Title:
Kabelbaum und Verfahren zum Fertigen eines Kabelbaums
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein Kabelbaum, der einen oder mehrere elektrisch leitende Pfade und einen Harzformkörper mit einer Röhrenform beinhaltet, der den einen oder die mehreren elektrisch leitenden Pfade aufnimmt und schützt. Der Harzformkörper beinhaltet einen ersten Teil, der Zwischenräume entlang einer Umfangsrichtung zwischen einer inneren Fläche des Harzformkörpers und äußeren Flächen des einen oder der mehreren elektrisch leitenden Pfade aufweist, und einen zweiten Teil, der im Wesentlichen keinen Zwischenraum zwischen der inneren Fläche des Harzformkörpers und einer äußeren Fläche des einen oder der mehreren elektrisch leitenden Pfade in einem Bereich entlang der Umfangsrichtungen aufweist. embedded image




Inventors:
Yoshida, Hiroyuki (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Adachi, Hideomi (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Ogue, Takeshi (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Tsuru, Masahide (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Yanazawa, Kenta (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Nagashima, Toshihiro (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Application Number:
DE102017221563A
Publication Date:
05/30/2018
Filing Date:
11/30/2017
Assignee:
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2014093799A2014-05-19
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
Kabelbaum, der aufweist:
einen oder mehrere elektrisch leitende Pfade; und
einen Harzformkörper mit einer Röhrenform, der den einen oder die mehreren elektrisch leitenden Pfade aufnimmt und schützt,
wobei der Harzformkörper einen ersten Teil, der Zwischenräume entlang einer Umfangsrichtung im Wesentlichen im gesamten Umfang zwischen einer inneren Fläche des Harzformkörpers und äußeren Flächen des einen oder der mehreren elektrisch leitenden Pfade aufweist, und einen zweiten Teil beinhaltet, der im Wesentlichen keinen Zwischenraum zwischen der inneren Fläche des Harzformkörpers und einer äußeren Fläche des einen oder der mehreren elektrisch leitenden Pfade in einem Bereich entlang der Umfangsrichtung aufweist.

Verfahren zum Fertigen eines Kabelbaums, der einen oder mehrere elektrisch leitende Pfade und einen Harzformkörper mit einer Röhrenform beinhaltet, der den einen oder die mehreren elektrisch leitenden Pfade aufnimmt und schützt, wobei das Fertigungsverfahren aufweist:
gerades Extrudieren eines extrudierten Harzmaterials, das einen inneren Raum aufweist, von einer Harzextrusionsmaschine in ein Formwerkzeug und gerades Zuführen des einen oder der mehreren elektrisch leitenden Pfade zusammen mit der Extrusion zu dem inneren Raum; und
Ausbilden einer äußeren Fläche des extrudierten Harzmaterials zu einer äußeren Ausgestaltung des Harzformkörpers und Ausrichten einer inneren Fläche des extrudierten Harzmaterials entsprechend äußeren Flächen des einen oder der mehreren elektrisch leitenden Pfade.

Kabelbaum nach Anspruch 1, wobei der erste Teil und der zweite Teil abwechselnd angeordnet sind.

Description:
Hintergrund der Erfindung<Gebiet der Erfindung>

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kabelbaum, der einen oder mehrere elektrisch leitende Pfade und einen Harzformkörper beinhaltet, der die elektrisch leitenden Pfade in sich aufnimmt und schützt, und auf ein Verfahren zum Fertigen des Kabelbaums.

<Beschreibung der verwandten Technik>

Der Kabelbaum wird verwendet, um Vorrichtungen, die an einem Kraftfahrzeug angebracht sind, elektrisch zu verbinden. Der Kabelbaum beinhaltet ein Ummantelungselement, das aus einem Harz hergestellt ist und eine Röhrenform aufweist, und einen oder mehrere elektrisch leitende Pfade, die in dem Ummantelungselement untergebracht sind. In einem in der im Folgenden beschriebenen Patentliteratur 1 offenbarten Kabelbaum ist der Kabelbaum zum Beispiel so angeordnet, dass er durch einen Unterboden eines Kraftfahrzeugs verläuft. In dem Kabelbaum ist ein Teil, der dem Unterboden des Fahrzeugs entspricht, gerade angeordnet. Ein solcher Kabelbaum ist lang ausgebildet.

[Patentliteratur 1] JP-A-2014-93.799

Gemäß einer verwandten Technik sind, da ein Kabelbaum lang ist, ein Ummantelungselement und elektrisch leitende Pfade ebenfalls lang. Wenn das Ummantelungselement in einer Form ausgebildet ist, die keinen Schlitz aufweist (die nicht geteilt ist), entstehen dementsprechend im Folgenden beschriebene Probleme. Wenn das Ummantelungselement keinen Schlitz aufweist und lang ist, werden die elektrisch leitenden Pfade insbesondere so gefertigt, dass sie von einem Ende zu dem anderen Ende des Ummantelungselements eingesetzt werden. Daher muss das Ummantelungselement einen inneren Raum mit einer Größe sicherstellen, die zum Einsetzen der elektrisch leitenden Pfade erforderlich ist. Dementsprechend entsteht insofern ein Problem, als die Größe des Ummantelungselements groß ist. Um die elektrisch leitenden Pfade einzusetzen, muss, wenn eine Führungskappe an einem Ende des elektrischen Pfades befestigt ist, eine Dicke der Kappe berücksichtigt werden, so dass die Größe des Ummantelungselements stärker vergrößert wird. Wenn die Größe des Ummantelungselements vergrößert wird, versteht es sich, dass die große Größe des Ummantelungselements ein Gewicht und Kosten beeinflusst.

Zusätzlich dazu wird ein Öffnungsraum groß, der zwischen einer inneren Fläche des Ummantelungselements und einer äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades ausgebildet ist, wenn der innere Raum mit der zum Einsetzen des elektrisch leitenden Pfades erforderlichen Größe sichergestellt wird. Wenn der elektrisch leitende Pfad aufgrund einer Erschütterung während eines Fahrens des Kraftfahrzeugs erheblich erschüttert wird, entsteht dementsprechend außerdem insofern ein Problem, als ein Überzug des elektrisch leitenden Pfades (wenn der Überzug des elektrisch leitenden Pfades eine Abschirmfunktion hat, ein Geflechtteil oder eine Metallfolie auf einer äußeren Seite des elektrisch leitenden Pfades) heftig gegen eine innere Fläche einer Röhre des Ummantelungselements stößt und bricht.

