Title:
Elektronikkomponente und Schaltungsmodul
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Eine Elektronikkomponente umfasst einen Kern, eine Wicklung und eine Elektrode. Ein Flansch des Kerns umfasst einen Körper mit einer ersten Oberfläche, die einer Oberseite zugewandt ist und sich an der Oberseite eines Wickelkerns des Kerns befindet, und einen ersten und einen zweiten Elektrodenbildungsabschnitt, die zu der Oberseite der ersten Oberfläche hin vorstehen. Die Elektrode ist an einer zweiten Oberfläche des ersten Elektrodenbildungsabschnitts vorgesehen und ist mit der Wicklung verbunden. Ein Raum, der von dem ersten und dem zweiten Elektrodenbildungsabschnitt und der ersten Oberfläche umgeben ist, wird gebildet. Ein vorbestimmtes Segment zwischen einem Punkt, an dem die Wicklung von dem Wickelkern getrennt ist, und einem Punkt, an dem die Wicklung mit der Elektrode in Kontakt gelangt, erstreckt sich bei Betrachtung von vorne zu der oberen rechten Seite hin und umfasst keinen Abschnitt der Wicklung, dessen gesamte Linienbreite den Raum überlappt.





Inventors:
Kanbe, Yuki (Kyoto, Nagaokakyo-shi, JP)
Application Number:
DE102017211944A
Publication Date:
01/18/2018
Filing Date:
07/12/2017
Assignee:
Murata Manufacturing Co., Ltd. (Kyoto, Nagaokakyo-shi, JP)
International Classes:
H01F27/30; H01F27/02; H01F27/24
Foreign References:
JP2007103596A2007-04-19
Attorney, Agent or Firm:
Schoppe, Zimmermann, Stöckeler, Zinkler, Schenk & Partner mbB Patentanwälte, 81373, München, DE
Claims:
1. Elektronikkomponente (10), die folgende Merkmale aufweist:
einen Kern (12; 12a), der einen Wickelkernabschnitt (22), der sich in einer ersten Richtung erstreckt, und einen Flanschabschnitt (24a, 24b) umfasst, der an einer Seite in der ersten Richtung an einem Endabschnitt des Wickelkernabschnitts (22) vorgesehen ist und von dem Wickelkernabschnitt (22) zu einer Seite in einer zweiten Richtung, die senkrecht zu der ersten Richtung ist, hin vorsteht;
eine erste Wicklung (16a) und eine zweite Wicklung (16b), die um den Wickelkernabschnitt (22) gewickelt sind; und
eine äußere Elektrode (14a14d),
wobei der Flanschabschnitt (24a, 24b) Folgendes umfasst:
einen Flanschabschnitt-Hauptkörper (26a) mit einer ersten Oberfläche (S1), die der einen Seite in der zweiten Richtung zugewandt ist und sich im Vergleich zu dem Wickelkernabschnitt (22) an der einen Seite in der zweiten Richtung befindet, und
einen ersten Elektrodenbildungsabschnitt (28a) und einen zweiten Elektrodenbildungsabschnitt (28b), die im Vergleich zu der ersten Oberfläche (S1) von dem Flanschabschnitt-Hauptkörper (26a) zu der einen Seite in der zweiten Richtung hin vorstehen,
wobei der erste Elektrodenbildungsabschnitt (28a), zumindest ein Teil der ersten Oberfläche (S1) und der zweite Elektrodenbildungsabschnitt (28b) in dieser Reihenfolge von einer Seite zu der anderen Seite in einer dritten Richtung, die senkrecht zu der ersten Richtung und der zweiten Richtung ist, angeordnet sind,
wobei der erste Elektrodenbildungsabschnitt (28a) eine zweite Oberfläche (S2a–S2d) aufweist, die der einen Seite in der zweiten Richtung zugewandt ist,
wobei die äußere Elektrode (14a14d) an der zweiten Oberfläche (S2a–S2d) vorgesehen ist und mit der ersten Wicklung (16a) verbunden ist,
wobei bei Betrachtung von der ersten Richtung aus ein Rillenraum (Sp1, Sp1a, Sp1b, Sp2) gebildet ist, der von dem ersten Elektrodenbildungsabschnitt (28a), dem zweiten Elektrodenbildungsabschnitt (28b) und zumindest einem Teil der ersten Oberfläche (S1) umgeben ist,
wobei ein Segment (I1) zwischen einem Punkt, an dem die erste Wicklung von dem Wickelkernabschnitt (22) getrennt ist, und einem Punkt, an dem die erste Wicklung (16a) mit der äußeren Elektrode (14a14d) in Kontakt gebracht ist, als ein vorbestimmtes Segment definiert ist,
wobei ein Endabschnitt des vorbestimmten Segments (I1) an der einen Seite in der dritten Richtung sich im Vergleich zu dem Rillenraum (Sp1, Sp1a, Sp1b, Sp2) an der einen Seite in der dritten Richtung befindet,
wobei ein Endabschnitt des vorbestimmten Segments (I1) an der anderen Seite in der dritten Richtung sich im Vergleich zu dem Rillenraum (Sp1, Sp1a, Sp1b, Sp2) an der anderen Seite in der dritten Richtung befindet und
wobei das vorbestimmte Segment (I1) sich bei Betrachtung von der ersten Richtung aus zu der einen Seite in der zweiten Richtung und zu der einen Seite in der dritten Richtung hin erstreckt und keinen Abschnitt umfasst, der den Rillenraum (Sp1, Sp1a, Sp1b, Sp2) an einer gesamten Linienbreite der ersten Wicklung (16a) überlappt.

2. Elektronikkomponente (10) gemäß Anspruch 1,
wobei der Flanschabschnitt-Hauptkörper (26a) eine dritte Oberfläche (S3) aufweist, die der anderen Seite in der ersten Richtung zugewandt ist und sich in der zweiten Richtung zwischen der ersten Oberfläche (S1) und dem Wickelkernabschnitt (22) befindet, und
wobei das vorbestimmte Segment (I1) einen Abschnitt umfasst, der bei Betrachtung von der ersten Richtung aus die dritte Oberfläche (S3) überlappt.

3. Elektronikkomponente (10) gemäß Anspruch 2, bei der die dritte Oberfläche (S3) einen Normalenvektor aufweist, der sich zu der anderen Seite in der ersten Richtung und zu der einen Seite in der zweiten Richtung erstreckt.

4. Elektronikkomponente (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei der erste Elektrodenbildungsabschnitt (28a) eine vierte Oberfläche (S4) aufweist, die der anderen Seite in der dritten Richtung zugewandt ist,
wobei der zweite Elektrodenbildungsabschnitt (28b) eine fünfte Oberfläche (S5) aufweist, die der einen Seite in der dritten Richtung zugewandt ist,
wobei der Rillenraum (Sp1, Sp1a, Sp1b, Sp2) bei Betrachtung von der ersten Richtung aus von zumindest einem Teil der ersten Oberfläche (S1), der vierten Oberfläche (S4) und der fünften Oberfläche (S5) umgeben ist und
wobei die vierte Oberfläche (S4) einen Normalenvektor aufweist, der sich zu der anderen Seite in der dritten Richtung und zu der einen Seite in der zweiten Richtung hin erstreckt, und/oder die fünfte Oberfläche (S5) einen Normalenvektor aufweist, der sich zu der einen Seite in der dritten Richtung und zu der einen Seite in der zweiten Richtung hin erstreckt.

5. Elektronikkomponente (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei die zweite Oberfläche (S2a–S2d) einen Hauptabschnitt (30a, 30b) und einen Vorsprungsabschnitt (32a32d) umfasst,
wobei der Hauptabschnitt (30a, 30b) sich bei Betrachtung von der zweiten Richtung aus in der dritten Richtung erstreckt,
wobei der Vorsprungsabschnitt (32a32d) zu der anderen Seite in der ersten Richtung hin vorsteht von einer Position, die an der anderen Seite in der dritten Richtung von einem Endabschnitt des Hauptabschnitts (30a, 30b) entfernt ist, und sich an der einen Seite in der dritten Richtung im Vergleich zu dem Endabschnitt befindet und
wobei die äußere Elektrode (14a14d) den Hauptabschnitt (30a, 30b) und den Vorsprungsabschnitt (32a32d) überspannt.

6. Elektronikkomponente (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei der Flanschabschnitt (24a, 24b) von dem Wickelkernabschnitt (22) zu der anderen Seite in der zweiten Richtung hin vorsteht und eine sechste Oberfläche (S6) aufweist,
wobei die sechste Oberfläche (S6) sich an der anderen Seite in der zweiten Richtung im Vergleich zu dem Wickelkernabschnitt (22) befindet und der anderen Seite in der ersten Richtung zugewandt ist, und
wobei die sechste Oberfläche (S6) bezüglich einer Oberfläche, die senkrecht zu der ersten Richtung ist, geneigt ist, um sich zu der einen Seite in der ersten Richtung hin zu erstrecken, während dieselbe sich bei Betrachtung von der zweiten Richtung aus zu der anderen Seite in der dritten Richtung hin erstreckt.

7. Schaltungsmodul (100), das folgende Merkmale aufweist:
die Elektronikkomponente (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6;
eine Schaltungsplatine (102), die einen Platinenhauptkörper (104) mit einer ersten Hauptoberfläche und einer Anschlussflächenelektrode (106a106d) aufweist, die an der ersten Hauptoberfläche vorgesehen ist; und
ein Beschichtungsharz (108),
wobei die äußere Elektrode (14a14d) mit der Anschlussflächenelektrode (106a106d) elektrisch verbunden ist, und
wobei das Beschichtungsharz (108) zumindest einen Teil einer Oberfläche der Elektronikkomponente (10) bedeckt.

Description:

Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf eine Elektronikkomponente, die eine Spule vom gewickelten Typ und ein Schaltungsmodul umfasst.

