Title:
Beschichteter elektrischer Draht und Mehrfachkabel für Fahrzeuge
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein Mehrkernkabel 1 für Fahrzeuge umfasst zwei Stromleitungen 10, zwei Signalleitungen 21, zwei elektrische Drähte 31 und einen Mantel 40. Die beiden Stromleitungen 10 sind in der Größe und dem Material gleich, umfassen jeweils eine Isolationsschicht 13, die aus einer Innenschicht 14 und einer Außenschicht 15 besteht und eine ausgezeichnete Abriebfestigkeit und Biegefestigkeit aufweist. Die beiden Signalleitungen 21 sind gleich in Größe und Material und die beiden Leitungen sind als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar 20 der Signalleitungen 21 zu bilden. Die beiden elektrischen Drähte 31 sind gleich in Größe und Material und die beiden Drähte sind als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar 30 der elektrischen Drähte 31 zu bilden. Die beiden Stromleitungen 10, das verdrillte Paar 20 der Signalleitungen 21 und das verdrillte Paar 30 der elektrischen Drähte 31 sind integral verdreht.




Inventors:
Kohori, Takaya (Tochigi, Kanuma-shi, JP)
Okawa, Hiroyuki (Tochigi, Kanuma-shi, JP)
Application Number:
DE102017214831A
Publication Date:
03/01/2018
Filing Date:
08/24/2017
Assignee:
SUMITOMO ELECTRIC INDUSTRIES, LTD. (Osaka, Osaka-shi, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2016163844A2016-09-08
JP2014220043A2014-11-20
Other References:
ISO 14572:2011(E)5.9
Automotive-Standard JASO C467-97 7.16
Automotive-Standard JASO D618:2013
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
1. Beschichteter elektrischer Draht, der einen Leiter und eine harzgeformte Isolationsschicht umfasst, die den Leiter bedeckt:
wobei eine Querschnittsfläche des Leiters 1,5 mm2 oder mehr und 3,0 mm2 oder weniger beträgt,
wobei die Isolationsschicht den Leiter in einer Dicke von 0,3 mm oder mehr und 0,5 mm oder weniger bedeckt, und
die Isolationsschicht eine Innenschicht und eine Außenschicht aufweist, die auf dem äußeren Umfang der Innenschicht vorgesehen ist,
wobei eine der Innenschicht und der Außenschicht ein Copolymer aus Ethylen und einem α-Olefin umfasst, mit einer Carbonylgruppe und die andere der Innenschicht und der Außenschicht ist aus einem Polyolefin oder einem Fluorharz zusammengesetzt.

2. Beschichteter elektrischer Draht nach Anspruch 1, wobei die Innenschicht das Copolymer aus Ethylen und einem α-Olefin mit einer Carbonylgruppe als Hauptkomponente enthält.

3. Beschichteter elektrischer Draht nach Anspruch 1, wobei die Innenschicht aus einem Polyolefin oder einem Fluorharz besteht.

4. Beschichteter elektrischer Draht nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei, von der Innenschicht und der Außenschicht, die Schicht, die das Copolymer aus Ethylen und ein α-Olefin mit einer Carbonylgruppe als Hauptkomponente umfasst, dicker ist als die Schicht, die aus einem Polyolefin oder einem Fluorharz besteht und die Dicke der Schicht, die aus dem Polyolefin oder dem Fluorharz besteht, ist 0,05 mm oder mehr dick.

5. Beschichteter elektrischer Draht nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das α-Olefin mit einer Carbonylgruppe wenigstens eines von (Meth)acrylsäurealkylester, (Meth)acrylsäurearylester, Vinylester, ungesättigte Säuren, Vinylketone und (Meth)acrylsäureamide umfasst.

6. Mehrkernkabel, das zwei Drähten des beschichteten elektrischen Drahtes gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 und einem Mantel umfasst, der die beiden beschichteten elektrischen Drähte bedeckt.

7. Mehrkernkabel nach Anspruch 6,
das eine Vielzahl von zweiten elektrischen Drähten aufweist, die jeweils einen zweiten Leiter aufweisen, der dünner als der Leiter ist, und eine zweite Isolationsschicht, die den zweiten Leiter bedeckt, und
wobei die zwei zweiten elektrischen Drähte als ein Satz verdrillt sind, um ein verdrilltes Paar der zweiten elektrischen Drähte zu bilden.

8. Mehrkernkabel nach Anspruch 7, wobei die zwei beschichteten elektrischen Drähte und das verdrillte Paar der zweiten elektrischen Drähte veradert sind und der Mantel die veraderten zwei beschichteten elektrischen Drähte und das verdrillte Paar der zweiten elektrischen Drähte bedeckt.

9. Mehrkernkabel nach Anspruch 8, wobei die zwei beschichteten elektrischen Drähte in einem Querschnitt punktsymmetrisch angeordnet sind.

10. Mehrkernkabel nach Anspruch 6 oder 7, wobei das Verhältnis einer Hauptachsenlänge zu einer Nebenachsenlänge (Hauptachsenlänge/Nebenachsenlänge) in einem Querschnitt 1,8 oder mehr beträgt.

Description:
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldung Nr. 2016-163844, eingereicht am 24. August 2016, die hierin durch Bezugnahme mit aufgenommen ist.

HINTERGRUNDTECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft einen beschichteten elektrischen Draht und ein Mehrkernkabel für Fahrzeuge.

TECHNIK

JP-A-2014-220043 offenbart ein elektrisch isoliertes Kabel mit einem elektrischen Draht, der ein elektrisches Signal an einen Motor einer elektrischen Feststellbremse (EPB; ”Electric Parking Brake”) (EPB-Draht) überträgt und mit einem elektrischen Draht, der ein elektrisches Signal überträgt, das die Wirkung von ABS (Anti-Blockier-System) (ABS-Draht) steuert.

Der EPB-Draht wird von dem anderen Draht abgezweigt, wobei der Mantel von der Mitte des elektrischen Isolationskabels entfernt wird, um in einem Zustand zu sein, in dem der EPB-Draht freiliegt und in diesem Zustand mit dem Motor des EPB verbunden ist. Da der EPB-Draht in einem Zustand verwendet wird, in dem wenigstens ein Teil davon freiliegt, ist eine hohe Abriebfestigkeit für den EPB-Draht erforderlich.

Darüber hinaus werden Teile an der Radseite, wie beispielsweise der Motor der EPB, zusammen mit einem Reifen gegen die Fahrzeugkarosserie verschoben. Daher ist eine hohe Biegefestigkeit für ein Mehrkernkabel erforderlich, das die Fahrzeugkarosserie und die Teile an der Radseite verbindet.

ZUSAMMENFASSUNG

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen beschichteten elektrischen Draht bereitzustellen, der eine Isolationsschicht umfasst, die aus einer Innenschicht und einer Außenschicht besteht und eine ausgezeichnete Abriebfestigkeit und Biegefestigkeit aufweist, und ein Mehrkernkabel, das diesen umfasst.

Um die obige Aufgabe zu lösen, ist der beschichtete elektrische Draht für Fahrzeuge der vorliegenden Erfindung ein elektrischer Draht, der einen Leiter und eine harzgeformte Isolationsschicht umfasst, die den Leiter bedeckt:
wobei eine Querschnittsfläche des Leiters 1,5 mm2 oder mehr und 3,0 mm2 oder weniger beträgt,
wobei die Isolationsschicht den Leiter in einer Dicke von 0,3 mm oder mehr und 0,5 mm oder weniger bedeckt, und
die Isolationsschicht eine Innenschicht und eine Außenschicht aufweist, die auf dem äußeren Umfang der Innenschicht vorgesehen ist,
wobei eine der Innenschicht und der Außenschicht ein Copolymer aus Ethylen und einem α-Olefin umfasst, mit einer Carbonylgruppe und die andere der Innenschicht und der Außenschicht ist aus einem Polyolefin oder einem Fluorharz zusammengesetzt.

