Title:
SPULENKOMPONENTE
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Eine Anschlusselektrode umfasst eine Basis, die sich entlang der Außenendfläche eines Flansches erstreckt, ein Befestigungsteil, das sich von der Basis über ein erstes Biegeteil, das dort den Randabschnitt bedeckt, wo sich die Außenendfläche und die Unterseitenfläche treffen, entlang der Unterseitenfläche des Flansches erstreckt, und ein Drahtverbindungsteil, das sich von der Basis über ein zweites Biegeteil, das dort den Randabschnitt bedeckt, wo sich die Außenendfläche und eine im Wesentlichen horizontale Fläche treffen, entlang einer im Wesentlichen horizontalen Fläche erstreckt, wobei das Drahtverbindungsteil elektrisch mit einem Endabschnitt eines Drahtes verbunden ist.





Inventors:
Igarashi, Akio (Kyoto, Nagaokakyo-shi, JP)
Murakami, Takashi (Kyoto, Nagaokakyo-shi, JP)
Onishi, Koji (Kyoto, Nagaokakyo-shi, JP)
Application Number:
DE102017207021A
Publication Date:
11/02/2017
Filing Date:
04/26/2017
Assignee:
Murata Manufacturing Co., Ltd. (Kyoto, Nagaokakyo-shi, JP)
International Classes:
H01F27/29
Attorney, Agent or Firm:
Schoppe, Zimmermann, Stöckeler, Zinkler, Schenk & Partner mbB Patentanwälte, 81373, München, DE
Claims:
1. Spulenkomponente (40), die folgende Merkmale aufweist:
einen im Wesentlichen trommelförmigen Kern (42) mit einem Kernteil (41) und einen Flansch (43, 44), der an einem Endabschnitt des Kernteils vorgesehen ist, wobei der Flansch folgende Merkmale umfasst:
eine Innenendfläche (45, 46), die dem Kernteil zugewandt ist und an der der Endabschnitt des Kernteils positioniert ist,
eine Außenendfläche (47, 48), die der Innenendfläche gegenüberliegt und nach außen gewandt ist,
eine Unterseitenfläche (49, 50), die die Innenendfläche mit der Außenendfläche verbindet, wobei die Unterseitenfläche zu einer Befestigungsplatte hin ausgerichtet ist, wenn die Spulenkomponente auf der Befestigungsplatte befestigt ist,
eine Oberseitenfläche (51, 52), die der Unterseitenfläche gegenüberliegt, und
ein Paar Seitenflächen (53, 54, 55, 56), wobei sich die Seitenflächen dahin gehend erstrecken, die Unterseitenfläche mit der Oberseitenfläche zu verbinden, und einander gegenüberliegen;
einen auf das Kernteil gewickelten Draht (69, 70); und
eine Anschlusselektrode (71, 72, 73, 74), die elektrisch mit einem Endabschnitt des Drahtes verbunden ist und an dem Flansch angebracht ist, wobei der Flansch in einem Endabschnitt zumindest einer der Seitenflächen nahe der Unterseitenfläche eine Vertiefung (61, 62, 67, 68) aufweist, wobei die Vertiefung eine Form eines Ausschnittes aufweist, der durch eine im Wesentlichen horizontale Fläche (57, 58, 63, 64), die sich entlang der Unterseitenfläche erstreckt, und eine im Wesentlichen vertikale Fläche (59, 60, 65, 66) definiert ist, die sich entlang der zumindest einen der Seitenflächen erstreckt, und
wobei die Anschlusselektrode folgende Merkmale umfasst:
eine Basis (75), die auf der Außenendfläche des Flansches positioniert ist,
ein Befestigungsteil (77), das dazu verwendet wird, die Spulenkomponente elektrisch mit einem elektrisch leitfähigen Teil der Befestigungsplatte zu verbinden, wobei sich das Befestigungsteil von der Basis dahin gehend erstreckt, über ein erstes Biegeteil (67), das dort einen Randabschnitt bedeckt, wo sich die Außenendfläche und die Unterseitenfläche treffen, oberhalb der Unterseitenfläche des Flansches positioniert zu sein, und
ein Drahtverbindungsteil (79), das sich von der Basis dahin gehend erstreckt, über ein zweites Biegeteil (78), das dort einen Randabschnitt bedeckt, wo sich die Außenendfläche und die im Wesentlichen horizontale Fläche treffen, oberhalb der im Wesentlichen horizontalen Fläche positioniert zu sein, wobei das Drahtverbindungsteil elektrisch mit dem Endabschnitt des Drahtes verbunden ist.

2. Spulenkomponente (40) gemäß Anspruch 1,
bei der das Drahtverbindungsteil (79) folgende Merkmale umfasst:
ein Drahtaufnahmeteil (80), das sich von der Basis über das zweite Biegeteil (78) entlang der im Wesentlichen horizontalen Fläche (57, 58, 63, 64) erstreckt und den Endabschnitt des Drahtes (69, 70) aufnimmt, und
ein Drahtschweißteil (82), das sich von einem distalen Endabschnitt des Drahtaufnahmeteils über ein Rückklappteil (81) derart erstreckt, dass das Drahtschweißteil das Drahtaufnahmeteil überlappt, wobei das Drahtschweißteil an den Endabschnitt des Drahtes geschweißt ist.

3. Spulenkomponente (40) gemäß Anspruch 1 oder 2, bei der die im Wesentlichen vertikale Fläche (59, 60, 65, 66) bei Betrachtung in einer zu der Außenendfläche (47, 48) des Flansches (43, 44) senkrechten Richtung eine Länge aufweist, die größer ist als eine Länge der im Wesentlichen horizontalen Fläche (57, 58, 63, 64).

