Title:
Bildanzeigevorrichtung
Kind Code:
A1


Abstract:

In einer Bildanzeigevorrichtung berechnet eine Steuerung 10 einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 zwischen einem eigenen Fahrzeug 122 und einem nachfolgenden Fahrzeug 34. Wenn der berechnete Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 kleiner oder gleich einem eingestellten Wert LS ist, dann wird ein Bildausschneidewinkel θ1, der dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 entspricht, unter Verwendung einer Korrelation zwischen (i) einem räumlichen Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug und einem betreffenden Objekt und (ii) einem Bildausschneidewinkel berechnet. Die Steuerung 10 schneidet ein Ausschnittbild 40 basierend auf einem Ausschneiderahmen 42, der eine Größe entsprechend dem Bildausschneidewinkel θ1 besitzt, aus einem aufgenommenen Bild 36 aus. Das Anzeigebild 124 wird basierend auf dem Ausschnittbild 40 erzeugt und auf einer Anzeige 116 angezeigt. Diese Verarbeitung verringert einen Unterschied zwischen einer Größe eines auf der Anzeige angezeigten Anzeigeobjekts und einer Größe eines in einem optischen Innenspiegel zu reflektierenden Anzeigeobjekts und macht es dadurch für einen Fahrer einfach, ein Gefühl für den Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug zu erlangen. embedded image




Inventors:
Kochiya, Takumi (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Application Number:
DE102018100215A
Publication Date:
08/09/2018
Filing Date:
01/08/2018
Assignee:
TOYOTA JIDOSHA KABUSHIKI KAISHA (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
KUHNEN & WACKER Patent- und Rechtsanwaltsbüro PartG mbB, 85354, Freising, DE
Claims:
Bildanzeigevorrichtung (4; 104), umfassend:
eine Kamera (14), die ausgebildet ist, um ein Bild aufzunehmen, das eine Ansicht hinter einem Fahrzeug (2, 32) darstellt;
eine Rückansichtbild-Anzeigeeinheit (12), umfassend (i) eine Spiegelfläche, die ausgebildet ist, um eine Ansicht hinter dem Fahrzeug zu reflektieren, und (ii) eine Anzeige (24), die ausgebildet ist, um mindestens einen Teil eines von der Kamera (14) aufgenommenen Rückansichtbildes (36, 56) anzuzeigen;
eine Abstandserhalteeinrichtung (18), die ausgebildet ist, um einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) zwischen dem Fahrzeug (2, 32) und einem hinter dem Fahrzeug (2, 32) befindlichen nachfolgenden Fahrzeug (34) zu erhalten;
einen Ausschnittbilderzeuger (10), der ausgebildet ist, um ein Ausschnittbild (40, 60) basierend auf einem Sichtwinkelwert auszuschneiden, wobei das Ausschnittbild (40, 60) ein Teil des von der Kamera (14) aufgenommenen Rückansichtbildes (36, 56) ist, wobei der Sichtwinkelwert eine Größe des Ausschnittbildes (40, 60) bezogen auf eine Größe des Rückansichtbildes (36, 56) angibt; und
eine Anzeigesteuerung (10), die ausgebildet ist, um ein Anzeigebild (46, 66) basierend auf dem Ausschnittbild (40, 60) derart zu erzeugen, dass das Anzeigebild (46, 66) mit einer Größe eines Anzeigebereichs der Anzeige (24) übereinstimmt, wobei die Anzeigesteuerung (10) ausgebildet ist, um die Anzeige (24) zum Anzeigen des erzeugten Anzeigebildes (46, 66) auf dem Anzeigebereich der Anzeige (24) zu steuern,
wobei der Ausschnittbilderzeuger (10) ausgebildet ist, um basierend auf dem von der Abstandserhalteeinrichtung (18) erhaltenen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) den Sichtwinkelwert auf einen Sichtwinkelwert derart zu bestimmen, dass eine Größe des auf dem Anzeigebild (46, 66) anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs (34) gleich einer Größe des in der Spiegelfläche (22) zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs (34) ist.

Bildanzeigevorrichtung (4) nach Anspruch 1,
wobei die Anzeige (24) auf der Spiegelfläche (22) gebildet ist,
wobei die Spiegelfläche (22) umfasst: einen ersten Spiegelflächenabschnitt (24a), der auf einer Oberfläche der Anzeige (24) gebildet ist; und einen zweiten Spiegelflächenabschnitt (22a), der rund um den ersten Spiegelflächenabschnitt (24a) angeordnet ist, und
wobei die Rückansichtbild-Anzeigeeinheit (12) zwischen (i) einem Spiegelflächendarstellungszustand, in dem die Ansicht hinter dem Fahrzeug (2, 32) in dem ersten Spiegelflächenabschnitt (24a) und dem zweiten Spiegelflächenabschnitt (22a) reflektiert wird, und (ii) einem Anzeigedarstellungszustand, in dem die Ansicht hinter dem Fahrzeug (2, 32) auf der Anzeige (24) angezeigt wird, umschaltbar ist.

Bildanzeigevorrichtung (4) nach Anspruch 2,
wobei der Sichtwinkelwert, der einen Zustand herstellt, in dem eine Größe des in dem Anzeigedarstellungszustand angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs (34) gleich einer Größe des in dem Spiegelflächendarstellungszustand zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs (34) ist, basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) bestimmt wird,
wobei der Ausschnittbilderzeuger (10) ausgebildet ist, um den Sichtwinkelwert basierend auf dem von der Abstandserhalteeinrichtung (18) erhaltenen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) zu bestimmen und das Ausschnittbild (40, 60) basierend auf dem bestimmten Sichtwinkelwert zu erzeugen.

Bildanzeigevorrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Ausschnittbilderzeuger (10) ausgebildet ist, um dann, wenn der von der Abstandserhalteeinrichtung (18) erhaltene Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) kleiner oder gleich einem eingestellten Wert (LS) ist, den Sichtwinkelwert auf einen Sichtwinkelwert derart zu bestimmen, dass eine Größe des auf der Anzeige (24) anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs (34) gleich der Größe des in der Spiegelfläche (22) zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs (34) ist.

Bildanzeigevorrichtung (4) nach Anspruch 4, wobei der Sichtwinkelwert mit einer Abnahme des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands (L) zunimmt.

Bildanzeigevorrichtung (4) nach Anspruch 4, wobei der Ausschnittbilderzeuger (10) ausgebildet ist, um dann, wenn der von der Abstandserhalteeinrichtung (18) erhaltene Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) größer ist als der eingestellte Wert (LS), den Sichtwinkelwert auf einen Sichtwinkelwert zu bestimmen, der größer ist als ein erster Sichtwinkelwert (θα), welcher ein Sichtwinkelwert derart ist, dass die Größe des auf der Anzeige (24) anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs (34) gleich der Größe des in der Spiegelfläche (22) zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs (34) ist, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) gleich dem eingestellten Wert (LS) ist.

Bildanzeigevorrichtung (4) nach Anspruch 4,
wobei der Ausschnittbilderzeuger (10) ausgebildet ist, um dann, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) größer ist als der eingestellte Wert (LS), den Sichtwinkelwert auf einen voreingestellten Sichtwinkelwert zu bestimmen, der größer ist als ein erster Sichtwinkelwert (θα), welcher ein Sichtwinkelwert derart ist, dass die Größe des auf der Anzeige (24) anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs (34) gleich der Größe des in der Spiegelfläche (22) zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs (34) ist, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) gleich dem eingestellten Wert (LS) ist, und
wobei der voreingestellte Sichtwinkelwert ungeachtet des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands (L) konstant ist.

Bildanzeigevorrichtung (4) nach Anspruch 4, wobei der Bildausschneideerzeuger (10) ausgebildet ist, um dann, wenn das nachfolgende Fahrzeug (34) nicht erfasst wird, das Ausschnittbild (40, 60) basierend auf einem voreingestellten Sichtwinkelwert zu erzeugen, der größer ist als ein erster Sichtwinkelwert (θα), welcher ein Sichtwinkelwert derart ist, dass die Größe des auf der Anzeige (24) anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs (34) gleich der Größe des in der Spiegelfläche (22) zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs (34) ist, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) gleich dem eingestellten Wert (LS) ist.

Bildanzeigevorrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Abstandserhalteeinrichtung (18) ausgebildet ist, um als den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) zwischen dem Fahrzeug (2, 32) und dem nachfolgenden Fahrzeug (34), das dem Fahrzeug (2, 32) aus einer Mehrzahl von hinter dem Fahrzeug (2, 32) befindlichen nachfolgenden Fahrzeugen (34) am nächsten ist, zu erhalten.

Bildanzeigevorrichtung (104), umfassend:
eine Kamera (14), die ausgebildet ist, um ein Bild aufzunehmen, das eine Ansicht hinter einem Fahrzeug (122) darstellt;
eine Rückansichtbild-Anzeigeeinheit (12), umfassend eine Anzeige (116), die ausgebildet ist, um mindestens einen Teil eines von der Kamera (14) aufgenommenen Rückansichtbildes (36, 56) anzuzeigen;
eine Abstandserhalteeinrichtung (18), die ausgebildet ist, um einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) zwischen dem Fahrzeug (122) und einem hinter dem Fahrzeug (122) befindlichen nachfolgenden Fahrzeug (74) zu erhalten;
einen Ausschnittbilderzeuger (10), der ausgebildet ist, um ein Ausschnittbild (40, 60) basierend auf einem Sichtwinkelwert auszuschneiden, wobei das Ausschnittbild (40, 60) ein Teil des von der Kamera (14) aufgenommenen Rückansichtbildes (36, 56) ist, wobei der Sichtwinkelwert eine Größe des Ausschnittbildes (40, 60) bezogen auf eine Größe des Rückansichtbildes (36, 56) angibt; und
eine Anzeigesteuerung (10), die ausgebildet ist, um ein Anzeigebild (124, 126) basierend auf dem Ausschnittbild (40, 60) derart zu erzeugen, dass das Anzeigebild (124, 126) mit einer Größe eines Anzeigebereichs der Anzeige (116) übereinstimmt, wobei die Anzeigesteuerung (10) ausgebildet ist, um die Anzeige (116) zum Anzeigen des erzeugten Anzeigebildes (124, 126) auf dem Anzeigebereich der Anzeige (116) zu steuern,
wobei der Ausschnittbilderzeuger (10) ausgebildet ist, um den Sichtwinkelwert derart zu bestimmen, dass ein Sichtwinkelwert, der herangezogen wird, wenn der von der Abstandserhalteeinrichtung (18) erhaltene Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) ein erster Abstand (L1) ist, größer ist als ein Sichtwinkelwert, der herangezogen wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (L) ein zweiter Abstand (L2) ist, der größer ist als der erste Abstand.

Description:
HINTERGRUND

Die folgende Offenbarung betrifft eine Bildanzeigevorrichtung, die eine in einem Fahrgastraum angebrachte Anzeige beinhaltet und ausgebildet ist, um die Anzeige zum Anzeigen eines Bildes, das eine Ansicht hinter einem Fahrzeug darstellt, zu steuern.

Bekannt ist eine Bildanzeigevorrichtung, die eine in einem Fahrgastraum angebrachte Anzeige beinhaltet und ausgebildet ist, um die Anzeige zum Anzeigen eines Bildes, das von einer Kamera aufgenommen wurde und das eine Ansicht hinter einem Fahrzeug darstellt, zu steuern. Patentdokument 1 (japanische Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2012-116357) offenbart eine Bildanzeigevorrichtung, bei der ein Halbspiegel zwischen einer ersten Anzeige und einer zweiten Anzeige vorgesehen ist und ein auf der ersten Anzeige angezeigtes Bild und ein auf der zweiten Anzeige angezeigtes Bild auf den Halbspiegel projiziert werden. In dieser Bildanzeigevorrichtung überlappen die beiden auf den Halbspiegel projizierten Bilder einander mit einem Versatz, wodurch sie einem Bild, das von einem Fahrer gesehen wird, wenn der Fahrer auf den Halbspiegel blickt, einen Eindruck von Tiefe verleihen.

KURZFASSUNG

Bei der oben beschriebenen Bildanzeigevorrichtung ist die Kamera hinter einem optischen Innenspiegel in einer Front-Heck-Richtung (einer Längsrichtung) des Fahrzeugs angebracht. Somit kann sich je nach einem Abstand zwischen der Kamera und dem hinter dem Fahrzeug befindlichen Anzeigeobjekt die Größe eines auf der Anzeige angezeigten Anzeigeobjekts von jener des in dem optischen Innenspiegel reflektierten Anzeigeobjekts unterscheiden. Somit stellt es für den Fahrer, wenn er das auf der Anzeige angezeigte Bild betrachtet, mitunter ein Problem dar, ein Gefühl für den Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem Anzeigeobjekt zu erlangen.

