Title:
Verwaltung von Kommunikationssitzung in Bezug auf mehrere Übertragungsmedien
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Ein Verfahren kann Erzeugen einer Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf einer Verfügbarkeit jedes Übertragungsmediums umfassen, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird. Das Verfahren kann ferner Empfangen der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit einem Kontakt und Auswählen eines Übertragungsmediums der zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf der Prioritätenreihenfolge und basierend auf einer oder mehreren Benutzeridentifikationen, die dem Kontakt zugeordnet sind, umfassen. Das Verfahren kann auch Auswählen eines Softwarecontrollers in Reaktion auf das Auswählen des Übertragungsmediums basierend auf dem dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordneten Softwarecontroller und Senden der Anfrage zum Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung an eine elektronische Vorrichtung durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium umfassen. Das Verfahren kann auch Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit der elektronischen Vorrichtung über das ausgewählte Übertragungsmedium umfassen. embedded image





Inventors:
Stimpson, Michael (Utah, Salt Lake City, US)
Application Number:
DE102018001729A
Publication Date:
09/06/2018
Filing Date:
03/05/2018
Assignee:
Sorenson IP Holdings, LLC (Utah, Salt Lake City, US)
International Classes:
H04W76/00
Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte Isenbruck Bösl Hörschler LLP, 81675, München, DE
Claims:
Computerimplementiertes Verfahren zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
Erzeugen einer Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf einer Verfügbarkeit jedes Übertragungsmediums, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird;
Empfangen der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit einem Kontakt;
Auswählen eines Übertragungsmediums der zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf der Prioritätenreihenfolge und basierend auf einer oder mehreren Benutzeridentifikationen, die dem Kontakt zugeordnet sind;
Auswählen eines Softwarecontrollers in Reaktion auf die Auswahl des Übertragungsmediums basierend auf dem Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist;
Senden der Anfrage zum Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit dem Kontakt an eine elektronische Vorrichtung des Kontakts durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium; und
Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit der elektronischen Vorrichtung des Kontakts durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Prioritätenreihenfolge ferner auf Kosten zum Senden, zum Empfangen oder zur Teilnahme an Kommunikationssitzungen für jedes Übertragungsmedium und Benutzervorgaben basiert.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Kontakt einen Namen umfasst und wobei die Benutzeridentifikationen eines oder mehrere der Folgenden umfassen:
eine Identifikationsnummer,
einen Benutzernamen,
eine Telefonnummer und
eine E-Mail-Adresse.

Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Übertragungsmedien eines oder mehrere der Folgenden umfassen:
ein kabelloses Datenübertragungsprotokoll, das unter Verwendung von Funkwellen mit Kurzwellenlänge bzw. Ultrahochfrequenz (UHF) im industriellen, wissenschaftlichen und
medizinischen (ISM) Frequenzband mit 2,4 GHz kommuniziert,
einen analogen Telefondienst (POTS, Plain Old Telephone Service),
einen Internettelefonie-Dienst (VolP, Voice over Internet Protocol),
einen Videogesprächsdienst,
einen Video-Chat-Dienst,
einen Mobiltelefondienst,
einen kabellosen Anrufdienst und
einen Audionachrichtendienst.

Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet;
Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage an einen Benutzer durch einen Manager;
Erhalten einer Anweisung von dem Benutzer, die Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen; und
in Reaktion auf den Erhalt der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage:
Senden einer Anfrage an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, zum Setzen der ausgehenden Kommunikationssitzung auf Warteschleife durch Senden eines Signals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens von Audio an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens von Audio von dem ausgewählten Übertragungsmedium;
Senden einer Anfrage zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums an den zweiten Softwarecontroller; und
Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens von Audio an das zweite Übertragungsmedium und Starten des Empfangens von Audio von dem zweiten Übertragungsmedium.

Mindestens ein nicht-flüchtiges computerlesbares Medium, das zum Speichern einer oder mehrerer Anweisungen eingerichtet ist, die in Reaktion darauf, dass sie von mindestens einem Rechnersystem ausgeführt werden, bewirken, dass das mindestens eine Rechnersystem das Verfahren nach Anspruch 1 durchführt.

Computerimplementiertes Verfahren zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
Erzeugen einer Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf einer Verfügbarkeit jedes Übertragungsmediums, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird;
Empfangen der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit einer Benutzeridentifikation;
Bestimmen eines Typs für die Benutzeridentifikation;
Auswählen eines Übertragungsmediums der zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf der Prioritätenreihenfolge und basierend auf dem Typ für die Benutzeridentifikation;
Auswählen eines Softwarecontrollers in Reaktion auf die Auswahl des Übertragungsmediums basierend auf dem Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist;
Senden der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit der Benutzeridentifikation an eine elektronische Vorrichtung der Benutzeridentifikation durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium; und
Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit der elektronischen Vorrichtung der Benutzeridentifikation durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium.

Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Prioritätenreihenfolge ferner auf Kosten zum Senden, zum Empfangen oder zur Teilnahme an Kommunikationssitzungen für jedes Übertragungsmedium und Benutzervorgaben basiert.

Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Benutzeridentifikation eines oder mehrere der Folgenden umfasst:
eine Identifikationsnummer,
einen Benutzernamen,
eine Telefonnummer,
einen Namen und
eine E-Mail-Adresse.

Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Übertragungsmedien eines oder mehrere der Folgenden umfassen:
ein kabelloses Datenübertragungsprotokoll, das unter Verwendung von Funkwellen mit Kurzwellenlänge bzw. Ultrahochfrequenz (UHF) im industriellen, wissenschaftlichen und
medizinischen (ISM) Frequenzband mit 2,4 GHz kommuniziert,
einen analogen Telefondienst (POTS, Plain Old Telephone Service),
einen Internettelefonie-Dienst (VolP, Voice over Internet Protocol),
einen Videogesprächsdienst,
einen Video-Chat-Dienst,
einen Mobiltelefondienst,
einen kabellosen Anrufdienst und
einen Audionachrichtendienst.

Verfahren nach Anspruch 7, weiterhin umfassend:
Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet;
Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage an einen Benutzer durch einen Manager;
Erhalten einer Anweisung von dem Benutzer, die Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen; und
in Reaktion auf den Erhalt der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage:
Senden einer Anfrage an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, zum Setzen der ausgehenden Kommunikationssitzung auf Warteschleife durch Senden eines Signals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens von Audio an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens von Audio von dem ausgewählten Übertragungsmedium;
Senden einer Anfrage an den zweiten Softwarecontroller zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums; und
Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens von Audio an das zweite Übertragungsmedium und Starten des Empfangens von Audio von dem zweiten Übertragungsmedium.

Verfahren nach Anspruch 7, weiterhin umfassend:
Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet;
Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage an einen Benutzer durch einen Manager;
Erhalten einer Anweisung von dem Benutzer, die Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen; und
in Reaktion auf den Erhalt der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage:
Senden einer Anfrage an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, zum Beenden der ausgehenden Kommunikationssitzung durch Senden eines Beendigungssignals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens von Audio an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens von Audio von dem ausgewählten Übertragungsmedium;
Senden einer Anfrage zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums an den zweiten Softwarecontroller; und
Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens von Audio an das zweite Übertragungsmedium und Starten des Empfangens von Audio von dem zweiten Übertragungsmedium.

Mindestens ein nicht-flüchtiges computerlesbares Medium, das zum Speichern einer oder mehrerer Anweisungen eingerichtet ist, die in Reaktion darauf, dass sie von mindestens einem Rechnersystem ausgeführt werden, bewirken, dass das mindestens eine Rechnersystem das Verfahren nach Anspruch 7 durchführt.

Kommunikationsvorrichtung, umfassend:
einen Lautsprecher, der zur Ausgabe eines ersten Audios eingerichtet ist;
ein Mikrofon, das zum Erfassen eines zweiten Audios eingerichtet ist;
mindestens ein nicht-flüchtiges computerlesbares Medium, das zum Speichern einer oder
mehrerer Anweisungen eingerichtet ist; und
mindestens einen Prozessor, der mit dem Lautsprecher, dem Mikrofon und dem mindestens einen nicht-flüchtigen computerlesbaren Medium verbunden ist, wobei der mindestens eine Prozessor zum Ausführen der eine oder mehreren Anweisungen zum Bewirken der Durchführung von Schritten durch die Kommunikationsvorrichtung eingerichtet ist, wobei die Schritte umfassen:
Erzeugen einer Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf einer Verfügbarkeit jedes Übertragungsmediums, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird;
Empfangen der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit einem Kontakt;
Auswählen eines Übertragungsmediums der zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf der Prioritätenreihenfolge und basierend auf einer oder mehreren Benutzeridentifikationen, die dem Kontakt zugeordnet sind;
Auswählen eines Softwarecontrollers in Reaktion auf die Auswahl des Übertragungsmediums basierend auf dem Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist;
Senden der Anfrage zum Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit dem Kontakt an eine elektronische Vorrichtung des Kontakts durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium; und
Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit der elektronischen Vorrichtung des Kontakts durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium, wobei das erste Audio von der elektronischen Vorrichtung des Kontakts während der ausgehenden Kommunikationssitzung erhalten wird und wobei das zweite Audio der elektronischen Vorrichtung des Kontakts während der ausgehenden Kommunikationssitzung bereitgestellt wird.

Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Prioritätenreihenfolge ferner auf Kosten zum Senden, zum Empfangen oder zur Teilnahme an Kommunikationssitzungen für jedes Übertragungsmedium und Benutzervorgaben basiert.

Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Schritte weiterhin umfassen:
Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet;
Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage an einen Benutzer durch einen Manager;
Erhalten einer Anweisung von dem Benutzer, die Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen; und
in Reaktion auf den Erhalt der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage:
Senden einer Anfrage an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, zum Setzen der ausgehenden Kommunikationssitzung auf Warteschleife durch Senden eines Signals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens des zweiten Audios an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens des ersten Audios von dem ausgewählten Übertragungsmedium;
Senden einer Anfrage zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums an den zweiten Softwarecontroller; und
Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens eines dritten Audios an das zweite Übertragungsmedium von dem Mikrofon, und Starten des Empfangens eines vierten Audios von dem zweiten Übertragungsmedium zur Ausgabe durch den Lautsprecher.

Kommunikationsvorrichtung umfassend:
einen Lautsprecher, der zur Ausgabe eines ersten Audios eingerichtet ist;
ein Mikrofon, das zum Erfassen eines zweiten Audios eingerichtet ist;
mindestens ein nicht-flüchtiges computerlesbares Medium, das zum Speichern einer oder
mehrerer Anweisungen eingerichtet ist; und
mindestens einen Prozessor, der mit dem Lautsprecher, dem Mikrofon und dem mindestens einen nicht-flüchtigen computerlesbaren Medium verbunden ist, wobei der mindestens eine Prozessor zum Ausführen der eine oder mehreren Anweisungen zum Bewirken der Durchführung von Schritten durch die Kommunikationsvorrichtung eingerichtet ist, wobei die Schritte umfassen:
Erzeugen einer Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf Verfügbarkeit jedes Übertragungsmediums, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird;
Empfangen der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit einer Benutzeridentifikation;
Bestimmen eines Typs für die Benutzeridentifikation;
Auswählen eines Übertragungsmediums der zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf der Prioritätenreihenfolge und basierend auf dem Typ für die Benutzeridentifikation;
Auswählen eines Softwarecontrollers in Reaktion auf die Auswahl des Übertragungsmediums basierend auf dem Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist;
Senden der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit der Benutzeridentifikation an eine elektronische Vorrichtung der Benutzeridentifikation durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium; und
Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit der elektronischen Vorrichtung der Benutzeridentifikation durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium, wobei das erste Audio von der elektronischen Vorrichtung der Benutzeridentifikation während der ausgehenden Kommunikationssitzung erhalten wird und wobei das zweite Audio der elektronischen Vorrichtung der Benutzeridentifikation während der ausgehenden Kommunikationssitzung bereitgestellt wird.

Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 17, wobei die Prioritätenreihenfolge ferner auf Kosten zum Senden, zum Empfangen oder zur Teilnahme an Kommunikationssitzungen für jedes Übertragungsmedium und Benutzervorgaben basiert.

Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 17, wobei die Schritte weiterhin umfassen:
Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet;
Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage an einen Benutzer durch einen Manager;
Erhalten einer Anweisung von dem Benutzer, die Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen; und
in Reaktion auf den Erhalt der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage:
Senden einer Anfrage an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, zum Setzen der ausgehenden Kommunikationssitzung auf Warteschleife durch Senden eines Signals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens des ersten Audios an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens des zweiten Audios von dem ausgewählten Übertragungsmedium;
Senden einer Anfrage an den zweiten Softwarecontroller zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums; und
Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens eines dritten Audios von dem Mikrofon an das zweite Übertragungsmedium, und Starten des Empfangens eines vierten Audios von dem zweiten Übertragungsmedium zur Ausgabe durch den Lautsprecher.

Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 17, wobei die Schritte weiterhin umfassen:
Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet;
Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage an einen Benutzer durch einen Manager;
Erhalten einer Anweisung von dem Benutzer, die Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen; und
in Reaktion auf den Erhalt der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage:
Senden einer Anfrage an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, zum Beenden der ausgehenden Kommunikationssitzung durch Senden eines Beendigungssignals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens des ersten Audios an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens des zweiten Audios von dem ausgewählten Übertragungsmedium;
Senden einer Anfrage an den zweiten Softwarecontroller zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums; und
Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens eines dritten Audios von dem Mikrofon an das zweite Übertragungsmedium und Starten des Empfangens eines vierten Audios von dem zweiten Übertragungsmedium zur Ausgabe durch den Lautsprecher.

Description:
Technisches Gebiet

Die hierin beschriebenen Ausführungsformen beziehen sich auf Verwaltung von Kommunikationssitzung in Bezug auf mehrere Übertragungsmedien.

Hintergrund

Moderne Telekommunikationsdienste stellen eine Vielzahl von Übertragungsmedien zum Einrichten von Kommunikationssitzungen bereit. Die Übertragungsmedien können herkömmliche Telefonnetzwerke umfassen, wie z.B. ein analoges Telefonsystem (POTS, Plaint Old Telephone System), ein Internettelefonie-System (VolP, Voice over Internet Protocol), kabellose Verbindungssysteme wie Bluetooth-Systeme, Videogesprächssysteme usw.

Der hierin beanspruchte Gegenstand ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt, die irgendwelche oben beschriebenen Nachteile lösen oder die nur in Umgebungen wie in den oben beschriebenen betrieben werden. Dieser Hintergrund ist mehr dazu bereitgestellt, um ein beispielhaftes Technologiegebiet zu illustrieren, in dem manche hierin beschriebenen Ausführungsbeispiele ausgeführt werden können.

Zusammenfassung

Es wird ein computerimplementiertes Verfahren zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung offenbart. Das Verfahren kann Erzeugen einer Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf einer Verfügbarkeit jedes Übertragungsmedium umfassen, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird. Das Verfahren kann ferner Empfangen der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit einem Kontakt umfassen. Das Verfahren kann auch Auswählen eines Übertragungsmediums der zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf der Prioritätenreihenfolge und basierend auf einer oder mehreren Benutzeridentifikationen, die dem Kontakt zugeordnet sind, umfassen. Das Verfahren kann auch Auswählen eines Softwarecontrollers in Reaktion auf das Auswählen des Übertragungsmediums basierend auf den Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, umfassen. Das Verfahren kann ferner Senden der Anfrage zum Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit dem Kontakt an eine elektronische Vorrichtung des Kontakts durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium umfassen. Das Verfahren kann auch Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung durch den ausgewählten Softwarecontroller mit der elektronischen Vorrichtung des Kontakts über das ausgewählte Übertragungsmedium umfassen.

Figurenliste

Beispielhafte Ausführungsformen werden beschrieben und mit zusätzlicher Spezifikation und zusätzlichen Details durch die Verwendung der folgenden Zeichnungen erklärt, wobei:

  • 1 eine beispielhafte Umgebung darstellt, die sich auf das Auswählen von Übertragungsmedien bezieht;
  • 2 ein beispielhaftes Kommunikationssystem darstellt, das zum automatischen Auswählen eines Übertragungsmediums für eine Kommunikationssitzung eingerichtet ist.
  • 3 ein beispielhaftes Kommunikationssystem darstellt, das zum automatischen Auswählen eines Übertragungsmediums für eine Kommunikationssitzung eingerichtet ist;
  • 4 ein beispielhaftes Rechnersystem darstellt, das beim automatischen Einrichten einer Kommunikationssitzung, die einem Ereignis zugeordnet ist;
  • 5 ein Flussdiagramm eines beispielhaften Verfahrens zum automatischen Auswählen eines Übertragungsmediums für eine Kommunikationssitzung ist;
  • 6 ein Flussdiagramm eines beispielhaften Verfahrens zum automatischen Auswählen eines Übertragungsmediums für eine Kommunikationssitzung ist; und
  • 7 ein Flussdiagramm eines beispielhaften Verfahrens zum automatischen Auswählen eines Übertragungsmediums für eine Kommunikationssitzung ist.