4. Spulenkomponente (40) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der das Drahtverbindungsteil (79) in einen durch die Vertiefung (61, 62, 67, 68) definierten Raum passt.

Description:

Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf eine Spulenkomponente. Genauer gesagt bezieht sich die vorliegende Offenbarung auf eine Spulenkomponente, die einen im Wesentlichen trommelförmigen Kern mit einem Kernteil, auf das ein Draht gewickelt ist, einen Flansch, der an einem Endabschnitt des Kernteils vorgesehen ist, und eine Anschlusselektrode umfasst, die mit einem Endabschnitt des Drahtes elektrisch verbunden ist, wobei die Anschlusselektrode an dem Flansch angebracht ist.

Ein Beispiel einer Technik, die für die vorliegende Offenbarung von Interesse ist, wird in dem japanischen Patent mit der Nr. 5156076 beschrieben. Eine in dem japanischen Patent mit der Nr. 5156076 beschriebene Spulenkomponente 100 wird unter Bezugnahme auf 6 bis 9 beschrieben.

Die Spulenkomponente 100 umfasst einen im Wesentlichen trommelförmigen Kern 1 und zwei Drähte 2 und 3. Die Drähte 2 und 3 sind beispielsweise jeweils aus einem Kupferdraht mit einem Isolierungsüberzug gebildet. Der im Wesentlichen trommelförmige Kern 1 weist ein Kernteil 4 sowie einen ersten und einen zweiten Flansch 5 und 6 auf, die jeweils in einem Endabschnitt des Kernteils 4 vorgesehen sind.

Der erste Flansch 5 weist eine Innenendfläche 7, die dem Kernteil 4 zugewandt ist und an der jeder Endabschnitt des Kernteils 4 positioniert ist, eine Außenendfläche 9, die der Innenendfläche 7 gegenüberliegt und nach außen gewandt ist, eine Unterseitenfläche 11, die die Innenendfläche 7 mit der Außenendfläche 9 verbindet und zu einer Befestigungsplatte hin ausgerichtet ist, wenn die Spulenkomponente 100 auf der Befestigungsplatte befestigt ist, eine Oberseitenfläche 13, die der Unterseitenfläche 11 gegenüberliegt, sowie eine erste und eine zweite Seitenfläche 15 und 17 auf, die sich dahin gehend erstrecken, die Unterseitenfläche 11 mit der Oberseitenfläche 13 zu verbinden, und einander gegenüberliegen.

Wie der erste Flansch 5 weist der zweite Flansch 6 eine Innenendfläche 8, die dem Kernteil 4 zugewandt ist und an der jeder Endabschnitt des Kernteils 4 positioniert ist, eine Außenendfläche 10, die der Innenendfläche 8 gegenüberliegt und nach außen gewandt ist, eine Unterseitenfläche 12, die die Innenendfläche 8 mit der Außenendfläche 10 verbindet und zu der Befestigungsplatte hin ausgerichtet ist, wenn die Spulenkomponente 100 auf der Befestigungsplatte befestigt ist, eine Oberseitenfläche 14, die der Unterseitenfläche 12 gegenüberliegt, sowie eine erste und eine zweite Seitenfläche 16 und 18 auf, die sich dahin gehend erstrecken, die Unterseitenfläche 12 mit der Oberseitenfläche 14 zu verbinden, und einander gegenüberliegen.

Der erste Flansch 5 weist Vertiefungen 19 und 20 in Form von Ausschnitten auf und der zweite Flansch 6 weist Vertiefungen 21 und 22 in Form von Ausschnitten auf. Obwohl die Vertiefung 21, die sich an einer der Vertiefung 22 gegenüberliegenden Position des zweiten Flansches 6 befindet, nicht dargestellt ist, wird die Vertiefung 21 zur Zweckmäßigkeit der Erläuterung durch das Bezugszeichen „21” bezeichnet.

Als repräsentatives Beispiel der Vertiefungen 19 bis 22 wird weiter unten die in 9 in einer vergrößerten Ansicht veranschaulichte Vertiefung 22 beschrieben. Bei dem zweiten Flansch 6 befindet sich die Vertiefung 22 in einem Endabschnitt der zweiten Seitenfläche 18 nahe der Unterseitenfläche 12. Die Vertiefung 22 weist die Form eines Ausschnittes auf, der durch eine im Wesentlichen horizontale Fläche 23, die sich entlang der Unterseitenfläche 12 erstreckt, und eine im Wesentlichen vertikale Fläche 24 definiert ist, die sich entlang der Seitenfläche 18 erstreckt. Bei dem zweiten Flansch 6 befindet sich die Vertiefung 21 (nicht veranschaulicht) in einem Endabschnitt der ersten Seitenfläche 16 nahe der Unterseitenfläche 12. Die Vertiefung 21 weist die Form eines Ausschnittes auf, der durch eine im Wesentlichen horizontale Fläche, die sich entlang der Unterseitenfläche 12 erstreckt, und eine im Wesentlichen vertikale Fläche definiert ist, die sich entlang der Seitenfläche 16 erstreckt.

