Title:
Verdrahtungselement, Herstellungsverfahren für ein Verdrahtungselement und Verdrahtungselementverbindungsstruktur
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein Verdrahtungselement umfasst einen geschichteten Flachleiter und eine Isolierschicht, die um den geschichteten Flachleiter vorgesehen ist. Der geschichtete Flachleiter umfasst eine Mehrzahl von Flachleitern, die in einer Dickenrichtung des geschichteten Flachleiters aufeinandergelegt sind, und Isolierfolienelemente, von denen jedes zwischen benachbarten der Mehrzahl von Flachleitern eingefügt ist und diese elektrisch isoliert. embedded image




Inventors:
Kominato, Yasuhiro (Shizuoka, Susono-shi, JP)
Kato, Shingo (Shizuoka, Susono-shi, JP)
Iimuro, Shigeki (Shizuoka, Susono-shi, JP)
Application Number:
DE102017222427A
Publication Date:
06/21/2018
Filing Date:
12/12/2017
Assignee:
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2016244781A
JP2017086562A2017-05-25
JPS58142708A1983-08-24
JP2000268649A2000-09-29
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
Verdrahtungselement, umfassend:
einen geschichteten Flachleiter, der umfasst;
eine Mehrzahl von Flachleitern, die in einer Dickenrichtung des geschichteten Flachleiters aufeinandergelegt sind; und
Isolierfolienelemente, von denen jedes zwischen benachbarten der Mehrzahl von Flachleitern eingefügt ist und diese elektrisch isoliert; und
eine Isolierschicht, die um den geschichteten Flachleiter vorgesehen ist.

Verdrahtungselement nach Anspruch 1, des Weiteren umfassend:
eine Abschirmungsschicht, die die Mehrzahl von Flachleitern umgibt.

Herstellungsverfahren eines Verdrahtungselements, umfassend:
einen Isolierschritt des Einfügens eines Isolierfolienelements zwischen benachbarten einer Mehrzahl von Flachleitern, um die Mehrzahl von Flachleitern voneinander elektrisch zu isolieren;
einen Schichtungsschritt des Schichtens der Mehrzahl von Flachleitern mit der Isolierfolie in einer Dickenrichtung eines geschichteten Flachleiters, um den geschichteten Flachleiter zu bilden; und
einen Isolierschichtbildungsschritt des Bildens einer Isolierschicht um den geschichteten Flachleiter.

Herstellungsverfahren nach Anspruch 3, des Weiteren umfassend:
einen Biegeschritt des Biegens des geschichteten Flachleiters in eine vorgegebene Form vor der Bildung der Isolierschicht.

Herstellungsverfahren nach Anspruch 3 oder 4, des Weiteren umfassend:
einen Abschirmungsschichtbildungsschritt des Bildens einer Abschirmungsschicht um die Mehrzahl von Flachleitern.

Verdrahtungselementverbindungsstruktur, umfassend:
Zwischenstücke, die zwischen zwei Gruppen von miteinander elektrisch zu verbindenden Verbindungsabschnitten von zwei Gruppen von Flachleitern von zwei Verdrahtungselementen nach Anspruch 1 oder 2 eingefügt sind,
wobei die Zwischenstücke dazu dienen, Lücken zu kompensieren, die aufgrund von Installationshöhenunterschieden zwischen den zwei Gruppen von Verbindungsabschnitten erzeugt werden.

Verdrahtungselementverbindungsstruktur, umfassend:
gebogene Abschnitte, die in zumindest einer von zwei Gruppen von miteinander elektrisch zu verbindenden Verbindungsabschnitten von zwei Gruppen von Flachleitern von zwei Verdrahtungselementen nach Anspruch 1 oder 2 vorgesehen sind, und
wobei die gebogenen Abschnitte ausgebildet sind, Lücken zu kompensieren, die aufgrund von Installationshöhenunterschieden zwischen den zwei Gruppen von Verbindungsabschnitten erzeugt werden.

Verdrahtungselementverbindungsstruktur, umfassend:
Zwischenstücke, die zwischen den Verbindungsabschnitten der Flachleiter des Verdrahtungselements nach Anspruch 1 oder 2 und Verbindungsstücken eines Verzweigungsverbindungselements, das mit den jeweiligen Verbindungsabschnitten elektrisch verbunden werden soll, eingefügt sind,
wobei die Zwischenstücke ausgebildet sind, Lücken zu kompensieren, die aufgrund eines Installationshöhenunterschieds zwischen dem Verdrahtungselement und dem Verzweigungsverbindungselement erzeugt werden.

Verdrahtungselementverbindungsstruktur, umfassend:
gebogene Abschnitte, die in zumindest einer von der Gruppe von Verbindungsabschnitten der Flachleiter des Verdrahtungselements nach Anspruch 1 oder 2 und einer Gruppe von Verbindungsstücken eines Verzweigungsverbindungselements vorgesehen sind, das mit den jeweiligen Verbindungsabschnitten elektrisch verbunden werden soll,
wobei die gebogenen Abschnitte ausgebildet sind, Lücken zu kompensieren, die aufgrund eines Installationshöhenunterschieds zwischen dem Verdrahtungselement und dem Verzweigungsverbindungselement erzeugt werden.

Die Verdrahtungselementverbindungsstruktur nach Anspruch 8 oder 9, wobei das Verzweigungsverbindungselement in einer isolierenden Abzweigdose untergebracht ist.

Description:
QUERVERWEIS ZU VERWANDTEN ANMELDUNGEN

Diese Anmeldung basiert auf der am 16. Dezember 2016 eingereichten japanischen Patentanmeldung (Nr. 2016-244781) und der am 25. April 2017 eingereichten japanischen Patentanmeldung (Nr. 2017-086562), deren Inhalt hierin durch Bezugnahme umfasst wird.

HINTERGRUND DER ERFINDUNGGebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verdrahtungselement, ein Herstellungsverfahren für ein Verdrahtungselement und eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur.

Beschreibung des verwandten Standes der Technik

Beispielsweise benötigen Fahrzeuge mit einer hinteren Batterie ein langes Batteriekabel zur Übertragung von Elektrizität von der Rückseite zur Vorderseite. Im Allgemeinen werden kreisförmige oder flache dicke Drähte für Automobile als diese Batteriekabel verwendet. Bei vielen Drahtherstellungsverfahren solcher dicken Drähte wird ein Leiter als ein Verdrahtungselement, das durch das Verdrillen von aus Kupfer bestehenden Einzeldrähten erhalten wird, mit einer Isolierhülle (die z.B. aus Polyvinylchlorid besteht) durch Extrusionsformen bedeckt. Beim Extrusionsformen wird mittels Wärme geschmolzenes Isoliermaterial aus einer Form zusammen mit einem linearen Leiter extrudiert, wodurch die Außenumfangsfläche des Leiters mit dem Isoliermaterial bedeckt wird. Somit erfordert das Bedecken des Leiters mit einer Isolierhülle durch Extrusionsformen, dass der Leiter ein weiches Element ist, das durch Verdrillen erhalten wird, oder dass er nicht gebogen ist, falls er ein hartes Element ist.

Unter den bekannten Herstellungsverfahren eines isolierten Leiters befinden sich ein Herstellungsverfahren eines elektrischen Leiters (offenbart in JP-A-58-142708), der eine dünne Platte ist, die isolierende keramische Einschlüsse aufweist, und ein Herstellungsverfahren eines Oxid-Supraleiter-Drahts (offenbart in JP-A-2000-268649).

Im Übrigen ist es bei der Kabelverlegung eines Verdrahtungselements, wie etwa eines Batteriekabels, in einer Fahrzeugkammer notwendig, das Verdrahtungselement entlang eines Karosseriepaneels zu verlegen und die Dicke des Verdrahtungselements zu reduzieren, um einen Bedarf nach einer Vergrößerung des Fahrzeugkammerraums zu erfüllen. Um ein Verdrahtungselement entlang eines Karosseriepaneels zu verlegen, muss das Verdrahtungselement gebogen werden, um so der Form des Karosseriepaneels zu entsprechen.

Jedoch ist es schwierig, einen dicken Draht so zu biegen, dass er der Form eines Karosseriepaneels entspricht. Ferner ist es schwierig, einen harten Leiter, wie etwa eine Stromschiene, der so gebogen wurde, dass er entlang eines Karosseriepaneel verlaufen kann, mit einer Isolierhülle durch Extrusionsformen zu bedecken. Somit ist es erwünscht, ein Verdrahtungselement bereitzustellen, bei dem ein dünner, gebogener Leiter, der entlang eines Karosseriepaneels verlegt werden kann, mit einer geformten Isolierhülle bedeckt wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde angesichts der obigen Umstände gemacht, und es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verdrahtungselement, das leichter und dünner als herkömmliche Drähte ist und somit einen Kabelverlegungsraum verringern kann, ein Herstellungsverfahren für ein solches Verdrahtungselement und eine Verbindungselement für ein solches oder für solche Verdrahtungselement(e) bereitzustellen.

Die obige Aufgabe der Erfindung wird durch die folgenden Ausbildungen, Strukturen und Herstellungsverfahren gelöst.

(1) Ein Verdrahtungselement, umfassend: einen geschichteten Flachleiter und eine Isolierschicht, die um den geschichteten Flachleiter vorgesehen ist, wobei der geschichtete Flachleiter eine Mehrzahl von Flachleitern, die in einer Dickenrichtung des geschichteten Flachleiters aufeinandergelegt sind; und Isolierfolienelemente umfasst, von denen jedes zwischen benachbarten der Mehrzahl von Flachleitern eingefügt ist und diese elektrisch isoliert.

Da gemäß dem Verdrahtungselement nach Punkt (1) die Mehrzahl von Flachleitern in der Dickenrichtung des geschichteten Flachleiters aufeinandergelegt sind, wobei die Isolierfolienelemente zwischen diesen eingefügt sind, können Verdrahtungselemente von mehreren Schaltungen ausgebildet werden, während die Höhe kleiner als bei herkömmlichen dicken Drähten gestaltet wird. Da die Mehrzahl von Flachleitern nicht in der Richtung angeordnet ist, die zu der Dickenrichtung des geschichteten Flachleiters rechtwinklig ist, kann verhindert werden, dass der Kabelverlegungsraum in der Breitenrichtung des Verdrahtungselements vergrößert wird.

(2) Das Verdrahtungselement nach Punkt (1), das des Weiteren eine Abschirmungsschicht umfasst, die die Mehrzahl von Flachleitern umgibt.

Das Verdrahtungselement nach Punkt (2) kann die Emission von Rauschen unterdrücken und den Einfluss äußeren Rauschens verhindern.