Beschreibung der Ausführungsformen

Bei einigen derzeit verwendeten Vorrichtungen kann der Benutzer, wenn er eine Kommunikationssitzung einleiten möchte, eine von mehreren verschiedenen Aktionen ausführen. In einigen Ausführungsformen kann der Benutzer eine Kennung für eine Person für die Kommunikationssitzung eingeben. Die Kennung kann eine Telefonnummer, einen Benutzernamen oder andere Identifizierungsinformation umfassen. In einigen Ausführungsformen kann der Benutzer einen Kontakt für die Kommunikationssitzung auswählen. In diesen und anderen Ausführungsformen kann ein Kontakt jede Person oder Entität umfassen, die von dem Benutzer kontaktiert werden kann. Ein Kontakt ist nicht auf Informationen beschränkt, die auf einer Benutzervorrichtung gespeichert sind, und er kann eine beliebige Kennung umfassen, die zum Einleiten einer Kommunikationssitzung mit einer Person verwendet werden kann. Z.B., ein Kontakt kann in einigen Ausführungsformen eine Telefonnummer, einen Benutzernamen, einen Namen mit Kontaktinformationen, die damit gespeichert sind (z.B. ein Name mit einer entsprechenden Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Benutzername, usw.). Zusätzlich oder alternativ kann der Benutzer basierend auf der ausgewählten Aktion bestimmen, welches Übertragungsmedium während der Kommunikationssitzung zu verwenden ist. Z.B., einige Kontakte und die ihnen zugeordneten Benutzervorrichtungen können mehrere verschiedene Übertragungsmedien für Kommunikationssitzungen verwenden, wie z.B. unter anderem ein Mobiltelefon-Übertragungsmedium, ein Video-Chat-Übertragungsmedium, eine Internettelefonie (VolP)-Übertragungsmedium. Zusätzlich oder alternativ können einige Kennungen verschiedenen Übertragungsmedien zugeordnet sein. Zusätzlich oder alternativ kann der Benutzer (und die entsprechende Benutzervorrichtung) ähnliche Übertragungsmedien verwenden wie das, das von dem Kontakt verwendet wird oder das der Kennung für die Kommunikationssitzung zugeordnet ist. In einigen Fällen kann der Benutzer ein spezifisches Übertragungsmedium auswählen, das sowohl der Kontakt als auch der Benutzer verwenden. In einigen Fällen kann der Benutzer eine Softwareanwendung für das ausgewählte Übertragungsmedium öffnen. Alternativ oder zusätzlich kann der Benutzer in einigen Ausführungsformen eine verschiedene Benutzerschnittstelle für das ausgewählte Übertragungsmedium öffnen oder mit dieser interagieren. In diesen und anderen Ausführungsformen kann jedes Übertragungsmedium einer verschiedenen Benutzerschnittstelle zugeordnet sein. Der Benutzer kann dann eine Kontaktidentifikation für den Kontakt für das ausgewählte Übertragungsmedium identifizieren. Z.B., ein Kontakt kann einen Benutzernamen aufweisen, der einem VolP-Übertragungsmedium zugeordnet ist. Der Benutzer kann dann eine Softwareanwendung auswählen, die dem VolP-Übertragungsmedium entspricht, um eine Kommunikationsanfrage an den Kontakt unter dem Benutzernamen zu senden. In der vorliegenden Offenbarung kann sich die Bezugnahme auf das Einrichten einer Kommunikationssitzung mit einem Benutzer oder mit einem Kontakt auf das Einrichten einer Kommunikationssitzung mit einer Vorrichtung beziehen, die dem Benutzer oder dem Kontakt zugeordnet ist.

In einigen Fällen kann der Benutzer ein spezifisches Übertragungsmedium auswählen, das sowohl der Kontakt als auch der Benutzer verwenden. In einigen Fällen kann der Benutzer keine Softwareanwendung für das ausgewählte Übertragungsmedium öffnen, sondern kann eine Kontaktidentifikation für den Kontakt für das ausgewählte Übertragungsmedium identifizieren. Z.B., ein Kontakt kann einen Benutzernamen aufweisen, der dem VolP-Übertragungsmedium zugeordnet ist. Der Benutzer kann eine Kommunikationsanfrage an den Kontakt unter dem Benutzernamen senden.

Einige Ausführungsformen in dieser Offenbarung betreffen ein Verfahren und/oder ein System, das ein Übertragungsmedium für eine Kommunikationssitzung für eine Vorrichtung automatisch auswählen kann. Z.B., ein Kontakt, wie z.B. ein Mensch, kann eine Vielzahl von Verfahren zum Kontaktieren aufweisen. In einigen Ausführungsformen kann der Kontakt eine Telefonnummer eines analogen Telefondiensts (POTS, Plain Old Telephone Service), eine VolP-Telefonnummer, einen Videogesprächs-Benutzernamen, einen Video-Chat-Benutzernamen oder Benutzeridentifikationen für andere Audio-, oder Audio/Video-Übertragungsmedien aufweisen. In einigen Ausführungsformen kann ein Benutzer der Vorrichtung ähnliche Übertragungsmedien verwenden. Die Vorrichtung kann dazu eingerichtet werden, dass sie eine Prioritätenreihenfolge zwischen den Übertragungsmedien enthält. Die Prioritätenreihenfolge kann eine Reihenfolge der Priorität zum Auswählen eines Übertragungsmediums von mehreren Übertragungsmedien für eine bestimmte Kommunikationsanfrage sein. Die Vorrichtung kann dazu eingerichtet werden, dass sie ein Übertragungsmedium mit einer höheren Priorität in Reaktion auf eine Anfrage zum Einrichten einer Kommunikationssitzung mit dem Kontakt auswählt. Zusätzlich oder alternativ kann die Vorrichtung das Übertragungsmedium automatisch auswählen, ohne zusätzliche Benutzereingaben zu empfangen. Daher muss der Benutzer keine Eingabe darüber bereitstellen, welches Übertragungsmedium und welche entsprechende Softwareanwendung auszuwählen sind, um eine Kommunikationssitzung mit einem bestimmten Kontakt einzuleiten.

In diesen oder anderen Ausführungsformen kann ein bestimmtes Übertragungsmedium aus mehreren Übertragungsmedien basierend auf einem oder mehreren Faktoren ausgewählt werden. In einigen Ausführungsformen können die Faktoren eine Verfügbarkeit jedes Übertragungsmedium, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird, Kosten, die jedem Übertragungsmedium zugeordnet sind, und Benutzervorgaben unter den Übertragungsmedien umfassen. Als ein Ergebnis kann die Vorrichtung dazu eingerichtet werden, dass sie ein Übertragungsmedium automatisch auswählt und versucht, eine Kommunikationssitzung mit einem Kontakt über das basierend auf dem einen oder mehreren Faktoren ausgewählte Übertragungsmedium einzurichten, so dass eine Kommunikationssitzung über das ausgewählte Übertragungsmedium eingerichtet werden kann. Zusätzlich oder alternativ kann die Kommunikationssitzung über das ausgewählte Übertragungsmedium eingerichtet werden, ohne dass der Benutzer der Vorrichtung mit der Vorrichtung in einer Weise interagieren muss, um ein geeignetes Übertragungsmedium auszuwählen.

In einigen Ausführungsformen kann ein Kontakt sowohl Video- als auch Nicht-Video-Übertragungsmedien zugeordnet sein. In diesen und anderen Ausführungsformen kann der Kontakt mehreren Video-Übertragungsmedien und mehreren Nicht-Video-Übertragungsmedien zugeordnet sein. In diesen und anderen Ausführungsformen kann ein Benutzer wählen, eine Anfrage zum Einrichten einer Kommunikationssitzung an den Kontakt zu senden. In einigen Ausführungsformen kann der Benutzer abgefragt werden, um zu bestimmen, ob der Benutzer eine Anfrage zum Einrichten einer Videokommunikationssitzung oder einer Nicht-Videokommunikationssitzung senden möchte. Die gewünschte Art von Kommunikationssitzung kann eingerichtet werden, ohne dass der Benutzer der Vorrichtung mit der Vorrichtung in einer Weise interagieren muss, um ein geeignetes Übertragungsmedium der gewünschten Art auszuwählen.

Beispielsweise kann eine Benutzervorrichtung eine erste Anfrage zum Einrichten einer ersten Kommunikationssitzung mit einem Kontakt empfangen. Beispielsweise kann ein Benutzer wählen, einen Kontakt von einer Benutzervorrichtung zu einer Vorrichtung des Kontakts zu kontaktieren. Der Kontakt kann mehreren Benutzeridentifikationen zugeordnet sein. Beispielsweise kann der Kontakt mit einem Namen, einer Identifikationsnummer, einem Benutzernamen, einer Telefonnummer, einer E-Mail-Adresse und anderen Kennungen, die sich auf verschiedene Übertragungsmedien beziehen. Die Benutzervorrichtung kann eine Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehreren der Übertragungsmedien erzeugen, die zum Kontaktieren der Vorrichtung des Kontakts verwendet werden. Beispielsweise kann ein Managementmodul die mehreren Benutzeridentifikationen mit der Prioritätenreihenfolge unter den Übertragungsmedien vergleichen. Beispielsweise können die mehreren Benutzeridentifikationen eine Telefonnummer und einen Video-Chat-Benutzernamen umfassen. Die Telefonnummer kann einem POTS-Übertragungsmedium zugeordnet sein. Die Telefonnummer kann auch einem VolP-Übertragungsmedium zugeordnet sein. Die Telefonnummer kann ein Identifikationsziel für das POTS-Übertragungsmedium und für das VolP-Übertragungsmedium sein. Der Video-Chat-Benutzername kann einem Video-Chat-Übertragungsmedium zugeordnet sein. Der Video-Chat-Benutzername kann ein Identifikationsziel für das Video-Chat-Übertragungsmedium sein.

Die Prioritätenreihenfolge kann POTS- und VolP-Übertragungsmedien mit einer höheren Priorität als Video-Chat-Übertragungsmedien aufweisen. Darüber hinaus kann die Prioritätenreihenfolge VolP mit einer höheren Priorität als POTS aufweisen. Als ein Ergebnis kann das Managementmodul das VolP-Übertragungsmedium als das Übertragungsmedium für die Kommunikationssitzung gegenüber dem POTS- oder Video-Chat-Übertragungsmedium auswählen. Die Benutzervorrichtung kann dementsprechend basierend auf der Auswahl durch das Managementmodul eine Kommunikationsanfrage an den Kontakt über das VolP-Übertragungsmedium unter der Telefonnummer des Kontakts senden, anstatt die Kommunikationsanfrage an den Kontakt über ein Video-Chat-Übertragungsmedium unter dem Video-Chat-Benutzernamen des Kontakts zu senden und anstatt die Kommunikationsanfrage an den Kontakt über POTS unter der Telefonnummer des Kontakts zu senden. Die Benutzervorrichtung kann eine Kommunikationssitzung mit dem Kontakt über das ausgewählte Übertragungsmedium unter Verwendung eines Softwarecontrollers, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, einrichten. Beispielsweise kann die Benutzervorrichtung einen Telefonanruf mit dem Kontakt über VolP unter Verwendung eines Softwarecontrollers, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, einrichten. In einigen Ausführungsformen kann die Benutzervorrichtung den Telefonanruf einrichten, ohne dass der Benutzer spezifiziert, welches Übertragungsmedium zu verwenden ist, in diesem Fall das VolP-Übertragungsmedium. Zusätzlich kann die Benutzervorrichtung den Telefonanruf einrichten, ohne dass der Benutzer eine VolP-Softwareanwendung öffnet. In einigen Ausführungsformen kann die Benutzervorrichtung dem Benutzer eine Option zum Auswählen einer Nur-Sprache-Kommunikationssitzung oder einer Video- und Sprachkommunikationssitzung präsentieren. Das Managementmodul kann ein bestimmtes Übertragungsmedium für die Videokommunikationssitzung oder die Sprachkommunikationssitzung auswählen, ohne dass der Benutzer spezifiziert, welches Übertragungsmedium zu verwenden ist. Wenn der Benutzer beispielsweise eine Nur-Sprache-Kommunikationssitzung auswählt, kann das Managementmodul das VolP-Übertragungsmedium gegenüber dam POTS-Übertragungsmedium auswählen. Im Gegensatz dazu kann ein Benutzer bei bestehenden Systemen den Kontakt spezifizieren und er kann die Softwareanwendung für das gewünschte Übertragungsmedium öffnen, um eine Anfrage zum Einrichten einer Kommunikationssitzung mit dem Kontakt zu senden. Im Gegensatz dazu kann ein Benutzer bei bestehenden Systemen den Kontakt spezifizieren und eine bestimmte Benutzeridentifikation für den Kontakt spezifizieren, der einem bestimmten Übertragungsmedium zugeordnet ist, um eine Anfrage zum Einrichten einer Kommunikationssitzung mit dem Kontakt zu senden.

In einigen Ausführungsformen kann die Benutzervorrichtung eine zweite Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung über ein verschiedenes Übertragungsmedium empfangen. Beispielweise kann der Benutzer während des Telefonats über VolP eine eingehende Video-Chat-Anfrage empfangen. Ein Hinweis auf den Empfang der zweiten Anfrage kann auf einer Anzeige der Benutzervorrichtung angezeigt werden. Wenn z.B. Identifikationsinformation von Anrufer verfügbar ist, kann die Anzeige zeigen, dass ein durch die Identifikationsinformation von Anrufer spezifizierter Kontakt versucht, eine zweite Kommunikationssitzung mit dem Benutzer einzuleiten. Der Benutzer kann auswählen, die zweite Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen. Z.B., der Benutzer kann auswählen, die zweite Anfrage zu akzeptieren. In Reaktion auf das Auswählen, die zweite Anfrage zu akzeptieren, kann das Managementmodul eine Anfrage an einen Softwarecontroller für das VolP-Übertragungsmedium senden, um die aktuelle VolP-Kommunikationssitzung auf Warteschleife zu setzen. Zusätzlich oder alternativ kann das Managementmodul eine Anfrage an einen Softwarecontroller für das Übertragungsmedium der zweiten Anfrage zum Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung über das Übertragungsmedium der zweiten Anfrage senden, so dass das Managementmodul die zweite Kommunikationssitzung einrichten kann. Beispielsweise kann das Managementmodul eine Anfrage an den Softwarecontroller für das VolP-Übertragungsmedium senden, um das Telefonat auf Warteschleife zu setzen. Das Managementmodul kann eine Anfrage an den Softwarecontroller für das Video-Chat-Übertragungsmedium zum Einrichten einer Video-Chat-Kommunikationssitzung senden. Durch Senden der Anfrage an den Softwarecontroller für das VolP-Übertragungsmedium und durch Senden der Anfrage an den Softwarecontroller für das Video-Chat-Übertragungsmedium kann das Managementmodul die zweite Kommunikationssitzung ohne Interaktion des Benutzers mit dem Softwarecontroller für das VolP-Übertragungsmedium oder mit dem Softwarecontroller für das Video-Chat-Übertragungsmedium einrichten.

In einigen Ausführungsformen können die in dieser Offenbarung beschriebenen Systeme und/oder die Verfahren dazu beitragen, die Auswahl eines Übertragungsmediums auf einer Benutzervorrichtung oder anderen Vorrichtungen zu ermöglichen. In diesen und anderen Ausführungsformen kann die Auswahl eines Übertragungsmediums durchgeführt werden, ohne dass ein Benutzer ein bestimmtes Übertragungsmedium auswählt. In diesen und anderen Ausführungsformen muss ein Benutzer nicht mit dem Managementmodul interagieren und er muss nicht eine bestimmte Benutzeridentifikation des Kontakts zum Auswählen eines bestimmten Übertragungsmediums auswählen. Somit muss ein Benutzer nicht zwischen Benutzeridentifikationen eines Kontakts auswählen, um eine Anfrage für eine Kommunikationssitzung zu senden.

In diesen und anderen Ausführungsformen muss ein Benutzer nicht mit verschiedenen Softwareanwendungen für verschiedene Übertragungsmedien interagieren, sondern kann stattdessen mit dem Managementmodul interagieren. Somit muss der Benutzer beim Senden einer Anfrage für eine Kommunikationssitzung an einen Kontakt oder beim Empfangen einer eingehenden Anfrage für eine Kommunikationssitzung während Kommunikationssitzungen keine Softwareanwendungen wechseln. Somit stellen die Systeme und/oder die Verfahren zumindest eine technische Lösung für ein technisches Problem bereit, das dem Entwurf von Benutzervorrichtungen in der Telekommunikationstechnologie zugeordnet ist.