Gleichermaßen befindet sich bei dem ersten Flansch 5 die Vertiefung 19 in einem Endabschnitt der ersten Seitenfläche 15 nahe der Unterseitenfläche 11. Die Vertiefung 19 weist die Form eines Ausschnittes auf, der durch eine im Wesentlichen horizontale Fläche, die sich entlang der Unterseitenfläche 11 erstreckt, und eine im Wesentlichen vertikale Fläche definiert ist, die sich entlang der Seitenfläche 15 erstreckt. Bei dem ersten Flansch 5 befindet sich die Vertiefung 20 in einem Endabschnitt der zweiten Seitenfläche 17 nahe der Unterseitenfläche 11. Die Vertiefung 20 weist die Form eines Ausschnittes auf, der durch eine im Wesentlichen horizontale Fläche, die sich entlang der Unterseitenfläche 11 erstreckt, und eine im Wesentlichen vertikale Fläche definiert ist, die sich entlang der Seitenfläche 17 erstreckt.

Zwei Anschlusselektroden, eine erste Anschlusselektrode 25 und eine dritte Anschlusselektrode 27, sind unter Verwendung eines Haftmittels an dem ersten Flansch 5 angebracht. Zwei Anschlusselektroden, eine zweite Anschlusselektrode 26 und eine vierte Anschlusselektrode 28, sind unter Verwendung eines Haftmittels an dem zweiten Flansch 6 angebracht. Obwohl die Anschlusselektrode 26 in 6 nicht veranschaulicht ist, wird zur Zweckmäßigkeit der Erläuterung das Bezugszeichen „26” verwendet, um die Anschlusselektrode 26 zu bezeichnen. Ein Endabschnitt des ersten Drahtes 2 ist mit der in dem ersten Flansch 5 vorgesehenen ersten Anschlusselektrode 25 verbunden. Der andere Endabschnitt des ersten Drahtes 2 ist mit der in dem zweiten Flansch 6 vorgesehenen zweiten Anschlusselektrode 26 verbunden. Ein Endabschnitt des zweiten Drahtes 3 ist mit der in dem ersten Flansch 5 vorgesehenen dritten Anschlusselektrode 27 verbunden. Der andere Endabschnitt des zweiten Drahtes 3 ist mit der in dem zweiten Flansch 6 vorgesehenen vierten Anschlusselektrode 28 verbunden.

Die Anschlusselektroden 25 bis 28 weisen im Wesentlichen identische oder symmetrische Formen auf. Von diesen Anschlusselektroden wird die Anschlusselektrode 28 unter Bezugnahme auf 8 als repräsentatives Beispiel beschrieben. Die Anschlusselektrode 28 umfasst eine Basis 29, die sich entlang der Außenendfläche 9 des Flansches 5 erstreckt, und ein Befestigungsteil 31, das sich über ein erstes Biegeteil 30, das dort einen Randabschnitt bedeckt, wo sich die Außenendfläche 9 und die Unterseitenfläche 11 des Flansches 5 treffen, entlang der Unterseitenfläche 11 des Flansches 5 erstreckt. Die Anschlusselektrode 28 weist ferner ein Drahthalteteil 33, das sich über ein zweites Biegeteil 32 von dem Befestigungsteil 31 erstreckt, und ein Drahtschweißteil 35 auf, das sich von der Basis 29 erstreckt.

Das Befestigungsteil 31 und das Drahthalteteil 33 sind auch in 9 gut dargestellt. Wie in 9 veranschaulicht ist, befindet sich das Drahthalteteil 33 in der Vertiefung 22. Ein Endabschnitt des Drahtes 3 ist in Bezug auf das Drahtschweißteil 35 positioniert. Um diesen Zustand zu erhalten, ist das Drahthalteteil 33 gebogen, wie in 9 veranschaulicht ist. Dies bewirkt, dass der Abschnitt nahe einem Endabschnitt des Drahtes 3 durch das Drahthalteteil 33 umklammert und gehalten wird. Dann werden der Endabschnitt des Drahtes 3 und das Drahtschweißteil 35 einem Laserschweißen ausgesetzt, um den Draht 3 elektrisch mit der Anschlusselektrode 28 zu verbinden. In 6 ist eine Schweißkugel 36, die als Folge des Laserschmelzens gebildet ist, derart veranschaulicht, dass sich diese nahe jeder der Anschlusselektroden 25 und 27 befindet.

Die obige Beschreibung hinsichtlich der Anschlusselektrode 28 trifft gleichermaßen auf die anderen Anschlusselektroden 25 bis 27 zu.

Die in 6 veranschaulichte Spulenkomponente 100 umfasst ferner einen Plattenkern 37, der zwischen dem Paar von Flanschen 5 und 6 eingepasst ist, wobei eine Hauptfläche desselben in Kontakt mit den Oberseitenflächen 13 und 14 des ersten bzw. des zweiten Flansches 5 bzw. 6 in Kontakt steht. Falls sowohl der im Wesentlichen trommelförmige Kern 1 als auch der Plattenkern 37 aus einem magnetischen Material wie zum Beispiel Ferrit hergestellt sind, bilden der im Wesentlichen trommelförmige Kern 1 und der Plattenkern 37 einen geschlossenen Magnetkreis.

Da eine Beschreibung der Anschlusselektrode 28 gleichermaßen auf die anderen Anschlusselektroden 25 bis 27 zutrifft, wie oben erwähnt ist, wird im Folgenden die Anschlusselektrode 28 beschrieben.

Wie in 9 veranschaulicht ist, ragt die Anschlusselektrode 28 der Spulenkomponente 100 aus dem Befestigungsteil 31 zu der Vertiefung 22 hin heraus, um das Drahthalteteil 33 zu bilden. Bei dieser Konfiguration wird der durch die Vertiefung 22 bereitgestellte Raum durch den überhängenden Abschnitt, der sich über das zweite Biegeteil 32 von dem Befestigungsteil 31 zu dem Drahthalteteil 33 erstreckt, wobei die Dicke der Blechschicht die Anschlusselektrode 28 bildet, und den Konstruktionstoleranzen dieser Abschnitte eingenommen.