Übersicht

Eine oder mehrere Ausführungsformen stellen einen Kabelbaum und ein Verfahren zum Fertigen eines Kabelbaums bereit, bei dem ein Ummantelungselement kompakt gestaltet werden kann, ein Gewicht verringert werden kann und Kosten gesenkt werden können und darüber hinaus eine Erschütterung eines elektrisch leitenden Pfades in einem Ummantelungselement so unterbunden werden kann, dass verhindert werden kann, dass der elektrisch leitende Pfad bricht.

Gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen beinhaltet ein Kabelbaum einen oder mehrere elektrisch leitende Pfade und einen Harzformkörper mit einer Röhrenform, der den einen oder die mehreren elektrisch leitenden Pfade aufnimmt und schützt. Der Harzformkörper beinhaltet einen ersten Teil, der Zwischenräume entlang einer Umfangsrichtung im Wesentlichen im gesamten Umfang im Wesentlichen im gesamten Umfang zwischen einer inneren Fläche des Harzformkörpers und äußeren Flächen des einen oder der mehreren elektrisch leitenden Pfade aufweist, und einen zweiten Teil, der im Wesentlichen keinen Zwischenraum zwischen der inneren Fläche des Harzformkörpers und einer äußeren Fläche des einen oder der mehreren elektrisch leitenden Pfade in einem Bereich entlang der Umfangsrichtung aufweist.

Gemäß einer oder mehrerer Ausführungsformen beinhaltet bei einem Verfahren zum Fertigen eines Kabelbaums, der einen oder mehrere elektrisch leitende Pfade und einen Harzformkörper mit einer Röhrenform beinhaltet, der den einen oder die mehreren elektrisch leitenden Pfade aufnimmt und schützt, das Fertigungsverfahren ein gerades Extrudieren eines extrudierten Harzmaterials, das einen inneren Raum aufweist, von einer Harzextrusionsmaschine in ein Formwerkzeug und ein gerades Zuführen des einen oder der mehreren elektrisch leitenden Pfade zusammen mit der Extrusion zu dem inneren Raum und Ausbilden einer äußeren Fläche des extrudierten Harzmaterials zu einer äußeren Ausgestaltung des Harzformkörpers und Ausrichten einer inneren Fläche des extrudierten Harzmaterials entsprechend äußeren Flächen des einen oder der mehreren elektrisch leitenden Pfade.

Bei dem Verfahren zum Fertigen des Kabelbaums einer oder mehrerer Ausführungsformen beinhaltet das Fertigungsverfahren bei einem Verfahren zum Fertigen eines Kabelbaums, der einen oder mehrere elektrisch leitende Pfade und einen Harzformkörper beinhaltet, der eine Röhrenform zum Aufnehmen und Schützen der elektrisch leitenden Pfade aufweist, ein Durchführen des elektrisch leitenden Pfades durch eine Harzextrusionsmaschine und ein gerades Zuführen des elektrisch leitenden Pfades zu einem Formwerkzeug, ein gerades Extrudieren eines extrudierten Harzmaterials, das einen inneren Raum aufweist, von der Harzextrusionsmaschine zu dem Formwerkzeug auf einer Seite einer äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades zusammen mit der Zufuhr, ein Ausbilden einer äußeren Fläche des extrudierten Harzmaterials zu einer äußeren Ausgestaltung des Harzformkörpers in dem Formwerkzeug und ein Ausrichten einer inneren Fläche des extrudierten Harzmaterials entsprechend der äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades.

Gemäß einer oder mehrerer Ausführungsformen ist ein Harzformkörper, der einen Kabelbaum ausbildet, in einer solchen Form ausgebildet, dass er in einen Teil in einem Zustand, in dem die innere Fläche mit der äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades mit einem Zwischenraum entlang einer Umfangsrichtung in Kontakt kommt, und einen Teil in einem Zustand, in dem die innere Fläche mit der äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades im Wesentlichen ohne einen Zwischenraum in Kontakt kommt, unterteilt ist. Dementsprechend kann in dem Teil, der mit dem Zwischenraum ausgestattet ist, eine Biegefunktion des Kabelbaums wirksam sichergestellt werden. Demgegenüber kann in dem Teil, der mit der äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades im Wesentlichen ohne den Zwischenraum in Kontakt kommt, eine Miniaturisierung erreicht werden, kann ein Gewicht verringert werden und können Kosten wirksam gesenkt werden, da der Kabelbaum kompakt ist. Darüber hinaus kann in dem Teil, der mit der äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades im Wesentlichen ohne den Zwischenraum in Kontakt kommt, eine Erschütterung des elektrisch leitenden Pfades in dem Harzformkörper wirksam so unterbunden werden, dass die Beschädigung des elektrisch leitenden Pfades verhindert wird.

Gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen wird in einem Fertigungsverfahren ein extrudiertes Harzmaterial extrudiert und ein elektrisch leitender Pfad zusammen mit der Extrusion einem inneren Raum des extrudierten Harzmaterials zugeführt. Des Weiteren wird gemäß dem Fertigungsverfahren in dem Formwerkzeug die äußere Fläche des extrudierten Harzmaterials zu der äußeren Ausgestaltung des Harzformkörpers ausgebildet, und es wird zugelassen, dass die innere Fläche des extrudierten Harzmaterials eine Position erreicht, die der äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades entspricht. Dementsprechend braucht der elektrisch leitende Pfad anschließend nicht eingesetzt zu werden, wie in dem gewöhnlichen Beispiel. Auf diese Weise kann ein innerer Mindestraum ausreichend sichergestellt werden, der so groß wie notwendig und so klein wie möglich ist. Infolgedessen kann der Harzformkörper, der den elektrisch leitenden Pfad in sich aufnimmt und schützt, kompakt gestaltet werden. Wenn das Fertigungsverfahren der vorliegenden Erfindung angewendet wird, kann der Harzformkörper daher miniaturisiert werden, kann das Gewicht verringert werden, können die Kosten gesenkt werden und kann ein Betrieb wirksam vereinfacht werden. Des Weiteren kann die Erschütterung des elektrisch leitenden Pfades in dem Harzformkörper ebenfalls wirksam so unterbunden werden, dass die Beschädigung des elektrisch leitenden Pfades verhindert wird.

