Title:
VERBINDUNG VON KOMMUNIKATIONSNETZWERKEN ÜBER EIN RÄUMLICH GETRENNT ANGEORDNETES RELAIS
Kind Code:
A1


Abstract:

Verfahren und Relais zum Verbinden von Kommunikationsnetzwerken. In einem Beispiel ist das Relais ein räumlich getrennt angeordnetes Relais, das eine Vielzahl von Antennen enthält, die eine erste Antenne und eine zweite Antenne sowie einen Antennenscanner enthalten, der mit der Vielzahl von Antennen verbunden ist. Der Antennenscanner ist konfiguriert, um die Vielzahl von Antennen auf Signale von einer ersten Basisstation eines ersten Ereignisbereichsnetzwerks und einer zweiten Basisstation eines zweiten Ereignisbereichsnetzwerks zu überwachen. Das räumlich getrennt angeordnete Relais enthält auch ein erstes Nutzergerät und ein zweites Nutzergerät, die kommunikationsfähig miteinander gekoppelt sind, und einen elektronischen Prozessor. Der elektronische Prozessor ist konfiguriert, um die erste Antenne, die ein Signal von der ersten Basisstation empfängt, mit dem ersten Nutzergerät zu verbinden, und um die zweite Antenne, die ein Signal von der zweiten Basisstation empfängt, mit dem zweiten Nutzergerät zu verbinden. embedded image




Inventors:
Hiben, Bradley M., Ill. (Glen Ellyn, US)
Gurney, David P., Ill. (Carpentersville, US)
Jin, Xiaowei, Ill. (Inverness, US)
Application Number:
DE102018100269A
Publication Date:
07/19/2018
Filing Date:
01/08/2018
Assignee:
Motorola Solutions, Inc. (Ill., Chicago, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Schumacher & Willsau Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80335, München, DE
Claims:
Verfahren zum Verbinden von Kommunikationsnetzwerken, wobei das Verfahren umfasst:
Abschätzen, unter Verwendung eines Antennenscanners eines räumlich getrennt angeordneten Relais, einer Signalqualität für eine Vielzahl räumlicher Pfade für Signale von einer ersten Basisstation eines ersten Ereignisbereichsnetzwerks und einer zweiten Basisstation eines zweiten Ereignisbereichsnetzwerks;
Verbinden, mit einem elektronischen Prozessor und einem Antennencontroller des räumlich getrennt angeordneten Relais, eines räumlichen Pfads aus der Vielzahl räumlicher Pfade, die ein Signal von der ersten Basisstation empfangen, mit einem ersten Nutzergerät basierend auf der Signalqualität;
Verbinden, mit dem elektronischen Prozessor und dem Antennencontroller, eines zweiten räumlichen Pfads aus der Vielzahl räumlicher Pfade, die ein Signal von der zweiten Basisstation empfangen, mit einem zweiten Nutzergerät basierend auf der Signalqualität;
kommunikationsfähiges Koppeln des ersten Nutzergeräts und des zweiten Nutzergeräts;
Bereitstellen, mit dem elektronischen Prozessor, einer Anzeige an eine ersten Backhaul-Managementeinheit des ersten Ereignisbereichsnetzwerks, dass das erste Ereignisbereichsnetzwerk mit dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk durch das räumlich getrennt angeordnete Relais verbunden ist; und
Bereitstellen, mit dem elektronischen Prozessor, einer Anzeige an eine zweite Backhaul-Managementeinheit des zweiten Ereignisbereichsnetzwerks, dass das zweite Ereignisbereichsnetzwerk mit dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk durch das räumlich getrennt angeordnete Relais verbunden ist.

Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Bestimmen, mit dem elektronischen Prozessor, dass sich das räumlich getrennt angeordnete Relais an einem ersten Ort befindet;
Erzeugen, mit dem elektronischen Prozessor, eines Freigabesignals zum Freigeben einer dritten Basisstation, die mit dem räumlich getrennt angeordneten Relais verbunden ist, basierend auf einer Bestimmung, dass sich das räumlich getrennt angeordnete Relais an dem ersten Ort befindet; und
Erzeugen eines dritten Ereignisbereichsnetzwerks basierend auf dem Freigabesignal.

Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Bestimmen, mit dem elektronischen Prozessor, dass eine erste Teilmenge von räumlichen Pfaden aus der Vielzahl räumlicher Pfade, einschließlich des ersten räumlichen Pfads, ein Signal von der ersten Basisstation empfängt; und
wobei das Verbinden, mit dem elektronischen Prozessor und dem Antennencontroller, des ersten räumlichen Pfads aus der Vielzahl räumlicher Pfade, die das Signal von der ersten Basisstation empfangen, mit dem ersten Nutzergerät ein Auswerten einer Eigenschaft enthält, die ausgewählt ist aus einer Gruppe, welche besteht aus: Signal-Interferenz-Plus-Rauschverhältnisse, Empfangssignalstärkenindikatoren, Bezugssignalempfangsleistung, Kanalqualitätsindikatoren und Bezugssignalempfangsqualität in der ersten Teilmenge räumlicher Pfade.

Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Bestimmen, mit dem elektronischen Prozessor, dass eine zweite Teilmenge räumlicher Pfade aus der Vielzahl räumlicher Pfade einschließlich des zweiten räumlichen Pfads, ein Signal von der zweiten Basisstation empfängt; und
wobei das Verbinden, mit dem elektronischen Prozessor und dem Antennencontroller, des zweiten räumlichen Pfads aus der Vielzahl räumlicher Pfade, die das Signal von der zweiten Basisstation empfangen, mit dem zweiten Nutzergerät ein Auswerten einer Eigenschaft enthält, die ausgewählt ist aus einer Gruppe, welche besteht aus: Signal-Interferenz-Plus-Rauschverhältnisse, Empfangssignalstärkenindikatoren, Bezugssignalempfangsleistung, Kanalqualitätsindikatoren und Bezugssignalempfangsqualität in der zweiten Teilmenge räumlicher Pfade.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei der erste räumliche Pfad und der zweite räumliche Pfad durch Phasen-Array-Schmalstrahl-Richtungsantennen gebildet sind.

Verfahren nach Anspruch 5, weiterhin umfassend:
Ausrichten einer ersten Antenne, die den ersten räumlichen Pfad zu der Basisstation ausbildet, basierend auf einem Ort der ersten Basisstation; und
Ausrichten einer zweiten Antenne, die den zweiten räumlichen Pfad zu der zweiten Basisstation ausbildet, basierend auf einem Ort der zweiten Basisstation.

Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Bestimmen, mit dem elektronischen Prozessor, dass das zweite Ereignisbereichsnetzwerk mit dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk durch ein zweites räumlich getrennt angeordnetes Relais verbunden ist;
Abschätzen, unter Verwendung des Antennenscanners, einer Signalqualität für die Vielzahl von Signalpfaden für ein Signal von einer dritten Basisstation eines dritten Ereignisbereichsnetzwerks; und
Verbinden, mit dem elektronischen Prozessor und dem Antennencontroller, eines dritten räumlichen Pfads aus der Vielzahl räumlicher Pfade, die das Signal von der dritten Basisstation empfangen, mit dem zweiten Nutzergerät, basierend auf der Signalqualität.

Räumlich getrennt angeordnetes Relais zum Verbinden von Kommunikationsnetzwerken, wobei das räumlich getrennt angeordnete Relais umfasst:
eine Vielzahl von Antennen mit einer ersten Antenne und einer zweiten Antenne;
einen Antennenscanner, der mit der Vielzahl von Antennen verbunden ist und konfiguriert ist, um eine Signalqualität für die Vielzahl von Antennen für Signale von einer ersten Basisstation eines ersten Ereignisbereichsnetzwerks und einer zweiten Basisstation eines zweiten Ereignisbereichsnetzwerks abzuschätzen;
ein erstes Nutzergerät und ein zweites Nutzergerät, die miteinander kommunikationsfähig gekoppelt sind und mit der Vielzahl von Antennen über einen Antennencontroller verbunden sind; und
einen elektronischen Prozessor, der mit dem Antennenscanner, dem ersten Nutzergerät, dem zweiten Nutzergerät und dem Antennencontroller verbunden ist, wobei der elektronische Prozessor konfiguriert ist zum:
Verbinden, unter Verwendung des Antennencontrollers, der ersten Antenne, die ein Signal von der ersten Basisstation empfängt, mit dem ersten Nutzergerät, basierend auf der Signalqualität;
Verbinden, unter Verwendung des Antennencontrollers, der zweiten Antenne, die ein Signal von der zweiten Basisstation empfängt, mit dem zweiten Nutzergerät, basierend auf der Signalqualität;
Bereitstellen einer Anzeige an eine erste Backhaul-Managementeinheit des ersten Ereignisbereichsnetzwerks, dass das erste Ereignisbereichsnetzwerk mit dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk durch das räumlich getrennt angeordnete Relais verbunden ist; und
Bereitstellen einer Anzeige an einen zweite Backhaul-Managementeinheit des zweiten Ereignisbereichsnetzwerks, dass das zweite Ereignisbereichsnetzwerk mit dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk durch das räumlich getrennt angeordnete Relais verbunden ist.

