Title:
Bildgebungsvorrichtung
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Bildgebungsvorrichtung, die mit einem Linsenmodul 20 versehen ist, das einen Hauptkörper 21 und zwei Flügelelemente 22 und 23 aufweist. Der Hauptkörper 21 hält eine Linse 30 in seiner Innenseite. Die Flügelelemente 22 und 23 sind plattenförmige Abschnitte, die von einer Außenfläche des Hauptkörpers 21 vorstehen und mit Durchgangslöchern 221a und 231a versehen sind, durch die die Befestigungselemente 71 und 72 hindurchgeführt werden können. Eine Basis 50 ist mit einem Bildgebungselement 51 versehen und konfiguriert, um daran den Hauptkörper 21 zu befestigen. Das Gehäuse 60, das die Linse, das Linsenmodul 20 und die Basis 50 aufnimmt, hat zwei Gewindelöcher 641 und 642, die an dessen Innenseite ausgebildet sind und an denen die Befestigungselemente 71 und 72 befestigt sind. Das Linsenmodul 20 wird an dem Gehäuse 60 befestigt, indem die Befestigungselemente 71 und 72 durch die Durchgangslöcher 221a und 231a geführt werden und die Befestigungselemente in den Gewindelöchern 641 und 642 befestigt werden.




Inventors:
Furutake, Yasuki, Aichi-pref. (Kariya-city, JP)
Takama, Daisuke, Aichi-pref. (Kariya-city, JP)
Masui, Soji, Aichi-pref. (Kariya-city, JP)
Application Number:
DE102017217617A
Publication Date:
04/05/2018
Filing Date:
10/04/2017
Assignee:
DENSO CORPORATION (Aichi-pref., Kariya-city, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2015022127A2015-02-02
Attorney, Agent or Firm:
Winter, Brandl, Fürniss, Hübner, Röss, Kaiser, Polte Partnerschaft mbB, Patentanwälte, 85354, Freising, DE
Claims:
1. Bildgebungsvorrichtung (1) zum Aufnehmen von Bildern in einer Vorwärtssicht der Vorrichtung, aufweisend:
eine Linse (30);
ein Linsenmodul (20), das mit einem Hauptkörper (21) und mindestens einem Flügelelement (22, 23) versehen ist;
eine Basis (50), die mit einem Bildgebungselement (51) versehen ist; und
ein Gehäuse (60), das konfiguriert ist, um die Linse, das Linsenmodul und die Basis aufzunehmen, wobei
der Hauptkörper so konfiguriert ist, dass er die Linse in seinem Inneren hält,
die Flügelelemente (22, 23) als plattenförmige Teile konfiguriert sind, die Durchgangslöcher (221a, 231a) aufweisen, die es ermöglichen, Befestigungselemente (71, 72) durch die Durchgangslöcher zu führen;
die Basis (50) an dem Hauptkörper fixiert ist,
das Gehäuse (60) mit mindestens einem Gewindeloch (641, 642) versehen ist, das es ermöglicht, Befestigungselemente daran zu befestigen, und
das Linsenmodul so konfiguriert ist, dass es an dem Gehäuse fixiert wird, indem die Befestigungselemente durch die Durchgangslöcher geführt werden und die Befestigungselemente an den Gewindelöchern befestigt werden.

2. Bildgebungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei
die Linse eine optische Achse hat, die durch eine Mitte der Linse verläuft, und der Hauptkörper eine Breitenrichtung hat, und
die Durchgangslöcher betrachtet entlang der optischen Achse näher an einer Außenseite in der Breitenrichtung des Hauptkörpers als der Hauptkörper positioniert sind.

3. Bildgebungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei
das mindestens eine Flügelelement eine Mehrzahl von Flügelelementen (22, 23) ist, und
die Mehrzahl von Flügelelementen betrachtet entlang der optischen Achse der Linse symmetrisch mit der in deren Mitte befindlichen optischen Achse der Linse angeordnet ist.

4. Bildgebungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei,
das Linsenmodul mit der Basis, die mit einem kastenförmigen Basiselement (211) versehen ist, und einem Zylinderteil (212) konfiguriert ist,
der Zylinderteil so konfiguriert ist, dass er parallel zu der optischen Achse auf einer äußeren Oberfläche des Basiselements vorsteht und die Linse auf seiner Innenseite hält, und
das mindestens eine Flügelelement an einem Endabschnitt des Basiselements an einer Seite vorgesehen, auf der der Zylinderteil montiert ist.

5. Bildgebungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei, die Basis mit einem Haftmittel am Linsenmodul fixiert ist.

6. Bildgebungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei; das Linsenmodul Polyphenylensulfid enthält.

7. Bildgebungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei, die Vorrichtung innerhalb eines Fahrzeugs montierbar ist, um Bilder in einer Vorwärtssicht des Fahrzeugs aufzunehmen.

Description:
[Technisches Gebiet]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bildgebungsvorrichtung und insbesondere eine Bildgebungsvorrichtung mit einer optischen Linse, beispielsweise eine Bildgebungsvorrichtung zum Montieren an einem Fahrzeug.

[Stand der Technik]

Bildgebungsvorrichtungen, die beispielsweise in einem Fahrzeug installiert sind, können an einer Windschutzscheibe montiert sein, um Bilder einer Vorwärtssicht der Vorrichtung aufzunehmen.

Die in der JP2015-22127-A offenbarte Vorrichtung ist eine Bildgebungsvorrichtung zum Aufnehmen von Bildern in einer Vorwärtssicht eines Fahrzeugs, in dem die Vorrichtung montiert ist, die mit einer Linse, einem Linsenmodul zum Halten der Linse an seiner Innenseite und einer Basis versehen ist, die das Bildgebungselement aufweist und an dem Linsenmodul fixiert ist. Das Linsenmodul hat eine kastenförmige Basis und einen Zylinderteil, der die Linsen in seinem Inneren hält und von der Basis zu einer Außenseite vorragt.

Wenn jedoch die Bildgebungsvorrichtung hohen Temperaturen in der Umgebung beispielsweise aufgrund von direkter Sonneneinstrahlung in der Sommerzeit ausgesetzt wird, wird die Linse so verformt, dass sie sich ausdehnt, was zu einer Änderung einer Brennweite führt. Das heißt, lineare Linsenkoeffizienten in dem Linsenmodul werden beispielsweise aufgrund einer erhöhten Temperatur verändert und der Brennpunkt der Linse kann von dem Bildgebungselement defokussiert werden. Die in der JP2015-22127-A offenbarte Bildgebungsvorrichtung weist ein Linsenmodul auf, bei dem ein Expansionsgrad des Linsenmoduls eine Bewegung des Linsenfokussierungspunkts kompensiert, so dass die Linse nicht mit dem Bildgebungselement unscharf ist.

Bildgebungsvorrichtungen im offenbarten Stand der Technik wie beispielsweise die in der JP2015-22127A offenbarte Vorrichtung sind mit einem Gehäuse versehen, das konfiguriert ist, um die Linse, das Linsenmodul und eine Basis in seinem Inneren aufzunehmen. Es wird in Betracht gezogen, dass durch Versehen des Gehäuses mit mindestens einem Gewindeloch, das an einer Innenseite des Gehäuses ausgebildet ist, eine Befestigung eines Befestigungselements erreicht werden kann und das Linsenmodul an dem Gehäuse durch Befestigen des Befestigungselements an dem vorgesehenen Gewindeloch befestigt werden kann. Wenn jedoch in der beschriebenen Konfiguration das Linsenmodul unter Verwendung des Befestigungselements an dem Gehäuse befestigt wird, kann ein Abstand zwischen der Linse und einem Bildgebungselement geändert werden, und die Linse kann infolgedessen mit dem Bildgebungselement unscharf werden.

Insbesondere, wenn ein Durchgangsloch, das ein Einführen bzw. Einschrauben des Befestigungselements ermöglicht, auf einer Basis des Linsenmoduls in der gleichen Richtung wie eine optische Achse vorgesehen ist, wird in Betracht gezogen, dass das Linsenmodul dann an dem Gehäuse durch Einführen des Befestigungselements durch das Durchgangsloch fixiert werden kann. Durch Fixieren des Linsenmoduls an der Basis in einer solchen Weise wird jedoch eine Last kontinuierlich auf das Basiselement in der gleichen Richtung wie die optische Achse aufgebracht. Wenn die Vorrichtung mit einer konstanten Verformung fixiert wird, die auf das Basiselement ausgeübt wird, tritt infolge eines Kriechphänomens, bei dem die Spannung mit der Zeit abnimmt, in einer Richtung der optischen Achse eine Verformung auf, beispielsweise eine Kontraktion des Basiselements, und der Abstand zwischen der Linse und dem Bildgebungselement kann sich ebenfalls ändern. Die Linse kann von dem Bildgebungselement defokussiert werden, was zu einer Verringerung der Auflösung der Bildgebungsvorrichtung führt.

