Title:
Kabel, elektrische Servolenkungsvorrichtung, bei der das Kabel verwendet wird, und Verfahren zur Herstellung des Kabels
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein leitender Draht 30 weist ein Randanordnungsteil 300, das um ein Mittelelement 20 herum angeordnet ist, und ein Verlängerungsteil 301, das integral mit dem Randanordnungsteil 300 gebildet ist, um sich vom Randanordnungsteil 300 zu erstrecken, auf. Eine Mehrzahl an elektrischen Drähten 30 ist angeordnet. Eine Ummantelung 40 ist angeordnet, um das Mittelelement 20 und das Randanordnungsteil 300 zu umfassen. Ein Schlauch 50 ist angeordnet, um einen Endabschnitt der Ummantelung 40 und einen Teil des Verlängerungsteils 301 zu umgeben, und ist thermisch schrumpfbar. Ein Klebemittel 60 ist im Inneren des Schlauchs 50 angeordnet und wird durch Wärme geschmolzen oder erweicht.




Inventors:
Suzuki, Toshiro, Aichi-pref. (Kariya-city, JP)
Konishi, Takeshi, Aichi-pref. (Kariya-city, JP)
Fukaya, Shigetoshi, Aichi-pref. (Kariya-city, JP)
Application Number:
DE102017215993A
Publication Date:
03/22/2018
Filing Date:
09/11/2017
Assignee:
DENSO CORPORATION (Aichi-pref., Kariya-city, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2016012966A2016-01-21
Attorney, Agent or Firm:
Winter, Brandl, Fürniss, Hübner, Röss, Kaiser, Polte Partnerschaft mbB, Patentanwälte, 85354, Freising, DE
Claims:
1. Kabel (10), aufweisend:
ein Mittelelement (20);
eine Mehrzahl an leitenden Drähten (30), von denen jeder ein um das Mittelelement herum angeordnetes Randanordnungsteil (300) und ein Verlängerungsteil (301), das integral mit dem Randanordnungsteil gebildet ist, um sich vom Randanordnungsteil zu erstrecken, aufweist;
eine Ummantelung (40), die das Mittelelement und das Randanordnungsteil umfasst;
einen thermisch schrumpfbaren Schlauch, der einen Endabschnitt der Ummantelung und einen Teil des Verlängerungsteils umgibt; und
ein Klebemittel (60), das durch Wärme geschmolzen oder erweicht wird und im Inneren des Schlauchs angeordnet ist.

2. Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schmelzpunkt des Mittelelements höher ist als ein Schmelzpunkt des Klebemittels.

3. Kabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
der leitende Draht ein elektrisch-leitfähiges Element, das aus einem Leiter gebildet ist, und ein Isolierelement, das aus einem Isolator gebildet ist, der das elektrisch-leitfähige Element umfasst, aufweist; und
ein Schmelzpunkt des Isolierelements höher ist als ein Schmelzpunkt des Klebemittels.

4. Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schrumpfungstemperatur (Ts), die eine Temperatur ist, bei welcher der Schlauch zu schrumpfen beginnt, höher als ein Schmelzpunkt (Tm1) des Klebemittels und niedriger als ein Schmelzpunkt (Tm2) des Mittelelements ist.

5. Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelelement gebildet ist, um eine kreisförmige Querschnittsform aufzuweisen.

6. Kabel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Außendurchmesser des Randanordnungsteils und ein Außendurchmesser des Mittelelements gleich sind; und
es sechs Randanordnungsteile gibt, die um das Mittelelement herum angeordnet sind.

7. Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelelement gebildet ist, um eine polygonale Querschnittsform aufzuweisen.

8. Kabel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
das Mittelelement gebildet ist, um eine hexagonale Querschnittsform aufzuweisen; und
es sechs Randanordnungsteile gibt, die um das Mittelelement herum angeordnet sind.

9. Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelelement einen vertieften Abschnitt (21) mit einer Form, die einer Außenumfangswand des Randanordnungsteils entspricht, aufweist.

10. Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl an Randanordnungsteilen auf einem virtuellen Kreis (C1), der auf der Mittelachse (Ax1) des Mittelelements zentriert ist, angeordnet ist.

11. Elektrische Servolenkungsvorrichtung (101), die in einem Fahrzeug (1) angeordnet ist, aufweisend:
ein Kabel (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10;
einen Motor (2), der ein Unterstützungsdrehmoment ausgibt, das eine Lenkung des Fahrzeugs betrifft; und
eine Steuereinheit (5), die elektrisch mit einem leitenden Draht des Kabels verbunden und in der Lage ist, einen Betrieb des Motors zu steuern.

12. Elektrische Servolenkungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Steuereinheit unter einem oberen Endteil einer Silhouette eines Rades (107) des Fahrzeugs angeordnet ist.

13. Verfahren zur Herstellung des Kabels (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Verfahren aufweist:
einen Ummantelung-Entfernungsschritt zur Entfernung eines Abschnitts, der dem Verlängerungsteil der Ummantelung entspricht, die eine Mehrzahl an leitenden Drähten eines unverarbeiteten Kabels (11), das ein Kabel vor der Verarbeitung ist, umfasst,
einen Mittelelement-Entfernungsschritt zur Entfernung eines Abschnitts des Mittelelements, der dem Verlängerungsteil entspricht;
einen Klebemittel-Anordnungsschritt zur Anordnung des Klebemittels, so dass ein Teil eines Klebemittels (61) zwischen den angrenzenden Verlängerungsteilen angeordnet ist;
einen Schlauch-Anordnungsschritt zur Anordnung des Schlauchs, um einen Endabschnitt der Ummantelung, den Verlängerungsteil und das Klebemittel zu umgeben; und
einen Erwärmungsschritt zur Erwärmung des Schlauchs und des Klebemittels, um während dem Schmelzen des Klebemittels den Schlauch zu schrumpfen.

14. Verfahren zur Herstellung eines Kabels nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass
im Klebemittel-Anordnungsschritt für die N Verlängerungsteile insgesamt M zylindrische Klebemittel um die Verlängerungsteile herum angeordnet werden; und
das Klebemittel angeordnet wird, um eine Beziehung von (N/2) ≤ M ≤ N zu erfüllen.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNGTechnisches Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kabel, eine elektrische Servolenkungsvorrichtung, bei der das Kabel verwendet wird, und ein Verfahren zur Herstellung des Kabels.

STAND DER TECHNIK

Herkömmlich ist ein Kabel mit einem Schlauch bekannt, der eine Mehrzahl an leitenden Drähten umgibt, die von einem Endabschnitt einer Ummantelung freigelegt sind.

Zum Beispiel offenbart Patentliteratur 1 (Japanische Patentanmeldung, Offenlegungsschrift Nr. 2016-12966), dass ein Klebemittel in einen wärmeschrumpfbaren Schlauch eingebracht wird und der Schlauch bei der Herstellung eines Kabels radial nach innen erwärmt und unter Druck gesetzt wird.

Wenn der Schlauch erwärmt und unter Druck gesetzt wird, schrumpft der Schlauch und das Klebemittel füllt Räume zwischen einer Mehrzahl an leitenden Drähten auf, wodurch das Klebemittel und eine Innenwand des Schlauchs, und die Außenwände der leitenden Drähte und ein Ende der Ummantelung in engen Kontakt gebracht werden.

Dadurch wird verhindert, dass Wasser oder dergleichen über Lücken zwischen dem Klebemittel und dem Schlauch, und den leitenden Drähten und der Ummantelung in das Innere der Ummantelung eindringt.

Wie oben beschrieben wird der Schlauch während der Herstellung des Kabels von Patentliteratur 1 radial nach innen erwärmt und unter Druck gesetzt. Daher besteht die Möglichkeit, dass die Mehrzahl an leitenden Drähten zu einer bestimmten Position im Inneren des Schlauchs gedrängt wird.

Dabei besteht die Möglichkeit, dass Zwischenräume der Mehrzahl an leitenden Drähten ungleichmäßig werden und das Füllen des Klebemittels in die Lücken zwischen den Drähten unzureichend wird. Dadurch kann der Wasserwiderstand am Ende des Kabels abnehmen.

