Title:
Protektor und Kabelbaum
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Ein für einen Kabelbaum angewendeter Protektor weist auf: einen Hauptkörper, der einen entlang einer ersten Richtung ausgebildeten Hauptraum aufweist, in den ein leitfähiges Hauptleitungsmaterial eingeführt werden kann; einen beweglichen Zweig, der einen Raum für den beweglichen Zweig hat, der mit dem Hauptraum in Verbindung steht und in den ein für den beweglichen Zweig vorgesehenes Leitungsmaterial, das von dem Hauptleitungsmaterial abzweigt, eingeführt werden kann; eine Halteeinheit, die das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial, das in den Raum des beweglichen Zweigs eingeführt ist, an dem beweglichen Zweig hält; eine Drehhalteeinheit, die den beweglichen Zweig relativ zu dem Hauptkörper an einer Verlegeposition, an der der Raum des beweglichen Zweigs entlang einer zweiten Richtung angeordnet ist, und an einer Nutzungsposition drehbar hält, an der der Raum des beweglichen Zweigs entlang einer dritten Richtung angeordnet ist; und eine Fixiereinheit, die den beweglichen Zweig an der Nutzungsposition an dem Hauptkörper fixieren kann. embedded image





Inventors:
Suzuki, Michihito (Aichi, Toyota-shi, JP)
Sawazaki, Naotaka (Aichi, Toyota-shi, JP)
Takamura, Ikuya (Aichi, Toyota-shi, JP)
Banno, Takumi (Aichi, Toyota-shi, JP)
Kawai, Takanori (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Uchiyama, Shogo (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Application Number:
DE102018201940A
Publication Date:
08/16/2018
Filing Date:
02/08/2018
Assignee:
TOYOTA JIDOSHA KABUSHIKI KAISHA (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:
H02G3/04; B60R16/02; H01B13/012
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
Ein Protektor, mit:
einer Hauptkörpereinheit, die einen entlang einer ersten Richtung ausgebildeten Hauptraumbereich aufweist, in den ein leitfähiges Hauptleitungsmaterial einführbar ist;
einer beweglichen Abzweigeinheit, die einen für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich aufweist, der mit dem Hauptraumbereich in Verbindung steht und in den ein für den beweglichen Zweig vorgesehenes Leitungsmaterial, das von dem Hauptleitungsmaterial abzweigt, einführbar ist;
einer Halteeinheit, die ausgebildet ist, das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial, das in den für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich eingeführt ist, an der beweglichen Abzweigeinheit zu halten;
einer Drehhalteeinheit, die die bewegliche Abzweigeinheit relativ zu der Hauptkörpereinheit drehbar an einer Verlegeposition, an der der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich entlang einer zweiten Richtung angeordnet ist, die sich von der ersten Richtung unterscheidet, und an einer Nutzungsposition hält, an der der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich entlang einer dritten Richtung angeordnet ist, die sich von der ersten Richtung und der zweiten Richtung unterscheidet; und
einer Fixiereinheit, die ausgebildet ist, die bewegliche Abzweigeinheit an der Hauptkörpereinheit an der Nutzungsposition zu fixieren.

Der Protektor nach Anspruch 1, der ferner aufweist:
eine fixierte Abzweigeinheit, die einen für einen fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich aufweist, der mit dem Hauptraumbereich in Verbindung steht und in den ein für den fixierten Zweig vorgesehenes Leitungsmaterial, das von dem Hauptleitungsmaterial abzweigt, einführbar ist, und die an der Hauptkörpereinheit an einer Position fixiert ist, an der der für den fixierten Zweig vorgesehene Raumbereich entlang einer virtuellen Ebene angeordnet ist, die entlang der ersten Richtung und der zweiten Richtung angeordnet ist.

Der Protektor nach Anspruch 1 oder 2, wobei
die Halteeinheit eine Drehabdeckung aufweist, die relativ zu der beweglichen Abzweigeinheit an einer Öffnungsposition, an der zumindest ein Teil des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs offen ist, und an einer Schließposition, an der der Teil des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs geschlossen ist, drehbar gehalten wird, und wobei das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial zusammen mit einem Mantelmaterial des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials an der beweglichen Abzweigeinheit gehalten werden.

Der Protektor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei
die bewegliche Abzweigeinheit an der Hauptkörpereinheit an der Nutzungsposition mittels der Fixiereinheit in einem Zustand fixiert ist, in welchem das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial in den für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich eingeführt ist und durch die Halteeinheit an der beweglichen Abzweigeinheit gehalten wird.

Kabelbaum, mit:
einem leitfähigen Hauptleitungsmaterial;
einem für einen beweglichen Zweig vorgesehenes Leitungsmaterial, das von Hauptleitungsmaterial abzweigt; und
einem Protektor, der an dem Hauptleitungsmaterial und dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial angebracht ist und der das Hauptleitungsmaterial und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial schützt, wobei der Protektor aufweist:
eine Hauptkörpereinheit, in die das Hauptleitungsmaterial entlang einer ersten Richtung einführbar ist;
eine bewegliche Abzweigeinheit, in die das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial eingeführt ist;
eine Halteeinheit, die das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial, das in die bewegliche Abzweigeinheit eingeführt ist, an der beweglichen Abzweigeinheit hält;
eine Drehhalteeinheit, die die bewegliche Abzweigeinheit relativ zu der Hauptkörpereinheit an einer Verlegeposition, an der das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial entlang einer zweiten Richtung angeordnet ist, die sich von der ersten Richtung unterscheidet, und an einer Nutzungsposition, an der das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial entlang einer dritten Richtung angeordnet ist, die sich von der ersten Richtung und der zweiten Richtung unterscheidet, drehbar hält; und
eine Fixiereinheit, die ausgebildet ist, die bewegliche Abzweigeinheit an der Hauptkörpereinheit an der Nutzungsposition zu fixieren, und
wobei die bewegliche Abzweigeinheit an der Hauptkörpereinheit an der Nutzungsposition mittels der Fixiereinheit in einem Zustand fixiert ist, in welchem das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial in die bewegliche Abzweigeinheit eingeführt ist und durch die Halteeinheit an der beweglichen Abzweigeinheit gehalten wird.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNGGEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Protektor bzw. ein Schutzelement und einen Kabelbaum.

BESCHREIBUNG DES STANDS DER TECHNIK

Die offengelegte japanische Patentanmeldung mit der Nummer 2016-119740 offenbart beispielsweise einen Protektor zum Schützen eines Bereichs einer Elektrokabelgruppe, in welchem die Elektrokabelgruppe in mehreren Richtungen gebogen und angeordnet Ist, in Form eines konventionellen Protektors für einen Kabelbaum, der in einem Fahrzeug und dergleichen zu montieren ist. Der Protektor weist eine erste Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich, eine zweite Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich, einen ersten Deckel, einen zweiten Deckel, eine erste Verriegelungseinheit und eine zweite Verriegelungseinheit auf. Die erste Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich schützt einen ersten gekrümmten Bereich der Elektrokabelgruppe, der sich in horizontaler Richtung biegt. Die zweite Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich erstreckt sich zusammenhängend aus der ersten Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich und schützt einen zweiten gekrümmten Bereich der Elektrokabelgruppe, der sich nach unten biegt. Der erste Deckel bzw. die erste Abdeckung verschließt eine Öffnungsfläche der ersten Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich. Der zweite Deckel verschließt eine Öffnungsfläche der zweiten Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich. Die erste Verriegelungseinheit ist an dem anderen Ende der ersten Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich vorgesehen und dient zur Positionierung eines Endes eines ersten Wellrohrs zum Schutz der Elektrokabelgruppe oder positioniert die erste Elektrokabelgruppe. Der erste Deckel ist zusammenhängend mit einem oberen Randteil einer Seitenfläche der ersten Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich mittels eines Scharniers verbunden. Eine erste Deckelschließeinheit, die zwischen dem ersten Deckel und der ersten Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich vorgesehen ist, verriegelt den ersten Deckel, wenn der erste Deckel geschlossen wird. Der zweite Deckel ist zusammenhängend mit dem ersten Deckel auf der gleichen Ebene ausgebildet, so dass der zweite Deckel relativ zu dem ersten Deckel verbiegbar ist und die zweite Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich verschließt, indem er beim Schließen des ersten Deckels nach unten gebogen wird. Eine zweite Deckelschließeinheit, die zwischen dem zweiten Deckel und der zweiten Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich vorgesehen ist, verriegelt den zweiten Deckel. Die zweite Verriegelungseinheit ist an einem Ende auf einer Seite gegenüberliegend zu der Verbindungsseite des zweiten Deckels mit dem ersten Deckel vorgesehen. Die zweite Deckelverriegelungseinheit positioniert ein Ende eines Wellrohrs zum Schutz der Elektrokabelgruppe, das in der ersten Schutzeinheit für einen gekrümmten Bereich unterzubringen ist, oder zum Schutz der Elektrokabelgruppe.

Es gibt dennoch Raum zur Verbesserung des Protektors, der in der offengelegten japanischen Patentanmeldung mit der Nr. 2016-119740 beschrieben ist, beispielsweise in Hinblick auf Verbesserungen bei der Montagearbeit.

ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde in Hinblick auf die vorhergehenden Umstände erdacht, und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Protektor bzw. ein Schutzelement und einen Kabelbaum bereitzustellen, mit denen die Montagearbeit bzw. die Bearbeitbarkeit beim Montieren verbessert wird.

