Title:
Drosselspule mit Eisenkerneinheit und Spulen, Motorantriebsvorrichtung, Power Conditioner, und Maschine
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Eine Drosselspule umfasst einen Außenumfangs-Eisenkern und wenigstens drei Eisenkernspulen, die mit der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns in Berührung stehen oder mit dieser Innenfläche verbunden sind. Jede der wenigstens drei Eisenkernspulen ist aus einem Eisenkern und einer um diesen Eisenkern gewickelten Spule gebildet. Zwischen jeder dieser Spulen und dem Außenumfangs-Eisenkern sind Zwischenräume gebildet. embedded image





Inventors:
Tsukada, Kenichi (Yamanashi, Oshino-mura, JP)
Shirouzu, Masatomo (Yamanashi, Oshino-mura, JP)
Application Number:
DE102018102944A
Publication Date:
08/16/2018
Filing Date:
02/09/2018
Assignee:
FANUC CORPORATION (Yamanashi, Oshino-mura, JP)
International Classes:
H01F27/42; H01F27/08; H01F27/245; H02K11/02
Attorney, Agent or Firm:
Meissner Bolte Patentanwälte Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, 80538, München, DE
Claims:
Drosselspule, umfassend
einen Außenumfangs-Eisenkern (20); und
wenigstens drei Eisenkernspulen (31 bis 33), die mit der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns in Berührung stehen oder mit dieser Innenfläche verbunden sind,
wobei jede der wenigstens drei Eisenkernspulen aus einem Eisenkern (41 bis 43) und einer um diesen Eisenkern gewickelten Spule (51 bis 53) gebildet ist,
wobei zwischen jeder dieser Spulen und dem Außenumfangs-Eisenkern Zwischenräume (70) gebildet sind.

Drosselspule nach Anspruch 1, wobei ferner zwischen einer Eisenkernspule der wenigstens drei Eisenkernspulen und den zu dieser einen Eisenkernspule benachbarten Eisenkernspulen ein magnetisch koppelbarer Spalt (101 bis 103) gebildet ist.

Drosselspule nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Anzahl der wenigstens drei Eisenkernspulen bei der ersten oder der zweiten Form ein Vielfaches von drei beträgt.

Drosselspule nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Anzahl der wenigstens drei Eisenkernspulen bei der ersten oder der zweiten Form eine gerade Zahl von vier oder mehr ist.

Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei an der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns Ausschnitte (60) gebildet sind, und
die Zwischenräume einen ersten Zwischenraum (71) zwischen der Endfläche der Spule und der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns und einen zweiten Zwischenraum (72) zwischen der Umfangsfläche der Spule und dem Ausschnitt des Außenumfangs-Eisenkerns umfassen.

Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Zwischenräume einen dritten Zwischenraum (73) umfassen, der zwischen zwei benachbarten der Eisenkerne und dem Außenumfangs-Eisenkern gebildet ist.

Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei an einem Ende der Drosselspule ein Kühlgebläse (6) angeordnet ist.

Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei an den beiden Enden der Drosselspule jeweils Endplatten (81, 82), in denen eine Durchgangsöffnung (85, 86) gebildet ist, angebracht sind, und ein Kühlmedium von der Durchgangsöffnung einer Endplatte durch die Zwischenräume zu der Durchgangsöffnung der anderen Endplatte übertragen wird.

Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei an den beiden Enden der Drosselspule jeweils Endplatten (81, 82) angeordnet sind, und ein Kühlmittel in die Zwischenräume der Drosselspule gefüllt ist.

Motorantriebsvorrichtung, die mit der Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 9 versehen ist.

Maschine, die mit der Motorantriebsvorrichtung nach Anspruch 10 versehen ist.

Power Conditioner, der mit der Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 9 versehen ist.

Maschine, die mit dem Power Conditioner nach Anspruch 12 versehen ist.

Description:
Allgemeiner Stand der TechnikGebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drosselspule mit Eisenkerneinheit und Spulen, eine Motorantriebsvorrichtung, einen Power Conditioner, und eine Maschine.

