Title:
Radar mit einer zum Unterdrücken von Niederfrequenzrauschen geeigneten Struktur
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein Fahrzeugradar. Im Fahrzeugradar ist ein Hochpassfilter auf einer Signalleitung angeordnet, die einen Sendechip und einen Empfangschip verbindet, wobei die Signalleitung ermöglicht, dass durch sie ein lokales Oszillationssignal übertragen wird. Das Hochpassfilter verhindert, dass über die Signalleitung, entlang derer das lokale Oszillationssignal übertragen wird, ein Rauschen eingeleitet wird. Dieses verhindert eine Verminderung der Erfassungsgenauigkeit durch das Niederfrequenzrauschen, das vom Innenraum des Fahrzeugradars her erzeugt wird. Das an die Signalleitung angeschlossene Hochpassfilter ist in verschiedenartigen Konfigurationen ausgeführt, wodurch eine Struktur bereitgestellt wird, die in der Lage ist, das Niederfrequenzrauschen wirksam zu unterdrücken, wobei die vorhandene Struktur des Fahrzeugradars beibehalten wird. embedded image




Inventors:
Cho, Hyeon Dong (Geyonggi-do, Seongnam-si, KR)
Application Number:
DE102018102668A
Publication Date:
08/09/2018
Filing Date:
02/07/2018
Assignee:
Mando Corporation (Gyeonggi-do, Pyeongtaek-si, KR)
International Classes:



Foreign References:
KR20170017521A2017-02-15
Attorney, Agent or Firm:
Gulde & Partner Patent- und Rechtsanwaltskanzlei mbB, 10179, Berlin, DE
Claims:
Radar mit:
einem Sendechip, der an eine Sendeantenne angeschlossen ist, um ein Signal über die Sendeantenne nach außen zu senden;
mehreren Empfangschips, die an eine Empfangsantenne angeschlossen sind, um ein Signal von einer äußeren Quelle aus zu empfangen;
mehreren Signalleitungen, die den Sendechip jeweils an die mehreren Empfangschips anschließen, um ein Signal vom Sendechip auf die mehreren Empfangschips zu übertragen, wobei das Signal bewirkt, dass die Frequenzen der mehreren Empfangschips mit einer Frequenz synchronisiert werden, die im Sendechip verwendet wird; und
Hochpassfiltern, die jeweils an die mehreren Signalleitungen angeschlossen sind, um eine Niederfrequenzkomponente aus dem Signal zu filtern, das entlang der mehreren Signalleitungen übertragen wird.

Radar nach Anspruch 1, wobei jedes von den Hochpassfiltern einen oder mehrere erste Stubs, die in einer Schnittrichtung an eine entsprechende Signalleitung von den mehreren Signalleitungen angeschlossen sind, und einen zweiten Stub aufweist, der zwischen den einen oder die mehreren ersten Stubs und eine Erdungsschicht geschaltet ist, die unter dem einen oder den mehreren ersten Stubs liegt.

Radar nach Anspruch 2, wobei jedes der Hochpassfilter ferner ein Dielektrikum aufweist, das zwischen dem einen oder den mehreren ersten Stubs und einer Erdungsschicht angeordnet ist, wobei der zweite Stub in einem Durchgangsloch angeordnet ist, das in dem Dielektrikum vorgesehen ist.

Radar nach Anspruch 2, wobei die mehreren Signalleitungen in einer einzigen Richtung angeordnet sind und der eine oder die mehreren ersten Stubs, die an die entsprechende Signalleitung von den mehreren Signalleitungen angeschlossen sind, auf einer einzigen Seite von den mehreren Signalleitungen angeordnet sind.

Radar nach Anspruch 2, wobei die mehreren Signalleitungen in einer einzigen Richtung angeordnet sind, der eine oder die mehreren ersten Stubs, die an eine Signalleitung von den mehreren Signalleitungen angeschlossen sind, auf einer Seite von den mehreren Signalleitungen angeordnet sind und der eine oder die mehreren ersten Stubs, die an eine weitere Signalleitung von den mehreren Signalleitungen angeschlossen sind, auf der anderen Seite von den mehreren Signalleitungen angeordnet sind.

Radar nach Anspruch 2, wobei mindestens ein erster Stub von dem einen oder den mehreren ersten Stubs, der an die entsprechende Signalleitung von den mehreren Signalleitungen angeschlossen ist, einen Bogen aufweist.

Radar nach Anspruch 6, wobei der mindestens eine erste Stub mehrere von den Bögen aufweist.

Radar nach Anspruch 2, wobei zwei oder mehrere erste Stubs von dem einen oder den mehreren ersten Stubs in einem gleichen Abstand angeordnet sind.

Radar nach Anspruch 2, wobei jeder von dem einen oder mehreren ersten Stubs derart konfiguriert ist, dass sich eine Breite eines Teils desselben, der an die entsprechende Signalleitung angeschlossen ist, von einer Breite eines Teils desselben, der an den zweiten Stub angeschlossen ist, unterscheidet.

Radar nach Anspruch 2, wobei jeder von dem einen oder mehreren ersten Stubs derart konfiguriert ist, dass eine Breite desselben in einer Richtung von der entsprechenden Signalleitung aus zum zweiten Stub hin abnimmt.