(3) Herstellungsverfahren eines Verdrahtungselements, umfassend: einen Isolierschritt des Einfügens eines Isolierfolienelements zwischen benachbarten einer Mehrzahl von Flachleitern, um die Mehrzahl von Flachleitern voneinander elektrisch zu isolieren; einen Schichtungsschritt des Schichtens der Mehrzahl von Flachleitern In einer Dickenrichtung eines geschichteten Flachleiters, um den geschichteten Flachleiter zu bilden; und einen Isolierschichtbildungsschritt des Bildens einer Isolierschicht um den geschichteten Flachleiter.

Da nach dem Herstellungsverfahren eines Verdrahtungselements nach Punkt (3) ein Isolierfolienelement zwischen benachbarten der Flachleiter eingefügt wird, um sie voneinander elektrisch zu isolieren, wenn die Mehrzahl von Flachleitern in der Dickenrichtung aufeinandergelegt werden, können die Flachleiter leicht und zuverlässig voneinander isoliert werden.

(4) Das Herstellungsverfahren nach Punkt (3), das des Weiteren einen Biegeschritt des Biegens des geschichteten Flachleiters in eine vorgegebene Form vor der Bildung der Isolierschicht umfasst.

Nach dem Herstellungsverfahren des Punkts (4) werden die mehreren geschichteten Flachleiter im Vorhinein in eine solche Form gebogen, dass sie entlang eines Karosseriepaneels oder dergleichen verlaufen. Das heißt, die Mehrzahl von Flachleitern, die aufeinandergelegt wurden, wobei die flexiblen Isolierfolien zwischen diesen eingefügt wurden, können zusammen in eine solche Form gebogen werden, dass sie entlang des Karosserlepaneels oder dergleichen verlaufen. Die Außenflächen der Mehrzahl von Flachleitern, die gebogen wurden, werden mit der Isolierschicht bedeckt.

Allgemein ist die Oberfläche des Karosseriepaneels, wie etwa eines Bodenpaneels, entlang dessen das Verdrahtungselement verlaufen soll, aufgrund des Vorhandenseins von Verstrebungen, Verstärkungsstegen usw. kompliziert gewellt. Wo ein dickes Kabel so verlegt wird, dass es entlang eines solchen Karosseriepaneels verläuft, befindet sich der dicke Draht an konvexen Abschnitten. Somit muss der Zwischenraum zwischen dem Karosseriepaneel und beispielsweise einem darüber angeordneten inneren Element länger sein als zumindest die Höhe des dicken Drahtes. Da es schwierig ist, den dicken Draht so zu biegen, dass er konvexen Abschnitten entspricht, kann ferner auch in konkaven Abschnitten die Position des inneren Elements in der Höhenrichtung nicht auf gewünschte Weise niedrig eingestellt werden, da sie durch die Position des dicken Drahts beschränkt wird.

Nach diesem Herstellungsverfahren kann demgegenüber das Verdrahtungselement leicht in eine solche Form gebogen werden, dass es entlang komplizierte konvexer und konkaver Oberflächen eines Karosseriepaneels oder dergleichen verläuft, da die Mehrzahl von Flachleitern, die aufeinandergelegt wurden, wobei die Isolierfolienelemente zwischen diesen eingefügt wurden, einem Biegen unterzogen werden. Somit kann die Position eines inneren Elements in der Höhenrichtung in konvexen Abschnitten auf gewünschte Weise niedrig eingestellt werden, ohne die Beschränkungen zu erfahren, die dicken Drähten auferlegt werden, welche schwierig zu verbiegen sind.

Ferner wird die Isolierschicht beispielsweise durch Pulverbeschichtung auf den Oberflächen des Verdrahtungselements gebildet, bei dem die Mehrzahl von Flachleitern aufeinandergelegt wurden, wobei die Isolierfolienelemente zwischen diesen eingefügt wurden, und dann einem Biegen unterzogen wurden. Durch das Pulverbeschichten kann die Isolierschicht mit einer Dicke von beispielsweise 0,1 bis 0,2 mm gebildet werden, im Gegensatz zu 1 bis 2 mm, die im Falle des herkömmlichen Extrusionsformens auftreten. Als solches können die Verdrahtungselemente, die nach diesem Herstellungsverfahren hergestellt werden, den Kabelverlegungsraum verringern, beispielsweise den Zwischenraum zwischen einem Karosseriepaneel und einem inneren Element.

(5) Das Herstellungsverfahren nach Punkt (3) oder (4), das des Weiteren einen Abschirmungsschichtbildungsschritt des Bildens einer Abschirmungsschicht um die Mehrzahl von Flachleitern umfasst.

Nach dem Herstellungsverfahren aus Punkt (5) wird die Abschirmungsschicht ausgebildet, indem die Außenflächen der Isolierschicht mit einem leitfähigen Geflecht, einer Folie oder dergleichen bedeckt werden, nachdem die Isolierschicht um die Mehrzahl von Flachleitern gebildet ist. Wenn nötig, wird eine weitere Isolierschicht außerhalb der Abschirmungsschicht ausgebildet. Auf diese Weise kann ein Verdrahtungselement mit einer Abschirmfunktion leicht unter Verwendung desselben Equipments hergestellt werden.

(6) Eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur, umfassend: Zwischenstücke, die zwischen zwei Gruppen von miteinander elektrisch zu verbindenden Verbindungsabschnitten von zwei Gruppen von Flachleitern von zwei Verdrahtungselementen nach Punkt (1) oder (2) eingefügt sind, und die dazu dienen, Lücken zu kompensieren, die aufgrund von Installationshöhenunterschieden zwischen den zwei Gruppen von Verbindungsabschnitten erzeugt werden.

Nach der Verdrahtungselementverbindungsstruktur des Punktes (6) können auch in einem Fall, in dem ein Höhenunterschied zwischen Installationsorten der beiden miteinander zu verbindenden Verdrahtungselemente existiert, die Zwischenstücke Lücken kompensieren, die aufgrund von Höhenunterschieden zwischen den zwei Gruppen von Verbindungsabschnitten erzeugt werden, und somit notwendige Kontaktbereiche, das heißt eine hohe Zuverlässigkeit der Verbindungen, sicherstellen, da die Zwischenstücke zwischen den zwei Gruppen von Verbindungsabschnitten der zwei Gruppen von Flachleitern eingefügt sind.

(7) Eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur, umfassend: gebogene Abschnitte, die in zumindest einer von zwei Gruppen von miteinander elektrisch zu verbindenden Verbindungsabschnitten von zwei Gruppen von Flachleitern von zwei Verdrahtungselementen nach Punkt (1) oder (2) vorgesehen sind, und die dazu dienen, Lücken zu kompensieren, die aufgrund von Installationshöhenunterschieden zwischen den zwei Gruppen von Flachleitern erzeugt werden.

Nach der Verdrahtungselementverbindungsstruktur des Punktes (7) können auch in einem Fall, in dem ein Höhenunterschied zwischen Installationsorten der beiden miteinander zu verbindenden Verdrahtungselemente existiert, die gebogenen Abschnitte Lücken kompensieren, die aufgrund von Höhenunterschieden zwischen den zwei Gruppen von Verbindungsabschnitten erzeugt werden, und somit notwendige Kontaktbereiche, das heißt eine hohe Zuverlässigkeit der Verbindungen, sicherstellen, da zumindest eine der zwei Gruppen von Verbindungsabschnitten der zwei Gruppen von Flachleitern mit den gebogenen Abschnitten ausgebildet ist.

(8) Eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur, umfassend: Zwischenstücke, die zwischen den Verbindungsabschnitten der Flachleiter des Verdrahtungselements nach Punkt (1) oder (2) und Verbindungsstücken eines Verzweigungsverbindungselements, das mit den jeweiligen Verbindungsabschnitten elektrisch verbunden werden soll, eingefügt sind und dazu dienen, Lücken zu kompensieren, die aufgrund eines Installationshöhenunterschieds zwischen dem Verdrahtungselement und dem Verzweigungsverbindungselement erzeugt werden.

Nach der Verdrahtungselementverbindungsstruktur des Punktes (8) können auch in einem Fall, in dem ein Höhenunterschied zwischen Installationsorten des Verdrahtungselements und des Verzweigungsverbindungselements existiert, die Zwischenstücke Lücken kompensieren, die aufgrund eines Höhenunterschieds zwischen den zwei Elementen erzeugt werden, und somit notwendige Kontaktbereiche, das heißt eine hohe Zuverlässigkeit der Verbindungen, sicherstellen, da die Zwischenstücke zwischen den Verbindungsabschnitten und den Verbindungsstücken eingefügt sind.

(9) Eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur, umfassend: gebogene Abschnitte, die in zumindest einer von der Gruppe von Verbindungsabschnitten der Flachleiter des Verdrahtungselements nach Punkt (1) oder (2) und einer Gruppe von Verbindungsstücken eines Verzweigungsverbindungselements vorgesehen sind, das mit den jeweiligen Verbindungsabschnitten elektrisch verbunden werden soll, und die dazu dienen, Lücken zu kompensieren, die aufgrund eines Installationshöhenunterschieds zwischen dem Verdrahtungselement und dem Verzweigungsverbindungselement erzeugt werden.

Nach der Verdrahtungselementverbindungsstruktur des Punktes (9) können auch in einem Fall, in dem ein Höhenunterschied zwischen Installationsorten des Verdrahtungselements und des Verzweigungsverbindungselements existiert, die gebogenen Abschnitte Lücken kompensieren, die aufgrund eines Höhenunterschieds zwischen den zwei Elementen erzeugt werden, und somit notwendige Kontaktbereiche, das heißt eine hohe Zuverlässigkeit der Verbindungen, sicherstellen, da zumindest eine von der Gruppe von Verbindungsabschnitten und der Gruppe von Verbindungsstücken mit den gebogenen Abschnitten ausgebildet ist.

(10) Die Verdrahtungselementverbindungsstruktur nach Punkt (8) oder (9), dadurch gekennzeichnet, dass das Verzweigungsverbindungselement in einer isolierenden Abzweigdose untergebracht ist.

Das erfindungsgemäße Verdrahtungselement kann leichter und dünner als herkömmliche Drähte gemacht werden, und kann somit einen Kabelverlegungsraum verringern.

Das Herstellungsverfahren eines erfindungsgemäßen Verdrahtungselements macht es möglich, eine Isolierschicht auf einem Verdrahtungselement auszubilden, das dünner ist als herkömmliche beschichtete Drähte, die durch Extrusionsformen gebildet wurden, und das so gebogen wurde, dass es entlang eines Karosseriepaneels oder dergleichen verläuft.