Räumlich getrennt angeordnetes Relais nach Anspruch 8, wobei der elektronische Prozessor weiterhin konfiguriert ist zum:
Bestimmen, dass sich das räumlich getrennt angeordnete Relais an einem ersten Ort befindet;
Erzeugen eines Freigabesignals zum Freigeben einer dritten Basisstation, die mit dem elektronischen Prozessor verbunden ist, basierend auf einer Bestimmung, dass sich das räumlich getrennt angeordnete Relais an dem ersten Ort befindet; und
Erzeugen eines dritten Ereignisbereichsnetzwerks, basierend auf dem Freigabesignal.

Räumlich getrennt angeordnetes Relais nach Anspruch 8, wobei der elektronische Prozessor weiterhin konfiguriert ist zum:
Bestimmen, dass eine erste Teilmenge von Antennen aus der Vielzahl von Antennen, einschließlich der ersten Antenne, ein Signal von der ersten Basisstation empfängt; und
wobei das Verbinden, unter Verwendung des Antennencontrollers, der ersten Antenne, die das Signal von der ersten Basisstation empfängt, mit dem ersten Nutzergerät ein Auswerten einer Eigenschaft enthält, die aus einer Gruppe ausgewählt ist, die besteht aus: Signal-Interferenz-Plus-Rauschverhältnisse, Empfangssignalstärkenindikatoren, Bezugssignalempfangsleistung, Kanalqualitätsindikatoren und Bezugssignalempfangsqualität in der ersten Teilmenge von Antennen.

Räumlich getrennt angeordnetes Relais nach Anspruch 8, wobei der elektronische Prozessor weiterhin konfiguriert ist zum:
Bestimmen, dass eine zweite Teilmenge von Antennen aus der Vielzahl von Antennen, einschließlich der zweiten Antenne, ein Signal von der zweiten Basisstation empfängt; und
wobei das Verbinden, unter Verwendung des Antennencontrollers, der zweiten Antenne, die das Signal von der zweiten Basisstation empfängt, mit dem zweiten Nutzergerät ein Auswerten einer Eigenschaft enthält, die aus einer Gruppe ausgewählt ist, die besteht aus: Signal-Interferenz-Plus-Rauschverhältnisse, Empfangssignalstärkenindikatoren, Bezugssignalempfangsleistung, Kanalqualitätsindikatoren und Bezugssignalempfangsqualität in der zweiten Teilmenge von Antennen.

Räumlich getrennt angeordnetes Relais nach Anspruch 8, wobei die erste Antenne und die zweite Antenne Phasen-Array-Schmalstrahl-Richtungsantennen sind.

Räumlich getrennt angeordnetes Relais nach Anspruch 12, wobei die erste Antenne auf die erste Basisstation ausgerichtet ist, basierend auf einem Ort der ersten Basisstation; und
wobei die zweite Antenne auf die zweite Basisstation ausgerichtet ist, basierend auf einem Ort der zweiten Basisstation.

Räumlich getrennt angeordnetes Relais nach Anspruch 8, wobei der elektronische Prozessor weiterhin konfiguriert ist zum:
Bestimmen, dass das zweite Ereignisbereichsnetzwerk mit dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk durch ein zweites räumlich getrennt angeordnetes Relais verbunden ist;
Abschätzen, unter Verwendung des Antennenscanners, einer Signalqualität für die Vielzahl von Antennen für ein Signal von einer dritten Basisstation eines dritten Ereignisbereichsnetzwerks; und
Verbinden, unter Verwendung des Antennencontrollers, einer dritten Antenne aus der Vielzahl von Antennen, die das Signal von der dritten Basisstation empfangen, mit dem zweiten Nutzergerät, basierend auf der Signalqualität.

Verfahren zum Verbinden von Kommunikationsnetzwerken, wobei das Verfahren umfasst:
Empfangen, über einen Transceiver an einem elektronischen Prozessor einer Backhaul-Managementeinheit eines ersten Ereignisbereichsnetzwerks, von Datenpaketen, die an ein zweites Ereignisbereichsnetzwerk von einem Kommunikationsgerät in dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk gerichtet sind;
Bestimmen, mit dem elektronischen Prozessor, ob eine Basisstation des ersten Ereignisbereichsnetzwerks mit einem räumlich getrennt angeordneten Relais verbunden ist, das mit dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk kommuniziert;
wenn die Basisstation mit dem räumlich getrennt angeordneten Relais verbunden ist, Führen, mit dem elektronischen Prozessor, der Datenpakete zu dem räumlich getrennt angeordneten Relais; und
wenn die Basisstation nicht mit dem räumlich getrennt angeordneten Relais verbunden ist, Führen, mit dem elektronischen Prozessor, der Datenpakete zu einem externen Netzwerk.

Verfahren nach Anspruch 15, wobei das Verfahren weiterhin umfasst:
Abschätzen, unter Verwendung eines Antennenscanners, einer Vielzahl räumlicher Pfade für Signale von der Basisstation des ersten Ereignisbereichsnetzwerks und einer Basisstation des zweiten Ereignisbereichsnetzwerks;
Verbinden, mit einem elektronischen Relais-Prozessor und einem Antennencontroller des räumlich getrennt angeordneten Relais, eines ersten räumlichen Pfads aus der Vielzahl räumlicher Pfade, die ein Signal von der Basisstation empfangen, mit einem ersten Nutzergerät;
Verbinden, mit dem elektronischen Relais-Prozessor und dem Antennencontroller, eines zweiten räumlichen Pfads aus der Vielzahl räumlicher Pfade, die ein Signal von der zweiten Basisstation empfangen, mit einem zweiten Nutzergerät; und
kommunikationsfähiges Koppeln des ersten Nutzergeräts und des zweiten Nutzergeräts.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Organisationen, wie Behörden der öffentlichen Sicherheit, müssen möglicherweise ihre eigenen Kommunikationsnetzwerke (zum Beispiel Ereignisbereichsnetzwerke) an Ereignisorten verwenden, um schlechte Abdeckung, Kapazität oder Sicherheitserfordernisse zu berücksichtigen. Einige Ereignisse können große oder mehrere Bereiche umfassen, die von einem einzelnen Ereignisbereichsnetzwerk nicht adäquat abgedeckt werden.

Figurenliste

Die begleitenden Zeichnungen, in denen sich gleiche Bezugszeichen auf identische oder funktional ähnliche Elemente durch die verschiedenen Ansichten hindurch beziehen, werden zusammen mit der nachfolgenden detaillierten Beschreibung in die Spezifizierung eingebaut, und sie bilden einen Teil davon, und sie dienen zur weiteren Veranschaulichung von Ausführungsformen und Konzepten, die die beanspruchte Erfindung enthalten, und sie erläutern verschiedene Prinzipien und Vorteile dieser Ausführungsformen.

  • 1 ist ein Diagramm eines Systems zum Verbinden von Kommunikationsnetzwerken gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 2 ist ein Diagramm eines räumlich getrennt angeordneten Relais in Übereinstimmung mit einigen Ausführungsformen.
  • 3 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Verbinden von Kommunikationsnetzwerken gemäß einigen Ausführungsformen.
  • 4 ist ein Verfahren zum Führen von Kommunikationen zwischen einer Backhaul-Managementeinheit eines ersten Ereignisbereichsnetzwerks und einem räumlich getrennt angeordneten Relais in Kommunikation mit einem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk, gemäß einigen Ausführungsformen.

Fachleute werden erkennen, dass Elemente in den Figuren zum Zwecke der Einfachheit und Klarheit dargestellt und nicht notwendigerweise maßstabsgetreu gezeichnet sind. Zum Beispiel können die Abmessungen einiger der Elemente in den Figuren im Vergleich zu anderen Elementen übertrieben sein, um dabei zu helfen, das Verständnis der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zu verbessern.

Die Vorrichtungs- und Verfahrenskomponenten wurden dort, wo es angemessen erscheint, durch konventionelle Symbole in den Zeichnungen dargestellt, wobei nur jene spezifischen Einzelheiten gezeigt sind, die für ein Verständnis der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wesentlich sind, um so die Offenbarung nicht mit Einzelheiten zu verschleiern, die für jene Fachleute ohne weiteres erkennbar sind, die den Vorteil dieser Beschreibung genießen.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

In Situationen, in denen ein einzelnes Ereignisbereichsnetzwerk möglicherweise nicht ausreichend ist, um einen Ereignisbereich abzudecken, können Behörden der öffentlichen Sicherheit mehrere Ereignisbereichsnetzwerke verwenden, um eine Abdeckung für ihre Teilnehmer zur Verfügung zu stellen. Während eine Verwendung mehrerer Ereignisbereichsnetzwerke Nachteilen bei Abdeckung oder Kapazität Rechnung tragen, kann es sein, dass mehrere Ereignisbereichsnetzwerke nicht als ein vereinigtes Ereignisbereichsnetzwerk arbeiten. Dies kann durch eine begrenzte Konnektivität zwischen den Netzwerken verursacht sein. Eine begrenzte Konnektivität kann aus einer Interferenz zwischen den Netzwerken entstehen oder durch eine Selbstinterferenz an einem speziellen Knoten in dem Netzwerk. Zusätzlich kann das Führen von Anrufen oder von Daten zwischen Teilnehmer- oder Kommunikationsgeräten, die sich in verschiedenen Ereignisbereichsnetzwerken befinden, komplex sein. Zum Beispiel könnte ein Anruf oder ein Datenpaket von einem Ereignisbereichsnetzwerk durch ein externes Netzwerk zu einem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk geführt werden. Wenngleich eine solche Verbindung gestattet, dass Kommunikationsgeräte in verschiedenen Ereignisbereichsnetzwerken miteinander kommunizieren, kann eine direktere Verbindung zwischen den mehreren Ereignisbereichsnetzwerken vorteilhaft sein. Solche direkten Verbindungen neigen dazu, eine höhere Bandbreite (oder Kapazität) und eine niedrigere Latenz aufzuweisen. Zusätzlich kann die Backhaul-Verbindung zu einem externen Netzwerk (zum Beispiel einem Weitbereichsnetzwerk) in ihrem Durchsatz oder ihrer Latenz beschränkt sein (zum Beispiel für Satelliten-Backhaul-Verbindungen oder schwache Weitbereichsnetzwerkssignale).