Als eine Offenbarung, die sich auf eine Elektronikkomponente bezieht, ist in der verwandten Technik zum Beispiel eine Gleichtaktdrosselspule vom Gewickelter-Chip-Typ bekannt, die in der japanischen ungeprüften Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2007-103596 offenbart ist. 13 ist eine perspektivische Ansicht einer Gleichtaktdrosselspule 500, die in der japanischen ungeprüften Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2007-103596 offenbart ist. In 13 ist eine Richtung, in der sich ein Wickelkernabschnitt 511 erstreckt, als eine Vorne-Hinten-Richtung definiert, eine Richtung, in der schenkelförmige Elektrodenabschnitte 515a und 515b angeordnet sind, ist als eine Links-Rechts-Richtung definiert und eine Richtung, die senkrecht zu der Vorne-Hinten-Richtung und der Links-Rechts-Richtung ist, ist als eine Oben-Unten-Richtung definiert.

Die Gleichtaktdrosselspule 500 umfasst einen Kern 510, die schenkelförmigen Elektrodenabschnitte 515a und 515b und Wicklungen 531a und 531b. Der Kern 510 umfasst den Wickelkernabschnitt 511 und einen Flanschabschnitt 512. Der Wickelkernabschnitt 511 ist ein prismenähnliches Bauglied, das sich in der Vorne-Hinten-Richtung erstreckt. Der Flanschabschnitt 512 ist an dem rückwärtigen Ende des Wickelkernabschnitts 511 vorgesehen und steht in der Oben-Unten-Richtung und der Links-Rechts-Richtung von dem Wickelkernabschnitt 511 vor. Die schenkelförmigen Elektrodenabschnitte 515a und 515b sind an der oberen Oberfläche des Flanschabschnitts 512 vorgesehen und sind in der Richtung von rechts nach links in dieser Reihenfolge angeordnet. Eine Rille 513 ist an dem Flanschabschnitt 512 vorgesehen. Die Rille 513 befindet sich zwischen den schenkelförmigen Elektrodenabschnitten 515a und 515b. Der untere Abschnitt der Rille 513 und die obere Oberfläche des Wickelkernabschnitts 511 bilden eine einzige ebene Oberfläche.

Die Wicklungen 531a und 531b sind bei Betrachtung von der Vorderseite aus im Uhrzeigersinn um den Wickelkernabschnitt 511 gewickelt. Die Wicklung 531a erstreckt sich nach Verlassen des Wickelkernabschnitts 511 zu der oberen rechte Seite in der Rille 513 hin. Ein Ende der Wicklung 531a ist mit dem schenkelförmigen Elektrodenabschnitt 515a verbanden. Ein Ende der Wicklung 531b ist mit dem schenkelförmigen Elektrodenabschnitt 515b verbunden.

In der heutigen Zeit wird eine Harzbeschichtung zum Feuchtigkeitsschutz gelegentlich auf die Gleichtaktdrosselspule 500 aufgebracht, die in der japanischen ungeprüften Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2007-103596 offenbart ist, nachdem die Gleichtaktdrosselspule 500 an einer Schaltungsplatine angebracht wurde. Der Erfinder stellte fest, dass ein Bruch in der Wicklung 531a auftrat, wenn eine derartige Harzbeschichtung auf die Gleichtaktdrosselspule 500 aufgebracht wurde. Der Erfinder schätzte den Mechanismus des Auftretens eines Bruchs in der Wicklung wie folgt ein. 14 ist ein Diagramm, das ein Harz und die Wicklung 531a bei niedrigen Temperaturen veranschaulicht. 15 ist ein Diagramm, das ein Harz und die Wicklung 531a bei hohen Temperaturen veranschaulicht.

Wenn eine Harzbeschichtung auf die Gleichtaktdrosselspule 500 aufgebracht wird, sammelt sich schnell ein Harz in der Rille 513 an. Das in der Rille 513 angesammelte Harz bildet in einer dreieckigen Region A0 (siehe 13), die von der oberen Oberfläche des Wickelkernabschnitts 511, der Wicklung 531a und dem Flanschabschnitt 512 umgeben ist, einen Film. Folglich sind die Wicklung 531a und das Harz miteinander miteinander in Kontakt gebracht.

Wenn die Gleichtaktdrosselspule 500 wiederholt niedrigen Temperaturen und hohen Temperaturen ausgesetzt ist, dehnt das Harz sich wiederholt aus und zieht sich wieder zusammen. Wie in 13 veranschaulicht ist, ist das Harz in der Region A0 unterhalb der Wicklung 531a vorhanden. Daher wird, wenn das Harz sich zusammenzieht, die Wicklung 531a durch das Harz nach unten gezogen und wird so gebogen, dass dieselbe nach unten vorsteht, wie in 14 veranschaulicht ist. Andererseits wird, wenn das Harz sich ausdehnt, keine große Kraft von dem Harz auf die Wicklung 531a ausgeübt, da das Harz weich wird. Jedoch dehnt das Harz sich aus, während die Wicklung 531a gebogen bleibt, wie in 15 veranschaulicht ist. Die gebogene Wicklung 531a ist deshalb in dem ausgedehnten Harz vergraben. Zum Zeitpunkt des nächsten Zusammenziehens wird die Wicklung 531a durch das Harz weiter nach unten gezogen und wird weiter gebogen, so dass dieselbe nach unten vorsteht. Falls das Ausdehnen und Zusammenziehen des Harzes wiederholt werden, nimmt das Ausmaß der Biegung der Wicklung 531a graduell zu. Dies führt zu dem Auftreten eines Bruchs in der Wicklung 531a.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Elektronikkomponente und ein Schaltungsmodul mit verbesserten Charakteristika zu schaffen, die in der Lage sind, die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass in einer Wicklung ein Bruch auftritt.

Diese Aufgabe wird durch eine Elektronikkomponente gemäß Anspruch 1 und ein Schaltungsmodul gemäß Anspruch 7 gelöst.

Eine Elektronikkomponente gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung umfasst einen Kern, eine erste Wicklung, eine zweite Wicklung und eine äußere Elektrode. Der Kern umfasst einen Wickelkernabschnitt, der sich in einer ersten Richtung erstreckt, und einen Flanschabschnitt, der an einer Seite in der ersten Richtung an einem Endabschnitt des Wickelkernabschnitts vorgesehen ist und von dem Wickelkernabschnitt zu einer Seite in einer zweiten Richtung, die senkrecht zu der ersten Richtung ist, hin vorsteht. Die erste Wicklung und eine zweite Wicklung sind um den Wickelkernabschnitt gewickelt. Der Flanschabschnitt umfasst einen Flanschabschnitt-Hauptkörper mit einer ersten Oberfläche, die einer Seite in der zweiten Richtung zugewandt ist und sich im Vergleich zu dem Wickelkernabschnitt an einer Seite in der zweiten Richtung befindet, und einen ersten und einen zweiten Elektrodenbildungsabschnitt, die im Vergleich zu der ersten Oberfläche von dem Flanschabschnitt-Hauptkörper zu einer Seite in der zweiten Richtung hin vorstehen. Der erste Elektrodenbildungsabschnitt, zumindest ein Teil der ersten Oberfläche und der zweite Elektrodenbildungsabschnitt sind in dieser Reihenfolge von einer Seite zu der anderen Seite in einer dritten Richtung, die senkrecht zu der ersten Richtung und der zweiten Richtung ist, angeordnet. Der erste Elektrodenbildungsabschnitt weist eine zweite Oberfläche auf, die einer Seite in der zweiten Richtung zugewandt ist. Die äußere Elektrode ist an der zweiten Oberfläche vorgesehen und ist mit der ersten Wicklung verbunden. Bei Betrachtung von der ersten Richtung aus ist ein Rillenraum gebildet, der von dem ersten Elektrodenbildungsabschnitt, dem zweiten Elektrodenbildungsabschnitt und zumindest einem Teil der ersten Oberfläche umgeben ist. Ein Segment zwischen einem Punkt, an dem die erste Wicklung von dem Wickelkernabschnitt getrennt ist, und einem Punkt, an dem die erste Wicklung mit der äußeren Elektrode in Kontakt gebracht ist, ist als ein vorbestimmtes Segment definiert. Ein Endabschnitt des vorbestimmten Segments an einer Seite in der dritten Richtung befindet sich im Vergleich zu dem Rillenraum an einer Seite in der dritten Richtung. Ein Endabschnitt des vorbestimmten Segments an der anderen Seite in der dritten Richtung befindet sich im Vergleich zu dem Rillenraum an der anderen Seite in der dritten Richtung. Bei Betrachtung von der ersten Richtung aus erstreckt sich das vorbestimmte Segment zu einer Seite in der zweiten Richtung und zu einer Seite in der dritten Richtung hin und umfasst keinen Abschnitt, der den Rillenraum an einer gesamten Linienbreite der ersten Wicklung überlappt.

Ein Schaltungsmodul gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung umfasst die oben beschriebene Elektronikkomponente, eine Schaltungsplatine, die einen Platinenhauptkörper mit einer ersten Hauptoberfläche und einer Anschlussflächenelektrode, die an der ersten Hauptoberfläche vorgesehen ist, umfasst, und ein Beschichtungsharz. Die äußere Elektrode ist mit der Anschlussflächenelektrode elektrisch verbunden. Das Beschichtungsharz bedeckt zumindest einen Teil einer Oberfläche der Elektronikkomponente.