ÜBERBLICK

Im Hinblick auf das Vorhergehende soll die vorliegende Offenbarung eine Bildgebungsvorrichtung bereitstellen, bei der eine Abstandsänderung zwischen einer Linse und einem Bildgebungselement unterdrückt wird, wenn ein Linsenmodul an einem Gehäuse fixiert wird.

Ein Modus der vorliegenden Offenbarung ist eine Bildgebungsvorrichtung, die mit einer Linse (30), einem Linsenmodul (20), einer Basis (50) und einem Gehäuse (60) versehen ist.

Das Linsenmodul hat einen Hauptkörper (21) und mindestens ein Flügelelement (22, 23). Der Hauptkörper ist so konfiguriert, dass er die Linse in seinem Inneren hält. Die Flügelelemente sind plattenförmige Elemente, die von einer Außenfläche des Hauptkörpers hervorstehen. Die Flügelelemente sind mit Durchgangslöchern (221a, 231a) versehen, die es ermöglichen, Befestigungselemente (71, 72) durchzuführen.

Die Basis, die an dem Hauptkörper fixiert ist, ist mit einem Bildgebungselement (51) versehen. Das Gehäuse ist konfiguriert, um die Linse, das Linsenmodul und die Basis aufzunehmen, und ist mit mindestens einem Gewindeloch (641, 642) versehen, das an seiner Innenfläche ausgebildet ist. Das mindestens eine Gewindeloch ermöglicht, die Befestigungselemente daran zu befestigen. Das Linsenmodul ist bzw. wird an dem Gehäuse fixiert, indem die Befestigungselemente durch die Durchgangslöcher geführt werden und an den Gewindelöchern befestigt werden.

Die Bildgebungsvorrichtung ist so konfiguriert, dass das Linsenmodul an dem Gehäuse fixiert ist, ohne dass die Befestigungselemente durch den Hauptkörper verlaufen. Gemäß der Konfiguration wird, da eine kontinuierliche Aufbringung einer Last auf den Hauptkörper in der gleichen Richtung wie eine optische Achse der Linse unterdrückt wird, eine Verformung, beispielsweise eine Kontraktion des Hauptkörpers, ebenfalls unterdrückt. Infolgedessen kann auch eine Abstandsänderung zwischen der Linse und dem Bildgebungselement verhindert werden.

Es versteht sich, dass Symbole in der Zusammenfassung und in den Ansprüchen verwendet werden, um eine Korrespondenzbeziehung zwischen spezifischen Mitteln als eine Art der bevorzugten Ausführungsformen darzustellen, und einen technischen Bereich der vorliegenden Offenbarung nicht beschränken.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Es zeigen:

1 eine perspektivische Darstellung eines Äußeren einer Bildgebungsvorrichtung, betrachtet entlang eines oberen vorderen linken Teils davon;

2 eine perspektivische Darstellung eines Gehäuses mit einem darauf fixierten Linsenmodul, betrachtet entlang eines unteren linken hinteren Teils der Vorrichtung;

3 eine perspektivische Darstellung des Linsenmoduls mit einer daran fixierten Basis, betrachtet entlang einer oberen linken Vorderseite der Vorrichtung;

4 eine Darstellung des Linsenmoduls mit der darauf fixierten Basis, betrachtet entlang einer Vorderseite; und

5 eine Querschnittsansicht, die das Linsenmodul zeigt, das an dem Gehäuse unter Verwendung von Befestigungselementen fixiert ist.

[Ausführungsformen](Bevorzugte Ausführungsform)

Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung wird als nächstes unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

[1 Konfiguration]

Eine Bildgebungsvorrichtung 1, die in 1 und 2 gezeigt ist, ist eine Fahrzeugkamera, die an einer Innenseite einer Windschutzscheibe eines Fahrzeugs montierbar ist, um Bilder in einer Vorwärtssicht des Fahrzeugs aufzunehmen.

Es ist zu verstehen, dass jede der jeweiligen vorderen, hinteren, linken, rechten, oberen und unteren Richtungen jedes Teils, das die Bildgebungsvorrichtung 1 konfiguriert, deren Richtung ist, wenn die Bildgebungsvorrichtung an der Innenseite der Windschutzscheibe montiert ist. Das heißt, eine vordere Richtung jedes Teils fällt mit einer Vorwärtsrichtung des Fahrzeugs zusammen.

