Title:
VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR RADARSIGNALVERARBEITUNG
Kind Code:
A1


Abstract:

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die ein Radarsignal verarbeitet, und ein Verfahren für diese. Genauer gesagt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Reduzieren eines Störsignals durch Vorhersagen des Auftretens eines Inband-Störsignals. Insbesondere sieht die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Radarsignalverarbeitung vor, wobei die Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung aufweist: eine Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit, die ein Sendesignal in mehrere Blöcke in vorkonfigurierten Zeiteinheiten auf einer Zeitachse teilt und ein Störungsbezugsflag für einen oder mehrere spezifische Blöcke, die aus den mehreren Blöcken ausgewählt wurden, konfiguriert; eine Impulsstörungs-Erfassungseinheit, die erfasst, ob eine Impulsstörung in jedem der mehreren Blöcke auftritt, durch Verwendung eines Empfangssignals; eine Inbandflag-Konfigurationseinheit, die ein Inbandflag durch Verwendung des Störungsbezugsflags und eines Blocks, in welchem die Impulsstörung erfasst wurde, konfiguriert; und eine Störsignal-Vorhersageeinheit, die die Einführung eines Inband-Störsignals in Abhängigkeit davon, ob ein Inbandflag existiert, vorhersagt.




Inventors:
Kim, In Soo (Gyeonggi-do, Seongnam-si, KR)
Application Number:
DE102017210105A
Publication Date:
12/21/2017
Filing Date:
06/16/2017
Assignee:
Mando Corporation (Gyeonggi-do, Pyeongtaek-si, KR)
International Classes:



Foreign References:
KR20160076255A2016-06-30
Attorney, Agent or Firm:
Pfenning, Meinig & Partner mbB Patentanwälte, 10719, Berlin, DE
Claims:
1. Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung, welche aufweist:
eine Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit (110), die konfiguriert ist zum Teilen eines Sendesignals in mehrere Blöcke in vorkonfigurierten Zeiteinheiten auf einer Zeitachse und zum Konfigurieren eines Störungsbezugsflags für einen oder mehrere spezifische Blöcke, die aus den mehreren Blöcken ausgewählt sind;
eine Impulsstörungs-Erfassungseinheit (120), die konfiguriert ist zum Erfassen, ob eine Impulsstörung in jedem der mehreren Blöcke auftritt, unter Verwendung eines Empfangssignals;
eine Inbandflag-Konfigurationseinheit (130), die konfiguriert ist zum Konfigurieren eines Inbandflags durch Verwendung des Störungsbezugsflags und eines Blocks, in welchem die Impulsstörung erfasst wird; und
eine Störungssignal-Vorhersageeinheit (140), die konfiguriert ist zum Vorhersagen der Einführung eines Inband-Störsignals in Abhängigkeit davon, ob das Inbandflag existiert;
wobei das Sendesignal eine frequenzmodulierte Dauerstrichwelle ist.

2. Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit (110) konfiguriert ist zum Auswählen, als den einen oder die mehreren spezifischen Blöcke, kontinuierlicher Blöcke in jedem von einem Aufwärtschirp-Intervall, in welchem eine Frequenz mit der Zeit zunimmt auf der Grundlage einer maximalen Frequenz des Sendesignals, und einem Abwärtschirp-Intervall, in welchem die Frequenz mit der Zeit abnimmt auf der Grundlage der maximalen Frequenz des Sendesignals.

3. Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit (110) konfiguriert ist zum Auswählen des einen oder der mehreren spezifischen Blöcke auf der Grundlage von zumindest einer Information aus Informationen über eine Zeitachsenposition mit Bezug auf eine maximale Frequenz des Sendesignals, Informationen über eine maximale Empfangssignal-Verzögerungszeit zur Erfassung des Empfangssignals, das das von einem Ziel reflektierte und dann empfangene Sendesignal ist, Informationen über eine vorkonfigurierte Störsignal-Erfassungsempfindlichkeit und Chirpintervall-Informationen über das Sendesignal.

4. Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 3, bei der die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit (110) konfiguriert ist zum Auswählen, als den einen oder die mehreren spezifischen Blöcke in einem Abwärtschirp-Intervall des Sendesignals, eines Bezugsblocks, der durch Verwendung der Zeitachsenposition mit Bezug auf die maximale Frequenz des Sendesignals und von N kontinuierlichen Blöcken nach dem Bezugsblock bestimmt wird, und dann zum Konfigurieren des Störungsbezugsflags, wobei N eine natürliche Zahl ist.

5. Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 3, bei der die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit (110) konfiguriert ist zum Auswählen, als den einen oder die mehreren spezifischen Blöcke in einem Aufwärtschirp-Intervall des Sendesignals, eines Bezugsblocks, der durch Verwendung der Zeitachsenposition mit Bezug auf die maximale Frequenz des Sendesignals und von M kontinuierlichen Blöcken vor dem Bezugsblock bestimmt wird, und dann zum Konfigurieren des Störungsbezugsflags, wobei M eine natürliche Zahl ist.

6. Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei der die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit (110) konfiguriert ist zum Bestimmen der Anzahl der spezifischen Blöcke, für die das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, im Verhältnis zu der Störsignal-Erfassungsempfindlichkeit.

7. Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die Inbandflag-Konfigurationseinheit (130) konfiguriert ist zum Konfigurieren des Inbandflags für den Block, in welchem die Impulsstörung erfasst wird, wenn das Auftreten der Impulsstörung in dem spezifischen Block, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, erfasst wird.

8. Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Störsignal-Vorhersageeinheit (140) konfiguriert ist zum Bestimmen, dass das Inband-Störsignal eingeführt werden wird, wenn der Block, für den das Inbandflag konfiguriert ist, erfasst wird.

9. Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, weiterhin aufweisend eine Störsignal-Vermeidungseinheit (900), die konfiguriert ist zum Steuern des Sendesignals derart, dass es einem Frequenzsprung oder einem Zeitsprung unterzogen wird, durch Anwenden eines Sprungparameters, wenn die Einführung des Inband-Störsignals vorhergesagt wird.

10. Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 9, bei der der Sprungparameter konfiguriert ist, durch einen Systemparameter und einen Zufallsparameter bestimmt zu werden, und konfiguriert ist, erzeugt zu werden, wenn das Inbandflag konfiguriert ist.

11. Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 10, bei der der Systemparameter konfiguriert ist, als ein vorkonfigurierter erster Wert bestimmt zu werden, wenn der Block, für den das Inbandflag konfiguriert ist, in dem Abwärtschirp-Intervall des Sendesignals positioniert ist, und konfiguriert ist, als ein vorkonfigurierter zweiter Wert bestimmt zu werden, wenn der Block, für den das Inbandflag konfiguriert ist, in dem Aufwärtschirp-Intervall des Sendesignals positioniert ist.

12. Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung nach Anspruch 11, bei der ein absoluter Wert, der durch Subtrahieren des zweiten Werts von dem ersten Wert erhalten wird, konfiguriert ist zum Überschreiten eines Werts einer maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit für die Erfassung des Empfangssignals, das das von einem Ziel reflektierte und dann empfangene Sendesignal ist.

13. Radarsignal-Verarbeitungsverfahren, welches aufweist:
einen Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt des Teilens eines Sendesignals in mehrere Blöcke in vorkonfigurierten Zeiteinheiten auf einer Zeitachse und des Konfigurierens eines Störungsbezugsflags für einen oder mehrere spezifische Blöcke, die aus den mehreren Blöcken ausgewählt sind;
einen Impulsstörungs-Erfassungsschritt des Erfassens, ob eine Impulsstörung in jedem der mehreren Blöcke auftritt, unter Verwendung eines Empfangssignals;
einen Inbandflag-Konfigurationsschritt des Konfigurierens eines Inbandflags durch Verwendung des Störungsbezugsflags und eines Blocks, in welchem die Impulsstörung erfasst wird; und
einen Störsignal-Vorhersageschritt des Vorhersagens der Einführung eines Inband-Störsignals in Abhängigkeit davon, ob das Inbandflag existiert, wobei das Sendesignal eine frequenzmodulierte Dauerstrichwelle ist.

14. Radarsignal-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 13, weiterhin aufweisend einen Störsignal-Vermeidungsschritt des Steuerns des Sendesignals derart, dass es durch Anwenden eines Sprungparameters einem Frequenzsprung oder einem Zeitsprung unterzogen wird, wenn die Einführung des Inband-Störsignals vorhergesagt wird.

15. Radarsignal-Verarbeitungsverfahren nach Anspruch 13 oder 14, bei dem der Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt das Auswählen des einen oder der mehreren spezifischen Blöcke auf der Grundlage von zumindest einer Information aus Informationen über eine Zeitachsenposition mit Bezug auf eine maximale Frequenz des Sendesignals, Informationen über eine maximale Empfangssignal-Verzögerungszeit zum Erfassen des Empfangssignals, das das von einem Ziel reflektierte und dann empfangene Sendesignal ist, Informationen über eine vorkonfigurierte Störsignal-Erfassungsempfindlichkeit und Chirpintervall-Informationen über das Sendesignal aufweist.

16. Radarsignal-Verarbeitungsverfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, bei dem der Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt das Auswählen, als den einen oder die mehreren spezifischen Blöcke in einem Abwärtschirp-Intervall des Sendesignals, eines Bezugsblocks, der durch Verwendung der Zeitachsenposition mit Bezug auf die maximale Frequenz des Sendesignals und N kontinuierliche Blöcke nach dem Bezugsblock bestimmt wird, und dann das Konfigurieren des Störungsbezugsflags aufweist, wobei N eine natürliche Zahl ist.

17. Radarsignal-Verarbeitungsverfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, bei dem der Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt das Auswählen, als den einen oder die mehreren spezifischen Blöcke in einem Aufwärtschirp-Intervall des Sendesignals, eines Bezugsblocks, der durch Verwendung der Zeitachsenposition mit Bezug auf die maximale Frequenz des Sendesignals und M kontinuierliche Blöcke vor dem Bezugsblock bestimmt wird, und dann das Konfigurieren des Störungsbezugsflags aufweist, wobei M eine natürliche Zahl ist.

18. Radarsignal-Verarbeitungsverfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, bei dem der Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt das Bestimmen der Anzahl der spezifischen Blöcke, für die das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, im Verhältnis zu der Störsignal-Erfassungsempfindlichkeit aufweist.