Radar mit:
einem Sendechip, der an eine Sendeantenne angeschlossen ist, um ein Signal über die Sendeantenne nach außen zu senden;
einem Empfangschip, der an eine Empfangsantenne angeschlossen sind, um ein Signal von einer äußeren Quelle aus zu empfangen;
einer Signalleitung, die den Sendechip und den Empfangschip verbindet, um ein Signal vom Sendechip auf den Empfangschip zu übertragen, wobei das Signal bewirkt, dass die Frequenz des Empfangschips mit einer Frequenz synchronisiert wird, die im Sendechip verwendet wird; und
einem Hochpassfilter, das an die Signalleitung angeschlossen ist, um eine Niederfrequenzkomponente zu filtern, die entlang der Signalleitung übertragen wird.

Radar nach Anspruch 11, wobei das Hochpassfilter einen oder mehrere erste Stubs, die an die Signalleitung angeschlossen und in einer Richtung angeordnet sind, welche die Signalleitung schneidet, und einen zweiten Stub aufweist, der zwischen den ersten Stub und eine Erdungsschicht geschaltet ist, welche unter dem ersten Stubs liegt.

Radar nach Anspruch 12, wobei das Hochpassfilter ferner ein Dielektrikum aufweist, das zwischen dem ersten Stub und der Erdungsschicht angeordnet ist, wobei der zweite Stub in einem Durchgangsloch angeordnet ist, das in dem Dielektrikum vorgesehen ist, um den ersten Stub und die Erdungsschicht zu verbinden.

Radar nach Anspruch 12, wobei mindestens ein erster Stub von dem einen oder den mehreren ersten Stubs, der an die entsprechende Signalleitung von den mehreren Signalleitungen angeschlossen ist, einen Bogen aufweist.

Radar nach Anspruch 12, wobei jeder von dem einen oder mehreren ersten Stubs derart konfiguriert ist, dass sich eine Breite eines Teils desselben, der an die entsprechende Signalleitung angeschlossen ist, von einer Breite eines Teils desselben, der an den zweiten Stub angeschlossen ist, unterscheidet.

Description:
QUERVERWEIS AUF EINE VERWANDTE ANMELDUNG

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der Koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2017-0017521, eingereicht am 8. Februar 2017, die hier durch Nennung für alle Verwendungszwecke, als wären sie hier nachfolgend vollständig aufgeführt, als aufgenommen angesehen wird.

ALLGEMEINER STAND DER TECHNIKBereich

Die vorliegende Offenbarung betrifft ein Fahrzeugradar und insbesondere ein Fahrzeugradar mit einer Struktur, die zum Unterdrücken von Niederfrequenzrauschen in der Lage ist.

Beschreibung des Standes der Technik

Ein Fahrzeugradar ist eine Vorrichtung, die in dem vorderen Teil oder dem hinteren Teil eines Fahrzeugs angeordnet ist, um ein Objekt durch Senden und Empfangen von Funkwellen unter Verwendung eines Hochfrequenz- (oder Funkfrequenz-)Signals zu erfassen.

Ein Fahrzeug kann ein Hindernis, das sich in seiner Nachbarschaft befindet, oder ein weiteres Fahrzeug, das in seiner Nachbarschaft fährt, unter Verwendung eines Fahrzeugradars erfassen. Insbesondere werden Fahrzeugradargeräte vor allem in Fahrerassistenzsystemen, wie z.B. Systemen zum autonomen Fahren, eingesetzt, um Informationen über Hindernisse oder Fahrzeuge in der Nachbarschaft zu beschaffen.

Da die Fahrzeugradargeräte ein Objekt unter Verwendung von Hochfrequenzsignalen erfassen, kann die Erfassungsgenauigkeit der Fahrzeugradargeräte durch Niederfrequenzrauschen, das während der Funkübertragung und/oder des Empfangs der Fahrzeugradargeräte erzeugt wird, beeinflusst werden.

Wenn zum Beispiel das Niederfrequenzrauschen erfasst wird, dann kann ein Fahrzeugradar das Niederfrequenzrauschen selbst in dem Fall, in dem kein Objekt vorhanden ist, als ein Objekt (z.B. ein Scheinobjekt) ansehen, was problematisch ist.

Somit beseitigt das Fahrzeugradar das Niederfrequenzrauschen aus einem Signal, das von einer äußeren Quelle aus empfangen wurde, um ein Objekt unter Verwendung des Signals, aus dem das Rauschen entfernt wurde, zu erfassen.

Das Niederfrequenzrauschen kann jedoch intern vom Fahrzeugradar erzeugt worden sein. In diesem Fall kann es sein, dass das Fahrzeugradar nicht in der Lage ist zu unterscheiden, ob das Rauschen von einer äußeren Quelle aus empfangen wurde oder ob das Rauschen in seinem Innenraum erzeugt worden ist, was problematisch ist.

Demzufolge ist eine Lösung zum Unterdrücken des Niederfrequenzrauschens, das vom Innenraum der Fahrzeugradargeräte her erzeugt worden ist, und zum Verbessern der Genauigkeit der Objekterfassung erforderlich.

