Title:
SYSTEME UND VERFAHREN ZUR DSRC-KOMMUNIKATIONSSTEUERUNG
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Es wird ein DSRC-Controller angegeben, der zum Steuern einer dedizierten Nahbereichkommunikations (DSRC)-Vorrichtung dient. Der DSRC-Controller enthält einen Prozessor, der mit einer Speichervorrichtung kommunikativ verbunden ist. Der Prozessor ist programmiert, um ein Kommunikationsprofil der DSRC-Vorrichtung zu speichern. Das Kommunikationsprofil enthält Regeln zum Senden und Empfangen von Kommunikationen durch die DSRC-Vorrichtung. Der Prozessor ist auch programmiert, um DSRC-Zoneninformation zu empfangen, die eine DSRC-Zone beschreibt, einen gegenwärtigen Ort der DSRC-Vorrichtung zu bestimmen, den gegenwärtigen Ort mit der DSRC-Zoneninformation zu vergleichen, basierend auf dem Vergleich zu bestimmen, ob sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb einer DSRC-Zone befindet, und wenn bestimmt wird, dass sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb der DSRC-Zone befindet, das Kommunikationsprofil basierend auf der DSRC-Zoneninformation zu aktualisieren. embedded image





Inventors:
Al-Stouhi, Samir (Ohio, Raymond, US)
Application Number:
DE102017223566A
Publication Date:
08/09/2018
Filing Date:
12/21/2017
Assignee:
Honda Motor Co., Ltd. (Tokyo, JP)
International Classes:
H04W4/02; H04W4/40
Domestic Patent References:
DE102016203729A1N/A
DE112008003633B4N/A
Foreign References:
20130337855
WO2017045139A1
KR100799927B1
Other References:
KR 100799927 B1 (Human Translation), K-PION [online] JPO [abgerufen am 30.05.2018]
Attorney, Agent or Firm:
Weickmann & Weickmann Patent- und Rechtsanwälte PartmbB, 81679, München, DE
Claims:
DSRC-Controller, der zum Steuern einer dedizierten Nahbereichkommunikations-(DSRC)-Vorrichtung verwendet wird, wobei der DSRC-Controller einen Prozessor aufweist, der mit einer Speichervorrichtung kommunikativ verbunden ist, wobei der Prozessor programmiert ist zum:
Speichern eines Kommunikationsprofils der DSRC-Vorrichtung, wobei das Kommunikationsprofil Regeln zum Senden und Empfangen von Kommunikationen durch die DSRC-Vorrichtung enthält;
Empfangen von DSRC-Zoneninformation, die eine DSRC-Zone beschreibt;
Bestimmen eines gegenwärtigen Orts der DSRC-Vorrichtung;
Vergleichen des gegenwärtigen Orts mit der DSRC-Zoneninformation;
Bestimmen, ob sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb einer DSRC-Zone befindet, basierend auf dem Vergleich; und
wenn bestimmt wird, dass sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb der DSRC-Zone befindet, Aktualisieren des Kommunikationsprofils basierend auf der DSRC-Zoneninformation.

DSRC-Controller nach Anspruch 1, wobei der Prozessor programmiert ist zum:
Speichern einer Mehrzahl von Karteninformationen einschließlich einer DSRC-Ebene, wobei die DSRC-Ebene eine oder mehrere DSRC-Zonen enthält, und
Hinzufügen der empfangenen DSRC-Information zu der DSRC-Ebene.

DSRC-Controller nach Anspruch 2, wobei der Prozessor ferner programmiert ist, um den gegenwärtigen Ort mit der DSRC-Ebene zu vergleichen, um zu bestimmen, ob sich der gegenwärtige Ort innerhalb der in der DSRC-Ebene enthaltenen DSRC-Zone befindet.

DSRC-Controller nach Anspruch 1, wobei die DSRC-Zoneninformation zumindest einen Ort und einen Typ für die DSRC-Zone enthält.

DSRC-Controller nach Anspruch 1, wobei die DSRC-Zoneninformation eine temporäre DSRC-Zone beschreibt.

DSRC-Controller nach Anspruch 5, wobei der Prozessor ferner programmiert ist zum:
Empfangen einer Meldung, die anzeigt, dass die temporäre DSRC-Zone geendet hat; und
Aktualisieren des Kommunikationsprofils zum Beseitigen der DSRC-Zoneninformation.

DSRC-Controller nach Anspruch 1, wobei der Prozessor ferner programmiert ist, um den gegenwärtigen Ort der DSRC-Vorrichtung basierend auf Ortsinformation von einer globalen Ortungssystem (GPS)-Vorrichtung und/oder Ortsinformation von einem WiFi-Ortungssystem zu bestimmen.

DSRC-Controller nach Anspruch 1, wobei der Prozessor ferner programmiert ist, um basierend auf der DSRC-Zoneninformation zu bestimmen, ob sich der gegenwärtige Ort innerhalb einer vorbestimmten Distanz von der DSRC-Zone befindet.

DSRC-Controller nach Anspruch 1, wobei der Prozessor ferner programmiert ist zum:
Bestimmen eines aktualisierten gegenwärtigen Orts für die DSRC-Vorrichtung zu einer nachfolgenden Zeit;
Bestimmen, basierend auf dem aktualisierten gegenwärtigen Ort und der DSRC-Zoneninformation, dass sich die DSRC-Vorrichtung nicht innerhalb der DSRC-Zone befindet; und
Aktualisieren des Kommunikationsprofils zum Beseitigen der DSRC-Zoneninformation.

DSRC-Controller nach Anspruch 1, wobei der Prozessor ferner programmiert ist, um das Kommunikationsprofil zu aktualisieren, um zu verhindern, dass die DSRC-Vorrichtung innerhalb der DSRC-Zone sendet.

DSRC-Controller nach Anspruch 1, wobei der Prozessor ferner programmiert ist, um das Kommunikationsprofil zu aktualisieren, um einen Informations-Download-Modus zu aktivieren.

DSRC-Controller nach Anspruch 1, wobei der Prozessor ferner programmiert ist, um das Kommunikationsprofil zu aktualisieren, um zu verhindern, dass die DSRC-Vorrichtung ein oder mehrere Typen von Meldungen verwendet, während sie sich in der DSRC-Zone befindet.

Computer-basiertes Verfahren zum Steuern einer dedizierten Nahbereichkommunikations (DSRC)-Vorrichtung, wobei das Verfahren mittels eines mit einem Speicher kommunizierenden DSRC-Controllers implementiert wird, wobei das Verfahren aufweist:
Speichern eines Kommunikationsprofils der DSRC-Vorrichtung in dem Speicher, wobei das Kommunikationsprofil Regeln zum Senden und
Empfangen von Kommunikationen durch die DSRC-Vorrichtung enthält;
Empfangen von eine DSRC-Zone beschreibender DSRC-Zoneninformation an dem DSRC-Controller;
Bestimmen eines gegenwärtigen Orts der DSRC-Vorrichtung durch den DSRC-Controller;
Vergleichen des gegenwärtigen Orts mit der DSRC-Zoneninformation durch den DSRC-Controller;
Bestimmen, durch den DSRC-Controller, basierend auf dem Vergleich, ob sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb einer DSRC-Zone befindet; und
wenn bestimmt wird, dass sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb der DSRC-Zone befindet, Aktualisieren des Kommunikationsprofils basierend auf der DSRC-Zoneninformation.

Verfahren nach Anspruch 13, das ferner aufweist:
Speichern einer Mehrzahl von Karteninformation einschließlich einer DSRC-Ebene, wobei die DSRC-Ebene eine oder mehrere DSRC-Zonen enthält, und
Hinzufügen der empfangenen DSRC-Information zu der DSRC-Ebene.

Verfahren nach Anspruch 14, das ferner aufweist, den gegenwärtigen Ort mit der DSRC-Ebene zu vergleichen, um zu bestimmen, ob sich der gegenwärtige Ort innerhalb einer in der DSRC-Ebene enthaltenen DSRC-Zone befindet.

Verfahren nach Anspruch 13, wobei die DSRC-Zoneninformation eine temporäre DSRC-Zone beschreibt, und wobei das Verfahren ferner aufweist:
Empfangen einer Meldung, die anzeigt, dass die temporäre DSRC-Zone geendet hat; und
Aktualisieren des Kommunikationsprofils zum Beseitigen der DSRC-Zoneninformation.

Verfahren nach Anspruch 13, das ferner aufweist:
Bestimmen eines aktualisierten gegenwärtigen Orts für die DSRC-Vorrichtung zu einer nachfolgenden Zeit;
Bestimmen, basierend auf dem aktualisierten gegenwärtigen Ort und der DSRC-Zoneninformation, dass sich die DSRC-Vorrichtung nicht innerhalb der DSRC-Zone befindet; und
Aktualisieren des Kommunikationsprofils zum Beseitigen der DSRC-Zoneninformation.