Description:
QUERVERWEIS AUF BEZOGENE ANMELDUNG

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2016-0076255, die am 20. Juni 2016 eingereicht wurde und die hierdurch für alle Zwecke einbezogen wird, als ob sie hier vollständig offenbart wäre.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Radarsignalverarbeitung, und insbesondere auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Herabsetzen eines Störsignals durch Vorhersagen des Auftretens eines Inband-Störsignals.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Eine Radarvorrichtung ist eine Vorrichtung, die ein Ziel durch Verwendung eines Sendesignals und eines Empfangssignals, das das von dem Ziel reflektierte und dann empfangene Sendesignal ist, erfasst und Informationen über das Ziel herauszieht und die auf verschiedenen Gebieten verwendet wird. Beispielsweise ist ein Radarsensor in einem Fahrzeug installiert, um ein Objekt auf der Straße zu erfassen, und er wird verwendet, um Informationen über das erfasste Objekt zu erwerben.

Diese Radarvorrichtungstechnologie kann unterteilt werden in eine HF-Technologie und eine Signalverarbeitungstechnologie, und die Signalverarbeitungstechnologie wird unterteilt in verschiedene Gebiete, wie eine Hochauflösungs-Abstands- und Geschwindigkeits-Extraktionstechnologie, eine Erfassungstechnologie für mehrere Ziele, eine Multiradar-Störbeseitigungstechnologie, eine Störfleck-Beseitigungstechnologie usw., die zu untersuchen sind.

Insbesondere in einer Situation, in der eine große Anzahl von Störsignalen zusammen mit einem von einem Ziel reflektierten Zielsignal empfangen wird, ist eine Störbeseitigungstechnologie, die genau nur ein Zielsignal erwirbt, um Zielinformationen herauszuziehen, direkt mit dem Leistungsvermögen einer Radarvorrichtung assoziiert.

Jedoch wird gegenwärtig in einem Fall eines Inband-Störsignals, das dasselbe Band wie das eines Sendesignals verwendet, nur eine Technologie zum zufälligen Vermeiden des Inband-Störsignals untersucht. Demgemäß tritt, da das Inband-Störsignal zufällig vermieden wird, anstatt erfasst zu werden, das Problem auf, dass die Möglichkeit des Auftretens des Inband-Störsignals hoch ist.

KURZFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende, vorstehend beschriebene Erfindung gibt eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Radarsignalverarbeitung an und stellt ein geeignetes Vermeidungsverfahren durch Vorhersagen des Auftretens eines Inband-Störsignals zur Verfügung.

Zusätzlich ist die vorliegende Erfindung dazu vorgesehen, eine effizientere Störungsbeseitigungstechnologie durch Vorhersagen des Auftretens eines Inband-Störsignals und Bereitstellen eines Verfahrens zum vorhergehenden Vermeiden des Inband-Störsignals durch eine Signalverarbeitungstechnologie ohne Hinzufügung von Hardware vorzuschlagen.

Die vorliegende Erfindung, die zum Lösen des vorstehend beschriebenen Problems gemacht wurde, sieht eine Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung vor, welche enthält: eine Störbezugsflag-Konfigurationseinheit, die ein Sendesignal in mehrere Blöcke in vorkonfigurierten Zeiteinheiten auf einer Zeitachse teilt und ein Störbezugsflag für einen oder mehrere spezifische Blöcke, die aus den mehreren Blöcken ausgewählt sind, konfiguriert; eine Impulsstörungs-Erfassungseinheit, die durch Verwendung eines Empfangssignals erfasst, ob eine Impulsstörung in jedem der mehreren Blöcke auftritt; eine Inbandflag-Konfigurationseinheit, die ein Inbandflag konfiguriert durch Verwendung des Störbezugsflags und eines Blocks, in welchem eine Impulsstörung erfasst wird; und eine Störsignal-Vorhersageeinheit, die die Einführung eines Inband-Störsignals in Abhängigkeit davon, ob ein Inbandflag existiert, vorhersagt.

Weiterhin stellt die vorliegende Erfindung ein Radarsignal-Verarbeitungsverfahren zur Verfügung, welches enthält: einen Störbezugsflag-Konfigurationsschritt des Teilens eines Sendesignals in mehrere Blöcke in vorkonfigurierten Zeiteinheiten auf einer Zeitachse und des Konfigurierens eines Störbezugsflags für einen oder mehrere spezifische Blöcke, die aus den mehreren Blöcken ausgewählt sind; einen Impulsstörungs-Erfassungsschritt des Erfassens, ob eine Impulsstörung in jedem der mehreren Blöcke auftritt, durch Verwendung eines Empfangssignals; einen Inbandflag-Konfigurationsschritt des Konfigurierens eines Inbandflags durch Verwendung des Interferenzbezugsflags und eines Blocks, in welchem eine Impulsstörung erfasst wird; und einen Störsignal-Vorhersageschritt des Vorhersagens der Einführung eines Inband-Störsignals in Abhängigkeit davon, ob ein Inbandflag existiert.

Die vorliegende Erfindung ergibt die Wirkung, dass sie in der Lage ist, ein Auftreten von Störungen aufgrund eines Inband-Störsignals durch vorherige Erfassung einer Einführung des Inband-Störsignals zu verhindern.

Weiterhin ergibt die vorliegende Erfindung die Wirkung des Erhöhens einer Wahrscheinlichkeit des Vermeidens im Vergleich mit einem zufälligen Vermeidungsverfahren und des Verhinderns einer unnötigen Verwendung einer Ressource durch Erfassen der Einführung des Inband-Störsignals und Vermeiden des Inband-Störsignals.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorgenannten und andere Objekte, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden ersichtlicher anhand der folgenden detaillierten Beschreibung, die in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen gegeben wird, in denen:

1 eine Zeichnung zum Erläutern einer Konfiguration einer Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;

2 eine Zeichnung zum Erläutern einer Erscheinung, bei der eine Impulsstörung in einem Abwärtschirp-Intervall gemäß einem Inband-Störsignal nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung auftritt, ist;

3 eine Zeichnung zum Erläutern einer Erscheinung, bei der eine Impulsstörung in einem Aufwärtschirp-Intervall gemäß einem Inband-Störsignal nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung auftritt, ist;

4 eine Zeichnung zum Erläutern einer Operation des Konfigurierens eines Störungsbezugsflags in einem Abwärtschirp-Intervall nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;

5 eine Zeichnung zum Erläutern einer Operation des Konfigurierens eines Störungsbezugsflags in einem Aufwärtschirp-Intervall nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;

6 eine Zeichnung zum Erläutern einer Operation des Erfassens einer Impulsstörung nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;

7 eine Zeichnung ist, die ein Beispiel zum Erläutern einer Inbandflag-Konfiguration nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung illustriert;

8 eine Zeichnung ist, die ein anderes Beispiel zum Erläutern einer Inbandflag-Konfiguration nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung illustriert;

9 eine Zeichnung zum Erläutern einer Konfiguration einer Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung, die eine Konfiguration zur Störsignalvermeidung enthält, nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;

10 eine Zeichnung zum Erläutern einer Operation des Anwendens eines Sprungparameters für eine Störsignalvermeidung nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;

11 eine Zeichnung ist, die ein Beispiel zum Erläutern einer Wirkung der Störsignalvermeidung vor und nach dem Anwenden eines Funkfeldparameters in Abhängigkeit von einer Position eines Blocks, für den ein Inbandflag konfiguriert ist, nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung illustriert;

12 eine Zeichnung ist, die ein anderes Beispiel zum Erläutern einer Wirkung der Störsignalvermeidung vor und nach dem Anwenden eines Funkfeldparameters in Abhängigkeit von einer Position eines Blocks, für den ein Inbandflag konfiguriert ist, nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung illustriert;

13 eine Zeichnung zum Erläutern eines Radarsignal-Verarbeitungsverfahrens nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist; und

14 eine Zeichnung zum Erläutern einer Operation des Aktualisierens eines Inbandflags in einem Radarsignal-Verarbeitungsvorgang nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Die vorliegende Erfindung sieht eine Vorrichtung und ein Verfahren für eine Radarsignalverarbeitung vor.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung im Einzelnen mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. In der Beschreibung der Elemente der vorliegenden Erfindung können Begriffe wie ”erste”, ”zweite”, ”A”, ”B”, ”(a)”, ”(b)” und dergleichen verwendet werden. Diese Begriffe werden lediglich verwendet, um ein strukturelles Element von einem anderen strukturellen Element zu unterscheiden, und eine Eigenschaft, eine Reihenfolge, eine Sequenz und dergleichen eines entsprechenden strukturellen Elements sind nicht durch den Begriff beschränkt. Es ist festzustellen, dass, wenn in der Beschreibung beschrieben wird, dass eine Komponente mit einer anderen Komponente ”verbunden”, ”gekoppelt” oder ”vereinigt” ist, eine dritte Komponente zwischen der ersten und der zweiten Komponente ”verbunden”, ”gekoppelt” und ”vereinigt” sein kann, obgleich die erste Komponente direkt mit der zweiten Komponente verbunden, gekoppelt oder vereinigt sein kann.

Eine Radarvorrichtung der vorliegenden Beschreibung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die ein Sendesignal in der Luft fortpflanzt, ein Ziel durch Empfangen eines Empfangssignals, das von dem Ziel reflektiert und dann zurückgeführt wurde, erfasst und Informationen über das Ziel herauszieht. Daher kann die Radarvorrichtung nach der vorliegenden Beschreibung eine Antenne zum Senden oder Empfangen enthalten. Zusätzlich wird angenommen, dass die Radarvorrichtung nach der vorliegenden Beschreibung eine Radarvorrichtung ist, die eine frequenzmodulierte Dauerstrichwelle (FMCW, Frequency Modulated Continuous Wave) verwendet, aber ist nicht hierauf beschränkt. Das heißt, die Radarvorrichtung kann für einen Impulsradar, einen Frequenzumtastungs(FSK, Frequency Shift Keying)-Radar und dergleichen verwendet werden. Mit anderen Worten, eine Technologie des Teilens von Blöcken von Sendesignalen von verschiedenen Radarvorrichtungen und des vorhergehenden Erfassens eines Störsignals unter Verwendung eines Störungsbezugsflags, das für einen entsprechenden Block konfiguriert ist, kann zu dem Bereich der vorliegenden Erfindung gehören, und eine Position, für die ein Störungsbezugsflag konfiguriert ist, kann gemäß den Charakteristiken der Radarvorrichtungen in verschiedener Weise modifiziert werden.