Beschreibung des Stands der Technik

Gewöhnlich weist eine Drosselspule mehrere Eisenkerne und mehrere um diese Eisenkerne gewickelte Spulen auf. Bei einer solchen Drosselspule besteht das Problem, dass der Magnetfluss streut und angrenzende Spulen durchdringt und in den Spulen ein Wirbelstrom erzeugt wird und als Folge die Temperatur der Spulen ansteigt.

Daher ist in der Patentoffenlegungsschrift 2009-49082 offenbart, dass „das Innere des Drosselspulengehäuses 32 einer Drosselspule 30 an einen drosselspulenseitigen Umlaufpfad 64 angeschlossen ist. Im Inneren des Drosselspulengehäuses 32 sind ein Kern 34 und eine Spule 36, die die Drosselspule 30 bilden, untergebracht, und der Raumbereich seines Aufnahmeraums wird von einem umlaufenden Kühlmedium 66 passiert“.

Kurzdarstellung der Erfindung

Doch bei der Drosselspule, die in der Patentoffenlegungsschrift 2009-49082 offenbart ist, ist ein Drosselspulengehäuse erforderlich, um das Kühlmedium in Umlauf zu bringen, und wird als Folge der Aufbau großformatig.

Daher sind die Bereitstellung einer Drosselspule, bei der ein Anstieg der Temperatur der Spule ohne großformatige Ausführung verhindert wird, sowie einer Motorantriebsvorrichtung, eines Power Conditioners und einer Maschine, die mit einer solchen Drosselspule versehen sind, gewünscht.

Nach einer ersten Form der vorliegenden Offenbarung wird eine Drosselspule bereitgestellt, die mit einem Außenumfangs-Eisenkern und wenigstens drei Eisenkernspulen, die mit der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns in Berührung stehen oder mit dieser Innenfläche verbunden sind, versehen ist, wobei jede der wenigstens drei Eisenkernspulen aus einem Eisenkern und einer um diesen Eisenkern gewickelten Spule gebildet ist, wobei zwischen jeder dieser Spulen und dem Außenumfangs-Eisenkern Zwischenräume gebildet sind.

Da bei der ersten Form zwischen jeder der Spulen und dem Außenumfangs-Eisenkern Zwischenräume gebildet sind, wird die Kühlwirkung erhöht und verhindert, dass die Temperatur der Spulen ansteigt. Da außerdem kein Drosselspulengehäuse und keine Kühlvorrichtung für das Kühlmedium erforderlich werden, kann die Drosselspule kleinformatig ausgeführt werden und können die Kosten für die Herstellung verringert werden.

Diese Aufgabe, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung wie auch andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile werden aus der ausführlichen Beschreibung typischer Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, die in den beiliegenden Zeichnungen gezeigt sind, noch klarer werden.

Figurenliste

  • 1 ist eine Schrägansicht einer Drosselspule auf Basis einer ersten Ausführungsform.
  • 2 ist eine Endansicht der in 1 gezeigten Drosselspule.
  • 3 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht der in 2 gezeigten Drosselspule.
  • 4 ist eine Endansicht einer Drosselspule auf Basis einer zweiten Ausführungsform.
  • 5A ist eine Schrägansicht einer Drosselspule auf Basis einer dritten Ausführungsform.
  • 5B ist eine andere Schrägansicht der Drosselspule auf Basis der dritten Ausführungsform.
  • 6A ist eine zerlegte Schrägansicht einer Drosselspule auf Basis einer vierten Ausführungsform.
  • 6B ist eine Seitenansicht der Drosselspule auf Basis der vierten Ausführungsform.
  • 7A ist eine zerlegte Schrägansicht einer Drosselspule auf Basis einer fünften Ausführungsform.
  • 7B ist eine Seitenansicht der Drosselspule auf Basis der fünften Ausführungsform.
  • 8 ist eine Ansicht die eine Maschine zeigt, welche eine Drosselspule enthält.