Demgemäß besteht eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung darin, eine Spulenkomponente zu schaffen, die es ermöglicht, eine Anschlusselektrode durch eine effektive Verwendung eines begrenzten Raumes zu platzieren, der durch eine in dem Flanschabschnitt eines im Wesentlichen trommelförmigen Kerns vorgesehene Vertiefung bereitgestellt ist, und außerdem eine zuverlässige elektrische Verbindung und mechanische Befestigung zwischen der Anschlusselektrode und einem Draht zu erreichen.

Diese Aufgabe wird durch eine Spulenkomponente gemäß Anspruch 1 gelöst.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung ist eine Spulenkomponente vorgesehen. Zuerst umfasst die Spulenkomponente einen im Wesentlichen trommelförmigen Kern mit einem Kernteil und einen Flansch, der an einem Endabschnitt des Kernteils vorgesehen ist. Der Flansch umfasst eine Innenendfläche, die dem Kernteil zugewandt ist und an der der Endabschnitt des Kernteils positioniert ist, eine Außenendfläche, die der Innenendfläche gegenüberliegt und nach außen gewandt ist, eine Unterseitenfläche, die die Innenendfläche mit der Außenendfläche verbindet, wobei die Unterseitenfläche zu einer Befestigungsplatte hin ausgerichtet ist, wenn die Spulenkomponente auf der Befestigungsplatte befestigt ist, eine Oberseitenfläche, die der Unterseitenfläche gegenüberliegt, und ein Paar Seitenflächen, wobei sich die Seitenflächen dahin gehend erstrecken, die Unterseitenfläche mit der Oberseitenfläche zu verbinden, und einander gegenüberliegen.

Die Spulenkomponente umfasst ferner einen auf das Kernteil gewickelten Draht und eine Anschlusselektrode, die elektrisch mit einem Endabschnitt des Drahtes verbunden ist und an dem Flansch angebracht ist.

Der Flansch weist in einem Endabschnitt zumindest einer der Seitenflächen nahe der Unterseitenfläche eine Vertiefung auf. Die Vertiefung weist die Form eines Ausschnittes auf, der durch eine im Wesentlichen horizontale Fläche, die sich entlang der Unterseitenfläche erstreckt, und eine im Wesentlichen vertikale Fläche definiert ist, die sich entlang der zumindest einen der Seitenflächen erstreckt.

Bei der Spulenkomponente umfasst die Anschlusselektrode:

  • (A) eine Basis, die auf der Außenendfläche des Flansches positioniert ist,
  • (B) ein Befestigungsteil, das dazu verwendet wird, die Spulenkomponente elektrisch mit einem elektrisch leitfähigen Teil der Befestigungsplatte zu verbinden, wobei sich das Befestigungsteil von der Basis dahin gehend erstreckt, über ein erstes Biegeteil, das dort einen Randabschnitt bedeckt, wo sich die Außenendfläche und die Unterseitenfläche treffen, oberhalb der Unterseitenfläche des Flansches positioniert zu sein, und
  • (C) ein Drahtverbindungsteil, das sich von der Basis dahin gehend erstreckt, über ein zweites Biegeteil, das dort einen Randabschnitt bedeckt, wo sich die Außenendfläche und die im Wesentlichen horizontale Fläche treffen, oberhalb der im Wesentlichen horizontalen Fläche positioniert zu sein, wobei das Drahtverbindungsteil elektrisch mit dem Endabschnitt des Drahtes verbunden ist.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung erstreckt sich das Drahtverbindungsteil der Anschlusselektrode, die mit dem Draht zu verbinden ist, im Gegensatz zu dem Fall des japanischen Patentes mit der Nr. 5156076 nicht von dem Befestigungsteil, sondern von der Basis. Das Drahtverbindungsteil erstreckt sich von der Basis dahin gehend, um über das zweite Biegeteil, das dort den Randabschnitt bedeckt, wo sich die Außenendfläche jedes Flansches und die im Wesentlichen horizontale Fläche treffen, auf der gleichen Seite wie die im Wesentlichen horizontale Fläche positioniert zu sein. Diese Konfiguration ermöglicht eine effektive Nutzung des Raumes, der durch die in dem Flansch vorgesehene Vertiefung definiert ist.

Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung umfasst das Drahtverbindungsteil ein Drahtaufnahmeteil, das sich von der Basis über das zweite Biegeteil entlang der im Wesentlichen horizontalen Fläche erstreckt und den Endabschnitt des Drahtes aufnimmt, und ein Drahtschweißteil, das sich von dem distalen Endabschnitt des Drahtaufnahmeteils über ein Rückklappteil derart erstreckt, dass das Drahtschweißteil das Drahtaufnahmeteil überlappt, wobei das Drahtschweißteil an den Endabschnitt des Drahtes geschweißt ist. Diese Konfiguration ermöglicht es, dass das Drahtverbindungsteil sowohl die Funktion der Aufnahme und Positionierung des Drahtes als auch die Funktion des Schweißens des Drahtes übernimmt. Genauer gesagt sind das Drahtaufnahmeteil (entspricht dem in 8 und 9 veranschaulichten Drahthalteteil 33), das einer Positionierung ausgesetzt ist, und das Drahtschweißteil (entspricht dem in 8 und 9 veranschaulichten Drahtschweißteil 35), das einem Schweißen ausgesetzt ist, einander in Bezug auf die Ebenenrichtung zugewandt und in der Dickenrichtung derselben ausgerichtet. Dies ermöglicht eine effektive Nutzung des durch die Vertiefung bereitgestellten beschränkten Raumes.

Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung weist die im Wesentlichen vertikale Fläche bei Betrachtung in der zu der Außenendfläche des Flansches senkrechten Richtung eine Länge auf, die größer ist als die Länge der im Wesentlichen horizontalen Fläche. Wie oben beschrieben ist, erstreckt sich das Drahtverbindungsteil von der Basis dahin gehend, um über das zweite Biegeteil, das dort den Randabschnitt bedeckt, wo sich die Außenendfläche jedes Flansches und die im Wesentlichen horizontale Fläche treffen, auf der gleichen Seite wie die im Wesentlichen horizontale Fläche positioniert zu sein. Die oben erwähnte Konfiguration stellt sicher, dass das Drahtverbindungsteil in dem durch die Vertiefung definierten Raum platziert ist, während ein ausreichender räumlicher Spielraum durch eine Nutzung der längeren der oben erwähnten zwei Abmessungen des Raumes ermöglicht wird.

Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Offenbarung passt das Drahtverbindungsteil in den durch die Vertiefung definierten Raum. Diese Konfiguration stellt sicher, dass das Drahtverbindungsteil der Anschlusselektrode nicht über die äußeren Umrisse der Spulenkomponente hinaus hervorsteht, wodurch eine Vergrößerung der Außenabmessungen (Befestigungsbereich) der Spulenkomponente aufgrund des Drahtverbindungsteils minimiert wird.

Die Spulenkomponente gemäß den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Offenbarung ermöglicht es, eine Anschlusselektrode durch eine effektive Verwendung eines beschränkten Raumes zu platzieren, der durch eine in dem Flansch eines im Wesentlichen trommelförmigen Kerns vorgesehene Vertiefung bereitgestellt ist, und außerdem eine zuverlässige elektrische Verbindung und mechanische Befestigung zwischen der Anschlusselektrode und einem Draht zu erreichen.

Weitere Funktionen, Elemente, Charakteristika und Vorteile der vorliegenden Offenbarung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ersichtlich.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1A und 1B Perspektivansichten des äußeren Erscheinungsbildes einer Spulenkomponente gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung, wobei 1A eine aus einer relativ höheren Position oberhalb der Spulenkomponente betrachtete Ansicht und 1B eine aus einer relativ niedrigeren Position unterhalb der Spulenkomponente betrachtete Ansicht derselben ist;

2A bis 2C das äußere Erscheinungsbild der in 1A und 1B veranschaulichten Spulenkomponente, wobei 2A eine Vorderansicht, 2B eine Unterseitenansicht und 2C eine rechtsseitige Ansicht derselben ist;

3A bis 3C die in 1A und 1B veranschaulichte Spulenkomponente, wobei ein Endabschnitt jedes Drahtes an dem Drahtaufnahmeteil der entsprechenden Anschlusselektrode positioniert ist, wobei 3A eine Vorderansicht, 3B eine Unterseitenansicht ist und 3C eine rechtsseitige Ansicht derselben ist;

4A bis 4C die in 1A und 1B veranschaulichte Spulenkomponente, wobei ein Endabschnitt jedes Drahtes zwischen dem Drahtaufnahmeteil und dem Drahtschweißteil der entsprechenden Anschlusselektrode eingeklemmt ist, jedoch noch kein Schweißen an demselben durchgeführt wurde, wobei 4A eine Vorderansicht, 4B eine Unterseitenansicht und 4C eine rechtsseitige Ansicht derselben ist;

5A und 5B Perspektivansichten einer Spulenkomponente gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung, die nur einen im Wesentlichen trommelförmigen Kern und Anschlusselektroden veranschaulichen, wobei eine Veranschaulichung von Drähten, die in der Spulenkomponente enthalten sind, ausgelassen ist, wobei 5A eine aus einer relativ höheren Position oberhalb der Spulenkomponente betrachtete Ansicht und 5B eine aus einer relativ niedrigeren Position unterhalb der Spulenkomponente betrachtete Ansicht derselben ist;

6 eine Perspektivansicht des äußeren Erscheinungsbildes einer Spulenkomponente, die in dem japanischen Patent mit der Nr. 5156076 beschrieben wird;

7 eine Perspektivansicht des allein dargestellten im Wesentlichen trommelförmigen Kernes der in 6 veranschaulichten Spulenkomponente;

8 eine Perspektivansicht einer allein dargestellten Anschlusselektrode, die in der in 6 veranschaulichten Spulenkomponente enthalten ist; und

9 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Flansches, einer Anschlusselektrode und eines Drahtes der in 6 veranschaulichten Spulenkomponente bei Betrachtung entlang einer Linie IX-IX in 6.

Eine Spulenkomponente 40 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung wird unter Bezugnahme auf 1A bis 4C beschrieben. Genauer gesagt bildet die in diesen Figuren veranschaulichte Spulenkomponente 40 eine Gleichtaktdrosselspule, die ein Beispiel einer Spulenkomponente darstellt.

