Title:
Abtastbereich für Auswahlfrequenzen in einem Mobilfunksystem
Kind Code:
A1


Abstract:

Einrichtungen, Systeme und Verfahren für Benutzerausrüstungsvorrichtungen (UE-Vorrichtungen) zum Durchführen effizienterer Frequenzabtastungen für mögliche Basisstationen. Gemäß hierin beschriebenen Techniken kann die Benutzerausrüstung bestimmen, dass sie keinen Mobilfunkdienst hat, und kann erste Informationen auf der Basis einer letzten eingerichteten Zelle bestimmen. Ein Zeitraum, während dem die ersten Informationen erfasst wurden, kann bestimmt werden, und eine oder mehrere Frequenzabtastungen können durchgeführt werden. Die Frequenzabtastungen können teilweise auf der Basis des Zeitraums auf einen Satz Frequenzen beschränkt werden. Wenn somit der Zeitraum kleiner ist als ein erster Wert, so kann der Satz Frequenzen einen ersten Satz Frequenzen enthalten, und wenn der Zeitraum größer ist als der erste Wert, aber kleiner als ein zweiter Wert, so kann der Satz Frequenzen den ersten Satz Frequenzen und einen zweiten Satz Frequenzen enthalten.




Inventors:
Shi, Jianxiong, Calif. (Cupertino, US)
Kavuri, Lakshmi N., Calif. (Cupertino, US)
Chaudhary, Madhusudan, Calif. (Cupertino, US)
Elangovan, Thanigaivelu, Calif. (Cupertino, US)
Nagarajan, Viswanath, Calif. (Cupertino, US)
Zhu, Yifan, Calif. (Cupertino, US)
Application Number:
DE102017214483A
Publication Date:
03/01/2018
Filing Date:
08/21/2017
Assignee:
Apple Inc. (Calif., Cupertino, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
BARDEHLE PAGENBERG Partnerschaft mbB Patentanwälte, Rechtsanwälte, 81675, München, DE
Claims:
1. Drahtlose Benutzervorrichtung (UE-Vorrichtung), umfassend:
mindestens eine Antenne zum Durchführen von Drahtloskommunikationen;
eine Funkvorrichtung, die mit der mindestens einen Antenne gekoppelt ist; und
ein Verarbeitungselement, das mit der Funkvorrichtung gekoppelt ist;
wobei die Benutzerausrüstung für Folgendes konfiguriert ist:
Bestimmen, dass die Benutzerausrüstung keinen Mobilfunkdienst hat;
Bestimmen erster Informationen auf der Basis einer letzten Zelle, in der die Benutzerausrüstung eingerichtet war;
Bestimmen eines Zeitraums, während dem die ersten Informationen erfasst wurden; und
Durchführen einer oder mehrerer Frequenzabtastungen, die auf einen Satz Frequenzen beschränkt sind, teilweise auf der Basis des Zeitraums.

2. Benutzerausrüstung nach Anspruch 1,
wobei die Benutzerausrüstung zum Bestimmen des Zeitraums ferner dazu konfiguriert ist zu bestimmen, ob der Zeitraum kleiner ist als ein erster Wert;
wobei, wenn der Zeitraum kleiner ist als der erste Wert, der Satz Frequenzen einen ersten Satz Frequenzen umfasst;
wobei, wenn der Zeitraum größer ist als der erste Wert, aber kleiner als ein zweiter Wert, der Satz Frequenzen den ersten Satz Frequenzen und einen zweiten Satz Frequenzen umfasst; und
wobei, wenn der Zeitraum größer ist als der zweite Wert, der Satz Frequenzen den ersten und den zweiten Satz Frequenzen und einen dritten Satz Frequenzen umfasst.

3. Benutzerausrüstung nach Anspruch 1,
wobei die Benutzerausrüstung ferner für Folgendes konfiguriert ist:
Empfangen eines Systeminformationsblocks von der letzten Zelle, wobei der Systeminformationsblock Nachbarzellenfrequenzen enthält; und
Speichern der Nachbarzellenfrequenzen in einer lokalen erweiterten Erfassungsdatenbank (ACQ-DB);
wobei der Satz Frequenzen Frequenzen umfasst, die in der lokalen erweiterten ACQ-DB gespeichert sind.

4. Benutzerausrüstung nach Anspruch 1, wobei die Benutzerausrüstung ferner dazu konfiguriert ist, von einer Begleitbenutzerausrüstung eine lokale unterstützte Erfassungsdatenbank (ACQ-DB) zu empfangen, wobei der Satz Frequenzen Frequenzen umfasst, die in der Benutzerausrüstung in der lokalen unterstützten ACQ-DB gespeichert sind.

5. Benutzerausrüstung nach Anspruch 1, wobei der Satz Frequenzen Frequenzen umfasst, die in standortunterstützten Datenbanken gespeichert sind, die in der Benutzerausrüstung gespeichert sind.

6. Benutzerausrüstung nach Anspruch 1, wobei die Benutzerausrüstung zum Durchführen der einen oder mehreren Frequenzabtastungen ferner dazu konfiguriert ist, Frequenzen abzutasten, die in einer ersten Datenbank gespeichert sind, die mit einem ersten Zeitstempel verknüpft ist, bevor Frequenzen abgetastet werden, die in einer zweiten Datenbank gespeichert sind, die mit einem zweiten Zeitstempel verknüpft ist, wobei der erste Zeitstempel jünger ist als der zweite Zeitstempel.

7. Benutzerausrüstung nach Anspruch 1,
wobei die Benutzerausrüstung ferner für Folgendes konfiguriert ist:
Verlängern eines Zeitraums zwischen der einen oder den mehreren Frequenzabtastungen zum Teil basierend auf einem Mobilitätszustand der Benutzerausrüstung.

8. Nicht-transitorisches, computerzugängliches Speichermedium, das Programmanweisungen umfasst, die, wenn sie in einer drahtlosen Benutzerausrüstungsvorrichtung (UE-Vorrichtung) ausgeführt werden, die Benutzerausrüstung zu Folgendem veranlassen:
Bestimmen, dass die Benutzerausrüstung keinen Mobilfunkdienst hat;
Bestimmen erster Informationen auf der Basis einer letzten Zelle, in der die Benutzerausrüstung eingerichtet war;
Bestimmen eines Zeitraums, während dem die ersten Informationen erfasst wurden; und
Durchführen einer oder mehrerer Frequenzabtastungen, die auf einen Satz Frequenzen beschränkt sind, teilweise auf der Basis des Zeitraums, wobei, wenn der Zeitraum kleiner ist als ein erster Wert, der Satz Frequenzen Frequenzen umfasst, die in der Benutzerausrüstung in einer lokalen Erfassungsdatenbank (ACQ-DB) gespeichert sind.

9. Nicht-transitorisches, computerzugängliches Speichermedium nach Anspruch 8,
wobei, wenn der Zeitraum kleiner ist als der erste Wert, der Satz Frequenzen einen ersten Satz Frequenzen umfasst;
wobei, wenn der Zeitraum größer ist als der erste Wert, aber kleiner als ein zweiter Wert, der Satz Frequenzen den ersten Satz Frequenzen und einen zweiten Satz Frequenzen umfasst; und
wobei, wenn der Zeitraum größer ist als der zweite Wert, der Satz Frequenzen den ersten und den zweiten Satz Frequenzen und einen dritten Satz Frequenzen umfasst.

10. Nicht-transitorisches, computerzugängliches Speichermedium nach Anspruch 8,
wobei die Programmanweisungen durch die Benutzerausrüstung ferner zu Folgendem ausführbar sind:
Empfangen eines Systeminformationsblocks von der letzten Zelle, wobei der Systeminformationsblock Nachbarzellenfrequenzen enthält; und
Speichern der Nachbarzellenfrequenzen in einer lokalen erweiterten Erfassungsdatenbank (ACQ-DB);
wobei der Satz Frequenzen Frequenzen umfasst, die in der lokalen erweiterten ACQ-DB gespeichert sind.

11. Nicht-transitorisches, computerzugängliches Speichermedium nach Anspruch 8, wobei die Programmanweisungen ferner durch die Benutzerausrüstung ausführbar sind, um von einer Begleitbenutzerausrüstung eine lokale unterstützte Erfassungsdatenbank (ACQ-DB) zu empfangen, wobei der Satz Frequenzen Frequenzen umfasst, die in der Benutzerausrüstung in der lokalen unterstützten ACQ-DB gespeichert sind.

12. Nicht-transitorisches, computerzugängliches Speichermedium nach Anspruch 8, wobei der Satz Frequenzen Frequenzen umfasst, die in standortunterstützten Datenbanken gespeichert sind, die in der Benutzerausrüstung gespeichert sind.

13. Nicht-transitorisches, computerzugängliches Speichermedium nach Anspruch 8, wobei die Programmanweisungen durch die Benutzerausrüstung ferner zu Folgendem ausführbar sind:
Verlängern eines Zeitraums zwischen der einen oder den mehreren Frequenzabtastungen zum Teil basierend auf einem Mobilitätszustand der Benutzerausrüstung.

14. Einrichtung, umfassend:
einen Speicher und
ein Verarbeitungselement in Kommunikation mit dem Speicher, wobei das Verarbeitungselement für Folgendes konfiguriert ist:
Bestimmen, dass eine Benutzerausrüstungsvorrichtung (UE-Vorrichtung) keinen Mobilfunkdienst hat;
Bestimmen, ob erste Informationen, die mit einer letzten Zelle verknüpft sind, in der die Benutzerausrüstung eingerichtet war, innerhalb eines ersten Zeitraums erfasst wurden;
in Reaktion auf das Bestimmen, dass die ersten Informationen innerhalb des ersten Zeitraums erfasst wurden, Durchführen einer oder mehrerer Frequenzabtastungen, die auf einen ersten Satz Frequenzen beschränkt sind; und
in Reaktion auf das Bestimmen, dass die ersten Informationen nicht innerhalb des ersten Zeitraums erfasst wurden, Durchführen einer oder mehrerer Frequenzabtastungen, die auf einen zweiten Satz Frequenzen beschränkt sind, wobei der erste Satz Frequenzen ein Teilsatz des zweiten Satzes Frequenzen ist.

15. Einrichtung nach Anspruch 14,
wobei das Verarbeitungselement ferner für Folgendes konfiguriert ist:
Bestimmen, dass die ersten Informationen nicht innerhalb eines zweiten Zeitraums erfasst wurden, wobei der zweite Zeitraum größer ist als der erste Zeitraum; und
in Reaktion auf das Bestimmen, dass die ersten Informationen nicht innerhalb des zweiten Zeitraums erfasst wurden, Durchführen einer oder mehrerer Frequenzabtastungen, die auf einen dritten Satz Frequenzen beschränkt sind, wobei der zweite Satz Frequenzen ein Teilsatz des dritten Satzes Frequenzen ist.

16. Einrichtung nach Anspruch 14, wobei zum Bestimmen, dass die Benutzerausrüstung keinen Mobilfunkdienst hat, das Verarbeitungselement ferner dazu konfiguriert ist zu bestimmen, dass die Benutzerausrüstung in einem COOS-Zustand (Connected Mode – Out of Service) ist.

17. Einrichtung nach Anspruch 16,
wobei der erste Satz Frequenzen Frequenzen umfasst, die in einem oder mehreren von Folgendem gespeichert sind:
einer lokalen Erfassungsdatenbank (ACQ-DB);
einer lokalen erweiterten ACQ-DB oder
einer standortunterstützten Datenbank und
wobei das Verarbeitungselement ferner dazu konfiguriert ist, den ersten Satz Frequenzen weiter auf Frequenzen zu beschränken, die der letzten Zelle entsprechen; und
wobei die Frequenzen, die der letzten Zelle entsprechen, Frequenzen einer letzten RPLMN-Datenbank (Registered Public Land Mobile Network, registriertes öffentliches terrestrisches Mobilfunknetz) umfassen.