Weiterhin, da es notwendig ist, den Schlauch während der Herstellung radial nach innen zu drücken, ist eine Vorrichtung zur Druckbeaufschlagung oder dergleichen erforderlich, und die Herstellkosten können sich bei dem Kabel von Patentliteratur 1 erhöhen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde in Hinblick auf die oben dargelegten Probleme gemacht und hat zur Aufgabe, ein Kabel mit hohem Wasserwiderstand an dessen Ende, eine elektrische Servolenkungsvorrichtung, die das Kabel verwendet, und ein Verfahren zur Herstellung des Kabels bereitzustellen.

Ein Aspekt eines Kabels umfasst ein Mittelelement, eine Mehrzahl an leitenden Drähten, von denen jeder ein um das Mittelelement herum angeordneten Randanordnungsteil und ein Verlängerungsteil, das integral mit dem Randanordnungsteil gebildet ist, im sich vom Randanordnungsteil zu erstrecken, aufweist, eine Ummantelung, die das Mittelelement und das Randanordnungsteil umfasst, einen thermisch schrumpfbaren Schlauch, der einen Endabschnitt der Ummantelung und einen Teil des Verlängerungsteil umgibt, und einen Klebstoff, der durch Wärme geschmolzen oder erweicht wird und im Inneren des Schlauchs angeordnet ist.

Die Randanordnungsteile der leitenden Drähte sind in der vorliegenden Erfindung um das Mittelelement herum angeordnet.

Damit werden die Verlängerungsteile, die sich von den Randanordnungsteilen erstrecken, während der Herstellung des Kabels, zum Beispiel beim Schrumpfen des Schlauches, davor bewahrt, zu bestimmten Stellen im Inneren des Schlauchs gedrängt zu werden. Somit werden die Lücken zwischen der Mehrzahl an Verlängerungsteilen einheitlich.

Demzufolge wird das Klebemittel ausreichend in die Lücken zwischen den Verlängerungsteilen der leitenden Drähte im Inneren des Schlauchs gefüllt. Dadurch kann der Wasserwiderstand an den Endabschnitten des Kabels verbessert werden.

Außerdem ist es bei der Herstellung des Kabels in der vorliegenden Erfindung nicht notwendig, den Schlauch radial nach innen zu drücken, wie es beim oben genannten Stand der Technik der Fall ist. Daher ist es nicht notwendig, eine Vorrichtung oder dergleichen für die Druckbeaufschlagung bereitzustellen und die Herstellungskosten können gesenkt werden.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:

1A eine schematische Darstellung eines Zustands, in welchem ein Kabel gemäß einer ersten Ausführungsform bei einer elektrischen Servolenkungsvorrichtung angewandt wird;

1B eine schematische Darstellung von 1A aus einer Richtung eines Pfeils B;

2A eine Vorderansicht des Kabels gemäß der ersten Ausführungsform;

2B eine schematische Darstellung von 2A aus einer Richtung eines Pfeils B;

2C eine perspektivische Ansicht des Kabels;

3 eine Schnittdarstellung entlang einer Linie III-III von 2B;

4A eine Vorderansicht des Kabels in einem Ummantelung-Entfernungsschritt und in einem Mittelelement-Entfernungsschritt eines Verfahrens zur Herstellung des Kabels gemäß der ersten Ausführungsform;

4B eine Seitenansicht des Kabels im Ummantelung-Entfernungsschritt und im Mittelelement-Entfernungsschritt des Verfahrens der Herstellung des Kabels gemäß der ersten Ausführungsform aus einer Richtung eines Pfeils B in 4A;

4C eine perspektivische Ansicht des Kabels im Ummantelung-Entfernungsschritt und im Mittelelement-Entfernungsschritt des Verfahrens der Herstellung des Kabels gemäß der ersten Ausführungsform;

5A eine Vorderansicht eines Kabels in einem Klebemittel-Anordnungsschritt gemäß des Verfahrens der Herstellung des Kabels gemäß der ersten Ausführungsform;

5B eine Seitenansicht eines Kabels in einem Klebemittel-Anordnungsschritt eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels gemäß der ersten Ausführungsform in 5A aus der Richtung eines Pfeils B;

5C eine perspektivische Ansicht eines Kabels in einem Klebemittel-Anordnungsschritt eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels gemäß der ersten Ausführungsform;

6A eine Vorderansicht des Kabels im Schlauch-Anordnungsschritt des Verfahrens der Herstellung des Kabels gemäß der ersten Ausführungsform;

6B eine Seitenansicht des Kabels im Schlauch-Anordnungsschritt des Verfahrens der Herstellung des Kabels gemäß der ersten Ausführungsform in 6A aus der Richtung eines Pfeils B;

6C eine perspektivische Ansicht des Kabels im Schlauch-Anordnungsschritt des Verfahrens der Herstellung des Kabels gemäß der ersten Ausführungsform;

7 eine Schnittdarstellung eines Kabels gemäß einer zweiten Ausführungsform;

8 eine Schnittdarstellung eines Kabels gemäß einer dritten Ausführungsform;

9 eine Schnittdarstellung eines Kabels gemäß einer vierten Ausführungsform;

10 eine Schnittdarstellung eines Kabels gemäß einer fünften Ausführungsform;

11 eine Vorderansicht eines Kabels in einem Klebemittel-Anordnungsschritt eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels gemäß einer sechsten Ausführungsform;

12 eine Vorderansicht eines Kabels in einem Klebemittel-Anordnungsschritt eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels gemäß einer siebten Ausführungsform;

13 eine Vorderansicht eines Kabels in einem Klebemittel-Anordnungsschritt eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels gemäß einer achten Ausführungsform;

14A eine Vorderansicht eines Kabels in einem Klebemittel-Anordnungsschritt eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels gemäß einer anderen Ausführungsform;

14B eine Vorderansicht eines Kabels in einem Klebemittel-Anordnungsschritt eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels gemäß einer anderen Ausführungsform;

15A eine Vorderansicht eines Kabels in einem Klebemittel-Anordnungsschritt eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels gemäß einer anderen Ausführungsform;

15B eine Vorderansicht eines Kabels in einem Klebemittel-Anordnungsschritt eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels gemäß einer anderen Ausführungsform;

16A eine Vorderansicht eines Kabels in einem Klebemittel-Anordnungsschritt eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels gemäß einer anderen Ausführungsform; und

16B eine Vorderansicht eines Kabels in einem Klebemittel-Anordnungsschritt eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels gemäß einer anderen Ausführungsform.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Nachfolgend werden ein Kabel und eine elektrische Servolenkungsvorrichtung, die dieses verwendet, gemäß einer Mehrzahl an Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

Es ist zu beachten, dass in den nachfolgenden Ausführungsformen Komponenten, die denen in einer ersten Ausführungsform gleich oder ähnlich sind, die gleichen Bezugszeichen aufweisen, sofern nicht anders angegeben, und wiederholte Strukturen und Merkmale davon nicht beschrieben werden, um redundante Erklärungen zu vermeiden.

[Erste Ausführungsform]

Ein Kabel gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in den 2A bis 2C gezeigt. Ein Kabel 10 wird in einer elektrischen Servolenkungsvorrichtung beispielsweise zur Unterstützung eines Lenkvorgangs eines Fahrzeugs angewendet.

1A zeigt eine Gesamtkonfiguration eines Lenksystems 100 mit einer elektrischen Servolenkungsvorrichtung 101.

Die elektrische Servolenkungsvorrichtung 101 umfasst einen Drehmomentsensor 104, der an einer Lenkwelle 103 angeordnet ist, die mit einem Lenkrad 102 verbunden ist.

Der Drehmomentsensor 104 erfasst ein Lenkdrehmoment, das von einem Fahrer eines Fahrzeugs 1 über das Lenkrad 102 auf die Lenkwelle 103 wirkt.

Ein Ritzelzahnrad 105 ist an einem Spitzende der Lenkwelle 103 angeordnet und das Ritzelzahnrad 105 greift in eine Zahnstangenachse 106 ein.

Zwei Räder 107 sind drehbar an einem jeweiligen Ende über Spurstangen oder dergleichen mit der Zahnstangenachse 106 verbunden (nicht gezeigt).

Somit dreht sich die mit dem Lenkrad 102 verbundene Lenkwelle 103, wenn der Fahrer das Lenkrad 102 dreht.

Eine Drehbewegung der Lenkwelle 103 wird durch das Ritzelzahnrad 105 in eine Linearbewegung der Zahnstangenachse 106 umgewandelt und die beiden Räder 107 werden mit einem Winkel eingeschlagen, der dem linearen Bewegungsversatz der Zahnstangenachse 106 entspricht.

