Title:
Anzeigevorrichtung und Innenelementeinheit
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine an einer Instrumententafel angebrachte Anzeigevorrichtung umfasst: eine Projektionsfläche, die an einer Oberfläche an einer Fahrzeuginnenseite eines Innenelements ausgebildet ist, das an der Fahrzeuginnenseite eines Fahrzeugs und an einer Vorderseite in einer Fahrzeuglängsrichtung vorgesehen ist, wobei sich die Innenelement entlang einer Fahrzeugbreitenrichtung erstreckt; einen Projektor mit einer Projektionseinheit, die konfiguriert ist, um ein Bild zu projizieren; und eine Halteeinheit, die konfiguriert ist, um den Projektor durch das Innenelement in einer Positionsbeziehung zu halten, in der sich zumindest ein Teil der Projektionseinheit auf der Projektionsflächenseite des Innenelements befindet und das Bild von der Projektionseinheit auf die Projektionsfläche projiziert wird. embedded image




Inventors:
Miyasaka, Hideki (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Application Number:
DE102017219680A
Publication Date:
05/09/2018
Filing Date:
11/06/2017
Assignee:
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2016217106A2016-12-22
JP2008009654A2008-01-17
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
Anzeigevorrichtung, umfassend:
eine Projektionsfläche, die auf einer Fläche an einer Fahrzeuginnenseite eines Innenelements ausgebildet ist, das an der Fahrzeuginnenseite eines Fahrzeugs und an einer Vorderseite in einer Fahrzeuglängsrichtung vorgesehen ist, wobei sich das Innenelement entlang einer Fahrzeugbreitenrichtung erstreckt, die sich mit der Fahrzeuglängsrichtung schneidet;
einen Projektor mit einer Projektionseinheit, die konfiguriert ist, um ein Bild zu projizieren; und
eine Halteeinheit, die konfiguriert ist, um den Projektor durch das Innenelement in einer Positionsbeziehung zu halten, oder ein strukturelles Element, um das Innenelement auf der Fahrzeuginnenseite auf einer Seite gegenüber der Projektionsfläche in einer Positionsbeziehung zu halten, in der sich zumindest ein Teil der Projektionseinheit auf der Projektionsflächenseite des Innenelements befindet und das Bild von der Projektionseinheit auf die Projektionsfläche projiziert wird.

Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Projektionseinheit eine Reflexionseinheit umfasst, die konfiguriert ist, um Projektionslicht, das das Bild auf der Projektionsfläche darstellt, zu reflektieren.

Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Reflexionseinheit einen Vergrößerungsspiegel umfasst, der konfiguriert ist, um das durch das Projektionslicht dargestellte Bild zu vergrößern und zu reflektieren.

Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Reflexionseinheit einen Freiformflächenspiegel umfasst, der konfiguriert ist, um eine Verzerrung des durch das Projektionslicht dargestellten Bildes zu korrigieren und das Bild zu reflektieren.

Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei
das Innenelement eine Blendeneinheit umfasst, die auf der Projektionsflächenseite des Innenelements angeordnet ist, wobei die Blendeneinheit eine Öffnung an der Projektionsflächenseite umfasst, und
der Projektor so konfiguriert ist, dass er in einer in der Blendeneinheit vorgesehenen Messvorrichtung eingebaut ist.

Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei
die Projektionsfläche auf einer Seite gegenüber einer Fahrerseite des Fahrzeugs bezogen auf die Mitte des Innenelements in der Fahrzeugbreitenrichtung vorgesehen ist, und
der Projektor das Bild, das Totwinkelinformationen auf der Beifahrerseite enthält, wenn es von der Fahrerseite aus betrachtet wird, auf die Projektionsfläche projiziert.

Innenelementeinheit, umfassend:
ein Innenelement, das an einer Fahrzeuginnenseite eines Fahrzeugs und an einer Vorderseite in einer Fahrzeuglängsrichtung vorgesehen ist, wobei sich das Innenelement entlang einer Fahrzeugbreitenrichtung erstreckt, die die Fahrzeuglängsrichtung schneidet;
eine Projektionsfläche, die an einer Fläche an der Fahrzeuginnenseite des Innenelements vorgesehen ist;
einen Projektor mit einer Projektionseinheit, die konfiguriert ist, um ein Bild zu projizieren; und
eine Halteeinheit, die konfiguriert ist, um den Projektor durch das Innenelement in einer Positionsbeziehung zu halten, in der sich zumindest ein Teil der Projektionseinheit auf der Projektionsflächenseite des Innenelements befindet und das Bild von der Projektionseinheit auf die Projektionsfläche projiziert wird.

Description:
Querverweis auf verwandte Anmeldung(en)

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der am 7. November 2016 in Japan eingereichten japanischen Patentanmeldung Nr. 2016-217106, deren gesamter Inhalt hierin durch Bezugnahme aufgenommen ist.

Hintergrund der ErfindungGegenstand der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung und eine Innenelementeinheit.

Beschreibung des Stands der Technik

Als eine bekannte Anzeigevorrichtung, die in einem Fahrzeug verwendet wird, offenbart beispielsweise die offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 2008-9654 eine in einem Fahrzeug verwendete Anzeigevorrichtung, die ein Bild um ein eigenes Fahrzeug aufnimmt und ein Bild mit einem toten Winkel von der Innenseite des Fahrzeugs von einem Projektor in das Innere des Fahrzeugs projiziert.

Die in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 2008-9654 beschriebene und in einem Fahrzeug verwendete Anzeigevorrichtung, die zuvor beschrieben wurde, ist in Bezug auf beispielsweise eine Bildprojektion auf ein Innenelement eines Fahrzeugs verbesserungsfähig.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung wurde unter den obigen Umständen konzipiert, und es ist eine Aufgabe derselben eine Anzeigevorrichtung, die in geeigneter Weise ein Bild auf ein Innenelement eines Fahrzeugs projizieren kann, und eine Innenelementeinheit bereitzustellen.

Zur Lösung des obigen Problems und zur Erzielung der Aufgabe umfasst eine Anzeigevorrichtung gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Projektionsfläche, die auf einer Fläche an einer Fahrzeuginnenseite eines Innenelements ausgebildet ist, das an der Fahrzeuginnenseite des Fahrzeugs und an einer Vorderseite in einer Fahrzeuglängsrichtung vorgesehen ist, wobei sich das Innenelement entlang einer Fahrzeugbreitenrichtung erstreckt, die sich mit der Fahrzeuglängsrichtung schneidet; einen Projektor mit einer Projektionseinheit, die konfiguriert ist, um ein Bild zu projizieren; und eine Halteeinheit, die konfiguriert ist, um den Projektor durch das Innenelement in einer Positionsbeziehung zu halten, oder ein strukturelles Element, um das Innenelement auf der Fahrzeuginnenseite auf eine Seite gegenüber der Projektionsfläche in einer Positionsbeziehung zu halten, in der sich zumindest ein Teil der Projektionseinheit auf der Projektionsflächenseite des Innenelements befindet und das Bild von der Projektionseinheit auf die Projektionsfläche projiziert wird.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung weist in der Anzeigevorrichtung vorzugsweise die Projektionseinheit eine Reflexionseinheit auf, die konfiguriert ist, um Projektionslicht, das das Bild auf der Projektionsfläche darstellt, zu reflektieren.

Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst in der Anzeigevorrichtung vorzugsweise die Reflexionseinheit einen Vergrößerungsspiegel, der konfiguriert ist, um das durch das Projektionslicht dargestellte Bild zu vergrößern und zu reflektieren.

Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst in der Anzeigevorrichtung vorzugsweise die Reflexionseinheit einen Freiformflächenspiegel, der konfiguriert ist, um eine Verzerrung des durch das Projektionslicht dargestellten Bildes zu korrigieren und das Bild zu reflektieren.

Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst in der Anzeigevorrichtung vorzugsweise das Innenelement eine Blendeneinheit, die auf der Projektionsflächenseite des Innenelements angeordnet ist, wobei die Blendeneinheit eine Öffnung an der Projektionsflächenseite aufweist, und der Projektor derart konfiguriert ist, dass er in eine in der Blendeneinheit vorgesehene Messvorrichtung eingebaut ist.

Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist in der Anzeigevorrichtung die Projektionsfläche vorzugsweise auf einer Seite gegenüber einer Fahrerseite des Fahrzeugs bezogen auf die Mitte des Innenelements in der Fahrzeugbreitenrichtung vorgesehen, und projiziert der Projektor das Bild, das Totwinkelinformationen auf der Beifahrerseite enthält, wenn es von der Fahrerseits aus betrachtet wird, auf die Projektionsfläche. Zur Lösung der Aufgabe umfasst eine Innenelementeinheit gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Innenelement, das an einer Fahrzeuginnenseite eines Fahrzeugs und an einer Vorderseite in einer Fahrzeuglängsrichtung vorgesehen ist, wobei sich das Innenelement entlang einer Fahrzeugbreitenrichtung erstreckt, die die Fahrzeuglängsrichtung schneidet; eine Projektionsfläche, die an einer Fläche an der Fahrzeuginnenseite des Innenelements vorgesehen ist; einen Projektor mit einer Projektionseinheit, die konfiguriert ist, um ein Bild zu projizieren; und eine Halteeinheit, die konfiguriert ist, um den Projektor durch das Innenelement in einer Positionsbeziehung zu halten, in der sich zumindest ein Teil der Projektionseinheit auf der Projektionsflächenseite des Innenelements befindet und das Bild von der Projektionseinheit auf die Projektionsfläche projiziert wird.

Die obigen und weitere Aufgaben, Merkmale, Vorteile sowie die technische und industrielle Bedeutung dieser Erfindung werden durch Lesen der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen noch besser verstanden.

Figurenliste

  • 1 zeigt ein schematisches Teildiagramm, das einen schematischen Aufbau einer Anzeigevorrichtung und eine IP-Einheit gemäß einer ersten Ausführungsform darstellt;
  • 2 zeigt eine schematische Querschnittsansicht, die eine schematische Konfiguration der Anzeigevorrichtung und der IP-Einheit gemäß der ersten Ausführungsform darstellt; und
  • 3 zeigt eine schematische Querschnittsansicht, die eine schematische Konfiguration einer Anzeigevorrichtung und einer IP-Einheit gemäß einer zweiten Ausführungsform darstellt.

Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Im Nachfolgenden werden die Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung auf der Grundlage der Zeichnungen im Detail beschrieben. Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsformen beschränkt. Darüber hinaus umfassen die Bestandteile in den folgenden Ausführungsformen solche, die leicht durch einen Fachmann ersetzt werden können, oder solche, die im Wesentlichen gleich sind.

Erste Ausführungsform

Eine in 1 und 2 dargestellte Anzeigevorrichtung 1 der Ausführungsform wird in einer Instrumententafeleinheit (im Nachfolgenden als „IP“ abgekürzt) 100 als eine Innenelementeinheit eines Fahrzeugs V verwendet und zeigt verschiedene Bilder an. In der nachfolgenden Beschreibung entspricht in dem Fahrzeug V, in dem die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 verwendet werden, die „Vorwärts-Rückwärts-Richtung X eines Fahrzeugs“ typischerweise der Gesamtlängenrichtung des Fahrzeugs V und ferner einer Richtung entlang der geraden Vorwärts-Rückwärts-Richtung des Fahrzeugs V. Die „Fahrzeugbreitenrichtung Y“ entspricht typischerweise der Gesamtbreitenrichtung des Fahrzeugs V und der Lateralrichtung des Fahrzeugs V. Die „Fahrzeughöhenrichtung Z“ entspricht typischerweise der Höhenrichtung des Fahrzeugs V. Die Vorwärts-Rückwärts-Richtung X des Fahrzeugs bzw. die Fahrzeuglängsrichtung ist eine erste Richtung, die Fahrzeugbreitenrichtung Y ist eine zweite Richtung und die Fahrzeughöhenrichtung Z ist eine dritte Richtung, die zueinander orthogonal sind. Die Fahrzeuglängsrichtung X und die Fahrzeugbreitenrichtung Y verlaufen in einem Zustand, in dem das Fahrzeug V auf einer Horizontalebene angeordnet ist, entlang der Horizontalrichtung, und die Fahrzeughöhenrichtung Z verläuft entlang der Vertikalrichtung. Darüber hinaus werden in der nachfolgenden Beschreibung eine Seite, in die das Fahrzeug V vorwärts fährt, als „vordere“ und eine Seite, In die das Fahrzeug V rückwärts fährt, als „hintere“ in der Fahrzeuglängsrichtung X bezeichnet. In der Fahrzeugbreitenrichtung Y wird die linke Seite, die der Vorderseite in der Fahrzeuglängsrichtung X zugewandt ist, als „links“ bezeichnet, und die rechte Seite, die der Vorderseite in der Fahrzeuglängsrichtung X zugewandt ist, als „rechts“ bezeichnet. In der vertikalen Höhenrichtung Z wird die Seite, die in der Vertikalrichtung nach oben zeigt, als „nach oben“ bezeichnet, und die Seite, die in der Vertikalrichtung nach unten zeigt, als „nach unten“ bezeichnet. Es wird angenommen, dass die in der nachfolgenden Beschreibung verwendeten Richtungen Richtungen in einem Zustand angeben, indem die Einheiten, sofern nicht anders angegeben, zusammengebaut sind.