Die Formulierung „der Normalenvektor einer Oberfläche erstreckt sich zu einer Seite (oder der anderen Seite) in einer vorbestimmten Richtung hin”, die hierin verwendet wird, bedeutet, dass der Normalenvektor der Oberfläche parallel zu der vorbestimmten Richtung ist. Die Formulierung „der Normalenvektor der Oberfläche ist parallel zu der vorbestimmten Richtung” bedeutet, dass der Normalenvektor der Oberfläche parallel zu der vorbestimmten Richtung sein kann oder aufgrund von Herstellungsvariationen leicht von einem derartigen parallelen Zustand abweichen kann. Die Formulierung „eine Oberfläche ist einer Seite (oder der anderen Seite) in einer vorbestimmten Richtung zugewandt” bedeutet, dass der Normalenvektor der Oberfläche parallel zu der vorbestimmten Richtung sein kann oder bezüglich der vorbestimmten Richtung geneigt sein kann.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung kann die Wahrscheinlichkeit, dass in einer Wicklung ein Bruch auftritt, reduziert sein.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung und andere Merkmale, Elemente, Charakteristiken und Vorteile der vorliegenden Offenbarung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung unter Bezugnahme auf die angehängten Zeichnungen ersichtlich. Es zeigen:

1 eine externe perspektivische Ansicht einer Elektronikkomponente;

2 eine Draufsicht eines Kerns in der Elektronikkomponente bei Betrachtung von einer Unterseite aus;

3 eine Draufsicht des Kerns in der Elektronikkomponente bei Betrachtung von einer Oberseite aus;

4 ein Querschnitts-Strukturdiagramm des Kerns entlang einer Linie A-A, die in 2 veranschaulicht ist;

5 ein Querschnitts-Strukturdiagramm eines Schaltungsmoduls;

6 ein Querschnitts-Strukturdiagramm eines Kerns in einer Elektronikkomponente, die eine Modifikation ist;

7 ein Querschnitts-Strukturdiagramm eines Kerns in einer Elektronikkomponente, die ein Vergleichsbeispiel ist;

8 eine Draufsicht eines Rillenraums, der eine erste Referenz ist, bei Betrachtung von einer Vorderseite aus;

9 ist eine Draufsicht eines Rillenraums, der eine zweite Referenz ist, bei Betrachtung von der Vorderseite aus;

10 ein Diagramm, das die Größe jedes Abschnitts in einem ersten bis dritten Probestück veranschaulicht;

11 eine Draufsicht eines Kerns bei Betrachtung von der Unterseite aus;

12 eine Draufsicht des Kerns bei Betrachtung von der Oberseite aus;

13 eine perspektivische Ansicht einer Gleichtaktdrosselspule, die in der japanischen ungeprüften Patentanmeldungsveröffentlichung 2007-103596 offenbart ist;

14 ein Diagramm, das ein Harz und eine Wicklung bei niedrigen Temperaturen veranschaulicht; und

15 ein Diagramm, das das Harz und die Wicklung bei hohen Temperaturen veranschaulicht.

(Ausführungsbeispiele)

Eine Elektronikkomponente gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung und ein Schaltungsmodul gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung werden unter Bezugnahme auf die angehängten Zeichnungen nachstehend beschrieben. 1 ist eine externe perspektivische Ansicht einer Elektronikkomponente 10. 2 ist eine Draufsicht eines Kerns 12 in der Elektronikkomponente 10 bei Betrachtung von einer Unterseite aus. 3 ist eine Draufsicht des Kerns 12 in der Elektronikkomponente 10 bei Betrachtung von einer Oberseite aus. 4 ist ein Querschnitts-Strukturdiagramm des Kerns entlang einer Linie A-A, die in 2 veranschaulicht ist. In 4 ist ein Segment I1 zwischen einem Punkt, an dem die Wicklung 16a von einem Wickelkernabschnitt 22 getrennt ist, und einem Punkt veranschaulicht, an dem die Wicklung 16a mit einer äußeren Elektrode 14a in Kontakt gebracht ist, und die Veranschaulichung des anderen Abschnitts der Wicklung 16a wird unterlassen.

Im Folgenden wird eine Richtung, in der der Wickelkernabschnitt 22 des Kerns 12 in der Elektronikkomponente 10 sich erstreckt, als eine Vorne-Hinten-Richtung definiert (die Vorne-Hinten-Richtung ist ein Beispiel für eine erste Richtung, eine Hinterseite ist ein Beispiel für eine Seite und eine Vorderseite ist ein Beispiel für die andere Seite). Eine Richtung, in der die äußere Elektrode 14a und eine äußere Elektrode 14b angeordnet sind, ist als eine Links-Rechts-Richtung definiert (die Links-Rechts-Richtung ist ein Beispiel für eine dritte Richtung, eine rechte Seite ist ein Beispiel für eine Seite und eine linke Seite ist ein Beispiel für die andere Seite). Die Vorne-Hinten-Richtung und die Links-Rechts-Richtung sind senkrecht zueinander. Eine Richtung, die senkrecht zu der Vorne-Hinten-Richtung und der Links-Rechts-Richtung ist, ist als eine Oben-Unten-Richtung definiert (die Oben-Unten-Richtung ist ein Beispiel für eine zweite Richtung, eine Oberseite ist ein Beispiel für eine Seite und eine Unterseite ist ein Beispiel für die andere Seite). Die Vorne-Hinten-Richtung, die Links-Rechts-Richtung und die Oben-Unten-Richtung sind Richtungen, die für die Beschreibung der Elektronikkomponente 10 definiert sind, und müssen nicht mit einer Vorne-Hinten-Richtung, einer Links-Rechts-Richtung bzw. einer Oben-Unten-Richtung übereinstimmen, wenn die Elektronikkomponente 10 verwendet wird.

Wie in 1 veranschaulicht ist, umfasst die Elektronikkomponente 10 den Kern 12, äußere Elektroden 14a bis 14d, Wicklungen 16a und 16b und eine obere Platte 18. Der Kern 12 ist aus einem magnetischen Material wie beispielsweise Ni-Zn-Ferrit hergestellt. Ein Material für den Kern 12 ist nicht auf Ni-Zn-Ferrit beschränkt und kann ein anderes Material sein. Wie in 1 bis 3 veranschaulicht ist, umfasst der Kern 12 den Wickelkernabschnitt 22 und die Flanschabschnitte 24a und 24b.

Wie in 2 veranschaulicht ist, weist der Wickelkernabschnitt 22 eine im Wesentlichen viereckige säulenförmige Gestalt auf, die sich in der Vorne-Hinten-Richtung erstreckt. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist der Wickelkernabschnitt 22 eine obere Oberfläche, eine untere Oberfläche, eine rechte Oberfläche und eine linke Oberfläche auf. Die obere Oberfläche weist einen Normalenvektor auf, der sich zu der Oberseite hin erstreckt. Die untere Oberfläche weist einen Normalenvektor auf, der sich zu der Unterseite hin erstreckt. Die rechte Oberfläche weist einen Normalenvektor auf, der sich zu der rechten Seite hin erstreckt. Die linke Oberfläche weist einen Normalenvektor auf, der sich zu der linken Seite hin erstreckt. Der Wickelkernabschnitt 22 muss nicht unbedingt eine im Wesentlichen viereckige säulenförmige Gestalt aufweisen und kann eine andere Gestalt wie beispielsweise eine im Wesentlichen zylindrische säulenförmige Gestalt aufweisen.

Der Flanschabschnitt 24a ist an dem rückwärtigen Ende des Wickelkernabschnitts 22 vorgesehen und steht von dem Wickelkernabschnitt 22 zu der Oberseite, der Unterseite, der rechten Seite und der linken Seite hin vor. Der Flanschabschnitt 24a ist ein plattenförmiges Bauglied, das bei Betrachtung von der Vorderseite aus eine im Wesentlichen rechteckige Hauptoberfläche aufweist. Die Längsseiten des Flanschabschnitts 24a an der Oberseite und der Unterseite sind parallel zu der Links-Rechts-Richtung, und die kurzen Seiten des Flanschabschnitts 24a an der rechten Seite und der linken Seite sind bei Betrachtung von der Vorderseite aus parallel zu der Oben-Unten-Richtung.

Die Grenze zwischen dem Wickelkernabschnitt 22 und dem Flanschabschnitt 24a wird beschrieben. Wie in 2 veranschaulicht ist, sind die unten zu beschreibenden Wicklungen 16a und 16b um den Wickelkernabschnitt 22 gewickelt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Querschnittsgestalt des Wickelkernabschnitts 22, die vertikal zu der Vorne-Hinten-Richtung ist, im Wesentlichen gleichmäßig. Der Abschnitt, der sich in der Oben-Unten-Richtung und der Links-Rechts-Richtung von dem Wickelkernabschnitt 22 zu dem Flanschabschnitt 24a erstreckt, wird nicht als ein Teil des Wickelkernabschnitts 22 betrachtet, sondern als ein Teil des Flanschabschnitts 24a, da die Wicklungen 16a und 16b nicht um den Abschnitt gewickelt sind und die Querschnittsgestalt des Abschnitts nicht im Wesentlichen gleichmäßig ist.

Der Flanschabschnitt 24a umfasst einen Flanschhauptkörper 26a und Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b. Der Flanschhauptkörper 26a ist ein anderer Abschnitt als die Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b, die unten bei dem Flanschabschnitt 24a beschrieben werden. Der Flanschhauptkörper 26a weist Oberflächen S1 und S3 auf. Die Oberfläche S1 (ein Beispiel für eine erste Oberfläche) ist die obere Oberfläche des Flanschhauptkörpers 26a und ist der Oberseite zugewandt. Die Oberfläche S1 liegt oberhalb des Wickelkernabschnitts 22. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die Oberfläche S1 einen Normalenvektor auf, der sich zu der Oberseite hin erstreckt. Die Oberfläche S1 umfasst einen Abschnitt, der sich in der Vorne-Hinten-Richtung zwischen den unten zu beschreibenden Elektrodenbildungsabschnitten 28a und 28b erstreckt, und einen Abschnitt, der sich in der Links-Rechts-Richtung an der Vorderseite der Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b erstreckt, und ist im Wesentlichen T-förmig. Der Normalenvektor der Oberfläche S1 kann sich zu der schräg stehenden oberen Seite erstrecken (zum Beispiel einer oberen Vorderseite oder einer oberen Hinterseite).

Die Oberfläche S3 (ein Beispiel für eine dritte Oberfläche) ist der Vorderseite zugewandt und befindet sich in der Oben-Unten-Richtung zwischen der Oberfläche S1 und dem Wickelkernabschnitt 22. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die Oberfläche S3 einen Normalenvektor auf, der sich zu der oberen Vorderseite hin erstreckt. Die Oberfläche S3 ist ein Teil der vorderen Oberfläche des Flanschhauptkörpers 26a und ist genauer gesagt eine im Wesentlichen rechteckige Oberfläche, die die obere Oberfläche des Wickelkernabschnitts 22 und die Oberfläche S1 verbindet. Die Längsseite der Oberfläche S3 an der Unterseite ist deshalb mit dem Wickelkernabschnitt 22 in Kontakt. Die Längsseite der Oberfläche S3 an der Oberseite ist mit der Oberfläche S1 in Kontakt. Die Oberfläche S3 kann einen Normalenvektor aufweisen, der sich zu der Vorderseite hin erstreckt.