Nicht-flüchtige Computer-lesbare Speichervorrichtung, auf der Prozessor-ausführbare Instruktionen verkörpert sind, zum Steuern einer dedizierten Nahbereichkommunikations (DSRC)-Vorrichtung, wobei, wenn sie mit einem DSRC-Controller ausgeführt werden, der mit einem Speicher kommunikativ verbunden ist, die Prozessor-ausführbaren Anweisungen den DSRC-Controller veranlassen zum:
Speichern eines Kommunikationsprofils der DSRC-Vorrichtung, wobei das Kommunikationsprofil Regeln zum Senden und Empfangen von Kommunikationen durch die DSRC-Vorrichtung enthält;
Empfangen von DSRC-Zoneninformation, die eine DSRC-Zone beschreibt;
Bestimmen eines gegenwärtigen Orts der DSRC-Vorrichtung;
Vergleichen des gegenwärtigen Orts mit der DSRC-Zoneninformation; Bestimmen, ob sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb einer DSRC-Zone befindet, basierend auf dem Vergleich; und
wenn bestimmt wird, dass sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb der DSRC-Zone befindet, Aktualisieren des Kommunikationsprofils basierend auf der DSRC-Zoneninformation.

Die Computer-lesbare Speichervorrichtung von Anspruch 18, wobei die Prozessor-ausführbaren Anweisungen den DSRC-Controller veranlassen zum:
Speichern einer Mehrzahl von Karteninformation einschließlich einer DSRC-Ebene, wobei die DSRC-Ebene eine oder mehrere DSRC-Zonen enthält, und
Hinzufügen der empfangenen DSRC-Information zu der DSRC-Ebene.

Die Computer-lesbare Speichervorrichtung von Anspruch 19, wobei die Prozessor-ausführbaren Anweisungen den DSRC-Controller veranlassen, den gegenwärtigen Ort mit der DSRC-Ebene zu vergleichen, um zu bestimmen, ob sich der gegenwärtige Ort innerhalb einer in der DSRC-Ebene enthaltenen DSRC-Zone befindet.

Description:
HINTERGRUND

Das Gebiet der Offenbarung betrifft allgemein das Steuern eines dedizierten Nahbereichkommunikations-(DSRC)-Geräts, und insbesondere Verfahren und Systeme zur Verwendung bei der Steuerung eines Kommunikationsprofils eines DSRC-Geräts basierend auf dem gegenwärtigen geografischen Ort des DSRC-Geräts.

Einige Fahrzeuge und Navigationssysteme enthalten Dedicated Short-Range Communication (DSRC)-Fähigkeiten. DSRC gestattet das Senden von Kommunikation für Navigation, Gefahrenserkennung und Sicherheitsmeldungen zwischen DSRC-fähigen Vorrichtungen. Mit der Zunahme in Kommunikationen mittels Fahrzeug-zu-Fahrzeug (V2V)- und Fahrzeug-zu-Infrastruktur (V2I)-Kommunikationen wächst die Anzahl von DSRC-fähigen Vorrichtungen jeden Tag.

Die Kommunikationskanalbandbreite kann eingeschränkt werden, wenn mehr Vorrichtungen einen spezifischen Kommunikationskanal benutzen, wie etwa DSRC. Die Reduktion der Kanalbandbreite kann eine Situation erzeugen, wo Notfall- oder Ortsagentur-Kommunikationen während eines Notfalls oder ähnlichen Ereignisses beeinträchtigt werden, in dem eine große Anzahl von Vorrichtungen innerhalb eines begrenzten geografischen Gebiets senden, wodurch der Kanal verstopft wird und die Nutzung des Kanals durch die Notfall- oder Ortsagenturen verhindert oder gestört wird. An bestimmten Orten resultiert das Senden von DSRC-Meldungen zu allen Benutzern in unnötig redundanten Meldungen. Somit ist es wünschenswert, die Kanalbandbreite in bestimmten Situationen zu maximieren, wie etwa in Notfällen oder ähnlichen Ereignissen, um zu verhindern, dass kritische Kommunikationen verloren gehen oder verzögert werden.

KURZE BESCHREIBUNG

In einem Aspekt wird ein DSRC-Controller angegeben, der zum Steuern einer dedizierten Nahbereichskommunikations (DSRC)-Vorrichtung verwendet wird. Der Controller enthält einen Prozessor, der mit einer Speichervorrichtung kommunikativ verbunden ist. Der Prozessor ist programmiert, um ein Kommunikationsprofil der DSRC-Vorrichtung zu speichern. Das Kommunikationsprofil enthält Regeln zum Senden und Empfangen von Kommunikationen durch die DSRC-Vorrichtung. Der Prozessor ist auch programmiert, um DSRC-Zoneninformation zu empfangen, die eine DSRC-Zone beschreibt, einen gegenwärtigen Ort der DSRC-Vorrichtung zu bestimmen, den gegenwärtigen Ort mit der DSRC-Zoneninformation zu vergleichen, basierend auf dem Vergleich zu bestimmen, ob sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb einer DSRC-Zone befindet, und wenn bestimmt wird, dass sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb der Zone befindet, das Kommunikationsprofil basierend auf der DSRC-Zoneninformation zu aktualisieren.

In einem anderen Aspekt wird ein computerbasiertes Verfahren zum Steuern einer dedizierten Nahbereichkommunikations (DSRC)-Vorrichtung angegeben. Das Verfahren wird mittels eines DSRC-Controllers in Verbindung mit einem Speicher implementiert. Das Verfahren enthält, in dem Speicher ein Kommunikationsprofil der DSRC-Vorrichtung zu speichern, wobei das Kommunikationsprofil Regeln zum Senden und Empfangen von Kommunikationen durch die DSRC-Vorrichtung enthält. Das Verfahren enthält auch, am DSRC-Controller, DSRC-Zoneninformation zu empfangen, die eine DSRC-Zone beschreibt, durch den DSRC-Controller einen gegenwärtigen Ort mit der DSRC-Vorrichtung zu bestimmen, durch den DSRC-Controller den gegenwärtigen Ort der DSRC-Zoneninformation zu vergleichen, mit dem DSRC-Controller basierend auf dem Vergleich zu bestimmen, ob sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb einer DSRC-Zone befindet, und wenn bestimmt wird, dass sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb der DSRC-Zone befindet, das Kommunikationsprofil basierend auf der DSRC-Zoneninformation zu aktualisieren.

In einem noch anderen Aspekt wird eine nichtflüchtige Computer-lesbare Speichervorrichtung angegeben, auf der Prozessor-ausführbare Instruktionen verkörpert sind, zum Steuern einer dedizierten Nahbereichkommunikations (DSRC)-Vorrichtung. Bei Ausführung durch einen DSRC-Controller, der mit einem Speicher kommunikativ verbunden ist, veranlassen die Prozessor-ausführbaren Instruktionen, dass der DSRC-Controller ein Kommunikationsprofil der DSRC-Vorrichtung speichert. Das Kommunikationsprofil enthält Regeln zum Senden und Empfangen von Kommunikation durch die DSRC-Vorrichtung. Die Prozessor-ausführbaren Instruktionen veranlassen auch, dass der DSRC-Controller DSRC-Zoneninformation empfängt, die eine DSRC-Zone beschreibt, einen gegenwärtigen Ort der DSRC-Vorrichtung bestimmt, den gegenwärtigen Ort mit der DSRC-Zoneninformation vergleicht, basierend auf dem Vergleich bestimmt, ob sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb einer DSRC-Zone befindet, und wenn bestimmt wird, dass sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb der DSRC-Zone befindet, das Kommunikationsprofil basierend auf der DSRC-Zoneninformation aktualisiert.

Figurenliste

  • 1A-6 zeigen Ausführungsbeispiele der hierin beschriebenen Verfahren und Systeme.
  • 1A-1C zeigen beispielhafte Ansichten von DSRC-Zonen enthaltenden geografischen Karten.
  • 2 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm eines beispielhaften DSRC-Systems zur Verwendung beim Steuern eines Kommunikationsprofils der DSRC-Vorrichtung basierend auf der in 1C gezeigten geografischen DSRC-Karte.
  • 3 zeigt ein Konfigurationsbeispiel eines in 2 gezeigten Clientsystems gemäß einer Ausführung der vorliegenden Offenbarung.
  • 4 zeigt ein Konfigurationsbeispiel eines in 2 gezeigten Serversystems gemäß einer Ausführung der vorliegenden Offenbarung.
  • 5 ist ein Flussdiagramm eines Prozesses zum Steuern eines Kommunikationsprofils einer DSRC-Vorrichtung basierend auf dem gegenwärtigen geografischen Ort der DSRC-Vorrichtung mittels des in 2 gezeigten DSRC-Kommunikationscontrollers.
  • 6 ist ein Diagramm von Komponenten von einer oder mehreren beispielhaften Computervorrichtungen, die im in 2 gezeigten DSRC-System verwendet werden können.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Die folgende detaillierte Beschreibung zeigt Ausführungsbeispiele als Beispiele und nicht als Beschränkung. Die Beschreibung setzt einen Fachkundigen klar in die Lage, die Offenbarung durchzuführen und zu verwenden, beschreibt verschiedene Ausführungen, Anpassungen, Varianten, Alternativen und Verwendungen der Offenbarung, einschließlich von dem, was gegenwärtig als die beste Art zur Ausführung angenommen wird. Diese Systeme und Verfahren dienen zur Verwendung bei der Steuerung eines Kommunikationsprofils von DSRC-Gerät basierend auf dem gegenwärtigen geografischen Ort des DSRC-Geräts.

