Title:
Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle und Durchgangstülle
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle, die an einem Kabelbaum W befestigt ist, der in einen Öffnungsabschnitt eines Plattenelements P eingeführt ist, und die in den Öffnungsabschnitt eingebaut und daran befestigt ist, um den Kabelbaum W dadurch an dem Plattenelement P zu stützen. Die Durchgangstülle enthält Peripheriewände, die den Kabelbaum W umgeben, um einen Schallabschirmraum S um den Kabelbaum W zu bilden, und eine Schalldämmwand, die in dem Schallabschirmraum S in der Weise gebildet ist, dass sie eine Längsrichtung des Kabelbaums W schneidet. Die Schalldämmwand ist durch die Verwendung eines Ausdrucks TL = 20log(ρ·f) – 42,5 ausgelegt, wobei TL den Übertragungsverlust der Schalldämmwand bezeichnet, ρ die Oberflächendichte der Schalldämmwand bezeichnet und f eine Frequenz bezeichnet.




Inventors:
Kominato, Yasuhiro (Shizuoka, Susono-shi, JP)
Katoh, Shingo (Shizuoka, Susono-shi, JP)
Application Number:
DE102017209290A
Publication Date:
12/07/2017
Filing Date:
06/01/2017
Assignee:
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2016111631A2016-06-20
JP2012125002A2012-06-28
JP2001153270A2001-06-08
JP2014050153A2014-03-17
JP2002027641A2002-01-25
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
1. Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle, die an einem Kabelbaum befestigt ist, der in einen Öffnungsabschnitt eines Plattenelements eingeführt ist, und die in den Öffnungsabschnitt eingebaut und daran befestigt ist, um den Kabelbaum dadurch an dem Plattenelement zu stützen, wobei die Durchgangstülle enthält:
eine Peripheriewand, die den Kabelbaum umgibt, um einen Schallabschirmraum um den Kabelbaum zu bilden; und
eine Schalldämmwand, die in dem Schallabschirmraum in der Weise gebildet ist, dass sie eine Längsrichtung des Kabelbaums schneidet; wobei:
die Schalldämmwand ausgelegt ist durch: TL = 20log(ρ·f) – 42,5,wobei TL den Übertragungsverlust der Schalldämmwand bezeichnet, ρ die Oberflächendichte der Schalldämmwand bezeichnet und f eine Frequenz bezeichnet.

2. Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle nach Anspruch 1, wobei
die Schalldämmwand so ausgelegt ist, dass der Übertragungsverlust TL wenigstens in einem Teil eines Frequenzbands nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz: TL ≥ 20erfüllt.

3. Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle, die an einem Kabelbaum befestigt ist, der in einen Öffnungsabschnitt eines Plattenelements eingeführt ist, und die in den Öffnungsabschnitt eingebaut und daran befestigt ist, um dadurch den Kabelbaum an dem Plattenelement zu stützen, wobei die Durchgangstülle enthält:
eine Peripheriewand, die den Kabelbaum umgibt, um einen Schallabschirmraum um den Kabelbaum zu bilden; und
Schalldämmwände, die in dem Schallabschirmraum in der Weise gebildet sind, dass sie eine Längsrichtung des Kabelbaums schneiden; wobei:
die Dicke jeder der Schalldämmwände und eine Anzahl der Schalldämmwände so ausgelegt sind, dass ein durch das Plattenelement übertragener Schalldruckpegel im Vergleich zu dem Fall, dass die Schalldämmwände fehlen, in einem Frequenzband nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz um wenigstens 3 dB unterdrückt werden kann.

4. Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Durchgangstülle ferner enthält:
einen Plattenelement-Eingriffsabschnitt, der mit einem Innenumfangsrand des Öffnungsabschnitts des Plattenelements in Eingriff gebracht werden kann; wobei:
der Plattenelement-Eingriffsabschnitt eine erste Seitenwand und eine zweite Seitenwand, die einander gegenüberliegen, um eine Eingriffsrille zu bilden, an der das Plattenelement eingebaut werden kann, enthält;
in der ersten Seitenwand ein erster Lippenabschnitt in der Weise gebildet ist, dass der erste Lippenabschnitt an einer ersten Oberfläche des Plattenelements anliegen kann, um das Plattenelement in Richtung der zweiten Seitenwand zu schieben; und
in der zweiten Seitenwand ein zweiter Lippenabschnitt in der Weise gebildet ist, dass der zweite Lippenabschnitt an einer zweiten Oberfläche des Plattenelements anliegen kann, um das Plattenelement in Richtung der ersten Seitenwand zu schieben, wobei die zweite Oberfläche eine der ersten Oberfläche gegenüberliegende Oberfläche ist.

5. Durchgangstülle, die an einem Kabelbaum befestigt ist, der in einen Öffnungsabschnitt eines Plattenelements eingeführt ist, und die in den Öffnungsabschnitt eingebaut und daran befestigt ist, um dadurch den Kabelbaum an dem Plattenelement zu stützen, wobei die Durchgangstülle enthält:
eine Peripheriewand, die den Kabelbaum umgibt, um einen Schallabschirmraum um dem Kabelbaum zu bilden;
eine Schalldämmwand, die in dem Schallabschirmraum in der Weise gebildet ist, dass sie eine Längsrichtung des Kabelbaums schneidet; und
einen Plattenelement-Eingriffsabschnitt, der mit einem Innenumfangsrand des Öffnungsabschnitts des Plattenelements in Eingriff gebracht werden kann; wobei:
der Plattenelement-Eingriffsabschnitt eine erste Seitenwand und eine zweite Seitenwand enthält, die einander gegenüberliegen, um eine Eingriffsrille zu bilden, an der das Plattenelement eingebaut werden kann;
in der ersten Seitenwand ein erster Lippenabschnitt in der Weise gebildet ist, dass der erste Lippenabschnitt an einer ersten Oberfläche des Plattenelements anliegen kann, um das Plattenelement in Richtung der zweiten Seitenwand zu schieben; und
in der zweiten Seitenwand ein zweiter Lippenabschnitt in der Weise gebildet ist, dass der zweite Lippenabschnitt an einer zweiten Oberfläche des Plattenelements anliegen kann, um das Plattenelement in Richtung der ersten Seitenwand zu schieben, wobei die zweite Oberfläche eine der ersten Oberfläche gegenüberliegende Oberfläche ist.

Description:
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN

Diese Anmeldung beruht auf und beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldung Nr. 2016-111631, eingereicht am 3. Juni 2016, deren Inhalt hier durch Bezugnahme vollständig mit aufgenommen ist.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG1. TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle und auf eine Durchgangstülle.

2. STAND DER TECHNIK

Eine Durchgangstülle, in der innen eine Luftschicht gebildet ist, ist als eine Durchgangstülle bekannt, durch die ein Kabelbaum, der durch einen Öffnungsabschnitt eines Plattenelements geht, an dem Plattenelement getragen werden kann (siehe beispielsweise die Patentdokumente 1 bis 4).

[Entgegenhaltungsliste][Patentdokumente]

  • [Patentdokument 1] JP-A-2012-125002
  • [Patentdokument 2] JP-A-2001-153270
  • [Patentdokument 3] JP-A-2014-50153
  • [Patentdokument 4] JP-A-2002-27641

ZUSAMMENFASSUNG

Wie oben beschrieben wurde, kann in einer Durchgangstülle, die eine Luftschicht aufweist, Schall, der durch die Durchgangstülle übertragen wird, durch die Luftschicht unterdrückt werden. In den letzten Jahren wird gefordert, dass ein Fahrzeuginnenraum eines Fahrzeugs einen höheren Grad von Geräuschlosigkeit aufweist. Somit wird gefordert, dass die Durchgangstülle eine höhere Schalldämmleistung aufweist. Um die Schalldämmleistung in der oben erwähnten Durchgangstülle zu verbessern, wird betrachtet, die Dicke einer Peripheriewand, die die Luftschicht bildet, zu erhöhen oder die Durchgangstülle aus einem Material mit hoher Dichte zu bilden. Allerdings vergrößert dieses Verfahren die Durchgangstülle und machen sie schwerer und erhöht die Kosten.