Die elektrische Servolenkungsvorrichtung 101 umfasst einen Motor 2 zur Erzeugung eines Unterstützungsdrehmoments, das die Lenkung des Fahrzeugs 1 betrifft, eine Steuereinheit 5 zur Steuerung des Betriebs des Motors 2, ein Untersetzungsgetriebe 90 zur Herabsetzung der Rotation des Motors 2 und zur Übertragung der Rotation auf die Zahnstangenachse 106, etc.

Der Motor 2 ist in der vorliegenden Ausführungsform an einem Gehäuse 91 des Zahnstangengetriebes 90 befestigt.

Der Motor 2 ist beispielsweise in einem Motorraum 3 des Fahrzeugs 1 angeordnet. Der Motor 2 ist beispielsweise ein dreiphasiger bürstenloser Antriebsmotor und wird angetrieben, indem er von einer Batterie 4 mit elektrischer Energie versorgt wird. Der Motor 2 dreht das Zahnstangengetriebe 90 vorwärts und rückwärts.

Die elektrische Servolenkungsvorrichtung 101 umfasst den oben beschriebenen Drehmomentsensor 104 und einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor zur Erfassung einer Fahrzeuggeschwindigkeit.

Die Steuereinheit 5 steuert den Betrieb des Motors 2 basierend auf Signalen des Drehmomentsensors 104, des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors und dergleichen.

Bei dieser Konfiguration erzeugt die elektrische Servolenkungsvorrichtung 101 ein Unterstützungsdrehmoment vom Motor 2, um die Lenkung des Lenkrades 102 basierend auf den Signalen des Drehmomentsensors 104, des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors und dergleichen zu unterstützen, und überträgt das Unterstützungsdrehmoment über das Zahnstangengetriebe 90 an die Zahnstangenachse 106.

Wie oben beschrieben ist die elektrische Servolenkungsvorrichtung 101 in der vorliegenden Ausführungsform eine elektrische Servolenkungsvorrichtung des Zahnstangenunterstützungs-Typs.

Die Steuereinheit 5 ist in der vorliegenden Ausführungsform integral mit dem Motor 2 angeordnet. Das heißt, dass es sich bei Motor 2 um einen maschinell und elektrisch integrierten Motorentyp handelt.

Ein Kabel 10 gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird zur Verbindung des Drehmomentsensors 104 mit der Steuereinheit 5 verwendet.

Ein Signal des Drehmomentsensors 104 wird über das Kabel 10 an die Steuereinheit 5 übertragen.

Wie in den 2A bis 2C gezeigt, umfasst das Kabel 10 ein Mittelelement 20, einen leitenden Draht 30, eine Ummantelung 40, ein erstes Klebemittel 60, einen Schlauch 50 und dergleichen.

Das Mittelelement 20 ist in einer langen zylindrischen Form durch ein Harz mit einer relativ hohen Hitzebeständigkeit, wie zum Beispiel ein Harz auf Polyethylen-Basis, gebildet.

Das Mittelelement 20 weist eine vorbestimmte Hitzebeständigkeit und Flexibilität auf. Eine Mehrzahl an leitenden Drähten 30 ist in einer radialen Richtung um das Mittelelement 20 herum angeordnet. In der vorliegenden Ausführungsform sind sechs leitende Drähte 30 angeordnet.

Der leitende Draht 30 weist ein elektrisch-leitfähiges Element 31 und ein isolierendes Element 32 auf.

Das elektrisch-leitfähige Element 31 ist in einer langen zylindrischen Form durch einen Leiter, wie zum Beispiel Metall, gebildet.

Das isolierende Element 32 ist aus einem Isolator mit einer relativ hohen Hitzebeständigkeit, wie zum Beispiel einem vernetzten Harz vom Typ Polypropylen, gebildet und umfasst einen Umfang des elektrisch-leitfähigen Elements 31.

Ein Außendurchmesser des elektrischen Drahts 30, das heißt, ein Außendurchmesser des isolierenden Elements 32, entspricht in der vorliegenden Ausführungsform einem Außendurchmesser des Mittelelements 20.

Der leitende Draht 30 weist ein Randanordnungsteil 300 und ein Verlängerungsteil 301 als regionale Komponenten auf.

Das Randanordnungsteil 300 ist um das Mittelelement 20 herum angeordnet. Insbesondere sind sechs Randanordnungsteile 300 in gleichen Abständen um das Mittelelement 20 herum angeordnet.

Da ein Außendurchmesser des Randanordnungsteils 300 dem Außendurchmesser des Mittelelements 20 entspricht, ist in der vorliegenden Ausführungsform eine Außenumfangswand jedes der sechs Randanordnungsteile 300 in Kontakt mit den Außenumfangswänden der angrenzenden Randanordnungsteile 300 und dem Mittelelement 20 (siehe 3).

Darüber hinaus sind die sechs Randanordnungsteile 300 auf einem virtuellen Kreis C1 angeordnet, der auf einer Mittelachse Ax1 des Mittelelements 20 zentriert ist.

Insbesondere ist das Randumfangsteil 300 so angeordnet, dass sich sein Zentrum auf dem imaginären Kreis C1 befindet (siehe 3).

Das Verlängerungsteil 301 ist integral mit dem Randanordnungsteil 300 gebildet, um sich von einem Endabschnitt des Randanordnungsteils 300 in eine axiale Richtung zu erstrecken.

Das heißt, ein Abschnitt des leitenden Drahts 30, der sich um das Mittelelement 20 herum befindet, entspricht dem Randanordnungsteil 300, und ein Abschnitt des leitenden Drahts 30, der sich auf einer, mit Bezug auf eine virtuelle Ebene VP1, die eine Endfläche des Mittelelements 20 umfasst, dem Randanordnungsteil gegenüberliegenden Seite befindet, entspricht dem Verlängerungsteil 301 (siehe 2B).

Die Ummantelung 40 ist in einer langen zylindrischen Form durch ein Harz mit einer relativ hohen Hitzebeständigkeit, wie zum Beispiel ein vernetztes Polyurethanharz, gebildet.

Die Ummantelung 40 ist angeordnet, um das Mittelelement 20 und die Randanordnungsteile 300 der elektrischen Drähte 30 zu umfassen.

Das heißt, die Randanordnungsteile 300 der leitenden Drähte 30 und das Mittelelement 20 sind innerhalb der Ummantelung 40 angeordnet.

Die Ummantelung 40 befindet sich in Lücken zwischen der Mehrzahl an Randanordnungsteilen 300 und dem Mittelelement 20 (siehe 3).

Der Schlauch 50 ist in einer im Wesentlichen zylindrischen Form durch Harz mit einer Wärme-Schrumpf-Eigenschaft wie zum Beispiel ein vernetztes Polyolefinharz, ein Fluorpolymer oder ein thermoplastisches Elastomer, gebildet. Der Schlauch 50 schrumpft, wenn er auf eine vorbestimmte Temperatur oder höher erwärmt wird.

Der Schlauch 50 ist angeordnet, um einen Endabschnitt der Ummantelung 40 und einen Teil des Verlängerungsteils 301 zu umfassen.

Insbesondere ist der Schlauch 50 angeordnet, um den Endabschnitt der Ummantelung 40 und einen Abschnitt des Verlängerungsteils 301 auf einer Seite des Randanordnungsteils 300 zu umfassen (siehe 2A bis 2C).

Das erste Klebemittel 60 ist aus einem thermoschmelzbaren oder thermoplastischen Harz, wie zum Beispiel Polyolefinharz, gebildet.

Das erste Klebemittel 60 ist bei Raumtemperatur fest und schmilzt bei Erwärmung auf eine vorbestimmte Temperatur oder höher.

Wenn das geschmolzene erste Klebemittel 60 abkühlt und erstarrt, können die umliegenden Elemente und dergleichen verklebt werden.

Das erste Klebemittel 60 ist in der vorliegenden Ausführungsform im Inneren des Schlauchs 50 angeordnet.

Insbesondere ist das erste Klebemittel 60 so angeordnet, dass es in das Innere des Schlauchs 50 gefüllt ist.

Hier stehen das erste Klebemittel 60 und eine Innenwand des Schlauchs 50, die Außenumfangswände der Verlängerungsteile 301 der elektrischen Drähte 30 und eine Endfläche der Ummantelung 40 in engem Kontakt.