Mit Bezug zu den Figuren stellt 1 eine beispielhafte Umgebung 100 dar, die sich auf das Auswählen von Übertragungsmedien bezieht. Die Umgebung 100 kann in Übereinstimmung mit mindestens einer in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen Ausführungsform ausgebildet sein. Die Umgebung 100 kann ein Managementmodul 102 und mehrere Softwarecontroller 104 umfassen. Das Managementmodul 102 und die mehreren Softwarecontroller 104 können Teil einer Benutzervorrichtung sein. Obwohl drei Softwarecontroller 104 in 1 dargestellt sind, könnten in der Praxis weniger Softwarecontroller 104 oder mehr Softwarecontroller 104 vorhanden sein.

Das Managementmodul 102 kann zum Interagieren mit den mehreren Softwarecontrollern 104 eingerichtet sein, wie nachstehend im Detail diskutiert wird. Das Managementmodul 102 kann Code und Rutinen umfassen, die dazu eingerichtet sind, eine Computervorrichtung zur Durchführung eine oder mehreren mit Bezug auf das Managementmodul 102 beschriebenen Schritte zu ermöglichen. Zusätzlich oder alternativ kann das Managementmodul 102 unter Verwendung von Hardware implementiert werden, die einen Prozessor, einen Mikroprozessor (z.B. zum Ausführen oder Steuern des Ausführens einer oder mehrerer Schritte), ein feldprogrammierbares Gate-Array (FPGA) oder einen anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreis (ASIC) umfasst. In einigen anderen Fällen kann das Managementmodul 102 unter Verwendung einer Kombination von Hardware und Software implementiert werden. In der vorliegenden Offenbarung können Schritte, die als von dem Managementmodul 102 ausgeführt beschrieben werden, Schritte umfassen, die das Managementmodul 102 einem entsprechenden System zur Ausführung zuführen kann.

In einigen Ausführungsformen kann das Managementmodul 102 eine Softwareanwendung umfassen. Die Softwareanwendung kann eingerichtet sein, einem Benutzer zu ermöglichen, mit dem Managementmodul 102 zu interagieren und Information von dem Managementmodul 102 zu empfangen. Beispielsweise kann die Softwareanwendung eine Schnittstelle (z.B. eine grafische Benutzerschnittstelle) umfassen, die einem Benutzer ermöglicht, einen Kontakt aus einer Liste von Kontakten auszuwählen. Die Liste der Kontakte kann in beliebiger Reihenfolge angezeigt werden. In einigen Ausführungsformen kann die Liste der Kontakte beispielsweise in alphabetischer Reihenfolge, in der Reihenfolge der Häufigkeit des Kontakts zwischen dem Kontakt und der Benutzervorrichtung, in der Reihenfolge des Hinzufügens zu der Liste, usw. dargestellt werden. Die Softwareanwendung kann dazu eingerichtet sein, einem Benutzer zu ermöglichen, Kontakt auszuwählen, um eine Anfrage zum Einleiten einer Kommunikationssitzung mit dem Kontakt zu senden. In einigen Ausführungsformen kann die Softwareanwendung dazu eingerichtet sein, einem Benutzer zu ermöglichen, eine Kennung einzugeben, um eine Anfrage zum Einleiten einer Kommunikationssitzung mit dem Kontakt zu senden. Ein Benutzer kann beispielsweise einen einem Übertragungsmedium zugeordneten Benutzernamen zum Senden einer Anfrage zum Einleiten einer Kommunikationssitzung mit dem Benutzernamen eingeben.

Das Managementmodul 102 kann zum Steuern des Betriebs der Softwarecontroller 104 und zum Interagieren mit einem Benutzer eingerichtet sein. In einigen Ausführungsformen kann das Managementmodul 102 beispielsweise eine einzige grafische Benutzerschnittstelle bereitstellen, über die ein Benutzer Anfragen zum Einleiten von Kommunikationssitzungen über eine Auswahl von Übertragungsmedien senden kann, anstatt dass der Benutzer mit einer separaten Schnittstelle für jeden der mehreren Softwarecontrollern 104 und für jedes Übertragungsmedium interagieren muss. Die Übertragungsmedien können ein kabelloses Datenübertragungsprotokoll, das unter Verwendung von Funkwellen mit Kurzwellenlänge bzw. Ultrahochfrequenz (UHF) im industriellen, wissenschaftlichen und medizinischen (ISM) Frequenzband mit 2,4 GHz kommuniziert, einen POTS-Dienst, einen VolP-Dienst, einen Videogesprächsdienst, einen Video-Chat-Dienst, einen Mobiltelefondienst, einen kabellosen Anrufdienst, einen Audionachrichtendienst und andere Dienste und Protokolle, über die ein Audio, audiovisuelle oder Textnachricht gesendet werden kann, umfassen. Ein Übertragungsmedium kann ein Übertragungssteuerprotokoll und Internetprotokoll (TCP/IP) an einem bestimmten Port umfassen, welches das VolP-Audio bei einer spezifischen Bitrate mit einem bestimmten Codec codiert trägt und durch eine Session-Initiation-Protocol (SIP)-Sitzung an einem anderen bestimmten Port gesteuert wird. Ein Übertragungsmedium kann auch eine kabellose Verbindung umfassen, wie z.B. eine Bluetooth-Verbindung mit einem bestimmten Profil, das einem bestimmten Mobiltelefon zugeordnet ist, so dass ein Anruf einem Mobilfunknetz zugeordnet werden kann. In einigen Ausführungsformen kann das Managementmodul 102 einem Benutzer ermöglichen, Anfragen an die Softwarecontroller 104 zum Einleiten von Kommunikationssitzungen über eines der mehreren Übertragungsmedien zu senden, ohne dass der Benutzer ein bestimmtes Übertragungsmedium zum Senden einer Anfrage auswählen muss.

Das Managementmodul 102 kann zum Erzeugen einer Prioritätenreihenfolge unter mehreren Übertragungsmedien eingerichtet sein. In einigen Ausführungsformen kann die Prioritätenreihenfolge basierend auf Kosten für den Benutzer zum Senden, zum Empfangen oder zur Teilnahme an Kommunikationssitzungen für jedes Übertragungsmedium erzeugt werden. In einigen Ausführungsformen kann die Prioritätenreihenfolge basierend auf einer Verfügbarkeit jedes Übertragungsmediums erzeugt werden, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird. In einigen Ausführungsformen kann das Übertragungsmedium beispielsweise eine kabellose Verbindung zu einem Mobiltelefon sein. Wenn sich das Mobiltelefon außerhalb der Reichweite befindet, kann die kabellose Verbindung nicht verfügbar sein. In einigen Ausführungsformen kann die Prioritätenreihenfolge auf Benutzervorgaben basieren. Beispielsweise kann ein Benutzer die Prioritätenreihenfolge unter verschiedenen Übertragungsmedien angeben. In einigen Ausführungsformen kann die Prioritätenreihenfolge basierend auf mehreren Faktoren wie z.B. sowohl den Kosten für den Benutzer als auch der Verfügbarkeit jedes Übertragungsmediums erzeugt werden. Das Managementmodul102 kann ein bestimmtes Übertragungsmedium und den zugeordneten Softwarecontroller 104 basierend auf Benutzerkennungen, die dem Kontakt zugeordnet sind und basierend auf der Prioritätenreihenfolge auswählen. Beispielsweise kann ein Übertragungsmedium mit einer höheren Priorität als das Übertragungsmedium für die Anfrage für eine Kommunikationssitzung automatisch ausgewählt werden.

Jeder Softwarecontroller 104 kann zum Interagieren mit Hardware zur Übertragung und Empfangen von Audio und/oder Video über ein Übertragungsmedium eingerichtet sein. Jeder Softwarecontroller 104 kann zum Interagieren mit einem spezifischen Übertragungsmedium eingerichtet sein. In einigen Ausführungsformen kann jeder Softwarecontroller 104 zum Steuern des Betriebs eines verschiedenen Übertragungsmediums eingerichtet sein. In einigen Ausführungsformen können mehrere Softwarecontroller 104 zum Steuern des Betriebs von ähnlichen Übertragungsmedien eingerichtet sein. Die Softwarecontroller 104 können dazu eingerichtet sein, Kommunikationssitzungen einzuleiten, zu beenden und auf Warteschleife zu setzen, wobei die Kommunikationssitzungen über das entsprechende Übertragungsmedium, das jedem der Softwarecontroller 104 zugeordnet ist, eingerichtet sind.

Jeder Softwarecontroller 104 kann beispielsweise zur Übertragung von ausgehenden Kommunikationssitzungsanfragen über sein entsprechendes Übertragungsmedium eingerichtet sein.

Jeder Softwarecontroller 104 kann auch zum Empfangen von eingehenden Kommunikationssitzungsanfragen über das spezifische Übertragungsmedium, mit dem er korrespondiert, eingerichtet sein.

Beispielsweise kann ein erster Softwarecontroller 104a einem VolP-Übertragungsmedium entsprechen und kann zum Interagieren mit einem VolP-System eingerichtet sein, um Kommunikationsanfragen über das VolP-Übertragungsmedium zu senden und zu empfangen. Der erste Softwarecontroller 104a kann einer bestimmten Kennung wie z.B. einer Telefonnummer zugeordnet sein. Eingehende Kommunikationssitzungsanfragen, die an die Telefonnummer des ersten Softwarecontrollers 104a gerichtet sind, können von dem ersten Softwarecontroller 104a empfangen werden. Zusätzlich oder alternativ kann der erste Softwarecontroller 104a eine Telefonnummer als Teil einer ausgehenden Kommunikationssitzungsanfrage empfangen und kann die ausgehende Kommunikationssitzungsanfrage an die empfangene Telefonnummer richten.

Als ein anderes Beispiel, ein zweiter Softwarecontroller 104b kann zum Interagieren mit POTS-Hardware eingerichtet sein, um Kommunikationsanfragen über das POTS-Übertragungsmedium zu senden und zu empfangen. Der zweite Softwarecontroller 104b kann einer bestimmten Kennung wie z.B. einer Telefonnummer zugeordnet sein. Beispielsweise kann der zweite Softwarecontroller 104b einer physikalischen Telefonleitung zugeordnet sein und die physikalische Telefonleitung kann der bestimmten Kennung wie z.B. einer Telefonnummer zugeordnet sein. Somit kann der zweite Softwarecontroller 104b mit der bestimmten Kennung (z.B. Telefonnummer) durch seine Verbindung mit der physikalischen Telefonleitung und durch die Verbindung der physikalischen Telefonleitung mit der bestimmten Kennung verbunden sein. Eingehende Kommunikationssitzungsanfragen, die an die Telefonnummer des zweiten Softwarecontrollers 104b gerichtet sind, können von dem zweiten Softwarecontroller 104b empfangen werden. Zusätzlich oder alternativ kann der zweite Softwarecontroller 104b eine Telefonnummer als Teil einer ausgehenden Kommunikationssitzungsanfrage empfangen und kann die ausgehende Kommunikationssitzungsanfrage an die empfangene Telefonnummer richten.

Als ein anderes Beispiel, ein dritter Softwarecontroller 104c kann zum Interagieren mit einem Videogesprächsdienst eingerichtet sein, um Kommunikationsanfragen über das Videogesprächs-Übertragungsmedium zu senden und zu empfangen. Der dritte Softwarecontroller 104c kann einer bestimmten Kennung wie z.B. einem Benutzernamen zugeordnet sein. Eingehende Kommunikationssitzungsanfragen, die an den Benutzernamen des dritten Softwarecontrollers 104c gerichtet sind, können von dem dritten Softwarecontroller 104c empfangen werden. Zusätzlich oder alternativ kann der dritte Softwarecontroller 104c einen Benutzernamen als Teil einer ausgehenden Kommunikationssitzungsanfrage empfangen und kann die ausgehende Kommunikationssitzungsanfrage an den empfangenen Benutzernamen richten.

Die Softwarecontroller 104 können zum Bereitstellen von Information für das Managementmodul 102 eingerichtet sein. In einigen Ausführungsformen kann beispielsweise jeder Softwarecontroller 104 dem Managementmodul 102 einen Hinweis auf den Empfang einer eingehenden Kommunikationsanfrage in Reaktion auf das Empfangen einer eingehenden Kommunikationsanfrage über das dem Softwarecontroller 104 zugeordnete Übertragungsmedium bereitstellen. In einigen Ausführungsformen kann der Hinweis auf den Empfang einer eingehenden Kommunikationsanfrage Absenderinformation umfassen, die einem Absender der eingehenden Kommunikationsanfrage zugeordnet ist. In einigen Ausführungsformen kann die Absenderinformation in der eingehenden Kommunikationsanfrage umfasst sein und kann jede geeignete Kennung wie z.B. einen Namen, einen Benutzernamen, eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse, eine Identifikationsnummer, beliebige andere Kennungen oder eine beliebige Kombination der Absenderinformation umfassen.

Ein beispielhafter Betrieb der Umgebung 100 ist wie folgt. Zum Beispiel, ein Benutzer kann in einigen Ausführungsformen wünschen, eine Kommunikationsanfrage an einen Kontakt zu senden. Der Kontakt kann eine Vielzahl von Benutzeridentifikationen umfassen. Beispielsweise kann der Kontakt mehreren Telefonnummern, mehreren VolP-Benutzernamen, mehreren Videogesprächs-Benutzernamen, mehreren Video-Chat-Benutzernamen und/oder anderen Übertragungsmedienkommunikationskennungen zugeordnet sein. Zusätzlich oder alternativ kann die Benutzervorrichtung des Benutzers einen oder mehrere Softwarecontroller 104 umfassen. Jeder der Softwarecontroller 104 kann einem POTS-Übertragungsmedium, einem VolP-Übertragungsmedium, einem Videogesprächs-Übertragungsmedium, einem Mobiltelefon-Übertragungsmedium und/oder einem anderen Übertragungsmedium zugeordnet sein. In einigen Ausführungsformen kann jeder der mehreren Softwarecontroller 104 einem verschiedenen Übertragungsmedium zugeordnet sein.

Der Benutzer kann die Softwareanwendung öffnen, die dem Managementmodul 102 zugeordnet sein kann. Der Benutzer kann den Kontakt auswählen und kann eine Option zum Senden einer Kommunikationsanfrage an den Kontakt auswählen. In einigen Ausführungsformen kann das Managementmodul 102 dem Benutzer keine Liste der dem Kontakt zugeordneten Benutzeridentifikationen präsentieren. Das Managementmodul 102 kann stattdessen ein Übertragungsmedium (und entsprechende Benutzeridentifikation, die dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist) für die ausgehende Kommunikationssitzungsanfrage, die an den Kontakt zu senden ist, auswählen. In einigen Ausführungsformen kann die Auswahl des Übertragungsmediums auf einer Prioritätenreihenfolge unter den den Softwarecontrollern 104 zugeordneten Übertragungsmedien basieren. In einigen Ausführungsformen kann das VolP-Übertragungsmedium einer höheren Priorität zugeordnet sein als das POTS-Übertragungsmedium, das Videogesprächsdienst-Übertragungsmedium und andere Übertragungsmedien. Wie oben ausgeführt, kann die Prioritätenreihenfolge auf einem oder mehreren Faktoren basieren, wie z.B. Kosten für den Benutzer zum Senden, zum Empfangen oder zur Teilnahme an Kommunikationssitzungen für jedes Übertragungsmedium, einer Verfügbarkeit jedes Übertragungsmediums, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird oder Benutzervorgaben.

In dem vorliegenden Beispiel kann das Managementmodul 102 das VolP-Übertragungsmedium des Managementmoduls 102 zum Senden einer ausgehenden Kommunikationssitzungsanfrage auswählen, weil das VolP-Übertragungsmedium dem Übertragungsmedium mit der höchsten Priorität unter den Benutzeridentifikationen des Kontakts zugeordneten Übertragungsmedien entsprechen kann. Das Managementmodul 102 kann einen dem VolP-Übertragungsmedium zugeordneten Softwarecontroller 104 auswählen. Das Managementmodul 102 kann dem ausgewählten Softwarecontroller 104, der dem VolP-Übertragungsmedium des Managementmoduls 102 zugeordnet ist, eine dem Kontakt zugeordnete Telefonnummer bereitstellen. Wie oben ausgeführt, kann der erste Softwarecontroller 104a beispielsweise einem VolP-Übertragungsmedium zugeordnet sein. Das Managementmodul 102 kann dem ersten Softwarecontroller 104a, der dem VolP-Übertragungsmedium zugeordnet ist, die dem Kontakt zugeordnete Telefonnummer und die Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit dem Kontakt bereitstellen.

In Reaktion auf das Empfangen der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung vom Managementmodul 102, kann sich der erste Softwarecontroller 104a mit dem VolP-Übertragungsmedium verbinden und die Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung an den Kontakt unter der Telefonnummer über das VolP-Übertragungsmedium senden. Eine erste Kommunikationssitzung mit dem Kontakt kann durch den ersten Softwarecontroller 104a über das VolP-Transortmedium in Reaktion auf die Anfrage eingerichtet werden.