KURZDARSTELLUNG

In den verschiedenartigen Ausbildungen der vorliegenden Offenbarung wird ein Fahrzeugradar bereitgestellt, das in der Lage ist, das Niederfrequenzrauschen zu unterdrücken und die Genauigkeit der Objekterfassung zu verbessern.

Es wird auch ein Fahrzeugradar bereitgestellt, das in der Lage ist, das Niederfrequenzrauschen zu unterdrücken, das in einer Leitung im Innenraum des Fahrzeugradars erzeugt worden ist, entlang derer ein Signal gesendet und empfangen wird.

Es wird auch ein Fahrzeugradar bereitgestellt, das eine Struktur aufweist, in der eine Konfiguration leicht eingerichtet werden kann, um das Niederfrequenzrauschen zu unterdrücken.

In einer Ausbildung der vorliegenden Offenbarung, wird ein Radar bereitgestellt mit: einem Sendechip, der an eine Sendeantenne angeschlossen ist, um ein Signal über die Sendeantenne nach außen zu senden; mehreren Empfangschips, die an eine Empfangsantenne angeschlossen sind, um ein Signal von einer äußeren Quelle aus zu empfangen; mehreren Signalleitungen, die den Sendechip jeweils an die mehreren Empfangschips anschließen, um ein Signal vom Sendechip auf die mehreren Empfangschips zu übertragen, wobei das Signal bewirkt, dass die Frequenzen der mehreren Empfangschips mit einer Frequenz synchronisiert werden, die im Sendechip verwendet wird; und Hochpassfiltern, die jeweils an die mehreren Signalleitungen angeschlossen sind, um eine Niederfrequenzkomponente aus dem Signal zu filtern, das entlang der mehreren Signalleitungen übertragen wird.

Jedes von den Hochpassfiltern kann eine oder mehrere erste Stubs (Stichleitungen), die an eine entsprechende Signalleitung von den mehreren Signalleitungen in einer Schnittrichtung angeschlossen sind, und einen zweiten Stub aufweisen, der zwischen den einen oder die mehreren ersten Stubs und eine Erdungsschicht geschaltet ist, die unter dem einen oder den mehreren ersten Stubs liegt.

Jedes der Hochpassfilter kann ferner ein Dielektrikum aufweisen, das zwischen dem einen oder den mehreren ersten Stubs und der Erdungsschicht angeordnet ist, wobei der zweite Stub in einem Durchgangsloch angeordnet ist, das in dem Dielektrikum vorgesehen ist.

Die mehreren Signalleitungen können in einer einzigen Richtung angeordnet sein. Der eine oder die mehreren ersten Stubs, die an die entsprechende Signalleitung von den mehreren Signalleitungen angeschlossen sind, können auf einer einzigen Seite von den mehreren Signalleitungen angeordnet sein.

Der eine oder die mehreren ersten Stubs, die an eine Signalleitung von den mehreren Signalleitungen angeschlossen sind, können auf einer Seite von den mehreren Signalleitungen angeordnet sein. Der eine oder die mehreren ersten Stubs, die an eine weitere Signalleitung von den mehreren Signalleitungen angeschlossen sind, können auf der anderen Seite von den mehreren Signalleitungen angeordnet sein.

Mindestens ein erster Stub von dem einen oder den mehreren ersten Stubs, die an die mehreren Signalleitungen angeschlossen sind, kann einen Bogen aufweisen, der aus einem Teil, der senkrecht zu den mehreren Signalleitungen angeordnet ist, und einem Teil, der parallel zu den mehreren Signalleitungen angeordnet ist, besteht.

In einer weiteren Ausbildung der vorliegenden Offenbarung wird ein Radar bereitgestellt mit: einem Sendechip, der an eine Sendeantenne angeschlossen ist, um ein Signal über die Sendeantenne nach außen zu senden; einem Empfangschip, der an eine Empfangsantenne angeschlossen sind, um ein Signal von einer äußeren Quelle aus zu empfangen; einer Signalleitung, die den Sendechip und den Empfangschip verbindet, um ein Signal vom Sendechip auf den Empfangschip zu übertragen, wobei das Signal bewirkt, dass die Frequenz des Empfangschips mit einer Frequenz synchronisiert wird, die im Sendechip verwendet wird; und einem Hochpassfilter, das an die Signalleitung angeschlossen ist, um eine Niederfrequenzkomponente zu filtern, die entlang der Signalleitung übertragen wird.

Gemäß den Ausführungsformen ist es möglich zu verhindern, dass ein Signal, das von dem Sendechip auf den Empfangschip übertragen wird, ein Niederfrequenzrauschen aufweist, indem das Hochpassfilter in der Signalleitung im Innenraum des Fahrzeugradars angeordnet wird, entlang derer ein Signal für die Frequenzsynchronisation vom Sendechip aus zum Empfangschip gesendet wird.

Gemäß den Ausführungsformen ist es möglich, das Niederfrequenzrauschen in einem Signal zu unterdrücken, das vom Sendechip aus zum Empfangschip gesendet wird, wodurch verhindert wird, dass die Genauigkeit der Objekterfassung durch das Niederfrequenzrauschen herabgesetzt wird, das vom Innenraum des Fahrzeugradars aus erzeugt wird.

