Title:
SPULENKOMPONENTE
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Spulenkomponente, die einen Kern, erste Metallanschlüsse, zweite Metallanschlüsse und einen Draht umfasst, wobei die ersten Metallanschlüsse und die zweiten Metallanschlüsse Befestigungsabschnitte aufweisen, die oberhalb der Befestigungsoberfläche vorgesehen sind und oberhalb der Befestigungsoberfläche ausgerichtet sind, wobei einer der Befestigungsabschnitte der ersten Metallanschlüsse eine erste Endoberfläche, die einem der Befestigungsabschnitte der zweiten Metallanschlüsse zugewandt ist, und eine zweite Endoberfläche aufweist, die von der ersten Endoberfläche verschieden ist, und die erste Endoberfläche eine abgeschnittene Spur dort aufweist, wo eine Oberflächenrauheit größer als eine Oberflächenrauheit der zweiten Endoberfläche ist.




Inventors:
Onishi, Koji (Kyoto, JP)
Murakami, Takashi (Kyoto, JP)
Igarashi, Akio (Kyoto, JP)
Application Number:
DE102017209809A
Publication Date:
01/04/2018
Filing Date:
06/09/2017
Assignee:
Murata Manufacturing Co., Ltd. (Kyoto, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2014099586A2014-05-29
Other References:
ISO 25178
Attorney, Agent or Firm:
Schoppe, Zimmermann, Stöckeler, Zinkler, Schenk & Partner mbB Patentanwälte, 81373, München, DE
Claims:
1. Spulenkomponente (31), die folgende Merkmale aufweist:
einen Kern (33) mit einem Wickelkernabschnitt (32), einem ersten Flanschabschnitt (34) und einem zweiten Flanschabschnitt (35), wobei der erste Flanschabschnitt (34) und der zweite Flanschabschnitt (35) an Endabschnitten des Wickelkernabschnitts (32) vorgesehen sind;
erste Metallanschlüsse (4244), die an dem ersten Flanschabschnitt (34) vorgesehen sind;
zweite Metallanschlüsse (4547), die an dem zweiten Flanschabschnitt (35) vorgesehen sind; und
einen Draht, der um den Wickelkernabschnitt (32) gewickelt ist und mit einem der ersten Metallanschlüsse (4244) und einem der zweiten Metallanschlüsse (4547) verbunden ist,
wobei jeder des ersten Flanschabschnitts (34) und des zweiten Flanschabschnitts (35) eine Befestigungsoberfläche (40, 41) aufweist, die beim Befestigen einer Seite eines Befestigungssubstrats zugewandt ist,
jeder der ersten Metallanschlüsse (4244) und der zweiten Metallanschlüsse (4547) einen Befestigungsabschnitt (4850, 5456) aufweist, der oberhalb der Befestigungsoberfläche vorgesehen ist,
die Befestigungsabschnitte (4850) der ersten Metallanschlüsse (4244) oberhalb der Befestigungsoberfläche (40) des ersten Flanschabschnitts (34) in einer Richtung, die senkrecht zu einer Mittelachsenlinie des Wickelkernabschnitts (32) ist, ausgerichtet sind,
die Befestigungsabschnitte (5456) der zweiten Metallanschlüsse (4547) oberhalb der Befestigungsoberfläche (41) des zweiten Flanschabschnitts (35) in der Richtung, die senkrecht zu der Mittelachsenlinie ist, ausgerichtet sind,
einer der Befestigungsabschnitte (4850) der ersten Metallanschlüsse (4244) eine erste Endoberfläche (E1), die einem der Befestigungsabschnitte (5456) der zweiten Metallanschlüsse (4547) zugewandt ist, und eine zweite Endoberfläche (E2) aufweist, die von der ersten Endoberfläche (E1) verschieden ist, und
die erste Endoberfläche (E1) einen Riss (T1–T6) dort aufweist, wo eine Oberflächenrauheit größer als eine Oberflächenrauheit der zweiten Endoberfläche (E2) ist.

2. Spulenkomponente (31) gemäß Anspruch 1,
bei der jeder der Befestigungsabschnitte (4850) der ersten Metallanschlüsse (4244) eine erste Endoberfläche (E1), die einem der Befestigungsabschnitte (5456) der zweiten Metallanschlüsse (4547) zugewandt ist, und eine zweite Endoberfläche (E2) aufweist, die von der ersten Endoberfläche (E1) verschieden ist, und
jede der ersten Endoberflächen (E1) einen Riss (T1–T6) dort aufweist, wo eine Oberflächenrauheit größer als eine Oberflächenrauheit der zweiten Endoberflächen ist.

3. Spulenkomponente (31) gemäß Anspruch 1 oder 2,
bei der jeder der Befestigungsabschnitte (5456) der zweiten Metallanschlüsse (4547) eine erste Endoberfläche (E1), die einem der Befestigungsabschnitte (4850) der ersten Metallanschlüsse (4244) zugewandt ist, und eine zweite Endoberfläche (E2) aufweist, die von der ersten Endoberfläche (E1) verschieden ist, und
jede der ersten Endoberflächen (E1) einen Riss (T1–T6) dort aufweist, wo eine Oberflächenrauheit größer als eine Oberflächenrauheit der zweiten Endoberflächen (E2) ist.