Die IP-Einheit 100 umfasst eine Instrumententafel (im Nachfolgenden als„IP“ abgekürzt) 101 und die Anzeigevorrichtung 1, die verschiedene Bilder auf eine Projektionsfläche 2, die an der IP 101 vorgesehen ist, projiziert und auf dieser anzeigt. Die IP-Einheit 100 ist eine Einheit mit einer Anzeigevorrichtung, die eine entsprechende Bildprojektion auf der IP 101 erreicht. Die IP 101 ist ein Element, die auf einer Fahrzeuginnenseite IN, an der ein Fahrersitz und dergleichen in dem Fahrzeug V vorgesehen sind, und auf der Vorderseite in der Fahrzeuglängsrichtung X ausgebildet ist, wobei sich das Element in der Fahrzeugbreitenrichtung Y erstreckt, die sich mit der Fahrzeuglängsrichtung X schneidet. Die IP 101 erstreckt sich von dem rechten Ende zu dem linken Ende entlang der Fahrzeugbreitenrichtung Y auf der Fahrzeuginnenseite IN. Die IP 101 ist zum Einen ein Innenelement, das in einem Raumabschnitt auf der Fahrzeuginnenseite IN vorgesehen ist, der auf der Fahrzeuginnenseite IN freigelegt ist, und zum Anderen ein Unterteilungselement, das einen Aufnahmeraumabschnitt SP, der verschiedene Komponenten dazwischen aufnimmt, an der Vorderseite in der Fahrzeuglängsrichtung X einer Karosserie des Fahrzeugs V mit einer Wandfläche unterteilt. Bespiele der in dem Aufnahmeraumabschnitt SP aufgenommenen Komponenten umfassen Strukturen, wie beispielsweise eine Verstärkung, die auf einem Körper, beispielsweise ein Lenkrad ST, das an einer Position gegenüber der Fahrerseite auf der Fahrzeuginnenseite IN zur Bedienung durch einen Fahrer vorgesehen ist, hält, eine Klimaanlagenleitung, in deren Inneren, das eine Hohlform aufweist, Luft zirkuliert wird, verschiedene Kabelbäume und elektronische Komponenten. Der Aufbau der Anzeigevorrichtung 1, die in der IP-Einheit 100 verwendet wird, wird im Nachfolgenden detailliert mit Bezug auf 1 und 2 beschrieben. Die Darstellung der inneren Struktur der IP 101 wird in 2 weggelassen (das Gleiche trifft auf 3, die im Nachfolgenden beschrieben wird, zu).

Insbesondere umfasst die Anzeigevorrichtung 1 die Projektionsfläche 2, einen Projektor 3, eine Halteeinheit 4 und eine Steuerung 5.

Die Projektionsfläche 2 ist ein Bildschirm, der auf einer oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a der IP 101 vorgesehen ist. Die oberflächenmontierte Projektionsfläche 101a ist mit einer Fläche auf der Fahrzeuginnenseite IN der IP 101, die in dem Fahrzeug V vorgesehen ist, und ferner einer Fläche an der innersten Fahrzeuginnenseite IN der IP 101 ausgebildet. Die oberflächenmontierte Projektionsfläche 101a bildet eine Innenfläche der IP 101. Die Projektionsfläche 2 ist ein Bereich, in dem in der oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a das Projektionslicht, das ein Bild darstellt, von dem Projektor 3 projiziert wird, und wird an einer beliebigen Stelle angeordnet. Hierin wird die Projektionsfläche 2 auf einer Seite gegenüber der Fahrerseite des Fahrzeugs V bezogen auf eine Mitte C der IP 101 in der Fahrzeugbreitenrichtung Y, mit anderen Worten einer Seite gegenüber einer Seite, an der das Lenkrad ST vorgesehen ist, angeordnet. Die Projektionsfläche 2 der Ausführungsform ist in einer im Wesentlichen rechteckigen Form auf der linken Seite der IP 101 in der Fahrzeugbreitenrichtung Y vorgesehen. Darüber hinaus ist die Projektionsfläche 2 der Ausführungsform an einer sichtbaren Position von einem Augenpunkt EP, der im Vorhinein festgelegt wird, typischerweise auf der oberen Seite in der Fahrzeughöhenrichtung Z (der Vertikalrichtung) und auf der Rückseite in der Fahrzeuglängsrichtung X auf der IP 101 angeordnet. Hierin wird im Vorhinein angenommen, dass der Augenpunkt EP typischerweise innerhalb des sogenannten Augenbereichs in dem Fahrzeug V, in dem die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 verwendet werden, angeordnet ist. Hierin ist der Augenbereich „ein Augenbereich des Fahrers eines Kraftfahrzeugs“ und entspricht einem Bereich, in dem sich der im Vorhinein gemäß dem Fahrzeug festgelegte Augenpunkt des Fahrers befindet. Der Augenbereich ist typischerweise die statistische Darstellung der Verteilung des Sitzes des Auges des Fahrers in dem Fahrzeug V und entspricht beispielsweise einem Bereich, der die Position der Augen des Fahrers mit einer vorbestimmten Häufigkeit (beispielsweise 95 %) aufweist, wenn sich der Fahrer in dem Fahrersitz befindet. Die oberflächenmontierte Projektionsfläche 101a, die die Projektionsfläche 2 der Ausführungsform aufweist, ist typischerweise als eine Fläche ausgebildet, die kein Licht überträgt. Die Projektionsfläche 2 bildet beispielsweise einen Diffusions- oder Reflexionsbildschirm auf der oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a. Fällt Projektionslicht, das ein Bild darstellt, von dem Projektor 3 auf die Projektionsfläche 2, reflektiert die Projektionsfläche 2 das Projektionslicht in Richtung des Augenpunkts EP und bewirkt, dass der Fahrer und dergleichen das durch das Projektionslicht dargestellte Bild visuell erkennen kann. Beispielsweise wird eine Oberflächenbehandlung, wie beispielsweise eine Mikrobearbeitung, eine Oberflächenbeschichtung oder das Aufbringen einer Harzfolie auf die Projektionsfläche 2 durchgeführt, um das Projektionslicht, das das Bild darstellt und von dem Projektor 3 projiziert wird, auf der oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a einwandfrei und spiegelähnlich zu reflektieren. Hierin wird angenommen, dass der Augenpunkt EP sich auf den Fahrer des Fahrzeugs V bezieht, wobei jedoch diese nicht auf den Fahrer beschränkt ist und sich auch auf einen anderen Insassen des Fahrzeugs V beziehen kann.

Der Projektor 3 projiziert ein Bild, genauer gesagt projiziert Projektionslicht, das ein Bild darstellt, auf die Projektionsfläche 2 und zeigt das Bild des Projektionslichts auf der Projektionsfläche 2 an. Der Projektor 3 umfasst ein Gehäuse 31, eine Haupteinheit 32 und eine Reflexionseinheit 33. Vorzugsweise verwendet der Projektor 3 typischerweise einen sogenannten Kurzstreckenprojektor, der so nahe wie möglich an der oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a, die mit der Projektionsfläche 2 ausgestattet ist, angeordnet ist und eine Nahbereichsprojektion auf der Projektionsfläche 2 erzielt. Der Projektor 3 der Ausführungsform ist derart ausgebildet, dass die Reflexionseinheit 33 einen mittleren Spiegel 33a als einen ersten Spiegel und einen letzten Spiegel 33b als einen zweiten Spiegel aufweist. Der Projektor 3 erzielt einen kurzen Brennpunkt, indem ein gefaltetes optisches Projektionssystem mit zwei Reflexionssystemen des mittleren Spiegels 33a und des letzten Spiegels 33b, die die Reflexionseinheit 33 bilden, und ein Linsensystem, wie beispielsweise eine Projektionslinse, die die Haupteinheit 32 bildet, ausgebildet wird.