Ein nachfolgend beschriebenes Inband-Störsignal bezieht sich auf eine Störung aus den Störungen, die in einem Empfangssignal der Radarvorrichtung enthalten sind, die ein Band verwendet, das dasselbe wie ein Frequenzband, das von einer entsprechenden Radarvorrichtung verwendet wird, oder diesem ähnlich ist. Beispielsweise kann das Inband-Störsignal ein Sendesignal sein, das von einer anderen Radarvorrichtung, die dasselbe oder ein ähnliches Frequenzband verwendet, gesendet wurde. Ein derartiges Inband-Störsignal ist dadurch sehr schwierig zu eliminieren, dass das Inband-Störsignal, anders als andere Störungen mit unterschiedlichen Frequenzbändern, unter Verwendung desselben oder eines ähnlichen Frequenzbands empfangen wird. Daher kann, wenn ein Inband-Störsignal eingeführt ist, ein Problem auftreten, durch das das Leistungsvermögen des Radars ernsthaft beeinträchtigt wird. Herkömmlich wurde nur ein Zufallsvermeidungsverfahren zum Vermeiden eines derartigen Inband-Störsignals offenbart. Jedoch hat dieses Verfahren das Problem, dass die Möglichkeit des Vermeidens gering ist und unnötige Ressourcen für die Zufallsvermeidung verschwendet werden.

Daher schlägt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung vor, die durch Erfassen und Vermeiden einer Situation, in der das Inband-Störsignal auftreten kann, ein Inband-Störsignal effizienter mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eliminieren kann, sowie ein Verfahren hierfür.

1 ist eine Zeichnung zum Erläutern einer Konfiguration einer Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Gemäß 1 enthält eine Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung 100: eine Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110, die ein Sendesignal in mehrere Blöcke in vorkonfigurierten Zeiteinheiten auf einer Zeitachse teilt und ein Störungsbezugsflag für einen oder mehrere spezifische Blöcke, die aus den mehreren Blöcken ausgewählt sind, konfiguriert; eine Impulsstörungs-Erfassungseinheit 120, die erfasst, ob eine Impulsstörung in jedem der mehreren Blöcke auftritt, durch Verwendung eines Empfangssignals; eine Inbandflag-Konfigurationseinheit 130, die ein Inbandflag durch Verwendung des Störungsbezugsflags und eines Blocks, in welchem eine Impulsstörung erfasst wurde, konfiguriert; und eine Störsignal-Vorhersageeinheit 140, die die Einführung eines Inband-Störsignals in Abhängigkeit davon, ob ein Inbandflag existiert, vorhersagt.

Die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 teilt ein Sendesignal in vorkonfigurierte Zeiteinheiten und teilt ein Sendesignal einer entsprechenden Zeiteinheit in mehrere Blöcke auf einer Zeitachse. Weiterhin kann die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 bestimmen, ob ein Störungsbezugsflag für jeden der mehreren geteilten Blöcke zu konfigurieren ist, und das Störungsbezugsflag für einen oder mehrere ausgewählte spezifische Blöcke konfigurieren. Beispielsweise kann die vorkonfigurierte Zeiteinheit ein ganzzahliges Mehrfaches einer Sendesignalperiode sein. Die Länge einer Zeitachse jedes Blocks kann vorher konfiguriert sein und kann gemäß einer Erfassungsempfindlichkeit eines Inband-Störsignals dynamisch konfiguriert sein.

Die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 kann bestimmen, ob das Störungsbezugsflag in jedem der geteilten Blöcke zu konfigurieren ist. Das Störungsbezugsflag wird als ein Faktor verwendet, der eine Inbandflag-Konfiguration in Abhängigkeit davon bestimmt, ob eine Impulsstörung erfasst wird. Beispielsweise kann das Störungsbezugsflag so konfiguriert sein, dass es einen Wert von 0 oder 1 hat. Bei einem anderen Beispiel kann das Störungsbezugsflag so konfiguriert sein, dass es nur einem spezifischen Block einen Wert zuweist. Ein spezifischer Wert des Störungsbezugsflags hat keine Grenze und kann in verschiedener Weise derart konfiguriert sein, dass der Block als ein Block, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, oder ein Block, für den das Störungsbezugsflag nicht konfiguriert ist, klassifiziert sein kann, zum Beispiel Ein oder Aus.

Weiterhin kann die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 für ein oder mehrere Intervalle eines Aufwärtschirps und eines Abwärtschirps konfiguriert sein, wenn die Beschreibung mit Bezug auf eine Periode (z. B. eine Dreieckwelle) eines FMCW-Sendesignals erfolgt. Hier bezieht sich das Aufwärtschirp auf ein Intervall, in welchem eine Frequenz mit der Zeit auf der Grundlage einer maximalen Frequenz des Sendesignals zunimmt, und das Abwärtschirp bezieht sich auf ein Intervall, in welchem die Frequenz mit der Zeit auf der Grundlage der maximalen Frequenz des Sendesignals abnimmt. Begriffe, die verwendet werden, um das Aufwärtschirp und das Abwärtschirp zu beschreiben, dienen dem Verständnis und können mit verschiedenen Begriffen zum Teilen von Intervallen, in denen sich Frequenzen mit der Zeit verändern, in dem FMCW-Sendesignal austauschbar verwendet werden. Weiterhin kann die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 spezifische Blöcke auswählen, für die das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, um kontinuierlich zu sein, wenn die spezifischen Blöcke ausgewählt werden. Beispielsweise sind, wenn zwei spezifische Blöcke in dem Aufwärtschirp-Intervall ausgewählt werden, die beiden spezifischen Blöcke zeitlich kontinuierlich. In gleicher Weise sind, wenn drei spezifische Blöcke in dem Abwärtschirp-Intervall ausgewählt sind, die drei spezifischen Blöcke zeitlich kontinuierlich.

Die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 kann verschiedene Faktoren bei der Auswahl eines spezifischen Blocks, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, verwenden. Beispielsweise kann die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 einen spezifischen Block konfigurieren, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert wird, durch Verwendung, als eines Faktors, zumindest eines Informationsstücks aus Informationen einer Zeitachsenposition mit Bezug auf eine maximale Frequenz des Sendesignals, von Informationen einer maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit für die Erfassung eines Empfangssignals, das das von einem Ziel reflektierte Sendesignal ist und dann empfangen wurde, Informationen über eine vorkonfigurierte Störsignal-Erfassungsempfindlichkeit und Chirpintervallinformationen des Sendesignals. Ob jeder Faktor zu verwenden ist oder ein spezifisches Verfahren des Auswählens eines spezifischen Blocks, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, durch Verwendung jedes Faktors, kann gemäß einer Systemkonfiguration eines Benutzers und dergleichen variieren. Mit anderen Worten, die vorliegende Erfindung ist hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Technologie, die die Einführung des Inband-Störsignals gemäß der Beziehung zwischen einem spezifischen Block und einem Block, in welchem eine Impulsstörung auftritt, vorhersagt durch vorhergehendes Konfigurieren des Störungsbezugsflags für den spezifischen Block, und die Konfiguration des spezifischen Blocks kann in verschiedener Weise modifiziert und angewendet werden.

Beispielsweise kann der spezifische Block, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, in dem Aufwärtschirp-Intervall und dem Abwärtschirp-Intervall, die vorstehend beschrieben wurden, unterschiedlich ausgewählt werden. Beispielsweise kann in dem Abwärtschirp-Intervall des Sendesignals die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 das Störungsbezugsflag durch Auswählen, als eines oder mehrerer spezifischer Blöcke, eines Bezugsblocks, der durch Verwendung einer Zeitachsenposition mit Bezug auf eine maximale Frequenz des Sendesignals und N kontinuierliche Blöcke nach dem Bezugsblock bestimmt ist, konfigurieren. Bei einem anderen Beispiel kann in dem Aufwärtschirp-Intervall des Sendesignals die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 das Störungsbezugsflag konfigurieren durch Auswählen, als einen oder mehrerer spezifische Blöcke, eines Bezugsblocks, der durch Verwendung einer Zeitachsenposition mit Bezug auf die maximale Frequenz des Sendesignals und M kontinuierlicher Blöcke vor dem Bezugsblock bestimmt ist. Hier sind N und M natürliche Zahlen, und ihre Werte können bestimmt werden gemäß Störungssignal-Empfindlichkeitsinformationen, die sich auf einen Grad der Empfindlichkeit bei der Erfassung eines Störungssignals beziehen. Beispielsweise nimmt, wenn beabsichtigt ist, die Einführung des Störungssignals schneller zu erfassen, ein Störungssignal-Empfindlichkeitswert zu, und ein N- oder M-Wert nimmt zu. Das heißt, die Anzahl von spezifischen Blöcken, für die das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, nimmt zu. Demgegenüber kann, wenn beabsichtigt ist, den Störsignal-Empfindlichkeitswert niedriger zu konfigurieren, um die Genauigkeit zu erhöhen, die Anzahl von spezifischen Blöcken herabgesetzt werden durch Konfigurieren des N- oder M-Werts als niedrig. Die Störsignal-Empfindlichkeitsinformationen können gemäß einer Systemkonfiguration oder einer Benutzerkonfiguration modifiziert werden.

Bei einem anderen Beispiel kann der spezifische Block, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, vorher bestimmt werden. Beispielsweise kann der spezifische Block, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, mit einer Periode des Sendesignals assoziiert und vorher bestimmt werden. Dies kann vorher durch ein System konfiguriert werden und kann gemäß einer Änderung der Störsignal-Empfindlichkeitsinformationen vorher dynamisch konfiguriert werden.

Die Impulsstörungs-Erfassungseinheit 120 kann durch Analysieren eines Empfangssignals prüfen, ob eine Impulsstörung auftritt. Beispielsweise entspricht die Impulsstörung einer Spitzenkomponente, die in einer Zeitdomäne des Empfangssignals auftritt und einen Störungspegel (Störungsgrundpegel) in einer Frequenzdomäne erhöht. Die Impulsstörung kann gemäß verschiedenen Auftrittsbedingungen auftreten. Beispielsweise kann in einem Fall, in welchem ein Störsignal eingeführt wird, die Impulsstörung auftreten, wenn das Sendesignal und das Störsignal zu einem bestimmten Zeitpunkt einen identischen Frequenzwert haben. Das heißt, die Impulsstörung kann in einem Teil auftreten, in welchem eine Wellenform des Sendesignals und eine Wellenform des Störsignals einander kreuzen. Daher kann die Impulsstörungs-Erfassungseinheit 120 durch Signalverarbeitung überwachen, ob die Impulsstörung auftritt, und kann prüfen, zu welchem Block aus den vorstehend beschriebenen Sendesignalblöcken der Zeitpunkt, zu dem die Impulsstörung auftritt, gehört.

