch die zweite drahtlose Peer-Station unterstützten Dienste mindestens eines von (oder eines oder mehrere von) einem durch die zweite drahtlose Peer-Station bereitgestellten Dienst, einem durch die zweite drahtlose Peer-Station in Anspruch genommenen Dienst, einem durch die zweite drahtlose Peer-Station angekündigten Dienste und/oder einem durch die zweite drahtlose Peer-Station gesuchten Dienst einschließen.

Zusätzlich kann in manchen Ausführungsformen die zweite drahtlose Peer-Station konfiguriert sein, um eine Zeittaktung mit einer dritten drahtlosen Peer-Station zu synchronisieren, und bei der dritten drahtlosen Peer-Station kann es sich um eine Zeittaktungshaupteinheit (oder Anker-Haupteinheit) eines zweiten Clusters von drahtlosen Stationen handeln. Die zweite und die dritte drahtlose Peer-Station können dem zweiten Cluster zugeordnet sein.

Bei 706 kann die drahtlose Station auf Grundlage von zumindest zum Teil der Angabe von einem oder mehreren unterstützten Diensten einen Dienst ermitteln, der sowohl der drahtlosen Station als auch der zweiten drahtlosen Peer-Station gemeinsam ist (z. B. einen gemeinsamen Dienst zwischen der drahtlosen Station und der zweiten drahtlosen Peer-Station). Um in manchen Ausführungsformen den Dienst zu ermitteln, welcher der drahtlosen Station und der zweiten drahtlosen Peer-Station gemeinsam ist, kann die drahtlose Station einen lokalen Hash-Wert von Diensten erzeugen, die durch die drahtlose Station unterstützt werden, und den lokalen Hash-Wert mit dem Dienst-Hash-Wert vergleichen. In manchen Ausführungsformen kann der Dienst, welcher der drahtlosen Station und der zweiten drahtlosen Peer-Station gemeinsam ist, mindestens eines einschließen von (oder eines oder mehrere von) einem durch die zweite drahtlose Peer-Station bereitgestellten und durch die drahtlose Station gesuchten oder in Anspruch genommenen Dienst, einem durch die zweite drahtlose Peer-Station in Anspruch genommenen und durch die drahtlose Station gesuchten, angekündigten oder bereitgestellten Dienst, einem durch die zweite drahtlose Peer-Station angekündigten und durch die drahtlose Station gesuchten oder in Anspruch genommenen Dienst, einem durch die zweite drahtlose Peer-Station gesuchten und durch die drahtlose Station angekündigten oder bereitgestellten Dienst, einem durch die drahtlose Station bereitgestellten und durch die zweite drahtlose Peer-Station gesuchten oder in Anspruch genommenen Dienst, einem durch die drahtlose Station in Anspruch genommenen und durch die zweite drahtlose Peer-Station gesuchten, angekündigten oder bereitgestellten Dienst, einem durch die drahtlose Station angekündigten und durch die zweite drahtlose Peer-Station gesuchten oder in Anspruch genommenen Dienst und/oder einem durch die drahtlose Station gesuchten und durch die zweite drahtlose Peer-Station angekündigtem oder bereitgestellten Dienst.

Bei 708 kann die drahtlose Station eine Zusammenführung des ersten Clusters und des zweiten Clusters initiieren. Die Zusammenführung kann zumindest zum Teil auf einer Ermittlung des gemeinsamen Dienstes beruhen. Zum Beispiel kann in manchen Ausführungsformen die drahtlose Station einen Zusammenführungsprozess initiieren, der eine Wahl einer neuen Anker-Haupteinheit (oder Zeittaktungshaupteinheit) einschließen kann, und/oder die drahtlose Station kann einen Prozess initiieren, in dem die drahtlose Station und die zweite drahtlose Peer-Station ermitteln, mit welcher der ersten und der dritten drahtlosen Station fortgefahren werden soll, die Zeittaktung zu synchronisieren, z. B. auf Grundlage eines Rangs der ersten und der dritten drahtlosen Peer-Station. In manchen Ausführungsformen kann die Zusammenführung dazu führen, dass die drahtlose Station und die erste drahtlose Peer-Station beginnen, die Zeittaktung mit der dritten drahtlosen Peer-Station zu synchronisieren. In manchen Ausführungsformen kann die Zusammenführung dazu führen, dass die zweite und die dritte drahtlose Peer-Station beginnen, die Zeittaktung mit der ersten drahtlosen Peer-Station zu synchronisieren. Mit anderen Worten: In manchen Ausführungsformen können der erste und der zweite Cluster in einen dritten Cluster zusammengeführt werden, und eine Anker-Haupteinheit (oder Zeittaktungshaupteinheit) des dritten Clusters kann eine von der ersten oder dritten drahtlosen Peer-Station sein, z. B. auf Grundlage eines Vorrichtungsrangs innerhalb des dritten Clusters der ersten und der dritten drahtlosen Peer-Station.