Wie in 1 bis 5 gezeigt ist, ist die Bildgebungsvorrichtung 1 mit einem Linsenmodul 20, einer Mehrzahl von Linsen 30, einer Mehrzahl von Abstandshaltern 40, einer Basis 50, einem Gehäuse 60, Befestigungselementen 71 und 72 und einer unteren Abdeckung 80 versehen.

Das Linsenmodul 20 ist ein Harzteil, der einen Hauptkörper 21 und Flügelelemente 22 und 23 aufweist, wie in 3 bis 5 gezeigt ist. In der bevorzugten Ausführungsform ist das Linsenmodul 20 aus einem Polyphenylensulfidmaterial konfiguriert.

Der Hauptkörper 21 weist ein Basiselement 211 und einen Zylinderteil 212 auf. Das Basiselement 211 weist einen im Wesentlichen rechteckigen, quaderförmigen kastenförmigen Teil auf, der an einem Ende offen ist.

Gemäß 3 ist der Zylinderteil 212 ein zylindrisch geformter Teil, der von einem Mittelteil einer Außenfläche einer Vorderseite des Basiselements 211 vorsteht. Das Basiselement 211 und der Zylinderteil 212 sind so konfiguriert, dass sie die Mehrzahl von Linsen auf einer Innenseite davon halten.

Die Mehrzahl von Abstandshaltern 40 ist benachbart zwischen den Linsen 30 angeordnet und hält einen vorbestimmten Abstand zwischen diesen. Die Flügelelemente 22 und 23 sind als plattenförmige Teile konfiguriert, die so angeordnet sind, dass sie sowohl von einer linken als auch von einer rechten Seite einer Außenfläche des Basiselements 211 vorstehen. Die Flügelelemente 22 und 23 haben die gleiche Form, das heißt, die Flügelelemente 22 und 23 sind jeweils mit jeweiligen kreisförmigen Teilen 221 und 231 und Verbindern 222 und 232 versehen.

Durchgangslöcher 221a und 231a, in die die Befestigungselemente 71 und 72 eingeführt werden können, sind an den jeweiligen kreisförmigen Teilen 221 und 231 ausgebildet. Die Verbinder 222 und 232 sind so konfiguriert, dass sie sich von einer äußeren Kante der kreisförmigen Teile 221 und 231 erstrecken. Insbesondere, wie in 4 gezeigt ist, erstreckt sich jeder jeweilige Verbinder 222 und 232 zu den kreisförmigen Teilen 221 und 231 in einer senkrechten Richtung des Hauptkörpers 21, um die kreisförmigen Teile 221 und 231 mit dem Hauptkörper 21 zu verbinden. Die Flügelelemente 22 und 23 sind so angeordnet, dass eine Richtung, in der ein Loch durch die Durchgangslöcher 221a und 231a verläuft, mit einer Mittelachse des Zylinderteils 212 übereinstimmt.

Die Flügelelemente 22 und 23 sind an einem mittleren Teil des Basiselements 211 in Bezug auf eine obere Seite und eine untere Seite, die in 4 angegeben sind, vorgesehen, wenn die Linse 30 von ihrer optischen Achse 301 aus bzw. entlang ihrer optischen Achse 301 betrachtet wird. Die optische Achse der Linse bezieht sich auf eine Position einer Achse in einem Totpunkt der Linse, durch die Licht zu dem Bildgebungselement 51 geleitet wird.

Die Flügelelemente 22 und 23 sind an einer Vorderseite des Basiselements 211 angeordnet. Insbesondere sind die Flügelelemente 22 und 23 an Endflächenabschnitten an der Vorderseite des Basiselements 211 angeordnet. Die Flügelelemente 22 und 23 sind als flache Oberflächen ohne Niveauunterschied zwischen ihrer vorderen Außenfläche und einer vorderen Außenfläche des Basiselements 211 ausgebildet.