Die hierin beschriebenen Verfahren und Systeme können mittels Computerprogrammierungs- oder Kontruktionstechniken implementiert werden, einschließlich Computersoftware, Firmware, Hardware oder einer beliebigen Kombination oder einem Teilsatz. Wie oben beschrieben, liegt zumindest ein technisches Problem mit bekannten Systemen darin, dass es erforderlich ist, die Kommunikationseigenschaften einer DSRC-Vorrichtung basierend auf dem Ort der Vorrichtungen dynamisch zu ändern. Die hierin beschriebenen Systeme und Verfahren sprechen dieses technische Problem an. Der technische Effekt der hierin beschriebenen Systeme und Prozesse wird durch Ausführung von zumindest einem der folgenden Schritte erzielt: (a) Speichern des Kommunikationsprofils einer DSRC-Vorrichtung, wobei das Kommunikationsprofil Regeln zum Senden und Empfangen von Kommunikationen durch die DSRC-Vorrichtung enthält; (b) Empfangen von DSRC-Zoneninformation, die eine DSRC-Zone beschreibt, wobei die DSRC-Zoneninformation zumindest einen Ort und einen Typ für die DSRC-Zone enthält; (c) Bestimmen eines gegenwärtigen Orts der DSRC-Vorrichtung basierend auf Ortsinformation von einer globalen Ortungssystem (GPS)-Vorrichtung und/oder Ortsinformation von einem Wi-Fi-Ortungssystem; (d) Vergleichen des gegenwärtigen Orts mit der DSRC-Zoneninformation; (e) Bestimmen, basierend auf dem Vergleich, ob sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb einer DSRC-Zone befindet; (f) Bestimmen, basierend auf der DSRC-Zoneninformation, ob sich der gegenwärtige Ort innerhalb einer vorbestimmten Distanz von der DSRC-Zone befindet; und (g), wenn bestimmt wird, dass sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb der DSRC-Zone befindet, Aktualisieren des Kommunikationsprofils basierend auf der DSRC-Zoneninformation, um zu verhindern, dass die DSRC-Vorrichtung innerhalb der DSRC-Zone sendet, und/oder einen Informationsdownload-Modus aktiveren und/oder um zu verhindern, dass die DSRC-Vorrichtung eine oder mehrere Typen von Meldungen sendet, während sie sich in der DSRC-Zone befindet. Der resultierende technische Effekt ist, dass die DSRC-Vorrichtungen in der Lage sind, ihre Kommunikationsparameter basierend auf gegenwärtigen Bedingungen an ihrem Ort dynamisch einzustellen.

In einigen Ausführungen wird der technische Effekt der hierin beschriebenen Systeme und Prozesse durch Ausführung von zumindest einem der folgenden Schritte erzielt: (a) Bestimmen eines aktualisierten gegenwärtigen Orts für die DSRC-Vorrichtung zu einer nachfolgenden Zeit; (b) Bestimmen, dass sich die DSRC-Vorrichtung nicht innerhalb der DSRC-Zone befindet, basierend auf dem aktualisierten gegenwärtigen Ort und der DSRC-Zoneninformation; und (c) Aktualisieren des Kommunikationsprofils zum Beseitigen der DSRC-Zoneninformation.

In einigen weiteren Ausführungen wird der technische Effekt der hierin beschriebenen Systeme und Prozesse durch Ausführung von zumindest einem der folgenden Schritte erzielt: (a) Empfangen von DSRC-Zoneninformation, die eine DSRC-Zone beschreibt, wobei die DSRC-Zoneninformation eine temporäre DSRC-Zone beschreibt; (b) Empfangen einer Meldung, die angibt, dass die temporäre DSRC-Zone geendet hat; und (c) Aktualisieren des Kommunikationsprofils zum Beseitigen der DSRC-Zoneninformation.

In einer anderen Ausführung wird der technische Effekt der hierin beschriebenen Systeme und Prozesse durch Ausführung von zumindest einem der folgenden Schritte erzielt: (a) Speichern einer Mehrzahl von Karteninformationen einschließlich einer DSRC-Ebene, wobei die DSRC-Ebene zumindest eine oder mehrere DSRC-Zonen enthält; (b) Hinzufügen der empfangenen DSRC-Informationen zu der DSRC-Ebene; und (c) Vergleichen des gegenwärtigen Orts mit der DSRC-Ebene zur Bestimmung, ob sich der gegenwärtige Ort innerhalb einer DSRC-Zone befindet, die in der DSRC-Ebene enthalten ist.

In einer anderen Ausführung wird ein Computerprogramm angegeben, und das Programm ist auf einem Computer-lesbaren Medium verkörpert. In einem Ausführungsbeispiel wird das System auf einem einzelnen Computersystem ausgeführt, ohne eine Verbindung mit einem Servercomputer zu benötigen. In einem weiteren Ausführungsbeispiel läuft das System in einer WindowsⓇ-Umgebung (Windows ist eine eingetragene Handelsmarke von Microsoft Corporation, Redmont, Washington). In einer noch anderen Ausführung läuft das System auf einer Mainframe-Umgebung und einer UNlX®-Serverumgebung (UNIX ist eine eingetragene Handelsmarke von X/Open Company Limited, mit Sitz in Reading, Berkshire, Vereinigtes Königreich). In einer weiteren Ausführung läuft das System auf einer iOS®-Umgebung (iOS ist eine Handelsmarke von Cisco Systems Inc., mit Sitz in San Jose, Kalifornien). In einer noch weiteren Ausführung läuft das System auf einer Mac OS®-Serverumgebung (Mac OS ist eine eingetragene Handelsmarke von Apple Inc. mit Sitz in Cupertino, Kalifornien). In einer noch anderen Ausführung läuft das System auf Android® OS (Android ist eine eingetragene Handelsmarke von Google, Inc., Mountain View, Kalifornien). In einer anderen Ausführung läuft das System auf Linux® OS (Linux ist eine eingetragene Handelsmarke von Linus Torvalds, Boston, Massachusetts). Die Anwendung ist flexibel und so konstruiert, dass sie in verschiedenen unterschiedlichen Umgebungen läuft, ohne irgendeine Hauptfunktionalität zu beeinträchtigen. In einigen Ausführungen enthält das System mehrere Komponenten, die unter einer Mehrzahl von Computervorrichtungen verteilt sind. Eine oder mehrere Komponenten sind in der Form von computerausführbaren Instruktionen, die in einem Computer-lesbaren Medium verkörpert sind. Die Systeme und Prozesse sind nicht auf die hierin beschriebenen spezifischen Ausführungen beschränkt. Zusätzlich können Komponenten von jedem System und jedem Prozess unabhängig und separat von anderen hierin beschriebenen Komponenten und Prozessen in die Praxis umgesetzt werden. Jede Komponente und jeder Prozess kann auch in Kombination mit anderen Anordnungspaketen und Prozessen verwendet werden.

In einer Ausführung wird ein Computerprogramm angegeben, und das Programm ist auf einem Computer-lesbaren Medium verkörpert und nutzt eine Structured Query Language (SQL) mit einem Client-User-Interface-Front-End zur Verwaltung und einer Netzschnittstelle für Standard-Benutzereingaben und Meldungen. In einer anderen Ausführung ist das System netzfähig und läuft auf einem Business-Entity-Intranet. In einer noch anderen Ausführung ist das System für Personen vollständig zugänglich, die einen autorisierten Zugang außerhalb der Firewall der Business Entity durch das Internet haben. In einer weiteren Ausführung läuft das System in einer Windows®-Umgebung (Windows ist eine eingetragene Handelsmarke von Microsoft Corporation, Redmond, Washington). Die Anwendung ist flexibel und so konstruiert, dass sie in verschiedenen unterschiedlichen Umgebungen läuft, ohne irgendeine Hauptfunktionalität zu beeinträchtigen.

Der hierin benutzte Begriff „Element oder Schritt“, das oder der im Singular genannt ist und dem das Wort „ein“ oder „eine“ vorangeht, sollte so verstanden werden, dass mehrere Elemente oder Schritte nicht ausgeschlossen sind, solange ein solcher Ausschluss nicht ausdrücklich genannt ist. Ferner sollen Bezüge auf „Ausführungsbeispiel“ oder „eine Ausführung“ der vorliegenden Offenbarung nicht so interpretiert werden, dass sie die Existenz von zusätzlichen Ausführungen ausschließen, die auch die genannten Merkmale beinhalten.