4. Spulenkomponente (31) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, die ferner eine Mehrzahl von Drähten (6063) aufweist, die jeweils um den Wickelkernabschnitt (32) gewickelt und mit einem der ersten Metallanschlüsse (4244) und einem der zweiten Metallanschlüsse (4547) verbunden sind.

5. Spulenkomponente (31) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der jeder der ersten Metallanschlüsse (4244) einen erweiterten Abschnitt (5153) aufweist, der sich von dem Befestigungsabschnitt (4850) entlang einer äußeren Endoberfläche (38) des ersten Flanschabschnitts (34) über einen gebogenen Abschnitt erstreckt.

6. Spulenkomponente (31) gemäß Anspruch 5, bei der jeder der zweiten Metallanschlüsse (4547) einen erweiterten Abschnitt (5759) aufweist, der sich von dem Befestigungsabschnitt (5456) entlang von äußeren Endoberflächen (39) des zweiten Flanschabschnitts (35) über einen gebogenen Abschnitt erstreckt.

Description:

Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf eine Spulenkomponente mit einem Kern, der durch Wickeln eines Drahts gebildet ist, und bezieht sich insbesondere auf eine Form eines Metallanschlusses, mit dem ein Endabschnitt des Drahts verbunden ist.

Die japanische ungeprüfte Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2014-99586 offenbart zum Beispiel ein interessantes Verfahren für die vorliegende Offenbarung. 7 ist auf der Basis von 14 der japanischen ungeprüften Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2014-99586 erzeugt. 7 ist eine Unteransicht, die einen Zustand während der Herstellung einer Spulenkomponente vom Oberflächenbefestigungstyp veranschaulicht, das heißt, einen Zustand, bevor Metallanschlüsse 2 bis 7, die an einem Kern 1 befestigt sind, von Leitungsrahmen 8 und 9 getrennt werden.

Unter Bezugnahme auf 7 weist der Kern 1 einen Wickelkernabschnitt 10 und einen ersten und einen zweiten Flanschabschnitt 11 und 12 auf, die an jeweiligen Endabschnitten des Wickelkernabschnitts 10 vorgesehen sind. Obwohl dies nicht in der Zeichnung veranschaulicht ist, sind zum Beispiel vier Drähte um den Wickelkernabschnitt 10 gewickelt. Der erste und der zweite Flanschabschnitt 11 und 12 weisen innere Endoberflächen 13 und 14, äußere Endoberflächen 15 und 16 bzw. Befestigungsoberflächen 17 und 18 auf. Die inneren Endoberflächen 13 und 14 sind der Seite des Wickelkernabschnitts 10 zugewandt, und jeweilige Endabschnitte des Wickelkernabschnitts 10 befinden sich an denselben. Die äußeren Endoberflächen 15 und 16 sind nach außen den Seiten zugewandt, die den inneren Endoberflächen 13 bzw. 14 gegenüberliegen. Die Befestigungsoberflächen 17 und 18 koppeln die inneren Endoberflächen 13 und 14 und die äußeren Endoberflächen 15 und 16 und sind beim Befestigen der Seite eines Befestigungssubstrats (nicht veranschaulicht) zugewandt.

8 ist eine Unteransicht, die den Kern 1 veranschaulicht, an dem die sechs Metallanschlüsse 2 bis 7 befestigt sind, die von den in 7 veranschaulichten Leitungsrahmen 8 und 9 getrennt sind, das heißt, ist eine Ansicht, die den Kern 1 in einem Zustand veranschaulicht, wenn derselbe von der Seite der Befestigungsoberflächen 17 und 18 aus betrachtet wird. 8 veranschaulicht durch gestrichelte Linien leitfähige Anschlussflächen 19 bis 24, die an dem Befestigungssubstrat vorgesehen sind.

Die drei Metallanschlüsse 2 bis 4 sind an dem ersten Flanschabschnitt 11 vorgesehen, und die drei Metallanschlüsse 5 bis 7 sind an dem zweiten Flanschabschnitt 12 vorgesehen. Die Metallanschlüsse 2 bis 4 weisen Befestigungsabschnitte 25 bis 27 auf, die sich jeweils entlang der Befestigungsoberfläche 17 des ersten Flanschabschnitts 11 erstrecken. Diese Befestigungsabschnitte 25 bis 27 sind in einer Richtung, die senkrecht zu einer Mittelachsenlinie des Wickelkernabschnitts 10 ist, an der Befestigungsoberfläche 17 ausgerichtet. In gleicher Weise weisen die Metallanschlüsse 5 bis 7 Befestigungsabschnitte 28 bis 30 auf, die sich jeweils entlang der Befestigungsoberfläche 18 des zweiten Flanschabschnitts 12 erstrecken. Diese Befestigungsabschnitte 28 bis 30 sind in einer Richtung, die senkrecht zu einer Mittelachsenlinie des Wickelkernabschnitts 10 ist, an der Befestigungsoberfläche 18 ausgerichtet. Die Ausrichtungsrichtung der Befestigungsabschnitte 25 bis 27 und der Befestigungsabschnitte 28 bis 30 ist, wie oben beschrieben ist, in 8 durch einen Doppelpfeil A angegeben.