Um darüber hinaus die obige Aufgabe zu lösen, umfasst das Mehrkernkabel für Fahrzeuge der vorliegenden Erfindung:
zwei Drähte des beschichteten elektrischen Drahtes der vorliegenden Erfindung und
einen Mantel, der die beiden beschichteten elektrischen Drähte bedeckt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein beschichteter elektrischer Draht und ein Mehrkernkabel für Fahrzeuge bereitgestellt, die eine hervorragende Abriebfestigkeit und Biegefestigkeit aufweisen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Querschnittsansicht, die den beschichteten elektrischen Draht und das Mehrkernkabel für Fahrzeuge gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

2 ist eine Querschnittsansicht, die den beschichteten elektrischen Draht und das Mehrkernkabel für Fahrzeuge gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

3 ist eine Querschnittsansicht, die den beschichteten elektrischen Draht und das Mehrkernkabel für Fahrzeuge gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG<Zusammenfassung der Ausführungsformen der Erfindung>

Zuerst wird eine Zusammenfassung der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben.

  • (1) Ein beschichteter elektrischer Draht umfasst einen Leiter und eine harzgeformte Isolationsschicht, die den Leiter bedeckt. Die Querschnittsfläche des Leiters beträgt 1,5 mm2 oder mehr und 3,0 mm2 oder weniger. Die Isolationsschicht bedeckt den Leiter in einer Dicke von 0,3 mm oder mehr und 0,5 mm oder weniger. Die Isolationsschicht weist eine Innenschicht und eine Außenschicht auf, die am äußeren Umfang der Innenschicht vorgesehen ist. Eine der Innenschicht und der Außenschicht enthält ein Copolymer aus Ethylen und einem α-Olefin mit einer Carbonylgruppe und die andere der Innenschicht und der Außenschicht besteht aus einem Polyolefin oder einem Fluorharz.

Da ein Copolymer aus Ethylen und einem α-Olefin mit einer Carbonylgruppe leicht verformt wird, verformt sich das Copolymer zusammen mit dem Leiter zu dem Zeitpunkt, wenn ein Leiter gebogen wird. Daher wird keine große Belastung auf dem Leiter erzeugt, und das Copolymer ist ausgezeichnet in der Biegefestigkeit. Da jedoch das Copolymer weich ist, ist es im Hinblick auf die Abriebfestigkeit unzureichend.

Auf der anderen Seite sind ein Polyolefin und ein Fluorharz hart und haben eine hervorragende Abriebfestigkeit.

Die Isolationsschicht des beschichteten elektrischen Drahtes für Fahrzeuge mit der obigen Konfiguration weist jeweils eine Schicht, die eine ausgezeichnete Biegefestigkeit aufweist, und eine Schicht, die eine hervorragende Abriebfestigkeit aufweist. Daher hat der beschichtete elektrische Draht von (1) eine ausgezeichnete Biegefestigkeit und Abriebfestigkeit.

  • (2) Der Beschichtete elektrische Draht nach (1), wobei die Innenschicht das Copolymer aus Ethylen und einem α-Olefin mit einer Carbonylgruppe als Hauptkomponente enthält.

Durch Bereitstellen der Schicht, die aus einem Polyolefin oder einem Fluorharz besteht, das hart ist und eine Abriebfestigkeit auf einer Außenseite aufweist, kann der Abrieb des elektrischen Drahtes verringert werden. Zusätzlich wird durch die Bereitstellung des Copolymers aus Ethylen mit einer Pufferwirkung für Biegebeanspruchung und einem α-Olefin mit einer Carbonylgruppe auf einer Innenseite ein Effekt der weiteren Pufferung der auf dem Leiter erzeugten Spannung erhalten.

  • (3) Der beschichtete elektrische Draht nach (1), wobei die Innenschicht aus einem Polyolefin oder einem Fluorharz besteht.

Das Polyolefin und Fluorharz, die die Innenschicht bilden, sind hart und ausgezeichnet in der Abriebfestigkeit. Zusätzlich hat das Fluorharz eine gute Gleiteigenschaft gegen ein Metall und somit ist eine Kraft des Ziehens des Leiters oder eine Kraft, die ihn mittels der Innenschicht drückt, zu dem Zeitpunkt geringer, zu dem der Leiter gebogen wird.

Das Copolymer aus Ethylen und einem α-Olefin mit einer Carbonylgruppe, die die Außenschicht bildet, wird leicht verformt. Daher wird die Außenschicht zusammen mit dem Leiter zu dem Zeitpunkt verformt, zu dem der Leiter gebogen wird und somit keine hohe Belastung des Leiters erzeugt, so dass das Copolymer eine ausgezeichnete Biegefestigkeit aufweist.

  • (4) Der beschichtete elektrische Draht nach einem von (1) bis (3), wobei, von der Innenschicht und der Außenschicht, die Schicht, die das Copolymer aus Ethylen und ein α-Olefin mit einer Carbonylgruppe als Hauptkomponente umfasst, dicker ist als die Schicht, die aus einem Polyolefin oder einem Fluorharz besteht und die Dicke der Schicht, die aus dem Polyolefin oder dem Fluorharz besteht, ist 0,05 mm oder mehr dick.

Da die Schicht, die eine ausgezeichnete Biegefestigkeit aufweist, dicker ist als die Schicht, die eine hervorragende Abriebfestigkeit aufweist, hat der beschichtete elektrische Draht mit der obigen Konfiguration eine erhöhte Biegefestigkeit.

  • (5) Der beschichtete elektrische Draht nach einem von (1) bis (4), wobei das α-Olefin mit einer Carbonylgruppe wenigstens eines von (Meth)acrylsäurealkylester, (Meth)acrylsäurearylester, Vinylester, ungesättigte Säuren, Vinylketone und (Meth)acrylsäureamide umfasst.
  • (6) Ein Mehrkernkabel mit zwei Drähten des beschichteten elektrischen Drahtes gemäß einem von (1) bis (5) und einem Mantel, der die beiden beschichteten elektrischen Drähte bedeckt.

In dem Mehrkernkabel mit der obigen Konfiguration ist ein Verdrahtungsvorgang im Vergleich zu dem Fall einfach, in dem die beiden beschichteten elektrischen Drähte getrennt verdrahtet sind.

  • (7) Das Mehrkernkabel nach nach (6), das eine Vielzahl von zweiten elektrischen Drähten aufweist, die jeweils einen zweiten Leiter aufweisen, der dünner als der Leiter ist, und eine zweite Isolationsschicht, die den zweiten Leiter bedeckt, und wobei die zwei zweiten elektrischen Drähte als ein Satz verdrillt sind, um ein verdrilltes Paar der zweiten elektrischen Drähte zu bilden.

In dem Mehrkernkabel mit der obigen Konfiguration ist ein Verdrahtungsvorgang im Vergleich zu dem Fall leicht, in dem die beiden beschichteten elektrischen Drähte und das verdrillte Paar der zweiten elektrischen Drähte getrennt verdrahtet werden.

  • (8) Das Mehrkernkabel nach (7), wobei die zwei beschichteten elektrischen Drähte und das verdrillte Paar der zweiten elektrischen Drähte veradert sind und der Mantel die veraderten zwei beschichteten elektrischen Drähte und das verdrillte Paar der zweiten elektrischen Drähte bedeckt.