Die erfindungsgemäße Verdrahtungselementverbindungsstruktur macht es möglich, die notwendigen Kontaktbereiche sicherzustellen, indem Lücken kompensiert werden, die aufgrund eines Höhenunterschieds zwischen den zwei Elementen erzeugt werden, und somit eine hohe Zuverlässigkeit der Verbindungen sicherzustellen.

Die vorliegende Erfindung wurde oben kurzgefasst beschrieben. Die Details der Erfindung werden deutlicher, wenn die Art und Weisen zur Ausführung der Erfindung (hiernach als Ausführungsformen bezeichnet), die unten beschrieben werden, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen gelesen werden.

Figurenliste

  • 1 ist eine perspektivische Gesamtansicht eines Verdrahtungselements nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ist eine Schnittdarstellung des Fahrzeugverdrahtungselements entlang der mit Pfeilen versehenen Linie II-II in 1.
  • 3 ist eine Vorderansicht eines linken Endabschnitts des in 1 gezeigten Verdrahtungselements.
  • 4 ist eine Draufsicht des linken Endabschnitts des in 1 gezeigten Verdrahtungselements.
  • 5 ist eine Querschnittsansicht eines Fahrzeugverdrahtungselements nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
  • 6 ist eine perspektivische Gesamtansicht eines Fahrzeugverdrahtungselements nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung.
  • 7 ist eine perspektivische Gesamtansicht eines Fahrzeugverdrahtungselements nach einer Abwandlung der dritten Ausführungsform der Erfindung.
  • 8 ist eine perspektivische Darstellung, die ein Beispiel dafür zeigt, wie mehrere Arten von Fahrzeugverdrahtungselement in einem Fahrzeug verlegt werden.
  • 9A bis 9D sind ein Prozessdiagramm, das die Prozedur eines Herstellungsverfahrens des in 6 gezeigten Fahrzeugverdrahtungselements zeigt.
  • 10 ist ein Prozessdiagramm, das die Prozedur des elektrostatischen Beschichtens darstellt.
  • 11 ist ein Prozessdiagramm, das die Prozedur des Wirbelschichtbeschichtungsverfahrens darstellt.
  • 12 ist eine perspektivische Darstellung, die eine beispielhafte Weise für die Verlegung eines dicken Drahtes in einem Fahrzeug zeigt.
  • 13A und 13B sind perspektivische Darstellungen eines ersten Verdrahtungselements bzw. eines zweiten Verdrahtungselements, die durch das Teilen des in 7 gezeigten Fahrzeugverdrahtungselements erzeugt werden.
  • 14 ist eine perspektivische Darstellung eines Verbindungsabschnitts des ersten Verdrahtungselements und des zweiten Verdrahtungselements, die in den 13A und 13B gezeigt werden, die eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur nach einer vierten Ausführungsform der Erfindung aufweisen.
  • 15 ist eine Schnittdarstellung eines wesentlichen Teils, der den Verbindungsabschnitt des ersten Verdrahtungselements und des zweiten Verdrahtungselements umfasst, die in 14 gezeigt werden.
  • 16 ist eine perspektivische Darstellung eines Verbindungsabschnitts eines ersten Verdrahtungselements und eines zweiten Verdrahtungselements, die eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur nach einer fünften Ausführungsform der Erfindung aufweisen.
  • 17 ist eine Schnittdarstellung eines wesentlichen Teils, der den Verbindungsabschnitt des ersten Verdrahtungselements und des zweiten Verdrahtungselements umfasst, die in 16 gezeigt werden.
  • 18 ist eine perspektivische Darstellung, die ein Erscheinungsbild einer Abzweigdose zeigt, die ein Verzweigungsverbindungselement beherbergt, um mehrere Fahrzeugverdrahtungselemente miteinander elektrisch zu verbinden.
  • 19 ist eine perspektivische Darstellung eines Fahrzeugverdrahtungselements und des Verzweigungsverbindungselements, das in der in 18 gezeigten Abzweigdose untergebracht ist, und verdeutlicht eine Verbindungsstruktur für Verdrahtungselemente nach einer sechsten Ausführungsform der Erfindung.
  • 20 ist eine Schnittdarstellung eines wesentlichen Teils, der einen Verbindungsabschnitt von Verbindungsabschnitten und Verbindungsstücken umfasst, die in 19 gezeigt werden.
  • 21 ist eine perspektivische Darstellung eines Fahrzeugverdrahtungselements, das Verbindungsabschnitte aufweist, die sich strukturell von den Verbindungsabschnitten des in 19 gezeigten Fahrzeugverdrahtungselements unterscheiden, und des Verzweigungsverbindungselements, und zeigt eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur nach einer siebten Ausführungsform der Erfindung.
  • 22 ist eine Schnittdarstellung eines wesentlichen Teils, der einen Verbindungsabschnitt von Verbindungsabschnitten und Verbindungsstücken umfasst, die in 21 gezeigt werden.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Hiernach werden Ausführungsformen in der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

1 ist eine perspektivische Gesamtansicht eines Fahrzeugverdrahtungselements 100 nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung. 2 ist eine Schnittdarstellung des Fahrzeugverdrahtungselements 100 entlang der mit Pfeilen versehenen Linie II-II in 1.

Das Fahrzeugverdrahtungselement 100 nach der ersten Ausführungsform der Erfindung ist ein Verdrahtungselement, das eine Mehrzahl von Flachleitern 11A-11D (siehe 2), Isolierfolienelemente 13 und eine Isolierschicht 15 umfasst.

Die mehreren Flachleiter 11A-11D, die in der ersten Ausführungsform eingesetzt werden, sind in der Dickenrichtung aufeinandergelegt und können aus einem leitfähigen Material gefertigt sein, wie etwa aus einer Kupferlegierung oder einer Aluminiumlegierung. Diese Ausführungsform richtet sich auf einen Fall, in dem es sich um Flachleiter handelt, die aus einer Aluminiumlegierung gefertigt sind.

Jedes Isolierfolienelement 13 ist zwischen benachbarten der Flachleiter 11A-11D eingefügt und isoliert diese elektrisch voneinander. Die Isolierfolienelemente 13 können ein Harzfolienelement sein, das aus flexiblem PET (Polyethylenterephthalat) oder PEN (Polyethylennaphthalat) gefertigt ist. Die Isolierfolienelemente 13 verlaufen benachbart zu den gesamten Vorder- und Rückflächen der Flachleiter 11A-11D, mit Ausnahme der Verbindungsabschnitte 17. Wo die Flachleiter 11A-11D rechteckig sind, müssen die vier Seitenflächen von jedem von ihnen nicht mit einem der Isollerfolienelemente 13 bedeckt werden. Die vier Seitenflächen mit Ausnahme der Seitenflächen der Verbindungsabschnitte 17 sind mit der Isolierschicht 15 bedeckt. Somit liegen von den mehreren geschichteten Flachleitern 11A-11D nur die Verbindungsabschnitte 17 frei.

Die Isolierschicht 15 ist um die mehreren Flachleiter 11A-11D herum gebildet, die aufeinandergelegt werden, wobei die Isolierfolienelemente 13 zwischen diesen eingefügt werden. Beispielsweise wird die Isolierschicht 15 durch Pulverbeschichten gebildet (wird später beschrieben).

Da die mehreren Flachleiter 11A-11D aufeinandergelegt werden, wobei die Isolierfolienelemente 13 zwischen diesen eingefügt werden, kann das Fahrzeugverdrahtungselement 100 nach der ersten Ausführungsform mehrere Schaltungen aufnehmen. Obwohl das Fahrzeugverdrahtungselement 100 bei dieser Ausführungsform die vier Flachleiter 11A-11D aufweist, ist die Anzahl der Flachleiter nicht auf vier beschränkt.

Die Verbindungsabschnitte 17 der jeweiligen Flachleiter 11A-11D können eine Breite aufweisen, die gleich der Gesamtbreite des Fahrzeugverdrahtungselements 100 geteilt durch die Anzahl von Flachleitern ist. Wie in 1 gezeigt, sind Schraubenfixlerlöcher durch die jeweiligen Verbindungsabschnitte 17 hindurch ausgebildet.

Wo das Fahrzeugverdrahtungselement 100 nach der ersten Ausführungsform beispielsweise als ein Stromkabel verwendet wird, wie in 2 gezeigt, können die Flachleiter 11A-11D (vier Schaltungen), die in dieser Reihenfolge von unten her aufeinandergelegt sind, der Übertragung von beispielsweise -48 V, +48 V, +12 V bzw. -12 V dienen. In diesem Fall wird bevorzugt, dass die Flachleiter 11B und 11C, die einander benachbart sind, der Übertragung von Spannungen derselben Polarität (d.h. +48 V und +12 V) dienen. Wo das Fahrzeugverdrahtungselement 100 Flachleiter mit mehreren Schaltungen aufweist, kann diese Maßnahme den Rauschwiderstand erhöhen.

Nimmt man Bezug auf 2, weist das Fahrzeugverdrahtungselement 100 die Flachleiter 11A-11D auf, von denen jeder aus einer Aluminiumlegierung gefertigt ist und beispielsweise eine Dicke t von 0,8 mm und eine Breite W1 von 70 mm aufweist. Somit entspricht jeder der Flachleiter 11A-11D einem Draht, der eine Querschnittsfläche von 56 mm2 aufweist.

Beispielsweise ist ein Isolierfolienelement 13, das eine Dicke t1 von 0,2 mm aufweist, zwischen benachbarten der geschichteten vier Flachleiter 11A-11D eingefügt, und die Flachleiter 11A-11D sind mit der Isolierschicht 15 bedeckt, die eine Dicke t2 von 0,2 mm aufweist. Somit ist der Abstand zwischen den geschichteten Flachleitern 11A-11D gleich 0,2 mm. Die Gesamtbreite W und die Gesamtdicke T des Fahrzeugverdrahtungselements 100 sind gleich 70,4 mm bzw. 4,2 mm. Somit kann die Dicke des Fahrzeugverdrahtungselements 100 kleiner als halb so groß wie die eines Aluminiumdrahts ausgeführt sein, der einen standardmäßigen finalen Außendurchmesser von 12,0 mm und eine Querschnittsfläche von 50 mm2 aufweist.

Die 3 und 4 sind eine Vorderansicht und eine Draufsicht eines linken Endabschnitts des Fahrzeugverdrahtungselements 100. Nimmt man Bezug auf 3 ist bei dem Fahrzeugverdrahtungselement 100 die Breite w jedes der Verbindungsabschnitte 17 der Flachleiter 11A-11D gleich 16,0 mm. Der Zwischenraum d zwischen benachbarten der Verbindungsabschnitte 17 ist auf 2,0 mm festgelegt. Die Breite w jedes Verbindungsabschnitts 17 wird auf eine Minimalgröße festgelegt, die notwendig ist, eine störende Wechselwirkung zwischen einem Werkzeug zum Anziehen einer Mutter auf einer Schraube, die in das Schraubenfixierloch 19 des Verbindungsabschnitts 17 eingesteckt ist, und benachbarten Muttern zu verhindern, die bereits angezogen wurden.