Um die zuvor genannte Aufgabe zu lösen, umfasst ein Protektor bzw. ein Schutzelement gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Hauptkörpereinheit, die einen Hauptraumbereich aufweist, der entlang einer ersten Richtung ausgebildet ist und in den ein leitendes Hauptleitungsmaterial einführbar ist; eine bewegliche Abzweigeinheit bzw. Verteileinheit, die einen für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich aufweist, der mit dem Hauptraumbereich in Verbindung steht und in den ein für den beweglichen Zweig vorgesehenes Leitungsmaterial einführbar Ist, das von dem Hauptleitungsmaterial abgezweigt ist; eine Halteeinheit, die ausgebildet ist, das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial, das in den für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich eingeführt ist, an der beweglichen Abzweigeinheit zu halten; eine Drehhalteeinheit, die die bewegliche Abzweigeinheit relativ zu der Hauptkörpereinheit drehbar an einer Leitungsposition bzw. Verdrahtungsposition bzw. Verlegeposition, an der der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich entlang einer zweiten Richtung angeordnet ist, die sich von der ersten Richtung unterscheidet, und an einer Nutzungsposition hält, an der der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich entlang einer dritten Richtung angeordnet ist, die sich von der ersten Richtung und der zweiten Richtung unterscheidet; und eine Fixiereinheit, die ausgebildet ist, die bewegliche Abzweigeinheit an der Nutzungsposition an der Hauptkörpereinheit zu befestigen bzw. zu fixieren.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es bei dem Protektor möglich, diesen so zu konfigurieren, das eine fixierte Abzweigeinheit bzw. Verteileinheit, die einen für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich aufweist, der mit dem Hauptraumbereich in Verbindung steht und in den ein für den fixierten Zweig vorgesehenes Leitungsmaterial einführbar ist, das aus dem Hauptleitungsmaterial abgezweigt ist, aufweist und die an der Hauptkörpereinheit an einer Position befestigt ist, an der für den fixierten Zweig vorgesehene Raumbereich entlang einer virtuellen Ebene angeordnet ist, die entlang der ersten Richtung und der zweiten Richtung angeordnet ist.

Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann der Protektor so konfiguriert sein, dass die Halteeinheit eine Drehabdeckung aufweist, die drehbar relativ zu der beweglichen Abzweigeinheit an einer Öffnungsposition gehalten wird, an der zumindest ein Teil des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs geöffnet wird, und an einer Schließposition, an der der Teil des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs geschlossen ist, und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial wird zusammen mit einem Mantelmaterial des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials an der beweglichen Abzweigeinheit gehalten.

Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann der Protektor so konfiguriert sein, dass die bewegliche Abzweigeinheit an der Nutzungsposition mittels der Fixiereinheit an der Hauptkörpereinheit in einem Zustand befestigt ist, in welchem das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial in den für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich eingeführt ist und durch die Halteeinheit an der beweglichen Abzweigeinheit gehalten wird.

Um die zuvor genannte Aufgabe zu lösen, umfasst ein Kabelbaum gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ein leitendes Hauptleitungsmaterial; ein für einen beweglichen Zweig vorgesehenes Leitungsmaterial, das von dem Hauptleitungsmaterial abgezweigt ist; und einen Protektor, der an dem Hauptleitungsmaterial und dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial angebracht ist und der das Hauptleitungsmaterial und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial schützt, wobei der Protektor aufweist: eine Hauptkörpereinheit, in die das Hauptleitungsmaterial entlang einer ersten Richtung eingeführt ist; eine bewegliche Abzweigeinheit, in die das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial eingeführt ist; eine Halteeinheit, die das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial, das in die bewegliche Abzweigeinheit eingeführt ist, an der beweglichen Abzweigeinheit hält; eine Drehhalteeinheit, die die bewegliche Abzweigeinheit in Bezug auf die Hauptkörpereinheit an einer Verlegeposition bzw. Verdrahtungsposition hält, an der das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial entlang einer zweiten Richtung angeordnet ist, die sich von der ersten Richtung unterscheidet, und an einer Nutzungsposition hält, an der das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial entlang einer dritten Richtung angeordnet ist, die sich von der ersten Richtung und der zweiten Richtung unterscheidet; und eine Fixiereinheit, die in der Lage ist, die bewegliche Abzweigeinheit an der Nutzungsposition an der Hauptkörpereinheit zu fixieren, und wobei die bewegliche Abzweigeinheit an der Nutzungsposition mittels der Fixiereinheit an der Hauptkörpereinheit befestigt ist in einem Zustand, in welchem das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial in die bewegliche Abzweigeinheit eingeführt ist und von der Halteeinheit an der beweglichen Abzweigeinheit gehalten wird.

Die vorhergehenden und andere Aufgaben, Merkmale, Vorteile und technische und industrielle Bedeutungen dieser Erfindung ergeben sich deutlicher aus dem Studium der folgenden detaillierten Beschreibung der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung, wenn diese in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet wird.

Figurenliste

  • 1 ist eine perspektivische Aufrissansicht, die einen schematischen Aufbau eines Protektors bzw. eines Schutzelements gemäß einer Ausführungsform zeigt;
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht, die einen schematischen Aufbau einer Hauptkörpereinheit, einer fixierten Leitungseinheit und einer beweglichen Leitungseinheit des Protektors gemäß der Ausführungsform zeigt;
  • 3 ist eine perspektivische Teilaufrissansicht, die einen schematischen Aufbau der beweglichen Leitungseinheit des Protektors gemäß der Ausführungsform zeigt;
  • 4 ist eine perspektivische Teilansicht, die einen schematischen Aufbau der beweglichen Leitungseinheit des Protektors gemäß der Ausführungsform zeigt;
  • 5 ist eine perspektivische Teilquerschnittsansicht, die einen schematischen Aufbau der beweglichen Leitungseinheit des Protektors gemäß der Ausführungsform zeigt;
  • 6 ist eine perspektivische Teilansicht, die einen schematischen Aufbau der beweglichen Leitungseinheit des Protektors gemäß der Ausführungsform zeigt;
  • 7 ist eine perspektivische Teilschnittansicht, die einen schematischen Aufbau der beweglichen Leitungseinheit des Protektor gemäß der Ausführungsform zeigt; und
  • 8 ist eine perspektivische Teilansicht, die einen schematischen Aufbau der beweglichen Leitungseinheit des Protektors gemäß der Ausführungsform zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Mit Verweis auf die begleitenden Zeichnungen wird anschließend eine Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung detailliert beschrieben. Zu beachten ist, dass die Erfindung nicht auf die Ausführungsform beschränkt ist. Ferner umfassen Komponenten in der folgenden Ausführungsform auch solche, die vom Fachmann auf dem Gebiet leicht ausgetauscht werden können oder die dazu im Wesentlichen gleichbedeutend sind.

In den nachfolgenden Zeichnungen wird zum einfacheren Verständnis der Zeichnung das Leitungsmaterial bzw. das Verdrahtungsmaterial einfach als eine Strichlinie mit zwei Punkten dargestellt, und das Abdeckmaterial bzw. Mantelmaterial ist in 1, 6 und 8 teilweise dargestellt. Die Darstellung des Leitungsmaterials ist weggelassen, und das Mantelmaterial ist in 3 teilweise dargestellt. Die Darstellungen des Leitungsmaterials und des Mantelmaterials sind in anderen Zeichnungen weggelassen. Ferner zeigen 1, 7 und 8 jeweils einen Zustand, in welchem eine bewegliche Abzweigeinheit an einer Gebrauchsposition bzw. Nutzungsposition angeordnet ist, und 2, 3, 4, 5 und 6 zeigen jeweils einen Zustand, in welchem die bewegliche Abzweigeinheit an einer Verlegeposition bzw. Verdrahtungsposition angeordnet ist.

Ausführungsform

Ein Protektor 1 bzw. ein Schutzelement 1, das in 1 dargestellt ist, ist in einem Fahrzeug, etwa einem Automobil, montiert und in einem Kabelbaum WH eingebaut, und umschließt ein leitendes Verdrahtungsmaterial bzw. Leitungsmaterial W und schützt das Leitungsmaterial W. In diesem Beispiel ist der Kabelbaum WH eine Anordnung, in der mehrere der Leitungsmaterialien W, die zur Versorgung mit elektrischer Leistung und zur Signalübermittlung dienen, so gebündelt sind, dass beispielsweise in einem Fahrzeug montierte Geräte dadurch angeschlossen sind. Die Leitungsmaterialien W sind über eine Steckverbindung und dergleichen mit den Geräten verbunden. Der Kabelbaum WH weist die leitenden Leitungsmaterialien W, ein Mantelmaterial C, durch das die Leitungsmaterialien W hindurch zu führen sind, und den Protektor 1 auf, der an den Leitungsmaterialien W angebracht ist und die Leitungsmaterialien W schützt. Beispielsweise gehören zu den Leitungsmaterialien W ein Metallstab, ein Elektrokabel, ein Bündel aus Elektrokabeln, und dergleichen. Der Metallstab wird erhalten, indem das Äußere eines leitenden stabförmigen Elements mit einem Isolierenden Mantelteil umhüllt wird. Das Elektrokabel wird erhalten, indem das Äußere eines Leiterteils (Kernleitung), das aus mehreren leitenden Metalllitzen aufgebaut ist, mit einem isolierenden Mantelteil umhüllt wird. Das Bündel aus Elektrokabeln wird erhalten, indem die Elektrokabel zu einem Bündel zusammengefasst werden. Das Mantelmaterial C umschließt die Leitungsmaterialien W, wenn die Leitungsmaterialien W hindurch geführt sind, und schützt die Leitungsmaterialien W durch Umhüllen der Außenumfangsseite der Leitungsmaterialien W. Beispielsweise ist das Mantelmaterial C ein Wellrohr, das aus einem isolierenden Harzmaterial hergestellt ist, das im Wesentlichen eine zylindrische Form mit Flexibilität ist und dessen Außenfläche die Form eines Balgs hat. Der Protektor 1 hält ein Ende des Mantelmaterials C. Das Leitungsmaterial W der vorliegenden Ausführungsform weist ein Hauptleitungsmaterial W1 sowie ein für einen fixierten Zweig vorgesehenes Leitungsmaterial W2 als auch ein für einen beweglichen Zweig vorgesehenes Leitungsmaterial W3 auf, die von dem Hauptleitungsmaterial W1 abgezweigt sind. Das Hauptleitungsmaterial W1 ist das primäre Leitungsmaterial W, das als eine Hauptleitung dient, und ist so ausgebildet, dass es sich in geradliniger Weise erstreckt. Das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 sind Leitungsmaterialien W, die Zweigleitungen sind, die aus dem zentralen Bereich des Hauptleitungsmaterials W1 abzweigen und sind so ausgebildet, dass sie sich in geradliniger Weise erstrecken. Der Protektor 1 ist an dem Hauptleitungsmaterial W1, dem für den fixierten Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial W2 und dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Material W3 angebracht und schützt das Hauptleitungsmaterial W1, das für den fixierten Bereich vorgesehene Leitungsmaterial W2 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3. Bei dem Kabelbaum WH der vorliegenden Ausführungsform ist der Protektor 1 an dem Leitungsmaterial W montiert, das das Hauptleitungsmaterial W1, das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 umfasst. Bei dem Protektor 1 ist das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 in einer fixierten Leitungseinheit 20 angeordnet, und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 ist in einer beweglichen Leitungseinheit 30 angeordnet. Mit diesem Aufbau kann durch den Protektor 1 und den Kabelbaum WH die Montierbarkeit verbessert werden. Im Weiteren wird ein Aufbau des Protektors 1 detailliert mit Verweis auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Der Kabelbaum WH kann ferner eine Kabeldurchführung, ein Fixierwerkzeug, eine Steckverbindung und dergleichen aufweisen.