Der hierin benutzte Begriff „Datenbank“ kann sich entweder auf einen Datenkörper, auf ein Relations-Datenbank-Managementsystem (RDBMS) oder auf beide beziehen. Eine Datenbank kann eine Ansammlung von Daten enthalten, welche hierarchische Datenbanken enthält, Relations-Datenbanken, Flat-File-Datenbanken, objektbezogene Datenbanken, objektorientierte Datenbanken oder eine beliebige andere strukturierte Ansammlung von Aufzeichnungen oder Daten, die in einem Computersystem gespeichert sind. Die obigen Beispiele sind nur zum Beispiel und sollen die Definition und/oder die Bedeutung des Datenbankbegriffs keineswegs einschränken. Beispiele von RDBMSs enthalten Oracle® Database, MySQL, IBM® DB2, Microsoft® SQL-Server, Sybase® und PostgreSQL, sind aber darauf nicht beschränkt. Jedoch kann eine beliebige Datenbank verwendet werden, welche die hierin beschriebenen Systeme und Verfahren ermöglicht (Oracle ist eine eingetragene Handelsmarke von Oracle Corporation, Redwood Shores, Kalifornien; IBM ist eine eingetragene Handelsmarke von International Business Machines Corporation, Armonk, New York; Microsoft ist eine eingetragene Handelsmarke von Microsoft Corporation, Redmond, Washington; und Sybase ist eine eingetragene Handelsmarke von Sybase, Dublin, Kalifornien.)

Der hierin benutzte Begriff „DSRC“ kann sich auf dedizierte Nahbereichskommunikation beziehen. DSRC kann entweder Einweg- oder Zweiweg-Nah-bis-Mittelbereich-Kommunikation sein. DSRC kann eine sehr hohe Datenübertragung für kritische kommunikationsbasierte aktive Sicherheitsanwendungen erlauben. Attribute von DSRC beinhalten schnelle Netzwerkerfassung (sofortiges Erstellen von Kommunikation und häufigen Updates), geringe Latenz (die Vorrichtungen erkennen einander und senden Meldungen zueinander in Millisekunden ohne Verzögerung), hohe Zuverlässigkeit (arbeitet während Fahrzeugbewegungen mit hohen Geschwindigkeiten ist immun auf Wetterbedingungen), Sicherheitsanwendungen wird Priorität gegeben, Interoperabilität (Unterstützen von Fahrzeug-zu-Fahrzeug „V2V“- und Fahrzeug-zu-Infrastruktur“ „V2I“-Kommunikation) und Sicherheit und Privatheit (Meldungsauthentisierung und Privatheit), sind aber darauf nicht beschränkt.

Der hierin benutzte Begriff „Prozessor“ kann sich auf zentrale Prozessoreinheiten, Mikroprozessoren, Mikrocontroller, reduzierte Instruktions-Setzschaltungen (RISC), anwenderspezifische integrierte Schaltungen (ASIC), Logikschaltungen und andere Schaltungen oder Prozessoren beziehen, die in der Lage sind, die hierin beschriebenen Funktionen auszuführen.

Die hierin benutzten Begriffe „Software“ und „Firmware“ sind austauschbar und enthalten ein beliebiges Computerprogramm, das in einem Speicher zur Ausführung durch einen Prozessor gespeichert ist, einschließlich RAM-Speicher, ROM-Speicher, EPROM-Speicher, EEPROM-Speicher und nicht-flüchtigem RAM (NVRAM)-Speicher. Die obigen Speichertypen sind nur beispielhaft und sollen daher die Speichertypen nicht einschränken, die zur Speicherung eines Computerprogramms verwendbar sind.

Ferner bezieht sich der hierin benutzte Begriff „Echtzeit“ auf die Zeit des Auftretens der zugeordneten Ereignisse und/oder die Zeit der Messung und Sammlung von vorbestimmten Daten und/oder der Zeit zum Bearbeiten der Daten und/oder die Zeit einer Systemantwort auf die Ereignisse und die Umgebung. In den hierin beschriebenen Ausführungen treten diese Aktivitäten und Ereignisse im Wesentlichen momentan auf.

1A-1C zeigen beispielhafte Ansichten 100, 120 und 140 von geografischen Karten 102, 122 und 142, welche DSRC-Zonen 110, 112 und 114 enthalten.

1A zeigt eine Ansicht 100 einer geografischen Karte 102. Die Karte 102 enthält Straßen 104, Verkehrsschilder 106 und Gebäude 108.

1B zeigt eine Ansicht 120 einer DSRC-Kartenebene 122. Die DSRC-Kartenebene 122 enthält eine Mehrzahl von DSRC-Zonen 110 und 112. Die DSRC-Kartenebene 122 enthält auch ein Gebäude 108, das eine DSRC-Zone 114 ist. Wie im Detail unten beschrieben, repräsentieren die DSRC-Zonen 110, 112, 114 Gebiete, wo DSRC-Nachrichtenübermittlung vom normalen Betrieb modifiziert ist. In einigen DSRC-Zonen 110, 112 und 114 ist die DSRC-Nachrichtenübermittlung durch den Meldungstyp oder die Häufigkeit beschränkt. In anderen DSRC-Zonen 110, 12 und 114 wird das Senden von DSRC-Meldungen verhindert. In einigen dieser Zonen könnten nur spezifische Vorrichtungen senden. In anderen Zonen sind die DSRC-Meldungen in einem spezifischen Format, wie etwa große Meldungen, die signifikante Datenmengen erzeugen. Der DSRC-Betrieb kann auch auf andere Weise modifiziert werden.

Im Ausführungsbeispiel ist die DSRC-Zone 110 eine temporäre Zone, wie etwa eine Zone, die aufgrund eines Unfalls oder anderen Notfallzustands erzeugt wird, wobei der Zustand den Betrieb von DSRC-Vorrichtungen beeinträchtigen könnte. Im Ausführungsbeispiel ist die DSRC-Zone 112 eine permanente DSRC-Zone, wie etwa eine Zone, die um einen spezifischen Ort herum basiert ist. Zum Beispiel kann die DSRC-Zone 112 in der Umgebung eines Fahrzeughändlers basiert sein, der spezielle Bedingungen für DSRC-Nachrichtenübermittlung in dem Bereich um den Händler herum angibt, wie etwa einen Informationsdownload-Modus. Im Ausführungsbeispiel basiert die DSRC-Zone 114 auf einem Gebäude 108. In dieser Ausführung kann das Gebäude 110 ein Stadion oder ein Krankenhaus sein und angeben, dass DSRC-Vorrichtungen innerhalb des Gebäudes 108 nicht senden sollen. In anderen Ausführungen hat jede DSRC-Zone 110, 112, 114 andere Regeln für DSRC-Nachrichtenübermittlung, während sich eine DSRC-Vorrichtung innerhalb der jeweiligen Zone befindet.

1C zeigt eine Ansicht 140 einer geografischen DSRC-Karte 142, die die Karte 102 mit der DSRC-Kartenebene 122 kombiniert. In einigen Ausführungen wird die DSRC-Karte 142 einem Benutzer angezeigt. In anderen Ausführungen wird die DSRC-Karte 142 intern zur Steuerung der Kommunikation einer DSRC-Vorrichtung verwendet.

2 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm eines beispielhaften DSRC-Systems 100 zur Steuerung eines Kommunikationsprofils einer DSRC-Vorrichtung 205 basierend auf der in 1C geografischen DSRC-Karte 142. Im Ausführungsbeispiel kann das DSRC-System 200 zur Kommunikationssteuerung von DSRC-Vorrichtungen 205 basierend auf dem geografischen Ort der DSRC-Vorrichtung 205 verwendet werden. Zusätzlich enthält das DSRC-System 200 einen DSRC-Controller 210, der das Kommunikationsprofil der DSRC-Vorrichtung 205 koordiniert und steuert. Wie nachfolgend im näheren Detail beschrieben, speichert der DSRC-Controller 210 ein Kommunikationsprofil der DSRC-Vorrichtung 205, wobei das Kommunikationsprofil Regeln zum Senden und Empfangen der Kommunikation durch die DSRC-Vorrichtung 205 enthält, die DSRC-Zoneninformation empfängt, die eine DSRC-Zone 110 beschreibt (in 1B gezeigt), einen gegenwärtigen Ort der DSRC-Vorrichtung 205 bestimmt, den gegenwärtigen Ort mit der DSRC-Zoneninformation vergleicht, basierend auf dem Vergleich bestimmt, ob sich die DSRC-Vorrichtung 205 innerhalb der DSRC-Zone 110 befindet, und wenn bestimmt wird, dass sich die DSRC-Vorrichtung 205 innerhalb der DSRC-Zone 110 befindet, aktualisiert es das Kommunikationsprofil der DSRC-Vorrichtung 205 basierend auf der DSRC-Zoneninformation.