Die vorliegende Erfindung ist angesichts der oben erwähnten Situation entwickelt worden. Eine Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung einer Durchgangstülle und einer Durchgangstülle, die die Schalldämmleistung verbessern können, während sie die Kosten dämpfen und eine Zunahme der Gröle und des Gewichts unterdrücken.

Zur Lösung der oben erwähnten Aufgabe ist ein Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der Erfindung durch die folgenden Konfigurationen (1) bis (4) charakterisiert.

  • (1) Ein Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle, die an einem Kabelbaum befestigt ist, der in einen Öffnungsabschnitt eines Plattenelements eingeführt ist, und die in den Öffnungsabschnitt eingebaut und daran befestigt ist, um den Kabelbaum dadurch an dem Plattenelement zu stützen, wobei die Durchgangstülle enthält:
    eine Peripheriewand, die den Kabelbaum umgibt, um einen Schallabschirmraum um den Kabelbaum zu bilden; und
    eine Schalldämmwand, die in dem Schallabschirmraum in der Weise gebildet ist, dass sie eine Längsrichtung des Kabelbaums schneidet; wobei:
    die Schalldämmwand ausgelegt ist durch: TL = 20log(ρ·f) – 42,5,wobei TL den Übertragungsverlust der Schalldämmwand bezeichnet, ρ die Oberflächendichte der Schalldämmwand bezeichnet und f eine Frequenz bezeichnet.
  • (2) Ein Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle nach der Konfiguration (1), wobei
    die Schalldämmwand so ausgelegt ist, dass der Übertragungsverlust TL wenigstens in einem Teil eines Frequenzbands nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz: TL ≥ 20erfüllt.
  • (3) Ein Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle, die an einem Kabelbaum befestigt ist, der in einen Öffnungsabschnitt eines Plattenelements eingeführt ist, und die in den Öffnungsabschnitt eingebaut und daran befestigt ist, um dadurch den Kabelbaum an dem Plattenelement zu stützen, wobei die Durchgangstülle enthält:
    eine Peripheriewand, die den Kabelbaum umgibt, um einen Schallabschirmraum um den Kabelbaum zu bilden; und
    Schalldämmwände, die in dem Schallabschirmraum in der Weise gebildet sind, dass sie eine Längsrichtung des Kabelbaums schneiden; wobei:
    die Dicke jeder der Schalldämmwände und eine Anzahl der Schalldämmwände so ausgelegt sind, dass ein durch das Plattenelement übertragener Schalldruckpegel im Vergleich zu dem Fall, dass die Schalldämmwände fehlen, in einem Frequenzband nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz um wenigstens 3 dB unterdrückt werden kann.
  • (4) Ein Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle nach einer der Konfigurationen (1) bis (3), wobei die Durchgangstülle ferner enthält:
    einen Plattenelement-Eingriffsabschnitt, der mit einem Innenumfangsrand des Öffnungsabschnitts des Plattenelements in Eingriff gebracht werden kann; wobei:
    der Plattenelement-Eingriffsabschnitt eine erste Seitenwand und eine zweite Seitenwand, die einander gegenüberliegen, um eine Eingriffsrille zu bilden, an der das Plattenelement eingebaut werden kann, enthält;
    in der ersten Seitenwand ein erster Lippenabschnitt in der Weise gebildet ist, dass der erste Lippenabschnitt an einer ersten Oberfläche des Plattenelements anliegen kann, um das Plattenelement in Richtung der zweiten Seitenwand zu schieben; und
    in der zweiten Seitenwand ein zweiter Lippenabschnitt in der Weise gebildet ist, dass der zweite Lippenabschnitt an einer zweiten Oberfläche des Plattenelements anliegen kann, um das Plattenelement in Richtung der ersten Seitenwand zu schieben, wobei die zweite Oberfläche eine der ersten Oberfläche gegenüberliegende Oberfläche ist.

In dem Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der oben erwähnten Konfiguration wird (1) der Übertragungsverlust der Schalldämmwand durch den Ausdruck TL = 20log(ρ·f) – 42,5 zum Herstellen der Durchgangstülle ausgelegt. Somit ist es möglich, einen Verringerungsbetrag, um den Schall, der von einer Oberflächenseite des Plattenelements durch den Öffnungsabschnitt des Plattenelements zu der anderen Oberflächenseite übertragen wird, in dem Schallabschirmraum verringert werden kann, flexibel auszulegen. Außerdem ist es im Vergleich zu einem Fall, in dem die Dicke einer Peripheriewand, die eine Luftschicht bildet, erhöht wird oder eine Durchgangstülle, die aus einem Material mit hoher Dichte gebildet wird, um die Schalldämmleistung zu verbessern, möglich, die Durchgangstülle zu erhalten, die die Schalldämmleistung verbessern kann, während die Kosten gedämpft werden und eine Zunahme der Größe und des Gewichts unterdrückt werden, wenn der Übertragungsverlust der Schalldämmwand in der Weise ausgelegt ist, dass er einen richtigen Wert aufweist.

In dem Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der oben erwähnten Konfiguration wird (2) die Durchgangstülle so hergestellt, dass der Übertragungsverlust TL der Schalldämmwand wenigstens in einem Teil eines Frequenzbands eines Konversationsbereichs nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz, was einem Frequenzband von Schall entspricht, mit dem ein Mensch spricht, TL ≥ 20 erfüllen kann. Dementsprechend kann sicher unterdrückt werden, dass Schall in dem Frequenzband des Konversationsbereichs nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz in einem Kraftmaschinenraum durch den Öffnungsabschnitt in einen Fahrzeuginnenraum übertragen wird, wenn die gefertigte Durchgangstülle z. B. in einer vorderen Trennwand eines Fahrzeugs vorgesehen ist. Somit kann ein komfortabler Innenraum erhalten werden.

In dem Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der oben erwähnten Konfiguration ist es (3) möglich, eine Durchgangstülle zu erhalten, in der Schall, der von einer Oberflächenseite des Plattenelements durch den Öffnungsabschnitt des Plattenelements zu der anderen Oberflächenseite übertragen wird, durch den Schallabschirmraum verringert wird und durch die Schalldämmwände in großem Maßstab weiter verringert werden kann. Außerdem wird die Durchgangstülle wie folgt hergestellt. Das heißt, die Dicke und die Anzahl der Schalldämmwände, die in dem Schallabschirmraum gebildet werden, werden so ausgelegt, dass der Übertragungspegel eines Schalldrucks in einem Frequenzband eines Konversationsbereichs nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz, der einem Frequenzband von Schall entspricht, mit dem ein Mensch spricht, im Vergleich zu einem Fall, in dem die Schalldämmwände abwesend sind, um wenigstens 3 dB unterdrückt werden kann. Dementsprechend kann sicher unterdrückt werden, dass Schall in dem Frequenzband des Konversationsbereichs nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz in einem Kraftmaschinenraum durch den Öffnungsabschnitt in einen Fahrzeuginnenraum übertragen werden kann, wenn die gefertigte Durchgangstülle z. B. in einer vorderen Trennwand eines Fahrzeugs vorgesehen ist. Somit kann ein komfortabler Fahrzeuginnenraum erhalten werden. Außerdem ist es im Vergleich zu einem Fall, in dem die Dicke einer Peripheriewand, die eine Luftschicht bildet, erhöht ist oder eine Durchgangstülle aus einem Material mit hoher Dichte gebildet ist, um die Schalldämmleistung zu verbessern, möglich, die Durchgangstülle zu erhalten, die die Schalldämmleistung verbessern kann, während die Kosten gedämpft werden und eine Zunahme der Größe und des Gewichts unterdrückt werden.

In dem Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der oben erwähnten Konfiguration (4) ist es möglich, eine Durchgangstülle herzustellen, in der ein erster Lippenabschnitt und ein zweiter Lippenabschnitt in der Weise gebildet sind, dass sie eine erste Oberfläche und eine zweite Oberfläche des Plattenelements schieben, wenn die Durchgangstülle an dem Plattenelement befestigt wird. In Übereinstimmung mit der Durchgangstülle kann eine Schwingung des Plattenelements durch den ersten Lippenabschnitt und durch den zweiten Lippenabschnitt unterdrückt werden, wenn die Durchgangstülle an dem Plattenelement befestigt ist. Somit kann die Übertragung von Schall durch das Plattenelement verringert werden.