In dem Mehrkernkabel mit der obigen Konfiguration sind die beiden beschichteten elektrischen Drähte und das verdrillte Paar der zweiten elektrischen Drähte miteinander veradert und der veraderte Zustand ist mit einem Mantel bedeckt, so dass die äußere Form des Mehrkernkabels in Längsrichtung stabilisiert wird.

  • (9) Das Mehrkernkabel nach (8), wobei die zwei beschichteten elektrischen Drähte in einem Querschnitt punktsymmetrisch angeordnet sind.

In dem Mehrkernkabel mit der obigen Konfiguration sind dick beschichtete elektrische Drähte mit einem guten Gleichgewicht in einem Querschnitt angeordnet, und das Kabel hat eine gute Symmetrie, das Mehrkernkabel hat eine geringere Verdrillungsneigung.

  • (10) Das Mehrkernkabel nach (6) oder (7), wobei das Verhältnis einer Hauptachsenlänge zu einer Nebenachsenlänge (Hauptachsenlänge/Nebenachsenlänge) in einem Querschnitt 1,8 oder mehr beträgt.

Das Mehrkernkabel mit der obigen Konfiguration kann in geeigneter Weise in einem flachen Raum verdrahtet werden. Darüber hinaus ist das Kabel leicht in eine Nebenachsen-Richtung (Dickenrichtung) biegbar und wird leicht verdrahtet. Weiterhin ist das Mehrkernkabel leicht an einem ebenen Objekt wie einer Wand angehängt und befestigt, da ein Kontaktbereich des Kabels groß ist.

<Details der Ausführungsformen der Erfindung>

Im Folgenden wird ein Beispiel der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mehrkernkabels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.

<Erste Ausführungsform>

Ein Mehrkernkabel 1 wird beispielsweise zum Verbinden von an einem Fahrzeug angebrachten ECU (elektrische Steuereinheit) und einer elektrischen Feststellbremse (EPB), einem Raddrehzahlsensor oder dergleichen verwendet, was um ein Rad herum vorgesehen ist. Das Rad ist drehbar um eine Achse auf der Fahrzeugkarosserie gelagert. Darüber hinaus wird das Rad in einigen Fällen über eine Aufhängevorrichtung oder eine Lenkeinrichtung gelagert. Das heißt, das Rad ist an der Fahrzeugkarosserie verstellbar gelagert. Das Mehrkernkabel 1 der vorliegenden Ausführungsform wird geeigneter Weise zum Verbinden der an der Fahrzeugkarosserie befestigten ECU mit einem Teil, das an dem Rad angebracht werden soll, das an der Fahrzeugkarosserie verstellbar gelagert ist.

Für das Mehrkernkabel 1 ist es erforderlich, in einem kleinen Raum in dem Reifenhaus verdrahtet zu werden, in dem das Rad gesetzt ist. Um die Verschiebung des Rades nicht zu verhindern, wird eine leichte Biegung, eine hohe Haltbarkeit gegen wiederholtes Biegen, und dergleichen gefordert.

1 ist eine Querschnittsansicht, die das Mehrkernkabel 1 gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. 1 zeigt einen Querschnitt senkrecht zu einer Längsrichtung des Mehrkernkabels 1. Wie in 1 gezeigt ist, weist das Mehrkernkabel 1 zwei Stromleitungen 10, zwei Signalleitungen 21, zwei elektrische Drähte 31 und einen Mantel 40 auf. Der Außendurchmesser des Mehrkernkabels 1 der vorliegenden Ausführungsform kann 7 mm oder mehr und 18 mm oder weniger, vorzugsweise 7,5 mm oder mehr und 13 mm oder weniger betragen. Die Stromleitung 10 ist ein Beispiel für den beschichteten elektrischen Draht der vorliegenden Erfindung. Die Signalleitung 21 ist ein Beispiel für den zweiten elektrischen Draht der vorliegenden Erfindung.

(Stromleitung)

Die beiden Stromleitungen 10 enthalten jeweils einen ersten Leiter 12 und eine erste Isolationsschicht 13, die den ersten Leiter 12 abdeckt. Die beiden Stromleitungen 10 sind gleich groß und haben das gleiche Material.

Die beiden Stromleitungen 10 können zum Verbinden von EPB und ECU verwendet werden. EPB hat einen Motor, der einen Bremssattel antreibt. Beispielsweise kann eine der Stromleitungen 10 als ein Stromversorgungsdraht verwendet werden, der den Motor mit Energie versorgt, und eine andere Stromleitung 10 kann als Erdleiter des Motors verwendet werden.

Der erste Leiter 12 ist durch Verdrehen einer Vielzahl von Leitern ausgebildet. Der Leiter ist ein Draht, das aus Kupfer oder einer Kupferlegierung zusammengesetzt ist. Der Leiter kann aus einem Material mit einer vorbestimmten Leitfähigkeit und Flexibilität bestehen, wie z. B. einem verzinnten geglühten Kupferdraht oder einem geglühten Kupferdraht neben Kupfer oder einer Kupferlegierung. Die Querschnittsfläche des ersten Leiters kann 1,5 mm2 oder mehr und 3 mm2 oder weniger betragen.

Die erste Isolationsschicht ist aus einer Innenschicht 14 gebildet, die ein Copolymer aus Ethylen und einem α-Olefin mit einer Carbonylgruppe umfasst, und aus einer Außenschicht 15, die aus einem Polyolefin oder einem Fluorharz besteht. Die Schicht, die das Copolymer aus Ethylen und einem α-Olefin mit einer Carbonylgruppe enthält, kann eine andere Substanz enthalten, die die Flexibilität und/oder Schlagfestigkeit verbessert. Beispielsweise kann die Schicht ein Copolymer eines ungesättigten Kohlenwasserstoffs mit 4 oder mehr Kohlenstoffatomen und Ethylen (z. B. ein Ethylen-Buten-Copolymer) enthalten. Zur Verbesserung der Flammhemmung kann ein Metallhydroxid oder ein Metalloxid oder das andere Flammschutzmittel zugegeben werden. Der Außendurchmesser der ersten Isolationsschicht 13 kann 2 mm oder mehr und 4 mm oder weniger betragen.

Der Gehalt des α-Olefins mit einer Carbonylgruppe in dem Copolymer von Ethylen und eines α-Olefins mit einer Carbonylgruppe beträgt vorzugsweise 5 Massen-% oder mehr und 46 Massen-% oder weniger, stärker bevorzugt 10 Massen-% oder mehr und 30 Massen-% oder weniger. Wenn der Gehalt weniger als 5 Masse-% beträgt, besteht eine Gefahr, dass ein Effekt der Verbesserung der Biegefestigkeit bei niedriger Temperatur unzureichend wird. Darüber hinaus kann, wenn der Gehalt mehr als 46 Massen-% beträgt, kann die Abriebfestigkeit verringert werden.

Das α-Olefin mit einer Carbonylgruppe umfasst vorzugsweise beispielsweise mindestens einen (Meth)acrylsäurealkylester wie Methyl(meth)acrylat und Ethyl(meth)acrylat, (Meth)acrylsäurearylester, wie z. B. Phenyl(meth)acrylat, Vinylester wie beispielsweise Vinylacetat und Vinylpropionat, ungesättigte Säuren wie beispielsweise (Meth)acrylsäure, Crotonsäure, Maleinsäure und Itaconsäure, Vinylketone wie beispielsweise Methylvinylketon und Phenylvinylketon und (Meth)acrylsäureamide. Daher kann das Copolymer aus Ethylen und einem α-Olefin mit einer Carbonylgruppe, die in der Innenschicht 14 enthalten sein soll, ein Gemisch von Copolymeren sein, in denen die α-Olefine, die jeweils eine Carbonylgruppe aufweisen, voneinander verschieden sind.