Die Spulenkomponente 40 umfasst einen im Wesentlichen trommelförmigen Kern 42, der ein Kernteil 41 aufweist. Der im Wesentlichen trommelförmige Kern 42 umfasst einen ersten und einen zweiten Flansch 43 und 44, die an Endabschnitten des Kernteils 41 vorgesehen sind. Der im Wesentlichen trommelförmige Kern 42 ist zum Beispiel aus einem magnetischen Material wie Ferrit hergestellt. Obwohl aus 1A und 1B abgeleitet werden kann, dass das Kernteil 41 die Form eines im Wesentlichen viereckigen Prismas aufweist, kann das Kernteil 41 alternativ dazu eine im Wesentlichen zylindrische oder vieleckige Prismaform aufweisen.

Die Flansche 43 und 44 weisen jeweils eine Innenendfläche 45 bzw. 46, die dem Kernteil 41 zugewandt sind und an denen beide Endabschnitte des Kernteils 41 positioniert sind, und eine Außenendfläche 47 bzw. 48 auf, die der Innenendfläche 45 bzw. 46 gegenüberliegen und nach außen gewandt sind. Ferner weisen die Flansche 43 und 44 jeweils eine Unterseitenfläche 49 bzw. 50, die zu einer Befestigungsplatte (nicht veranschaulicht) hin ausgerichtet sind, wenn die Spulenkomponente 40 auf der Befestigungsplatte befestigt ist, eine Oberseitenfläche 51 bzw. 52, die der Unterseitenfläche 49 bzw. 50 gegenüberliegen, eine erste Seitenfläche 53 bzw. 54 sowie eine zweite Seitenfläche 55 bzw. 56 auf, die der ersten Seitenfläche 53 bzw. 54 gegenüberliegen.

Bei dem ersten Flansch 43 verbinden die Unterseitenfläche 49, die Oberseitenfläche 51, die erste Seitenfläche 53 und die zweite Seitenfläche 55 jeweils die Innenendfläche 45 mit der Außenendfläche 47. Die erste Seitenfläche 53 und die zweite Seitenfläche 55 erstrecken sich dahin gehend, um die Unterseitenfläche 49 mit der Oberseitenfläche 51 zu verbinden.

Gleichermaßen verbinden bei dem zweiten Flansch 44 die Unterseitenfläche 50, die Oberseitenfläche 52, die erste Seitenfläche 54 und die zweite Seitenfläche 56 jeweils die Innenendfläche 46 mit der Außenendfläche 48. Die erste Seitenfläche 54 und die zweite Seitenfläche 56 erstrecken sich dahin gehend, um die Unterseitenfläche 50 mit der Oberseitenfläche 52 zu verbinden.

Der erste Flansch 43 weist Vertiefungen 61 und 62 auf, die sich jeweils in einem Endabschnitt der ersten bzw. der zweiten Seitenfläche 53 bzw. 55 nahe der Unterseitenfläche 49 befinden. Die Vertiefungen 61 und 62 weisen die Form von Ausschnitten auf, die jeweils durch eine im Wesentlichen horizontale Fläche 57 bzw. 58, die sich entlang der Unterseitenfläche 49 erstrecken, und eine im Wesentlichen vertikale Fläche 59 bzw. 60 definiert sind, die sich entlang der Seitenfläche 53 bzw. 55 erstrecken. Die Unterseitenfläche 49 und die im Wesentlichen horizontalen Flächen 57 und 58 müssen nicht notwendigerweise parallel sein. Die Seitenflächen 53 und 55 und die im Wesentlichen vertikalen Flächen 59 und 60 müssen nicht notwendigerweise parallel sein.

Gleichermaßen weist der zweite Flansch 44 Vertiefungen 67 und 68 auf, die sich jeweils in einem Endabschnitt der ersten bzw. der zweiten Seitenfläche 54 bzw. 56 nahe der Unterseitenfläche 50 befinden. Die Vertiefungen 67 und 68 weisen die Form von Ausschnitten auf, die jeweils durch eine im Wesentlichen horizontale Fläche 63 bzw. 64, die sich entlang der Unterseitenfläche 50 erstrecken, und eine im Wesentlichen vertikale Fläche 65 bzw. 66 definiert sind, die sich entlang der Seitenfläche 54 bzw. 56 erstrecken. Die Unterseitenfläche 50 und die im Wesentlichen horizontalen Flächen 63 und 64 müssen nicht notwendigerweise parallel sein. Die Seitenflächen 54 und 56 und die im Wesentlichen vertikalen Flächen 65 und 66 müssen nicht notwendigerweise parallel sein. Genauer gesagt weisen die in 1A bis 4C veranschaulichten im Wesentlichen vertikalen Flächen 59, 60, 65 und 66 beispielsweise eine relative Neigung zu den Seitenflächen 53, 54, 55 und 56 auf, die der Entformungsschräge entspricht, die bei dem Ferritkernformgebungsprozess verwendet wird.

2C stellt in Verbindung mit der Vertiefung 68 bei senkrechter Betrachtung zu der Außenendfläche 48 des Flansches 44 eine Länge Lh der im Wesentlichen vertikalen Fläche 66 und eine Länge Lv der im Wesentlichen horizontalen Fläche 64 dar. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist die Länge Lh jeder der im Wesentlichen vertikalen Flächen 59, 60, 65 und 66 bei senkrechter Betrachtung zu den Außenendflächen 47 und 48 der Flansche 43 und 44 größer als die Länge Lv jeder der im Wesentlichen horizontalen Flächen 57, 58, 63 und 64.

Die Spulenkomponente 40 umfasst ferner einen ersten und einen zweiten Draht 69 und 70, die auf das Kernteil 41 gewickelt sind. Die Drähte 69 und 70 sind zum Beispiel jeweils aus einem Kupferdraht mit einem Isolierungsüberzug aus Harz wie beispielsweise Polyurethan, Polyesterimid oder Polyamidoimid gebildet.