Ausführliche Erklärung

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden anschließend Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung erklärt. In den nachstehenden Zeichnungen sind gleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Zur Erleichterung des Verständnisses ist der Maßstab dieser Zeichnungen passend verändert.

1 ist eine Schrägansicht einer Drosselspule auf Basis einer ersten Ausführungsform. Außerdem ist 2 eine Endansicht der in 1 gezeigten Drosselspule. Wie in 1 und 2 gezeigt umfasst die Drosselspule 5 einen Außenumfangs-Eisenkern 20 mit einer im Querschnitt sechseckigen Form und wenigstens drei Eisenkernspulen 31 bis 33, die mit der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns 20 in Berührung stehen oder verbunden sind. Die Anzahl der Eisenkerne beträgt vorzugsweise ein Vielfaches von drei, wodurch die Drosselspule 5 als Dreiphasen-Drosselspule verwendet werden kann. Der Außenumfangs-Eisenkern 20 kann auch eine runde Form oder eine andere vieleckige Form aufweisen.

Jede der Eisenkernspulen 31 bis 33 umfasst einen Eisenkern 41 bis 43 und eine um diesen Eisenkern 41 bis 43 gewickelte Spule 51 bis 53. Der Außenumfangs-Eisenkern 20 und die Eisenkerne 41 bis 43 sind durch Stapeln von mehreren Eisenplatten, Kohlenstoffstahlplatten oder elektromagnetischen Stahlplatten oder aus Pulvereisenkernen hergestellt.

Wie aus 2 klar ist, weisen die Eisenkerne 41 bis 43 untereinander etwa gleiche Abmessungen auf und sind sie in der Umfangsrichtung des Außenumfangs-Eisenkerns 20 in etwa gleichen Abständen angeordnet. In 2 stehen die jeweiligen Enden an der Außenseite in der radialen Richtung der Eisenkerne 41 bis 43 mit dem Außenumfangs-Eisenkern 20 in Berührung.

Außerdem laufen die jeweiligen Enden an der Innenseite in der radialen Richtung der Eisenkerne 41 bis 43 zu der Mitte des Außenumfangs-Eisenkerns 20 hin zusammen und betragen ihre Spitzenwinkel etwa 120 Grad. Die Enden an der Innenseite in der radialen Richtung der Eisenkerne 41 bis 43 sind voneinander durch magnetisch koppelbare Spalte 101 bis 103 getrennt.

Mit anderen Worten ist bei der ersten Ausführungsform das Ende an der Innenseite in der radialen Richtung des Eisenkerns 41 über Spalte 101, 103 von den jeweiligen Enden an der Innenseite in der radialen Richtung der beiden benachbarten Eisenkerne 42, 43 getrennt. Dies gilt auch für die anderen Eisenkerne 42, 43. Es ist ideal, wenn die Abmessungen der Spalte 101 bis 103 untereinander gleich sind, doch brauchen sie nicht gleich zu sein. Bei später beschriebenen Ausführungsformen kann auf die Beschriftung der Spalte 101 bis 103 usw. und die Beschriftung der Eisenkernspulen 31 bis 33 usw. verzichtet sein.

Somit sind die Eisenkernspulen 31 bis 33 bei der ersten Ausführungsform an der Innenseite des Außenumfangs-Eisenkerns 20 angeordnet. Mit anderen Worten sind die Eisenkernspulen 31 bis 33 von dem Außenumfangs-Eisenkern 20 umgeben. Daher kann das Streuen der Magnetflüsse von den Spulen 51 bis 53 nach außerhalb des Außenumfangs-Eisenkerns 20 verringert werden.

Außerdem ist an beiden Seiten des Endes an der Außenseite in der radialen Richtung der Eisenkernspule 31 ein ungefähr dreieckiger Ausschnitt 60 in der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns 20 gebildet. Der Ausschnitt 60 ist in der Richtung von der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns 20 zu der Außenfläche gebildet. Daher wird die Drosselspule 5, die mit einem Außenumfangs-Eisenkern 20, in dem derartige Ausschnitte 60 gebildet sind, versehen ist, leichter als im Fall des Stands der Technik.