Als nächstes werden die Eigenschaften beschrieben, die die Temperatur jedes Elements betreffen.

Bei der Definition, dass der Schmelzpunkt des ersten Klebemittels 60 Tm1 ist, der Schmelzpunkt des Mittelelements 20 Tm2 ist, der Schmelzpunkt der Ummantelung 40 Tm3 ist, der Schmelzpunkt des Isolierelements 32 Tm4 ist und die Schrumpfungstemperatur, die die Temperatur ist, bei welcher der Schlauch 50 zu schrumpfen beginnt, Ts ist und die Einsatzumgebung des Kabels 10, d. h. die angenommene maximale Temperatur des Motorraums 3 Tmax ist, bestehen das erste Klebemittel 60, das Mittelelement 20, die Ummantelung 40, das Isolierelement 32 und der Schlauch 50 aus Materialien, die die folgende Beziehung erfüllen. [Tmax < Tm1 < Ts < Tm2, Tm3, Tm4]

Hier kann das Größenverhältnis zwischen Tm2, Tm3 und Tm4 beliebig sein, so lange Tm2, Tm3 und Tm4 größer als Ts sind.

Das heißt, das Mittelelement 20 hat einen höheren Schmelzpunkt als das erste Klebemittel 60.

Darüber hinaus hat das Isolierelement 32 einen höheren Schmelzpunkt als das erste Klebemittel 60.

Außerdem ist die Schrumpfungstemperatur Ts höher als der Schmelzpunkt des ersten Klebemittels 60 und niedriger als der Schmelzpunkt des Mittelelements 20.

Das Kabel 10 ist in der vorliegenden Ausführungsform an beiden Enden mit den Verlängerungsteilen 301, dem Schlauch 50 und dem ersten Klebemittel 60 angeordnet. Das heißt, die Konfiguration beider Enden des Kabels 10 ist, wie es in den 2A bis 2C gezeigt ist.

Ein Ende des Kabels 10 wird mit der Steuereinheit 5 verbunden (siehe 1B).

Dann ist das elektrisch-leitfähige Element 31 des Verlängerungsteils 301 elektrisch mit einem Substrat (nicht gezeigt) der Steuereinheit 5 verbunden.

Ein anderes Ende des Kabels 10 wird mit dem Drehmomentsensor 104 verbunden (siehe 1A).

Dann ist das elektrisch-leitfähige Element 31 des Verlängerungsteils 301 elektrisch mit einem Erfassungsabschnitt des Drehmomentsensors 104 verbunden.

Dadurch wird das Signal vom Drehmomentsensor 104 über das Kabel 10 an die Steuereinheit 5 übertragen.

Der Motor 2, die Steuereinheit 5 und der Drehmomentsensor 104 sind in der vorliegenden Ausführungsform unterhalb einem oberen Endteil in der vertikalen Richtung einer Silhouette des Rades 107 des Fahrzeugs 1 angeordnet, wie es in 1A gezeigt ist.

Daher können der Motor 2, die Steuereinheit 5, der Drehmomentsensor 104 und die Enden des Kabels 10 während der Fahrt des Fahrzeugs 1 häufig durch Schmutz- oder Salzwasser (schnee-schmelzendes Salzwasser aus verschneiten Gebieten oder Salzwasser an Küstenlinien, das an Sand, etc. haftet) benetzt werden.

Es ist zu beachten, dass, wie oben beschrieben, die Einsatzumgebung des Kabels 10, d. h. die angenommene maximale Temperatur des Motorraums 3, in der vorliegenden Ausführungsform Tmax ist.

Als nächstes wird ein Verfahren der Herstellung des Kabels 10 der vorliegenden Ausführungsform beschrieben.

Das Verfahren der Herstellung des Kabels 10 umfasst die folgenden Schritte.

[Ummantelung-Entfernungsschritt]

Ein unverarbeitetes Kabel 11, das in einem Ummantelung-Entfernungsschritt verarbeitet wird, weist das Mittelelement 20, das sich ebenso an den Enden der Mehrzahl an leitenden Drähten 30, d. h. innerhalb der Verlängerungsteile 301 befindet, auf, und die Verlängerungsteile 301 und das Mittelelement 20 innerhalb der Verlängerungsteile 301 sind ebenso von der Ummantelung 40 umfasst.

Von der Ummantelung 40, die die Mehrzahl der leitenden Drähte 30 des unverarbeiteten Kabels 11 umfasst, wird ein Teil, der den Verlängerungsteilen 301 entspricht, im Ummantelung-Entfernungsschritt entfernt (siehe 4A bis 4C).

[Mittelelement-Entfernungsschritt]

Nach dem Ummantelung-Entfernungsschritt wird ein Teil des Mittelelements 20, der den Verlängerungsteilen 301 entspricht, in einem Mittelelement-Entfernungsschritt entfernt.

Dabei werden die Endfläche der Ummantelung 40 und die Endfläche des Mittelelements 20 auf im Wesentlichen der gleichen Ebene (virtuelle Ebene VP1) positioniert (siehe 4A bis 4C).

[Klebemittel-Anordnungsschritt]

Nach dem Mittelelement-Entfernungsschritt wird in einem Klebemittel-Anordnungsschritt ein im Wesentlichen zylindrisches zweites Klebemittel 61 um drei der sechs Verlängerungsteile 301 herum angeordnet.

Insbesondere wird das zweite Klebemittel 61 abwechselnd für die sechs in Umfangsrichtung angrenzenden Verlängerungsteile 301 angeordnet (siehe 5A).

Daher sind Teile des zweiten Klebemittels 61 zwischen allen angrenzenden Verlängerungsteilen 301 angeordnet.

Dadurch ist es möglich, die Lücken zwischen den Verlängerungsteilen 301 mit dem zweiten Klebemittel 61, das in einem später beschriebenen Erwärmungsschritt geschmolzen wird, zuverlässig aufzufüllen.

Es ist zu beachten, dass das zweite Klebemittel 61 um die Verlängerungsteile 301 herum und in der Nähe der Randanordnungsteile 300 angeordnet wird, indem es von den Endabschnitten der Verlängerungsteile 301 auf einer Seite gegenüber der Randanordnungsteile 300 eingeführt wird.

Hier ist das zweite Klebemittel 61 aus dem gleichen Material wie das oben beschriebene erste Klebemittel 60 gebildet.

Im Klebemittel-Anordnungsschritt werden für N Verlängerungsteile 301 insgesamt M zylindrische Klebemittel 61 angeordnet.

Das zweite Klebemittel 61 wird angeordnet, um eine Beziehung von (N/2) ≤ M ≤ N zu erfüllen. In der vorliegenden Ausführungsform ist N = 6 und M = 3.

In diesem Fall, wie oben beschrieben, ist es möglich, die Teile des zweiten Klebemittels 61 zwischen allen angrenzenden Verlängerungsteilen 301 anzuordnen (siehe 5A).

[Schlauch-Anordnungsschritt]

Nach dem Klebemittel-Anordnungsschritt wird der Schlauch 50 in einem Schlauch-Anordnungsschritt angeordnet, um den Endabschnitt der Ummantelung 40, die Verlängerungsteile 301 und das zweite Klebemittel 61 zu umgeben (siehe 6A bis 6C).

Ein drittes Klebemittel 62 wird in der vorliegenden Ausführungsform an einer Innenwand des Schlauchs 50 angeordnet.

Hier ist das dritte Klebemittel 62 aus dem gleichen Material wie die oben beschriebenen ersten und zweiten Klebemittel 60 und 61 gebildet.

[Erwärmungsschritt]

Nach dem Schlauch-Anordnungsschritt werden der Schlauch 50 und die zweiten und dritten Klebemittel 61, 62 in einem Erwärmungsschritt durch eine Heizvorrichtung (nicht gezeigt) erwärmt.

Wenn die Heiztemperatur zu diesem Zeitpunkt Th ist, dann ist Ts < Th < Tm2.

Als Ergebnis werden die zweiten und dritten Klebemittel 61, 62 geschmolzen und verschmolzen, um das erste Klebemittel 60 zu bilden, und der Schlauch 50 schrumpft. Wenn der Schlauch 50 schrumpft, werden sein Innendurchmesser und seine axiale Länge kleiner.