Weiterhin kann die Inbandflag-Konfigurationseinheit 130 ein Inbandflag konfigurieren durch Verwendung eines Störungsbezugsflags und eines Blocks, in welchem eine Impulsstörung erfasst wird. Wenn die Impulsstörung erfasst wird, kann die Inbandflag-Konfigurationseinheit 130 bestimmen, ob ein Inbandflag für einen entsprechenden Block zu konfigurieren ist, indem Störungsbezugsflaginformationen des Blocks, in welchem die entsprechende Impulsstörung erfasst wird, verwendet werden. Wenn beispielsweise die Impulsstörung in einem spezifischen Block auftritt, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, kann die Inbandflag-Konfigurationseinheit 130 das Inbandflag für den Block konfigurieren, in welchem die Impulsstörung erfasst wurde. Demgemäß kann vorher erfasst werden, dass eine Möglichkeit des Einführens des Inband-Störsignals nach dem entsprechenden Block besteht.

Insbesondere ist es möglich, dass die Impulsstörung in einem Teil auftreten kann, in welchem die Wellenform des Sendesignals und die Wellenform des Empfangssignals einander kreuzen, und eine Position, an der das Inband-Störsignal auftreten wird, in dem Teil existiert, in welchem die Wellenformen einander kreuzen. Das heißt, wenn das Inband-Störsignal auftritt, kann die Impulsstörung immer einbezogen sein. Jedoch wird ein Außerband-Störsignal erzeugt, wenn ein Zeitachsenintervall zwischen dem Sendesignal und dem Empfangssignal so gebildet ist, dass es einen Wert gleich einem oder größer als ein spezifischer Wert hat, und ein Inband-Störsignal wird erzeugt, wenn das Zeitachsenintervall so gebildet ist, dass es einen Wert, der kleiner als ein spezifischer Wert ist. Wenn daher das Inband-Störsignal von dem Aufwärtschirp- oder dem Abwärtschirp-Intervall des Sendesignals eingeführt wird, ist eine Impulsstörung einbezogen. Das heißt, wenn die Impulsstörung auftritt, kann eine Störung gemäß dem Inband-Störsignal in einer spezifischen Situation auftreten. Daher kann die Inbandflag-Konfigurationseinheit 130 die Einführung des Inband-Störsignals vorher durch Erfassen der Impulsstörung erfassen.

Die die Impulsstörung aufgrund verschiedener Ursachen auftreten kann, entspricht das Auftreten der Impulsstörung nicht immer dem Auftreten einer Störung aufgrund des Inband-Störsignals. Daher kann die Inbandflag-Konfigurationseinheit 130 die Einführung des Inband-Störsignals genauer erfassen durch Verwendung von zwei Faktoren, die sich auf ein vorkonfiguriertes Störungsbezugsflag und einen Zeitpunkt, zu welchem die Impulsstörung auftritt, beziehen. Ein spezifischeres Verfahren des Konfigurierens eines Inbandflags durch Verwendung einer Impulsstörungserfassung und des Störungsbezugsflags wird nachfolgend wieder mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.

Die Störungssignal-Vorhersageeinheit 140 sagt die Einführung des Inband-Störsignals gemäß der Anwesenheit oder Abwesenheit eines Inbandflags voraus. Wenn beispielsweise ein Inbandflag konfiguriert ist, kann die Störsignal-Vorhersageeinheit 140 vorhersagen, dass das Inband-Störsignal nach diesem eingeführt wird. Demgegenüber kann, wenn das Inbandflag nicht konfiguriert ist, die Störsignal-Vorhersageeinheit 140 bestimmen, dass die Möglichkeit des Einführens des Inband-Störsignals gering ist.

Daher kann, wenn das Sendesignal in Blöcke in vorkonfigurierten Zeiteinheiten geteilt ist und das Störungsbezugsflag für einen bestimmten Block konfiguriert ist, das entsprechende Störungsbezugsflag wiederholt in den vorgenannten vorkonfigurierten Zeiteinheiten konfiguriert werden. Alternativ kann das Inbandflag auch in den vorkonfigurierten Zeiteinheiten wiederholt konfiguriert werden. Demgemäß kann die Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung 100 eine Vermeidungsoperation durch vorheriges Erfassen der Einführung des Inband-Störsignals mit Bezug auf das Inbandflag durchführen.

Nachfolgend wird jede beschriebene Operation der vorliegenden Erfindung im Einzelnen mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.

2 ist eine Zeichnung zum Erläutern einer Erscheinung, bei der eine Impulsstörung in einem Abwärtschirp-Intervall gemäß einem Inband-Störsignal nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung auftritt.

Gemäß 2 kann ein FMCW-Radar in ein Aufwärtschirp-Intervall, in welchem eine Frequenz mit der Zeit zunimmt, und ein Abwärtschirp-Intervall, in welchem eine Frequenz mit der Zeit abnimmt, mit Bezug auf eine maximale Frequenz, geteilt werden. Eine Sendesignal-Wellenform eines derartigen FMCW-Radars wird als eine Dreieckwelle beschrieben, und eine Dreieckwelle wird zeitlich wiederholt gesendet. Ein Inband-Störsignal kann auch in einer Dreieck-Wellenform in demselben Frequenzband wie dem des Sendesignals empfangen werden. Das heißt, wenn das Inband-Störsignal von dem Abwärtschirp-Intervall eingeführt wird und eine Zeitdifferenz (Td) zwischen dem Sendesignal und dem Inband-Störsignal innerhalb einer maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit auftritt, tritt eine Signalstörungserscheinung gemäß dem Inband-Störsignal auf. Das heißt, wenn ein Wert von Td in 2 kleiner als die maximale Empfangssignal-Verzögerungszeit ist, tritt eine Inband-Störerscheinung aufgrund des Inband-Störsignals auf.

Eine Impulsstörung tritt an einem Punkt auf, an dem eine Wellenform des Empfangssignals und eine Wellenform des Störsignals einander kreuzen, und eine Impulsstörung tritt auch an einem Punkt auf, an dem eine Frequenz des Sendesignals und eine Frequenz des Inband-Störsignals zu einer identischen Zeit einander gleich sind, wenn Td die maximale Empfangssignal-Verzögerungszeit ist. Später tritt, wenn das Inband-Störsignal eingeführt ist und Td innerhalb der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit enger wird, eine Störerscheinung auf. Daher tritt in dem Abwärtschirp-Intervall die Impulsstörung in dessen vorderem Teil auf.

3 ist eine Zeichnung zum Erläutern einer Erscheinung, bei der eine Impulsstörung in einem Aufwärtschirp-Intervall gemäß einem Inband-Störsignal auftritt, gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Gemäß 3 tritt eine Inband-Störerscheinung auf, wenn Td innerhalb der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit ist, selbst wenn ein Inband-Störsignal von dem Aufwärtschirp-Intervall eingeführt wird. Daher tritt eine Impulsstörung an einem Punkt auf, an welchem eine Frequenz des Sendesignals und eine Frequenz des Inband-Störsignals zu einer identischen Zeit einander gleich sind, wenn Td die maximale Empfangssignal-Verzögerungszeit ist. Später tritt, wenn das Inband-Störsignal in einer Richtung einer maximalen Frequenz des Sendesignals eingeführt wird und Td sich innerhalb der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit annähert, eine Störungserscheinung auf. Daher tritt in dem Aufwärtschirp-Intervall die Impulsstörung in dessen hinterem Teil auf.

Demgemäß tritt, wenn das Inband-Störsignal, das dasselbe oder ein ähnliches Frequenzband wie das Sendesignal verwendet und die gleiche Wellenform wie die des Sendesignals hat, innerhalb der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit eingeführt wird, eine Störerscheinung zwischen dem Inband-Störsignal und dem Empfangssignal, das das von einem Ziel reflektierte und dann empfangene Sendesignal ist, auf, wodurch es schwierig ist, ein Ziel genau zu erfassen und Zielinformationen zu erwerben. Mit anderen Worten tritt, wenn Wellenformneigungen des Sendesignals und des Inband-Störsignals einander gleich sind und das Inband-Störsignal innerhalb der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit eingeführt wird, eine Störerscheinung zwischen dem Inband-Störsignal und dem Empfangssignal, das das von einem Ziel reflektierte und dann empfangene Sendesignal ist, auf, so dass ein Problem bei der Erfassung genauer Zielinformationen auftreten kann.

Wie vorstehend beschrieben ist, sieht, um ein derartiges Problem vorher zu verhindern, die vorliegende Erfindung eine Technologie zum Verhindern einer Störerscheinung in dem Aufwartschirp-Intervall und dem Abwärtschirp-Intervall durch Erfassung einer Impulsstörung vor.

4 ist eine Zeichnung zum Erläutern einer Operation des Konfigurierens eines Störungsbezugsflags in einem Abwärtschirp-Intervall gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 kann ein Störungsbezugsflag in jedem von dem Abwärtschirp-Intervall und dem Aufwärtschirp-Intervall konfigurieren. Gemäß 4 konfiguriert die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 ein Störungsbezugsflag für einen geteilten Block in dem Abwärtschirp-Intervall. Beispielsweise entspricht der Wert 1 in jedem Block einem Block, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, und der Wert 0 entspricht einem Block, für den das Störungsbezugsflag nicht konfiguriert ist. Das Störungsbezugsflag kann auf verschiedene Weisen, die Konfigurationen entsprechen, konfiguriert sein und kann als EIN oder AUS klassifiziert sein.

Wie mit Bezug auf 2 und 3 beschrieben ist, tritt, wenn das Inband-Störsignal von dem Abwärtschirp-Intervall eingeführt ist und Td innerhalb der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit ist, eine Inband-Störerscheinung auf. Das heißt, die Inband-Störerscheinung tritt auf, wenn das Inband-Störsignal in einer Pfeilrichtung 400 zu einer Inband-Störerscheinungs-Auftrittsposition in 4 hin eingeführt wird. Eine Impulsstörung kann an einem Punkt auftreten, an dem die Wellenform des Sendesignals und die Wellenform des Inband-Störsignals einander kreuzen, und eine Impulsstörung kann auch an einem Punkt auftreten, an dem eine Frequenz des Sendesignals und eine Frequenz des Inband-Störsignals einander gleich sind, wenn Td die maximale Empfangssignal-Verzögerungszeit ist.

