Title:
Mit einem Schwingungsunterdrückungsaufbau versehene Dreiphasendrosselspule
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Dreiphasendrosselspule umfasst einen Außenumfangs-Eisenkern, der den Außenumfang umgibt, und wenigstens drei Eisenkernspulen, die mit der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns in Berührung stehen oder verbunden sind. Die wenigstens drei Eisenkernspulen sind aus einem Eisenkern und einer um diesen Eisenkern gewickelten Spule aufgebaut. Zwischen zwei zueinander benachbarten Eisenkernen ist ein magnetisch koppelbarer Spalt gebildet. Die Dreiphasendrosselspule ist ferner mit einem Schwingungsunterdrückungsaufbau versehen, der in der Nähe der Spalte angeordnet ist und an den Spalten entstehende Schwingungen unterdrückt. embedded image




Inventors:
Tsukada, Kenichi (Yamanashi, Oshino-mura, JP)
Shirouzu, Masatomo (Yamanashi, Oshino-mura, JP)
Application Number:
DE102018100488A
Publication Date:
07/19/2018
Filing Date:
01/11/2018
Assignee:
FANUC CORPORATION (Yamanashi, Oshino-mura, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Meissner Bolte Patentanwälte Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, 80538, München, DE
Claims:
Dreiphasendrosselspule, die
einen Außenumfangs-Eisenkern (20), der den Außenumfang umgibt, und
wenigstens drei Eisenkernspulen (31 bis 33), die mit der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns in Berührung stehen oder verbunden sind,
umfasst,
wobei die wenigstens drei Eisenkernspulen aus einem Eisenkern (41 bis 43) und einer um diesen Eisenkern gewickelten Spule (51 bis 53) aufgebaut sind,
wobei zwischen zwei zueinander benachbarten Eisenkernen ein magnetisch koppelbarer Spalt (101 bis 103) gebildet ist, und
die ferner mit einem Schwingungsunterdrückungsaufbau (60) versehen ist, der in der Nähe der Spalte angeordnet ist und an den Spalten entstehende Schwingungen unterdrückt.

Dreiphasendrosselspule nach Anspruch 1, wobei der Schwingungsunterdrückungsaufbau ein Schwingungsverringerungselement (61) aus einem elastischen Aufbau und ein Fixierungselement (65), das das Schwingungsverringerungselement an den Eisenkernen fixiert, umfasst.

Dreiphasendrosselspule nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Schwingungsunterdrückungsaufbau an wenigstens einer Endfläche der Dreiphasendrosselspule in der Schichtungsrichtung der Eisenkerne angeordnet wird.

Dreiphasendrosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Fixierungselement eine Schraube oder eine Kombination aus einer Schraube und einer Mutter ist.

Dreiphasendrosselspule nach Anspruch 2, wobei das Schwingungsverringerungselement wenigstens einen Schenkelabschnitt (67a bis 67c) umfasst, der zwischen zwei zueinander benachbarte Eisenkerne eingesetzt wird.

Dreiphasendrosselspule nach Anspruch 2, wobei das Schwingungsverringerungselement aus einem nichtmagnetischen Körper gebildet ist.

Motorantriebsvorrichtung, die mit einer Dreiphasendrosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 6 versehen ist.

Description:
Allgemeiner Stand der TechnikGebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dreiphasendrosselspule.

Beschreibung des Stands der Technik

Es kommt vor, dass beim Betrieb einer Dreiphasendrosselspule, zum Beispiel einer Dreiphasenwechselstromdrosselspule, Schwingungen entstehen. Da durch diese Schwingungen ein Störgeräusch entsteht und sich die Dreiphasendrosselspule verschlechtert, ist es nötig, die Schwingungen zu unterdrücken. Der Grund für derartige Schwingungen ist die zwischen zwei Eisenkernen, die einander über einen Spalt gegenüberliegen, wirkende Magnetkraft oder eine Magnetostriktion der Eisenkerne der Drosselspule selbst.