Da die Randanordnungsteile 300 der leitenden Drähte 30 in der vorliegenden Ausführungsform um das Mittelelement 20 herum angeordnet sind, werden die Verlängerungsteile 301, die sich von den Randanordnungsteilen 300 erstrecken, davon abgehalten, während der Herstellung des Kabels 10, wie z. B. wenn der Schlauch 50 schrumpft, zu bestimmten Stellen im Inneren des Schlauchs 50 gedrängt zu werden. Dadurch werden die Lücken zwischen der Mehrzahl an Verlängerungsteilen 301 einheitlich.

Dadurch kann das geschmolzene erste Klebemittel 60 ausreichend in die Lücken zwischen den Verlängerungsteilen 301 im Inneren des Schlauchs 50 gefüllt werden.

Als Ergebnis werden das erste Klebemittel 60 und die Innenwand des Schlauchs 50, die Außenumfangswände der Verlängerungsteile 301 der leitenden Drähte 30 und die Endfläche der Ummantelung 40 in engen Kontakt gebracht.

Nach dem Erwärmungsschritt, wenn die Umgebungstemperatur die Raumtemperatur erreicht, kühlt das erste Klebemittel 60 ab und erstarrt und die Herstellung des Kabels 10 ist abgeschlossen (siehe 2A bis 2C).

Wie oben beschrieben, umfasst das Kabel 10 gemäß der vorliegenden Ausführungsform das Mittelelement 20, den leitenden Draht 30, die Ummantelung 40, den Schlauch 50 und das erste Klebemittel 60.

Der leitende Draht 30 weist das Randanordnungsteil 300, das um das Mittelelement 20 herum angeordnet ist, und einen Verlängerungsteil 301, der integral mit dem Randanordnungsteil 300 gebildet ist, um sich vom Randanordnungsteil 300 zu erstrecken, auf. Die Mehrzahl der leitenden Drähte 30 ist angeordnet.

Die Ummantelung 40 ist angeordnet, um das Mittelelement 20 und die Randanordnungsteil 300 zu umfassen.

Der Schlauch 50 ist angeordnet, um den Endabschnitt der Ummantelung 40 und die Teile der Verlängerungsteile 301 zu umgeben, und ist durch Hitze schrumpfbar.

Das erste Klebemittel 60 ist im Inneren des Schlauchs 50 angeordnet und wird durch Hitze geschmolzen oder erweicht.

Die Randanordnungsteile 300 der leitenden Drähte 30 sind in der vorliegenden Ausführungsform um das Mittelelement 20 herum angeordnet.

Daher werden die Verlängerungsteile 301, die sich von den Randanordnungsteilen 300 erstrecken, während der Herstellung des Kabels 10, wie z. B. beim Schrumpfen des Schlauchs 50, nicht zu den spezifischen Positionen im Inneren des Schlauchs 50 gedrängt. Dadurch werden die Lücken zwischen der Mehrzahl an Verlängerungsteilen 3Q1 einheitlich.

Daher kann das erste Klebemittel 60 ausreichend in die Lücken zwischen den Verlängerungsteilen 301 der elektrischen Drähte 30 im Inneren des Schlauchs 50 gefüllt werden.

Dadurch kann der Wasserwiderstand an den Endabschnitten des Kabels 10 verbessert werden.

Weiterhin ist es bei Herstellung des Kabels 10 in der vorliegenden Ausführungsform nicht notwendig, den Schlauch 50 wie beim Stand der Technik radial nach innen zu drücken. Daher ist es nicht notwendig, eine Vorrichtung oder dergleichen zur Druckbeaufschlagung bereitzustellen und die Herstellungskosten können gesenkt werden.

In der vorliegenden Ausführungsform weist das Mittelelement 20 einen höheren Schmelzpunkt als das erste Klebemittel 60 auf.

Daher ist es möglich, das Schmelzen des Mittelelements 20 während dem Schmelzen des ersten Klebemittels 60 zu verhindern, indem die Heiztemperatur bei der Herstellung des Kabels 10 höher als der Schmelzpunkt des ersten Klebemittels 60 und niedriger als der Schmelzpunkt des Mittelelements 2Q festgelegt wird.

Somit ist es möglich, das Mittelelement 20 vor Deformation zu bewahren, wenn der Schlauch 50 durch Erwärmung geschrumpft wird, und es ist möglich, die Verlängerungsteile 301 wirksam davor zu bewahren, zu den spezifischen Positionen im Inneren des Schlauchs 50 gedrängt zu werden.

Weiterhin weist jeder der leitenden Drähte 30 in der vorliegenden Ausführungsform das aus dem Leiter gebildete elektrisch-leitfähige Element 31 und das aus dem Isolator gebildete Isolierelement 32, das das elektrisch-leitfähige Element umfasst, auf.

Das Isolierelement 32 weist einen höheren Schmelzpunkt als das erste Klebemittel 60 auf.

Daher ist es möglich, das Schmelzen des Isolierelements 32 beim Schmelzen des ersten Klebemittels 60 zu verhindern, indem die Heiztemperatur bei der Herstellung des Kabels 10 höher als der Schmelzpunkt des ersten Klebemittels 60 und niedriger als der Schmelzpunkt des Isolierelements 32 festgelegt wird.

Somit ist es möglich, das Isolierelement 32 vor Deformation zu bewahren, wenn der Schlauch durch Erwärmung geschrumpft wird, und es ist möglich, die Verlängerungsteile 301 wirksam davor zu bewahren, zu den spezifischen Positionen im Inneren des Schlauchs 50 gedrängt zu werden.

Zusätzlich ist in der vorliegenden Ausführungsform die Schrumpfungstemperatur Ts, die die Temperatur ist, bei welcher der Schlauch 50 zu schrumpfen beginnt, höher als der Schmelzpunkt Tm1 des ersten Klebemittels 60 und niedriger als der Schmelzpunkt Tm2 des Mittelelements 20.

Daher ist es möglich, das Mittelelement 20 vor dem Schmelzen zu bewahren, während das erste Klebemittel 60 geschmolzen und der Schlauch 50 geschrumpft wird, indem die Heiztemperatur bei der Herstellung des Kabels 10 höher als die Schrumpftemperatur Ts und niedriger als der Schmelzpunkt des Mittelelements festgelegt wird.

Somit ist es möglich, das Mittelelement 20 vor Deformation zu bewahren, wenn der Schlauch 50 durch Erwärmung geschrumpft wird, und es ist möglich, die Verlängerungsteile 301 wirksam davor zu bewahren, zu den spezifischen Positionen im Inneren des Schlauchs 50 gedrängt zu werden.

Weiterhin ist das Mittelelement 20 in der vorliegenden Ausführungsform so gebildet, dass die Form seines Querschnitts kreisförmig ist. Dadurch kann das Mittelelement 20 einfach gebildet werden.

Weiterhin weist das Randanordnungsteil 300 den gleichen Außendurchmesser wie der Außendurchmesser des Mittelelements 20 auf und sechs davon sind in der vorliegenden Ausführungsform um das Mittelelement 20 herum angeordnet.

Daher steht die Außenumfangswand jedes der sechs Randanordnungsteile 300 mit der Außenumfangswand des angrenzenden Randanordnungsteils 300 und dem Mittelelement 20 in Kontakt und die sechs Randanordnungsteile 300 sind in gleichen Abständen um das Mittelelement 20 herum angeordnet.

Somit wird weiter verhindert, dass die Verlängerungsteile 301 bei der Herstellung des Kabels 10, wie z. B. beim Schrumpfen des Schlauchs 50, zu den spezifischen Positionen im Inneren des Schlauchs 50 gedrängt werden.

Darüber hinaus ist in der vorliegenden Ausführungsform die Mehrzahl der Verlängerungsteile 300 auf dem virtuellen Kreis C1 angeordnet, der auf der Mittelachse Ax1 des Mittelelements 20 zentriert ist.

Dadurch werden die Verlängerungsteile 301 wirksam davor bewahrt, während der Herstellung des Kabels 10, wie z. B. beim Schrumpfen des Schlauchs 50, zu den spezifischen Positionen im Inneren des Schlauchs 50 gedrängt zu werden.