Die einen Endabschnitte von zwei Drähten der vier Drähte (nicht veranschaulicht) sind jeweils mit den Metallanschlüssen 2 und 3 verbunden, und die anderen Endabschnitte derselben sind gemeinsam mit dem Metallanschluss 7 verbunden. Die einen Endabschnitte der verbleibenden zwei Drähte der vier Drähte sind gemeinsam mit dem Metallanschluss 4 verbunden, und die anderen Endabschnitte derselben sind jeweils mit den Metallanschlüssen 5 und 6 verbunden.

Die Metallanschlüsse 2 bis 7 sind hergestellt, um mit einem Haftmittel an den Flanschabschnitten 11 und 12 anzuhaften, und werden dann von den Leitungsrahmen 8 und 9 getrennt. Schnittlinien, die sich an Trennpositionen befinden, sind in 7 durch gestrichelte Linien C1 bis C6 angegeben. Obwohl dies nicht direkt in der japanischen ungeprüften Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2014-99586 beschrieben ist, ist es schwer, einen präzisen Schneidevorgang, das heißt, einen Schervorgang durch Pressverarbeitung unter Verwendung eines spitzen Stanzwerkzeugs, auf die Trennung anzuwenden, da die Trennung durchgeführt wird, nachdem die Metallanschlüsse 2 bis 7 mit dem Haftmittel an den Flanschabschnitten 11 und 12 befestigt sind. Dementsprechend wird normalerweise ein nicht präziser Bruchvorgang auf die Trennung angewendet. Bei dem Beispiel des Bruchvorgangs wird eine im Wesentlichen V-förmige Rille, die vorab durch Pressverarbeitung oder dergleichen teilweise an dem Leitungsrahmen gebildet wird, um die Härte des Leitungsrahmens zu senken, einem Sprödbruch durch Ziehverarbeitung oder Faltverarbeitung ausgesetzt.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Spulenkomponente mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch eine Spulenkomponente gemäß Anspruch 1 gelöst.

Die Spulenkomponente, die den Kern 1 und die Metallanschlüsse 2 bis 7 umfasst, wie oben beschrieben ist, wird gewöhnlich durch Nutzen eines Aufschmelzvorgangs unter Verwendung von Lötmittelpasten an dem Befestigungssubstrat befestigt. Genauer gesagt werden, wie in 8 veranschaulicht ist, die Metallanschlüsse 2 bis 7 jeweils an die leitfähigen Anschlussflächen 19 bis 24 an dem Befestigungssubstrat gelötet. Bei dem Aufschmelzvorgang kann die Spulenkomponente an dem Befestigungssubstrat sich jedoch in einigen Fällen drehen oder in der oben beschriebenen Ausrichtungsrichtung A verschieben. Folglich kann leicht ein Kurzschluss auftreten, insbesondere zwischen den Metallanschlüssen 2 und 3 oder zwischen den Metallanschlüssen 5 und 6, zwischen denen ein Abstand relativ eng ist.

Es wird davon ausgegangen, dass ein derartiger Nachteil aufgrund von Eigenschaften, Richtungen, Positionen und dergleichen von Rissen T1 bis T6 auftritt, die durch die Trennung entlang der Schnittlinien C1 bis C6 erzeugt werden.

Als Erstes werden die Risse T1 bis T6 derart gebildet, dass die Befestigungsabschnitte 25 bis 30 der Metallanschlüsse 2 bis 7 von Längsseiten im Wesentlichen rechteckiger Formen hervorstehen, die durch die Befestigungsabschnitte 25 bis 30 definiert sind und in dieselbe Richtung zeigen wie die Ausrichtungsrichtung A der Befestigungsabschnitte 25 bis 30 der Metallanschlüsse 2 bis 7.

Unter dieser Bedingung werden die Risse T1 bis T6 durch die Trennung der Metallanschlüsse 2 bis 7 von den Leitungsrahmen 8 und 9 mittels des nicht präzisen Bruchvorgangs erhalten, wie oben beschrieben ist. Deshalb ist die Oberflächenrauheit der Risse T1 bis T6 höher als die der anderen Endoberflächen, und die Formen der Risse T1 bis T6 sind nicht stabil. In manchen Fällen werden an den Rissen T1 bis T6 Grate erzeugt. Aufgrund dessen weisen manche Risse T1 bis T6 eine geringere Benetzbarkeit als die anderen auf, und die Variation der Benetzbarkeit unter den Rissen T1 bis T6 ist erhöht.

Falls die oben beschriebene Variation der Benetzbarkeit unter den Rissen T1 bis T6 erzeugt wird, variiert die Benetzbarkeit entlang der Ausrichtungsrichtung der Risse T1 bis T6, das heißt entlang der Ausrichtungsrichtung A der Befestigungsabschnitte 25 bis 27 und 28 bis 30, nach dem Zufallsprinzip.

Es wird davon ausgegangen, dass die Variation der Benetzbarkeit bewirkt, dass die Spulenkomponente an dem Befestigungssubstrat sich bei dem Aufschmelzvorgang dreht oder in der Ausrichtungsrichtung A verschiebt. Folglich kann leicht der Kurzschluss auftreten, insbesondere zwischen den Metallanschlüssen 2 und 3 oder zwischen den Metallanschlüssen 5 und 6, zwischen denen ein Abstand relativ eng ist.

Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung, eine Spulenkomponente zu schaffen, die bei einem Aufschmelzvorgang schwer gedreht oder verschoben werden kann, selbst wenn die Benetzbarkeit unter den Rissen wie oben beschrieben variiert.

Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung ist eine Spulenkomponente, die Folgendes umfasst: einen Kern mit einem Wickelkernabschnitt, einem ersten Flanschabschnitt und einem zweiten Flanschabschnitt, wobei der erste Flanschabschnitt und der zweite Flanschabschnitt an Endabschnitten des Wickelkernabschnitts vorgesehen sind, erste Metallanschlüsse, die an dem ersten Flanschabschnitt vorgesehen sind, zweite Metallanschlüsse, die an dem zweiten Flanschabschnitt vorgesehen sind, und einen Draht, der um den Wickelkernabschnitt gewickelt ist und mit einem der ersten Metallanschlüsse und einem der zweiten Metallanschlüsse verbunden ist.

Bei der Spulenkomponente weist jeder des ersten Flanschabschnitts und des zweiten Flanschabschnitts eine Befestigungsoberfläche auf, die beim Befestigen einer Seite eines Befestigungssubstrats zugewandt ist, jeder der ersten Metallanschlüsse und der zweiten Metallanschlüsse weist einen Befestigungsabschnitt auf, der oberhalb der Befestigungsoberfläche vorgesehen ist, die Befestigungsabschnitte der ersten Metallanschlüsse sind oberhalb der Befestigungsoberfläche des ersten Flanschabschnitts in einer Richtung, die senkrecht zu einer Mittelachsenlinie des Wickelkernabschnitts ist, ausgerichtet, und die Befestigungsabschnitte der zweiten Metallanschlüsse sind oberhalb der Befestigungsoberfläche des zweiten Flanschabschnitts in der Richtung, die senkrecht zu der Mittelachsenlinie ist, ausgerichtet.

Bei der Spulenkomponente weist einer der Befestigungsabschnitte der ersten Metallanschlüsse eine erste Endoberfläche, die einem der Befestigungsabschnitte der zweiten Metallanschlüsse zugewandt ist, und eine zweite Endoberfläche auf, die von der ersten Endoberfläche verschieden ist, und die erste Endoberfläche weist einen Riss dort auf, wo eine Oberflächenrauheit größer als eine Oberflächenrauheit der zweiten Oberfläche ist.

Der Riss, an dem die Oberflächenrauheit größer ist, wie oben beschrieben ist, wird zum Beispiel bei einem nicht präzisen Bruchvorgang durch Trennung von einem Leitungsrahmen erzeugt. Deshalb ist eine Variation der Benetzbarkeit unvermeidlich. Die Variation der Benetzbarkeit hat jedoch bei einem Aufschmelzvorgang weniger Einfluss, da der Riss sich an der ersten Endoberfläche des Befestigungsabschnitts eines der ersten Metallanschlüsse befindet, die einem der Befestigungsabschnitte der zweiten Metallanschlüsse zugewandt ist.

Vorzugsweise weist bei der Spulenkomponente jeder der Befestigungsabschnitte der ersten Metallanschlüsse eine erste Endoberfläche, die einem der Befestigungsabschnitte der zweiten Metallanschlüsse zugewandt ist, und eine zweite Endoberfläche auf, die von der ersten Endoberfläche verschieden ist, und jede der ersten Endoberflächen weist einen Riss dort auf, wo eine Oberflächenrauheit größer als eine Oberflächenrauheit der zweiten Endoberflächen ist. Besonders bevorzugt weist bei der Spulenkomponente jeder der Befestigungsabschnitte der zweiten Metallanschlüsse eine erste Endoberfläche, die einem der Befestigungsabschnitte der ersten Metallanschlüsse zugewandt ist, und eine zweite Endoberfläche auf, die von der ersten Endoberfläche verschieden ist, und jede der ersten Endoberflächen weist einen Riss dort auf, wo eine Oberflächenrauheit größer als eine Oberflächenrauheit der zweiten Endoberflächen ist. Je mehr die ersten Endoberflächen einen Riss aufweisen, desto geringer ist der Einfluss der Variation der Benetzbarkeit bei einem Aufschmelzvorgang.

Vorzugsweise umfasst die Spulenkomponente ferner eine Mehrzahl von Drähten, die jeweils um den Wickelkernabschnitt gewickelt und mit einem der ersten Metallanschlüsse und einem der zweiten Metallanschlüsse verbunden sind.

Vorzugsweise weist bei der Spulenkomponente jeder der ersten Metallanschlüsse einen erweiterten Abschnitt auf, der sich von dem Befestigungsabschnitt entlang einer äußeren Endoberfläche des ersten Flanschabschnitts über einen gebogenen Abschnitt erstreckt. Es wird bevorzugt, dass bei der Spulenkomponente jeder der zweiten Metallanschlüsse ebenfalls einen erweiterten Abschnitt aufweist, der sich von dem Befestigungsabschnitt entlang einer äußeren Endoberfläche des zweiten Flanschabschnitts über einen gebogenen Abschnitt erstreckt. Bei dieser Konfiguration können in einem befestigten Zustand auf dem Befestigungssubstrat leicht Lötmittelhohlkehlen gebildet werden. Dementsprechend kann das Erscheinungsbild ohne Weiteres daraufhin geprüft werden, ob ein angemessenes Löten erzielt wurde oder nicht.