Zur Lösung der oben erwähnten Aufgabe ist eine Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der Erfindung durch die folgende Konfiguration (5) charakterisiert.

  • (5) Eine Durchgangstülle, die an einem Kabelbaum befestigt ist, der in einen Öffnungsabschnitt eines Plattenelements eingeführt ist, und die in den Öffnungsabschnitt eingebaut und daran befestigt ist, um dadurch den Kabelbaum an dem Plattenelement zu stützen, wobei die Durchgangstülle enthält:
    eine Peripheriewand, die den Kabelbaum umgibt, um einen Schallabschirmraum um dem Kabelbaum zu bilden;
    eine Schalldämmwand, die in dem Schallabschirmraum in der Weise gebildet ist, dass sie eine Längsrichtung des Kabelbaums schneidet; und
    einen Plattenelement-Eingriffsabschnitt, der mit einem Innenumfangsrand des Öffnungsabschnitts des Plattenelements in Eingriff gebracht werden kann; wobei:
    der Plattenelement-Eingriffsabschnitt eine erste Seitenwand und eine zweite Seitenwand enthält, die einander gegenüberliegen, um eine Eingriffsrille zu bilden, an der das Plattenelement eingebaut werden kann;
    in der ersten Seitenwand ein erster Lippenabschnitt in der Weise gebildet ist, dass der erste Lippenabschnitt an einer ersten Oberfläche des Plattenelements anliegen kann, um das Plattenelement in Richtung der zweiten Seitenwand zu schieben; und
    in der zweiten Seitenwand ein zweiter Lippenabschnitt in der Weise gebildet ist, dass der zweite Lippenabschnitt an einer zweiten Oberfläche des Plattenelements anliegen kann, um das Plattenelement in Richtung der ersten Seitenwand zu schieben, wobei die zweite Oberfläche eine der ersten Oberfläche gegenüberliegende Oberfläche ist.

In der Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der oben erwähnten Konfiguration (5) kann Schall, der von einer Oberflächenseite des Plattenelements durch den Öffnungsabschnitt des Plattenelements zu der anderen Oberflächenseite übertragen wird, durch den Schallabschirmraum verringert werden und somit durch die Schalldämmwand in großem Maßstab weiter verringert werden. Zum Beispiel kann sicher unterdrückt werden, dass Schall in einem Kraftmaschinenraum durch den Öffnungsabschnitt in einen Fahrzeuginnenraum übertragen wird, wenn die Durchgangstülle in einer vorderen Trennwand eines Fahrzeugs vorgesehen ist.

Somit ist es im Vergleich zu einem Fall, in dem die Dicke einer Peripheriewand, die eine Luftschicht bildet, erhöht ist oder eine Durchgangstülle aus einem Material mit hoher Dichte gebildet ist, um die Schalldämmleistung zu verbessern, möglich, die Schalldämmleistung zu verbessern, während die Kosten gedämpft werden und eine Erhöhung der Größe und des Gewichts unterdrückt wird.

Außerdem schieben der erste Lippenabschnitt und der zweite Lippenabschnitt die erste Oberfläche bzw. die zweite Oberfläche des Plattenelements, so dass eine Schwingung des Plattenelements unterdrückt werden kann, wenn die Durchgangstülle an dem Plattenelement befestigt ist. Somit kann die Übertragung von Schall durch das Plattenelement verringert werden.

[Vorteil der Erfindung]

In Übereinstimmung mit der Erfindung ist es möglich, ein Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle und eine Durchgangstülle zu schaffen, die die Schalldämmleistung verbessern können, während sie die Kosten dämpfen und eine Zunahme der Größe und des Gewichts unterdrücken.

Die Erfindung ist oben kurz beschrieben worden. Die weiteren Einzelheiten der Erfindung werden klarer, wenn die folgende Ausführungsart der Erfindung (im Folgenden als ”Ausführungsform” bezeichnet) anhand der beigefügten Zeichnungen gelesen wird.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Ansicht einer vorderen Trennwand, an der eine Durchgangstülle befestigt wird.

2 ist eine Schnittansicht einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der Erfindung.

3 ist eine Schnittansicht in einem Einbauabschnitt, der in einen Öffnungsabschnitt des Plattenelements eingebaut werden soll.

4A, 4B und 4C sind Ansichten zur Erläuterung der Schalldämmleistung mit Schalldämmwänden, die schematische Schnittansichten sind, die jeweils die Schalldämmwände zeigen.

5 ist eine Schnittansicht einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit einem Referenzbeispiel.

6 ist eine Ansicht zur Erläuterung eines Verfahrens zur Messung der Schalldämmleistung einer Durchgangstülle.

7 ist ein Graph zum Vergleich der Schalldämmleistung zwischen der Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der Ausführungsform und der Durchgangstülle in Übereinstimmung mit dem Referenzbeispiel.

8 ist eine perspektivische Ansicht einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der Änderung 1.

9A und 9B sind Ansichten zur Erläuterung von Prinzipien der Änderung 2, in der die axiale Länge eines Schallabschirmraums eingestellt wird, wobei sie 9A, die eine Ansicht ist, die Bedingungen zeigt, unter denen der Schallabschirmraum (unter Verwendung einer Luftsäule als Modell) eine Funktion der Resonanzverstärkung von Schall mit einer Wellenlänge λ aufweist, und 9B, die eine Ansicht ist, die Bedingungen zeigt, unter denen der Schallabschirmraum (unter Verwendung einer Luftsäule als Modell) eine Funktion zum Auslöschen von Schall mit der Wellenlänge λ aufweist, enthalten.

10 ist eine Schnittansicht der Durchgangstülle, die ein Beispiel spezifischer Solldimensionen als die Axiallängen der Schallabschirmraumteile zeigt.

11 ist eine Schnittansicht einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der Änderung 3.

12 ist eine Schnittansicht einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der Änderung 4.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im Folgenden wird anhand der Zeichnungen eine spezifische Ausführungsform der Erfindung beschrieben.

1 ist eine perspektivische Ansicht einer vorderen Trennwand, an der eine Durchgangstülle befestigt wird. 2 ist eine Schnittansicht einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der Erfindung.

Wie in 1 und 2 gezeigt ist, ist eine Durchgangstülle 10 in Übereinstimmung mit der Ausführungsform an einem Plattenelement P wie etwa einer vorderen Trennwand, die in ein Fahrzeug wie etwa in einen Personenkraftwagen eingebaut ist, befestigt. Das Plattenelement P ist zwischen einem Kraftmaschinenraum und einem Fahrzeuginnenraum vorgesehen. In dem Plattenelement P ist ein Öffnungsabschnitt 1 gebildet, so dass ein Kabelbaum W in den Öffnungsabschnitt 1 eingeführt werden kann. Somit ist der Kabelbaum W über die vordere und über die hintere Oberfläche des Plattenelements P verdrahtet. Der Kabelbaum W weist z. B. eine Konfiguration auf, in der ein elektrisches Drahtbündel durch eine rohrförmige Konfektionierung geführt worden ist.

Die Durchgangstülle 10 ist einteilig aus einem elastischen Material wie etwa Kautschuk oder Elastomer gebildet. Die Durchgangstülle 10 ist an dem Kabelbaum W befestigt, der in den Öffnungsabschnitt 1 des Plattenelements P eingeführt ist. Die Durchgangstülle 10 ist in der Weise in den Öffnungsabschnitt 1 eingebaut und an dem Plattenelement P befestigt, dass der Kabelbaum W an dem Plattenelement P gestützt sein kann.