In manchen Ausfiihrungsformen kann die drahtlose Station eine Bake von einer vierten drahtlosen Peer-Station empfangen. In manchen Ausführungsformen kann die Bake über das Peer-zu-Peer-Kommunikationsprotokoll empfangen werden. In manchen Ausführungsformen kann die Bake eine Angabe von durch die vierte drahtlose Peer-Station unterstützten Diensten einschließen, und die vierte drahtlose Peer-Station kann konfiguriert sein, die Zeittaktung mit einer fünften drahtlosen Peer-Station zu synchronisieren. Ferner kann es sich bei der fünften drahtlosen Peer-Station um eine Zeittaktungshaupteinheit (Anker-Haupteinheit) eines dritten Clusters von drahtlosen Stationen handeln. Die drahtlose Station kann auf Grundlage von zumindest zum Teil der Angabe von durch die vierte drahtlose Peer-Station unterstützten Diensten feststellen, dass es keine Dienste gibt die der drahtlosen Station und der vierten drahtlosen Peer-Station gemeinsam sind. In solchen Ausführungsformen kann die drahtlose Station ermitteln, keine Zusammenführung des ersten Clusters mit dem dritten Cluster zu initiieren.

8 veranschaulicht ein Blockdiagramm eines Beispiels eines Verfahrens für eine selektive Synchronisierung von Peer-Vorrichtungen auf Grundlage von unterstützten Diensten gemäß manchen Ausführungsformen. Das in 8 gezeigte Verfahren kann neben anderen Vorrichtungen in Verbindung mit jedem der in den vorstehenden Figuren gezeigten Systemen oder jeder der in den vorstehenden Figuren gezeigten Vorrichtungen verwendet werden. In verschiedenen Ausführungsformen können manche der gezeigten Verfahrenselemente gleichzeitig, in einer anderen Reihenfolge als gezeigt durchgeführt oder weggelassen werden. Zudem können zusätzliche Verfahrenselemente wie gewünscht durchgeführt werden. Wie gezeigt, kann dieses Verfahren wie folgt arbeiten.

Bei 802 kann eine drahtlose Station, bei der es sich um eine Client-Station 106 wie vorstehend beschrieben handeln kann, die Zeittaktung mit einer ersten drahtlosen Peer-Station synchronisieren. In manchen Ausführungsformen können die drahtlose Station und die erste drahtlose Peer-Station einem ersten Cluster von Vorrichtungen zugeordnet sein. In manchen Ausführungsformen kann es sich bei der ersten drahtlosen Peer-Station um eine Zeittaktungshaupteinheit (oder Anker-Haupteinheit) des ersten Clusters von Vorrichtungen handeln.

Bei 804 kann die drahtlose Station Baken von einer Mehrzahl von drahtlosen Peer-Station über ein Peer-zu-Peer-Kommunikationsprotokoll empfangen. Die Baken können Angaben von durch die drahtlosen Peer-Stationen unterstützten Diensten einschließen. Die drahtlosen Peer-Stationen synchronisieren unter Umständen nicht die Zeittaktung mit der ersten drahtlosen Peer-Station. In manchen Ausführungsformen können die drahtlosen Peer-Stationen einem oder mehreren Clustern von Vorrichtungen zugeordnet sein, die nicht dem ersten Cluster von Vorrichtungen zugeordnet sind. In manchen Ausführungsformen kann die Angabe von unterstützten Diensten Hash-Werte von durch die Mehrzahl von drahtlosen Peer-Station unterstützten Diensten einschließen. In manchen Ausführungsformen kann die Angabe von unterstützten Diensten mindestens einen Parameter für die Synchronisierung festlegen. In manchen Ausführungsformen kann der mindestens eine Parameter mindestens eines von (oder eines oder mehrere von) einer Dienstkennung, einem Hash-Wert von unterstützten Diensten und/oder einem Netzwerknamen einschließen. In manchen Ausführungsformen können die unterstützten Dienste mindestens eines einschließen von (oder eines oder mehrere von) einem bereitgestellten Dienst, einem in Anspruch genommenen Dienst, einem angekündigten Dienst und/oder einem gesuchten Dienst.