Im Ausführungsbeispiel ist die DSRC-Vorrichtung 205 eine beliebige Vorrichtung, die in der Lage ist, Meldungen mittels des dedizierten Nahbereichkommunikations-Protokolls zu senden und/oder zu empfangen. Zum Beispiel kann die DSRC-Vorrichtung 205 in einem Fahrzeug (nicht gezeigt) enthalten sein, kann Teil eines Mobiltelefons oder einer anderen mobilen elektronischen Vorrichtung sein, kann Teil einer nicht-tragbaren Infrastrukturvorrichtung sein, wie etwa Teil einer Mautstation, und kann Teil einer tragbaren Infrastrukturvorrichtung sein, wie etwa eines tragbaren Verkehrszeichens. Im Ausführungsbeispiel ist die DSRC-Vorrichtung 205 auch in der Lage, mit dem DSRC-Controller 210 durch zumindest eine von zahlreichen Schnittstellen zu kommunizieren, einschließlich einem Ortsbereichsnetzwerk (LAN), einem Breitbereichnetzwerk (WAN) oder einem integrierten digitalen Dienstnetzwerk (ISDN), einer Hochwählverbindung, einer digitalen Subscriber-Leitung (DSL), einer Mobiltelefonverbindung, einer Bluetooth-Verbindung, einer WiFi-Verbindung, einem Kabelmodem, einer direkt verdrahteten Verbindung oder einer beliebigen anderen Kommunikationsverbindung, die Kommunikation zwischen der DSRC-Vorrichtung 205 und dem DSRC-Controller 210 erlaubt, ist aber darauf nicht beschränkt. Im Ausführungsbeispiel verwendet die Kommunikation zwischen der DSRC-Vorrichtung 205 und dem DSRC-Controller 210 das DSRC-Protokoll nicht. Im Ausführungsbeispiel enthält die DSRC-Vorrichtung 205 ein Kommunikationsprofil, das vorgibt, wie und wann die DSRC-Vorrichtung 205 mittels des DSRC-Protokolls kommuniziert.

Im Ausführungsbeispiel ist der DSRC-Controller 210 eine Vorrichtung, die in der Lage ist, das Kommunikationsprofil der DSRC-Vorrichtung 205 zu steuern. Insbesondere ist der DSRC-Controller 210 im Internet durch verschiedene Schnittstellen kommunikativ verbunden, einschließlich einem Netzwerk, wie etwa dem Internet, einem Ortsbereichsnetzwerk (LAN), einem Breitbereichnetzwerk (WAN) oder einem integrierten digitalen Dienstnetzwerk (ISDN), einer Hochwählverbindung, einer digitalen Subscriber-Leitung (DSL), einer Mobiltelefonverbindung und/oder einem Kabelmodem, ist aber darauf nicht beschränkt. Der DSRC-Controller 210 kann ein persönlicher digitaler Assistent (PDA), ein Mobiltelefon, Desktop-Computer, ein Laptop, ein Servicesystem, ein Smartphone, ein Tablet, ein Phablet, tragbare Elektronik, eine Smartwatch, eine Fahrzeugcomputervorrichtung oder ein anderes netzbasiertes verbindbares Gerät oder mobile Vorrichtung sein, die erlauben, dass sie wie hierin beschrieben funktioniert, ist aber darauf nicht beschränkt.

Im Ausführungsbeispiel ist der Kartenserver 235 ein oder mehrere Computer, die einen Webbrowser oder eine Software-Anwendung enthalten, um das Senden von Karteninformation, wie etwa der Karte 102 (in 1A) zu dem DSRC-Controller 210 mittels des Internet zu ermöglichen. Insbesondere ist der Kartenserver 235 mit dem Internet durch verschiedene Schnittstellen kommunikativ verbunden, einschließlich einem Netzwerk, wie etwa einem Ortsbereichsnetzwerk (LAN), einem Breitbereichnetzwerk (WAN) oder einem digitalen integrierten Dienstnetzwerk (ISDN), einer Hochwählverbindung, einer digitalen Subscriber-Leitung (DSL), einer Mobiltelefonverbindung und/oder eines Kabelmodems, ist aber darauf nicht beschränkt. Im Ausführungsbeispiel greift der DSRC-Controller 210 auf den Kartenserver 235 nach Karten 102 vom Ort der DSRC-Vorrichtung 205 zu. In einigen Ausführungen kommuniziert der Kartenserver 235 mit einer Ortungsvorrichtung 230, die dem DSRC-Controller 210 zugeordnet ist. In diesen Ausführungen kommuniziert der Kartenserver 235 Karten 102 zum DSRC-Controller 210 durch die Ortungsvorrichtung 230.

Im Ausführungsbeispiel ist der DSRC-Zonenserver 225 einer oder mehrere Computer, die einen Webbrowser oder eine Softwareanwendung enthalten, um das Senden der DSRC-Zoneninformation zum DSRC-Controller 210 mittels des Internet zu ermöglichen. Insbesondere ist der DSRC-Zonenserver 225 mit dem Internet durch verschiedene Schnittstellen kommunikativ verbunden, einschließlich einem Netzwerk, wie etwa einem Ortsbereichsnetzwerk (LAN), einem Breitbereichnetzwerk (WAN) oder einem digitales integriertes Dienstnetzwerk (ISDN), einer Hochwählverbindung, einer digitalen Subscriber-Leitung (DSL), einer Mobiltelefonverbindung und/oder einem Kabelmodem, ist aber darauf nicht beschränkt. Im Ausführungsbeispiel greift der DSRC-Controller 210 auf den DSRC-Zonenserver 225 auf DSRC-Zoneninformation über DSRC-Zonen zu, wie etwa Zonen 110, 112 und 114 (in 1B gezeigt). In einigen Ausführungen sendet der DSRC-Zonenserver 225 die DSRC-Kartenebene 122 (in 1B gezeigt) zum DSRC-Controller 210. In anderen Ausführungen assembliert der DSRC-Controller 210 die DSRC-Kartenebene 122 von der DSRC-Zoneninformation, die er vom DSRC-Zonenserver 225 empfangen hat.

Ein Datenbankserver 215 ist mit einer Datenbank 220 kommunikativ verbunden, welche Daten speichert. In einer Ausführung enthält die Datenbank 220 Karten 102, DSRC-Kartenebenen 122, DSRC-Zoneninformation und Kommunikationsprofile. Im Ausführungsbeispiel ist die Datenbank 220 entfernt vom DSRC-Controller 210 gespeichert. In einigen Ausführungen ist die Datenbank 220 dezentralisiert. In einem Ausführungsbeispiel kann eine Person auf die Datenbank 220 über eine Benutzer-Computer-Vorrichtung (nicht gezeigt) zugreifen, durch Registrierung auf den DSRC-Controller 210 oder direkt durch den DSRC-Controller 210, wie hier beschrieben.

Im Ausführungsbeispiel kommuniziert der DSRC-Controller 210 mit einer oder mehreren Ortungsvorrichtungen 230. Im Ausführungsbeispiel sind die Ortungsvorrichtungen 230 der DSRC-Vorrichtung 205 zugeordnet und konfiguriert, um den gegenwärtigen Ort der DSRC-Vorrichtung 205 zu bestimmen. Beispiele von Ortungsvorrichtungen 230 enthalten Global Positioning Systems (GPS), WiFi-basierte Ortserkennungssysteme und zellenbasierte Ortserkennungssysteme, sind aber darauf nicht beschränkt. Die Ortungsvorrichtung 230 ist konfiguriert, um den gegenwärtigen Ort der DSRC-Vorrichtung 205 zum DSRC-Controller 210 zu senden. Im Ausführungsbeispiel ist die Ortungsvorrichtung 230 am gleichen Ort wie die DSRC-Vorrichtung 205 positioniert. In anderen Ausführungen ist die Ortungsvorrichtung 230 von der DSRC-Vorrichtung 205 entfernt und ist in der Lage, den Ort der DSRC-Vorrichtung entfernt zu bestimmen. Im Ausführungsbeispiel ist die Ortungsvorrichtung 230 auch in der Lage, mit dem DSRC-Controller 210 durch verschiedene Schnittstellen zu kommunizieren, einschließlich einem Ortsbereichsnetzwerk (LAN), einem Breitbereichnetzwerk (WAN) oder einem digitalen integrierten Dienstnetzwerk (ISDN), einer Hochwählverbindung, einer digitalen Subscriber-Leitung (DSL), einer Mobiltelefonverbindung, einer Bluetooth-Verbindung, einer WiFi-Verbindung, einem Kabelmodem, einer direkt verdrahteten Verbindung oder einer beliebigen anderen Kommunikationsverbindung, die eine Kommunikation zwischen der Ortungsvorrichtung 230 und dem DSRC-Controller 210 erlaubt, ist aber darauf nicht beschränkt. In einigen Ausführungen ist die Ortungsvorrichtung 230 in ein Fahrzeug, ein Mobiltelefon oder eine andere mobile Vorrichtung integriert, die auch die DSRC-Vorrichtung 205 enthält. In dem Ausführungsbeispiel verwendet die Kommunikation zwischen der Ortungsvorrichtung 230 und dem DSRC-Controller 210 das DSRC-Protokoll nicht. Im Ausführungsbeispiel liefert die Ortungsvorrichtung 230 einen aktualisierten Ort der DSRC-Vorrichtung 205 zum DSRC-Controller 210 in Echtzeit.