Genauer gesagt, wie In 1 und 2 gezeigt ist, weist der Protektor 1 eine Hauptkörpereinheit 10, die fixierte Leitungseinheit 20, die bewegliche Leitungseinheit 30 und eine Abdeckung bzw. einen Mantel 40 auf. Bei dem Protektor 1 ist die Abdeckung 40 so montiert, dass er die Hauptkörpereinheit 10 und die bewegliche Leitungseinheit 30 umhüllt, während das Hauptleitungsmaterial W1 in der Hauptkörpereinheit 10, das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 in der fixierten Leitungseinheit 20, und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in der beweglichen Leitungseinheit 30 angeordnet ist. Der Protektor 1 der vorliegenden Ausführungsform weist zwei fixierte Leitungseinheiten 20 und eine einzige bewegliche Leitungseinheit 30 auf. Bei dem Protektor 1 sind die Hauptkörpereinheit 10, die fixierte Leitungseinheit 20 und die bewegliche Leitungseinheit 30 zusammen aus einem isolierenden Harzmaterial hergestellt, um dadurch einen Protektorhauptkörper zu bilden. Der Mantel 40 ist separat zu dem Protektorhauptkörper aus einem isolierenden Harzmaterial hergestellt.

Wie in 1 und 2 dargestellt ist, ist die Hauptkörpereinheit 10 ein Bereich, in welchem das Hauptleitungsmaterial W1 entlang einer ersten Richtung D1 angeordnet ist. Die Hauptkörpereinheit 10 umfasst einen Hauptraumbereich 11 und eine Haiteeinheit 12, und der Hauptraumbereich 11 und die Halteeinheit 12 sind zusammen zu der Hauptkörpereinheit 10 gebildet. Die Hauptkörpereinheit 10 beinhaltet ein Paar aus Seitenwandbereichen 10a und 10b und einen Bodenbereich 10c. Die beiden Seitenwandbereiche 10a und 10b und der Bodenbereich 10c sind zusammen zu einer im Wesentlichen rinnenartigen Form gebildet und bilden den Hauptraumbereich 11. In der Hauptkörpereinheit 10 sind auch diverse Rippenteile und unebene Teile an den Seitenwandbereichen 10a und 10b und dem Bodenbereich 10c ausgebildet.

Der Hauptraumbereich 11 ist ein Raumbereich, der entlang der ersten Richtung D1 ausgebildet ist und durch den hindurch das leitfähige Hauptleitungsmaterial W1 verlaufen kann. Der Hauptraumbereich 11 wird durch die beiden Seitenwandbereiche 10a und 10b und den Bodenbereich 10c gebildet. Die beiden Seitenwandbereiche 10a und 10b sind Wandkörper zur Unterteilung des Innenraumbereichs der Hauptkörpereinheit 10. Der Bodenbereich 10c ist ein Bodenkörper zur Unterteilung des Innenraumbereichs der Hauptkörpereinheit 10. Die beiden Seitenwandbereiche 10a und 10b und der Bodenbereich 10c sind so ausgebildet, dass sie sich entlang der ersten Richtung D1 in einer im Wesentlichen geradlinigen Weise erstrecken. Die beiden Seitenwandbereiche 10a und 10b sind jeweils in Plattenform ausgebildet und sind einander gegenüberliegend entlang einer Richtung, die senkrecht zu der ersten Richtung D1 verläuft, wobei dazwischen ein Abstand gebildet ist. Der Bodenbereich 10c ist in Plattenform ausgebildet, liegt zwischen den beiden Seitenwandbereichen 10a und 10b und verbindet ein Ende jedes der beiden Seitenwandbereiche 10a und 10b miteinander entlang der ersten Richtung D1. Anders ausgedrückt, die beiden Seitenwandbereiche 10a und 10b sind so ausgebildet, dass sie aus beiden Enden des Bodenbereichs 10c in der Richtung senkrecht zu der ersten Richtung D1 hervorstehen und aufrecht angeordnet sind. In der Hauptkörpereinheit 10 bildet ein Innenraumbereich, der von den beiden Seitenwandbereichen 10a und 10b und dem Bodenbereich 10c umschlossen ist, den Hauptraumbereich 11. Anders ausgedrückt, der Hauptraumbereich 11 wird durch die beiden Seitenwandbereiche 10a und 10b und den Bodenbereich 10c unterteilt. In der Hauptkörpereinheit 10 sind beide Enden des Hauptraumbereichs 11 in der ersten Richtung D1 sowie eine Oberfläche, die dem Bodenbereich 10c zugewandt ist, offen. Anders ausgedrückt, beide Enden des Hauptraumbereichs 11 entlang der ersten Richtung D1 stehen mit dem Außenbereich in Verbindung, und die dem Bodenbereich 10c zugewandte Oberfläche steht ebenfalls mit dem Außenbereich in Verbindung. Das Hauptleitungsmaterial W1 wird von einer Öffnung aus zu der anderen Öffnung des Hauptraumbereichs 11 der Hauptkörpereinheit 10 entlang der ersten Richtung D1 in einer im Wesentlichen geradlinigen Weise eingeführt. Anders ausgedrückt, die Hauptkörpereinheit 10 umhüllt das Hauptleitungsmaterial W1, wenn das Hauptleitungsmaterial W1 entlang der ersten Richtung D1 in den Hauptraumbereich 11 eingeführt wird, und schützt das Hauptleitungsmaterial W1 mittels der beiden Seitenwandbereiche 10a und 10b und mittels des Bodenbereichs 10c. Ferner verschließt in der Hauptkörpereinheit der Mantel bzw. die Abdeckung 40, die nachfolgend beschrieben ist, die dem Bodenbereich 10c des Hauptraumbereichs 11 zugewandte Öffnung, nachdem das Hauptleitungsmaterial W1 in den Hauptraumbereich 11 eingeführt ist.