Gemäß den Ausführungsformen, ist es möglich, einfach ein Hochpassfilter für das Unterdrücken des Rauschens in Abhängigkeit von der Struktur des Fahrzeugradars auszuführen, weil das in der Signalleitung, die den Sendechip und den Empfangschip verbindet, angeordnete Hochpassfilter verschiedenartige Strukturen aufweisen kann.

Figurenliste

Die obigen und weitere Zielstellungen, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Offenbarung werden aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung leichter ersichtlich, wenn sie in eine Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gebracht wird, in denen:

  • 1 ein Strukturbeispiel eines Fahrzeugradars gemäß den Ausführungsformen darstellt;
  • 2 ein Beispiel für einen Mischer darstellt, der gemäß den Ausführungsformen in jedem der Empfangschips des Fahrzeugradars enthalten ist;
  • 3 ein Strukturbeispiel mit Hochpassfiltern darstellt, die auf den Signalleitungen angeordnet sind, die einen Sendechip und Empfangschips im Fahrzeugradar gemäß den Ausführungsformen verbinden;
  • 4 einen entlang einer Linie I-I' genommenen Querschnitt eines Teils des Fahrzeugradars darstellt, das in 3 dargestellt ist;
  • die 5 und 6 andere Strukturbeispiele mit Hochpassfiltern darstellen, die an Signalleitungen angeschlossen sind, die einen Sendechip und Empfangschips im Fahrzeugradar gemäß den Ausführungsformen verbinden;
  • 7 ein weiteres Strukturbeispiel des ersten Stub gemäß den Ausführungsformen darstellt; und
  • 8 ein Strukturbeispiel gemäß den Ausführungsformen darstellt, in dem die Breite der ersten Stubs in der Richtung der zweiten Stubs abnimmt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Nachfolgend wird auf die Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung im Einzelnen Bezug genommen, von denen Beispiele in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. In diesem Dokument sollte durchgängig auf die Zeichnungen Bezug genommen werden, in denen die gleichen Bezugsziffern und Symbole verwendet werden, um die gleichen oder ähnliche Komponenten zu kennzeichnen. In der nachfolgenden Beschreibung der vorliegenden Offenbarung werden ausführliche Beschreibungen von bekannten Funktionen und Komponenten, die hier einbezogen sind, in dem Fall weggelassen, dass der Gegenstand der vorliegenden Offenbarung dadurch verdeckt werden kann.

Es wird auch zu verstehen sein, dass hier Ausdrücke derart wie „erste“, „zweite“, „A“, „B“, „(a)“ und „(b)“ zwar verwendet werden können, um verschiedenartige Elemente zu beschreiben, dass aber derartige Ausdrücke lediglich verwendet werden, um ein Element von einem weiteren Element zu unterscheiden. Der Inhalt, die Reihenfolge, die Anordnung oder die Anzahl dieser Elemente wird durch diese Ausdrücke nicht eingeschränkt. Es ist so zu verstehen, dass ein Element, wenn es als „angeschlossen an“ oder „gekoppelt an“ ein weiteres Element gekennzeichnet wird, mit dem anderen Element nicht unbedingt „direkt verbunden oder gekoppelt“ sein muss, sondern auch über ein „zwischengeschaltetes“ Element mit dem anderen Element „indirekt verbunden oder gekoppelt“ sein kann. In dem gleichen Zusammenhang ist es zu verstehen, dass ein Element, wenn es als „auf“ oder „unter“ einem weiteren Element ausgebildet gekennzeichnet wird, nicht direkt auf oder unter dem weiteren Element ausgebildet sein muss, sondern auch über ein zwischengeschaltetes Element mittelbar auf oder unter dem weiteren Element ausgebildet sein kann.

1 stellt ein Strukturbeispiel eines Fahrzeugradars 100 gemäß den Ausführungsformen dar.

Mit Bezugnahme auf 1 weist das Fahrzeugradar 100 gemäß den Ausführungsformen einen Sendechip 120, eine Sendeantenne 111, die an den Sendechip 120 angeschlossen ist, Empfangschips 130, eine Empfangsantenne 112, die an die Empfangschips 130 angeschlossen ist, und Signalleitungen 141 und 142 auf, die den Sendechip 120 und die Empfangschips 130 verbinden.

Der Sendechip 120 gibt ein Signal aus, welches das Fahrzeugradar 100 nach außen sendet. Der Sendechip 120 sendet über die Sendeantenne 111 ein Hochfrequenz- (oder Funkfrequenz-)Signal in der Form von Wellen nach außen aus.

Die Empfangschips 130 können in Abhängigkeit vom Fahrzeugradar 100 ein oder mehrere Empfangschips 130 sein. Die Empfangschips 130 sind konfiguriert, über die Empfangsantenne 112 Signale von den äußeren Quellen aus zu empfangen und Objekte unter Verwendung der empfangenen Signale zu erfassen.

Der Sendechip 120 und die Empfangschips 130 können über die Signalleitungen 141 und 142, entlang derer ein Signal vom Sendechip 120 an die Empfangschips 130 übertragen wird, verbunden sein.

Zum Beispiel kann der Sendechip 120 über die Signalleitungen 141 und 142 ein Frequenzsynchronisationssignal an die Empfangschips 130 übertragen, das bewirkt, dass die Frequenzen der Empfangschips 130 mit einer Frequenz synchronisiert werden, die im Sendechip 120 verwendet wird.

