Title:
Biegebeständiges abgeschirmtes Verbundkabel und Kabelbaum
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein biegebeständiges abgeschirmtes Verbundkabel enthält mehrere Elektrokabel, eine Abschirmschicht und einen rohrförmigen Mantel. Jedes der Elektrokabel enthält einen Leiterteil, der aus einem verdrillten Draht aufgebaut ist, der durch Verdrillen mehrerer Litzen mit einem Durchmesser von 0,05 mm oder größer und 0,12 mm oder kleiner gebildet ist, wobei eine nominale Querschnittsfläche des Leiters 8 sq oder größer ist, und wobei ein Abdeckteil vorgesehen ist, der den Leiterteil abdeckt. Die Abschirmschicht ist aus einem Geflecht gebildet, das durch Flechten von beschichteten Fasern gebildet ist, die durch Aufbringen einer Metallbeschichtung auf dehnungsresistente Fasern gebildet sind, und einen Außenumfang der mehreren Elektrokabel abdeckt. Der rohrförmige Mantel ist auf dem Außenumfang der Abschirmschicht vorgesehen und ist aus einem isolierenden Harz hergestellt.




Inventors:
Ohgushi, Kazuhiro (Shizuoka, Susono-shi, JP)
Yoshinaga, Satoru (Shizuoka, Susono-shi, JP)
Application Number:
DE102017210234A
Publication Date:
12/21/2017
Filing Date:
06/20/2017
Assignee:
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2014135153A2014-07-24
Other References:
JIS_C 3002
JIS_B 7721
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
1. Ein biegebeständiges abgeschirmtes Verbundkabel, mit:
mehreren Elektrokabeln, wovon jedes aufweist:
einen Leiterteil, der aus einem verdrillten Draht aufgebaut ist, der durch Verdrillen mehrerer Litzen mit einem Durchmesser von 0,05 mm oder größer und 0,12 mm oder kleiner hergestellt ist, wobei eine nominale Schnittfläche des Leiters 8 sq oder größer ist;
einen Abdeckteil, der den Leiterteil abdeckt;
einer Abschirmschicht, die aus einem Geflecht hergestellt ist, das durch Flechten beschichteter Fasern gebildet ist, die durch Aufbringen einer Metallbeschichtung auf dehnungsresistenten Fasern gebildet ist, und einen Außenumfang der mehreren Elektrokabel abdeckt; und
einem rohrförmigen Mantel, der auf dem Außenumfang der Abschirmschicht vorgesehen und aus isolierendem Harz hergestellt ist.

2. Das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel nach Anspruch 1, wobei die mehreren Elektrokabel drei oder mehr Elektrokabel sind und verdrillt sind.

3. Das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel nach Anspruch 2, wobei die drei oder mehr Elektrokabel mit einem Verdrillungsabstand gleich dem 18-fachen oder kleiner eines Schichtkerndurchmessers verdrillt sind, der der Durchmesser eines Kreises ist, der durch die Mittelpunkte der drei oder mehr Elektrokabel verläuft.

4. Ein Kabelbaum, mit:
einem biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei ein Ende davon mit einem Motor zum Antreiben von Rädern, der auf Seite eines Rades vorgesehen ist, verbunden ist, und
einem zweiten Elektrokabel, das an dem biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel entlang zwischen der Abschirmschicht des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels und dem rohrförmigen Mantel oder außerhalb des rohrförmigen Mantels angeordnet ist.

5. Der Kabelbaum nach Anspruch 4, wobei das zweite Elektrokabel zwischen der Abschirmschicht und dem rohrförmigen Mantel in Spiralform in einer Längsrichtung des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels angeordnet ist.

Description:
HINTERGRUND1. Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ein biegebeständiges abgeschirmtes Verbundkabel und einen Kabelbaum für ein Rad.

2. Stand der Technik

Herkömmlicherweise wird ein Verbundkabel mit mehreren Elektrokabeln innerhalb eines Mantels vorgeschlagen. Beispielsweise wird ein Ende eines derartigen Verbundkabels mit einer Batterie verbunden und das andere Ende wird mit einer elektrischen Bremse, die auf Seite des Rades vorgesehen ist, verbunden. Da dieses Verbundkabel zusammen mit der Bewegung des Rades nach links oder nach rechts entsprechend einer Betätigung des Ansteuerelements gebogen wird, ist es bevorzugt, dass das Verbundkabel eine hohe Biegebeständigkeit hat.

Es wird vorgeschlagen, dass ein Verbundkabel mit Biegebeständigkeit ein Schmiermittel zur Verringerung der Reibungskraft zwischen mehreren Elektrokabeln und einem Mantel, der die mehreren Elektrokabel umgibt, aufweist und dass die Leiterteile der mehreren Elektrokabel verdrillte Drähte sind, die aus mehreren Litzen mit einem Durchmesser von 0,05 mm oder größer und 0,12 mm oder kleiner hergestellt sind (siehe beispielsweise JP-A-2014-135153).

Dieses Verbundkabel verbessert die Biegebeständigkeit, da der Leiterteil eine Festigkeit und Flexibilität erreicht, indem das Gleiten durch das Schmiermittel verbessert wird und indem der Drahtdurchmesser in dem zuvor genannten Bereich liegt.

Dem Mantel des biegebeständigen Verbundkabels, das in JP-A-2014-135153 beschrieben ist, kann ferner eine Signalleitung hinzugefügt werden. In diesem Falle sind die mehreren Elektrokabel mit der elektrischen Bremse verbunden und eine Signalleitung ist beispielsweise mit einem Radgeschwindigkeitssensor verbunden. Bei einem derartigen Aufbau wird, wenn das Fahrzeug fährt, ein Signal von dem Radgeschwindigkeitssensor zur Fahrzeugseite übertragen, und wenn das Fahrzeug anhält, ist das Signal aus dem Radgeschwindigkeitssensor unnötig, und es wird Leistung von der Fahrzeugseite über die mehreren Elektrokabel zugeführt, um die elektrische Bremse anzusteuern. Somit werden die Nutzungszeiten der mehreren Elektrokabel und der Signalleitung dadurch aufgeteilt, wenn das Fahrzeug fährt und wenn das Fahrzeug angehalten wird.