Die Halteeinheit 12 ist ein Bereich, der in der Lage ist, das Hauptleitungsmaterial W1, das in den Hauptraumbereich 11 der Hauptkörpereinheit 10 eingeführt ist, an der Hauptkörpereinheit 10 zu halten. In diesem Beispiel weist die Halteeinheit 12 eine erste Halteeinheit 12A, eine zweite Halteeinheit 12B und eine dritte Halteeinheit 12C auf. Die erste Halteeinheit 12A ist an einem Ende der Hauptkörpereinheit 10 entlang der ersten Richtung D1 vorgesehen. Die zweite Halteeinheit 12B ist in einem mittleren Teil der Hauptkörpereinheit 10 in der ersten Richtung D1 vorgesehen. Die dritte Halteeinheit 12C ist an dem anderen Ende der Hauptkörpereinheit 10 in der ersten Richtung D1 vorgesehen. Die erste Halteeinheit 12A und die zweite Halteeinheit 12B weisen jeweils eine Drehabdeckung 13 auf. Die Drehabdeckung 13 wird drehbar in Bezug auf den Seitenwandbereich 10a der Hauptkörpereinheit 10 an einer Öffnungsposition und einer Schließposition gehalten. Die Öffnungsposition der Drehabdeckung 13 ist eine Position, an der ein Teil des Hauptraumbereichs 11 der Hauptkörpereinheit 10 offen ist. Andererseits ist die Schließposition der Drehabdeckung 13 eine Position, an der der Teil des Hauptraumbereichs 11 der Hauptkörpereinheit 10 geschlossen ist, und an der das Hauptleitungsmaterial W1 in dem Hauptraumbereich 11 der Hauptkörpereinheit 10 gehalten wird. Beispielsweise ist jede der Drehabdeckungen 13 mit dem Seitenwandbereich 10a der Hauptkörpereinheit 10 über ein Gelenk bzw. Scharnier 13a und dergleichen verbunden. Das Scharnier 13a bildet eine Drehachse entlang der ersten Richtung D1 und hält die gesamte Drehabdeckung 13 derart, dass diese relativ zu dem Seitenwandbereich 10a um die Drehachse drehbar ist. Ferner weist die Drehabdeckung 13 eine Verriegelungsklaue bzw. ein Verriegelungselement 13b und dergleichen auf, und wird gehalten, während das Hauptleitungsmaterial W1 in dem Hauptraumbereich 11 gehalten wird, wenn die Verriegelungsklaue 13b mit dem Seitenwandbereich 10b der Hauptkörpereinheit 10 an der Schließposition in Eingriff tritt. Die Drehabdeckung 13 verschließt einen Teil der Öffnung der dem Bodenbereich 10c des Hauptraumbereichs 11 zugewandten Oberfläche, während die Drehabdeckung 13 an der Schließposition verriegelt wird. Andererseits hält die dritte Halteeinheit 12C das Hauptleitungsmaterial W1 In dem Hauptraumbereich 11 der Hauptkörpereinheit 10 mittels eines Teils der Abdeckung 40, der nachfolgend beschrieben wird. Anders ausgedrückt, ein Teil der Abdeckung 40 wird auch von der dritten Halteeinheit 12C genutzt. Die dritte Halteeinheit 12C hält das Hauptleitungsmaterial W1 in dem Hauptraumbereich 11 der Hauptkörpereinheit 10 mittels der Abdeckung 40, während die Abdeckung 40 die dem Bodenbereich 10c des Hauptraumbereichs 11 zugewandte Öffnung verschließt. Des Weiteren werden in diesem Beispiel die erste Halteeinheit 12A und die dritte Halteeinheit 12C auch als eine Mantelmaterialhalteeinheit zum Halten des Endes des Mantelmaterials bzw. Abdeckungsmaterials C verwendet. In der ersten Halteeinheit 12A und der dritten Halteeinheit 12C sind mehrere Halterippenteile 12a an der Innenwandfläche auf Seite des Hauptraumbereichs 11 an den Bereichen ausgebildet, die der Drehabdeckung 13 und der Abdeckung 40 entsprechen (anders ausgedrückt, dem Ende in der ersten Richtung D1). Ferner sind die Halterippenteile 12a auf der Innenwandfläche auf Seite des Hauptraumbereichs 11 an Bereichen ausgebildet, die der Drehabdeckung 13 und der Abdeckung 40 zugewandt sind, die an der Schließposition (anders ausgedrückt, an beiden Enden in der ersten Richtung D1) in den Seitenwandbereichen 10a und 10b und dem Bodenbereich 10c angeordnet sind. Die Halterippenteile 12a besitzen jeweils eine gekrümmte Form, die der Außenumfangsform des Mantelmaterials C entspricht, und sie halten das Mantelmaterial C, Indem sie mit den unebenen Teilen in Eingriff treten, die auf der Außenfläche des Mantelmaterials C ausgebildet sind. Die erste Halteeinheit 12A und die dritte Halteeinheit 12C halten das Hauptleitungsmaterial W1 in der Hauptkörpereinheit 10 mit dem Mantelmaterial C des Hauptleitungsmaterials W1, wobei dies mittels der Halterippenteile 12a erfolgt.

Wie in 1 und 2 dargestellt ist, ist die fixierte Leitungseinheit 20 ein Bereich, in welchem das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 entlang einer vierten Richtung D4 angeordnet ist, die sich von der ersten Richtung D1 (eine zweite Richtung D2 und eine dritte Richtung D3 werden nachfolgend beschrieben) unterscheidet. In diesem Beispiel sind zwei fixierte Leitungseinheiten 20 zwischen der zweiten Halteeinheit 12B und der dritten Halteeinheit 12C in Bezug auf die erste Richtung D1 vorgesehen. Obwohl in diesem Beispiel die Formen und dergleichen der beiden fixierten Leitungseinheiten 20 sich geringfügig voneinander unterscheiden, haben die beiden fixierten Leitungseinheiten 20 im Wesentlichen den gleichen Aufbau. Daher werden im Folgenden die beiden fixierten Leitungseinheiten 20 gemeinsam erläutert, sofern nichts anderes angegeben ist. Die fixierte Leitungseinheit 20 umfasst eine fixierte Abzweigeinheit 21 und eine Halteeinheit 22, und die fixierte Abzweigeinheit 21 und die Halteeinheit 22 sind zusammen zu der fixierten Leitungseinheit 20 gebildet.

Die fixierte Abzweigeinheit 21 weist einen für einen fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich 23 auf. Die fixierte Abzweigeinheit 21 weist ein Paar aus Seitenwandbereichen 20a und 20b und einen Bodenbereich 20c auf. Die beiden Seitenwandbereiche 20a und 20b und der Bodenbereich 20c sind zusammen in einer im Wesentlichen rinnenartigen Gestalt ausgebildet und bilden den für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich 23. In der fixierten Abzweigeinheit 21 sind auch diverse Rippenteile und unebene Teile auf den Seitenwandbereichen 20a und 20b und auf dem Bodenbereich 20c ausgebildet. Der für den fixierten Zweig vorgesehene Raumbereich 23 ist ein Raumbereich, der mit dem Hauptraumbereich 11 in Verbindung steht, der entlang der vierten Richtung D4 senkrecht zu der ersten Richtung D1 ausgebildet ist, und durch den das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2, das aus dem Hauptleitungsmaterial W1 abzweigt, verlaufen kann. Der für den fixierten Zweig vorgesehene Raumbereich 23 wird durch die beiden Seitenwandbereiche 20a und 20b und den Bodenbereich 20c gebildet. Die beiden Seitenwandbereiche 20a und 20b sind Wandkörper zum Unterteilen des Innenraumbereichs der fixierten Abzweigeinheit 21. Der Bodenbereich 20c ist ein Bodenkörper zur Unterteilung des Innenraumbereichs der fixierten Abzweigeinheit 21. Die beiden Seitenwandbereiche 20a und 20b und der Bodenbereich 20c sind so ausgebildet, dass sie sich in einer im Wesentlichen geradlinigen Weise entlang der vierten Richtung D4 erstrecken. Das beiden Seitenwandbereiche 20a und 20b sind jeweils in einer Plattenform ausgebildet und sind einander in einer Richtung senkrecht zu der vierten Richtung D4 mit Abstand dazwischen zugewandt. Der Bodenbereich 20c ist in Plattenform ausgebildet, liegt zwischen den beiden Seitenwandbereichen 20a und 20b und verbindet ein Ende jedes der beiden Seitenwandbereiche 20a und 20b entlang der vierten Richtung D4 miteinander. Anders ausgedrückt, die beiden Seitenwandbereiche 20a und 20b sind so ausgebildet, dass sie aus beiden Enden des Bodenbereichs 20c in der Richtung senkrecht zu der vierten Richtung D4 hervorstehen und aufrecht angeordnet sind. In der fixierten Abzweigeinheit 21 bildet ein Innenraumbereich, der von den beiden Seitenwandbereichen 20a und 20b und dem Bodenbereich 20c umschlossen wird, den für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich 23. Anders ausgedrückt, der für den fixierten Zweig vorgesehene Raumbereich 23 wird durch die beiden Seitenwandbereiche 20a und 20b und den Bodenbereich 20c unterteilt. In der fixierten Abzweigeinheit 21 sind beide Enden des für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereichs 23 in der vierten Richtung D4 und eine Oberfläche, die dem Bodenbereich 20c zugewandt ist, offen. Anders ausgedrückt, eines der Enden des für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereichs 23 entlang der vierten Richtung D4 ist mit dem Hauptraumbereich 11 in Verbindung, das andere Ende des für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereichs 23 steht mit dem Außenbereich in Verbindung, und eine Oberfläche, die dem Bodenbereich 20c zugewandt ist, steht ebenfalls mit dem Außenbereich in Verbindung. Die fixierte Abzweigeinheit 21 wird an der Hauptkörpereinheit 10 befestigt, wenn die Enden der beiden Seitenwandbereiche 20a und 20b und der Bodenbereich 20c auf Seite des Hauptraumbereichs 11 entsprechend mit dem Seitenwandbereich 10b und dem Bodenbereich 10c verbunden werden. In dem für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich 23 der fixierten Abzweigeinheit 21 wird das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2, das von dem Hauptleitungsmaterial W1 abzweigt, von der Seite des Hauptraumbereichs 11 aus entlang der vierten Richtung D4 in einer im Wesentlichen geradlinigen Weise nach außen eingeführt. Die fixierte Abzweigeinheit 21 ist an der Hauptkörpereinheit 10 an einer Position befestigt, an der der für den fixierten Zweig vorgesehene Raumbereich 23 entlang der vierten Richtung D4 angeordnet ist, und an der das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2, das in den für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich 23 eingeführt ist, entlang der vierten Richtung D4 angeordnet ist. Anders ausgedrückt, die fixierte Abzweigeinheit 21 umschließt das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2, wenn das für den fixierten Zweig vorgesehen Leitungsmaterial W2 in den für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich 23 entlang der vierten Richtung D4 eingeführt wird, und es schützt das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 mittels der beiden Seitenwandbereiche 20a und 20b und mittels des Bodenbereichs 20c. In diesem Beispiel werden bei der fixierten Abzweigeinheit 21 die zwei für den fixierten Zweig vorgesehenen Leitungsmaterialien W2 entlang einer Richtung senkrecht zu der vierten Richtung D4 mit Abstand dazwischen in den für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich 23 eingeführt. Die vierte Richtung D4 wird nachfolgend detailliert beschrieben.