In einigen Ausführungsformen kann der zweite Softwarecontroller 104b auch zum Senden einer ausgehenden Kommunikationsanfrage eingerichtet sein. Beispielsweise kann eine ausgehende POTS-Kommunikationsanfrage durch den zweiten Softwarecontroller 104b an einen Empfänger über das POTS-Übertragungsmedium gesendet werden. Das Managementmodul 102 kann dem zweiten Softwarecontroller 104b eine Telefonnummer und eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung bereitstellen.

In einigen Ausführungsformen kann der dritte Softwarecontroller 104c auch zum Senden einer ausgehenden Kommunikationsanfrage eingerichtet sein. Beispielsweise kann eine ausgehende Videogesprächsanfrage durch den dritten Softwarecontroller 104c an einen Empfänger über das Videogesprächs-Übertragungsmedium gesendet werden. Das Managementmodul 102 kann dem dritten Softwarecontroller 104c einen Benutzernamen und eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung bereitstellen.

In diesen und anderen Ausführungsformen kann das Managementmodul 102 eine einheitliche Schnittstelle für einen Benutzer zum Interagieren mit der Benutzervorrichtung bereitstellen. Der Benutzer kann wählen, eine Anfrage zum Einrichten einer Kommunikationssitzung mit einem Kontakt zu senden und es kann ihm gleichgültig sein , welches Übertragungsmedium verwendet wird. Das Managementmodul 102 kann eine Prioritätenreihenfolge und die dem Kontakt zugeordneten Übertragungsmedien zum Auswählen eines Übertragungsmediums verwenden. Das Managementmodul 102 kann den dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordneten Softwarecontroller 104 auswählen. Das Managementmodul 102 kann sich mit dem ausgewählten Softwarecontroller 104 zum Senden der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung an den Kontakt über das ausgewählte Übertragungsmedium verbinden.

In einigen Fällen kann eine eingehende Kommunikationssitzungsanfrage während der Dauer der ersten Kommunikationssitzung empfangen werden. In einigen Fällen kann die eingehende Kommunikationssitzungsanfrage über das gleiche Übertragungsmedium empfangen werden, wie das, über das die erste Kommunikationssitzung eingerichtet werden kann. Wie oben ausgeführt, kann die erste Kommunikationssitzung beispielsweise über den ersten Softwarecontroller 104a über das VolP-Übertragungsmedium eingerichtet werden. Ferner kann der erste Softwarecontroller 104a in einigen Fällen bestimmen, dass die Benutzervorrichtung während der ersten Kommunikationssitzung eine eingehende Kommunikationssitzungsanfrage über das VolP-Übertragungsmedium empfängt. Zusätzlich oder alternativ kann der erste Softwarecontroller 104a das Managementmodul 102 bezüglich der eingehenden Kommunikationsanfrage alarmieren.

Beispielsweise kann ein eingehender Telefonanruf, der über das VolP-Übertragungsmedium gerichtet ist, von dem ersten Softwarecontroller 104a empfangen werden. Der erste Softwarecontroller 104a kann dem Managementmodul 102 den Empfang des eingehenden Telefonanrufs ggf. zusammen mit der Anrufer-ID-Information präsentieren. Das Managementmodul 102 kann dem Benutzer der Benutzervorrichtung einen Hinweis auf die Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch eine Anzeige bereitstellen. In einigen Fällen kann der Hinweis Anruferidentifikationsinformation umfassen. Das Managementmodul 102 kann eine Anweisung von dem Benutzer zum Akzeptieren oder Ablehnen der Anfrage empfangen. In Reaktion auf das Empfangen einer Anweisung von dem Benutzer zum Akzeptieren der Anfrage, kann das Managementmodul 102 eine Anweisung an den ersten Softwarecontroller 104a zum Setzen der ersten Kommunikationssitzung auf Warteschleife senden. Das Managementmodul 102 kann eine Anweisung an den ersten Softwarecontroller 104a zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung über das VolP-Übertragungsmedium senden. Der erste Softwarecontroller 104a kann die erste Kommunikationssitzung auf Warteschleife setzen und kann die zweite Kommunikationssitzung einrichten. Zusätzlich oder alternativ kann die eingehende Kommunikationssitzungsanfrage in einigen Fällen während der Dauer der ersten Kommunikationssitzung empfangen werden, in welcher die eingehende Kommunikationssitzungsanfrage über ein anderes Übertragungsmedium als das, über das die erste Kommunikationssitzung durchgeführt werden kann, empfangen werden. Wie oben ausgeführt, kann der zweite Softwarecontroller 104b einem POTS-Übertragungsmedium zugeordnet sein. Der zweite Softwarecontroller 104b kann bestimmen, dass die Benutzervorrichtung eine eingehende Kommunikationsanfrage über das POTS-Übertragungsmedium empfängt. Der zweite Softwarecontroller 104b kann das Managementmodul 102 bezüglich der eingehenden Kommunikationsanfrage alarmieren. Beispielsweise kann ein eingehender Telefonanruf, der an die POTS-Telefonnummer gerichtet ist, die dem zweiten Softwarecontroller 104b der Benutzervorrichtung zugeordnet ist, von dem zweiten Softwarecontroller 104b empfangen werden. Der zweite Softwarecontroller 104b kann dem Managementmodul 102 den Empfang des eingehenden Telefonanrufs präsentieren. In einigen Ausführungsformen kann der zweite Softwarecontroller 104b dem Managementmodul 102 auch die Anrufer-ID-Information, die sich auf die Quelle des eingehenden Telefonanrufs bezieht, präsentieren. Das Managementmodul 102 kann einem Benutzer der Benutzervorrichtung einen Hinweis auf die Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch eine Anzeige bereitstellen. In einigen Fällen kann der Hinweis Anruferidentifikationsinformation umfassen. Das Managementmodul 102 kann eine Anweisung von dem Benutzer zum Akzeptieren oder zum Ablehnen der Anfrage empfangen. In Reaktion auf das Empfangen einer Anweisung von dem Benutzer zum Akzeptiren der Anfrage, kann das Managementmodul 102 eine Anweisung an den ersten Softwarecontroller 104a zum Setzen der ersten Kommunikationssitzung auf Warteschleife senden. Das Managementmodul 102 kann eine Anweisung an den zweiten Softwarecontroller 104b zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung über das POTS-Übertragungsmedium senden. Der erste Softwarecontroller 104a kann die erste Kommunikationssitzung auf Warteschleife setzen und der zweite Softwarecontroller 104b kann die zweite Kommunikationssitzung einrichten.

In diesen und anderen Ausführungsformen kann das Managementmodul 102 zum Interagieren mit einer einzigen Audioquelle und einem einzigen Mikrofon eingerichtet sein. Beispielsweise kann das Managementmodul 102 zum Interagieren mit einem Headset einer Telefonvorrichtung eingerichtet sein. Das Headset der Telefonvorrichtung kann ein einziges Mikrofon und einen einzigen Laufsprecher aufweisen. Die Telefonvorrichtung und das Headset können nur eine von bestimmten Audioschaltungen oder Verarbeitungsfähigkeiten umfassen. In einigen Ausführungsformen kann nur ein Übertragungsmedium mit dem Laufsprecher und dem Mikrofon der Telefonvorrichtung verbunden sein, wenn eine Kommunikationssitzung zwischen der Telefonvorrichtung und einer anderen Vorrichtung eingerichtet ist. Beispielsweise kann der erste Softwarecontroller 104a zum Senden von Audio an den Lautsprecher und zum Empfangen von Audio von dem Mikrofon während einer Kommunikationssitzung über das VolP-Übertragungsmedium eingerichtet sein. Um eine Kommunikationssitzung über das POTS-Übertragungsmedium einzurichten, kann der erste Softwarecontroller 104a, der dem VolP-Übertragungsmedium zugeordnet ist, das Senden und das Empfangen von Audio beenden und kann der zweite Softwarecontroller 104b, der dem POTS-Übertragungsmedium zugeordnet ist, das Senden und das Empfangen von Audio starten.

Als ein anderes Beispiel kann eine eingehende Kommunikationssitzungsanfrage in einigen Fällen während der Dauer der ersten Kommunikationssitzung über ein Videogesprächsdienst-Übertragungsmedium empfangen werden. Wie oben ausgeführt, kann der dritte Softwarecontroller 104c einem Videogesprächsdienst-Übertragungsmedium zugeordnet sein. Der dritte Softwarecontroller 104c kann bestimmen, dass die Benutzervorrichtung eine eingehende Kommunikationsanfrage über das Videogesprächsdienst-Übertragungsmedium empfängt. Der dritte Softwarecontroller 104c kann das Managementmodul 102 bezüglich der eingehenden Kommunikationsanfrage alarmieren. Beispielsweise kann ein anderer Benutzer des Videogesprächsdiensts ein eingehendes Videogespräch senden, das auf eine Benutzeridentifikation wie z.B. einen Benutzernamen gerichtet ist. Der Benutzername kann dem dritten Softwarecontroller 104c zugeordnet sein. Die eingehende Videogesprächsanfrage kann von dem dritten Softwarecontroller 104c empfangen werden. Der dritte Softwarecontroller 104c kann dem Managementmodul 102 den Empfang der eingehenden Videogesprächsanfrage präsentieren. In einigen Ausführungsformen kann der dritte Softwarecontroller 104c dem Managementmodul 102 auch die Absenderidentifikationsinformation, die sich auf die Quelle der eingehenden Videogesprächsanfrage bezieht, präsentieren. Das Managementmodul 102 kann einem Benutzer der Benutzervorrichtung einen Hinweis auf die Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch eine Anzeige bereitstellen. In einigen Fällen kann der Hinweis Absenderidentifikationsinformation umfassen. Das Managementmodul 102 kann eine Anweisung von dem Benutzer zum Akzeptieren oder zum Ablehnen der Anfrage empfangen. In Reaktion auf die Anweisung vom Benutzer zum Akzeptieren der Anfrage, kann das Managementmodul 102 eine Anweisung an den ersten Softwarecontroller 104a zum Setzen der ersten Kommunikationssitzung auf Warteschleife senden. Das Managementmodul 102 kann eine Anweisung an den dritten Softwarecontroller 104c zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung über das Videogesprächs-Übertragungsmedium senden. Der erste Softwarecontroller 104a kann die erste Kommunikationssitzung auf Warteschleife setzen und der dritte Softwarecontroller 104c kann die zweite Kommunikationssitzung einrichten.

Änderungen, Zusätze oder Weglassungen können bei der Umgebung 100 getätigt werden, ohne dass vom Schutzbereich der vorliegenden Offenbarung abgewichen wird. Beispielsweise kann die Anzahl der Softwarecontroller 104 in Abhängigkeit von einer bestimmten Implementierung größer oder kleiner sein als die beschriebene. Zusätzlich sind die angegebenen Übertragungsmedium Beispiele und die beschriebenen Konzepte können für die Auswahl jedes geeigneten Übertragungsmediums gelten, das zur Durchführung einer Kommunikationssitzung verwendet werden kann.

2 stellt ein beispielhaftes Kommunikationssystem 200 dar, das zum automanischen Auswählen eines Übertragungsmediums für eine Kommunikationssitzung eingerichtet ist. Das System 200 kann in Übereinstimmung mit mindestens einer in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen Ausführungsform ausgebildet sein. Das System 200 kann ein oder mehrere Netzwerke 202, eine Vorrichtung 204, eine Vorrichtung 206, ein System 208 und ein Telefon 210 umfassen.

Das eine oder mehreren Netzwerke 202 können zum kommunikativen Koppeln an die Vorrichtung 204, die Vorrichtung 206, das System 208 und das Telefon 210 eingerichtet sein. in einigen Ausführungsformen kann das eine oder die mehreren Netzwerke 202 ein beliebiges Netzwerk oder eine beliebige Konfiguration von Netzwerken, die zum Senden und Empfangen von Kommunikationen zwischen Systemen und Vorrichtungen eingerichtet ist. In einigen Ausführungsformen können das eine oder die mehreren Netzwerke 202 ein herkömmliches Netzwerk, ein kabelgebundenes oder ein kabelloses Netzwerk umfassen und können zahlreiche verschiedene Konfigurationen aufweisen. In einigen Ausführungsformen können das eine oder mehreren Netzwerke 202 auch mit Teilen eines Kommunikationsnetzes, einschließlich Telefonleitungen zum Senden von Daten in einer Vielzahl von verschiedenen Kommunikationsprotokollen wie z.B. einem POTS gekoppelt sein oder sie umfassen.

Jede der Vorrichtungen 204 und 206 sowie das Telefon 210 kann jede elektronische oder digitale Computervorrichtung sein. Beispielsweise kann jede der Vorrichtungen 204 und 206 sowie das Telefon 210 einen Desktop-Computer, einen Laptop-Computer, ein Smartphone, ein Mobiltelefon, einen Tablet-Computer, ein Telefon, eine Telefonkonsole oder jede andere Computervorrichtung umfassen. In einigen Ausführungsformen kann jede der Vorrichtungen 204 und 206 sowie das Telefon 210 zum Einrichten von Kommunikationssitzungen mit anderen Vorrichtungen eingerichtet sein. Beispielsweise kann jede der Vorrichtungen 204 und 206 sowie das Telefon 210 zum Einrichten eines ausgehenden Telefonanrufs mit einer anderen Vorrichtung über eine Telefonleitung oder ein Netzwerk eingerichtet sein. Beispielsweise können die Vorrichtungen 204 und 206 über ein kabelloses Mobilfunknetz kommunizieren und das Telefon 210 kann über ein öffentliches Fernsprechnetz (PSTN, Public Switched Telephone Network) -Leitung kommunizieren. Alternativ oder zusätzlich können die Vorrichtungen 204 und 206 sowie das Telefon 210 über andere kabelgebundene oder kabellose Netzwerke kommunizieren, die kein PSTN oder nur teilweise davon PSTN umfassen, kommunizieren. Beispielsweise kann ein Telefonanruf oder Kommunikationssitzung zwischen einer oder beiden der Vorrichtungen 204 und 206 und dem Telefon 210 ein VolP-Telefonanruf sein. Als ein anderes Beispiel kann die Kommunikationssitzung zwischen einer oder beiden der Vorrichtungen 204 und 206 und dem Telefon 210 eine Videokommunikationssitzung oder eine andere Kommunikationssitzung sein. Als ein anderes Beispiel kann die Kommunikationssitzung zwischen einer oder beiden der Vorrichtungen 204 und 206 und dem Telefon 210 eine Videogesprächssitzung, eine Audionachrichtensitzung oder eine andere Kommunikationssitzung sein.

In einigen Ausführungsformen können die Vorrichtung 204 und die Vorrichtung 206 verschiedenen Übertragungsmedien zugeordnet sein. Beispielsweise kann die Vorrichtung 204 in einigen Ausführungsformen einem POTS-Übertragungsmedium und einem VolP-Übertragungsmedium zugeordnet sein. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung 206 einem Videogesprächs-Übertragungsmedium zugeordnet sein.

Alternativ oder zusätzlich kann jede der Vorrichtungen 204 und 206 sowie das Telefon 210 zum Kommunizieren mit anderen Systemen über ein Netzwerk wie z.B. das eine oder die mehreren Netzwerke 202 oder ein anderes Netzwerk eingerichtet sein. In diesen und anderen Ausführungsformen können die Vorrichtungen 204 und 206 sowie das Telefon 210 Daten von dem System 208 empfangen und Daten an das System 208 senden. Beispielsweise können die Vorrichtungen 204 und 206 sowie das Telefon 210 Speicher und mindestens einen Prozessor umfassen, die unter anderem zum Ausführen der in dieser Offenbarung beschriebenen Schritte eingerichtet sind. In einigen Ausführungsformen können die Vorrichtungen 204 und 206 sowie das Telefon 210 computerlesbare Anweisungen umfassen, die dazu eingerichtet sind, von den Vorrichtungen 204 und 206 sowie dem Telefon 210 ausgeführt zu werden, um die in dieser Offenbarung beschriebenen Schritte durchzuführen.

In einigen Ausführungsformen kann das System 208 jede beliebige Konfiguration von Hardware wie z.B. Prozessoren, Server usw. umfassen, die miteinander in einem Netzwerk stehen und zum Ausführen einer Aufgabe eingerichtet sind. Beispielsweise kann das System 208 eine Vielzahl von Rechnersystemen umfassen wie beispielsweise eine Vielzahl von Servern, die jeweils Speicher und mindestens einen Prozessor umfassen, die miteinander in einem Netzwerk stehen und die eingerichtet sind, um Schritte von Untertitelkommunikationssitzungen durchzuführen wie beispielweise Telefonanrufe zwischen Vorrichtungen wie dem Telefon 210 und anderen Vorrichtungen, die in dieser Offenbarung beschrieben werden. In diesen und anderen Ausführungsformen kann das System 208 betrieben werden, das es Audio untertitelt, die von einem oder mehreren Teilnehmern der Kommunikationssitzung erzeugt werden. Beispielsweise kann das System 208 Audio mit Untertiteln versehen, das unter anderem von anderen Vorrichtungen erzeugt wurde und nicht von dem Telefon 210, oder von sowohl dem Telefon 210 und anderen Vorrichtungen.