Bei der Spulenkomponente gemäß der Offenbarung hat die Variation der Benetzbarkeit bei dem Aufschmelzvorgang weniger Einfluss. Dementsprechend kann das Drehen oder Verschieben der Spulenkomponente bei dem Aufschmelzvorgang erschwert werden. Demzufolge kann das Auftreten eines Kurzschlusses unter den Metallanschlüssen erschwert werden.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung und andere Merkmale, Elemente, Charakteristiken und Vorteile der vorliegenden Offenbarung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung unter Bezugnahme auf die angehängten Zeichnungen ersichtlich. Es zeigen:

1 eine Unteransicht, die eine Spulenkomponente gemäß einem Ausführungsbeispiel der Offenbarung veranschaulicht;

2 eine perspektivische Ansicht, die bei Betrachtung von der Bodenoberflächenseite aus einen Kern und Metallanschlüsse veranschaulicht, die in der in 1 veranschaulichten Spulenkomponente enthalten sind;

3 eine Unteransicht, die den Kern und die Metallanschlüsse, die in der in 1 veranschaulichten Spulenkomponente enthalten sind, zusammen mit leitfähigen Anschlussflächen an einem Befestigungssubstrat veranschaulicht;

4 eine perspektivische Ansicht, die bei Betrachtung von der Bodenoberflächenseite aus einen Zustand während der Herstellung der in 1 veranschaulichten Spulenkomponente veranschaulicht;

5 eine vergrößerte Querschnittsansicht entlang einer Linie V-V in 4;

6 eine Endoberflächenansicht, die einen Riss des Metallanschlusses in der in 1 veranschaulichten Spulenkomponente veranschaulicht;

7 eine Unteransicht, die einen Zustand während der Herstellung einer Spulenkomponente veranschaulicht, die in der japanischen ungeprüften Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2014-99586 beschrieben ist; und

8 eine Unteransicht, die einen Kern und Metallanschlüsse, die in dem in 7 veranschaulichten Spulenanschluss enthalten sind, zusammen mit leitfähigen Anschlussflächen eines Befestigungssubstrats veranschaulicht.

Eine Spulenkomponente 31 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Offenbarung wird unter Bezugnahme auf 1 bis 6 beschrieben. Die in den Zeichnungen veranschaulichte Spulenkomponente 31 bildet als Beispiel für eine Spulenkomponente einen Impulstransformator vom Oberflächenbefestigungstyp aus.

Die Spulenkomponente 31 umfasst einen Kern 33, der einen Wickelkernabschnitt 32 bildet. Der Kern 33 umfasst einen ersten und einen zweiten Flanschabschnitt 34 und 35, die an jeweiligen Endabschnitten des Wickelkernabschnitts 32 vorgesehen sind. Der Kern 33 ist zum Beispiel durch ein magnetisches Bauglied wie beispielsweise Ferrit ausgebildet.

Die Flanschabschnitte 34 und 35 weisen im Wesentlichen rechteckige Querschnittsformen aus, wie aus 2 ersichtlich ist. Die Flanschabschnitte 34 und 35 umfassen innere Endoberflächen 36 und 37, äußere Endoberflächen 38 und 39 bzw. Befestigungsoberflächen 40 und 41. Die inneren Endoberflächen 36 und 37 sind der Seite des Wickelkernabschnitts 32 zugewandt, und die jeweiligen Endabschnitte des Wickelkernabschnitts 32 befinden sich an denselben. Die äußeren Endoberflächen 38 und 39 sind nach außen den Seiten zugewandt, die den inneren Endoberflächen 36 bzw. 37 gegenüberliegen. Die Befestigungsoberflächen 40 und 41 koppeln die inneren Endoberflächen 36 und 37 und die äußeren Endoberflächen 38 und 39 und sind beim Befestigen der Seite eines Befestigungssubstrats (nicht veranschaulicht) zugewandt.

Drei erste Metallanschlüsse 42 bis 44 sind an dem ersten Flanschabschnitt 34 vorgesehen, und drei zweite Metallanschlüsse 45 bis 47 sind an dem zweiten Flanschabschnitt 35 vorgesehen.

Die ersten Metallanschlüsse 42 bis 44 weisen Befestigungsabschnitte 48 bis 50, die oberhalb der Befestigungsoberfläche 40 des ersten Flanschabschnitts 34 vorgesehen sind und sich entlang derselben erstrecken, und erweiterte Abschnitte 51 bis 53 auf, die sich jeweils von den Befestigungsabschnitten 48 bis 50 entlang der äußeren Endoberfläche 38 des ersten Flanschabschnitts 34 über gebogene Abschnitte erstrecken.

Auf dieselbe Weise wie die ersten Metallanschlüsse 42 bis 44 weisen die zweiten Metallanschlüsse 45 bis 47 ebenfalls Befestigungsabschnitte 54 bis 56, die oberhalb der Befestigungsoberfläche 41 des zweiten Flanschabschnitts 35 vorgesehen sind und sich entlang derselben erstrecken, und erweiterte Abschnitte 57 bis 59 auf, die sich jeweils von den Befestigungsabschnitten 54 bis 56 entlang der äußeren Endoberfläche 39 des zweiten Flanschabschnitts 35 über gebogene Abschnitte erstrecken.