Das Gehäuse 31 weist eine hohle Kastenform auf und nimmt die Haupteinheit 32 und die Reflexionseinheit 33 in einem Innenraumabschnitt davon auf. Eine Öffnung 31a, die als ein optischer Pfad des Projektionslichts dient, das auf die Projektionsfläche 2 projiziert wird, ist in dem Gehäuse 31 ausgebildet. Hierin ist die Öffnung 31a in einer Fläche des Gehäuses 31 auf der Rückseite in der Fahrzeuglängsrichtung X ausgebildet.

Die Haupteinheit 32 ist ein Projektorkörper, der das Projektionslicht, das ein Bild darstellt, emittiert und ist mit einer Lichtquelle, wie einem LED-Element, einem Anzeigefeld, wie einer Mikroanzeige, die ein Originalbild des projizierten Bildes bildet, und einem Linsensystem, wie einer Projektionslinse (Projektionslinse oder Bildgebungslinse) ausgebildet. Die Haupteinheit 32 ist in dem Gehäuse 31 untergebracht und emittiert Projektionslicht, das ein Bild darstellt, in Richtung der Öffnung 31a auf der oberen Seite in der Fahrzeughöhenrichtung Z.

Die Reflexionseinheit 33 bildet das Reflexionssystem, das das Projektionslicht, das ein Bild darstellt und von der Haupteinheit 32 emittiert wird, in Richtung der Projektionsfläche 2 reflektiert, und ist hierin mit dem mittleren Spiegel 33a und dem letzten Spiegel 33b, wie zuvor beschrieben, ausgebildet. Der mittlere Spiegel 33a ist ein gefalteter mittlerer Spiegel, der das Projektionslicht, das ein Bild darstellt und von der Haupteinheit 32 emittiert wird, in Richtung des letzten Spiegels 33b total reflektiert. Der letzte Spiegel 33b ist der letzte Reflexionsspiegel, der das Projektionslicht von dem mittleren Spiegel 33a, d.h. das Projektionslicht, das das Bild darstellt, das von der Haupteinheit 32 emittiert und durch den mittleren Spiegel 33a total reflektiert wird, in Richtung der Projektionsfläche 2 total reflektiert. Der letzte Spiegel 33b dieser Ausführungsform ist ein Vergrößerungsspiegel, der das durch das Projektionslicht dargestellte Bild vergrößert und reflektiert, und ist darüber hinaus auch ein Freiformflächenspiegel, der die Verzerrung des durch das Projektionslicht dargestellten Bildes korrigiert und das Bild reflektiert. Der letzte Spiegel 33b, der als der Vergrößerungsspiegel dient, ist als ein konkaver oder konvexer Spiegel ausgebildet. Der letzte Spiegel 33b, der als der Vergrößerungsspiegel dient, vergrößert ein durch das Projektionslicht dargestelltes Bild nachdem es durch den letzten Spiegel 33b derart reflektiert wurde, dass es relativ größer als ein Bild ist, das durch das Projektionslicht dargestellt wird, bevor es durch den letzten Spiegel 33b reflektiert wird, und reflektiert das Bild. Darüber hinaus ist der letzte Spiegel 33b, der auch als Freiformflächenspiegel dient, als ein Spiegel mit einer solchen Form ausgebildet, die im Gegensatz zu einem sphärischen oder parabolischen Spiegel asymmetrisch um die optische Achse ist und auch als nicht-sphärischer Spiegel bezeichnet wird. Mit anderen Worten ist der letzte Spiegel 33b als ein Spiegel ausgebildet, der eine konkave oder konvexe Form aufweist und um die optische Achse asymmetrisch ist. Der letzte Spiegel 33b, der als der Freiformflächenspiegel dient, weist eine Form auf, die der Oberflächenform der Projektionsfläche 2 und der geometrischen Positionsbeziehung des letzten Spiegels 33b mit der Projektionsfläche 2 entspricht. Der letzte Spiegel 33b korrigiert optisch eine Verzerrung derart, dass ein Bild, das durch das Projektionslicht dargestellt und auf der Projektionsfläche 2 angezeigt wird, eine gewünschte Form aufweist, wenn das Projektionslicht in Richtung der Projektionsfläche 2 reflektiert wird. Die Reflexionseinheit 33 der Ausführungsform, die wie zuvor beschrieben ausgebildet ist, genauer gesagt der letzte Spiegel 33b, der die Reflexionseinheit 33 bildet, bildet eine letzte Projektionseinheit 34, die ein Bild auf die Projektionsfläche 2 projiziert. Mit anderen Worten umfasst der Projektor 3 die Projektionseinheit 34, die ein Bild projiziert. In der Ausführungsform ist die Projektionseinheit 34 mit der Reflexionseinheit 31 ausgebildet.

Die Halteeinheit 4 hält den Projektor 3 durch die IP 101 in einer Positionsbeziehung, oder ein Strukturelement, das die IP 101 auf der Fahrzeuginnenseite IN auf einer Seite gegenüber der Projektionsfläche 2, d.h. auf der Seite des Aufnahmeraumabschnitts SP hält, in einer Positionsbeziehung hält, in der ein Bild von dem Projektor 3 auf die Projektionsfläche 2 projiziert wird. Die Halteeinheit 4 der Ausführungsform hält den Projektor 3 durch die IP 101. Die Halteeinheit 4 der Ausführungsform hält den Projektor 3 durch die IP 101 in einer Positionsbeziehung, in der wenigstens ein Teil der Projektionseinheit 34, d.h. der letzte Spiegel 33b der Reflexionseinheit 33, der die Projektionseinheit 34 bildet, an der Seite der Projektionsfläche 2 der IP 101 angeordnet ist und ein Bild von dem letzten Spiegel 33b auf die Projektionsfläche 2 projiziert wird. Mit anderen Worten hält die Halteeinheit 4 den Projektor 3 durch die IP 101 in einer Positionsbeziehung, in der wenigstens ein Teil der Projektionseinheit 34, d.h. des letzten Spiegels 33b, an einer Seite gegenüber dem Aufnahmeraumabschnitt SP der mit der Projektionsfläche 2 ausgebildeten oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a der IP 101 angeordnet ist, d.h. an einer Seite, an der sich der Augenpunkt EP befindet. Die Halteeinheit 4 hält den gesamten Projektor 3 einschließlich des Gehäuses 31, der Haupteinheit 32 und der Reflexionseinheit 33 auf einer Fläche an der Seite der oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a der IP 101, d.h. einer Fläche auf der oberen Seite in der Vertikalrichtung (der Fahrzeughöhenrichtung Z). Die Halteeinheit 4 der Ausführungsform hält den Projektor 3 an einer Position auf der Vorderseite in der Fahrzeuglängsrichtung X mit Bezug auf die Projektionsfläche 2 in einer Positionsbeziehung, in der der letzte Spiegel 33b und ein Teil des Gehäuses 31, in dem der letzte Spiegel 33b untergebracht ist, in der Vertikalrichtung von der oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a nach oben vorstehen. In dem Projektor 3, der durch die Halteeinheit 4 gehalten wird, sind der letzte Spiegel 33b der Reflexionseinheit 33 auf der Oberseite in der Vertikalrichtung und der mittlere Spiegel 33a auf der Unterseite in der Vertikalrichtung angeordnet.

