Title:
Leitungspfad-Schutzaufbau
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Ein Leitungspfad-Schutzaufbau enthält einen ersten Protektor, ausgelegt, einen Leitungspfad darin aufzunehmen und den Leitungspfad zu schützen, und einen zweiten Protektor, ausgelegt, den ersten Protektor darin aufzunehmen. Eine Kennzeichnungsmarkierung zum Kennzeichnen einer Ausführungsform des Leitungspfades ist auf einer Außenfläche des ersten Protektors vorgesehen. Am zweiten Protektor ist eine Öffnung ausgebildet, ausgelegt, die Kennzeichnungsmarkierung dort hindurch nach außerhalb des zweiten Protektors offenzulegen.





Inventors:
Yanazawa, Kenta (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Ueta, Tatsuyoshi (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Miyazaki, Takuma (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Ishihara, Yoshiyuki (Toyota-shi, JP)
Application Number:
DE102017208062A
Publication Date:
11/23/2017
Filing Date:
05/12/2017
Assignee:
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)
TOYOTA JIDOSHA KABUSHIKI KAISHA (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
International Classes:
H02G3/04; B60R16/02; H01B7/17
Foreign References:
JP2016098632A2016-05-30
JP2012217286A2012-11-08
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
1. Leitungspfad-Schutzaufbau, umfassend:
einen ersten Protektor, ausgelegt, einen Leitungspfad darin aufzunehmen und den Leitungspfad zu schützen; und
einen zweiten Protektor, ausgelegt, den ersten Protektor darin aufzunehmen,
wobei eine Kennzeichnungsmarkierung zum Kennzeichnen einer Ausführungsform des Leitungspfades auf einer Außenfläche des ersten Protektors vorgesehen ist, und
am zweiten Protektor eine Öffnung ausgebildet ist, ausgelegt, die Kennzeichnungsmarkierung dort hindurch nach außerhalb des zweiten Protektors offenzulegen.

2. Leitungspfad-Schutzaufbau nach Anspruch 1, wobei
am zweiten Protektor eine Vielzahl von Öffnungen ausgebildet ist, von denen mindestens eine ausgelegt ist, die Kennzeichnungsmarkierung dort hindurch nach außerhalb des zweiten Protektors offenzulegen, und
die Öffnungen an Stellen entlang einem Einlegepfad angeordnet sind, durch den der erste Protektor in den zweiten Protektor eingelegt ist.

3. Leitungspfad-Schutzaufbau nach Anspruch 1, weiter umfassend den Leitungspfad,
wobei der Leitungspfad durch ein elektromagnetisches Abschirmelement abgedeckt ist,
wobei eine Außenfläche des elektromagnetischen Abschirmelements zu einer Innenfläche des ersten Protektors offengelegt ist.

4. Leitungspfad-Schutzaufbau nach Anspruch 2, weiter umfassend den Leitungspfad,
wobei der Leitungspfad durch ein elektromagnetisches Abschirmelement abgedeckt ist,
wobei eine Außenfläche des elektromagnetischen Abschirmelements zu einer Innenfläche des ersten Protektors offengelegt ist.

5. Leitungspfad-Schutzaufbau nach Anspruch 1, wobei der Leitungspfad in ein inneres des ersten Protektors über den gesamten Einlegepfad im zweiten Protektor eingelegt ist.

6. Leitungspfad-Schutzaufbau nach Anspruch 1, wobei eine Steifigkeit des zweiten Protektors höher ist als eine Steifigkeit des ersten Protektors.

Description:
Querverweis auf verwandte Anmeldungen

Diese Anmeldung beruht auf der japanischen Patentanmeldung Nr. 2016/098632, eingereicht am 17. Mai 2016, deren Inhalt hier durch Bezugnahme einbezogen ist.

Hintergrund

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Leitungspfad-Schutzaufbau. der einen ersten Protektor zum Schützen eines Leitungspfades und einen zweiten, vom ersten Protektor getrennten Protektor zum Schützen eines Leitungspfades enthält.

Nach dem Stand der Technik ist, wenn ein zur elektrischen Verdrahtung eines Fahrzeugs oder dergleichen verwendeter Kabelstrang beispielsweise unter dem Boden eines Fahrzeugs oder dergleichen angeordnet ist, da ein Leitungspfad, wie etwa ein elektrischer Draht, leicht durch ein Hochschleudern eines kleinen Steins oder dergleichen beschädigt wird, der Leitungspfad durch ein äußeres Element, Protektor genannt, geschützt, und somit ist eine Beschädigung des Leitungspfades verhindert.