Die Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b sind Abschnitte, die von der Oberfläche S1 des Flanschhauptkörpers 26a zu der Oberseite vorstehen. Die Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b befinden sich deshalb oberhalb der Oberfläche S1 des Flanschabschnitts 24a. Unter Bezugnahme auf 4 sind die Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b Abschnitte oberhalb einer gepunkteten Linie in dem Flanschabschnitt 24a. Der Elektrodenbildungsabschnitt 28a, ein Teil der Oberfläche S1 und der Elektrodenbildungsabschnitt 28b sind von der rechten Seite zu der linken Seite in dieser Reihenfolge angeordnet. Die Formen der Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b werden nachstehend ausführlicher beschrieben.

Der Elektrodenbildungsabschnitt 28a (ein Beispiel für einen ersten Elektrodenbildungsabschnitt) weist eine Oberfläche S2a (ein Beispiel für eine zweite Oberfläche) auf, die der Oberseite zugewandt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die Oberfläche S2a einen Normalenvektor auf, der sich zu der Oberseite hin erstreckt. Die Oberfläche S2a ist bei Betrachtung von der Oberseite aus im Wesentlichen L-förmig. Genauer gesagt umfasst die Oberfläche S2a einen Hauptabschnitt 30a und einen Vorsprungsabschnitt 32a, wie in 3 veranschaulicht ist. Der Hauptabschnitt 30a weist eine im Wesentlichen rechteckige Gestalt mit Längsseiten auf, die sich in der Links-Rechts-Richtung erstrecken. Der Vorsprungsabschnitt 32a steht von dem rechten Ende des Hauptabschnitts 30a zu der Vorderseite vor. Der Hauptabschnitt 30a kann unter der Bedingung, dass derselbe sich in der Links-Rechts-Richtung erstreckt, eine andere als eine rechteckige Gestalt aufweisen. Der Vorsprungsabschnitt 32a kann von einer Position an der rechten Seite des linken Endes des Hauptabschnitts 30a zu der Vorderseite vorstehen. Dementsprechend kann der Vorsprungsabschnitt 32a von einer anderen Position als dem rechten Ende des Hauptabschnitts 30a zu der Vorderseite vorstehen.

Der Elektrodenbildungsabschnitt 28a weist eine Oberfläche S4 (ein Beispiel für eine vierte Oberfläche) auf, die der linken Seite zugewandt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die Oberfläche S4 einen Normalenvektor auf, der sich zu der oberen linken Seite hin erstreckt. Die Oberfläche S4 ist die linke Oberfläche des Elektrodenbildungsabschnitts 28a und ist eine im Wesentlichen rechteckige Oberfläche, die die Oberflächen S1 und S2a verbindet. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Oberfläche S4 (ein Beispiel für die vierte Oberfläche) bezüglich der Oberfläche S2a (einem Beispiel für die zweite Oberfläche) geneigt. Die Oberfläche S4 kann jedoch einen Normalenvektor aufweisen, der sich zu der linken Seite hin erstreckt, das heißt, vertikal zu der Oberfläche S2a sein kann.

Der Elektrodenbildungsabschnitt 28b (ein Beispiel für einen zweiten Elektrodenbildungsabschnitt) weist eine Oberfläche S2b auf, die der Oberseite zugewandt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die Oberfläche S2b einen Normalenvektor auf, der sich zu der Oberseite hin erstreckt. Die Oberfläche S2b ist bei Betrachtung von der Oberseite aus im Wesentlichen L-förmig. Genauer gesagt umfasst die Oberfläche S2b einen Hauptabschnitt 30b und einen Vorsprungsabschnitt 32b, wie in 3 veranschaulicht ist. Der Hauptabschnitt 30b weist eine im Wesentlichen rechteckige Gestalt mit Längsseiten auf, die sich in der Links-Rechts-Richtung erstrecken. Der Vorsprungsabschnitt 32b steht von dem linken Ende des Hauptabschnitts 30b zu der Vorderseite vor. Der Hauptabschnitt 30b kann unter der Bedingung, dass derselbe sich in der Links-Rechts-Richtung erstreckt, eine andere als eine rechteckige Gestalt aufweisen. Der Vorsprungsabschnitt 32b kann von einer Position an der linken Seite des rechten Endes des Hauptabschnitts 30b zu der Vorderseite vorstehen. Dementsprechend kann der Vorsprungsabschnitt 32b von einer anderen Position als dem linken Ende des Hauptabschnitts 30b zu der Vorderseite vorstehen.

Der Elektrodenbildungsabschnitt 28b weist eine Oberfläche S5 (ein Beispiel für eine fünfte Oberfläche) auf, die der rechten Seite zugewandt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die Oberfläche S5 einen Normalenvektor auf, der sich zu der oberen rechten Seite hin erstreckt. Die Oberfläche S5 ist die rechte Oberfläche des Elektrodenbildungsabschnitts 28b und ist eine im Wesentlichen rechteckige Oberfläche, die die Oberflächen S1 und S2b verbindet. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Oberfläche S5 (ein Beispiel für die fünfte Oberfläche) bezüglich der Oberfläche S2b (einem Beispiel für die zweite Oberfläche) geneigt. Die Oberfläche S5 kann jedoch einen Normalenvektor aufweisen, der sich zu der rechten Seite hin erstreckt, das heißt, vertikal zu der Oberfläche S2b ist.

In dem oben beschriebenen Flanschabschnitt 24a ist der Rillenraum Sp1 gebildet, wie in 4 veranschaulicht ist. Der Rillenraum Sp1 ist bei Betrachtung von der Vorderseite aus von den Elektrodenbildungsabschnitten 28a und 28b und der Oberfläche S1 umgeben. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Rillenraum Sp1 ein im Wesentlichen trapezförmiger Raum, der bei Betrachtung von der Vorderseite aus von den Oberflächen S1, S4 und S5 umgeben ist. Der Rillenraum Sp1 öffnet sich an der Oberseite, der Vorderseite und der Hinterseite. Die vordere Oberfläche des Rillenraums Sp1 ist eine Ebene, die die Seite der Oberfläche S4 an der Vorderseite und die Seite der Oberfläche S5 an der Vorderseite verbindet. Die rückwärtige Oberfläche des Rillenraums Sp1 ist eine Ebene, die die Seite der Oberfläche S4 an der Hinterseite und die Seite der Oberfläche S5 an der Hinterseite verbindet. Die obere Oberfläche des Rillenraums Sp1 ist eine Ebene, die die Seite der Oberfläche S4 an der Oberseite und die Seite der Oberfläche S5 an der Oberseite verbindet.

Die äußere Elektrode 14a ist an der Oberfläche S2a vorgesehen. Genauer gesagt bedeckt die äußere Elektrode 14a die gesamte Oberfläche der Oberfläche S2a, um den Hauptabschnitt 30a und den Vorsprungsabschnitt 32a der Oberfläche S2a zu überspannen.

Die äußere Elektrode 14b ist an der Oberfläche S2b vorgesehen. Genauer gesagt bedeckt die äußere Elektrode 14b die gesamte Oberfläche der Oberfläche S2b, um den Hauptabschnitt 30b und den Vorsprungsabschnitt 32b der Oberfläche S2b zu bedecken. Die oben beschriebenen äußeren Elektroden 14a und 14b werden hergestellt, indem eine Ni-Plattierung und eine Sn-Plattierung auf eine aus Ag hergestellten Basiselektrode aufgebracht werden. Für die äußeren Elektroden 14a und 14b kann anderes Material verwendet werden.

Der Flanschabschnitt 24b ist an dem vorderen Ende des Wickelkernabschnitts 22 vorgesehen und steht von dem Wickelkernabschnitt 22 zu der Oberseite, der Unterseite, der rechten Seite und der linken Seite vor. Die Struktur des Flanschabschnitts 24b weist eine rotationssymmetrische Beziehung zu der Struktur des Flanschabschnitts 24a bezüglich einer Achse Ax auf (siehe 2) auf, die durch die Mitte des Wickelkernabschnitts 22 (einen Schnittpunkt diagonaler Linien) verläuft und sich bei Betrachtung von der Oberseite aus in der Oben-Unten-Richtung erstreckt. Die Beschreibung der Struktur des Flanschabschnitts 24b wird deshalb unterlassen.

Äußere Elektroden 14c und 14d sind an Oberflächen S2c bzw. S2d vorgesehen. Die Strukturen der äußeren Elektroden 14c und 14d weisen eine rotationssymmetrische Beziehung zu den Strukturen der äußeren Elektroden 14a und 14b bezüglich der Achse Ax auf (siehe 2). Die Beschreibungen der Strukturen der äußeren Elektroden 14c und 14d werden deshalb unterlassen.

Die Wicklungen 16a und 16b sind um den Wickelkernabschnitt 22 gewickelt, wie in 1 veranschaulicht ist. Genauer gesagt erstrecken sich die Wicklungen 16a und 16b (Beispiele für die erste Wicklung und die zweite Wicklung) bei Betrachtung von der Vorderseite aus von der Vorderseite zu der Hinterseite, während dieselben im Uhrzeigersinn gewickelt sind, um eine schraubenförmige Gestalt zu bilden. Die Wicklungen 16a und 16b erstrecken sich parallel zueinander um den Wickelkernabschnitt 22, so dass dieselben in der Vorne-Hinten-Richtung ausgerichtet sind. Die Wicklung 16a und die Wicklung 16b sind deshalb in der Vorne-Hinten-Richtung abwechselnd an der Oberfläche des Wickelkernabschnitts 22 angeordnet. Nachdem die Wicklung 16a um den Wickelkernabschnitt 22 gewickelt wurde, kann die Wicklung 16b an die Wicklung 16a gewickelt werden. Alternativ kann, nachdem die Wicklung 16b um den Wickelkernabschnitt 22 gewickelt wurde, die Wicklung 16a an die Wicklung 16b gewickelt werden. Eine Spule, die durch die Wicklung 16a gebildet ist, und eine Spule, die durch die Wicklung 16b gebildet ist, sind miteinander magnetisch gekoppelt, so dass eine Gleichtaktdrosselspule gebildet wird. Diese Spulen können einen Transformator bilden. Die Wicklungen 16a und 16b werden hergestellt, indem ein Metalldraht, der zum Beispiel aus Cu hergestellt ist, mit einem isolierenden Harz beschichtet wird, das zum Beispiel aus Kunstharzlack hergestellt ist. Die Durchmesser der Wicklungen 16a und 16b betragen beispielsweise ungefähr 0,05 mm.