Wenn der Harzformkörper kompakt gestaltet werden kann, versteht es sich, dass ein Element (zum Beispiel eine Schutzeinrichtung oder dergleichen), das anschließend an dem Harzformkörper befestigt wird, kompakt gestaltet werden kann.

Darüber hinaus ist es gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen möglich, dass der Kabelbaum kaum zu biegen ist, wenn eine innere Fläche eines extrudierten Harzmaterials (eines Harzformkörpers) mit einer äußeren Fläche eines elektrisch leitenden Pfades ohne einen Zwischenraum „ohne Zwischenraum“ in Kontakt kommt. Wenn der Zwischenraum auf einen „Mindestzwischenraum, der so groß wie notwendig und so klein wie möglich ist“ angepasst wird, kann der Kabelbaum leicht gebogen werden. Dementsprechend kann bei dem Fertigungsverfahren der vorliegenden Erfindung eine Schwierigkeit im Hinblick auf ein Biegen des Kabelbaums in geeigneter und vorteilhafter Weise angepasst werden.

Figurenliste

  • 1A und 1B sind Schaubilder, die einen Kabelbaum darstellen, der durch ein Fertigungsverfahren der vorliegenden Erfindung gefertigt worden ist. 1A ist eine schematische Darstellung, die einen Anordnungszustand eines Hochspannungskabelbaums darstellt. 1B ist eine schematische Darstellung, die einen Anordnungszustand eines Niederspannungskabelbaums darstellt, der sich von demjenigen von 1A unterscheidet.
  • 2 ist ein Schaubild, das einen Pfadanordnungszustand und einen Aufbau des in 1A dargestellten Kabelbaums darstellt.
  • 3A und 3B sind Querschnittansichten des in 2 dargestellten Kabelbaums. 3A ist eine Querschnittansicht entlang einer Linie A-A. 3B ist eine Querschnittansicht entlang einer Linie B-B.
  • 4 betrifft das Fertigungsverfahren der vorliegenden Erfindung und ist eine schematische Darstellung, die eine Fertigungsvorrichtung darstellt, auf die das Verfahren angewendet wird.

Verfahren zum Ausführen der Erfindung

Bei einem Kabelbaum ist ein Ummantelungselement als Harzformkörper in einer solchen Form gestaltet, dass es in einen Teil in einem Zustand, in dem eine innere Fläche des Ummantelungselements mit einer äußeren Fläche eines elektrisch leitenden Pfades mit einem Zwischenraum entlang einer Umfangsrichtung in Kontakt kommt, und einen Teil in einem Zustand, in dem eine innere Fläche des Ummantelungselements mit einer äußeren Fläche eines elektrisch leitenden Pfades im Wesentlichen ohne einen Zwischenraum in Kontakt kommt, unterteilt ist. Des Weiteren handelt es sich bei einem Verfahren zum Fertigen eines Kabelbaums um ein Fertigungsverfahren, bei dem ein extrudiertes Harzmaterial extrudiert wird und ein oder mehrere elektrisch leitende Pfade einem inneren Raum des extrudierten Harzmaterials zusammen mit der Extrusion des extrudierten Harzmaterials zugeführt werden. Des Weiteren wird gemäß dem Fertigungsverfahren in einem Formwerkzeug eine äußere Fläche des extrudierten Harzmaterials zu einer äußeren Ausgestaltung des Harzformkörpers ausgebildet, und es wird zugelassen, dass eine innere Fläche des extrudierten Harzmaterials eine Position erreicht, die einer äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades entspricht.

Beispielhafte Ausführungsform

Im Folgenden wird nun eine erste beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. 1A und 1B sind Schaubilder, die einen Kabelbaum darstellen, der durch ein Fertigungsverfahren der vorliegenden Erfindung gefertigt worden ist. 1A ist eine schematische Darstellung, die einen Anordnungszustand eines Hochspannungskabelbaums darstellt. 1B ist eine schematische Darstellung, die einen Anordnungszustand eines Niederspannungskabelbaums darstellt, der sich von demjenigen von 1A unterscheidet. 2 ist ein Schaubild, das einen Pfadanordnungszustand und einen Aufbau des in 1A dargestellten Kabelbaums darstellt. 3 ist eine Querschnittansicht des in 2 dargestellten Kabelbaums. 3A ist eine Querschnittansicht entlang einer Linie A-A. 3B ist eine Querschnittansicht entlang einer Linie B-B. 4 betrifft das Fertigungsverfahren der vorliegenden Erfindung und ist eine schematische Darstellung, die eine Fertigungsvorrichtung darstellt, auf die das Verfahren angewendet wird.

Bei der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform wird die vorliegende Erfindung für einen Kabelbaum verwendet, der in einem Hybridkraftfahrzeug angeordnet ist (es kann ein Elektrofahrzeug oder ein gewöhnliches Kraftfahrzeug verwendet wird, das durch einen Verbrennungsmotor angetrieben werden).

<Aufbau eines Hybridkraftfahrzeugs 1>

In 1A kennzeichnet das Bezugszeichen 1 ein Hybridkraftfahrzeug 1. Bei dem Hybridkraftfahrzeug 1 handelt es sich um ein Fahrzeug, das durch Mischen zweier Leistungen eines Verbrennungsmotors 2 und einer Motoreinheit 3 angetrieben wird. Der Motoreinheit 3 wird eine elektrische Leistung von einer Batterie 5 (einem Batteriesatz) durch eine Wechselrichtereinheit 4 zugeführt. In der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform sind der Verbrennungsmotor 2, die Motoreinheit 3 und die Wechselrichtereinheit 4 in einem Motorraum 6 an einer Position angebracht, an der Vorderräder bereitgestellt werden. Des Weiteren ist die Batterie 5 an einem hinteren Teil 7 des Kraftfahrzeugs angebracht, an dem Hinterräder bereitgestellt werden. (Die Batterie 5 kann in einem Inneren des Kraftfahrzeugs angebracht sein, das sich in einem hinteren Teil des Motorraums 6 befindet).

