Title:
Kabelbaum
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein Kabelbaum umfasst einen Stammleitungsabschnitt mit einer Leistungsleitung für die Leistungsversorgung als Verdrahtungskörper, der in einem Fahrzeug verdrahtet ist, einen Verteiler, der mit dem Stammleitungsabschnitt verbunden ist und elektrische Leistung von einer Leistungsversorgung, die am Fahrzeug angebracht ist, zu einem zu verbindenden Gerät verteilt, und eine Erdungsplatte zur Erdung, die in ein Harzbodenmaterial des Fahrzeugs separat vom Stammleitungsabschnitt eingebettet ist. Folglich kann mit dem Kabelbaum ein Verdrahtungsweg durch Kombinieren des Stammleitungsabschnitts, des Verteilers und der Erdungsplatte vereinfacht werden.




Inventors:
Shiratori, Tatsuya (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Ito, Masahiro (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Application Number:
DE102017210898A
Publication Date:
01/04/2018
Filing Date:
06/28/2017
Assignee:
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2016128708A2016-07-14
JPH09254721A1997-09-30
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
1. Kabelbaum, der umfasst:
einen Stammleitungsabschnitt mit einer Leistungsleitung für die Leistungsversorgung als Verdrahtungskörper, der in einem Fahrzeug verdrahtet ist;
einen Verteiler, der mit dem Stammleitungsabschnitt verbunden ist und elektrische Leistung von einer Leistungsversorgung, die am Fahrzeug angebracht ist, zu einem zu verbindenden Gerät verteilt; und
eine Erdungsplatte zum Erden, die in ein Harzbodenmaterial des Fahrzeugs separat vom Stammleitungsabschnitt eingebettet ist.

2. Kabelbaum nach Anspruch 1, wobei der Stammleitungsabschnitt eine Kommunikationsleitung zur Signalkommunikation umfasst, die als Verdrahtungskörper dient, der mit der Leistungsleitung gebündelt ist und im Fahrzeug verdrahtet ist.

3. Kabelbaum nach Anspruch 1, der ferner umfasst:
eine Kommunikationsleitung zur Signalkommunikation, die als Verdrahtungskörper dient, der im Fahrzeug separat vom Stammleitungsabschnitt verdrahtet ist, wobei
der Stammleitungsabschnitt auf einer Seite der Erdungsplatte in Bezug auf eine vertikale Richtung verdrahtet ist, und
die Kommunikationsleitung auf einer anderen Seite der Erdungsplatte in Bezug auf die vertikale Richtung verdrahtet ist.

4. Kabelbaum nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Verteiler einen befestigten und geerdeten Teil umfasst, der am Fahrzeug befestigt und mit der Erdungsplatte verbunden ist.

5. Kabelbaum nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Verteiler mehrere unterteilte Körper umfasst, die über eine Kopplungseinheit miteinander gekoppelt werden können und über die Kopplungseinheit voneinander unterteilt werden können.

6. Kabelbaum nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Verteiler ein Paar von Stammleitungsendverteilern, von denen jeder mit einem entsprechenden beider Enden des Stammleitungsabschnitts verbunden ist, und einen mittleren Stammleitungsverteiler, mit dem eine Leistungsspeichervorrichtung, die am Fahrzeug angebracht ist und elektrische Leistung akkumuliert, verbunden ist, umfasst, wobei der mittlere Stammleitungsverteiler in dem Stammleitungsabschnitt zwischen das Paar von Stammleitungsendverteilern eingefügt ist.

Description:
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNG(EN)

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldung Nr. 2016-128708, eingereicht am 29. Juni 2016 in Japan, deren Inhalt hier durch Bezugnahme vollständig mit aufgenommen ist.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kabelbaum

2. Beschreibung des Standes der Technik

Als Kabelbaum des Standes der Technik, der auf ein Fahrzeug angewendet wird, offenbart beispielsweise die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 9-254721 einen Kabelbaum für Kraftfahrzeuge, der für vier Typen von Fahrzeugen gemeinsam verwendet werden kann, einschließlich eines Rechtslenkungsfahrzeugs, eines Linkslenkungsfahrzeugs, eines Fahrzeugs vom Limousinentyp und eine Fahrzeugs vom Van-Typ. Im Kabelbaum für Kraftfahrzeuge sind ein vorderer Kabelbaum und ein integrierter Kabelbaum eines Bodenkabelbaums und eines hinteren Kabelbaums entlang desselben Weges als gemeinsamer Kabelbaum für die vier Typen von Fahrzeugen verdrahtet, es ist veranlasst, dass ein integrierter Kabelbaum eines Motorhaubenkabelbaums und eines Instrumentenkabelbaums zwischen dem Rechtelenkungsfahrzeug und dem Linkslenkungsfahrzeug unterschiedlich ist, und ein Verbindungsteil zwischen dem vorderen Kabelbaum und dem integrierten Kabelbaum des Bodenkabelbaums und des hinteren Kabelbaums ist auf derselben Seite, das heißt der linken Seite oder der rechten Seite, angeordnet.

Der Kabelbaum für Kraftfahrzeuge, der in der japanischen Fatentoffenlegungsschrift Nr. 9-254721 offenbart ist, kann jedoch angesichts der Vereinfachung eines Verdrahtungsweges weiter verbessert werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wird angesichts einer solchen Situation gemacht und schafft einen Kabelbaum, der einen Verdrahtungsweg vereinfachen kann.

Um die vorstehend erwähnte Aufgabe zu erreichen, umfasst ein Kabelbaum gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung einen Stammleitungsabschnitt mit einer Leistungsleitung für die Leistungsversorgung als Verdrahtungskörper, der in einem Fahrzeug verdrahtet ist; einen Verteiler, der mit dem Stammleitungsabschnitt verbunden ist und elektrische Leistung von einer Leistungsversorgung, die am Fahrzeug angebracht ist, zu einem zu verbindenden Gerät verteilt; und eine Erdungsplatte zum Erden, die in ein Harzbodenmaterial des Fahrzeugs separat vom Stammleitungsabschnitt eingebettet ist.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es im Kabelbaum möglich zu konfigurieren, dass der Stammleitungsabschnitt eine Kommunikationsleitung für die Signalkommunikation umfasst, die als Verdrahtungskörper dient, der mit der Leistungsleitung gebündelt und im Fahrzeug verdrahtet ist.

Gemäß einem nochmals weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es im Kabelbaum ferner möglich, eine Kommunikationsleitung für die Signalkommunikation einzuschließen, die als Verdrahtungskörper dient, der im Fahrzeug separat vom Stammleitungsabschnitt verdrahtet ist, wobei der Stammleitungsabschnitt auf einer Seite der Erdungsplatte in Bezug auf eine vertikale Richtung verdrahtet sein kann und die Kommunikationsleitung auf einer anderen Seite der Erdungsplatte in Bezug auf die vertikale Richtung verdrahtet sein kann.

Gemäß einem nochmals weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es im Kabelbaum möglich zu konfigurieren, dass der Verteiler einen befestigten und geerdeten Teil umfasst, der am Fahrzeug befestigt und mit der Erdungsplatte verbunden ist.

Gemäß einem nochmals weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es im Kabelbaum möglich zu konfigurieren, dass der Verteiler mehrere unterteilte Körper umfasst, die über eine Kopplungseinheit miteinander gekoppelt werden können und über die Kopplungseinheit voneinander unterteilt werden können.

Gemäß einem nochmals weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es im Kabelbaum möglich zu konfigurieren, dass der Verteiler ein Paar von Stammleitungsendverteilern, von denen jeder mit einem entsprechenden von beiden Enden des Stammleitungsabschnitts verbunden ist, und einen mittleren Stammleitungsverteiler umfasst, mit dem eine Leistungsspeichervorrichtung, die am Fahrzeug angebracht ist und elektrische Leistung akkumuliert, verbunden ist, wobei der mittlere Stammleitungsverteiler im Stammleitungsabschnitt zwischen das Paar von Stammleitungsendverteilern eingefügt ist.

Die obigen und weitere Aufgaben, Merkmale, Vorteile und die technische und industrielle Bedeutung dieser Erfindung werden durch Lesen der folgenden ausführlichen Beschreibung von derzeit bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung besser verstanden, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen betrachtet wird.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein schematisches Blockdiagramm, das eine schematische Konfiguration eines Fahrzeugs darstellt, auf das ein Kabelbaum gemäß einer ersten Ausführungsform angewendet ist;

2 ist ein schematisches Blockdiagramm, das eine schematische Konfiguration des Kabelbaums gemäß der ersten Ausführungsform darstellt;

3 ist eine schematische Querschnittsansicht, die eine schematische Konfiguration eines linearen Stammleitungsabschnitts des Kabelbaums gemäß der ersten Ausführungsform darstellt;

4 ist eine schematische Querschnittsansicht, die eine schematische Konfiguration eines befestigten und geerdeten Teils des Kabelbaums gemäß der ersten Ausführungsform darstellt;

5 ist eine schematische perspektivische Ansicht in auseinandergezogener Anordnung, die eine schematische Konfiguration eines Verteilers eines Kabelbaums gemäß einer zweiten Ausführungsform darstellt;

6 ist ein schematisches Blockdiagramm zum Erläutern einer Kombination von mehreren unterteilten Körpern des Verteilers des Kabelbaums gemäß der zweiten Ausführungsform;

7 ist ein schematisches Blockdiagramm zum Erläutern einer Kombination von mehreren unterteilten Körpern des Verteilers des Kabelbaums gemäß der zweiten Ausführungsform;

8 ist ein schematisches Blockdiagramm, das eine schematische Konfiguration eines Kabelbaums gemäß einer dritten Ausführungsform darstellt; und

9 ist eine schematische Querschnittsansicht, die eine schematische Konfiguration eines linearen Stammleitungsabschnitts des Kabelbaums gemäß der dritten Ausführungsform darstellt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Das Folgende beschreibt Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung im Einzelnen auf der Basis der Zeichnungen. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die Ausführungsformen begrenzt. Komponenten in den folgenden Ausführungsformen umfassen eine Komponente, die durch den Fachmann auf dem Gebiet leicht ausgetauscht werden kann, oder im Wesentlichen dieselbe Komponente.