Dieser Protektor ist beispielsweise als ein Protektor verwendet, der den größten Teil des Leitungspfades durch ein rohrförmiges Element mit einer einfachen Form schützt, wie etwa ein gewelltes Rohr, und in einem Fall, in dem die Steifigkeit teilweise erhöht sein saute, ist ein Protektor verwendet, der ein von dem rohrförmigen Protektor getrenntes Element ist.

Zum Beispiel offenbart die Patentschrift 1 einen Protektor für den Kabelstrang, der ein Sichtloch enthält, mit dem eine Endposition eines in einen Protektor eingelegten gewellten Rohres bestätigt werden kann.

Außerdem ist in den letzten Jahren aufgrund der verbreiteten Verwendung eines Hybridfahrzeugs oder dergleichen weithin ein elektrischer Hochspannungsdraht für den Kabelstrang verwendet.

Um daher in Anbetracht des Sicherheitsaspekts den elektrischen Hochspannungsdraht von dem elektrischen Niederspannungsdraht zu unterscheiden, ist es möglich zu unterscheiden, indem die Farbe eines isolierenden Umhüllungsmaterials, das eine Außenfläche des elektrischen Drahtes bedeckt, zu orange vereinheitlicht ist.

Ein solches Verfahren des Kennzeichnens der Ausführungsformen elektrischer Drähte, wie etwa Hochdruck, Niederdruck oder dergleichen, wird auch immer mehr auf Protektoren angewendet, die an elektrischen Drähten angebracht sind. Daher werden sowohl der erste Protektor als auch der zweite Protektor, wie sie oben beschrieben sind, in einem Fall orange gefärbt, in dem sie als Protektoren für die elektrischen Hochspannungsdrähte verwendet sind.

  • [Patentschrift 1] JP-A-2012-217286

Zusammenfassung der Erfindung

Eine Aufgabe der Erfindung ist es, einen Leitungspfad-Schutzaufbau zu schaffen, der Kosten senken kann, indem ein Protektor eingebaut wird, der leicht eine Ausführungsform eines Leitungspfades kennzeichnen kann, ohne eine Kennzeichnungsmarkierung gemäß den Ausführungsformen des Leitungspfades anzubringen, und zuverlässig verhindern kann, dass der Leitungspfad beschädigt wird.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist ein Leitungspfad-Schutzaufbau geschaffen, enthaltend:
einen ersten Protektor, ausgelegt, einen Leitungspfad darin aufzunehmen und den Leitungspfad zu schützen; und
einen zweiten Protektor, ausgelegt, den ersten Protektor darin aufzunehmen,
wobei eine Kennzeichnungsmarkierung zum Kennzeichnen einer Ausführungsform des Leitungspfades auf einer Außenfläche des ersten Protektors vorgesehen ist, und
am zweiten Protektor eine Öffnung ausgebildet ist, ausgelegt, die Kennzeichnungsmarkierung dort hindurch nach außerhalb des zweiten Protektors offenzulegen.

Am zweiten Protektor kann eine Vielzahl von Öffnungen ausgebildet sein, von denen mindestens eine ausgelegt ist, die Kennzeichnungsmarkierung dort hindurch nach außerhalb des zweiten Protektors offenzulegen, und die Öffnungen können an Stellen entlang einem Einlegepfad angeordnet sein, durch den der erste Protektor in den zweiten Protektor eingelegt wird.

Der Leitungspfad-Schutzaufbau kann weiter den Leitungspfad enthalten; der Leitungspfad kann durch ein elektromagnetisches Abschirmelement abgedeckt sein, und eine Außenfläche des elektromagnetischen Abschirmelements kann zu einer Innenfläche des ersten Protektors offengelegt sein.

Der Leitungspfad kann in ein Inneres des ersten Protektors über den gesamten Einlegepfad des zweiten Protektors eingelegt sein.

Eine Steifigkeit des zweiten Protektors kann höher sein als eine Steifigkeit des ersten Protektors.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

1A und 1B sind Ansichten eines Kabelstrangs, enthaltend einen Leitungspfad-Schutzaufbau gemäß einem Beispiel der Erfindung; 1A ist eine Ansicht, die einen in einen zweiten Protektor eingelegten Zustand zweier erster Protektoren darstellt, in die jeweils elektrische Drähte mit denselben Ausführungsformen eingelegt sind, und 1B ist eine Ansicht, die einen in den zweiten Protektor eingelegten Zustand zweier erster Protektoren darstellt, in die jeweils elektrische Drähte mit voneinander verschiedenen Ausführungsformen eingelegt sind.