3 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht der in 2 gezeigten Drosselspule. Wie in 3 gezeigt umfasst der Ausschnitt 60 einen in Bezug auf die Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns 20 in der radialen Richtung nach außen vertieften ersten Abschnitt 61 und einen in Bezug auf den ersten Abschnitt 61 senkrechten zweiten Abschnitt 62. Der erste Abschnitt 61 und der zweite Abschnitt 62 der Ausschnitte 60 liegen jeweils der Endfläche bzw. der Umfangsfläche der Spule 51 gegenüber.

Ferner sind zwischen dem Außenumfangs-Eisenkern 20 und der Spule 51 an Stellen, die den Ausschnitten 60 entsprechen, Zwischenräume 70 gebildet. Die Zwischenräume 70 umfassen einen ersten Zwischenraum 71, der zwischen dem ersten Abschnitt 61 des Ausschnitts 60 und der Endfläche der Spule 51 gebildet ist, und einen zweiten Zwischenraum 72, der zwischen dem zweiten Abschnitt 62 des Ausschnitts 60 und der Umfangsfläche 51 der Spule gebildet ist. Mit anderen Worten können der erste Zwischenraum 71 und der zweite Zwischenraum 72 durch einen einzelnen Ausschnitt 60 leicht gebildet werden. Außerdem umfassen die Zwischenräume 70 einen dritten Zwischenraum 73, der zwischen zwei benachbarten Eisenkernen 41, 42 und dem Außenumfangs-Eisenkern 20 gebildet ist. Genau gesagt ist der dritte Zwischenraum 73 ein Bereich, der von zwei benachbarten Eisenkernen 41, 42 und dem Außenumfangs-Eisenkern 20 und den Spulen 51, 52 umgeben ist. Durch einen solchen dritten Zwischenraum 73 wird die Kühlwirkung noch weiter erhöht. Da auch bei den anderen Eisenkernen 42, 43 gleichartige Ausschnitte 60 und Zwischenräume 70 gebildet sind, wird auf die Erklärung der Ausschnitte 60 und Zwischenräume 70 der Eisenkerne 42, 43 verzichtet.

Da somit bei der ersten Ausführungsform zwischen jeder der Spulen 51 bis 53 und dem Außenumfangs-Eisenkern 20 die Zwischenräume 70 gebildet sind, kann vermieden werden, dass die Temperatur der Spulen 51 bis 53 ansteigt. Da außerdem in der Mitte der Drosselspule 5 die Spalte 101 bis 103 gebildet sind, wird die Kühlwirkung noch weiter erhöht.

Folglich können bei der Drosselspule 5 das Drosselspulengehäuse und die Kühlvorrichtung für das Kühlmedium beseitigt werden und kann die Drosselspule 5 kleinformatig ausgeführt werden und wird eine Verringerung der Herstellungskosten möglich. Da außerdem in dem Außenumfangs-Eisenkern 20 die Ausschnitte 60 gebildet sind, kann die Drosselspule 5 leichtgewichtig ausgeführt werden.

4 ist eine Endansicht einer Drosselspule auf Basis einer zweiten Ausführungsform. Die in 4 gezeigte Drosselspule 5 umfasst einen Außenumfangs-Eisenkern 20 und vier Eisenkernspulen 31 bis 34, die magnetisch wechselseitig mit dem Außenumfangs-Eisenkern 20 gekoppelt sind. Die Anzahl der Eisenkerne ist vorzugsweise eine gerade Zahl von vier oder mehr, wodurch die Drosselspule 5 als Einphasendrosselspule verwendet werden kann.

In 4 sind die Eisenkernspulen 31 bis 34 an der Innenseite des Außenumfangs-Eisenkerns 20 mit einer achteckigen Form angeordnet. Der Außenumfangs-Eisenkern 20 kann auch rund sein. Die Eisenkernspulen 31 bis 34 sind in der Umfangsrichtung der Drosselspule 5 in etwa gleichen Abständen angeordnet.