Die Durchgangstülle 10 weist einen Einbauabschnitt 13, zwei Peripheriewände 15 und 16, einen Innenzylinderabschnitt 21 und eine Schalldämmwand 20 auf. Der Einbauabschnitt 13 ist in den Öffnungsabschnitt 1 des Plattenelements P eingebaut. Die Peripheriewände 15 und 16 verlaufen auf axial entgegengesetzten Seiten von dem Einbauabschnitt 13. Jede der Peripheriewände 15 und 16 weist eine Form wie ein konisch verjüngter Zylinder auf. Der Innenzylinderabschnitt 21 ist auf der Innenumfangsseite der Peripheriewände 15 und 16 angeordnet. Der Innenzylinderabschnitt 21 ist fest an dem Außenumfang des Kabelbaums W eingebaut. Die Schalldämmwand 20 ist an dem Innenumfang des Einbauabschnitts 13 und in einer Richtung, die den Kabelbaum W scheidet, vorgesehen.

Bei weiterer Entfernung von dem Einbauabschnitt 13 ist der Durchmesser jeder der zwei konisch verjüngten/zylindrischen Peripheriewände 15 und 16 allmählich verringert. Die Peripheriewand 15, 16 weist bei dem Innenumfangsende mit dem kleinen Durchmesser einen Zylinderabschnitt 11, 12 mit kleinem Durchmesser auf. Der Zylinderabschnitt 11, 12 mit kleinem Durchmesser ist ein Teil, das nahe an dem oder in engem Kontakt mit dem Außenumfang des Kabelbaums W angeordnet ist. Um den Kabelbaum W ist durch die konisch verjüngten/zylindrischen Peripheriewände 15 und 16 ein Schallabschirmraum S gebildet.

Ein Endabschnitt 21a auf einer axialen Seite (außerhalb der Seite der Fahrzeuginnenraumumgebung wie etwa auf der Seite des Kraftmaschinenraums) des Innenzylinderabschnitts 21 ist in den Zylinderabschnitt 11 mit kleinem Durchmesser bei dem Innenumfangsende der Peripheriewand 15 in der Weise eingeführt, dass auf der Innenseite des Zylinderabschnitts 11 mit kleinem Durchmesser ein ringförmiger Zwischenraum 23 sichergestellt ist. Wie später beschrieben wird, kann der Zwischenraum 23 übrigens mit einem Abbindeband oder Abbindestreifen 40 geschlossen sein.

Der Innenzylinderabschnitt 21 verläuft zwischen den gegenüberliegenden Innenumfangsenden (den Zylinderabschnitten 11 und 12 mit kleinem Durchmesser) der zwei konisch verjüngten/zylindrischen Peripheriewände 15 und 16 ununterbrochen über eine Seitenhälfte der axialen Länge. Ein Endabschnitt 21b (der der Stelle des Plattenelements P entspricht) auf der dem Endabschnitt, der in den Zylinderabschnitt 11 mit kleinem Durchmesser bei dem Innenumfangsende der Peripheriewand 15 eingeführt ist, gegenüberliegenden Seite weist ein offenes Ende 22 auf, das in den Schallabschirmraum S geöffnet ist.

Die Schalldämmwand 20 ist innerhalb des Schallabschirmraums S angeordnet. Ein Außenumfangsende 20a der Schalldämmwand 20 ist mit dem Innenumfang des Einbauabschnitts 13 verbunden und ein Innenumfangsende 20b ist mit dem Innenzylinderabschnitt 21 verbunden. Somit ist der Schallabschirmraum S durch die Schalldämmwand 20 axial in zwei Schallabschirmraumteile S1 und S2 geteilt. Übrigens ist es am meisten erwünscht, dass die Schalldämmwand 20 mit einer Stelle des Innenumfangs des Einbauabschnitts 13, die dem Plattenelement P entspricht, verbunden ist. Allerdings kann die Schalldämmwand 20 mit einer Stelle des Innenumfangs der Peripheriewand 15 und 16 in der Nähe der Stelle, die dem Plattenelement P entspricht, verbunden sein. Außerdem ist die Schalldämmwand 20 als eine ringförmige gewellte Wand gebildet. Die gewellte Wand bedeutet eine ringförmige Wandplatte, die in einer gewellten Form gebildet ist, die aus konzentrischen Kreisen hergestellt ist. Diese gewellte Form kann eine faltenbalgartige Form enthalten. Übrigens kann die Schalldämmwand 20 eine flache plattenartige Form aufweisen, wie sie in den Änderungen 3 und 4, die später beschrieben werden, gezeigt ist.

Die Durchgangstülle 10 weist in dem Außenumfang des Einbauabschnitts 13 einen Plattenelement-Eingriffsabschnitt 17 auf. Der Plattenelement-Eingriffsabschnitt 17 weist eine ringförmige Eingriffsrille 17a als einen Plattenelement-Befestigungsabschnitt auf, der an einem Innenumfangsrand des Öffnungsabschnitts 1 des Plattenelements P zu befestigen ist.

3 ist eine Schnittansicht in dem Einbauabschnitt 13, der in den Öffnungsabschnitt des Plattenelements einzubauen ist.

Wie in 3 gezeigt ist, weist der Plattenelement-Eingriffsabschnitt 17 eine erste Seitenwand 18 und eine zweite Seitenwand 19 auf, wobei die erste Seitenwand 18 und die zweite Seitenwand 19 die Eingriffsrille 17a bilden. In einem Zustand, in dem die Durchgangstülle 10 in den Öffnungsabschnitt 1 des Plattenelements P eingebaut worden ist, befindet sich die erste Seitenwand 18 auf einer Seite der ersten Oberfläche P1 des Plattenelements P, die eine Oberfläche auf der Seite des Kraftmaschinenraums ist, und befindet sich die zweite Seitenwand 19 auf einer Seite einer zweiten Oberfläche P2 des Plattenelements P, die eine Oberfläche auf der Seite des Fahrzeuginnenraums ist. In der ersten Seitenwand 18 ist ein erster Lippenabschnitt 18a in der Weise gebildet, dass die erste Lippe 18a an der ersten Oberfläche P1 anliegen kann, um das Plattenelement P in Richtung der zweiten Seitenwand 19 zu schieben. In der zweiten Seitenwand 19 ist ein zweiter Lippenabschnitt 19a in der Weise gebildet, dass die zweite Lippe 19a an der zweiten Oberfläche P2 anliegen kann, um das Plattenelement P in Richtung der ersten Seitenwand 18 zu schieben. übrigens zeigt 3 die Form der Durchgangstülle 10, die nicht in das Plattenelement P eingebaut worden ist, um das Verständnis der Formen des ersten Lippenabschnitts 18a und des zweiten Lippenabschnitts 19a zu erleichtern.

Die Durchgangstülle 10 wird wie folgt an dem Kabelbaum W befestigt. Das heißt, der Kabelbaum W wird in den Innenzylinderabschnitt 21 und in einen Zylinderabschnitt 12 mit kleinem Durchmesser eingeführt und das Abbindeband oder der Abbindestreifen 40 oder dergleichen wird um den Zylinderabschnitt 12 mit kleinem Durchmesser gewickelt, um den Zylinderabschnitt 12 mit kleinem Durchmesser an dem Kabelbaum W zu befestigen. Außerdem wird das Abbindeband oder der Abbindestreifen 40 um den anderen Zylinderabschnitt 11 mit kleinem Durchmesser, der sich außerhalb des Innenzylinderabschnitts 21 befindet, gewickelt, um den Zylinderabschnitt 11 mit kleinem Durchmesser von oberhalb des Innenzylinderabschnitts 21 an dem Kabelbaum W zu befestigen. Auf diese Weise wird die Durchgangstülle 10 an dem Kabelbaum W befestigt.

Übrigens wird vorzugsweise innerhalb des Innenzylinderabschnitts 21 ein Wasserabdichtabschnitt 30 vorgesehen, bevor oder nachdem der Kabelbaum W in der Durchgangstülle 10 montiert wird. In den Wasserabdichtabschnitt 30 wird in Zwischenräume zwischen den elektrischen Drähten Wa des Kabelbaums W, an denen der Innenzylinderabschnitt 21 dicht eingebaut ist, und in einen Zwischenraum zwischen jedem elektrischen Draht Wa und dem Innenumfang des Innenzylinderabschnitts 21 eine Wasserdichtungsmasse wie etwa Silikon gefüllt und die eingefüllte Wasserdichtungsmasse aushärten gelassen, um die Zwischenräume zwischen den elektrischen Drähten Wa abzudichten.