2A und 2B sind vergrößerte Ansichten, die das Äußere des zweiten Protektors des in 1A und 1B dargestellten Kabelstrangs darstellen.

3A und 3B sind Ansichten, die einen Zustand darstellen, in dem ein Deckel von einem Hauptteil des in 2A und 2B dargestellten Protektors abgenommen ist.

4 ist eine perspektivische Ansicht, die den ersten Protektor darstellt, wobei ein elektrischer Draht durch den Innenbereich des ersten Protektors eingelegt ist, oder dergleichen.

5 ist eine Schnittansicht, die den ersten Protektor darstellt, in den ein elektrischer Draht oder dergleichen in seinen Innenbereich eingelegt ist, wie in 4 dargestellt.

6 ist eine Ansicht zum Erläutern einer Anordnung des Innenbereichs des ersten Protektors in einem Fall, in dem eine Außenfläche eines in 5 dargestellten Geflechts mit einer isolierenden Umhüllung bedeckt ist.

7A und 7B sind Ansichten zum Erläutern des Stands der Technik,

Genaue Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen

In einem Fall, in dem der zweite Protektor entsprechend der Kennung des elektrischen Hochspannungsdrahtes gefärbt ist, ist es notwendig, nur Protektoren unterschiedlicher Farbe zwischen Benzinfahrzeugen, die elektrische Niederspannungsdrähte verwenden, und Hybridautos zu benutzen, die in erheblichem Maße elektrische Hochspannungsdrähte verwenden.

Genauer ist, wie in 7A und 7B dargestellt, in einem Fall, in dem das gewellte Rohr C1 (der erste Protektor) durch eine häufig beim gewellten Rohr verwendete Farbe gekennzeichnet ist (nachstehend als natürliche Farbe bezeichnet), um anzuzeigen, dass das gewellte Rohr C1 den elektrischen Niederspannungsdraht W1 schützt, verwendet der zweite Protektor P1 (siehe 7A) zum Einlegen und Schützen nur des elektrischen Niederspannungsdrahtes W1 einen in der natürlichen Farbe gefärbten Protektor.

Andererseits verwendet in einem Fall, in dem das gewellte Rohr C2 (der erste Protektor) durch eine orange Farbe gekennzeichnet ist, um anzugeben, dass das gewellte Rohr C2 den elektrischen Hochspannungsdraht W2 schützt, ein zweiter Protektor P2 (siehe 7B) zum Einlegen und Schützen eines elektrischen Drahtes, der den elektrischen Hochspannungsdraht W2 enthält, einen in der orangen Farbe gefärbten Protektor.

Daher ist es erforderlich, zwei durch die Bezugsnummern P1 und P2 angegebene Bauteilnummern für den zweiten Protektor vorzusehen, der sich nur in der Farbe unterscheidet, und dies verursacht erhöhte Kosten.

In einem solchen Fall ist es möglich, wie in der Patentschrift 1 beschrieben, durch ein Vorsehen des Sichtlochs in dem Protektor und ein Bestätigen der Farbe eines Endbereichs des gewellten Rohrs durch das Sichtloch die Ausführungsform des Leitungspfades, wie etwa des elektrischen Drahtes, zu erkennen, ohne ein Kennzeichnungsverfahren anzuwenden, wie etwa eine Farbcodierung am Protektor.

Jedoch schützen in dem in der Patentschrift 1 beschriebenen Protektor für einen Kabelstrang, da das Sichtloch des Protektors an der Stelle des Endbereichs des gewellten Rohrs sitzt, sowohl der Protektor als auch das gewellte Rohr den elektrischen Draht vom Außenbereich an der Stelle des Sichtlochs wahrscheinlich nicht; der elektrische Draht wird direkt dem Einfluss von Wasser oder Fremdstoffen aussetzbar, die von außen eindringen; als Ergebnis kann der elektrische Draht beschädigt werden, und da darüber hinaus nur die Nähe des Endbereichs des gewellten Rohrs durch das Sichtloch visuell zu erkennen ist, ist es schwierig, die Ausführungsform des elektrischen Drahtes zu erkennen, und es ist nicht realistisch.

Die Erfindung entstand angesichts des obigen Problems, und eine Aufgabe der Erfindung ist es, einen Leitungspfad-Schutzaufbau zu schaffen, der Kosten senken kann, indem ein Protektor eingebaut wird, der leicht eine Ausführungsform eines Leitungspfades kennzeichnen kann, ohne eine Kennzeichnungsmarkierung gemäß den Ausführungsformen des Leitungspfades anzubringen, und zuverlässig verhindern kann, dass der Leitungspfad beschädigt wird.