Wie aus der Zeichnung erkennbar ist, umfassen die jeweiligen Eisenkernspulen 31 bis 34 einen in der radialen Richtung verlaufenden Eisenkern 41 bis 44 und eine auf diesen Eisenkern gewickelte Spule 51 bis 54. Die jeweiligen Enden an der Außenseite in der radialen Richtung der Eisenkerne 41 bis 44 stehen mit dem Außenumfangs-Eisenkern 20 in Berührung oder sind einstückig mit dem Außenumfangs-Eisenkern 20 ausgeführt.

Ferner sind die jeweiligen Enden an der Innenseite in der radialen Richtung der Eisenkerne 41 bis 44 in der Nähe der Mitte des Außenumfangs-Eisenkerns 20 angeordnet. In 4 laufen die jeweiligen Enden an der Innenseite in der radialen Richtung der Eisenkerne 41 bis 44 zu der Mitte des Außenumfangs-Eisenkerns 20 hin zusammen und betragen ihre Spitzenwinkel etwa 90 Grad. Ferner sind die Enden an der Innenseite in der radialen Richtung der Eisenkerne 41 bis 44 über magnetisch koppelbare Spalte 101 bis 104 voneinander getrennt.

Mit anderen Worten ist bei der zweiten Ausführungsform das Ende an der Innenseite in der radialen Richtung des Eisenkerns 41 über Spalte 101, 104 von den jeweiligen Enden an der Innenseite in der radialen Richtung der beiden benachbarten Eisenkerne 42, 44 getrennt. Dies gilt auch für die anderen Eisenkerne 42 bis 44. Die Abmessungen der Spalte 101 bis 104 sind so ausgeführt, dass sie einander etwa gleich sind.

Folglich wird durch die Spalte 101 bis 104 in der Mitte der Drosselspule 5 ein einzelner Spalt mit einer ungefähren X-Form gebildet. Diese Spalte 101 bis 104 sind ebenfalls in gleichen Abständen in der Umfangsrichtung der Drosselspule 5 angeordnet. Da auch bei der zweiten Ausführungsform die vier Eisenkernspulen 31 bis 34 von dem Außenumfangs-Eisenkern 20 umgeben sind, kommt es nicht zu einem Streuen der durch die Spulen 51 bis 54 erzeugten Magnetflüsse nach außerhalb des Außenumfangs-Eisenkerns.

Ferner ist so wie bei der ersten Ausführungsform an beiden Seiten der Enden an der Außenseite in der radialen Richtung der Eisenkernspulen 31 bis 34 ein ungefähr dreieckiger Ausschnitt 60 in der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns 20 gebildet. Der Ausschnitt 60 umfasst einen in Bezug auf die Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns 20 in der radialen Richtung nach außen vertieften ersten Abschnitt 61 und einen in Bezug auf den ersten Abschnitt 61 senkrechten zweiten Abschnitt 62.

Ferner sind zwischen dem Außenumfangs-Eisenkern 20 und den Spulen 51 bis 54 an Stellen, die den Ausschnitten 60 entsprechen, Zwischenräume 70 gebildet. Wie bei der Erklärung unter Bezugnahme auf 3 umfassen die Zwischenräume 70 auch bei der zweiten Ausführungsform einen ersten Zwischenraum 71, der zwischen dem ersten Abschnitt 61 des Ausschnitts 60 und der Endfläche der Spule 51 bis 54 gebildet ist, und einen zweiten Zwischenraum 72, der zwischen dem zweiten Abschnitt 62 des Ausschnitts 60 und der Umfangsfläche der Spule 51 bis 54 gebildet ist. Es wird klar sein, dass folglich auch im Fall der in 4 gezeigten Einphasendrosselspule die gleiche Wirkung wie bei der ersten Ausführungsform erhalten wird.