18. Einrichtung nach Anspruch 14, wobei zum Bestimmen, dass die Benutzerausrüstung keinen Mobilfunkdienst hat, das Verarbeitungselement ferner dazu konfiguriert ist zu bestimmen, dass die Benutzerausrüstung in einem besuchenden öffentlichen terrestrischen Mobilfunknetz (Visiting Public Land Mobile Network, VPLMN) eingerichtet ist.

19. Einrichtung nach Anspruch 18,
wobei der erste Satz Frequenzen Frequenzen umfasst, die in einem oder mehreren von Folgendem gespeichert sind:
einer lokalen Erfassungsdatenbank (ACQ-DB);
einer lokalen erweiterten ACQ-DB oder
einer standortunterstützten Datenbank und
wobei das Verarbeitungselement ferner dazu konfiguriert ist, den ersten Satz Frequenzen weiter auf Frequenzen zu beschränken, die einem Heimat-PLMN, Äquivalenten des Heimat-PLMN und einem anbieterbevorzugten PLMN entsprechen.

20. Einrichtung nach Anspruch 19, wobei das VPLMN einen eingeschränkten Dienst bereitstellt.

Description:
BEREICH

Die vorliegende Anmeldung betrifft drahtlose Vorrichtungen und insbesondere eine Einrichtung, ein System und ein Verfahren für drahtlose Vorrichtungen zum Durchführen einer Auswahl eines Mobilfunksystems während Diensteinschränkungen und/oder für eine Systemwiederherstellung nach einem Connected Mode Out of Service (Verbindungsmodusausfall).

BESCHREIBUNG DER VERWANDTEN TECHNIK

Die Nutzung von Drahtloskommunikationssystemen nimmt rapide zu. Ferner hat sich die Drahtloskommunikationstechnologie von reinen Sprachkommunikationen weiterentwickelt und enthält nun auch die Übertragung von Daten wie Internet- und Multimediainhalten. In bestimmten Szenarios kann eine drahtlose Vorrichtung einen Suchalgorithmus verwenden, um einen Dienst eines Drahtlosnetzwerks zu erhalten. Diese Suchalgorithmen können die Vorrichtungsressourcen belasten. Daher sind Verbesserungen in diesem Bereich erwünscht.

ZUSAMMENFASSUNG

Es werden hierin Ausführungsformen von Verfahren, mit denen drahtlose Vorrichtungen Frequenzbänder effizienter nach möglichen Basisstationen abtasten können, sowie von Vorrichtungen, die dazu konfiguriert sind, diese Verfahren zu implementieren, vorgestellt. Ausführungsformen betreffen eine Benutzerausrüstungsvorrichtung (UE-Vorrichtung), die mindestens eine Antenne zum Durchführen von Drahtloskommunikationen, eine Funkvorrichtung und ein mit der Funkvorrichtung gekoppeltes Verarbeitungselement aufweist. Die Benutzerausrüstung kann Sprach- und/oder Datenkommunikationen sowie die hierin beschriebenen Verfahren durchführen.

Gemäß den hierin beschriebenen Techniken kann die Benutzerausrüstung oder ein Prozessor der Benutzerausrüstung (wie zum Beispiel ein Basisbandprozessor) bestimmen, dass die Benutzerausrüstung keinen Mobilfunkdienst hat, und kann erste Informationen auf der Basis einer letzten Zelle bestimmen, auf der die Benutzerausrüstung eingerichtet war. Die Benutzerausrüstung kann außerdem einen Zeitraum bestimmen, während dem die ersten Informationen erfasst wurden, und kann eine oder mehrere Frequenzabtastungen, die auf einen Satz Frequenzen beschränkt sind, teilweise auf der Basis des Zeitraums durchführen. In einigen Ausführungsformen kann die Benutzerausrüstung zum Bestimmen des Zeitraums bestimmen, ob der Zeitraum kleiner ist als ein erster Wert, wobei, wenn der Zeitraum kleiner ist als der erste Wert, der Satz Frequenzen einen ersten Satz Frequenzen enthalten kann, wobei, wenn der Zeitraum größer ist als der erste Wert, aber kleiner als ein zweiter Wert, der Satz Frequenzen den ersten Satz Frequenzen und einen zweiten Satz Frequenzen enthalten kann, wobei, wenn der Zeitraum größer ist als der zweite Wert, der Satz Frequenzen den ersten und den zweiten Satz Frequenzen und einen dritten Satz Frequenzen enthalten kann.

Ferner kann gemäß den hierin beschriebenen Techniken die Benutzerausrüstung oder ein Prozessor der Benutzerausrüstung (wie zum Beispiel ein Basisbandprozessor) bestimmen, dass die Benutzerausrüstung keinen Mobilfunkdienst hat, und kann erste Informationen auf der Basis einer letzten Zelle bestimmen, auf der die Benutzerausrüstung eingerichtet war. Außerdem kann die Benutzerausrüstung einen Zeitraum bestimmen, während dem die ersten Informationen erfasst wurden, und kann eine oder mehrere Frequenzabtastungen, die auf einen Satz Frequenzen beschränkt sind, mindestens teilweise auf der Basis des Zeitraums durchführen, wobei, wenn der Zeitraum kleiner ist als ein erster Wert, der Satz Frequenzen Frequenzen umfasst, die in der Benutzerausrüstung in lokalen Erfassungsdatenbanken (ACQ-DB), wie zum Beispiel lokalen und lokalen erweiterten ACQ-DBs und/oder unterstützten lokalen und lokalen erweiterten ACQ-DBs, gespeichert sind. In einigen Ausführungsformen, wenn der Zeitraum kleiner ist als der erste Wert, kann der Satz Frequenzen einen ersten Satz Frequenzen enthalten, wobei, wenn der Zeitraum größer ist als der erste Wert, aber kleiner als ein zweiter Wert, der Satz Frequenzen den ersten Satz Frequenzen und einen zweiten Satz Frequenzen enthalten kann, wobei, wenn der Zeitraum größer ist als der zweite Wert, der Satz Frequenzen den ersten und den zweiten Satz Frequenzen und einen dritten Satz Frequenzen enthalten kann.

Darüber hinaus kann gemäß den hierin beschriebenen Techniken die Benutzerausrüstung oder ein Prozessor der Benutzerausrüstung (wie zum Beispiel ein Basisbandprozessor) bestimmen, dass die Benutzerausrüstung keinen Mobilfunkdienst hat, und kann bestimmen, ob erste Informationen, die mit einer letzten Zelle verknüpft sind, auf der die Benutzerausrüstung eingerichtet war, innerhalb eines ersten Zeitraums erfasst wurden. Die Benutzerausrüstung kann in Reaktion auf das Bestimmen, dass die ersten Informationen innerhalb des ersten Zeitraums erfasst wurden, eine oder mehrere Frequenzabtastungen durchführen, die auf einen ersten Satz Frequenzen beschränkt sind. Außerdem kann die Benutzerausrüstung in Reaktion auf das Bestimmen, dass die ersten Informationen nicht innerhalb des ersten Zeitraums erfasst wurden, eine oder mehrere Frequenzabtastungen durchführen, die auf einen zweiten Satz Frequenzen beschränkt sind, wobei der erste Satz Frequenzen ein Teilsatz des zweiten Satzes Frequenzen ist. In einigen Ausführungsformen kann die Benutzerausrüstung bestimmen, dass die ersten Informationen nicht innerhalb eines zweiten Zeitraums erfasst wurden, wobei der zweite Zeitraum größer ist als der erste Zeitraum, und kann in Reaktion auf das Bestimmen, dass die ersten Informationen nicht innerhalb des zweiten Zeitraums erfasst wurden, eine oder mehrere Frequenzabtastungen durchführen, die auf einen dritten Satz Frequenzen beschränkt sind, wobei der zweite Satz Frequenzen ein Teilsatz des dritten Satzes Frequenzen ist.

Die hierin beschriebenen Techniken können in einer Reihe unterschiedlicher Arten von Vorrichtungen implementiert und/oder verwendet werden, unter anderem in Mobiltelefonen, Tablet-Computern, am Körper tragbaren Rechenvorrichtungen, tragbaren Medienabspielvorrichtungen und beliebigen anderen Rechenvorrichtungen.

Diese Zusammenfassung soll einen kurzen Überblick über einige der in diesem Dokument beschriebenen Gegenstände bereitstellen. Dementsprechend ist ersichtlich, dass die vorstehend beschriebenen Merkmale lediglich Beispiele darstellen und nicht als den Umfang oder Geist des hierin beschriebenen Gegenstands in irgendeiner Weise einengend aufgefasst werden sollten. Weitere Merkmale, Aspekte und Vorteile des hierin beschriebenen Gegenstands werden anhand der folgenden detaillierten Beschreibung, der Figuren und der Ansprüche ersichtlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Ein besseres Verständnis des vorliegenden Gegenstandes kann erreicht werden, wenn die folgende detaillierte Beschreibung verschiedener Ausführungsformen in Verbindung mit den folgenden Zeichnungen betrachtet wird, in denen:

1 ein beispielhaftes Drahtloskommunikationssystem nach einigen Ausführungsformen veranschaulicht;

2 ein beispielhaftes System nach einigen Ausführungsformen veranschaulicht, in dem eine Benutzerausrüstung selektiv entweder direkt mit einer Mobilfunkbasisstation kommunizieren oder die Mobilfunkfähigkeiten einer Begleit- oder Proxy-Vorrichtung, wie zum Beispiel einer anderen Benutzerausrüstung, nutzen kann;

3 ein beispielhaftes Blockdiagramm einer Benutzerausrüstung nach einigen Ausführungsformen veranschaulicht;

4 ein beispielhaftes Blockdiagramm einer BS nach einigen Ausführungsformen veranschaulicht;

5A einen Zustandsautomaten mit mehreren Zuständen, die beispielhafte Abtastbereiche darstellen, nach einigen Ausführungsformen veranschaulicht;

5B Abtastbereichsbeziehungen, die den in 5A veranschaulichten verschiedenen Zuständen entsprechen, nach einigen Ausführungsformen veranschaulicht; und

6 ein Flussdiagramm darstellt, das ein Verfahren zum Bestimmen eines Abtastbereichs nach einigen Ausführungsformen veranschaulicht.

Auch wenn die hierin beschriebenen Merkmale verschiedenen Modifikationen und alternativen Formen unterliegen können, werden spezifische Ausführungsformen davon in beispielhafter Weise in den Zeichnungen gezeigt und hierin detailliert beschrieben. Es sei jedoch klargestellt, dass die Zeichnungen und die detaillierte Beschreibung dazu die bestimmte offenbarte Form nicht beschränken sollen, sondern dass die Erfindung im Gegenteil alle Modifikationen, Äquivalente und Alternativen abdecken soll, die im Geist und Umfang des Gegenstands enthalten sind, wie er durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNGBegriffe

Es folgt ein Glossar von Begriffen, die in dieser Offenbarung verwendet werden:
Speichermedium – eine beliebige von unterschiedlichen nicht-flüchtigen Arbeitsspeichervorrichtungen oder Speichervorrichtungen. Der Begriff „Speichermedium“ soll beinhalten: ein Installationsmedium, z. B. eine CD-ROM, Disketten oder eine Bandvorrichtung; einen Computersystemspeicher oder einen Arbeitsspeicher wie DRAM, DDR-RAM, SRAM, EDO-RAM, Rambus-RAM usw.; einen nicht-flüchtigen Speicher wie einen Flash-Speicher, magnetische Medien, z. B. ein Festplattenlaufwerk oder einen optischen Speicher; einen Registerspeicher oder andere ähnliche Arten von Speicherelementen usw. Das Speichermedium kann auch andere Arten von nicht-flüchtigem Speicher sowie Kombinationen davon beinhalten. Darüber hinaus kann sich das Speichermedium in einem ersten Computersystem befinden, in dem die Programme ausgeführt werden, oder es kann sich in einem zweiten, anderen Computersystem befinden, das über ein Netzwerk, wie beispielsweise das Internet, mit dem ersten Computersystem verbunden ist. In letzterem Fall kann das zweite Computersystem Programmanweisungen zum Durchführen an den ersten Computer ausgeben. Der Begriff „Speichermedium“ kann zwei oder mehrere Speichermedien einschließen, die sich an verschiedenen Orten befinden können, z. B. in verschiedenen Computersystemen, die über ein Netzwerk verbunden sind. Das Speichermedium kann Programmanweisungen speichern (z. B. ausgeführt als Computerprogramme), die durch einen oder mehrere Prozessoren ausgeführt werden können.