In der jüngeren Vergangenheit ist ein radinterner Motoraufbau mit einem Dreiphasenantriebsmotor für das Antreiben eines Rades vorgeschlagen worden. Bei einem derartigen Aufbau ist ein Umrichter zur Ansteuerung des Dreiphasenantriebsmotors auf Fahrzeugseite vorgesehen und mehrere (drei) Elektrokabel sind an dem Dreiphasenantriebsmotor auf Radseite ausgehend von dem Umrichter angeschlossen. Da elektrische Leistung von der Batterie zu dem Antriebsmotor zugeführt wird, wenn das Fahrzeug fährt und wenn das Fahrzeug anhält, sollten zur Verhinderung des Übertragens von Rauschen auf andere Kabel die Elektrokabel zur Ansteuerung des Motors abgeschirmt sein.

Das Abschirmverhalten kann für ein biegebeständiges Verbundkabel mit mehreren Elektrokabeln, die in einem Mantel angeordnet sind, nicht nur in dem vorgehenden Falle erforderlich sein sondern auch, wenn dieses an anderen Stellen oder in anderen Anwendungen eingesetzt wird.

Die vorliegende Erfindung wurde erdacht, um das bestehende Problem zu lösen, und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein biegebeständiges abgeschirmtes Verbundkabel mit mehreren Elektrokabeln, die in einem Mantel angeordnet sind, bereitzustellen, wobei eine Biegebeständigkeit und ein Abschirmverhalten entsprechend erreicht werden, und ferner einen Kabelbaum für die Verdrahtung eines Rades bereitzustellen.

ÜBERBLICK

  • (1) Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfasst ein biegebeständiges abgeschirmtes Verbundkabel mehrere Elektrokabel, eine Abschirmschicht und einen rohrförmigen Mantel. Jedes der Elektrokabel enthält einen Leiterteil, der aus einem verdrillten Draht aufgebaut ist, der wiederum durch Verdrillen mehrerer Litzen mit einem Durchmesser von 0,05 mm oder größer und 0,12 mm oder kleiner mit einer nominalen Querschnittsfläche des Leiters von 8 sq oder größer hergestellt ist, wobei ein Abdeckteil den Leiterteil abdeckt. Die Abschirmschicht ist aus einem Geflecht aufgebaut, das aus geflochtener beschichteter Faser hergestellt ist, die durch Ausführung einer Metallbeschichtung hergestellt ist und den Außenumfang der mehreren Elektrokabel bedeckt. Der rohrförmige Mantel ist auf dem Außenumfang der Abschirmschicht vorgesehen und ist aus einem isolierenden Harz hergestellt.

Gemäß dem biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel (1) sind somit die Litzen nicht übermäßig dünn und sie können nicht in einfacher Weise unterbrochen werden, da der Litzendurchmesser der Leiterteile auf 0,05 mm oder größer eingestellt ist, und da der Litzendurchmesser der Leiterteile auf 0,12 mm oder kleiner festgelegt ist, hat die Litze eine bevorzugte Flexibilität. Da die Leiterteile eine nominale Querschnittsfläche von 8 sq oder größer haben, ist die Abschirmschicht auf der Seite des Außenumfangs etwas größer ausgeführt. Da ferner die Abschirmschicht aus einem Geflecht aufgebaut ist, das aus einer geflochtenen beschichteten Faser hergestellt ist, die gebildet wird, indem eine Metallbeschichtung auf einer dehnungsresistenten Faser aufgebracht wird, hat die Abschirmschicht eine höhere Festigkeit und einen größeren elastischen Bereich und hat eine geeignete Biegebeständigkeit, und durch die Metallbeschichtung kann das erforderliche Abschirmverhalten gewährleistet werden. Wie zuvor beschrieben ist, ist es möglich, das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel mit den mehreren in dem Mantel untergebrachten Elektrokabeln bereitzustellen, das Biegebeständigkeit und gutes Abschirmverhalten hat.

  • (2) In dem biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel (1) sind durch die mehreren Elektrokabel drei oder mehr Elektrokabel vorgesehen und diese sind verdrillt.

Entsprechend diesem biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel (2) wird die Länge des Elektrokabels von den drei oder mehr Elektrokabeln, das in der Mitte liegt, kürzer, wenn die drei oder mehr Elektrokabel nicht verdrillt werden und die drei oder mehr Elektrokabel mit einem beweglichen Teil verbunden werden, und die Zugspannung durch den Antrieb wirkt stärker auf das Elektrokabel, das in der Mitte angeordnet ist, im Vergleich zu den Elektrokabeln an der Außenseite, die nicht der Mitte entspricht. Als Folge wächst die Wahrscheinlichkeit einer Unterbrechung an, aber durch den Vorgang des Verdrillens zur gleichmäßigen Verteilung der Zugspannung ist es möglich, die Situation zu verhindern, wonach lediglich ein Teil des Elektrokabels in einfacher Weise unterbrochen wird, selbst wenn die Elektrokabel mit dem beweglichen Teil verbunden sind.

  • (3) In dem biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel (2) sind die drei oder mehr elektrischen Kabel mit einem Verschlingungsabstand bzw. Verdrillungsabstand gleich dem 18-fachen eines Schichtkerndurchmessers oder kleiner miteinander verdrillt, der der Durchmesser eines Kreises ist, der die Mitte der drei oder mehr Elektrokabel durchläuft.

Gemäß diesem biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel (3) wird die Abhängigkeit des Längenzuwachses des Elektrokabel durch den Verdrillungsvorgang von der Längenabnahme des Elektrokabelbündels in dem Falle, dass die verdrillten Elektrokabel am stärksten verdrillt werden (wenn der Vorgang des Verdrillens mit größtem Winkel ausgeführt wird) optimiert, da die drei oder mehr Elektrokabel mit einem Verdrillungsabstand bzw. Verschlingungsabstand gleich dem 18-fachen oder weniger des Schichtkerndurchmessers verdrillt werden, so dass es möglich ist, in noch höherem Maße die Situation zu vermeiden, dass lediglich ein Teil der Elektrokabel leicht unterbrochen wird.