Eine Leitungsverbindung, zum Beispiel ein Ethernet-Kabel, kann genutzt werden, um mehrere Ereignisbereichsnetzwerke zu verbinden. Jedoch kann die Verwendung eines Ethernet-Kabels für gewisse Behörden, welche Ereignisbereichsnetzwerke mehrmals am Tag oder in der Woche aufbauen und abbauen, unpraktisch sein. Zusätzlich müssen schnell zu nutzende Ereignisbereichsnetzwerke möglicherweise an hochdynamischen Orten schnell aufgebaut werden (zum Beispiel innerhalb von Minuten), um effektiv zu sein (einschließlich des Aufbaus ihrer Zwischennetzwerkskonnektivität). Unter vielen Umständen kann das Verbinden von Netzwerken mit Kabel relativ lang dauern, oder es kann zugeordnete Ressourcen pro Netzwerkort erforderlich machen. Anstelle einer Nutzung einer Leitungsverbindung kann ein anderer Ansatz derjenige sein, einen Externbandpfad zu verwenden, wie zum Beispiel eine Mikrowellen-, eine Satelliten-, eine Wi-Fi-Verbindung oder eine andere Verbindung. Allerdings erfordern diese Ansätze die Verwendung von zusätzlichem Spektrum, das möglicherweise nicht ohne weiteres verfügbar oder unzuverlässig ist. Noch ein anderer Ansatz kann derjenige sein, ein Relais zu nutzen, das räumlich zusammen mit einem Ereignisbereichsnetzwerk angeordnet ist, um ein Internbandpfad zu nutzen, um Kommunikationen eines zweiten Ereignisbereichsnetzwerks zu senden und zu empfangen. Da jedoch das erste Ereignisbereichsnetzwerk und das zweite Ereignisbereichsnetzwerk bei derselben Frequenz und/oder zur selben Zeit arbeiten, kann das räumlich zusammen angeordnete Relais starken Interferenzen unterworfen sein.

Eine Ausführungsform stellt ein Verfahren zum Verbinden von Kommunikationsnetzwerken zur Verfügung, welches enthält: Abschätzen, unter Verwendung eines Antennenscanners eines räumlich getrennt angeordneten Relais, einer Signalqualität für eine Vielzahl räumlicher Pfade für Signale von einer ersten Basisstation eines ersten Ereignisbereichsnetzwerks und einer zweiten Basisstation eines zweiten Ereignisbereichsnetzwerks. Das Verfahren enthält auch ein Verbinden, mit einem elektronischen Prozessor und einem Antennencontroller des räumlich getrennt angeordneten Relais, eines ersten räumlichen Pfads aus der Vielzahl räumlicher Pfade, die ein Signal von der ersten Basisstation zu einem ersten Nutzergerät empfangen, und Verbinden, mit dem elektronischen Prozessor und dem Antennencontroller, eines zweiten räumlichen Pfads aus der Vielzahl räumlicher Pfade, die ein Signal von der zweiten Basisstation zu einem zweiten Nutzergerät empfangen. Das Verfahren enthält weiterhin eine kommunikationsfähige Kopplung des ersten Nutzergeräts und des zweiten Nutzergeräts. Das Verfahren enthält auch ein Bereitstellen, mit dem elektronischen Prozessor, einer Anzeige an eine erste Backhaul-Managementeinheit des ersten Ereignisbereichsnetzwerks, dass das erste Ereignisbereichsnetzwerk mit dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk durch das räumlich getrennt angeordnete Relais verbunden ist, und Bereitstellen, mit dem elektronischen Prozessor, einer Anzeige an eine zweite Backhaul-Managementeinheit des zweiten Ereignisbereichsnetzwerks, dass das zweite Ereignisbereichsnetzwerk mit dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk durch das räumlich getrennt angeordnete Relais verbunden ist.

Eine andere Ausführungsform stellt ein räumlich getrennt angeordnetes Relais zum Verbinden von Kommunikationsnetzwerken mit einer Vielzahl von Antennen einschließlich einer ersten Antenne und einer zweiten Antenne zur Verfügung. Das räumlich getrennt angeordnete Relais enthält auch einen Antennenscanner, der mit der Vielzahl von Antennen verbunden ist und konfiguriert ist, um eine Signalqualität für die Vielzahl von Antennen für Signale von einer ersten Basisstation eines ersten Ereignisbereichsnetzwerks und einer zweiten Basisstation eines zweiten Ereignisbereichsnetzwerks abzuschätzen. Das räumlich getrennt angeordnete Relais enthält weiterhin ein erstes Nutzergerät und ein zweites Nutzergerät, die kommunikationsfähig miteinander gekoppelt sind und mit der Vielzahl von Antennen über einen Antennencontroller und einen elektronischen Prozessor verbunden sind, der mit dem Antennenscanner, dem ersten Nutzergerät, dem zweiten Nutzergerät und dem Antennencontroller verbunden sind. Der elektronische Prozessor ist konfiguriert, um unter Verwendung des Antennencontrollers die erste Antenne zu verbinden, die ein Signal von der ersten Basisstation empfängt, zu dem ersten Nutzergerät, und unter Verwendung des Antennencontrollers die zweite Antenne zu verbinden, die ein Signal von der zweiten Basisstation empfängt, zu dem zweiten Nutzergerät. Der elektronische Prozessor ist auch konfiguriert, um eine Anzeige zu einer ersten Backhaul-Managementeinheit des ersten Ereignisbereichsnetzwerks zur Verfügung zu stellen, dass das erste Ereignisbereichsnetzwerk mit dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk durch das räumlich getrennt angeordnete Relais verbunden ist, und eine Anzeige zu einer zweiten Backhaul-Managementeinheit des zweiten Ereignisbereichsnetzwerks zur Verfügung zu stellen, dass das zweite Ereignisbereichsnetzwerk mit dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk durch das räumlich getrennt angeordnete Relais verbunden ist.

Eine andere Ausführungsform stellt ein Verfahren zum Verbinden von Kommunikationsnetzwerken zur Verfügung, welches enthält: Empfangen, über einen Transceiver an einem elektronischen Prozessor einer Backhaul-Managementeinheit eines ersten Ereignisbereichsnetzwerks, von Datenpaketen, die an ein zweites Ereignisbereichsnetzwerk von einem Kommunikationsgerät in einem ersten Ereignisbereichsnetzwerk gerichtet sind. Das Verfahren enthält auch ein Bestimmen, mit dem elektronischen Prozessor, ob eine Basisstation des ersten Ereignisbereichsnetzwerks mit einem räumlich getrennt angeordneten Relais verbunden ist, das mit dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk kommuniziert. Das Verfahren enthält weiterhin, wenn die Basisstation mit dem räumlich getrennt angeordneten Relais verbunden ist, ein Führen, mit dem elektronischen Prozessor, der Datenpakete zu dem räumlich getrennt angeordneten Relais und, wenn die Basisstation nicht mit dem räumlich getrennt angeordneten Relais verbunden ist, ein Führen, mit dem elektronischen Prozessor, der Datenpakete zu einem externen Netzwerk.

1 veranschaulicht eine Ausführungsform eines Systems 100 zum Verbinden von Kommunikationsnetzwerken gemäß einigen Ausführungsformen. In dem veranschaulichten Beispiel enthält das System 100 ein räumlich getrennt angeordnetes Relais 105, das ein erstes Ereignisbereichsnetzwerk 110 und ein zweites Ereignisbereichsnetzwerk 115 verbindet. Das erste Ereignisbereichsnetzwerk 110 enthält eine erste Basisstation 120, ein erstes Kernnetzwerk 125 und eine erste Backhaul-Managementeinheit 130. Ähnlich enthält das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 eine zweite Basisstation 135, ein zweites Kernnetzwerk 140 und eine zweite Backhaul-Managementeinheit 145. Das erste Ereignisbereichsnetzwerk 110 und das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 können von einer Organisation verwendet werden, zum Beispiel einer Behörde der öffentlichen Sicherheit, um eine Netzwerkabdeckung an Ereignisorten für Mitglieder der Behörde der öffentlichen Sicherheit zur Verfügung zu stellen. In einem Beispiel kann das erste Ereignisbereichsnetzwerk 110 unter Verwendung eines ersten Fahrzeugs verwendet werden, das von einer Polizei- oder Feuerwehrabteilung an einem ersten Ort betrieben wird, und das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 kann unter Verwendung eines zweiten Fahrzeugs verwendet werden, das durch die Polizei- oder Feuerwehrabteilung an einem zweiten Ort betrieben wird. In einigen Ausführungsformen können das erste Fahrzeug und das zweite Fahrzeug für dasselbe Ereignis eingesetzt werden.