Trägermedium – ein Speichermedium wie vorstehend beschrieben sowie ein physikalisches Übertragungsmedium wie ein Bus, ein Netzwerk und/oder ein anderes physikalisches Übertragungsmedium, das Signale wie elektrische, elektromagnetische oder digitale Signale, überträgt.

Programmierbares Hardwareelement – schließt verschiedene Hardwarevorrichtungen ein, die mehrere programmierbare Funktionsblöcke umfassen, welche über eine programmierbare Zusammenschaltung verbunden sind. Zu Beispielen zählen FPGAs (Field Programmable Gate Arrays, anwenderprogrammierbare Gatteranordnungen), PLDs (Programmable Logic Devices, programmierbare Logikvorrichtungen), FPOAs (Field Programmable Object Arrays, anwenderprogrammierbare Objektanordnungen) und CPLDs (Complex PLDs, komplexe PLDs). Die programmierbaren Funktionsblöcke können von feingranulär (kombinatorische Logik oder Verweistabellen) bis grobgranulär (arithmetische Logikeinheiten oder Prozessorkerne) reichen. Ein programmierbares Hardwareelement kann auch als „umkonfigurierbare Logik“ bezeichnet werden.

Computersystem – ein beliebiges von verschiedenartigen Rechen- oder Verarbeitungssystemen, einschließlich eines Personal Computer Systems (PC), eines Großrechnersystems, einer Workstation, einer Network-Appliance, einer Internet-Appliance, eines persönlichen digitalen Assistenten (Personal Digital Assistant, PDA), eines Fernsehsystems, eines Grid-Computing-Systems oder einer anderen Vorrichtung oder Kombinationen von Vorrichtungen. Im Allgemeinen kann der Begriff „Computersystem“ weit definiert werden, um jede Vorrichtung (oder Kombination von Vorrichtungen) mit mindestens einem Prozessor einzuschließen, der Anweisungen aus einem Speichermedium ausführt.

Benutzerausrüstung (oder „UE-Vorrichtung“) – eine beliebige von verschiedenartigen Computersystemvorrichtungen, die mobil oder tragbar sind und die Drahtloskommunikationen durchführen. Beispiele für UE-Vorrichtungen beinhalten Mobiltelefone oder Smartphones (z. B. iPhoneTM, Telefone auf Basis von AndroidTM), tragbare Spielvorrichtungen (z. B. Nintendo DSTM, PlayStation PortableTM, Gameboy AdvanceTM, iPhoneTM), Laptops, tragbare Vorrichtungen (z. B. Smartwatch, Smartglasses), PDAs, tragbare Internetvorrichtungen, Musikabspielvorrichtungen, Datenspeichervorrichtungen oder andere handgehaltene Vorrichtungen usw. Im Allgemeinen kann der Begriff „Benutzerausrüstung“ oder „UE-Vorrichtung“ breit definiert werden, so dass er jede elektronische, Rechen- und/oder Telekommunikationsvorrichtung (oder Vorrichtungskombination) umfasst, die von einem Benutzer problemlos transportiert werden kann und in der Lage ist, drahtlos zu kommunizieren.

Basisstation – Der Begriff „Basisstation“ weist die gesamte Breite seiner üblichen Bedeutung auf und schließt zumindest eine Drahtloskommunikationsstation ein, die an einem festen Ort installiert ist und als Teil eines drahtlosen Telefonsystems oder Funksystems zum Kommunizieren verwendet wird.

Verarbeitungselement – bezieht sich auf verschiedene Elemente oder Kombinationen von Elementen. Zu Verarbeitungselementen zählen zum Beispiel Schaltungen wie ASIC (Application Specific Integrated Circuit, anwendungsspezifische integrierte Schaltung), Abschnitte oder Schaltungen einzelner Prozessorkerne, vollständige Prozessorkerne, einzelne Prozessoren, programmierbare Hardwarevorrichtungen wie eine anwenderprogrammierbare Gatteranordnung (FPGA) und/oder größere Abschnitte von Systemen, die mehrere Prozessoren beinhalten.

Kanal – ein Medium, das verwendet wird, um Informationen von einem Sender an einen Empfänger zu übertragen. Es sei darauf hingewiesen, dass die Eigenschaften des Begriffs „Kanal“ gemäß verschiedenen Drahtlosprotokollen verschieden sein können und der Begriff „Kanal“, wie er hier verwendet wird, daher so aufgefasst werden kann, dass er auf eine Weise verwendet wird, die konsistent ist mit dem Standard der Art von Vorrichtung, in Bezug auf die der Begriff verwendet wird. Bei einigen Standards können Kanalbreiten variabel sein (z. B. abhängig von der Kapazität der Vorrichtung, den Bandbedingungen usw.). Zum Beispiel kann LTE skalierbare Kanalbandbreiten von 1,4 MHz bis 20 MHz unterstützen. Im Gegensatz dazu können WLAN-Kanäle 22 MHz breit sein, während Bluetooth-Kanäle 1 MHz breit sein können. Andere Protokolle und Standards können davon verschiedene Kanaldefinitionen aufweisen. Des Weiteren können einige Standards mehrere Arten von Kanälen definieren und verwenden, z. B. verschiedene Kanäle für die Vorwärtsrichtung bzw. den Uplink oder die Rückwärtsrichtung bzw. den Downlink und/oder verschiedene Kanäle für verschiedene Zwecke wie beispielsweise für Daten, Steuerungsinformationen usw.

Band – Der Begriff „Band“ weist die gesamte Breite seiner üblichen Bedeutung auf und schließt zumindest einen Abschnitt eines Spektrums (z. B. eines Funkfrequenzspektrums) ein, in dem Kanäle für den gleichen Zweck verwendet werden oder reserviert sind.

Automatisch – bezieht sich auf die Durchführung einer Aktion oder Operation durch ein Computersystem (z. B. die Ausführung von Software durch das Computersystem) oder eine Vorrichtung (z. B. eine Schaltung, programmierbare Hardwareelemente, ASICs usw.), für die keine Benutzereingabe, welche die Aktion oder die Operation direkt vorgibt oder durchführt, vorgenommen wird. Somit steht der Begriff „automatisch“ im Gegensatz zu einer durch den Benutzer manuell durchgeführten oder festgelegten Operation, bei welcher der Benutzer eine Eingabe macht, um die Operation direkt durchzuführen. Eine automatische Verfahrensweise kann durch eine durch den Benutzer bereitgestellte Eingabe initiiert werden, die nachfolgenden Aktionen, die „automatisch“ durchgeführt werden, werden jedoch nicht durch den Benutzer festgelegt, d. h. sie werden nicht „manuell“ durchgeführt, wobei der Benutzer jede durchzuführende Aktion festlegt. Zum Beispiel füllt ein Benutzer, der ein elektronisches Formular ausfüllt, indem er jedes Feld auswählt und eine Eingabe bereitstellt, die Informationen festlegt (z. B. durch Eintippen von Informationen, Auswählen von Kontrollkästchen, Funkauswahl usw.), das Formular manuell aus, auch wenn das Computersystem das Formular als Reaktion auf die Benutzeraktionen aktualisieren muss. Das Formular kann automatisch durch das Computersystem ausgefüllt werden, wobei das Computersystem (z. B. auf dem Computersystem ausgeführte Software) die Felder des Formulars analysiert und das Formular ganz ohne eine Benutzereingabe, welche die Antworten auf die Felder festlegt, ausfüllt. Wie vorstehend angegeben, kann der Benutzer das automatische Ausfüllen des Formulars aufrufen, ist jedoch nicht am eigentlichen Ausfüllen des Formulars beteiligt (z. B. legt der Benutzer Antworten für Felder nicht manuell fest, sondern diese werden automatisch ausgefüllt). Die vorliegende Beschreibung stellt verschiedene Beispiele für Operationen bereit, die als Reaktion auf Aktionen, die der Benutzer vorgenommen hat, automatisch durchgeführt werden.

Ungefähr – bezieht sich auf einen Wert, der fast korrekt oder exakt ist. Zum Beispiel kann sich „ungefähr“ auf einen Wert beziehen, der innerhalb von 1 bis 10 Prozent des exakten (oder gewünschten) Werts liegt. Es ist jedoch anzumerken, dass der tatsächliche Schwellwert (oder die tatsächliche Toleranz) anwendungsabhängig sein kann. Zum Beispiel kann „ungefähr“ in einer Ausführungsform innerhalb von 0,1 % eines spezifizierten oder Soll-Werts bedeuten, während in anderen Ausführungsformen der Schwellwert zum Beispiel 2 %, 3 %, 5 % und so weiter betragen kann, wie es gewünscht oder durch die konkrete Anwendung gefordert wird.

Verschiedene Komponenten können als „konfiguriert zum“ Durchführen einer oder mehrerer Aufgaben beschrieben sein. In solchen Kontexten handelt es sich bei „konfiguriert zu“ um eine weit gefasste Anführung, die allgemein bedeutet „eine Struktur besitzend, die“ die Aufgabe oder Aufgaben während des Betriebs durchführt. Insofern kann die Komponente konfiguriert sein, die Aufgabe durchzuführen, selbst wenn die Komponente diese Aufgabe derzeit gerade nicht durchführt (z. B. kann ein Satz von elektrischen Leitern konfiguriert sein, ein Modul elektrisch mit einem anderen Modul zu verbinden, selbst wenn die zwei Module nicht verbunden sind). In manchen Kontexten kann es sich bei „konfiguriert zu“ um eine weit gefasste Anführung einer Struktur handeln, die allgemein bedeutet „Schaltung besitzend, die“ die Aufgabe oder Aufgaben während des Betriebs durchführt. Insofern kann die Komponente konfiguriert sein, die Aufgabe durchzuführen, selbst wenn die Komponente derzeit nicht eingeschaltet ist. Im Allgemeinen kann die Schaltung, welche die Struktur entsprechend „konfiguriert zu“ bildet, Hardwareschaltungen einschließen.

Vielfältige Komponenten können der Zweckmäßigkeit wegen in der Beschreibung so beschrieben sein, dass sie eine Aufgabe oder Aufgaben durchführen. Solche Beschreibungen sollten so interpretiert werden, als würden sie den Ausdruck „konfiguriert zu“ einschließen. Durch das Anführen einer Komponente, die konfiguriert ist, eine oder mehrere Aufgaben durchzuführen, wird ausdrücklich keine Berufung auf eine Auslegung gemäß 35 USC § 112 (f) für diese Komponente beabsichtigt.

Fig. 1 und Fig. 2 – Kommunikationssystem

1 veranschaulicht ein vereinfachtes beispielhaftes Drahtloskommunikationssystem nach einer Ausführungsform. Es sei darauf hingewiesen, dass das System von 1 nur ein Beispiel eines möglichen Systems darstellt und dass Merkmale dieser Offenbarung nach Wunsch in einem beliebigen von verschiedenen Systemen implementiert werden können.

Wie gezeigt, beinhaltet das beispielhafte Drahtloskommunikationssystem eine Basisstation 102A, die über ein Übertragungsmedium mit einer oder mehreren drahtlosen Vorrichtungen 106A, 106B usw. sowie einer Zubehörvorrichtung (oder Zubehör-UE) 107 kommuniziert. Die drahtlosen Vorrichtungen 106A, 106B und 107 können Benutzervorrichtungen sein, die hierin als „Benutzerausrüstung“ oder UE-Vorrichtungen bezeichnet werden.

Die Basisstation (BS) 102A kann eine Basis-Transceiver-Station (BTS) oder eine Funkzelle (eine „Mobilfunkbasisstation“) sein und Hardware beinhalten, die eine Drahtloskommunikation mit den drahtlosen Vorrichtungen 106A, 106B und 107 ermöglicht.