  • (4) Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst ein Kabelbaum das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel nach einem der Punkte (1) bis (3). Ein Ende des Kabelbaums ist mit einem Motor zum Antreiben von Rädern, der auf Seite der Räder vorgesehen ist, verbunden. Der Kabelbaum umfasst ferner ein zweites Elektrokabel, das entlang des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels zwischen der Abschirmschicht des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels und dem rohrförmigen Mantel oder außerhalb des rohrförmigen Mantels angeordnet ist.

Da gemäß diesem Kabelbaum (4) zur Verdrahtung eines Rades das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel und das weitere Elektrokabel, das entlang des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels abgeordnet ist, vorgesehen sind, ist es möglich, eine Übertragung von Rauschen auf andere Elektrokabel zu unterdrücken, wenn beispielsweise der Motor zum Antreiben von Rädern von elektrischer Leistung aus dem Umrichter angesteuert wird.

  • (5) In dem Kabelbaum (4) ist das zweite Elektrokabel zwischen der Abschirmschicht und dem rohrförmigen Mantel in Spiralform in Längsrichtung des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels angeordnet.

Da gemäß diesem Kabelbaum zur Verdrahtung eines Rades (5) das weitere Elektrokabel spiralförmig zwischen der Abschirmschicht und dem Mantel in der Längsrichtung des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels angeordnet ist, kann der Unterschied in der Leitungslänge, der innen und außen beim Biegen auftritt, wenn das Kabel gebogen wird, aufgenommen werden, und es ist daher möglich, die Gefahr zu vermeiden, dass eine Unterbrechung des weiteren Elektrokabels früher als für die mehreren Elektrokabel auftritt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, ein biegebeständiges abgeschirmtes Verbundkabel mit mehreren Elektrokabeln, die in einem Mantel untergebracht sind, mit Biegebeständigkeit und abschirmender Wirkung sowie einen Kabelbaum zur Verdrahtung eines Rades bereitzustellen.

KURZE BESCHREIBUNG VON ZEICHNUNGEN

1 zeigt einen Kabelbaum zur Verdrahtung eines Rades mit einem biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

2 ist ein Graph, der die Korrelationen zwischen den Verformungen (Dehnungen) und den Festigkeiten von Drähten, die ein Geflecht bilden, zeigt.

3 ist ein Graph, der die Verformung und die Anzahl an Zyklen bis zum Ermüdungsbruch zeigt.

4 ist ein Graph, der das Abschirmverhalten zeigt.

5 zeigt einen Kabelbaum, der mit einem Rad verbunden ist und ein biegebeständiges abgeschirmtes Verbundkabel gemäß einer zweiten Ausführungsform aufweist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG EINER AUSFÜHRUNGSFORM

Im Weiteren wird die vorliegende Erfindung gemäß bevorzugten Ausführungsformen beschrieben. Es sollte beachtet werden, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist und dass sie in geeigneter Weise geändert werden kann, ohne von dem Grundgedanken der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Ferner sind in den nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen die Darstellung und die Beschreibung eines Teils des Aufbaus weggelassen, wobei jedoch selbstverständlich ist, dass geeignete bekannte oder gut bekannte Techniken auf Details der weggelassenen Technik im Rahmen des Bereichs angewendet werden können, der in dem nachfolgend beschriebenen Inhalt nicht dargestellt ist.

1 zeigt einen Kabelbaum zur Verdrahtung eines Rades mit einem biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in 1 gezeigt, enthält ein Kabelbaum zur Verdrahtung eines Rades WH ein biegebeständiges abgeschirmtes Verbundkabel 1, ein weiteres Elektrokabel OW und eine Außenkomponente EP.

Ein Ende des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels 1 ist mit einem Dreiphasenantriebsmotor (nicht gezeigt) zum Antreiben eines Rades verbunden, der auf Seite des Rades vorgesehen ist, während das andere Ende mit einem Umrichter zum Ansteuern des Dreiphasenantriebsmotors verbunden ist. Beispielsweise ist ein Ende des weiteren Elektrokabels OW mit einem Radgeschwindigkeitssensor verbunden, der auf Seite des Rades vorgesehen ist und ein Signal ausgibt, das der Drehung des Rades entspricht, und das andere Ende ist mit einem Rechenteil auf Seite des Fahrzeugs verbunden.

Das Außenteil EP hat einen Aufbau derart, dass ein erstes Zylinderteil EP1 und ein zweites Zylinderteil EP2 so verbunden sind, dass die Zylinderachsen parallel zueinander sind. Das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel 1 wird durch das erste Zylinderteil EP1 eingeführt und das weitere Elektrokabel OW wird durch das zweite Zylinderteil EP2 eingeführt. Obwohl in 1 nur eine Außenkomponente EP gezeigt ist, sind mehrere Außenkomponenten EP mit vorbestimmten Abständen in der Längsrichtung des Kabelbaums zur Verdrahtung eines Rades WH vorgesehen.

Mit einem derartigen Außenteil EP wird das weitere Elektrokabel OW dem biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel 1 entlang und außerhalb des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels 1 angeordnet. Da ferner das eine Ende des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels 1 auf Fahrzeugseite angebracht ist, wird das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel bei Bewegung des Rades nach links oder nach rechts entsprechend einem Lenkvorgang gebogen.

Das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel 1 enthält mehrere (drei) Elektrokabel 11 bis 13, eine Abschirmschicht 20, die die Außenumfänge der mehreren Elektrokabel 11 bis 13 abdeckt, und einen rohrförmigen Mantel 30, der auf dem Außenumfang der Abschirmschicht 20 vorgesehen und aus isolierendem Harz hergestellt ist.