Ein rückwärtiges Ende t1 (ein Beispiel für einen Endabschnitt) ist mit der äußeren Elektrode 14a verbunden. Ein vorderes Ende t2 der Wicklung 16a ist mit der äußeren Elektrode 14d verbunden. Ein rückwärtiges Ende t3 der Wicklung 16b ist mit der äußeren Elektrode 14b verbunden. Ein vorderes Ende t4 der Wicklung 16b ist mit der äußeren Elektrode 14c verbunden. Die rückwärtigen Enden t1 und t3 und die vorderen Enden t2 und t4 sind mit den äußeren Elektroden 14a, 14b, 14d bzw. 14c durch Thermokompressionsverbinden verbunden. Genauer gesagt werden die rückwärtigen Enden t1 und t3 und die vorderen Enden t2 und t4 mittels eines Heizwerkzeugs gegen die äußere Elektroden 14a, 14b, 14d bzw. 14c gedrückt. Folglich werden die Beschichtungen der rückwärtigen Enden t1 und t3 und der vorderen Enden t2 und t4 geschmolzen, Metalldrähte werden freigelegt und die jeweiligen Metalldrähte werden mit den äußeren Elektroden 14a bis 14d verbunden.

Bei der Elektronikkomponente 10 ist, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass in der Wicklung 16a ein Bruch auftritt, die Positionsbeziehung zwischen der Wicklung 16a und dem Rillenraum Sp1 entwickelt. Die Positionsbeziehung zwischen der Wicklung 16a und dem Rillenraum Sp1 wird nachstehend unter Bezugnahme auf 1 bis 4 ausführlicher beschrieben. Ein Segment zwischen einem Punkt, an dem die Wicklung 16a von dem Wickelkernabschnitt 22 getrennt ist, und einem Punkt, an dem die Wicklung 16a mit einer äußeren Elektrode 14b in Kontakt gebracht ist, ist als das Segment I1 (ein Beispiel für ein vorbestimmtes Segment) definiert.

Die Breite des Wickelkernabschnitts 22 in der Links-Rechts-Richtung ist größer als die des Rillenraums Sp1 in der Links-Rechts-Richtung. Die Wicklung 16a ist an der oberen linken Ecke des Wickelkernabschnitts 22 von dem Wickelkernabschnitt 22 getrennt, wie in der Querschnittsansicht in 4 veranschaulicht ist. Daher befindet sich die Position, an der die Wicklung 16a von dem Wickelkernabschnitt 22 getrennt ist (das heißt, das linke Ende des Segments I1), an der linken Seite des Rillenraums Sp1. Die äußere Elektrode 14a befindet sich an der rechten Seite des Rillenraums Sp1. Die Position, an der die Wicklung 16a mit der äußeren Elektrode 14a in Kontakt gebracht ist (das heißt, das rechte Ende des Segments I1), befindet sich an der rechten Seite des Rillenraums Sp1. Das rechte Ende des Segments I1 liegt oberhalb des linken Endes des Segments I1. Das Segment I1 erstreckt sich deshalb bei Betrachtung von der Vorderseite aus von der unteren linken Seite zu der oberen rechten Seite. Das Segment I1 umfasst einen Abschnitt, der bei Betrachtung von der Vorderseite aus die Oberfläche S3 überlappt, und erstreckt sich außerdem von der unteren linken Seite zu der oberen rechten Seite an der Oberfläche S3.

Bei der Elektronikkomponente 10 überlappt das Segment I1 bei Betrachtung von der Vorderseite aus, wie in 4 veranschaulicht ist, jedoch nicht den Rillenraum Sp1. Insbesondere erstreckt sich, während das Segment I1 sich von der unteren linken Seite zu der oberen rechten Seite erstreckt, so dass es über die Oberfläche S3 hinweg verläuft, das Segment I1 bei Betrachtung von der Vorderseite aus von der linken Seite zu der rechten Seite unterhalb des Rillenraums Sp1. Nach dem Verlaufen über die Oberfläche S3 hinweg erstreckt sich das Segment I1 bei Betrachtung von der Vorderseite aus weiter von der unteren linken Seite zu der oberen rechten Seite, so dass es die äußere Elektrode 14a erreicht. Das Segment I1 überbrückt die äußere Elektrode 14a von einer Position in der Nähe einer Ecke aus, die durch den Hauptabschnitt 30a und den Vorsprungsabschnitt 32a gebildet wird.

Die Positionsbeziehung zwischen der Wicklung 16b und dem Rillenraum Sp2 weist eine rotationssymmetrische Beziehung zu der Positionsbeziehung zwischen der Wicklung 16a und dem Rillenraum Sp1 bezüglich der Achse Ax auf. Die ausführlichen Beschreibungen der Positionsbeziehung zwischen der Wicklung 16b und dem Rillenraum Sp2 werden deshalb unterlassen.

Die obere Platte 18 ist bei Betrachtung von der Oberseite aus ein im Wesentlichen rechteckiges plattenförmiges Bauglied. Die obere Platte 18 ist aus einem magnetischen Material wie beispielsweise Ni-Zn-Ferrit hergestellt. Ein Material für die obere Platte ist nicht auf Ni-Zn-Ferrit beschränkt und kann ein anderes Material sein. Die obere Platte 18 ist unter Verwendung eines Haftmittels (zum Beispiel eines wärmehartbaren Epoxidharzes) mit den unteren Oberflächen der Flanschabschnitte 24a und 24b verbunden. Demzufolge wird eine geschlossene magnetische Schaltung durch den Wickelkernabschnitt 22, den Flanschabschnitt 24a, die obere Platte 18 und den Flanschabschnitt 24b gebildet. Die Elektronikkomponente 10 muss nicht unbedingt die obere Platte 18 umfassen.

Die Länge der Elektronikkomponente 10 mit der oben beschriebenen Konfiguration in der Vorne-Hinten-Richtung beträgt zum Beispiel ungefähr 3,2 mm. Die Breite der Elektronikkomponente 10 in der Links-Rechts-Richtung beträgt zum Beispiel ungefähr 2,5 mm. Die Höhe der Elektronikkomponente 10 in der Oben-Unten-Richtung beträgt zum Beispiel ungefähr 2,5 mm. Die Größe der Elektronikkomponente 10 ist nicht auf die oben beschriebene Größe beschränkt.

Die Elektronikkomponente 10 ist an einer Schaltungsplatine angeordnet. Ein Schaltungsmodul, das die Elektronikkomponente 10 und eine Schaltungsplatine umfasst, wird nachstehend unter Bezugnahme auf die angehängten Zeichnungen beschrieben. 5 ist ein Querschnitts-Strukturdiagramm eines Schaltungsmoduls 100. In 5 ist jedoch lediglich der Querschnitt eines Beschichtungsharzes 108 veranschaulicht. Bezüglich der Elektronikkomponente 10 und einer Schaltungsplatine 102 veranschaulicht 5 die Seitenansicht derselben. Die Position des Querschnitts des Beschichtungsharzes 108 ist in der Links-Rechts-Richtung die Mitte der Elektronikkomponente 10.

Das Schaltungsmodul 100 umfasst die Elektronikkomponente 10, die Schaltungsplatine 102 und das Beschichtungsharz 108. Die Schaltungsplatine 102 umfasst einen Platinenhauptkörper 104 und Anschlussflächenelektroden 106a bis 106d (die Anschlussflächenelektroden 106a und 106d sind nicht veranschaulicht). Der Platinenhauptkörper 104 ist zum Beispiel ein plattenähnliches Mehrschichtsubstrat und weist eine obere Oberfläche (ein Beispiel für eine erste Hauptoberfläche) und eine untere Oberfläche auf. Die Anschlussflächenelektroden 106a bis 106d sind an der oberen Oberfläche des Platinenhauptkörpers 104 vorgesehen.

Die äußeren Elektroden 14a bis 14d sind jeweils unter Verwendung von Lötmittel oder einem elektroleitfähigen Haftmittel mit den Anschlussflächenelektroden 106a bis 106d elektrisch verbunden. Folglich ist die Elektronikkomponente 10 an der Schaltungsplatine 102 angeordnet. Das Beschichtungsharz 108 bedeckt zwecks Feuchtigkeitsschutzes die gesamte Elektronikkomponente 10. Das Beschichtungsharz 108, das die Elektronikkomponente 10 bedeckt, die in 5 veranschaulicht ist, wird durch Tropfen eines flüssigen Harzes auf die Elektronikkomponente 10 gebildet. Ein Material für das Beschichtungsharz 108 ist zum Beispiel ein Polyolefinharz, das zum Beispiel aus Polyethylen hergestellt ist. Das Beschichtungsharz 108 kann die Elektronikkomponente 10 gesamt oder teilweise bedecken. Das Beschichtungsharz 108 muss nicht unbedingt durch Tropfen eines flüssigen Harzes auf die Elektronikkomponente 10 gebildet werden und kann zum Beispiel durch Sprühen auf die Elektronikkomponente 10 aufgebracht werden.

(Auswirkungen)

Unter Verwendung der Elektronikkomponente 10 mit der oben beschriebenen Konfiguration kann die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in den Wicklungen 16a und 16b auftritt, reduziert sein. Da dasselbe Prinzip eines Reduzieren der Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in einer Wicklung auftritt, für die Wicklungen 16a und 16b aufgestellt werden kann, erfolgt die Beschreibung dieses Prinzips unter Verwendung der Wicklung 16a als ein Beispiel.