In diesem Fall erzeugt ein lokaler Oszillator des Sendechips 120 ein lokales Oszillationssignal für die Frequenzsynchronisation der Empfangschips 130, und das lokale Oszillationssignal wird über die Signalleitungen 141 und 142 an die Empfangschips 130 übertragen.

Die Empfangschips 130 können ihre Frequenzen unter Verwendung des lokalen Oszillationssignals, das vom Sendechip 120 aus empfangen wurde, umwandeln, um mit der Frequenz synchronisiert zu werden, die im Sendechip 120 verwendet wird.

Eine derartige Frequenzumwandlung in den Empfangschips 130 kann unter Verwendung eines Mischers ausgeführt werden, der in jedem von den Empfangschips 130 vorhanden ist.

2 stellt ein Beispiel für einen Mischer dar, der gemäß den Ausführungsformen in jedem von den Empfangschips 130 des Fahrzeugradars 100 vorhanden ist.

Mit Bezugnahme auf 2 kann der Mischer, der in jedem von den Empfangschips 130 vorhanden ist, die Frequenz eines jeden von den Empfangschips 130 umwandeln, wobei eine Frequenz f1 zusätzlich zu einer Frequenz f2, die vom lokalen Oszillator des Sendechips 120 aus empfangen wird, verwendet wird.

Zum Beispiel kann der Mischer die Frequenz eines jeden der Empfangschips 130 in einen kleineren Wert umwandeln, indem ein Wert ausgegeben wird, der durch Subtrahieren der Frequenz f2, die vom lokalen Oszillator des Sendechips 120 aus empfangen wird, von der Frequenz f1 erhalten wird.

Alternativ kann der Mischer die Frequenz eines jeden der Empfangschips 130 in einen größeren Wert umwandeln, indem ein Wert ausgegeben wird, der durch Addieren der Frequenz f2, die vom lokalen Oszillator des Sendechips 120 aus empfangen wird, zu der Frequenz f1 erhalten wird.

Somit kann der Sendechip 120 das lokale Oszillationssignal, das vom lokalen Oszillator erzeugt wird, über die Signalleitungen 141 und 142 an die Empfangschips 130 senden, während die Empfangschips 130 ihre Frequenzen mit der Frequenz des Sendechip 120 synchronisieren können, indem die Frequenz unter Verwendung des Mischers auf einen größeren Wert oder einen kleineren Wert gewandelt wird.

Hierbei kann das Niederfrequenzrauschen über die Signalleitungen 141 und 142, entlang derer das lokale Oszillationssignal vom Sendechip 120 auf die Empfangschips 130 übertragen wird, auf die Empfangschips 130 übertragen werden.

Wenn das Niederfrequenzrauschen empfangen wird, können die Empfangschips 130 nicht feststellen, ob das Niederfrequenzrauschen ein Signal ist, das über die Empfangsantenne 112 empfangen wurde, oder ein Signal, das vom Sendechip 120 ausgegeben wurde. Dadurch ist es schwierig, das Niederfrequenzrauschen in einem Signal, das für die Erfassung eines Objekts empfangen wurde, zu unterdrücken.

Das Fahrzeugradar 100 ist gemäß den Ausführungsformen mit einer Konfiguration versehen, die auf den Signalleitungen 141 und 142, entlang derer ein lokales Oszillationssignal vom Sendechip 120 auf die Empfangschips 130 übertragen wird, eingerichtet ist, welche in der Lage ist, das Niederfrequenzrauschen zu unterdrücken. Es ist dadurch möglich, das Niederfrequenzrauschen im Innenraum des Fahrzeugradars 100 zu beseitigen, während die Genauigkeit der Objekterfassung des Fahrzeugradars 100 verbessert wird.

3 stellt ein Strukturbespiel mit Hochpassfiltern 150 dar, die auf den Signalleitungen 141 und 142 angeordnet sind, die einen Sendechip 120 und Empfangschips 130 im Fahrzeugradar 100 gemäß den Ausführungsformen verbinden.

Mit Bezugnahme auf 3 weist das Fahrzeugradar 100 gemäß den Ausführungsformen den Sendechip 120, eine Sendeantenne 111, die an den Sendechip 120 angeschlossen ist, die Empfangschips 130 und eine Empfangsantenne 112 auf, die an die Empfangschips 130 angeschlossen ist.

Die Signalleitungen 141 und 142 zum Übertragen eines vom Sendechip 120 ausgegebenen lokalen Oszillationssignals an die Empfangschips 130 sind zwischen dem Sendechip 120 und den Empfangschips 130 angeordnet.

Die Signalleitungen 141 und 142 stellen die Verbindung zwischen dem Sendechip 120 und den Empfangschips 130 her. Die Signalleitungen 141 und 142 können in einer Anzahl vorgesehen sein, die gleich der Anzahl der Empfangschips 130 ist, um die Verbindung zwischen dem Sendechip 120 und den Empfangschips 130 herzustellen.

Auf den Signalleitungen 141 und 142 sind Hochpassfilter 150 angeordnet. Die Hochpassfilter 150 sind jeweils mit den Signalleitungen 141 und 142 verbunden, um das Niederfrequenzrauschen in den Signalleitungen 141 und 142 zu beseitigen.