In dem Abwärtschirp-Intervall des Sendesignals kann die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 das Störungsbezugsflag konfigurieren durch Auswählen, als einen oder mehrere spezifische Blöcke, eines Bezugsblocks 401, der durch Verwendung einer Zeitachsenposition mit Bezug auf eine maximale Frequenz des Sendesignals bestimmt wird, und N kontinuierliche Blöcke 402 nach dem Bezugsblock. In 4 wird angenommen, dass N gleich 1 ist. Wenn N gleich 2 ist, können ein Bezugsblock 401 und zwei Blöcke als spezifische Blöcke ausgewählt werden. Alternativ kann N so konfiguriert sein, dass es die Anzahl der gesamten spezifischen Blöcke einschließlich des Bezugsblocks 401 ist.

Wie vorstehend beschrieben ist, kann eine Empfindlichkeit des Einführens des Inband-Störsignals gemäß dem Wert N variieren. Wenn beispielsweise der Wert N als niedrig konfiguriert ist und ein spezifischer Block 402 sich somit innerhalb der Inband-Störungserscheinungs-Auftrittsposition befindet, kann eine Impulsstörung in dem entsprechenden spezifischen Block 402 nach dem Auftreten einer Inband-Störungserscheinung erfasst werden. Wenn andererseits der Wert N als hoch konfiguriert ist und der spezifische Block 402 somit an einem Punkt positioniert ist, an dem die Inband-Störungserscheinungs-Auftrittsposition startet, kann ein Auftreten einer Störungserscheinung vorher erfasst werden durch Erfassen der Impulsstörung, bevor das Inband-Störsignal zu der Inband-Störungserscheinungs-Auftrittsposition hin eingeführt wird. Daher kann der Wert N auf der Grundlage von einem von der Länge eines Blocks und einer Störsignal-Erfassungsempfindlichkeit bestimmt werden.

Wenn die Impulsstörung in einem Block erfasst wird, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, wird vorhergesagt, dass eine Inband-Störerscheinung auftreten wird, und eine Operation zur Störungsvermeidung kann somit durchgeführt werden. Das heißt, bevor das Inband-Störsignal von dem Abwärtschirp-Intervall zu der Inband-Störerscheinungs-Auftrittsposition eingeführt wird, kann die Einführung des Inband-Störsignals vorher erfasst werden, und eine Vermeidungsoperation kann durchgeführt werden.

5 ist eine Zeichnung zum Erläutern einer Operation des Konfigurierens eines Störungsbezugsflags in einem Aufwärtschirp-Intervall gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Gemäß 5 kann die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 in dem Aufwärtschirp-Intervall des Sendesignals das Störungsbezugsflag konfigurieren durch Auswählen, als einen oder mehrere spezifische Blöcke, eines Bezugsblocks 501, der durch Verwendung einer Zeitachsenposition mit Bezug auf die maximale Frequenz des Sendesignals bestimmt wird, und M kontinuierlicher Blöcke 502 vor dem Bezugsblock. Beispielsweise kann das Inband-Störungssignal von dem Aufwärtschirp-Intervall in einer Pfeilrichtung 500 eingeführt werden. In diesem Fall kann eine Impulsstörung in dem hinteren Teil des Aufwärtschirp-Intervalls auftreten. Daher kann die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110 das Störungsbezugsflag für den Bezugsblock 501, der durch Verwendung einer Zeitachsenposition mit Bezug auf die maximale Frequenz des Sendesignals bestimmt wird, und M kontinuierliche Blöcke 502 vor dem entsprechenden Bezugsblock konfigurieren. M ist eine natürliche Zahl und kann durch zumindest eines von der Länge eines Blocks und einer Störungssignal-Erfassungsempfindlichkeit bestimmt werden. In 5 wird angenommen, dass M gleich 1 ist.

Beispielsweise kann in einem Fall, in welchem der Block 502 für einen ersten Teil der Inband-Störerscheinungs-Auftrittsposition konfiguriert ist, und wenn das Inband-Störsignal in der Pfeilrichtung 500 eingeführt wird, eine Impulsstörung in dem Block 502 erfasst werden. Daher kann das Auftreten der Störerscheinung durch eine Vermeidungsoperation verhindert werden, bevor das Inband-Störsignal in die Inband-Störerscheinungs-Auftrittsposition eintritt. Wenn der Block 502 dazu konfiguriert ist, innerhalb der Inband-Störerscheinungs-Auftrittsposition zu sein, und wenn die Impulsstörung erfasst wird, kann eine Inband-Störerscheinung bereits begonnen haben. Daher kann der Wert M ordnungsgemäß abgestimmt werden durch Verwendung einer Blocklänge und einer Störsignal-Erfassungsempfindlichkeit, um eine Inband-Störerscheinung effizient vorherzusagen.

In 4 und 5 wurde ein beispielhafter Fall beschrieben, in welchem der Bezugsblock als ein Block bestimmt wird, der die Zeitachsenposition der maximalen Frequenz enthält. Jedoch kann der Bezugsblock auch anders konfiguriert sein durch Verwendung der Zeitachsenposition der maximalen Frequenz und der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit. Beispielsweise kann der Bezugsblock so konfiguriert sein, dass er einen Startpunkt der Inband-Störerscheinungs-Auftrittsposition enthält. In diesem Fall ist es vorteilhaft, dass die Einführung des Inband-Störsignals erfasst werden kann, bevor das Inband-Störsignal in die Inband-Störerscheinungs-Auftrittsposition eingeführt wird, und die Störsignal-Erfassungsempfindlichkeit kann zunehmen. Insbesondere kann in dem Abwärtschirp-Intervall der Bezugsblock als ein Block bestimmt werden, der so positioniert ist, dass er einen Abstand von der Zeitachsenposition der maximalen Frequenz des Sendesignals gleich einer Hälfte der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit hat. Das heißt, der Bezugsblock kann als ein Block unmittelbar vor der Einführung des Inband-Störsignals in die Inband-Störerscheinungs-Auftrittsposition bestimmt werden. In gleicher Weise kann in dem Aufwärtschirp-Intervall ein Bezugsblock als ein Block, der so positioniert ist, dass er einen Abstand von der Zeitachsenposition der maximalen Frequenz des Sendesignals gleich einer halben maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit hat, bestimmt werden. Das heißt, wenn der Bezugsblock für einen Startpunkt der Inband-Störerscheinungs-Auftrittsposition konfiguriert ist und der Wert N und der Wert M als groß konfiguriert sind, kann die Einführung des Inband-Störsignals vorhergesagt werden, selbst wenn das Inband-Störsignal so positioniert ist, dass es einen weiten Abstand entfernt von der Inband-Störerscheinungs-Auftrittsposition hat.

Ein Verfahren zum Bestimmen eines Bezugsblocks kann dynamisch bestimmt werden, und die vorliegende Erfindung hat diesbezüglich keine Einschränkungen.

6 ist eine Zeichnung zum Erläutern einer Operation des Erfassens einer Impulsstörung nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Gemäß 6 kann die Impulsstörungs-Erfassungseinheit 120 das Auftreten von Impulsstörungen 600 und 610 durch Verwendung des Empfangssignals erfassen. Eine Bestimmung darüber, ob die Impulsstörung existiert, kann erfolgen durch Verwendung von Informationen darüber, ob eine Spitze auftritt, die gleich einem oder größer als ein vorkonfigurierter Bezugswert ist. Alternativ kann die Bestimmung mit Bezug darauf erfolgen, ob eine Spitze relativ zu der Größe des Empfangssignals auftritt. Verschiedene Schemen, die herkömmlich verwendet wurden, können für die Bestimmung über das Auftreten von Impulsstörungen angewendet werden, und die vorliegende Erfindung hat keine Beschränkung in Bezug auf ein Verfahren zur Bestimmung des Auftretens einer Impulsstörung.

Ein Block, in welchem eine Impulsstörung auftritt, kann geprüft werden, um festzustellen, ob ein Punkt, an dem die Impulsstörung auftritt, mit einem Block des Sendesignals übereinstimmt. Das heißt, die Impulsstörung der Spitze 600 kann als in dem Block 5 auftretend bestimmt werden, und die Impulsstörung der Spitze 610 kann als in dem Block 6 auftretend bestimmt werden. Ein Flag zum Markieren des Auftretens einer Impulsstörung kann für jeden Block konfiguriert werden.

7 ist eine Zeichnung, die ein Beispiel zur Erläuterung einer Inbandflag-Konfiguration nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung illustriert.

Die Inbandflag-Konfigurationseinheit 130 der vorliegenden Erfindung kann ein Inbandflag für einen spezifischen Block konfigurieren, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, wenn eine Impulsstörung in dem entsprechenden Block erfasst wird.

Gemäß 7 wird die Erfassung einer Impulsstörung im Block 5 und im Block 10 gemäß der Erfassung von zwei Impulsstörungen 600 und 601 markiert. Jedoch ist das Störungsbezugsflag nur für Block 1 und Block 2 konfiguriert.

Daher prüft die Inbandflag-Konfigurationseinheit 130, ob das Störungsbezugsflag für Block 5 und Block 10 konfiguriert ist, in denen die Impulsstörungen 600 und 610 erfasst werden, und konfiguriert kein Inbandflag für Block 5 und Block 10. Mit anderen Worten, da die entsprechenden Impulsstörungen 600 und 610 als nicht relevant für eine Inband-Störerscheinung bestimmt sind, konfiguriert die Inbandflag-Konfigurationseinheit 130 ein Inbandflag nicht für Block 5 und Block 10.

Jedoch kann, wie vorstehend beschrieben ist, da die Nummer von spezifischen Blöcken, für die das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, dynamisch bestimmt werden kann, das Inbandflag als 1 für den Block 5 konfiguriert sein, wenn der N- oder M-Wert als groß konfiguriert ist; und somit ist das Störungsbezugsflag für Block 1 bis Block 5 konfiguriert. In diesem Fall wird bestimmt, dass die im Block erfasste Impulsstörung 600 eine Inband-Störerscheinung erzeugen kann, so dass eine Vermeidungsoperation des Sendesignals durchgeführt werden kann. In gleicher Weise kann eine Empfindlichkeit der Inband-Störerscheinungserfassung gemäß einer Konfiguration des N- oder M-Werts bestimmt werden.