Erste Ausführungsform

Ein Kabelbaum 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform, der in 1, 2 und 3 dargestellt ist, ist ein Kabelbaummodul, das auf ein Fahrzeug V angewendet wird, Vorrichtungen, die am Fahrzeug V angebracht sind, miteinander verbindet und für die Leistungsversorgung und Signalkommunikation verwendet wird. Der Kabelbaum 1 ist ein elektrisches Strukturmodul, in dem ein linearer Stammleitungsabschnitt 2, der als Stammleitungsabschnitt dient, entlang einer Fahrzeuglängsrichtung X des Fahrzeugs V verdrahtet ist, und elektrische Leistung zu verschiedenen Geräten D, die am Fahrzeug V angebracht sind, über Verteiler 3, die mit dem linearen Stammleitungsabschnitt 2 verbunden sind, zuführt. Im Kabelbaum 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform bilden der lineare Stammleitungsabschnitt 2 und die Verteiler 3 eine gemeinsame Stammleitung 10, mittlere Verdrahtungskörper 5 sind so verdrahtet, dass sie um die Verteiler 3 ausgebreitet sind, die die gemeinsame Stammleitung 10 bilden, und die Verteiler 3 sind mit den Geräten D verbunden, um einen Verdrahtungsweg zu vereinfachen. Im Kabelbaum 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist typischerweise die gemeinsame Stammleitung 10 so weit wie möglich ungeachtet des Typs eines Fahrzeugs, einer Plattform, einer Fahrzeugklasse und dergleichen, auf die die gemeinsame Stammleitung 10 angewendet wird, standardisiert und allgemein gemacht, und jeder der mittleren Verdrahtungskörper 5 und dergleichen, die die Verteiler 3 mit den Geräten D verbinden, sind gemäß dem Typ eines Fahrzeugs, einer Plattform, einer Fahrzeugklasse und dergleichen variabel gemacht. Folglich kann der Verdrahtungsweg vereinfacht werden, wie vorstehend beschrieben, die Vielseitigkeit kann aufgrund eines standardisierten und verallgemeinerten Elements verbessert werden und eine Optimierung kann aufgrund der Auswahlvielfältigkeit eines Elements in einem guten Gleichgewicht erreicht werden. Das Folgende beschreibt die Konfiguration des Kabelbaums 1 im Einzelnen mit Bezug auf die Zeichnungen.

Hier entspricht im Fahrzeug V, auf das der Kabelbaum 1 angewendet wird, die ”Fahrzeuglängsrichtung X” typischerweise der ganzen Längenrichtung des Fahrzeugs V, das heißt entspricht einer Richtung entlang einer Geradeausfahrrichtung von vorn nach hinten des Fahrzeugs V. Die ”Fahrzeugbreitenrichtung Y” entspricht typischerweise der ganzen Breitenrichtung des Fahrzeugs V und entspricht einer horizontalen Fahrzeugrichtung des Fahrzeugs V. Die ”Fahrzeughöhenrichtung Z” entspricht typischerweise einer Fahrzeughöhenrichtung des Fahrzeugs V. Die Fahrzeuglängsrichtung X als erste Richtung, die Fahrzeugbreitenrichtung Y als zweite Richtung und die Fahrzeughöhenrichtung Z als dritte Richtung sind zueinander orthogonal. In einem Zustand, in dem das Fahrzeug V in einer horizontalen Ebene angeordnet ist, liegen die Fahrzeuglängsrichtung X und die Fahrzeugbreitenrichtung Y entlang einer horizontalen Richtung und die Fahrzeughöhenrichtung Z liegt entlang einer vertikalen Richtung. In der folgenden Beschreibung kann hinsichtlich der Fahrzeuglängsrichtung X eine Seite, zu der sich das Fahrzeug V vorwärts bewegt, als ”Vorderseite” bezeichnet werden, und eine Seite, zu der sich das Fahrzeug V rückwärts bewegt, kann als ”Rückseite” bezeichnet werden. Hinsichtlich der Fahrzeugbreitenrichtung Y kann die linke Seite in Bezug auf die Vorderseite der Fahrzeuglängsrichtung X als ”linke Seite” bezeichnet werden, und die rechte Seite in Bezug auf die Vorderseite der Fahrzeuglängsrichtung X kann als ”rechte Seite” bezeichnet werden. Hinsichtlich der Fahrzeughöhenrichtung Z kann die Oberseite in der vertikalen Richtung als ”Oberseite” bezeichnet werden und eine Unterseite in der vertikalen Richtung kann als ”Unterseite” bezeichnet werden. Die in der folgenden Beschreibung verwendeten Richtungen stellen jeweils eine Richtung in einem Zustand dar, in dem Komponenten aneinander montiert sind, wenn nicht anders angegeben.

Wie in 1, 2 und 3 dargestellt, umfasst der Kabelbaum 1 insbesondere den linearen Stammleitungsabschnitt 2, die Verteiler 3, eine Erdungsplatte 4 und die mittleren Verdrahtungskörper 5.

Der lineare Stammleitungsabschnitt 2 umfasst eine Leistungsversorgungsleitung 21. Der lineare Stammleitungsabschnitt 2 gemäß der vorliegenden Ausführungsform umfasst auch mehrere Kommunikationsleitungen 22 für die Signalkommunikation, die mit der Leistungsversorgungsleitung 21 gebündelt sind. Die Leistungsversorgungsleitung 21 und die Kommunikationsleitung 22 sind lineare Verdrahtungskörper, die im Fahrzeug V verdrahtet sind, und bilden einen Teil von mehreren Schaltungen im Kabelbaum 1. Der lineare Stammleitungsabschnitt 2 ist durch Bündeln von mehreren Leistungsversorgungsleitungen 21 und Kommunikationsleitungen 22, die als lineare Verdrahtungskörper dienen, konfiguriert. In diesem Fall ist der lineare Verdrahtungskörper typischerweise ein Verdrahtungskörper mit einem Paar von Enden, das heißt ein Verdrahtungskörper, der in einer linearen Form ausgebildet ist und keine Verzweigung zwischen dem Paar von Enden aufweist. Das heißt, der lineare Stammleitungsabschnitt 2, der durch Bündeln der Leistungsversorgungsleitungen 21 und der Kommunikationsleitungen 22 als lineare Verdrahtungskörper konfiguriert ist, ist in einer linearen Form ausgebildet und weist keine Verzweigung zwischen dem Paar von Enden auf.

Die Leistungsversorgungsleitung 21 ist ein linearer Leiter, der für die Leistungsversorgung verwendet wird, um elektrische Leistung zum Antreiben jedes Geräts D zuzuführen. In den Zeichnungen umfassen die Leistungsversorgungsleitungen 21 gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine Leistungsleitung 21a für die Leistungsversorgung. Alternativ können mehrere Leistungsleitungen für die Leistungsversorgung gebündelt sein, um die Leistungsversorgungsleitungen 21 zu konfigurieren. Die Leistungsleitung 21a ist beispielsweise ein Verdrahtungskörper, der elektrische Leistung mit einer vorbestimmten Spannung (beispielsweise 12 V oder 48 V) zuführt. Die Leistungsversorgungsleitung 21 (Leistungsleitung 21a) kann eine Leistungsversorgungsleitung für einen Gleichstrom oder für einen Wechselstrom in Abhängigkeit von einer Spezifikation und dergleichen sein, die erforderlich ist, um die Leitungen standardisiert und allgemein zu machen. Die Kommunikationsleitungen 22 sind lineare Leiter, die für die Signalkommunikation verwendet werden, um verschiedene Signale zu jedem Gerät D zuzuführen. Die Kommunikationsleitungen 22 gemäß der vorliegenden Ausführung umfassen insgesamt zwei Leitungen, das heißt Kommunikationsleitungen 22a und 22b für die Kommunikation. Jede der Kommunikationsleitungen 22a und 22b ist beispielsweise ein Verdrahtungskörper zum Implementieren von verschiedenen Kommunikationssystemen (beispielsweise für SIG+ oder SIG–). Wenn in der folgenden Beschreibung die Kommunikationsleitungen 22a und 22b nicht voneinander unterschieden werden müssen, werden die Kommunikationsleitungen 22a und 22b einfach als Kommunikationsleitung 22 bezeichnet.

Die Leistungsversorgungsleitung 21 (die Leistungsleitung 21a) und die Kommunikationsleitungen 22 sind beispielsweise aus einem elektrischen Draht, der durch Aufbringen einer Isolationsbeschichtung auf einen Kerndraht erhalten wird, der durch Bündeln und Verdrehen von mehreren leitfähigen Metalldrähten konfiguriert wird, einem Metallstab, der durch Aufbringen einer Isolationsbeschichtung auf ein leitfähiges Stabelement erhalten wird, einer Sammelschien und einem ebenen Schaltungskörper (beispielsweise flexiblen gedruckten Schaltungen (FPC) und einem flexiblen Flachkabel (FFC)) gebildet. Jede der Kommunikationsleitungen 22 kann ein Kabel für die optische Kommunikation umfassen. Die Leistungsversorgungsleitung 21 und die Kommunikationsleitungen 22, das heißt die Leistungsleitung 21a und die Kommunikationsleitungen 22a und 22b, sind beispielsweise über eine gemeinsame Isolationsbeschichtung 23 und dergleichen miteinander gebündelt, um den linearen Stammleitungsabschnitt 2 zu bilden. Der lineare Stammleitungsabschnitt 2 kann derart konfiguriert sein, dass die Leistungsleitung 21a und die Kommunikationsleitungen 22a und 22b, auf die die Isolationsbeschichtung individuell aufgebracht ist, mit einem äußeren Teil wie z. B. einem gewickelten Band, einem Wellrohr und einem Bindungsband zusammen gebündelt sind. Außerdem kann ein äußerer Teil wie z. B. eine Tülle, eine Schutzvorrichtung und eine Befestigungsvorrichtung am linearen Stammleitungsabschnitt 2 montiert werden. Der lineare Stammleitungsabschnitt 2 ist entlang der Fahrzeuglängsrichtung X verdrahtet.