Demgemäß betrifft ein Aspekt der Offenbarung eine Bildanzeigevorrichtung, die imstande ist, einen Unterschied zwischen der Größe eines auf einer Anzeige angezeigten Anzeigeobjekts und der Größe eines in einem optischen Innenspiegel reflektierten Anzeigeobjekts zu verringern, um das Problem eines die Anzeige betrachtenden Fahrers, ein Gefühl für den Abstand zwischen einem Fahrzeug und einem Anzeigeobjekt zu erlangen, zu verringern.

In einem Aspekt der Offenbarung umfasst eine Bildanzeigevorrichtung:

  • eine Kamera, die ausgebildet ist, um ein Bild aufzunehmen, das eine Ansicht hinter einem Fahrzeug darstellt;
  • eine Rückansichtbild-Anzeigeeinheit, umfassend (i) eine Spiegelfläche, die ausgebildet ist, um eine Ansicht hinter dem Fahrzeug zu reflektieren, und (ii) eine Anzeige, die ausgebildet ist, um mindestens einen Teil eines von der Kamera aufgenommenen Rückansichtbildes anzuzeigen;
  • eine Abstandserhalteeinrichtung, die ausgebildet ist, um einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem hinter dem Fahrzeug befindlichen nachfolgenden Fahrzeug zu erhalten;
  • einen Ausschnittbilderzeuger, der ausgebildet ist, um ein Ausschnittbild basierend auf einem Sichtwinkelwert auszuschneiden, wobei das Ausschnittbild ein Teil des von der Kamera aufgenommenen Rückansichtbildes ist, wobei der Sichtwinkelwert eine Größe des Ausschnittbildes bezogen auf eine Größe des Rückansichtbildes angibt; und
  • eine Anzeigesteuerung, die ausgebildet ist, um basierend auf dem Ausschnittbild ein Anzeigebild derart zu erzeugen, dass das Anzeigebild mit einer Größe eines Anzeigebereichs der Anzeige übereinstimmt, wobei die Anzeigesteuerung ausgebildet ist, um die Anzeige zum Anzeigen des erzeugten Anzeigebildes auf dem Anzeigebereich der Anzeige zu steuern,
  • wobei der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet ist, um basierend auf dem von der Abstandserhalteeinrichtung erhaltenen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand den Sichtwinkelwert auf einen Sichtwinkelwert derart zu bestimmen, dass eine Größe des auf dem Anzeigebild anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich einer Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist.

In dem Fall, in dem die Kamera hinter der Spiegelfläche vorgesehen ist, ist der Abstand zwischen der Kamera und dem nachfolgenden Fahrzeug geringer als der Abstand zwischen der Spiegelfläche und dem nachfolgenden Fahrzeug. Auch wird ein Teil des von der Kamera aufgenommenen Rückansichtbildes basierend auf dem Sichtwinkelwert ausgeschnitten, und das Ausschnittbild wird so auf der Anzeige angezeigt, dass es mit der Größe der Anzeige übereinstimmt. Somit bewirken einige Bildausschneidewinkelwerte, dass in dem Zustand, in dem das nachfolgende Fahrzeug mit dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand von dem Fahrzeug beabstandet ist, die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs von der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs verschieden ist. Die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs wird durch ein Verhältnis zwischen der Größe des nachfolgenden Fahrzeugs in dem Ausschnittbild und der Größe des Ausschnittbildes bestimmt. Das heißt, die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs wird durch den Sichtwinkelwert bestimmt, der die Größe des Ausschnittbildes bestimmt. Auch variiert der Unterschied zwischen der Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs und der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs je nach dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand. Bei der Bildanzeigevorrichtung bestimmt der Ausschnittbilderzeuger basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand den Sichtwinkelwert, der einen Zustand herstellt, in dem die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist. Diese Ausgestaltung verringert den Unterschied zwischen der Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs und der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs, was es ermöglicht, das Problem eines Fahrers, ein Gefühl für den Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug zu erlangen, zu verringern.

Bei der Bildanzeigevorrichtung ist die Anzeige auf der Spiegelfläche gebildet. Die Spiegelfläche umfasst: einen ersten Spiegelflächenabschnitt, der auf einer Oberfläche der Anzeige gebildet ist; und einen zweiten Spiegelflächenabschnitt, der rund um den ersten Spiegelflächenabschnitt angeordnet ist. Die Rückansichtbild-Anzeigeeinheit ist zwischen (i) einem Spiegelflächendarstellungszustand, in dem die Ansicht hinter dem Fahrzeug in dem ersten Spiegelflächenabschnitt und dem zweiten Spiegelflächenabschnitt reflektiert wird, und (ii) einem Anzeigedarstellungszustand, in dem die Ansicht hinter dem Fahrzeug auf der Anzeige angezeigt wird, umschaltbar.

Ein Anzeigezustand der Rückansichtbild-Anzeigeeinheit ist selektiv in einen aus dem Anzeigedarstellungszustand und dem Spiegelflächendarstellungszustand umschaltbar. Bei der Bildanzeigevorrichtung wird der Sichtwinkelwert derart angepasst, dass die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in der Spiegelfläche reflektierten nachfolgenden Fahrzeugs ist.

Bei der Bildanzeigevorrichtung wird der Sichtwinkelwert, der einen Zustand herstellt, in dem eine Größe des in dem Anzeigedarstellungszustand angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs und eine Größe des in dem Spiegelflächendarstellungszustand zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich sind, basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand bestimmt. Der Ausschnittbilderzeuger ist ausgebildet, um den Sichtwinkelwert basierend auf dem von der Abstandserhalteeinrichtung erhaltenen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zu bestimmen und das Ausschnittbild basierend auf dem bestimmten Sichtwinkelwert zu erzeugen.

Bei der wie oben beschrieben ausgebildeten Bildanzeigevorrichtung erhält der Ausschnittbilderzeuger den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand und bestimmt dadurch den Sichtwinkelwert, der den Zustand herstellt, in dem die Größe des in dem Anzeigedarstellungszustand angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in dem Spiegelflächendarstellungszustand zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist. Dieser Sichtwinkelwert kann durch Berechnen einer relativen Beziehung zwischen einem voreingestellten Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand und jedem der Sichtwinkelwerte und dann Verwenden des erhaltenen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zum Auswählen eines der Sichtwinkelwerte bestimmt werden. Alternativ kann der Sichtwinkelwert jedes Mal dann rechnerisch bestimmt werden, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand erhalten wird.

Bei der Bildanzeigevorrichtung ist der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet, um dann, wenn der von der Abstandserhalteeinrichtung erhaltene Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand kleiner oder gleich einem eingestellten Wert ist, den Sichtwinkelwert auf einen Sichtwinkelwert derart zu bestimmen, dass eine Größe des auf der Anzeige anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist.

Bei der Bildanzeigevorrichtung nimmt der Sichtwinkelwert mit einer Abnahme des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zu.

Unter der Annahme, dass der Sichtwinkelwert ungeachtet des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands konstant ist, nimmt ein Verhältnis zwischen der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs und der Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs mit einer Abnahme des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zu. Demgemäß kann die Ausgestaltung, bei der der Sichtwinkelwert mit einer Abnahme des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zunimmt, die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs zu der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich werden lassen.

Bei der Bildanzeigevorrichtung ist der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet, um dann, wenn der von der Abstandserhalteeinrichtung erhaltene Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand größer ist als der eingestellte Wert, den Sichtwinkelwert auf einen Sichtwinkelwert zu bestimmen, der größer ist als ein erster Sichtwinkelwert, welcher ein Sichtwinkelwert derart ist, dass die Größe des auf der Anzeige anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand gleich dem eingestellten Wert ist.

Bei der wie oben beschrieben ausgebildeten Bildanzeigevorrichtung wird dann, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand nicht kleiner oder gleich dem eingestellten Wert ist, der Sichtwinkelwert größer als der erste Sichtwinkelwert ausgelegt, so dass die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs kleiner ist als die Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand gleich dem eingestellten Wert ist. Wenn demgemäß der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand nicht kleiner oder gleich dem eingestellten Wert ist, dann kann die Anzeige eine Ansicht hinter dem Fahrzeug anzeigen, die breiter ist als jene, die in der Spiegelfläche reflektiert wird.

Bei der Bildanzeigevorrichtung ist der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet, um dann, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand größer ist als der eingestellte Wert, den Sichtwinkelwert auf einen voreingestellten Sichtwinkelwert zu bestimmen, der größer ist als ein erster Sichtwinkelwert, welcher ein Sichtwinkelwert derart ist, dass die Größe des auf der Anzeige anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand gleich dem eingestellten Wert ist. Der voreingestellte Sichtwinkelwert ist ungeachtet des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands konstant.

Da bei der wie oben beschrieben ausgebildeten Bildanzeigevorrichtung der konstante Sichtwinkelwert, der größer ist als der erste Sichtwinkelwert, für die Verarbeitung verwendet wird, ist es möglich, eine Ansicht hinter dem Fahrzeug zu erhalten, die breiter ist als jene, die in der Spiegelfläche reflektiert wird.

Bei der Bildanzeigevorrichtung ist der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet, um dann, wenn das nachfolgende Fahrzeug nicht erfasst wird, das Ausschnittbild basierend auf einem voreingestellten Sichtwinkelwert zu erzeugen, der größer ist als ein erster Sichtwinkelwert, welcher ein Sichtwinkelwert derart ist, dass die Größe des auf der Anzeige anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand gleich dem eingestellten Wert ist.

Bei der wie oben beschrieben ausgebildeten Bildanzeigevorrichtung wird das Ausschnittbild selbst in dem Fall, in dem das nachfolgende Fahrzeug nicht erfasst wird und der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand nicht erhalten wird, basierend auf dem eingestellten Sichtwinkelwert erzeugt, der größer ist als der erste Sichtwinkelwert. Demgemäß ist es möglich, in dem Fall, dass das nachfolgende Fahrzeug nicht erfasst wird, eine Ansicht hinter dem Fahrzeug zu erhalten, die breiter ist als jene, die in der Spiegelfläche reflektiert wird.

Bei der Bildanzeigevorrichtung ist die Abstandserhalteeinrichtung ausgebildet, um als den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug, das dem Fahrzeug aus einer Mehrzahl von hinter dem Fahrzeug befindlichen nachfolgenden Fahrzeugen am nächsten ist, zu erhalten.

Wenn bei der wie oben beschrieben ausgebildeten Bildanzeigevorrichtung beispielsweise der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem Fahrzeug, das auf einer bestimmten Fahrspur fährt, und einem nachfolgenden Fahrzeug, das auf einer Fahrspur neben der bestimmten Fahrspur fährt, geringer ist als der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem nachfolgenden Fahrzeug, das auf der bestimmten Fahrspur fährt, dann bestimmt die Steuerung den Sichtwinkelwert basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem fahrenden Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug, das auf der Fahrspur neben der bestimmten Fahrspur fährt. Wenn demgemäß das Fahrzeug beispielsweise einen Fahrspurwechsel zu der Fahrspur daneben vornimmt, dann ist es möglich, das Problem des Fahrers, einen Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem auf der Fahrspur daneben fahrenden nachfolgenden Fahrzeug zu erfassen, zu verringern.

In einem anderen Aspekt der Offenbarung umfasst eine Bildanzeigevorrichtung:

  • eine Kamera, die ausgebildet ist, um ein Bild aufzunehmen, das eine Ansicht hinter einem Fahrzeug darstellt;
  • eine Rückansichtbild-Anzeigeeinheit, umfassend eine Anzeige, die ausgebildet ist, um mindestens einen Teil eines von der Kamera aufgenommenen Rückansichtbildes anzuzeigen;
  • eine Abstandserhalteeinrichtung, die ausgebildet ist, um einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem hinter dem Fahrzeug befindlichen nachfolgenden Fahrzeug zu erhalten;
  • einen Ausschnittbilderzeuger, der ausgebildet ist, um ein Ausschnittbild basierend auf einem Sichtwinkelwert auszuschneiden, wobei das Ausschnittbild ein Teil des von der Kamera aufgenommenen Rückansichtbildes ist, wobei der Sichtwinkelwert eine Größe des Ausschnittbildes bezogen auf eine Größe des Rückansichtbildes angibt; und
  • eine Anzeigesteuerung, die ausgebildet ist, um ein Anzeigebild basierend auf dem Ausschnittbild derart zu erzeugen, dass das Anzeigebild mit einer Größe eines Anzeigebereichs der Anzeige übereinstimmt, wobei die Anzeigesteuerung ausgebildet ist, um die Anzeige zum Anzeigen des erzeugten Anzeigebildes auf dem Anzeigebereich der Anzeige zu steuern,
  • wobei der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet ist, um den Sichtwinkelwert derart zu bestimmen, dass ein Sichtwinkelwert, der herangezogen wird, wenn der von der Abstandserhalteeinrichtung erhaltene Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand ein erster Abstand ist, größer ist als ein Sichtwinkelwert, der herangezogen wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand ein zweiter Abstand ist, der größer ist als der erste Abstand.