Die Motoreinheit 3 ist durch einen Hochspannungskabelbaum 8 (ein Motorkabel für eine Hochspannung) mit der Wechselrichtereinheit 4 verbunden. Des Weiteren ist die Batterie 5 durch einen Hochspannungskabelbaum 9 mit der Wechselrichtereinheit 4 verbunden. Ein Zwischenteil 10 des Kabelbaums 9 ist in einem Fahrzeugunterboden 11 in dem Fahrzeug (in einem Fahrzeugaufbau) angeordnet. Des Weiteren ist der Zwischenteil 10 im Wesentlichen parallel entlang des Unterbodens 11 des Fahrzeugs angeordnet. Bei dem Unterboden 11 des Fahrzeugs handelt es sich um einen bekannten Aufbau (den Fahrzeugaufbau) und um ein sogenanntes Plattenelement, das ein Durchgangsloch aufweist, das an einer vorgegebenen Position ausgebildet ist. Durch das Durchgangsloch wird der Kabelbaum 9 wasserdicht eingesetzt.

Der Kabelbaum 9 ist durch einen Anschlussblock 12, der in der Batterie 5 bereitgestellt wird, mit der Batterie 5 verbunden. Mit dem Anschlussblock 12 ist eine äußere Verbindungseinheit wie zum Beispiel ein abgeschirmter Verbinder 14, der in einem Kabelbaumanschluss 13 auf einer hinteren Endseite des Kabelbaums 9 angeordnet ist, elektrisch verbunden. Des Weiteren ist der Kabelbaum 9 durch eine äußere Verbindungseinheit wie zum Beispiel einen abgeschirmten Verbinder 14, der in einem Kabelbaumanschluss 13 auf einer vorderen Endseite angeordnet ist, elektrisch mit der Wechselrichtereinheit 4 verbunden.

Die Motoreinheit 3 beinhaltet einen Motor und einen Generator. Des Weiteren beinhaltet die Wechselrichtereinheit 4 in ihrem Aufbau einen Wechselrichter und einen Wandler. Die Motoreinheit 3 ist als Motorbaugruppe ausgebildet, die ein Abschirmgehäuse beinhaltet. Des Weiteren ist die Wechselrichtereinheit 4 ebenfalls als Wechselrichterbaugruppe ausgebildet, die ein Abschirmgehäuse beinhaltet. Die Batterie 5 ist ein Ni-MH-Typ oder ein Li-Ionen-Typ und ist als Modul ausgebildet. Beispielsweise kann eine Speicherbatterie wie etwa ein Kondensator verwendet werden. Es versteht sich, dass die Batterie 5 keiner besonderen Beschränkung unterliegt, sofern die Batterie 5 für das Hybridkraftfahrzeug 1 oder das Elektrofahrzeug verwendet werden kann.

In 1B kennzeichnet das Bezugszeichen 15 einen Kabelbaum. Der Kabelbaum 15 ist ein Kabelbaum für eine Niederspannung und wird bereitgestellt, um eine Niederspannungsbatterie 16 in einem hinteren Teil 7 eines Fahrzeugs in einem Hybridkraftfahrzeug 1 elektrisch mit einer Hilfsvorrichtung 18 (einer Vorrichtung) zu verbinden, die an einem vorderen Teil 17 des Kraftfahrzeugs angebracht ist. Der Kabelbaum 15 ist durch einen Unterboden 11 des Fahrzeugs wie der in 1A veranschaulichte Kabelbaum 9 angeordnet (ein Beispiel wird so dargestellt, dass der Kabelbaum so angeordnet werden kann, dass er durch eine innere Seite eines Fahrzeugs verläuft). Das Bezugszeichen 19 in dem Kabelbaum 15 kennzeichnet einen Kabelbaum-Hauptkörper. Des Weiteren kennzeichnet das Bezugszeichen 20 einen Verbinder.

Wie in 1A und 1B dargestellt, sind die Hochspannungskabelbäume 8 und 9 und der Niederspannungskabelbaum 15 in dem Hybridkraftfahrzeug 1 angeordnet. Bei der vorliegenden Erfindung kann ein beliebiger der Kabelbäume angewendet werden. Als repräsentatives Beispiel wird jedoch im Folgenden der Hochspannungskabelbaum 9 beispielhaft beschrieben. Zunächst werden im Folgenden eine Gestaltung und ein Aufbau des Kabelbaums 9 beschrieben.

<Aufbau des Kabelbaums 9>

In 1A und 2 beinhaltet der lange Kabelbaum 9, der durch den Unterboden 11 des Fahrzeugs angeordnet ist, einen Kabelbaum-Hauptkörper 21 und die abgeschirmten Verbinder 14 (die äußeren Verbindungseinheiten), die jeweils in beiden Anschlüssen (den Kabelbaumanschlüssen 13) des Kabelbaum-Hauptkörpers 21 angeordnet sind. Des Weiteren beinhaltet der Kabelbaum 9 Klemmen C zum Anordnen des Kabelbaums selbst an vorgegebenen Positionen und Wassersperrelemente, die in der Zeichnung nicht dargestellt werden (zum Beispiel Gummidichtungsringe oder dergleichen).

<Aufbau des Kabelbaum-Hauptkörpers 21>

In 2 und 3A und 3B beinhaltet der Kabelbaum-Hauptkörper 21 zwei lange elektrisch leitende Pfade 22 und ein Ummantelungselement 23 (einen Harzformkörper), das die beiden elektrisch leitenden Pfade 22 aufnimmt und schützt. Die Anzahl der elektrisch leitenden Pfade stellt ein Beispiel dar, und es kann einer oder es können drei nebeneinander angeordnete sein.