Die zwei Flügelelemente 22 und 23 sind symmetrisch mit der optischen Achse 301 in ihrer Mitte angeordnet, wenn sie entlang der optischen Achse 301 der Linse 30 betrachtet werden. Gemäß 3 ist die symmetrische Position der Flügelelemente 22 und 23 mit einer Linie SYM angegeben, wobei die optische Achse 301 in der Mitte ist. Ein Mittelpunkt jedes Durchgangslochs 221a und 231a an den jeweiligen Flügelelementen 22 und 23 ist radial in einem gleichen Abstand von der optischen Achse 301 wie der Mittelpunkt davon angeordnet. Zum Beispiel haben, wie in 3 gezeigt, die Pfeile D0 und D1, die einen Abstand von den jeweiligen Durchgangslöchern 221a bis 231a zu der optischen Achse angeben, die gleiche Länge. Mitten der Durchgangslöcher 221a und 231a und die optische Achse 301 sind jeweils in einem gleichen Intervall, beispielsweise dem gleichen Abstand, zueinander angeordnet. Das heißt, die zwei Flügelelemente 22 und 23 sind so angeordnet, dass die optische Achse 301 dazwischen angeordnet ist, wenn sie entlang der optischen Achse 301 betrachtet werden.

Die Basis 50 ist eine im Wesentlichen rechteckig geformte Platte, die mit dem, in dem Mittelteil an einer vorderen Außenfläche der Basis 50 montierten Bildgebungselement 51 konfiguriert ist. Die Basis 50 ist an einer hinteren Endfläche des Basiselements 211 fixiert, so dass eine Richtung einer Oberfläche der Basis 50 und die optische Achse 301 der Linse 30 senkrecht zueinander sind.

Die Basis 50 ist so konfiguriert, dass sie geringfügig größer als eine äußere Oberfläche des rechteckig geformten Basiselements 211 ist. Wie in 3 gezeigt ist, sind das Basiselement 211 und die Basis 50 unter Verwendung eines Haftmittels aneinander befestigt. An diesem Punkt wird eine Ausrichtung der Basis 50 in Bezug auf die Position der Linsen 30 eingestellt. Eine Haftschicht 90 ist zwischen dem Basiselement 211 und der Basis 50 ausgebildet, wie in 3 und 5 gezeigt ist.

Das Gehäuse 60, das in 1 und 2 gezeigt ist, ist ein kastenförmiges Element, das sowohl an seinem unteren Teil als auch an seinem hinteren Ende offen ist und konfiguriert ist, um das Linsenmodul 20, die Linsen 30 und die Basis 50 aufzunehmen. Das Gehäuse 60 ist mit einer rechten Seitenwand 61 und einer linken Seitenwand 62 versehen, die einander mit einem dazwischen befindlichen Intervall bzw. Abstand in einer Links-Rechts-Richtung davon gegenüberliegen. Eine obere Wand 63, die die rechte Seitenwand 61 und die linke Seitenwand 62 verbindet, ist ebenfalls an einer oberen Seite davon angeordnet.

Die obere Wand 63 ist ferner mit einem erhöhten Wandabschnitt 64 versehen, der an einem hinteren Ende der oberen Wand 63 in einer Aufwärtsrichtung erhöht ist, um die Aufnahme des Linsenmoduls 20 und der Basis 50 zu erleichtern. Der erhöhte Wandabschnitt 64 weist ein Linsenloch 65 auf, das zu einer vorderen Richtung davon geöffnet ist.

Wie in 5 gezeigt, sind zwei Gewindelöcher 641 und 642, die eine Befestigung der Befestigungselemente 71 und 72 ermöglichen, an einer Innenseite des erhöhten Teils 64 ausgebildet. Die zwei Gewindelöcher 641 und 642 sind in einer Richtung gebildet, die mit der optischen Achse 301 übereinstimmt. Die Gewindelöcher 641 und 642 sind vorgesehen, um das Linsenmodul 20 an dem Gehäuse 60 zu fixieren. Insbesondere sind die Befestigungselemente 71 und 72 in die Durchgangslöcher 221a und 231a eingeführt, die an dem jeweiligen Flügelelementen 22 und 23 ausgebildet sind, und an den bzw. in den Gewindelöchern 641 und 642 befestigt.

Es versteht sich, dass die Durchgangslöcher 221a und 231a in einer solchen Größe ausgebildet sind, dass die Befestigungselementköpfe 71a und 72a der jeweiligen Befestigungselemente 71 und 72 nicht durch die Durchgangslöcher 221a und 231a hindurchgehen. Das heißt, wie in 5 gezeigt ist, sind die Befestigungselementköpfe 71a und 72a so konstruiert, dass sie an einer hinteren Endseite an der Oberfläche der jeweiligen Flügelelemente 22 und 23 anschlagen.

Wie in 1 gezeigt, ist die untere Abdeckung 80 vorgesehen, um einen unteren Teil des Gehäuses 60 zu verschließen.

[2. Wirkung]

Vorteilhafte Wirkungen, die von der beschriebenen Ausführungsform erhalten werden, werden nun beschrieben.