Darüber hinaus ist es bevorzugt, dass die Innenschicht 14 dicker als die Außenschicht 15 ist und die Dicke der Außenschicht 0,05 mm oder mehr beträgt.

(Signalleitung)

Die beiden Signalleitungen 21 enthalten jeweils einen zweiten Leiter 22, der dünner als der erste Leiter 12 ist, und eine zweite Isolationsschicht 23, die den zweiten Leiter 22 abdeckt. Die beiden zu verdrehenden Signalleitungen 21 sind in Größe und Material gleich. Zwei Signalleitungen 21 sind als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar 20 der Signalleitung 21 zu bilden. Die Verdrehungsneigung des verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21 kann 10-mal oder mehr und 15-mal oder weniger des Verdrehungsdurchmessers des verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21 sein (Außendurchmesser des verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21). Das verdrillte Paar 20 der Signalleitung 21 ist ein Beispiel für das verdrillte Paar der zweiten elektrischen Drähte der vorliegenden Erfindung.

Der Außendurchmesser des verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21 kann etwa gleich dem Außendurchmesser der Stromleitung 10 sein.

Die Signalleitung 21 kann zur Übertragung eines Signals von einem Sensor verwendet werden oder zur Übertragung eines Steuersignals von der ECU verwendet werden. Die beiden Signalleitungen 21 können beispielsweise zum Verdrahten von ABS (Antiblockiersystem) verwendet werden. Die beiden Signalleitungen 21 können beispielsweise jeweils als ein Draht zum Verbinden eines Differentialraddrehzahlsensors und einer ECU eines Fahrzeugs verwendet werden.

Der zweite Leiter 22 kann aus einem massiven Leiter bestehen oder kann durch Adern (”stranding”) einer Vielzahl von Leitern wie im Fall der Stromleitung 10 konfiguriert sein. Der zweite Leiter 22 kann aus demselben Material bestehen wie der Leiter, der den ersten Leiter bildet, oder ein anderes Material kann verwendet werden. Die Querschnittsfläche des zweiten Leiters 22 kann 0,13 mm2 oder mehr und 0,5 mm2 oder weniger betragen.

Die zweite Isolationsschicht 23 kann beispielsweise aus einem querverbundenem Polyethylen bestehen, dem eine Flammhemmung durch Mischen eines Flammschutzmittels verliehen wird. Das Material, das die zweite Isolationsschicht 23 bildet, ist nicht auf ein flammverzögerndes Harz auf Polyethylenbasis beschränkt und kann aus dem anderen Material, wie einem querverbundenen Fluorharz gebildet sein. Der Außendurchmesser der zweiten Isolationsschicht 23 kann 1,0 mm oder mehr und 2,2 mm oder weniger betragen.

(Elektrischer Draht)

Die beiden elektrischen Drähte 31 enthalten jeweils einen dritten Leiter 32, der dünner als der erste Leiter 12 ist, und eine dritte Isolationsschicht 33, die den dritten Leiter 32 abdeckt. Die beiden elektrischen Drähte 31 sind als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar 30 der elektrischen Drähte 31 zu bilden. Die beiden zu verdrillenden elektrischen Drähte 31 sind in Größe und Material gleich. Der elektrische Draht 31 kann in der Größe und dem Material gleich wie die Signalleitung 21 sein. Das verdrillte Paar 30 der elektrischen Drähte 31 ist vorzugsweise in der gleichen Richtung verdreht, wie die in der paar-veraderten Signalleitung. Das verdrillte Paar 30 der elektrischen Drähte 31 ist vorzugsweise gleich in der Verdrehungsneigung zu dem verdrillten Paar 20 der Signalleitung 21. In dem Fall, in dem die Verdrillrichtung zwischen dem verdrillten Paar 30 der elektrischen Drähte 31 und dem verdrillten Paar 20 der Signalleitung 21 unterschiedlich ist, wird die Verdrehungsneigung des kürzeren so lang, dass sie gleich der längeren Verdrehungsneigung wird und damit nimmt die Biegefestigkeit ab.

Der Außendurchmesser des verdrillten Paares 30 der elektrischen Drähte 31 kann etwa gleich dem Außendurchmesser des verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21 sein. Der Außendurchmesser des verdrillten Paares 30 der elektrischen Drähte 31 kann etwa gleich dem Außendurchmesser der Stromleitung 10 sein.

Die elektrischen Drähte 31 können zum Übertragen eines Signals von einem Sensor verwendet werden, können zum Übertragen eines Steuersignals von der ECU verwendet werden oder können als ein Stromversorgungsdraht verwendet werden, der Strom zu einer elektronischen Vorrichtung zuführt.

Der dritte Leiter 32 kann aus einem massivem Leiter bestehen oder kann durch Adern einer Vielzahl von Leitern wie im Fall der Stromleitung 10 konfiguriert sein. Der dritte Leiter 32 kann aus dem gleichen Material bestehen wie der Leiter, der den ersten Leiter 12 oder den zweiten Leiter 22 bildet, oder es kann ein anderes Material verwendet werden. Die Querschnittsfläche des dritten Leiters 32 kann 0,13 mm2 oder mehr und 0,5 mm2 oder weniger betragen.

Für die dritte Isolationsschicht kann das gleiche Material wie das der zweiten Isolationsschicht 23 verwendet werden oder es kann ein anderes Material verwendet werden. Der Außendurchmesser der dritten Isolationsschicht 33 kann 1,0 mm oder mehr und 2,2 mm oder weniger betragen.

(Mantel)

Der Mantel 40 bedeckt alle Drähte einschließlich der beiden Stromleitungen 10, der beiden Signalleitungen 21 und der beiden elektrischen Drähte 31. Die beiden Stromleitungen 10, ein verdrilltes Paar 20 der Signalleitung 21 und ein verdrilltes Paar 30 der elektrischen Drähte 31 sind integral veradert. Der Mantel 40 bedeckt die beiden Stromleitungen 10, ein verdrilltes Paar 20 der Signalleitung 21 und ein verdrilltes Paar 30 der elektrischen Drähte 31 in einem integral verdrillten Zustand.

Der Mantel 40 kann beispielsweise aus einem Harz auf Polyolefinbasis, wie beispielsweise Polyethylen oder einem Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (EVA), einem Polyurethan-Elastomer, einem Polyester-Elastomer oder einer Zusammensetzung, die durch Mischen von mindestens zwei Arten davon gebildet wird, gebildet werden. Darüber hinaus kann der Mantel beispielsweise aus einem querverbundenem/nicht-querverbundenem thermoplastischen Polyurethan (TPU) mit ausgezeichneter Abriebfestigkeit bestehen. Aufgrund der ausgezeichneten Wärmebeständigkeit besteht der Mantel 40 vorzugsweise aus einem querverbundenem thermoplastischen Polyurethan.

Der Außendurchmesser des Mantels 40 kann 7,5 mm oder mehr und 11 mm oder weniger betragen.

(Verdrillrichtung, Verdrehungsneigung)

Die beiden Stromleitungen 10, ein verdrilltes Paar 20 der Signalleitung 21 und ein verdrilltes Paar 30 der elektrischen Drähte 31 sind integral verdrillt. Der Verdrehungsdurchmesser der gesamten integral verdrehten Drähte kann 55 mm oder mehr und 9 mm oder weniger betragen.