Die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs wird basierend auf dem Sichtwinkelwert in einem Zustand bestimmt, in dem das nachfolgende Fahrzeug mit dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand von dem Fahrzeug beabstandet ist. Zwar beinhaltet die vorliegende Bildanzeigevorrichtung keinen Innenspiegel, der durch die Spiegelfläche gebildet wird, doch ist je nach dem Sichtwinkelwert die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs in manchen Fällen verschieden von der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs. Somit stellt es in dem Fall, in dem der Sichtwinkelwert konstant ist, für den Fahrer ein Problem dar, ein Gefühl für den Abstand zwischen dem momentan fahrenden Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug zu erlangen. Insbesondere ist dann, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug nahe dem Fahrzeug befindet, das heißt, wenn der erste Abstand und der zweite Abstand jeweils ein kleiner Wert sind, die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs in manchen Fällen größer als die Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs. Bei der Bildanzeigevorrichtung bestimmt der Ausschnittbilderzeuger den Sichtwinkelwert derart, dass der Sichtwinkelwert, der herangezogen wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der erste Abstand ist, größer ist als der Sichtwinkelwert, der herangezogen wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der zweite Abstand ist, der größer ist als der erste Abstand. Das heißt, der Sichtwinkelwert nimmt mit einer Abnahme des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zu. Wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der erste Abstand ist, dann nimmt die Größe des Ausschnittbildes mit einem Anstieg des Sichtwinkelwertes zu, und die Größe des nachfolgenden Fahrzeugs in dem Ausschnittbild nimmt bezogen auf das Ausschnittbild mit einem Anstieg des Sichtwinkelwertes ab. Das heißt, die auf der Anzeige angezeigte Größe des nachfolgenden Fahrzeugs nimmt mit einem Anstieg des Sichtwinkelwertes ab. Wenn demgemäß der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der erste Abstand ist, dann zeigt die Anzeige das Anzeigebild an, das basierend auf dem Sichtwinkelwert erzeugt wird, der größer ist als der Sichtwinkelwert, der herangezogen wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der zweite Abstand ist. Insbesondere wird in dem Fall, in dem der erste Abstand und der zweite Abstand jeweils ein kleiner Wert sind, die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs klein, was zu einem verringerten Unterschied zwischen der Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs und der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs führt. Demgemäß kann der Fahrer leicht ein Gefühl für den Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug erlangen.

WIRKUNGEN

In der vorliegenden Offenbarung wird ein Sichtwinkelwert basierend auf einem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen einem Fahrzeug und einem nachfolgenden Fahrzeug verändert. Diese Ausgestaltung verringert ein Problem eines Fahrers, ein Gefühl für einen Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug zu erlangen.

BEANSPRUCHBARE ERFINDUNGEN

Formen der Erfindung, die von dem vorliegenden Anmelder als beanspruchbar erkannt werden, werden anhand von Beispielen beschrieben. Die Erfindungen können nachstehend als „beanspruchbare Erfindungen“ bezeichnet werden und beinhalten mindestens die in den angehängten Ansprüchen definierte Erfindung. Jedoch können die Erfindungen ferner eine Erfindung eines Konzepts, das dem Konzept der in den angehängten Ansprüchen definierten Erfindung untergeordnet oder übergeordnet ist, und/oder eine Erfindung eines Konzepts beinhalten, das von dem Konzept der in den angehängten Ansprüchen definierten Erfindung verschieden ist. Zum einfachen Verständnis der Erfindung sind die Formen wie die angehängten Ansprüche nummeriert und sind gegebenenfalls von (einer) anderen Form(en) abhängig. Es sollte verstanden werden, dass Kombinationen von Merkmalen der beanspruchbaren Erfindungen nicht auf jene der folgenden Formen beschränkt sind. Das heißt, die beanspruchbaren Erfindungen sind unter Berücksichtigung z.B. der Beschreibung im Anschluss an jede Form, die Beschreibung der Ausführungsformen und herkömmlicher Techniken auszulegen, und sofern die beanspruchbaren Erfindungen auf diese Weise ausgelegt werden, ist jede der folgenden Formen mit einem oder mehreren hinzugefügten Merkmalen implementierbar, oder eines oder mehrere einer Mehrzahl von Merkmalen, die in einer der folgenden Formen beinhaltet sind, sind nicht notwendigerweise überhaupt vorgesehen.

(1) Bildanzeigevorrichtung, umfassend:

  • eine Kamera, die ausgebildet ist, um ein Bild aufzunehmen, das eine Ansicht hinter einem Fahrzeug darstellt;
  • eine Rückansichtbild-Anzeigeeinheit, umfassend (i) eine Spiegelfläche, die ausgebildet ist, um eine Ansicht hinter dem Fahrzeug zu reflektieren, und (ii) eine Anzeige, die ausgebildet ist, um mindestens einen Teil eines von der Kamera aufgenommenen Rückansichtbildes anzuzeigen;
  • eine Abstandserhalteeinrichtung, die ausgebildet ist, um einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem hinter dem Fahrzeug befindlichen nachfolgenden Fahrzeug zu erhalten;
  • einen Ausschnittbilderzeuger, der ausgebildet ist, um ein Ausschnittbild basierend auf einem Sichtwinkelwert auszuschneiden, wobei das Ausschnittbild ein Teil des von der Kamera aufgenommenen Rückansichtbildes ist, wobei der Sichtwinkelwert eine Größe des Ausschnittbildes bezogen auf eine Größe des Rückansichtbildes angibt; und
  • eine Anzeigesteuerung, die ausgebildet ist, um ein Anzeigebild basierend auf dem Ausschnittbild derart zu erzeugen, dass das Anzeigebild mit einer Größe eines Anzeigebereichs der Anzeige übereinstimmt, wobei die Anzeigesteuerung ausgebildet ist, um die Anzeige zum Anzeigen des erzeugten Anzeigebildes auf dem Anzeigebereich der Anzeige zu steuern,
  • wobei der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet ist, um basierend auf dem von der Abstandserhalteeinrichtung erhaltenen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand den Sichtwinkelwert auf einen Sichtwinkelwert derart zu bestimmen, dass eine Größe des auf dem Anzeigebild anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich einer Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist.

In dem Fall, in dem die Kamera hinter der Spiegelfläche vorgesehen ist, ist der Abstand zwischen der Kamera und dem nachfolgenden Fahrzeug geringer als der Abstand zwischen der Spiegelfläche und dem nachfolgenden Fahrzeug. Auch wird ein Teil des von der Kamera aufgenommenen Rückansichtbildes basierend auf dem Sichtwinkelwert ausgeschnitten, und das Ausschnittbild wird auf der Anzeige so angezeigt, dass es mit der Größe der Anzeige übereinstimmt. Somit bewirken einige Bildausschneidewinkelwerte, dass in dem Zustand, in dem das nachfolgende Fahrzeug mit dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand von dem Fahrzeug beabstandet ist, die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs von der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs verschieden ist. Die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs wird durch ein Verhältnis zwischen der Größe des nachfolgenden Fahrzeugs in dem Ausschnittbild und der Größe des Ausschnittbildes bestimmt. Das heißt, die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs wird durch den Sichtwinkelwert bestimmt, der die Größe des Ausschnittbildes bestimmt. Auch variiert der Unterschied zwischen der Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs und der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs je nach dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand. Bei der Bildanzeigevorrichtung bestimmt der Ausschnittbilderzeuger basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand den Sichtwinkelwert, der einen Zustand herstellt, in dem die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist. Diese Ausgestaltung verringert den Unterschied zwischen der Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs und der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs, was es ermöglicht, das Problem eines Fahrers, ein Gefühl für den Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug zu erlangen, zu verringern.

(2) Bildanzeigevorrichtung nach der obigen Form (1),

  • wobei die Anzeige auf der Spiegelfläche gebildet ist,
  • wobei die Spiegelfläche umfasst: einen ersten Spiegelflächenabschnitt, der auf einer Oberfläche der Anzeige gebildet ist; und einen zweiten Spiegelflächenabschnitt, der rund um den ersten Spiegelflächenabschnitt angeordnet ist, und
  • wobei die Rückansichtbild-Anzeigeeinheit zwischen (i) einem Spiegelflächendarstellungszustand, in dem die Ansicht hinter dem Fahrzeug in dem ersten Spiegelflächenabschnitt und dem zweiten Spiegelflächenabschnitt reflektiert wird, und (ii) einem Anzeigedarstellungszustand, in dem die Ansicht hinter dem Fahrzeug auf der Anzeige angezeigt wird, umschaltbar ist.

Ein Anzeigezustand der Rückansichtbild-Anzeigeeinheit ist selektiv in einen aus dem Anzeigedarstellungszustand und dem Spiegelflächendarstellungszustand umschaltbar. Bei der Bildanzeigevorrichtung wird der Sichtwinkelwert derart angepasst, dass die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in der Spiegelfläche reflektierten nachfolgenden Fahrzeugs ist.

(3) Bildanzeigevorrichtung nach der obigen Form (2),

  • wobei der Sichtwinkelwert, der einen Zustand herstellt, in dem eine Größe des in dem Anzeigedarstellungszustand angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs und eine Größe des in dem Spiegelflächendarstellungszustand zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich sind, basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand bestimmt wird,
  • wobei der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet ist, um den Sichtwinkelwert basierend auf dem von der Abstandserhalteeinrichtung erhaltenen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zu bestimmen und das Ausschnittbild basierend auf dem bestimmten Sichtwinkelwert zu erzeugen.

Bei der wie oben beschrieben ausgebildeten Bildanzeigevorrichtung erhält der Ausschnittbilderzeuger den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand und bestimmt dadurch den Sichtwinkelwert, der den Zustand herstellt, in dem die Größe des in dem Anzeigedarstellungszustand angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in dem Spiegelflächendarstellungszustand zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist. Dieser Sichtwinkelwert kann durch Berechnen einer relativen Beziehung zwischen einem voreingestellten Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand und jedem der Sichtwinkelwerte und dann Verwenden des erhaltenen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zum Auswählen eines der Sichtwinkelwerte bestimmt werden. Alternativ kann der Sichtwinkelwert jedes Mal dann rechnerisch bestimmt werden, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand erhalten wird.

(4) Bildanzeigevorrichtung nach einer der obigen Formen (1) bis (3), wobei der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet ist, um dann, wenn der von der Abstandserhalteeinrichtung erhaltene Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand kleiner oder gleich einem eingestellten Wert ist, den Sichtwinkelwert auf einen Sichtwinkelwert derart zu bestimmen, dass eine Größe des auf der Anzeige anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist.

(5) Bildanzeigevorrichtung nach der obigen Form (4), wobei der Sichtwinkelwert mit einer Abnahme des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zunimmt.

Unter der Annahme, dass der Sichtwinkelwert ungeachtet des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands konstant ist, nimmt ein Verhältnis zwischen der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs und der Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs mit einer Abnahme des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zu. Demgemäß kann die Ausgestaltung, bei der der Sichtwinkelwert mit einer Abnahme des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zunimmt, die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs gleichsetzen zu der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs.

(6) Bildanzeigevorrichtung nach der obigen Form (4), wobei der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet ist, um dann, wenn der von der Abstandserhalteeinrichtung erhaltene Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand größer ist als der eingestellte Wert, den Sichtwinkelwert auf einen Sichtwinkelwert zu bestimmen, der größer ist als ein erster Sichtwinkelwert, welcher ein Sichtwinkelwert derart ist, dass die Größe des auf der Anzeige anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand gleich dem eingestellten Wert ist.

Bei der wie oben beschrieben ausgebildeten Bildanzeigevorrichtung wird dann, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand nicht kleiner oder gleich dem eingestellten Wert ist, der Sichtwinkelwert größer als der erste Sichtwinkelwert ausgelegt, so dass die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs kleiner ist als die Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand gleich dem eingestellten Wert ist. Wenn demgemäß der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand nicht kleiner oder gleich dem eingestellten Wert ist, dann kann die Anzeige eine Ansicht hinter dem Fahrzeug anzeigen, die breiter ist als jene, die in der Spiegelfläche reflektiert wird.

(7) Bildanzeigevorrichtung nach der obigen Form (4),

  • wobei der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet ist, um dann, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand größer ist als der eingestellte Wert, den Sichtwinkelwert auf einen voreingestellten Sichtwinkelwert zu bestimmen, der größer ist als ein erster Sichtwinkelwert, welcher ein Sichtwinkelwert derart ist, dass die Größe des auf der Anzeige anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand gleich dem eingestellten Wert ist, und
  • wobei der voreingestellte Sichtwinkelwert ungeachtet des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands konstant ist.

Da bei der wie oben beschrieben ausgebildeten Bildanzeigevorrichtung der konstante Sichtwinkelwert, der größer ist als der erste Sichtwinkelwert, für die Verarbeitung verwendet wird, ist es möglich, eine Ansicht hinter dem Fahrzeug zu erhalten, die breiter ist als jene, die in der Spiegelfläche reflektiert wird.