In einem befestigten Zustand erleichtern die oben beschriebenen erweiterten Abschnitte 51 bis 53 und 57 bis 59 das Bilden von Lötmittelhohlkehlen an dem Befestigungssubstrat. Dementsprechend kann das Erscheinungsbild ohne Weiteres daraufhin geprüft werden, ob ein angemessenes Löten erzielt wurde oder nicht.

Die Befestigungsabschnitte 48 bis 50 der drei ersten Metallanschlüsse 42 bis 44 sind in einer Richtung, die senkrecht zu einer Mittelachsenlinie des Wickelkernabschnitts 32 ist, in dieser Reihenfolge oberhalb der Befestigungsoberfläche 40 des ersten Flanschabschnitts 34 ausgerichtet. Andererseits sind die Befestigungsabschnitte 54 bis 56 der drei zweiten Metallanschlüsse 45 bis 47 ebenfalls in der Richtung, die senkrecht zu der Mittelachsenlinie des Wickelkernabschnitts 32 ist, in dieser Reihenfolge oberhalb der Befestigungsoberfläche 41 des zweiten Flanschabschnitts 35 ausgerichtet. Die Ausrichtungsrichtung der oben beschriebenen Befestigungsabschnitte 48 bis 50 und der Befestigungsabschnitte 54 bis 56 ist in 1 und 3 durch einen Doppelpfeil A angegeben.

Wie in 1 veranschaulicht ist, umfasst die Spulenkomponente 31 ferner vier Drähte 60 bis 63, die um den Wickelkernabschnitt 32 gewickelt sind. Jeder der Drähte 60 bis 63 ist durch einen mit Isolierung beschichteten leitfähigen Draht gebildet und ist mit einem der ersten Metallanschlüsse 42 bis 44 und einem der zweiten Metallanschlüsse 45 bis 47 verbunden.

Die Drähte 60 bis 63 sind gewickelt, um an dem Wickelkernabschnitt 32 zwei Schichten zu bilden. Genauer gesagt befinden sich der erste Draht 60 und der dritte Draht 62 an der Seite der unteren Schicht, während dieselben zweiadrig gewickelt sind, und der zweite Draht 61 und der vierte Draht 63 befinden sich an der Seite der oberen Schicht, während dieselben zweiadrig gewickelt sind. Es ist festzustellen, dass in 1 die Drähte 60 bis 63 veranschaulicht sind, von denen Teile weggelassen wurden.

Die Wickelrichtung des oben beschriebenen ersten Drahts 60 und dritten Drahts 62, die sich an der Seite der unteren Schicht befinden, und die Wickelrichtung des oben beschriebenen zweiten Drahts 61 und vierten Drahts 63, die sich an der Seite der oberen Schicht befinden, sind entgegengesetzt. Es ist festzustellen, dass die Wickelrichtung des ersten Drahts 60 und dritten Drahts 62 und die Wickelrichtung des zweiten Drahts 61 und vierten Drahts 63 anders als die in der Zeichnung veranschaulichten sein können, solange die Wickelrichtung des ersten Drahts 60 und dritten Drahts 62 und die Wickelrichtung des zweiten Drahts 61 und vierten Drahts 63 entgegengesetzt sind.

Ein Ende 60a des ersten Drahts 60 ist mit dem ersten Metallanschluss 42 verbunden, und das andere Ende 60b desselben ist mit dem zweiten Metallanschluss 47 verbunden.

Ein Ende 61a des zweiten Drahts 61 ist mit dem ersten Metallanschluss 43 verbunden, und das andere Ende 61b desselben ist mit dem zweiten Metallanschluss 47 verbunden.

Ein Ende 62a des dritten Drahts 62 ist mit dem ersten Metallanschluss 44 verbunden, und das andere Ende 62b derselben ist mit dem zweiten Metallanschluss 46 verbunden.

Ein Ende 63a des vierten Drahts 63 ist mit dem ersten Metallanschluss 44 verbunden, und das andere Ende 63b desselben ist mit dem zweiten Metallanschluss 45 verbunden.

Die oben beschriebenen Drähte 60 bis 63 und die Metallanschlüsse 42 bis 44 und 45 bis 47 sind zum Beispiel durch Verbinden unter thermischem Druck, durch Schweißen oder dergleichen verbunden.

Die ersten Metallanschlüsse 42 und 43 wirken als ein positiver bzw. negativer Eingangsanschluss. Darüber hinaus wirken die zweiten Metallanschlüsse 45 und 46 als ein positiver bzw. ein negativer Ausgangsanschluss.

Bei dem Ausführungsbeispiel sind der dritte und der vierte Draht 62 und 63 gemeinsam mit dem ersten Metallanschluss 44 verbunden, und der erste und der zweite Draht 60 und 61 sind gemeinsam mit dem zweiten Metallanschluss 47 verbunden. Anstelle dieser Ausbildung kann der erste Metallanschluss 44 derart aufgeteilt sein, dass der dritte und der vierte Draht 62 und 63 getrennt mit demselben verbunden sind, und der zweite Metallanschluss 47 kann derart aufgeteilt sein, dass der erste und der zweite Draht 60 und 61 getrennt mit demselben verbunden sind.