In der Patentoffenlegungsschrift 2009-212384 sind die Eisenkerne der Drosselspule an einer Platte fixiert. Außerdem ist in der Patentoffenlegungsschrift 2008-028288 das Anordnen der Drosselspule in einem Gehäuse und das Anordnen von Blattfedern zwischen der Innenfläche des Gehäuses und der Drosselspule offenbart.

Kurzdarstellung der Erfindung

Doch die Dicken der Drosselspulen der Eisenkerne der einzelnen Phasen der Drosselspule unterscheiden sich je nach verschiedenen Bedingungen und Toleranzen bei der Herstellung. Wenn die Dicken der Eisenkerne der einzelnen Phasen unterschiedlich sind, ist daher eine Fixierung der Eisenkerne an einer Platte wie bei dem Patentliteraturbeispiel 1 nicht ausreichend, da die Kraft uneinheitlich wird.

Da bei dem Aufbau der Patentoffenlegungsschrift 2008-028288 ein Gehäuse und Blattfedern nötig sind, bestehen u.a. die Probleme, dass die Herstellungskosten ansteigen und die Gesamtabmessungen groß werden.

Die vorliegende Erfindung erfolgte angesichts dieser Umstände und hat die Aufgabe, eine Dreiphasendrosselspule bereitzustellen, die unabhängig von Dickenunterschieden der Eisenkerne der einzelnen Phasen fixiert werden kann, und bei der Schwingungen ohne Anstieg der Herstellungskosten oder Zunahme der Abmessungen unterdrückt werden.

Nach einer ersten Form zur Erfüllung der obigen Aufgabe wird eine Dreiphasendrosselspule bereitgestellt, die einen Außenumfangs-Eisenkern, der den Außenumfang umgibt, und wenigstens drei Eisenkernspulen, die mit der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns in Berührung stehen oder verbunden sind, umfasst, wobei die wenigstens drei Eisenkernspulen aus einem Eisenkern und einer um diesen Eisenkern gewickelten Spule aufgebaut sind, wobei zwischen zwei zueinander benachbarten Eisenkernen ein magnetisch koppelbarer Spalt gebildet ist, und die ferner mit einem Schwingungsunterdrückungsaufbau versehen ist, der in der Nähe der Spalte angeordnet ist und an den Spalten entstehende Schwingungen unterdrückt.

Bei der ersten Form ist der Schwingungsunterdrückungsaufbau, der ein Schwingungsverringerungselement und ein Fixierungselement umfasst, nur in der Nähe der Spalte angeordnet. Daher wird die Dreiphasendrosselspule nicht durch den Schwingungsunterdrückungsaufbau großformatig und steigen auch die Herstellungskosten nicht stark an. Außerdem können die Eisenkerne unabhängig von der Dicke der Eisenkerne der einzelnen Phasen fixiert wird.

Diese Aufgabe, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung wie auch andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile werden aus der ausführlichen Erklärung typischer Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, die in den beiliegenden Zeichnungen gezeigt sind, noch klarer werden.

Figurenliste

  • 1A ist eine Draufsicht auf eine Dreiphasendrosselspule auf Basis der vorliegenden Erfindung.
  • 1B ist eine Schrägansicht der in 1A gezeigten Dreiphasendrosselspule.
  • 2 ist eine zerlegte Schrägansicht der Eisenkerne.
  • 3 ist eine Schrägansicht des Schwingungsunterdrückungsaufbaus.
  • 4 ist eine Seitenansicht einer Dreiphasendrosselspule auf Basis einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 5A ist eine Seitenansicht einer Dreiphasendrosselspule auf Basis noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 5B ist eine Schrägansicht der in 5A gezeigten Dreiphasendrosselspule.
  • 6A ist eine Draufsicht auf einen Schwingungsunterdrückungsaufbau bei einer zusätzlichen Ausführungsform.
  • 6B ist eine Draufsicht auf eine Dreiphasendrosselspule, an der der in 6A gezeigte Schwingungsunterdrückungsaufbau angebracht wurde.
  • 6C ist eine zerlegte Schrägansicht einer anderen Drosselspule bei einer zusätzlichen Ausführungsform.
  • 7A ist eine zerlegte Schrägansicht einer Drosselspule bei noch einer anderen Ausführungsform.
  • 7B ist eine Schrägansicht der in 7A gezeigten Drosselspule.
  • 7C ist eine Abwandlung der in 4 gezeigten Ausführungsform.
  • 8 ist eine Ansicht, die eine Motorantriebsvorrichtung zeigt, die die Dreiphasendrosselspule der vorliegenden Erfindung enthält.