Nachstehend ist mit Bezug auf die Zeichnung ein bevorzugtes Beispiel des Leitungspfad-Schutzaufbaus gemäß der Erfindung genau beschrieben.

1A und 1B sind Ansichten eines Kabelstrangs WH, enthaltend einen Leitungspfad-Schutzaufbau 1 gemäß einem Beispiel der Erfindung; 1A ist eine Ansicht, die einen in einen zweiten Protektor 20 eingelegten Zustand zweier erster Protektoren 10 darstellt, in die jeweils elektrische Drähte mit denselben Ausführungsformen eingelegt sind, und 1B ist eine Ansicht, die einen in den zweiten Protektor 20 eingelegten Zustand zweier erster Protektoren 10 darstellt, in die jeweils elektrische Drähte 30H und 30L mit voneinander verschiedenen Ausführungsformen eingelegt sind. 2A und 2B sind vergrößerte Ansichten, die das Äußere des zweiten Protektors 20 des in 1A und 1B dargestellten Kabelstrangs WH darstellen. 3A und 3B sind Ansichten, die einen Zustand darstellen, in dem ein Deckel 20B von einem Hauptteil 20A des in 2A und 2B dargestellten Protektors 20 abgenommen ist. 4 ist eine perspektivische Ansicht, die den ersten Protektor 10 darstellt, wobei ein elektrischer Draht 30 durch den Innenbereich des ersten Protektors 10 eingelegt ist, oder dergleichen. 5 ist eine Schnittansicht, die den ersten Protektor 10 darstellt, in den ein elektrischer Draht 30 oder dergleichen in seinen Innenbereich eingelegt ist, wie in 4 dargestellt.

In 4 ist der durch den Innenbereich des ersten Protektors 10 eingelegte elektrische Draht 30 oder dergleichen durch strichpunktierte Linien angedeutet.

6 ist eine Schnittansicht zum Erläutern einer Anordnung des Innenbereichs des ersten Protektors 10 in einem Fall, in dem eine Außenfläche 40a eines in 5 dargestellten Geflechts 40 mit einer isolierenden Umhüllung S bedeckt ist.

Der Leitungspfad-Schutzaufbau 1 gemäß dem Beispiel der vorliegenden Erfindung ist in den Kabelstrang WH eingebaut, der beispielsweise zur elektrischen Verdrahtung eines Fahrzeugs oder dergleichen verwendet ist.

Der Leitungspfad-Schutzaufbau 1 ist auf einen Fall angewendet, in dem es erforderlich ist, die Ausführungsform des elektrischen Drahtes 30 als eines für den Kabelstrang WH verwendeten Leitungspfades zu kennzeichnen.

Der Leitungspfad-Schutzaufbau 1 enthält einen ersten Protektor 10 und einen zweiten Protektor 20, der ein von dem ersten Protektor 10 getrenntes Element ist. Der erste Protektor 10 schützt den elektrischen Draht 30, indem der elektrische Draht 30 als Leitungspfad in seinen Innenbereich eingelegt ist. Der zweite Protektor 20 schützt den elektrischen Draht 30, indem der elektrische Draht 30 in seinen Innenbereich eingelegt ist. Der erste Protektor 10 nimmt den elektrischen Draht 30 darin auf und schützt den elektrischen Draht 30, und der zweite Protektor 20 nimmt den ersten Protektor 10 darin auf.

Der erste Protektor 10 ist ein rohrförmiges Element aus einem isolierenden Kunststoffmaterial. In diesem Beispiel ist als der erste Protektor 10 ein gewelltes Rohr verwendet, das ein flexibles Element ist, und ist, wie in 4 dargestellt, in einer Balgenform ausgebildet, die einen vertieften Teil und einen erhabenen Teil enthält, die alternierend und fortlaufend entlang der axialen Richtung ausgebildet sind.

Eine Kennzeichnungsmarkierung zum Kennzeichnen der Ausführungsform des zu schützenden elektrischen Drahtes 30 ist auf einer Außenfläche des ersten Protektors 10 vorgesehen.

Genauer verwendet in einem Fall, in dem der elektrische Hochspannungsdraht in dem zu schützenden elektrischen Draht 30 enthalten ist, der erste Protektor 10 einen Protektor, der eine orange Farbe aufweist.

In einem Fall, in dem der elektrische Hochspannungsdraht in dem zu schützenden elektrischen Draht 30 nicht enthalten ist, verwendet der erste Protektor 10 einen Protektor, der eine natürliche Farbe aufweist, wie etwa eine graue Farbe.