Die Halteeinheit 22 ist ein Bereich, der in der Lage ist, das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2, das in den für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich 23 der fixierten Abzweigeinheit 21 eingeführt ist, an der fixierten Abzweigeinheit 21 zu halten. Die Halteeinheit 22 der vorliegenden Ausführungsform weist eine Drehabdeckung 24 auf. Die Drehabdeckung 24 wird an einer Öffnungsposition und einer Schließposition relativ zu dem Seitenwandbereich 10a der Hauptkörpereinheit 10 drehbar gehalten. Die Öffnungsposition der Drehabdeckung 24 ist eine Position, an der ein Teil des für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereichs 23 der fixierten Abzweigeinheit 21 offen ist. Andererseits ist die Schließposition der Drehabdeckung 24 eine Position, an der der Teil des für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereichs 23 der fixierten Abzweigeinheit 21 geschlossen ist, und an der das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 an dem für den fixierten Zweig vorgesehenen Bereich 23 der fixierten Abzweigeinheit 21 gehalten wird. Beispielsweise ist die Drehabdeckung 24 mit einem Bereich, der der fixierten Abzweigeinheit 21 in dem Seitenwandbereich 10a der Hauptkörpereinheit 10 gegenüberliegt, mittels eines Scharniers 24a oder dergleichen verbunden. Das Scharnier 24a bildet eine Drehachse entlang der ersten Richtung D1 und hält die gesamte Drehabdeckung 24, so dass diese um die Drehachse in Bezug auf den Seitenwandbereich 10a drehbar ist. Des Weiteren weist die Drehabdeckung 24 ein Paar aus Verriegelungsklauen bzw. Verriegelungselementen 24b und dergleichen auf und wird entsprechend an der Schließposition gehalten, während das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 in dem für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich 23 gehalten wird, wenn die Verriegelungsklauen 24b entsprechend mit den Seitenwandbereichen 20a und 20b der fixierten Abzweigeinheit 21 verriegelt werden. Die Drehabdeckung 24 verschließt die Öffnung der Fläche, die dem Bodenbereich 20c des für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereichs 23 zugewandt ist, während die Drehabdeckung 24 an der Schließposition verriegelt wird. In diesem Beispiel verschließt die Drehabdeckung 24 auch einen Teil der Öffnung der dem Bodenbereich 10c des Hauptraumbereichs 11 zugewandten Oberfläche durch das Basisende der Drehabdeckung 24 auf Seite des Scharniers 24a, wenn die Drehabdeckung 24 in der Schließposition verriegelt ist. Anders ausgedrückt, in diesem Beispiel dient ein Teil der Drehabdeckung 24 als ein Bereich, der einen Teil der Öffnung der dem Bodenbereich 10c des Hauptraumbereichs 11 zugewandten Oberfläche verschließt, und der das Hauptleitungsmaterial W1 in dem Hauptraumbereich 11 der Hauptkörpereinheit 10 hält. Die Halteeinheit 22 wird ferner als eine Mantelmaterialhalteeinheit zum Halten des Endes des Mantelmaterials C verwendet. In der Halteeinheit 22 sind mehrere Halterippenteile 22a an der Innenwandfläche auf Seite des für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereichs 23 an dem Ende der Drehabdeckung 24 in der vierten Richtung D4 an der Schließposition vorgesehen (das Ende auf der Seite gegenüberliegend zur Seite des Hauptraumbereichs 11). Ferner sind in den Seitenwandbereichen 20a und 20b und in dem Bodenbereich 20c die Halterippenteile 22a an der Innenwandfläche auf Seite des für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereichs 23 an einem Bereich ausgebildet, der der Drehabdeckung 24 an der Schließposition gegenüberliegt. Die Halterippenteile 22a sind jeweils in einer Kurvenform entsprechend der Außenumfangsform des Mantelmaterials C ausgebildet und halten das Mantelmaterial C, Indem sie mit den unebenen Teilen in Eingriff sind, die auf der Außenfläche des Mantelmaterials C ausgebildet sind. In diesem Beispiel sind die Halterippenteile 22a so ausgebildet, dass sie in der Lage sind, die beiden Mantelmaterialien C entlang einer Richtung senkrecht zu der vierten Richtung D4 mit dazwischen vorgesehenem Abstand zu halten. Die Halteeinheit 22 hält das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 in der fixierten Abzweigeinheit 21 mit dem Mantelmaterial C des für den fixierten Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials W2 mittels der Halterippenteile 22a.

Wie in 1 und 2 gezeigt ist, ist die bewegliche Leitungseinheit 30 ein Bereich, in welchem das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 angeordnet ist und der relativ zu der Hauptkörpereinheit 10 an die Verlegeposition und die Nutzungsposition gedreht werden kann, während das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 angeordnet wird. Typischerweise wird in der in jeweils der 2, 3, 4, 5 und 6 dargestellten Verlegeposition bzw. Verdrahtungsposition das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in der beweglichen Leitungseinheit 30 entlang der zweiten Richtung D2 angeordnet. Anschließend wird die bewegliche Leitungseinheit 30 zu der Nutzungsposition gedreht, die in 1, 7 und 8 gezeigt ist, und die Leitungsrichtung bzw. Verdrahtungsrichtung des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials W3 wird entlang der dritten Richtung D3 ausgerichtet. Die bewegliche Leitungseinheit 30 umfasst eine bewegliche Abzweigeinheit 31, eine Halteeinheit 32, eine Drehhalteeinheit 33 und eine Fixiereinheit 34, und die bewegliche Abzweigeinheit 31, die Halteeinheit 32, die Drehhalteeinheit 33 und die Fixiereinheit 34 bilden zusammen die bewegliche Leitungseinheit 30.

Die bewegliche Abzweigeinheit 31 weist einen für einen beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 auf. Die bewegliche Abzweigeinheit 31 weist ein Paar aus Seitenwandbereichen 30a und 30b und einen Bodenbereich 30c auf. Die beiden Seitenwandbereiche 30a und 30b und der Bodenbereich 30c sind zusammen im Wesentlichen zu einer Rinnenform gebildet und bilden den für den beweglichen Bereich vorgesehenen Raumbereich 35. In der beweglichen Abzweigeinheit 31 sind auch diverse Rippenteile und unebene Teile auf den Seitenwandbereichen 30a und 30b und dem Bodenbereich 30c ausgebildet. Der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich 35 ist ein Raumbereich, der mit dem Hauptraumbereich 11 in Verbindung steht und durch den das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3, das von dem Hauptleitungsmaterial W1 abzweigt, hindurchläuft. Der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich 35 wird entlang der zweiten Richtung D2, die sich von der ersten Richtung D1 und der vierten Richtung D4 unterscheidet, angeordnet, während die bewegliche Abzweigeinheit 31 entlang der Verlegeposition angeordnet wird. Ferner wird der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich 35 entlang der dritten Richtung D3, die sich von der ersten Richtung D1, der zweiten Richtung D2 und der vierten Richtung D4 unterscheidet, angeordnet, während die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Nutzungsposition angeordnet wird.

In diesem Beispiel sind die erste Richtung D1, die zweite Richtung D2 und die vierte Richtung D4 Richtungen entlang einer virtuellen Ebene IP (siehe 1 und 2) und sind auch Richtungen, die sich voneinander unterscheiden. Anders ausgedrückt, die virtuelle Ebene IP ist eine Ebene entlang der ersten Richtung D1, der zweiten Richtung D2 und der vierten Richtung D4. Das heißt, die zuvor beschriebene fixierte Abzweigeinheit 21 ist an der Hauptkörpereinheit 10 an einer Position befestigt, an der der für den fixierten Zweig vorgesehene Raumbereich 23 entlang der virtuellen Ebene IP positioniert wird, und an der das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2, das in den für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich 23 eingeführt ist, entlang der virtuellen Ebene IP positioniert wird. Typischerweise ist die virtuelle Ebene IP eine zweidimensionale Ebene entlang einer Arbeitsfläche einer sogenannten Halteplatte und dergleichen, die zum Montieren des Protektors 1, des Leitungsmaterials W und dergleichen verwendet wird, wenn das Leitungsmaterial W an dem Protektor 1 in dem Kabelbaum WH anzuordnen ist. Anders ausgedrückt, typischerweise kann in dem Kabelbaum WH das Leitungsmaterial W in einer zweidimensionalen Art bzw. flächig auf der Arbeitsfläche, etwa der Montageplatte, angeordnet werden, wenn das Leitungsmaterial W in der ersten Richtung D1, der zweiten Richtung D2 und der vierten Richtung D4 entlang der virtuellen Ebene IP anzuordnen ist. Andererseits ist die dritte Richtung D3 eine Richtung senkrecht zu der virtuellen Ebene IP und ist eine Richtung senkrecht zu der Arbeitsfläche, etwa der Montageplatte, in einer dreidimensionalen Art und Weise. Anders ausgedrückt, wenn in dem Kabelbaum WH das Leitungsmaterial W entlang der dritten Richtung D3 zu verlegen ist, dann wird das Leitungsmaterial W in einer dreidimensionalen Weise in Bezug auf die Arbeitsfläche, etwa eine Montageplatte, angeordnet. In diesem Falle kann, wie zuvor beschrieben ist, bei dem Kabelbaum WH der vorliegenden Ausführungsform das Leitungsmaterial W in einfacher Weise dreidimensional angeordnet werden, indem das Leitungsmaterial W verlegt wird, während die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Verlegeposition angeordnet wird, und indem dann die bewegliche Abzweigeinheit 31 an die Nutzungsposition bzw. Gebrauchsposition mit dem Leitungsmaterial W (für den beweglichen Zweig vorgesehenes Leitungsmaterial W3) gedreht wird.