Jeder der Verteiler 3 verteilt verschiedene Typen von elektrischer Leistung zu jedem Gerät D. Der Verteiler 3 ist typischerweise ein zentraler Verbindungsteil für jedes Gerät D über den entsprechenden mittleren Verdrahtungskörper 5 und bildet das, was Verbindungsknotenpunkt für jedes Gerät D genannt wird. Der Verteiler 3 gemäß der vorliegenden Ausführungsform umfasst ein Paar von Stammleitungsendverteilern 3F und 3R, die mit beiden Enden des linearen Stammleitungsabschnitts 2 verbunden sind. Der Stammleitungsendverteiler 3F ist mit einem vorderen Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X des linearen Stammleitungsabschnitts 2 verbunden. Der Stammleitungsendverteiler 3R ist mit einem hinteren Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X des linearen Stammleitungsabschnitts 2 verbunden. Jeder der Stammleitungsendverteiler 3F und 3R umfasst einen Leistungsversorgungsverteiler 31 und einen Kommunikationsverteiler 32. Wenn in der folgenden Beschreibung die Stammleitungsendverteiler 3F und 3R nicht voneinander unterschieden werden müssen, werden die Stammleitungsendverteiler 3F und 3R einfach als Verteiler 3 bezeichnet. In dem Beispiel von 2 ist jeder Verteiler 3 derart dargestellt, dass der Leistungsversorgungsverteiler 31 mit dem Kommunikationsverteiler 32 integriert ist, um eine Kasteneinheit zu konfigurieren. Die Ausführungsform ist jedoch nicht darauf begrenzt. Der Leistungsversorgungsverteiler 31 und der Kommunikationsverteiler 32 können separat konfiguriert und miteinander verbunden sein.

Mit jedem Leistungsversorgungsverteiler 31 ist die Leistungsversorgungsleitung 21 des linearen Stammleitungsabschnitts 2 verbunden und das Gerät D ist über den mittleren Verdrahtungskörper 5 verbunden. Jeder Leistungsversorgungsverteiler 31 verteilt elektrische Leistung zum Antreiben jedes Geräts D zu jedem zu verbindenden Gerät D von einer Leistungsversorgung 6, um die Leistungsversorgung durchzuführen. Die Leistungsversorgung 6, die am Fahrzeug V angebracht ist, ist mit mindestens einem Ende von jedem Leistungsversorgungsverteiler 31 über den mittleren Verdrahtungskörper 5 und dergleichen verbunden. Mit anderen Worten, der lineare Stammleitungsabschnitt 2 ist mit der Leistungsversorgung 6 über den Leistungsversorgungsverteiler 31 des Verteilers 3 verbunden und elektrische Leistung wird dazu von der Leistungsversorgung 6 über den Leistungsversorgungsverteiler 31 des Verteilers 3 zugeführt. In diesem Fall ist die Leistungsversorgung 6, die am Fahrzeug V angebracht ist, beispielsweise aus einem Leistungsgenerator oder einer Batterie gebildet, die elektrische Leistung erzeugt, wie z. B. eine Lichtmaschine und eine Leistungsspeichervorrichtung, die elektrische Leistung akkumuliert, wie z. B. ein Verdichter, ein Kondensator, eine Sekundärbatterieeinheit und eine dünne Plattenbatterie. Im Beispiel von 1 und 2 sind eine Batterie (BATT) 61 und eine Batterie (BATT) 62, die jeweils als Leistungsspeichervorrichtung dienen, als Leistungsversorgung 6 dargestellt, die am Fahrzeug V angebracht ist. Die Batterie 61 ist mit dem Leistungsversorgungsverteiler 31 des Stammleitungsendverteilers 3F über den mittleren Verdrahtungskörper 5 und dergleichen verbunden und die Batterie 62 ist mit dem Leistungsversorgungsverteiler 31 des Stammleitungsendverteilers 3R über den mittleren Verdrahtungskörper 5 und dergleichen verbunden. In der folgenden Beschreibung konfiguriert beispielsweise die Batterie 61 eine Hauptleistungsversorgung 6 im Fahrzeug V und die Batterie 62 konfiguriert eine Sekundärleistungsversorgung 6 für die Reserve im Fahrzeug V. Die Ausführungsform ist jedoch nicht darauf begrenzt. Mindestens eine der Leistungsversorgungen 6 kann mit irgendeinem der mehreren Leistungsversorgungsverteiler 31 verbunden sein. Es kann gesagt werden, dass jeder Leistungsversorgungsverteiler 31 eine Funktion dessen beinhaltet, was elektrischer Verbindungskasten genannt wird, wie z. B. ein Anschlussblock, der elektrische Leistung verteilt, die von der Leistungsversorgung 6 zu jedem zu verbindenden Gerät D zugeführt wird, ein Sicherungskasten und ein Relaiskasten. Jeder Leistungsversorgungsverteiler 31 umfasst beispielsweise verschiedene Leistungsversorgungsverteilungs-Funktionskomponenten in Bezug auf die Leistungsversorgungsverteilung wie z. B. ein Relais, einen Widerstand, einen Transistor, einen intelligenten Leistungsschalter (IPS) und einen Leistungsversorgungssteuerkasten, der sie vereinheitlicht, und ein Gehäuse, das die verschiedenen Leistungsversorgungsverteilungs-Funktionskomponenten aufnimmt. Jeder Leistungsversorgungsverteiler 31 kann eine Schaltungsschutzeinheit wie z. B. eine Sicherung umfassen, die eine elektrische Schaltung jedes Geräts D vor einem großen elektrischen Strom gleich oder größer als ein Nennstrom schützt. Jeder Leistungsversorgungsverteiler 31 kann eine Steuervorrichtung wie z. B. eine elektronische Steuereinheit (ECU) umfassen.

Die Kommunikationsleitung 22 des linearen Stammleitungsabschnitts 2 ist mit jedem Kommunikationsverteiler 32 verbunden und das Gerät D ist damit über den mittleren Verdrahtungskörper 5 verbunden. Jeder Kommunikationsverteiler 32 verteilt verschiedene Signale zu jedem der verbundenen Geräte D, um eine Signalkommunikation durchzuführen. Jeder Kommunikationsverteiler 32 umfasst beispielsweise verschiedene Kommunikationsfunktionskomponenten in Bezug auf die Signalkommunikation, wie z. B. verschiedene Sende/Empfangs-Vorrichtungen, und ein Gehäuse, das die verschiedenen Kommunikationsfunktionskomponenten aufnimmt. Beispiele eines Kommunikationsprotokolls, das durch jede Kommunikationsleitung 22 und jeden Kommunikationsverteiler 32 ausgeführt wird, umfassen CAN-Kommunikation, CAN-FD, Ethernet (eingetragene Handelsmarke) und Leistungsleitungskommunikationen (PLC). Die Ausführungsform ist jedoch nicht darauf begrenzt. Jeder Kommunikationsverteiler 32 kann eine Steuervorrichtung wie z. B. eine ECU umfassen. Jeder Kommunikationsverteiler 32 kann eine Funktion eines Kommunikations-Gateway aufweisen. Jeder Kommunikationsverteiler 32 kann eine optische Funktionskomponente in Bezug auf eine optische Kommunikation umfassen, wie erforderlich.

Jedes Ende der Leistungsversorgungsleitung 21 und der Kommunikationsleitung 22 des linearen Stammleitungsabschnitts 2 ist mit einem entsprechenden des Leistungsversorgungsverteilers 31 und des Kommunikationsverteilers 32 über einen Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement verbunden. Mit anderen Worten, ein Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement, das an einem Ende (vorderen. Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X) der Leistungsversorgungsleitung 21 und der Kommunikationsleitung 22 des linearen Stammleitungsabschnitts 2 angeordnet ist, ist jeweils mit dem Leistungsversorgungsverteiler 31 und dem Kommunikationsverteiler 32 des Stammleitungsendverteilers 3F verbunden. Andererseits ist ein Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement, das am anderen Ende (hinteren Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X) der Leistungsversorgungsleitung 21 und der Kommunikationsleitung 22 des linearen Stammleitungsabschnitts 2 angeordnet ist, jeweils mit dem Leistungsversorgungsverteiler 31 und dem Kommunikationsverteiler 32 des Stammleitungsendverteilers 3R verbunden. Das heißt, der lineare Stammleitungsabschnitt 2 ist mit dem Stammleitungsendverteiler 3F und dem Stammleitungsendverteiler 3R über den Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement verbunden, erstreckt sich zwischen dem Stammleitungsendverteiler 3F und dem Stammleitungsendverteiler 3R und verbindet das Paar des Stammleitungsendverteilers 3F und des Stammleitungsendverteilers 3R miteinander. Ein Ende des mittleren Verdrahtungskörpers 5 ist mit einem entsprechenden des Leistungsversorgungsverteilers 31 und des Kommunikationsverteilers 32 über einen Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement verbunden. Jeder des Leistungsversorgungsverteilers 31 und des Kommunikationsverteilers 32 ist elektrisch und optisch, wie erforderlich, mit der Leistungsversorgungsleitung 21 und der Kommunikationsleitung 22 des linearen Stammleitungsabschnitts 2 und dem mittleren Verdrahtungskörper 5 über den Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement verbunden. (Nachstehend bedeutet dieselbe Beschreibung, dass Komponenten auch nach Bedarf optisch verbunden sind.)