(8) Bildanzeigevorrichtung nach der obigen Form (4),

  • wobei der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet ist, um dann, wenn das nachfolgende Fahrzeug nicht erfasst wird, das Ausschnittbild basierend auf einem voreingestellten Sichtwinkelwert zu erzeugen, der größer ist als ein erster Sichtwinkelwert, welcher ein Sichtwinkelwert derart ist, dass die Größe des auf der Anzeige anzuzeigenden nachfolgenden Fahrzeugs gleich der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs ist, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand gleich dem eingestellten Wert ist.

Bei der wie oben beschrieben ausgebildeten Bildanzeigevorrichtung wird das Ausschnittbild selbst in dem Fall, in dem das nachfolgende Fahrzeug nicht erfasst wird und der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand nicht erhalten wird, basierend auf dem eingestellten Sichtwinkelwert erzeugt, der größer ist als der erste Sichtwinkelwert. Demgemäß ist es möglich, in dem Fall, in dem das nachfolgende Fahrzeug nicht erfasst wird, eine Ansicht hinter dem Fahrzeug zu erhalten, die breiter ist als jene, die in der Spiegelfläche reflektiert wird.

(9) Bildanzeigevorrichtung nach einer der obigen Formen (1) bis (8), wobei die Abstandserhalteeinrichtung ausgebildet ist, um als den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug, das dem Fahrzeug aus einer Mehrzahl von hinter dem Fahrzeug befindlichen nachfolgenden Fahrzeugen am nächsten ist, zu erhalten.

Wenn bei der wie oben beschrieben ausgebildeten Bildanzeigevorrichtung beispielsweise der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem Fahrzeug, das auf einer bestimmten Fahrspur fährt, und einem nachfolgenden Fahrzeug, das auf einer Fahrspur neben der bestimmten Fahrspur fährt, kleiner ist als der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem nachfolgenden Fahrzeug, das auf der bestimmten Fahrspur fährt, dann bestimmt die Steuerung den Sichtwinkelwert basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem fahrenden Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug, das auf der Fahrspur neben der bestimmten Fahrspur fährt. Wenn demgemäß das Fahrzeug beispielsweise einen Fahrspurwechsel zu der Fahrspur daneben vornimmt, dann ist es möglich, das Problem des Fahrers, den Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem auf der Fahrspur daneben fahrenden nachfolgenden Fahrzeug zu erfassen, zu verringern.

(10) Bildanzeigevorrichtung, umfassend:

  • eine Kamera, die ausgebildet ist, um ein Bild aufzunehmen, das eine Ansicht hinter einem Fahrzeug darstellt;
  • eine Rückansichtbild-Anzeigeeinheit, umfassend eine Anzeige, die ausgebildet ist, um mindestens einen Teil eines von der Kamera aufgenommenen Rückansichtbildes anzuzeigen;
  • eine Abstandserhalteeinrichtung, die ausgebildet ist, um einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem hinter dem Fahrzeug befindlichen nachfolgenden Fahrzeug zu erhalten;
  • einen Ausschnittbilderzeuger, der ausgebildet ist, um ein Ausschnittbild basierend auf einem Sichtwinkelwert auszuschneiden, wobei das Ausschnittbild ein Teil des von der Kamera aufgenommenen Rückansichtbildes ist, wobei der Sichtwinkelwert eine Größe des Ausschnittbildes bezogen auf eine Größe des Rückansichtbildes angibt; und
  • eine Anzeigesteuerung, die ausgebildet ist, um ein Anzeigebild basierend auf dem Ausschnittbild derart zu erzeugen, dass das Anzeigebild mit einer Größe eines Anzeigebereichs der Anzeige übereinstimmt, wobei die Anzeigesteuerung ausgebildet ist, um die Anzeige zum Anzeigen des erzeugten Anzeigebildes auf dem Anzeigebereich der Anzeige zu steuern,
  • wobei der Ausschnittbilderzeuger ausgebildet ist, um den Sichtwinkelwert derart zu bestimmen, dass ein Sichtwinkelwert, der herangezogen wird, wenn der von der Abstandserhalteeinrichtung erhaltene Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand ein erster Abstand ist, größer ist als ein Sichtwinkelwert, der herangezogen wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand ein zweiter Abstand ist, der größer ist als der erste Abstand.

Die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs wird basierend auf dem Sichtwinkelwert in einem Zustand bestimmt, in dem das nachfolgende Fahrzeug mit dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand von dem Fahrzeug beabstandet ist. Zwar beinhaltet die vorliegende Bildanzeigevorrichtung keinen Innenspiegel, der durch die Spiegelfläche gebildet wird, doch ist je nach dem Sichtwinkelwert die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs in manchen Fällen verschieden von der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs. Somit stellt es in dem Fall, in dem der Sichtwinkelwert konstant ist, für den Fahrer ein Problem dar, ein Gefühl für den Abstand zwischen dem momentan fahrenden Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug zu erlangen. Insbesondere ist dann, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug nahe dem Fahrzeug befindet, das heißt, wenn der erste Abstand und der zweite Abstand jeweils ein kleiner Wert sind, die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs in manchen Fällen größer als die Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs. Bei der Bildanzeigevorrichtung bestimmt der Ausschnittbilderzeuger den Sichtwinkelwert derart, dass der Sichtwinkelwert, der herangezogen wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der erste Abstand ist, größer ist als der Sichtwinkelwert, der herangezogen wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der zweite Abstand ist, der größer ist als der erste Abstand. Das heißt, der Sichtwinkelwert nimmt mit einer Abnahme des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zu. Wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der erste Abstand ist, dann nimmt die Größe des Ausschnittbildes mit einem Anstieg des Sichtwinkelwertes zu, und die Größe des nachfolgenden Fahrzeugs in dem Ausschnittbild nimmt bezogen auf das Ausschnittbild mit einem Anstieg des Sichtwinkelwertes ab. Das heißt, die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs nimmt mit einem Anstieg des Sichtwinkelwertes ab. Wenn demgemäß der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der erste Abstand ist, dann zeigt die Anzeige das Anzeigebild an, das basierend auf dem Sichtwinkelwert erzeugt wird, der größer ist als der Sichtwinkelwert, der herangezogen wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der zweite Abstand ist. Insbesondere wird in dem Fall, in dem der erste Abstand und der zweite Abstand jeweils ein kleiner Wert sind, die Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs klein, was zu einem verringerten Unterschied zwischen der Größe des auf der Anzeige angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs und der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs führt. Demgemäß kann der Fahrer leicht ein Gefühl für den Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug erlangen.

Figurenliste

Die Aufgaben, Merkmale, Vorteile und die technische sowie wirtschaftliche Bedeutung der vorliegenden Offenbarung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der Ausführungsformen in Zusammenschau mit den begleitenden Zeichnungen besser verständlich. Es zeigt:

  • 1 eine Ansicht, die einen Gesamtaufbau eines Fahrzeugs, in dem eine Bildanzeigevorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform eingebaut ist, veranschaulicht;
  • 2 eine schematische Ansicht, die die elektrische Anbindung einer Steuerung in der ersten Ausführungsform veranschaulicht;
  • 3A eine Ansicht eines eigenen Fahrzeugs und nachfolgender Fahrzeuge, die auf einer Heckseite des eigenen Fahrzeugs fahren, mit dem eigenen Fahrzeug und den nachfolgenden Fahrzeugen in Draufsicht;
  • 3B eine Ansicht eines Bildes, das aufgenommen wird, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug an einer Position P1 in 3A befindet;
  • 3C eine Ansicht einer rückwärtigen Anzeigevorrichtung in einem Anzeigedarstellungszustand;
  • 3D eine Ansicht der rückwärtigen Anzeigevorrichtung in einem Spiegelflächendarstellungszustand;
  • 4A eine Ansicht des eigenen Fahrzeugs und des nachfolgenden Fahrzeugs, das auf einer Heckseite des eigenen Fahrzeugs fährt, mit dem eigenen Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug in Draufsicht;
  • 4B eine Ansicht eines Bildes, das aufgenommen wird, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug an einer Position P3 in 4 befindet;
  • 4C eine Ansicht der rückwärtigen Anzeigevorrichtung in dem Anzeigedarstellungszustand;
  • 4D eine Ansicht der rückwärtigen Anzeigevorrichtung in dem Spiegelflächendarstellungszustand;
  • 5 ein Flussdiagramm, das eine von der Steuerung in der ersten Ausführungsform ausgeführte Bildausschneideverarbeitung veranschaulicht;
  • 6 eine Ansicht des eigenen Fahrzeugs und der nachfolgenden Fahrzeuge, die auf einer Heckseite des eigenen Fahrzeugs fahren, mit dem eigenen Fahrzeug und den nachfolgenden Fahrzeugen in Draufsicht;
  • 7 eine Ansicht, die einen Gesamtaufbau eines Fahrzeugs veranschaulicht, in dem eine Bildanzeigevorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform eingebaut ist;
  • 8 eine schematische Ansicht, die eine elektrische Anbindung der Steuerung in der zweiten Ausführungsform veranschaulicht;
  • 9A eine Ansicht eines eigenen Fahrzeugs und der nachfolgenden Fahrzeuge, die auf einer Heckseite des eigenen Fahrzeugs fahren, mit dem eigenen Fahrzeug und den nachfolgenden Fahrzeugen in Draufsicht;
  • 9B eine Ansicht eines Bildes, das aufgenommen wird, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug an einer Position P1 in 9A befindet;
  • 9C eine Ansicht eines Bildes, das aufgenommen wird, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug an einer Position P3 in 9A befindet;
  • 9D eine Ansicht der rückwärtigen Anzeigevorrichtung, die ein Anzeigebild anzeigt, das aus einem in 9B veranschaulichten aufgenommenen Bild erzeugt wird;
  • 9E eine Ansicht der rückwärtigen Anzeigevorrichtung, die ein Anzeigebild anzeigt, das aus einem in 9C veranschaulichten aufgenommenen Bild erzeugt wird; und
  • 10 ein Flussdiagramm, das eine von der Steuerung in der zweiten Ausführungsform ausgeführte Bildverarbeitung veranschaulicht.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Nachstehend werden Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

1 ist eine Ansicht eines Fahrzeugs 2, in dem eine Bildanzeigevorrichtung 4 gemäß einer ersten Ausführungsform eingebaut ist. 2 ist eine schematische Ansicht eines Gesamtaufbaus der Bildanzeigevorrichtung 4 gemäß der ersten Ausführungsform. Wie in 1 veranschaulicht, beinhaltet die an dem Fahrzeug 2 installierte Bildanzeigevorrichtung 4 eine Steuerung 10, eine rückwärtige Anzeigevorrichtung 12, eine Kamera 14, ein Radar 18 und einen Anzeigeumschaltschalter 20. Wie in 1 veranschaulicht, ist die Front-Heck-Richtung in Bezug auf die Fahrtrichtung des Fahrzeugs 2 definiert.

Die Steuerung 10 beinhaltet eine CPU, ein ROM, ein EEPROM, ein RAM, verschiedene integrierte Schaltungen (ICs) und Kommunikationsschnittstellen. Die CPU führt verschiedene Arten von Steuerung durch, indem sie in dem ROM gespeicherte Programme ausführt. Vorrichtungen, die kommunizierend mit der Steuerung 10 verbunden sind, beinhalten die Kamera 14, das Radar 18, den Anzeigeumschaltschalter 20 und eine Anzeige 24, welche nachstehend beschrieben werden. Die Steuerung 10 schneidet einen Teil eines von der Kamera 14 aufgenommenen Bildes aus, erzeugt ein Anzeigebild und zeigt das erzeugte Anzeigebild auf der Anzeige 24 an. Diese Bildausschneideverarbeitung zum Ausschneiden eines Teils des aufgenommenen Bildes wird jedes Mal dann ausgeführt, wenn eine vorbestimmte Zeitdauer verstrichen ist, nachdem die Steuerung 10 ein EIN-Signal von dem Anzeigeumschaltschalter 20 empfangen hat. Die Bildausschneideverarbeitung wird später im Detail beschreiben.

Die rückwärtige Anzeigevorrichtung 12 ist an einem Dachabschnitt angebracht, der einen Fahrgastraum definiert. Die rückwärtige Anzeigevorrichtung 12 ist vor einem Fahrersitz und zwischen dem Fahrersitz und einem Beifahrersitz angeordnet. Die rückwärtige Anzeigevorrichtung 12 beinhaltet eine Spiegelfläche 22, die Anzeige 24 und einen Rahmen 26. Die Spiegelfläche 22 besitzt im Wesentlichen die gleiche Größe wie der Rahmen 26 und ist in den Rahmen 26 eingepasst. Die Spiegelfläche 22 reflektiert eine Ansicht hinter dem Fahrzeug 2. Die Anzeige 24 ist in einem Teil der Spiegelfläche 22 gebildet. Die Anzeige 24 ist von kleinerer Größe als die Spiegelfläche 22 und ist im Wesentlichen in der Mitte der Spiegelfläche angeordnet (siehe 3C). Das heißt, die Spiegelfläche 22 beinhaltet: einen Spiegelflächenabschnitt 24a, der auf einer Oberfläche der Anzeige 24 gebildet ist; und einen Spiegelflächenabschnitt 22a, der sich rund um die Anzeige 24 befindet. Die Anzeige 24 zeigt das von der Steuerung 10 erzeugte Anzeigebild an.