Bei der Elektronikkomponente 10 überlappt das Segment I1 bei Betrachtung von der Vorderseite aus nicht den Rillenraum Sp1. Das Beschichtungsharz 108, das in dem Rillenraum Sp1 angesammelt ist, gelangt kaum mit dem Segment I1 in Kontakt. Daher wird, selbst wenn die Elektronikkomponente 10 wiederholt niedrigen Temperaturen und hohen Temperaturen ausgesetzt wird, das Segment I1 durch das in dem Rillenraum Sp1 angesammelte Beschichtungsharz 108 kaum in den Rillenraum Sp1 an der Hinterseite gezogen. Folglich kann die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt, reduziert sein.

Bei der Elektronikkomponente 10 kann das Segment I1 bei Betrachtung von der Vorderseite aus den Rillenraum Sp1 leicht überlappen. Die Positionsbeziehung zwischen dem Segment I1 und dem Rillenraum Sp1 wird unten beschrieben. 6 ist ein Querschnitts-Strukturdiagramm eines Kerns in einer Elektronikkomponente, die eine Modifikation ist. 7 ist ein Querschnitts-Strukturdiagramm eines Kerns in einer Elektronikkomponente, die ein Vergleichsbeispiel ist.

Wie in 6 veranschaulicht ist, kann ein Teil der Linienbreite der Wicklung 16a bei Betrachtung von der Vorderseite aus den Rillenraum Sp1 überlappen. Unter Bezugnahme auf 6 überlappt ein Teil der Hälfte der Linienbreite des Segments I1 bei Betrachtung von der Vorderseite aus den Rillenraum Sp1. In diesem Fall gelangt das in dem Rillenraum Sp1 angesammelte Beschichtungsharz 108 leicht mit dem Segment I1 in Kontakt. Da die Menge des Beschichtungsharzes 108, das mit dem Segment I1 in Kontakt ist, klein ist, ist eine Kraft, die dem Segment I1 hinzugefügt wird, ebenfalls klein. Deshalb kann die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt, reduziert sein.

Außerdem überlappt bei der Elektronikkomponente, die eine Modifikation ist, das Segment I1 bei Betrachtung von der Vorderseite aus teilweise die Oberfläche S3. Selbst wenn das Segment I1 durch das Beschichtungsharz 108 in den Rillenraum Sp1 an der Hinterseite gezogen wird, wird das Segment I1 durch die Oberfläche S3 festgehalten. Folglich kann verhindert werden, dass das Segment I1 nach dem Ziehen extrem gebogen wird. Dies kann die Wahrscheinlichkeit reduzieren, dass ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt.

Die gesamte Linienbreite der Wicklung 16a darf jedoch bei Betrachtung von der Vorderseite aus nicht den Rillenraum Sp1 überlappen. Genauer gesagt überlappt unter Bezugnahme auf 7 die gesamte Linienbreite der Wicklung 16a bei Betrachtung von der Vorderseite aus den Rillenraum Sp1. Das heißt, das Segment I1 umfasst einen Abschnitt, dessen gesamte Linienbreite bei Betrachtung von der Vorderseite aus den Rillenraum Sp1 überlappt. In diesem Fall gelangt eine große Menge des in dem Rillenraum Sp1 angesammelten Beschichtungsharzes 108 mit dem Segment I1 in Kontakt. Eine Kraft, die von dem in dem Rillenraum Sp1 angesammelten Beschichtungsharz 108 dem Segment I1 hinzugefügt wird, ist ebenfalls groß. Dementsprechend kann bei einer Elektronikkomponente, die den in 7 veranschaulichten Kern umfasst, ein Bruch in der Wicklung 16a auftreten.

Bei der Elektronikkomponente, die ein Vergleichsbeispiel ist, wird bei Betrachtung von der Vorderseite aus durch das Segment I1 und die Oberflächen S1 und S4 ein dreieckiger Raum gebildet. In diesem dreieckigen Raum bildet das Beschichtungsharz 108 einen Film. Falls eine derartige Elektronikkomponente wiederholt niedrigen Temperaturen und hohen Temperaturen ausgesetzt wird, zieht der Film des Beschichtungsharzes 108 sich wiederholt zusammen und dehnt sich aus. Wenn der Film des Beschichtungsharzes 108 sich zusammenzieht, wird das Segment I1 durch den Film des Beschichtungsharzes 108 nach unten gezogen und so gebogen, dass dasselbe nach unten vorsteht. Andererseits wird, wenn der Film des Beschichtungsharzes 108 sich ausdehnt, keine große Kraft von dem Film des Beschichtungsharzes 108 auf das Segment I1 ausgeübt, da der Film des Beschichtungsharzes 108 weich wird. Der Film des Beschichtungsharzes 108 dehnt sich jedoch aus, während das Segment I1 gebogen bleibt. Das gebogene Segment I1 ist deshalb in dem ausgedehnten Film des Beschichtungsharzes 108 vergraben. Zum Zeitpunkt des nächsten Zusammenziehens wird das Segment I1 durch den Film des Beschichtungsharzes 108 weiter nach unten gezogen und wird weiter so gebogen, dass dasselbe nach unten vorsteht. In einem Fall, in dem das Ausdehnen und Zusammenziehen des Films des Beschichtungsharzes 108 wiederholt werden, nimmt das Biegungsausmaß des Segments I1 graduell zu. Dies führt zu dem Auftreten eines Bruchs in der Wicklung 16a. Aus diesem Grund darf die gesamte Linienbreite des Segments I1 der Wicklung 16a bei Betrachtung von der Vorderseite aus den Rillenraum Sp1 nicht überlappen, so wie bei der Elektronikkomponente 10 und der Elektronikkomponente, die eine Modifikation ist.

Unter Verwendung der Elektronikkomponente 10 kann die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in den Wicklungen 16a und 16b auftritt, aus dem folgenden Grund reduziert sein. Da dasselbe Prinzip eines Reduzierens der Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in einer Wicklung auftritt, für die Wicklungen 16a und 16b aufgestellt werden kann, erfolgt die Beschreibung dieses Prinzips unter Verwendung der Wicklung 16a als ein Beispiel.

Bei der Elektronikkomponente 10 erstreckt sich das Segment I1 zu der oberen Hinterseite hin. Daher gelangen, wenn die Oberfläche S3 einen Normalenvektor aufweist, der sich zu der oberen Vorderseite hin erstreckt, das Segment I1 und die Oberfläche S3 problemlos in Linienkontakt miteinander. Selbst dann, wenn das Segment I1 durch das Beschichtungsharz 108 zu der Hinterseite gezogen wird, wird deshalb das Segment I1 durch die Oberfläche S3 festgehalten. Da das Segment I1 und die Oberfläche S3 in Linienkontakt stehen, wird eine Kraft, die von der Oberfläche S3 hinzugefügt wird, über einen breiten Teil des Segments I1 gestreut. Folglich kann die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt, reduziert sein.

Unter Verwendung der Elektronikkomponente 10 kann sowohl die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt, als auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kurzschluss zwischen den äußeren Elektroden 14a und 14b auftritt, reduziert sein. 8 ist eine Draufsicht eines Rillenraums, der eine erste Referenz ist, bei Betrachtung von einer Vorderseite aus. 9 ist eine Draufsicht eines Rillenraums Sp1b, der eine zweite Referenz ist, bei Betrachtung von der Vorderseite aus. 8 veranschaulicht die Rillenräume Sp1a und Sp1, die einander überlappen. 9 veranschaulicht die Rillenräume Sp1b und Sp1, die einander überlappen. In 8 und 9 ist der Rillenraum Sp1 durch eine gepunktete Linie dargestellt. Sowohl der Rillenraum Sp1a, der die erste Referenz ist, als auch der Rillenraum Sp1b, der die zweite Referenz ist, werden verwendet, um Auswirkungen zu beschreiben, und sind Ausführungsbeispiele der vorliegenden Offenbarung.

Genauer gesagt weist der in 8 veranschaulichte Rillenraum Sp1a bei Betrachtung von der Vorderseite aus eine im Wesentlichen rechteckige Gestalt auf. Die Breite des Rillenraums Sp1a in der Links-Rechts-Richtung ist dieselbe wie die Breite der oberen Oberfläche des Rillenraums Sp1 in der Links-Rechts-Richtung. Der Abstand zwischen den äußeren Elektroden 14a und 14b, wird deshalb lang, und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kurzschluss zwischen den äußeren Elektroden 14a und 14b auftritt, kann deshalb reduziert sein.

Der Bereich des Rillenraums Sp1a ist jedoch größer als der des Rillenraums Sp1. Die Menge des in dem Rillenraum Sp1a angesammelt Harzes ist größer als die in dem Rillenraum Sp1 angesammelte Menge. Die Wahrscheinlichkeit, dass das in dem Rillenraum Sp1a angesammelte Harz mit dem Segment I1 in Kontakt gelangt, ist größer als die Wahrscheinlichkeit, dass das in dem Rillenraum Sp1 angesammelte Harz mit dem Segment I1 in Kontakt gelangt. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt, bei einer Elektronikkomponente, bei der der Rillenraum Sp1a verwendet wird, höher als bei der Elektronikkomponente 10, bei der der Rillenraum Sp1 verwendet wird.

Andererseits weist der in 9 veranschaulichte Rillenraum Sp1b bei Betrachtung von der Vorderseite aus eine im Wesentlichen rechteckige Gestalt auf. Die Breite des Rillenraums Sp1b in der Links-Rechts-Richtung ist dieselbe wie die Breite der unteren Oberfläche (der Oberfläche S1) des Rillenraums Sp1 in der Links-Rechts-Richtung. Der Bereich des Rillenraums Sp1b wird deshalb klein, und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt, kann deshalb reduziert sein.