8 ist eine Zeichnung, die ein anderes Beispiel zum Erläutern einer Inbandflag-Konfiguration gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung illustriert.

Gemäß 8 wird eine Impulsstörung 800 in 8 im Block 1 erfasst, und das Störungsbezugsflag ist für Block 1 und Block 2 konfiguriert. Daher konfiguriert die Inbandflag-Konfigurationseinheit 130 ein Inbandflag für Block 1. Zusätzlich kann eine Impulsstörung im Block 5 und im Block 10 erfasst werden. In diesem Fall wird, da das Störungsbezugsflag nicht für Block 5 und für Block 10 konfiguriert ist, ein Inbandflag nicht für Block 5 und für Block 10 konfiguriert. Das heißt, wie vorstehend beschrieben ist, da eine Impulsstörung nicht nur in einem Fall auftreten kann, in welchem ein Inband-Störsignal eingeführt wird, sondern auch an einem Punkt, an dem eine Frequenz des Sendesignals und eine Frequenz des Störsignals einander kreuzen, kann die Impulsstörung im Block 5 und im Block 10 erfasst werden. Da jedoch eine Impulsstörung eines Blocks, für den das Störungsbezugsflag nicht konfiguriert ist, keine Möglichkeit hat, mit dem Auftreten eines Inband-Störsignals assoziiert zu werden, wird ein Inbandflag nicht konfiguriert.

Demgemäß kann die Inbandflag-Konfigurationseinheit 130 nach der vorliegenden Erfindung durch Konfigurieren eines Inbandflags unter Verwendung einer Erfassungsposition der Impulsstörung und des Störungsbezugsflags Wirkungen dahingehend erzielen, dass es möglich ist, eine Impulsstörungserfassung aufgrund eines Fehlers oder eine Fehlfunktion, die durch eine Impulsstörung bewirkt wird, die für das Inband-Störsignal nicht relevant ist, zu verhindern, und eine Störsignal-Erfassungsempfindlichkeit dynamisch einstellen durch Einstellen der Anzahl von spezifischen Blöcken, für die das Störungsbezugsflag konfiguriert ist.

Die Störsignal-Vorhersageeinheit 140 kann vorhersagen, dass ein Inband-Störsignal eingeführt wird, wenn ein Block, für den ein Inbandflag konfiguriert ist, erfasst wird. Das heißt, die Störsignal-Vorhersageeinheit 140 kann vorhersagen, dass eine Inband-Störerscheinung auftreten wird, wenn ein Block, für den ein Inbandflag konfiguriert ist, erfasst wird.

Die Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung 100 kann ein Sendesignal steuern, um das Auftreten eines Störsignals zu vermeiden, wenn vorhergesagt wird, dass eine Inband-Störerscheinung auftreten wird. Eine hierauf bezogene Beschreibung wird nachfolgend mit Bezug auf 9 bis 12 gegeben.

9 ist eine Zeichnung zum Erläutern einer Konfiguration einer Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung, enthaltend eine Konfiguration zur Störsignalvermeidung nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Gemäß 9 kann die Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung 100 nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung weiterhin eine Störsignal-Vermeidungseinheit 900 enthalten, die das Sendesignal so steuert, dass es durch Anlegen eines Sprungparameters einen Frequenzsprung oder einen Zeitsprung durchführt, wenn die Einführung eines Inband-Störsignals vorhergesagt wird. Weiterhin können die Störungsbezugsflag-Konfigurationseinheit 110, die Impulsstörungs-Erfassungseinheit 120, die Inbandflag-Konfigurationseinheit 130 und die Störsignal-Vorhersageeinheit 140 alle Operationen durchführen, die mit Bezug auf 1 bis 8 beschrieben wurden.

Die Störsignal-Vermeidungseinheit 900 kann eine Störerscheinung vorher vermeiden durch Frequenzspringen oder Zeitspringen des Sendesignals, wenn die Einführung eines Inband-Störsignals vorhergesagt wird. Zu diesem Zweck kann die Störsignal-Vermeidungseinheit 900 einen Frequenzsprung oder einen Zeitsprung durch Anwenden eines Sprungparameters auf das Sendesignal durchführen. Weiterhin werden Frequenzen oder Zeiten des Sendesignals und des Inband-Störsignals gemäß dem Springen des Sendesignals in einen gegenseitigen Abstand gebracht, und eine Störerscheinung kann somit verhindert werden.

Insbesondere kann der zum Springen des Sendesignals verwendete Sprungparameter einen Systemparameter, der durch ein System vorbestimmt ist, und einen Zufallsparameter, der zufällig erzeugt wird, haben. Der Sprungparameter kann gemäß einer Konfiguration eines Inbandflags erzeugt werden, wenn das Inbandflag konfiguriert ist.

10 ist eine Zeichnung zum Erläutern einer Operation des Anwendens eines Sprungparameters für eine Störsignalvermeidung nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

In 10 wird eine Beschreibung auf der Grundlage des Zeitspringens unter der Annahme, dass eine Radarvorrichtung in einem Fahrzeug installiert ist, gegeben, aber der gleiche Fall kann auf das Frequenzspringen angewendet werden.

Gemäß 10 kann ein Sprungparameter verschieden erzeugt werden in Abhängigkeit davon, ob ein Block, für den ein Inbandflag konfiguriert ist, in einem Aufwärtschirp-Intervall oder in einem Abwärtschirp-Intervall des Sendesignals ist. Beispielsweise können in einem Fall, in welchem ein Störfahrzeug 1009 ein Radarsignal sendet, während es sich in einer Richtung eines Hostfahrzeugs 1000 vorwärtsbewegt, beide Fahrzeuge 1000 und 1009 durch die Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung 100 jeweils Sendesignale des anderen Radars als ein Inband-Störsignal erfassen.

In diesem Fall kann, wenn ein Inbandflag für den Abwärtschirp-Block mit Bezug auf das Hostfahrzeug 1000 konfiguriert ist, das Störfahrzeug 1009 ein Inbandflag haben, das für den Aufwärtschirp-Block konfiguriert ist. Daher kann ein Systemparameter, der den Sprungparameter bildet, so bestimmt werden, dass er in einem Fall des Hostfahrzeugs 1000 der Wert x ist, und kann so bestimmt werden, dass er in einem Fall des Störfahrzeugs 1009 der Wert y ist. Ein Zufallsparameter kann so konfiguriert werden, dass er α1 in einem Fall des Hostfahrzeugs 1000 ist, und kann so konfiguriert werden, dass er α2 in einem Fall des Störfahrzeugs 1009 ist.

Demgegenüber kann, wenn ein Inbandflag für den Aufwärtschirp-Block mit Bezug auf das Hostfahrzeug 1000 konfiguriert ist, das Störfahrzeug 1009 ein Inbandflag, das für den Abwärtschirp-Block konfiguriert ist, haben. Daher kann der den Sprungparameter bildende Systemparameter in einem Fall des Hostfahrzeugs 1000 als ein Wert y bestimmt werden und kann in einem Fall des Störfahrzeugs 1009 als ein Wert x bestimmt werden. Der Zufallsparameter kann in einem Fall des Hostfahrzeugs 1000 als α2 konfiguriert werden und kann in einem Fall des Störfahrzeugs 1009 als α1 konfiguriert werden.

Daher kann eine Störerscheinung aufgrund von gegenseitigen Inband-Störsignalen verhindert werden durch Verzögern und dann Senden, durch sowohl das Hostfahrzeug 1000 als auch das Störfahrzeug 1009, der Sendesignale mit einem vorkonfigurierten Sprungparameter.

Bei einem anderen Beispiel kann, wenn nur das Hostfahrzeug 1000 die Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung 100 hat, nur das Hostfahrzeug 1000 einen Sprungparameter konfigurieren gemäß einem Chirpintervall, für das ein Inbandflag konfiguriert ist.

Zusammengefasst kann der den Sprungparameter bildende Systemparameter als ein vorkonfigurierter erster Wert (Wert x in 10) bestimmt werden, wenn ein Block, für den ein Inbandflag konfiguriert ist, in dem Abwärtschirp-Intervall des Sendesignals positioniert ist, und kann als ein vorkonfigurierter zweiter Wert (Wert y in 10) bestimmt werden, wenn der Block, für den das Inbandflag konfiguriert ist, in dem Aufwärtschirp-Intervall des Sendesignals positioniert ist. Zusätzlich kann der Zufallsparameter zufällig bestimmt werden. Ein absoluter Wert, der durch Subtrahieren des zweiten Werts von dem ersten Wert erhalten wird, kann konfiguriert sein, einen Wert der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit zum Erfassen eines Empfangssignals, das das von einem Ziel reflektierte und dann empfangene Sendesignal ist, zu überschreiten. Demgemäß kann die Störerscheinung aufgrund des Inband-Störsignals ordnungsgemäß verhindert werden. Der erste Wert und der zweite Wert können gemäß der Systemkonfiguration feste Werte sein, und eine gültige Sprungoperation kann durch den Zufallsparameter selbst dann angewendet werden, wenn das Hostfahrzeug 1000 und das Störfahrzeug 1009 synchronisiert sind.

11 und 12 illustrieren ein Ergebnis des Vermeidens einer Störerscheinung durch Verwendung des Sprungparameters von 10, selbst wenn eine Inband-Störerscheinung auftritt.

11 ist eine Zeichnung, die ein Beispiel zum Erläutern einer Störsignal-Vermeidungswirkung vor und nach dem Anwenden eines Sprungparameters in Abhängigkeit von einer Position eines Blocks, für den ein Inbandflag konfiguriert ist, gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung illustriert. In 11 wird angenommen, dass sowohl das Hostfahrzeug 1000 als auch das Störfahrzeug 1009 die Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung 100 haben.

Gemäß 11 kann in einem Fall 1100, in welchem aufgrund der Einführung eines Inband-Störsignals von dem Abwärtschirp-Intervall eine Impulsstörung auftritt, geprüft werden, dass eine Störerscheinung verhindert wird gemäß einem Ergebnis 1101 des Durchführens eines Sprungvorgangs durch Anwenden der vorher beschriebenen Systemparameter und Zufallsparameter. Insbesondere tritt, wenn Td innerhalb der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit ist, eine Störerscheinung aufgrund der Einführung des Inband-Störsignals auf 1100. In diesem Fall wird, wenn die Systemparameter x und y und die Zufallsparameter α1 und α2 angewendet werden, ein Td-Wert in einen Wert entsprechend x – y + Td + α1 – α2 geändert, so dass die Störerscheinung vermieden wird 1101.