Ausführliche Erklärung

Unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen werden nachstehend Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung erklärt. In den nachstehenden Zeichnungen sind gleiche Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Zur Erleichterung des Verständnisses ist der Maßstab dieser Zeichnungen beliebig verändert.

1A ist eine Draufsicht auf eine Dreiphasendrosselspule auf Basis der vorliegenden Erfindung, und 1B ist eine Schrägansicht der in 1A gezeigten Dreiphasendrosselspule.

Wie in 1A und 1B gezeigt umfasst die Dreiphasendrosselspule 5 einen Außenumfangs-Eisenkern 20 und drei Eisenkernspulen 31 bis 33, die wechselseitig magnetisch mit dem Außenumfangs-Eisenkern 20 gekoppelt sind. In 1A sind die Eisenkernspulen 31 bis 33 an der Innenseite eines sechseckig geformten Außenumfangs-Eisenkerns 20 angeordnet. Die Anzahl der Eisenkernspulen kann auch ein Vielfaches von drei, das größer als drei ist, betragen.

Wie aus den Zeichnungen erkennbar ist, umfasst jede der Eisenkernspulen 31 bis 33 einen in der radialen Richtung verlaufenden Eisenkern 41 bis 43 und eine um diesen Eisenkern gewickelte Spule 51 bis 53. Die jeweiligen Enden an der Außenseite in der radialen Richtung der Eisenkerne 41 bis 43 stehen mit dem Außenumfangs-Eisenkern 20 in Berührung oder sind einstückig mit dem Außenumfangs-Eisenkern 20 ausgeführt.

Ferner sind die jeweiligen Enden an der Innenseite in der radialen Richtung der Eisenkerne 41 bis 43 in der Nähe der Mitte des Außenumfangs-Eisenkerns 20 positioniert. In 1A usw. laufen die jeweiligen Enden an der Innenseite in der radialen Richtung der Eisenkerne 41 bis 43 zu der Mitte des Außenumfangs-Eisenkerns 20 hin zusammen und beträgt ihr Spitzenendwinkel ungefähr 120 Grad. Die Enden an der Innenseite in der radialen Richtung der Eisenkerne 41 bis 43 sind über magentisch koppelbare Spalte 101 bis 103 voneinander getrennt.

Mit anderen Worten sind das Ende an der Innenseite in der radialen Richtung des Eisenkerns 41 und die jeweiligen Enden an der Innenseite in der radialen Richtung der Eisenkerne 42, 43 über Spalte 101, 102 voneinander getrennt. Das Gleiche gilt auch für die anderen Eisenkerne 42, 43. Bei den später besprochenen Ausführungsformen kann fallweise auf die Darstellung der Spalte 101 bis 103 verzichtet sein.

Da somit bei der vorliegenden Erfindung kein im Mittelbereich der Dreiphasendrosselspule positionierter mittlerer Eisenkern erforderlich ist, kann die Dreiphasendrosselspule leichtgewichtig und einfach aufgebaut werden. Da außerdem die drei Eisenkernspulen 31 bis 33 von dem Außenumfangs-Eisenkern 20 umgeben sind, streuen die von den Spulen 41 bis 53 entstehenden Magnetfelder nicht nach außerhalb des Außenumfangs-Eisenkerns 20. Da die Spalte 101 bis 103 bei geringen Kosten mit einer beliebigen Dicke ausgebildet werden können, bestehen verglichen mit einer Drosselspule mit einem herkömmlichen Aufbau auch Vorteile im Hinblick auf die Gestaltbarkeit.