Falls die Spulenkomponente 40 eine Gleichtaktdrosselspule ist, sind die Drähte 69 und 70 in der gleichen Richtung gewickelt. Zu diesem Zeitpunkt können die Drähte 69 und 70 entweder auf eine Zweischichtart gewickelt sein, so dass sich einer der Drähte auf der Innenschichtseite befindet und sich der andere auf der Außenschichtseite befindet, oder auf eine doppeladrige Art gewickelt sein, so dass die Drähte abwechselnd angeordnet sind und parallel zueinander in der Axialrichtung des Kernteils 41 gewickelt sind.

Die Spulenkomponente 40 umfasst ferner eine erste bis vierte Anschlusselektrode 71 bis 74. Bei der ersten bis vierten Anschlusselektrode 71 bis 74 sind die erste und die dritte Anschlusselektrode 71 und 73 unter Verwendung eines Haftmittels an dem ersten Flansch 43 angebracht. Die zweite und die vierte Anschlusselektrode 72 und 74 sind unter Verwendung eines Haftmittels an dem zweiten Flansch 44 angebraucht.

Die erste Anschlusselektrode 71 und die vierte Anschlusselektrode 74 weisen im Wesentlichen eine identische Form auf, und die zweite Anschlusselektrode 72 und die dritte Anschlusselektrode 73 weisen im Wesentlichen eine identische Form auf. Die erste Anschlusselektrode 71 und die dritte Anschlusselektrode 73 sind im Wesentlichen ebenensymmetrisch und die zweite Anschlusselektrode 72 und die vierte Anschlusselektrode 74 sind im Wesentlichen ebenensymmetrisch. Dementsprechend wird eine der ersten bis vierten Anschlusselektrode 71 bis 74, zum Beispiel die dritte Anschlusselektrode 73, im Folgenden ausführlich beschrieben, und eine ausführliche Beschreibung der ersten, zweiten und vierten Anschlusselektrode 71, 72 und 74 wird nicht bereitgestellt.

Obwohl die dritte Anschlusselektrode 73 normalerweise zum Beispiel durch Blechbearbeitung eines einzelnen Metallblechs hergestellt wird, das aus einer kupferbasierten Legierung wie beispielsweise Phosphorbronze oder Elektrolytzähkupfer gefertigt ist, kann die dritte Anschlusselektrode 73 mittels eines anderen Verfahrens wie zum Beispiel Gießen hergestellt werden.

Die dritte Anschlusselektrode 73 umfasst eine Basis 75 und ein Befestigungsteil 77. Die Basis 75 erstreckt sich entlang der Außenendfläche 47 des Flansches 43. Das Befestigungsteil 77 erstreckt sich von der Basis 75 über ein erstes Biegeteil 76, das dort den Randabschnitt bedeckt, wo sich die Außenendfläche 47 und die Unterseitenfläche 49 des Flansches 43 treffen, entlang der Unterseitenfläche 49 des Flansches 43. Das heißt, die Basis 75 ist auf der Außenendfläche 47 des Flansches 43 positioniert, und das Befestigungsteil 77 erstreckt sich über das erste Biegeteil 76 dahin gehend, um oberhalb der Unterseitenfläche 49 des Flansches 43 positioniert zu sein.

Ferner weist die Anschlusselektrode 73 ein Drahtverbindungsteil 79 auf, das sich von der Basis 75 über ein zweites Biegeteil 78 erstreckt. Das Drahtverbindungsteil 79 umfasst ein Drahtaufnahmeteil 80 und ein Drahtschweißteil 82. Das Drahtaufnahmeteil 80 erstreckt sich von der Basis 75 über das zweite Biegeteil 78 entlang der im Wesentlichen horizontalen Fläche 58 und nimmt einen Endabschnitt des Drahtes 70 auf. Das Drahtschweißteil 82 erstreckt sich von dem distalen Endabschnitt des Drahtaufnahmeteils 80 über ein Rückklappteil Teil 81 dahin gehend, um das Drahtaufnahmeteil 80 zu überlappen, und ist an einen Endabschnitt des Drahtes geschweißt. Das heißt, das Drahtverbindungsteil 79 erstreckt sich über das zweite Biegeteil 78 dahin gehend, um oberhalb der im Wesentlichen horizontalen Fläche 58 positioniert zu sein. Das Drahtverbindungsteil 79 ist in der in dem ersten Flansch 43 vorgesehenen Vertiefung 62 positioniert.

Wie oben beschrieben ist, kann das Drahtverbindungsteil 79 sowohl mit der Funktion der Aufnahme und Positionierung des Drahtes 70 als auch mit der Funktion des Schweißens des Drahtes 70 versehen sein. Genauer gesagt weisen das Drahtaufnahmeteil 80 und das Drahtschweißteil 82 bei dem Drahtverbindungsteil 79 eine derartige Positionsbeziehung auf, dass das Drahtaufnahmeteil 80 und das Drahtschweißteil 82 einander in Bezug auf die Ebenenrichtung zugewandt sind und in der Dickenrichtung derselben ausgerichtet sind. In diesem Fall können das Drahtaufnahmeteil 80 und das Drahtschweißteil 82 in dem durch die Vertiefung 62 definierten Raum in der Ebenenrichtung bis zu einem maximalen Ausmaß verbreitert sein, wohingegen sich das Drahtaufnahmeteil 80 und das Drahtschweißteil 82 in der Dickenrichtung überlappen, um eine Verbreiterung dieser Komponenten zu minimieren. Diese Konfiguration ermöglicht eine effektivere Nutzung des durch die Vertiefung 62 definierten Raumes.