<Elektrisch leitender Pfad 22>

In 2 und 3A und 3B beinhaltet der elektrisch leitende Pfad 22 einen elektrisch leitenden Leiter 24, einen isolierenden Isolator 25, mit dem der Leiter 24 überzogen ist, und einen Geflechtteil 26 (ein Abschirmelement), der eine Abschirmfunktion zeigt. Im Besonderen wird als elektrisch leitender Pfad 22 der elektrisch leitende Pfad (als ein Beispiel) verwendet, der keine Ummantelung aufweist. Da der elektrisch leitende Pfad 22 keine Ummantelung aufweist, versteht es sich, dass der elektrisch leitende Pfad der leichtere ist (da der elektrisch leitende Pfad 22 lang ist, versteht es sich, dass der elektrisch leitende Pfad 22 erheblich leichter gestaltet werden kann als das gewöhnliche Beispiel).

<Leiter 24>

In 3A und 3B ist der Leiter 24 aus Kupfer oder einer Kupferlegierung oder Aluminium oder einer Aluminiumlegierung so ausgebildet, dass er eine Kreisform im Querschnitt aufweist. Der Leiter 24 kann entweder einen Leiteraufbau, der durch Verdrillen von Einzeldrähten ausgebildet wird, oder einen stabförmigen Leiteraufbau mit einer Kreisform (einer runden Form) im Querschnitt aufweisen (zum Beispiel einen Leiteraufbau, der einen runden Einzelkern aufweist, und in diesem Fall weist der elektrisch leitende Pfade selbst eine Stabform auf). Bei dem Leiter 24, wie er oben beschrieben worden ist, wird der Isolator 25, der aus einem isolierenden Harzmaterial hergestellt ist, extrudiert und an eine äußere Fläche davon angeformt.

<Isolator 25>

In 3A und 3B wird der Isolator 25 unter Verwendung eines thermoplastischen Harzmaterials extrudiert und an eine äußere Umfangsfläche des Leiters 24 angeformt. Der Isolator 25 ist als Überzug mit einer Kreisform im Querschnitt ausgebildet. Der Isolator 25 ist so ausgebildet, dass er eine vorgegebene Dicke aufweist. Als oben beschriebenes thermoplastisches Harz können verschiedene Arten bekannter Harze verwendet werden. Beispielsweise werden Harzmaterialien in geeigneter Weise aus Polymermaterialien wie zum Beispiel einem Polyvinylchloridharz, einem Polyethylenharz, einem Polypropylenharz gewählt.

In 3A und 3B wird der Geflechtteil 26 als äußerste Schicht des elektrisch leitenden Pfades 22 bereitgestellt. Ein solcher Geflechtteil 26 wird in einer Röhrenform ausgebildet, indem besonders dünne Einzeldrähte mit einer elektrischen Leitfähigkeit verflochten werden. Des Weiteren wird der Geflechtteil 26 mit einer solchen Ausgestaltung und Größe ausgebildet, dass er einen gesamten Teil einer äußeren Umfangsfläche von einem Ende bis zum anderen Ende des Isolators 25 bedeckt. Nicht nur der Geflechtteil 26, sondern auch eine Metallfolie kann als Abschirmelement verwendet werden.

<Ummantelungselement 23>

In 2 und 3A und 3B wird das Ummantelungselement 23 durch Formen eines isolierenden Harzes (gerade, bevor es verwendet wird) in einer geraden, röhrenförmigen Ausgestaltung ausgebildet. Des Weiteren ist das Ummantelungselement 23 in einer Form gestaltet, deren Körper nicht geteilt ist (mit anderen Worten, es ist in der Form gestaltet, die keinen Schlitz aufweist (in der Form gestaltet, bei der es sich nicht um eine geteilte Röhre handelt)). Des Weiteren ist das Ummantelungselement 23 in einem Teilabschnitt so in einer elliptischen Form ausgebildet, dass es eine quer angeordnete Form der beiden elektrisch leitenden Pfade 22 erreicht (wenn die Anzahl der elektrisch leitenden Pfade 22 drei ist, ist das Ummantelungselement 23 in einem Teilabschnitt, der quer länger ist, in einer elliptischen Form gestaltet. Wenn die Anzahl der elektrisch leitenden Pfade eins ist, ist das Ummantelungselement 23 des Weiteren in einer Form gestaltet, die eine Kreisform im Querschnitt aufweist).

Ein solches Ummantelungselement 23 beinhaltet einen nachgiebigen Röhrenteil 27, der eine Nachgiebigkeit aufweist, und einen geraden Röhrenteil 28 als Teil, der den elektrisch leitenden Pfad 22 gerade anordnet (dieses Beispiel stellt lediglich ein Beispiel dar, und es kann zum Beispiel ein gesamter Teil des Ummantelungselements 23 mit dem nachgiebigen Röhrenteil 27 ausgebildet sein). Eine Mehrzahl von nachgiebigen Röhrenteilen 27 und eine Mehrzahl von geraden Röhrenteilen 28 sind in einer axialen Richtung der Röhre ausgebildet. Des Weiteren sind die nachgiebigen Röhrenteile 27 und die geraden Röhrenteile 28 abwechselnd angeordnet.

<Nachgiebiger Röhrenteil 27>

In 2 und 3A und 3B sind die nachgiebigen Röhrenteile 27 so angeordnet, dass sie eine Fahrzeugbefestigungsform (eine Form, an der der Kabelbaum befestigt wird. Eine Form eines im Folgenden beschriebenen Objekts 39, an dem der Kabelbaum befestigt wird) erreichen. Des Weiteren sind die nachgiebigen Röhrenteile 27 mit solchen Längen ausgebildet, dass sie die Fahrzeugbefestigungsform erreichen. Die Längen der nachgiebigen Röhrenteile 27 sind nicht festgelegt und jeweils in erforderlichen Längen so ausgebildet, dass sie die Fahrzeugbefestigungsformen erreichen. Die oben beschriebenen nachgiebigen Röhrenteile 27 sind so ausgebildet, dass sie abhängig von einem gepackten Zustand des Kabelbaums 9, während eines Transports des Kabelbaums 9 und während einer Anordnung eines Pfades zu dem Fahrzeug jeweils in gewünschten Winkeln gebogen sind. Im Besonderen können die nachgiebigen Röhrenteile 27 in geeigneter Weise so gebogen werden, dass sie eine Biegeform aufweisen, und in einen ursprünglichen geraden Zustand (einen Zustand während des Formen des Harzes) zurückgeführt werden. Die nachgiebigen Röhrenteile 27 der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform sind in Ausgestaltungen von Balgröhren ausgebildet, die vertiefte Balgteile und vorspringende Balgteile aufweisen (dies stellt lediglich ein Beispiel dar).