In einem Zustand (einem Spiegelflächendarstellungszustand), in dem die Anzeige 24 nicht betrieben wird, dienen der Spiegelflächenabschnitt 24a und der Spiegelflächenabschnitt 22a jeweils als ein optischer Spiegel. In einem Zustand (einem Anzeigedarstellungszustand), in dem die Anzeige 24 betrieben wird, wird das Bild auf der Anzeige 24 angezeigt und ist für einen Fahrer sichtbar.

Die Kamera 14 ist an einem hinteren Endabschnitt des Dachabschnitts des Fahrzeugs 2 oder an einem hinteren Endabschnitt des Fahrzeugs 2 vorgesehen, um mindestens ein Bild in einem Bereich sichtbaren Lichts aufzunehmen. Ein Beispiel für die Kamera 14 ist eine Kamera mit ladungsgekoppelter Vorrichtung (CCD). Die Kamera 14 nimmt ein Bild auf, das eine Ansicht hinter dem Fahrzeug 2 darstellt, und erzeugt Bilddaten basierend auf dem Bild. Die Kamera 14 überträgt die erzeugten Bilddaten an die Steuerung 10. Das von der Kamera 14 aufgenommene Bild enthält beispielsweise eine Fahrspur und nachfolgende Fahrzeuge hinter dem Fahrzeug 2. Das Radar 18 ist an dem hinteren Endabschnitt des Fahrzeugs angeordnet, um Objekte nahe dem Fahrzeug zu erfassen. Ein Beispiel für das Radar 18 ist ein Millimeterwellenradar, das ausgebildet ist, um zum Erfassen von Objekten rund um das Fahrzeug Millimeterwellen an die Umgebung des Fahrzeugs abzustrahlen. Das Radar 18 erfasst einen Abstand zwischen dem erfassten Objekt und dem Fahrzeug und erfasst eine Position sowie eine Geschwindigkeit des erfassten Objekts relativ zu dem Fahrzeug. Das Radar 18 überträgt in Übereinstimmung mit den erfassten Werten ein Signal an die Steuerung 10. In der vorliegenden Ausführungsform erfasst das Radar 18 einen Abstand zwischen dem Fahrzeug 2 und dem hinter dem Fahrzeug 2 befindlichen oder fahrenden nachfolgenden Fahrzeug.

Der Anzeigeumschaltschalter 20 ist an dem Rahmen 26 vorgesehen.

Als Nächstes wird eine von der Steuerung 10 ausgeführte Bildverarbeitung erläutert. 3A ist eine Ansicht eines momentan fahrenden eigenen Fahrzeugs 32 und eines hinter dem eigenen Fahrzeug 32 fahrenden nachfolgenden Fahrzeugs 34, mit dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 in Draufsicht. 3B ist eine Ansicht eines Bildes 36, das von der Kamera 14 des eigenen Fahrzeugs 32 aufgenommen wird, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an einer Position P1 in 3A befindet. 3C ist eine Ansicht der Anzeige 24, die ein aus dem aufgenommenen Bild 36 erzeugtes Anzeigebild 46 anzeigt. 3D ist eine Ansicht eines Bildes, das in der Spiegelfläche 22 des eigenen Fahrzeugs 32 zu reflektieren ist, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P1 in 3A befindet.

In 3A definieren Begrenzungslinien X1 einen Ausschneidebereich, der von einem Bildausschneidewinkel θ1 der Kamera 14 des eigenen Fahrzeugs 32 bestimmt wird. Begrenzungslinien X2 definieren einen Ausschneidebereich, der von einem Bildausschneidewinkel θ2 bestimmt wird. Begrenzungslinien Xα definieren einen Ausschneidebereich, der von einem Bildausschneidewinkel θα bestimmt wird. Begrenzungslinien Y, die in den Einpunkt-Kettenlinien angegeben sind, definieren einen optischen Sichtbereich, der von einem optischen Sichtwinkel φ (einem optischen Sichtfeld) der Spiegelfläche 22 des eigenen Fahrzeugs 32 bestimmt wird. Der Bildausschneidewinkel bestimmt die Größe eines Ausschneiderahmens in Bezug auf das von der Kamera 14 aufgenommene Bild, das heißt, der Bildausschneidewinkel bestimmt die Größe eines Ausschnittbildes in Bezug auf das aufgenommene Bild. Dabei ist, wie in 3A und 3B veranschaulicht, der Bildausschneidewinkel ein Wert, der einen Winkel bezogen auf die Kamera 14 angibt, unter dem das Ausschnittbild als ein Teil des aufgenommenen Bildes aus dem aufgenommenen Bild ausgeschnitten wird. Eine Grenze zwischen einem Teil des aufgenommenen Bildes, der als das Ausschnittbild auszuschneiden ist, und einem Teil des aufgenommenen Bildes, der nicht als das Ausschnittbild auszuschneiden ist, ist durch die Begrenzungslinien in 3A definiert. Somit wird der Bildausschneidewinkel durch einen Winkel zwischen zwei Begrenzungslinien repräsentiert, die sich von der Kamera 14 erstrecken. Da, wie in 3A und 3B veranschaulicht, die Grenze zwischen dem Teil des aufgenommenen Bildes, der auszuschneiden ist, und dem Teil des aufgenommenen Bildes, der nicht auszuschneiden ist, mit einem Anstieg des Bildausschneidewinkels um einen größeren Betrag nach außen bewegt wird, nimmt die Größe des Ausschnittbildes bezogen auf die Größe des aufgenommenen Bildes mit einem Anstieg des Bildausschneidewinkels zu. Bei dieser Zunahme nimmt die Größe des Ausschneiderahmens mit einem konstanten Aspektverhältnis zu. Dieses Aspektverhältnis ist gleich jenem der Anzeige 24.

Der optische Sichtwinkel φ (das optische Sichtfeld) gibt einen Teil der Ansicht hinter dem Fahrzeug 2 an, der in der Spiegelfläche 22 reflektiert wird. Der optische Sichtwinkel φ wird durch den Winkel zwischen den beiden Begrenzungslinien Y repräsentiert, die sich von der Spiegelfläche 22 erstrecken. Jede der Begrenzungslinien Y gibt eine Grenze an zwischen einem Teil der Ansicht hinter dem Fahrzeug 2, welche in der Spiegelfläche 22 reflektiert wird, und einem Teil der Ansicht hinter dem Fahrzeug 2, welche nicht in der Spiegelfläche 22 reflektiert wird, wenn der Fahrer des eigenen Fahrzeugs 32 auf die Spiegelfläche 22 blickt. Das heißt, ein Objekt, das in einer Fläche zwischen den beiden Begrenzungslinien X1 vorhanden ist, ist in einem Ausschnittbild 40 enthalten, und ein Objekt, das in einer Fläche zwischen den beiden Begrenzungslinien Y vorhanden ist, wird in der Spiegelfläche 22 reflektiert (siehe 3D). Ein Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34, das sich an der Position P1 befindet, ist als ein Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 definiert. Ein Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34, das sich an einer Position P2 befindet, ist als ein Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L2 definiert. Das nachfolgende Fahrzeug 34, das sich an der Position P1 befindet, ist als das nachfolgende Fahrzeug 34 (P1) definiert. Das nachfolgende Fahrzeug 34, das sich an der Position P2 befindet, ist als das nachfolgende Fahrzeug 34 (P2) definiert.

Die Steuerung 10 bestimmt den Bildausschneidewinkel basierend auf einem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 und schneidet als das Ausschnittbild einen Teil des aufgenommenen Bildes aus, der sich innerhalb des Ausschneiderahmens befindet, der die Größe entsprechend dem bestimmten Bildausschneidewinkel aufweist. Die Steuerung 10 erzeugt dann das Anzeigebild aus dem Ausschnittbild, so dass das Anzeigebild mit der Größe der Anzeige 24 übereinstimmt. Die Steuerung 10 zeigt dann das erzeugte Anzeigebild auf der Anzeige 24 an. Der Bildausschneidewinkel wird basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 bestimmt. Wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand kleiner oder gleich einem eingestellten Wert LS ist, dann bestimmt die Steuerung 10 als den Bildausschneidewinkel einen basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand berechneten Bildausschneidewinkel. Wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand größer ist als der eingestellte Wert LS, dann bestimmt die Steuerung 10 einen vorbestimmten eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 als den Bildausschneidewinkel.

Der eingestellte Wert LS wird vorab als ein Abstand eingestellt, für den bestimmt wird, dass keine Notwendigkeit besteht, ein genaues Gefühl für einen Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 zu erlangen, da sich das nachfolgende Fahrzeug 34 in ausreichendem Abstand von dem eigenen Fahrzeug 32 befindet. Der eingestellte Bildausschneidewinkel θ3 wird so eingestellt, dass er größer ist als der Bildausschneidewinkel θα, der ein Bildausschneidewinkel derart ist, dass die Größe des auf der Anzeige 24 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs 34 gleich jener des in der Spiegelfläche 22 zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 ist, wenn der Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 gleich dem eingestellten Wert LS ist.

Nun wird die Bildverarbeitung beschrieben, die von der Steuerung 10 ausgeführt wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 kleiner oder gleich dem eingestellten Wert LS ist. Wie in 3A veranschaulicht, ist die Kamera 14 hinter der rückwärtigen Anzeigevorrichtung 12 vorgesehen, und in dem Fall, in dem der Bildausschneidewinkel größer ist als der optische Sichtwinkel φ, schneiden jede der Begrenzungslinien X1 und eine entsprechende der Begrenzungslinien Y einander an einer Position in einem gewissen Abstand hinter dem eigenen Fahrzeug 32, und ebenso schneiden jede der Begrenzungslinien X2 und eine entsprechende der Begrenzungslinien Y einander an einer Position in einem gewissen Abstand hinter dem eigenen Fahrzeug 32. An jeder der Positionen sind die Größe des Ausschneidebereichs und die Größe des optischen Feldbereichs zueinander gleich, und demgemäß ist die Größe des an dieser Position befindlichen nachfolgenden Fahrzeugs 34 bezogen auf den Ausschneidebereich gleich jener des nachfolgenden Fahrzeugs 34 bezogen auf den optischen Feldbereich. Das Ausschnittbild, das basierend auf einem von dem Bildausschneidewinkel θ1 bestimmten Ausschneiderahmen 42 ausgeschnitten wurde, wird in der Größe verändert, so dass es mit dem Anzeigebereich der Anzeige 42 übereinstimmt, und wird auf der Anzeige 24 angezeigt.

In dem Fall, in dem der Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und der Position, an der jede der Begrenzungslinien X1 und die entsprechende der Begrenzungslinien Y einander schneiden, gleich dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 (P1) wird, wird die Größe des Ausschneidebereichs gleich jener des optischen Feldbereichs. Somit ist die Größe des auf der Anzeige 24 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1) in diesem Fall gleich jener des in der Spiegelfläche 22 reflektierten nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1).

In dem Fall, in dem sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P1 befindet, steuert die Steuerung 10 die Anzeige 24 zum Anzeigen des nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1) mit einer Größe, die gleich jener des in der Spiegelfläche 22 zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1) ist. Somit bestimmt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf den Bildausschneidewinkel θ1 derart, dass der Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und der Position, an der jede der Begrenzungslinien X1 und die entsprechende der Begrenzungslinien Y einander schneiden, gleich dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 (P1) ist. In dem Fall, in dem sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P2 befindet, bestimmt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf den Bildausschneidewinkel θ2, an dem jede der Begrenzungslinien X2 und die entsprechende der Begrenzungslinien Y einander an der entsprechenden der Positionen P2 schneiden. Wie in 3A veranschaulicht, ist der Bildausschneidewinkel θ1, der bestimmt wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 ist, größer als der Bildausschneidewinkel θ2, der bestimmt wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L2 ist, der größer ist als der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1. Wenn demgemäß der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand kleiner oder gleich dem eingestellten Wert LS ist, dann bestimmt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf einen solchen Bildausschneidewinkel, der mit einer Abnahme des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zunimmt.