Der Einbauabschnitt 13 der so konfigurierten Durchgangstülle 10 wird in den Öffnungsabschnitt 1 des Plattenelements P eingebaut. Der Innenumfangsrand des Öffnungsabschnitts 1 wird mit der Eingriffsrille 17a des Plattenelement-Eingriffsabschnitts 17 in Eingriff gebracht. Somit wird die Durchgangstülle 10 an dem Plattenelement P befestigt. Im Ergebnis wird der Kabelbaum W durch die Durchgangstülle 10 an dem Plattenelement P gestützt. Wenn die Durchgangstülle 10 auf diese Weise in den Öffnungsabschnitt 1 des Plattenelements P eingebaut ist, ist der Öffnungsabschnitt 1 durch die Durchgangstülle 10 geschlossen.

Nachfolgend wird ein Verfahren zur Herstellung der Durchgangstülle 10 beschrieben.

In dem Verfahren zur Herstellung der Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der Ausführungsform werden zunächst die Dicken und die Anzahl der Schalldämmwände 20 in der zu fertigenden Durchgangstülle 10 so ausgelegt, dass ein Übertragungspegel des Schalldrucks im Vergleich zu einem Fall, in dem die Schalldämmwände 20 abwesend sind, in einem Frequenzband nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz um wenigstens 3 dB unterdrückt werden kann.

Die 4A, 4B und 4C sind Ansichten zur Erläuterung der Schalldämmleistung mit Schalldämmwänden, wobei sie schematische Schnittansichten sind, die jeweils die Schalldämmwände zeigen.

Die Schalldämmleistung (der Übertragungsverlust TL) der Durchgangstülle kann wie folgt ausgedrückt werden; TL = 20log (Oberflächendichte ρ der Struktur·Frequenz f) – 42,5.

Üblicherweise wird die Durchgangstülle aus Harz hergestellt. Zum Beispiel wird Ethylenpropylenkautschuk (EPDM) verwendet. EPDM weist eine relative Dichte von 0,86 g/cm3 auf. Übrigens kann die Oberflächendichte ρ als ρ = relative Dichte·Dicke berechnet werden.

Dementsprechend kann eine Schalldämmwirkung einer Schalldämmwand, die aus 2 mm (0,002 m) dickem EPDM hergestellt ist, in einem Konversationsbereich (1.000 Hz) berechnet werden als: 20log(0,86 g/cm3·1000·0,002 m·1000 Hz) – 42,5 = 22,2 dB.

Somit kann Schall, jedes Mal, wenn er durch eine Wand geht, um etwa 20 dB verringert werden.

In einem Entwurf, in dem eine Schalldämmwand 20 mit einer Dicke von 2 mm und mit einer Schalldämmleistung von 10 dB angeordnet ist, kann Schall von 60 dB, wie in 4A gezeigt ist, auf 40 dB verringert werden.

Zum Beispiel kann Schall von 60 dB in einem Entwurf, in dem zwei in derselben Weise konfigurierte Schalldämmwände 20 parallel angeordnet sind, wegen der Schalldämmwirkung von 20 dB (10 dB + 10 dB), wie in 4B gezeigt ist, auf 20 dB verringert werden. Somit kann eine Schalldämmwirkung von 40 dB erwartet werden.

Wie in 4C gezeigt ist, kann Schall von 60 dB in einem Entwurf, in dem eine Schalldämmwand 20 mit einer Dicke von 4 mm angeordnet ist, die zweimal so dick wie die oben erwähnte Wand ist, wegen der Schalldämmwirkung von 28 dB auf 32 dB verringert werden. Es ist festzustellen, dass die Schalldämmleistung in einem Entwurf, in dem zwei dünne Wände angeordnet sind, höher ist als in einem Entwurf, in dem eine dicke Wand angeordnet ist.

Nachfolgend werden eine Außenform und eine Innenform zum Formen der entworfenen Durchgangstülle 10 vorbereitet. Die Durchgangstülle 10 wird unter Verwendung der vorbereiteten Außen- und Innenform geformt. Zum Beispiel werden zum Formen der Durchgangstülle 10 mit einer Schalldämmwand 20 zwei geteilte Innenwände zum Formen der Innenform der Durchgangstülle 10 in einem Hohlraum einer Außenform in der Weise angeordnet, dass sie axial mit der Schalldämmwand 20 als eine Begrenzung angeordnet sind. In den Hohlraum wird geschmolzenes Material eingespritzt. Nachdem das Material ausgehärtet ist, wird die geformte Durchgangstülle 10 aus der Außenform entnommen und werden die zwei geteilten Innenformen relativ zu der Durchgangstülle 10 axial herausgezogen.

Hier wird eine Durchgangstülle in Übereinstimmung mit einem Referenzbeispiel beschrieben.

5 ist eine Schnittansicht der Durchgangstülle in Übereinstimmung mit dem Referenzbeispiel. Wie in 5 gezeigt ist, ist die Schalldämmwand 20 in einem Schallabschirmraum S in einer Durchgangstülle 100 in Übereinstimmung mit dem Referenzbeispiel nicht vorgesehen. In der Durchgangstülle 100 kann Schall aus dem Kraftmaschinenraum durch den Schallabschirmraum S verringert werden, wobei die Schalldämmwirkung durch die Schalldämmwand 20 aber nicht erhalten werden kann.

Andererseits weist die Durchgangstülle 10 in Übereinstimmung mit der Ausführungsform innen den Schallabschirmraum S auf und weist sie ferner innerhalb des Schallabschirmraums S die Schalldämmwand 20 auf. Im Ergebnis kann ein Geräusch, das aus dem Kraftmaschinenraum durch die Durchgangstülle 10 in den Fahrzeuginnenraum übertragen wird, durch die zwei Peripheriewände 15 und 16, durch die Schalldämmwand 20 und durch zwei Teile (S1 und S2) des Schallabschirmraums S verringert werden.

Nachfolgend wird anhand von 6 ein Verfahren zum Messen der Schalldämmleistung einer Durchgangstülle beschrieben. In einem rechteckigen Raum ist eine Trennwand 47 vorgesehen, um den rechteckigen Raum in zwei Räume zu teilen. Einer der Räume, d. h. ein erster Raum 41, dient als ein Nachhallraum, in dem die Schallabsorption minimiert ist. Andererseits dient der andere Raum, d. h. ein zweiter Raum 42, als ein semi-schalldichter Raum oder als ein schalldichter Raum. Der Nachhallraum des ersten Raums 41 imitiert einen Kraftmaschinenraum eines Personenkraftwagens, in dem Schall in irgendeine Richtung gestreut wird. Andererseits weist der zweite Raum 42, der als ein semi-schalltoter Raum oder als ein schalltoter Raum dient, eine Struktur auf, in der Schall nicht an irgendeiner Wand reflektiert wird. Somit imitiert der zweite Raum 42 einen Fahrzeuginnenraum.

Während der Fahrt eines Fahrzeugs dringen das Geräusch wie etwa ein Kraftmaschinengeräusch, ein Motorgeräusch oder ein Straßengeräusch, die durch eine Durchgangstülle gehen, von einem Kraftmaschinenraum in einen Fahrzeuginnenraum ein. Die Durchgangstülle wird in den Abschnitt 47 eingebaut und gleichzeitig wird in dem ersten Raum 41, der den Kraftmaschinenraum imitiert, ein Lautsprecher 44 zum Erzeugen eines Geräuschs angeordnet. In dem ersten Raum 41 ist ebenfalls ein Mikrophon 45 vorgesehen. Das von dem Lautsprecher 44 erzeugte Simulationsgeräusch wird durch das Mikrophon 45 in dem ersten Raum 41 gesammelt. Andererseits ist in dem zweiten Raum 42, der den Fahrzeuginnenraum imitiert, ein Mikrophon 46 zum Sammeln von Schall, der durch die Durchgangstülle gegangen ist, vorgesehen. Der in dem ersten Raum 41 gesammelte Schall und der in dem zweiten Raum 42 gesammelte Schall werden durch ein mit dem Lautsprecher 44 und mit den Mikrophonen 45 und 46 verbundenes Messgerät 43 verglichen. Somit kann die Schalldämmleistung der Durchgangstülle gemessen werden. Übrigens ist in 6 um die Durchgangstülle ein Plattenelement 48 eingebaut und ist ein Außenumfangsabschnitt des Plattenelements 48 an der Trennwand 47 befestigt.