Der Abstand zwischen den äußeren Elektroden 14a und 14b ist bei einer Elektronikkomponente, bei der der Rillenraum Sp1b verwendet wird, jedoch kürzer als bei der Elektronikkomponente 10, bei der der Rillenraum Sp1 verwendet wird. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kurzschluss zwischen den äußeren Elektroden 14a und 14b auftritt, bei einer Elektronikkomponente, bei der der Rillenraum Sp1b verwendet wird, höher als bei der Elektronikkomponente 10, in der der Rillenraum Sp1 verwendet wird.

Unter Verwendung der Rillenräume Sp1a und Sp1b, die bei Betrachtung von der Vorderseite aus eine im Wesentlichen rechteckige Gestalt aufweisen, ist es somit schwierig, sowohl die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt, als auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kurzschluss zwischen den äußeren Elektroden 14a und 14b auftritt, zu reduzieren.

Bei der Elektronikkomponente 10 weist die Oberfläche S4 einen Normalenvektor auf, der sich zu der oberen linken Seite hin erstreckt, und die Oberfläche S5 weist einen Normalenvektor auf, der sich zu der oberen rechten Seite hin erstreckt. Daher kann der Bereich des Rillenraums Sp1 reduziert sein, während der Abstand zwischen den äußeren Elektroden 14a und 14b vergrößert ist. Folglich kann bei der Elektronikkomponente 10 sowohl die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt, als auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kurzschluss zwischen den äußeren Elektroden 14a und 14b auftritt, reduziert sein. Aus demselben Grund kann bei der Elektronikkomponente 10 sowohl die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in der Wicklung 16b auftritt, als auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kurzschluss zwischen den äußeren Elektroden 14c und 14d auftritt, reduziert sein.

Die Oberfläche S4 kann einen Normalenvektor aufweisen, der sich zu der oberen linken Seite hin erstreckt, und die Oberfläche S5 kann einen Normalenvektor aufweisen, der sich zu der rechten Seite hin erstreckt. Alternativ kann die Oberfläche S4 einen Normalenvektor aufweisen, der sich zu der linken Seite hin erstreckt, und die Oberfläche S5 kann einen Normalenvektor aufweisen, der sich zu der oberen rechten Seite hin erstreckt. In einem Fall, bei dem weder die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt, noch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kurzschluss zwischen den äußeren Elektroden 14a und 14b auftritt, reduziert werden muss, kann bei einer Elektronikkomponente der Rillenraum Sp1a oder Sp1b, der bei Betrachtung von der Vorderseite aus eine im Wesentlichen rechteckige Gestalt aufweist, verwendet werden.

Unter Verwendung der Elektronikkomponente 10 kann die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in den Wicklungen 16a und 16b auftritt, auch aus folgendem Grund reduziert sein. Da dasselbe Prinzip eines Reduzierens der Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in einer Wicklung auftritt, für die Wicklungen 16a und 16b aufgestellt werden kann, erfolgt die Beschreibung dieses Prinzips unter Verwendung der Wicklung 16a als ein Beispiel. Bei der Elektronikkomponente 10 erstreckt sich die Wicklung 16a in dem Segment I1 linear von der unteren linken Seite zu der oberen rechten Seite entlang der Oberfläche S3. Da der Flanschabschnitt 24a die Oberfläche S3 aufweist, die mit dem Wickelkernabschnitt 22 verbunden ist, und bezüglich des Wickelkernabschnitts 22 geneigt ist, kann die Wicklung 16a in dem Segment I1 in einem Oberflächenkontakt mit dem Flanschabschnitt 24a stehen, ohne gebogen zu werden. Deshalb kann die Wahrscheinlichkeit, dass während der Herstellung ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt, reduziert sein.

Darüber hinaus lässt sich das rückwärtige Ende t1 der Wicklung 16a unter Verwendung der Elektronikkomponente 10 problemlos mit der äußeren Elektrode 14a verbinden. Genauer gesagt verläuft, falls die Oberfläche S2a nicht im Wesentlichen L-förmig ist, sondern im Wesentlichen eine rechteckige Gestalt hat, die Wicklung 16a durch die Längsseite der äußeren Elektrode 14a an der Vorderseite und überbrückt die äußere Elektrode 14a. Das rückwärtige Ende t1 der Wicklung 16a befindet sich in der Nähe der Längsseite der äußeren Elektrode 14a an der Vorderseite. Falls das rückwärtige Ende t1 mit Druck verbunden ist, kann das rückwärtige Ende t1 zu der Vorderseite der äußeren Elektrode 14a hin abfallen.

Andererseits ist die Oberfläche S2a bei Betrachtung von der Oberseite aus im Wesentlichen L-förmig. Genauer gesagt ist die Oberfläche S2a im Wesentlichen L-förmig und umfasst den Hauptabschnitt 30a und den Vorsprungsabschnitt 32a. Der Hauptabschnitt 30a weist eine rechteckige Gestalt mit einer Längsseite auf, die sich in der Links-Rechts-Richtung erstreckt. Der Vorsprungsabschnitt 32a steht von dem rechten Ende des Hauptabschnitts 30a zu der Vorderseite vor. Die äußere Elektrode 14a überspannt den Hauptabschnitt 30a und den Vorsprungsabschnitt 32a. Wenn die Wicklung 16a durch die Längsseite des Hauptabschnitts 30a an der Vorderseite verläuft und die äußere Elektrode 14a überbrückt, befindet der Vorsprungsabschnitt 32a sich deshalb an der Vorderseite des rückwärtigen Endes t1 der Wicklung 16a. Demzufolge kann, wenn das rückwärtige Ende t1 mit Druck verbunden ist, verhindert werden, dass das rückwärtige Ende t1 zu der Vorderseite der äußeren Elektrode 14a hin abfällt. Das rückwärtige Ende t1 der Wicklung 16a und die äußere Elektrode 14a können deshalb problemlos verbunden werden. Aus demselben Grund können das vordere Ende t4 der Wicklung 16b und die äußere Elektrode 14c problemlos verbunden werden.

Der Erfinder führte ein Experiment durch, das unten zu beschreiben ist, um zu bestimmen, ob bei der Elektronikkomponente 10 die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt, reduziert werden kann. Insbesondere stellt der Erfinder das erste bis dritte Probestück her. Das erste bis dritte Probestück wird nachstehend unter Bezugnahme auf die angehängte Zeichnung beschrieben. 10 ist ein Diagramm, das die Dimension jedes Abschnitts in dem ersten bis dritten Probestück veranschaulicht. 10 ist ein Querschnitts-Strukturdiagramm, das dasselbe wie das in 4 veranschaulichte Querschnitts-Strukturdiagramm ist. In der Zeichnung stellen LA und LD die Breite des Flanschabschnitts 24a in der Links-Rechts-Richtung dar, LB und LC stellen einen Abstand von der oberen Oberfläche des Wickelkernabschnitts 22 bis zu dem oberen Ende des Flanschabschnitts 24a dar, La stellt die Breite des Wickelkernabschnitts 22 in der Links-Rechts-Richtung dar, Lb stellt die Höhe der Oberfläche S3 in der Oben-Unten-Richtung dar, Lc stellt die Höhe der Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b in der Oben-Unten-Richtung dar und Ld stellt die Breite der Oberfläche S1 in der Links-Rechts-Richtung dar.

Der Erfinder änderte La/LA, Lb/LB, Lc/LC und Ld/LD, wie in der folgenden Tabelle 1 dargestellt ist. Tabelle 1

Erstes ProbestückZweites ProbestückDrittes ProbestückLa/LA0,560,750,75Lb/LB0,620,250Lc/LC0,380,751Ld/LD0,080,20,25

Wie durch Tabelle 1 dargestellt ist, sind die Werte von Lb/LB in dem zweiten und dritten Probestück niedriger als der Wert von Lb/LB in dem ersten Probestück. Das bedeutet, dass die Höhe der Oberfläche S3 in der Oben-Unten-Richtung bei dem zweiten Probestück gering ist und die Oberfläche S3 bei dem dritten Probestück nicht vorhanden ist. Bei dem zweiten und dritten Probestück umfasst das Segment I1 der Wicklung 16a deshalb einen Abschnitt, dessen gesamte Linienbreite bei Betrachtung von der Vorderseite aus den Rillenraum Sp1 überlappt. Das heißt, das zweite und das dritte Probestück entsprechen den Elektronikkomponenten, die Vergleichsbeispiele sind. Andererseits überlappt bei dem ersten Probestück das Segment I1 bei Betrachtung von der Vorderseite aus den Rillenraum Sp1 nicht. Das heißt, das erste Probestück entspricht einer Elektronikkomponente gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung. Der Erfinder stellte fest, dass das Segment I1 bei Betrachtung von der Vorderseite aus den Rillenraum Sp1 kaum überlappte, falls der Kern I2 so entworfen war, dass La/LA, Lb/LB, Lc/LC und Ld/LD innerhalb des folgenden Bereichs fielen: 0,47 ≤ La/LA ≤ 0,570,45 ≤ Lb/LB ≤ 0,760,23 ≤ Lc/LC ≤ 0,450,04 ≤ Ld/LD ≤ 0,12

Schaltungsmodule wurden hergestellt, indem 30 von jedem des ersten bis dritten Probestücks auf Schaltungsplatinen angeordnet wurden und Beschichtungsharze auf die Schaltungsplatinen aufgebracht wurde. Ein erster Vorgang, bei dem jedes Schaltungsmodul für 60 Minuten einer niedrigen Temperatur von –40°C ausgesetzt wird, und ein zweiter Vorgang, bei dem jedes Schaltungsmodul für 40 Minuten einer hohen Temperatur von 90°C ausgesetzt wird, werden abwechselnd wiederholt. Ein Zyklus bedeutet, dass der erste Vorgang und der zweite Vorgang jeweils einmal durchgeführt werden. Bezüglich des dritten Probestücks traten am Ende von 150 Zyklen in zwei von 30 Probestücken Brüche auf, und am Ende von 500 Zyklen traten bei 4 der verbleibenden 28 Probestücke Brüche auf. Bezüglich des zweiten Probestücks traten Brüche auf.