Die Dicke t jedes der Flachleiter 11A-11D kann nach der folgenden Ungleichung (A) berechnet werden: tS/{n×w+d(n1)}embedded imagewobei n die Anzahl der Schaltungen ist, w die Breite jedes der Verbindungsabschnitte 17 ist, die sich an den zwei jeweiligen Enden jedes der Flachleiter 11A-11D befinden, d der Abstand zwischen benachbarten der Verbindungsabschnitte 17 ist, und S die notwendige Querschnittsfläche des Verdrahtungselements 100 ist,

Eine notwendige Dicke t jedes der Flachleiter 11A-11D kann nach der Ungleichung (A) berechnet werden, das heißt, nach der Querschnittsfläche eines herkömmlichen Drahts (entsprechend der notwendigen Querschnittsfläche S des Verdrahtungselements 100), wodurch das Ersetzen eines herkömmlichen Drahts mit dem Fahrzeugverdrahtungselements 100 erleichtert wird.

5 ist eine Querschnittsansicht eines Fahrzeugverdrahtungselements 200 nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. Wie in 5 gezeigt, ist das Fahrzeugverdrahtungselement 200 mit einer Abschirmungsschicht 16 um mehrere Flachleiter 11A-11D versehen, die mit einer Isolierschicht 15 bedeckt sind. Die Abschirmungsschicht 16 kann ein Geflecht oder eine Folie sein. Die Außenflächen der Abschirmungsschicht 16 sind mit einer weiteren Isolierschicht 15 bedeckt. Bei dem Fahrzeugverdrahtungselement 200, das mit der Abschirmungsschicht 16 versehen ist, kann die Emission von Rauschen unterdrückt und der Einfluss äußeren Rauschens verhindert werden.

6 ist eine perspektivische Gesamtansicht eines Fahrzeugverdrahtungselements 300 nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Das Fahrzeugverdrahtungselement 300 nach der dritten Ausführungsform ist ein Verdrahtungselement, das hergestellt wird, indem es gebogen wird, so dass es beispielsweise entlang eines Fahrzeugbodenpaneels (eines Karosseriepaneels) 21 verläuft (siehe 8). Bei dem Fahrzeugverdrahtungselement 300 werden, wie später beschrieben wird, vor der Bildung einer Isolierschicht 15 mehrere Flachleiter 11A-11D, die aufeinandergelegt werden, wobei flexible Isolierfolienelemente 13 zwischen diesen eingefügt werden, in eine vorgegebene Form gebogen. Das Fahrzeugverdrahtungselement 300 wird dadurch erhalten, dass eine Isolierschicht 15 um die so gebogenen mehreren Flachleiter 11A-11D gebildet wird.

Das Fahrzeugverdrahtungselement 300 weist einen konvex gebogenen Abschnitt 22 auf, der einen Tunnelabschnitt 24 des Bodenpaneels 21 überspannt. Bei dem Fahrzeugverdrahtungselement 300 sind die vier Flachleiter 11A-11D, die aufeinandergelegt werden, wobei flexible Isolierfolienelemente 13 zwischen diesen eingefügt werden, mit der Isolierschicht 15 durch Pulverbeschichten bedeckt. Die Flachleiter 11A-11D sind an jedem Ende mit vier jeweiligen Verbindungsabschnitten 17 versehen.

7 ist eine perspektivische Gesamtansicht eines Fahrzeugverdrahtungselements 400 nach einer Abwandlung der dritten Ausführungsform der Erfindung. Bei dem Fahrzeugverdrahtungselement 400 werden, wie bei dem Fahrzeugverdrahtungselement 300, vor der Bildung einer Isolierschicht 15 mehrere Flachleiter 11A-11D, die aufeinandergelegt werden, wobei flexible Isolierfolienelemente 13 zwischen diesen eingefügt werden, in eine vorgegebene Form gebogen. Das Fahrzeugverdrahtungselement 400 wird dadurch erhalten, dass die Isolierschicht 15 um die so gebogenen mehreren Flachleiter 11A-11D gebildet wird.

Das Fahrzeugverdrahtungselement 400 ist mit mehreren gebogenen Abschnitten 29, 31, 33 usw. gebildet, so dass es entlang des Bodenpaneels 21 verläuft, und es ist ebenfalls mit mehreren konvex gebogenen Abschnitten 35 und 37 gebildet, um jeweilige Verstrebungen des Bodenpaneels 21 zu überspannen. Bei dem Fahrzeugverdrahtungselement 400 sind vier lange Flachleiter 11A-11D, die aufeinandergelegt werden, wobei flexible Isolierfolienelemente 13 zwischen diesen eingefügt werden, mit der Isolierschicht 15 durch Pulverbeschichten bedeckt. Die Flachleiter 11A-11D sind an jedem Ende mit vier jeweiligen Verbindungsabschnitten 17 versehen.

8 ist eine perspektivische Darstellung, die ein Beispiel dafür zeigt, wie mehrere Arten von Fahrzeugverdrahtungselement in einem Fahrzeug verlegt werden.

Wenn sie beispielsweise als Stromkabel verwendet werden, wird ein Paar Fahrzeugverdrahtungselemente 400 in der Vorne-Hinten-Richtung des Fahrzeugs entlang eines Bodenpaneels 21 verlegt, so dass es eine vordere Verstrebung 23, die sich an der Vorderseite (Fr) befindet, und eine hintere Verstrebung 25, die sich an der Rückseite (Rr) befindet, überspannt. Ein Fahrzeugverdrahtungselement 300 wird in der Links-Rechts-Richtung des Fahrzeugs entlang des Bodenpaneels 21 verlegt, so dass es einen Fahrzeugtunnelabschnitt 24 überspannt, und ist mit dem Paar Fahrzeugverdrahtungselemente 400 über jeweilige Abzweigdosen 27 elektrisch verbunden. Ferner ist ein Fahrzeugverdrahtungselement 100 mit dem Paar Fahrzeugverdrahtungselemente 400 über jeweilige Abzweigdosen 27 elektrisch verbunden.

Vorrichtungen, die an verschiedenen Positionen im Fahrzeug installiert werden, können von einer Fahrzeugbatterie durch die obigen Fahrzeugverdrahtungselemente 100, 300 und 400 mit Strom versorgt werden, die entlang des Bodenpaneels 21 verlegt sind, so dass sie zu oder in der Fahrzeugvorderseite und (oder) -rückseite verlaufen, und miteinander verbunden sind.

Da jedes der Fahrzeugverdrahtungselemente 100, 300 und 400 die mehreren Flachleiter 11A-11D aufweist, die aufeinandergelegt werden und mit den dünnen Isolierschichten 15 bedeckt sind, die durch Pulverbeschichten gebildet werden, kann es dünner und leichter als herkömmliche Drähte gemacht werden, Dass die Fahrzeugverdrahtungselemente 100, 300 und 400 dünn sind, kann Kabelverlegungsraum im Fahrzeug einsparen. Als solche können die Fahrzeugverdrahtungselemente 100, 300 und 400 auch in Bereichen verlegt werden, die eine Platzeinsparung erforderlich machen (z.B. der Raum zwischen dem Bodenpaneel 21 und einer Bodenmatte), wo erwünscht ist, dass der Kabelverlegungsraum minimiert wird, um einen Bedarf nach Vergrößerung des Fahrzeugkammerraums zu erfüllen.

Als Nächstes erfolgt eine Beschreibung eines Herstellungsverfahrens der Fahrzeugverdrahtungselemente nach den obigen Ausführungsformen, 9A bis 9D sind ein Prozessdiagramm, das die Prozedur eines Herstellungsverfahrens des in 6 gezeigten Fahrzeugverdrahtungselements 300 zeigt.

Das Herstellungsverfahren des Fahrzeugverdrahtungselements 300 nach dieser Ausführungsform umfasst einen Isolierschritt des Einfügens eines Isolierfolienelements 13 zwischen den benachbarten mehrerer Flachleiter 11A-11D, um die Flachleiter 11A-11D voneinander elektrisch zu isolieren, einen Schichtungsschritt des Schichtens der Flachleiter 11A-11D in der Dickenrichtung; und einen Isolierschichtbildungsschritt des Bildens einer Isolierschicht 15 um die geschichteten Flachleiter 11A-11D.

Im Schichtungsschritt des Schichtens der mehreren Flachleiter 11A-11D in der Dickenrichtung wird eine notwendige Anzahl (in diesem Beispiel vier) Flachleiter 11A-11D vorbereitet, wie in 9A gezeigt. Bevor sie einem Biegen unterzogen werden, werden die mehreren Flachleiter 11A-11D aufeinandergelegt, wobei die Isolierfolienelemente 13 zwischen den Flachleitern 11A-11D eingefügt werden, um die Flachleiter 11A-11D voneinander elektrisch zu isolieren. Somit wird ein geschichteter Flachleiter 43 gebildet, wie in 9B gezeigt wird.

Vor der Bildung einer Isolierschicht 15 um den geschichteten Flachleiter 43 wird der geschichtete Flachleiter 43 in eine solche Form gebogen, dass er entlang des Fahrzeugbodenpaneels 21 usw. verläuft. (siehe 9C). Insbesondere wird der geschichtete Flachleiter 43 gebogen, wobei berücksichtigt wird, dass er sich nach dem Biegen in einem gewissen Maß aufgrund eines Zurückfederns wieder aus der Biegeverformung zurückstellt.

Nachdem er dem Biegeschritt ausgesetzt war, werden die Außenflächen des geschichteten Flachleiters 43 einer Pulverbeschichtung unterzogen, wodurch, wie in 9D gezeigt, ein Fahrzeugverdrahtungselement 300 erhalten wird, dessen Außenflächen mit einer Isolierschicht 15 ausgebildet sind.

Bei dem Herstellungsverfahren des Fahrzeugverdrahtungselements 300 nach der Ausführungsform kann ein Abdeckungsschritt vor dem Beschichtungsschritt ausgeführt werden. Beim Abdeckungsschritt werden beispielsweise die Oberflächen von zwei Endabschnitten, die Verbindungsabschnitte 17 des geschichteten Flachleiters 43 werden sollen, mittels Abdeckklebstreifen 45 oder dergleichen abgedeckt (siehe 9C).