3 zeigt ein Konfigurationsbeispiel eines in 2 gezeigten Clientsystems, gemäß einer Ausführung der vorliegenden Offenbarung. Die Benutzer-Computervorrichtung202 wird von einem Benutzer 301 bedient. Die Benutzer-Computervorrichtung302 kann die DSRC-Vorrichtung 205 und die Ortungsvorrichtung 230 (beide in 2 gezeigt) enthalten, ist aber darauf nicht beschränkt. Die Benutzer-Computervorrichtung302 enthält einen Prozessor 305 zum Ausführen von Instruktionen. In einigen Ausführungen sind ausführbare Instruktionen in einem Speicherbereich 310 gespeichert. Der Prozessor 305 kann eine oder mehrere Prozessoreinheiten enthalten (zum Beispiel in einer Mehrkern-Konfiguration). Der Speicherbereich 310 ist eine beliebige Vorrichtung, die erlaubt, dass Information wie etwa ausführbare Instruktionen und/oder Transaktionsdaten gespeichert und abgefragt werden. Der Speicherbereich 310 kann einen oder mehrere Computer-lesbare Medien enthalten.

Die Benutzer-Computervorrichtung 302 enthält auch zumindest eine Medienausgabekomponente 315, um den Benutzer 301 Information zu präsentieren. Die Medienausgabekomponente 315 ist eine beliebige Komponente, die in der Lage ist, dem Benutzer 301 Information zu übermitteln. In einigen Ausführungen enthält die Medienausgabekomponente 315 einen Ausgangsadapter (nicht gezeigt) wie etwa einen Videoadapter und/oder einen Audioadapter. Ein Ausgangsadapter ist mit dem Prozessor 305 betriebsmäßig verbunden und einer Ausgabevorrichtung betriebsmäßig verbindbar, wie etwa einer Anzeigevorrichtung (zum Beispiel Kathodenstrahlröhre (CRT), Flüssigkristallanzeige (LCD), Leuchtdiode (LED)-Anzeige oder eine „Electronic Ink“-Anzeige) oder eine Audioausgabevorrichtung (zum Beispiel Lautsprecher oder Kopfhörer). In einigen Ausführungen ist die Medienausgabekomponente 315 konfiguriert, um dem Benutzer 301 eine grafische Benutzerschnittstelle zu präsentieren (zum Beispiel einen Webbrowser und/oder eine Clientanwendung). Eine grafische Benutzerschnittstelle kann zum Beispiel eine Kartenschnittstelle enthalten, um dem Benutzer 301 eine Karte 302 (in 1A gezeigt) anzuzeigen. In einigen Ausführungen enthält die Benutzer-Computervorrichtung302 eine Eingabevorrichtung 320 zum Empfangen einer Eingabe vom Benutzer 301. Der Benutzer 301 kann die Eingabevorrichtung 320 verwenden, um, ohne Einschränkung, einen Ort zur Betrachtung auszuwählen, zu steuern und/oder einzugeben. Die Eingabevorrichtung 320 kann zum Beispiel eine Tastatur, einer Zeigervorrichtung, eine Maus, einen Griffel, eine berührungsempfindliche Platine (zum Beispiel ein Touchpad oder ein Touchscreen), ein Gyroskop, einen Beschleunigungsmesser, einen Positionsdetektor, eine biometrische Eingabevorrichtung und/oder eine Audioeingabevorrichtung enthalten. Eine einzelne Komponente wie etwa ein Touchscreen kann sowohl als Ausgabevorrichtung der Medienausgabekomponente 315 als auch Eingabevorrichtung 320 fungieren.

Die Benutzer-Computervorrichtung302 kann auch eine Kommunikationsschnittstelle 325 enthalten, die mit einer entfernten Vorrichtung wie etwa einem DSRC-Controller 3210 und einem Kartenserver 235 (beide in 2 gezeigt) kommunikativ verbunden ist. Die eine Kommunikationsschnittstelle 325 kann zum Beispiel einen verdrahteten oder drahtlosen Netzwerkadapter und/oder einen drahtlosen Datentransceiver enthalten, zum Verwendung mit einem mobilen Telekommunikationsnetzwerk.

Im Speicherbereich 310 sind zum Beispiel Computer-lesbare Instruktionen gespeichert, um dem Benutzer 301 über die Medienausgabekomponente 315 eine Benutzerschnittstelle bereitzustellen, und optional Eingaben von der Eingabevorrichtung 320 zu empfangen und zu verarbeiten. Die Benutzerschnittstelle kann, unter anderen Möglichkeiten, einen Webbrowser und/oder eine Clientanwendung enthalten. Eine Clientanwendung ermöglicht es dem Benutzer 301, zum Beispiel mit dem DSRC-Controller 210 zu interagieren. Zum Beispiel können Instruktionen von einem Cloudserver gespeichert werden, wobei die Ausgabe der Ausführung der Instruktionen an die Medienausgabekomponente 315 geschickt wird.

4 zeigt ein Konfigurationsbeispiel eines in 2 gezeigten Serversystems gemäß einer Ausführung der vorliegenden Offenbarung. Die Server-Computervorrichtung 401 kann den DSRC-Controller 210, Datenbankserver 215, Kartenserver 235 und DSRC-Zonenserver 225 (alle in 2 gezeigt) enthalten, ist aber darauf nicht beschränkt. Die Server-Computervorrichtung 401 enthält auch einen Prozessor 405 zur Ausführung von Anweisungen. Die Anweisungen können in einen Speicherbereich 410 gespeichert werden. Der Prozessor 405 kann eine oder mehrere Prozessoreinheiten enthalten (zum Beispiel eine Mehrkern-Konfiguration).

Der Prozessor 405 ist mit einer Kommunikationsschnittstelle 415 derart betriebsmäßig verbunden, dass die Server-Computervorrichtung401 in der Lage ist, mit einer entfernten Vorrichtung zu kommunizieren, wie etwa einer anderen Server-Computervorrichtung 401, dem DSRC-Controller 210, Datenbankserver 215, Kartenserver 235, DSRC-Zonenserver 225, DSRC-Vorrichtung 205 und der Ortungsvorrichtung 230 (beide in 2 gezeigt). Zum Beispiel kann die Kommunikationsschnittstelle 415 Anfragen von dem DSRC-Controller 210 empfangen.

Der Prozessor 405 kann auch mit einer Speichervorrichtung 434 betriebsmäßig verbunden sein. Die Speichervorrichtung 434 ist eine beliebige Computer-betriebene Hardware, die zum Speichern und/oder Abfragen von Daten geeignet ist, wie etwa der Datenbank 220 (in 2 gezeigt) zugeordneter Daten, ist aber darauf nicht beschränkt. In einigen Vorrichtungen ist die Speichervorrichtung 434 in die Server-Computervorrichtung 401 integriert. Zum Beispiel kann die Server-Computervorrichtung 401 ein oder mehrere Festplattenlaufwerke als Speichervorrichtung 434 enthalten. In anderen Ausführungen ist die Speichervorrichtung 434 extern von der Server-Computervorrichtung 401 und auf sie kann durch eine Mehrzahl von Server-Computer-Vorrichtungen 401 zugegriffen werden. Zum Beispiel kann die Speichervorrichtung 434 ein Speicherbereich-Netzwerk (SAN), ein dem Netzwerk zugeordnetes Speicher (NAS)-System und/oder mehrfache Speichereinheiten wie etwa Festplatten und/oder Festzustand-Laufwerke in einer Konfiguration einer redundanten Reihe billiger Laufwerke (RAID) enthalten.

In einigen Ausführungen ist der Prozessor 405 mit der Speichervorrichtung 434 über eine Speicherschnittstelle 420 betriebsmäßig verbunden. Die Speicherschnittstelle 420 ist eine beliebige Komponente, die in der Lage ist, einem Prozessor 405 Zugriff auf die Speichervorrichtung 434 zu bieten. Die Speicherschnittstelle 420 kann zum Beispiel einen Advanced Technology Attachment (ATA)-Adapter, einen seriellen ATA (SATA)-Adapter, einen Small Computer Interface (SCSI)-Adapter, einen RAID-Controller, einen SAN-Adapter, einen Netzwerkadapter und/oder eine beliebige Komponente enthalten, die dem Prozessor 405 Zugriff auf die Speichervorrichtung 434 bietet.

Der Prozessor 405 führt Computer-ausführbare Instruktionen aus, um Aspekte der Offenbarung zu implementieren. In einigen Ausführungen wird der Prozessor 405, durch Ausführung von Computer-ausführbaren Instruktionen oder durch anderweitige Programmierung, in einen Sonderzweck-Mikroprozessor umgewandelt. Zum Beispiel wird der Prozessor 405 mit den Instruktionen programmiert, wie sie in 5 dargestellt sind.

5 ist ein Flussdiagramm eines Prozessors 500 zum Steuern eines Kommunikationsprofils der DSRC-Vorrichtung 205 (in 2 gezeigt) basierend auf dem gegenwärtigen geografischen Ort der DSRC-Vorrichtung 205 mittels des DSRC-Systems 200 (in 2 gezeigt). Im Ausführungsbeispiel wird der Prozess 500 vom DSRC-Controller 210 (in 2 gezeigt) durchgeführt.