Das erste Ereignisbereichsnetzwerk 110 und das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 stellen für Kommunikationsgeräte 150 (wie Kommunikationsgerät 150A in dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 und Kommunikationsgerät 150B in den zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115) eine Netzwerkabdeckung über drahtlose Kommunikationsverbindungen 154 beziehungsweise 156 zur Verfügung. Die Kommunikationsgeräte 150 können zum Beispiel Zwei-Wege-Funkgeräte, Smartphones, Tabletcomputer, Laptopcomputer, fahrzeugmontierte Modems, drohnenmontierte Modems und dergleichen sein. Die Kommunikationsgeräte 150 können auch als tragbare Kommunikationsgeräte, mobile Kommunikationsgeräte, Teilnehmergeräte, Nutzergeräte, Nutzerausstattung und dergleichen bezeichnet werden. Die Kommunikationsgeräte 150 können miteinander über das erste Ereignisbereichsnetzwerk 110 und das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 kommunizieren. Zusätzlich können die Kommunikationsgeräte 150 Anwendungsdienste empfangen, zum Beispiel von Anwendungsservern, die in einem externen Netzwerk 155 angeordnet sind, durch das erste Ereignisbereichsnetzwerk 110 und das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115. In einigen Ausführungsformen können die Anwendungsdienste sich örtlich auch zusammen mit anderen Netzwerkgeräten in dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 und/oder dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 befinden. Zum Beispiel können ein Push-to-Talk- („voice over internet protocol“ (VolP), Stimme über Internetprotokoll) oder ein Videoserver zusammen mit dem ersten Kernnetzwerk 125 oder dem zweiten Kernnetzwerk 140 angeordnet sein. Das externe Netzwerk 155 kann zum Beispiel ein privates Netzwerk oder ein Trägernetzwerk, wie ein GSM-Netzwerk („global system for mobile communications“), ein HSPA-Netzwerk („high speed packet access“), ein CDMA-Netzwerk („code-division multiple access“, Mehrfachzugriff im Codemultiplex), ein LTE-Netzwerk („long-term evolution“), ein Project-„25“-Netzwerk, ein TETRA-Netzwerk („terrestrial trunked radio“), ein Satellitennetzwerk und dergleichen sein.

Die erste Basisstation 120 stellt den Kommunikationsgeräten 150 in dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 eine Abdeckung zur Verfügung. Die erste Basisstation 120 kann zum Beispiel ein Node B, ein Evolved Node B (eNB) und dergleichen sein. Die erste Basisstation 120 enthält einen Transceiver und eine oder mehrere Antennen, um direkt mit den Kommunikationsgeräten 150 zu kommunizieren. Die erste Basisstation 120 ermöglicht einen Datenfluss zwischen den Kommunikationsgeräten 150 und dem ersten Kernnetzwerk 125, wenn vorhanden. Die erste Basisstation 120 und die zweite Basisstation 135 können tragbare oder mobile Basisstation sein (zum Beispiel können die erste Basisstation 120 und die zweite Basisstation 135 im Kofferraum eines Polizeiautos, an einem Feuerwehrauto, an einer Drohne oder dergleichen montiert sein). Das erste Kernnetzwerk 125 kann zum Beispiel ein EPC-Netzwerk („evolved packet core“) oder dergleichen sein, und es steuert verschiedene Dienste, die den Kommunikationsgeräten 150 zur Verfügung gestellt werden. Zum Beispiel kann das erste Kernnetzwerk 125 die Kommunikationsgeräte 150 authentifizieren, Mobilität in dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 managen, Anrufe von den Kommunikationsgeräten 150 führen, Datenpakete zwischen den Kommunikationsgeräten 150 und Anwendungsservern führen und dergleichen. In einigen Ausführungsformen kann sich das erste Kernnetzwerk 125 woanders befinden, zum Beispiel in einem externen Netzwerk, in dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 oder dergleichen. Die erste Backhaul-Managementeinheit 130 kann eine Führung und eine Verbindung zwischen dem ersten Kernnetzwerk 125 und dem externen Netzwerk 155 zur Verfügung stellen. Die erste Backhaul-Managementeinheit 130 kann, wie nachfolgend beschrieben wird, auch eine Führung zwischen dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 und dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 zur Verfügung stellen, entweder durch das externe Netzwerk 155 (wenn vorhanden) oder durch das räumlich getrennt angeordnete Relais 105. Daten können durch entweder das externe Netzwerk 155 oder das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 geführt werden, abhängig von den Servicequalitätsniveaus, die für jede Verbindung erforderlich sind. In einigen Ausführungsformen kann die erste Backhaul-Managementeinheit 130 ein Teil des ersten Kernnetzwerks 125 oder ein Teil der ersten Basisstation 120 sein (zum Beispiel in Ausführungsformen, in denen die Kernnetzwerkfunktionalität nicht vorhanden ist). Die zweite Basisstation 135, das zweite Kernnetzwerk 140 und die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 arbeiten gleich oder ähnlich zu der ersten Basisstation 120, dem ersten Kernnetzwerk 125 beziehungsweise der ersten Backhaul-Managementeinheit 130.

Das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 ermöglicht eine Kommunikation zwischen dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 und dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 zusätzlich zu der oder ohne die Nutzung des externen Netzwerks 155. Das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 stellt eine lokale Niedriglatenz-Zwischenereignisbereichsnetzwerk-Datenverbindung zur Verfügung. Dies kann gelegentlich als eine Seiten-Haul-Verbindung („side-haul link“) bezeichnet werden. Das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 enthält ein erstes Nutzergerät 160, das mit der ersten Basisstation 120 über eine drahtlose Kommunikationsverbindung 162 verbunden ist, und ein zweites Nutzergerät 165, das mit der zweiten Basisstation 135 über eine drahtlose Kommunikationsverbindung 167 verbunden ist. Das erste Nutzergerät 160 kann mit dem zweiten Nutzergerät 165 durch eine Relais-Backhaul-Managementeinheit 170 verbunden sein. Das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 muss räumlich nicht mit Netzwerkausstattung (zum Beispiel einer Basisstation, einem Kernnetzwerk oder einer Backhaul-Managementeinheit) von weder dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 oder dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 zusammen angeordnet sein. In dem oben beschriebenen Beispiel kann das räumlich getrennte Relais 105 unter Verwendung eines dritten Fahrzeugs an einem dritten Ort für dasselbe oder ein anderes Ereignis verwendet werden.

1 veranschaulicht nur eine beispielhafte Ausführungsform des Systems 100 zum Verbinden von Kommunikationsnetzwerken gemäß einigen Ausführungsformen. Das System 100 kann mehr oder weniger Komponenten enthalten, und es kann andere Funktionen ausführen als jene, die vorliegend explizit beschrieben sind. In einigen Ausführungsformen kann das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 eine Erweiterung des ersten Ereignisbereichsnetzwerks 110 sein. Zum Beispiel muss das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 das zweite Kernnetzwerk 140 und die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 nicht enthalten. In diesen Ausführungsformen kommuniziert die zweite Basisstation 135 mit dem ersten Kernnetzwerk 125 und der ersten Backhaul-Managementeinheit 130 durch das räumlich getrennt angeordnete Relais 105, um Kommunikationsgeräten 150 in dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk eine Abdeckung zur Verfügung zu stellen.

2 veranschaulicht eine Ausführungsform des räumlich getrennt angeordneten Relais 105. In dem veranschaulichten Beispiel enthält das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 das erste Nutzergerät 160, das zweite Nutzergerät 165, einen elektronischen Prozessor 210, einen Speicher 215, einen Antennenscanner 220 und einen Antennencontroller 225. Das erste Nutzergerät 160, das zweite Nutzergerät 165, der elektronische Prozessor 210 und der Antennenscanner 220 können über einen oder mehrere Steuer- und/oder Datenbusse kommunizieren (zum Beispiel einen Kommunikationsbus 230). Der elektronische Prozessor 210 (zum Beispiel ein elektronischer Relais-Prozessor), der Speicher 215, der Antennenscanner 220 und der Antennencontroller 225 bilden zusammen die Relais-Backhaul-Managementeinheit 170.

Das erste Nutzergerät 160 und das zweite Nutzergerät 165 können zum Beispiel Fahrzeugmodems, USB-Modems, Teilnehmerfunkgeräte, Antennengeräte, feste Geräte oder dergleichen sein, die in der Lage sind, mit der ersten Basisstation 120 und/oder der zweiten Basisstation 135 zu kommunizieren, unter Verwendung eines drahtlosen Kommunikationsprotokolls, wie LTE („long term evolution“) oder dergleichen. In einigen Ausführungsformen können das erste Nutzergerät 160 und das zweite Nutzergerät 165 auch Kommunikationsgeräte 150, wie Zwei-Wege-Funkgeräte oder dergleichen, sein.