  • (2a) In der ersten Ausführungsform ist das Linsenmodul 20 an dem Gehäuse 60 durch Hindurchführen der Befestigungselemente 71 und 72 durch die Durchgangslöcher 221a und 231a der Flügelelemente 22 und 23 und auch durch Befestigen an den jeweiligen Gewindelöchern 641 und 641 fixiert. Dadurch kann eine Änderung des Abstands zwischen der Linse 30 und dem Bildgebungselement 51, die durch Verformung des Hauptkörpers 21 verursacht wird, unterdrückt werden.

Insbesondere ist gemäß der ersten Ausführungsform das Linsenmodul 20 an dem Gehäuse 60 fixiert, ohne die Befestigungselemente 71 und 72 durch den Hauptkörper 21 zu führen. Als ein Ergebnis, da eine kontinuierliche Aufbringung der auf den Hauptkörper 21 aufgebrachten Last in der gleichen Richtung wie die optische Achse 301 der Linse 30 unterdrückt wird, wird auf diese Weise eine Kontraktion beispielsweise der Linse in der gleichen Richtung verhindert. Ferner kann eine Änderung des Abstands zwischen der Linse 30 und dem Bildgebungselement 51, die durch die Kontraktion des Hauptkörpers 21 verursacht wird, ebenfalls unterdrückt werden.

  • (2b) In der vorliegenden Ausführungsform kann die Änderung des Abstandes zwischen der Linse 30 und dem Bildgebungselement 51 aufgrund der Verformung der Basis 50 unterdrückt werden.

Insbesondere sind, wie in der bevorzugten Ausführungsform beschrieben ist, die Basis und das Linsenmodul fixiert und die Basis ist so konfiguriert, dass sie größer ist als das Linsenmodul, wenn sie entlang der optischen Richtung betrachtet werden. In der Konfiguration sind die Durchgangslöcher, die ein Einführen der Befestigungselemente ermöglichen, an Abschnitten des Linsenmoduls vorgesehen, die von der Basis nach außen vorstehen. Infolgedessen sind die Basis und das Gehäuse unter Verwendung der Befestigungselemente aneinander fixiert.

Auf diese Weise kann durch das Einführen der Befestigungselemente durch die Basis, um das Linsenmodul an dem Gehäuse zu fixieren, eine Änderung des Abstands zwischen der Linse und dem Bildgebungselement aufgrund einer Verformung, beispielsweise einer Kontraktion des Linsenmoduls, unterdrückt werden, da keine Last auf das Linsenmodul ausgeübt wird.

Der Abstand zwischen dem Bildgebungselement auf der Basis und der Linse kann sich jedoch durch eine Verformung ändern, beispielsweise durch eine Krümmung der Basis, die auftritt, wenn eine Last auf die Basis aufgebracht wird. In diesem Fall kann ebenso die Auflösung der Bildgebungsvorrichtung abnehmen.

Angesichts dieses Problems wird, da das Linsenmodul 20 und das Gehäuse 60 nicht durch Durchführen bzw. Einschrauben der Befestigungselemente 71 und 72 durch die Basis fixiert sind, in der bevorzugten Ausführungsform eine Änderung des Abstands zwischen der Linse 30 und dem Bildgebungselement 51 durch Verformung der Basis 50 unterdrückt.

  • (2c) In der bevorzugten Ausführungsform sind die zwei Flügelelemente 22 und 23 symmetrisch mit der optischen Achse 301 in deren Mitte angeordnet, wenn sie entlang der optischen Achse 301 der Linse 30 betrachtet werden. Die Bildgebungsvorrichtung 1 wird somit daran gehindert, hin zu einer Seite des Gehäuses 60 zu kippen.

Insbesondere kann, wie in der Ausführungsform beschrieben ist, eine Kontraktion der Flügelelemente aufgrund eines Kriechphänomens auftreten, wenn die Befestigungselemente durch die Durchgangslöcher geführt werden, die an den Flügelelementen vorgesehen sind. Wenn beispielsweise die Bildgebungsvorrichtung so konfiguriert ist, dass die Flügelelemente nicht symmetrisch zu der optischen Achse 301 in einer Mitte davon angeordnet sind, können sich die Flügelelemente verformen, beispielsweise aufgrund des Kriechphänomens kontrahieren, und können sich in hin zu einer Seite des Gehäuses neigen. In dieser Hinsicht kann, wie in der Ausführungsform beschrieben ist, wenn die zwei Flügelelemente 22 und 23 symmetrisch zu der in der Mitte der Linse 30 befindlichen optischen Achse 301 angeordnet sind, eine Neigung zu einer Seite des Gehäuses 60 hin verhindert werden, selbst in einem Fall, in dem sich die Flügelelemente 22 und 23 aufgrund des Kriechphänomens kontrahieren.