Die Verdrehungsneigung der Gesamtheit der beiden Stromleitungen 10, eines verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21 und eines verdrillten Paares 30 der elektrischen Drähte 31 kann 12-mal und mehr und 24 mal oder weniger der Verdrehungsdurchmesser der gesamten beiden Stromleitungen 10, eines verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21 und eines verdrillten Paares 30 der elektrischen Drähte 31 betragen. Wenn die Verdrehungsneigung größer als das 24-fache des Verdrehungsdurchmessers ist, wird die Verdrillung zu locker und die Biegefestigkeit wird verringert. Wenn die Verdrehungsneigung kurz ist, wird die Biegefestigkeit nicht ungünstig beeinträchtigt, aber die Leistungsfähigkeit des Kabels ist schlecht.

Das Verhältnis der Verdrehungsneigung der gesamten beiden Stromleitungen 10, eines verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21 und eines verdrillten Paares 30 der elektrischen Drähte 31 zum Verdrehungsdurchmesser des Ganzen ist vorzugsweise größer als das Verhältnis der Verdrehungsneigung des verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21 zum Verdrehungsdurchmesser des verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21. Die gesamte Verdrillrichtung ist vorzugsweise eine umgekehrte Richtung zu der Verdrillrichtung des verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21 und des verdrillten Paares 30 der elektrischen Drähte 31.

(Füllmaterial)

Das Mehrkernkabel 1 kann ein Füllmaterial 50 aufweisen. Das Füllmaterial 50 ist innerhalb des Mantels 40 vorgesehen. Das Füllmaterial 50 kann aus einer Faser bestehen, wie beispielsweise einem gesponnenen Rayongarn oder einem Nylongarn. Das Füllmaterial 50 kann aus einer Spannfaser bestehen.

Das Füllmaterial 50 ist in einem durch zwei Stromleitungen 10 gebildeten Spalt vorgesehen. Das Füllmaterial 50 kann zwischen der Stromleitung 10 und der Signalleitung 21 zwischen der Stromleitung 10 und dem elektrischen Draht 31, zwischen den beiden Signalleitungen 21, und zwischen den beiden elektrischen Drähten 31 zusätzlich zu dem Spalt zwischen den Stromleitungen 10 vorgesehen sein,

(Umwicklung)

Das Mehrkernkabel 1 kann eine Umwicklung 51 aufweisen. Die Umwicklung 51 bedeckt die beiden Stromleitungen 10, ein verdrilltes Paar 20 der Signalleitung 21 und ein verdrilltes Paar 30 der elektrischen Drähte 31. Die Umwicklung 51 hält die Form der verdrehten Drähte stabil. Die Umwicklung 51 ist innerhalb des Mantels 40 vorgesehen.

Als die Umwicklung 51 kann beispielsweise ein Papierband oder ein Vlies oder ein Band aus einem Harz, wie beispielsweise einem Polyester verwendet werden. Darüber hinaus kann die Umwicklung 51 spiralförmig gewickelt oder in Längsrichtung auf die beiden Stromleitungen 10, ein verdrilltes Paar 20 der Signalleitung 21 und ein verdrilltes Paar 30 der elektrischen Drähte 31 gewickelt werden. Weiterhin kann die Wickelrichtung entweder Z-Wicklung oder S-Wicklung sein. Auch kann in Bezug auf die Wickelrichtung die Wicklung in der gleichen Richtung wie die Paarverdrillrichtung des verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21 und des verdrillten Paares 30 der elektrischen Drähte 31 durchgeführt werden oder kann in umgekehrter Richtung durchgeführt werden. Wenn die Wickelrichtung der Umwicklung 51 umgekehrt zu der Paarwickelrichtung des verdrillten Paares 20 der Signalleitung 21 und des verdrillten Paares 30 der elektrischen Drähte 31 ist, wird eine Ungleichmäßigkeit weniger auf der Oberfläche der Umwicklung 51 erzeugt und die äußere Form des Mehrkernkabels 1 ist leichter stabilisiert, so dass dieser Fall bevorzugt wird.

Da die Umwicklung 51 eine Pufferwirkung hat und eine Funktion hat, die Biegefestigkeit und eine Schutzfunktion von Außen zu verbessern, können Schichten des Füllmaterials 50 und des Mantels 40 in dem Fall, in dem die Umwicklung 51 vorgesehen ist, dünn konfiguriert sein. Durch Bereitstellung der Umwicklung 51 als solche kann ein Mehrkernkabel 1 bereitgestellt werden, das leichter gebogen werden kann und eine ausgezeichnete Abriebfestigkeit aufweist.

In dem Fall, in dem der harzgeformte Mantel 40 durch Extrusionsbeschichtung bereitgestellt wird, wird ein Raum zwischen den beiden elektrischen Drähten 10 mit dem Harz gefüllt, und daher wird es schwierig, die beiden elektrischen Drähte 10 an einem Anschluss des Mehrkernkabels 1 zu trennen. Durch Bereitstellen der Umwicklung 51 wird ein Raum zwischen den beiden Stromleitungen 10 mit dem Harz gefüllt, und die beiden Stromleitungen 10 können leicht an dem Anschluss herausgenommen werden.

Weiterhin kann das Mehrkernkabel 1 zusätzlich zu den beiden Stromleitungen 10, den beiden Signalleitungen 21 und den beiden elektrischen Leitungen 31 einen elektrischen Draht enthalten.

(Effekt)

In der Stromleitung 10 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist eine weiche Innenschicht 14 zwischen einer harten Außenschicht 15 und dem ersten Leiter 12 vorgesehen. Beim Biegen des ersten Leiters 12 wird die weiche Innenschicht 14, die mit dem ersten Leiter 12 in Kontakt steht, entsprechend der Biegung des ersten Leiters 12 verformt und nimmt die Biegebeanspruchung auf, so dass eine hohe Belastung weniger auf dem ersten Leiter 12 erzeugt wird. Daher wird eine Stromleitung 10 mit einer hohen Biegefestigkeit bereitgestellt, sie gleichzeitig eine Abriebfestigkeit aufgrund der harten, vom Harz hergestellten Außenschicht 15 aufweist.

In der Stromleitung 10 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist die Innenschicht 14, die eine ausgezeichnete Biegefestigkeit aufweist, dicker als die Außenschicht 15, und die Biegefestigkeit wird erhöht.

Da ferner das Mehrkernkabel 1 der vorliegenden Ausführungsform die beiden Stromleitungen 10 und den Mantel 40 aufweist, der die beiden Stromleitungen 10 abdeckt, ist ein Verdrahtungsvorgang einfach im Vergleich zu dem Fall, in dem die beiden Stromleitungen Separat verdrahtet werden.

Zusätzlich weist das Mehrkernkabel 1 der vorliegenden Ausführungsform eine Vielzahl von zweiten elektrischen Drähten 21 auf, die jeweils einen zweiten Leiter 22 aufweisen, der dünner als der erste Leiter 12 ist, und eine zweite Isolierschicht 23, die den zweiten Leiter 22 bedeckt, und zwei Drähte des zweiten elektrischen Drahtes 21 sind als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar der zweiten elektrischen Drähte 21 zu bilden, so dass ein Verdrahtungsvorgang im Vergleich zu dem Fall einfach ist, in dem die beiden beschichteten elektrischen Drähte und das verdrillte Paar der zweiten elektrischen Drähte separat verdrahtet sind.

Darüber hinaus sind in dem Mehrkernkabel 1 der vorliegenden Ausführungsform die beiden Stromleitungen 10 und das verdrillte Paar der zweiten elektrischen Drähte 21 verdrillt und der verdrillte Zustand wird mit dem Mantel 40 bedeckt, so dass die äußere Form Des Mehrkernkabels 1 entlang der Längsrichtung stabilisiert wird.