Jedes der mehreren Elektrokabel 11 bis 13 ist aus Leiterteilen 11a bis 13a und Abdeckteilen 11b bis 13b aufgebaut. Die Leiterteile 11a bis 13a sind aus Drahtlitzen zusammengesetzt, die durch Verdrillen mehrerer Metalllitzen, die aus Kupfer, Aluminium, einer Kupferlegierung, einer Aluminiumlegierung, oder dergleichen hergestellt sind, aufgebaut. Die Leiterteile 11a bis 13a haben eine nominale Querschnittsfläche von 8 sq oder größer. Die Querschnittsfläche ist für die Zuleitung elektrischer Leistung zu dem Motor zum Antrieb des Rades durch den Umrichter geeignet.

Dabei ist der Durchmesser jeder der mehreren Metalllitzen 0,05 mm oder größer und 0,12 mm oder kleiner. Da der Litzendurchmesser 0,05 mm oder größer ist, ist die Litze nicht übermäßig dünn, und es ist möglich, die Wahrscheinlichkeit einer Unterbrechung aufgrund der Biegung bei der Bewegung des Rades nach links und nach rechts zu verringern. Da ferner der Litzendurchmesser 0,12 mm oder kleiner ist, kann Flexibilität (Verformung aufgrund der Biegung kann reduziert werden) sichergestellt werden und die Wahrscheinlichkeit einer Unterbrechung aufgrund der Biegung bei Bewegung des Rades nach links und nach rechts kann verringert werden. Anders ausgedrückt, die mehreren Elektrokabel 11 bis 13 haben einen Aufbau, der die Biegeeigenschaften verbessert, da der Durchmesser der Metalllitze innerhalb des obigen Bereichs liegt.

Die Abschirmschicht 20 ist aus einem Geflecht aufgebaut, das durch geflochtene beschichtete Fasern gebildet wird, die hergestellt werden, indem eine Metallbeschichtung auf dehnungsresistenten Fasern aufgebracht wird. Dabei ist die dehnungsresistente Faser chemisch aus Rohmaterial, etwa Öl, so synthetisiert, dass ein faseriges Material erzeugt wird, und die Zugstärke bei Bruch beträgt 1 GPa oder größer und die Längenzunahmerate bei Bruch beträgt 1% oder größer und 10% oder kleiner. Beispiele derartiger Fasern umfassen Aramid-Fasern, Polyarylat-Fasern und PRO-Fasern. Die Metallbeschichtung ist aus Metall, etwa Kupfer oder Zinn aufgebaut, und vorzugsweise wird Kupfer verwendet. Für das Geflecht, das in der Abschirmschicht 20 verwendet ist, wird durch Einstellen der Anzahl der Haltepunkte, der Anzahl der Kreuzungspunkte, des Durchmessers der beschichteten Faser, und dergleichen, die Rauigkeit von Augen bzw. Ösen eingestellt (die Dichte der Drähte wird eingestellte), und der Widerstand des Geflechts beträgt 10,00 mΩ/m oder weniger. Noch bevorzugter beträgt der Widerstand des Geflechts nicht mehr als 7,50 mΩ/m.

Ferner werden in der vorliegenden Ausführungsform die mehreren Elektrokabel 11 bis 13, die verdrillt sind, verwendet. Im Querschnitt beträgt der Verschlingungsabstand bzw. Verdrillungsabstand beim Verdrillen nicht mehr als das 18-fache eines Schichtkerndurchmessers, der der Durchmesser eines Kreises ist, der den Mittelpunkt der mehreren Elektrokabel 11 bis 13 durchläuft.

Als Nächstes werden die Biegebeständigkeiten eines Drahts (Ausführungsform 1), der für die Abschirmschicht 20 verwendet ist, die wiederum für das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel gemäß dieser Ausführungsform verwendet wird, und von Drähten, die für eine Abschirmschicht (Vergleichsbeispiele 1 und 2) zum Zwecke des Vergleichs beschrieben.

Zunächst wird in der Ausführungsform 1 eine beschichtete Faser mit einem Durchmesser von 0,028 mm verwendet. Die beschichtete Faser wird durch Kupferbeschichtung einer Polyarylat-Faser mit einer Dicke von 0,003 mm hergestellt. Die Polyarylat-Faser wird als die dehnungsresistente Faser verwendet.

In dem Vergleichsbeispiel 1 wird ein zinnbeschichteter ausgeheizter Kupferdraht mit einem Durchmesser von 0,12 mm verwendet, der durch Zinnbeschichtung eines ausgeheizten Kupferdrahts mit einer Dicke von 0,1 μm hergestellt wird. In dem Vergleichsbeispiel 2 wird ein Kupferfolienfaden mit einem Durchmesser von 0,25 mm verwendet, der durch Aufwickeln einer zinnbeschichteten Kupferfolie, die einen Kupferteil mit einer Dicke von 30 μm und einen zinnbeschichteten Teil mit einer Dicke von 0,1 μm hat, in eine Spiralform auf 46 Tetoron-(eingetragene Handelsmarke)Fasern hergestellt wird, so dass die Bedeckungsrate der Kupferfolie 75% oder mehr bezüglich des Außenumfangs des Faserbündels im Schnitt beträgt.

2 ist ein Graph, der die Korrelationen zwischen den Verformungen (Längsdehnung) und der Festigkeit der Kabel der Ausführungsform und der Vergleichsbeispiele, die die Geflechte bilden, zeigt. In 2 sind Daten gezeigt, die durch einen Zugtest, der unter Punkt 5 des JIS_C 3002 beschrieben ist, mit einer Testanlage erhalten wurden, die in JIS_B 7721 spezifiziert ist.

Wie in 2 gezeigt, ist für die beschichtete Faser (80 Bündel) gemäß der Ausführungsform 1 die Zunahme der Festigkeit (Belastbarkeit) proportional zu der Zunahme der Verformung in einem Bereich bis zu einer Verformung von 3,5%. Das heißt, der elastische Bereich geht bis zu einer Verformung von 3,5% (Festigkeit 97 N). Wenn jedoch die Verformung 3,5% (Festigkeit 97 N) übersteigt, bricht die beschichtete Faser.