<Gerader Röhrenteil 28>

In 2 und 3A und 3B ist der gerade Röhrenteil 28 als Teil ausgebildet, der keine solche Nachgiebigkeit wie bei dem nachgiebigen Röhrenteil 27 aufweist. Des Weiteren ist der gerade Röhrenteil 28 auch als Teil ausgebildet, der in einem gepackten Zustand, während seines Transports und während einer Anordnung eines Pfades nicht gebogen wird (ein Teil, der nicht gebogen wird, bedeutet einen Teil, der nicht regelrecht mit einer Nachgiebigkeit ausgestattet ist). Der gerade Röhrenteil 28 ist in einer langen, geraden Röhrenform ausgebildet. Eine äußere Umfangsfläche eines solchen geraden Röhrenteils 28 ist in der Form gestaltet, die keine Unregelmäßigkeiten aufweist (dies stellt lediglich ein Beispiel dar).

Der gerade Röhrenteil 28 ist in einem steiferen Teil als der nachgiebige Röhrenteil 27 ausgebildet. Der gerade Röhrenteil 28 ist an einer solchen Position oder mit einer solchen Länge ausgebildet, dass er die Fahrzeugbefestigungsform erreicht. Der längste gerade Röhrenteil 28 der Mehrzahl von geraden Röhrenteilen ist bei der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform als Teil ausgebildet, der in dem Unterboden 11 des Fahrzeugs angeordnet ist.

<Merkmale des Ummantelungselements 23>

In 2 und 3A und 3B ist der längste gerade Röhrenteil 28, der in dem Unterboden 11 des Fahrzeugs angeordnet ist, mit einem Harz in einer solchen Weise ausgebildet, dass seine innere Fläche mit der äußeren Fläche (dem Geflechtteil 26) des elektrisch leitenden Pfades 22 ohne einen Zwischenraum „ohne Zwischenraum“ in Kontakt kommt (siehe 3A). Wenngleich er keiner besonderen Beschränkung unterliegt, ist der nachgiebige Röhrenteil 27 oder der kurze gerade Röhrenteil 28, die sich auf beiden Seiten des längsten geraden Röhrenteils 28 befinden, des Weiteren aus einem Harz in einer solchen Weise ausgebildet, dass seine innere Fläche mit den äußeren Flächen (den Geflechtteilen 26) der beiden elektrisch leitenden Pfade 22 mit einem „Mindestzwischenraum S, der so groß wie notwendig und so klein wie möglich ist“ in Kontakt kommt (siehe 3B). Da der längste gerade Röhrenteil 28 in einer solchen Weise bereitgestellt wird, dass die innere Fläche mit den äußeren Flächen der beiden elektrisch leitenden Pfade 22 ohne einen Zwischenraum „ohne Zwischenraum“ in Kontakt kommt, ist der Teil als massiver Teil ausgebildet, wenn der Teil dieses Bereichs als Kabelbaum 9 betrachtet wird. Mit anderen Worten, der Teil des Kabelbaums 9 ist als Teil, der eine hohe Steifigkeit aufweist, oder als Teil ausgebildet, der kaum zu biegen ist (ein Teil, der so hergestellt wird, dass er kaum zu biegen ist). Wenn der Teil, der in dem Unterboden 11 des Fahrzeugs angeordnet ist, die hohe Steifigkeit aufweist, versteht es sich, dass eine Verarbeitungsfähigkeit bei der Anordnung in diesem Teil verbessert wird. Der oben beschriebene „Mindestzwischenraum S, der so groß wie notwendig und so klein wie möglich ist“ bedeutet einen solchen Zwischenraum, dass ein Biegen für einen Raum, der zum Biegen erforderlich ist, oder ein kleiner Raum sichergestellt wird, um eine geringfügige zusätzliche Länge zum Beispiel bei dem elektrisch leitenden Pfad 22 zum Biegen bereitzustellen. Bei der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform sind Teile eines vorgegebenen Bereichs des Kabelbaums 9 (Teile, die den beiden Seiten des längsten geraden Röhrenteils 28 entsprechen) zu Teilen ausgebildet, die leicht zu biegen sind.

Bei der vorliegenden beispielhaften Ausführungsform entspricht der kurze gerade Röhrenteil 28 einem „Teil, der keinen Zwischenraum in einem Bereich entlang einer Umfangsrichtung aufweist“. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht beschränkt, und der kurze gerade Röhrenteil 28 kann „einem Teil, der im Wesentlichen keinen Zwischenraum aufweist“ entsprechen. „Der im Wesentlichen keinen Zwischenraum aufweist“ bedeutet das oben beschriebene „ohne Zwischenraum“. „Im Wesentlichen“ wird gewagterweise hinzugefügt, um unten beschriebene Fälle zuzulassen, zum Beispiel dass ein unerwarteter Zwischenraum in einem Teil einer Umfangsrichtung ausgebildet wird oder ein Zwischenraum unvermeidlich angesichts des Aufbaus erzeugt wird, „Mit einem Zwischenraum“ bedeutet den oben beschriebenen „Mindestzwischenraum S, der so groß wie notwendig und so klein wie möglich ist“.

<Fertigung des Kabelbaums 9 und zur Fertigung verwendete Fertigungsvorrichtung 29>

Bei der Gestaltung und dem Aufbau, die oben beschrieben worden sind, wird beim Fertigen des Kabelbaums 9 der Kabelbaum-Hauptkörper 21 mithilfe des Fertigungsverfahrens der vorliegenden Erfindung gefertigt. Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf 4 die Fertigung des Kabelbaum-Hauptkörpers 21 beschrieben, und anschließend wird die Fertigung eines gesamten Teils im Folgenden beschrieben.