Weiterhin können die beiden Stromleitungen 10 punktsymmetrisch im Querschnitt des Mehrkernkabels 1 angeordnet sein.

In dem Mehrkernkabel 1 mit der obigen Konfiguration sind dicke Stromleitungen mit einem guten Abgleich in einem Querschnitt angeordnet und das Kabel hat eine gute Symmetrie, so dass eine Verdrillungsneigung weniger anfällig für ein Mehrkernkabel 1 ist.

<Erste Ausführungsform>

2 ist eine Querschnittsansicht, die das Mehrkernkabel 101 für Fahrzeuge gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

In der oben erwähnten ersten Ausführungsform wird das Mehrkernkabel 1 beschrieben, das die zwei Stromleitungen 10 enthält, die die erste Isolationsschicht 13 umfassen, die aus der Innenschicht 14 gebildet ist, die ein Copolymer aus Ethylen und einem α-Olefin mit einer Carbonylgruppe enthält Und der Außenschicht 15 gebildet ist, die aus einem Polyolefin oder einem Fluorharz besteht, aber die vorliegende Erfindung ist nicht darauf beschränkt.

Beispielsweise, wie in 2 gezeigt ist, kann eine erste Isolationsschicht 113 aus einer Innenschicht 114 aus einem Polyolefin oder einem Fluorharz und einer Außenschicht 115 gebildet sein, die ein Copolymer aus Ethylen und einem α-Olefin mit einer Carbonylgruppe enthält.

Darüber hinaus ist in der vorliegenden Ausführungsform die Außenschicht 115 dicker als die Innenschicht 114 und die Dicke der Innenschicht beträgt 0,05 mm oder mehr.

Weiterhin kann das Mehrkernkabel 101 einen elektrischen Draht enthalten, zusätzlich zu zwei Stromleitungen 110, zwei Signalleitungen 21 und zwei elektrischen Leitungen 31.

(Effekt)

In der Stromleitung 110 gemäß der vorliegenden Ausführungsform besteht die innere Schicht 114, die mit dem ersten Leiter 12 in Kontakt kommt, aus einem Polyolefin oder einem Fluorharz. Die Außenschicht 115, die außerhalb der Innenschicht 114 vorgesehen ist, besteht aus einem weichen Harz. Daher wird, wenn der erste Leiter 12 gebogen wird, die Außenschicht 115 leicht verformt, um ihm zu folgen, und somit wird eine übermäßige Belastung weniger stark auf dem ersten Leiter 12 erzeugt. Aus diesen Gründen weist die Stromleitung 110 gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine hohe Biegefestigkeit auf. Da der erste Leiter 12 mit einem Harz bedeckt ist, das eine hervorragende Abriebfestigkeit aufweist, ist der erste Leiter 12 kaum nach außen freigelegt und die Stromleitung 110 der vorliegenden Ausführungsform weist ebenfalls eine hohe Abriebfestigkeit auf.

Des Weiteren ist in dem Fall, in dem die Innenschicht 114, die mit dem ersten Leiter 12 in Kontakt kommt, aus einem Fluorharz zusammengesetzt ist, da der erste Leiter 12 gegen die Innenschicht 114 rutscht, wenn das Mischen auf den ersten Leiter 12 einwirkt, wird eine übermäßige Belastung weniger auf dem ersten Leiter 12 erzeugt, der mit der Innenschicht 114 in Kontakt kommt.

Zusätzlich ist in der Stromleitung 110 der vorliegenden Ausführungsform die Außenschicht 115 mit einer ausgezeichneten Biegefestigkeit dicker als die Innenschicht 114, so dass die Biegefestigkeit weiter verbessert wird.

<Dritte Ausführungsform>

Bei der oben erwähnten Ausführungsform ist ein Mehrkernkabel 1 mit einem nahezu kreisförmigen Querschnitt beschrieben, bei dem die Stromleitungen 10, das verdrillte Paar 20 der Signalleitung 21 und das verdrillte Paar 30 der elektrischen Drähte 31 integral verdrillt sind, aber die vorliegende Erfindung ist nicht darauf beschränkt.

Beispielsweise, wie in 3 gezeigt, kann das Kabel ein abgeflachtes Mehrkernkabel 201 sein, in dem die Stromleitungen 10 und das verdrillte Paar 20 der Signalleitung 21 in einer Linie im Querschnitt angeordnet sind. Das Mehrkern-Flachkabel 201 weist ein Verhältnis von einer Hauptachsengröße zu einer Nebenachsengröße (Hauptachsengröße/Nebenachsengröße) von 1,8 oder mehr im Querschnitt auf.

Das Mehrkern-Flachkabel 201 der obigen Konfiguration kann in geeigneter Weise in einem flachen Raum verdrahtet werden. Darüber hinaus wird es leicht in eine Nebenachsen-Richtung (Dickenrichtung) gebogen und wird leicht geführt. Weiterhin weist das Mehrkernkabel eine große Kontaktfläche zu einem ebenen Objekt auf, das befestigt werden soll, wie eine Wand, und das Mehrkernkabel wird leicht an dem Objekt befestigt.

Das Mehrkernkabel 201 kann zusätzlich zu den beiden Stromleitungen 10 und den beiden Signalleitungen 21 einen elektrischen Draht enthalten.

[BEISPIEL]

Im Folgenden werden Beispiele der vorliegenden Erfindung beschrieben.

<Beispiel 1>

Es wurde ein 6-adriges Mehrkernkabel für Fahrzeuge hergestellt, wie in der folgenden Tabelle 1 konfiguriert.

Ein erster Leiter mit einer Querschnittsfläche von 2,5 mm2 wurde durch Adern von 7 Bündelsträngen erhalten, die durch Verdrillung von 72 Drähten aus Kupferlegierungsdrähten mit jeweils einem Durchmesser von 0,08 mm erhalten wurden. Der erste Leiter wurde mit einer ersten Isolationsschicht bedeckt, die aus einer Innenschicht mit einer Dicke von 0,2 mm gebildet wurde und aus EEA (einem Copolymer aus Ethylen und Ethyl(meth)acrylat) zusammengesetzt ist und einer Außenschicht mit einer Dicke von 0,1 mm gebildet wurde, die aus querverbundenem Flammschutzmittel Polyethylen zusammengesetzt ist, wodurch zwei Stromleitungen für EPB erhalten werden.

Ein zweiter Leiter mit einer Querschnittsfläche von 0,25 mm2 wurde durch Adern von 3 Bündelsträngen erhalten, die durch Verdrillung von 16 Drähten aus Kupferlegierungsdrähten mit jeweils einem Durchmesser von 0,08 mm erhalten wurden. Der zweite Leiter wurde mit HDPE (Polyethylen mit hoher Dichte) als eine zweite Isolationsschicht bedeckt, so dass er einen Außendurchmesser von 1,4 ± 0,1 mm hatte, wodurch zwei Signalleitungen erhalten wurden. Die beiden Signalleitungen wurden als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar der Signalleitungen für ABS zu erhalten.

Ein dritter Leiter mit einer Querschnittsfläche von 0,25 mm2 wurde durch Adern von 3 Bündelsträngen erhalten, die durch Verdrillung von 16 Drähten aus Kupferlegierungsdrähten mit jeweils einem Durchmesser von 0,08 mm erhalten wurden. Der dritte Leiter wurde mit HDPE als dritte Isolationsschicht bedeckt, um einen Außendurchmesser von 1,4 mm zu haben, wodurch zwei elektrische Drähte erhalten werden. Die beiden elektrischen Drähte wurden als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar der elektrischen Drähte für ein Bordinformationssystem zu erhalten.