In einigen Ausführungsformen ist der elektronische Prozessor 210 als ein Mikroprozessor mit getrenntem Speicher, wie dem Speicher 215, implementiert. In anderen Ausführungsformen kann der elektronische Prozessor 210 als ein Mikrocontroller oder ein digitaler Signalprozessor (mit einem Speicher 215 auf demselben Chip) implementiert sein. In anderen Ausführungsformen kann der elektronische Prozessor 210 unter Verwendung mehrerer Prozessoren implementiert sein. Zusätzlich kann der elektronische Prozessor 210 teilweise oder gänzlich als zum Beispiel ein feldprogrammierbares Gate-Array („field-programmable gate array“ (FPGA)) und eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung („application specific integrated circuit“ (ASIC)) und dergleichen implementiert sein, und der Speicher 215 muss dementsprechend nicht erforderlich oder modifiziert sein. In dem veranschaulichten Beispiel enthält der Speicher 215 einen nichttransitorischen computerlesbaren Speicher, der Anweisungen speichert, die von dem elektronischen Prozessor 210 empfangen und ausgeführt werden, um eine hier beschriebene Funktionalität des räumlich getrennt angeordneten Relais 105 auszuführen. Der Speicher 215 kann zum Beispiel einen Programmspeicherbereich und einen Datenspeicherbereich enthalten. Der Programmspeicherbereich und der Datenspeicherbereich können Kombinationen verschiedener Speichertypen enthalten, wie Nur-Lesespeicher (ROM) und Direktzugriffsspeicher (RAM).

Der Antennenscanner 220 kann mit einer Vielzahl von Antennen S1 bis SN durch den Antennencontroller 225 verbunden sein. Unter Verwendung der Antennen S1 bis SN scannt der Antennenscanner 220 Funksignale von zum Beispiel der ersten Basisstation 120 und der zweiten Basisstation 135. Die Vielzahl von Antennen S1 bis SN stellen eine Vielzahl räumlicher Pfade zwischen der ersten Basisstation 120 und der zweiten Basisstation 135 und/oder anderen Basisstationen und dem räumlich getrennt angeordneten Relais 105 zur Verfügung. In einigen Ausführungsformen kann die Vielzahl von Antennen S1 bis SN eine Vielzahl räumlicher Pfade zwischen einer einzelnen Basisstation (zum Beispiel der ersten Basisstation 120 oder der zweiten Basisstation 135) und dem räumlich getrennt angeordneten Relais 105 zur Verfügung stellen, wie nachfolgend beschrieben ist. Ein Scannen kann in verschiedene räumliche Richtungen ausgeführt werden (zum Beispiel über 60-Grad-Sektoren), um verschiedene vorhandene Kommunikationsnetzwerke oder Ereignisbereichsnetzwerke zu identifizieren. Ein Scannen kann auch in drei Dimensionen ausgeführt werden, um zum Beispiel ein Luftdrohnen-Ereignisbereichsnetzwerk zu identifizieren. Der Antennencontroller 225 wird von dem elektronischen Prozessor 210 gesteuert, und er verbindet die Antennen S1 bis SN mit dem ersten Nutzergerät 160 oder dem zweiten Nutzergerät 165 oder dem Antennenscanner 220. Der Antennenscanner 220 kann Attribute von Ereignisbereichsnetzwerken erfassen, die sich innerhalb seiner Reichweite befinden. Zum Beispiel kann der Antennenscanner 220 einen Netzwerkidentifizierer, einen Empfangssignalstärkenindikator („received signal strength indicator“ (RSSI)), eine Bezugssignalempfangsleistung („reference signal received power“ (RSRP)), eine Bezugssignalempfangsqualität („reference signal received quality“ (RSRQ)), ein Signal-Interferenz-Plus-Rauschverhältnis („signal to interference plus noise ratio“ (SINR)), einen Kanalqualitätsindikator („channel quality indicator“ (CQI)) und dergleichen von den Ereignisbereichsnetzwerken erfassen, die sich innerhalb seiner Reichweite befinden. In einigen Ausführungsformen können der Antennenscanner 220 und/oder der Antennencontroller 225 in Form von Software implementiert sein und von dem elektronischen Prozessor 210 ausgeführt werden. Die Antennen S1 bis SN können unter Verwendung von zum Beispiel logischen Antennen, Sektorantennen, Phasen-Array-Schmalstrahl-Richtungsantennen, mechanisch steuerbaren Antennen und dergleichen implementiert sein. In einigen Ausführungsformen können mehrere Richtungsantennen S1 bis SN durch eine kleinere Anzahl von elektronisch steuerbaren Antennen ersetzt werden (zum Beispiel ein Antennen-Array) oder durch mechanisch steuerbare Antennen. Zum Beispiel können zwei steuerbare Antennen verbunden sein, eine jeweils mit dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 und dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115. Zusätzliche Antennen können enthalten sein, um mit zusätzlichen Basisstationen zu kommunizieren. Die Antennen S1 bis SN können eine unterschiedliche Polarisierung nutzen (zum Beispiel horizontal, vertikal und dergleichen), um dabei zu helfen, Signale von verschiedenen Basisstationen zu unterscheiden (möglicherweise in derselben Richtung).

In einigen Ausführungsformen kann das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 auch ein Kernnetzwerk (nicht gezeigt) und/oder eine Basisstation (nicht gezeigt) ähnlich zu oder gleich dem Kernnetzwerk 125 und der Basisstation 120 des ersten Ereignisbereichsnetzwerks 110 enthalten. Dies ermöglicht, dass die Behörde das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 mit mehr Flexibilität betreibt, indem das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 entweder ein zusätzliches Ereignisbereichsnetzwerk erzeugt oder als ein Relais zwischen dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 und dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 arbeitet, abhängig von den Gesamtsystemerfordernissen. In einigen Ausführungsformen sind die erste Backhaul-Managementeinheit 130 und die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 ähnlich zu oder gleich der Relais-Backhaul-Managementeinheit 170. Statt jedoch als ein Relais genutzt zu werden, werden die erste Backhaul-Managementeinheit 130 und die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 genutzt, um das erste Ereignisbereichsnetzwerk 110 beziehungsweise das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 zu verwenden. In diesen Ausführungsformen kann der elektronische Prozessor 210 ein Freigabe/Sperrsignal für das Kernnetzwerk und/oder die Basisstation, die der Relais-Backhaul-Managementeinheit 170 angefügt ist, die erste Backhaul-Managementeinheit 130 oder die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 zur Verfügung stellen, um diese zu nutzen, um entweder ein Ereignisbereichsnetzwerk zu verwenden oder um ein räumlich getrennt angeordnetes Relais zu verwenden. In einigen Ausführungsformen ist der Umstand, ob das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 als ein Relais arbeitet oder ein Ereignisbereichsnetzwerk erzeugt, von einem Ort des räumlich getrennt angeordneten Relais 105 abhängig. Der elektronische Prozessor 210 bestimmt, dass das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 sich an einem ersten Ort befindet. Der elektronische Prozessor 210 erzeugt ein Freigabesignal zum Freigeben der Basisstation (zum Beispiel einer dritten Basisstation) des räumlich getrennt angeordneten Relais 105, basierend auf einer Bestimmung, dass sich das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 an einem ersten Ort befindet. Das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 erzeugt dann ein drittes Ereignisbereichsnetzwerk, basierend auf dem Ort des räumlich getrennt angeordneten Relais 105.

2 veranschaulicht nur eine beispielhafte Ausführungsform des räumlich getrennt angeordneten Relais 105 gemäß einigen Ausführungsformen. Das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 kann mehr oder weniger Komponenten enthalten, und es kann andere Funktionen als hier beschrieben ausführen.

3 ist ein Flussdiagramm, das ein beispielhaftes Verfahren 300 zum Verbinden von Kommunikationsnetzwerken veranschaulicht. Wie in 3 veranschaulicht ist, enthält das Verfahren 300 ein Abschätzen, unter Verwendung des Antennenscanners 220, einer Signalqualität für eine Vielzahl räumlicher Pfade für Signale von der ersten Basisstation 120 und der zweiten Basisstation 135 (in Block 310). Wie oben beschrieben, kann die Vielzahl räumlicher Pfade zwischen der Vielzahl von Antennen S1 bis SN (ob Richtungsantennen, elektrisch oder mechanisch steuerbare Antennen, mittels Software gerichtete Antennen oder dergleichen) und der ersten Basisstation 120 und/oder der zweiten Basisstation 135 ausgebildet werden. Der elektronische Prozessor 210 kann dann bestimmen, welche der Antennen S1 bis SN von der ersten Basisstation 120 und der zweiten Basisstation 135 empfangen. Zum Beispiel kann der elektronische Prozessor 210 bestimmen, dass ein erster räumlicher Pfad zwischen der ersten Antenne S1 und der ersten Basisstation 120 ausgebildet wird und dass ein zweiter räumlicher Pfad zwischen einer zweiten Antenne S2 und der zweiten Basisstation 135 ausgebildet wird.