Die Hochpassfilter 150 sind mit den Signalleitungen 141 und 142 verbunden, die jeweils den Sendechip 120 und die Empfangschips 130, verbinden. Die Hochpassfilter 150 können in der Form von einem oder mehreren Stubs eingerichtet sein.

Zum Beispiel kann das Hochpassfilter 150, das die Form eines Stubs aufweist, auf einer Seite der Signalleitung 141 angeordnet sein, die den Sendechip 120 und den Empfangschip 131 verbindet.

Außerdem kann das Hochpassfilter 150, das die Form eines Stubs aufweist, auf der anderen Seite der Signalleitung 142 angeordnet sein, die den Sendechip 120 und den Empfangschip 132 verbindet.

Die Hochpassfilter 150 können in der Form eines oder mehrerer Stubs eingerichtet sein. Die Form, Breite, Größe und Anzahl der Stubs der Hochpassfilter 150 können in Abhängigkeit von der Struktur des Fahrzeugradars 100 und dem Pegel des Niederfrequenzrauschens, das in den Signalleitungen 141 und 142 erzeugt wird, verschiedenartig ausgeführt sein.

Die Hochpassfilter 150 können zwischen die Signalleitungen 141 und 142, die den Sendechip 120 und die Empfangschips 130 verbinden, und eine Erdungsschicht geschaltet sein, um das Niederfrequenzrauschen zu unterdrücken, das anderenfalls in die Signalleitungen 141 und 142 eingeleitet werden könnte.

Dementsprechend können die Hochpassfilter 150, die an die Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sind, verhindern, dass das Niederfrequenzrauschen auf die Empfangschips 130 übertragen wird, sodass der Leistungsabfall im Fahrzeugradar 100 infolge des Niederfrequenzrauschens verhindert werden kann.

4 stellt einen entlang einer Linie I-I' genommenen Querschnitt eines Teils des Fahrzeugradars 100 dar, das in 3 dargestellt ist.

Mit Bezugnahme auf 4 kann das Hochpassfilter 154, das an eine entsprechende Signalleitung von den Signalleitungen 141 und 142, welche den Sendechip 120 und den Empfangschip 130 verbinden, angeschlossen ist, einen ersten Stub 151, der an die Signalleitung 141 oder 142 angeschlossen und in einer Ebene mit der Signalleitung 141 oder 142 angeordnet ist, und einen zweiten Stub 152 aufweisen, der an den ersten Stub 151 angeschlossen und mit der Erdungsschicht 154 verbunden ist, die unter dem ersten Stub 151 liegt.

Zwischen dem ersten Stub 151 und der Erdungsschicht 154 kann ein Dielektrikum 153 angeordnet sein, und der zweite Stub 152 kann in einem Durchgangsloch angeordnet sein, das im Dielektrikum 153 ausgebildet ist.

Speziell ist der Stub 151 in einer Ebene mit der Signalleitung 141 oder 142 angeordnet, während der zweite Stub 152 im Durchgangsloch des Dielektrikums 153 angeordnet ist, das unter dem ersten Stub 151 liegt, um den ersten Stub 152 und die unter dem Dielektrikum 153 liegende Erdungsschicht 154 zu verbinden.

Dementsprechend wird eine Struktur bereitgestellt, die es ermöglicht, dass das Niederfrequenzrauschen, das in den Signalleitungen 141 und 142 erzeugt wird, mittels des ersten Stubs 151 und des zweiten Stubs 152 gefiltert wird, der an die Erdungsschicht 154 angeschlossen ist.

Folglich können die Hochpassfilter 154, die an die Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sind, entlang derer die lokalen Oszillationssignale vom Sendechip 120 aus zum Empfangschip 130 gesendet werden, im Fahrzeugradar 100 verhindern, dass das Niederfrequenzrauschen durch die Signalleitungen 141 und 142 auf die Empfangschips 130 übertragen wird.

Es ist dadurch möglich zu verhindern, dass das Niederfrequenzrauschen durch die Signalleitungen 141 und 142, entlang derer die lokalen Oszillationssignale übertragen werden, in die Empfangschips 130 eingeleitet wird, wodurch verhindert wird, dass die Genauigkeit der Objekterfassung durch das Niederfrequenzrauschen, das vom Innenraum des Fahrzeugradars 100 her erzeugt wird, herabgesetzt wird, und die Leistungsfähigkeit des Fahrzeugradars 100 verbessert wird.

Die an die Signalleitungen 141 und 142, die den Sendechip 120 und die Empfangschips 130 verbinden, angeschlossenen Hochpassfilter 154 können in Abhängigkeit von der Anzahl oder der Einrichtungsstruktur der Signalleitungen 141 und 142, die den Sendechip 120 und die Empfangschips 130 verbinden, verschiedenartig angeordnet sein.

5 stellt ein weiteres Strukturbeispiel gemäß den Ausführungsformen dar, das Hochpassfilter 150 aufweist, die an die Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sind, die einen Sendechip 120 und Empfangschips 130 im Fahrzeugradar 100 verbinden.

Mit Bezugnahme auf 5 weist das Fahrzeugradar 100 gemäß den Ausführungsformen den Sendechip 120, eine Sendeantenne 111, die Empfangschips 130, eine Empfangsantenne 112, die Signalleitungen 141 und 142, entlang derer die lokalen Oszillationssignale gesendet werden, und die Hochpassfilter 150 auf, die an die Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sind.