Der lineare Stammleitungsabschnitt 2 und der Verteiler 3 bilden die gemeinsame Stammleitung 10. Typischerweise ist es bevorzugt, dass die gemeinsame Stammleitung 10 ungeachtet eines Typs eines Fahrzeugs, einer Plattform, einer Klasse eines Fahrzeugs und dergleichen, auf das die gemeinsame Stammleitung 10 angewendet wird, standardisiert und allgemein gemacht ist. Die gemeinsame Stammleitung 10 konfiguriert eine Hauptleistungsversorgungsleitungseinheit in einem elektrischen Modul des Fahrzeugs V und wird beispielsweise in einigen Fällen Rückgrat genannt. Die gemeinsame Stammleitung 10 ist im Fahrzeug V in einer Positionsbeziehung angeordnet, so dass der lineare Stammleitungsabschnitt 2 entlang der Fahrzeuglängsrichtung X im Wesentlichen in der Mitte in der Fahrzeugbreitenrichtung Y verdrahtet ist, der Stammleitungsendverteiler 3F am vorderen Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X angeordnet ist und der Stammleitungsendverteiler 3R am hinteren Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X angeordnet ist. Der Stammleitungsendverteiler 3F ist beispielsweise unter einem Armaturenbrett und dergleichen an der Vorderseite in der Fahrzeuglängsrichtung X des Fahrzeugs V angeordnet und der Stammleitungsendverteiler 3R ist an der Rückseite eines Rücksitzes und dergleichen auf der Rückseite in der Fahrzeuglängsrichtung X des Fahrzeugs V angeordnet. Der lineare Stammleitungsabschnitt 2 und der Verteiler 3 der gemeinsamen Stammleitung 10 sind auf einer Seite eines Bodenmaterials (Bodenblech) FL des Fahrzeugs V in Bezug auf die Fahrzeughöhenrichtung Z (vertikale Richtung) entlang des Bodenmaterials FL angeordnet und am Bodenmaterial FL und dergleichen über eine Befestigungsvorrichtung wie beispielsweise verschiedene Klemmen und Klammern befestigt. Das Bodenmaterial FL ist durch ein Rad des Fahrzeugs V über eine Aufhängung abgestützt. Das Bodenmaterial FL gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist eine Harzplatte, die in einer ebenen Form unter Verwendung eines Harzmaterials, beispielsweise eines Harzmaterials mit einer relativ hohen Steifigkeit, ausgebildet ist. Das heißt, der Kabelbaum 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist ein elektrisches Modul, das auf das Bodenmaterial FL des Fahrzeugs V aufgebracht ist, dessen Außenseite teilweise aus dem Harzbodenmaterial FL gebildet ist. In dem Beispiel von 2 sind der lineare Stammleitungsabschnitt 2 und der Verteiler 3 an der Innenseite eines Abteils als Oberseite in der vertikalen Richtung des Bodenmaterials FL angeordnet. Die Ausführungsform ist jedoch nicht darauf begrenzt. Sowohl der lineare Stammleitungsabschnitt 2 als auch der Verteiler 3 können unter dem Boden (außerhalb des Abteils) als Unterseite in der vertikalen Richtung des Bodenmaterials FL angeordnet sein. Alternativ kann einer des linearen Stammleitungsabschnitts 2 und des Verteilers 3 an der Innenseite des Abteils angeordnet sein und der andere davon kann unter dem Boden angeordnet sein.

Die Erdungsplatte 4 ist eine Metallplatte zum Erden zum Herstellen einer Erdung. Die Erdungsplatte 4 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist separat vom linearen Stammleitungsabschnitt 2 konfiguriert und in das Harzbodenmaterial FL des Fahrzeugs V eingebettet. Die Erdungsplatte 4 ist beispielsweise in einer ebenen Form mit einem Metallmaterial mit elektrischer Leitfähigkeit (beispielsweise einem Metallmaterial mit irgendeinem von Kupfer, Aluminium und Eisen) ausgebildet. Die Erdungsplatte 4 kann beispielsweise in einer flachen Plattenform mit dem Metallmaterial ausgebildet sein, kann in einer Gitterplattenform mit dem Metallmaterial ausgebildet sein oder kann in einer Netzplattenform ausgebildet sein, die durch netzartiges Weben von Metalldrähten, die aus dem Metallmaterial bestehen, erhalten wird. Die Erdungsplatte 4 ist beispielsweise innerhalb des Harzbodenmaterials FL einteilig mit dem Bodenmaterial FL durch Einsatzformen und dergleichen ausgebildet, damit sie in das Harzbodenmaterial FL eingebettet wird. Die Erdungsplatte 4 bildet folglich beispielsweise eine Metallplatte zum Erden im Fahrzeug V, dessen Fahrzeugkarosserie mit dem Bodenmaterial FL aus einem Harzmaterial anstelle eines Metallmaterials gebildet ist. Obwohl es ausreicht, dass die Erdungsplatte 4 zumindest teilweise in das Bodenmaterial FL eingebettet ist, ist die Erdungsplatte 4 vorzugsweise in einen halben Bereich oder mehr des Bodenmaterials FL eingebettet. Bevorzugter ist die Erdungsplatte 4 in im Wesentlichen das ganze Bodenmaterial FL eingebettet.

Wie in 4 dargestellt, umfassen die Stammleitungsendverteiler 3F und 3R gemäß der vorliegenden Ausführungsform einen befestigten und geerdeten Teil 33, der am Fahrzeug V befestigt und an der Erdungsplatte 4 geerdet ist. Der befestigte und geerdete Teil 33 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist am Harzbodenmaterial FL des Fahrzeugs V befestigt und mit der Erdungsplatte 4 elektrisch verbunden, die in das Bodenmaterial FL eingebettet ist. Der befestigte und geerdete Teil 33 umfasst beispielsweise einen leitfähigen Metallhalter 33a, der vom Gehäuse jedes Leistungsversorgungsverteilers 31 der Stammleitungsendverteiler 3F und 3R vorsteht, und ein Metallbefestigungselement 33b wie z. B. eine Schraube, die den Halter 33a am Bodenmaterial FL befestigt und fixiert und den Halter 33a mit der Erdungsplatte 4 elektrisch verbindet, die in das Bodenmaterial FL eingebettet ist. Folglich ist jeder der Stammleitungsendverteiler 3F und 3R an der Erdungsplatte 4 durch den befestigten und geerdeten Teil 33 geerdet.

Mit Rückkehr zu 1 ist der mittlere Verdrahtungskörper 5 ein Verdrahtungskörper, der zwischen jeden Verteiler 3 und das Gerät D und zwischen jeden Verteiler 3 und jede Leistungsversorgung 6 eingefügt ist und jeden Verteiler 3 mit dem Gerät D und jeder Leistungsversorgung 6 elektrisch verbindet. Jeder mittlere Verdrahtungskörper 5 umfasst eine Leistungsversorgungsleitung wie z. B. eine Leistungsleitung und eine Erdungsleitung und verschiedene Kommunikationsleitungen gemäß einer Anforderung vom Gerät D. Ähnlich zum linearen Stammleitungsabschnitt 2 ist beispielsweise jeder mittlere Verdrahtungskörper 5 aus einem elektrischen Draht, der durch Aufbringen einer Isolationsbeschichtung auf einen Kerndraht erhalten wird, der durch Bündeln oder Verdrehen von mehreren leitfähigen Metalldrähten gebildet ist, einem Metallstab, der durch Aufbringen einer Isolationsbeschichtung auf ein leitfähi ges Stabelement erhalten wird, eine Sammelschiene, einen ebenen Schaltungskörper und dergleichen gebildet. Jeder mittlere Verdrahtungskörper 5 kann ein Kabel für die optische Kommunikation gemäß einer Anforderung vom Gerät D umfassen. Ähnlich zum linearen Stammleitungsabschnitt 2 kann jeder mittlere Verdrahtungskörper 5 so konfiguriert sein, dass er über eine gemeinsame Isolationsbeschichtung und dergleichen zusammen gebündelt ist, kann beispielsweise so konfiguriert sein, dass er über einen äußeren Teil wie z. B. ein gewickeltes Band, ein Wellrohr und ein Bindungsband zusammen gebündelt ist. Außerdem kann ein äußerer Teil wie z. B. eine Tülle, eine Schutzvorrichtung und eine Befestigungsvorrichtung damit zusammengefügt sein. Ein Ende jedes mittleren Verdrahtungskörpers 5 ist mit dem Stammleitungsendverteiler 3F, dem Stammleitungsendverteiler 3R und dergleichen über einen Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement verbunden und das andere Ende davon ist mit dem Gerät D, den Batterien 61 und 62, die die Leistungsversorgung 6 bilden, und dergleichen über einen Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement verbunden. Das heißt, jeder mittlere Verdrahtungskörper 5 ist mit dem Stammleitungsendverteiler 3F, dem Stammleitungsendverteiler 3R, dem Gerät D, den Batterien 61 und 62 und dergleichen über einen Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement verbunden und erstreckt sich zwischen jedem des Stammleitungsendverteilers 3F, des Stammleitungsendverteilers 3R und dergleichen und jedem des Geräts D, der Batterien 61 und 62 und dergleichen, um sie miteinander elektrisch zu verbinden. Als Gerät D, das mit jedem Verteiler 3 über den mittleren Verdrahtungskörper 5 verbunden ist, veranschaulicht 1 eine Leuchte D1, einen Schalter D2, eine ECU D3 und einen Aktor D4, die mit dem Stammleitungsendverteiler 3F verbunden sind, und einen Motor D5 und eine Leuchte D6, die mit dem Stammleitungsendverteiler 3R verbunden sind. Die Ausführungsform ist jedoch nicht darauf begrenzt. Ein Verzweigungsteil kann ferner für jeden mittleren Verdrahtungskörper 5 vorgesehen sein, der mit dem Gerät D verbunden ist, mehrere Geräte D können damit verbunden sein und das Ganze von ihnen kann modularisiert sein, um ein Untermodul zu konfigurieren, um eine Schaltung mit höherer Dichte und höherer Effizienz zu implementieren. Um die Auswahlvielfältigkeit sicherzustellen, können beispielsweise mehrere Typen von mittleren Verdrahtungskörpern 5 vorbereitet werden, so dass eine Länge, ein Durchmesser, ein Material, eine Form, die Anzahl von Zweigen und dergleichen jedes mittleren Verdrahtungskörpers 5 gemäß einem Typ eines Fahrzeugs, einer Plattform, einer Klasse eines Fahrzeugs und dergleichen, auf das der mittlere Verdrahtungskörper 5 angewendet wird, variabel gemacht sind und irgendeines davon kann geeignet zur Anwendung ausgewählt werden.