In einigen Ausführungsformen kann das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 Informationen bezüglich des Orts der ersten Basisstation 120, der zweiten Basisstation 135 und des räumlich getrennt angeordneten Relais 105 haben. Ortsinformation kann für Fahrzeuge der öffentlichen Sicherheit verfolgt werden, die Kommunikationsgeräte 150, Basisstationen oder räumlich angeordnete Relais 105 enthalten können. Das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 kann die Antennen S1 bis SN auswählen oder in die Richtung der ersten Basisstation 120 und der zweiten Basisstation 135 richten, um Signale von der ersten Basisstation 120 und der zweiten Basisstation 135 zu empfangen. In einigen Ausführungsformen kann die Orientierung von Fahrzeugen, die die erste Basisstation 120, die zweiten Basisstation 135 oder das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 enthalten, von einem magnetischen oder Inertialsensor erlangt werden (zum Beispiel in Grad bezogen auf Nord), um den Richtungswinkel der geeigneten Antenne S1 bis SN zu bestimmen, um das gewünschte Signal optimal von der ersten Basisstation 120 oder der zweiten Basisstation 135 zu empfangen, während Interferenz von anderen Basisstationen minimiert wird. Die erste Antenne S1 kann ein optimales Signal von der ersten Basisstation 120 empfangen, wenn beispielsweise das Verhältnis der Signalleistung des Signals von der ersten Basisstation 120 zu der Summe von Interferenz plus Rauschen von allen anderen Quellen (insbesondere von der zweiten Basisstation 135) maximal im Vergleich zu den anderen Antennen S2 bis SN ist. Der erwünschte Antennenrichtungswinkel kann von der Orientierung der ersten Basisstation 120, der zweiten Basisstation 135 und dem räumlich getrennt angeordneten Relais 105 abhängen. Wie oben beschrieben ist, kann in einigen Ausführungsformen eine Ausrichtung durch physikalische Antennen (zum Beispiel Sektor- oder relativ fixierte Richtungsantennen), elektronisch steuerbare Antennen (zum Beispiel Antennen-Phasen-Arrays) oder durch mechanisch gesteuerte Antennen (zum Beispiel drehbare Richtungsantennen) erlangt werden.

Das Verfahren 300 enthält auch ein Verbinden, mit dem elektronischen Prozessor 210 und dem Antennencontroller 225, eines ersten räumlichen Pfads, der ein Signal von der ersten Basisstation 120 empfängt, mit dem ersten Nutzergerät 160 (in Block 315). Der elektronische Prozessor 210 steuert den Antennencontroller 225, um den ersten räumlichen Pfad (zum Beispiel die erste Antenne S1) mit dem ersten Nutzergerät 160 zu verbinden. In einigen Ausführungsformen kann der elektronische Prozessor 210 bestimmen, dass eine erste Teilmenge von räumlichen Pfaden (zum Beispiel eine erste Teilmenge von Antennen) aus der Vielzahl räumlicher Pfade einschließlich des ersten räumlichen Pfads ein Signal von der ersten Basisstation 120 empfängt. Der elektronische Prozessor 210 kann mehrere Kriterien verwenden, um das erste Nutzergerät 160 mit einem räumlichen Pfad zu verbinden. Der elektronische Prozessor 210 kann den Antennencontroller 225 steuern, um das erste Nutzergerät 160 mit dem ersten räumlichen Pfad zu verbinden, nachdem Signal-Interferenz-Plus-Rauschverhältnisse („signal-to-interference plus noise ratios“ (SINR)), Empfangssignalstärkenindikatoren („received signal strength indicators“ (RSSI)), Bezugssignalempfangsleistung („reference signal received power“ (RSRP)), ein Bezugssignalempfangsqualitäts- oder Kanalqualitätsindikator („reference signal received quality or channel quality indicator“ (RSRQ oder CQI)) oder dergleichen aus der ersten Teilmenge räumlicher Pfade ausgewertet werden, die ein Signal von der ersten Basisstation 120 empfangen. Zum Beispiel kann in einigen Ausführungsformen der elektronische Prozessor 210 das erste Nutzergerät 160 mit dem ersten räumlichen Pfad verbinden, wenn der erste räumliche Pfad das größte Signal-Interferenz-Plus-Rauschverhältnis, den größten Empfangssignalstärkenindikator, die größte Bezugssignalempfangsleistung, die größte Bezugssignalempfangsqualität, den größten Kanalqualitätsindikator oder dergleichen in der ersten Teilmenge räumlicher Pfade aufweist. In einigen Ausführungsformen kann der elektronische Prozessor 210 vorhersagen oder abschätzen, welche Antenne, welcher räumliche Pfad oder welche Ausrichtung zum höchsten Signal-Interferenz-Plus-Rauschverhältnis (SINR), den größten Empfangssignalstärkenindikatoren (RSSI), der größten Bezugssignalempfangsleistung (RSRP), dem größten Bezugssignalempfangsqualitäts- oder Kanalqualitätsindikator (RSRQ oder CQI) oder dergleichen führen, basierend auf den Betriebsorten, der Orientierung oder von beidem von der ersten Basisstation 120, der zweiten Basisstation 135 und dem räumlich getrennt angeordneten Relais 105. Orientierungsinformation kann entbehrlich sein, wenn die erste Basisstation 120 oder die zweite Basisstation 135 Antennen für alle Richtungen nutzen. Wie oben beschrieben, kann jedoch die Orientierungsinformation des räumlich getrennt angeordneten Relais 105 beim Bestimmen der Ausrichtungen hilfreich sein. Orts- und Orientierungsinformation kann periodisch neu ausgewertet werden, um die optimalen Antennenausrichtungswinkel zu bestimmen, insbesondere, wenn die erste Basisstation 120, die zweite Basisstation 135 oder das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 ihre Position ändern.

Das Verfahren 300 enthält weiterhin ein Verbinden eines zweiten räumlichen Pfads, der ein Signal von der zweiten Basisstation 135 empfängt, mit dem zweiten Nutzergerät 165 (in Block 320). Der elektronische Prozessor 210 steuert den Antennencontroller 225, um den zweiten räumlichen Pfad (das heißt die zweite Antenne S2) mit dem zweiten Nutzergerät 165 zu verbinden. Wie oben beschrieben ist, kann in einigen Ausführungsformen der elektronische Prozessor 210 bestimmen, dass eine zweite Teilmenge von räumlichen Pfaden (zum Beispiel eine zweite Teilmenge von Antennen) aus der Vielzahl räumlicher Pfade mit dem zweiten räumlichen Pfad ein Signal von der zweiten Basisstation 135 empfängt. Der elektronische Prozessor 210 kann mehrere Kriterien nutzen, um das zweite Nutzergerät 165 mit einem räumlichen Pfad zu verbinden. Der elektronische Prozessor 210 kann den Antennencontroller 225 steuern, um das zweite Nutzergerät 165 mit dem zweiten räumlichen Pfad zu verbinden, nachdem Signal-Interferenz-Plus-Rauschverhältnisse, Empfangssignalstärkenindikatoren (RSSI), Bezugssignalempfangsleistung (RSRP), ein Bezugssignalempfangsqualitäts- oder Kanalqualitätsindikator (RSRQ oder CQI) oder dergleichen ausgewertet wurden, aus der zweiten Teilmenge von Antennen, die ein Signal von der zweiten Basisstation 135 empfangen. Zum Beispiel kann der elektronische Prozessor 210 das zweite Nutzergerät 165 mit dem zweiten räumlichen Pfad verbinden, wenn der zweite räumliche Pfad das höchste Signal-Interferenz-Plus-Rauschverhältnis, den höchsten Empfangssignalstärkenindikator, die höchste Bezugssignalempfangsleistung, die höchste Bezugssignalempfangsqualität, den höchsten Kanalqualitätsindikator oder dergleichen aus der zweiten Teilmenge von Antennen aufweist.

In einigen Ausführungsformen können die Antennen S1 bis SN Signale von mehr als zwei Basisstationen empfangen. Zum Beispiel kann eine dritte Antenne S3 ein Signal von einer dritten Basisstation oder von einem dritten Ereignisbereichsnetzwerk empfangen, um einen dritten räumlichen Pfad auszubilden. In diesen Ausführungsformen kann der elektronische Prozessor 210 bestimmen, welche Ereignisbereichsnetzwerke basierend auf mehreren Kriterien zu verbinden sind. Zum Beispiel kann der elektronische Prozessor 210 das erste Ereignisbereichsnetzwerk 110 und das dritte Ereignisbereichsnetzwerk verbinden, wenn der elektronische Prozessor 210 bestimmt, dass das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 mit dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 durch ein zweites räumlich getrenntes Relais verbunden ist. In einigen Ausführungsformen können das räumlich getrennt angeordnete Relais 105, das erste Ereignisbereichsnetzwerk 110 und das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 geographisch auf solche Weise angeordnet sein, dass das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 möglicherweise nicht in der Lage ist, räumliche Pfade auszuwählen, um ein adäquates Signal für einen erfolgreichen Betrieb zu erlangen. In diesen Ausführungsformen kann das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 stattdessen als ein drittes Ereignisbereichsnetzwerk statt als ein Relais betrieben werden.

Das Verfahren 300 enthält auch ein kommunikationsfähiges Koppeln des ersten Nutzergeräts 160 und des zweiten Nutzergeräts 165 (in Block 325). Das erste Nutzergerät 160 und das zweite Nutzergerät 165 sind beispielsweise über den Kommunikationsbus 230 kommunikationsfähig gekoppelt. In einigen Ausführungsformen kann auch eine getrennte leitungsgebundene oder drahtlose Verbindung zwischen dem ersten Nutzergerät 160 und dem zweiten Nutzergerät 165 aufgebaut werden. Der elektronische Prozessor 210 kann Führungstechniken verwenden, um Kommunikationen zwischen dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 und dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 durch das erste Nutzergerät 160 und das zweite Nutzergerät 165 zu führen.