Hierin umfasst die IP 101 der Ausführungsform eine Blendeneinheit 102, die auf der Seite der Projektionsfläche 2, d.h. auf der oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a, der IP 101 angeordnet ist, und in der eine Öffnung 102a auf der Seite der Projektionsfläche 2 ausgebildet ist. Die Halteeinheit 4 der Ausführungsform hält den Projektor 3 in einem Innenraumabschnitt 102b der Blendeneinheit 102. Der Innenraumabschnitt 102b ist in Richtung der Projektionsfläche 2, d.h. in Richtung der Rückseite in der Fahrzeuglängsrichtung X, über die Öffnung 102a offen ausgebildet. In der IP 101 erstreckt sich die Blendeneinheit 102 von dem rechten Ende zu dem linken Ende entlang der Fahrzeugbreitenrichtung Y, und der Innenraumabschnitt 102b erstreckt sich in ähnlicher Weise von dem rechten Ende zu dem linken Ende entlang der Fahrzeugbreitenrichtung Y. Die Blendeneinheit 102 ist mit einem Messgerät 103 ausgebildet, das sich zusammen mit dem Projektor 3 in dem Innenraumabschnitt 102b befindet und unterschiedliche Arten von Fahrzeuginformationen (nicht dargestellt), die sich auf das Fahrzeug V beziehen, anzeigt. Die Fahrzeuginformationen, die durch das Messgerät 103 angezeigt werden, umfassen Informationen wie beispielsweise eine Fahrzeuggeschwindigkeit, eine Gesamtfahrstrecke, eine Kühltemperatur, eine Ausgangsgeschwindigkeit einer Antriebsquelle, den Kraftstofffüllstand, die Batteriespeichermenge, verschiedene Warnlampen (Warnlampen, die Kontrolllampen genannt werden), einen Schaltstellungsanzeiger und ein Blinkersymbol. Das Messgerät 103 ist auf der Fahrerseite in der Fahrzeugbreitenrichtung Y, mit anderen Worten, der Seite, die mit dem Lenkrad ST versehen ist, d.h. auf der rechten Seite in der Fahrzeugbreitenrichtung Y, in dem Innenraumabschnitt 102b der Blendeneinheit 102 ausgebildet und wird durch die IP 101 mithilfe verschiedener Haltemechanismen gehalten. Der Projektor 3 ist auf der Seite gegenüber der Fahrerseite des Fahrzeugs V bezogen auf die Mitte C der IP 101 in der Fahrzeugbreitenrichtung Y, mit anderen Worten, auf der Seite gegenüber der Seite, die mit dem Lenkrad ST versehen ist, d.h. auf der linken Seite in der Fahrzeugbreitenrichtung Y, in dem Innenraumabschnitt 102b der Blendeneinheit 102, wie in der Projektionsfläche 2, ausgebildet und wird durch die IP 101 mithilfe der Halteeinheit 4 gehalten.

Die Halteeinheit 4 der Ausführungsform ist mit einem Halterungsabschnitt 4a, der von dem Gehäuse 31 des Projektors 3 vorsteht, und einem Befestigungselement 4b, wie beispielsweise einer Schraube, die in dem Halterungsabschnitt 4a vorgesehen ist, ausgebildet. Der Halterungsabschnitt 4a wird durch das Befestigungselement 4b an der Rückseitenplatte 102c der Blendeneinheit 102 befestigt, und dementsprechend hält die Halteeinheit 4 den Projektor 3 durch die IP 101 in der zuvor beschriebenen Positionsbeziehung. Hierin hält die Halteeinheit 4 den Projektor 3 durch die IP 101 in einer solchen Positionsbeziehung, in der der gesamte Projektor 3 links neben dem Messgerät 103 In der Fahrzeugbreitenrichtung Y in dem Innenraumabschnitt 102b der Blendeneinheit 102 angeordnet ist. Der Projektor 3 ist durch die Öffnung 102a der Blendeneinheit 102 in Richtung der Projektionsfläche 2 in einem Zustand, in dem dieser von der Halteeinheit 4 gehalten wird, an der Öffnung 31a freigelegt. Die Halteeinheit 4 hält vorzugsweise den Projektor 3 in einer solchen Weise, dass ein Abstand D zwischen dem letzten Spiegel 33b und der oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a entlang der Fahrzeughöhenrichtung Z (der Vertikalrichtung) beispielsweise innerhalb von etwa 100 mm liegt.

Die Steuerung 5 steuert zum Einen die Einheiten des Projektors 3 und zum Anderen ein Bild, das durch den Projektor 3 dargestellt wird. Die Steuerung 5 ist mit elektronischen Schaltkreisen ausgebildet, die im Wesentlichen aus bekannten Mikrocomputern wie CPU, ROM, RAM und einer Schnittstelle bestehen. Die Steuerung 5 ist über die Schnittstelle mit dem Projektor 3 elektrisch verbunden. Die Steuerung 5 kann über den zuvor erwähnten Kabelbaum oder dergleichen mit dem Projektor 3 verbunden sein, oder sie kann in dem Gehäuse 31 des Projektors 3 angeordnet und fest mit dem Projektor 3 verbunden ausgebildet sein. Darüber hinaus kann die Steuerung 5 mehrere Aufgaben erfüllen, wie beispielsweise die einer ECU (elektronischen Steuereinheit), die integral das gesamte Fahrzeug V steuert, oder sie kann getrennt von der ECU ausgebildet sein, um Informationen wie beispielsweise ein Erfassungssignal, ein Antriebssignal und einen Steuerbefehl miteinander auszutauschen. Die Steuerung 5 führt Steuerprogramme, die in der ROM, RAM und dergleichen gespeichert sind, aus, um Steuersignale an den Projektor 3 auszugeben, den Betrieb des Projektors 3 zu steuern und verschiedene Prozesse für den Projektor 3 zur Steuerung eines Bildes, das auf der Projektionsfläche 2 angezeigt werden soll, auszuführen. Die Steuerung 5 ist beispielsweise mit der Außenseite des Fahrzeugs V, d.h. einer Bildgebungsvorrichtung 5A, die ein Bild der Außenseite des Fahrzeugs aufnimmt, elektrisch verbunden. Die Steuerung 5 steuert den Projektor 3 auf der Grundlage eines durch die Bildgebungsvorrichtung 5A aufgenommenen Bildes und bringt den Projektor 3 dazu, auf der Projektionsfläche 2 ein Bild mit der Totwinkelinformation auf der Beifahrerseite, aus Sicht der Fahrerseite des Fahrzeugs V, d.h. hierin auf der linken Seite in der Fahrzeugbreitenrichtung Y, zu projizieren.