Weiterhin ist die elektrische Servolenkungsvorrichtung 101 der vorliegenden Ausführungsform im Fahrzeug 1 angeordnet und umfasst das Kabel 10, den Motor 2, der das Unterstützungsdrehmoment ausgibt, das die Lenkung des Fahrzeugs 1 betrifft, und die Steuereinheit 5, die elektrisch mit den leitenden Drähten 30 des Kabels 10 verbunden ist und den Betrieb des Motors 2 steuert.

Außerdem ist in der vorliegenden Ausführungsform der gesamte Teil der Steuereinheit 5 unter dem oberen Endteil der Silhouette des Rades 107 des Fahrzeugs 1 angeordnet.

Es besteht daher die Möglichkeit, dass die Steuereinheit 5 und die Enden des Kabels 10 während der Fahrt des Fahrzeugs 1 häufig benetzt werden können.

Das Kabel 10 der vorliegenden Ausführungsform weist jedoch an seinen Enden einen hohen Wasserwiderstand auf.

Das Kabel 10 der vorliegenden Ausführungsform eignet sich daher für die Verwendung als ein Kabel der elektrischen Servolenkungsvorrichtung 101, die während der Fahrt des Fahrzeugs 1 häufig benetzt werden kann.

Weiterhin umfasst das Verfahren zur Herstellung des Kabels 10 gemäß der vorliegenden Ausführungsform den Ummantelung-Entfernungsschritt, den Mittelelement-Entfernungsschritt, den Klebemittel-Anordnungsschritt, den Schlauch-Anordnungsschritt und den Erwärmungsschritt.

Von der Ummantelung 40, die die Mehrzahl der leitenden Drähte 30 des unverarbeiteten Kabels 11, das ein Kabel vor der Verarbeitung ist, umfasst, wird der den Verlängerungsteilen 301 entsprechende Abschnitt in dem Ummantelung-Entfernungsschritt entfernt.

Der Abschnitt des Mittelelements 20, der den Verlängerungsteilen 301 entspricht, wird im Mittelelement-Entfernungsschritt entfernt.

Das zweite Klebemittel 61 wird im Klebemittel-Anordnungsschritt so angeordnet, dass der Teil des zweiten Klebemittels 61 zwischen den angrenzenden Verlängerungsteilen angeordnet ist.

Der Schlauch 50 wird im Schlauch-Anordnungsschritt angeordnet, um den Endabschnitt der Ummantelung 40, die Verlängerungsteile 301 und das zweite Klebemittel 61 zu umgeben.

Der Schlauch 50 und das zweite Klebemittel 61 werden im Erwärmungsschritt erwärmt und der Schlauch 50 wird geschrumpft, während das zweite Klebemittel 61 geschmolzen wird.

Da das zweite Klebemittel 61 im Klebemittel-Anordnungsschritt in der vorliegenden Ausführungsform so angeordnet wird, dass der Teil des zweiten Klebemittels 61 zwischen den angrenzenden Verlängerungsteilen 301 angeordnet ist, kann das im Erwärmungsschritt geschmolzene zweite Klebemittel 61 zuverlässig in die Lücken zwischen den Verlängerungsteilen 301 gefüllt werden.

Da das Kabel 10 hergestellt wird, indem das feste zweite Klebemittel 61 in dem Klebemittel-Anordnungsschritt anordnet wird und der Schlauch 50 im Erwärmungsschritt schrumpft wird, während das zweite Klebemittel 61 geschmolzen wird, kann das Kabel 10 einfach und wirksam hergestellt werden, verglichen mit einem Verfahren, in dem beispielsweise das geschmolzene Klebemittel in den Schlauch gefüllt wird, während der Schlauch geschrumpft wird.

Insgesamt sind M zylindrische Klebemittel 61 für die N Verlängerungsteile 301 im Klebemittel-Anordnungsschritt der vorliegenden Ausführungsform um die Verlängerungsteile 301 herum angeordnet. Das zweite Klebemittel 61 ist angeordnet, um die Beziehung (N/2) ≤ M ≤ N zu erfüllen.

In diesem Fall ist es möglich, die Teile des zweiten Klebemittels 61 zwischen allen angrenzenden Verlängerungsteilen 301 anzuordnen.

Dadurch kann das geschmolzene zweite Klebemittel 61 im Erwärmungsschritt zuverlässig in die Lücken zwischen den Verlängerungsteilen 301 gefüllt werden. Daher ist es möglich, das erste Klebemittel 60 ausreichend in das Innere des Schlauchs 50 einzufüllen.

[Zweite Ausführungsform]

Es ist zu beachten, dass in einer zweiten Ausführungsform und nachfolgenden Ausführungsformen Komponenten, die denen der ersten Ausführungsform gleich oder ähnlich sind, die gleichen Bezugszeichen erhalten, sofern nicht anders angegeben, und wiederholte Strukturen und Merkmale davon nicht beschrieben werden, um redundanten Erklärungen zu vermeiden.

Ein Teil eines Kabels gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 7 gezeigt.

Eine Form und dergleichen eines Mittelelements 20 unterscheiden sich in der zweiten Ausführungsform von denen der ersten Ausführungsform.

Das Mittelelement 20 ist in der zweiten Ausführungsform in einer langen hexagonalen Prismenform gebildet. Das heißt, das Mittelelement 20 ist so gebildet, dass eine Form eines Querschnitts, der durch eine virtuelle Ebene gebildet wird, die orthogonal zu einer Mittelachse Ax1 verläuft, hexagonal ist.

Die Form ist in der vorliegenden Ausführungsform als ein regelmäßiges Sechseck gebildet.

Es gibt sechs Randanordnungsteile 300, die in gleichen Abständen um das Mittelelement 20 herum angeordnet sind.

Die sechs Randanordnungsteile 300 sind auf einem virtuellen Kreis C1 angeordnet, der auf einer Mittelachse Axt des Mittelelements 20 zentriert ist.

Insbesondere ist das Randanordnungsteil 300 so angeordnet, dass sich sein Zentrum auf dem imaginären Kreis C1 befindet.

Jedes der sechs Randanordnungsteile 300 ist so angeordnet, dass eine Außenumfangswand davon mit einer Außenwand des Mittelelements 20 in Kontakt steht (siehe 7).

Die Länge einer senkrechten Line VL von der Mittelachse Ax1 zu jeder Fläche (Außenwand) des Mittelelements 20 entspricht in der vorliegenden Ausführungsform dem Radius des leitenden Drahts 30.

Das heißt, der Abstand zwischen den beiden parallelen Flächen (Außenwänden) des Mittelelements 20 entspricht dem Außendurchmesser des leitenden Drahts 30.

Daher steht bei jedem der sechs Randanordnungsteile 300 die Außenumfangswand mit einer Außenumfangswand des angrenzenden Randanordnungsteils 300 und der Außenwand des Mittelelements 20 in Kontakt (siehe 7).

Es ist zu beachten, dass ein Eckabschnitt des Mittelelements 20 angeordnet ist, um einem Raum zwischen den beiden angrenzenden Randumfangsteilen 300 zu entsprechen.

Die zweite Ausführungsform entspricht mit Ausnahme der oben beschriebenen Punkte der ersten Ausführungsform.

Daher können in der zweiten Ausführungsform die gleichen Effekte, die die gleiche Konfiguration wie in der ersten Ausführungsform betreffen, wie in der ersten Ausführungsform erzielt werden.

Wie oben beschrieben ist das Mittelelement 20 in der vorliegenden Ausführungsform so gebildet, dass seine Querschnittsform polygonal ist. Weiterhin ist das Mittelelement 20 in der vorliegenden Ausführungsform so gebildet, dass seine Querschnittsform hexagonal ist.

Es gibt sechs Randanordnungsteile 300, die um das Mittelelement 20 herum angeordnet sind.

Daher kann jedes der sechs Randanordnungsteile 300 in gleichen Abständen um das Mittelelement 20 herum angeordnet sein, so dass die Außenumfangswand der Randanordnungsteile 300 in Kontakt mit der Außenumfangswand des angrenzenden Randanordnungsteils 300 und der Außenwand des Mittelelements 20 kommt.

Somit können die Verlängerungsteile 301 weiter daran gehindert werden, während der Herstellung des Kabels 10, wie z. B. wenn der Schlauch 50 schrumpft, zu den spezifischen Positionen im Inneren des Schlauchs 50 gedrängt zu werden.

[Dritte Ausführungsform]

Ein Teil eines Kabels gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 8 gezeigt. Eine Form und dergleichen eines Mittelelements 20 sind von der der ersten Ausführungsform in der dritten Ausführungsform verschieden.