Für acht zinnbeschichtete ausgeheizte Kupferdrähte (acht Bündel) gemäß dem Vergleichsbeispiel 1 ist die Zunahme der Festigkeit proportional zu der Zunahme der Verformung in einem Gebiet bis zu einer Verformung von 0,5%. Das heißt, der elastische Bereich geht bis zu einer Verformung von 0,5% (Festigkeit 15 N). Wenn ferner die Verformung 0,5% übersteigt, steigt die Festigkeit geringfügig mit zunehmender Verformung an, und die Festigkeit beträgt ungefähr 20 N bei einer Verformung von 5%. Wie ferner in 2 gezeigt, erreicht für den zinnbeschichten ausgeheizten Kupferdraht gemäß dem Vergleichsbeispiel 1 die Festigkeit nicht 30 N, selbst wenn die Verformung 15% erreicht.

Für den Kupferfolienfaden (vier Bündel) gemäß dem Vergleichsbeispiel 2 ist die Zunahme der Festigkeit (Belastbarkeit) proportional zu der Zunahme der Verformung in dem Bereich bis zu einem Bruch von bis zu 7% Verformung. Das heißt, der elastische Bereich geht bis zu einer Verformung von 7% (Festigkeit 55 N). Wenn ferner die Verformung 7% übersteigt, nimmt die Festigkeit graduell gegenüber dem Anstieg der Verformung zu, die Festigkeit beträgt ungefähr 64 N bei einer Verformung von 10%, und ein Brechen tritt bei einer Verformung von 14,3% (Härte 68 N) auf.

Aus diesen Ergebnissen ist ersichtlich, dass die Festigkeit entsprechend der folgenden Reihenfolge zunimmt: zinnbeschichteter ausgeheizter Kupferdraht, Kupferfolienfaden und beschichtete Faser, und der elastische Bereich wird größer entsprechend der folgenden Reihenfolge: zinnbeschichteter ausgeheizter Kupferdraht, beschichtete Faser und Kupferfolienfaden.

3 ist ein Graph, der die Verformung und die Anzahl an Zyklen bis zum Ermüdungsbruch zeigt. In 3 ist bei wiederholter Ausführung einer Reihe von Vorgängen mit Anlegen einer vorbestimmten Zugkraft auf das Objekt und Beenden der Belastung durch die Prüfanlage die Verformung zum Zeitpunkt des Anlegens der Zugkraft auf die anfängliche Länge des Testobjekts und die Häufigkeit der Zugbelastung, die zum Zeitpunkt einer 10%-Zunahme in Bezug auf den anfänglichen Widerstandswert des Testobjekts gegeben ist, als die Anzahl der Zyklen aufgetragen.

Wie in 3 gezeigt, beträgt für die beschichtete Faser (φ 0,028 × 80 Stücke) gemäß der Ausführungsform 1 die Anzahl an Zyklen bis zum Ermüdungsbruch ungefähr 2000 bei einer Verformung von 2,0%, ungefähr 5000 bei einer Verformung von 1,7%, ungefähr 20000 bei einer Verformung von 1,1% und ungefähr 35 Millionen bei einer Verformung von 0,35%.

Für den zinnbeschichteten ausgeheizten Kupferdraht (φ 0,12 × 8 Stücke), der in dem Vergleichsbeispiel 1 gezeigt ist, beträgt die Anzahl an Zyklen bis zum Ermüdungsbruch ungefähr 150 bei einer Verformung von 7,0%, ungefähr 1000 bei einer Verformung von 4,0%, ungefähr 18000 bei einer Verformung von 1,0%, ungefähr 100000 bei einer Verformung von 0,6% und ungefähr 2,5 Millionen bei einer Verformung von 0,18%.

Für die Kupferfolienfäden (φ 0,25 × 4 Stück), die in dem Vergleichsbeispiel 2 gezeigt sind, beträgt die Anzahl an Zyklen bis zum Ermüdungsbruch ungefähr 19000 bei einer Verformung von 4,7%, ungefähr 50000 bei einer Verformung von 4,0% und ungefähr 700000 bei einer Verformung von 3,0%.

Aus dem in 3 gezeigten Ergebnis ist ersichtlich, dass der einzelne Kupferfolienfaden eine hohe Anzahl an Zyklen selbst für eine große Verformung hat. Jedoch wird für das abschirmende Geflecht, das durch Ausführen eines Flechtvorgangs gebildet wird, eine bemerkenswerte Zunahme der Widerstandsfähigkeit bestätigt, wenn die Anzahl an Zyklen die Häufigkeit von 100000 übersteigt, da die Kupferfolie aufgrund der Reibung zwischen benachbarten Kupferfolienfäden gebrochen ist. Aus diesem Grunde ist es unmöglich, eine Anzahl an Zyklen (die Anzahl an Biegungen) von einer Million zu gewährleisten.

Da, wie in 2 gezeigt ist, der elastische Bereich des Geflechts, das durch Flechtung von zinnbeschichteten ausgeheizten Kupferdrähten gebildet wird, klein ist, wird das Geflecht bei jeder Biegung des Geflechts plastisch verformt, und aus der Anzahl an Zyklen von ungefähr 10000 treten zunehmend Spitzen in den zinnbeschichteten ausgeheizten Kupferdrähten auf, und es wird eine bemerkenswerte Zunahme des Widerstands erkannt.

Andererseits wird für das Geflecht, das durch Flechtung einer beschichteten Faser gebildet wird, eine bemerkenswerte Zunahme des Widerstands nicht bestätigt, selbst wenn die Anzahl die Zyklen 2,5 Millionen übersteigt.

Aus den in 2 und 3 gezeigten Ergebnissen erkennt man, dass das Geflecht, das durch Flechtung beschichteter Fasern gebildet wird, eine bessere Biegebeständigkeit als der zinnbeschichtete ausgeheizte Kupferdraht oder ein Geflecht hat, das durch Flechtung von Kupferfolienfäden gebildet wird.

Als Nächstes wird das Abschirmverhalten einer Ausführungsform des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels gemäß der vorliegenden Ausführungsform (Ausführungsform 2) und von Vergleichsbeispielen abgeschirmter Kabel (Vergleichsbeispiele 3 und 4) beschrieben.