In der Anzeigevorrichtung 1 und der IP-Einheit 100, die zuvor beschrieben wurden, wird ein Bild, das von der Projektionseinheit 34 des Projektors 3, der mit der Halteeinheit 4 durch die IP 101 gehalten wird, auf die Projektionsfläche 2 projiziert, die auf der oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a auf der Fahrzeuginnenseite IN der IP 101 vorgesehen ist. Folglich können die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 derart ausgebildet sein, dass sie kaum durch Objekte, wie beispielsweise einen Beifahrer, Gebäck und dergleichen des Fahrzeugs V, in dem optischen Pfad des Projektionslichts von dem Projektor 3 zur Projektionsfläche 2 beeinträchtigt werden. Dementsprechend können die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 derart ausgebildet sein, dass das Projektionslicht nicht so leicht blockiert wird, bevor es die Projektionsfläche 2 erreicht. Darüber hinaus sind sowohl die Projektionsfläche 2 als auch der Projektor 3, der das Bild auf die Projektionsfläche 2 projiziert, in der IP 101 ausgebildet. Somit vibriert selbst dann, wenn beispielsweise das Fahrzeug V vibriert, sowohl die Projektionsfläche 2 als auch der Projektor 3 zusammen mit der IP 101. Somit können die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 derart ausgebildet sein, dass es schwierig ist, die relative Positionsbeziehung zwischen der Projektionsfläche 2 und dem Projektor 3 zu verändern. Folglich können die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 derart ausgebildet sein, dass ein Bild, das auf die Projektionsfläche 2 projiziert wird, nicht so leicht verwackelt. Darüber hinaus können die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 derart konfiguriert sein, dass keine Komponente der Anzeigevorrichtung 1, mit Ausnahme der Projektionsfläche 2, auf der Oberseite in der Fahrzeughöhenrichtung Z (der Vertikalrichtung) der IP 101, die tendenziell mit einem Airbag und dergleichen versehen ist, und auf einer Oberfläche auf der Rückseite in der Fahrzeuglängsrichtung X (eine Fläche, die vom Augenpunkt EP aus betrachtet werden kann) vorhanden ist. Dementsprechend können verschiedene Bilder auf die Projektionsfläche 2 projiziert werden, ohne den Betrieb des Airbags zu behindern. Infolgedessen können die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 in geeigneter Weise ein Bild auf die IP 101 des Fahrzeugs V projizieren.

Ferner hält die Halteeinheit 4 den Projektor 3 durch IP 101 derart, dass ein Teil der Reflexionseinheit 33, die die Projektionseinheit 34 bildet, hierin der letzte Spiegel 33b, auf der Seite der Projektionsfläche 2 der IP 101 angeordnet ist. Dementsprechend können die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100, die zuvor beschrieben wurden, das Projektionslicht, das ein Bild darstellt, über den letzten Spiegel 33b auf die Projektionsfläche 2 projizieren. Folglich können die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 in geeigneter Weise das Projektionslicht, das das Bild darstellt, auf die Projektionsfläche 2 projizieren.

Ferner sind die Anzeigeneinheit 1 und die IP-Einheit 100, die zuvor beschrieben wurden, derart ausgebildet, dass die Reflexionseinheit 33 den letzten Spiegel 33b, der als Vergrößerungsspiegel dient, umfasst. Dementsprechend ist es möglich, ein Bild, das durch das Projektionslicht dargestellt wird, das aus der Haupteinheit 32 ausgegeben wird, auf eine gewünschte Größe zu vergrößern und das Bild auf die Projektionsfläche 2 zu projizieren. Das Bild kann auch in dieser Hinsicht in geeigneter Weise auf die IP 101 des Fahrzeugs V projiziert werden.

Ferner sind die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100, die zuvor beschrieben wurden, derart ausgebildet, dass die Reflexionseinheit 33 den letzten Spiegel 33b, der als Freiformflächenspiegel dient, umfasst.

Dementsprechend ist es möglich, die Verzerrung eines Bildes, das durch das aus der Haupteinheit 32 ausgegebene Projektionslicht dargestellt ist, zu korrigieren und das Bild auf die Projektionsfläche 2 zu projizieren. Das Bild kann auch gemäß diesem Aspekt in geeigneter Weise auf die IP 101 des Fahrzeugs V projiziert werden.

Ferner können die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100, die zuvor beschrieben wurden, das Projektionslicht, das aus der Haupteinheit 32 emittiert wird, durch den mittleren Spiegel 33a und den letzten Spiegel 33b reflektiert werden und das Projektionslicht auf die Projektionsfläche 2 projizieren. Die Anzeigeneinheit 1 und die IP-Einheit 100 können den optischen Pfad des Projektionslichts von dem Projektor 3 zu der Projektionsfläche 2 durch Kombinieren des mittleren Spiegels 33a und des letzten Spiegels 33b einstellen. Dementsprechend kann die Positionsbeziehung zwischen der optischen Achsenrichtung des Projektionslichts, das aus der Haupteinheit 32 ausgegeben wird (die Emissionsrichtung), und der Projektionsfläche 2 frei eingestellt werden. Beispielsweise kann die Positionsbeziehung zwischen der optischen Achsenrichtung und der Projektionsfläche 2 nahezu parallel sein. Folglich können die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 z.B. einen Vorsprung des Projektors 3 in der Vertikalrichtung (Fahrzeughöhenrichtung Z) von der oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a nach oben verringern.

Ferner ist in der Anzeigevorrichtung 1 und der IP-Einheit 100, die zuvor beschrieben wurden, die Projektionsfläche 2 auf der Seite gegenüber der Fahrerseite des Fahrzeugs V, bezogen auf die Mitte C der IP 101 in der Fahrzeugbreitenrichtung Y vorgesehen, und der Projektor 3 projiziert beispielsweise ein Bild mit Totwinkelinformationen auf der Beifahrerseite, wenn dieses von der Fahrerseite aus betrachtet wird, auf die Projektionsfläche 2. Folglich können die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 beispielsweise ein Bild der Außenseite des Beifahrersitzes auf die Projektionsfläche 2 der IP 101 projizieren, die tendenziell von der Fahrerseite aus leicht einen toten Winkel aufweist. Dementsprechend kann z.B. die Sicherheit des Fahrzeugs V, das die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 verwendet, verbessert werden.

Die Anzeigevorrichtung 1 und der IP-Einheit 100, die zuvor beschrieben wurden, können derart ausgebildet sein, dass der Projektor 3 in dem Messgerät 103, das in der Blendeneinheit 102 vorgesehen ist, eingebaut ist. In diesem Fall können sich die Anzeigevorrichtung 1 und die IP-Einheit 100 die Steuerung 5 zwischen dem Projektor 3 und dem Messgerät 103 teilen, wodurch dementsprechend die Anzahl der Komponenten des gesamten Fahrzeugs V und beispielsweise die Herstellungskosten verringert werden können. In diesem Fall kann die IP-Einheit 100 zu einer Einheit ausgebildet werden, die das Messgerät 103 enthält.