  • (2d) In der bevorzugten Ausführungsform sind die Flügelelemente 22 und 23 an der Vorderseite des Basiselements 211 angeordnet, das heißt, an dem Endabschnitt des Basiselements 211 auf einer Oberflächenseite, in der der Zylinderteil 212 angeordnet ist. Infolgedessen kann auch ein kompaktes Gehäuse erlangt werden.

Unter der Annahme, dass die Flügelelemente auf einem Endabschnitt an einer hinteren Endseite des Basiselements 211 angeordnet sind, können die Befestigungselementköpfe 71a und 72a der Befestigungselemente 71 und 72, die in die an den Flügelelementen 22 und 23 vorgesehenen Durchgangslöcher eingeführt bzw. eingeschraubt sind, mehr zu der hinteren Endseite des Basiselements 211 vorstehen als das Linsenmodul. In diesem Fall ist das Gehäuse so konfiguriert, dass es auch die vorstehenden Befestigungselementköpfe abdeckt, wodurch es auch notwendig ist, die Größe des Gehäuses um die Größe der vorstehenden Befestigungselementköpfe zu vergrößern. In dieser Hinsicht sind in der vorliegenden Ausführungsform die Flügelelemente22 und 23 auf dem Endabschnitt an der vorderen Endseite des Basiselements 211 vorgesehen, was es für die Befestigungselementköpfe 71a und 72a schwieriger macht, näher an die hintere Endseite vorzustehen als das Linsenmodul 20. Als Ergebnis kann gemäß der beschriebenen Konfiguration eine Verringerung der Gehäusegröße im Vergleich zu einer Konfiguration erreicht werden, bei der die Flügelelemente 22 und 23 auf dem Endabschnitt der hinteren Endseite eines Basiselements vorgesehen sind.

  • (2e) In der bevorzugten Ausführungsform ist die Basis 50 an dem Linsenmodul 20 unter Verwendung des Haftmittels fixiert, wobei die Position der Basis 50 eingestellt ist. Die voreingestellte Position der Basis 50 kann somit unter Verwendung der Befestigungselemente 71 und 72 fixiert werden, was auch eine Änderung der Position zwischen dem Linsenmodul 20 und der Basis 50 unterdrücken kann.

Das heißt, Licht von vor dem Fahrzeug trifft im Allgemeinen auf die Linsen 30 mit einem bestimmten Neigungswinkel in Bezug auf die optische Achse 301. Es ist somit notwendig, die Gegenüberliegungsrichtung der Basis 50 in Bezug auf die Linsen 30 einzustellen, damit das Licht ein Bild auf dem Bildgebungselement erzeugt. In der bevorzugten Ausführungsform wird ein Haftmittel verwendet, um die Basis 50 an dem Linsenmodul 20 zu befestigen, wodurch eine Ausrichtung und Position beispielsweise der Basis 50 eingestellt werden kann.

Wie zuvor unter (2b) beschrieben ist, kann, wenn das Linsenmodul 20 an dem Gehäuse 60 durch Einführen der Befestigungselemente durch die Basis fixiert wird, sich die Basis verformen, beispielsweise krümmen, und das Haftmittel, das heißt, die Haftschicht, kann sich dadurch verformen oder reißen. In diesem Fall ändert sich die voreingestellte Richtung der Basis. In der vorliegenden Konfiguration wird jedoch das Fixieren des Linsenmoduls 20 an dem Gehäuse 60 durchgeführt, ohne die Befestigungselemente 71a und 72a durch die Basis 50 zu führen. Die Position der Basis 50 kann somit in Bezug auf das Linsenmodul 20 eingestellt werden und die Basis 50 kann an dem Linsenmodul 20 unter Verwendung der Befestigungselemente 71 und 72 mit der voreingestellten, aufrechterhaltenen Position der Basis 50 fixiert werden. Infolgedessen wird eine Änderung der Orientierung oder der Position der Basis unterdrückt.