In 4 kennzeichnet das Bezugszeichen 29 eine Fertigungsvorrichtung. Bei der Fertigungsvorrichtung 29 handelt es sich um eine Vorrichtung, die ein extrudiertes Harzmaterial 30 extrudiert, das nach einem Formen zu dem Ummantelungselement 23 wird (siehe 2 und 3A und 3B), und die die beiden elektrisch leitenden Pfade 22 zusammen mit der Extrusion einem inneren Raum des extrudierten Harzmaterials 30 zuführt. Des Weiteren wird in einem im Folgenden beschriebenen Formwerkzeug 38 der Fertigungsvorrichtung 29 eine äußere Fläche des extrudierten Harzmaterials 30 zu einer äußeren Ausgestaltung des Ummantelungselements 23 ausgebildet, und eine innere Fläche des extrudierten Harzmaterials 30 befindet sich an einer solchen Position, dass sie die äußere Fläche des elektrisch leitenden Pfades 22 erreicht (siehe 3A und 3B. Eine innere Fläche des extrudierten Harzmaterials befindet sich an einer solchen Position, an der „kein Zwischenraum“ oder ein „Mindestzwischenraum S, der so groß wie notwendig und so klein wie möglich ist“ ausgebildet ist). Die oben beschriebene Fertigungsvorrichtung 29 beinhaltet eine Harzextrusionsmaschine 31, eine Maschine 32 zum Zuführen eines elektrisch leitenden Pfades, die auf einer vorgelagerten Seite der Harzextrusionsmaschine 31 angeordnet ist, ein Formungsteil 33, der auf einer nachgelagerten Seite der Harzextrusionsmaschine 31 angeordnet ist, und einen Kühlungsteil, der in der Zeichnung nicht dargestellt wird, der auf einer nachgelagerten Seite des Formungsteils 33 angeordnet ist.

Die Harzextrusionsmaschine 31 beinhaltet einen Trichter als Teil zum Zuführen eines Harzmaterials, der in der Zeichnung nicht dargestellt wird, einen Extrusionsmaschinen-Hauptkörper 34, mit dem der Trichter zusammenhängt, und ein Formwerkzeug 35, das von einem Endteil des Extrusionsmaschinen-Hauptkörpers 34 vorspringt. Die Harzformungsmaschine 31 ist so ausgebildet, dass sie das extrudierte Harzmaterial 30 aus dem Formwerkzeug 35 in einer Röhrenform mit einem elliptischen Querschnitt in Richtung des Formungsteils 33 extrudiert. Die Maschine 32 zum Zuführen eines elektrisch leitenden Pfades ist mit einem Zuführmaschinen-Hauptkörper 36 ausgestattet, der die beiden elektrisch leitenden Pfade 22 zuführt, die quer zu der Harzextrusionsmaschine 31 angeordnet sind. Der Zuführmaschinen-Hauptkörper 36 ist so ausgebildet, dass er die beiden elektrisch leitenden Pfade 22 dem inneren Raum des extrudierten Harzmaterials 30 zuführt. Der Formungsteil 33 ist dazu ausgebildet, ein Harz von einem Einlass zu einem Auslass gerade zu formen. Des Weiteren weist der Formungsteil 33 ein Paar Aufbauformungsteile 37 auf. Das eine Paar Aufbauformungsteile 37 ist so ausgebildet, dass es das extrudierte Harzmaterial 30 mit einer vorgegebenen Ausgestaltung formt. Im Besonderen ist das eine Paar Aufbauformungsteile 37 so ausgebildet, dass das extrudierte Harzmaterial 30, das von dem Extrusionsmaschinen-Hauptkörper 34 extrudiert wird und in dem die beiden elektrisch leitenden Pfade 22 quer in dem inneren Raum angeordnet sind, durch eine Mehrzahl von blockförmigen Formwerkzeugen 38 mit einer vorgegebenen Ausgestaltung ausgebildet werden kann. Das eine Paar Aufbauformungsteile 37 weist jeweils zwei Rollen, einen auf die beiden Rollen gewickelten Endlosriemen, die Mehrzahl von Formwerkzeugen 38, die auf dem Endlosriemen bereitgestellt wird, und einen Ansaugmechanismus (oder einen Luftgebläsemechanismus) auf, der die äußere Fläche des extrudierten Harzmaterials 30 in Hohlräume der Formwerkzeuge 38 zieht. Das eine Paar Aufbauformungsteile 37 ist so ausgebildet, dass sich die innere Fläche des extrudierten Harzmaterials 30 an einer solchen Position befinden kann, dass sie die äußere Fläche des elektrisch leitenden Pfades 22 (einer Position, an der „kein Zwischenraum“ oder ein „Mindestzwischenraum S, der so groß wie notwendig und so klein wie möglich ist“ ausgebildet ist) in Übereinstimmung mit einem Betrieb des in der Zeichnung nicht dargestellten Ansaugmechanismus erreicht. Der oben beschriebene Aufbau der Fertigungsvorrichtung 29 stellt lediglich ein Beispiel dar.

In 2 wird der Kabelbaum 9 durch Befestigen der Klemmen C oder der Gummidichtungsringe, Manschetten oder dergleichen an vorgegebenen Positionen an der äußeren Fläche des Ummantelungselements 23 gefertigt. Des Weiteren wird der Kabelbaum 9 durch Ausstatten der Anschlussteile des elektrisch leitenden Pfades 22 mit den abgeschirmten Verbindern 14 gefertigt.

<Anordnung des Pfades des Kabelbaums 9>

Nachdem der Kabelbaum 9 wie oben beschrieben gefertigt worden ist, wird der Kabelbaum durch Knicken der vorgegebenen nachgiebigen Röhrenteile 27 gebogen. Auf diese Weise wird der Kabelbaum 9 vollständig gepackt. Der gepackte Kabelbaum 9 ist kompakt und wird in einem solchen kompakten Zustand zu einer Fahrzeugbefestigungsstelle transportiert.