Zunächst wird in der Ausführungsform 2 eine Polyarylat-Faser als eine dehnungsresistente Faser verwendet, und es wird eine Kupferbeschichtung auf die Polyarylat-Faser mit einer Dicke von 0,024 mm aufgebracht, um eine beschichtete Faser eines Durchmessers von 0,0268 mm zu erhalte. Ein Geflecht, das durch Flechten der beschichteten Fasern mit einer Anzahl an Haltepunkten von 300 und einer Anzahl an Kreuzungspunkten von 48 hergestellt wird, wird als die Abschirmschicht verwendet. Drei Elektrokabel (nominale Querschnittsfläche des Leiterteils beträgt 8 sq), die verdrillt sind, werden im Inneren der Abschirmschicht verwendet. Ein Ethylen-Copolymer mit einer Dicke von 1 mm wird für den Mantel verwendet.

In dem Vergleichsbeispiel 3 wird ein zinnbeschichteter ausgeheizter Kupferdraht mit einem Durchmesser von 0,12 mm durch Zinnbeschichtung eines ausgeheizten Kupferdrahts mit einer Dicke von 0,1 μm gebildet. Ein Geflecht, das durch Flechten der zinnbeschichteten ausgeheizten Kupferdrähte mit einer Anzahl an Haltepunkten von 8 und einer Anzahl an Kreuzungspunkten von 12 gebildet wird, wird als die Abschirmschicht verwendet. Es wird ein einzelner Draht (nominale Querschnittsfläche des Leiterteils beträgt 8 sq) im Inneren der Abschirmschicht verwendet. Das heißt, es wird ein abgeschirmtes Kabel mit Einzelkern verwendet. Es wird ein Ethylen-Copolymer mit einer Dicke von 1 mm als der Mantel verwendet.

In dem Vergleichsbeispiel 4 wird eine Polyarylat-Faser als eine dehnungsresistente Faser verwendet, und Kupfer wird auf der Polyarylat-Faser mit einer Dicke von 0,024 mm abgeschieden, um eine beschichtete Faser mit einem Durchmesser von 0,0268 mm zu erhalten. Ein Geflecht, das durch Flechten der beschichteten Fasern mit einer Anzahl an Haltepunkten von 80 und einer Anzahl an Kreuzungspunkten von 12 gebildet wird, wird als die Abschirmschicht verwendet. Es wird ein einziger Draht (nominale Querschnittsfläche des Leiterteils beträgt 8 sq) im Inneren der Abschirmschicht verwendet. Das heißt, es wird ein abgeschirmtes Kabel mit Einzelkern verwendet. Ein Ethylen-Copolymer mit einer Dicke von 1 mm wird als der Mantel verwendet.

4 ist ein Graph, der das Abschirmverhalten zeigt. Wie in 4 zeigt, sind ein Vergleichsbeispiel 3 und ein Vergleichsbeispiel 4 abgeschirmte Kabel des gleichen einzigen Kerns mit Ausnahme, dass sich die Abschirmschicht unterscheidet. Wenn das Abschirmverhalten des Vergleichsbeispiels 3 und des Vergleichsbeispiels 4 verglichen werden, ist in dem Vergleichsbeispiel 4 der Metallbereich kleiner als in dem Vergleichsbeispiel, da die beschichtete Faser als die Abschirmschicht verwendet wird, und das Abschirmverhalten ist beeinträchtigt. Insbesondere erhöht sich der Widerstand des Geflechts der Abschirmschicht gemäß dem Vergleichsbeispiel 3 auf 46,7 mΩ/m, wohingegen der Widerstand des Geflechts der Abschirmschicht in dem Vergleichsbeispiel 3 9,7 mΩ/m beträgt.

Da andererseits in der Ausführungsform 2 mehrere Elektrokabel (Elektrokabel mit gleichbleibender Dicke, oder der Leiterteil des Elektrokabels hat eine nominale Querschnittsfläche von 8 sq) im Inneren der Abschirmschicht vorgesehen sind, nimmt der Durchmesser der Abschirmschicht unvermeidbar zu. Daher ist auch mehr Metallmaterial um die mehreren Elektrokabel herum angeordnet, und es wird das gleiche Abschirmverhalten wie bei dem Vergleichsbeispiel 3 gewährleistet. Insbesondere beträgt der Widerstand des Geflechts der Abschirmschicht bei der Ausführungsform 2 6,95 mΩ/m.

Als Nächstes werden Biegewiderstände bzw. Beständigkeiten von biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabeln gemäß anderer Ausführungsformen (Ausführungsformen 3 bis 5) beschrieben.

Zunächst enthalten in den Ausführungsformen 3 bis 5 die biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel drei Elektrokabel (die nominale Querschnittsfläche des Leiterteils beträgt 8 sq) in der Abschirmschicht, und die Abschirmschicht und der Mantel sind in gleicher Weise ausgebildet wie in der Ausführungsform 2. In der Ausführungsform 3 werden drei Elektrokabel mit einem ersten Verdrillungsabstand bzw. Verschlingungsabstand miteinander verdrillt, der dem 18-fachen des zentralen Schichtdurchmessers (der Durchmesser eines Kreises, der durch die Mittelpunkte der drei Elektrokabel verläuft) entspricht. In der Ausführungsform 4 sind drei Elektrokabel nicht verdrillt, und in der Ausführungsform 5 sind drei Elektrokabel miteinander mit einem Verdrillungsabstand gleich dem 20-fachen des Schichtkerndurchmessers verdrillt.

Für die biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabeln gemäß den Ausführungsformen 3 bis 5 beträgt die Länge (Kabellänge) von einem fixierten Teil bis zu dem abgewandten Ende des Kabels 300 mm, und die abgewandten Enden der drei Elektrokabel sind an einem dreipoligen Verbindungsstück (drei nebeneinanderliegende Raumbereiche zur Aufnahme von Anschlüssen) durch vorgegebene Anschlüsse angebracht. Ferner wird eine Biegung angenommen, die auszuüben ist, wenn der radinterne Motor angebracht wird, und es wird ein Verdrillen und ein Rückwärts- und Vorwärtsverbiegen am Verbindungsstück mit drei Polen mit einer Häufigkeit von 2500000 ausgeführt. Die Drehachse des Verdrillens und des Biegens ist der Mittelpunkt des dreipoligen Verbindungsstücks in der ebenen Richtung, in der die Raumbereiche zur Aufnahme der drei Anschlüsse angeordnet sind, und das Verdrillen und das Biegen wird auf 40 Grad in Gegenuhrzeigersinn und auf 90 Grad im Uhrzeigersinn festgelegt.