Zweite Ausführungsform

Eine Anzeigevorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform hinsichtlich der Halteposition des Projektors. Die Elemente, die gleich wie jene der zuvor erwähnten Ausführungsform sind, werden mit den gleichen Bezugszeichen versehen und es wird auf eine wiederholte Beschreibung der gemeinsamen Konfigurationen, Operationen und Effekte weitgehend verzichtet.

Eine Anzeigevorrichtung 1A der Ausführungsform, die in 3 gezeigt ist, unterscheidet sich von der zuvor erwähnten Anzeigevorrichtung 1 dahingehend, dass die Anzeigevorrichtung 1A nicht die zuvor erwähnte IP-Einheit 100 bildet und dass ein Projektor 3A durch eine Verstärkung 104A als ein Strukturelement gehalten wird. Hierin bildet die Verstärkung 104A ein Strukturelement, das die IP 101 auf der Fahrzeuginnenseite IN auf der Seite gegenüber der Projektionsfläche 2, d.h., auf der Seite des Aufnahmeraumabschnitts SP, hält. Die Verstärkung 104A kann aus einem Metallmaterial oder einem Harzmaterial mit hoher Steifigkeit gebildet sein. Die Verstärkung 104A erstreckt sich entlang der Fahrzeugbreitenrichtung Y auf der Seite des Aufnahmeraumabschnitts SP der IP 101. Beide Enden der Verstärkung 104A in der Fahrzeugbreitenrichtung Y sind an der Karosserie des Fahrzeugs V befestigt. Die Verstärkung 104A erstreckt sich von dem rechten Ende zu dem linken Ende entlang der Fahrzeugbreitenrichtung Y in der IP 101 in einem Zustand, in dem diese an der Karosserie befestigt ist, und hält die IP 101 an der Fahrzeuginnenseite IN der Karosserie des Fahrzeugs V. Die Anzeigeneinheit 1A der Ausführungsform umfasst die Projektionsfläche 2, einen Projektor 3A, eine Halteeinheit 4A und eine Steuerung 5. Die Anzeigeneinheit 1A unterscheidet sich von der zuvor erwähnten Anzeigeneinheit 1 dahingehend, dass anstelle des Projektors 3 der Projektor 3A und anstelle der Halteeinheit 4 die Halteeinheit 4A vorgesehen sind. Der restliche Aufbau entspricht im Wesentlichen jenem der zuvor beschriebenen Anzeigevorrichtung 1, obwohl sich die Formen, Größen und dergleichen leicht voneinander unterscheiden können.

Der Projektor 3A unterscheidet sich von dem zuvor erwähnten Projektor 3 dahingehend, dass dieser eine Reflexionseinheit 33A anstelle der Reflexionseinheit 33 aufweist. Die restlichen Konfigurationen entsprechen im Wesentlichen jenen des zuvor erwähnten Projektors 3, obwohl sich die Formen, Größen und dergleichen des Gehäuses 31, der Öffnung 102A und dergleichen leicht voneinander unterscheiden können. Die Reflexionseinheit 33A der Ausführungsform umfasst nicht den zuvor erwähnten mittleren Spiegel 33a, sondern weist den letzten Spiegel 33b auf. Der letzte Spiegel 33b, der die Reflexionseinheit 33A bildet, reflektiert das Projektionslicht, das ein Bild darstellt und von der Haupteinheit 32 emittiert wird, auf die Projektionsfläche 2. Der letzte Spiegel 33b ist ein Vergrößerungsspiegel und darüber hinaus auch ein Freiformflächenspiegel, so wie in der obigen Beschreibung. Die Reflexionseinheit 33A, die durch den letzten Spiegel 33b gebildet ist, bildet die Projektionseinheit 34.

Die Halteeinheit 4A der Ausführungsform hält den Projektor 3A durch die Verstärkung 104A mithilfe einer Befestigungsöffnung 102B, die in der Blendeneinheit 102 der IP 101 vorgesehen ist. Die Halteeinheit 4A hält den Projektor 3A durch die Verstärkung 104A in einer Positionsbeziehung, in der wenigstens ein Teil der Projektionseinheit 34, hierin der letzte Spiegel 33b der Reflexionseinheit 33, die die Projektionseinheit 34 bildet, auf der Seite der Projektionsfläche 2 der IP 101 angeordnet ist und ein Bild von dem letzten Spiegel 33b auf die Projektionsfläche 2 projiziert wird. Mit anderen Worten hält die Halteeinheit 4A den Projektor 3A durch die Verstärkung 104A in einer Positionsbeziehung, in der wenigstens ein Teil der Projektionseinheit 34, d.h., des letzten Spiegels 33b, auf der Seite gegenüber dem Aufnahmeraumabschnitt SP der oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a, die mit der Projektionsfläche 2 versehen ist, in der IP 101 angeordnet ist, d.h., die Seite, auf der sich der Augenpunkt EP befindet. Die Halteeinheit 4A umfasst, so wie in der Halteeinheit 4, den Halterungsabschnitt 4a, der derart ausgebildet ist, dass er von dem Gehäuse 31 des Projektors 3A vorsteht, und das Befestigungselement 4b, wie beispielsweise eine Schraube, die an dem Halterungsabschnitt 4a vorgesehen ist. Der Halterungsabschnitt 4a wird durch das Befestigungselement 4b an der Verstärkung 104A befestigt, die durch die Befestigungsöffnung 101b freigelegt ist, die sich in der Blendeneinheit 102 der IP 101 befindet. Dementsprechend hält die Halteeinheit 4A den Projektor 3A durch die Verstärkung 104A in dem Innenraumabschnitt 102b der Blendeneinheit 102 in der zuvor beschriebenen Positionsbeziehung. Der Projektor 3A ist durch die Öffnung 102a der Blendeneinheit 102 in Richtung der Projektionsflächenseite 2 in einem Zustand, in dem dieser von der Halteeinheit 4A gehalten wird, an der Öffnung 31a freigelegt.