In dem Beispiel sind, wie in 4 und 5 dargestellt, zwei elektrische Hochspannungsdrähte 30H und ein elektrischer Niederspannungsdraht 30L durch den ersten Protektor 10 eingelegt, und der erste Protektor 10 schützt die in seinen Innenbereich eingelegten elektrischen Drähte 30H und 30L.

Jeder der elektrischen Drähte 30 enthält einen Leiterteil 30a aus einer Vielzahl von leitfähigen Teilleitern oder einem massiven Draht und einen isolierenden Umhüllungsteil 30b aus einem isolierenden Kunststoff, der eine äußere Umfangsfläche des Leiterteils 30a isolierend bedeckt.

Die beiden durch den ersten Protektor 10 geschützten elektrischen Hochspannungsdrähte 30H sind durch das Geflecht 40 bedeckt, das als ein elektromagnetisches Abschirmelement fungiert.

In dem ersten Protektor 10 ist das Geflecht 40 in seinem Innenbereich in einem Zustand angeordnet, in dem eine Außenfläche 40a davon offengelegt ist. Genauer ist die Außenfläche 40a des Geflechts 40 zu einer Innenfläche des ersten Protektors 10 hin offengelegt.

Mit anderen Worten, die Außenfläche 40a des Geflechts 40 ist nicht durch eine isolierende Umhüllung oder dergleichen geschützt, sondern ist zu einem Innenteil des ersten Protektors 10 offengelegt.

Der Grund, warum die Außenfläche 40a des Geflechts 40 wie oben beschrieben offengelegt gehalten sein kann, ohne durch die isolierende Umhüllung oder dergleichen geschützt zu sein, liegt darin, dass das Geflecht 40 nicht nach außen offengelegt ist, indem es sogar in dem zweiten Protektor 20 ständig durch den ersten Protektor 10 geschützt ist.

Obwohl in dem Beispiel beispielhaft das Geflecht 40 als das elektromagnetische Abschirmelement verwendet ist, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Als das elektromagnetische Abschirmelement 40 können andere Elemente, wie etwa eine Metallfolie oder dergleichen, verwendet sein, solange sie als ein elektromagnetischer Schirm fungieren.

Obwohl außerdem in dem Beispiel die Außenfläche 40a des Geflechts 40 offengelegt ist, ohne beispielsweise durch eine isolierende Umhüllung oder dergleichen geschützt zu sein, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Wie in 6 dargestellt, kann die Außenfläche 40a des Geflechts 40 durch eine isolierende Umhüllung oder dergleichen geschützt sein.

Außerdem ist die Gestaltung des in den Innenbereich des ersten Protektors 10 eingelegten elektrischen Drahtes 30 nicht auf die in dem Beispiel dargestellte beschränkt, und andere Gestaltungen können angewendet sein. Zum Beispiel kann die Anzahl der in den Innenbereich des ersten Protektors 10 eingelegten elektrischen Drähte 30 eine andere als drei sein.

Der zweite Protektor 20 befindet sich in einem Zustand, in dem der elektrische Draht 30 in den Innenbereich des ersten Protektors 10 über den gesamten Einlegepfad im zweiten Protektor 20 eingelegt ist. Am zweiten Protektor 20 ist eine Öffnung 22 ausgebildet, durch die ein Teil der Außenflächen 10a des in seinen Innenbereich eingelegten ersten Protektors 10 betrachtet werden kann. Mit anderen Worten, am zweiten Protektor 20 ist die Öffnung 22 ausgebildet, durch die die Kennzeichnungsmarkierung nach außerhalb des zweiten Protektors 20 offengelegt ist.

Genauer weist der zweite Protektor 20, wie in 3 dargestellt, einen Hauptteil 20A aus einem isolierenden Kunststoffmaterial und einen Deckel 20B auf und weist eine Steifigkeit auf, die größer ist als die des ersten Protektors 10.

In dem zweiten Protektor 20 verläuft ein Innenraum 21, der gebildet ist, indem er durch den Hauptteil 20A und den Deckel 20B umgeben ist, von einer Endseite des zweiten Protektors 20 zu seiner anderen Endseite hindurch.

Der erste Protektor 10 ist geeignet, von einer Endseite zur anderen Endseite des zweiten Protektors 20 durch den Innenraum 21 eingelegt zu werden.

Die Öffnungen 22 sind an einer Vielzahl von Stellen im zweiten Protektor 20 entlang dem Einlegepfad des elektrischen Drahtes 30 ausgebildet.

In dem Beispiel sind die Öffnungen 22 derselben Form an den gegenüberliegenden Wänden 20a und 20b ausgebildet, die dem Hauptteil 20A bzw. dem Deckel 20B entsprechen.