Der Kommunikationsbereich (oder der Abdeckungsbereich) der Basisstation kann als eine „Zelle“ bezeichnet werden. Die Basisstation 102A und die Benutzerausrüstungen 106/107 können dazu konfiguriert sein, unter Verwendung beliebiger unterschiedlicher Funkzugriffstechniken (Radio Access Technologies, RATs), die auch als Drahtloskommunikationstechniken oder Telekommunikationsstandards bezeichnet werden, wie 5G New Radio (5G NR), GSM, UMTS (beispielsweise mit WCDMA- oder TD-SCDMA-Luftschnittstellen verknüpft), LTE, LTE-Advanced (LTE-A), HSPA, 3GPP2 CDMA2000 (zum Beispiel 1xRTT, 1xEV-DO, HRPD, eHRPD) usw., über das Übertragungsmedium zu kommunizieren. Es ist zu beachten, dass die Basisstation 102A, wenn sie im Kontext von LTE implementiert wird, alternativ auch als ein „eNodeB“ bezeichnet werden kann.

Wie gezeigt, kann die Basisstation 102A auch für eine Kommunikation mit einem Netzwerk 100 (z. B. mit einem Kernnetz eines Mobilfunkdienstanbieters, einem Telekommunikationsnetz wie einem öffentlichen Telefonnetz (Public Switched Telephone Network, PSTN) und/oder dem Internet, unter verschiedenen Möglichkeiten) ausgestattet sein. Somit kann die Basisstation 102A die Kommunikation zwischen den Benutzervorrichtungen und/oder zwischen den Benutzervorrichtungen und dem Netzwerk 100 erleichtern bzw. ermöglichen. Insbesondere kann die Mobilfunkbasisstation 102A die Benutzerausrüstungen 106/107 mit verschiedenen Telekommunikationsfähigkeiten ausstatten, wie zum Beispiel Sprach-, SMS- und/oder Datendiensten.

Die Basisstation 102A und andere ähnliche Basisstationen (beispielsweise die Basisstationen 102B...102N), die gemäß dem gleichen oder einem anderen Funkkommunikationsstandard arbeiten, können somit als Netz von Zellen bereitgestellt werden, die einen kontinuierlichen oder fast kontinuierlichen überlappenden Dienst für die Benutzerausrüstungen 106/107 und ähnliche Vorrichtungen über einem breiten geographischen Gebiet über einen oder mehrere Funkkommunikationsstandards bereitstellen können.

Obwohl die Basisstation 102A als eine „Dienstzelle“ für die Benutzerausrüstungen 106/107 fungieren kann, wie in 1 dargestellt ist, kann jede Benutzerausrüstung 106/107 somit auch in der Lage sein, Signale von (und womöglich innerhalb einer Kommunikationsreichweite von) einer oder mehreren anderen Zellen (die von den Basisstationen 102B–N und/oder anderen Basisstationen bereitgestellt werden können), die als „Nachbarzellen“ bezeichnet werden können, zu empfangen. Solche Zellen können auch in der Lage sein, die Kommunikation zwischen Benutzervorrichtungen und/oder zwischen Benutzervorrichtungen und dem Netzwerk 100 zu erleichtern bzw. zu ermöglichen. Solche Zellen können „Makro“-Zellen, „Mikro“-Zellen, „Pico“-Zellen und/oder Zellen beinhalten, die verschiedene andere Granularitäten einer Versorgungsbereichsgröße bereitstellen. Zum Beispiel können die Basisstationen 102A–B, die in 1 dargestellt sind, Makrozellen sein, während die Basisstation 102N eine Mikrozelle sein kann. Andere Konfigurationen sind ebenfalls möglich.

Es sei darauf hingewiesen, dass eine Benutzerausrüstung 106/107 in der Lage sein kann, unter Verwendung mehrerer Drahtloskommunikationsstandards zu kommunizieren. Zum Beispiel kann eine Benutzerausrüstung 106/107 dazu konfiguriert sein, unter Verwendung eines Drahtlosnetzwerks (z. B. Wi-Fi) und/oder Peer-to-Peer-Drahtloskommunikationsprotokolls (z. B. Bluetooth, Wi-Fi-Peer-to-Peer usw.) zusätzlich zu mindestens einem Mobilfunkkommunikationsprotokoll (zum Beispiel GSM, UMTS (zum Beispiel mit WCDMA- oder TD-SCDMA-Luftschnittstellen verknüpft), 5G NR, LTE, LTE-A, HSPA, 3GPP2 CDMA2000 (zum Beispiel 1xRTT, 1xEV-DO, HRPD, eHRPD) usw.) zu kommunizieren. Die Benutzerausrüstung 106/107 kann zudem oder alternativ dazu eingerichtet sein, unter Verwendung eines oder mehrerer globaler Satellitennavigationssysteme (GNSS, z. B. GPS oder GLONASS), eines oder mehrerer Mobilfernsehstandards (z. B. ATSC-M/H oder DVB-H) und/oder eines anderen Drahtloskommunikationsprotokolls zu kommunizieren, falls gewünscht. Weitere Kombinationen von Drahtloskommunikationsstandards (einschließlich mehr als zwei Drahtloskommunikationsstandards) sind ebenfalls möglich.

Die Benutzerausrüstungen 106A und 106B sind üblicherweise handgehaltene Vorrichtungen wie Smartphones oder Tablets, können aber beliebige von verschiedenen Arten von Vorrichtungen mit Kommunikationsfähigkeit wie Mobilfunkkommunikationsfähigkeit sein. Die Benutzerausrüstung 106B kann dazu konfiguriert sein, mit der UE-Vorrichtung 107 zu kommunizieren, die als eine Zubehörvorrichtung 107 bezeichnet werden kann. Die Zubehörvorrichtung 107 kann eine beliebige von verschiedenen Arten von Vorrichtungen sein, üblicherweise eine am Körper tragbare Vorrichtung, die einen kleineren Formfaktor hat und im Vergleich zu den Benutzerausrüstungen 106 begrenzte Batteriekapazität, Ausgangsleistung und/oder Kommunikationsfähigkeiten haben kann. Mit anderen Worten: Die Zubehörvorrichtung 107 kann als eine Vorrichtung mit niedrigerer Leistung bezeichnet werden, während die Benutzerausrüstung 106 als eine Vorrichtung mit höherer Leistung bezeichnet werden kann. Als ein gängiges Beispiel kann die Benutzerausrüstung 106B ein Smartphone sein, das von einem Benutzer getragen wird, und kann die Zubehörvorrichtung 107 eine Smartwatch sein, die von demselben Benutzer oder eventuell einem anderen Benutzer getragen wird. Als ein anderes Beispiel kann die Benutzerausrüstung 106B ein Smartphone sein, das von einem ersten Benutzer getragen wird, und kann die Zubehörvorrichtung 107 eine Smartwatch sein, die von einem zweiten, anderen Benutzer getragen wird. die Benutzerausrüstung 106B und die Zubehörvorrichtung 107 können unter Verwendung eines beliebigen von verschiedenen Nahbereichskommunikationsprotokollen, wie zum Beispiel Bluetooth, Wi-Fi usw., kommunizieren.

Die Zubehörvorrichtung 107 enthält Kommunikationsfähigkeiten, zum Beispiel Mobilfunkkommunikationsfähigkeiten, und ist deshalb in der Lage, direkt mit der Mobilfunkbasisstation 102 zu kommunizieren. Weil jedoch die Zubehörvorrichtung 107 eventuell in einer oder mehreren ihrer Kommunikationsfähigkeiten, ihrer Ausgangsleistung und/oder ihrer Batteriekapazität begrenzt ist, kann die Zubehörvorrichtung 107 in einigen Fällen selektiv die Benutzerausrüstung 106B als einen Proxy für Kommunikationszwecke mit der Basisstation 102 und somit dem Netzwerk 100 nutzen. Mit anderen Worten: Die Zubehörvorrichtung 107 kann selektiv die Mobilfunkkommunikationsfähigkeiten der Benutzerausrüstung 106B zum Durchführen ihrer Mobilfunkkommunikationen verwenden. Die Beschränkung der Kommunikationsfähigkeiten der Zubehörvorrichtung 107 kann dauerhaft sein, zum Beispiel aufgrund der Begrenzung der Ausgangsleistung oder der unterstützten Funkzugriffstechnologien (RATs), oder vorübergehend, zum Beispiel aufgrund von Bedingungen, wie zum Beispiel aktueller Batteriestatus, Unfähigkeit des Zugriffs auf ein Netz oder schlechter Empfang.

Fig. 2 – beispielhaftes System mit Zubehörvorrichtung

2 veranschaulicht eine beispielhafte Zubehörvorrichtung 107 in Kommunikation mit der Basisstation 102. Die Zubehörvorrichtung 107 kann eine am Körper tragbare Vorrichtung sein, wie zum Beispiel eine Smartwatch oder ein Band. Die Zubehörvorrichtung 107 kann Mobilfunkkommunikationsfähigkeiten umfassen und in der Lage sein, direkt mit der Basisstation 102 zu kommunizieren, wie gezeigt. Wenn die Zubehörvorrichtung 107 dazu konfiguriert ist, direkt mit der Basisstation zu kommunizieren, so befindet sich die Zubehörvorrichtung in einem sogenannten „autonomen Modus“.

Die Zubehörvorrichtung 107 kann außerdem in der Lage sein, mit einer weiteren Vorrichtung (zum Beispiel der Benutzerausrüstung 106), die als eine Proxyvorrichtung oder Zwischenvorrichtung bezeichnet wird, unter Verwendung eines Nahbereichskommunikationsprotokolls zu kommunizieren, und kann dann die Mobilfunkkommunikationsfunktionalität dieser Proxy-Vorrichtung zum Kommunizieren von Mobilfunksprache oder -daten mit der Basisstation 102 verwenden. Mit anderen Worten: Die Zubehörvorrichtung 107 kann Sprach- oder Datenpakete, die für die Basisstation 102 vorgesehen sind, über die Nahbereichsverbindung an die Benutzerausrüstung 106 übermitteln, und die Benutzerausrüstung 106 kann ihre Mobilfunkkommunikationsfunktionalität verwenden, um diese Sprache oder Daten an die Basisstation im Auftrag der Zubehörvorrichtung 107 zu senden (oder weiterzugeben). Auf ähnliche Weise können die Sprach- oder Datenpakete, die durch die Basisstation gesendet werden und für die Zubehörvorrichtung 107 vorgesehen sind, durch die Mobilfunkkommunikationsfunktionalität der Benutzerausrüstung 106 empfangen und dann über die Nahbereichsverbindung an die Zubehörvorrichtung weitergegeben werden. Wie vorstehend erwähnt, kann die Benutzerausrüstung 106 ein Mobiltelefon, ein Tablet oder irgendeine andere Art von handgehaltener Vorrichtung, eine Medienwiedergabevorrichtung, ein Computer, ein Laptop oder praktisch jede Art von drahtloser Vorrichtung sein. Wenn die Zubehörvorrichtung 107 dazu konfiguriert ist, mit der Basisstation indirekt unter Verwendung der Mobilfunkkommunikationsfunktionalität einer Zwischen- oder Proxy-Vorrichtung zu kommunizieren, so ist die Zubehörvorrichtung im sogenannten „Weitergabemodus“.

Die verschiedenen Ausführungsformen hierin sind mit Bezug auf die Zubehörvorrichtung 107 beschrieben, die selektiv entweder ihre eigene Mobilfunkkommunikationsfunktionalität (autonomer Modus) zum Kommunizieren mit einer Basisstation verwendet oder die Mobilfunkkommunikationsfunktionalität der Benutzerausrüstung 106 (Weitergabemodus) zur Kommunikation verwendet, zum Beispiel für LTE oder VoLTE. Jedoch können die hierin beschriebenen Ausführungsformen auch mit anderen Funkzugriffstechnologien (RATs) verwendet werden, wie zum Beispiel, um es der Zubehörvorrichtung 107 zu ermöglichen, selektiv entweder ihre eigene Wi-Fi-Funktionalität (autonomer Modus) zum Kommunizieren mit einem Wi-Fi-Zugangspunkt zu verwenden oder die Wi-Fi-Funktionalität der Benutzerausrüstung 106 (Weitergabemodus) für eine Wi-Fi-Kommunikation zu verwenden.