Nach 2500000-maligem Verdrillen und Biegen war bei dem biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel der Ausführungsform 4 das Elektrokabel, das mit dem zentralen Raumbereich zur Aufnahme von Anschlüssen des dreipoligen Verbindungsstücks verbunden war, vollständig unterbrochen. Dies liegt daran, dass das Elektrokabel, das mit dem zentralen Raumbereich zur Aufnahme von Anschlüssen verbunden war, von den drei Elektrokabeln in der Längsrichtung des Elektrokabels kürzer ist als die Elektrokabel, die mit den Raumbereichen zur Aufnahme von Anschlüssen an den entsprechenden Enden verbunden waren, und es wird vermutet, dass eine starke Dehnung beim Verdrillen und Biegen nur auf ein Elektrokabel ausgeübt wird.

Andererseits wird für die biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel gemäß der Ausführungsform 3 und der Ausführungsform 5 die Zugspannung gleichmäßig, da die drei Elektrokabel verdrillt sind, und es ist schwierig, die Zugspannung nur auf ein einzelnes Elektrokabel auszuüben, wie dies zuvor beschrieben ist. Aus diesem Grunde trat für das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel gemäß der Ausführungsform 3 und der Ausführungsform 5 ein vollständiger Bruch nicht auf.

Wenn ferner die biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel gemäß der Ausführungsform 3 und der Ausführungsform 5 verglichen werden, tritt kein Litzenbruch für das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel gemäß der Ausführungsform 3 auf, und der Bruch der Litzen tritt zu einem gewissen Maße für das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel gemäß der Ausführungsform 5 auf. Dies wird dem Unterschied im Verdrillungsabstand zugeschoben.

Dieser Punkt wird nachfolgend beschrieben. Zunächst ist es bevorzugt, um die Zugspannung gleichmäßig zu halten, dass ein Kabellängenzuwachs a beim Verdrillen (Zunahme der Länge des Kabels im Vergleich zu dem Falle ohne Verdrillen) eine Abnahme b der Elektrokabelbündellange zum Zeitpunkt des maximalen Verdrillens und Biegens des Verbindungsstücks übersteigt (90 Grad Verdrillen und Biegen) (wenn mehrere verdrillte Elektrokabel am stärksten verdrillt werden, wird, da die Länge des Elektrokabels unverändert bleibt, das Bündel aus Elektrokabeln zum Zeitpunkt des Verdrillens um die entsprechenden verdrillten Teile kleiner). Daher ist es bevorzugt, dass gilt: der Zuwachs a der Elektrokabellänge > die Abnahme b der Elektrokabelbündellänge.

In der Ausführungsform 5 ist der Verdrillungsabstand gleich dem 20-fachen des Schichtkerndurchmessers (135 mm), und a – b = 4,5 mm. Andererseits beträgt in der Ausführungsform 3 der Verdrillungsabstand das 18-fache des Schichtkerndurchmessers (120 mm), a – b = 5,5 mm. Aus diesem Ergebnis erkennt man, dass die Unterbrechung nicht auftritt, selbst wenn a – b ≥ 5,5 mm ist, und selbst wenn eine Biegung von bis zu 90 Grad 2,5 millionenmal erfolgt. In den Ausführungsformen 3 bis 5 gilt: a – b ≥ 5,5 mm, da die Kabellänge auf 300 mm festgelegt ist. Für eine Kabellänge von über 300 mm ist es bevorzugt, dass der Verdrillungsabstand auf das 18-fache oder weniger des Schichtkerndurchmessers festgelegt wird.

Gemäß dem biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabel 1 der vorliegenden Ausführungsform sind somit die Litzen nicht übermäßig dünn und es ist schwierig, dass sie leicht unterbrochen werden, da der Litzendurchmesser der Leiterteile 11a bis 13a auf 0,05 mm oder größer festgelegt ist, und da der Litzendurchmesser der Leiterteile 11a bis 13a auf 0,12 mm oder kleiner festgelegt ist, hat die Litze eine bevorzugte Flexibilität. Da die Leiterteile 11a13a eine nominale Querschnittsfläche von 8 sq oder größer haben, wird die Abschirmschicht 20 auf Seite des Außenumfangs geringfügig größer gemacht. Da ferner die Abschirmschicht 20 aus einem Geflecht aufgebaut ist, das durch Flechten von beschichteten Fasern gebildet wird, die durch Ausführen einer Metallbeschichtung auf dehnungsresistenten Fasern hergestellt werden, hat die Abschirmschicht 20 eine höhere Festigkeit und einen größeren elastischen Bereich und hat eine geeignete Biegebeständigkeit, und das Abschirmverhalten kann ebenfalls mittels Metallbeschichtung gewährleistet werden. Wie zuvor beschrieben ist, ist es möglich, das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel 1 bereitzustellen, das die mehreren Elektrokabeln 1113, die in dem Mantel 30 enthalten sind, aufweist und eine Biegebeständigkeit und ein Abschirmverhalten in geeigneter Weise hat.

Wenn die drei Elektrokabel 11 bis 13 nicht verdrillt werden, dann wird, wenn die drei Elektrokabeln 11 bis 13 mit einem beweglichen Teil verbunden werden, die Länge des Elektrokabels, das in der Mittel liegt, von den drei oder mehr Elektrokabeln am kürzesten, und die Zugspannung bei Bewegung wirkt stärker auf das Elektrokabel, das in der Mittel angeordnet ist, im Vergleich zu den Elektrokabeln an den jeweiligen Endseiten, die nicht der mittleren Position entsprechen. Als Folge davon steigt die Wahrscheinlichkeit einer Unterbrechung an, aber durch den Verdrillungsvorgang zur Vereinheitlichung der Zugspannung ist es möglich, die Situation zu verhindern, wonach lediglich ein Teil des Elektrokabels in einfacher Weise unterbrochen wird, selbst wenn die Elektrokabel mit dem beweglichen Teil verbunden sind.