Der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich 35 wird durch die beiden Seitenwandbereiche 30a und 30b und den Bodenbereich 30c gebildet. Die beiden Seitenwandbereiche 30a und 30b sind Seitenwandkörper zur Unterteilung des Innenraumbereichs der beweglichen Abzweigeinheit 31. Der Bodenbereich 30c ist ein Bodenkörper zur Unterteilung des Innenraumbereichs der beweglichen Abzweigeinheit 31. Das beiden Seitenwandbereiche 30a und 30b und der Bodenbereich 30c sind so ausgebildet, dass sie sich entlang einer gewissen Richtung senkrecht zu der ersten Richtung D1 in einer im Wesentlichen geradlinigen Weise erstrecken. In diesem Beispiel ist die gewisse Richtung senkrecht zu der ersten Richtung D1 eine Richtung entlang der zweiten Richtung D2 an der Verlegeposition bzw. Verdrahtungsposition, und ist eine Richtung entlang der dritten Richtung D3 an der Nutzungsposition, und im Folgenden kann sie einfach als eine „gewisse Richtung“ bezeichnet sein, sofern dies nicht anders angegeben ist. Die beiden Seitenwandbereiche 30a und 30b sind jeweils in Plattenform ausgebildet und sind einander gegenüberliegend in einer Richtung senkrecht zu der gewissen Richtung positioniert, wobei dazwischen ein Abstand vorgesehen ist. Der Bodenbereich 30c ist in Plattenform ausgebildet, liegt zwischen den beiden Seitenwandbereichen 30a und 30b und verbindet ein Ende jedes der beiden Seitenwandbereiche 30a und 30b entlang der zweiten Richtung D2 miteinander. Anders ausgedrückt, die beiden Seitenwandbereiche 30a und 30b sind so ausgebildet, dass sie aus beiden Enden des Bodenbereichs 30c in der Richtung senkrecht zu der gewissen Richtung hervorstehen und dort aufrecht angeordnet sind. In der beweglichen Abzweigeinheit 31 bildet ein Innenraumbereich, der von den beiden Seitenwandbereichen 30a und 30b und dem Bodenbereich 30c umschlossen ist, den für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35. Anders ausgedrückt, der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich 35 wird durch die beiden Seitenwandbereiche 30a und 30b und den Bodenbereich 30c unterteilt bzw. begrenzt. In der beweglichen Abzweigeinheit 31 sind beide Enden des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs 35 in der gewissen Richtung sowie eine Oberfläche, die dem unteren Bodenbereich 30c zugewandt ist, offen. Anders ausgedrückt, in dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 steht eines der Enden entlang der gewissen Richtung mit dem Hauptraumbereich 11 in Verbindung, das andere Ende steht mit dem Außenbereich in Verbindung, und eine dem Bodenbereich 30c zugewandte Fläche steht ebenfalls mit dem Außenbereich in Verbindung. In diesem Beispiel ist der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich 35 mit dem Hauptraumbereich 11 über ein Verbindungsteil 14, das in der Hauptkörpereinheit 10 ausgebildet ist, in Verbindung. Der Verbindungsteil 14 ist ein Bereich, der erhalten wird, indem ein Teil des Seitenwandbereichs 10b der Hauptkörpereinheit 10 abgeschnitten wird und in welchem der Bodenbereich 10c entlang der zweiten Richtung D2 hervorsteht. Das Verbindungsteil 14 weist ein Paar aus Wandbereichen 14a und 14b auf. Die beiden Wandbereiche 14a und 14b sind so ausgebildet, so dass sie den Bodenbereich 10c, der entsprechend der zweiten Richtung D2 hervorsteht, in Bezug auf die erste Richtung D1 zwischen sich aufnehmen. Der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich 35 steht mit dem Hauptraumbereich 11 über die beiden Wandbereiche 14a und 14b des Verbindungsteils 14 in Verbindung. In der beweglichen Abzweigeinheit 31 sind die Enden der beiden Seitenwandbereiche 30a und 30b und des Bodenbereichs 30c auf Seite des Hauptraumbereichs 11 so ausgebildet, dass sie von den Seitenwandbereichen 10a und 10b, dem Bodenbereich 10c, den Wandbereichen 14a und 14b und dergleichen der Hauptkörpereinheit 10 getrennt sind. Folglich kann die bewegliche Abzweigeinheit 31 relativ zu der Hauptkörpereinheit 10 gedreht werden. In dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 der beweglichen Abzweigeinheit 31 wird das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3, das von dem Hauptleitungsmaterial W1 abgezweigt ist, ausgehend von der Seite des Hauptraumbereichs 11 zur Außenseite entlang der gewissen Richtung in einer im Wesentlichen geradlinigen Weise eingeführt. In dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 wird das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 entlang der zweiten Richtung D2 an der Verlegeposition eingeführt. In dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 wird das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 entlang der dritten Richtung D3 an der Nutzungsposition eingeführt. Anders ausgedrückt, die bewegliche Abzweigeinheit 31 umschließt das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3, wenn das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 entlang der gewissen Richtung in den für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 eingeführt wird, und schützt das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 mittels der beiden Seitenwandbereiche 30a und 30b und des Bodenbereichs 30c. In diesem Beispiel werden bei der beweglichen Abzweigeinheit 31 zwei der für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterialien W3 entlang einer Richtung senkrecht zu der gewissen Richtung in den für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 eingeführt, wobei ein Abstand vorgesehen wird.

Die Halteeinheit 32 ist ein Bereich, der in der Lage ist, das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3, das in den für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 der beweglichen Abzweigeinheit 31 eingeführt ist, an der beweglichen Abzweigeinheit 31 zu halten. Die Halteeinheit 32 der vorliegenden Ausführungsform umfasst eine Drehabdeckung 36. Die Drehabdeckung 36 wird drehbar relativ zu dem Seitenwandbereich 30a der beweglichen Abzweigeinheit 31 an einer Öffnungsposition und Schließposition gehalten. Die Öffnungsposition der Drehabdeckung 36 ist eine Position, an der ein Teil des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs 35 der beweglichen Abzweigeinheit 31 geöffnet wird. Andererseits ist die Schließposition der Drehabdeckung 36 eine Position, an der der Teil des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs 35 der beweglichen Abzweigeinheit 31 geschlossen wird, und an der das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 der beweglichen Abzweigeinheit 31 gehalten wird. Beispielsweise wird die Drehabdeckung 36 mit dem Seitenwandbereich 30a der beweglichen Abzweigeinheit 31 mittels eines Scharniers 36a und dergleichen verbunden.

Das Scharnier 36a bildet eine Drehachse entlang der gewissen Richtung und hält die gesamte Drehabdeckung so, dass sie relativ zu dem Seitenwandbereich 30a um die Drehachse drehbar ist. Ferner umfasst die Drehabdeckung 36 eine Verriegelungsklaue bzw. ein Verriegelungselement 36b und dergleichen, und wird gehalten, während das für den beweglichen für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 gehalten wird, wenn die Verriegelungsklaue 36b mit dem Seitenwandbereich 30b der beweglichen Abzweigeinheit 31 an der Schließposition verriegelt wird. Die Drehabdeckung 36 verschließt die Öffnung einer Fläche, die dem Bodenbereich 30c des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs 35 zugewandt ist, während die Drehabdeckung 36 an der Schließposition verriegelt wird. Des Weiteren wird die Halteeinheit 32 als eine Mantelmaterialhalteeinheit zum Halten des Endes des Mantelmaterials C verwendet. In der Halteeinheit 32 sind mehrere Halterippenteile 32a an der Innenwandfläche auf Seite des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs 35 an dem Ende der Drehabdeckung 36 in der gewissen Richtung ausgebildet, wobei die Drehabdeckung 36 an der Schließposition angeordnet ist (am Ende an der Seite, die der Seite des Hauptraumbereichs 11 gegenüberliegt). In den Seitenwandbereichen 30a und 30b und in dem Bodenbereich 30c sind die Halterippenteile 32a auf der Innenwandfläche auf Seite des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs 35 in einem Bereich ausgebildet, der der Drehabdeckung 36 gegenüberliegt, wenn diese an der Schließposition angeordnet ist. Die Halterippenteile 32a sind jeweils in einer Kurvenform bzw. gekrümmten Form ausgebildet, die der Außenumfangsform des Mantelmaterials C entspricht, und sie halten das Mantelmaterial C, indem sie mit den unebenen Teilen in Eingriff treten, die auf der Außenfläche des Mantelmaterials C ausgebildet sind. In diesem Beispiel sind die Halterippenteile 32a so ausgebildet, dass sie in der Lage sind, die beiden Mantelmaterialien C entlang einer Richtung senkrecht zu der gewissen Richtung mit Abstand dazwischen zu halten. Die Halteeinheit 32 hält das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in der beweglichen Abzweigeinheit 31 mit dem Mantelmaterial C des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials W3 mittels der Halterippenteile 32a.