In einigen Ausführungsformen kann das System 208 als ein Austausch betrieben werden, der eingerichtet ist, um Kommunikationssitzung wie beispielsweise Telefonanrufe, Videoanrufe usw. zwischen Vorrichtungen wie beispielsweise unter anderem dem Telefon 210 und einer oder mehreren anderen Vorrichtungen wie in dieser Offenbarung beschrieben herzustellen. In einigen Ausführungsformen kann das System 208 computerlesbare Anweisungen umfassen, die eingerichtet sind, um von dem System 208 ausgeführt zu werden, um die in dieser Offenbarung beschriebenen Schritte durchzuführen.

In weiteren Ausführungsformen kann das System 200 weiterhin eingerichtet sein, um eine assistierte Kommunikationssitzung zwischen einem hörbehinderten Benutzer 216 oder einem hörbehinderten Benutzer 218 (wie z.B. ein Ehemann und eine Ehefrau, die ein einziges Telefon 210 teilen) und einem zweiten Benutzer wie beispielsweise der Benutzer 212 oder der Benutzer 214 zu bewerkstelligen. Wie in der vorliegenden Offenbarung verwendet, kann sich ein „hörbehinderter Benutzer“ auf eine Person beziehen mit verringerten Hörfähigkeiten. Hörbehinderte Benutzer haben oft einen Grad von Hörfähigkeit, der sich gewöhnlich über die Zeit verringert hat, so dass der hörbehinderte Benutzer zwar sprechend kommunizieren kann, aber dass der hörbehinderte Benutzer oftmals Schwierigkeiten beim Hören und/oder Verstehen andere hat.

In einigen Ausführungsformen kann die assistierte Kommunikationssitzung zwischen einer Vorrichtung wie beispielsweise die Vorrichtung 204 oder die Vorrichtung 206 und dem Telefon 210 eingerichtet werden. In diesen Ausführungsformen kann das Telefon 210 ein Untertiteltelefon sein, das eingerichtet ist, um dem hörbehinderten Benutzer 216 oder dem hörbehinderter Benutzer 218 Untertitel der Kommunikationssitzung darzustellen wie beispielsweise einer der CaptionCall®57T-Modellfamilie oder 67T-Modellfamilie von Untertiteltelefon oder eine Vorrichtung, die die CaptionCall® mobile App ausführt. Beispielsweise kann in einigen Ausführungsformen das Telefon 210 eine visuelle anzeige 220 umfassen, die einstückig mit dem Telefon 210 ausgebildet ist und die eingerichtet ist, um dem hörbehinderten Benutzer 216 oder dem hörbehinderten Benutzer 218 die Textuntertitel einer Kommunikationssitzung darzustellen. In diesen und anderen ausführungsformen kann das Telefon 210 zur Verwendung durch mehrere hörbehinderte Benutzer unter Verwendung von Benutzerprofilen eingerichtet sein. Beispielsweise kann das Telefon mit einem ersten Benutzerprofil, das dem hörbehinderten Benutzer 216 entspricht und mit einem zweiten Benutzerprofil, das dem hörbehinderten Benutzer 218 entspricht, eingerichtet sein. Jedes Benutzerprofil kann Einstellungen umfassen, die spezifisch für den entsprechenden Benutzer sind, wie z.B. unter anderem die Textgröße auf der visuellen Anzeige 220, die Lautstärke des Telefons 210 oder benutzerspezifische Klingeltöne des Telefons 210.

Alternativ oder zusätzlich kann das Telefon 210 einer visuellen Anzeige zugeordnet sein, die physikalisch getrennt von dem Telefon 210 ist und die in einer kabellosen Kommunikation mit dem Telefon 210 steht, wie beispielsweise eine visuelle Anzeige einer tragbaren Vorrichtung 222, das der hörbehinderte Benutzer 216 an seinem Handgelenk trägt und das eingerichtet ist, um in einer kabellosen BlueTooth®-Verbindung mit dem Telefon 210 zu stehen. Weitere physikalisch getrennte physikalische Anzeigen können visuelle Anzeigen von Desktop-Computern, Laptop-Computern, Smartphones, Mobiltelefonen, Tablet-Computern oder von anderen Rechnervorrichtungen sein, die in kabelloser Kommunikation mit dem Telefon 210 stehen.

Das Telefon 210 kann auch einen Hörer 224 und eine Gabel 226 umfassen. In einigen Ausführungsformen kann das Telefon 210 eingerichtet sein, um verschiedene Übertragungsmedien für Kommunikationssitzungen auszuwählen. Beispielsweise kann das Telefon 210 eingerichtet sein, um ein anderes Übertragungsmedium zum Senden einer ausgehenden Kommunikationssitzungsanfrage an die Vorrichtung 204, als das Übertragungsmedium zum Senden einer ausgehenden Kommunikationssitzungsanfrage an die Vorrichtung 206, auszuwählen. Ein Beispiel für die Auswahl von verschiedenen Übertragungsmedien für Kommunikationssitzungen ist in Bezug auf 3 gegeben, welche eine Konsole 310 beinhaltet, die Teil einer beispielhaften Implementation des Telefons 210 sein kann.

Währen einer Untertitelkommunikationssitzung können das System 208 und die Vorrichtung 204 oder die Vorrichtung 206 sowie das Telefon 210 unter Verwendung von Netzwerkprotokollen kommunikativ miteinander verbunden sein. In einigen Ausführungsformen kann während der Kommunikationssitzung zwischen der Vorrichtung 204 oder der Vorrichtung 206 und dem Telefon 210 das Telefon 210 das Audiosignal von der Vorrichtung 204 oder von der Vorrichtung 206 dem System 208 bereitstellen.

Bei dem System 208 kann das Audiosignal transkribiert werden. In einigen Ausführungsformen kann ein Anrufassistent das von der Vorrichtung 204 oder von der Vorrichtung 206 empfangene Audiosignal anhören, um das Audiosignal zu transkribieren und die Worte des Benutzers 212 oder des Benutzers 214 gegenüber einem Spracherkennungscomputerprogramm „nochmal äußern“, das auf die Stimme des Anrufassistenten eingestellt ist. In diesen und anderen Ausführungsformen kann der Anrufassistent ein Betreiber sein, der als ein menschliches Zwischenglied zwischen dem hörbehinderten Benutzer 216 oder dem hörbehinderten Benutzer 218 und dem Benutzer 212 oder dem Benutzer 214 dient. In einigen Ausführungsformen können Textuntertitel von einem Spracherkennungscomputer als Transkription des Audiosignals des Benutzers 212 oder des Benutzers 214 erzeugt werden. Die Textuntertitel können dem Telefon 210, das von dem hörbehinderten Benutzer 216 oder von dem hörbehinderten Benutzer 218 verwendet wird, über das eine oder mehrere Netzwerke 202 bereitgestellt werden. Das Telefon 210 kann die Textuntertitel anzeigen, während der hörbehinderte Benutzer 216 oder der hörbehinderte Benutzer 218 eine gewöhnliche Unterhaltung mit dem Benutzer 212 oder mit dem Benutzer 214 führt. Die Textuntertitel können dem hörbehinderten Benutzer 216 oder dem hörbehinderten Benutzer 218 ermöglichen, das von der Vorrichtung 204 oder von der Vorrichtung 206 empfangene Sprachsignal zu unterstützen und sein oder ihr Verständnis der von dem Benutzer 212 oder von dem Benutzer 214 gesprochenen Worte zu bestätigen.

Änderungen, Zusätze oder Weglassungen können bei dem Kommunikationssystem 200 getätigt werden, ohne dass vom Schutzbereich der vorliegenden Offenbarung abgewichen wird. Beispielsweise kann in einigen Ausführungsformen der Benutzer 212 oder der Benutzer 214 auch hörbehindert sein. In diesen und anderen Ausführungsformen kann das System 208 Textuntertitel der Vorrichtung 204 oder der Vorrichtung 206 bereitstellen, die auf Audiodaten basieren, welche von dem Telefon 210 übertragen wurden. Alternativ oder zusätzlich hierzu kann das System 208 zusätzliche Funktionalitäten umfassen. Beispielsweise kann das System 208 die Textuntertitel editieren oder andere Änderungen der Textuntertitel nach der Darstellung der Textuntertitel auf dem Telefon 210 durchführen. Alternativ oder zusätzlich hierzu kann in einigen Ausführungsformen das System 200 zusätzliche Vorrichtungen umfassen, die ähnlich der Vorrichtungen 204 und 206 und dem Telefon 210 sind. In diesen und anderen Ausführungsformen können die ähnlichen Vorrichtungen eingerichtete sein, um ein Übertragungsmedium für eine Kommunikationssitzung automatisch auszuwählen.

3 stellt ein beispielhaftes Kommunikationssystem 300 dar, welches eingerichtet ist, um ein Übertragungsmedium für eine Kommunikationssitzung automatisch auszuwählen. Das System 300 kann in Übereinstimmung mit mindestens einer in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen Ausführungsform ausgebildet sein. Das System 300 kann ein Netzwerk 308, eine Vorrichtung 306, eine Vielzahl von Übertragungsmedien 312a-c und eine Konsole 310 umfassen, wobei die Konsole 310 ein Managementmodul 302, eine Vielzahl von Softwarecontrollern 304a-c, einen Lautsprecher 314 und ein Mikrofon 316 aufweist.

Die Konsole 310 kann ähnlich oder analog zu dem Telefon 210 in 2 sein. Die Konsole kann Hardware- und/oder Softwareverbindungen für verschiedene Übertragungsmedien aufweisen, wie beispielweise eine oder mehrere PSTN-Verbindungen für ein POTS-Übertragungsmedium, eine Internetverbindung für ein VolP-Übertragungsmedium, ein Mobiltelefonverbindung für ein Mobilfunk-Übertragungsmedium und andere Verbindungen für ein Videogesprächs-Übertragungsmedium und andere Übertragungsmedien.

Das Managementmodul 302 kann ähnlich oder analog zu dem Managementmodul 102 in 1 sein. Das Managementmodul 302 kann ein Softwaremodul sein, das eingerichtet sein kann, um mit einer Vielzahl von Softwarecontrollern 304 zu interagieren. Das Managementmodul 302 kann eingerichtet sein, um ein Übertragungsmedium 312 und den dem ausgewählten Übertragungsmedium 312 zugeordneten Softwarecontroller 304 auszuwählen. Das Managementmodul 302 kann eingerichtet sein, um ein Übertragungsmedium 312 basierend auf einer Prioritätenreihenfolge in einer Weise wie oben in Bezug auf das Managementmodul 102 in 1 ausgeführt, auszuwählen. Das Managementmodul 302 kann auch eingerichtet sein, um mit dem Lautsprecher 314 und dem Mikrofon 316 zu interagieren. In einigen Ausführungsformen kann das Managementmodul 302 eingerichtet sein, um Audio von einem der Übertragungsmedien 312 zu dem Lautsprecher 314 über einen der Softwarecontroller 304 zu leiten. In einigen Ausführungsformen kann das Managementmodul 302 eingerichtet sein, um Audio von dem Mikrofon 316 zu einem der Übertragungsmedien 312 über einen der Softwarecontroller 304 zu leiten. Das Managementmodul 302 kann Audio zu dem ausgewählten Übertragungsmedium 312 und von dem ausgewählten Übertragungsmedium 312 leiten. Das Managementmodul 302 kann sich auch mit einer Anzeige der Konsole 310 verbinden und einem Benutzer Video darstellen. In einigen Ausführungsformen kann die Anzeige Video während einer Videokommunikationssitzung darstellen. Das Managementmodul 302 kann sich auch mit einer Kamera der Konsole 310 verbinden, um Video aufzuzeichnen und Video für eine Videokommunikationssitzung zu übertragen.

Der Lautsprecher 314 kann ein Standardlautsprecher, ein Headset, das fähig ist, Ton zu erzeugen, oder eine andere Vorrichtung sein, die fähig ist, Ton aus digitalen Signalen zu erzeugen. Der Lautsprecher 314 kann eingerichtet sein, um er einem Benutzer der Konsole 310 zu ermöglichen, von der Vorrichtung 306 über das Netzwerk 308 und einem der Übertragungsmedien 312 empfangenes Audio zu hören. Das Mikrofon 316 kann ein Standardmikrofon, ein Headset, das fähig ist, Ton zu empfangen, oder eine andere Vorrichtung sein, die fähig ist, Ton zu empfangen und Ton in digitale Signale umzuwandeln. Das Mikrofon 316 kann eingerichtet sein, um es einem Benutzer der Konsole 310 zu ermöglichen, Audio über das Netzwerk 308 und eines der Übertragungsmedien 312 an die Vorrichtung 306 zu übertragen. Der Lautsprecher 314 und das Mikrofon 316 können eingerichtet sein, um sich über eine kabellose Verbindung mit der Konsole 310 zu verbinden. Beispielweise können der Lautsprecher 314 und das Mikrofon 316 Teil eines Bluetooth-Headsets sein, das eingerichtet sein kann, um mit der Konsole 310 zu interagieren.

Die Softwarecontroller 304 können ähnlich den Softwarecontrollern 104 in 1 sein. Jeder der Softwarecontroller 304 kann eingerichtet sein, um mit einem der Übertragungsmedien 312 zu interagieren. Beispielsweise kann der Softwarecontroller 304a so eingerichtet sein, dass er mit dem Übertragungsmedium 312a interagiert, aber nicht eingerichtet ist, mit den Übertragungsmedien 312b und 312c zu interagieren.

Die Übertragungsmedien 312 können ein kabelloses Datenübertragungsprotokoll, das unter Verwendung von Funkwellen mit Kurzwellenlänge bzw. Ultrahochfrequenz (UFH) im industriellen, wissenschaftlichen und medizinischen (ISM) Frequenzband mit 2,4 GHz kommuniziert, einen POTS, einen VolP-Dienst, einen Videogesprächsdienst, einen Video-Chat-Dienst, einen Mobiltelefondienst, einen kabellosen Anrufdienst, einen Audionachrichtendienst und andere Dienste und Protokolle, über die ein Audio, audiovisuelle oder Textnachricht gesendet werden kann, umfassen.

Beispielsweise kann ein Benutzer wählen, eine Anfrage für eine Kommunikationssitzung an einen bestimmten Kontakt zu senden. Der Kontakt kann Benutzerkennungen umfassen, die mehreren Übertragungsmedien zugeordnet sind. In einigen Fällen kann der Kontakt eine Telefonnummer umfassen. Das Managementmodul 302 kann das Übertragungsmedium 312b für die bestimmte Kommunikationssitzung basierend auf der Prioritätenreihenfolge der Übertragungsmedien und basierend auf den Übertragungsmedien auswählen, die dem Kontakt zugeordnet sind. Das Übertragungsmedium 312b kann ein VolP-Telefon-Übertragungsmedium sein, welches eine höhere Priorität als andere Übertragungsmedien aufweisen kann. Das Managementmodul 302 kann einen Softwarecontroller 304b auswählen, welcher dem VolP-Übertragungsmedium 312b zugeordnet sein kann. Das Managementmodul 302 kann dem Softwarecontroller 304b die Benutzerkennung für die Anfrage für eine Kommunikationssitzung bereitstellen, wobei die Benutzerkennung in diesem Fall eine Telefonnummer ist. Der Softwarecontroller 304b kann sich mit dem Übertragungsmedium 312b verbinden und kann die Anfrage für eine Kommunikationssitzung an den Kontakt unter der Telefonnummer über das VolP-Übertragungsmedium 312b senden. Der Softwarecontroller 304b kann eine Kommunikationssitzung mit einer elektronischen Vorrichtung des Kontakts über das VolP-Übertragungsmedium 312b einrichten. Das Managementmodul 302 kann Audio von dem Übertragungsmedium 312b über den Softwarecontroller 304b empfangen und kann dem Lautsprechen 314 das Audio bereitstellen. Das Managementmodul 302 kann Audio von dem Mikrofon 316 empfangen und kann dem Übertragungsmedium 312b das Audio über den Softwarecontroller 304b bereitstellen.