Der erste Draht 60 und der zweite Draht 61 bilden einen primären Wickeldraht eines Impulstransformators, der durch die Spulenkomponente 31 ausgebildet ist, und der dritte Draht 62 und der vierte Draht 63 bilden einen sekundären Wickeldraht des Impulstransformators.

Als Nächstes wird ein Vorgang zum Befestigen der Metallanschlüsse 42 bis 47 an dem Kern 33 beschrieben, der beim Herstellen der Spulenkomponente 31 durchgeführt wird.

Die Metallanschlüsse 42 bis 47 sind durch einen Leitungsrahmen 64 bereitgestellt, wie in 4 veranschaulicht ist. Der Leitungsrahmen 64 umfasst einen relativ breiten Kopplungsstamm 65 und eine Mehrzahl von Kopplungszweigen 66 bis 71, die sich von dem Kopplungsstamm 65 zu den lateralen Seiten erstrecken. Der Leitungsrahmen 64 ist derart geformt, dass die Kopplungszweige 66 bis 68 zu einer Seite des Kopplungsstamms 65 vorstehen und die Kopplungszweige 69 bis 71 auf dieselbe Weise zu der anderen Seite vorstehen. Deshalb kann ein Leitungsrahmen 64 alle der Metallanschlüsse 42 bis 47 bereitstellen. Das bedeutet, dass die zwei Leitungsrahmen 8 und 9, wie sie in 7 veranschaulicht sind, nicht erforderlich sind.

Der Leitungsrahmen 64 kann durch Anwenden eines relativ präzisen Schneidevorgangs, zum Beispiel durch einen Schervorgang mit einem spitzen Stanzwerkzeug, auf eine Metallplatte, die zum Beispiel aus einer kupferbasierten Legierung wie beispielsweise Phosphorbronze und zähgepoltem Kupfer hergestellt ist, bereitgestellt werden. Vorzugsweise ist ein Plattierfilm 72, der zum Beispiel aus Zinn hergestellt ist, in der Metallplatte gebildet, wodurch der Leitungsrahmen 64, wie er in 5 veranschaulicht ist, ausgebildet wird.

Die jeweiligen Metallanschlüsse 42 bis 47 sind jeweils an den Seiten der freien Enden der oben beschriebenen Kopplungszweige 66 bis 71 gebildet. Um die Metallanschlüsse 42 bis 47 jeweils leicht von den Kopplungszweigen 66 bis 71 zu trennen, sind einander gegenüberliegende Paare von Ausschnitten 73 und 74 an Grenzpositionen zwischen den Metallanschlüssen 42 bis 47 und den Kopplungszweigen 66 bis 71 vorgesehen. Des Weiteren sind außerdem, wie in 5 veranschaulicht ist, im Wesentlichen V-förmige Rillen 75 an den oben beschriebenen Grenzpositionen vorgesehen, vorzugsweise um die Trennung zu erleichtern. 5 ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie V-V in 4. Obwohl 5 den Metallanschluss 44 und den Kopplungszweig 68 veranschaulicht, weisen auch die anderen Metallanschlüsse 42 und 43 und 45 bis 47 und die anderen Kopplungszweige 66 und 67 und 69 bis 71 dieselbe Ausbildung auf.

Obwohl bei dem Ausführungsbeispiel, das durch die Zeichnung veranschaulicht ist, die im Wesentlichen V-förmigen Rillen 75 an der Oberfläche vorgesehen sind, die der Oberfläche gegenüberliegt, auf der der Plattierfilm 72 gebildet ist, können die im Wesentlichen V-förmigen Rillen 75 an der Oberfläche vorgesehen sein, auf der der Plattierfilm 72 zusätzlich zu oder anstelle derselben gebildet ist.

Die jeweiligen Metallanschlüsse 42 bis 47 werden hergestellt, um mit dem Haftmittel an den Flanschabschnitten 34 und 35 anzuhaften, und werden dann an Positionen, die den Ausschnitten 73 und 74 und den im Wesentlichen V-förmigen Rillen 75 entsprechen, von dem Leitungsrahmen 64 getrennt. Ein nicht präziser Bruchvorgang wird auf die Trennung angewendet.

Die oben beschriebene Trennung bewirkt, dass jeweils Risse T1 bis T6 an den Metallanschlüssen 42 bis 47 verbleiben, wie in 2 und 3 veranschaulicht ist. Insbesondere 6 veranschaulicht die Endoberfläche des Metallanschlusses 44 mit dem Riss T3.

Unter Bezugnahme auf 6 ist eine Oberfläche 77 mit einer relativ hohen Oberflächenrauheit, die bei dem nicht präzisen Schneidevorgang erzeugt wird, zusätzlich zu einer relativ glatten Oberfläche 76, die eine Seitenwand der im Wesentlichen V-förmigen Rille 75 definiert, an dem Riss T3 gebildet. Obwohl dies nicht in der Zeichnung veranschaulicht ist, weisen auch die Risse T1, T2 und T4 bis T6 der anderen Metallanschlüsse 42, 43 und 45 bis 47 dieselbe Form wie der Riss T3 auf.