Das Mittelelement 20 weist in der vorliegenden Ausführungsform sechs vertiefte Abschnitte 21 auf.

Jeder der vertieften Abschnitte 21 ist von einer Außenwand des Mittelelements 20 in Richtung einer Mittelachse Ax1 vertieft und erstreckt sich in eine Richtung parallel zur Mittelachse Ax1.

Der vertiefte Abschnitt 21 ist so gebildet, dass eine Querschnittsform einer virtuellen Ebene, die orthogonal zur Mittelachse Ax1 ist, eine Bogenform ist, die einem Teil einer Außenumfangswand eines Randanordnungsteils 300 entspricht.

Das heißt, das Mittelelement 20 weist den vertieften Abschnitt 21 mit einer Form auf, die der Außenumfangswand des Randanordnungsteils 300 entspricht. Es gibt sechs vertiefte Abschnitte 21, die in gleichen Abständen in einer Umfangsrichtung des Mittelelements 20 gebildet sind.

Die sechs Randanordnungsteile 300 sind in gleichen Abständen um das Mittelelement 20 herum angeordnet.

Die sechs Randanordnungsteile 300 sind auf einem virtuellen Kreis C1 angeordnet, der auf der Mittelachse Axt des Mittelelements 20 zentriert ist.

Insbesondere ist das Randanordnungsteil 300 so angeordnet, dass sich sein Zentrum auf dem imaginären Kreis C1 befindet.

Jedes der sechs Randanordnungsteile 300 ist so angeordnet, dass eine Außenumfangswand davon in Kontakt mit dem vertieften Abstand 21 des Mittelelements 20 steht (siehe 8).

Die dritte Ausführungsform entspricht mit Ausnahme der oben beschriebenen Punkte der ersten Ausführungsform.

Daher können in der dritten Ausführungsform die gleichen Effekte, die die gleiche Konfiguration wie in der ersten Ausführungsform betreffen, wie in der ersten Ausführungsform erzielt werden.

Wie oben beschrieben weist das Mittelelement 20 in der vorliegenden Ausführungsform die vertieften Abschnitte 21 auf, von denen jeder eine Form entsprechend der Außenumfangswand des Randanordnungsteils 300 aufweist.

Dadurch ist es möglich, die Randanordnungsteile 300 stabil um das Mittelelement 20 herum (in den vertieften Abschnitten 21) anzuordnen.

Als ein Ergebnis ist es möglich, die Mehrzahl an Randanordnungsteile 300 in gleichen Abständen um das Mittelelement 20 herum anzuordnen.

Somit werden die Verlängerungsteile 301 weiterhin davor bewahrt, während der Herstellung des Kabels 10, wie z. B. wenn der Schlauch 50 schrumpft, zu den spezifischen Positionen im Inneren des Schlauchs 50 gedrängt zu werden.

[Vierte Ausführungsform]

Ein Teil eines Kabels gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 9 gezeigt. Die vierte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform in der Anzahl an leitenden Drähten 30 und dergleichen.

Ein Kabel 10 weist in der vierten Ausführungsform acht leitende Drähte 30 auf. Ein Außendurchmesser jedes leitenden Drahts 30 ist gleich.

Randanordnungsteile 300 sind um ein Mittelelement 20 herum angeordnet. Insbesondere gibt es acht Randanordnungsteile 300, die in gleichen Abständen um das Mittelelement 20 herum angeordnet sind.

In der vorliegenden Ausführungsform steht eine Außenumfangswand jedes der acht Randanordnungsteile 300 in Kontakt mit Außenumfangswänden des angrenzenden Randanordnungsteils 300 und des Mittelelements 20 in der vorliegenden Ausführungsform (siehe 9).

Zusätzlich sind die acht Randanordnungsteile 300 auf einem virtuellen Kreis C1 angeordnet, der auf einer Mittelachse Ax1 des Mittelelements 20 zentriert ist.

Insbesondere ist das Randanordnungsteil 300 so angeordnet, dass sich sein Zentrum auf dem imaginären Kreis C1 befindet (siehe 9).

Mit anderen Worten: Ein Außendurchmesser des Mittelelements 20 wird auf eine Größe festgelegt, dass die Außenumfangswand des Mittelements 20 in Kontakt mit den Außenumfangswänden der acht Randanordnungsteile 300 steht, die in gleichen Abständen auf dem imaginären Kreis C1 angeordnet sind.

Daher ist der Außendurchmesser des Mittelelements 20 größer als der Außendurchmesser des leitenden Drahtes 30.

Die vierte Ausführungsform entspricht mit Ausnahme der oben beschriebenen Punkte der ersten Ausführungsform.

Daher können in der vierten Ausführungsform die gleichen Effekte, die die gleiche Konfiguration wie in der ersten Ausführungsform betreffen, wie in der ersten Ausführungsform erzielt werden.

[Fünfte Ausführungsform]

Ein Teil eines Kabels gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 10 gezeigt. Die fünfte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform in der Anzahl der leitenden Drähte 30 und dergleichen.

Ein Kabel 10 weist in der vorliegenden Ausführungsform fünf leitende Drähte 30 auf. Ein Außendurchmesser jedes leitenden Drahtes 30 ist gleich.

Randanordnungsteile 300 sind um ein Mittelelement 20 herum angeordnet.

Insbesondere gibt es fünf Randanordnungsteile 300, die in gleichen Abständen um das Mittelelement 20 herum angeordnet sind.

In der vorliegenden Ausführungsform steht eine Außenumfangswand jedes der fünf Randanordnungsteile 300 in Kontakt mit Außenumfangswänden des angrenzenden Randanordnungsteils 300 und des Mittelelements 20 in der vorliegenden Ausführungsform (siehe 10).

Zusätzlich sind die fünf Randanordnungsteile 300 auf einem virtuellen Kreis C1 angeordnet, der auf einer Mittelachse Axt des Mittelelements 20 zentriert ist.

Insbesondere ist das Randanordnungsteil 300 so angeordnet, dass sich sein Zentrum auf dem imaginären Kreis C1 befindet (siehe 10).

Mit anderen Worten: Ein Außendurchmesser des Mittelelements 20 wird auf eine solche Größe festgelegt, dass die Außenumfangswand des Mittelements 20 in Kontakt mit den Außenumfangswänden der fünf Randanordnungsteile 300 steht, die in gleichen Abständen auf dem imaginären Kreis C1 angeordnet sind. Daher ist der Außendurchmesser des Mittelelements 20 kleiner als der Außendurchmesser des leitenden Drahtes 30.

Die fünfte Ausführungsform entspricht mit Ausnahme der oben beschriebenen Punkte der ersten Ausführungsform.

Daher können in der fünften Ausführungsform die gleichen Effekte, die die gleiche Konfiguration wie in der ersten Ausführungsform betreffen, wie in der ersten Ausführungsform erzielt werden.

[Sechste Ausführungsform]

Ein Kabel gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird mit Bezugnahme auf 11 beschrieben. Die sechste Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform in einem Teil eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels 10.

Ein Klebemittel-Anordnungsschritt im Verfahren der Herstellung des Kabels 10 in der sechsten Ausführungsform ist wie folgt.

[Klebemittel-Anordnungsschritt]

Nach dem Mittelelement-Entfernungsschritt wird im Klebemittel-Anordnungsschritt ein im Wesentlichen zylindrisches zweites Klebemittel 61 um vier der sechs Verlängerungsteile 301 herum angeordnet (siehe 11).

Das zweite Klebemittel 61 wird im Klebemittel-Anordnungsschritt der vorliegenden Ausführungsform angeordnet, um die Beziehung von (N/2) ≤ M ≤ N zu erfüllen. In der vorliegenden Ausführungsform sind N = 6 und M = 4.

Die sechste Ausführungsform entspricht mit Ausnahme der oben beschriebenen Punkte der ersten Ausführungsform. Daher können in der sechsten Ausführungsform die gleichen Effekte, die die gleiche Konfiguration wie in der ersten Ausführungsform betreffen, wie in der ersten Ausführungsform erzielt werden.

[Siebte Ausführungsform]

Ein Kabel gemäß einer siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird mit Bezugnahme auf 12 beschrieben. Die siebte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform in einem Teil eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels 10.

Ein Klebemittel-Anordnungsschritt im Verfahren der Herstellung des Kabels 10 in der siebten Ausführungsform ist wie folgt.