Der vorstehend beschriebene Kabelbaum 1 umfasst den linearen Stammleitungsabschnitt 2 mit der Leistungsleitung 21a für die Leistungsversorgung, die als Verdrahtungskörper dient, der im Fahrzeug V verdrahtet ist, den Verteiler 3, der mit dem linearen Stammleitungsabschnitt 2 verbunden ist und elektrische Leistung von der Leistungsversorgung 6, die am Fahrzeug V angebracht ist, zum zu verbindenden Gerät D verteilt, und die Erdungsplatte 4 zum Erden, die in das Harzbodenmaterial FL des Fahrzeugs V separat vom linearen Stammleitungsabschnitt 2 eingebettet ist.

Mit dem Kabelbaum 1 kann folglich der Verdrahtungsweg durch Kombinieren des linearen Stammleitungsabschnitts 2 mit der Leistungsleitung 21a für die Leistungsversorgung, des Verteilers 3, der mit dem linearen Stammleitungsabschnitt 2 verbunden ist und elektrische Leistung von der Leistungsversorgung 6 zum zu verbindenden Gerät D verteilt, und der Erdungsplatte 4 zum Erden, die in das Harzbodenmaterial FL des Fahrzeugs V eingebettet ist, vereinfacht werden. Insbesondere ist im Kabelbaum 1 der mittlere Verdrahtungskörper 5 so verdrahtet, dass er um die Stammleitungsendverteiler 3F und 3R verzweigt und ausgebreitet ist, die über den linearen Stammleitungsabschnitt 2 ohne Verzweigung miteinander verbunden sind, und die Stammleitungsendverteiler 3F und 3R sind mit den jeweiligen Geräten D verbunden. Folglich ist die Form des Kabelbaums 1 vereinfacht, so dass sie eine kompaktere und raumsparendere Konfiguration ist und der Verdrahtungsweg vereinfacht werden kann. In diesem Fall können im Kabelbaum 1 durch elektrisches Verbinden jeder Komponente mit der Erdungsplatte 4 zum Erden, die in das Harzbodenmaterial FL des Fahrzeugs V eingebettet ist, das Gerät D, der Verteiler 3 und dergleichen mit der Erdungsplatte 4 in gewünschten Positionen erdungsverbunden werden, damit sie über die Erdungsplatte 4 mit negativen Seiten von Batterien 61 und 62, die die Leistungsversorgung 6 bilden, verbunden werden. Aufgrund dessen kann mit dem Kabelbaum 1 die Bearbeitungsfähigkeit zur Zeit der Montage verbessert werden und die Anzahl von Komponenten kann verringert werden, so dass ein Vorgang der Handhabung und Zusammenführung von verschiedenen Verdrahtungskörpern beispielsweise vereinfacht werden kann. Das heißt, der Kabelbaum 1 kann am Fahrzeug V durch Montieren des linearen Stammabschnitts 2 und der Stammleitungsendverteiler 3F und 3R, das heißt der gemeinsamen Stammleitung 10, am Fahrzeug V und Verbinden von jedem der Stammleitungsendverteiler 3F und 3R mit jedem Gerät D montiert werden. Mit dem Kabelbaum 1 kann folglich die Effizienz des Montagevorgangs verbessert werden, eine Montageeigenschaft in Bezug auf das Fahrzeug V kann verbessert werden und die Herstellungseffizienz kann verbessert werden.

Mit dem Kabelbaum 1 ist die gemeinsame Stammleitung 10, die aus dem linearen Stammleitungsabschnitt 2 und dem Paar von Stammleitungsendverteilern 3F und 3R gebildet ist, so weit wie möglich standardisiert und allgemein gemacht ungeachtet eines Typs eines Fahrzeugs, einer Plattform, einer Klasse eines Fahrzeugs und dergleichen, und jeder mittlere Verdrahtungskörper 5 und dergleichen, der die gemeinsame Stammleitung 10 mit jedem Gerät D verbindet, ist gemäß einem Typ eines Fahrzeugs, einer Plattform, einer Klasse eines Fahrzeugs und dergleichen variabel gemacht, damit er geeignet ausgewählt und kombiniert wird. Zusätzlich zur Vereinfachung des Verdrahtungsweges, wie vorstehend beschrieben, kann folglich die Vielseitigkeit aufgrund des standardisierten und verallgemeinerten Elements verbessert werden und eine Optimierung aufgrund der Auswahlvielfältigkeit des Elements kann in einem guten Gleichgewicht erreicht werden. Folglich kann der Kabelbaum 1 eine Konfiguration aufweisen, die leicht auf verschiedene Fahrzeuge V angewendet wird.

Im vorstehend beschriebenen Kabelbaum 1 umfasst der lineare Stammleitungsabschnitt 2 die Kommunikationsleitung 22 für die Signalkommunikation, die als linearer Verdrahtungskörper dient, der mit der Leistungsleitung 21a gebündelt ist und im Fahrzeug V verdrahtet ist. Im Kabelbaum 1 kann folglich der lineare Stammleitungsabschnitt 2 durch Bündeln der Leistungsleitung 21a mit der Kommunikationsleitung 22 zusammen als Stammleitung konfiguriert sein, so dass der Verdrahtungsweg weiter vereinfacht werden kann und die Verdrahtungsarbeitsfähigkeit weiter verbessert werden kann.

Außerdem umfasst im vorstehend beschriebenen Kabelbaum 1 der Verteiler 3 den befestigten und geerdeten Teil 33, der am Bodenmaterial FL des Fahrzeugs V befestigt ist und mit der Erdungsplatte 4 verbunden ist. Folglich kann der Kabelbaum 1 den befestigten und geerdeten Teil 33, der den Verteiler 3, in diesem Fall die Stammleitungsendverteiler 3F und 3R, am Fahrzeug V befestigt und fixiert, auch für die Erdungsverbindung der Stammleitungsendverteiler 3F und 3R und des linearen Stammleitungsabschnitts 2, der damit mit der Erdungsplatte 4 verbunden ist, die in einen Harzkörper (Bodenmaterial FL) des Fahrzeugs V eingebettet ist, verwenden. Mit dem Kabelbaum 1 kann folglich die Anzahl von Komponenten verringert werden, der Verteiler 3 kann befestigt und fixiert werden und gleichzeitig erdungsverbunden werden, die Anzahl von Arbeitsschritten kann verringert werden und ein Vorgang der Handhabung oder Zusammenführung von verschiedenen Verdrahtungskörpern kann vereinfacht werden. Mit dem Kabelbaum 1 kann folglich eine Montageeigenschaft in Bezug auf das Fahrzeug V weiter verbessert werden und die Herstellungseffizienz kann weiter verbessert werden.

Zweite Ausführungsform

Der Kabelbaum gemäß einer zweiten Ausführungsform ist von jenem in der ersten Ausführungsform insofern verschieden, als der Stammleitungsendverteiler aus mehreren unterteilten Körpern gebildet ist. In der folgenden Beschreibung ist dieselbe Komponente wie jene in der obigen Ausführungsform mit demselben Bezugszeichen bezeichnet und eine redundante Beschreibung über dieselbe Konfiguration, dieselbe Operation und denselben Effekt wird nicht wiederholt (dasselbe gilt nachstehend).

Ein Kabelbaum 201 gemäß der vorliegenden Ausführungsform, der in 5 dargestellt ist, ist vom vorstehend beschriebenen Kabelbaum 1 insofern verschieden, als der Kabelbaum 201 Stammleitungsendverteiler 203F und 203R anstelle der Stammleitungsendverteiler 3F und 3R umfasst. Andere Konfigurationen sind im Wesentlichen dieselben wie jene des Kabelbaums 1.

Die Stammleitungsendverteiler 203F und 203R gemäß der vorliegenden Ausführungsform sind von den Stammleitungsendverteilern 3F und 3R insofern verschieden, als die Stammleitungsendverteiler 203F und 203R jeweils mehrere unterteilte Körper 235A und 235B umfassen, die über eine Kopplungseinheit 234 miteinander gekoppelt werden können und über die Kopplungseinheit 234 unterteilt werden können. Andere Konfigurationen sind im Wesentlichen dieselben wie jene der Stammleitungsendverteiler 3F und 3R.

Hier wird angenommen, dass beide Stammleitungsendverteiler 203F und 203R die unterteilten Körper 235A und 235B umfassen. Alternativ kann irgendeiner der Stammleitungsendverteiler 203F und 203R jeweils die unterteilen Körper 235A und 235B umfassen. Es wird angenommen, dass jeder der Stammleitungsendverteiler 203F und 203R gemäß der vorliegenden Ausführungsform zwei unterteilte Körper insgesamt umfasst, das heißt den unterteilten Körper 235A und den unterteilten Körper 235B. Die Ausführungsform ist jedoch nicht darauf begrenzt und jeder der Stammleitungsendverteiler 203F und 203R kann drei oder mehr unterteilte Körper umfassen.

Jeder der unterteilten Körper 235A und 235B umfasst ein Gehäuse 236 und einen Verbindungsschlitz 237. Das Gehäuse 236 nimmt verschiedene Funktionskomponenten wie z. B. verschiedene Leistungsversorgungsverteilungs-Funktionskomponenten und verschiedene Kommunikations-Funktionskomponenten auf. Mehrere Verbindungsschlitze 237 sind als vertiefte Abschnitte an einer Außenfläche des Gehäuses 236 angeordnet. Ein Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement, der an jedem Ende der Leistungsversorgungsleitung 21 und der Kommunikationsleitung 22, die den linearen Stammleitungsabschnitt 2 bilden, und des mittleren Verdrahtungskörpers 5 angeordnet ist, ist in den Verbindungsschlitz 237 eingefügt, der ein Verbindungsteil ist, der verschiedene Funktionskomponenten im Gehäuse 236 mit der Leistungsversorgungsleitung 21, der Kommunikationsleitung 22 und dem mittleren Verdrahtungskörper 5 elektrisch verbindet.