Schraubenfixierlöcher 19 sind im Vorhinein durch Bohren durch die abgedeckten zwei Endabschnitte des geschichteten Flachleiters 43 hindurch ausgebildet worden. Es sind keine Teile der Isolierschicht 15 auf den abgedeckten zwei Endabschnitten des geschichteten Flachleiters 43 ausgebildet. Somit können die freiliegenden Abschnitte des geschichteten Flachleiters 43 an den beiden Enden als Verbindungsanschlüsse verwendet werden. Die Verbindungsanschlüsse können direkt (elektrisch) mit einem Kabelbaum, Batterieelektroden, Wechselstromgeneratoranschlüssen oder dergleichen als Gegenstück mittels Befestigungsschrauben unter Verwendung der Schraubenfixierlöcher 19 verbunden werden.

Die Isolierschicht 15 wird auf den Oberflächen des gebogenen geschichteten Flachleiters 43 durch Pulverbeschichten mit einem isolierenden Harzmaterial ausgebildet. Dieses Pulverbeschichten ist in zwei Verfahren klassifiziert, das heißt, ein elektrostatisches Beschichtungs-(Sprüh-)Verfahren und ein Wirbelschichtbeschichtungsverfahren (Tauchbeschichtungsverfahren).

10 ist ein Prozessdiagramm, das die Prozedur des elektrostatischen Beschichtungsverfahrens darstellt. Beim elektrostatischen Beschichtungsverfahren wird Lack durch eine Spritzpistole 48 aufgeladen und auf ein geerdetes Beschichtungstarget elektrostatisch aufgetragen.

Bei dem in 10 gezeigten elektrostatischen Beschichtungsverfahren wird erst der geschichtete Flachleiter 43 in einem Vorbearbeitungsgefäß 47 gereinigt und dann in einem Trockenofen 49 getrocknet.

In einer Pulverbeschichtungskammer 51 wird dann Pulverlack, der von einem Pulverlackvorratsgefäß 53 zugeführt wird, unter Verwendung von unter Druck zugeführter Luft, die von einem Kompressor 55 zugeführt wird, versprüht. Zu diesem Zeitpunkt wird der Lack durch die Spritzpistole 48 aufgeladen, mit der ein Hochspannungsgenerator 57 verbunden ist. Andererseits ist der geschichtete Flachleiter 43 geerdet, wodurch die Oberflächen des geschichteten Flachleiters 43 mit einem Beschichtungsfilm aus Pulverlack bedeckt werden. Eine Auffangeinrichtung 59 ist mit der Pulverbeschichtungskammer 51 verbunden.

Nach der Beschichtung mit dem Pulverlack wird der geschichtete Flachleiter 43 in einem Brenn-/Trockenofen 61 erhitzt, wodurch der Beschichtungsfilm fertig gestellt wird. Dann wird ein Kühlvorgang durchgeführt, wodurch ein beschichteter geschichteter Flachleiter 63 erhalten wird. Der beschichtete geschichtete Flachleiter 63 wird einer Nachbearbeitung unterzogen, wie etwa der Entfernung der Abdeckklebstreifen 45, und wird dadurch zu einem Fahrzeugverdrahtungselement 300. Während es bei dem Wirbelschichtbeschichtungsverfahren (wird später beschrieben) schwierig ist, die Filmdicke zu regeln, kann bei dem elektrostatischen Beschichtungsverfahren die Dicke eines Beschichtungsfilms leicht geregelt werden, so dass sie ungefähr gleich 50 µm ist.

Ein wärmehärtbarer Lack wird bei dem elektrostatischen Beschichtungsverfahren verwendet. Wenn der wärmehärtbare Lack erwärmt wird, findet darin eine chemische Reaktion (Vernetzung) statt, und somit werden seine Eigenschaften verändert. Da verschiedene Arten von Eigenschaften durch Vernetzungsreaktionen hinzugefügt werden können, kann ein Lack ausgewählt werden, der zum Gebrauch geeignet ist. Übliche beispielhafte verwendbare Basisharze sind ein Polyesterharz, ein Acrylharz, ein Epoxidharz und ein Hybridharz (Epoxid/Polyester).

11 ist ein Prozessdiagramm, das die Prozedur des Wirbelschichtbeschichtungsverfahrens darstellt. Bei dem Wirbelschichtbeschichtungsverfahren wird erst ein geschichteter Flachleiter 43 in einem Vorbearbeitungsgefäß 47 gereinigt und dann in einem vorgeschalteten Heizofen 65 einem vorgeschalteten Erwärmungsvorgang unterzogen.

Der geschichtete Flachleiter 43, der dem vorgeschalteten Erwärmungsvorgang unterzogen wurde, wird in Lack getaucht, der ein Flusstauchgefäß 67 belegt und fließt, da ihm Druckluft 69 durch eine Lochplatte zugeführt wird, die am Boden des Flusstauchgefäßes 67 angeordnet ist. Im Flusstauchgefäß 67 wird Lack durch Wärme mit dem geschichteten Flachleiter 43 fusionsverbunden (fusion-bonded) und bildet einen dicken Beschichtungsfilm.

Um die Gleichmäßigkeit zu erhöhen, kann bewirkt werden, dass ein beschichteter geschichteter Flachleiter 63 ein Nacherwärmungsgefäß 71 durchläuft. Der resultierende beschichtete geschichtete Flachleiter 63 wird einer Nachbearbeitung unterzogen, wie etwa der Entfernung der Abdeckklebstreifen 45, und wird dadurch zu einem Fahrzeugverdrahtungselement 300. Beim Wirbelschichtbeschichtungsverfahren kann eine Filmdicke von 200 bis 500 µm erhalten werden.

Ein thermoplastischer Pulverlack wird bei dem Wirbelschichtbeschichtungsverfahren verwendet. Hauptsächliche beispielhafte thermoplastische Pulverlacke sind Harze wie etwa Vinylchlorid, Polyester und Nylon. Thermoplastische Lacke weisen das Merkmal auf, dass sie unter Erwärmung weich werden und ihre Form ändern, und dass ihre Form stabilisiert wird, wenn sie gekühlt werden. Andererseits tritt keine durch Wärme hervorgerufene chemische Veränderung in thermoplastischen Pulverlacken auf. Somit werden sie unter Erwärmung wiederholt weicher und in ihrer Form verändert. Dies ist damit kein Brennvorgang, wie er für wärmehärtbare Lacke verwendet wird.

Das Herstellungsverfahren eines Fahrzeugverdrahtungselements nach der Ausführungsform kann des Weiteren einen Abschirmungsschichtbildungsschritt des Bildens einer Abschirmungsschicht 16 um den beschichteten geschichteten Flachleiter 63 umfassen, der durch das Pulverbeschichten produziert wurde. Bei dem Abschlrmungsschichtbildungsschritt wird der beschichtete geschichtete Flachleiter 63 mit einer Abschirmungsschicht 16 bedeckt, die ein Geflecht oder eine Folie ist. Falls nötig, werden die Außenflächen der Abschirmungsschicht 16 durch Pulverbeschichten mit einer weiteren Isolierschicht 15 bedeckt. Bei einem Fahrzeugverdrahtungselement, das mit der Abschirmungsschicht 16 versehen ist, kann die Emission von Rauschen unterdrückt und der Einfluss äußeren Rauschens verhindert werden.

Als Nächstes werden die Vorteile der Fahrzeugverdrahtungselemente 100, 200, 300 und 400 nach den Ausführungsformen, die die oben beschriebenen Ausbildungen aufweisen, beschrieben. Bei den Fahrzeugverdrahtungselementen 100, 200, 300 und 400 werden die Flachleiter 11A-11D in der Dickenrichtung aufeinandergelegt, wobei die Isolierfolienelemente 13 zwischen diesen eingefügt werden. Mit dieser Ausbildung kenn ein Fahrzeugverdrahtungselement aufgebaut werden, das mehrere Schaltungen aufweist, während die Dicke kleiner als in herkömmlichen dicken Drähten gemacht wird. Anders als in herkömmlichen dicken Drähten müssen die Flachleiter 11A-11D nicht in der Richtung angeordnet sein, die rechtwinklig zu der Dickenrichtung ist. Somit tritt keine Vergrößerung beim Kabelverlegungsraum in der Breitenrichtung des Fahrzeugverdrahtungselements 100, 200, 300 oder 400 auf.

Bei dem Fahrzeugverdrahtungselement 200, das mit der Abschirmungsschicht 16 versehen ist, kann die Emission von Rauschen unterdrückt und der Einfluss äußeren Rauschens verhindert werden.

Bei den Herstellungsverfahren der Fahrzeugverdrahtungselemente 100, 200, 300 und 400 nach der Ausführungsform werden, wenn die mehreren Flachleiter 11A-11D aufeinandergelegt werden, die Isolierfolienelemente 13 zwischen den Flachleitern 11A-11D eingefügt, um sie voneinander elektrisch zu isolieren. Somit können die Flachleiter 11A-11D voneinander leicht und zuverlässig elektrisch isoliert werden.

Bei den Herstellungsverfahren der Fahrzeugverdrahtungselemente 300 und 400 werden die geschichteten Flachleiter 11A-11D im Vorhinein gebogen, so dass sie entlang des Bodenpaneels 21 verlaufen. Das heißt, aufgrund des Einfügens der Isolierfolienelemente 13 können die geschichteten Flachleiter 11A-11D (d.h. der geschichtete Flachleiter 43) zusammen in eine solche Form gebogen werden, dass sie entlang des Fahrzeugbodenpaneels 21 verlaufen. Der gebogene geschichtete Flachleiter 43 wird mit der Isolierschicht 15 bedeckt.

Allgemein ist die Oberfläche des Bodenpaneels 21, entlang dessen ein Verdrahtungselement verlegt werden soll, aufgrund des Vorhandenseins der vorderen Verstrebung 23, der hinteren Verstrebung 25 usw. kompliziert gewellt.

Wo beispielsweise, wie in 12 gezeigt ist, ein dicker Draht 73 entlang des Bodenpaneels 21 verlegt wird, um einen vorderen Wechselstromgenerator 41 usw. mit einem Sicherungskasten 39 zu verbinden, der mit einer hinteren Batterie 38 verbunden ist, überspannt der dicke Draht 73 konvexe Abschnitte, wie etwa die vordere Verstrebung 23 und die hintere Verstrebung 25. Somit sollte der Zwischenraum zwischen dem Bodenpaneel 21 und beispielsweise einem darüber angeordneten inneren Element länger sein als zumindest die Höhe des dicken Drahtes 73, wie er verlegt wurde. Da es schwierig ist, den dicken Draht 73 so zu biegen, dass er den konvexen Abschnitten entspricht, wie etwa der vorderen Verstrebung 23 und der hinteren Verstrebung 25, kann ferner auch in konkaven Abschnitten die Höhe des inneren Elements nicht gesenkt werden, da es durch den dicken Draht 73 behindert wird.