In gleicher Weise kann in einem Fall 1150, in welchem eine Impulsstörung aufgrund der Einführung eines Inband-Störsignals von dem Aufwärtschirp-Intervall auftritt, geprüft werden, dass die Störerscheinung gemäß einem Ergebnis 1151 des Durchführens eines Sprungvorgangs durch Anwenden der vorher beschriebenen Systemparameter und Zufallsparameter verhindert wird. Insbesondere tritt, wenn Td innerhalb der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit ist, eine Störerscheinung aufgrund der Einführung des Inband-Störsignals auf 1150. In diesem Fall wird, wenn die Systemparameter x und y und die Zufallsparameter α1 und α2 angewendet werden, ein Td-Wert in einen Wert entsprechend y – x + Td – α1 + α2 geändert, so dass die Störerscheinung vermieden wird 1151.

12 ist eine Zeichnung, die ein anderes Beispiel zum Erläutern einer Störsignal-Vermeidungswirkung vor und nach dem Anwenden eines Sprungparameters in Abhängigkeit von einer Position eines Blocks, für den ein Inbandflag konfiguriert ist, gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung illustriert. In 12 wird angenommen, dass nur das Hostfahrzeug 1000 die Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung 100 hat.

Gemäß 12 kann in einem Fall 1200, in welchem eine Impulsstörung aufgrund der Einführung eines Inband-Störsignals von dem Abwärtschirp-Intervall auftritt, geprüft werden, dass eine Störerscheinung verhindert wird gemäß einem Ergebnis 1201 der Durchführung eines Sprungvorgangs durch Anwenden des vorher beschriebenen Systemparameters und des Zufallsparameters. Insbesondere tritt, wenn Td innerhalb der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit ist, eine Störerscheinung aufgrund der Einführung des Inband-Störsignals auf 1200. In diesem Fall wird, wenn der Systemparameter x und der Zufallsparameter α1 angewendet werden, ein Td-Wert in einen Wert entsprechend x + Td + α1 geändert, so dass die Störerscheinung vermieden wird 1201.

In gleicher Weise kann in einem Fall 1250, in welchem eine Impulsstörung aufgrund der Einführung eines Inband-Störsignals von dem Aufwärtschirp-Intervall auftritt, geprüft werden, dass die Störerscheinung verhindert wird gemäß einem Ergebnis 1251 der Durchführung eines Sprungvorgangs durch Anwenden des vorher beschriebenen Systemparameters und Zufallsparameters. Insbesondere tritt, wenn Td innerhalb der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit ist, eine Störerscheinung aufgrund der Einführung des Inband-Störsignals auf 1250. In diesem Fall wird, wenn der Systemparameter y und der Zufallsparameter α2 angewendet werden, ein Td-Wert in einen Wert entsprechend y + Td + α2 geändert, so dass die Störerscheinung vermieden wird 1251.

Demgemäß kann die Störsignal-Vermeidungseinheit 900 die Einführung eines Inband-Störsignals durch einen Sprungvorgang des Sendesignals unter Verwendung eines Sprungparameters verhindern.

Ein Radarsignal-Verarbeitungsverfahren, bei dem alle Operationen der vorliegenden Erfindung, die mit Bezug auf 1 bis 12 beschrieben wurden, angewendet werden können, wird mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.

13 ist eine Zeichnung zum Erläutern eines Radarsignal-Verarbeitungsverfahrens nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Ein Radarsignal-Verarbeitungsverfahren nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung enthält: einen Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt des Teilens eines Sendesignals in mehrere Blöcke in vorkonfigurierten Zeiteinheiten auf einer Zeitachse und des Konfigurierens eines Störungsbezugsflags für einen oder mehrere spezifische Blöcke, die aus den mehreren Blöcken ausgewählt wurden; einen Impulsstörungs-Erfassungsschritt des Erfassens, ob eine Impulsstörung in jedem der mehreren Blöcke auftritt, durch Verwendung eines Empfangssignals; einen Inbandflag-Konfigurationsschritt des Konfigurierens eines Inbandflags durch Verwendung des Störungsbezugsflags und eines Blocks, in welchem eine Impulsstörung erfasst wird; und einen Störsignal-Vorhersageschritt des Vorhersagens der Einführung eines Inband-Störsignals in Abhängigkeit davon, ob ein Inbandflag existiert.

Gemäß 13 kann das Radarsignal-Verarbeitungsverfahren einen Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt S1300 des Teilens eines Sendesignals in mehrere Blöcke in vorkonfigurierten Zeiteinheiten auf einer Zeitachse und des Konfigurierens eines Störungsbezugsflags für einen oder mehrere spezifische Blöcke, die aus den mehreren Blöcken ausgewählt wurden, enthalten. Der Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt enthält das Teilen eines Sendesignals in vorkonfigurierte Zeiteinheiten und das Teilen des Sendesignals der entsprechenden Zeiteinheit in mehrere Blöcke auf einer Zeitachse. Zusätzlich kann eine Bestimmung darüber erfolgen, ob ein Störungsbezugsflag für jeden der mehreren geteilten Blöcke erfolgen kann, und das Störungsbezugsflag kann für einen oder mehrere ausgewählte spezifische Blöcke konfiguriert werden. Weiterhin enthält der Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt das Bestimmen, ob das Störungsbezugsflag für jeden geteilten Block zu konfigurieren ist. Das Störungsbezugsflag wird als ein Faktor zum Bestimmen einer Inbandflag-Konfiguration in Abhängigkeit davon, ob eine Impulsstörung erfasst wird, verwendet.

Zusätzlich kann der Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt die Konfiguration eines oder mehrerer Intervalle eines Aufwärtschirps und eines Abwärtschirps enthalten, wenn die Beschreibung mit Bezug auf eine Periode (z. B. eine Dreieckwelle) eines FMCW-Sendesignals gegeben wird. Weiterhin kann der Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt die Auswahl spezifischer Blöcke, für die das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, als kontinuierlich, wenn die spezifischen Blöcke ausgewählt werden, enthalten. Wenn beispielsweise zwei spezifische Blöcke in dem Aufwärtschirp-Intervall ausgewählt werden, sind die beiden spezifischen Blöcke zeitlich kontinuierlich. In gleicher Weise sind, wenn drei spezifische Blöcke in dem Abwärtschirp-Intervall ausgewählt werden, die drei spezifischen Blöcke zeitlich kontinuierlich.

Der Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt kann die Verwendung verschiedener Faktoren bei der Auswahl eines spezifischen Blocks, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert wird, enthalten. Beispielsweise kann der Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt das Konfigurieren eines spezifischen Blocks, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert wird, durch Verwendung, als eines Faktors, zumindest einer Information aus Informationen über eine Zeitachsenposition mit Bezug auf eine maximale Frequenz des Sendesignals, Informationen über eine maximale Empfangssignal-Verzögerungszeit zum Erfassen eines Empfangssignals, das das von einem Ziel reflektierte und dann empfangene Sendesignal ist, Informationen über eine vorkonfigurierte Störsignal-Erfassungsempfindlichkeit und Chirpintervallinformationen des Sendesignals enthalten.

Beispielsweise kann der Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt das Konfigurieren des Störungsbezugsflags durch Auswählen, als eines oder mehrerer spezifischer Blöcke, eines Bezugsblocks, der durch Verwendung der Zeitachsenposition mit Bezug auf die maximale Frequenz des Sendesignals und N kontinuierliche Blöcke nach dem Bezugsblock in dem Abwärtschirp-Intervall des Sendesignals bestimmt wird, enthalten. Bei einem anderen Beispiel kann der Störungsbezugsflag-Konfigurationsschritt das Konfigurieren des Störungsbezugsflags durch Auswählen, als eines oder mehrerer spezifischer Blöcke, eines Bezugsblocks, der durch Verwendung der Zeitachsenposition mit Bezug auf die maximale Frequenz des Sendesignals und M kontinuierliche Blöcke vor dem Bezugsblock bestimmt wird, enthalten. Hier sind N und M natürliche Zahlen, und ihre Werte können gemäß Störsignal-Empfindlichkeitsinformationen, die sich auf einen Grad von Empfindlichkeit bei der Erfassung eines Störsignals beziehen, bestimmt werden.

Zusätzlich kann das Radarsignal-Verarbeitungsverfahren einen Impulsstörungs-Erfassungsschritt S1302 des Erfassens, ob eine Impulsstörung in jedem der mehreren Blöcke auftritt, durch Verwendung des Empfangssignals enthalten. Der Impulsstörungs-Erfassungsschritt kann das Analysieren des Empfangssignals, um zu prüfen, ob eine Impulsstörung auftritt, enthalten. Beispielsweise entspricht die Impulsstörung einer Spitzenkomponente, die in einer Zeitdomäne des Empfangssignals auftritt, und erhöht einen Störungspegel (Störungsgrundpegel) in einer Frequenzdomäne. Die Impulsstörung kann gemäß verschiedenen Auftrittsbedingungen auftreten. Beispielsweise kann die Impulsstörung an einem Punkt auftreten, an dem eine Wellenform des Sendesignals und eine Wellenform des Störsignals einander kreuzen. Daher kann selbst in einem Fall, in welchem ein Störsignal eingeführt wird, die Impulsstörung auftreten, wenn das Sendesignal und das Inband-Störsignal einen identischen Frequenzwert zu einem bestimmten Zeitpunkt haben. Daher kann der Impulsstörungs-Erfassungsschritt die durch Signalverarbeitung erfolgende Überwachung, ob die Impulsstörung auftritt, und eine Prüfung, zu welchem Block aus den vorher beschriebenen Sendesignalblöcken der Zeitpunkt gehört, zu dem die Impulsstörung auftritt, enthalten.