Die Zubehörvorrichtung 107 kann einen Prozessor beinhalten, der dazu konfiguriert ist, in einem Speicher gespeicherte Programmanweisungen auszuführen. Die Zubehörvorrichtung 107 kann jede der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen durchführen, indem sie solche gespeicherten Anweisungen ausführt. Alternativ oder zusätzlich kann die Zubehörvorrichtung 107 ein Verarbeitungselement enthalten, wie zum Beispiel ein programmierbares Hardwareelement, wie zum Beispiel ein FPGA (Field Programmable Gate Array, anwenderprogrammierbare Gatteranordnung), eine integrierte Schaltung (IC) oder andere Schaltungen, die dazu konfiguriert sind, eine der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder einen Teil einer der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen durchzuführen.

Die Zubehörvorrichtung 107 kann eine oder mehrere Antennen zum Kommunizieren unter Verwendung von zwei oder mehreren Drahtloskommunikationsprotokollen oder Funkzugriffstechnologien beinhalten. In einigen Ausführungsformen kann die UE-Vorrichtung 106 dazu konfiguriert sein, unter Verwendung einer einzigen gemeinsam genutzten Funkvorrichtung zu kommunizieren. Die gemeinsam genutzte Funkvorrichtung kann an eine einzige Antenne koppeln oder kann an mehrere Antennen (z. B. für MIMO) koppeln, um Drahtloskommunikationen durchzuführen. Alternativ dazu kann die UE-Vorrichtung 106 zwei oder mehrere Funkvorrichtungen einschließen. Zum Beispiel kann die Benutzerausrüstung 106 eine gemeinsam genutzte Funkvorrichtung zum Kommunizieren unter Verwendung von entweder 5G NR, LTE (oder LTE-Advanced) oder Bluetooth und separate Funkvorrichtungen zum Kommunizieren unter Verwendung jedes von 5G NR, LTE-Advanced und Bluetooth enthalten. Andere Konfigurationen sind ebenfalls möglich.

Die Zubehörvorrichtung 107 kann eine beliebige von verschiedenen Arten von Vorrichtungen sein, die in einigen Ausführungsformen einen kleineren Formfaktor im Vergleich zu einem herkömmlichen Smartphone hat, und kann eines oder mehrere von begrenzten Kommunikationsfähigkeiten, begrenzter Ausgangsleistung oder begrenzter Batterielebensdauer im Vergleich zu einem herkömmlichen Smartphone haben. Zum Beispiel kann die Zubehörvorrichtung 107 eine Vorrichtung mit niedrigerer Leistung oder eine Vorrichtung mit begrenzter Leistungsübertragungsbilanz sein. Wie vorstehend erwähnt, ist die Zubehörvorrichtung 107 in einigen Ausführungsformen eine Smartwatch oder eine andere Art von am Körper tragbarer Vorrichtung. Als ein weiteres Beispiel kann die Zubehörvorrichtung 107 eine Tablet-Vorrichtung, wie zum Beispiel ein iPad, mit Wi-Fi-Fähigkeiten (und eventuell begrenzten oder keinerlei Mobilfunkkommunikationsfähigkeiten) sein, die sich derzeit nicht in der Nähe eines Wi-Fi-Hotspots befindet und damit derzeit auch nicht in der Lage ist, über Wi-Fi mit dem Internet zu kommunizieren. Somit bezieht sich der Begriff „Zubehörvorrichtung“ auf jedes beliebige von verschiedenen Arten von Vorrichtungen, die in einigen Fällen begrenzte oder reduzierte Kommunikationsfähigkeiten haben und darum selektiv und opportun die Benutzerausrüstung 106 als einen Proxy für Kommunikationszwecke für eine oder mehrere Anwendungen und/oder RATs nutzen können. Wenn die Benutzerausrüstung 106 durch die Zubehörvorrichtung 107 als ein Proxy verwendet werden kann, so kann die Benutzerausrüstung 106 als eine Begleitvorrichtung für die Zubehörvorrichtung 107 bezeichnet werden.

Fig. 3 – Blockdiagramm einer Benutzerausrüstung

3 veranschaulicht ein beispielhaftes Blockdiagramm einer Benutzerausrüstung 107 nach einigen Ausführungsformen. Wie gezeigt, kann die Benutzerausrüstung 107, die eine Zubehörvorrichtung, wie oben beschrieben, sein kann, ein System auf einem Chip (SOC) 300 einschließen, das Abschnitte für verschiedene Zwecke einschließen kann. Wie gezeigt, kann das SOC 300 zum Beispiel einen oder mehrere Prozessoren 302, die Programmanweisungen für die Benutzerausrüstung 106 ausführen können, und eine Anzeigeschaltung 304, die eine Grafikverarbeitung durchführen und der Anzeige 360 Anzeigesignale bereitstellen kann, einschließen. Die Prozessor(en) 302 können zudem mit einer Speicherverwaltungseinheit (Memory Management Unit, MMU) 340 gekoppelt sein, die dazu konfiguriert sein kann, Adressen von dem/den Prozessor(en) 302 zu empfangen und diese Adressen in Speicherorte (z. B. in einem Speicher 306, einem schreibgeschützten Speicher (Read Only Memory, ROM) 350, einem NAND-Flash-Speicher 310) und/oder andere Schaltungen oder Vorrichtungen, wie die Anzeigeschaltung 304, eine Drahtloskommunikationsschaltung 330, eine Verbinderschnittstelle 320 und/oder eine Anzeige 360 umzusetzen. Die MMU 340 kann konfiguriert sein, einen Speicherschutz und eine Seitentabellenübersetzung oder -einrichtung durchzuführen. In einigen Ausführungsformen kann die MMU 340 als ein Abschnitt des einen oder der mehreren Prozessoren 302 eingeschlossen sein.

Wie gezeigt, kann das SOC 300 mit verschiedenen anderen Schaltungen der Benutzerausrüstung 107 gekoppelt sein. Zum Beispiel kann die Benutzerausrüstung 107 verschiedenartige Speicher (z. B. einschließlich eines NAND-Flash-Speichers 310), eine Verbinderschnittstelle 320 (z. B. zum Koppeln mit einem Computersystem, einem Dock, einer Ladestation usw.), die Anzeige 360 und eine Drahtloskommunikationsschaltung 330 (z. B. für 5G NR, LTE, LTE-A, CDMA2000, Bluetooth, Wi-Fi, GPS usw.) einschließen.

Wie gezeigt, kann die UE-Vorrichtung 107 mindestens eine Antenne (und möglicherweise mehrere Antennen, z. B. für MIMO und/oder zum Implementieren unterschiedlicher drahtloser Kommunikationstechnologien, unter verschiedenen Möglichkeiten) zum Durchführen einer Drahtloskommunikation mit Basisstationen, Zugangspunkten und/oder anderen Vorrichtungen einschließen. Zum Beispiel kann die UE-Vorrichtung 107 die Antenne 335 verwenden, um die Drahtloskommunikation durchzuführen.

Die Benutzerausrüstung 107 kann zudem ein oder mehrere Benutzerschnittstellenelement(e) einschließen und/oder zu deren Nutzung konfiguriert sein. Die Benutzerschnittstellenelemente können jedes von verschiedenen Elementen einschließen, wie die Anzeige 360 (bei der es sich um eine Touchscreenanzeige handeln kann), eine Tastatur (bei der es sich um eine getrennte Tastatur handeln kann oder die als Teil einer Touchscreenanzeige implementiert sein kann), eine Maus, ein Mikrofon und/oder Lautsprecher, eine oder mehrere Kameras, eine oder mehrere Tasten und/oder irgendwelche von verschiedenen anderen Elementen, die in der Lage sind, einem Benutzer Informationen bereitzustellen und/oder Benutzereingaben zu empfangen oder zu interpretieren.

Wie hierin beschrieben, kann die Benutzerausrüstung 107 Hardware- und Softwarekomponenten zur Implementierung von Verfahren nach Ausführungsformen dieser Offenbarung einschließen. Der Prozessor 302 der UE-Vorrichtung 107 kann dazu konfiguriert sein, einen Teil oder alle der hierin beschriebenen Verfahren zu implementieren, indem er z. B. auf einem Speichermedium (z. B. einem nicht-flüchtigen computerlesbaren Speichermedium) gespeicherte Programmanweisungen ausführt. In anderen Ausführungsformen kann der Prozessor 302 als ein programmierbares Hardwareelement konfiguriert sein, beispielsweise als FPGA (anwenderprogrammierbare Gatteranordnung) oder als ASIC (anwenderspezifische integrierte Schaltung). Alternativ dazu (oder zusätzlich) kann der Prozessor 302 der UE-Vorrichtung 107 dazu konfiguriert sein, in Verbindung mit einer oder mehreren der anderen Komponenten 300, 304, 306, 310, 320, 330, 335, 340, 350, 360 einen Teil oder alle der hierein beschriebenen Merkmale zu implementieren, beispielsweise die Merkmale, die hierin beschrieben werden.

Fig. 4 – Blockdiagramm einer Basisstation

4 veranschaulicht ein beispielhaftes Blockdiagramm einer Basisstation 102 nach einer Ausführungsform. Es wird festgehalten, dass die Basisstation von 4 nur ein Beispiel für eine mögliche Basisstation darstellt. Wie gezeigt, kann die Basisstation 102 einen oder mehrere Prozessoren 404 einschließen, die Programmanweisungen für die Basisstation 102 ausführen können. Der eine oder die mehreren Prozessoren 404 können zudem mit einer Speicherverwaltungseinheit (MMU) 440, die konfiguriert sein kann, Adressen von dem einen oder den mehreren Prozessoren 404 zu empfangen und diese Adressen in Orte in einem Speicher (z. B. in einem Speicher 460 und einem schreibgeschützten Speicher (ROM) 450) zu übersetzen, oder mit anderen Schaltungen oder Vorrichtungen gekoppelt sein.

Die Basisstation 102 kann mindestens einen Netzwerkanschluss 470 einschließen. Der Netzwerkanschluss 470 kann konfiguriert sein, eine Kopplung mit einem Telefonnetz herzustellen und mehreren Vorrichtungen, wie beispielsweise den UE-Vorrichtungen 106/107, Zugang zum Telefonnetz bereitzustellen, wie vorstehend in den 1 und 2 beschrieben.

Der Netzwerkanschluss 470 (oder ein zusätzlicher Netzwerkanschluss) kann zusätzlich oder alternativ konfiguriert sein, eine Kopplung mit einem Mobilfunknetz, z. B. einem Kernnetz eines Mobilfunkdienstanbieters, herzustellen. Das Kernnetz kann einer Vielzahl von Vorrichtungen, wie beispielsweise den UE-Vorrichtungen 106/107, mobilitätsbezogene Dienste und/oder andere Dienste bereitstellen. In einigen Fällen kann der Netzwerkanschluss 470 über das Kernnetz eine Kopplung mit dem Telefonnetz herstellen, und/oder das Kernnetz kann ein Telefonnetz bereitstellen (z. B. zwischen anderen UE-Vorrichtungen, die durch den Mobilfunkdienstanbieter bedient werden).

Die Basisstation 102 kann mindestens eine Antenne 434 und möglicherweise mehrere Antennen einschließen. Die mindestens eine Antenne 434 kann für eine Funktion als ein drahtloser Transceiver konfiguriert sein, und kann ferner dazu konfiguriert sein, über eine Funkvorrichtung 430 mit den UE-Vorrichtungen 106 zu kommunizieren. Die Antenne 434 kommuniziert mit der Funkvorrichtung 430 über eine Kommunikationskette 432. Bei der Kommunikationskette 432 kann es sich um eine Empfangskette, eine Sendekette oder beides handeln. Die Funkvorrichtung 430 kann dazu konfiguriert sein, über verschiedene Drahtloskommunikationsstandards zu kommunizieren, einschließlich, ohne auf diese beschränkt zu sein, 5G NR, LTE, LTE-A, GSM, UMTS, CDMA2000, Wi-Fi usw.