Demgegenüber werden bei den Fahrzeugverdrahtungselementen 300 und 400, die die oben beschriebenen Ausbildungen aufweisen, die geschichteten Flachleiter 11A-11D (der geschichtete Flachleiter 43) im Vorhinein gebogen, wobei die Isolierfolienelemente 13 dazwischen eingefügt sind, das heißt, die geschichteten Flachleiter 11A-11D können leicht gebogen werden, so dass sie den konvexen und konkaven Oberflächen des Bodenpaneels 21 entsprechen, die komplizierte Formen aufweisen. Befreit von Beschränkungen, wie sie durch den dicken Draht 73 auferlegt werden, der nicht einfach gebogen werden kann, kann daher die Höhe des inneren Elements auch bei den konkaven Abschnitten (siehe 8) abgesenkt werden.

Die Isolierschicht 15 wird beispielsweise durch Pulverbeschichtung auf den Oberflächen des Fahrzeugverdrahtungselements 300 oder 400 gebildet, bei dem die Flachleiter 11A-11D aufeinander geschichtet wurden, wobei die Isolierfolienelemente 13 zwischen diesen eingefügt wurden. Durch das Pulverbeschichten kann die Isolierschicht 15 mit einer Dicke von beispielsweise 0,1 bis 0,2 mm gebildet werden, im Gegensatz zu 1 bis 2 mm, die im Falle des herkömmlichen Extrusionsformens auftreten. Als solches können die Fahrzeugverdrahtungselemente 300 und 400 den Kabelverlegungsraum verringern, beispielsweise den Zwischenraum zwischen dem Bodenpaneel 21 und dem inneren Element.

Bei dem Herstellungsverfahren des Fahrzeugverdrahtungselements 200 wird nach der Bildung einer Isolierschicht 15 um die mehreren Flachleiter 11A-11D, die aufeinandergelegt werden, wobei die Isolierfolienelemente 13 zwischen diesen eingefügt werden, die Isolierschicht 15 mit der Abschirmungsschicht 16 bedeckt, und falls nötig wird die Abschirmungsschicht 16 mit einer weiteren Isolierschicht 15 durch Pulverbeschichten bedeckt. Auf diese Weise kann das Fahrzeugverdrahtungselement 200, das eine Abschirmfunktion aufweist, leicht unter Verwendung desselben Equipments (z.B. einer Pulverbeschichtungsmaschine) hergestellt werden.

Also solches können die Fahrzeugverdrahtungselemente 100, 200, 300 und 400 gemäß den Ausführungsformen dünner und leichter als der herkömmliche dicke Draht 73 sein und den Kabelverlegungsraum verringern.

Die Herstellungsverfahren der Fahrzeugverdrahtungselemente 100, 200, 300 und 400 nach der Ausführungsform machen es möglich, die Isolierschicht 15 als Teil des Fahrzeugverdrahtungselements 100, 200, 300 oder 400 auszubilden, das dünner ist als herkömmliche beschichtete Drähte, die durch Extrusionsformen gebildet wurden, und das so gebogen wurde, dass es entlang des Bodenpaneels 21 verläuft.

Die Erfindung ist nicht auf die obigen Ausführungsformen beschränkt. Das Kombinieren von Komponenten der Ausführungsformen und Abwandlungen und Anwendungen, die durch Fachleute auf der Basis dieser Schrift und bekannter Techniken durchgeführt werden, liegen innerhalb der Erwartungen der Erfindung und sind im beabsichtigten Schutzumfang enthalten.

Beispielsweise ist das Verfahren zur Bildung der Isolierschicht 15 um die Flachleiter 11A-11D nicht auf das oben beschriebene Pulverbeschichten beschränkt und kann eines von verschiedenen Verfahren sein, wie etwa ein Verfahren des Eintauchens eines geschichteten Flachleiters 43 in Lack (Tauchbeschichtung).

Beim Verlegungsbeispiel aus 8 sind die mehreren Fahrzeugverdrahtungselemente 100, 300 und 400 miteinander über die Abzweigdosen 27 elektrisch verbunden; es versteht sich von selbst, dass ein einzelnes Fahrzeugverdrahtungselement in der Vorne-Hinten-Richtung des Fahrzeugs verlegt werden kann.

Obwohl sich die obigen Ausführungsformen auf die Fahrzeugverdrahtungselemente 100, 300 und 400 richten, die als Fahrzeugstromkabel verwendet werden, versteht es sich ferner von selbst, dass das erfindungsgemäße Verdrahtungskabel nicht auf die Verdrahtungskabel dieser Art beschränkt ist, und dass die Erfindung auf verschiedene Arten von Verdrahtungskabeln angewendet werden kann.

Die 13A und 13B sind perspektivische Darstellungen eines ersten Verdrahtungselements 410 bzw. eines zweiten Verdrahtungselements 430, die durch das Teilen des in 7 gezeigten Fahrzeugverdrahtungselements 400 erzeugt werden. 14 ist eine perspektivische Darstellung eines Verbindungsabschnitts 450 des ersten Verdrahtungselements 410 und des zweiten Verdrahtungselements 430, die in den 13A und 13B gezeigt werden, die eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur nach einer vierten Ausführungsform der Erfindung aufweisen.

Wie oben beschrieben, ist das Fahrzeugverdrahtungselement 400 so geformt, dass es für den Installationsort geeignet ist. Da es die vier Flachleiter 11A-11D aufweist, die aufeinander gelegt sind, ist das Fahrzeugverdrahtungselement 400 ein Strukturkörper, der eine hohe Steifigkeit aufweist. Wo die Länge in der Vorne-Hinten-Richtung des Fahrzeugs länger oder gleich z.B. der Hälfte der Fahrzeuglänge ist, wie im Fall des Fahrzeugverdrahtungselements 400, ist es somit bevorzugt, dass das Fahrzeugverdrahtungselement 400 in einer solchen Weise hergestellt wird, dass es in das erste Verdrahtungselement 410 und das zweite Verdrahtungselement 430 geteilt ist, die in den 13A bzw. 13B gezeigt werden. In diesem Fall ist es notwendig, das erste Verdrahtungselement 410 und das zweite Verdrahtungselement 430 am Verbindungsabschnitt 450 elektrisch zu verbinden. Abschnitte des ersten Verdrahtungselements 410 und des zweiten Verdrahtungselements 430, die dieselben im Fahrzeugverdrahtungselement 400 aufweisen, werden dieselben Bezugszeichen gegeben wie das letztere, und detaillierte Beschreibungen hierfür werden weggelassen.

Wie in 14 gezeigt ist, sind im Verbindungsabschnitt 450 des ersten Verdrahtungselements 410 und des zweiten Verdrahtungselements 430 Zwischenstücke 420 zum Kompensieren von Lücken, die aufgrund von Höhenunterschieden zwischen zwei Gruppen von Verbindungsabschnitten 17 gebildet werden, zwischen den Verbindungsabschnitten 17 der durch eine Klammer 123 gebündelten Flachleiter 11A-11D des ersten Verdrahtungselements 410 und den Verbindungsabschnitten 17 der durch eine Klammer 123 gebündelten Flachleiter 11A-11D des zweiten Verdrahtungselements 430 sandwichartig angeordnet. Die beiden Gruppen von Verbindungsabschnitten 17 werden aneinander durch Schrauben 452 und Muttern 451 befestigt.

Wie in 15 gezeigt, kann es zu einem Fall kommen, in dem ein Höhenunterschied (Stufe) zwischen einem Installationsort (Oberfläche) des ersten Verdrahtungselements 410 und einem Installationsort (Oberfläche) des zweiten Verdrahtungselements 430 an einer Befestigungsfläche 500 eines Fahrzeugkarosseriepaneels oder dergleichen besteht. Auch, wenn die Befestigungsfläche 500 selbst keine Stufe aufweist, können Lücken zwischen den Verbindungsabschnitten 17 des ersten Verdrahtungselements 410 und den Verbindungsabschnitten 17 des zweiten Verdrahtungselements 430 aufgrund von Zusammenbautoleranzen usw. des ersten Verdrahtungselements 410 und des zweiten Verdrahtungselements 430 gebildet werden. Wenn die Gruppen von Verbindungsabschnitten 17, die solche Lücken aufweisen, aneinander mit Gewalt durch eine Schraubenbefestigung oder dergleichen fixiert wurden, kann es sein, dass keine ausreichenden Kontaktbereiche sichergestellt wurden, um die Zuverlässigkeit der Verbindungen zu verringern oder eine Biegelast in der Dickenrichtung zu erzeugen, was in der Verformung oder Beschädigung eines Verbindungsabschnitts 17 resultiert.

Angesichts des oben Stehenden werden dort, wo ein Höhenunterschied zwischen den Installationsorten des ersten Verdrahtungselements 410 und des zweiten Verdrahtungselements 430 besteht, die an der Befestigungsfläche 500 eines Fahrzeugpaneels oder dergleichen installiert sind, die Zwischenstücke 420, die eine solche vorgegebene Dicke aufweisen, dass sie in der Lage sind, Lücken zu kompensieren, die aufgrund des Höhenunterschieds zwischen dem ersten Verdrahtungselement 410 und dem zweiten Verdrahtungselement 430 gebildet werden, zwischen den Gruppen von Verbindungsabschnitten 17 eingefügt. Die Zwischenstücke 420 kompensieren Lücken, die aufgrund des Höhenunterschieds gebildet werden, und können somit notwendige Kontaktbereiche sicherstellen. Ferner besteht keine Tendenz dazu, dass eine Biegelast in der Dickenrichtung an jeder Position erzeugt wird, an der die Verbindungsabschnitte 17 durch eine Schraubenbefestigung aneinander fixiert sind, wodurch eine Verformung oder Beschädigung der Verbindungsabschnitte 17 verhindert werden kann.

Jedes Zwischenstück 420 ist wie eine rechteckige Platte geformt und mit einem Durchgangsloch ausgebildet, durch das eine Schraube 452 durchdringen soll. Mehrere Arten von Zwischenstücken 420 werden verwendet, wie es angemessen ist, um Lücken zu kompensieren, die aufgrund eines Höhenunterschieds zwischen dem ersten Verdrahtungselement 410 und dem zweiten Verdrahtungselement 430 gebildet werden.

16 ist eine perspektivische Darstellung eines Verbindungsabschnitts 450A eines ersten Verdrahtungselements 410A und eines zweiten Verdrahtungselements 430, die eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur nach einer fünften Ausführungsform der Erfindung aufweisen. 17 ist eine Schnittdarstellung eines wesentlichen Teils, der den Verbindungsabschnitt 450A des ersten Verdrahtungselements 410A und des zweiten Verdrahtungselements 430 umfasst, die in 16 gezeigt werden.