An der Fahrzeugbefestigungsstelle wird der Kabelbaum 9 zuerst an dem Objekt 39 (einem Aufbaukörper) des Fahrzeugs, an dem der Kabelbaum befestigt wird, von dem langen Teil aus befestigt, der dem Unterboden 11 des Fahrzeugs entspricht (dem Teil, der den oben beschriebenen längsten geraden Röhrenteil 28 aufweist). Da bei dem Kabelbaum 9 der längste gerade Röhrenteil 28 des Ummantelungselements 23 in dem längsten Teil angeordnet ist, der dem Unterboden 11 des Fahrzeugs entspricht, wird der Kabelbaum 9 in einem Zustand befestigt, in dem das Biegen unterbunden wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der Kabelbaum 9 mit einer guten Verarbeitungsfähigkeit befestigt. Nachdem der lange Teil, der dem Unterboden 11 des Fahrzeugs entspricht, durch die Klemme C oder dergleichen befestigt worden ist, während die Teile der nachgiebigen Röhrenteile 27 in dem Ummantelungselement 23 gebogen sind, werden verbleibende Teile befestigt. Nachdem eine Reihe von Vorgängen im Zusammenhang mit der Befestigung beendet worden ist, ist der Kabelbaum 9 in einem gewünschten Pfad angeordnet.

<Vorteile der vorliegenden Erfindung>

Wie oben unter Bezugnahme auf 1A bis 4 beschrieben, ist bei dem Kabelbaum 9 der vorliegenden Erfindung das Ummantelungselement 23 in einer solchen Form gestaltet, dass es in einen Teil in einem Zustand, in dem die innere Fläche mit der äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades mit einem Zwischenraum entlang einer Umfangsrichtung in Kontakt kommt (einen Teil, bei dem ein „Mindestzwischenraum S, der so groß wie notwendig und so klein wie möglich ist“ erzeugt wird), und einen Teil in einem Zustand, in dem die innere Fläche mit der äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades 22 im Wesentlichen ohne einen Zwischenraum in Kontakt kommt (einen Teil „ohne Zwischenraum“) unterteilt ist. Dementsprechend kann in dem Teil, der mit dem Zwischenraum ausgestattet ist, eine Biegefunktion des Kabelbaums 9 wirksam sichergestellt werden. Demgegenüber kann in dem Teil, der mit der äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades im Wesentlichen ohne den Zwischenraum in Kontakt kommt, eine Miniaturisierung erreicht werden, kann ein Gewicht verringert werden und können Kosten wirksam gesenkt werden, da der Kabelbaum 9 kompakt ist. Darüber hinaus kann in dem Teil, der mit der äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades im Wesentlichen ohne den Zwischenraum in Kontakt kommt, eine Erschütterung des elektrisch leitenden Pfades 22 in dem Ummantelungselement 23 wirksam so unterbunden werden, dass die Beschädigung des elektrisch leitenden Pfades verhindert wird.

Des Weiteren steht das Fertigungsverfahren der vorliegenden Erfindung mit einem Fertigungsverfahren in Zusammenhang, in dem das extrudierte Harzmaterial 30 extrudiert wird und die beiden elektrisch leitenden Pfade zusammen mit der Extrusion dem inneren Raum des extrudierten Harzmaterials 30 zugeführt wird. Des Weiteren wird gemäß dem Fertigungsverfahren in dem Formwerkzeug 38 die äußere Fläche des extrudierten Harzmaterials 30 zu der äußeren Ausgestaltung des Ummantelungselements 23 ausgebildet, und es wird zugelassen, dass die inneren Fläche des extrudierten Harzmaterials 30 eine Position erreicht, die der äußeren Fläche des elektrisch leitenden Pfades 22 entspricht. Dementsprechend brauchen die elektrisch leitenden Pfade anschließend nicht eingesetzt zu werden, wie in dem gewöhnlichen Beispiel. Auf diese Weise kann ein Innerer Mindestraum ausreichend sichergestellt werden, der so groß wie notwendig und so klein wie möglich ist. Infolgedessen kann das Ummantelungselement 23, das die beiden elektrisch leitenden Pfade 22 in sich aufnimmt und schützt, kompakt gestaltet werden. Wenn das Fertigungsverfahren der vorliegenden Erfindung angewendet wird, kann das Ummantelungselement 23 daher miniaturisiert werden, kann das Gewicht verringert werden, können die Kosten gesenkt werden und kann ein Betrieb wirksam vereinfacht werden. Des Weiteren kann die Erschütterung der beiden elektrisch leitenden Pfade 22 in dem Ummantelungselement 23 ebenfalls wirksam so unterbunden werden, dass die Beschädigung der elektrisch leitenden Pfade verhindert wird.

Es versteht sich, dass die vorliegende Erfindung auf verschiedene Weise innerhalb eines Umfangs verändert und verkörpert werden kann, der den Kern der vorliegenden Erfindung nicht verändert.

Bezugszeichenliste

1
Hybridkraftfahrzeug,
2
Verbrennungsmotor,
3
Motoreinheit,
4
Wechselrichtereinheit,
5
Batterie,
6
Motorraum,
7
hinterer Teil des Kraftfahrzeugs,
8,9
Kabelbaum,
10
Zwischenteil,
11
Unterboden des Fahrzeugs,
12
Anschlussblock,
13
Kabelbaumanschluss,
14
abgeschirmter Verbinder,
15
Kabelbaum,
16
Niederspannungsbatterie,
17
vorderer Teil des Kraftfahrzeugs,
18
Hilfsvorrichtung,
19
Kabelbaum-Hauptkörper,
20
Verbinder,
21
Kabelbaum-Hauptkörper,
22
elektrisch leitender Pfad,
23
Ummantelungselement (Harzformkörper),
24
Leiter,
25
Isolator,
26
Geflechtteil,
27
nachgiebiger Röhrenteil,
28
gerader Röhrenteil,
29
Fertigungsvorrichtung,
30
extrudiertes Harzmaterial,
31
Harzextrusionsmaschine,
32
Maschine zum Zuführen eines elektrisch leitenden Pfades,
33
Formungsteil,
34
Extrusionsmaschinen-Hauptkörper,
37
Aufbauformungsteil,
38
Formwerkzeug,
39
Objekt, an dem der Kabelbaum befestigt wird

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 201493799 A [0003]