Die nachstehend erklärte Drosselspule 5 kann sowohl eine Dreiphasendrosselspule als auch eine Einphasendrosselspule sein. Figur 5A und 5B zeigen eine Schrägansicht einer Drosselspule auf Basis einer dritten Ausführungsform. In 5A ist die der Drosselspule 5 so angeordnet, dass ihre Achsenrichtung in der waagerechten Richtung verläuft. In 5B ist die Drosselspule 5 so angeordnet, dass ihre Achsenrichtung in der senkrechten Richtung verläuft. Wie in diesen Zeichnungen gezeigt ist, ist an dem Endabschnitt der Drosselspule 5 ein Kühlgebläse 6 angebracht. Das Kühlgebläse 6 wird durch einen nicht dargestellten Motor angetrieben.

Wenn das Kühlgebläse 6 angetrieben wird, verläuft der Luftstrom von dem Kühlgebläse 6 in der Achsenrichtung der Drosselspule 5 durch die Zwischenräume 70 und/oder die Spalte 101 bis 104. Daher wird die Kühlwirkung der Spulen 51 bis 54 der Drosselspule 5 noch weiter erhöht.

6A ist eine zerlegte Schrägansicht einer Drosselspule auf Basis einer vierten Ausführungsform. 6B ist eine Seitenansicht der Drosselspule auf Basis der vierten Ausführungsform. Wie in diesen Zeichnungen gezeigt ist, sind an den beiden Enden der Drosselspule 5 jeweils Endplatten 81, 82 angeordnet. Die Endplatten 81, 82 wirken als Deckelabschnitte, die die Enden der Drosselspule 5 dicht verschließen. Die Endplatten 81, 82 können aus dem gleichen Material wie der Außenumfangs-Eisenkern 20 usw. gebildet sein, doch können sich auch aus einem anderen Material, zum Beispiel einem Harz, gebildet sein.

In den Endplatten 81, 82 ist jeweils eine Durchgangsöffnung 85, 86 gebildet. Es wird angenommen, dass die Durchgangsöffnung 85 der einen Deckelplatte 81 an eine Kühlmediumleitung von einer nicht dargestellten Kühlvorrichtung angeschlossen ist. In dem Zustand, in dem die beiden Enden der Drosselspule 5 durch die Endplatten 81, 82 dicht verschlossen sind, sind die Durchgangsöffnung 85 der einen Endplatte 81 und die Durchgangsöffnung 86 der anderen Endplatte 82 über die Zwischenräume 70 und/oder die Spalte 104 bis 104 der Drosselspule 5 miteinander verbunden.

Wenn das durch die Kühlvorrichtung gekühlte Kühlmedium durch eine Rohrleitung zu der Durchgangsöffnung 85 einer Endplatte 81 geliefert wird, erreicht das Kühlmedium durch die Durchgangsöffnung 85 die Drosselspule 5. Anschließend bewegt sich das Kühlmedium durch die Zwischenräume 70 und/oder die Spalte 101 bis 104 in der Achsenrichtung der Drosselspule 5, erreicht es die Durchgangsöffnung 86 der anderen Endplatte 82, und wird es von der anderen Endplatte 82 ausgestoßen.

In diesem Fall kann das Kühlmedium durch Anordnen der Endplatten 81, 82, in denen die Durchgangsöffnungen 85, 86 gebildet wurden, leicht durch das Innere der Drosselspule 5 übertragen werden. Folglich kann die Kühlwirkung noch weiter gesteigert werden. Da außerdem lediglich Endplatten 81, 82 angeordnet werden, können die Abmessungen, insbesondere der Durchmesser, kleiner als im Fall der Verwendung eines Drosselspulengehäuses ausgeführt werden.

Ferner ist 7A eine zerlegte Schrägansicht einer Drosselspule auf Basis einer fünften Ausführungsform. 7B ist eine Seitenansicht der Drosselspule auf Basis der fünften Ausführungsform. Wie in diesen Zeichnungen dargestellt ist, sind an den beiden Enden der Drosselspule 5 jeweils die gleichen Endplatten 81, 82 wie oben angeordnet. Doch in den Endplatten 81, 82 bei der fünften Ausführungsform sind keine Durchgangsöffnungen gebildet. Da die Drosselspule 5 den Außenumfangs-Eisenkern 20 umfasst, ist das Innere der Drosselspule 5 zur Gänze dicht verschlossen, wenn die beiden Enden der Drosselspule 5 durch die Endplatten 81, 82 dicht verschlossen sind.