Der unterteilte Körper 235A umfasst ferner den vorstehend beschriebenen Halter 33a und einen Kopplungsschlitz 234a, der die Kopplungseinheit 234 bildet, zusätzlich zum Gehäuse 236 und zum Verbindungsschlitz 237. Der Kopplungsschlitz 234a ist als vertiefter Abschnitt an der Außenfläche des Gehäuses 236, typischerweise relativ der größten Fläche, angeordnet und konfiguriert die Kopplungseinheit 234, durch die der unterteilte Körper 235A und der unterteilte Körper 235B miteinander gekoppelt werden können und der unterteilte Körper 235A und der unterteilte Körper 235B voneinander unterteilt werden können. Andererseits umfasst der unterteilte Körper 235B ferner einen Kopplungseinsetzteil 234b, der die Kopplungseinheit 234 bildet, zusätzlich zum Gehäuse 236 und Verbindungsschlitz 237. Der Kopplungseinsetzteil 234b ist als Vorsprungabschnitt an der Außenfläche des Gehäuses 236, typischerweise relativ der größten Fläche, angeordnet und konfiguriert die Kopplungseinheit 234 zusammen mit dem Kopplungsschlitz 234a.

Der Kopplungseinsetzteil 234b ist in den Kopplungsschlitz 234a eingesetzt und eingefügt, so dass die Kopplungseinheit 234 den unterteilten Körper 235A und den unterteilten Körper 235B miteinander koppelt, so dass sie integriert sind, um die Stammleitungsendverteiler 203F und 203R zu konfigurieren, und die Kopplungseinheit 234 verbindet verschiedene Funktionskomponenten und dergleichen des unterteilten Körpers 235A und des unterteilten Körpers 235B elektrisch miteinander. Wenn der Kopplungseinsetzteil 234b aus dem Kopplungsschlitz 234a herausgezogen wird, unterteilt die Kopplungseinheit 234 den unterteilten Körper 235A und den unterteilten Körper 235B voneinander, so dass sie getrennt werden, und löst die elektrische Verbindung zwischen den verschiedenen Funktionskomponenten und dergleichen des unterteilten Körpers 235A und des unterteilten Körpers 235B. In diesem Fall ist der Kopplungsschlitz 234a der Kopplungseinheit 234 am unterteilten Körper 235A angeordnet und der Kopplungseinsetzteil 234b davon ist am unterteilen Körper 235B angeordnet. Die Ausführungsform ist jedoch nicht darauf begrenzt. Der Kopplungsschlitz 234a kann am unterteilten Körper 235B angeordnet sein und der Kopplungseinsetzteil 234b kann am unterteilten Körper 235A angeordnet sein. Alternativ kann eine andere Form von Kopplungsstruktur verwendet werden.

In jedem der Stammleitungsendverteiler 203F und 203R kann, beispielsweise wie in 6 dargestellt, der unterteilte Körper 235A den Leistungsversorgungsverteiler 31 konfigurieren und der unterteilte Körper 235B kann den Kommunikationsverteiler 32 konfigurieren. Das heißt, in jedem Stammleitungsendverteiler 203F und 203R können der Leistungsversorgungsverteiler 31, der als unterteilter Körper 235A konfiguriert ist, und der Kommunikationsverteiler 32, der als unterteilter Körper 235B konfiguriert ist, miteinander über die Kopplungseinheit 234 integriert sein, um eine Kasteneinheit zu konfigurieren. In diesem Fall ist im linearen Stammleitungsabschnitt 2 die Leistungsversorgungsleitung 21 mit einer Leistungsleitung 21b zusätzlich zur Leistungsleitung 21a mit dem Leistungsversorgungsverteiler 31 verbunden, der beispielsweise als unterteilter Körper 235A konfiguriert ist, und die Kommunikationsleitung 22 mit den Kommunikationsleitungen 22a und 22b ist mit dem Kommunikationsverteiler 32 verbunden, der als unterteilter Körper 235B konfiguriert ist.

In jedem der Stammleitungsendverteiler 203F und 203R kann beispielsweise der unterteilte Körper 235A einen Basiskasten konfigurieren, der standardisiert und allgemein gemacht ist ungeachtet eines Typs eines Fahrzeugs, einer Plattform, einer Klasse eines Fahrzeugs und dergleichen, und der unterteilte Körper 235B kann einen Erweiterungskasten konfigurieren, der geeignet ausgewählt oder hinzugefügt/erweitert ist gemäß einem Typ eines Fahrzeugs, einer Plattform, einer Klasse eines Fahrzeugs und dergleichen. In jedem Stammleitungsendverteiler 203F und 203R kann irgendeiner oder beide des Leistungsversorgungsverteilers 31 und des Kommunikationsverteilers 32 so konfiguriert sein, dass er in die unterteilten Körper 235A und 235B unterteilbar ist.

Wie in 7 veranschaulicht, kann beispielsweise in jedem der Stammleitungsendverteiler 203F und 203R der Leistungsversorgungsverteiler 31 so konfiguriert sein, dass er in den unterteilten Körper 235A und den unterteilten Körper 235B unterteilbar ist. Der unterteilte Körper 235A konfiguriert einen Basiskasten jedes Leistungsversorgungsverteilers 31 und der unterteilte Körper 235B konfiguriert einen Erweiterungskasten jedes Leistungsversorgungsverteilers 31. In jedem Leistungsversorgungsverteiler 31 können der Basiskasten, der als unterteilter Körper 235A konfiguriert ist, und der Erweiterungskasten, der als unterteilter Körper 235B konfiguriert ist, miteinander über die Kopplungseinheit 234 integriert werden, um eine Kasteneinheit zu konfigurieren. Als Beispiel wird hier angenommen, dass die Leistungsversorgungsleitung 21 die Leistungsleitung 21a, die die Basiskästen, die als unterteilte Körper 234A konfiguriert sind, miteinander verbindet, und die Leistungsleitung 21b, die Erweiterungskästen, die als unterteilte Körper 235B konfiguriert sind, miteinander verbindet, umfasst.

Wie in 6 und 7 dargestellt, wenn die Leistungsversorgungsleitung 21 die Leistungsleitung 21a und die Leistungsleitung 21b umfasst, können ein Leistungsversorgungssystem der Leistungsleitung 21a und ein Leistungsversorgungssystem der Leistungsleitung 21b voneinander unabhängig sein. In diesem Fall kann beispielsweise in jedem Leistungsversorgungsverteiler 31 bewirkt werden, dass das Leistungsversorgungssystem der Leistungsleitung 21a und das Leistungsversorgungssystem der Leistungsleitung 21b verschiedene Systeme mit derselben Spannung sind, und es kann bewirkt werden, dass das Gerät D in Bezug auf ein Sicherheitssystem und dergleichen und das Gerät D in Bezug auf ein Multimediasystem und dergleichen verschiedene Leistungsversorgungssysteme sind, wobei das Gerät D in Bezug auf das Sicherheitssystem und dergleichen mit dem Leistungsversorgungssystem der Leistungsleitung 21a verbunden ist und eine relativ hohe Zuverlässigkeit aufweisen muss, und das Gerät D in Bezug auf das Multimediasystem und dergleichen mit dem Leistungsversorgungssystem der Leistungsleitung 21b verbunden ist und eine relativ niedrigere Zuverlässigkeit aufweisen darf als jene des Sicherheitssystems. In jedem Leistungsversorgungsverteiler 31 kann beispielsweise ein Niederspannungs-Leistungsversorgungssystem, dessen Spannung relativ niedrig festgelegt ist (beispielsweise 12 V), mit der Leistungsleitung 21a konfiguriert sein, und ein Hochspannungs-Leistungsversorgungssystem, dessen Spannung relativ hoch festgelegt ist (beispielsweise 48 V), kann mit der Leistungsleitung 21b konfiguriert sein. Im Kabelbaum 201 kann beispielsweise der Kopplungsschlitz 234a vergrößert werden, ohne das System zu vergrößern, indem bewirkt wird, dass die Leistungsversorgungsleitung 21 ein System ist, das mit dem unterteilten Körper 235A verbunden ist, und der unterteilte Körper 235B vergrößert wird, anstatt zwei Systeme der Leistungsversorgungsleitung 21 anzuordnen, wie in 7 dargestellt.

Mit dem vorstehend beschriebenen Kabelbaum 201 kann der Verdrahtungsweg durch Kombinieren des linearen Stammleitungsabschnitts 2 mit den Leistungsleitungen 21a und 21b für die Leistungsversorgung, des Verteilers 3, der mit dem linearen Stammleitungsabschnitt 2 verbunden ist und elektrische Leistung von der Leistungsversorgung 5 zum zu verbindenden Gerät D zuführt, und der Erdungsplatte 4 für die Erdung, die in das Harzbodenmaterial FL des Fahrzeugs V eingebettet ist, vereinfacht werden.

Im vorstehend beschriebenen Kabelbaum 201 umfassen die Verteiler 3, hier die Stammleitungsendverteiler 203F und 203R, die unterteilten Körper 235A und 235B, die über die Kopplungseinheit 234 miteinander gekoppelt werden können und über die Kopplungseinheit 234 voneinander unterteilt werden können. Der Kabelbaum 201 kann folglich die Erweiterungsfähigkeit verbessern und kann auch die Vielseitigkeit verbessern.

Dritte Ausführungsform

Ein Kabelbaum gemäß einer dritten Ausführungsform ist von jenem in der ersten Ausführungsform in den Konfigurationen des linearen Stammleitungsabschnitts und der Verteiler verschieden.

Ein Kabelbaum 301 gemäß der vorliegenden Ausführungsform, der in 8 und 9 dargestellt ist, ist vom vorstehend beschriebenen Kabelbaum 1 insofern verschieden, als der Kabelbaum 301 einen linearen Stammleitungsabschnitt 302 anstelle des linearen Stammleitungsabschnitts 2 umfasst und einen Verteiler 303 anstelle des Verteilers 3 umfasst. Andere Konfigurationen sind im Wesentlichen dieselben wie jene des Kabelbaums 1.