Außerdem dient die Öffnung 22 nicht nur dazu, die Ausführungsform des elektrischen Drahtes 30 zu erkennen, sondern dient auch als ein Abflussloch für Wasser, das in den zweiten Protektor 20 eingedrungen ist.

Weiter sind die Öffnungen 22 an einer Vielzahl von Stellen des zweiten Protektors 20 ausgebildet und tragen dadurch dazu bei, das Gewicht des zweiten Protektors 20 zu verringern.

Der zweite Protektor 20 ist so gestaltet, dass der erste Protektor 10 über einen vorgegebenen Einlegepfad im zweiten Protektor 20 mittels einer Führungsnut, eines Führungsvorsprungs oder dergleichen (nicht dargestellt) eingelegt wird, vorgesehen am Innenbereich des zweiten Protektors 20.

Wie in 2A und 2B dargestellt, betrachtet in dem Leitungspfad-Schutzaufbau 1 ein Bediener O den ersten Protektor 10 im Innenbereich des zweiten Protektors 20 von außerhalb davon durch die Öffnung 22 und bestätigt die Farbe der Außenfläche 10a des ersten Protektors 10, und somit ist es möglich zu bestätigen, ob der elektrische Hochspannungsdraht 30H in den zweiten Protektor 20 eingelegt ist oder nicht.

Mit anderen Worten, in dem Leitungspfad-Schutzaufbau 1 kann, sogar wenn der zweite Protektor 20 die Färbung oder dergleichen nicht unterschiedlich macht, um die Ausführungsform des elektrischen Drahtes 30 zu kennzeichnen, die Ausführungsform des in den zweiten Protektor 20 eingelegten elektrischen Drahtes 30 durch ein Bestätigen der auf der Außenfläche 10a des ersten Protektors 10 vorgesehenen Kennzeichnungsmarkierung zum Kennzeichnen der Ausführungsform des elektrischen Drahtes 30 durch die Öffnungen 22 erkannt werden.

Da in dem Leitungspfad-Schutzaufbau 1 gemäß dem Beispiel der Erfindung am ersten Protektor 10 eine Kennzeichnungsmarkierung zum Kennzeichnen der Ausführungsform des elektrischen Drahtes 30 als eines zu schützenden Leitungspfades auf seiner Außenfläche 10a vorgesehen ist, sich der zweite Protektor 20 in einem Zustand befindet, in dem der elektrische Draht 30 in den Innenbereich des ersten Protektors 10 über den gesamten Einlegepfad im zweiten Protektor 20 eingelegt ist, und an ihm die Öffnungen 22 vorgesehen sind, durch die ein Teil der Außenfläche 10a des in seinen Innenbereich eingelegten ersten Protektors 10 betrachtet werden kann und die Farbe als die auf der Außenfläche 10a des ersten Protektors 10 vorgesehene Kennzeichnungsmarkierung aus der Öffnung 22 bestätigt werden kann, besteht keine Notwendigkeit, die Kennzeichnungsmarkierung zum Kennzeichnen der Ausführungsform des in seinen Innenbereich eingelegten elektrischen Drahtes 30 auf dem zweiten Protektor 20 selbst vorzusehen, und da darüber hinaus der elektrische Draht 30 in dem durch die Öffnung 22 offen gelegten Bereich durch den ersten Protektor 10 geschützt ist, ist eine Steigerung der Kosten vermieden, indem ein Protektor eingebaut ist, der leicht die Ausführungsform des elektrischen Drahtes 30 kennzeichnen kann, sogar ohne eine Kennzeichnungsmarkierung vorzusehen, die der Ausführungsform des elektrischen Drahtes 30 als eines Leitungspfads entspricht, und darüber hinaus kann die Beschädigung des elektrischen Drahtes 30 zuverlässig verhindert sein.

Außerdem kann in dem Leitungspfad-Schutzaufbau 1 gemäß dem Beispiel der Erfindung, da die Öffnung 22 an einer Vielzahl von Stellen entlang dem Einlegepfad des ersten Protektors 10 in den zweiten Protektor 20 ausgebildet ist, die Farbe als eine Kennzeichnungsmarkierung des elektrischen Drahtes 30, die auf der Außenfläche des ersten Protektors 10 vorgesehen ist, durch die Vielzahl von Öffnungen 22 bestätigt werden, und darüber hinaus kann das Wasser, das in den zweiten Protektor 20 eingedrungen ist, aus der Vielzahl von Öffnungen 22 abgeführt werden, und weiter kann das Gewicht des zweiten Protektors 20 verringert sein.