Die Basisstation 102 kann dazu konfiguriert sein, unter Verwendung mehrerer Drahtloskommunikationsstandards drahtlos zu kommunizieren. In einigen Fällen kann die Basisstation 102 mehrere Funkvorrichtungen einschließen, welche die Basisstation 102 in die Lage versetzen können, gemäß mehreren Drahtloskommunikationstechniken zu kommunizieren. Als ein mögliches Beispiel kann die Basisstation 102 eine LTE/5G NR-Funkvorrichtung, um eine Kommunikation gemäß LTE/5G NR durchzuführen, ebenso wie eine Wi-Fi-Funkvorrichtung, um eine Kommunikation gemäß Wi-Fi durchzuführen, einschließen. In einem solchen Fall kann die Basisstation 102 zu einem Betrieb sowohl als LTE/5G NR-Basisstation als auch als Wi-Fi-Zugangspunkt fähig sein. Als weitere Möglichkeit kann die Basisstation 102 eine Multimodus-Funkvorrichtung einschließen, die fähig ist, gemäß irgendeiner von mehreren Drahtloskommunikationstechniken (zum Beispiel 5G NR und Wi-Fi, LTE und Wi-Fi, LTE und UMTS, LTE und CDMA2000, UMTS und GSM usw.) zu kommunizieren.

Wie weiter unten noch näher beschrieben wird, kann die BS 102 Hardware- und Softwarekomponenten zum Implementieren oder Unterstützen der Implementierung von hierin beschriebenen Merkmalen enthalten. Der Prozessor 404 der Basisstation 102 kann dazu konfiguriert sein, einen Teil oder alle der hierin beschriebenen Verfahren zu implementieren oder deren Implementierung zu unterstützen, indem er z. B. Programmanweisungen ausführt, die auf einem Speichermedium (z. B. einem nicht-flüchtigen computerlesbaren Speichermedium) gespeichert sind. Alternativ dazu kann der Prozessor 404 als ein programmierbares Hardwareelement konfiguriert sein, wie beispielsweise als eine FPGA (anwenderprogrammierbare Gatteranordnung) oder als eine ASIC (anwenderspezifische integrierte Schaltung) oder als Kombination davon. Alternativ (oder zusätzlich) dazu kann der Prozessor 404 der BS 102 dazu konfiguriert sein, in Verbindung mit einer oder mehreren der weiteren Komponenten 430, 432, 434, 440, 450, 460, 470 einen Teil oder alle der hierin beschriebenen Merkmale zu implementieren oder deren Implementierung zu unterstützen.

Auswahl des Mobilfunksystems

In einigen vorhandenen Implementierungen ist es möglich, dass Vorrichtungen mit niedrigerer Leistung (Vorrichtungen mit begrenzter Leistungsübertragungsbilanz oder Zubehörvorrichtungen), wie zum Beispiel Benutzerausrüstungen mit kleinem Formfaktor und/oder am Körper tragbare Vorrichtungen, nicht durch Mobilfunksysteme bedienbar sind, die auf der Basis von Vorrichtungen mit höherer Leistung verwendet werden, zum Beispiel Benutzerausrüstungen von Standardgröße oder Benutzerausrüstungen mit höherer Leistung, wie zum Beispiel ein iPhone oder iPad. Mit anderen Worten: Vorrichtungen mit HF-Beeinträchtigungsbeschränkungen (zum Beispiel aufgrund des Formfaktors und/oder der verfügbaren Leistung) werden in vorhandenen Implementierungen, die auf Vorrichtungen mit höherer Leistung (zum Beispiel Vorrichtungen ohne HF-Beeinträchtigung aufgrund des Formfaktors und/oder der verfügbaren Leistung) basieren, an den Zellenrändern möglicherweise nicht bedient. In solchen Implementierungen können Vorrichtungen mit niedrigerer Leistung (zum Beispiel Zubehörvorrichtungen) häufig den Mobilfunkdienst verlieren, was häufige Systemabtastungen auslösen kann, um den verlorenen Mobilfunkdienst wiederherzustellen. An Zellenrändern kann das Einschalten solcher Vorrichtungen mit niedrigerer Leistung außerdem intensive Systemabtastungen auslösen, um einen Dienst zu entdecken, was zu einer Verringerung der Batterieladung führt.

In einigen vorhandenen Implementierungen kann eine (Zubehör-)Vorrichtung mit niedrigerer Leistung auf verschiedene Datenbanken zugreifen, um verfügbare Frequenzen zu bestimmen, die die Zubehörvorrichtung abtasten kann, um zu versuchen, einen Dienst zu erhalten. Zum Beispiel kann die Vorrichtung mit niedrigerer Leistung Zugang zu einer lokalen Erfassungsdatenbank (ACQ-DB) haben, die einen Verlauf der kürzlich erfassten Systeme und entsprechenden Frequenzen enthält. Die Vorrichtung mit niedrigerer Leistung kann außerdem Zugang zu einer lokalen erweiterten Erfassungsdatenbank (EACQ-DB) haben, die Nachbarfrequenzen enthält, die in einem Systeminformationsblock (SIB) von kürzlich erfassten Systemen empfangen wurden. Außerdem kann eine Vorrichtung mit niedrigerer Leistung Zugang zu ähnlichen Datenbanken haben, die durch eine Begleitvorrichtung (oder eine Begleitbenutzerausrüstung) gemeinsam genutzt werden, wie zum Beispiel eine unterstützte ACQ-DB (die eine kürzlich verwendete ACQ-DB enthält, die von der Begleitvorrichtung kommend empfangen wurde) oder eine unterstützte EACQ-DB (die Nachbarfrequenzen enthält, die in einem SIB durch die Begleitvorrichtung empfangen wurden und von der Begleitvorrichtung kommend empfangen wurden).

Darüber hinaus kann die Vorrichtung mit niedrigerer Leistung Zugang zu Datenbanken auf der Basis des Standorts (zum Beispiel standortunterstützte Datenbanken) der Vorrichtung mit niedrigerer Leistung haben, einschließlich Informationen, die Frequenzen identifizieren, auf denen die Zellen arbeiten können. Zum Beispiel kann eine erste Datenbank (zum Beispiel LOC-ASSIST-DB-R1) alle Frequenzen enthalten, die einem ersten Radius (zum Beispiel 25 Kilometer) um den Standort der Vorrichtung mit niedrigerer Leistung entsprechen, und eine zweite Datenbank (zum Beispiel LOC-ASSIST-DB-R2) kann alle Frequenzen enthalten, die einem zweiten Radius (zum Beispiel 50 Kilometer) um den Standort der Vorrichtung mit niedrigerer Leistung entsprechen. Es ist zu beachten, dass Radien von 25 Kilometern und 50 Kilometern lediglich beispielhaft sind und dass auch andere Radien in Betracht gezogen werden, zum Beispiel 10 Kilometer und 20 Kilometer, 20 Kilometer und 30 Kilometer, 30 Kilometer und 50 Kilometer und so weiter.

Außerdem kann die Vorrichtung mit niedrigerer Leistung Zugang zu einer Datenbank eines öffentlichen terrestrischen Mobilfunknetzes (Public Land Mobile Network, PLMN) haben, die alle durch einen Mobilfunkbetreiber verwendeten Frequenzen für das PLMN enthält. Somit kann die Vorrichtung mit niedrigerer Leistung einen breiten Bereich von Frequenzen haben, die zum Abtasten verfügbar sind; jedoch kann es aufgrund begrenzter Leistungsressourcen sein, dass das Abtasten aller verfügbaren Frequenzen nicht praktisch und/oder möglich ist. Außerdem kann es aufgrund von Leistungseinschränkungen oder -begrenzungen sein, dass nicht alle verwendeten Frequenzen durch die Vorrichtung mit niedrigerer Leistung genutzt werden können.

Hierin beschriebene Ausführungsformen betreffen Techniken zum Wiederverbinden mit einem Dienst über eine Anfangsauswahl eines begrenzten Abtastbereichs und ein schrittweises Eingrenzen des Abtastbereichs in dem Maße, wie Informationen über verfügbare Frequenzen erhalten werden.

Abtastbereich

In einigen Ausführungsformen kann der Abtastbereich mindestens teilweise auf früheren Einrichtungsinformationen und einer Rechtzeitigkeit der früheren Einrichtungsinformationen basieren. Mit anderen Worten: Ein Bereich von Frequenzen, die abgetastet werden sollen, um einen Dienst zu erhalten und/oder wieder zu erhalten, kann auf Informationen basieren, die von einer jüngsten Zelle (oder einem jüngsten Mobilfunksystem/PLMN) erhalten wurden, in der eine Vorrichtung (wie zum Beispiel die Benutzerausrüstungen 106 und 107, wie oben beschrieben) eingerichtet war, zum Beispiel, ob die Informationen innerhalb eines spezifizierten Zeitrahmens erfasst wurden, zum Beispiel innerhalb von 2 Stunden, 3 Stunden, 4 Stunden, 8 Stunden und so weiter.

Wenn zum Beispiel die Vorrichtung Letzte-eingerichtete-Zelle-Identifikator(ID)-Informationen hat, die innerhalb eines jüngsten Zeitrahmens erfasst wurden, zum Beispiel sind die Informationen weniger als zwei Stunden alt (es ist zu beachten, dass zwei Stunden lediglich ein Beispiel sind und dass auch andere Zeitrahmen in Betracht gezogen werden, zum Beispiel weniger als 15 Minuten, weniger als 30 Minuten, weniger als 45 Minuten, weniger als 1 Stunde, weniger als 1.5 Stunden, weniger als 3 Stunden, weniger als 4 Stunden und so weiter), so kann die Vorrichtung einen Anfangsabtastbereich auf lokale und unterstützte ACQ-DBs und EACQ-DBs und standortunterstützte Datenbanken begrenzen, zum Beispiel eine erste Datenbank (zum Beispiel LOC-ASSIST-DB-R1), die einem ersten Radius um den Standort der Vorrichtung entspricht, und eine zweite Datenbank (zum Beispiel LOC-ASSIST-DB-R2), die einem zweiten Radius um den Standort der Vorrichtung entspricht. Mit anderen Worten: Die Vorrichtung kann einen Anfangsabtastbereich auf kürzlich erfasste Systeme und entsprechende Frequenzen und Nachbarzellenfrequenzen auf der Basis lokaler Datenbanken und Datenbanken, die durch eine Begleitbenutzerausrüstung gemeinsam genutzt werden, sowie Zellenfrequenzen auf der Basis standortbasierter Datenbanken beschränken. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung keine Bandabtastungen durchführen, weil sie annimmt, dass sich die Vorrichtung immer noch innerhalb einer Grenze der letzten eingerichteten Zelle befindet, und kann des Weiteren annehmen, dass eine HF-Beeinträchtigung den Verlust des Mobilfunkdiensts verursachte. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung Heimat-PLMN-Frequenzen zum Abtasten priorisieren, gefolgt von Frequenzen, die in einer ersten standortunterstützten Datenbank gefunden werden (zum Beispiel LOC-ASSIST-DB-R1), ACQ-DB-Frequenzen, EACQ-DB-Frequenzen und dann Frequenzen, die in einer zweiten standortunterstützten Datenbank gefunden werden (zum Beispiel LOC-ASSIST-DB-R2), die eine größere Region umfassen als die erste standortunterstützte Datenbank.