Wie in 8 und 9 veranschaulicht, ist der lineare Stammleitungsabschnitt 302 gemäß der vorliegenden Ausführungsform vom vorstehend beschriebenen linearen Stammleitungsabschnitt 2 insofern verschieden, als der lineare Stammleitungsabschnitt 302 die Leistungsleitung 21a umfasst und nicht die vorstehend beschriebene Kommunikationsleitung 22 umfasst. Andere Konfigurationen sind im Wesentlichen dieselben wie jene des linearen Stammleitungsabschnitts 2. Das heißt, der lineare Stammleitungsabschnitt 302 gemäß der vorliegenden Ausführungsform umfasst eine Leistungsversorgungsleitung 21, die aus der Leistungsleitung 21a und der Isolationsbeschichtung 23 gebildet ist. Die Kommunikationsleitung 22 (Kommunikationsleitungen 22a und 22b) gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist als linearer Verdrahtungskörper konfiguriert, der im Fahrzeug V separat vom linearen Stammleitungsabschnitt 302 verdrahtet ist. Das heißt, der lineare Stammleitungsabschnitt 302 gemäß der vorliegenden Ausführungsform umfasst eine Leistungsversorgungsleitung 21, die aus der Leistungsleitung 21a und der Isolationsbeschichtung 23 gebildet ist.

Der Verteiler 303 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist vom vorstehend beschriebenen Verteiler 3 insofern verschieden, als der Verteiler 303 einen mittleren Stammleitungsverteiler 303C, der zwischen beide Enden des linearen Stammleitungsabschnitts 302 eingefügt ist, zusätzlich zum Paar von vorstehend beschriebenen Stammleitungsendverteilern 3F und 3R umfasst. Andere Konfigurationen sind im Wesentlichen dieselben wie jene des Verteilers 3. Der mittlere Stammleitungsverteiler 303C ist in einen mittleren Teil des linearen Stammleitungsabschnitts 302 integriert, damit er mit dem linearen Stammleitungsabschnitt 302 verbunden ist. Mit anderen Worten, der mittlere Stammleitungsverteiler 303C ist in dem linearen Stammleitungsabschnitt 302 zwischen das Paar von Stammleitungsendverteilern 3F und 3R eingefügt. Insbesondere umfasst der lineare Stammleitungsabschnitt 302 gemäß der vorliegenden Ausführungsform einen unterteilten Stammleitungsabschnitt 302A und einen unterteilten Stammleitungsabschnitt 302B, die am mittleren Stammleitungsverteiler 303C als Grenze unterteilt sind. Der unterteilte Stammleitungsabschnitt 302A und der unterteilte Stammleitungsabschnitt 302B bilden den linearen Stammleitungsabschnitt 302, so dass der unterteilte Stammleitungsabschnitt 302A den Stammleitungsendverteiler 3F mit dem mittleren Stammleitungsverteiler 303C verbindet und der unterteilte Stammleitungsabschnitt 302B den mittleren Stammleitungsverteiler 303C mit dem Stammleitungsendverteiler 3R verbindet. Der Stammleitungsendverteiler 3F ist mit einem vorderen Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X des linearen Stammleitungsabschnitts 302, insbesondere dem vorderen Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X des unterteilten Stammleitungsabschnitts 302A, verbunden. Der Stammleitungsendverteiler 3R ist mit einem hinteren Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X des linearen Stammleitungsabschnitts 302, insbesondere dem hinteren Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X des unterteilten Stammleitungsabschnitts 302B, verbunden. Der mittlere Stammleitungsverteiler 303C ist mit dem hinteren Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X des unterteilten Stammleitungsabschnitts 302A und dem vorderen Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X des unterteilten Stammleitungsabschnitts 302B verbunden. Ein Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement, der an einem Ende (vorderen Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X) der Leistungsversorgungsleitung 21 und der Kommunikationsleitung 22 des unterteilten Stammleitungsabschnitts 302A angeordnet ist, die den linearen Stammleitungsabschnitts 302 bilden, ist jeweils mit dem Leistungsversorgungsverteiler 31 und dem Kommunikationsverteiler 32 des Stammleitungsendverteilers 3F verbunden. Mit jedem des Leistungsversorgungverteilers 31 und des Kommunikationsverteilers 32 des mittleren Stammleitungsverteilers 303C sind ein Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement, der am anderen Ende (hinteren Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X) der Leistungsversorgungsleitung 21 und der Kommunikationsleitung 22 des unterteilten Stammleitungsabschnitts 302A angeordnet ist, die den linearen Stammleitungsabschnitt 302 bilden, und ein Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement, das an einem Ende (vorderen Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X) der Leistungsversorgungsleitung 21 und der Kommunikationsleitung 22 des unterteilten Stammleitungsabschnitts 302B angeordnet ist, die den linearen Stammleitungsabschnitt 302 bilden, verbunden. Mit jedem des Leistungsversorgungsverteilers 31 und des Kommunikationsverteilers 32 des Stammleitungsendverteilers 3R ist ein Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement verbunden, der am anderen Ende (hinteren Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X) der Leistungsversorgungsleitung 21 und der Kommunikationsleitung 22 des unterteilten Stammleitungsabschnitts 302B angeordnet, die den linearen Stammleitungsabschnitt 302 bilden. Das heißt, der lineare Stammleitungsabschnitt 302 verbindet den mittleren Stammleitungsverteiler 303C und das Paar des Stammleitungsendverteilers 3F und des Stammleitungsendverteilers 3R miteinander, so dass der unterteilte Stammleitungsabschnitt 302A mit dem Stammleitungsendverteiler 3F und dem mittleren Stammleitungsverteiler 303C über einen Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement verbunden ist und sich zwischen dem Stammleitungsendverteiler 3F und dem mittleren Stammleitungsverteiler 303C erstreckt, und der unterteilte Stammleitungsabschnitt 302B mit dem mittleren Stammleitungsverteiler 303C und dem Stammleitungsendverteiler 3R über einen Verbindungsteil wie z. B. ein Verbindungselement verbunden ist und sich zwischen dem mittleren Stammleitungsverteiler 303C und dem Stammleitungsendverteiler 3R erstreckt.

Jeder des mittleren Stammleitungsverteilers 303C und der Stammleitungsendverteiler 3F und 3R umfasst den Leistungsversorgungsverteiler 31 und den Kommunikationsverteiler 32, die dieselbe Konfiguration aufweisen, wie vorstehend beschrieben. Ähnlich zu den vorstehend beschriebenen Stammleitungsendverteilern 203F und 203R kann der mittlere Stammleitungsverteiler 303C mehrere unterteilte Körper 235A und 235B umfassen, die über die Kopplungseinheit 234 miteinander gekoppelt werden können und über die Kopplungseinheit 234 voneinander unterteilt werden können. Die Batterie 62 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist mit dem Leistungsversorgungsverteiler 31 des mittleren Stammleitungsverteilers 303C elektrisch verbunden und ist mit dem linearen Stammleitungsabschnitt 302 über den Leistungsversorgungsverteiler 31 elektrisch verbunden. Die Batterie 62 kann mit dem Leistungsversorgungsverteiler 31 des mittleren Stammleitungsverteilers 303C über den mittleren Verdrahtungskörper 5 und dergleichen verbunden sein oder kann direkt mit dem Leistungsversorgungsverteiler 31 verbunden sein. Der mittlere Stammleitungsverteiler 303C oder die Stammleitungsendverteiler 3F und 3R, in diesem Fall beide von ihnen, sind an der Erdungsplatte 4 über den befestigten und geerdeten Teil 33 ähnlich zur obigen Beschreibung geerdet. Wenn in der folgenden Beschreibung der mittlere Stammleitungsverteiler 303C und die Stammleitungsendverteiler 3F und 3R nicht voneinander unterschieden werden müssen, werden sie einfach als Verteiler 303 bezeichnet. In 8 ist das Gerät D, das mit dem mittleren Stammleitungsverteiler 303C verbunden ist, nicht dargestellt. Die gemeinsame Stammleitung 10 gemäß der vorliegenden Ausführungsform umfasst den linearen Stammleitungsabschnitt 302, den Verteiler 303 (den mittleren Stammleitungsverteiler 303C und das Paar von Stammleitungsendverteilern 3F und 3R) und die Batterie 62. Die gemeinsame Stammleitung 10 ist im Fahrzeug V in einer Positionsbeziehung angeordnet, so dass der lineare Stammleitungsabschnitt 302 entlang der Fahrzeuglängsrichtung X im Wesentlichen in der Mitte in der Fahrzeugbreitenrichtung Y verdrahtet ist, der Stammleitungsendverteiler 3F am vorderen Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X angeordnet ist, der Stammleitungsendverteiler 3R am hinteren Ende in der Fahrzeuglängsrichtung X angeordnet ist und der mittlere Stammleitungsverteiler 303C ist zwischen dem Stammleitungsendverteiler 3F und dem Stammleitungsendverteiler 3R angeordnet ist.