In einigen Fällen kann das Managementmodul 302 einen oder mehrere Softwarecontroller 302 steuern, um die entsprechenden Übertragungsmedien 312 auf Warteschleife zu setzen oder eine Kommunikationssitzung zu beenden. Beispielsweise kann während einer ersten Kommunikationssitzung über ein erstes Übertragungsmedium 312 eine Anfrage zum Einrichten einer Kommunikationssitzung über ein zweites Übertragungsmedium 312 empfangen werden. Das erste Übertragungsmedium kann sich von dem zweiten Übertragungsmedium 312 unterscheiden. In Reaktion auf die Auswahl von einem Benutzer zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung über das zweite Übertragungsmedium kann das Managementmodul 302 einen Softwarecontroller 304 steuern, der dem ersten Übertragungsmedium 312 entspricht, um das erste Übertragungsmedium 312 auf Warteschleife zu setzen. Das Managementmodul 302 kann beenden, Audio an die Softwarecontroller 304 zu senden, die auf Warteschleife gesetzt sind, und kann beenden, Audio von den Softwarecontrollern 304 zu empfangen, die auf Warteschleife gesetzt sind. In einigen Ausführungsformen kann das Managementmodul 302 in Reaktion auf die Auswahl von dem Benutzer einen Softwarecontroller 304 steuern, der dem ersten Übertragungsmedium 312 entspricht, um die erste Kommunikationssitzung, die über das erste Übertragungsmedium 312 eingerichtet wurde, zu beenden. Um eine Kommunikationssitzung auf Warteschleife zu setzen oder um eine Kommunikationssitzung zu beenden, kann ein Signal an das Übertragungsmedium gesendet werden. Beispielsweise kann das Signal darauf hinweisen, dass die Kommunikationssitzung auf Warteschleife gesetzt wird oder dass die Kommunikationssitzung beendet wird. In diesen und anderen Ausführungsformen kann das Signal das Übertragungsmedium und andere Teilnehmer in einer Kommunikationssitzung darüber informieren, dass die Kommunikationssitzung auf Warteschleife gesetzt oder beendet wird. In einigen Ausführungsformen kann die erste Kommunikationssitzung eine Videokommunikationssitzung sein. In diesen und anderen Ausführungsformen kann das Managementmodul302 beenden, Audio und Video an die Softwarecontroller 304, die auf Warteschleife gesetzt sind, zu senden, und kann beenden, Audio und Video von den Softwarecontrollern 304, die auf Warteschleife gesetzt sind, zu empfangen. Um eine Kommunikationssitzung über das zweite Übertragungsmedium 312 einzurichten, kann der Softwarecontroller 304 einen Hinweis auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium 312 senden und das Managementmodul 302 kann starten, Audio an das zweite Übertragungsmedium 312 zu senden und kann starten, Audio von dem zweiten Übertragungsmedium zu empfangen.

Die Vorrichtung 306 kann ähnlich oder analog zu der Vorrichtung 204 und/oder der Vorrichtung 206 in 2 sein. Die Vorrichtung 306 kann eine Vorrichtung sein, die einem Kontakt der Konsole 310 zugeordnet ist. Die Vorrichtung 306 kann eingerichtet sein, um Anfragen zum Einleiten von Kommunikationssitzungen über eine Vielzahl von Übertragungsmedien zu empfangen und zu senden. Die Konsole 310 kann Anfragen zum Einleiten von Kommunikationssitzungen and die Vorrichtung 306 über das Netzwerk 308 senden. Die Konsole 310 kann Anfragen zum Einleiten von Kommunikationssitzungen von der Vorrichtung 306 über das Netzwerk 308 empfangen. Die Kommunikationssitzungen mit der Vorrichtung 306 können über eines der Übertragungsmedien 312 eingerichtet werden.

Beispielweise kann die Vorrichtung 306 in einigen Ausführungsformen eingerichtet sein, um Anfragen zum Einleiten von Kommunikationssitzung über das VolP-Übertragungsmedium zu empfangen und zu senden. In Reaktion auf die Auswahl eines Benutzers der Konsole 310 zum Senden einer Anfrage zum Einleiten einer Kommunikationssitzung mit einem der Vorrichtung 306 zugeordneten Kontakt kann das Managementmodul 302 das VolP-Übertragungsmedium 312b auswählen. Das Managementmodul 302 kann einen Softwarecontroller 304b auswählen, der dem VolP-Übertragungsmedium 312b zugeordnet ist. Audio von dem Mikrofon 316 kann von der Konsole 310 über das Managementmodul 302, den Softwarecontroller 304b und das VolP-Übertragungsmedium 312b zu der Vorrichtung 306 übertragen werden. Audio von der Vorrichtung 306 kann zu dem Lautsprecher 314 der Konsole 310 über das Übertragungsmedium 312b, den Softwarecontroller 304b und das Managementmodul 302 übertragen werden. In diesen und anderen Ausführungsformen kann die Vorrichtung 306 Audio empfangen und Audio über ein anderes Übertragungsmedium als die Konsole 310 übertragen. Beispielsweise kann die Konsole 310 Audio übertragen und Audio über das VolP-Übertragungsmedium 312b erhalten, während die Vorrichtung 306 Audio empfangen kann und über ein POTS-Übertragungsmedium Audio übertragen kann. Alternativ oder zusätzlich kann die Konsole 310 Audio übertragen und Audio über das VolP-Übertragungsmedium 312b erhalten, während die Vorrichtung 306 Audio empfangen kann und Audio über ein Mobiltelefon-Übertragungsmedium übertragen kann.

Alternativ kann die Vorrichtung 306 beispielsweise in einigen Ausführungsformen eingerichtet sein, um Anfragen zum Einleiten von Kommunikationssitzungen über ein Videogesprächs-Übertragungsmedium zu empfangen und zu senden. In Reaktion auf die Auswahl eines Benutzers der Konsole 310 zum Senden einer Anfrage zum Einleiten einer Kommunikationssitzung mit einem der Vorrichtung 306 zugeordneten Kontakt kann das Managementmodul 302 ein Videoübertragungsmedium 312c auswählen. Das Managementmodul 302 kann einen Softwarecontroller 304c auswählen, der dem Videogesprächs-Übertragungsmedium 312c zugeordnet ist. Audio und Video können von der Konsole 310 zu der Vorrichtung 306 über das Managementmodul 302, den Softwarecontroller 304c und das Videogesprächs-Übertragungsmedium 312c übertragen werden. Audio und Video von der Vorrichtung 306 können zu der Konsole 310 über das Übertragungsmedium 312c, den Softwarecontroller 304c und das Managementmodul 302 übertragen werden.

Änderungen, Zusätze oder Weglassungen können bei dem Kommunikationssystem 300 getätigt werden, ohne dass vom Schutzbereich der vorliegenden Offenbarung abgewichen wird. Beispielsweise können sich die Softwarecontroller 304 in einigen Ausführungsformen unmittelbar mit dem Lautsprecher 314 und dem Mikrofon 316 verbinden. In diesen und anderen Ausführungsformen kann das Managementmodul 302 eine Anfrage an die Softwarecontroller 304 senden, es kann jedoch kein Audio von den Übertragungsmedien empfangen oder den Übertragungsmedien Audio bereitstellen. In diesen und anderen Ausführungsformen kann das Managementmodul 302 dem Lautsprecher kein Audio bereitstellen und es kann kein Audio von dem Mikrofon empfangen. In diesen und anderen Ausführungsformen können die ähnlichen Vorrichtungen eingerichtet sein, um ein Übertragungsmedium für eine Kommunikationssitzung automatisch auszuwählen. In einigen Ausführungsformen kann die Konsole 310 eine Kamera umfassen. Beispielsweise kann die Kamera in einigen Ausführungsformen zum Aufzeichnen von Video eingerichtet sein. Das Managementmodul 302 kann eingerichtet sein, um Audio und Video zu den Softwarecontrollern 304 zu übertragen.

4 stellt ein beispielhaftes Rechnersystem 400 dar, welches eingesetzt werden kann, um ein Übertragungsmedium für eine Kommunikationssitzung automatisch auszuwählen. Das System 400 kann in Übereinstimmung mit zumindest einer in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen Ausführungsform ausgebildet sein. Das System 400 kann einen Prozessor 410, einen Speicher 412, eine Datenspeicherung 414, eine Kommunikationseinheit 416, eine Anzeige 418, eine Benutzerschnittstelleneinheit 420 und eine Peripherievorrichtung 422 umfassen, welche sämtlich miteinander kommunikativ gekoppelt sein können. In einigen Ausführungsformen kann das System 400 ein Teil eines der in dieser Offenbarung beschriebenen Systeme oder Vorrichtungen sein. Beispielsweise kann das System 400 ein Teil einer beliebigen der Vorrichtungen 204 und 206, des Telefons 210 oder des Systems 208 in 2 sein.

Allgemein kann der Prozessor 410 einen beliebigen geeigneten Computer für Spezialanwendungen oder für allgemeine Anwendungen oder Computereinheit oder Verarbeitungseinheit mit einer Vielzahl von Computerhardware oder Softwaremodulen umfassen und kann eingerichtet sein, um Anweisungen, die auf einem beliebigen anwendbaren computerlesbaren Speichermedium gespeichert sind, auszuführen. Beispielsweise kann der Prozessor 410 einen Mikroprozessor, einen Mikrocontroller, einen digitalen Signalprozessor (DSP), einen anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreis (ASIC), ein feldprogrammierbares Gate-Array (FPGA) oder einen anderen beliebigen digitalen oder analogen Schaltkreis umfassen, der eingerichtet ist, um Programmanweisungen zu interpretieren und/oder auszuführen und/oder um Daten zu verarbeiten oder eine beliebige Kombination davon.

Obwohl als ein einzelner Prozessor in 4 dargestellt, ist klar, dass der Prozessor 410 eine beliebige Anzahl von Prozessoren umfassen kann, welche über eine beliebige Anzahl von Netzwerken oder physikalischen Orten verteilt sein können, die dazu eingerichtet sind, um individuell oder kollektiv eine beliebige Anzahl von hierin beschriebenen Rechenschritten durchzuführen. In manchen Ausführungsformen kann der Prozessor 410 Programmanweisungen interpretieren und/oder ausführen und/oder Daten verarbeiten, die in den Speicher 412 oder in der Datenspeicherung 414 gespeichert sind. In manchen Ausführungsformen kann der Prozessor 410 Programmanweisungen von der Datenspeicherung 414 holen und die Programmanweisungen in den Speicher 412 laden.

Nachdem die Programmanweisungen in den Speicher 412 geladen sind, kann der Prozessor 410 die Programmanweisungen ausführen. Beispielsweise kann das System 400 ein Teil der Vorrichtung 204, der Vorrichtung 206, des Systems 208 oder des Telefons 210 in 2 sein. In diesen und anderen Ausführungsformen können die Anweisungen umfassen, dass der Prozessor 410 ein Übertragungsmedium für eine Kommunikationssitzung automatisch auswählt.

Der Speicher 412 und die Datenspeicherung 414 können computerlesbare Speichermedien umfassen, um computerausführbare Anweisungen oder Datenstrukturen zu tragen oder darauf gespeichert zu haben. Derartige computerlesbare Speichermedien können jedes beliebige verfügbare Medium sein, welches von einem Allgemeinzweck- oder Spezialzweck-Computer zugänglich sind, wie beispielsweise der Prozessor 410. Beispielsweise und nicht einschränkend kann ein derartiges computerlesbares Speichermedium nicht-flüchtige computerlesbare Speichermedien umfassen, einschließlich Read-Only Memory (ROM), Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory (EEPROM), Compact Disc Read-Only Memory (CD-ROM) oder andere optische Diskettenspeicher, magnetische Diskettenspeicher oder andere magnetische Speichervorrichtungen, Flash-Speichervorrichtungen (z. B. Festkörperspeichervorrichtungen, engl. solid state memory devices) oder jedes beliebige andere Speichermedium, welches verwendet werden kann, um die gewünschten Programmcodes in der Form von computerausführbaren Anweisungen oder Datenstrukturen zu tragen oder zu speichern und welche einem Allzweck- oder Spezialzweck-Computer zugänglich sind. Im Rahmen der computerlesbaren Speichermedien können auch Kombinationen des oben genannten eingeschlossen sein. Computerausführbare Anweisungen können beispielsweise Anweisungen und Daten umfassen, die erreichen, dass der Prozessor 410 eine bestimmten Anweisung oder eine bestimmte Gruppe von Anweisungen ausführt wie beispielsweise einen oder mehrere der Blöcke des Verfahrens 600, des Verfahrens 700 oder des Verfahrens 800.

Die Kommunikationseinheit 416 kann eine beliebige Komponente, eine Vorrichtung, ein System oder eine Kombination davon umfassen, die eingerichtet ist, um Informationen über ein Netzwerk zu übertragen oder zu empfangen. In einigen Ausführungsformen kann die Kommunikationseinheit 416 mit anderen Vorrichtungen an anderen Orten kommunizieren, am selben Ort oder sogar mit anderen Komponenten innerhalb desselben Systems. Zum Beispiel kann die Kommunikationseinheit 416 ein Modem, eine Netzwerkkarte (kabellos oder kabelgebunden), eine Infrarot-Kommunikationsvorrichtung, eine kabellose Kommunikationsvorrichtung (sowie beispielsweise eine Antenne) und/oder einen Chipsatz (sowie beispielsweise eine BlueTooth-Vorrichtung, eine 802.6-Vorrichtung (z. B. Metropolitan Area Network (MAN)), eine WiFi-Vorrichtung, eine WiMax-Vorrichtung, Mobilfunkkommunikationseinheiten, usw.), Plain Old Telephone Service (POTS) und/oder Ähnliches umfassen. Die Kommunikationseinheit 416 kann ermöglichen, dass Daten mit einem Netzwerk und/oder mit beliebigen anderen in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen Vorrichtungen oder Systemen ausgetauscht werden können.

Die Anzeige 418 kann als eine oder mehrere Anzeigen eingerichtet sein wie beispielsweise ein LCD, LED oder Anzeigen anderer Art. Die Anzeige 418 kann eingerichtet sein, um Video, Textuntertitel, Benutzerschnittstellen und andere Daten wie vom Prozessor 410 angewiesen, darzustellen.

Die Benutzerschnittstelleneinheit 420 kann eine beliebige Vorrichtung umfassen, die es einem Benutzer ermöglicht, mit dem System 400 in Kontakt zu treten. Beispielsweise kann die Benutzerschnittstelleneinheit 420 unter anderem eine Maus, ein Trackpad, eine Tastatur, einen Touchscreen, eine Telefongabel, eine Telefontastatur, Lautstärkenkontrolle und/oder andere Spezialzweck-Knöpfe andere Knöpfe umfassen. Die Benutzerschnittstelleneinheit 420 kann Eingabe von einem Benutzer empfangen und die Eingaben dem Prozessor 410 bereitstellen.

Die Peripheriegeräte 422 können eine oder mehrere Vorrichtungen umfassen. Beispielsweise können die Peripheriegeräte unter anderem ein Mikrofon, einen Bildgeber und/oder einen Lautsprecher umfassen. In diesen und anderen Ausführungsformen kann das Mikrofon dazu eingerichtet sein, um Audiosignale zu erfassen. Der Bildgeber kann eingerichtet sein, um Digitalbilder zu erfassen. Die Digitalbilder können in einer Weise erfasst werden, um Video- oder Bilddaten zu erzeugen. In manchen Ausführungsformen können die Lautsprecher vom System 400 empfangene oder auf andere Art vom System 400 erzeugte Audiosignale abspielen.

Änderungen, Zusätze oder Auslassungen können in dem System 400 vorgenommen werden, ohne dass von dem Rahmen der vorliegenden Offenbarung abgewichen wird.

5 ist ein Flussdiagramm eines beispielhaften computerimplementierten Verfahrens zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung. Das Verfahren 500 kann in Übereinstimmung mit zumindest einer in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen Ausführungsform eingerichtet sein. Das Verfahren 500 kann in einigen Ausführungsformen ganz oder teilweise von einem System und/oder einer Umgebung durchgeführt werden, wie beispielsweise die Umgebung 100, das Kommunikationssystem 200, das System 300 und/oder das System 400, die jeweils in 1, 2, 3 und 4 dargestellt sind. In diesen und anderen Ausführungsformen kann das Verfahren 500 basierend auf der Ausführung von Anweisungen durchgeführt werden, die auf einem oder mehreren nicht-flüchtigen computerlesbaren Medien gespeichert sind. Obwohl sie als diskrete Blöcke dargestellt sind, können verschiedene Blöcke in Abhängigkeit von der gewünschten Implementierung in zusätzlicher Blöcke unterteilt, in weniger Blöcke kombiniert oder eliminiert werden.

Das Verfahren 500 kann mit Block 502 beginnen, wo eine Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf einer Verfügbarkeit jedes Übertragungsmedium erzeugt werden kann, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird. In einigen Ausführungsformen kann die Prioritätenreihenfolge ferner auf Kosten für den Benutzer zum Senden, zum Empfangen oder zur Teilnahme an den Kommunikationssitzungen für jedes Übertragungsmedium und Benutzervorgaben basieren. In einigen Ausführungsformen können die Übertragungsmedien ein kabelloses Datenübertragungsprotokoll, das unter Verwendung von Funkwellen mit Kurzwellenlänge bzw. Ultrahochfrequenz (UFH) im industriellen, wissenschaftlichen und medizinischen (ISM) Frequenzband mit 2,4 GHz kommuniziert, einen analogen Telefondienst (POTS), einen Internettelefonie-Dienst(VolP), einen Videogesprächsdienst, einen Video-Chat-Dienst, einen Mobiltelefondienst, einen kabellosen Anrufdienst und einen Audionachrichtendienst umfassen. In Block 504 kann die Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit einem Kontakt empfangen werden. In einigen Ausführungsformen kann der Kontakt einen Namen umfassen.