Bei 806 kann die drahtlose Station auf Grundlage von zumindest zum Teil der Angaben von durch die drahtlosen Peer-Stationen unterstützten Diensten einen gemeinsamen Dienst mit einer drahtlosen Ziel-Peer-Station der Mehrzahl von drahtlosen Peer-Stationen ermitteln. Um in manchen Ausführungsformen den gemeinsamen Dienst zu ermitteln, kann die drahtlose Station einen lokalen Hash-Wert von unterstützten Diensten erzeugen und den lokalen Hash-Wert mit den Hash-Werten von durch die Mehrzahl von drahtlosen Peer-Stationen unterstützten Diensten vergleichen. In manchen Ausführungsformen kann der Dienst, welcher der drahtlosen Station und der drahtlosen Ziel-Peer-Station gemeinsam ist, mindestens eines einschließen von (oder eines oder mehrere von) einem durch die drahtlose Ziel-Peer-Station bereitgestellten und durch die drahtlose Station gesuchten oder in Anspruch genommenen Dienst, einem durch die drahtlose Ziel-Peer-Station in Anspruch genommenen und durch die drahtlose Station gesuchten, angekündigten oder bereitgestellten Dienst, einem durch die drahtlose Ziel-Peer-Station angekündigten und durch die drahtlose Station gesuchten oder in Anspruch genommenen Dienst, einem durch die drahtlose Ziel-Peer-Station gesuchten und durch die drahtlose Station angekündigten oder bereitgestellten Dienst, einem durch die drahtlose Station bereitgestellten und durch die drahtlose Ziel-Peer-Station gesuchten oder in Anspruch genommenen Dienst, einem durch die drahtlose Station in Anspruch genommenen und durch die drahtlose Ziel-Peer-Station gesuchten, angekündigten oder bereitgestellten Dienst, einem durch die drahtlose Station angekündigten und durch die drahtlose Ziel-Peer-Station gesuchten oder in Anspruch genommenen Dienst und/oder einem durch die drahtlose Station gesuchten und durch die drahtlose Ziel-Peer-Station angekündigtem oder bereitgestellten Dienst.

Bei 808 kann die drahtlose Station eine Zeittaktungssynchronisierung der drahtlosen Ziel-Peer-Station und der ersten drahtlosen Peer-Station initiieren. In manchen Ausführungsformen kann die Initiierung der Zeittaktungssynchronisierung zumindest zum Teil auf der Ermittlung des gemeinsamen Dienstes beruhen.

Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können in einer von vielfältigen Formen verwirklicht werden. Zum Beispiel können manche Ausführungsformen als ein computerimplementiertes Verfahren, ein computerlesbares Speichermedium oder ein Computersystem verwirklicht werden. Weitere Ausführungsformen können unter Verwendung einer oder mehrerer benutzerangepasster Hardware-Vorrichtungen, wie beispielsweise ASICs, verwirklicht werden. Weitere Ausführungsformen können unter Verwendung eines oder mehrerer programmierbarer Hardwareelemente wie FPGAs verwirklicht werden.

In manchen Ausführungsformen kann ein nicht-flüchtiges, computerlesbares Speichermedium so konfiguriert sein, dass es Programmanweisungen und/oder Daten speichert, wobei die Programmanweisungen, wenn sie durch ein Computersystem ausgeführt werden, das Computersystem veranlassen, ein Verfahren durchzuführen, z. B. eine beliebige der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine beliebige Kombination der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder einen beliebigen Teilsatz einer der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine beliebige Kombination solcher Teilsätze.

In einigen Ausführungsformen kann eine drahtlose Vorrichtung (oder eine Drahtlosstation) dazu konfiguriert sein, einen Prozessor (oder einen Satz von Prozessoren) und ein Speichermedium zu enthalten, wobei das Speichermedium Programmanweisungen speichert, wobei der Prozessor dazu konfiguriert ist, die Programmanweisungen aus dem Speichermedium zu lesen und auszuführen, wobei die Programmanweisungen ausgeführt werden können, um die drahtlose Vorrichtung zu veranlassen, eine der verschiedenen hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen (oder eine Kombination der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder einen Teilsatz der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine Kombination solcher Teilsätze) zu implementieren. Die Vorrichtung kann in einer von vielfältigen Formen verwirklicht werden.

Obwohl die Ausführungsformen vorstehend in beträchtlicher Detaillierung beschrieben wurden, sind für den Fachmann zahlreiche Variationen und Modifikationen ersichtlich, nachdem die vorstehende Offenbarung vollständig verstanden ist. Es ist beabsichtigt, dass die folgenden Ansprüche so ausgelegt werden, dass alle derartigen Variationen und Modifikationen enthalten sind.