In einem Fall, in dem zwei Empfangschips 130 im Fahrzeugradar 100 angeordnet sind, können zwei Signalleitungen 141 und 142 vorgesehen sein, um den Sendechip 120 und die Empfangschips 130 jeweils zu verbinden.

Außerdem können die Hochpassfilter 150, die an die Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sind, bezüglich der Signalleitungen 141 und 142 auf der gleichen Seite angeordnet sein.

Speziell können das Hochpassfilter 150, das an die Signalleitung 141 angeschlossen ist, mittels derer der Sendechip 120 und der Empfangschip 131 verbunden sind, und das Hochpassfilter 150, das an die Signalleitung 142 angeschlossen ist, mittels derer der Sendechip 120 und der Empfangschip 132 verbunden sind, auf der gleichen Seite der Signalleitungen 141 und 142 angeordnet sein.

Folglich kann das Hochpassfilter 150 leicht eingerichtet werden, das Niederfrequenzrauschen in den Signalleitungen 141 und 142, die den Sendechip 120 und die Empfangschips 130 des Fahrzeugradars 100 verbinden, zu unterdrücken, während die vorhandene Struktur des Fahrzeugradars 100 erhalten bleibt.

Wenn die Hochpassfilter 150, die an die Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sind, als zwei oder mehr Hochpassfilter 150 vorgesehen sind, können die Hochpassfilter 150 außerdem in dem gleichen Abstand angeordnet werden.

Wenn zwei oder mehr Hochpassfilter 150 an die Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sind, können die Hochpassfilter 150 alternativ in unterschiedlichen Abständen angeordnet werden. Die Abstände zwischen den Hochpassfiltern 150 können in der Richtung der Empfangschips 130 so festgelegt werden, dass sie zunehmen oder abnehmen.

Außerdem können die Form, Breite, Größe und Anzahl der Hochpassfilter 150, die an die Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sind, verschiedenartig ausgeführt werden. Die Form der Hochpassfilter 150 kann in Abhängigkeit von der Einrichtungsstruktur des Sendechips 120 und der Empfangschips 130 im Fahrzeugradar 100 verschiedenartig ausgeführt werden.

6 stellt ein weiteres Strukturbeispiel mit Hochpassfiltern 150 dar, die an Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sind, welche einen Sendechip 120 und Empfangschips 130 im Fahrzeugradar 100 gemäß den Ausführungsformen verbinden.

Mit Bezugnahme auf FIG. 6 können gemäß den Ausführungsformen die Hochpassfilter 150 an die Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sein, entlang derer die lokalen Oszillationssignale vom Sendechip 120 an die Empfangschips 130 im Fahrzeugradar 100 gesendet werden.

Jeder der Hochpassfilter 150 kann einen ersten Stub 151, der an die Signalleitung 141 oder 142 angeschlossen und in einer Ebene mit der Signalleitung 141 oder 142 eingerichtet ist, und einen zweiten Stub 152 aufweisen, der zwischen den ersten Stub 151 und die Erdungsschicht 154 geschaltet ist, die unterhalb des ersten Stub 151 liegt.

Der erste Stub 151 des Hochpassfilters 150 kann als ein oder mehrere erste Stubs 151 bereitgestellt sein. Der erste Stub 151 kann derart geformt sein, dass mindestens ein Teil desselben gebogen ist.

Zum Beispiel kann der erste Stub 151 des Hochpassfilters 150 einen Bogen aufweisen. Speziell kann der erste Stub 151 aus einem Teil, der senkrecht an die Signalleitung 141 oder 142 angeschlossen ist, und einem Teil zusammengesetzt sein, der parallel zur Signalleitung 141 oder 142 angeordnet ist. In einem weiteren Beispiel kann der erste Stub 151 des Hochpassfilters 150 mehrere Bögen aufweisen.

7 stellt ein weiteres Strukturbeispiel des ersten Stubs gemäß den Ausführungsformen dar.

In einem weiteren Beispiel kann ein erster Stub 151 von einem jeden der Hochpassfilter 150 einen Bogen aufweisen. Mit Bezugnahme auf 7 kann der Bogen des ersten Stub 151 eine vorgegebene Krümmung aufweisen, die unähnlich zu den Hochpassfiltern 150 ist, die in 6 dargestellt sind.

Der erste Stub 151 kann einen in einem rechten Winkel abgewinkelten Bogen aufweisen, wie er in 6 dargestellt ist, oder einen gekrümmten Bogen, wie er in 7 dargestellt ist.

Da die ersten Stubs 151, die in einer Ebene mit den Signalleitungen 141 und 142 angeordnet sind, um das Niederfrequenzrauschen der Signalleitungen 141 und 142 zu unterdrücken, eine Bogenform (d.h. eine Form, die einen Bogen aufweist) aufweisen, kann eine Struktur, die zum Unterdrücken des Niederfrequenzrauschens der Signalleitungen 141 und 142 in der Lage ist, bereitgestellt werden, wobei der Raum, in dem die ersten Stubs 151 angeordnet sind, minimiert wird.