In Block 506 kann ein Übertragungsmedium der zwei oder mehrerer Übertragungsmedien basierend auf der Prioritätenreihenfolge und basierend auf einer oder mehreren dem Kontakt zugeordneten Benutzeridentifikationen ausgewählt werden. In einigen Ausführungsformen können die Benutzeridentifikationen eine Identifikationsnummer, einen Benutzernamen, eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse umfassen.

In Block 508 kann in Reaktion auf die Auswahl des Übertragungsmediums ein Softwarecontroller basierend auf dem dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordneten Softwarecontroller ausgewählt werden.

In Block 510 kann eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit dem Kontakt an eine elektronische Vorrichtung des Kontakts durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium gesendet werden. In Block 512 kann eine ausgehende Kommunikationssitzung mit der elektronischen Vorrichtung des Kontakts von dem ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium eingerichtet werden.

Ein Fachmann wird erkennen, dass für diese und andere hierin offenbarte Prozesse, Schritte und Verfahren die ausgeführten Funktionen und/oder Schritte in verschiedener Reihenfolge implementiert werden können. Darüber hinaus sind die skizzierten Funktionen und Schritte nur als Beispiele vorgesehen, und einige der Funktionen und Schritte können optional sein, in weniger Funktionen und Schritte kombiniert oder in zusätzliche Funktionen und Schritte erweitert werden, ohne von dem Wesen der offenbarten Ausführungsformen abzuweichen.

Beispielsweise kann das Verfahren 500 ferner Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung über einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, umfassen, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet. Das Verfahren 500 kann ferner Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage durch einen Manager an einen Benutzer und Erhalten einer Anweisung zum Akzeptieren oder zum Ablehnen der Anfrage von dem Benutzer umfassen. Das Verfahren 500 kann ferner in Reaktion auf das Erhalten einer Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage Senden einer Anfrage zum Setzen der ausgehenden Kommunikation auf Warteschleife an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, durch Senden eines Signals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens von Audio an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens von Audio von dem ausgewählten Übertragungsmedium, Senden einer Anfrage zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmedium an den zweiten Softwarecontroller und Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Staren des Sendens von Audio an das zweite Übertragungsmedium und Starten des Empfangs von Audio von dem zweiten Übertragungsmedium umfassen.

6 ist ein Flussdiagramm eines weiteren beispielhaften computerimplementierten Verfahrens zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung. Das Verfahren 600 kann in Übereinstimmung mit zumindest einer in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen Ausführungsform eingerichtet sein. Das Verfahren 600 kann in einigen Ausführungsformen ganz oder teilweise von einem System und/oder einer Umgebung durchgeführt werden, wie beispielsweise die Umgebung 100, das Kommunikationssystem 200, das System 300 und/oder das System 400, die jeweils in 1, 2, 3 und 4 dargestellt sind. In diesen und anderen Ausführungsformen kann das Verfahren 600 basierend auf der Ausführung von Anweisungen durchgeführt werden, die auf einem oder mehreren nicht-flüchtigen computerlesbaren Medien gespeichert sind. Obwohl sie als diskrete Blöcke dargestellt sind, können verschiedene Blöcke in Abhängigkeit von der gewünschten Implementierung in zusätzlicher Blöcke unterteilt, in weniger Blöcke kombiniert oder eliminiert werden.

Das Verfahren 600 kann mit Block 602 beginnen, wo eine Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehr Übertragungsmedien basierend auf einer Verfügbarkeit jedes Übertragungsmedium erzeugt werden kann, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird. In einigen Ausführungsformen kann die Prioritätenreihenfolge ferner auf Kosten zum Senden, zum Empfangen oder zur Teilnahme an den Kommunikationssitzungen für jedes Übertragungsmedium und Benutzervorgaben basieren. In einigen Ausführungsformen können die Übertragungsmedien ein kabelloses Datenübertragungsprotokoll, das unter Verwendung von Funkwellen mit Kurzwellenlänge bzw. Ultrahochfrequenz (UHF) im industriellen, wissenschaftlichen und medizinischen (ISM) Frequenzband mit 2,4 GHz kommuniziert, einen analogen Telefondienst (POTS), einen Internettelefonie-Dienst(VolP), einen Videogesprächsdienst, einen Video-Chat-Dienst, einen Mobiltelefondienst, einen kabellosen Anrufdienst und einen Audionachrichtendienst umfassen. In Block 604 kann die Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit einer Benutzeridentifikation empfangen werden. In einigen Ausführungsformen kann die Benutzeridentifikation eine oder mehrere von einer Identifikationsnummer, einem Benutzernamen, einer Telefonnummer, einem Namen und einer E-Mail-Adresse umfassen.

In Block 606 kann ein Typ für die Benutzeridentifikation bestimmt werden. In Block 608 kann ein Übertragungsmedium der zwei oder mehrerer Übertragungsmedien basierend auf der Prioritätenreihenfolge und basierend auf dem Typ für die Benutzeridentifikation ausgewählt werden.

In Block 610 kann ein Softwarecontroller in Reaktion auf die Auswahl des Übertragungsmediums basieren auf dem Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, ausgewählt werden.

In Block 612 kann die Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit der Benutzeridentifikation an eine elektronische Vorrichtung der Benutzeridentifikation durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium gesendet werden. In Block 614 kann die ausgehende Kommunikationssitzung mit der Benutzeridentifikation durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium eingerichtet werden.

Ein Fachmann wird erkennen, dass für diese und andere hierin offenbarte Prozesse, Schritte und Verfahren die ausgeführten Funktionen und/oder Schritte in verschiedener Reihenfolge implementiert werden können. Darüber hinaus sind die skizzierten Funktionen und Schritte nur als Beispiele vorgesehen, und einige der Funktionen und Schritte können optional sein, in weniger Funktionen und Schritte kombiniert oder in zusätzliche Funktionen und Schritte erweitert werden, ohne von dem Wesen der offenbarten Ausführungsformen abzuweichen.

Beispielsweise kann das Verfahren 600 ferner Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung über einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, umfassen, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet. Das Verfahren 600 kann ferner Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage durch einen Manager an einen Benutzer und Erhalten einer Anweisung zum Akzeptieren oder zum Ablehnen der Anfrage von dem Benutzer umfassen. Das Verfahren 600 kann ferner in Reaktion auf das Erhalten der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage Senden einer Anfrage zum Setzen der ausgehenden Kommunikation auf Warteschleife an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, durch Senden eines Signals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens von Audio an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangen von Audio von dem ausgewählten Übertragungsmedium, Senden einer Anfrage zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmedium an den zweiten Softwarecontroller und Einrichten einer zweite Kommunikationssitzung durch Senden eine Hinweis auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Staren des Sendens von Audio an das zweite Übertragungsmedium und Starten des Empfangs von Audio von dem zweiten Übertragungsmedium.

Alternativ oder zusätzlich kann das Verfahren 600 ferner Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, umfassen, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von den ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet. Das Verfahren 600 kann ferner Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage durch einen Manager an einen Benutzer und Erhalten einer Anweisung zum Akzeptieren oder zum Ablehnen der Anfrage von dem Benutzer umfassen. Das Verfahren 600 kann ferner in Reaktion auf das Erhalten der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage Senden einer Anfrage zum Beenden der ausgehenden Kommunikationssitzung an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, durch Senden eines Signals zur Beendigung an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens von Audio an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangen von Audio von dem ausgewählten Übertragungsmedium, Senden einer Anfrage zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmedium an den zweiten Softwarecontroller und Einrichten einer zweite Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Staren des Sendens von Audio an das zweite Übertragungsmedium und Starten des Empfangs von Audio von dem zweiten Übertragungsmedium.

7 ist ein Flussdiagramm eines beispielhaften computerimplementierten Verfahrens zum Einrichten einer Kommunikationssitzung. Das Verfahren 700 kann in Übereinstimmung mit zumindest einer in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen Ausführungsform eingerichtet sein. Das Verfahren 700 kann in einigen Ausführungsforme ganz oder teilweise von einem System und/oder einer Umgebung durchgeführt werden, wie beispielsweise die Umgebung 100, das Kommunikationssystem 200, das System 300 und/oder das System 400, die jeweils in 1, 2, 3 und 4 dargestellt sind. In diesen und anderen Ausführungsformen kann das Verfahren 700 basierend auf der Ausführung von Anweisungen durchgeführt werden, die auf einem oder mehreren nichttransitorischen computerlesbaren Medien gespeichert sind. Obwohl sie als diskrete Blöcke dargestellt sind, können verschiedene Blöcke in Abhängigkeit von der gewünschten Implementierung in zusätzlicher Blöcke unterteilt, in weniger Blöcke kombiniert oder eliminiert werden.

Das Verfahren 700 kann mit Block 702 beginnen, wo eine erste Kommunikationssitzung unter Verwendung eines ersten Übertragungsmediums durch einen ersten Softwarecontroller eingerichtet werden kann. In Block 704 kann einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch eine zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, empfangen werden, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ersten Übertragungsmedium unterscheidet. In einigen Ausführungsformen können die Übertragungsmedien ein kabelloses Datenübertragungsprotokoll, das unter Verwendung von Funkwellen mit Kurzwellenlänge bzw. Ultrahochfrequenz (UHF) im industriellen, wissenschaftlichen und medizinischen (ISM) Frequenzband mit 2,4 GHz kommuniziert, einen analogen Telefondienst (POTS), einen Internettelefonie-Dienst(VolP), einen Videogesprächsdienst, einen Video-Chat-Dienst, einen Mobiltelefondienst, einen kabellosen Anrufdienst und einen Audionachrichtendienst umfassen.

In Block 706 kann ein Hinweis auf die Anfrage einem Benutzer durch einen Manager bereitgestellt werden. In Block 708 kann eine Anweisung zum Akzeptieren oder zum Ablehnen der Anfrage von dem Benutzer erhalten werden. In Reaktion auf das Erhalten der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage kann das Verfahren mit Block 710 fortfahren. In Block 710 kann eine Anfrage an den ersten Softwarecontroller gesendet werden, um die erste Kommunikationssitzung auf Warteschleife zu setzen, durch Senden eins Signals an das erste Übertragungsmedium, Beenden des Sendens von Audio an das erste Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens von Audio von dem ersten Übertragungsmedium. In Block 712 kann eine Anfrage an den zweiten Softwarecontroller zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums gesendet werden. In Block 714 kann die zweite Kommunikationssitzung eingerichtet werden, durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens von Audio an das zweite Übertragungsmedium und Starten des Empfangens von Audio von dem zweiten Übertragungsmedium.

Ein Fachmann wird erkennen, dass für diese und andere hierin offenbarte Prozesse, Schritte und Verfahren die ausgeführten Funktionen und/oder Schritte in verschiedener Reihenfolge implementiert werden können. Darüber hinaus sind die skizzierten Funktionen und Schritte nur als Beispiele vorgesehen, und einige der Funktionen und Schritte können optional sein, in weniger Funktionen und Schritte kombiniert oder in zusätzliche Funktionen und Schritte erweitert werden, ohne von dem Wesen der offenbarten Ausführungsformen abzuweichen.

Wie oben angedeutet, können hierin beschriebene Ausführungsformen die Verwendung eines Spezialzweck- oder Allgemeinzweck-Computers umfassen (z. B. der Prozessor 410 in 4) einschließlich einer Vielzahl von Computerhardware- oder -softwaremodulen wie im Folgenden detaillierter diskutiert wird. Weiterhin können, wie oben angedeutet, einige hierin beschriebene Ausführungsformen unter Verwendung von computerlesbaren Medien (z. B. der Speicher 412 in 4) zum Tragen oder zum Aufweisen von computerausführbaren Anweisungen oder darauf gespeicherten Datenstrukturen implementiert sein.

In einigen Ausführungsformen können die verschiedenen Komponenten, Module, Engines und Dienstleistungen, die hierin beschrieben sind, als Objekte oder Prozesse implementiert sein, welche auf einem Rechnersystem ausgeführt werden (z. B. als separate Threads). Während manche der hierin beschriebenen Systeme und Verfahren allgemein als Software-implementiert beschrieben werden (gespeichert auf und/oder ausgeführt durch Allzweckhardware), sind spezielle Hardwareimplementierungen oder eine Kombination von Software und spezifischer Hardwareimplementierung auch möglich und denkbar.

Gemäß allgemeiner Praxis kann eine Vielzahl von Merkmalen, die in den Figuren dargestellt sind, nicht im richtigen Maßstab gezeichnet worden sein. Die in der vorliegenden Offenbarung vorgelegten Darstellungen sind nicht so zu verstehen, dass sie tatsächliche Ansichten von irgendeinem speziellen Gerät (z. B. Vorrichtung, System, usw.) oder Verfahren sind, sondern lediglich idealisierte Darstellungen, die eingesetzt werden, um eine Vielzahl von Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung zu beschreiben. Entsprechend können die Dimensionen der Vielzahl von Merkmalen beliebig zur Verbesserung der Klarheit ausgedehnt oder reduziert werden. Zusätzlich können einige der Zeichnungen zur Verbesserung der Klarheit vereinfacht sein. Entsprechend kann es sein, dass die Zeichnungen nicht alle Komponenten eines gegebenen Gerätes (z. B. Vorrichtung) oder alle Schritte eines speziellen Verfahrens darstellen.

Die hierin und insbesondere in den angefügten Ansprüchen verwendeten Begriffe (z. B. im Körper der angefügten Ansprüche) sind allgemein als „offene“ Begriffe beabsichtigt (z. B. sollte der Begriff „umfassend“ interpretiert werden als „umfassend, aber nicht einschränkend“, der Begriff „aufweisend“ sollte interpretiert werden als „aufweisend zumindest“, der Begriff „umfassend“ sollte interpretiert werden als „umfassend, aber nicht einschränkend“, usw.).

Darüber hinaus ist es so, dass wenn eine spezielle Anzahl mit einer eingeführten Anspruchswiedergabe beabsichtigt ist, diese Absicht explizit in dem Anspruch wiedergegeben sein wird, und dass in Abwesenheit einer solchen Wiedergabe eine derartige Absicht nicht vorliegt. Beispielsweise und als eine Hilfe zum Verständnis können die folgenden angefügten Ansprüche einführende Phrasen wie „zumindest ein“ und „ein oder mehr“ enthalten, um Anspruchswiedergaben einzuführen. Jedoch sollte die Verwendung solcher Phrasen nicht dahingehend ausgelegt werden, dass sie implizieren, dass die Einführung einer Anspruchswiedergabe durch die undefinierten Artikel „ein“ oder „eine“ einen beliebigen speziellen Anspruch dahingehend limitiert, dass dieser solche eingeführten Anspruchswiedergaben enthält, dass sie sich auf Ausführungsformen beziehen, die nur eine solche Wiedergabe enthalten, auch wenn derselbe Anspruch die einführenden Phrasen „ein oder mehr“ oder „zumindest ein“ und unbestimmte Artikel wie beispielsweise „ein“ oder „eine“ umfasst (z. B. „ein“ und/oder „eine“ sollten interpretiert werden, dass sie meinen „zumindest ein“ oder „ein oder mehr“); dasselbe gilt auch für die Verwendung von bestimmten Artikeln, die verwendet werden, um Anspruchswiedergaben einzuführen.

Zusätzlich wird der Fachmann erkennen, dass auch wenn eine spezielle Anzahl von einer eingeführten Anspruchswiedergabe explizit wiedergegeben wird, dass eine derartige Wiedergabe so interpretiert werden sollte, dass sie zumindest die wiedergegebene Anzahl meint (z. B. die einfache Wiedergabe von „zwei Wiedergaben“ ohne andere Veränderungen bedeutet zumindest zwei Wiedergaben oder zwei oder mehr Wiedergaben). Weiterhin ist in solchen Fällen, wenn eine Konvention analog zu „zumindest eines von A, B und C, usw.“ oder „ein oder mehr von A, B und C, usw.“ verwendet wird, im Allgemeinen solch eine Konstruktion beabsichtigt, dass sie A alleine umfasst, B alleine, C alleine, A und B zusammen, A und C zusammen, B und C zusammen oder A, B und C zusammen, usw. Beispielsweise wird beabsichtigt, dass die Verwendung des Begriffs „und/oder“ auf diese Art und Weise auszulegen ist.

Weiterhin wird jedes disjunktive Wort oder jede Phrase, die zwei oder mehrere alternative Begriffe darstellt, sowohl in der Beschreibung als auch in den Ansprüchen oder Zeichnungen so zu verstehen sein, dass darunter die Möglichkeit des Einschließens von einem dieser Begriffe, jeweils einem dieser Begriffe oder beide Begriffe eingeschlossen ist. Beispielsweise sollte die Phrase „A oder B“ so verstanden werden, dass sie die Möglichkeiten von „A“ oder „B“ oder „A und B“ einschließt.