Bei der fünften Ausführungsform wird die eine Endplatte 81 an dem einen Ende der Drosselspule 5 angebracht. Anschließend wird ein Kühlmedium von dem anderen Ende der Drosselspule 5 her in die Zwischenräume 70 und/oder die Spalte 101 bis 104 gefüllt. Nachdem das Kühlmedium in der gewünschten Menge eingefüllt wurde, wird das andere Ende der Drosselspule 5 durch die andere Endplatte 82 dicht verschlossen.

Auf diese Weise kann bei der fünften Ausführungsform das Kühlmittel nur durch Anbringen der Endplatten 81, 82 an den beiden Enden der Drosselspule 5 leicht im Inneren der Drosselspule 5 eingeschlossen werden. Und da lediglich Endplatten 81, 82 angeordnet werden, können die Abmessungen, insbesondere der Durchmesser, kleiner als im Fall der Verwendung eines Drosselspulengehäuses ausgeführt werden.

8 ist eine Ansicht, die eine Maschine zeigt, welche eine Drosselspule enthält. In 8 wird die Drosselspule 5 bei einer Motorantriebsvorrichtung oder einem Power Conditioner verwendet. Die Maschine enthält diese Motorantriebsvorrichtung oder diesen Power Conditioner.

Man wird verstehen, das in einem solchen Fall leicht eine Motorantriebsvorrichtung, ein Power Conditioner oder eine Maschine oder dergleichen, die bzw. der die Drosselspule 5 enthält, bereitgestellt werden kann. Der Umfang der vorliegenden Erfindung umfasst auch passende Kombinationen einiger der oben beschriebenen Ausführungsformen.

Formen der vorliegenden Offenbarung

Nach einer ersten Form wird eine Drosselspule bereitgestellt, die mit einem Außenumfangs-Eisenkern (20) und wenigstens drei Eisenkernspulen (31 bis 33), die mit der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns in Berührung stehen oder mit dieser Innenfläche verbunden sind, versehen ist, wobei jede der wenigstens drei Eisenkernspulen aus einem Eisenkern (41 bis 43) und einer um diesen Eisenkern gewickelten Spule (51 bis 53) gebildet ist, wobei zwischen jeder dieser Spulen und dem Außenumfangs-Eisenkern Zwischenräume (70) gebildet sind.

Nach einer zweiten Form ist bei der ersten Form ferner zwischen einer Eisenkernspule der wenigstens drei Eisenkernspulen und den zu dieser einen Eisenkernspule benachbarten Eisenkernspulen ein magnetisch koppelbarer Spalt (101 bis 103) gebildet.

Nach einer dritten Form beträgt die Anzahl der wenigstens drei Eisenkernspulen bei der ersten oder der zweiten Form ein Vielfaches von drei.

Nach einer vierten Form ist die Anzahl der wenigstens drei Eisenkernspulen bei der ersten oder der zweiten Form eine gerade Zahl von vier oder mehr.

Nach einer fünften Form sind bei einer aus der ersten bis vierten Form an der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns Ausschnitte (60) gebildet, und umfassen die Zwischenräume einen ersten Zwischenraum (71) zwischen der Endfläche der Spule und der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns und einen zweiten Zwischenraum (72) zwischen der Umfangsfläche der Spule und dem Ausschnitt des Außenumfangs-Eisenkerns.

Nach einer sechsten Form umfassen die Zwischenräume bei einer aus der ersten bis fünften Form einen dritten Zwischenraum (73), der zwischen zwei benachbarten der Eisenkerne und dem Außenumfangs-Eisenkern gebildet ist.

Nach einer siebenten Form ist bei einer aus der ersten bis sechsten Ausführungsform an einem Ende der Drosselspule ein Kühlgebläse (6) angeordnet.