Die Steuerung 10 führt die Bildverarbeitung aus, wenn der Anzeigeumschaltschalter 20 im EIN-Zustand ist. Wenn der Anzeigeumschaltschalter 20 im EIN-Zustand ist, dann nimmt die Kamera 14 ein Bild auf und gibt das aufgenommene Bild jedes Mal dann an die Steuerung 10 aus, wenn eine konkrete Zeitdauer verstrichen ist. Wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P1 in 3A befindet, dann erhält die Steuerung 10 das in 3B veranschaulichte aufgenommene Bild 36. Die Steuerung 10 berechnet dann den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 basierend auf einem von dem Radar 18 erfassten Wert. Die Steuerung 10 berechnet den Bildausschneidewinkel θ1 basierend auf dem berechneten Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 und einer Korrelation, welche nachstehend erläutert wird, zwischen (i) einem Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem betreffenden Objekt (z.B. dem nachfolgenden Fahrzeug) und (ii) einem Wert des Bildausschneidewinkels. Es sei daraufhingewiesen, dass der Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem betreffenden Objekt nachstehend als „räumlicher Abstand“ bezeichnet werden kann.

Die Korrelation zwischen dem räumlichen Abstand und dem Bildausschneidewinkel wird vor der Auslieferung des Fahrzeugs vorab in dem ROM der Steuerung 10 gespeichert. Nun wird ein Verfahren zum Berechnen der Korrelation zwischen dem räumlichen Abstand und dem Bildausschneidewinkel erläutert. Zunächst ist ein betreffendes Objekt an einer in einem vorbestimmten Abstand von dem Fahrzeug 2 beabstandeten Position angeordnet. Die Kamera 14 nimmt ein Bild von diesem betreffenden Objekt auf. Die Steuerung 10 schneidet Ausschnittbilder aus, während sie den Bildausschneidewinkel verändert, und misst den Bildausschneidwinkel, an dem die Größe des auf der Anzeige 24 angezeigten betreffenden Objekts gleich der Größe des in der Spiegelfläche 22 reflektierten betreffenden Objekts ist. Basierend auf dieser Messung wird der Bildausschneidewinkel zu dem Zeitpunkt erhalten, an dem der räumliche Abstand zwischen dem Fahrzeug 2 und dem betreffenden Objekt gleich dem vorbestimmten Abstand ist. Ebenso verändert die Steuerung 10 den räumlichen Abstand in verschiedene Abstände und erhält die diesen jeweils entsprechenden Bildausschneidewinkel, wodurch die Korrelation zwischen dem räumlichen Abstand und dem Bildausschneidewinkel zu dem Zeitpunkt erhältlich ist, an dem die Größe des auf der Anzeige 24 angezeigten betreffenden Objekts gleich jener des in der Spiegelfläche 22 reflektierten nachfolgenden Fahrzeugs ist.

Der Bildausschneidewinkel kann unter Verwendung des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34, dem Abstand zwischen der Kamera 14 und der Spiegelfläche 22 und eines Wertes des optischen Sichtwinkels wie in 3A veranschaulicht berechnet werden. Wie in 3A veranschaulicht, ermöglicht - da der Abstand zwischen der Kamera 14 und der Spiegelfläche 22 und die Größe des optischen Sichtwinkels φ der Spiegelfläche 22 vorab bestimmt werden - der Erhalt des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 es der Steuerung 10, den Bildausschneidewinkel zu berechnen. Selbst in dem Fall, in dem der Bildausschneidewinkel berechnet wird, kann die Korrelation zwischen dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand (dem räumlichen Abstand) und dem Bildausschneidewinkel anhand der oben beschriebenen Berechnung vor Auslieferung des Fahrzeugs 2 erhalten werden, und diese erhaltene Korrelation kann in dem ROM der Steuerung 10 gespeichert werden. Die Steuerung 10 kann den Bildausschneidewinkel anhand der oben beschriebenen Berechnung jedes Mal dann bestimmen, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 erhalten wird.

Wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P1 befindet, dann stellt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf den Bildausschneidewinkel θ1 ein, der basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 erhalten wird. In diesem Fall ist der Ausschneiderahmen der Ausschneiderahmen 42, der die Größe entsprechend dem Bildausschneidewinkel θ1 aufweist. Die Steuerung 10 schneidet dann das Ausschnittbild 40 basierend auf dem Ausschneiderahmen 42 aus dem aufgenommenen Bild 36 aus. Die Steuerung 10 führt eine Spiegelbildverarbeitung für das Ausschnittbild 40 aus, um das Anzeigebild 46 zu erzeugen, das für die Größe der Anzeige 24 geeignet ist. Die Steuerung 10 sendet ein Signal basierend auf dem Anzeigebild 46 an die Anzeige 24 und zeigt das Anzeigebild 46 auf der Anzeige 24 an, wie in 3C veranschaulicht. Mit diesen Verarbeitungen wird das nachfolgende Fahrzeug 34 (P1) mit der gleichen Größe wie jener des in der Spiegelfläche 22 zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 (Pi), die in 3D veranschaulicht ist, auf der Anzeige 24 angezeigt. Es sei darauf hingewiesen, dass dann, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P2 befindet, die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf den Bildausschneidewinkel θ2 einstellt. Auch in diesem Fall ist es möglich, obgleich dies nicht dargestellt ist, das nachfolgende Fahrzeug 34 (P2) mit der gleichen Größe auf der Anzeige 24 anzuzeigen wie jener des in der Spiegelfläche 22 zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P2).

Als Nächstes wird die Bildverarbeitung erläutert, die von der Steuerung 10 dann ausgeführt wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 größer ist als der eingestellte Wert LS. 4A ist eine Ansicht des momentan fahrenden eigenen Fahrzeugs 32 und des an einer Position P3 hinter dem eigenen Fahrzeug 32 fahrenden nachfolgenden Fahrzeugs 34, mit dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 in Draufsicht. 4B ist eine Ansicht eines von der Kamera 14 des eigenen Fahrzeugs 32 aufgenommenen Bildes 56, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P3 in 4A befindet. 4C ist eine Ansicht der Anzeige 24, die ein Anzeigebild 66 anzeigt. 4D ist eine Ansicht eines Bildes, das in der Spiegelfläche 22 des eigenen Fahrzeugs 32 zu reflektieren ist, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P3 in 4A befindet. Es sei darauf hingewiesen, dass das an der Position P3 befindliche nachfolgende Fahrzeug 34 als das nachfolgende Fahrzeug 34 (P3) definiert ist.

In Fig. 4A, genau wie in Fig. 3A, definieren Begrenzungslinien X3 einen Ausschneidebereich, der durch den eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 der Kamera 14 des eigenen Fahrzeugs 32 bestimmt wird. Die von den Einpunkt-Kettenlinien angegebenen Begrenzungslinien Y definieren einen optischen Feldbereich, der durch den optischen Sichtwinkel φ der Spiegelfläche 22 des eigenen Fahrzeugs 32 bestimmt wird. Das heißt, Objekte, die zwischen den beiden Begrenzungslinien X3 vorhanden sind, sind in einem Ausschnittbild 60 enthalten, und Objekte, die in einem Bereich zwischen den beiden Begrenzungslinien Y vorhanden sind, werden in der Spiegelfläche 22 reflektiert. Der eingestellte Bildausschneidewinkel θ3 ist größer eingestellt als der optische Sichtwinkel φ. Der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem an der Position P3 befindlichen nachfolgenden Fahrzeug 34 ist als ein Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L3 definiert. Wenn das von dem Anzeigeumschaltschalter 20 ausgegebene Signal ein EIN-Signal ist, dann führt die Steuerung 10 die Bildverarbeitung aus. Wenn das von dem Anzeigeumschaltschalter 20 ausgegebene Signal das EIN-Signal ist, dann nimmt die Kamera 14 ein Bild auf und gibt das aufgenommene Bild jedes Mal dann an die Steuerung 10 aus, wenn die konkrete Zeit verstrichen ist. Wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P3 in 4A befindet, dann erhält die Steuerung 10 das in 4B veranschaulichte aufgenommene Bild 56.

Die Steuerung 10 berechnet dann den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L3 zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 (P3) basierend auf dem von dem Radar 18 erfassten Wert. Die Steuerung 10 bestimmt dann den Bildausschneidewinkel auf den eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 und schneidet das Ausschnittbild 60 basierend auf einem eingestellten Ausschneiderahmen 62 aus, der die Größe entsprechend dem eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 aufweist. Dabei ist der eingestellte Bildausschneidewinkel θ3 ungeachtet des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands in dem Fall ein konstanter Wert, in dem der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand größer ist als der eingestellte Wert LS. Wie oben beschrieben, ist der eingestellte Bildausschneidewinkel θ3 größer als der Bildausschneidewinkel θα, der der Winkel ist, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand gleich dem eingestellten Wert LS ist. Die Steuerung 10 führt eine Spiegelbildverarbeitung für das Ausschnittbild 60 aus, um das Anzeigebild 66 zu erzeugen, das für die Größe der Anzeige 24 geeignet ist. Die Steuerung 10 gibt ein Signal basierend auf dem Anzeigebild 66 an die Anzeige 24 aus, um das Anzeigebild 66 auf der Anzeige 24 anzuzeigen, wie in 4C veranschaulicht. Infolgedessen zeigt die Anzeige 24 eine Ansicht hinter dem eigenen Fahrzeug 32 an, die breiter ist als eine Ansicht hinter dem eigenen Fahrzeug 32, die in der Spiegelfläche 22 zu reflektieren ist, wenn der Bildausschneidewinkel gleich dem Bildausschneidewinkel θα ist.

Wenn, wie oben beschrieben, der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 kleiner oder gleich dem eingestellten Wert LS ist, dann bestimmt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf den Bildausschneidewinkel, bei dem die Größe des auf der Anzeige 24 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs 34 gleich jener des in der Spiegelfläche 22 zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 ist. Wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 größer ist als der eingestellte Wert, dann bestimmt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf den eingestellten Bildausschneidewinkel θ3, der größer ist als der Bildausschneidewinkel θα.

Als Nächstes wird die von der Steuerung 10 ausgeführte Bildausschneideverarbeitung unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm erläutert. 5 ist ein Flussdiagramm, das die von der Steuerung 10 ausgeführte Bildausschneideverarbeitung darstellt. Der Ablauf in 5 beginnt, wenn der Anzeigeumschaltschalter 20 in den EIN-Zustand gelangt. In S1 bestimmt die Steuerung 10 basierend auf einem von dem Radar 18 erfassten Wert, ob ein nachfolgendes Fahrzeug hinter dem eigenen Fahrzeug 32 erfasst wird. Wenn das nachfolgende Fahrzeug erfasst wird, dann geht dieser Ablauf zu S3. Wenn das nachfolgende Fahrzeug nicht erfasst wird, dann geht dieser Ablauf zu S13. Die Steuerung 10 berechnet in S3 basierend auf dem von dem Radar 18 erfassten Wert einen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34.

Hier wird die Erfassung des nachfolgenden Fahrzeugs und die Berechnung des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands erläutert. 6 ist eine Ansicht, die das auf der Fahrspur 70 fahrende eigene Fahrzeug 32 und eine Mehrzahl von hinter dem eigenen Fahrzeug 32 fahrenden nachfolgenden Fahrzeugen veranschaulicht, mit dem eigenen Fahrzeug 32 und den nachfolgenden Fahrzeugen in Draufsicht. Wie in 6 veranschaulicht, fährt das nachfolgende Fahrzeug 34 auf der Fahrspur 72 neben der Fahrspur 70. Ein nachfolgendes Fahrzeug 74 fährt auf der Fahrspur 70. In diesem Zustand ist der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 in der Längsrichtung des eigenen Fahrzeugs 32 kleiner als der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 74. Demgemäß verwendet die Steuerung 10 einen Wert des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands L zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 für die Bildverarbeitung.

In S5 bestimmt die Steuerung 10, ob der in S3 berechnete Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L kleiner oder gleich dem eingestellten Wert LS ist. Wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L kleiner oder gleich dem eingestellten Wert LS ist, dann geht dieser Ablauf zu S7. Wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L größer ist als der eingestellte Wert LS, dann geht dieser Ablauf zu S13. In S7 verwendet die Steuerung 10 die Korrelation zwischen (i) dem Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem betreffenden Objekt und (ii) dem Wert des Bildausschneidewinkels zum Berechnen des Bildausschneidewinkels, der dem in S3 berechneten Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L entspricht. Die Steuerung 10 stellt dann den Bildausschneidewinkel auf den berechneten Bildausschneidewinkel ein. Die Steuerung 10 schneidet dann das Ausschnittbild 40 basierend auf dem Ausschneiderahmen 42, der die Größe entsprechend dem eingestellten Bildausschneidewinkel aufweist, aus dem aufgenommenen Bild 36 aus.