Ferner wird bei der Dreiphasendrosselspule der vorliegenden Erfindung der Unterschied in der Magnetpfadlänge zwischen den einzelnen Phasen im Vergleich zu einer Drosselspule mit einem herkömmlichen Aufbau gering. Daher kann bei der vorliegenden Erfindung das durch die unterschiedliche Magnetpfadlänge verursachte Ungleichgewicht der Induktivität abgeschwächt werden.

2 ist eine zerlegte Schrägansicht des Eisenkerns. Beim dem in 2 gezeigten Beispiel sind der Außenumfangs-Eisenkern 20 und die Eisenkerne 41 bis 43 einstückig ausgeführt. Und wie aus 2 erkennbar ist, sind der Außenumfangs-Eisenkern 20 und die Eisenkerne 41 bis 43 durch Schichten mehrerer plattenförmiger magnetischer Materialien, zum Beispiel elektromagnetischer Stahlplatten gebildet. In diesem Fall können die Herstellungskosten für den Außenumfangs-Eisenkern 20 und die Eisenkerne 41 bis 43 gedrückt werden. Der Außenumfangs-Eisenkern 20 und die Eisenkerne 41 bis 43 können auch jeweils durch Schichten mehrerer plattenförmiger magnetischer Materialien, zum Beispiel elektromagnetischer Stahlplatten gesondert gebildet werden. Die Eisenkerne 41 bis 43 brauchen keine plattenförmigen magnetischen Materialien zu sein, sondern können auch aus einem magnetischen Material bestehende kernförmige Formprodukte sein.

Wenn eine derartige Dreiphasendrosselspule 5 betrieben wird, schwingen die Eisenkerne 41 bis 43 insbesondere in der Nähe der Spalte 101 bis 103. Wenn die Eisenkerne 41 bis 43 von dem Außenumfangs-Eisenkern 20 gesondert gebildet sind, werden diese Schwingungen noch stärker.

Als Maßnahme gegen dieses Problem ist wie aus 1A erkennbar in der Mitte der Dreiphasendrosselspule 5 der vorliegenden Erfindung ein Schwingungsunterdrückungsaufbau 60 angeordnet. 3 ist eine Schrägansicht des Schwingungsunterdrückungsaufbaus. Wie in 3 gezeigt umfasst der Schwingungsunterdrückungsaufbau 60 ein Schwingungsverringerungselement 61 und ein Fixierungselement 65.

Das Schwingungsverringerungselement 61 ist ein elastischer Aufbau oder ist aus einem elastischen Körper, zum Beispiel aus Gummi gebildet. Mit anderen Worten wird das Schwingungsverringerungselement 61 vorzugsweise aus einem nichtmagnetischen Körper gebildet. In diesem Fall kann eine magnetische Sättigung unterdrückt werden, da die magnetische Permeabilität gering wird.

Das Schwingungsverringerungselement 61 weist einen Mittelabschnitt 62 und mehrere, zum Beispiel drei, Verlängerungsabschnitte 61a bis 61c, die von dem Mittelabschnitt 62 in gleichen Abständen radial gerichtet verlaufen, auf. Die Anzahl der Verlängerungsabschnitte 61a bis 61c ist der Anzahl der Spalte 101 bis 103 der Dreiphasendrosselspule 5 gleich oder geringer als die Anzahl der Spalte 101 bis 103.

Es ist günstig, wenn die Verlängerungsabschnitte 61a bis 61c in Bezug auf die Ebene, die den Mittelabschnitt 62 enthält, schräg verlaufen. Mit anderen Worten erstrecken sich die Verlängerungsabschnitte 61a bis 61c in Bezug auf den Mittelabschnitt 62 in einem bestimmten Winkel. Das Fixierungselement 65 weist eine Form auf, die in eine Öffnung 63 des Mittelabschnitts 62 einsetzbar ist, und beispielweise ist das Fixierungselement 65 eine Schraube.