7 ist ein Graph zum Vergleich der Schalldämmleistung zwischen der Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der Ausführungsform und der Durchgangstülle in Übereinstimmung mit dem Referenzbeispiel.

In den letzen Jahren wird gefordert, dass irgendein Fahrzeug einen hohen Grad an Geräuschlosigkeit innerhalb eines Fahrzeuginnenraums aufweist. Wie in 7 gezeigt ist, wird insbesondere in einem Frequenzband eines Konversationsbereichs CF nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz, der einem Frequenzband von Schall entspricht, mit dem Menschen sprechen, als in einer Durchgangstülle geforderte Schalldämmleistung ein hoher Sollwert gefordert (siehe die Strichlinie in 7).

In der Durchgangstülle 100 in Übereinstimmung mit dem Referenzbeispiel, in der die Schalldämmwand 20 fehlt, liegt die Schalldämmleistung in dem Frequenzband des Konversationsbereichs CF nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz unter dem Sollwert. Es ist erwünscht, die Schalldämmleistung zu verbessern (siehe die Strichpunktlinie in 7).

In der Durchgangstülle 100 mit einer solchen Struktur kann die Dicke jeder Peripheriewand 15, 16 erhöht werden oder kann die Durchgangstülle 100 aus einem Material mit hoher Dichte gebildet werden. Somit kann die Schalldämmleistung geringfügig verbessert werden. Allerdings ist es unvermeidlich, die Durchgangstülle 100 größer herzustellen, und werden außerdem die Materialkosten erhöht, wenn die Dicke der Peripheriewand 15, 16 erhöht wird. Andererseits werden die Materialkosten erhöht und wird die Durchgangstülle 100 schwerer gemacht, wenn die Durchgangstülle 100 aus einem Material hoher Dichte gebildet wird. Ferner ist es in beiden Fällen schwierig, die Durchgangstülle 100 elastisch zu verformen. Somit wird die Arbeit des Befestigens an dem Öffnungsabschnitt 1 des Plattenelements P problematisch.

Andererseits ist die Durchgangstülle 10, die durch das Herstellungsverfahren in Übereinstimmung mit der Ausführungsform erhalten wird, in der Weise entworfen und hergestellt, dass der Übertragungspegel des Schalldrucks im Vergleich zu einem Fall, in dem die Schalldämmwand 20 fehlt, um wenigstens 3 dB unterdrückt werden kann. Dementsprechend erreicht die Schalldämmleistung in dem Frequenzband des Konversationsbereichs CF nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz im Wesentlichen den Sollwert. Somit kann eine ausgezeichnete Schalldämmleistung sichergestellt werden (siehe die durchgezogene Linie in 7).

Auf diese Weise ist es in Übereinstimmung mit dem Verfahren zur Herstellung der Durchgangstülle 10 in Übereinstimmung mit der Ausführungsform möglich, die Durchgangstülle 10 zu erhalten, in der von einer Oberflächenseite des Plattenelements P durch den Öffnungsabschnitt 1 des Plattenelements P zu der Seite der anderen Oberfläche übertragener Schall durch den Schallabschirmraum S verringert werden kann und durch die Schalldämmwand 20 in großem Maßstab weiter verringert werden kann. Außerdem wird die Durchgangstülle 10 wie folgt hergestellt. Das heißt, die Dicken und die Anzahl der in dem Schallabschirmraum S gebildeten Schalldämmwände 20 werden so ausgelegt, dass der Übertragungspegel des Schalldrucks in dem Frequenzband des Konversationsbereichs CF nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz, der dem Frequenzband von Schall entspricht, mit dem Menschen sprechen, im Vergleich zu einem Fall, in dem die Schalldämmwände 20 fehlen, um wenigstens 3 dB unterdrückt werden kann. Dementsprechend kann sicher unterdrückt werden, dass Schall in dem Frequenzband des Konversationsbereichs CF nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz in einem Kraftmaschinenraum durch den Öffnungsabschnitt 1 in einen Fahrzeuginnenraum übertragen wird, wenn die in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform gefertigte Durchgangstülle 10 in einer vorderen Trennwand eines Fahrzeugs vorgesehen ist. Somit kann ein komfortabler Fahrzeuginnenraum erhalten werden. Außerdem ist es im Vergleich zu einem Fall, in dem die Dicke jeder Peripheriewand 15, 16, die eine Luftschicht bildet, erhöht wird oder eine Durchgangstülle aus einem Material hoher Dichte gebildet wird, um die Schalldämmleistung zu verbessern, möglich, die Schalldämmleistung zu verbessern, während die Kosten gedämpft werden und eine Erhöhung der Größe und des Gewichts unterdrückt werden.

Außerdem weist die Durchgangstülle 10 einen ersten Lippenabschnitt 18a und einen zweiten Lippenabschnitt 19a auf, die die erste Oberfläche P1 und die zweite Oberfläche P2 des Plattenelements P schieben, wenn die Durchgangstülle 10 an dem Plattenelement P befestigt wird. Dementsprechend kann eine Schwingung des Plattenelements P, wenn die Durchgangstülle 10 an dem Plattenelement P befestigt ist, durch den ersten Lippenabschnitt 18a und durch den zweiten Lippenabschnitt 19a unterdrückt werden. Somit kann durch das Plattenelement P übertragener Schall verringert werden.

Nachfolgend werden Durchgangstüllen in Übereinstimmung mit Änderungen beschrieben.

(Änderung 1)

8 ist eine perspektivische Ansicht einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der Änderung 1.

Wie in 8 gezeigt ist, sind teilweise konvexe Rippen 25 und 26 zum Verstärken der konisch verjüngten/zylindrischen Peripheriewände 15 und 16 vorgesehen, die in Außenoberflächen (auf Wandoberflächen) der Peripheriewände 15 und 16 vorstehen und mit den Peripheriewänden 15 und 16 einteilig sind. Die Rippen 25 und 26 sind so vorgesehen, dass sie wie Riemen in den Mantellinienrichtungen YS der Außenoberflächen bzw. in konstanten Abständen in Umfangsrichtungen XR der Peripheriewände 15 und 16 verlaufen. Das heißt, die Rippen 25 und 26 sind in den Außenoberflächen der konisch verjüngten/zylindrischen Peripheriewände 15 und 16 jeweils radial vorgesehen. Es können irgendeine Anzahl von Rippen 25, 26 vorgesehen sein, solange sie mehrere sind. Es ist erwünscht, drei oder mehr Rippen 25, 26 vorzusehen. In dieser Änderung sind acht Rippen 25, 26 in gleichen Abständen in ihrer Umfangsrichtung XR vorgesehen.

In dieser Änderung 1 sind die Peripheriewände 15 und 16 nicht insgesamt verdickt, sondern kann ihre Starrheit nur teilweise in den Abschnitten, in denen sich die Rippen 25 und 26 befinden (z. B. nur in den Abschnitten, die dazu neigen, dass eine Schwingung auftritt), verbessert sein. Dementsprechend kann eine Schwingung in den Abschnitten, in denen die Starrheit verbessert worden ist, unterdrückt werden, so dass durch die Peripheriewände 15 und 16 übertragener Schall verringert werden kann. Somit kann die Schalldämmleistung verbessert werden.

(Änderung 2)

In der Änderung 2 ist ein Verhältnis zwischen den axialen Längen der durch die Schalldämmwand 20 geteilten Schallabschirmraumteile S1 und S2 definiert.

In einer Durchgangstülle mit einem inneren Schallabschirmraum S können wegen des Einflusses der Reflexion von Schall innerhalb des Schallabschirmraums S Schallwellen einander auslöschen oder kann im Gegensatz dazu eine Resonanzverstärkung der Schallwellen auftreten. Im Ergebnis sind Schall mit einer Frequenz, der durch die Durchgangstülle leicht zu dämpfen ist, und Schall mit einer Frequenz, der durch die Durchgangstülle leicht durchzulassen ist, vorhanden.