In S9 führt die Steuerung 10 eine Spiegelbildverarbeitung für das Ausschnittbild aus, um das Anzeigebild zu erzeugen, das für die Größe des Anzeigebereichs der Anzeige 24 geeignet ist. Die Steuerung 10 gibt dann ein Signal basierend auf dem erzeugten Anzeigebild an die Anzeige 24 aus, um das Anzeigebild auf der Anzeige 24 anzuzeigen. In S11 bestimmt die Steuerung 10, ob der Anzeigeumschaltschalter 20 in den AUS-Zustand gelangt. Wenn der Anzeigeumschaltschalter 20 nicht im AUS-Zustand ist, dann kehrt dieser Ablauf zu S1 zurück. Wenn der Anzeigeumschaltschalter 20 im AUS-Zustand ist, dann endet dieser Ablauf. Wenn in S1 oder S5 eine negative Entscheidung (NEIN) getroffen wird, dann geht dieser Ablauf zu S13. In S13 stellt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf den eingestellten Bildausschneidewinkel 03 ein. Die Steuerung 10 schneidet dann das Ausschnittbild 60 basierend auf dem eingestellten Ausschneiderahmen 62 aus, der die Größe entsprechend dem eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 aufweist, und dieser Ablauf geht zu S9.

In der vorliegenden Ausführungsform wie oben beschrieben erhält die Steuerung 10 den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand und bestimmt basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand den Bildausschneidewinkel, bei dem die Größe des auf der Anzeige 24 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs 34 gleich jener des in der Spiegelfläche 22 zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 ist. Diese Verarbeitung verringert den Unterschied zwischen der Größe des auf der Anzeige 24 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs 34 und der Größe des in der Spiegelfläche 22 zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 und verringert dadurch das Problem des Fahrers, das Gefühl für den Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 zu erlangen.

Die Anzeige 24 ist in einem Teil der Spiegelfläche 22 der rückwärtigen Anzeigevorrichtung 12 gebildet. Somit befindet sich die rückwärtige Anzeigevorrichtung 12 selektiv in einem aus dem Anzeigedarstellungszustand und dem Spiegelflächendarstellungszustand. In der vorliegenden Ausführungsform wird beispielsweise der Bildausschneidewinkel, der festgelegt wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 ist, auf den Bildausschneidewinkel θ1 bestimmt, bei dem die Größe des auf der Anzeige 24 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1) gleich jener des in der Spiegelfläche 22 zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1) ist. Infolgedessen ist es möglich, wenn der Anzeigezustand der rückwärtigen Anzeigevorrichtung 12 umgeschaltet wird, das Problem des Fahrers, das Gefühl für den Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 zu erlangen, zu verringern.

In der vorliegenden Ausführungsform wird die Korrelation zwischen dem Bildausschneidewinkel und dem Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem betreffenden Objekt, wenn die Größe des auf der Anzeige 24 angezeigten betreffenden Objekts gleich jener des in der Spiegelfläche 22 zu reflektierenden betreffenden Objekts ist, vorab berechnet. Diese Ausgestaltung ermöglicht es der Steuerung 10, den Bildausschneidewinkel durch Erhalten des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zu bestimmen. Infolgedessen ist es möglich, eine der Steuerung 10 auferlegte Last zum Ausführen einer Bildausschneidewinkel-Berechnungsverarbeitung zu verringern. In der vorliegenden Ausführungsform ist der Bildausschneidewinkel θ1, der festgelegt wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand kleiner oder gleich dem eingestellten Wert ist, zum Beispiel dann, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 ist, größer als der Bildausschneidewinkel θ2, der festgelegt wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L2 ist, der größer ist als der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1. Somit wird der Bildausschneidewinkel so eingestellt, dass er mit einer Abnahme des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands zunimmt. Diese Ausgestaltung verringert den Unterschied zwischen der Größe des auf der Anzeige 24 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs 34 und der Größe des in der Spiegelfläche 22 zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34.

In der vorliegenden Ausführungsform wird der Bildausschneidewinkel auf den eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 bestimmt, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand kleiner oder gleich dem eingestellten Wert LS ist, das heißt, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand größer ist als der eingestellte Wert LS, oder wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand nicht erfassbar ist. Der eingestellte Bildausschneidewinkel θ3 ist größer als der Bildausschneidewinkel, der festgelegt wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand gleich dem eingestellten Wert LS ist. Wenn somit keine Notwendigkeit besteht, den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 genau zu erfassen, dann kann die Anzeige 24 eine Ansicht hinter dem eigenen Fahrzeug 32 anzeigen, die breiter ist als jene, die in der Spiegelfläche 22 reflektiert wird. Auch ist der eingestellte Bildausschneidewinkel θ3 der vorbestimmte feste Wert. Diese Ausgestaltung verringert die der Steuerung 10 auferlegte Last zum Ausführen der Bildausschneidewinkel-Berechnungsverarbeitung, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand größer ist als der eingestellte Wert LS.

Die Steuerung 10 stellt den Bildausschneidewinkel selbst dann auf den eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 ein, wenn das nachfolgende Fahrzeug 34 nicht erfasst wird und der Bildausschneidewinkel nicht basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand bestimmt werden kann. In der vorliegenden Ausführungsform erhält die Steuerung 10 in dem Fall, in dem eine Mehrzahl von nachfolgenden Fahrzeugen vorliegt, den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und demjenigen nachfolgenden Fahrzeug 34, das aus den nachfolgenden Fahrzeugen den kürzesten Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand begründet. Mit dieser Ausgestaltung ist es in dem Fall, in dem das nachfolgende Fahrzeug 34 auf der Fahrspur 72 fährt, die von der Fahrspur 70 verschieden ist, auf der das eigene Fahrzeug 32 fährt, möglich, das Problem des Fahrers zu verringern, das Gefühl für den Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 zu erlangen, wenn das eigene Fahrzeug 32 einen Fahrspurwechsel zu der Fahrspur 72 vornimmt.

Zweite Ausführungsform

Als Nächstes wird eine zweite Ausführungsform erläutert. Während die Bildanzeigevorrichtung 4 gemäß der ersten Ausführungsform die rückwärtige Anzeigevorrichtung 12 beinhaltet, ist in einer Bildanzeigevorrichtung 104 gemäß der zweiten Ausführungsform, die in einer an einem Fahrzeug 102 angebrachten rückwärtigen Anzeigevorrichtung 112 beinhaltet ist, nicht die Spiegelfläche 22 in der ersten Ausführungsform beinhaltet. 7 ist eine von oben betrachtete Ansicht des Fahrzeugs 102 in der zweiten Ausführungsform. Wie in 7 veranschaulicht, beinhaltet die Bildanzeigevorrichtung 104 die Steuerung 10, eine rückwärtige Anzeigevorrichtung 112, die Kamera 14, das Radar 18 und eine Anzeige 116. Da Ausgestaltungen der Steuerung 10, der Kamera 14 und des Radars 18 jeweils gleich jenen der Steuerung 10, der Kamera 14 und des Radars 18 in der ersten Ausführungsform sind, wird auf ihre Erläuterung verzichtet.

8 ist eine Ansicht, die eine Gesamtausgestaltung der Bildanzeigevorrichtung 104 veranschaulicht. Wie in 8 veranschaulicht, sind die Kamera 14, die Anzeige 116 und das Radar 18 kommunizierend mit der Steuerung 10 verbunden. Die Steuerung 10 schneidet einen Teil des von der Kamera 14 aufgenommen Bildes aus, erzeugt das Anzeigebild und zeigt das erzeugte Anzeigebild auf der Anzeige 116 an. Diese Bildausschneideverarbeitung wird jedes Mal dann ausgeführt, wenn eine vorbestimmte Zeitdauer verstrichen ist, nachdem ein Zündschalter des Fahrzeugs 102 in einen EIN-Zustand gelangt. Die Bildausschneideverarbeitung wird später im Detail beschrieben.

Die rückwärtige Anzeigevorrichtung 112 ist an dem Dachabschnitt angebracht, der den Fahrgastraum definiert. Die rückwärtige Anzeigevorrichtung 112 ist vor dem Fahrersitz und zwischen dem Fahrersitz und dem Beifahrersitz angeordnet. Die rückwärtige Anzeigevorrichtung 12 beinhaltet die Anzeige 116. Die Anzeige 116 zeigt das von der Steuerung 10 erzeugte Anzeigebild basierend auf einem von der Steuerung 10 ausgegebenen Signal an. Wenn der Zündschalter des Fahrzeugs 102 im EIN-Zustand ist, dann stellt die Steuerung 10 einen EIN-Zustand der Anzeige 116 her. Wenn der Zündschalter in einem AUS-Zustand ist, dann stellt die Steuerung 10 einen AUS-Zustand der Anzeige 116 her. Diese Ausgestaltung erlaubt es dem Fahrer, eine Ansicht hinter dem Fahrzeug 102 durch Betrachten der Anzeige 116 zu überprüfen.

Als Nächstes wird die von der Steuerung 10 ausgeführte Bildausschneideverarbeitung erläutert. 9A ist eine Ansicht eines momentan fahrenden eigenen Fahrzeugs 122 und des hinter dem eigenen Fahrzeug 122 fahrenden nachfolgenden Fahrzeugs 34, mit dem eigenen Fahrzeug 122 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 in Draufsicht. 9B ist eine Ansicht des aufgenommenen Bildes 36, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P1 in 9A befindet. 9C ist eine Ansicht des aufgenommenen Bildes 56, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P3 in 9A befindet. 9D ist eine Ansicht der Anzeige 116, die ein aus dem aufgenommenen Bild 36 erzeugtes Anzeigebild 124 anzeigt. 9E ist eine Ansicht der Anzeige 116, die ein aus dem aufgenommenen Bild 36 erzeugtes Anzeigebild 126 anzeigt.

In 9A definieren die Begrenzungslinien X1 einen Ausschneidebereich, der durch den Bildausschneidewinkel θ1 der Kamera 14 des eigenen Fahrzeugs 122 bestimmt wird. Die Begrenzungslinien X2 definieren einen Ausschneidebereich, der durch den Bildausschneidewinkel θ2 bestimmt wird. Die Begrenzungslinien X3 definieren einen Ausschneidebereich, der durch den eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 bestimmt wird. Der Bildausschneidewinkel bestimmt die Größe des Ausschneiderahmens in Bezug auf das von der Kamera 14 aufgenommene Bild, das heißt, der Bildausschneidewinkel bestimmt die Größe des Ausschnittbildes in Bezug auf die Größe des aufgenommenen Bildes. Die Größe des Ausschneiderahmens in Bezug auf den Bildausschneidewinkel wird durch eine Korrelation zwischen diesen bestimmt. Da die Größe des Ausschneiderahmens mit einer Zunahme des Bildausschneidewinkels zunimmt, nimmt die Größe des Ausschnittbildes in Bezug auf die Größe des aufgenommenen Bildes mit einer Zunahme des Bildausschneidewinkels zu. Bei dieser Zunahme nimmt die Größe des Ausschneiderahmens mit einem konstanten Aspektverhältnis zu.

Das Objekt, das zwischen den beiden Begrenzungslinien X1 vorhanden ist, wird auf der Anzeige 116 wie in 9D veranschaulicht angezeigt. Das Objekt, das zwischen den beiden Begrenzungslinien X3 vorhanden ist, wird auf der Anzeige 116 wie in 9E veranschaulicht angezeigt. Das nachfolgende Fahrzeug 34, das sich an der Position P1 befindet, ist als das nachfolgende Fahrzeug 34 (P1) definiert. Das nachfolgende Fahrzeug 34, das sich an der Position P2 befindet, ist als das nachfolgende Fahrzeug (P2) definiert. Das nachfolgende Fahrzeug 34, das sich an der Position P3 befindet, ist als das nachfolgende Fahrzeug 34 (P3) definiert. Ein Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 122 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 (P1) ist als der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 definiert. Ein Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 122 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 (P2) ist als der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L2 definiert. Ein Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 122 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 (P2) ist als der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L3 definiert.

Wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand kleiner oder gleich dem eingestellten Winkel LS ist, dann bestimmt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 122 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 und schneidet als das Ausschnittbild einen Teil des aufgenommenen Bildes aus, der sich innerhalb des Ausschneiderahmens befindet, der die Größe entsprechend dem bestimmten Bildausschneidewinkel besitzt. Wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand größer ist als der eingestellte Wert LS, dann stellt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf den eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 ein und schneidet als das Ausschnittbild einen Teil des aufgenommenen Bildes aus, der sich innerhalb des eingestellten Ausschneiderahmens 62 befindet, der die Größe entsprechend dem eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 besitzt. Die Steuerung 10 erzeugt dann das Anzeigebild aus dem Ausschnittbild und zeigt das erzeugte Anzeigebild auf der Anzeige 24 an.

Der eingestellte Wert LS ist ein Abstand, für den bestimmt wird, dass keine Notwendigkeit besteht, ein genaues Gefühl für den Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 32 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 zu erlangen, da sich das nachfolgende Fahrzeug 34 in ausreichendem Abstand von dem eigenen Fahrzeug 122 befindet. Unter der Annahme, dass die rückwärtige Anzeigevorrichtung 112 eine Spiegelfläche besitzt, wird der eingestellte Bildausschneidewinkel θ3 größer eingestellt als der Bildausschneidewinkel θα, der ein Bildausschneidewinkel derart ist, dass die Größe des auf der Anzeige 24 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs 34 gleich jener des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 ist, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 122 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 gleich dem eingestellten Wert LS ist.