Das Verfahren 300 enthält ein Bereitstellen (zum Beispiel durch Senden einer Nachricht), mit dem elektronischen Prozessor 210, einer Anzeige an die erste Backhaul-Managementeinheit 130, dass das erste Ereignisbereichsnetzwerk 110 mit dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 durch das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 verbunden ist. Der elektronische Prozessor 210 kann die Anzeige durch die drahtlose Kommunikationsverbindung 162 der ersten Backhaul-Managementeinheit 130 zur Verfügung stellen. Dies gestattet es, dass die erste Backhaul-Managementeinheit 130 den zusätzlichen Weg zwischen dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 und dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 in die Führungseigenschaften und -techniken der ersten Backhaul-Managementeinheit 130 einschließt.

Das Verfahren 300 enthält auch ein Bereitstellen (zum Beispiel durch Senden einer Nachricht), mit dem elektronischen Prozessor 210, einer Anzeige an die zweite Backhaul-Managementeinheit 145, dass das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 mit dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 durch das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 verbunden ist. Der elektronische Prozessor 210 kann die Anzeige durch die drahtlose Kommunikationsverbindung 167 der zweiten Backhaul-Managementeinheit 145 zur Verfügung stellen. Dies gestattet der zweiten Backhaul-Managementeinheit 145, dass sie den zusätzlichen Weg zwischen dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 und dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 in die Führungseigenschaften und -techniken der zweiten Backhaul-Managementeinheit 145 einschließt.

In einigen Ausführungsformen stellt die erste Backhaul-Managementeinheit 130 Information bezüglich des Kommunikationsgeräts 150 zur Verfügung, das aktuell mit der ersten Backhaul-Managementeinheit 130 verknüpft ist, zu der zweiten Backhaul-Managementeinheit 145. Ähnlich stellt die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 Information bezüglich des Kommunikationsgeräts 150, das aktuell mit der zweiten Backhaul-Managementeinheit 145 verknüpft ist, der ersten Backhaul-Managementeinheit zur Verfügung. Auf diese Weise kann ein voller Plan des Netzwerks und verbundener Geräte zum Führen von Anrufen oder Datenpaketen über das erste Ereignisbereichsnetzwerk 110 und das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 erzeugt werden. In einigen Ausführungsformen können die erste Backhaul-Managementeinheit 130 und die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 auch Information bezüglich der Qualität der drahtlosen Kommunikationsverbindungen 162 und 167 empfangen. Die Qualitätsinformation der drahtlosen Verbindungen 162 und 167 kann enthalten, wieviel Durchsatz, Latenz, Servicequalität oder dergleichen über jede Verbindung verfügbar ist. Dies kann dabei helfen, Datenverkehr zu managen. Zum Beispiel kann das Ereignisbereichsnetzwerk (zum Beispiel das erste Ereignisbereichsnetzwerk 110 oder das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115) mit der besten Verbindung zu dem externen Netzwerk als ein bevorzugter Pfad zum Führen von Datenverkehr zu dem externen Netzwerk 155 genutzt werden.

Die erste Backhaul-Managementeinheit 130 und die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 können dann die Kommunikationen zueinander durch das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 nach Empfang der Anzeigen führen. 4 ist ein Flussdiagramm, dass ein beispielhaftes Verfahren 400 zum Richten von Kommunikationen zwischen der ersten Backhaul-Managementeinheit 130 des ersten Ereignisbereichsnetzwerks 110 und dem räumlich getrennt angeordneten Relais 105, das mit dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 kommuniziert, veranschaulicht. Wie in 4 veranschaulicht ist, enthält das Verfahren 400 ein Empfangen, an der ersten Backhaul-Managementeinheit 130, von Datenpaketen, die zu dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 von einem Kommunikationsgerät 150A in dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 gerichtet sind (in Block 410). Zum Beispiel muss das Kommunikationsgerät 150A in dem ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 möglicherweise einen Anruf an das Kommunikationsgerät 150B in dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 richten oder einen Anwendungsserver in dem externen Netzwerk 155 kontaktieren. In einigen Ausführungsformen ist das erste Ereignisbereichsnetzwerk temporär oder permanent möglicherweise nicht in der Lage, mit dem externen Netzwerk 155 zu kommunizieren, und es kann erforderlich sein, dass es durch das zweite Ereignisbereichsnetzwerk 115 über das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 kommuniziert, um das externe Netzwerk 155 zu erreichen. Das Kommunikationsgerät 150A sendet die Datenpakete, die zu dem Anruf gehören, an die erste Backhaul-Managementeinheit 130 durch die erste Basisstation 120 und das erste Kernnetzwerk 125. Mit Bezug auf 1 zeigt der Kommunikationspfad P1 den Fluss einer Kommunikation zwischen dem Kommunikationsgerät 150A (erstes Kommunikationsgerät) und dem Kommunikationsgerät 150B (zweites Kommunikationsgerät) durch den Pfad des räumlich getrennt angeordneten Relais 105.

Es wird auf 4 Bezug genommen; das Verfahren 400 enthält auch ein Bestimmen, ob die erste Basisstation 120 des ersten Ereignisbereichsnetzwerk 110 mit dem räumlich getrennt angeordneten Relais 105 verbunden ist, das mit dem zweiten Ereignisbereichsnetzwerk 115 kommuniziert (in Block 415). Die erste Backhaul-Managementeinheit 130 bestimmt, ob die erste Basisstation 120 mit dem räumlich getrennten Relais 105 verbunden ist. Zum Beispiel kann die erste Backhaul-Managementeinheit 130 bestimmen, dass die erste Basisstation 120 mit dem räumlich getrennt angeordneten Relais 105 verbunden ist, basierend auf einer Anzeige, die von dem räumlich getrennt angeordneten Relais 105 empfangen wird, wie oben beschrieben. In einigen Ausführungsformen kann das räumlich getrennt angeordnete Relais 105 periodisch die Anwesenheit von anderen Kommunikationsnetzwerken oder Ereignisbereichsnetzwerken neu auswerten, um sich an dynamische Betriebsbedingungen des Ereignisses anzupassen.

Wenn die erste Backhaul-Managementeinheit 130 bestimmt, dass die erste Basisstation 120 mit dem räumlich getrennt angeordneten Relais 105 verbunden ist, führt die erste Backhaul-Managementeinheit 130 die Datenpakete von dem Kommunikationsgerät 150A zu dem räumlich getrennt angeordneten Relais 105 (in Block 420). Die erste Backhaul-Managementeinheit 130 führt die Datenpakete zurück durch das erste Kernnetzwerk 125 und weist die erste Basisstation 125 an, die Datenpakete zu dem ersten Nutzergerät 160 zu senden. Die Relais-Backhaul-Managementeinheit 170 empfängt die Datenpakete durch das erste Nutzergerät und führt die Datenpakete zu dem zweiten Nutzergerät 165, was die Datenpakete dann zu der zweiten Basisstation 135 sendet. Die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 empfängt die Datenpakete durch die zweite Basisstation 135 und das zweite Kernnetzwerk 140. Die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 sendet dann die Datenpakete durch das zweite Kernnetzwerk 140 und weist die zweite Basisstation 135 an, die Datenpakete zu dem Kommunikationsgerät 150B zu senden.

Wenn die erste Backhaul-Managementeinheit 130 bestimmt, dass die erste Basisstation nicht mit dem räumlich getrennt angeordneten Relais 105 verbunden ist, führt die erste Backhaul-Managementeinheit 130 die Datenpakete von dem Kommunikationsgerät 150A zu dem externen Netzwerk155, wenn verfügbar (in Block 425). Die erste Backhaul-Managementeinheit 130 sendet die Datenpakete zu dem externen Netzwerk 155, wie zu einem Trägernetzwerk, das wiederum die Datenpakete zu der zweiten Backhaul-Managementeinheit 145 richtet. Die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 sendet dann die Datenpakete durch das zweite Kernnetzwerk 140 und weist die zweite Basisstation 135 an, die Datenpakete zu dem Kommunikationsgerät 150B zu senden. In einigen Ausführungsformen können die erste Backhaul-Managementeinheit 130, die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 und die Relais-Backhaul-Managementeinheit 170 periodisch die Anwesenheit von räumlich getrennt angeordneten Relais 105 auswerten, sowie die verfügbare Bandbreite auf Relaisverbindungen auswerten, um zu bestimmen, welcher Verkehr über diese Verbindungen zu führen ist. Der elektronische Prozessor 210 des räumlich getrennt angeordneten Relais 105 kann periodisch die Verfügbarkeit der verbundenen Basisstationen auswerten sowie den optimalen Ausrichtungswinkel der Antennen S1 bis SN, um am besten jede Basisstation zu erreichen, zum Beispiel zum Maximieren des Signal-Interferenz-Plus-Rauschverhältnisses (SINR), der Empfangssignalstärkenindikatoren (RSSI), der Bezugssignalempfangsleistung (RSRP), des Bezugssignalempfangsqualitäts- oder Kanalqualitätsindikators (RSRQ oder CQI) oder dergleichen, für jede Verbindung. Der elektronische Prozessor 210 kann auch die Verfügbarkeit von Bandbreiten über jede Verbindung einschätzen und Durchsatz, Signal-Interferenz-Plus-Rauschverhältnisse (SINR), Empfangssignalstärkenindikatoren (RSSI), Bezugssignalempfangsleistung (RSRP) oder Bezugssignalempfangsqualitäts- oder Kanalqualitätsindikatorwerte (RSRQ oder CQI) dieser Verbindungen an die Relais-Backhaul-Managementeinheit 170, die erste Backhaul-Managementeinheit 130 und/oder die zweite Backhaul-Managementeinheit 145 berichten.