Als ein weiteres Beispiel, wenn die Vorrichtung Letzte-eingerichtete-Zelle-ID-Informationen hat, die innerhalb eines weniger aktuellen Zeitrahmens erfasst wurden, wenn zum Beispiel die Informationen mehr als drei Stunden alt sind (es ist zu beachten, dass drei Stunden lediglich ein Beispiel sind und dass auch andere Zeitrahmen in Betracht gezogen werden, zum Beispiel mehr als 15 Minuten, mehr als 30 Minuten, mehr als 45 Minuten, mehr als 1 Stunde, mehr als 1,5 Stunden, mehr als 2 Stunden, mehr als 4 Stunden und so weiter), kann die Vorrichtung den Anfangsabtastbereich auf lokale ACQ-DB und EACQ-DB sowie PLMN-DB beschränken. Mit anderen Worten: Die Vorrichtung kann einen Anfangsabtastbereich auf kürzlich erfasste Systeme und entsprechende Frequenzen und Nachbarzellenfrequenzen auf der Basis lokaler Datenbanken sowie Zellenfrequenzen auf der Basis standortbasierter Datenbanken und PLMN-Datenbank(DB)-Frequenzen, die Frequenzen bevorzugter PLMNs (PPLMN) des letzten bekannten Landes entsprechen, beschränken. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung keine Bandabtastungen durchführen, weil sie annimmt, dass sich die Vorrichtung immer noch innerhalb einer Grenze der letzten eingerichteten Zelle befindet, und kann des Weiteren annehmen, dass eine HF-Beeinträchtigung den Verlust des Mobilfunkdiensts verursachte. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung Heimat-PLMN-Frequenzen zum Abtasten priorisieren, gefolgt von Frequenzen, die in einer ersten standortunterstützten Datenbank gefunden werden (zum Beispiel LOC-ASSIST-DB-R1, ACQ-DB, EACQ-DB), einer zweiten standortunterstützten Datenbank (zum Beispiel LOC-ASSIST-DB-R2), die eine größere Region umfassen als die erste standortunterstützte Datenbank, und PLMN-DB-Frequenzen, die Frequenzen einer PPLMN entsprechen. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung, sobald sie eine Zelle entdeckt hat (zum Beispiel eine bekannte Bekannte-Zellen-ID-Information hat, die innerhalb des jüngsten Zeitrahmens erfasst wurde), standortunterstützte Datenbanken aktualisieren und einen Abtastbereich entsprechend neu definieren. Zum Beispiel kann die Vorrichtung den Abtastbereich auf lokale und unterstützte ACQ-DBs und EACQ-DBs und standortunterstützte Datenbanken, zum Beispiel LOC-ASSIST-DB-R1 und LOC-ASSIST-DB-R2, beschränken.

In noch einem weiteren Beispiel, wenn die Vorrichtung eine Letzte-eingerichtete-Zelle-ID hat, die nicht in einem jüngsten Zeitrahmen erfasst wurde, wenn zum Beispiel die Informationen mehr als acht Stunden alt sind (es ist zu beachten, dass acht Stunden lediglich ein Beispiel sind und dass auch andere Zeitrahmen in Betracht gezogen werden, zum Beispiel mehr als 1 Stunde, mehr als 2 Stunden, mehr als 3 Stunden, mehr als 4 Stunden, mehr als 5 Stunden, mehr als 6 Stunden, mehr als 7 Stunden, mehr als 9 Stunden, mehr als 10 Stunden, mehr als 11 Stunden, mehr als ein halber Tag, mehr als ein Tag und so weiter), oder wenn der Vorrichtung der Standort nicht zuvor bekannt ist, so kann die Vorrichtung einen Anfangsabtastbereich auf ACQ-DB- und EACQ-DB-, LOC-ASSIST-DB-R1-, LOC-ASSIST-DB-R2-, PLMN-DB(HPLMN/PPLMN)-Frequenzen auf der Basis der Informationen (sofern vorhanden) erweitern, gefolgt von Bandabtastungen auf bevorzugten RAT/Band-Kombinationen, gefolgt von Bandabtastungen auf anderen RATs. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung keine Bandabtastungen durchführen, weil sie annimmt, dass sich die Vorrichtung immer noch innerhalb einer Grenze der letzten eingerichteten Zelle befindet, und kann des Weiteren annehmen, dass eine HF-Beeinträchtigung den Verlust des Mobilfunkdiensts verursachte. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung die HPLMN-Frequenzen priorisieren, gefolgt von Frequenzen in der Reihenfolge von LOC-ASSIST-DB-R1, ACQ-DB und EACQ-DB, LOC-ASSIST-DB-R2 und PLMN-DB. Außerdem kann die Vorrichtung Bandabtastungen auf weithin verwendeten RAT/Band-Kombinationen priorisieren. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung, sobald sie eine Zelle entdeckt hat (zum Beispiel eine bekannte Bekannte-Zellen-ID-Information hat, die innerhalb des jüngsten Zeitrahmens erfasst wurde), Datenbanken (z. B. standortunterstützte Datenbanken) aktualisieren und einen Abtastbereich entsprechend neu definieren. Zum Beispiel kann die Vorrichtung den Abtastbereich auf lokale und unterstützte ACQ-DBs und EACQ-DBs und standortunterstützte Datenbanken, zum Beispiel LOC-ASSIST-DB-R1 und LOC-ASSIST-DB-R2, beschränken.

In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung eine jüngste ACQ-DB unter lokalen ACQ-DB und unterstützten ACQ-DB bevorzugen. Außerdem kann die Vorrichtung eine jüngste EACQ-DB unter lokalen EACQ-DB und unterstützten EACQ-DB bevorzugen. Mit anderen Worten: Die Vorrichtung kann eine Datenbank bevorzugen, die von einer Begleitvorrichtung bereitgestellt wurde, wenn die Datenbank einen jüngeren Zeitstempel hat als eine entsprechende lokale Datenbank.

In einigen Ausführungsformen kann eine Vorrichtung, wenn sie in einem kontinuierlichen „Kein Dienst“-Zustand ist (oder bleibt), den Anfangsabtastbereich ändern, indem sie von einem ersten Zustand, der eine bekannte Zellen-ID annimmt (zum Beispiel wurden Letzte-eingerichtete-Zelle-Identifikator(ID)-Informationen innerhalb eines jüngsten Zeitrahmen erfasst), zu einem zweiten Zustand, der ein bekanntes Land annimmt (zum Beispiel wurden Letzte-eingerichtete-Zelle-ID-Informationen innerhalb eines weniger jüngeren Zeitrahmens erfasst), zu einem dritten Zustand, der einen unbekannten Standort annimmt (zum Beispiel wurden Letzte-eingerichtete-Zelle-ID-Informationen nicht innerhalb eines jüngsten Zeitrahmens erfasst), wechselt. In einigen Ausführungsformen kann der Übergang von dem ersten Zustand zu dem zweiten Zustand und von dem zweiten Zustand zu dem dritten Zustand auf einer Änderung des Vorrichtungsbewegungszustands basieren (oder dadurch ausgelöst werden). In einigen Ausführungsformen kann der Übergang von dem ersten Zustand zu dem zweiten Zustand und von dem zweiten Zustand zu dem dritten Zustand auf einer Zeitdauer basieren (oder dadurch ausgelöst werden), die in einem Betriebsausfallzustand zugebracht wurde. Es ist zu beachten, dass die Zeitdauer sowohl variabel (zum Beispiel kann die Dauer, die für den Übergang von dem ersten Zustand zu dem zweiten Zustand erforderlich ist, unabhängig und verschieden sein von der Dauer, die für den Übergang von dem zweiten Zustand zu dem dritten Zustand erforderlich ist) als auch konfigurierbar sein kann.

In einigen Ausführungsformen kann eine Vorrichtung für jeden Abtastversuch Abtastfrequenzen auf der Basis eines oder mehrerer Kriterien priorisieren. Zum Beispiel kann eine Vorrichtung eine kürzlicher aktualisierte Datenbank gegenüber einer weniger kürzlich aktualisierten Datenbank priorisieren (sie kann zum Beispiel eine lokale ACQ-DB gegenüber einer unterstützten ACQ-DB priorisieren, wenn ein Zeitstempel der lokalen ACQ-DB jünger ist als ein Zeitstempel der unterstützten ACQ-DB). Als ein weiteres Beispiel kann eine Vorrichtung Frequenzen in einer ersten standortunterstützten Datenbank gegenüber Frequenzen in einer zweiten standortunterstützten Datenbank priorisieren, wobei die zweite standortunterstützte Datenbank eine größere Region um die Vorrichtung herum enthält als die erste standortunterstützte Datenbank. In einigen Ausführungsformen kann eine Vorrichtung eine Liste mit geordneten Prioritäten nutzen, die zum Beispiel Frequenzen in der Reihenfolge Registrierte-PLMN (RPLMN)/Äquivalente-PLMN(ePLMN)-Listen, HPLMN/Äquivalente-HPLMN(eHPLMN)-Listen, bevorzugte PLMNs, andere PLMNs, die verbotene PLMNs (FPLMNs) ausschließen, und FPLMN-Liste priorisiert. In einigen Ausführungsformen kann eine Vorrichtung Abdeckungsbandfrequenzen auf der Basis des Standorts bevorzugen. Außerdem kann eine Vorrichtung doppelte Einträge entfernen, die auf mehreren PLMN-Listen gefunden werden. In einigen Ausführungsformen kann eine Vorrichtung die günstigsten Frequenzen in jeder Abtastung enthalten. In einigen Ausführungsformen kann eine Vorrichtung alle identifizierten Frequenzen durch einen (konfigurierbaren) Algorithmus abtasten, zum Beispiel prioritätsbasiert, im Kreis, nach dem Zufallsprinzip und so weiter. In einigen Fällen, zum Beispiel bei vollständigen Abdeckungsausfällen, kann eine Vorrichtung eine Anzahl von Frequenzen für jeden Abtastversuch auf eine konfigurierbare Anzahl (zum Beispiel 5, 10, 15, 20 und so weiter) begrenzen, um die Leistungskosten zu schätzen, bevor eine vollständige Abtastung verfügbarer Frequenzen versucht wird.

In einigen Ausführungsformen kann eine Vorrichtung Abtastungen priorisieren, um einen Dienst wiederherzustellen und den Abtastbereich zu begrenzen, um zum Beispiel zu versuchen, eine Zelle zu finden. Zum Beispiel kann eine Vorrichtung, wie in den 5A und 5B veranschaulicht, versuchen, sich von einer Bedingung (oder einem Zustand) eines unbekannten Standorts zur ID einer bekannten Zelle zu bewegen, um den Abtastbereich zu begrenzen. Insbesondere veranschaulicht 5A einen Zustandsautomaten mit mehreren Zuständen, die beispielhafte Abtastbereiche darstellen, nach einigen Ausführungsformen. 5B veranschaulicht Abtastbereichsbeziehungen, die den in 5A veranschaulichten verschiedenen Zuständen entsprechen, nach einigen Ausführungsformen.

Wie gezeigt, kann eine Vorrichtung in einem Anfangszustand 502 beginnen oder einen solchen annehmen (ID einer bekannten Zelle), der einem Anfangsabtastbereich entspricht, wie in 5B veranschaulicht. Wenn die Vorrichtung bestimmt, dass die ID der letzten eingerichteten (zum Beispiel der letzten bekannten) Zelle nicht sehr aktuell ist (zum Beispiel mehr als x Minuten alt ist), dann kann die Vorrichtung zu Zustand 504 (bekanntes Land) übergehen, der einem erweiterten Abtastbereich entspricht, wie in 5B veranschaulicht. Wenn die Vorrichtung bestimmt, dass die Letzte-eingerichtete-Zelle-ID nicht aktuell ist (zum Beispiel mehr als y Minuten alt ist, wobei y größer ist als x), so kann die Vorrichtung zum Zustand 506 (unbekanntes Land) übergehen, der einem noch mehr erweiterten Abtastbereich entspricht, wie in 5B veranschaulicht. Wenn allerdings die Vorrichtung eine Zellen-ID findet (oder erhält), so kann die Vorrichtung entweder von Zustand 504 oder 506 zum Zustand 502 zurückwechseln. Mit anderen Worten: Sobald die Vorrichtung eine aktuelle Zellen-ID hat, kann die Vorrichtung die Abtastung auf den Umfang begrenzen, der einem Zustand 502 entspricht.