Unter erneuter Bezugnahme auf 1A wird der Schwingungsunterdrückungsaufbau 60 in der Mitte der Dreiphasendrosselspule 5 angeordnet. Mit anderen Worten wird der Schwingungsunterdrückungsaufbau 60 an dem Kreuzungspunkt der Spalte 101 bis 103 oder in dessen Nähe angeordnet. Wie aus 1A erkennbar ist, greifen die Verlängerungsabschnitte 61a bis 61c des Schwingungsverringerungselements 61 jeweils mit der oberen Fläche der Eisenkerne 41 bis 43 ein.

Das Fixierungselement 65 wird durch die Öffnung 63 des Mittelabschnitts 62 geführt und das Schwingungsverringerungselement 61 an die Eisenkerne 41 bis 43 gepresst. Dadurch verformen sich die jeweiligen Verlängerungsabschnitte 61a bis 61c des Schwindungsverringerungselements 61 und werden sie in der gleichen Ebene wie der Mittelabschnitt 62 positioniert. Als Folge kommt es dazu, dass das Schwingungsverringerungselement 61 durch das Fixierungselement 65 an den Eisenkernen 41 bis 43 fixiert wird. Zu diesem Zweck kann auch eine Außengewindeschraube als Fixierungselement 65 verwendet werden, und kann an einer Position, die den Eisenkernen 41 bis 43 entspricht, ein Gewinde (Innengewinde), das mit dem Fixierungselement 65 eingreift, gebildet sein. An dem Fixierungselement 65 kann auch ein Innengewinde und an der Position, die den Eisenkernen 41 bis 43 entspricht, ein Außengewinde gebildet sein. Dies gilt auch für die später besprochenen Ausführungsformen.

Auf diese Weise ist der Schwingungsunterdrückungsaufbau 60 bei der vorliegenden Erfindung so ausgeführt, dass er die Eisenkerne 41 bis 43 fixiert. Daher können beim Betrieb der Dreiphasendrosselspule Schwingungen unterdrückt werden und kann als Folge verhindert werden, dass ein Störgeräusch entsteht, und dass sich die Dreiphasendrosselspule verschlechtert.

Der Schwingungsunterdrückungsaufbau 60 ist an dem Kreuzungspunkt der Spalte 101 bis 103 oder in dessen Nähe angeordnet. Daher kommt es nicht dazu, dass die Dreiphasendrosselspule 5 durch den Schwingungsunterdrückungsaufbau 60 großformatig wird, und kommt es auch nicht zu einem starken Anstieg der Herstellungskosten.

Da das Schwingungsverringerungselement 61 über Elastizität verfügt, kann es die Eisenkerne 41 bis 43 unabhängig von der Dicke der Eisenkerne 41 bis 43 der einzelnen Phasen fixieren. Daher wird es möglich, die Tätigkeit zum Anbringen des Schwingungsunterdrückungsaufbaus äußerst leicht vorzunehmen.

4 ist eine Seitenansicht einer Dreiphasendrosselspule auf Basis einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in 4 gezeigt ist es günstig, an beiden Endflächen der Dreiphasendrosselspule 5 jeweils ein Schwingungsverringerungselement 61 anzuordnen. Die Schwingungsverringerungselemente 61 werden durch Fixierungselemente 65 so wie oben beschrieben fixiert, was jedoch in 4 nicht dargestellt ist. Somit ist es günstig, für eine Dreiphasendrosselspule 5 zwei Schwingungsunterdrückungsaufbauten 60 zu verwenden. Dadurch kann die Wirkung zur Unterdrückung von Schwingungen mit einem vergleichsweise einfachen Aufbau gesteigert werden.

Wenn wie oben beschrieben eine Außengewindeschraube als Fixierungselement 65 verwendet wird und an der Position, die den Eisenkernen 41 bis 43 entspricht, kein Gewinde zum Verschrauben mit dem Fixierungselement 65 gebildet ist, ist auch eine Fixierung durch eine Schraube, die länger als die Dicke der Eisenkerne ist, und eine Mutter 69 möglich (siehe 6C).