In einigen Ausführungsformen können die erste Basisstation 120 und die zweite Basisstation 135 auf unterschiedlichen Frequenzen arbeiten, um eine gegenseitige Interferenz zu vermeiden. Jedoch arbeiten in gewissen Netzwerken, wie einem CDMA-Netzwerk, einem LTE-Netzwerk oder dergleichen, alle Basisstationen auf derselben Frequenz in einer Betriebsart, die als Einzelfrequenzneuverwendung („single frequency reuse“) bezeichnet wird. Einzelfrequenzneuverwendung stellt eine höhere spektrale Effizienz zur Verfügung als die Nutzung verschiedener Frequenzen. Jedoch kann eine Einzelfrequenzneuverwendung zu einer Interferenz zwischen der ersten Basisstation 120, der zweiten Basisstation 135 und den Kommunikationsgeräten 150 führen. Weiterhin sind die erste Basisstation 120 und die zweite Basisstation 135 möglicherweise nicht in der Lage, eine Übertragung zueinander auszuführen, da sie teilweise miteinander interferieren können. Als Konsequenz können herkömmlicherweise die erste Basisstation 120 und die zweite Basisstation 135 verbunden werden, um ein einzelnes Netzwerk auszubilden, indem ein Leitungs-Backhaul von jedem Standort zu einem gemeinsamen Kernnetzwerk genutzt wird. Ein drahtloses Backhaul kann auch genutzt werden, wobei jedoch ein anderes Spektrum oder eine andere Technologie (zum Beispiel Mikrowelle) wie oben beschrieben genutzt werden kann. In den oben beschriebenen Ausführungsformen wird durch ein Trennen des Relais 105 (das heißt durch ein räumlich getrenntes Anordnen des Relais 105) bezüglich der ersten Basisstation 120 und der zweiten Basisstation 135 die Interferenz aufgrund der Basisstationen vermindert werden.

In der vorangehenden Spezifikation sind spezifische Ausführungsformen beschrieben worden. Dem Fachmann auf dem Gebiet ist jedoch klar, dass verschiedene Modifizierungen und Änderungen vorgenommen werden können, ohne von dem Geist der Erfindung abzuweichen, wie in den Ansprüchen unten dargelegt. Dementsprechend sind die Spezifikation und die Abbildungen in einem eher illustrativen als einem restriktiven Sinne zu verstehen und alle solche Modifikationen sollen in dem Geist der vorliegenden Lehren enthalten sein.

Die Nutzen, Vorteile, Problemlösungen und jedes denkbare Element, das dazu führt, dass irgendein Nutzen, Vorteil oder irgendeine Lösung eintritt oder ausgeprägter wird, sollen nicht als kritische, erforderliche oder essentielle Merkmale oder Elemente eines beliebigen Anspruchs oder aller Ansprüche ausgelegt werden. Die Erfindung wird ausschließlich durch die angehängten Ansprüche definiert, einschließlich jeder beliebigen Änderung, die während der Rechtshängigkeit der vorliegenden Anmeldung vorgenommen wird, und aller Äquivalente solcher Ansprüche, wie veröffentlicht.

Darüber hinaus sollen in diesem Dokument relationale Ausdrücke, wie zum Beispiel, erste und zweite, oben und unten, und dergleichen ausschließlich verwendet werden, um eine Entität oder Aktion von einer anderen Entität oder Aktion zu unterscheiden, ohne notwendigerweise irgend eine tatsächliche solche Beziehung oder Reihenfolge zwischen solchen Entitäten oder Aktionen zu erfordern oder zu implizieren. Die Ausdrücke „umfasst“, „umfassend“, „hat“, „habend“, „beinhalten“, „beinhaltend“, „enthalten“, „enthaltend“ oder eine beliebige Variation davon sollen eine nicht-exklusive Einbeziehung abdecken, so dass ein Prozess, Verfahren, Artikel oder eine Vorrichtung, die eine Liste von Elementen umfassen, haben, beinhalten, enthalten, nicht nur solche Elemente beinhalten, sondern andere Elemente beinhalten können, die nicht ausdrücklich aufgeführt werden, oder solchen Prozessen, Verfahren, Artikeln oder Vorrichtungen inhärent sind. Ein Element, das fortfährt mit „umfasst... ein“, „hat... ein“, „beinhaltet... ein“, „enthält... ein“, schließt nicht, ohne weitere Auflagen, die Existenz zusätzlicher identischer Elemente in dem Prozess, Verfahren, Artikel oder der Vorrichtung aus, die das Element umfassen, haben, beinhalten, enthalten. Die Ausdrücke „eine“ und „ein“ werden als eins oder mehr definiert, sofern hierin nichts anderes explizit festgelegt ist. Die Ausdrücke „im Wesentlichen“, „essentiell“, „ungefähr“, „etwa“ oder eine beliebige andere Version davon wurden als „nahe bei sein“ definiert, wie dem Fachmann auf dem Gebiet klar ist, und in einer nicht begrenzenden Ausführungsform wird der Ausdruck definiert, innerhalb von 10 %, in einer anderen Ausführungsform innerhalb von 5 % in einer anderen Ausführungsform innerhalb von 1 % und in einer anderen Ausführungsform innerhalb von 0,5 % zu sein. Der Ausdruck „gekoppelt“, wie er hierin verwendet wird, wird als „verbunden“ definiert, obwohl nicht notwendigerweise direkt und nicht notwendigerweise mechanisch. Eine Vorrichtung oder Struktur, die in einer bestimmten Art und Weise „konfiguriert“ ist, ist mindestens auf diese Art und Weise konfiguriert, kann aber auch auf mindestens eine Art und Weise konfiguriert sein, die nicht aufgeführt ist.

Es ist gewünscht, dass einige Ausführungsformen einen oder mehrere generische oder spezialisierte Prozessoren (oder „Verarbeitungsvorrichtungen“) umfassen, wie zum Beispiel Mikroprozessoren, digitale Signalprozessoren, kundenspezifische Prozessoren und freiprogrammierbare Feld-Gate-Arrays (FPGAs) und eindeutige gespeicherte Programmanweisungen (die sowohl Software als auch Firmware umfassen), die den einen oder mehrere Prozessoren steuern, um in Verbindung mit bestimmten Nicht-Prozessor-Schaltungen, einige, die meisten oder alle der Funktionen des Verfahrens und/oder der Vorrichtung, die hierin beschrieben werden, zu implementieren. Alternativ können einige oder alle Funktionen durch eine Zustandsmaschine implementiert werden, die über keine gespeicherten Programmanweisungen verfügt, oder in einer oder mehreren anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen (ASICs), in denen jede Funktion oder einige Kombinationen von bestimmten der Funktionen, als kundenspezifische Logik implementiert sind. Selbstverständlich kann eine Kombination der zwei Ansätze verwendet werden.

Darüber hinaus kann eine Ausführungsform als ein computerlesbares Speichermedium implementiert sein, das über einen darauf gespeicherten computerlesbaren Code zum Programmieren eines Computers (der zum Beispiel einen Prozessor umfasst) verfügt, um ein hierin beschriebenes und beanspruchtes Verfahren durchzuführen. Beispiele solcher computerlesbaren Speichermedien umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein: eine Festplatte, eine CD-ROM, eine optische Speichervorrichtung, eine magnetische Speichervorrichtung, einen ROM (Nur-Lese-Speicher), einen PROM (Programmierbarer Lesespeicher), einen EPROM (Löschbarer Programmierbarer Lesespeicher), einen EEPROM (Elektrisch Löschbarer Programmierbarer Lesespeicher) und einen Flash-Speicher. Weiterhin ist zu erwarten, dass ein Fachmann auf dem Gebiet, ungeachtet möglicher erheblicher Anstrengungen und einer großen Designauswahl, die zum Beispiel durch eine zur Verfügung stehende Zeit, der aktuellen Technologie und ökonomische Überlegungen begründet ist, geleitet durch die hierin offenbarten Konzepte und Prinzipien, ohne Weiteres in der Lage ist solche Softwareanweisungen und Programme und ICs mit minimalem Versuchsaufwand zu erzeugen.

Die Zusammenfassung der Offenbarung wird zur Verfügung gestellt, um dem Leser zu erlauben, die Natur der technischen Offenbarung schnell zu erkennen. Es wird mit dem Verständnis eingereicht, dass es nicht verwendet wird, um den Geist oder die Bedeutung der Ansprüche zu interpretieren oder zu begrenzen. Zusätzlich ist der vorangehenden ausführlichen Beschreibung zu entnehmen, dass verschiedene Merkmale in verschiedenen Ausführungsformen zusammengruppiert werden, um die Offenbarung zu straffen. Dieses Offenbarungsverfahren soll nicht als ein Reflektieren einer Intention interpretiert werden, dass die beanspruchten Ausführungsformen mehr Merkmale erfordern, als ausdrücklich in jedem Anspruch vorgetragen werden. Vielmehr liegt, wie aus den folgenden Ansprüchen hervorgeht, ein erfinderischer Gegenstand in weniger als allen Merkmalen einer einzelnen offenbarten Ausführungsform vor. Somit werden die folgenden Ansprüche hierdurch in die ausführliche Beschreibung integriert, wobei jeder Anspruch für sich alleine als ein getrennt beanspruchter Gegenstand steht.