Nach einer achten Form sind bei einer aus der ersten bis sechsten Form an den beiden Enden der Drosselspule jeweils Endplatten (81, 82), in denen eine Durchgangsöffnung (85, 86) gebildet ist, angebracht, und wird ein Kühlmedium von der Durchgangsöffnung einer Endplatte durch die Zwischenräume zu der Durchgangsöffnung der anderen Endplatte übertragen.

Nach einer neunten Form sind bei einer aus der ersten bis sechsten Form an den beiden Enden der Drosselspule jeweils Endplatten (81, 82) angeordnet, und ist ein Kühlmittel in die Zwischenräume der Drosselspule gefüllt.

Nach einer zehnten Form wird eine Motorantriebsvorrichtung bereitgestellt, die die Drosselspule nach einer aus der ersten bis neunten Form enthält.

Nach einer elften Form wird eine Maschine bereitgestellt, die mit einer Motorantriebsvorrichtung nach der zehnten Form versehen ist.

Nach einer zwölften Form wird ein Power Conditioner bereitgestellt, der die Drosselspule nach einer aus der ersten bis neunten Form enthält.

Nach einer dreizehnten Form wird eine Maschine bereitgestellt, die den Power Conditioner nach der zwölften Form enthält.

Resultate der Formen

Da nach der ersten Form zwischen jeder der Spulen und dem Außenumfangs-Eisenkern Zwischenräume gebildet sind, wird die Kühlwirkung erhöht und verhindert, dass die Temperatur der Spulen ansteigt. Da außerdem kein Drosselspulengehäuse und keine Kühlvorrichtung für das Kühlmedium erforderlich werden, kann die Drosselspule kleinformatig ausgeführt werden und können die Kosten für die Herstellung verringert werden.

Da nach der zweiten Form im Inneren des Außenumfangs-Eisenkerns Spalte gebildet sind, kann die Kühlwirkung weiter erhöht werden.

Nach der dritten Form kann die Drosselspule als Dreiphasendrosselspule verwendet werden.

Nach der vierten Form kann die Drosselspule als Einphasendrosselspule verwendet werden.

Da nach der fünften Form Ausschnitte in dem Außenumfangs-Eisenkern gebildet sind, kann die Drosselspule leichtgewichtig ausgeführt werden. Durch die Ausschnitte können die Zwischenräume zwischen den Endflächenseiten und den Umfangsflächenseiten der Spulen leicht gebildet werden.

Nach der sechsten Form wird die Kühlwirkung durch die dritten Zwischenräume noch weiter erhöht.

Da nach der siebenten Form ein Luftstrom von dem Kühlgebläse in der Achsenrichtung durch die Zwischenräume der Drosselspule strömt, wird die Kühlwirkung weiter gesteigert.

Nach der achten Form kann ein Kühlmedium nur durch Anbringen von Endplatten, in den Durchgangsöffnungen gebildet sind, an den beiden Enden der Drosselspule leicht durch das Innere der Drosselspule übertragen werden. Da lediglich Endplatten angebracht werden, kann die Drosselspule kleinformatiger als im Fall der Verwendung eines Drosselspulengehäuses ausgeführt werden.

Da nach der neunten Form ein Außenumfangs-Eisenkern vorhanden ist, kann ein Kühlmedium nur durch Anordnen von Endplatten an beiden Enden der Drosselspule im Inneren der Drosselspule eingeschlossen werden. Da lediglich Endplatten angeordnet werden, kann die Drosselspule kleinformatiger als im Fall der Verwendung eines Drosselspulengehäuses ausgeführt werden.

Nach der zehnten bis dreizehnten Form können eine Motorantriebsvorrichtung, ein Power Conditioner und eine Maschine, die bzw. der mit der Drosselspule versehen ist, leicht bereitgestellt werden.

Die vorliegende Erfindung wurde unter Verwendung typischer Ausführungsformen erklärt, doch wird ein Fachmann verstehen, dass die oben beschriebenen Änderungen und verschiedene andere Änderungen, Weglassungen und Hinzufügungen vorgenommen werden können, ohne von dem Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.