5A ist eine Seitenansicht einer Dreiphasendrosselspule auf Basis noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und 5B ist eine Schrägansicht der in 5A gezeigten Dreiphasendrosselspule. Bei der Ausführungsform, die in 5A und 5B gezeigt ist, ist ein langer Stab 66 in die Mitte der Dreiphasendrosselspule 5 eingesteckt. Genauer gesagt ist der Stab 66 an einer Position, die dem Kreuzungspunkt der Spalte 101 bis 103 entspricht, in die Dreiphasendrosselspule 5 eingesteckt. Die Länge des Stabs 66 ist der Länge in der Achsenlinienrichtung der Dreiphasendrosselspule 5 im Großen und Ganzen gleich oder geringfügig kürzer als diese.

An der Innenfläche einer Vertiefung, die in einer Endfläche des Stabs 66 gebildet ist, ist ein Gewindeabschnitt ausgebildet. Eine Schraube als Fixierungselement 65 wird mit dem Gewindeabschnitt des Stabs 66 verschraubt. Man wird verstehen, dass das Schwingungsverringerungselement 61 durch das Verschrauben des Fixierungselements 65 mit dem Stab 66 noch fester fixiert wird und als Folge die Wirkung zur Unterdrückung von Schwingungen noch gesteigert wird. Der Stab 66 kann eine Innengewindeschraube und das Fixierungselement 65 eine Außengewindeschraube sein, doch ist auch das Gegenteil möglich.

Auch an der anderen Endfläche des Stabs 66 kann eine gleichartige mit einem Gewinde versehene Vertiefung gebildet sein. In diesem Fall wird ein anderes Fixierungselement 65 zusammen mit einem anderen Schwingungsverringerungselement 61 mit dem Stab 66 verschraubt. Dadurch wird die Wirkung zur Unterdrückung von Schwingungen noch weiter erhöht. Man wird verstehen, dass auch im Großen und Ganzen die gleiche Wirkung erhalten wird, wenn der Stab 66 lediglich an einer Position, die dem Kreuzungspunkt der Spalte 101 bis 103 entspricht, in die Dreiphasendrosselspule 5 eingesetzt wird. Der Stab 66 kann eine Innengewindeschraube und das Fixierungselement 65 eine Außengewindeschraube sein, doch ist auch das Gegenteil möglich.

6A ist eine Draufsicht auf ein Schwingungsverringerungselement bei einer zusätzlichen Ausführungsform. Das in 6A gezeigte Schwingungsverringerungselement 61 umfasst zwischen zwei benachbarten der Verlängerungsabschnitte 61a bis 61c einen Schenkelabschnitt 67a bis 67c. Diese Schenkelabschnitte 67a bis 67c erstrecken sich an der Mittelposition zwischen zwei benachbarten Verlängerungsabschnitten radial gerichtet nach außen. Es wird angenommen, dass die Schenkelabschnitte 67a bis 67c einstückig mit dem Schwingungsverringerungselement 61 ausgeführt sind.

6B ist eine Draufsicht auf eine Dreiphasendrosselspule, an der der in 6A gezeigte Schwingungsunterdrückungsaufbau angebracht wurde. Um das Verständnis zu erleichtern, wurde in 6B auf die Darstellung der Spulen 51 bis 53 verzichtet. Wie in 6B gezeigt greifen bei der Anbringung des Schwingungsunterdrückungsaufbaus 60 die Verlängerungsabschnitte 61a bis 61c des Schwingungsverringerungselements 61 mit den jeweiligen oberen Flächen der Eisenkerne 41 bis 43 ein und werden die Schenkelabschnitte 67a bis 67c jeweils in die Schlitze 101 bis 103 eingesetzt.

In diesem Fall werden die Schenkelabschnitte 67a bis 67c zwischen den Eisenkernen 41 bis 43 angeordnet. Folglich kann auch dann, wenn die Eisenkerne 41 bis 43 von dem Außenumfangs-Eisenkern 20 gesondert gebildet sind, verhindert werden, dass sich die Eisenkerne 41 bis 43 drehen, und können die Eisenkerne 41 bis 43 noch fester fixiert werden. Man wird verstehen, dass als Folge Schwingungen noch stärker unterdrückt werden.