Wie in 16 gezeigt ist, sind im Verbindungsabschnitt 450A des ersten Verdrahtungselements 410 und des zweiten Verdrahtungselements 430 die Verbindungsabschnitte 17 der durch eine Klammer 123 gebündelten Flachleiter 11A-11D des ersten Verdrahtungselements 410A mit gebogenen Abschnitten 18 zum Kompensieren von Lücken gebildet, die aufgrund von Höhenunterschieden bezüglich der Installationsorte der Flachleiter 11A-11D des zweiten Verdrahtungselements 430 gebildet werden.

Genauer werden, wie in 17 gezeigt, dort, wo ein Höhenunterschied zwischen den Installationsorten des ersten Verdrahtungselements 410A und des zweiten Verdrahtungselements 430 besteht, die an der Befestigungsfläche 500 installiert sind, die Verbindungsstücke 17 des ersten Verdrahtungselements 410A im Vorhinein mit jeweiligen absatzförmigen gebogenen Abschnitten 18 ausgebildet, die für Lücken geeignet sind, die durch einen Höhenunterschied zwischen dem ersten Verdrahtungselement 410A und dem zweiten Verdrahtungselement 430 erzeugt werden, so dass die Verbindungsabschnitte 17 des ersten Verdrahtungselements 410A die Lücken kompensieren und in Oberflächenkontakt mit den jeweiligen Verbindungsabschnitten 17 des zweiten Verbindungselements 430 kommen.

Da sie mit den jeweiligen gebogenen Abschnitten 18 ausgebildet sind, kompensieren die Verbindungsabschnitte 17 des ersten Verdrahtungselements 410A die Lücken bezüglich der Verbindungsabschnitte 17 des zweiten Verdrahtungselements 430, und können somit notwendige Kontaktbereiche sicherstellen. Ferner besteht keine Tendenz dazu, dass eine Biegelast in der Dickenrichtung an jeder Position erzeugt wird, an der die Verbindungsabschnitte 17 durch eine Schraubenbefestigung aneinander fixiert sind, wodurch eine Verformung oder Beschädigung der Verbindungsabschnitte 17 verhindert werden kann.

Da jeder Verbindungsabschnitt 17 des ersten Verdrahtungselements 410A mit einem absatzförmigen gebogenen Abschnitt 18 ausgebildet ist, ermöglicht der Verbindungsabschnitt 17 die Ableitung von Belastung in der Richtung, in der sich das erste Verdrahtungselement 410A gerade erstreckt, und kann somit eine Beschädigung des Verbindungsabschnitts 17 verhindern.

Der gebogene Abschnitt 18 kann in jedem Verbindungsabschnitt 17 des zweiten Verdrahtungselements 430 gebildet sein, anstatt in jedem Verbindungsabschnitt 17 des ersten Verdrahtungselements 410. Als eine weitere Alternative kann der gebogene Abschnitt 18 in beiden von jedem Verbindungsabschnitt 17 des ersten Verdrahtungselements 410 und jedem Verbindungsabschnitt 17 des zweiten Verdrahtungselements 430 gebildet sein. Die Verbindungsabschnitte 17 des ersten Verdrahtungselements 410A können mit den jeweiligen Verbindungsabschnitten 17 des zweiten Verdrahtungselements 430 durch Schweißen oder Löten verbunden sein.

Wie das Fahrzeugverdrahtungselement 200, das in 5 gezeigt wird, kann jedes von dem ersten Verdrahtungselement 410 oder 410A und dem zweiten Verdrahtungselement 430 mit einer Abschirmungsschicht 16 um die Flachleiter 11A-11D versehen sein, die mit der Isolierschicht 15 bedeckt sind.

18 ist eine perspektivische Darstellung, die ein Erscheinungsbild einer Abzweigdose 511 zeigt, die ein Verzweigungsverbindungselement 513 beherbergt, um mehrere Fahrzeugverdrahtungselemente 100, 300 und 400 miteinander elektrisch zu verbinden. 19 ist eine perspektivische Darstellung des Fahrzeugverdrahtungselements 400 und des Verzweigungsverbindungselements 513, das in der in 18 gezeigten Abzweigdose 511 untergebracht ist, und verdeutlicht eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur nach einer sechsten Ausführungsform der Erfindung. 20 ist eine Schnittdarstellung eines wesentlichen Teils, der einen Verbindungsabschnitt 450B der Verbindungsabschnitte 17 und der ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541 umfasst, die in den 19 gezeigt werden.

Die Abzweigdose 511 ist ein Gehäuse, das das Verzweigungsverbindungselement 513 beherbergt, um die Fahrzeugverdrahtungselemente 100, 300 und 400 miteinander elektrisch zu verbinden. Die Abzweigdose 511 ist mit einem Gehäusekasten 515 und einem Deckel 517 versehen, die das Verzweigungsverbindungselement 513 abdecken. Die Abzweigdose 511 ist allgemein wie ein Quader mit geringer Höhe ausgebildet. Die Abzweigdose 511 weist vier Verbindungsöffnungsabschnitte 519 auf, die sich an den vier jeweiligen Seiten befinden und zur Seite hervorragen. Jeder Verbindungsöffnungsabschnitt 519 weist mehrere (im dargestellten Beispiel vier) Verbindungsöffnungen 521 auf, in denen jeweils erste bis vierte Verbindungsstücke 535, 537, 539 bzw. 541 angeordnet sind. Die Flachleiter 11A-11D, beispielsweise des Fahrzeugverdrahtungselements 400 (wird später beschrieben), sind mit den jeweiligen Verbindungsstücken 535, 537, 539 und 541 jeder Verbindungsöffnung 521 verbunden.

Wie in 19 gezeigt, ist das Verzweigungsverbindungselement 513, das in der Abzweigdose 511 untergebracht ist, durch das Schichten von mehreren flachen Platten 523A-523D ausgebildet, die aus einem leitfähigen Material gefertigt sind. Die Anzahl der flachen Platten 523A-523D ist gleich der der Flachleiter 11A-11D von zum Beispiel dem Fahrzeugverdrahtungselement 400, das mit ihnen verbunden werden soll. In der Ausführungsform werden vier flache Platten 523A-523D vorgesehen, da die Anzahl der Flachleiter 11A-11D beispielsweise des Fahrzeugverdrahtungselements 400 vier beträgt.

Bei der Ausführungsform weisen die flachen Platten 523A-523D, von denen jede in der Draufsicht allgemein quadratisch ist, Gruppen von ersten bis vierten Verbindungsstücken 535, 537, 539 und 541 auf, die von deren jeweiligen Außenumfängen 525 seitwärts vorragen und in der seitlichen Richtung angeordnet sind, um einander nicht in der Schichtungsrichtung zu überlappen. Die ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541 jeder Gruppe sind mit den jeweiligen Flachleitern 11A-11D beispielsweise des Fahrzeugverdrahtungselements 400 verbunden. Es sind mehrere Gruppen von ersten bis vierten Verbindungsstücken 535, 537, 539 und 541 vorgesehen. Bei dem dargestellten Beispiel ist das Verzweigungsverbindungselement 513 an den jeweiligen Seiten einer Gesamtmenge von vier Gruppen von Verbindungsabschnitten versehen, das heißt mit einem Verbindungsabschnitt der ersten Gruppe 527, einem Verbindungsabschnitt der zweiten Gruppe 529, einem Verbindungsabschnitt der dritten Gruppe 531 und einem Verbindungsabschnitt der vierten Gruppe 533, von denen jeder mit ersten bis vierten Verbindungsstücken 535, 537, 539 und 541 versehen ist. Die ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541 sind jeweils mit Schraubenfixierlöchern 543 zur Schraubbefestigung der Flachleiter 11A-11D beispielsweise des Fahrzeugverdrahtungselements 400 ausgebildet.

Stiftschrauben 549 sind an den Böden der jeweiligen Verbindungsöffnungen 521 jedes Verbindungsöffnungsabschnitts 519 aufgestellt. Die Stiftschrauben 549 werden in die jeweiligen Schraubenfixierlöcher 543 der ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 bzw. 541 eingesteckt Fixiernuten 551 sind per Gewinde mit den Stiftschrauben 549, die die Schraubenfixierlöcher 543 durchdringen, jeweils im Eingriff. Somit können die Flachleiter 11A-11D, die mit den jeweiligen Schraubenfixierlöchern 19 ausgebildet sind, an den ersten bis vierten Verbindungsstücken 535, 537, 539 bzw. 541 befestigt werden.

Die Stiftschrauben 549 spielen auch eine Rolle bei der Fixierung des Verzweigungsverbindungselements 513 am Gehäusekasten 515. Der Deckel 517 ist am Gehäusekasten 515 durch Gehäusefixierschrauben 553 fixiert, wodurch das Verzweigungsverbindungselement 513, das in der oben stehenden Weise am Gehäusekasten 515 fixiert ist, im Gehäusekasten 511 untergebracht ist und das meiste des ersteren mit dem letzteren bedeckt ist.

Bei dem Verzweigungsverbindungselement 513 sind Isolierschichten 555 zum elektrischen Isolieren der mehreren flachen Platten 523A-523D voneinander zwischen den flachen Platten 523A-523D eingefügt. Eine Isolierschicht 555 ist an zumindest einer der Vorderfläche und der Rückfläche jeder der flachen Platten 523A-523D durch Pulverbeschichten ausgebildet.

Wie in 19 gezeigt ist, sind Zwischenstücke 420 zum Kompensieren von Lücken, die aufgrund von Höhenunterschieden zwischen den Verbindungsabschnitten 17 der durch eine Klammer 123 gebündelten Flachleiter 11A-11D beispielsweise des Fahrzeugverdrahtungselements 400 und den ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541 gebildet werden, die von den Außenumfängen 525 der flachen Platten 523A-523D seitwärts vorragen und in der seitlichen Richtung angeordnet sind, um einander nicht in der Schichtungsrichtung zu überlappen, zwischen den Verbindungsabschnitten 17 der Flachleiter 11A-11D und den ersten bis vierten Verbindungsstücken 535, 537, 539 bzw. 541 sandwichartig angeordnet.

Das heißt, wie in 20 gezeigt ist, sind in dem Verbindungsabschnitt 450B des Fahrzeugverdrahtungselements 400 und des Verzweigungsverbindungselements 513 die Zwischenstücke 420 zum Kompensieren von Lücken, die aufgrund von Höhenunterschieden zwischen den Verbindungsabschnitten 17 der durch eine Klammer 123 gebündelten Flachleiter 11A-11D beispielsweise des Fahrzeugverdrahtungselements 400 und den ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541 gebildet werden, die von den Außenumfängen 525 der flachen Platten 523A-523D seitwärts vorragen und in der seitlichen Richtung angeordnet sind, um einander nicht in der Schichtungsrichtung zu überlappen, zwischen den Verbindungsabschnitten 17 der Flachleiter 11A-11D und den ersten bis vierten Verbindungsstücken 535, 537, 539 bzw. 541 sandwichartig angeordnet.