Jedoch sollte die Verwendung solcher Phrasen nicht dahingehend ausgelegt werden, dass sie implizieren, dass die Einführung einer Anspruchswiedergabe durch die undefinierten Artikel „ein“ oder „eine“ einen beliebigen speziellen Anspruch dahingehend limitiert, dass dieser solche eingeführten Anspruchswiedergaben enthält, dass sie sich auf Ausführungsformen beziehen, die nur eine solche Wiedergabe enthalten, auch wenn derselbe Anspruch die einführenden Phrasen „ein oder mehr“ oder „zumindest ein“ und unbestimmte Artikel wie beispielsweise „ein“ oder „eine“ umfasst (z. B. „ein“ und/oder „eine“ sollten interpretiert werden, dass sie meinen „zumindest ein“ oder „ein oder mehr“); dasselbe gilt auch für die Verwendung von bestimmten Artikeln, die verwendet werden, um Anspruchswiedergaben einzuführen.

Zusätzlich wird die Verwendung der Begriffe „erster“, „zweiter“, „dritter“, usw. nicht notwendigerweise hierin so verwendet, dass sie eine spezielle Reihenfolge oder Anzahl von Elementen bedeuten. Allgemein werden die Begriffe „erster“, „zweiter“, „dritter“, usw. verwendet, um zwischen verschiedenen Elementen als allgemeine Identifizierung zu unterscheiden. Wenn nicht speziell darauf hingewiesen wird, dass die Begriffe „erster“, „zweiter“, „dritter“, usw. eine spezifische Reihenfolge bedeuten, sollten diese Begriffe nicht so verstanden werden, dass eine spezifische Reihenfolge zu bedeuten. Weiterhin ist es so, dass wenn nicht beschrieben wird, dass die Begriffe „erster“, „zweiter“, „dritter“, usw. eine spezifische Anzahl von Elementen bedeuten, dass sie keine spezifische Anzahl von Elementen bedeuten. Beispielsweise kann ein erstes Ding beschrieben werden als eine erste Seite aufweisend, und ein zweites Ding kann beschrieben werden als eine zweite Seite aufweisend. Die Verwendung des Begriffs „zweite Seite“ in Bezug auf das zweite Ding kann derart sein, dass diese Seite des zweiten Dings unterschieden werden kann von der „ersten Seite“ des ersten Dings und sollte nicht bedeuten, dass das zweite Ding zwei Seiten aufweist.

Alle Beispiele und die bedingte Sprache, die hierin verwendet werden, haben pädagogische Ziele, um dem Leser dabei zu helfen, die Erfindung zu verstehen und die Konzepte, die der Erfinder dazu beigetragen hat, um den Stand der Technik weiterzubilden, und sind so auszulegen, dass sie nicht auf solche speziell bezogenen Beispiele und Bedingungen beschränkt sind. Obwohl Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung im Detail beschrieben worden sind, sollte es verstanden sein, dass die verschiedenartigen Änderungen, Ersetzungen und Abwandlungen hierzu ausgeführt werden könnten, ohne dass vom Geist und Rahmen der vorliegenden Offenbarung abgewichen wird.

Die folgenden Seiten enthalten spezifische Ausführungsformen der Erfindung.

  1. 1. Computerimplementiertes Verfahren zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
    • Erzeugen einer Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf einer Verfügbarkeit jedes Übertragungsmediums, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird;
    • Empfangen der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit einem Kontakt;
    • Auswählen eines Übertragungsmediums der zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf der Prioritätenreihenfolge und basierend auf einer oder mehreren Benutzeridentifikationen, die dem Kontakt zugeordnet sind;
    • Auswählen eines Softwarecontrollers in Reaktion auf die Auswahl des Übertragungsmediums basierend auf dem Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist;
    • Senden der Anfrage zum Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit dem Kontakt an eine elektronische Vorrichtung des Kontakts durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium; und
    • Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit der elektronischen Vorrichtung des Kontakts durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Prioritätenreihenfolge ferner auf Kosten zum Senden, zum Empfangen oder zur Teilnahme an Kommunikationssitzungen für jedes Übertragungsmedium und Benutzervorgaben basiert.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Kontakt einen Namen umfasst und wobei die Benutzeridentifikationen eines oder mehrere der Folgenden umfassen:
    • eine Identifikationsnummer,
    • einen Benutzernamen,
    • eine Telefonnummer und
    • eine E-Mail-Adresse.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Übertragungsmedien eines oder mehrere der Folgenden umfassen:
    • ein kabelloses Datenübertragungsprotokoll, das unter Verwendung von Funkwellen mit Kurzwellenlänge bzw. Ultrahochfrequenz (UHF) im industriellen, wissenschaftlichen und
    • medizinischen (ISM) Frequenzband mit 2,4 GHz kommuniziert,
    • einen analogen Telefondienst (POTS, Plain Old Telephone Service),
    • einen Internettelefonie-Dienst (VolP, Voice over Internet Protocol),
    • einen Videogesprächsdienst,
    • einen Video-Chat-Dienst,
    • einen Mobiltelefondienst,
    • einen kabellosen Anrufdienst und
    • einen Audionachrichtendienst.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin umfassend:
    • Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet;
    • Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage an einen Benutzer durch einen Manager;
    • Erhalten einer Anweisung von dem Benutzer, die Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen; und
    • in Reaktion auf den Erhalt der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage:
      • Senden einer Anfrage an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, zum Setzen der ausgehenden Kommunikationssitzung auf Warteschleife durch Senden eines Signals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens von Audio an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens von Audio von dem ausgewählten Übertragungsmedium;
      • Senden einer Anfrage zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums an den zweiten Softwarecontroller; und
      • Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens von Audio an das zweite Übertragungsmedium und Starten des Empfangens von Audio von dem zweiten Übertragungsmedium.
  6. 6. Mindestens ein nicht-flüchtiges computerlesbares Medium, das zum Speichern einer oder mehrerer Anweisungen eingerichtet ist, die in Reaktion darauf, dass sie von mindestens einem Rechnersystem ausgeführt werden, bewirken, dass das mindestens eine Rechnersystem das Verfahren nach Anspruch 1 durchführt.
  7. 7. Computerimplementiertes Verfahren zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
    • Erzeugen einer Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf einer Verfügbarkeit jedes Übertragungsmediums, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird;
    • Empfangen der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit einer Benutzeridentifikation;
    • Bestimmen eines Typs für die Benutzeridentifikation;
    • Auswählen eines Übertragungsmediums der zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf der Prioritätenreihenfolge und basierend auf dem Typ für die Benutzeridentifikation;
    • Auswählen eines Softwarecontrollers in Reaktion auf die Auswahl des Übertragungsmediums basierend auf dem Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist;
    • Senden der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit der Benutzeridentifikation an eine elektronische Vorrichtung der Benutzeridentifikation durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium; und
    • Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit der elektronischen Vorrichtung der Benutzeridentifikation durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Prioritätenreihenfolge ferner auf Kosten zum Senden, zum Empfangen oder zur Teilnahme an Kommunikationssitzungen für jedes Übertragungsmedium und Benutzervorgaben basiert.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Benutzeridentifikation eines oder mehrere der Folgenden umfasst:
    • eine Identifikationsnummer,
    • einen Benutzernamen,
    • eine Telefonnummer,
    • einen Namen und
    • eine E-Mail-Adresse.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Übertragungsmedien eines oder mehrere der Folgenden umfassen:
    • ein kabelloses Datenübertragungsprotokoll, das unter Verwendung von Funkwellen mit Kurzwellenlänge bzw. Ultrahochfrequenz (UHF) im industriellen, wissenschaftlichen und
    • medizinischen (ISM) Frequenzband mit 2,4 GHz kommuniziert,
    • einen analogen Telefondienst (POTS, Plain Old Telephone Service),
    • einen Internettelefonie-Dienst (VolP, Voice over Internet Protocol),
    • einen Videogesprächsdienst,
    • einen Video-Chat-Dienst,
    • einen Mobiltelefondienst,
    • einen kabellosen Anrufdienst und
    • einen Audionachrichtendienst.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 7, weiterhin umfassend:
    • Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet;
    • Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage an einen Benutzer durch einen Manager;
    • Erhalten einer Anweisung von dem Benutzer, die Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen; und
    • in Reaktion auf den Erhalt der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage: Senden einer Anfrage an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, zum Setzen der ausgehenden Kommunikationssitzung auf Warteschleife durch Senden eines Signals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens von Audio an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens von Audio von dem ausgewählten Übertragungsmedium;
    • Senden einer Anfrage an den zweiten Softwarecontroller zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums; und
    • Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens von Audio an das zweite Übertragungsmedium und Starten des Empfangens von Audio von dem zweiten Übertragungsmedium.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 7, weiterhin umfassend:
    • Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet;
    • Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage an einen Benutzer durch einen Manager;
    • Erhalten einer Anweisung von dem Benutzer, die Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen; und
    • in Reaktion auf den Erhalt der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage:
      • Senden einer Anfrage an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, zum Beenden der ausgehenden Kommunikationssitzung durch Senden eines Beendigungssignals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens von Audio an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens von Audio von dem ausgewählten Übertragungsmedium;
      • Senden einer Anfrage zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums an den zweiten Softwarecontroller; und
      • Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens von Audio an das zweite Übertragungsmedium und Starten des Empfangens von Audio von dem zweiten Übertragungsmedium.
  13. 13. Mindestens ein nicht-flüchtiges computerlesbares Medium, das zum Speichern einer oder mehrerer Anweisungen eingerichtet ist, die in Reaktion darauf, dass sie von mindestens einem Rechnersystem ausgeführt werden, bewirken, dass das mindestens eine Rechnersystem das Verfahren nach Anspruch 7 durchführt.
  14. 14. Kommunikationsvorrichtung, umfassend:
    • einen Lautsprecher, der zur Ausgabe eines ersten Audios eingerichtet ist;
    • ein Mikrofon, das zum Erfassen eines zweiten Audios eingerichtet ist;
    • mindestens ein nicht-flüchtiges computerlesbares Medium, das zum Speichern einer oder
    • mehrerer Anweisungen eingerichtet ist; und
    • mindestens einen Prozessor, der mit dem Lautsprecher, dem Mikrofon und dem mindestens einen nicht-flüchtigen computerlesbaren Medium verbunden ist, wobei der mindestens eine Prozessor zum Ausführen der eine oder mehreren Anweisungen zum Bewirken der Durchführung von Schritten durch die Kommunikationsvorrichtung eingerichtet ist, wobei die Schritte umfassen:
      • Erzeugen einer Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf einer Verfügbarkeit jedes Übertragungsmediums, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird;
      • Empfangen der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit einem Kontakt;
      • Auswählen eines Übertragungsmediums der zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf der Prioritätenreihenfolge und basierend auf einer oder mehreren Benutzeridentifikationen, die dem Kontakt zugeordnet sind;
      • Auswählen eines Softwarecontrollers in Reaktion auf die Auswahl des Übertragungsmediums basierend auf dem Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist;
      • Senden der Anfrage zum Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit dem Kontakt an eine elektronische Vorrichtung des Kontakts durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium; und
      • Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit der elektronischen Vorrichtung des Kontakts durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium, wobei das erste Audio von der elektronischen Vorrichtung des Kontakts während der ausgehenden Kommunikationssitzung erhalten wird und wobei das zweite Audio der elektronischen Vorrichtung des Kontakts während der ausgehenden Kommunikationssitzung bereitgestellt wird.
  15. 15. Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Prioritätenreihenfolge ferner auf Kosten zum Senden, zum Empfangen oder zur Teilnahme an Kommunikationssitzungen für jedes Übertragungsmedium und Benutzervorgaben basiert.
  16. 16. Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Schritte weiterhin umfassen:
    • Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet;
    • Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage an einen Benutzer durch einen Manager;
    • Erhalten einer Anweisung von dem Benutzer, die Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen; und
    • in Reaktion auf den Erhalt der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage:
      • Senden einer Anfrage an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, zum Setzen der ausgehenden Kommunikationssitzung auf Warteschleife durch Senden eines Signals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens des zweiten Audios an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens des ersten Audios von dem ausgewählten Übertragungsmedium;
      • Senden einer Anfrage zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums an den zweiten Softwarecontroller; und
      • Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens eines dritten Audios an das zweite Übertragungsmedium von dem Mikrofon, und Starten des Empfangens eines vierten Audios von dem zweiten Übertragungsmedium zur Ausgabe durch den Lautsprecher.
  17. 17. Kommunikationsvorrichtung umfassend:
    • einen Lautsprecher, der zur Ausgabe eines ersten Audios eingerichtet ist;
    • ein Mikrofon, das zum Erfassen eines zweiten Audios eingerichtet ist;
    • mindestens ein nicht-flüchtiges computerlesbares Medium, das zum Speichern einer oder
    • mehrerer Anweisungen eingerichtet ist; und
    • mindestens einen Prozessor, der mit dem Lautsprecher, dem Mikrofon und dem mindestens einen nicht-flüchtigen computerlesbaren Medium verbunden ist, wobei der mindestens eine Prozessor zum Ausführen der eine oder mehreren Anweisungen zum Bewirken der Durchführung von Schritten durch die Kommunikationsvorrichtung eingerichtet ist, wobei die Schritte umfassen:
      • Erzeugen einer Prioritätenreihenfolge zwischen zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf Verfügbarkeit jedes Übertragungsmediums, wenn eine Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung empfangen wird;
      • Empfangen der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit einer Benutzeridentifikation;
      • Bestimmen eines Typs für die Benutzeridentifikation;
      • Auswählen eines Übertragungsmediums der zwei oder mehreren Übertragungsmedien basierend auf der Prioritätenreihenfolge und basierend auf dem Typ für die Benutzeridentifikation;
      • Auswählen eines Softwarecontrollers in Reaktion auf die Auswahl des Übertragungsmediums basierend auf dem Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist;
      • Senden der Anfrage zum Einrichten einer ausgehenden Kommunikationssitzung mit der Benutzeridentifikation an eine elektronische Vorrichtung der Benutzeridentifikation durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium; und
      • Einrichten der ausgehenden Kommunikationssitzung mit der elektronischen Vorrichtung der Benutzeridentifikation durch den ausgewählten Softwarecontroller über das ausgewählte Übertragungsmedium, wobei das erste Audio von der elektronischen Vorrichtung der Benutzeridentifikation während der ausgehenden Kommunikationssitzung erhalten wird und wobei das zweite Audio der elektronischen Vorrichtung der Benutzeridentifikation während der ausgehenden Kommunikationssitzung bereitgestellt wird.
  18. 18. Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 17, wobei die Prioritätenreihenfolge ferner auf Kosten zum Senden, zum Empfangen oder zur Teilnahme an Kommunikationssitzungen für jedes Übertragungsmedium und Benutzervorgaben basiert.
  19. 19. Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 17, wobei die Schritte weiterhin umfassen:
    • Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet;
    • Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage an einen Benutzer durch einen Manager;
    • Erhalten einer Anweisung von dem Benutzer, die Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen; und
    • in Reaktion auf den Erhalt der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage:
      • Senden einer Anfrage an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, zum Setzen der ausgehenden Kommunikationssitzung auf Warteschleife durch Senden eines Signals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens des ersten Audios an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens des zweiten Audios von dem ausgewählten Übertragungsmedium;
      • Senden einer Anfrage an den zweiten Softwarecontroller zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums; und
      • Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens eines dritten Audios von dem Mikrofon an das zweite Übertragungsmedium, und Starten des Empfangens eines vierten Audios von dem zweiten Übertragungsmedium zur Ausgabe durch den Lautsprecher.
  20. 20. Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 17, wobei die Schritte weiterhin umfassen:
    • Empfangen einer Anfrage zum Einrichten einer zweiten Kommunikationssitzung durch einen zweiten Softwarecontroller, der einem zweiten Übertragungsmedium zugeordnet ist, wobei das zweite Übertragungsmedium sich von dem ausgewählten Übertragungsmedium unterscheidet;
    • Bereitstellen eines Hinweises auf die Anfrage an einen Benutzer durch einen Manager;
    • Erhalten einer Anweisung von dem Benutzer, die Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen; und
    • in Reaktion auf den Erhalt der Anweisung zum Akzeptieren der Anfrage:
      • Senden einer Anfrage an den ausgewählten Softwarecontroller, der dem ausgewählten Übertragungsmedium zugeordnet ist, zum Beenden der ausgehenden Kommunikationssitzung durch Senden eines Beendigungssignals an das ausgewählte Übertragungsmedium, Beenden des Sendens des ersten Audios an das ausgewählte Übertragungsmedium und Beenden des Empfangens des zweiten Audios von dem ausgewählten Übertragungsmedium;
      • Senden einer Anfrage an den zweiten Softwarecontroller zum Aktivieren des zweiten Übertragungsmediums; und
      • Einrichten der zweiten Kommunikationssitzung durch Senden eines Hinweises auf Akzeptanz an das zweite Übertragungsmedium, Starten des Sendens eines dritten Audios von dem Mikrofon an das zweite Übertragungsmedium und Starten des Empfangens eines vierten Audios von dem zweiten Übertragungsmedium zur Ausgabe durch den Lautsprecher.