Als Nächstes wird die Bildausschneideverarbeitung beschrieben, die von der Steuerung 10 ausgeführt wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand kleiner oder gleich dem eingestellten Wert LS ist. Wenn der Zündschalter des Fahrzeugs 102 im EIN-Zustand ist, dann führt die Steuerung 10 die Bildverarbeitung aus. Die Kamera 14 nimmt ein Bild auf und gibt das aufgenommene Bild jedes Mal dann an die Steuerung 10 aus, wenn die konkrete Zeit verstrichen ist. Wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P1 in 9A befindet, dann erhält die Steuerung 10 das in 9B veranschaulichte aufgenommene Bild 36. Die Steuerung 10 berechnet dann den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 zwischen dem eigenen Fahrzeug 122 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 (P1) in 9A basierend auf dem von dem Radar 18 erfassten Wert. Wenn der berechnete Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 kleiner oder gleich dem eingestellten Wert LS ist, dann berechnet die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel θ1 basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 und der Korrelation zwischen (i) dem Abstand (d.h. dem räumlichen Abstand) zwischen dem Fahrzeug und dem betreffenden Objekt und (ii) dem Wert des Bildausschneidewinkels. Es sei darauf hingewiesen, dass die Korrelation zwischen dem räumlichen Abstand und dem Bildausschneidewinkel gleich jener in der ersten Ausführungsform ist.

Unter der Annahme, dass die rückwärtige Anzeigevorrichtung 112 eine Spiegelfläche aufweist, dann stellt die Steuerung 10, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 ist, den Bildausschneidewinkel auf den Bildausschneidewinkel θ1 ein, bei dem die Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1) gleich jener des auf der Anzeige 116 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1) ist. Die Steuerung 10 schneidet dann das Ausschnittbild 40 basierend auf dem Ausschneiderahmen 42, der die Größe entsprechend dem Bildausschneidewinkel θ1 aufweist, aus dem aufgenommenen Bild 36 aus. Die Steuerung 10 führt eine Spiegelbildverarbeitung für das Ausschnittbild 40 aus, um das Anzeigebild 124 zu erzeugen, das für die Größe der Anzeige 116 geeignet ist. Wenn ein Signal basierend auf dem Anzeigebild 124 an die Anzeige 116 ausgegeben wird, wie in 9C veranschaulicht, dann zeigt die Steuerung 10 das Anzeigebild 124 auf der Anzeige 116 an. In dem Fall, in dem der Bildausschneidewinkel ungeachtet des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands konstant ist, dann ist, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 ein kleiner Wert ist, die Größe des auf der Anzeige 24 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs (P1) in manchen Fällen größer als jene des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1). Hingegen passt in der vorliegenden Ausführungsform die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand an. Diese Verarbeitung verringert einen Unterschied zwischen der Größe des auf der Anzeige 116 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1) und der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1), wenn angenommen wird, dass die rückwärtige Anzeigevorrichtung 112 die Spiegelfläche aufweist.

Es sei darauf hingewiesen, dass, wie in der ersten Ausführungsform, wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P2 befindet, die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf den Bildausschneidewinkel θ2 einstellt, der kleiner ist als der Bildausschneidewinkel θ1. Auch in diesem Fall ist es möglich, obgleich nicht veranschaulicht, einen Unterschied zwischen der Größe des auf der Anzeige 116 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P2) und der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P2) zu verringern, wenn angenommen wird, dass die rückwärtige Anzeigevorrichtung 112 die Spiegelfläche besitzt. Angesichts des Vorstehenden wird der Bildausschneidewinkel, der festgelegt wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 122 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 ist, größer eingestellt als der Bildausschneidewinkel, der festgelegt wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L2 ist, der größer ist als der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1.

Als Nächstes wird die Bildausschneideverarbeitung erläutert, die von der Steuerung 10 ausgeführt wird, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand größer ist als der eingestellte Wert LS. Wenn der Zündschalter des Fahrzeugs 102 im EIN-Zustand ist, dann führt die Steuerung 10 die Bildverarbeitung aus. Die Kamera 14 nimmt ein Bild auf und gibt das aufgenommene Bild jedes Mal dann an die Steuerung 10 aus, wenn die konkrete Zeit verstrichen ist. Wenn sich das nachfolgende Fahrzeug 34 an der Position P3 in 9A befindet, dann erhält die Steuerung 10 das in 9C veranschaulichte aufgenommene Bild 56.

Die Steuerung 10 berechnet den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L3 zwischen dem eigenen Fahrzeug 122 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 (P3) in 9A basierend auf dem von dem Radar 18 erfassten Wert. In dem Fall, in dem der berechnete Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L3 größer ist als der eingestellte Wert LS, stellt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf den eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 ein. Die Steuerung 10 schneidet dann das Ausschnittbild 60 basierend auf dem eingestellten Ausschneiderahmen 62 aus, der die Größe entsprechend dem eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 aufweist. Die Steuerung 10 erzeugt das Anzeigebild 126 aus dem Ausschnittbild 60 und zeigt das erzeugte Anzeigebild 126 auf der Anzeige 116 an. Infolgedessen zeigt die Anzeige 116 das nachfolgende Fahrzeug 34 (P3) mit einer Größe an, die kleiner ist als eine Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P3) (siehe 4D), wenn angenommen wird, dass die rückwärtige Anzeigevorrichtung 112 die Spiegelfläche besitzt. Das heißt, die Anzeige 116 zeigt eine rückwärtige Ansicht hinter dem eigenen Fahrzeug 122 an, die breiter ist als eine rückwärtige Ansicht, die in der Spiegelfläche zu reflektieren ist, wenn angenommen wird, dass die rückwärtige Anzeigevorrichtung 112 die Spiegelfläche aufweist.

Wie oben beschrieben, passt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand an, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 122 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34 kleiner oder gleich dem eingestellten Wert LS ist, und die Steuerung 10 bestimmt den Bildausschneidewinkel ungeachtet des Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstands auf den eingestellten Bildausschneidewinkel θ3, wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand größer ist als der eingestellte Wert LS.

Als Nächstes wird die von der Steuerung 10 ausgeführte Bildausschneideverarbeitung unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm beschrieben. 10 ist ein Flussdiagramm, das die von der Steuerung 10 ausgeführte Bildausschneideverarbeitung veranschaulicht. Der Ablauf in 10 beginnt, wenn der Zündschalter des Fahrzeugs 102 in den EIN-Zustand gelangt. Zunächst führt die Steuerung 10 die Verarbeitung in S1 aus. Wenn das nachfolgende Fahrzeug in S1 erfasst wird, dann geht dieser Ablauf zu S3. Wenn das nachfolgende Fahrzeug in S1 nicht erfasst wird, dann geht dieser Ablauf zu S33. In S3 berechnet die Steuerung 10 den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L zwischen dem eigenen Fahrzeug 122 und dem nachfolgenden Fahrzeug 34. Die Steuerung 10 führt dann die Verarbeitung in S5 aus. Wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L kleiner oder gleich dem eingestellten Wert LS ist, dann geht dieser Ablauf zu S7. Wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L größer ist als der eingestellte Wert LS, dann geht dieser Ablauf zu S33.

In S7 schneidet die Steuerung 10 das Ausschnittbild basierend auf dem Bildausschneidewinkel, der basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L berechnet wird, aus dem aufgenommenen Bild aus. In S9 erzeugt die Steuerung 10 das Anzeigebild aus dem Ausschnittbild und zeigt das erzeugte Anzeigebild auf der Anzeige 116 an. In S21 bestimmt die Steuerung 10, ob der Zündschalter des Fahrzeugs 102 im AUS-Zustand ist. Wenn der Zündschalter nicht im AUS-Zustand ist, dann kehrt dieser Ablauf zu S1 zurück. Wenn der Zündschalter im AUS-Zustand ist, dann endet dieser Ablauf. Wenn in S1 oder S5 eine negative Entscheidung (NEIN) getroffen wird, dann geht dieser Ablauf zu S13. In S13 stellt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf den eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 ein und schneidet das Ausschnittbild basierend auf dem eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 aus, und dieser Ablauf geht zu S9.

Wenn in der vorliegenden Ausführungsform wie oben beschrieben der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L kleiner oder gleich dem eingestellten Wert LS ist, dann wird der Bildausschneidewinkel so eingestellt, dass ein Unterschied zwischen der Größe des auf der Anzeige 116 angezeigten nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1) und der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1) verringert wird, wenn angenommen wird, dass die rückwärtige Anzeigevorrichtung 112 die Spiegelfläche aufweist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es der Anzeige 116, das nachfolgende Fahrzeug 34 (P1) mit einer Größe anzuzeigen, die der Größe des in der Spiegelfläche zu reflektierenden nachfolgenden Fahrzeugs 34 (P1) nahekommt, wenn angenommen wird, dass die rückwärtige Anzeigevorrichtung 112 die Spiegelfläche aufweist. Demgemäß ist es möglich, das Problem des Fahrers, ein Gefühl für den Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug 122 und dem nachfolgenden Fahrzeug (P1) zu erlangen, zu verringern.

Wenn in der vorliegenden Ausführungsform der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L größer ist als der eingestellte Wert LS, dann stellt die Steuerung 10 den Bildausschneidewinkel auf den eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 ein, der größer ist als der Bildausschneidewinkel θα. Diese Ausgestaltung ermöglicht es der Anzeige 116, eine rückwärtige Ansicht hinter dem eigenen Fahrzeug 122 anzuzeigen, die breiter ist als eine rückwärtige Ansicht, die angezeigt wird, wenn der Bildausschneidewinkel gleich dem Bildausschneidewinkel θα ist.

In der vorliegenden Ausführungsform erzeugt die Steuerung 10 das Anzeigebild selbst dann basierend auf dem eingestellten Bildausschneidewinkel θ3, der größer ist als der Bildausschneidewinkel θα, wenn das nachfolgende Fahrzeug 34 nicht erfasst wird und die Steuerung 10 dadurch den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L nicht berechnen kann. Somit kann die Anzeige 116 in dem Fall, in dem das nachfolgende Fahrzeug 34 nicht erfasst wird, eine rückwärtige Ansicht hinter dem eigenen Fahrzeug 122 anzeigen, die breiter ist als eine rückwärtige Ansicht, die anzeigt wird, wenn der Bildausschneidewinkel gleich dem Bildausschneidewinkel θα ist.

In der ersten und zweiten Ausführungsform ist jedes der aufgenommenen Bilder 35, 56 ein Beispiel für ein Rückansichtsbild, und das Radar 18 ist ein Beispiel für eine Abstandserhalteeinrichtung. Der Bildausschneidewinkel ist ein Beispiel für einen Sichtwinkelwert, und der eingestellte Wert LS ist ein Beispiel für einen eingestellten Wert. Die Steuerung 10, die zum Ausführen der Verarbeitungen in S7 und S13 ausgebildet ist, ist ein Beispiel für einen Ausschnittbilderzeuger. Die Steuerung 10, die zum Ausführen der Verarbeitung in S9 ausgebildet ist, ist ein Beispiel für eine Anzeigesteuerung. Der Bildausschneidewinkel θα ist ein Beispiel für einen ersten Sichtwinkelwert. Der Spiegelflächenabschnitt 24a ist ein Beispiel für einen ersten Spiegelflächenabschnitt. Der Spiegelflächenabschnitt 22a ist ein Beispiel für einen zweiten Spiegelflächenabschnitt. Der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L1 in 3A und 9A ist ein Beispiel für einen ersten Abstand. Der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand L2 in 3A und 9A ist ein Beispiel für einen zweiten Abstand.

Während die Ausführungsformen vorstehend beschrieben wurden, sollte verstanden werden, dass die Offenbarung nicht auf die Details der veranschaulichten Ausführungsformen beschränkt ist, sondern mit verschiedenen Veränderungen und Modifikationen, welche Fachleuten in den Sinn kommen mögen, ausgeführt werden kann, ohne vom Geist und Umfang der Offenbarung abzuweichen. In der ersten und zweiten Ausführungsform wird der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug basierend auf dem von dem Radar 18 erfassten Wert erhalten, doch ist die vorliegende Offenbarung nicht auf diese Ausgestaltung beschränkt. Beispielsweise kann der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem nachfolgenden Fahrzeug über Kommunikation zwischen diesen Fahrzeugen erhalten werden. In der ersten und zweiten Ausführungsform stellt die Steuerung 10 den eingestellten Wert LS ein, und wenn der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand größer ist als der eingestellte Wert LS, dann wird die Bildausschneideverarbeitung basierend auf dem eingestellten Bildausschneidewinkel θ3 ausgeführt, doch ist die vorliegende Offenbarung nicht auf diese Ausgestaltung beschränkt. Beispielsweise kann die Steuerung 10 bei jedem aller Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstände den Bildausschneidewinkel basierend auf dem Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand auf einen geeigneten Wert bestimmen, ohne den eingestellten Wert LS einzustellen.