Da ferner die drei Elektrokabel 11 bis 13 mit einem Verdrillungsabstand vom 18-fachen oder kleiner des Schichtkerndurchmessers verdrillt werden, wird die Abhängigkeit zwischen dem Längenzuwachs des Elektrokabels a durch den Verdrillungsvorgang von der Längenabnahme des Elektrokabelbündels b im Falle, dass die verdrillten Elektrokabel am stärksten verdrillt sind (wenn der Verdrillungsvorgang mit dem größten Winkel ausgeführt wird), optimiert, so dass es möglich ist, in noch weitergehendem Maße die Situation zu verhindern, dass lediglich ein Teil der Elektrokabel unterbrochen wird.

Gemäß dem Kabelbaum zur Verdrahtung eines Rades WH der vorliegenden Ausführungsform ist es möglich, ein Übergreifen von Rauschen auf andere Elektrokabel OW zu unterdrücken, beispielsweise wenn der Motor zum Antreiben von Rädern durch elektrische Leistung aus dem Umrichter gespeist wird, da das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel 1 und das weitere elektrische Kabel OW, das dem biegebeständigen abgeschirmten Kabel 1 entlang angeordnet ist, vorgesehen sind.

Als Nächstes wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Ein Kabelbaum zur Verdrahtung eines Rades WH gemäß der zweiten Ausführungsform ist gleich zu dem Kabelbaum WH der ersten Ausführungsform, lediglich Teile des Aufbaus sind unterschiedlich. Es werden nun die Unterschiede in Bezug auf die erste Ausführungsform nachfolgend beschrieben.

5 zeigt den Kabelbaum zur Verdrahtung eines Rades, der das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel gemäß der zweiten Ausführungsform enthält. Wie in 5 gezeigt, enthält der Kabelbaum zur Verdrahtung eines Rades WH gemäß der zweiten Ausführungsform ein biegebeständiges abgeschirmtes Verbundkabel 1 und ein weiteres Elektrokabel OW.

In der zweiten Ausführungsform ist ein weiteres Elektrokabel OW zwischen einer Abschirmschicht 20 und einem Mantel 30 angeordnet. Daher enthält der Kabelbaum zur Verdrahtung eines Rades WH gemäß der zweiten Ausführungsform nicht das Außenteil ER. Insbesondere ist das weitere Elektrokabel OW gemäß der zweiten Ausführungsform in Spiralform in der Längsrichtung des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels 1 angeordnet.

Dabei kann das weitere Elektrokabel OW in dem Spalt zwischen der Abschirmschicht 20 und dem Mantel 30 angeordnet werden. Durch die Integration eines weiteren Elektrokabels OW zum Zeitpunkt des Formens des Mantels 30 kann jedoch ein Teil des weiteren Elektrokabels OW oder das gesamte Kabel in den Mantel 30 eingebettet werden. Dies liegt daran, dass es möglich ist, ungewöhnliche Geräuschentwicklung aufgrund der Schwingung des weiteren Elektrokabels OW zu unterdrücken, wobei die Schwingungen durch Schwingungen des Fahrzeugs hervorgerufen werden.

Auf diese Weise nimmt das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel 1 gemäß der zweiten Ausführungsform mehrere Elektrokabel in dem Mantel auf, wie bei der ersten Ausführungsform, und es ist möglich, ein biegebeständiges abgeschirmtes Verbundkabel mit Biegebeständigkeit und Abschirmverhalten bereitzustellen. Ferner ist es möglich, im besonderen Maße die Situation zu verhindern, dass lediglich ein Teil des Elektrokabels unterbrochen wird.

Der Kabelbaum zur Verdrahtung eines Rades WH gemäß der zweiten Ausführungsform kann wie die erste Ausführungsform Rauschbeeinflussung eines weiteren Elektrokabels OW unterdrücken.

Da ferner gemäß dem Kabelbaum zur Verdrahtung eines Rades WH der zweiten Ausführungsform das weitere Elektrokabel OW spiralförmig zwischen der Abschirmschicht 20 und dem Mantel 30 in der Längsrichtung des biegebeständigen abgeschirmten Verbundkabels 1 angeordnet ist, kann der Unterschied der Leitungslänge, der innen und außen bei der Biegung auftritt, wenn das Kabel gebogen wird, aufgenommen werden, und daher ist es möglich, die Gefahr zu vermeiden, dass eine Unterbrechung des weiteren Elektrokabels früher als für die mehreren Elektrokabel auftritt.

Obwohl die vorliegende Erfindung auf der Grundlage der vorhergehenden Ausführungsformen beschrieben ist, ist die vorliegende Erfindung nicht auf die zuvor beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, und es können ohne Abweichung von dem Grundgedanken der vorliegenden Erfindung Modifizierungen vorgenommen werden und gut bekannte und bekannte Techniken können kombiniert werden.

Beispielsweise ist in der vorhergehenden Ausführungsform das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel 1 mit drei Elektrokabeln 11 bis 13 versehen, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt, und es können zwei oder vier oder mehr Elektrokabel vorgesehen sein. Insbesondere hat in der vorhergehenden Beschreibung aufgrund der Annahme, dass ein Umrichter auf Seite der Fahrzeugkarosserie vorgesehen ist, das biegebeständige abgeschirmte Verbundkabel 1 drei Elektrokabel 11 bis 13, wenn jedoch ein Umrichter auf Seite des Rades verwendet ist, kann die Anzahl an Elektrokabeln 2 sein. Für den Vorgang des Verdrillens und für den Verdrillungsabstand bzw. Verschlingungsabstand, der zuvor beschrieben ist, können die gleichen Wirkungen erreicht werden, selbst wenn vier oder mehr Elektrokabel vorgesehen sind.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2014-135153 A [0003, 0005]

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • JIS_C 3002 [0033]
  • JIS_B 7721 [0033]