Zum Beispiel werden Bedingungen, unter denen eine Resonanzverstärkung von Schall auftritt, unter Verwendung eines Luftsäulenmodells betrachtet.

Die 9A und 9B sind Ansichten zur Erläuterung der Prinzipien in einem Fall, in dem die axiale Länge des Schallabschirmraums eingestellt wird, wobei sie 9A, die eine Ansicht ist, die Bedingungen zeigt, unter denen der Schallabschirmraum (unter Verwendung einer Luftsäule als Modell) eine Funktion zur Resonanzverstärkung von Schall mit einer Wellenlänge λ aufweist, ist, und 9B, die eine Ansicht ist, die Bedingungen zeigt, unter denen der Schallabschirmraum (unter Verwendung einer Luftsäule als Modell) eine Funktion zum Auslöschen des Schalls mit der Wellenlänge λ aufweist, enthalten.

In einer Betriebsart einer Luftsäule vom an beiden Enden geschlossenen Typ, wie sie in 9A gezeigt ist, wird in Bezug auf Schall mit einer Wellenlänge λ eine stehende Welle mit Knoten an ihren gegenüberliegenden Enden erzeugt, wenn die Luftsäule eine Länge L = λ/2 aufweist. Unter dieser Bedingung tritt Resonanzverstärkung auf. Außerdem geschieht dasselbe, wenn L = (λ/2)·N (N = 1, 2, 3, ...) ist.

Andererseits werden entgegengesetzte Bedingungen zum Fall der Resonanzverstärkung betrachtet. Wie in 9B gezeigt ist, tritt eine Wirkung des Auslöschens von reflektiertem Schall auf, wenn die Luftsäule in Bezug auf Schall mit der Wellenlänge λ eine Länge L = λ/4 aufweist. Außerdem tritt in diesem Fall für L = (λ/4)·N (N = 1, 3, 5, ...) dasselbe auf.

Die oben erwähnten zwei Bedingungen werden durch andere Ausdrücke wie folgt ausgedrückt: Bedingung der Resonanzverstärkung f = (cN)/(2L)(1)Bedingung der Auslöschung f = (cN)/(4L)(2)sofern

f:
Frequenz (Hz)
L:
axiale Länge (m) des Schallabschirmraums
c:
Schallgeschwindigkeit (m/s) = etwa 340 m/s
λ:
Wellenlänge (m)
N im Ausdruck (1):
N = 1, 2, 3, ...
N im Ausdruck (2):
N = 1, 3, 5, ...
sind.

In Übereinstimmung mit den oben beschriebenen Prinzipien ist es bei dem Luftsäulenmodell erwünscht, dass die beiden Auslöschungsfrequenzen in den Teilen (S1 und S2) des durch die Schalldämmwand 20 geteilten Schallabschirmraums S zu einem in der Durchgangstülle 10 zu dämpfenden Zielfrequenzband gehören.

Zum Beispiel wird angenommen, dass für Frequenzen von Schall, der von außerhalb des Fahrzeuginnenraums in einen Fahrzeuginnenraum übertragen wird, ein Frequenzband des von der Übertragung zu unterdrückenden Schalls 1.000 bis 4.000 Hz beträgt. In diesem Fall werden die axialen Längen der jeweiligen Schallabschirmraumteile S1 und S2 auf Längen L eingestellt, die von dem oben erwähnten Ausdruck (2) erhalten werden, in dem f auf 1.000 bis 4.000 eingestellt wird. Auf diese Weise kann die Übertragung von Schall in dem Zielfrequenzband wirksam unterdrückt werden.

Bei dieser Gelegenheit wird vorzugsweise verhindert, dass sich Bedingungen der Resonanzverstärkung zwischen den Schallabschirmraumteilen S1 und S2 überlappen. Genauer werden unterschiedliche Bedingungen in einer Weise eingestellt, dass die Auslöschungsfrequenz in dem großen Schallabschirmraumteil auf 2.000 Hz eingestellt wird und die Auslöschungsfrequenz in dem kleinen Schallabschirmraumteil auf 3.000 Hz eingestellt wird, wenn die Schallabschirmraumteile S1 und S2 unterschiedliche axiale Längen aufweisen.

Insbesondere kann Schall, der in einem der Schallabschirmraumteile resonant verstärkt wird, durch das andere Schallabschirmraumteil ausgelöscht werden, wenn ein Verhältnis zwischen der Länge des großen Schallabschirmraumteils und der Länge des kleinen Schallabschirmraumteils auf 2:1 eingestellt ist. Somit kann ein weiter Bereich abgedeckt werden.

10 ist eine Schnittansicht der Durchgangstülle, die ein Beispiel spezifischer Solldimensionen als die axialen Längen der Schallabschirmraumteile zeigt.

Wie in 10 gezeigt ist, ist angenommen, dass die axiale Länge des Schallabschirmraumteils S1 auf einer Seite (z. B. auf der Seite des Kraftmaschinenraums) AUSSERHALB des Plattenelements P, von der Schall einläuft, L1 ist und dass die Länge des Schallabschirmraumteils S2 auf der anderen Seite (z. B. auf der Fahrzeuginnenraumseite) INNERHALB des Plattenelements P L2 ist. Die Längen L1 und L2 werden auf der Grundlage der Zielfrequenz f aus dem oben erwähnten Ausdruck (2) berechnet und eingestellt. Bei dieser Gelegenheit wird vorzugsweise L1:L2 auf 2:1 eingestellt. Zum Beispiel wird L2 auf 20 mm eingestellt, wenn L1 auf 40 mm eingestellt wird.

Praktisch werden die Längen L1 und L2 vorzugsweise durch Experimente unter Berücksichtigung der oben erwähnten Prinzipien der Resonanz und Auslöschung optimiert.

Die Ausführungsform ist oben zusammen mit einem Beispiel beschrieben worden, in dem die Schalldämmwand 20 als eine ringförmige gewellte Wand gebildet ist. Allerdings kann die Schalldämmwand 20 in einer flachen plattenartigen Form gebildet sein. Ferner kann die Schalldämmwand 20, wie in der folgenden Änderung 3 oder 4 gezeigt ist, in Bezug auf die Ebene senkrecht zu der Achse des Kabelbaums W geneigt sein.

(Änderung 3)

11 ist eine Schnittansicht einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der Änderung 3. In der Änderung 3 ist die Schalldämmwand 20 in einer flachen plattenartigen Form gebildet und ist das Außenumfangsende 20a mit dem Innenumfang des Einbauabschnitts 13 verbunden. Außerdem ist das Innenumfangsende 20b mit der Fahrzeuginnenraumseite des Innenzylinderabschnitts 21 verbunden. Dementsprechend ist die Schalldämmwand 20 in Bezug auf eine Ebene senkrecht zu der Achse des Kabelbaums W geneigt.

Wie in 11 gezeigt ist, kann übrigens ein gelochter Ringabschnitt 17b in der Weise gebildet sein, dass die Durchgangstülle 10 leicht verformt werden kann, wenn sie durch einen Randabschnitt des Öffnungsabschnitts 1 des Plattenelements P geschoben wird. Somit kann die Einführungskraft in den Öffnungsabschnitt 1 des Plattenelements P verringert werden.

(Änderung 4)

12 ist eine Schnittansicht einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der Änderung 4. In der Änderung 4 ist die Schalldämmwand 20 ebenfalls in einer flachen plattenartigen Form gebildet und in Bezug auf eine Ebene senkrecht zu der Achse des Kabelbaums W geneigt.

Die Durchgangstülle 10 in Übereinstimmung mit der Änderung 4 weist einen Zylinderabschnitt 70 auf. Der Zylinderabschnitt 70 ist zwischen dem Innenumfangsende einer Peripheriewand 15 und dem Zylinderabschnitt 11 mit kleinem Durchmesser einteilig vorgesehen. Der Zylinderabschnitt 70 weist eine faltenbalgartige Form auf, in der axial abwechselnd Bergabschnitte 71 und Talabschnitte 72, die in Umfangsrichtung verlaufen, gebildet sind. Somit kann der Zylinderabschnitt 70 leicht gebogen werden. Der Zylinderabschnitt 70 ist lang genug hergestellt, um leicht gebogen zu werden, so dass der Zylinderabschnitt 11 mit kleinem Durchmesser bei einem Endabschnitt des Zylinderabschnitts 70 nach unten weisen kann. Zum Beispiel ist der Zylinderabschnitt 70 30 mm bis 200 mm lang hergestellt.