Die Drehhalteeinheit 33 ist ein Bereich, der die bewegliche Abzweigeinheit 31 relativ zu der Hauptkörpereinheit 10 an der Verlegeposition (siehe 2, 3, 4, 5 und 6) und an der Nutzungsposition (1, 7 und 8) hält bzw. trägt. Die Drehhalteeinheit 33 ist ein Drehpunkt der beweglichen Abzweigeinheit 31. Die Drehhalteeinheit 33 verbindet die Hauptkörpereinheit 10 drehbar mit der beweglichen Abzweigeinheit 31. In diesem Beispiel verbindet die Drehhalteeinheit 33 den Bodenbereich 10c in dem Verbindungsteil 14 der Hauptkörpereinheit 10 drehbar mit dem Bodenbereich 30c der beweglichen Abzweigeinheit 31. Beispielsweise ist die Drehhalteeinheit 33 als ein Scharnier ausgebildet und bildet eine Drehachse entlang der ersten Richtung D1. Die Drehhalteeinheit 33 trägt die gesamte bewegliche Abzweigeinheit 31 derart, dass diese um die Drehachse in Bezug auf die Hauptkörpereinheit 10 mit der Halteeinheit 32 an der Verlegeposition und der Nutzungsposition drehbar ist. Wie zuvor beschrieben ist, ist die Verlegeposition der beweglichen Abzweigeinheit 31 eine Position, an der der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich 35 entlang der zweiten Richtung D2 angeordnet ist, und ist die Position, an der das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3, das in den für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 eingeführt ist, entlang der zweiten Richtung D2 angeordnet ist. Anders ausgedrückt, die Verlegeposition der beweglichen Abzweigeinheit 31 ist eine Position, an der die Erstreckungsrichtung des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs 35 und die Leitungsrichtung des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials W3 entlang der virtuellen Ebene IP verlaufen. Typischerweise ist die Verlegeposition der beweglichen Abzweigeinheit 31 eine Position, die eingenommen wird, wenn das Leitungsmaterial W in dem Protektor 1 auf der Arbeitsfläche, etwa der Montageplatte, anzuordnen ist. Andererseits ist die Nutzungsposition bzw. Gebrauchsposition der beweglichen Abzweigeinheit 31 eine Position, an der der für den beweglichen Zweig vorgesehene Raumbereich 35 entlang der dritten Richtung D3 angeordnet ist, und ist ferner die Position, an der das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3, das in den für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 eingeführt ist, entlang der dritten Richtung D3 positioniert wird. Anders ausgedrückt, die Nutzungsposition der beweglichen Abzweigeinheit 31 ist eine Position, an der die Erstreckungsrichtung des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs 35 und die Leitungsrichtung des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials W3 die virtuelle Ebene IP in dreidimensionaler Weise schneiden, und ist typischerweise die Position, die eingenommen wird, wenn der Kabelbaum WH tatsächlich für die Verwendung in dem Fahrzeug montiert wird.

Die Fixiereinheit 34 ist ein Bereich, der die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Hauptkörpereinheit 10 an der Nutzungsposition befestigen bzw. fixieren kann. Die Fixiereinheit 34 befestigt die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Hauptkörpereinheit 10 an der Nutzungsposition, wenn die bewegliche Abzweigeinheit 31 mit einem hervorstehenden Wandbereich 15 verriegelt wird, der in der Hauptkörpereinheit 10 ausgebildet ist, während die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Nutzungsposition angeordnet wird (insbesondere siehe 7 und dergleichen). Der hervorstehende Wandbereich 15 steht auf eine Seite hervor, die gegenüberliegend zur Seite des Hauptraumbereichs 11 ausgehend von dem Bodenbereich 10c in dem Verbindungsteil 14 der Hauptkörpereinheit 10 ist (siehe 4, 5, 7 und dergleichen). Beispielsweise ist die Fixiereinheit 34 der vorliegenden Ausführungsform eine Klemme oder dergleichen, die aus dem Bodenbereich 30c der beweglichen Abzweigeinheit 31 in Richtung zu der Seite, die der Seite des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereichs 35 gegenüberliegt, hervorsteht. Die Fixiereinheit 34 befestigt die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Hauptkörpereinheit 10 an der Nutzungsposition, wenn die Fixiereinheit 34 in eine Verriegelungsbohrung 15a eingeführt wird, die in dem hervorstehenden Wandbereich 15 ausgebildet ist, und wenn eine Verriegelungsklaue 34a (siehe 4) mit dem Wandbereich der Verriegelungsbohrung 15a in Eingriff tritt.

Die Abdeckung bzw. Ummantelung 40 ist eine Komponente zum Abdecken und Schützen der Hauptkörpereinheit 10 und der beweglichen Leitungseinheit 30. Die Abdeckung 40 weist mehrere Verriegelungsklauen 40a bzw. Verriegelungselemente (siehe 1) auf und wird an der Hauptkörpereinheit 10 und der beweglichen Leitungseinheit 30 befestigt, wenn die Verriegelungsklauen 40a mit der Hauptkörpereinheit 10 und der beweglichen Abzweigeinheit 31 in Eingriff treten. Die Abdeckung 40 wird an der Hauptkörpereinheit 10 und der beweglichen Leitungseinheit 30 montiert, nachdem das Leitungsmaterial W in der Hauptkörpereinheit 10, der fixierten Leitungseinheit 20 und der beweglichen Leitungseinheit 30 angeordnet ist. Wie ferner zuvor beschrieben ist, wird ein Teil der Abdeckung 40 als die dritte Halteeinheit 12C verwendet, während die Abdeckung 40 an der Hauptkörpereinheit 10 und der beweglichen Leitungseinheit 30 befestigt wird.

Bei dem Kabelbaum WH, der in der zuvor beschriebenen Weise aufgebaut ist, wird das Leitungsmaterial W in dem Protektor 1 angeordnet, während die bewegliche Abzweigeinheit 31 des Protektors 1 an der Verlegeposition angeordnet wird, wie in 2, 3, 4, 5 und 6 gezeigt ist. In diesem Falle werden in dem Kabelbaum WH das Hauptleitungsmaterial W1, das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in zweidimensionaler Weise angeordnet, während der Protektor 1 auf der Arbeitsfläche, etwa der Montageplatte, befestigt wird. Anders ausgedrückt, in dem Protektor 1 wird das Hauptleitungsmaterial W1 in dem Hauptraumbereich 11 entlang der ersten Richtung D1 angeordnet ist, das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 wird in dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 entlang der zweiten Richtung D2 angeordnet, und das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 wird in dem für den fixierten Zweig vorgesehenen Raumbereich 23 entlang der vierten Richtung D4 angeordnet, während die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Verlegeposition platziert wird, und die Drehabdeckungen 13, 24 und 36 liegen jeweils an der Öffnungsposition. Bei diesem Vorgang werden das Hauptleitungsmaterial W1, das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in den Einheiten des Protektors 1 mit dem Mantelmaterial C angeordnet. In dem Protektor 1 werden die Drehabdeckungen 13, 24 und 36 jeweils an die Schließposition gedreht und an der Schließposition an der Einheit verriegelt. Folglich werden in dem Protektor 1 das Hauptleitungsmaterial W1, das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 mit dem Mantelmaterial C gehalten, während das Hauptleitungsmaterial W1, das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 entsprechend in die Hauptkörpereinheit 10, die fixierte Abzweigeinheit 21 und die bewegliche Abzweigeinheit 31 eingeführt werden. Anschließend wird in dem Kabelbaum WH die bewegliche Abzweigeinheit 31 des Protektors 1 an die Nutzungsposition, die in 1, 7 und 8 gezeigt ist, mit dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial gedreht, und die Leitungsrichtung des für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterials W3 wird auf die dritte Richtung D3 festgelegt. Anschließend wird in dem Protektor 1 die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Nutzungsposition an der Hauptkörpereinheit 10 befestigt, wenn die Fixiereinheit 34 in die Verriegelungsbohrung 15a eingeführt wird, die auf dem hervorstehenden Wandbereich 15 der Hauptkörpereinheit 10 ausgebildet ist, und wenn die Verriegelungsklaue 34a in die Verriegelungsbohrung 15a einrastet, während die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Nutzungsposition mit dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial W3 angeordnet wird. Die bewegliche Abzweigeinheit 31 wird an der Hauptkörpereinheit 10 an der Nutzungsposition mittels der Fixiereinheit 34 befestigt, während das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in den für den für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich der beweglichen Abzweigeinheit 31 eingeführt wird, und wird durch die Halteeinheit 32 in der beweglichen Abzweigeinheit 31 gehalten. Anschließend wird in dem Kabelbaum WH die Abdeckung 40 an der Hauptkörpereinheit 10 und der beweglichen Leitungseinheit 30 montiert.

In dem Protektor 1 und dem Kabelbaum WH, die zuvor beschrieben sind, kann das Hauptleitungsmaterial W1 in die Hauptkörpereinheit 10 entlang der ersten Richtung D1 eingeführt werden, und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 kann entlang der zweiten Richtung D2 in die bewegliche Abzweigeinheit 31 eingeführt werden, während die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Verlegeposition platziert wird. Bei diesem Vorgang kann für den Protektor 1 eine Beeinträchtigung der Montageeigenschaften verhindert werden, da der Vorgang des Verlegens des Hauptleitungsmaterials W1 und des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials W3 zu dem Protektor 1 hin ausgeführt werden kann, während das Hauptleitungsmaterial W1 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in der gleichen virtuellen Ebene IP, typischerweise die Arbeitsfläche, etwa die Montageplatte, montiert werden. In dem Protektor 1 können die Halteeinheiten 13 und 32 das Hauptleitungsmaterial W1 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in der Hauptkörpereinheit 10 und der beweglichen Abzweigeinheit 31 halten, während die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Verlegeposition platziert wird. In diesem Falle kann der Protektor 1 in einfacher Weise dafür sorgen, dass die Halteeinheit 32 das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 hält, da das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 weiterhin entlang der zweiten Richtung D2 ausgerichtet ist und die Gegenkraft und dergleichen, die durch das Biegen des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials W3 in Richtung zu der dritten Richtung D3 hervorgerufen wird, beispielsweise noch nicht auftritt. Anschließend kann der Protektor 1 zusammen mit der gesamten beweglichen Abzweigeinheit 31 und dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial W3 an die Nutzungsposition mittels der Drehhalteeinheit 33 gedreht werden, während das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in die bewegliche Abzweigeinheit 31 eingeführt wird und durch die Halteeinheit 32 gehalten wird. Anschließend kann der Protektor 1 die bewegliche Abzweigeinheit 31 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 beibehalten und fixieren, indem die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Hauptkörpereinheit 10 an der Nutzungsposition mittels der Fixiereinheit 34 befestigt wird, während die bewegliche Abzweigeinheit 31 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 entlang der dritten Richtung W3 positioniert werden, Die bewegliche Abzweigeinheit 31 wird an der Hauptkörpereinheit 10 an der Nutzungsposition mittels der Fixiereinheit 34 fixiert, während das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Raumbereich 35 der beweglichen Abzweigeinheit 31 eingeführt wird und durch die Halteeinheit 32 in der beweglichen Abzweigeinheit 31 gehalten wird. Anders ausgedrückt, beispielsweise kann der Protektor 1 separat und unabhängig den Verlegevorgang für das Hauptleitungsmaterial W1 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 zu der Hauptkörpereinheit 10 und der beweglichen Abzweigeinheit 31 hin, den Vorgang des Haltens des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials W3 an der beweglichen Abzweigeinheit 31, den Drehvorgang der beweglichen Abzweigeinheit 31 und das für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials W3 und den Fixiervorgang der beweglichen Abzweigeinheit 31 und des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials W3 ermöglichen. Daher können durch den Protektor 1 und den Kabelbaum WH das Montieren des Protektors 1 und des Leitungsmaterials W verbessert werden.