In einigen Ausführungsformen kann eine Vorrichtung, wenn sie in einem verbundenen Modus, aber außer Dienst (Connected Mode – Out of Service, COOS) ist, den Abtastbereich auf Frequenzen von ACQ-DB (lokal und/oder gemeinsam genutzt, wenn verfügbar) und eACQ-DB (lokal und gemeinsam genutzt) sowie standortunterstützte Datenbanken beschränken. Außerdem kann die Vorrichtung Frequenzen filtern, die einem letzten registrierten PLMN und seiner entsprechenden ePLMN entsprechen. Mit anderen Worten: Die Vorrichtung kann Abtastungen auf Frequenzen beschränken, die dem letzten registrierten PLMN und seiner entsprechenden ePLMN entsprechen. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung nicht nach anderen PLMN-Frequenzen abtasten, da ein Mobilfunknetz keine früheren Funkverbindungen mit den Netzen nicht-roamender Partner wiederherstellen kann. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung eine teleskopierende Lücke zwischen jeden Abtastversuch einfügen, während der Kontext einer früheren Funkverbindung aufrechterhalten wird. Mit anderen Worten: Die Vorrichtung kann eine Zeit zwischen Abtastversuchen für Frequenzen verlängern und/oder verkürzen, während der Kontext einer früheren Funkverbindung aufrechterhalten wird. In einigen Ausführungsformen kann die Zeit zwischen Abtastversuchen mindestens zum Teil auf einem Bewegungszustand (aktuell oder über einen Zeitraum gemittelt) der Vorrichtung basieren.

In einigen Ausführungsformen kann eine Vorrichtung, wenn sie auf einem beschränkten Dienst in einem Besucher-PLMN (VPLMN) eingerichtet (zum Beispiel damit verbunden) ist, eine Systemabtastung durchführen, indem sie den Beschränkungsabtastbereich auf Frequenzen von ACQ-DB (lokal und/oder gemeinsam genutzt, wenn verfügbar) und eACQ-DB (lokal und gemeinsam genutzt) sowie standortunterstützte Datenbanken beschränkt. Außerdem kann die Vorrichtung Frequenzen filtern, die HPLMN/eHPLMN/PPLMN entsprechen (zum Beispiel PLMNs, die einen normalen (nicht-beschränkten) Dienst anbieten). Mit anderen Worten: Die Vorrichtung kann Abtastungen auf Frequenzen beschränken, die HPLMN, eHPLMN und/oder PPLMN entsprechen. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung eine teleskopierende Lücke zwischen jeden Abtastversuch einfügen, während der Kontext einer früheren Funkverbindung aufrechterhalten wird. Mit anderen Worten: Die Vorrichtung kann eine Zeit zwischen Abtastversuchen für Frequenzen verlängern und/oder verkürzen. In einigen Ausführungsformen kann die Zeit zwischen Abtastversuchen mindestens zum Teil auf einem Bewegungszustand (aktuell oder über einen Zeitraum gemittelt) der Vorrichtung basieren.

In einigen Ausführungsformen kann eine Vorrichtung, wenn sie auf einem VPLMN eingerichtet (zum Beispiel damit verbunden) ist, eine HP-PLMN-Abtastung durchführen, indem ein Abtastbereich auf die Frequenzen von den Datenbanken ACQ-DB und ihren Nachbarn und standortunterstützten Datenbanken beschränkt wird. Außerdem kann die Vorrichtung Frequenzen von ACQ-DB (lokal und/oder gemeinsam genutzt, wenn verfügbar) und eACQ-DB (lokal und gemeinsam genutzt) sowie den standortunterstützten Datenbanken filtern. Außerdem kann die Vorrichtung Frequenzen filtern, die HPLMN/eHPLMN/PPLMN entsprechen. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung eine teleskopierende Lücke zwischen jeden Abtastversuch einfügen, während der Kontext einer früheren Funkverbindung aufrechterhalten wird. Mit anderen Worten: Die Vorrichtung kann eine Zeit zwischen Abtastversuchen für Frequenzen verlängern und/oder verkürzen. In einigen Ausführungsformen kann die Zeit zwischen Abtastversuchen mindestens zum Teil auf einem Bewegungszustand (aktuell oder über einen Zeitraum gemittelt) der Vorrichtung basieren.

Es ist zu beachten, dass zwar die hierin beschriebenen Ausführungsformen anhand einer Vorrichtung mit niedrigerer Leistung (zum Beispiel einer Zubehörvorrichtung) beschrieben wurden, dass aber die Ausführungsformen in jeder Art von Vorrichtung implementiert werden können. Mit anderen Worten: Die hierin beschriebenen Ausführungsformen sind nicht auf Vorrichtungen mit niedrigerer Leistung beschränkt und können auch in Standardformfaktorvorrichtungen implementiert werden, wie oben beschrieben.

Fig. 6 – Flussdiagramm

6 stellt ein Flussdiagramm dar, das ein Verfahren zum Bestimmen eines Abtastbereichs nach einigen Ausführungsformen veranschaulicht. Das in 6 gezeigte Verfahren kann neben anderen Vorrichtungen in Verbindung mit allen in den vorstehenden Figuren gezeigten Systemen oder Vorrichtungen verwendet werden. Außerdem kann das in 6 gezeigte Verfahren in Verbindung mit jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen und/oder Techniken verwendet werden. In verschiedenen Ausführungsformen können einige der gezeigten Verfahrenselemente gleichzeitig oder in einer anderen Reihenfolge als gezeigt durchgeführt oder weggelassen werden. Zudem können zusätzliche Verfahrenselemente wie gewünscht durchgeführt werden. Wie gezeigt, kann dieses Verfahren wie folgt arbeiten.

Bei 602 kann die Benutzerausrüstung (zum Beispiel die Benutzerausrüstung 107 oder die Benutzerausrüstung 106) bestimmen, dass die Benutzerausrüstung keinen Mobilfunkdienst hat. Der fehlende Mobilfunkdienst kann auf eine Reihe von Bedingungen zurückzuführen sein, die oben beschrieben wurde.

Bei 604 kann die Benutzerausrüstung erste Informationen mindestens zum Teil auf der Basis einer letzten Zelle bestimmen, in der die Benutzerausrüstung eingerichtet war. In einigen Ausführungsformen können die ersten Informationen eine Zellen-ID sein, wie oben beschrieben.

Bei 606 kann die Benutzerausrüstung einen Zeitraum bestimmen, während dem die ersten Informationen erfasst wurden. Mit anderen Worten: Die Benutzerausrüstung kann bestimmen, wie aktuell die ersten Informationen sind, zum Beispiel, ob sie innerhalb eines ersten, zweiten oder dritten Zeitraums erfasst wurden. Zum Beispiel kann die Benutzerausrüstung bestimmen, ob die ersten Informationen innerhalb von 1 Stunde, 4 Stunden oder 8 Stunden seit einer aktuellen Zeit erfasst wurden. Es ist zu beachten, dass diese Werte nur beispielhaft sind und dass auch andere Werte oder Zeiträume (zum Beispiel wie oben beschrieben) in Betracht gezogen werden.

Bei 608 kann die Benutzerausrüstung eine oder mehrere Frequenzabtastungen, die auf einen Satz Frequenzen beschränkt sind, teilweise auf der Basis des Zeitraums durchführen. In einigen Ausführungsformen kann der Satz Frequenzen Frequenzen enthalten, die in der Benutzerausrüstung in einer lokalen Erfassungsdatenbank (ACQ-DB) und/oder einer lokalen erweiterten ACQ-DB sowie einer lokalen unterstützten ACQ-DB oder lokalen unterstützten erweiterten ACQ-DB gespeichert sind. In einigen Ausführungsformen kann der Satz Frequenzen Frequenzen enthalten, die in standortunterstützten Datenbanken gespeichert sind. In einigen Ausführungsformen kann die Benutzerausrüstung zum Durchführen der einen oder mehreren Frequenzabtastungen Frequenzen abtasten, die in einer ersten Datenbank gespeichert sind, die mit einem ersten Zeitstempel verknüpft ist, bevor Frequenzen abgetastet werden, die in einer zweiten Datenbank gespeichert sind, die mit einem zweiten Zeitstempel verknüpft ist, wobei der erste Zeitstempel jünger ist als der zweite Zeitstempel. In einigen Ausführungsformen kann die Benutzerausrüstung einen Zeitraum zwischen der einen oder den mehreren Frequenzabtastungen mindestens zum Teil basierend auf einem Mobilitätszustand der Benutzerausrüstung verlängern.

In einigen Ausführungsformen kann die Benutzerausrüstung zum Bestimmen des Zeitraums bestimmen, ob der Zeitraum kleiner ist als ein erster Wert. In solchen Ausführungsformen kann, wenn der Zeitraum kleiner ist als der erste Wert, der Satz Frequenzen einen ersten Satz Frequenzen enthalten. Außerdem kann, wenn der Zeitraum größer ist als der erste Wert, aber kleiner als ein zweiter Wert, der Satz Frequenzen den ersten Satz Frequenzen und einen zweiten Satz Frequenzen enthalten, und wenn der Zeitraum größer ist als der zweite Wert, so kann der Satz Frequenzen den ersten und den zweiten Satz Frequenzen und einen dritten Satz Frequenzen enthalten.

In einigen Ausführungsformen kann die Benutzerausrüstung einen Systeminformationsblock (SIB) von der letzten Zelle empfangen und kann die SIB Nachbarzellenfrequenzen enthalten. Die Benutzerausrüstung kann die Nachbarzellenfrequenzen in einer lokalen erweiterten ACQ-DB speichern, und der Satz Frequenzen kann Frequenzen enthalten, die in der lokalen erweiterten ACQ-DB gespeichert sind.

In einigen Ausführungsformen kann die Benutzerausrüstung von einer Begleitbenutzerausrüstung (zum Beispiel über eine lokale Verbindung, wie zum Beispiel eine Bluetooth-, Wi-Fi- oder andere Peer-to-Peer-Verbindung) eine lokale unterstützte ACQ-DB empfangen, und der Satz Frequenzen kann Frequenzen enthalten, die in der Benutzerausrüstung in der lokalen unterstützten ACQ-DB gespeichert sind.

Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können in einer von vielfältigen Formen verwirklicht werden. Zum Beispiel können einige Ausführungsformen als ein computerimplementiertes Verfahren, ein computerlesbares Speichermedium oder ein Computersystem verwirklicht werden. Weitere Ausführungsformen können unter Verwendung einer oder mehrerer benutzerangepasster Hardwarevorrichtungen wie ASICs verwirklicht werden. Weitere Ausführungsformen können unter Verwendung eines oder mehrerer programmierbarer Hardwareelemente wie FPGAs verwirklicht werden.

In einigen Ausführungsformen kann ein nicht-flüchtiges computerlesbares Speichermedium dazu konfiguriert sein, Programmanweisungen und/oder Daten zu speichern, wobei die Programmanweisungen, wenn sie durch ein Computersystem ausgeführt werden, bewirken, dass das Computersystem ein Verfahren durchführt, z. B. eine beliebige der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine Kombination der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder ein Teilsatz einer der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine Kombination solcher Teilsätze.

In einigen Ausführungsformen kann eine drahtlose Vorrichtung (oder eine Drahtlosstation) dazu konfiguriert sein, einen Prozessor (oder einen Satz von Prozessoren) und ein Speichermedium zu enthalten, wobei das Speichermedium Programmanweisungen speichert, wobei der Prozessor dazu konfiguriert ist, die Programmanweisungen aus dem Speichermedium zu lesen und auszuführen, wobei die Programmanweisungen ausgeführt werden können, um die drahtlose Vorrichtung zu veranlassen, eine der verschiedenen hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen (oder eine Kombination der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder einen Teilsatz der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine Kombination solcher Teilsätze) zu implementieren. Die Vorrichtung kann in einer von vielfältigen Formen verwirklicht werden.

Obwohl die Ausführungsformen vorstehend in beträchtlicher Detaillierung beschrieben wurden, sind für den Fachmann zahlreiche Variationen und Modifikationen ersichtlich, nachdem die vorstehende Offenbarung vollständig verstanden ist. Es ist beabsichtigt, dass die folgenden Ansprüche so ausgelegt werden, dass alle solchen Variationen und Modifikationen eingeschlossen sind.