6C ist eine zerlegte Schrägansicht einer anderen Drosselspule bei einer zusätzlichen Ausführungsform. Zur Erleichterung des Verständnisses wurde in 6C auf die Darstellung der Spulen 51 bis 53 verzichtet. Von den Spitzenenden der Schenkelabschnitte 67a bis 67c des in 6C gezeigten Schwingungsverringerungselements 61 erstrecken sich stabförmige zusätzliche Schenkelabschnitte 68a bis 68c senkrecht zu den Schenkelabschnitten 67a bis 67c.

Die Länge der Schenkelabschnitte 67a bis 67c ist geringfügig länger als die Länge (die Distanz in der radialen Richtung) der Spalte 101 bis 103.

Wenn das Schwingungsverringerungselement 61 an einem Ende der Drosselspule 5 angeordnet wird, stehen die zusätzlichen Schenkelabschnitte 68a bis 68c mit den Seitenflächen der Eisenkerne 41 bis 43 in Kontakt. Zu diesem Zweck ist es günstig, wenn der Querschnitt der zusätzlichen Schenkelabschnitte 68a bis 68c ungefähr Y-förmig ist. Dann wird die Schraube, die das Fixierungselement 65 darstellt, in die Öffnung 63 eingesetzt und das Fixierungselement 65 an dem anderen Ende der Drosselspule 5 durch eine Mutter 69 fixiert. In diesem Fall werden die zusätzlichen Schenkelabschnitte 68a bis 68c in Bezug auf die Eisenkerne 41 bis 43 an der Innenseite in der radialen Richtung gehalten. Man wird verstehen, dass daher zusätzlich zu der oben beschriebenen Wirkung Schwingungen, die in der Nähe der Spalte 101 bis 103 entstehen, noch stärker unterdrückt werden können. Es kann auch auf die Verwendung der Mutter 69 verzichtet werden, wobei auch in einem solchen Fall im Großen und Ganzen die gleiche Wirkung erhalten wird. Die Mutter 69 kann auch ein Teil des Fixierungselements 65 sein.

Ferner ist 7A eine zerlegte Schrägansicht einer Drosselspule bei noch einer anderen Ausführungsform. 7B ist eine Schrägansicht der in 7A gezeigten Drosselspule. Zur Erleichterung wurde in 7A und 7B auf eine Darstellung des Fixierungselements 65 usw. verzichtet. Die zusätzlichen Schenkelabschnitte 68a bis 68c des in 7A gezeigten Schwingungsverringerungselements 61 sind ebene Aufbauten mit einem den Schenkelabschnitten 67a bis 67c entsprechenden Längenbereich. Daher werden die zusätzlichen Schenkelabschnitte 68a bis 68c wie in 7B gezeigt jeweils in die Schlitze 101 bis 103 eingesetzt, wenn das Schwingungsverringerungselement 61 an einem Ende der Drosselspule 5 angeordnet wird. Man wird verstehen, dass daher in der Nähe der Spalte 101 bis 103 entstehende Schwingungen stärker als im Fall von 6C unterdrückt werden können.

7C ist eine Abwandlung der in 4 gezeigten Ausführungsform. In 7C ist ein Schwingungsverringerungselement 61 gezeigt, das dem in 7A gezeigten ähnlich ist. Die Länge in der Achsenrichtung der zusätzlichen Schenkelabschnitte 68a bis 68c beträgt vorzugsweise höchstens die Hälfte der Länge in der Achsenrichtung der Drosselspule 5. Man wird verstehen, dass auch in diesem Fall im Großen und Ganzen die gleiche Wirkung wie bei der in 4 gezeigten Ausführungsform erhalten wird.

Ferner ist 8 eine Ansicht, die eine Motorantriebsvorrichtung zeigt, die die Dreiphasendrosselspule der vorliegenden Erfindung enthält. In 8 ist die Dreiphasendrosselspule 5 in einer Motorantriebsvorrichtung bereitgestellt.