Außerdem ist der verwendete Zylinderabschnitt 70 nach unten gebogen und verlängert, so dass er lang ist. Somit weist der Zylinderabschnitt 70 eine Stellung auf, in der der Zylinderabschnitt 11 mit kleinem Durchmesser an seinem Endabschnitt (dem Endabschnitt, der zu einer Umgebung wie etwa einem Kraftmaschinenraum weist, bei der eine Möglichkeit besteht, dass sie durch Wasser bespritzt wird) nach unten hängt. Im Ergebnis kann verhindert werden, dass wegen einer Kapillarerscheinung zwischen elektrischen Drähten, die den Kabelbaum W bilden, Feuchtigkeit in den Zylinderabschnitt 11 mit kleinem Durchmesser leicht eindringt. Auf diese Weise dient dieses Teil als ein Wassersperrabschnitt 80.

Übrigens ist die Erfindung nicht auf die oben erwähnte Ausführungsform beschränkt, sondern können Verformungen, Verbesserungen usw. geeignet vorgenommen werden. Außerdem sind Materialien, Formen, Dimensionen, Anzahlen, Anordnungsstellen usw. jeweiliger Bestandteile in der oben erwähnten Ausführungsform nicht beschränkt. Es können irgendwelche Materialien, irgendwelche Formen, irgendwelche Dimensionen, irgendwelche Anzahlen, irgendwelche Anordnungsstellen usw. verwendet werden, solange die Erfindung erhalten werden kann.

Die Merkmale der oben erwähnten Ausführungsform eines Verfahrens zur Herstellung einer Durchgangstülle und einer Durchgangstülle in Übereinstimmung mit der Erfindung sind hier in den folgenden Absätzen [1] bis [5] zusammengefasst und kurz aufgeführt.

  • [1] Ein Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle (10), die an einem Kabelbaum (W) befestigt ist, der in einen Öffnungsabschnitt (1) eines Plattenelements (P) eingeführt ist, und die in den Öffnungsabschnitt (1) eingebaut und daran befestigt ist, um den Kabelbaum (W) dadurch an dem Plattenelement (P) zu stützen, wobei die Durchgangstülle (10) enthält:
    eine Peripheriewand (15, 16), die den Kabelbaum (W) umgibt, um einen Schallabschirmraum (S) um den Kabelbaum (W) zu bilden; und
    eine Schalldämmwand (20), die in dem Schallabschirmraum (S) in der Weise gebildet ist, dass sie eine Längsrichtung des Kabelbaums (W) schneidet; wobei:
    die Schalldämmwand (20) ausgelegt ist durch: TL = 20log(ρ·f) – 42,5,wobei TL den Übertragungsverlust der Schalldämmwand bezeichnet, ρ die Oberflächendichte der Schalldämmwand bezeichnet und f eine Frequenz bezeichnet.
  • [2] Ein Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle nach Absatz [1], wobei
    die Schalldämmwand so ausgelegt ist, dass der Übertragungsverlust TL wenigstens in einem Teil eines Frequenzbands nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz: TL ≥ 20erfüllt.
  • [3] Ein Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle (10), die an einem Kabelbaum (W) befestigt ist, der in einen Öffnungsabschnitt (1) eines Plattenelements (P) eingeführt ist, und die in den Öffnungsabschnitt (1) eingebaut und daran befestigt ist, um dadurch den Kabelbaum (W) an dem Plattenelement (P) zu stützen, wobei die Durchgangstülle (10) enthält:
    eine Peripheriewand (15, 16), die den Kabelbaum (W) umgibt, um einen Schallabschirmraum (S) um den Kabelbaum (W) zu bilden; und
    Schalldämmwände (20), die in dem Schallabschirmraum (S) in der Weise gebildet sind, dass sie eine Längsrichtung des Kabelbaums (W) schneiden; wobei:
    die Dicke jeder der Schalldämmwände (20) und eine Anzahl der Schalldämmwände (20) so ausgelegt sind, dass ein durch das Plattenelement (P) übertragener Schalldruckpegel im Vergleich zu dem Fall, dass die Schalldämmwände (20) fehlen, in einem Frequenzband nicht niedriger als 1.000 Hz und nicht höher als 4.000 Hz um wenigstens 3 dB unterdrückt werden kann.
  • [4] Ein Verfahren zur Herstellung einer Durchgangstülle nach einer der Konfigurationen [1] bis [3], wobei die Durchgangstülle ferner enthält:
    einen Plattenelement-Eingriffsabschnitt (17), der mit einem Innenumfangsrand des Öffnungsabschnitts (1) des Plattenelements (P) in Eingriff gebracht werden kann; wobei:
    der Plattenelement-Eingriffsabschnitt (17) eine erste Seitenwand (18) und eine zweite Seitenwand (19), die einander gegenüberliegen, um eine Eingriffsrille (17a) zu bilden, an der das Plattenelement (P) eingebaut werden kann, enthält;
    in der ersten Seitenwand (18) ein erster Lippenabschnitt (18a) in der Weise gebildet ist, dass der erste Lippenabschnitt (18a) an einer ersten Oberfläche (P1) des Plattenelements (P) anliegen kann, um das Plattenelement (P) in Richtung der zweiten Seitenwand (19) zu schieben; und
    in der zweiten Seitenwand (19) ein zweiter Lippenabschnitt (19a) in der Weise gebildet ist, dass der zweite Lippenabschnitt (19a) an einer zweiten Oberfläche (P2) des Plattenelements (P) anliegen kann, um das Plattenelement (P) in Richtung der ersten Seitenwand (18) zu schieben, wobei die zweite Oberfläche (P2) eine der ersten Oberfläche (P1) gegenüberliegende Oberfläche ist.
  • [5] Eine Durchgangstülle (10), die an einem Kabelbaum (W) befestigt ist, der in einen Öffnungsabschnitt (1) eines Plattenelements (P) eingeführt ist, und die in den Öffnungsabschnitt (1) eingebaut und daran befestigt ist, um dadurch den Kabelbaum (W) an dem Plattenelement (P) zu stützen, wobei die Durchgangstülle (10) umfasst:
    eine Peripheriewand (15, 16), die den Kabelbaum (W) umgibt, um einen Schallabschirmraum (S) um dem Kabelbaum (W) zu bilden;
    eine Schalldämmwand (20), die in dem Schallabschirmraum (S) in der Weise gebildet ist, dass sie eine Längsrichtung des Kabelbaums (W) schneidet; und
    einen Plattenelement-Eingriffsabschnitt (17), der mit einem Innenumfangsrand des Öffnungsabschnitts (1) des Plattenelements (P) in Eingriff gebracht werden kann; wobei:
    der Plattenelement-Eingriffsabschnitt (17) eine erste Seitenwand (18) und eine zweite Seitenwand (19) enthält, die einander gegenüberliegen, um eine Eingriffsrille (17a) zu bilden, an der das Plattenelement (P) eingebaut werden kann;
    in der ersten Seitenwand (18) ein erster Lippenabschnitt (18a) in der Weise gebildet ist, dass der erste Lippenabschnitt (18a) an einer ersten Oberfläche (P1) des Plattenelements (P) anliegen kann, um das Plattenelement (P) in Richtung der zweiten Seitenwand (19) zu schieben; und
    in der zweiten Seitenwand (19) ein zweiter Lippenabschnitt (19a) in der Weise gebildet ist, dass der zweite Lippenabschnitt (19a) an einer zweiten Oberfläche (P2) des Plattenelements (P) anliegen kann, um das Plattenelement (P) in Richtung der ersten Seitenwand (18) zu schieben, wobei die zweite Oberfläche (P2) eine der ersten Oberfläche (P1) gegenüberliegende Oberfläche ist.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

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