In Beispiel 1 sind das verdrillte Paar der Signalleitungen und das verdrillte Paar der elektrischen Drähte gleich in Größe und Material.

Die beiden Stromleitungen, das verdrillte Paar der Signalleitungen und das verdrillte Paar der elektrischer Drähte und das aus einem querverbundenem Polyethylen hergestellte Füllmaterial wurden mit einer Umwicklung aus einem dünnen Papier gewickelt und der Durchmesser des zusammengesetzten Elements wurde so gemacht, dass er 8,2 mm ist. Die Umwicklung wurde mit einem Mantel bedeckt, der aus einem querverbundenem flammhemmenden Polyurethan gemacht ist, und der Außendurchmesser des Mantels wurde mit 9,2 ± 0,4 mm hergestellt. So wurde ein Mehrkernkabel für Fahrzeuge gemäß Beispiel 1 hergestellt.

<Beispiel 1>

Es wurde ein 6-adriges Mehrkernkabel für Fahrzeuge hergestellt, wie in der folgenden Tabelle 2 konfiguriert.

Ein erster Leiter mit einer Querschnittsfläche von 1,8 mm2 wurde durch gemeinsames Verdrillen von 7 Drähten erhalten, wobei der Draht durch Verdrehen von 52 Drähten aus Kupferlegierungsdrähten mit jeweils einem Durchmesser von 0,08 mm erhalten wurde. Der erste Leiter wurde mit einer ersten Isolationsschicht bedeckt, die aus einer Innenschicht mit einer Dicke von 0,2 mm gebildet wurde und aus einem Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat (EVA) zusammengesetzt ist und einer Außenschicht mit einer Dicke von 0,1 mm gebildet wurde, die aus querverbundenem Flammschutzmittel Polyethylen zusammengesetzt ist, wodurch zwei Stromleitungen für EPB erhalten werden.

Ein zweiter Leiter mit einer Querschnittsfläche von 0,25 mm2 wurde durch gemeinsames Verdrillen von 3 Drähten erhalten, wobei der Draht durch Verdrehen von 16 Drähten aus Kupferlegierungsdrähten mit jeweils einem Durchmesser von 0,08 mm erhalten wurde. Der zweite Leiter wurde mit HDPE als zweite Isolationsschicht bedeckt, um einen Außendurchmesser von 1,4 ± 0,1 mm zu haben, wodurch zwei Signalleitungen erhalten werden. Die beiden Signalleitungen wurden als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar der Signalleitungen für ABS zu erhalten.

Ein dritter Leiter mit einer Querschnittsfläche von 0,25 mm2 wurde durch gemeinsames Verdrillen von 3 Drähten erhalten, wobei der Draht durch Verdrehen von 16 Drähten aus Kupferlegierungsdrähten mit jeweils einem Durchmesser von 0,08 mm erhalten wurde. Der dritte Leiter wurde mit HDPE als dritte Isolationsschicht bedeckt, um einen Außendurchmesser von 1,4 mm zu haben, wodurch zwei elektrische Drähte erhalten werden. Die beiden elektrischen Drähte wurden als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar der elektrischen Drähte für ein Bordinformationssystem zu erhalten.

In Beispiel 2 sind das verdrillte Paar der Signalleitungen und das verdrillte Paar der elektrischen Drähte gleich in Größe und Material.

Die beiden Stromleitungen, das verdrillte Paar der Signalleitungen und das verdrillte Paar der elektrischen Drähte wurden mit einer Umwicklung aus einem dünnen Papier zusammen mit einem Füllmaterial aus einem querverbundenem Polyethylen gewickelt und der Durchmesser wurde mit 8,2 mm hergestellt. Die Umwicklung wurde mit einem Mantel bedeckt, der aus einem querverbundenem flammhemmenden Polyurethan gemacht ist, und der Außendurchmesser des Mantels wurde mit 9,2 ± 0,4 mm hergestellt. So wurde ein Mehrkernkabel für Fahrzeuge gemäß Beispiel 2 hergestellt.

<Beispiel 3>

Es wurde ein 6-adriges Mehrkernkabel für Fahrzeuge hergestellt, wie in der folgenden Tabelle 3 konfiguriert.

Ein erster Leiter mit einer Querschnittsfläche von 2,5 mm2 wurde durch gemeinsames Verdrillen von 7 Drähten erhalten, wobei der Draht durch Verdrehen von 72 Drähten aus Kupferlegierungsdrähten mit jeweils einem Durchmesser von 0,08 mm erhalten wurde. Der erste Leiter wurde mit einer ersten Isolationsschicht bedeckt, die aus einer Innenschicht mit einer Dicke von 0,1 mm und aus einem Fluorharz gebildet ist und einer Außenschicht mit einer Dicke von 0,2 mm und aus EEA gebildet ist, wodurch zwei Stromleitungen für EPB erhalten werden.

Ein zweiter Leiter mit einer Querschnittsfläche von 0,25 mm2 wurde durch gemeinsames Verdrillen von 3 Drähten erhalten, wobei der Draht durch Verdrehen von 16 Drähten aus Kupferlegierungsdrähten mit jeweils einem Durchmesser von 0,08 mm erhalten wurde. Der zweite Leiter wurde mit HDPE als zweite Isolationsschicht bedeckt, um einen Außendurchmesser von 1,4 ± 0,1 mm zu haben, wodurch zwei Signalleitungen erhalten werden. Die beiden Signalleitungen wurden als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar der Signalleitungen für ABS zu erhalten.

Ein dritter Leiter mit einer Querschnittsfläche von 0,25 mm2 wurde durch gemeinsames Verdrillen von 3 Drähten erhalten, wobei der Draht durch Verdrehen von 16 Drähten aus Kupferlegierungsdrähten mit jeweils einem Durchmesser von 0,08 mm erhalten wurde. Der dritte Leiter wurde mit HDPE als dritte Isolationsschicht bedeckt, um einen Außendurchmesser von 1,4 mm zu haben, wodurch zwei elektrische Drähte erhalten werden. Die beiden elektrischen Drähte wurden als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar der elektrischen Drähte für ein Bordinformationssystem zu erhalten.

In Beispiel 3 sind das verdrillte Paar der Signalleitungen und das verdrillte Paar der elektrischen Drähte gleich in Größe und Material.

Die beiden Stromleitungen, das verdrillte Paar der Signalleitungen und das verdrillte Paar der elektrischen Drähte wurden mit einer Umwicklung aus einem dünnen Papier zusammen mit einem Füllmaterial aus einem querverbundenem Polyethylen gewickelt und der Durchmesser wurde mit 8,2 mm hergestellt. Die Umwicklung wurde mit einem Mantel bedeckt, der aus einem querverbundenem flammhemmenden Polyurethan gemacht ist, und der Außendurchmesser des Mantels wurde mit 9,2 ± 0,4 mm hergestellt. So wurde ein Mehrkernkabel für Fahrzeuge gemäß Beispiel 3 hergestellt.

<Beispiel 4>

Es wurde ein 6-adriges Mehrkernkabel für Fahrzeuge hergestellt, wie in der folgenden Tabelle 4 konfiguriert.

Ein erster Leiter mit einer Querschnittsfläche von 2,5 mm2 wurde durch gemeinsames Verdrillen von 7 Drähten erhalten, wobei der Draht durch Verdrehen von 72 Drähten aus Kupferlegierungsdrähten mit jeweils einem Durchmesser von 0,08 mm erhalten wurde. Der erste Leiter wurde mit einer ersten Isolationsschicht bedeckt, das mit einer Dicke von 0,1 mm und aus einem querverbundenem flammhemmenden Polyethylen zusammengesetzt ist.