Andererseits trat bezüglich des ersten Probestücks am Ende von 2000 Zyklen in keinem Probestück ein Bruch auf. Aus diesem Experiment wird geschlossen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bruch in der Wicklung 16a auftritt, reduziert werden kann, indem verhindert wird, dass das Segment I1 bei Betrachtung von der Vorderseite aus den Rillenraum Sp1 überlappt.

(Erste Modifikation)

Ein Kern 12a, der die erste Modifikation ist, wird unter Bezugnahme auf die angehängten Zeichnungen beschrieben. 11 ist eine Draufsicht des Kerns 12a bei Betrachtung von der Unterseite aus. 12 ist eine Draufsicht des Kerns 12a bei Betrachtung von der Oberseite aus.

Der Kern 12a unterscheidet sich von dem Kern 12 bezüglich der Struktur der Flanschabschnitte 24a und 24b. Der Kern 12a wird nachstehend mit dem Fokus auf einem anderen Punkt beschrieben.

Der Flanschabschnitt 24a steht von dem Wickelkernabschnitt 22 zu der Unterseite vor und weist die Oberflächen S6 (ein Beispiel für eine sechste Oberfläche), S7, S8 und S9 auf. Die Oberfläche S6 befindet sich an der Unterseite des Wickelkernabschnitts 22 und ist der Vorderseite zugewandt. Beide Enden der Oberfläche S6 in der Links-Rechts-Richtung fallen bei Betrachtung von der Oberseite aus im Wesentlichen mit beiden Enden des Wickelkernabschnitts 22 in der Links-Rechts-Richtung zusammen. Bei Betrachtung von der Unterseite aus ist die Oberfläche S6 bezüglich einer Oberfläche geneigt, die senkrecht zu der Vorne-Hinten-Richtung ist, um sich zu der Hinterseite hin zu erstrecken, während dieselbe sich zu der linken Seite erstreckt.

Die Oberfläche S7 ist zu der Oberfläche S6 an der rechten Seite benachbart und weist einen Normalenvektor auf, der sich zu der Vorderseite hin erstreckt. Die Oberfläche S8 ist zu der Oberfläche S6 an der linken Seite benachbart und weist einen Normalenvektor auf, der sich zu der Vorderseite hin erstreckt. Das heißt, die Oberflächen S7 und S8 sind parallel zu der Oberfläche, die senkrecht zu der Vorne-Hinten-Richtung ist. Die Oberfläche S9 ist die rückwärtige Oberfläche des Flanschabschnitts 24a und weist einen Normalenvektor auf, der sich zu der Hinterseite hin erstreckt.

Bei dem Flanschabschnitt 24a, der in 11 veranschaulicht ist, ist der Abstand zwischen den Oberflächen S7 und S9 länger als der zwischen den Oberflächen S8 und S9. Wie in 12 veranschaulicht ist, ist die Länge des Vorsprungsabschnitts 32a in der Vorne-Hinten-Richtung länger als der des Vorsprungsabschnitts 32b in der Vorne-Hinten-Richtung.

Der Flanschabschnitt 24b steht von dem Wickelkernabschnitt 22 zu der Unterseite vor und weist die Oberflächen S16, S17, S18 und S19 auf. Die Oberfläche S16 befindet sich an der Unterseite des Wickelkernabschnitts 22 und ist der Hinterseite zugewandt. Beide Enden der Oberfläche S16 in der Links-Rechts-Richtung fallen bei Betrachtung von der Oberseite aus im Wesentlichen mit beiden Enden des Wickelkernabschnitts 22 in der Links-Rechts-Richtung zusammen. Die Oberfläche S16 ist bei Betrachtung von der Unterseite aus bezüglich einer Oberfläche geneigt, so dass dieselbe sich zu der Hinterseite hin erstreckt, während dieselbe sich zu der linken Seite erstreckt.

Die Oberfläche S17 ist zu der Oberfläche S16 an der rechten Seite benachbart und weist einen Normalenvektor auf, der sich zu der Hinterseite hin erstreckt. Die Oberfläche S18 ist zu der Oberfläche S16 an der linken Seite benachbart und weist einen Normalenvektor auf, der sich zu der Hinterseite hin erstreckt. Das heißt, die Oberflächen S17 und S18 sind parallel zu der Oberfläche, die zu der Vorne-Hinten-Richtung senkrecht ist. Die Oberfläche S19 ist die vordere Oberfläche des Flanschabschnitts 24b und weist einen Normalenvektor auf, der sich zu der Vorderseite hin erstreckt.

Bei dem Flanschabschnitt 24b, der in 11 veranschaulicht ist, ist der Abstand zwischen den Oberflächen S18 und S19 länger als der zwischen den Oberflächen S17 und S19.

Wie in 12 veranschaulicht ist, ist die Länge des Vorsprungsabschnitts 32c in der Vorne-Hinten-Richtung länger als die des Vorsprungsabschnitts 32d in der Vorne-Hinten-Richtung.

Die Wicklungen 16a und 16b sind um den Kern 12a wie um den Kern 12 gewickelt. Das heißt, die Wicklungen 16a und 16b erstrecken sich bei Betrachtung von der Vorderseite aus, wie in 1 veranschaulicht ist, von der Vorderseite zu der Hinterseite, während dieselben im Uhrzeigersinn um den Wickelkernabschnitt 22 des Kerns 12a gewickelt sind. In diesem Fall erstreckt sich ein Abschnitt der um den Wickelkernabschnitt 22 gewickelten Wicklung 16a, der am nächsten zu der Hinterseite ist, an der unteren Oberfläche des Wickelkernabschnitts 22 von der rechten Vorderseite zu der linken Hinterseite. Das heißt, die Wicklung 16a erstreckt sich entlang der Oberfläche S6. Die Länge der Wicklung 16a, die mit dem Kern 12 in Kontakt ist, nimmt daher zu, und der Induktivitätswert einer Spule, die durch die Wicklung 16a gebildet ist, nimmt zu. Aus demselben Grund nimmt der Induktivitätswert einer Spule zu, die durch die Wicklung 16b gebildet ist.

Unter Verwendung einer Elektronikkomponente, die den Kern 12a umfasst, kann die Zuverlässigkeit einer Verbindung zwischen dem rückwärtigen Ende t1 der Wicklung 16a und der äußeren Elektrode 14a verbessert werden. Genauer gesagt umfasst die Oberfläche S2a den Hauptabschnitt 30a und den Vorsprungsabschnitt 32a und ist bei Betrachtung von der Oberseite aus im Wesentlichen L-förmig. Der Hauptabschnitt 30a weist eine im Wesentlichen rechteckige Form mit einer langen Seite auf, die sich in der Links-Rechts-Richtung erstreckt. Der Vorsprungsabschnitt 32a steht von dem rechten Ende des Hauptabschnitts 30a zu der Vorderseite hervor. Die äußere Elektrode 14a überspannt den Hauptabschnitt 30a und den Vorsprungsabschnitt 32a. Wenn die Wicklung 16a durch die Längsseite des Hauptabschnitts 30a an der Vorderseite verläuft und die äußere Elektrode 14a überbrückt, befindet der Vorsprungsabschnitt 32a sich deshalb an der Vorderseite des rückwärtigen Endes t1 der Wicklung 16a. Insbesondere ist die Länge des Vorsprungsabschnitts 32a des Kerns 12a in der Vorne-Hinten-Richtung länger als die des Vorsprungsabschnitts 32b des Kerns 12 in der Vorne-Hinten-Richtung. Wenn das rückwärtige Ende t1 mit Druck verbunden ist, kann unter Verwendung des Kerns 12a ferner verhindert werden, dass das rückwärtige Ende t1 zu der Vorderseite der äußeren Elektrode 14a hin abfällt, verglichen mit einem Fall, bei dem der Kern 12 verwendet wird. Demzufolge kann die Zuverlässigkeit einer Verbindung zwischen dem rückwärtigen Ende t1 der Wicklung 16a und der äußeren Elektrode 14a verbessert werden. Aus demselben Grund kann die Zuverlässigkeit einer Verbindung zwischen dem vorderen Ende t4 der Wicklung 16b und der äußeren Elektrode 14c weiter verbessert werden.

(Weitere Ausführungsbeispiele)

Eine Elektronikkomponente gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung und ein Schaltungsmodul gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung sind nicht auf die Elektronikkomponente 10, eine Elektronikkomponente, die den Kern 12a umfasst, und das Schaltungsmodul 100 beschränkt, und Änderungen können an denselben vorgenommen werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Offenbarung abzuweichen.

Die Konfigurationen der Elektronikkomponente 10, einer Elektronikkomponente, die den Kern 12a umfasst, und des Schaltungsmoduls 100 können optional kombiniert werden.

Die vorderen Oberflächen der Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b können direkt mit der Oberfläche S3 verbunden sein. Genauer gesagt befinden sich, wie in 1 veranschaulicht ist, die vorderen Oberflächen der Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b an der Hinterseite der Oberfläche S3. Die Oberfläche S1 ist deshalb an der Vorderseite der Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b vorhanden. Die vorderen Oberflächen der Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b können direkt mit der Oberfläche S3 verbunden sein. In diesem Fall ist die Oberfläche S1 nicht an der Vorderseite der Elektrodenbildungsabschnitte 28a und 28b vorhanden. Die gesamte Oberfläche S1 befindet sich deshalb zwischen den Elektrodenbildungsabschnitten 28a und 28b.

Wie oben beschrieben ist, ist die vorliegende Offenbarung für eine Elektronikkomponente und ein Schaltungsmodul hilfreich und weist insbesondere aufgrund ihrer Geeignetheit zum Reduzieren der Wahrscheinlichkeit, dass in einer Wicklung ein Bruch auftritt, einen Vorteil auf.

Während einige Ausführungsbeispiele der Offenbarung oben beschrieben wurden, versteht es sich, dass Variationen und Modifikationen Fachleuten auf dem Gebiet einleuchten werden, ohne von dem Schutzbereich und der Wesensart der Offenbarung abzuweichen. Der Schutzbereich der Offenbarung ist deshalb allein durch die folgenden Ansprüche zu bestimmen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2007-103596 [0002, 0002, 0005, 0027]