In dem zuvor beschriebenen Protektor 1 wird die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Nutzungsposition fixiert, nachdem die Hauptkörpereinheit 10, die fixierte Leitungseinheit 20 und die bewegliche Leitungseinheit 30 zusammen durch Harz vergossen sind, wie zuvor beschrieben ist. Mit diesem Aufbau kann der gesamte Protektor 1 durch Harzverguss hergestellt werden, ohne dass eine sogenannte Gleitstruktur in einer Harzgießform verwendet wird, im Vergleich zum Beispiel, wonach die bewegliche Abzweigeinheit 31 so geformt wird, dass die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Nutzungsposition relativ zu der Hauptkörpereinheit 10 von Beginn an positioniert wird. Folglich kann durch den Protektor 1 verhindert werden, dass der Aufbau der Gießharzform aufwendig wird, und es kann verhindert werden, dass die Anzahl der Herstellungsschritte zunimmt. Daher ist es beispielsweise möglich, Herstellungskosten einzusparen.

Ferner kann bei dem Protektor 1 und dem Kabelbaum WH, wie sie zuvor beschrieben sind, der Vorgang der Kabelverlegung in dem Protektor 1 ausgeführt werden, während das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 auf der gleichen virtuellen Ebene IP, typischerweise auf der Arbeitsfläche, etwa der Montageplatte, in Verbindung mit dem Hauptleitungsmaterial W1 und dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial W3 montiert ist, wie zuvor beschrieben ist. Der Protektor 1 und der Kabelbaum WH können dann gedreht werden und nur das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial M3 wird zwischen dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial W3 und dem für den fixierten Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial W2 an der Position entlang der dritten Richtung D3 mit der beweglichen Abzweigeinheit 31 fixiert bzw. befestigt. Anders ausgedrückt, selbst wenn die endgültige Verzweigungsrichtung relativ zu dem Hauptleitungsmaterial W1 für das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 und für das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 unterschiedlich ist, wird durch den Protektor 1 nur das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in der Verzweigungsrichtung befestigt, die sich von derjenigen des für den fixierten Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials W2 mittels der beweglichen Abzweigeinheit 31 fixiert, nachdem das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 und das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 auf der gleichen Arbeitsfläche, etwa der Montageplatte, angeordnet sind. Mit diesem Aufbau kann in dem Protektor 1 und In dem Kabelbaum WH das Leitungsmaterial W einfach in dreidimensionaler Weise angeordnet werden, wie zuvor beschrieben ist, indem die bewegliche Abzweigeinheit 31 mit dem für den für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial W3 an die Nutzungsposition gedreht wird, nachdem das Leitungsmaterial W mit dem Hauptleitungsmaterial W1, dem für den fixierten Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial W2 und dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial W3 angeordnet ist, während die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Verlegeposition angeordnet ist. In diesem Falle können durch den Protektor 1 und den Kabelbaum WH die Einheiten in einfacher Weise ausgerichtet und dimensioniert werden, da das Hauptleitungsmaterial W1, das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 temporär in zweidimensionaler Weise angeordnet werden können, während das Hauptleitungsmaterial W1, das für den fixierten Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W2 und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 auf der gleichen Arbeitsfläche, etwa der Montageplatte, befestigt sind. Folglich kann durch den Protektor 1 und den Kabelbaum WH die Bearbeitbarkeit bei der Montage verbessert werden.

Ferner wird bei dem Protektor 1 und dem Kabelbaum WH, die zuvor beschrieben sind, die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Nutzungsposition platziert, nachdem das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 in der beweglichen Abzweigeinheit 31 mittels der Halteeinheit 32 festgehalten wird, während die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Verlegeposition platziert wird, wie zuvor beschrieben ist. Durch diesen Aufbau ist es möglich, dass der Protektor 1 und der Kabelbaum WH dafür sorgen, dass die Drehabdeckung 36 an der Schließposition gedreht und verriegelt werden kann, während das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 weiterhin in der zweiten Richtung D2 vorgesehen ist, und die Gegenkraft und dergleichen, die durch das Biegen des für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterials W3 zur Seite der dritten Richtung D3 hin hervorgerufen werden, werden beispielsweise noch nicht ausgeübt. Auch in dieser Hinsicht wird die Bearbeitbarkeit bei der Montage durch den Protektor 1 und der Kabelbaum WH verbessert.

Der Protektor und der Kabelbaum gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind nicht auf die zuvor beschriebene Ausführungsform beschränkt, und es können diverse Modifizierungen innerhalb des Grundgedankens und des Schutzbereichs der angefügten Patentansprüche vorgenommen werden.

Der zuvor beschriebene Protektor 1 weist zwei fixierte Leitungseinheiten 20 und die einzige bewegliche Leitungseinheit 30 auf. Jedoch ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Beispielsweise kann der Protektor 1 die fixierte Leitungseinheit 20 nicht aufweisen oder er kann mehrere der beweglichen Leitungseinheiten 30 aufweisen.

Die Halteeinheit 32, die zuvor beschrieben ist, beinhaltet die Drehabdeckung 36, und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 wird durch die Drehabdeckung 36 in der beweglichen Abzweigeinheit 31 gehalten. Jedoch ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Beispielsweise kann die Halteeinheit 32 einen Kabelhalter oder dergleichen anstelle der Drehabdeckung 36 aufweisen, und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial W3 kann in der beweglichen Abzweigeinheit 31 mittels der Kabelhalterung gehalten werden.

Die zuvor beschriebene Fixiereinheit 34 ist eine sogenannte Klemme. Jedoch ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Die Fixiereinheit 34 kann einen anderen Aufbau haben, sofern die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Hauptkörpereinheit 10 an der Nutzungsposition fixiert bzw. befestigt werden kann. Die Fixiereinheit 34 kann ferner auch die bewegliche Abzweigeinheit 31 an der Hauptkörpereinheit 10 an der Nutzungsposition fixieren, indem diverse Verriegelungsmechanismen, etwa eine Verriegelungsklaue und ein vorderer Endbereich eines armförmigen Elements, gebildet werden und die Verriegelungsklaue mit der Hauptkörpereinheit 10 in Eingriff tritt.

Bei der zuvor angegebenen Beschreibung beinhaltet der Kabelbaum WH das Mantelmaterial C, und der Protektor 1 hält das Ende des Mantelmaterials C. Jedoch ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, und der Kabelbaum WH muss das Mantelmaterial C nicht aufweisen.

Der Protektor und der Kabelbaum gemäß der vorliegenden Ausführungsform bewirken, dass das Hauptleitungsmaterial in die Hauptkörpereinheit entlang der ersten Richtung einführbar ist und dass das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial in die bewegliche Abzweigeinheit entlang der zweiten Richtung einführbar ist, während die bewegliche Abzweigeinheit an der Verlegeposition bzw. Verdrahtungsposition angeordnet ist. Der Protektor kann das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial mittels der Halteeinheit an der beweglichen Abzweigeinheit halten, während die bewegliche Abzweigeinheit an der Verlegeposition angeordnet ist. Sodann kann durch den Protektor die gesamte bewegliche Abzweigeinheit zusammen mit dem für den beweglichen Zweig vorgesehenen Leitungsmaterial an die Nutzungsposition mittels der Drehhalteeinheit gedreht werden, während das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial in die bewegliche Abzweigeinheit eingeführt und von der Halteeinheit gehalten wird. Der Protektor kann dann die bewegliche Abzweigeinheit und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial aufnehmen und fixieren, während die bewegliche Abzweigeinheit und das für den beweglichen Zweig vorgesehene Leitungsmaterial entlang der dritten Richtung positioniert werden, indem die bewegliche Abzweigeinheit an der Nutzungsposition durch die Fixiereinheit an der Hauptkörpereinheit befestigt wird. Folglich kann durch den Protektor und den Kabelbaum vorteilhafterweise die Bearbeitbarkeit bei der Montage verbessert werden.

Obwohl die Erfindung in Bezug auf spezielle Ausführungsformen in Hinblick auf eine vollständige und klare Offenbarung beschrieben ist, sind die angefügten Patentansprüche nicht darauf beschränkt, sondern sie sollen so ausgelegt werden, dass alle Modifizierungen und alternativen Aufbauten, die sich für den Fachmann ergeben können, und die innerhalb der hierin dargelegten grundlegenden Lehre liegen, mit eingeschlossen sind.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2016119740 [0002, 0003]