Wo, wie in 20 gezeigt, ein Höhenunterschied zwischen den Installationsorten des Fahrzeugverdrahtungselements 400 und der Abzweigdose 511, die das Verzweigungsverbindungselement 513 (das Schichtgebilde aus den flachen Platten 523A-523D) beherbergt, besteht, die an der Befestigungsfläche 500 eines Fahrzeugpaneels oder dergleichen installiert sind, sind die Zwischenstücke 420, die eine solche vorgegebene Dicke aufweisen, dass sie in der Lage sind, Lücken zu kompensieren, die aufgrund des Höhenunterschieds zwischen dem Fahrzeugverdrahtungselement 400 und dem Verzweigungsverbindungselement 513 gebildet werden, zwischen den Verbindungsabschnitten 17 des ersteren und den ersten bis vierten Verbindungsstücken 535, 537, 539 und 541 des letzteren eingefügt. Die Zwischenstücke 420 kompensieren Lücken, die aufgrund des Höhenunterschieds zwischen dem Fahrzeugverdrahtungselement 400 und dem Verzweigungsverbindungselement 513 gebildet werden, und können somit notwendige Kontaktbereiche sicherstellen. Ferner besteht keine Tendenz dazu, dass eine Biegelast in der Dickenrichtung an jeder Position erzeugt wird, an der ein Verbindungsabschnitt 17 mit einem Verbindungsstück 535, 537, 539 oder 541 verbunden ist, wodurch eine Verformung oder Beschädigung des Verbindungsabschnitts 17 oder des Verbindungsstücks 535, 537, 539 oder 541 verhindert werden kann.

21 ist eine perspektivische Darstellung eines Fahrzeugverdrahtungselements 400A, das Verbindungsabschnitte 17A aufweist, die sich strukturell von den Verbindungsabschnitten 17 des in 19 gezeigten Fahrzeugverdrahtungselements 400 unterscheiden, und des Verzweigungsverbindungselements 513, und zeigt eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur nach einer siebten Ausführungsform der Erfindung. 22 ist eine Schnittdarstellung eines wesentlichen Teils, der einen Verbindungsabschnitt 450C der Verbindungsabschnitte 17A und der ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541 umfasst, die in 21 gezeigt werden.

Wie in 21 gezeigt ist, sind die Verbindungsabschnitte 17 der durch eine Klammer 123 gebündelten Flachleiter 11A-11D des Fahrzeugverdrahtungselements 400A mit gebogenen Abschnitten 18 zum Kompensieren von Lücken gebildet, die aufgrund von Höhenunterschieden bezüglich der Installationsorte der ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541 gebildet werden.

Genauer werden, wie in Fig, 22 gezeigt, dort, wo ein Höhenunterschied zwischen den Installationsorten des Fahrzeugverdrahtungselements 400A und der Abzweigdose 511, die das Verzweigungsverbindungselement 513 (das Schichtgebilde aus den flachen Platten 523A-523D) beherbergt, die an der Befestigungsfläche 500 installiert sind, die Verbindungsstücke 17A im Vorhinein mit jeweiligen absatzförmigen gebogenen Abschnitten 18 ausgebildet, die für Lücken geeignet sind, die durch den Höhenunterschied erzeugt werden, so dass die Verbindungsabschnitte 17A die Lücken kompensieren und in Oberflächenkontakt mit ersten bis vierten Verbindungsstücken 535, 537, 539 und 541 kommen.

Da sie mit den jeweiligen gebogenen Abschnitten 18 ausgebildet sind, kompensieren die Verbindungsabschnitte 17A die Lücken bezüglich der ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541, und können somit notwendige Kontaktbereiche sicherstellen. Ferner besteht keine Tendenz dazu, dass eine Biegelast in der Dickenrichtung an jeder Position erzeugt wird, an der ein Verbindungsabschnitt 17A am entsprechenden der ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541 fixiert ist, wodurch eine Verformung oder Beschädigung des Verbindungsabschnitts 17 oder des entsprechenden der ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541 verhindert werden kann.

Da jeder Verbindungsabschnitt 17 mit einem absatzförmigen gebogenen Abschnitt 18 ausgebildet ist, ermöglicht der Verbindungsabschnitt 17 die Ableitung von Belastung in der Richtung, in der sich das Fahrzeugverdrahtungselement 400A gerade erstreckt, und kann somit eine Beschädigung des Verbindungsabschnitts 17A verhindern.

Der gebogene Abschnitt 18 kann in jedem der ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541 gebildet sein, anstatt in jedem Verbindungsabschnitt 17A. Als eine weitere Alternative kann der gebogene Abschnitt 18 in beiden von jedem Verbindungsabschnitt 17A und jedem der ersten bis vierten Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541 gebildet sein. Die Verbindungsabschnitte 17A der Flachleiter 11A-11D können mit den ersten bis vierten Verbindungsstücken 535, 537, 539 und 541 durch Schweißen oder Löten verbunden sein.

Die Merkmale der Verdrahtungselemente, der Herstellungsverfahren eines Verdrahtungselements und der Verdrahtungselementverbindungsstrukturen nach den Ausführungsformen der Erfindung werden unten kurz in der Form der Punkte [1]-[10] zusammengefasst:

  • [1] Ein Verdrahtungselement (Fahrzeugverdrahtungselement 100, 200, 300, 400), umfassend:
    • einen geschichteten Flachleiter, der umfasst;
      eine Mehrzahl von Flachleitern (11A-11D), die in einer Dickenrichtung des geschichteten Flachleiters aufeinandergelegt sind; und
      Isolierfolienelemente (13), von denen jedes zwischen benachbarten der Mehrzahl von Flachleitern (11A-11D) eingefügt ist und diese elektrisch isoliert; und
    • eine Isolierschicht (15), die um den geschichteten Flachleiter vorgesehen ist.
  • [2] Das Verdrahtungselement nach Punkt [1], das des Weiteren umfasst:
    • eine Abschirmungsschicht (16), die die Mehrzahl von Flachleitern (11A-11D) umgibt.
  • [3] Ein Herstellungsverfahren eines Verdrahtungselements (Fahrzeugverdrahtungselements 100, 200, 300, 400), umfassend:
    • einen Isolierschritt des Einfügens eines Isolierfolienelements (13) zwischen benachbarten einer Mehrzahl von Flachleitern (11A-11D), um die Mehrzahl von Flachleitern voneinander elektrisch zu isolieren;
    • einen Schichtungsschritt des Schichtens der Mehrzahl von Flachleitern (11A-11D) mit der Isolierfolie in der Dickenrichtung eines geschichteten Flachleiters, um den geschichteten Flachleiter zu bilden; und
    • einen Isolierschichtbildungsschritt des Bildens einer Isolierschicht (15) um den geschichteten Flachleiter.
  • [4] Das Herstellungsverfahren eines Verdrahtungselements (Fahrzeugverdrahtungselements 300, 400) nach Punkt [3], des Weiteren umfassend:
    • einen Biegeschritt des Biegens des geschichteten Flachleiters in eine vorgegebene Form vor der Bildung der Isolierschicht (15).
  • [5] Das Herstellungsverfahren eines Verdrahtungselements (eines Fahrzeugverdrahtungselements 200) nach Punkt [3] oder [4], das des Weiteren einen Abschirmungsschichtbildungsschritt des Bildens einer Abschirmungsschicht (16) um die Mehrzahl von Flachleitern (11A-11D) umfasst.
  • [6] Eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur, umfassend: Zwischenstücke (420), die zwischen zwei Gruppen von miteinander elektrisch zu verbindenden Verbindungsabschnitten (17) von zwei Gruppen von Flachleitern (11A-11D) von zwei Verdrahtungselementen (erstes Verdrahtungselement 410 und zweites Verdrahtungselement 430) nach Punkt [1] und [2] eingefügt sind, und die dazu dienen, Lücken zu kompensieren, die aufgrund von Installationshöhenunterschieden zwischen den zwei Gruppen von Verbindungsabschnitten (17) erzeugt werden.
  • [7] Eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur, umfassend: gebogene Abschnitte (18), die in zumindest einer von zwei Gruppen von miteinander elektrisch zu verbindenden Verbindungsabschnitten (17) von zwei Gruppen von Flachleitern (11A-11D) von zwei Verdrahtungselementen (erstes Verdrahtungselement 410A und zweites Verdrahtungselement 430) nach Punkt [1] oder [2] vorgesehen sind, und die dazu dienen, Lücken zu kompensieren, die aufgrund von Installationshöhenunterschieden zwischen den zwei Gruppen von verbindungsabschnitten (17) erzeugt werden.
  • [8] Eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur, umfassend: Zwischenstücke (420), die zwischen den Verbindungsabschnitten (17) der Flachleiter (11A-11D) des Verdrahtungselements (des Fahrzeugverdrahtungselements 400) nach Punkt [1] oder [2] und Verbindungsstücken (ersten bis vierten Verbindungsstücken 535, 537, 539 und 541) eines Verzweigungsverbindungselements (513), das mit den jeweiligen Verbindungsabschnitten (17) elektrisch verbunden werden soll, eingefügt sind und dazu dienen, Lücken zu kompensieren, die aufgrund eines Installationshöhenunterschieds zwischen dem Verdrahtungselement (400) und dem Verzweigungsverbindungselement (513) erzeugt werden.
  • [9] Eine Verdrahtungselementverbindungsstruktur, umfassend: gebogene Abschnitte (18), die in zumindest in einer von der Gruppe von Verbindungsabschnitten (17) der Flachleiter (11A-11D) des Verdrahtungselements (Fahrzeugverdrahtungselement 400A) nach Punkt [1] oder [2] und einer Gruppe von Verbindungsstücken (erste bis vierte Verbindungsstücke 535, 537, 539 und 541) eines Verzweigungsverbindungselements (513) vorgesehen sind, das mit den jeweiligen Verbindungsabschnitten (17) elektrisch verbunden werden soll, und die dazu dienen, Lücken zu kompensieren, die aufgrund eines Installationshöhenunterschieds zwischen dem Verdrahtungselement (400) und dem Verzweigungsverbindungselement (513) erzeugt werden.
  • [10] Die Verdrahtungselementverbindungsstruktur nach Punkt [8] oder [9], dadurch gekennzeichnet, dass das Verzweigungsverbindungselement (513) in einer isolierenden Abzweigdose (511) untergebracht ist.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2016244781 [0001]
  • JP 2017086562 [0001]
  • JP 58142708 A [0004]
  • JP 2000268649 A [0004]