[Klebemittel-Anordnungsschritt]

Nach dem Mittelelement-Entfernungsschritt wird im Klebemittel-Anordnungsschritt ein im Wesentlichen zylindrisches zweites Klebemittel 61 um fünf der sechs Verlängerungsteile 301 herum angeordnet (siehe 12).

Das zweite Klebemittel 61 wird im Klebemittel-Anordnungsschritt der vorliegenden Ausführungsform angeordnet, um die Beziehung von (N/2) ≤ M ≤ N zu erfüllen. In der vorliegenden Ausführungsform sind N = 6 und M = 5.

Die siebte Ausführungsform entspricht mit Ausnahme der oben beschriebenen Punkte der ersten Ausführungsform.

Daher können in der siebten Ausführungsform die gleichen Effekte, die die gleiche Konfiguration wie in der ersten Ausführungsform betreffen, wie in der ersten Ausführungsform erzielt werden.

[Achte Ausführungsform]

Ein Kabel gemäß einer achten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird mit Bezugnahme auf 13 beschrieben. Die achte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform in einem Teil eines Verfahrens der Herstellung eines Kabels 10.

Ein Klebemittel-Anordnungsschritt im Verfahren der Herstellung des Kabels 10 in der achten Ausführungsform ist wie folgt.

[Klebemittel-Anordnungsschritt]

Nach dem Mittelelement-Entfernungsschritt wird im Klebemittel-Anordnungsschritt ein im Wesentlichen zylindrisches zweites Klebemittel 61 um drei der sechs Verlängerungsteile 301 herum angeordnet (siehe 13).

Das zweite Klebemittel 61 wird im Klebemittel-Anordnungsschritt der vorliegenden Ausführungsform angeordnet, um die Beziehung von (N/2) ≤ M ≤ N zu erfüllen. In der vorliegenden Ausführungsform sind N = 6 und M = 3.

In der vorliegenden Ausführungsform ist in jedem der zweiten Klebemittel 61 ein Schlitz 611 gebildet.

Der Schlitz 611 ist an einer Position in Umfangsrichtung des zweiten Klebemittels 61 gebildet, um sich von einem Ende zum anderen Ende des zweiten Klebemittels 61 zu erstrecken.

Da der Schlitz 611 im zweiten Klebemittel 61 der vorliegenden Ausführungsform gebildet ist, kann das zweite Klebemittel 61 um die Verlängerungsteile 301 herum angeordnet werden, indem das zweite Klebemittel 61 von einer radialen Außenseite des Verlängerungsteils 301 durch den Schlitz 611 eingebracht wird, wenn das zweite Klebemittel 61 im Klebemittel-Anordnungsschritt um die Verlängerungsteile 301 herum angeordnet wird.

Daher ist es im Gegensatz zur ersten Ausführungsform, die das zweite Klebemittel 61 ohne Schlitz 611 verwendet, nicht erforderlich, das zweite Klebemittel 61 vom Endabschnitt des Verlängerungsteils 301 auf der Seite, die dem Randanordnungsteil 300 gegenüber liegt, einzuführen.

Dadurch kann, wenn die Länge des Verlängerungsteils 301 relativ lang ist, das zweite Klebemittel 61 einfach um das Verlängerungsteil 301 herum angeordnet werden.

Dadurch kann die Arbeitseffizienz im Klebemittel-Anordnungsschritt verbessert werden. Die achte Ausführungsform entspricht mit Ausnahme der oben beschriebenen Punkte der ersten Ausführungsform.

Daher können in der achten Ausführungsform die gleichen Effekte, die die gleiche Konfiguration wie in der ersten Ausführungsform betreffen, wie in der ersten Ausführungsform erzielt werden.

[Andere Ausführungsformen]

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Mittelelement 20 nicht auf ein Harz beschränkt, solange es eine vorgegebene Hitzebeständigkeit aufweist, und es kann z. B. aus einem Metall, Gummi oder dergleichen bestehen.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können beliebig viele leitende Drähte 30 angeordnet sein, solange es zwei oder mehr leitende Drähte 30 gibt.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können die Randanordnungsteile 300 der leitenden Drähte 30 in unregelmäßigen Abständen in einer Umfangsrichtung eines Mittelelements 20 angeordnet sein.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können die Randanordnungsteile 300 der leitenden Drähte 30 nicht in Kontakt mit den angrenzenden Randanordnungsteilen 300 stehen, solange deren Außenumfangswände in Kontakt mit einer Außenwand eines Mittelelements 20 stehen.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann ein Mittelelement 20 so geformt sein, dass eine Querschnittsform davon ein anderes Polygon als ein Sechseck ist.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann ein im Klebemittel-Anordnungsschritt angeordnetes drittes Klebemittel 62 nicht an einer Innenwand eines Schlauchs 50 angeordnet sein.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein in einem Klebemittel-Anordnungsschritt angeordnetes zweites Klebemittel 61 nicht auf eine im Wesentlichen zylindrische Form beschränkt und kann in einer polygonalen Schlauchform wie beispielsweise einer dreieckigen Zylinderform (siehe 14A), einer quadratischen Schlauchform (siehe 14B) oder dergleichen gebildet sein.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein in einem Klebemittel-Anordnungsschritt angeordnetes zweites Klebemittel 61 nicht auf eine zylindrische Form beschränkt, sondern kann Plattenteile 612 aufweisen, die sich in einer Plattenform radial von einem Zentrum nach außen erstrecken, so dass eine Querschnittsform davon eine Sternform wird (siehe 15A und 15B).

In einem in 15A gezeigten Beispiel ist das Plattenteil 612 so gebildet, dass die Plattendicke vom Zentrum des zweiten Klebemittels 61 radial nach außen gleich ist.

Andererseits ist in einem in 15B gezeigten Beispiel das Plattenteil 612 so gebildet, dass die Plattendicke vom Zentrum des zweiten Klebemittels 61 radial nach außen abnimmt.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann in einem Klebemittel-Anordnungsschritt zusätzlich zu einem zweiten Klebemittel 61 weiterhin ein schlauchförmiges Klebemittel 63 angeordnet werden (siehe 16A und 16B). Dabei wird das schlauchförmige Klebemittel 63 aus dem gleichen Material wie das zweite Klebemittel 61 gebildet.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann das oben beschriebene polygonale, schlauchförmige zweite Klebemittel 61 einen Schlitz 611 aufweisen.

Weiterhin kann das schlauchförmige Klebemittel 63 einen Schlitz aufweisen, der sich von einem Ende zum anderen Ende erstreckt.

Wie oben beschrieben, kann das im Klebemittel-Anordnungsschritt angeordnete zweite Klebemittel 61 jede Form aufweisen, solange ein Teil davon zwischen den angrenzenden Verlängerungsteilen 301 angeordnet ist.

Das im Erwärmungsschritt geschmolzene zweite Klebemittel 61 kann zuverlässig in Lücken zwischen den Verlängerungsteilen 301 gefüllt werden, indem einen Teil des zweiten Klebemittels 61 zwischen den angrenzenden Verlängerungsteilen 301 angeordnet wird.

Im Kabel 10 der vorliegenden Ausführungsform kann ein Endabschnitt eines Verlängerungsteils 301 auf einer Seite gegenüber eines Randanordnungsteils 300 elektrisch direkt mit einem Substrat einer Steuereinheit 5 verbunden sein, oder ein Verbinder kann am Endabschnitt des Verlängerungsteils 301 auf der Seite gegenüber des Randanordnungsteils 300 angeordnet sein und der Endabschnitt kann zum Beispiel elektrisch über den Verbinder mit dem Substrat der Steuereinheit 5 verbunden sein.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann eine Steuereinheit 5 angeordnet sein, um über einem oberen Endteil einer Silhouette eines Rades 107 eines Fahrzeugs 1 angeordnet zu sein.

Weiterhin ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt, mit einer Steuereinheit 5 einer elektrischen Servolenkungsvorrichtung 101 verbunden zu sein, die in einer Wasserumgebung angeordnet ist, und ist zur Verwendung in anderen Vorrichtungen oder dergleichen geeignet, die in der Wasserumgebung angeordnet sind.

Wie oben beschrieben, ist die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen begrenzt und kann in verschiedenen Formen umgesetzt werden, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2016-12966 [0003]