Man wird verstehen, dass in einem solchen Fall leicht eine Motorantriebsvorrichtung, die die Dreiphasendrosselspule 5 enthält, bereitgestellt werden kann. Der Umfang der vorliegenden Erfindung umfasst auch beliebige Kombinationen einiger der oben beschriebenen Ausführungsformen.

Offenbarung von Formen

Nach einer ersten Form wird eine Dreiphasendrosselspule bereitgestellt, die einen Außenumfangs-Eisenkern, der den Außenumfang umgibt, und wenigstens drei Eisenkernspulen, die mit der Innenfläche des Außenumfangs-Eisenkerns in Berührung stehen oder verbunden sind, umfasst, wobei die wenigstens drei Eisenkernspulen aus einem Eisenkern und einer um diesen Eisenkern gewickelten Spule aufgebaut sind, wobei zwischen zwei zueinander benachbarten Eisenkernen ein magnetisch koppelbarer Spalt gebildet ist, und die ferner mit einem Schwingungsunterdrückungsaufbau versehen ist, der in der Nähe der Spalte angeordnet ist und an den Spalten entstehende Schwingungen unterdrückt.

Nach einer zweiten Form umfasst der Schwingungsunterdrückungsaufbau bei der ersten Form ein Schwingungsverringerungselement aus einem elastischen Aufbau und ein Fixierungselement, das das Schwingungsverringerungselement an den Eisenkernen fixiert.

Nach einer dritten Form wird der Schwingungsunterdrückungsaufbau bei der ersten oder der zweiten Form an wenigstens einer Endfläche der Dreiphasendrosselspule in der Schichtungsrichtung der Eisenkerne angeordnet.

Nach einer vierten Form ist das Fixierungselement bei einer der ersten bis dritten Form eine Schraube oder eine Kombination aus einer Schraube und einer Mutter.

Nach einer fünften Form umfasst das Schwingungsverringerungselement bei der zweiten Form wenigstens einen Schenkelabschnitt, der zwischen zwei zueinander benachbarte Eisenkerne eingesetzt wird.

Nach einer sechsten Form wird das Schwingungsverringerungselement bei der zweiten Form aus einem nichtmagnetischen Körper gebildet.

Nach einer siebenten Form wird eine Motorantriebsvorrichtung bereitgestellt, die mit der Drosselspule einer der ersten bis sechsten Form versehen ist.

Resultate der Formen

Bei der ersten und der zweiten Form ist der Schwingungsunterdrückungsaufbau, der ein Schwingungsverringerungselement und ein Fixierungselement umfasst, nur in der Nähe der Spalte angeordnet. Daher wird die Dreiphasendrosselspule nicht durch den Schwingungsunterdrückungsaufbau großformatig und steigen auch die Herstellungskosten nicht stark an. Außerdem können die Eisenkerne unabhängig von der Dicke der Eisenkerne der einzelnen Phasen fixiert werden.

Bei der dritten Form kann die Wirkung zur Unterdrückung von Schwingungen durch einen vergleichsweise einfachen Aufbau erhöht werden.

Bei der vierten Form kann die Wirkung zur Unterdrückung von Schwingungen durch einen vergleichsweise einfachen Aufbau erhöht werden.

Da bei der fünften Form die Schenkelabschnitte zwischen den Eisenkernen angeordnet werden, kann verhindert werden, dass sich die Eisenkernen drehen, und können die Eisenkerne noch fester fixiert werden.

Da bei der sechsten Form die magnetische Permeabilität gering wird, kann eine magnetische Sättigung unterdrückt werden.

Bei der siebenten Form kann vermieden werden, dass die Herstellungskosten und die Abmessungen einer Motorantriebsvorrichtung stark ansteigen.

Die vorliegende Erfindung wurde unter Verwendung typischer Ausführungsformen erklärt, doch kann ein Fachmann verstehen, dass die oben beschriebenen Änderungen und verschiedene andere Änderungen, Weglassungen und Hinzufügungen vorgenommen werden können, ohne von dem Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.