  • (2f) In der vorliegenden Ausführungsform ist das Linsenmodul 20 aus Polyphenylensulfid aufgebaut. Im Allgemeinen hat Polyphenylensulfid Eigenschaften, die das Auftreten von Kriechphänomenen schwierig machen. Als ein Ergebnis tritt gemäß der Ausführungsform die Deformation des Linsenmoduls 20 aufgrund der Kriechphänomene kaum auf.

[3. Weitere Ausführungsformen]

Der Modus der vorliegenden Offenbarung ist nicht auf das vorstehend beschriebene beschränkt und kann durch verschiedene Modi erreicht werden.

Insbesondere können die folgenden Modifikationen innerhalb des Umfangs der vorliegenden Offenbarung beinhaltet sein. Zum Beispiel ist das Linsenmodul 20 mit zwei Flügelelementen 22 und 23 gemäß der beschriebenen Ausführungsform versehen, jedoch ist die Anzahl der Flügelelemente nicht auf nur zwei beschränkt. Zum Beispiel kann das Linsenmodul entweder mit einem oder mehr als drei Flügelelementen versehen sein.

Im Fall von mehr als drei Flügelelementen kann die Mehrzahl von Flügelelementen betrachtet entlang der optischen Achse 301 der Linse symmetrisch zu der in deren Mitte befindlichen optischen Achse 301 angeordnet sein. In diesem Fall kann die Mehrzahl von Flügelelementen so konfiguriert sein, dass eine Mitte eines Durchgangslochs, das an der Mehrzahl von Flügelelementen ausgebildet ist, an einem Spitzenpunkt eines regelmäßigen Polygons positioniert ist, das die Mitte der optischen Achse 301 ist.

Wenn die Konfiguration mehr als drei Flügelelemente beinhaltet, können mindestens zwei der mehreren Flügelelemente symmetrisch zu der in deren Mitte befindlichen optischen Achse 301 angeordnet sein. In diesem Fall kann unter der Mehrzahl von Flügelelementen zum Beispiel nur ein Teil der Flügelelemente symmetrisch angeordnet sein, wobei die optische Achse 301 in deren Mitte vorgesehen ist. Diese Konfiguration wird auch die gleichen Wirkungen hervorrufen, wie sie für die Ausführungsform in (2c) beschrieben sind.

Das Linsenmodul 20 gemäß der Ausführungsform ist aus Polyphenylensulfid gebildet, jedoch ist das zum Bilden des Linsenmoduls verwendete Material nicht auf ein Polyphenylenmaterial beschränkt und das Linsenmodul kann beispielsweise ein anderes Harz sein.

Die Linse 30 gemäß der Ausführungsform ist mit einer Mehrzahl von Linsen konfiguriert, jedoch ist die Linse in dem Linsenmodul nicht auf eine Mehrzahl beschränkt und kann auch aus einer Linse oder mindestens einer Linse konfiguriert sein.

Die Basis 50 gemäß der Ausführungsform ist unter Verwendung eines Klebemittels an dem Linsenmodul 20 fixiert, jedoch ist das Fixieren der vorstehend genannten Elemente nicht auf die Verwendung eines Klebemittels beschränkt. Die Basis 50 kann zum Beispiel an dem Linsenmodul ohne Verwendung eines Klebemittels befestigt sein.

In einem anderen Beispiel kann ein Element mit einer Mehrzahl von Funktionen durch eine Mehrzahl von Elementen verwirklicht werden, und ein einzelnes Element, das mit nur einer Funktion versehen ist, kann durch eine Mehrzahl von konfigurierenden Elementen verwirklicht werden. Auf gleiche Weise kann eine Mehrzahl von Konfigurationselementen, die mit mehreren Funktionen versehen sind, durch ein einzelnes Element verwirklicht werden, und eine Mehrzahl von Elementen, die eine einzelne Funktion verwirklichen, können durch ein einzelnes Element ersetzt werden, das die einzelne Funktion verwirklicht. Einige der konfigurierenden Elemente der bevorzugten Ausführungsform können weggelassen werden und zumindest einige der konfigurierenden Elemente der bevorzugten Ausführungsform können zu den anderen Ausführungsformen hinzugefügt oder durch ein anderes Element ersetzt werden.

Bezugszeichenliste

1
Bildgebungsvorrichtung
20
Linsenmodul
21
Hauptkörper
22, 23
Flügelelement
30
Linse
50
Basis
51
Bildgebungselement
60
Gehäuse
71, 72
Befestigungselement
221a, 231a
Durchgangsloch
641, 642
Gewindeloch

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2015-22127 A [0003, 0004, 0005]