Die jeweiligen Befestigungsabschnitte 48 bis 50 der ersten Metallanschlüsse 42 bis 44 und die jeweiligen Befestigungsabschnitte 54 bis 56 der zweiten Metallanschlüsse 45 bis 47 weisen erste Endoberflächen E1, die einander zugewandt sind, und zweite Endoberflächen E2 auf, die von den ersten Endoberflächen E1 verschieden sind (siehe 3). Die Risse T1 bis T6, die die oben beschriebenen relativ rauen Oberflächen 77 bilden, befinden sich an den ersten Endoberflächen E1.

Aufgrund von Oberflächenrauheit können in einigen Fällen Unregelmäßigkeiten und Grate an den Rissen T1 bis T6 erzeugt werden, und die Formen der Risse T1 bis T6 sind nicht stabil. Deshalb ist es unvermeidlich, eine Variation der Benetzbarkeit unter den Rissen T1 bis T6 zu erzeugen. Die Risse T1 bis T6 befinden sich jedoch an den zugewandten ersten Endoberflächen E1 der jeweiligen Befestigungsabschnitte 48 bis 50 der ersten Metallanschlüsse 42 bis 44 und der jeweiligen Befestigungsabschnitte 54 bis 56 der zweiten Metallanschlüsse 45 bis 47. Selbst wenn bei einem Aufschmelzvorgang, bei dem die Metallanschlüsse 42 bis 47 jeweils an die leitfähigen Anschlussflächen 19 bis 24 an dem Befestigungssubstrat gelötet werden, wie in 3 veranschaulicht ist, ein Verschieben auftritt, verschieben dieselben sich deshalb von den Metallanschlüssen 42 bis 47 aus in der Richtung hin zu oder weiter weg von den jeweiligen ersten Endoberflächen E1, das heißt in der Richtung, die von der Ausrichtungsrichtung des Metallanschlusses verschieden ist. Demzufolge kann das Auftreten eines Kurzschlusses unter den Metallanschlüssen 42 bis 44 und unter den Metallanschlüssen 45 bis 47 erschwert sein.

Obwohl bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel die Risse T1 bis T6, die sich an den ersten Endoberflächen E1 und den zweiten Endoberflächen E2 befinden, auf der Basis der Oberflächenrauheit voneinander unterschieden werden, können andere Faktoren, zum Beispiel Metallgewebe an den Endoberflächen, in Betracht gezogen werden. Es ist festzustellen, dass die durch ISO 25178 definierte „Oberflächenrauheit” als die Oberflächenrauheit verwendet werden kann. Des Weiteren ist es ausreichend, dass die Oberflächenrauheit zum Beispiel unter einem Lasermikroskop gemessen wird.

Vorstehend wurde bei der Beschreibung der Spulenkomponente gemäß der Offenbarung der Impulstransformator als Ausführungsbeispiel übernommen. Die Offenbarung kann jedoch auch auf jede beliebige Spulenkomponente angewendet werden, solange eine Mehrzahl von ersten und zweiten Metallanschlüssen jeweils an einem ersten Flanschabschnitt und einem zweiten Flanschabschnitt vorgesehen ist und jeweilige Befestigungsabschnitte der ersten und zweiten Metallanschlüsse in der Richtung, die senkrecht zu der Mittelachsenlinie des Wickelkernabschnitts ist, oberhalb der Befestigungsoberflächen des ersten und zweiten Flanschabschnitts ausgerichtet sind. Die Spulenkomponente kann zum Beispiel eine Gleichtaktdrosselspule, ein Transformator, ein Balun oder dergleichen sein.

Dementsprechend können eine beliebige Anzahl von Drähten und eine beliebige Anzahl von Metallanschlüssen an den jeweiligen Flanschabschnitten nach dem Zufallsprinzip vorgesehen sein. Ein Draht kann zum Beispiel eine Ausbildung mit drei Anschlüssen aufweisen, die an drei Punkten von beiden Enden und einem Zwischenabschnitt mit den Metallanschlüssen verbunden ist. Des Weiteren kann in einigen Fällen ein Scheinanschluss, der mit keinem Draht verbunden ist, als der Metallanschluss gebildet sein. Wenn selbst ein derartiger Scheinanschluss mit der leitfähigen Anschlussfläche einer Signalleitung verbunden ist, sind in einigen Fällen Charakteristiken beeinträchtigt. Deshalb ist die Offenbarung auch in diesem Fall wirksam. Wie oben beschrieben ist, stehen die Anzahl von Drähten und die Anzahl von Metallanschlüssen nicht unbedingt in Beziehung zueinander.

Es ist davon auszugehen, dass auch ein Ausführungsbeispiel, bei dem die ersten Endoberflächen der Befestigungsabschnitte lediglich eines der ersten Metallanschlüsse und der zweiten Metallanschlüsse einen Riss aufweisen, der bei dem nicht präzisen Bruchvorgang erzeugt wird, in den Schutzbereich des Ausführungsbeispiels der Offenbarung fällt.

Während einige Ausführungsbeispiele der Erfindung oben beschrieben wurden, wird davon ausgegangen, dass Variationen und Modifikationen Fachleuten auf dem Gebiet einleuchten werden, ohne von dem Umfang und der Wesensart der vorliegenden Offenbarung abzuweichen. Der Schutzumfang der Offenbarung ist daher allein durch die folgenden Ansprüche zu bestimmen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2014-99586 [0002, 0002, 0007, 0032]

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • ISO 25178 [0063]