Außerdem kann in dem Leitungspfad-Schutzaufbau 1 gemäß dem Beispiel der vorliegenden Erfindung, indem das Geflecht 40 als das elektromagnetische Abschirmelement 40 sogar in dem zweiten Protektor 20 ständig durch den ersten Protektor 10 geschützt ist, da das Geflecht 40 auch nicht zum Außenbereich durch die am zweiten Protektor 20 vorgesehene Öffnung 22 offenzulegen ist, sogar in einem Zustand, in dem die Außenfläche des Geflechts 40 am Innenbereich des ersten Protektors 10 offengelegt ist, eine Beschädigung des Geflechts 40 verhindert sein, und als ein Ergebnis kann, da die isolierende Umhüllung zum Schützen der Außenfläche des Geflechts 40 weggelassen sein kann, die Gestaltung des abgeschirmten elektrischen Drahtes unter Verwendung des elektromagnetischen Abschirmelements vereinfacht sein.

Obwohl in dem Leitungspfad-Schutzaufbau 1 gemäß dem Beispiel der Erfindung beispielhaft das gewellte Rohr als der erste Protektor 10 verwendet ist, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Andere Elemente können verwendet sein, solange sie ein rohrförmiges Element sind, das den in seinen Innenbereich eingelegten elektrischen Draht 30 schützen kann. Zum Beispiel kann ein rohrförmiger Protektor verwendet sein, in dem ein Baigenbereich und ein gerader rohrförmiger Bereich entlang der Erstreckungsrichtung gemischt sind.

Obwohl außerdem in dem Leitungspfad-Schutzaufbau 1 gemäß dem Beispiel der Erfindung beispielhaft der Leitungspfad der elektrische Draht 30 ist, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Der Leitungspfad 30 kann andere Elemente verwenden, solange er ein leitfähiges Element zum Bilden eine Stromkreises ist, wie etwa eine Stromschiene.

Außerdem kann die Ausführungsform des elektrischen Drahtes 30, obwohl sie in dem Leitungspfad-Schutzaufbau 1 gemäß dem Beispiel der Erfindung beispielhaft durch die Farbe der Außenfläche 10a des ersten Protektors 10 gekennzeichnet ist, durch andere Gestaltungen gekennzeichnet sein. Zum Beispiel kann sie durch ein auf der Außenfläche 10a des ersten Protektors 10 vorgesehenes Muster oder eine dreidimensionale Form gekennzeichnet sein. Genauer kann die Ausführungsform des elektrischen Drahtes 30 durch den vorspringenden Teil, der durch die Öffnung 22 als Kennzeichnung zu betrachten ist, gekennzeichnet sein, indem als die dreidimensionale Form ein vorspringender Teil (eine dreidimensionale Form) zum Kennzeichnen der Ausführungsform des elektrischen Drahtes 30 auf der Außenfläche 10a des ersten Protektors 10 vorgesehen ist und die Öffnung 22 an einer Stelle vorgesehen ist, die durch den vorspringenden Teil bestätigt werden kann.

Hier sind Merkmale der oben beschriebenen beispielhaften Ausführungsform des Leitungspfad-Schutzaufbaus gemäß der vorliegenden Erfindung jeweils kurz in den nachstehend beschriebenen Punkten (i) bis (v) zusammengefasst.

  • (i) Leitungspfad-Schutzaufbau (1), enthaltend:
    einen ersten Protektor (10), ausgelegt, einen Leitungspfad (30) darin aufzunehmen und den Leitungspfad (30) zu schützen; und
    einen zweiten Protektor (20), ausgelegt, den ersten Protektor (10) darin aufzunehmen,
    wobei eine Kennzeichnungsmarkierung zum Kennzeichnen einer Ausführungsform des Leitungspfades (30) auf einer Außenfläche (10a) des ersten Protektors (10) vorgesehen ist, und
    am zweiten Protektor (20) eine Öffnung (22) ausgebildet ist, ausgelegt, die Kennzeichnungsmarkierung dort hindurch nach außerhalb des zweiten Protektors (20) offenzulegen.
  • (ii) Leitungspfad-Schutzaufbau (1) wie im obigen Punkt (1) dargelegt, wobei am zweiten Protektor (20) eine Vielzahl von Öffnungen (22) ausgebildet ist, von denen mindestens eine ausgelegt ist, die Kennzeichnungsmarkierung dort hindurch nach außerhalb des zweiten Protektors (22) offenzulegen, und die Öffnungen (22) an Stellen entlang einem Einlegepfad angeordnet sind, durch den der erste Protektor (10) in den zweiten Protektor (20) eingelegt ist.
  • (iii) Leitungspfad-Schutzaufbau (1) wie in den obigen Punkten (i) oder (ii) dargelegt, weiter enthaltend den Leitungspfad (30), wobei der Leitungspfad (30) durch ein elektromagnetisches Abschirmelement (40) abgedeckt ist und eine Außenfläche (40a) des elektromagnetischen Abschirmelements (40) zu einer Innenfläche des ersten Protektors (10) offengelegt ist.
  • (iv) Leitungspfad-Schutzaufbau (1) wie im obigen Punkt (i) dargelegt, wobei der Leitungspfad (30) in ein Inneres des ersten Protektors (10) über den gesamten Einlegepfad im zweiten Protektor (20) eingelegt ist.
  • (v) Leitungspfad-Schutzaufbau (1) wie im obigen Punkt (i) dargelegt, wobei eine Steifigkeit des zweiten Protektors (20) höher ist als eine Steifigkeit des ersten Protektors (10).