Ein zweiter Leiter mit einer Querschnittsfläche von 0,25 mm2 wurde durch gemeinsames Verdrillen von 3 Drähten erhalten, wobei der Draht durch Verdrehen von 16 Drähten aus Kupferlegierungsdrähten mit jeweils einem Durchmesser von 0,08 mm erhalten wurde. Der zweite Leiter wurde mit HDPE als zweite Isolationsschicht bedeckt, um einen Außendurchmesser von 1,4 ± 0,1 mm zu haben, wodurch zwei Signalleitungen erhalten werden. Die beiden Signalleitungen wurden als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar der Signalleitungen für ABS zu erhalten.

Ein dritter Leiter mit einer Querschnittsfläche von 0,25 mm2 wurde durch gemeinsames Verdrillen von 3 Drähten erhalten, wobei der Draht durch Verdrehen von 16 Drähten aus Kupferlegierungsdrähten mit jeweils einem Durchmesser von 0,08 mm erhalten wurde. Der dritte Leiter wurde mit HDPE als dritte Isolationsschicht bedeckt, um einen Außendurchmesser von 1,4 mm zu haben, wodurch zwei elektrische Drähte erhalten werden. Die beiden elektrischen Drähte wurden als ein Satz verdrillt, um ein verdrilltes Paar der elektrischen Drähte für ein Bordinformationssystem zu erhalten.

In Beispiel 4 sind das verdrillte Paar der Signalleitungen und das verdrillte Paar der elektrischen Drähte gleich in Größe und Material.

Die beiden Stromleitungen, das verdrillte Paar der Signalleitungen und das verdrillte Paar der elektrischen Drähte wurden mit einer Wicklung aus einem dünnen Papier zusammen mit einem Füllmaterial aus einem querverbundenem Polyethylen gewickelt und der Durchmesser wurde mit 8,2 mm hergestellt. Die Umwicklung wurde mit einem Mantel bedeckt, der aus einem querverbundenem flammhemmenden Polyurethan gemacht ist, und der Außendurchmesser des Mantels wurde mit 9,2 ± 0,4 mm hergestellt. So wurde ein Mehrkernkabel für Fahrzeuge gemäß Beispiel 4 hergestellt.

(Wiederholter Biegeversuch)

Die Biegefestigkeit eines Mehrkernkabels wurde nach dem wiederholten Biegeversuch nach ISO 14572:2011(E)5.9 ausgewertet. Bei dem wiederholten Biegeversuch, wurde Biegen des Mehrkernkabels um den Winkel von –90° bis +90° wiederholt erlaubt, auf das Multi-Core-Kabel zu wirken. In dem Fall, in dem eine Abnahme des elektrischen Widerstandswertes der Stromleitung von dem anfänglichen elektrischen Widerstandswert um 5% oder mehr nach 150.000-facher Biegung betrug, wurde beurteilt, dass die Stromleitung unterbrochen wurde. Der Fall, bei dem eine Abnahme des elektrischen Widerstandswertes der Stromleitung von dem anfänglichen elektrischen Widerstandswert weniger als 5% betrug, wurde als bestanden angesehen.

Bei den Mehrkernkabeln gemäß den obigen Beispielen 1 bis 3 betrug die Abnahme des elektrischen Widerstandswertes nach 150.000 Biegen weniger als 5% und somit wurden die Kabel als akzeptabel angesehen.

Andererseits betrug in dem Mehrkernkabel gemäß dem obigen Beispiel 4 die Abnahme des elektrischen Widerstandswertes nach 150.000 Biegen 5% oder mehr und somit wurde das Kabel als nicht akzeptabel angesehen.

(U-Form-Biegeversuch)

Die Auswertung erfolgte nach dem Automotive-Standard JASO C467-97 7.16 Sensor-Kabelbaum-Biegeversuch, der von Public-Interest-Incorporated-Foundation-Society-of-Automotive-Engineers-of-Japan, Inc. spezifiziert wurde. Bei dem U-Form-Biegeversuch wurde eine Biegung auf ein Mehrkernkabel zugelassen, so dass von einer linearen Form zu einer U-Form gebogen wird. Nach 300.000-malem Biegen bei –30° wurde die Biegung anschließend 1.200.000-mal bei normaler Temperatur durchgeführt. Der Fall, bei dem eine Ausfallabnormalität, wie z. B. Rissbildung und Haarrissbildung nach dem Test, wurde nicht beobachtet und die Abnahme des elektrischen Widerstandswertes der Stromleitung von dem anfänglichen elektrischen Widerstandswert von weniger als 5%, wurde als akzeptabel angesehen.

Die Mehrkernkabel gemäß den obigen Beispielen 1 bis 3 zeigten auch nach 300.000-facher Biegung bei –30° und dann das 1.200.000-facher Biegung bei normaler Temperatur und die Abnahme des elektrischen Widerstandswertes der Stromleitung betrug weniger als 5%, so dass die Kabel als akzeptabel angesehen wurden.

Andererseits wurden bei dem Mehrkernkabel gemäß dem obigen Beispiel 4 nach 300.000-fachem Biegen bei –30° und dann 1.200.000-fachem Biegen bei normaler Temperatur Risse beobachtet und eine Abnahme des elektrischen Widerstandswertes der Stromleitung war 5% oder mehr, so dass das Kabel als nicht akzeptabel angesehen wurde.

(Abriebfestigkeitstest)

Die Abriebfestigkeit wurde nach dem Automotive-Standard JASO D618:2013 Scrape-Abrasion-Test bewertet, spezifiziert von Public-Interest-Incorporated-Foundation-Society-of-Automotive-Engineers-of-Japan, Inc. Bei dem Abriebtest wurde ein EPB-Draht als Probe auf einem Prüfstand fixiert, eine Nadel wurde mit einer Isolationsschicht der fixierten Probe in Kontakt gebracht und die Nadel wurde in einer Achsenrichtung der Probe in einer vorbestimmten Rate hin- und herbewegt, während eine vorbestimmte Ladung auf die Nadel aufgebracht wird. Die Anzahl der Hin- und Herbewegungen, bis der Isolierkörper abgerieben wurde und die Nadel mit dem Leiter in Berührung kam wurde gezählt. Der Fall, in dem die Zahl der Hin- und Herbewegungen 750-mal oder mehr betrug, wurde als akzeptabel angesehen, während der Fall, in dem die Zahl der Hin- und Herbewegungen weniger als 750-Mal betrug, als nicht akzeptabel angesehen wurde.

Bei den Mehrkernkabeln gemäß den obigen Beispielen 1 bis 3, wenn die Anzahl der Hin- und Herbewegungen gezählt wurde, bis der Isolierkörper abgerieben wurde und die Nadel mit dem Leiter in Berührung kam, betrug die Anzahl der Hin- und Herbewegungen 750-mal oder mehr und somit waren die Kabel waren akzeptabel.

Andererseits wurde bei dem Mehrkernkabel gemäß dem obigen Beispiel 4, wenn die Anzahl der Hin- und Herbewegungen gezählt wurde, bis der Isolierkörper abgerieben wurde und die Nadel mit dem Leiter in Berührung kam, betrug die Anzahl der Hin- und Herbewegungen weniger als 750-mal und damit war das Kabel nicht akzeptabel.

[Tabelle 1]

[Tabelle 2]

[Tabelle 3]

[Tabelle 4]

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • JP 2016-163844 [0001]
  • JP 2014-220043 A [0003]

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • ISO 14572:2011(E)5.9 [0104]
  • Automotive-Standard JASO C467-97 7.16 [0107]
  • Automotive-Standard JASO D618:2013 [0110]