Im Ausführungsbeispiel speichert 505 der DSRC-Controller 210 ein Kommunikationsprofil der DSRC-Vorrichtung 205. Das Kommunikationsprofil enthält Regeln zum Senden und Empfangen von Kommunikation durch die DSRC-Vorrichtung 205. In einigen Ausführungen ist eine Kopie des Kommunikationsprofils örtlich an der DSRC-Vorrichtung 205 gespeichert, während eine dazu passende Kopie vom DSRC-Controller 210 gespeichert ist, wie etwa in der Datenbank 220 (in 2 gezeigt). In anderen Ausführungen speichert der DSRC-Controller 210 das Kommunikationsprofil in einem Speicherort, der sowohl für den DSRC-Controller 210 als auch die DSRC-Vorrichtung 205 zugänglich ist. In diesen Ausführungen greift die DSRC-Vorrichtung 205 auf das örtlich gespeicherte Kommunikationsprofil vor dem Senden zu und setzt seine Kommunikationsparameter basierend auf dem Kommunikationsprofil. Diese Parameter können enthalten, Sendungen ein- oder auszuschalten, Sendungen auf einmal pro bestimmten Zeitbetrag zu begrenzen, die Größe oder die Typen der Sendungen zu begrenzen, die Häufigkeit der Sendungen, den Leistungspegel der Sendungen, das Format von Meldungen in den Sendungen, ob die empfangenen Meldungen anerkannt werden oder nicht und/oder beliebige andere Parametereinstellungen, die erlauben, dass die DSRC-Vorrichtung 205 so funktioniert, wie hierin beschrieben, sind aber darauf nicht beschränkt.

Im Ausführungsbeispiel empfängt 510 der DSRC-Controller 210 DSRC-Zoneninformation, die eine DSRC-Zone beschreibt, wie etwa die DSRC-Zone 110, 112 oder 114 (alle in 1B gezeigt). Im Ausführungsbeispiel empfängt 510 der DSRC-Controller 210 die DSRC-Zoneninformation vom DSRC-Zonenserver 225. Im Ausführungsbeispiel enthält die DSRC-Zoneninformation zumindest einen Ort der DSRC-Zone und einen Zonen-Typ. Der Ort kann ein Straßenabschnitt sein, wie etwa der Straßenabschnitt 104 (in 1C gezeigt), der in der Zone 110 umschlossen ist. Der Ort kann ein Punkt und ein Radius um den Punkt sein, wie etwa in der Zone 112. Der Ort kann eine Adresse sein, wie etwa jene eines Gebäudes 108 (in 1A gezeigt), das der Zone 114 zugeordnet ist. Der Ort kann eine beliebige andere Information sein, die erforderlich ist, um den Ort der DSRC-Zone zu beschreiben. Dem Zonen-Typ kann zugeordnet sein, wie die DSRC-Vorrichtung 205 innerhalb dieser DSRC-Zone kommunizieren kann. Zum Beispiel kann der Zonen-Typ anzeigen, dass die DSRC-Zone eine Nicht-Sendezone ist. In einigen Ausführungen enthält die Zoneninformation nur den Zonen-Typ als Variable und der DSRC-Controller 210 bestimmt die Kommunikationsparameter basierend auf der Variable und einer in der Datenbank 220 gespeicherten Tabelle. In anderen Ausführungen enthält die Zoneninformation spezifische Information, die in dem Kommunikationsprofil enthalten sein soll.

Im Ausführungsbeispiel speichert der DSRC-Controller 210 Karteninformation, welche die Karte 102 und die DSRC-Kartenebene 122 enthält. Wenn der DSRC-Controller 210 DSRC-Zoneninformation empfängt 510, aktualisiert der DSRC-Controller 210 die DSRC-Kartenebenen 122 basierend auf der Zoneninformation. Basierend auf der Zoneninformation kann der DSRC-Controller 210 eine DSRC-Zone hinzufügen, eine DSRC-Zone beseitigen, eine DSRC-Zone bewegen oder eine DSRC-Zone anderweitig modifizieren.

Im Ausführungsbeispiel bestimmt 515 der DSRC-Controller 210 einen gegenwärtigen Ort der DSRC-Vorrichtung 205. Im Ausführungsbeispiel empfängt der DSRC-Controller 210 den gegenwärtigen Ort der DSRC-Vorrichtung 205 von der Ortungsvorrichtung 230 (in 2 gezeigt). Der DSRC-Controller 210 vergleicht 520 den gegenwärtigen Ort mit der DSRC-Zoneninformation. Der DSRC-Controller 210 bestimmt 525 basierend auf dem Vergleich, ob sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb der DSRC-Zone befindet.

In einigen Ausführungen vergleicht der DSRC-Controller 210 den gegenwärtigen Ort mit der DSRC-Kartenebene 122, um zu bestimmen 525, ob sich der gegenwärtige Ort innerhalb der in der DSRC-Kartenebenen 122 enthaltenen DSRC-Zone befindet. In anderen Ausführungen vergleicht der DSRC-Controller 210 den gegenwärtigen Ort mit der DSRC-Karte 142, wobei der DSRC-Controller 210 den relativen Abstand zwischen dem gegenwärtigen Ort der DSRC-Vorrichtung 205 und dem Ort der DSRC-Zone auf der DSRC-Karte 142 analysiert. In diesen Ausführungen kann der DSRC-Controller 210 bestimmen, dass die DSRC-Vorrichtung 205 gerade dabei ist, in die DSRC-Zone 110 einzutreten. In einigen Ausführungen bestimmt der DSRC-Controller 210, dass sich die DSRC-Vorrichtung 205 innerhalb einer vorbestimmten Distanz von der DSRC-Zone 110 befindet, und bewertet, dass sich die DSRC-Vorrichtung 205 innerhalb der DSRC-Zone 110 befindet.

Wenn bestimmt wird, dass sich die DSRC-Vorrichtung 205 innerhalb der DSRC-Zone 110 befindet, aktualisiert 530 der DSRC-Controller 210 das Kommunikationsprofil basierend auf der DSRC-Zoneninformation. In einigen Ausführungen aktualisiert der DSRC-Controller 210 das Kommunikationsprofil für die DSRC-Vorrichtung 205 basierend auf der Zoneninformation und sendet die aktualisierte Kommunikationsdatei zu der DSRC-Vorrichtung 205. In anderen Ausführungen speichert der DSRC-Controller 210 das Kommunikationsprofil in einem Speicherort, der für sowohl den DSRC-Controller 210 als auch die DSRC-Vorrichtung 205 zugänglich ist.

In Abhängigkeit von der Zoneninformation aktualisiert der DSRC-Controller 210 das Kommunikationsprofil, um zu erlauben, dass die DSRC-Vorrichtung 205 in der Weise kommuniziert, die durch die DSRC-Zone vorgegeben wird, in der sich die DSRC-Vorrichtung 205 gegenwärtig befindet. In einigen Fällen kann das Kommunikationsprofil verhindern, dass die DSRC-Vorrichtung 205 Meldungen sendet, kann die DSRC-Vorrichtung 205 in einen Modus versetzen, der ihr erlaubt, große Datenmengen zu empfangen, kann der DSRC-Vorrichtung 205 erlauben, nur Meldungen von einem oder mehreren spezifischen Typen zu senden, kann der DSRC-Vorrichtung 205 erlauben, nur Meldungen mit bestimmten Größen oder kleiner als eine bestimmte Größe zu senden, kann der DSRC-Vorrichtung 205 erlauben, nur Meldungen unter bestimmten Bedingungen zu senden, oder kann die Kommunikationsfähigkeit in einer beliebigen gewünschten Weise basierend auf der DSRC-Zone zu modifizieren.

In einigen weiteren Ausführungen zeigt der Zonen-Typ an, dass die DSRC-Zone eine temporäre Zone ist. Zum Beispiel kann die DSRC-Zone 110 vorliegen, weil auf der Interstate 66 ein Unfall passiert ist, wie in 1C gezeigt. Die DSRC-Zone 110 kann eine massive Verlangsamung oder einen Verkehrsstau repräsentieren, wobei die DSRC-Zone 110 konfiguriert ist, um DSRC-Meldungen innerhalb der DSRC-Zone 110 zu minimieren. Die Zoneninformation kann einen Timer oder eine Endzeit für die DSRC-Zone 110 enthalten. Zum Beispiel kann die DSRC-Zone 110 so gesetzt werden, dass sie zu einer bestimmten Zeit oder einer bestimmten Zeitspanne nach ihrem Start abläuft. In einigen noch weiteren Ausführungen enthält die Zoneninformation eine Meldung, die anzeigt, dass die DSRC-Zone 110 beendet ist oder nicht länger gültig ist. In diesen Ausführungen beseitigt oder löscht der DSRC-Controller 210 die DSRC-Zone 110. Wenn sich die DSRC-Vorrichtung 205 in der nun gelöschten DSRC-Zone 110 befand, aktualisiert 530 der DSRC-Controller 210 das Kommunikationsprofil der DSRC-Vorrichtung 205 basierend auf der DSRC-Vorrichtung 205, die sich nicht länger in der DSRC-Zone 110 befindet.