Da in dem Leitungspfad-Schutzaufbau gemäß der Erfindung am ersten Protektor eine Kennzeichnungsmarkierung zum Kennzeichnen der Ausführungsform des zu schützenden Leitungspfades auf seiner Außenfläche vorgesehen ist, sich der zweite Protektor in einem Zustand befindet, in dem der Leitungspfad in den Innenteil des ersten Protektors über den gesamten Einlegepfad im zweiten Protektor eingelegt ist, und an ihm Öffnungen ausgebildet sind, durch die ein Teil der Außenfläche des in seinen Innenbereich eingelegten ersten Protektors betrachtet werden kann und die Kennzeichnungsmarkierung, die auf der Außenfläche des ersten Protektors vorgesehen ist, durch die Öffnungen bestätigt werden kann, besteht keine Notwendigkeit, eine Kennzeichnungsmarkierung zum Kennzeichnen der Ausführungsform des Leitungspfades vorzusehen, der in den Innenbereich des zweiten Protektors eingelegt ist, auf dem zweiten Protektor selbst vorzusehen, und darüber hinaus kann, da der Leitungspfad durch den ersten Protektor in einem durch die Öffnung offengelegten Teil des Leitungspfades geschützt ist, eine Erhöhung der Kosten verhindert werden, indem ein Protektor eingebaut ist, der leicht die Ausführungsform des Leitungspfades kennzeichnen kann, sogar wenn die Kennzeichnungsmarkierung gemäß der Ausführungsform des Leitungspfades nicht angebracht ist, und darüber hinaus kann die Beschädigung des Leitungspfades zuverlässig verhindert sein.

In dem Leitungspfad-Schutzaufbau gemäß der Erfindung kann, da die Öffnungen an einer Vielzahl von Stellen entlang dem Einlegepfad des ersten Protektors in dem zweiten Protektor ausgebildet sind, die auf der Außenfläche des ersten Protektors vorgesehene Kennzeichnungsmarkierung des Leitungspfades durch die Vielzahl von Öffnungen hindurch bestätigt werden; darüber hinaus kann das Wasser, das in den zweiten Protektor eingedrungen ist, aus der Vielzahl von Öffnungen abgeführt werden, und weiter kann das Gewicht des zweiten Protektors verringert sein.

In dem Leitungspfad-Schutzaufbau gemäß der Erfindung kann, indem das elektromagnetische Abschirmelement ständig durch den ersten Protektor sogar in dem zweiten Protektor geschützt ist, da das elektromagnetische Abschirmelement nicht ebenfalls nach außerhalb durch die am zweiten Protektor vorgesehene Öffnung offengelegt ist, sogar in einem Zustand, in dem die Außenfläche des elektromagnetischen Abschirmelements im Innenbereich des ersten Protektors offengelegt ist, eine Beschädigung des elektromagnetischen Abschirmelements verhindert sein, und als ein Ergebnis kann, da die isolierende Umhüllung zum Schützen der Außenfläche des elektromagnetischen Abschirmelements weggelassen sein kann, die Gestaltung des abgeschirmten elektrischen Drahtes unter Verwendung des elektromagnetischen Abschirmelements vereinfacht sein.

Wie oben beschrieben, ist die Erfindung, obwohl die durch den Erfinder gemachte Erfindung im Einzelnen auf Grundlage des oben beschriebenen Beispiels der Erfindung beschrieben ist, nicht auf das oben beschriebene Beispiel der Erfindung beschränkt, und verschiedene Abwandlungen sind in dem Geltungsbereich möglich, der nicht von dem Kern der Erfindung abweicht.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2016/098632 [0001]
  • JP 2012-217286 A [0008]