Der lineare Stammleitungsabschnitt 302 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist auf einer Seite des Harzbodenmaterials FL des Fahrzeugs V und der Erdungsplatte 4, die in das Bodenmaterial FL eingebettet ist, in Bezug auf die vertikale Richtung verdrahtet und die Kommunikationsleitung 22 ist auf der anderen Seite des Bodenmaterials FL und der Erdungsplatte 4 in Bezug auf die vertikale Richtung verdrahtet. In dem Beispiel von 8 ist der lineare Stammleitungsabschnitt 302 unter dem Boden als untere Seite in der vertikalen Richtung des Bodenmaterials FL und der Erdungsplatte 4 verdrahtet und die Kommunikationsleitung 22 ist auf der Innenseite des Abteils als obere Seite in der vertikalen Richtung des Bodenmaterials FL und der Erdungsplatte 4 verdrahtet. Jeder Leistungsversorgungsverteiler 31 des mittleren Stammleitungsverteilers 303C und der Stammleitungsendverteiler 3F und 3R (Verteiler 303) ist unter dem Boden als untere Seite in der vertikalen Richtung des Bodenmaterials FL und der Erdungsplatte 4 zusammen mit dem linearen Stammleitungsabschnitt 302 angeordnet und jeder Kommunikationsverteiler 32 ist an der Innenseite des Abteils als obere Seite in der vertikalen Richtung des Bodenmaterials FL und der Erdungsplatte 4 zusammen mit der Kommunikationsleitung 22 angeordnet. In jedem des mittleren Stammleitungsverteilers 303C und der Stammleitungsendverteiler 3F und 3R sind jeder Leistungsversorgungsverteiler 31 und jeder Kommunikationsverteiler 32 miteinander verbunden, beispielsweise über einen Kopplungsverdrahtungskörper 7, der eine Konfiguration ähnlich zu jener des mittleren Verdrahtungskörpers 5 aufweist, und ist über das Innere des Abteils als obere Seite in der vertikalen Richtung des Bodenmaterials FL und unter dem Boden als untere Seite in der vertikalen Richtung verdrahtet. In diesem Fall ist die Batterie 62 auch unter dem Boden als untere Seite in der vertikalen Richtung des Bodenmaterials FL und der Erdungsplatte 4 zusammen mit dem Leistungsversorgungsverteiler 31 des mittleren Stammleitungsverteilers 303C angeordnet. In der obigen Beschreibung ist in der gemeinsamen Stammleitung 10 jeder Leistungsversorgungsverteiler 31 des mittleren Stammleitungsverteilers 303C und der Stammleitungsendverteiler 3F und 3R unter dem Boden als untere Seite in der vertikalen Richtung des Bodenmaterials FL zusammen mit dem linearen Stammleitungsabschnitt 302 angeordnet und jeder Kommunikationsverteiler 32 ist an der Innenseite des Abteils als obere Seite in der vertikalen Richtung des Bodenmaterials FL zusammen mit der Kommunikationsleitung 22 angeordnet. Die Ausführungsform ist jedoch nicht darauf begrenzt. Sowohl der Leistungsversorgungsverteiler 31 als auch der Kommunikationsverteiler 32 können an der Innenseite des Abteils als obere Seite in der vertikalen Richtung des Bodenmaterials FL angeordnet sein oder beide können unter dem Boden als untere Seite in der vertikalen Richtung des Bodenmaterials FL angeordnet sein.

Mit dem vorstehend beschriebene Kabelbaum 301 kann der Verdrahtungsweg durch Kombinieren des linearen Stammleitungsabschnitts 302 mit der Leistungsleitung 21a für die Leistungsversorgung, des Verteilers 303, der mit dem linearen Stammleitungsabschnitt 302 verbunden ist und elektrische Leistung von der Leistungsversorgung 6 zum zu verbindenden Gerät D verteilt, und der Erdungsplatte 4 zum Erden, die in das Harzbodenmaterial FL des Fahrzeugs V eingebettet ist, vereinfacht werden.

Im vorstehend beschriebenen Kabelbaum 301 umfasst der Verteiler 303 das Paar von Stammleitungsendverteilern 3F und 3R, von denen jeder mit einem entsprechenden beider Enden des linearen Stammleitungsabschnitts 302 verbunden ist, und den mittleren Stammleitungsverteiler 303C, mit dem die Batterie 62 verbunden ist, der in dem linearen Stammleitungsabschnitt 302 zwischen das Paar von Stammleitungsendverteilern 3F und 3R eingefügt ist, wobei die Batterie 62 am Fahrzeug V angebracht ist, um elektrische Leistung zu akkumulieren. Mit dem Kabelbaum 301 kann folglich der Verdrahtungsweg durch Kombinieren des Paars von Stammleitungsendverteilern 3F und 3R mit dem mittleren Stammleitungsverteiler 303C, mit dem die Batterie 62 verbunden ist, der in den linearen Stammleitungsabschnitt 302 integriert ist, weiter vereinfacht werden.

Der vorstehend beschriebene Kabelbaum 301 umfasst die Kommunikationsleitung 22 für die Signalkommunikation, die als linearer Verdrahtungskörper dient, der im Fahrzeug V separat vom linearen Stammleitungsabschnitt 302 verdrahtet ist. Der lineare Stammleitungsabschnitt 302 ist auf einer Seite der Erdungsplatte 4 in Bezug auf die vertikale Richtung verdrahtet und die Kommunikationsleitung 22 ist auf der anderen Seite der Erdungsplatte 4 in Bezug auf die vertikale Richtung verdrahtet. Folglich ist im Kabelbaum 301 die Kommunikationsleitung 22 auf der entgegengesetzten Seite des linearen Stammleitungsabschnitts 302 mit der Leistungsversorgungsleitung 21 über die Metallerdungsplatte 4 verdrahtet, so dass veranlasst werden kann, dass die Erdungsplatte 4 als Abschirmungsplatte (Abschirmungselement) fungiert, die den Einfluss von elektromagnetischem Rauschen in der Kommunikationsleitung 22 verringern kann.

Der Kabelbaum gemäß den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist nicht auf die Ausführungsformen begrenzt und kann verschiedenartig modifiziert werden, ohne vom Schutzbereich der Erfindung abzuweichen. Der Kabelbaum gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann durch geeignetes Kombinieren von Komponenten in den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen und Modifikationen konfiguriert werden.

Gemäß der obigen Beschreibung können die Stammleitungsendverteiler 3F, 3R, 203F und 203R, der mittlere Stammleitungsverteiler 303C und die linearen Stammleitungsabschnitte 2 und 302, die damit verbunden sind, mit der Erdungsplatte 4 erdungsverbunden sein, so dass sie mit den negativen Seiten der Batterien 61 und 62, die die Leistungsversorgung 6 bilden, über einen elektrischen Draht zur Erdung und dergleichen, der sich von den Stammleitungsendverteilern 3F, 3R, 203F und 203R und dem mittleren Stammleitungsverteiler 303C erstreckt, ohne den vorstehend beschriebenen befestigten und geerdeten Teil 33 verbunden sind.

In der obigen Beschreibung umfasst der lineare Stammleitungsabschnitt 2 die Kommunikationsleitung 22 für die Signalkommunikation, die mit den Leistungsversorgungsleitungen 21 gebündelt ist. Der lineare Stammleitungsabschnitt 2 umfasst jedoch nicht notwendigerweise die Kommunikationsleitung 22 wie der lineare Stammleitungsabschnitt 302, der in 8 und 9 dargestellt ist, und die Stammleitungsendverteiler 3F, 3R, 203F und 203R und der mittlere Stammleitungsverteiler 303C umfassen nicht notwendigerweise den Kommunikationsverteiler 32. Der Kabelbaum 1, 201 und 301 kann die Kommunikation zwischen den Stammleitungsendverteilern 3F und 203F, dem mittleren Stammleitungsverteiler 303C und den Stammleitungsendverteilern 3R und 203R durch drahtlose Kommunikation von verschiedenen Systemen, wie beispielsweise Nahfeld-Funkkommunikation (NFC), einschließlich W-LAN, Wi-Fi (eingetragene Handelsmarke) und Bluetooth (eingetragene Handelsmarke), ohne Verwendung einer verdrahteten Kommunikation über die Kommunikationsleitung 22 implementieren. In diesem Fall kann jeder Kommunikationsverteiler 32 eine drahtlose Kommunikationsfunktionskomponente wie z. B. eine Sende/Empfangs-Einheit von verschiedenen Systemen und eine Antenne umfassen. Die Kommunikationsleitung kann durch die Leistungsversorgungsleitung 21 gemeinsam genutzt werden, damit sie in den vorstehend beschriebenen Leistungsleitungskommunikationen (PLC) verwendet wird.

In der obigen Beschreibung sind die Leistungsversorgungsleitungen 21 lineare Leiter, die zur Leistungsversorgung verwendet werden, und umfassen jeweils eine Leistungsleitung 21a für die Leistungsversorgung. Die Ausführungsform ist jedoch nicht darauf begrenzt. Der Erdungsdraht kann beispielsweise separat von der Leistungsversorgungsleitung 21 der linearen Stammleitungsabschnitte 2 und 302 angeordnet sein oder mehrere Leistungsleitungen 21a und 21b können angeordnet sein, wie in 6 und 7 dargestellt.

In der obigen Beschreibung ist jede der Leistungsversorgungsleitung 21 und der Kommunikationsleitung 22 ein Verdrahtungskörper, der in einer linearen Form ausgebildet ist und keine Verzweigung zwischen dem Paar von Enden aufweist, und der Stammleitungsabschnitt ist jeder der linearen Stammleitungsabschnitte 2 und 302, der in einer linearen Form ausgebildet ist und keine Verzweigung zwischen dem Paar von Enden aufweist. Die Ausführungsform ist jedoch nicht darauf begrenzt. Jede der Leistungsversorgungsleitung 21, der Kommunikationsleitung 22 und des Stammleitungsabschnitts kann eine Verzweigung aufweisen.

Mit dem Kabelbaum gemäß den vorliegenden Ausführungsformen kann der Verdrahtungsweg durch Kombinieren des Stammleitungsabschnitts mit der Leistungsleitung für die Leistungsversorgung, des Verteilers, der mit dem Stammleitungsabschnitt verbunden ist und elektrische Leistung von der Leistungsversorgung zum verbundenen Gerät verteilt, und der Erdungsplatte für die Erdung, die in das Harzbodenmaterial des Fahrzeugs eingebettet ist, vereinfacht werden.

Obwohl die Erfindung in Bezug auf spezielle Ausführungsformen für eine vollständige und klare Offenbarung beschrieben wurde, sollen die beigefügten Ansprüche nicht so begrenzt sein, sondern sollen als alle Modifikationen und alternativen Konstruktionen verkörpernd aufgefasst werden, die einem Fachmann auf dem Gebiet in den Sinn kommen, die einigermaßen in die hier dargelegte Basislehre fallen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • JP 2016-128708 [0001]
  • JP 9-254721 [0003, 0004]