Das Radarsignal-Verarbeitungsverfahren kann einen Inbandflag-Konfigurationsschritt S1304 des Konfigurierens eines Inbandflags durch Verwendung eines Blocks, in welchem die Impulsstörung erfasst wird, und des Störungsbezugsflags enthalten. Der Inbandflag-Konfigurationsschritt kann das Konfigurieren eines Inbandflags durch Verwendung eines Blocks, in welchem die Impulsstörung erfasst wird, und des Störungsbezugsflags enthalten. Der Inbandflag-Konfigurationsschritt kann das Bestimmen, ob das Inbandflag für einen Block, in welchem eine Impulsstörung erfasst wird, zu konfigurieren ist, durch Verwendung von Störungsbezugsflag-Informationen über den entsprechenden Block, wenn die Impulsstörung erfasst wird, enthalten. Beispielsweise kann der Inbandflag-Konfigurationsschritt das Konfigurieren des Inbandflags für den Block, in welchem die Impulsstörung erfasst wird, wenn das Auftreten der Impulsstörung in dem spezifischen Block erfasst wird, für den das Störungsbezugsflag konfiguriert ist, enthalten. Demgemäß kann vorher erfasst werden, dass eine Möglichkeit besteht, dass das Inband-Störsignal nach dem entsprechenden Block eingeführt wird.

Insbesondere ist es möglich, dass die Impulsstörung in dem Teil auftreten kann, in welchem die Wellenform des Sendesignals und die Wellenform des Störsignals einander kreuzen, und eine Position, an der das Inband-Störsignal auftreten wird, existiert in dem Teil, in welchem die Wellenformen einander kreuzen. Das heißt, wenn das Inband-Störsignal auftritt, kann die Impulsstörung immer einbezogen sein. Jedoch wird ein Außerband-Störsignal erzeugt, wenn ein Zeitachsenintervall zwischen dem Sendesignal und dem Empfangssignal so gebildet ist, dass es einen Wert hat, der gleich einem oder größer als ein spezifischer Wert ist, und ein Inband-Störsignal wird erzeugt, wenn das Zeitachsenintervall so gebildet ist, dass es einen Wert hat, der kleiner als ein spezifischer Wert ist. Daher ist, wenn das Inband-Störsignal von dem Aufwärtschirp- oder Abwärtschirp-Intervall des Sendesignals eingeführt wird, eine Impulsstörung einbezogen. Das heißt, wenn die Impulsstörung auftritt, kann eine Störung gemäß dem Inband-Störsignal in einer spezifischen Situation auftreten. Daher kann der Inbandflag-Konfigurationsschritt die Erfassung der Einführung des Inband-Störsignals im Voraus durch Erfassen der Impulsstörung enthalten.

Da die Impulsstörung aufgrund verschiedener Ursachen auftreten kann, entspricht das Auftreten der Impulsstörung nicht immer dem Auftreten einer Störung aufgrund des Inband-Störsignals. Daher kann der Inbandflag-Konfigurationsschritt eine genauere Erfassung der Einführung des Inband-Störsignals enthalten durch Verwendung von zwei Faktoren, die sich auf ein vorkonfiguriertes Störungsbezugsflag und einen Zeitpunkt, zu dem die Impulsstörung erfasst wird, beziehen.

Das Radarsignal-Verarbeitungsverfahren kann einen Störsignal-Vorhersageschritt S1306 des Vorhersagens der Einführung eines Inband-Störsignals in Abhängigkeit davon, ob ein Inbandflag existiert, enthalten. Der Störsignal-Vorhersageschritt enthält das Vorhersagen der Einführung eines Inband-Störsignals in Abhängigkeit davon, ob ein Inbandflag existiert. Wenn beispielsweise das Inbandflag konfiguriert ist, kann der Störsignal-Vorhersageschritt die Vorhersage enthalten, dass das Inband-Störsignal anschließend eingeführt wird.

Wenn das Sendesignal in Blöcke in vorkonfigurierten Zeiteinheiten geteilt wird und das Störungsbezugsflag für einen spezifischen Block konfiguriert wird, kann das entsprechende Störungsbezugsflag in den vorbeschriebenen vorkonfigurierten Zeiteinheiten wiederholt konfiguriert werden. Alternativ kann das Inbandflag auch wiederholt in den vorkonfigurierten Zeiteinheiten konfiguriert werden. Demgemäß kann die Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung 100 vorher die Einführung des Inband-Störsignals mit Bezug auf das Inbandflag erfassen.

Falls erforderlich, kann das Radarsignal-Verarbeitungsverfahren weiterhin einen Störsignal-Vermeidungsschritt S1308 des Steuerns des Sendesignals derart, dass es einen Frequenzsprung oder einen Zeitsprung durch Anwenden eines Sprungparameters durchführt, wenn die Einführung des Inband-Störsignals vorhergesagt wird, enthalten. Wenn die Einführung des Inband-Störsignals vorhergesagt wird, kann der Störsignal-Vermeidungsschritt die Durchführung des Sprungvorgangs durch Anwenden eines Sprungparameters mit einem vorkonfigurierten Systemparameter und einem Zufallsparameter bei dem Sendesignal enthalten. Wie vorher beschrieben wurde, wird der Systemparameter so bestimmt, dass er unterschiedliche Werte hat in Abhängigkeit von einem Chirpintervall, welchem der Block unter dem Aufwärtschirp-Intervall und dem Abwärtschirp-Intervall des Sendesignals, für den das Inbandflag konfiguriert ist, entspricht, und der Zufallsparameter wird zufällig bestimmt. Beispielsweise wird der Systemparameter so bestimmt, dass er einen vorkonfigurierten ersten Wert hat, wenn der Block, für den das Inbandflag konfiguriert ist, in dem Abwärtschirp-Intervall des Sendesignals positioniert ist, und wird so bestimmt, dass er ein vorkonfigurierter zweiter Wert ist, wenn der Block, für den das Inbandflag konfiguriert ist, in dem Aufwärtschirp-Intervall des Sendesignals positioniert ist. Ein absoluter Wert, der durch Subtrahieren des zweiten Werts von dem ersten Wert erhalten wird, kann so konfiguriert sein, dass er einen Wert der maximalen Empfangssignal-Verzögerungszeit für die Erfassung des Empfangssignals, das das von einem Ziel reflektierte und dann empfangene Sendesignal ist, überschreitet.

Der Sprungparameter kann in dem Inbandflag-Konfigurationsschritt bestimmt und erzeugt werden, oder er kann vorher erzeugt und dann gespeichert werden. Alternativ kann der Sprungparameter in einem der vorher beschriebenen Schritte S1300 bis S1308 bestimmt und erzeugt werden.

14 ist eine Zeichnung zum Erläutern einer Operation des Aktualisierens eines Inbandflags in einem Radarsignal-Verarbeitungsvorgang gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Gemäß 14 kann bei der Radarsignal-Verarbeitungsvorrichtung 100 und dem Radarsignal-Verarbeitungsverfahren geprüft werden, ob ein Inbandflag existiert, und dann kann ein Sprungvorgang zum Vermeiden eines Störsignals durchgeführt werden.

Beispielsweise kann geprüft werden S1400, ob ein Inbandflag in einem Block zum Senden des Sendesignals existiert. Wenn das Inbandflag existiert, kann ein Sprungvorgang unter Verwendung eines Sprungparameters durchgeführt werden S1410, um die Einführung eines Störsignals zu vermeiden. Wenn das Inbandflag nicht in dem entsprechenden Block existiert, wird das Sendesignal gesendet, und das Empfangssignal wird empfangen S1420.

Wenn das Empfangssignal empfangen wird, wird geprüft S1430, ob eine Impulsstörung erfasst wird. Wenn eine Impulsstörung nicht erfasst wird, wird eine Signalverarbeitung für die Zielerfassung und eine Zielinformationsprüfung durch Verwendung des Empfangssignals durchgeführt S1460. Andererseits wird, wenn eine Impulsstörung erfasst wird, geprüft S1440, ob das Störungsbezugsflag für den Block konfiguriert ist. Das heißt, es wird, wie vorstehend beschrieben ist, die Einführung eines Inband-Störsignals vorhergesagt durch Prüfen, ob das Störungsbezugsflag für den Block, in welchem die Impulsstörung erfasst wird, konfiguriert ist.

Wenn das Störungsbezugsflag nicht für den Block, in welchem eine Impulsstörung erfasst wird, konfiguriert ist, wird bestimmt, dass keine Einführung des Inband-Störsignals erfasst wird, und die Signalverarbeitung für die Zielerfassung und die Zielinformationsprüfung wird somit durchgeführt S1460. Wenn das Störungsbezugsflag für den Block, in welchem eine Impulsstörung erfasst wird, konfiguriert ist, wird das Inbandflag aktualisiert durch Konfigurieren des Inbandflags für den entsprechenden Block S1450.

Demgemäß kann bei einer Vorrichtung und einem Verfahren zur Radarsignalverarbeitung die Einführung eines Inband-Störsignals vorher erfasst werden, und eine Vermeidungsoperation kann somit durchgeführt werden.

Wie vorstehend beschrieben ist, ergibt die vorliegende Erfindung die Wirkung, dass es möglich ist, das Auftreten einer Störung aufgrund eines Inband-Störsignals zu verhindern durch vorherige Erfassung der Einführung des Inband-Störsignals. Weiterhin ergibt die vorliegende Erfindung die Wirkung einer Erhöhung der Wahrscheinlichkeit des Vermeidens, im Vergleich zu einem Zufallsvermeidungsverfahren, und des Verhinderns einer unnötigen Verwendung einer Ressource durch Erfassen der Einführung des Inband-Störsignals und Vermeiden des Inband-Störsignals.

Selbst wenn vorstehend beschrieben wurde, dass sämtliche Komponenten eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung als eine einzelne Einheit gekoppelt sind oder gekoppelt sind, um als eine einzelne Einheit betätigt zu werden, ist die vorliegende Erfindung nicht notwendigerweise auf ein derartiges Ausführungsbeispiel beschränkt. Das heißt, zumindest zwei Elemente von allen strukturellen Elementen können selektiv vereinigt und betätigt werden, ohne den Bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Obgleich ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zu veranschaulichenden Zwecken beschrieben wurde, ist für den Fachmann offensichtlich, dass verschiedene Modifikationen, Hinzufügungen und Substitutionen möglich sind, ohne den Bereich und den Geist der vorliegenden Erfindung, wie er in den begleitenden Ansprüchen beschrieben ist, zu verlassen. Der Bereich der vorliegenden Erfindung ist auf der Grundlage der begleitenden Ansprüche in einer solchen Weise auszulegen, dass sämtliche technischen Ideen, die in dem den Ansprüchen äquivalenten Bereich enthalten sind, zu der vorliegenden Erfindung gehören.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • KR 10-2016-0076255 [0001]