Mit Bezugnahme auf die 6 und 7 sind die Hochpassfilter 150, die jeweils an die zwei Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sind, außerdem so dargestellt, dass sie auf der gleichen Seite der Signalleitungen 141 und 142 angeordnet sind. Es sollte jedoch verständlich sein, dass die Hochpassfilter 150, die jeweils an die Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sind, auf unterschiedlichen Seiten der Signalleitungen 141 und 142 angeordnet sein können.

Wie oben beschrieben worden ist, sind in dem Fahrzeugradar 100 gemäß den Ausführungsformen die Hochpassfilter 150 derart an die Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen, entlang derer die lokalen Oszillationssignale vom Sendechip 120 aus an die Empfangschips 130 gesendet werden, dass die in einer Ebene mit den Signalleitungen 141 und 142 angeordneten ersten Stubs 151 der Hochpassfilter 150 in verschiedenartigen Größen, Mengen und Formen ausgeführt sein können.

8 stellt ein Strukturbeispiel gemäß den Ausführungsformen dar, in dem die Breite der ersten Stubs in der Richtung der zweiten Stubs abnimmt.

Mit Bezugnahme auf FIG. 8 können die ersten Stubs 151 in den Hochpassfiltern 150, die in einer Ebene mit den Signalleitungen 141 und 142 angeordnet sind, in verschiedenartigen Breiten und Richtungen ausgeführt werden.

In einem Beispiel kann in jedem von den Hochpassfiltern 150 der erste Stub 151 derart konfiguriert sein, dass sich die Breite eines Teils desselben, der an die Signalleitung 141 oder 142 angeschlossen ist, von der Breite eines Teils desselben, der an einen zweiten Stub 152 angeschlossen ist, unterscheiden kann.

In einem weiteren Beispiel kann der erste Stub 151 derart konfiguriert sein, dass sich die Breite desselben in der Richtung von der Signalleitung 141 oder 142 aus zum zweiten Stub 152 hin verringert.

Mit Bezugnahme auf 8 ist jeder von den Stubs 151 so dargestellt, dass er einen Bogen aufweist. Jedoch selbst in dem Fall, in dem der erste Stub 151 keinen Bogen aufweist, wie in 5 dargestellt ist, kann der erste Stub 151 derart konfiguriert sein, dass sich dessen Breite verändert, wie in 8 dargestellt ist.

Wie in 8 dargestellt ist, können die ersten Stubs 151 in den gleichen Formen oder in symmetrischen Formen eingerichtet sein.

Folglich kann eine Struktur, welche die Hochpassfilter 150 an die Signalleitungen 141 und 142 anschließt, entlang derer die lokalen Oszillationssignale gesendet werden, einfach im Inneren des Fahrzeugradars 100 ausgeführt werden. Es ist auch möglich, das in den Signalleitungen 141 und 142 erzeugte Niederfrequenzrauschen zu unterdrücken, wodurch die Genauigkeit der Objekterfassung des Fahrzeugradars 100 verbessert wird.

Gemäß den Ausführungsformen ist es möglich zu verhindern, dass das Niederfrequenzrauschen über die Signalleitungen 141 und 142 auf die Empfangschips 130 übertragen wird, indem die Hochpassfilter 150 auf den Signalleitungen 141 und 142 angeordnet werden, entlang derer die lokalen Oszillationssignale vom Sendechip 120 aus an die Empfangschips 130 im Inneren des Fahrzeugradars 100 gesendet werden.

Es ist deshalb möglich zu verhindern, dass die Genauigkeit der Objekterfassung der Empfangschips 130 durch das Niederfrequenzrauschen, das vom Innenraum des Fahrzeugradars 100 aus erzeugt worden ist, verringert wird.

Da die Hochpassfilter 150, die an die Signalleitungen 141 und 142 angeschlossen sind, in Abhängigkeit von den Einrichtungsstrukturen des Sendechip 120, der Empfangschips 130 und der Signalleitungen 141 und 142 verschiedenartig ausgeführt sein können, kann außerdem eine Struktur bereitgestellt werden, die in der Lage ist, das Niederfrequenzrauschen, das vom Innenraum des Fahrzeugradars 100 aus erzeugt wird, wirksam zu unterdrücken, wobei die vorhandene Struktur des Fahrzeugradars 100 beibehalten werden kann.

Die obigen Beschreibungen und die beigefügten Zeichnungen sind vorgegeben worden, um die feststehenden Grundgedanken der vorliegenden Offenbarung zu erläutern. Ein Fachperson auf dem Gebiet, auf das sich die vorliegende Offenbarung bezieht, könnte viele Abwandlungen und Veränderungen ausführen, indem die Elemente kombiniert, unterteilt, ersetzt oder verändert werden, ohne vom Grundgedanken der vorliegende Offenbarung abzuweichen. Die obigen Ausführungsformen, die hier offenbart worden sind, sollen als eine Veranschaulichung interpretiert werden, wobei sie keine Einschränkungen des Grundgedankens und des Umfangs der vorliegenden Offenbarung sind. Es sollte so zu verstehen sein, dass der Umfang der vorliegenden Offenbarung durch die beigefügten Ansprüche festgelegt werden soll und alle ihre Äquivalente im Umfang der vorliegenden Offenbarung liegen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • KR 1020170017521 [0001]