In einigen Ausführungen empfängt der DSRC-Controller 210 einen aktualisierten gegenwärtigen Ort für die DSRC-Vorrichtung 205 zu einer anschließenden Zeit, wie etwa fünf Minuten später. Der DSRC-Controller 210 bestimmt basierend auf dem aktualisierten gegenwärtigen Ort und der DSRC-Zoneninformation, dass sich die DSRC-Vorrichtung 205 nicht innerhalb der DSRC-Zone 110 befindet. Der DSRC-Controller 210 aktualisiert 530 das Kommunikationsprofil der DSRC-Vorrichtung 205 basierend darauf, dass die DSRC-Vorrichtung 205 nicht länger in der DSRC-Zone 110 liegt. Im Ausführungsbeispiel liefert die Ortungsvorrichtung 230 den aktualisierten gegenwärtigen Ort der DSRC-Vorrichtung 205 an den DSRC-Controller 210 in Echtzeit.

In einigen Ausführungen können mehr als eine DSRC-Zone (zum Beispiel 110 und 112) überlappen, wobei sich die DSRC-Vorrichtung 205 in mehr als einer DSRC-Zone befindet. In einigen dieser Ausführungen bestimmt der DSRC-Controller 210 basierend auf der jeweiligen Zoneninformation, dass die eine DSRC-Zone 110 Priorität gegenüber der anderen DSRC-Zone 212 hat. In anderen Ausführungen aktualisiert 530 der DSRC-Controller 210 das Kommunikationsprotokoll basierend auf der restriktivsten der DSRC-Zone 110 und 112. In noch anderen Ausführungen aktualisiert 530 der DSRC-Controller 210 das Kommunikationsprofil zur Ausrichtung in beiden DSRC-Zone 110 und 112, wo die Kommunikationsrestriktionen nicht überlappen. Zum Beispiel diktiert die DSRC-Zone 110 nur Meldungen eines bestimmten Typs und diktiert die DSRC-Zone 112 nur Meldungen einer bestimmten Größe oder weniger.

6 ist ein Diagramm 600 von Komponenten von einer oder mehreren beispielhaften Computervorrichtungen, die im DSRC-System 200 verwendet werden können (in 2 gezeigt). In einigen Ausführungen ist die Computervorrichtung 610 dem DSRC-Controller 210 (in 2 gezeigt) ähnlich. Die Datenbank 620 kann mit mehreren separaten Komponenten innerhalb der Computervorrichtung 610 verbunden sein, die spezifische Aufgaben übernehmen. In dieser Ausführung enthält die Datenbank 620 Karten 622, die den Karten 102 (in 1A gezeigt) ähnlich sein können, DSRC-Zonenebenen 624, die den DSRC-Kartenebenen 122 (in 1B gezeigt) ähnlich sein können, DSRC-Zoneninformation 626 sowie Kommunikationsprofile 628. In einigen Ausführungen ist die Datenbank 620 der Datenbank 220 (in 2 gezeigt) ähnlich.

Die Computervorrichtung 610 enthält eine Datenbank 620 sowie auch Datenspeichervorrichtungen 630. Die Computervorrichtung 610 enthält auch eine Kommunikationskomponente 640 zum Empfangen 510 von DSRC-Zoneninformation (in 5 gezeigt). Die Computervorrichtung 610 enthält auch eine Bestimmungskomponente 650 zum Bestimmen 515 eines gegenwärtigen Orts der DSRC-Vorrichtung und Bestimmen 252, ob sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb einer DSRC-Zone befindet (beide in 5 gezeigt). Die Rechenvorrichtung 610 enthält ferner eine Vergleichskomponente 660 zum Vergleichen 520 des gegenwärtigen Orts mit der DSRC-Zoneninformation (in 5 gezeigt). Zusätzlich enthält die Computervorrichtung 610 eine Aktualisierungskomponente 670 zum Aktualisieren 530 des Kommunikationsprofils (in 5 gezeigt). Eine Prozesskomponente 680 unterstützt die Ausführung von Computerausführbaren Instruktionen, die dem System zugeordnet sind.

Obwohl Aspekte der Offenbarung im Detail beschrieben worden sind, versteht es sich, dass Modifikationen und Varianten möglich sind, ohne vom Umfang von Aspekten der Offenbarung abzuweichen, wie sie in den beigefügten Ansprüchen definiert sind. Da verschiedene Änderungen in den obigen Konstruktionen, Produkten und Verfahren vorgenommen werden könnten, ohne vom Umfang der Aspekte der Offenbarung abzuweichen, sollen sämtliche Gegenstände, die in der obigen Beschreibung enthalten und in den beigefügten Zeichnungen gezeigt sind, als illustrativ und nicht im einschränkenden Sinne interpretiert werden.

Während die Offenbarung im Hinblick auf verschiedene spezifische Ausführungen beschrieben worden ist, werden Fachkundige erkennen, dass die Offenbarung innerhalb der Idee und dem Umfang der Ansprüche modifiziert in die Praxis umgesetzt werden kann.

Der hierin benutzte Begriff „nicht-flüchtiges Computer-lesbares Medium“ soll eine beliebige berührbare Computer-basierte Vorrichtung repräsentieren, die in einem beliebigen Verfahren oder einer beliebigen Technologie zur kurzfristigen und langfristigen Speicherung von Information implementiert ist, wie etwa Computer-lesbaren Instruktionen, Datenstrukturen, Programmmodulen und Submodulen, oder anderen Daten in einer beliebigen Vorrichtung. Daher können die hierin beschriebenen Verfahren als ausführbare Instruktionen codiert sein, die ein einem berührbaren, nicht-flüchtigen, Computer-lesbaren Medium verkörpert sind, einschließlich ohne Einschränkung einer Speichervorrichtung und/oder einer Memory-Vorrichtung. Solche Anweisungen bewirken, wenn sie von einem Prozessor ausgeführt werden, dass der Prozessor zumindest einen Teil der hierin beschriebenen Verfahren ausführt. Darüber hinaus enthält der hierin benutzte Begriff „nicht-flüchtige Computer-lesbare Medien“ alle berührbaren, Computer-lesbaren Medien, einschließlich ohne Einschränkung nicht-flüchtigen Computer-Speichervorrichtungen einschließlich ohne Einschränkung flüchtigen und nicht-flüchtigen Medien und entfernbaren und nicht-entfernbaren Medien, wie etwa Firmware, musikalischen und virtuellen Speichern, CD-ROMs, DVDs und beliebige andere digitale Quellen wie etwa Netzwerk oder das Internet, sowie noch zu entwickelnde digitale Mittel, mit der einzigen Ausnahme, dass es ein flüchtiges, propagierendes Signal ist.

Diese schriftliche Beschreibung nutzt Beispiele zur Offenbarung der Ausführung, einschließlich der besten Art, und um auch einen Fachkundigen in die Lage zu versetzen, die Ausführungen in die Praxis umzusetzen, einschließlich Herstellung und Verwendung beliebiger Vorrichtungen und Systeme und Durchführung beliebiger inkorporierter Verfahren. Der patentierbare Umfang der Offenbarung ist durch die Ansprüche definiert und kann auch andere Beispiele enthalten, die Fachkundigen ersichtlich werden. Diese anderen Beispiele sollen im Umfang der Beispiele liegen, wenn sie strukturelle Elemente haben, die sich nicht von der wörtlichen Sprache der Ansprüche unterscheiden, oder wenn sie äquivalente strukturelle Elemente mit unwesentlichen örtlichen Differenzen von den wörtlichen Sprachen der Ansprüche enthalten.

Es wird ein DSRC-Controller angegeben, der zum Steuern einer dedizierten Nahbereichkommunikations (DSRC)-Vorrichtung dient. Der DSRC-Controller enthält einen Prozessor, der mit einer Speichervorrichtung kommunikativ verbunden ist. Der Prozessor ist programmiert, um ein Kommunikationsprofil der DSRC-Vorrichtung zu speichern. Das Kommunikationsprofil enthält Regeln zum Senden und Empfangen von Kommunikationen durch die DSRC-Vorrichtung. Der Prozessor ist auch programmiert, um DSRC-Zoneninformation zu empfangen, die eine DSRC-Zone beschreibt, einen gegenwärtigen Ort der DSRC-Vorrichtung zu bestimmen, den gegenwärtigen Ort mit der DSRC-Zoneninformation zu vergleichen, basierend auf dem Vergleich zu bestimmen, ob sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb einer DSRC-Zone befindet, und wenn bestimmt wird, dass sich die DSRC-Vorrichtung innerhalb der DSRC-Zone befindet, das Kommunikationsprofil basierend auf der DSRC-Zoneninformation zu aktualisieren.