Die zuvor beschriebene Anzeigevorrichtung 1A projiziert ein Bild von der Projektionseinheit 34 des Projektors 3A, der durch die Verstärkung 104A mit der Halteeinheit 4A gehalten wird, auf die Projektionsfläche 2, die auf der oberflächenmontierten Projektionsfläche 101a auf der Fahrzeuginnenseite IN der IP 101 vorgesehen ist. Folglich kann die Anzeigevorrichtung 1A derart ausgebildet sein, dass kaum Objekte, wie beispielsweise ein Beifahrer, ein Gepäck und dergleichen des Fahrzeugs V, den optischen Weg des Projektionslichts von dem Projektor 3A zu der Projektionsfläche 2 versperren können. Dementsprechend kann die Anzeigevorrichtung 1A so ausgebildet sein, dass das Projektionslicht nur schwer blockiert werden kann, bevor es die Projektionsfläche 2 erreicht. Darüber hinaus sind sowohl die mit der Projektionsfläche 2 ausgebildete IP 101 als auch der Projektor 3A auf der Verstärkung 104A befestigt, die das relativ starke Strukturelement bildet, das die IP 101 durch die Karosserie des Fahrzeugs V hält; dementsprechend schwingt selbst dann, wenn beispielsweise das Fahrzeug V schwingt, sowohl die Projektionsfläche 2 als auch der Projektor 3A zusammen mit der IP 101. Somit kann die Anzeigevorrichtung 1A derart ausgebildet sein, dass es schwierig ist, die relative Positionsbeziehung zwischen der Projektionsfläche 2 und dem Projektor 3A zu verändern. Folglich kann die Anzeigevorrichtung 1A derart ausgebildet sein, dass ein Bild, das auf die Projektionsfläche 2 projiziert wird, kaum verwackelt. Darüber hinaus kann die Anzeigevorrichtung 1A verschiedene Bilder auf die Projektionsfläche 2 projizieren, ohne beispielsweise den Betrieb eines Airbags zu behindern. Folglich kann die Anzeigevorrichtung 1A in geeigneter Weise ein Bild auf die IP 101 des Fahrzeugs V projizieren.

Die Anzeigevorrichtung und die Innenelementeinheit gemäß der Ausführungsformen der zuvor beschriebenen vorliegenden Erfindung sind nicht auf die zuvor beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Es können verschiedene Modifikationen innerhalb des Umfangs, der in den Ansprüchen beschrieben ist, vorgenommen werden. Die Anzeigevorrichtung und die Innenelementeinheit gemäß der Ausführungsform können durch geeignetes Kombinieren der einzelnen Elemente der zuvor beschriebenen Ausführungsformen und Modifikationen gebildet werden.

Die Projektoren 3 und 3A, die zuvor beschrieben wurden, müssen kein Gehäuse 31 umfassen. Beispielsweise können die Haupteinheit 32 und die Reflexionseinheit 33 direkt durch die Blendeneinheit 102 der IP 101 oder dergleichen mithilfe der Halteeinheiten 4 und 4A gehalten werden. Beispielsweise können das Gehäuse 31 und die Blendeneinheit 102 teilweise mehrere Aufgaben erfüllen.

Die zuvor beschriebenen Projektoren 3 und 3A wurden unter der Annahme beschrieben, dass sie die Reflexionseinheit 33 enthalten. Jedoch sind die Projektoren 3 und 3A nicht auf diese Konfiguration beschränkt. Die Projektoren 3 und 3A müssen keine Reflexionseinheit 33 umfassen und können ein Bild direkt auf die Projektionsfläche 2 von der Haupteinheit 32, unter Verzicht auf ein Reflexionselement, projizieren. In diesem Fall ist die Projektionseinheit der Projektoren 3 und 3A durch das letzte optische System in beispielsweise einer Projektionslinse ausgebildet, das das Projektionslicht zur Außenseite der Haupteinheit 32 emittiert.

Die zuvor beschriebene Reflexionseinheit 33 wurde unter der Annahme beschrieben, dass sie den mittleren Spiegel 33a als den ersten Spiegel und den letzten Spiegel 33b als den zweiten Spiegel umfasst. Jedoch ist diese Konfiguration nicht darauf beschränkt. Beispielsweise können zwei oder mehr mittlere Spiegel 33a angeordnet sein. Darüber hinaus wurde der letzte Spiegel 33b unter der Annahme beschrieben, dass dieser ein Vergrößerungsspiegel und ein Freiformflächenspiegel ist. Jedoch ist dieser Aufbau nicht darauf beschränkt. Beispielsweise kann der Projektor 3 beispielsweise ein Bild selbst, das durch das Projektionslicht dargestellt ist, das aus der Haupteinheit 32 ausgegeben wird, im Vorhinein durch Bildbearbeitung verzerrt werden, um das auf der Projektionsfläche 2 gezeigte Bild in eine gewünschte Form zu bringen.

Die zuvor beschriebene Steuerung 5 wurde unter der Annahme beschrieben, dass beispielsweise ein Bild mit Totwinkelinformationen auf die Projektionsfläche 2 projiziert wird. Jedoch ist dieser Aufbau nicht darauf beschränkt. Es kann auch ein Bild, das andere Informationen aufweist, auf die Projektionsfläche 2 projiziert werden.

Die zuvor beschriebene Projektionsfläche 2 wurde unter der Annahme beschrieben, dass sie in einer im Wesentlichen rechteckigen Form auf der Seite gegenüber der Fahrerseite des Fahrzeugs V, bezogen auf die Mitte C der IP 101 in der Fahrzeugbreitenrichtung Y, vorgesehen ist. Die Projektionsfläche 2 ist jedoch nicht darauf beschränkt und kann auf einer Fläche der IP 101 auf der Fahrzeuginnenseite IN vorgesehen sein.

Die zuvor beschriebenen Halteeinheiten 4 und 4A wurden unter der Annahme beschrieben, dass sie den Halterungsabschnitt 4a und das Befestigungselement 4b, wie beispielsweise eine Schraube, umfassen. Jedoch sind die Halteeinheiten 4 und 4a nicht auf diesen Aufbau beschränkt. Die Halteeinheit kann beispielsweise einen an dem Projektor 3 ausgebildeten Halteklauenabschnitt und eine in der IP 101 und der Verstärkung 104A ausgebildete Haltevertiefung aufweisen, die in den Halteklauenabschnitt eingreift, um den Projektor 3 durch die IP 101 und die Verstärkung 104A durch den Halteklauenabschnitt und die Haltevertiefung zu halten.

Die zuvor beschriebenen Halteeinheiten 4 und 4A wurden unter der Annahme beschrieben, dass der Projektor 3 in dem Innenraumabschnitt 102b der Blendeneinheit 102 der IP 101 gehalten wird. Jedoch ist der Aufbau nicht darauf beschränkt. Mit anderen Worten kann die IP 101 ohne die Blendeneinheit 102 ausgebildet sein.

Eine Anzeigevorrichtung und eine Innenelementeinheit gemäß der Ausführungsform haben die Wirkung, dass ein Bild in geeigneter Weise auf ein Innenelement eines Fahrzeugs projiziert werden kann, da das Bild auf eine Projektionsfläche, die auf einer Fläche vorgesehen ist, an einer Fahrzeuginnenseite des Innenelements von einer Projektionseinheit eines Projektors, der mit einer Halteeinheit durch das Innenelement oder ein Strukturelement, das das Innenelement hält, gehalten wird, projiziert wird.

Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug auf die bestimmten Ausführungsformen für eine vollständige und klare Offenbarung beschrieben wurde, sind die beigefügten Ansprüche nicht darauf beschränkt, sondern sollen so ausgelegt werden, dass sie alle Modifikationen und alternativen Konstruktionen, die sich einem Fachmann ergeben, innerhalb der hierin dargelegten Grundlehre umfassen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2016217106 [0001]
  • JP 2008009654 [0003, 0004]