Die Bezugszeichen 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81 und 82, die jeweils verwendet werden, um die Basis, das erste Biegeteil, das Befestigungsteil, das zweite Biegeteil, das Drahtverbindungsteil, das Drahtaufnahmeteil, das Rückklappteil und das Drahtschweißteil der dritten Anschlusselektrode 73 zu bezeichnen, werden außerdem jeweils dazu verwendet, das entsprechende erste Biegeteil, Befestigungsteil, zweite Biegeteil, Drahtverbindungsteil, Drahtaufnahmeteil, Rückklappteil und Drahtschweißteil jeder der anderen Anschlusselektroden 71, 72 und 74 zu bezeichnen.

Ein Ende des ersten Drahtes 69 ist mit der ersten Anschlusselektrode 71 verbunden und das andere Ende des ersten Drahtes 69 ist mit der zweiten Anschlusselektrode 72 verbunden. Ein Ende des zweiten Drahtes 70 ist mit der dritten Anschlusselektrode 73 verbunden und das andere Ende des zweiten Drahtes 70 ist mit der vierten Anschlusselektrode 74 verbunden. Der Prozess des Verbindens des zweiten Drahtes 70 mit der dritten Anschlusselektrode 73 wird im Folgenden als repräsentatives Beispiel beschrieben.

Der Zustand der Anschlusselektrode 73 vor der Verbindung des Drahtes 70 ist wie in 3A bis 3C veranschaulicht, bei dem Drahtverbindungsteil 79 ist das Drahtschweißteil 82 in Bezug auf das Drahtaufnahmeteil 80 aufgeklappt. In diesem Zustand ist ein Endabschnitt des Drahtes 70 an dem Drahtaufnahmeteil 80 der Anschlusselektrode 73 positioniert.

Als Nächstes wird der Draht 70 temporär an dem Drahtaufnahmeteil 80 angebracht. Beispielsweise wird der Isolierungsüberzug an dem Draht 70 erwärmt, um weich zu werden, gefolgt von einem Anlegen einer Ladung an dem resultierenden Isolierungsüberzug. Dies bringt den Draht 70 in engen Kontakt mit dem Drahtaufnahmeteil 80, wodurch der Draht 70 temporär an dem Drahtaufnahmeteil 80 angebracht wird.

Als Nächstes wird der Draht 70 mit einem Laserstrahl bestrahlt, um den Isolierungsüberzug in dem Abschnitt des Drahtes 70 zu entfernen, der dem Bereich gegenüberliegt, der in engem Kontakt mit dem Drahtaufnahmeteil 80 steht, wodurch der Draht 70 freigelegt wird.

Wie in 4A bis 4C veranschaulicht ist, wird als Nächstes das Rückklappteil 81 derart geklappt, dass das Drahtschweißteil 82 dem Drahtaufnahmeteil 80 zugewandt ist und dasselbe überlappt, wobei der Endabschnitt des Drahtes 70 zwischen denselben angeordnet ist, wodurch der freigelegte Kupferdraht in engen Kontakt mit dem Rückklappteil 81 gebracht wird.

Als Nächstes wird ein Laserstrahl an das Drahtschweißteil 82 angelegt, wodurch das Drahtschweißteil 82 und der Endabschnitt des Drahtes 70 zusammengeschweißt werden. Als Folge dieses Laserschweißens wird eine in 1A bis 2C veranschaulichte Schweißkugel 83 gebildet.

Der Prozess des Verbindens des zweiten Drahtes 70 mit der dritten Anschlusselektrode 73 ist wie oben beschrieben abgeschlossen. Der gleiche Prozess wird für die erste, zweite und vierte Anschlusselektrode 71, 72 und 74 durchgeführt, um die in 1A bis 2C veranschaulichte Spulenkomponente 40 fertigzustellen. Obwohl in der vorhergehenden Beschreibung Laserschweißen für die Verbindung zwischen dem Drahtschweißteil 82 und dem Draht 70 verwendet wird, ist dies nicht als einschränkend zu betrachten. Weitere Verfahren, zum Beispiel Bogenschweißen, können für die Verbindung verwendet werden.

Bei der Spulenkomponente 40 passt das jeweilige Drahtverbindungsteil 79 der Anschlusselektroden 71 bis 74, die jeweils das Drahtaufnahmeteil 80 und das Drahtschweißteil 82 umfassen, in die durch die Vertiefungen 61, 67, 62 und 68 definierten Räume, wobei eine zuverlässige elektrische Verbindung zwischen den Drähten 69 und 70 und den Anschlusselektroden 71 bis 74 und mechanische Befestigung derselben erreicht wird.

Genauer gesagt ist die Länge Lh jeder der im Wesentlichen vertikalen Flächen 59, 60, 65 und 66 bei dem ersten Ausführungsbeispiel größer als die Länge Lv jeder der im Wesentlichen horizontalen Flächen 57, 58, 63 und 64, wie oben beschrieben ist. Dies ermöglicht es, dass das Drahtverbindungsteil 79 in dem durch jede der Vertiefungen 61, 62, 67 und 68 definierten Raum platziert ist, während ein ausreichender räumlicher Spielraum durch eine Nutzung der längeren der oben erwähnten zwei Abmessungen des Raumes ermöglicht wird. Genauer gesagt werden das Drahtaufnahmeteil 80, der Draht 70 und das Drahtverbindungsteil 79 bei der Spulenkomponente 40 entlang der im Wesentlichen vertikalen Flächen 59, 60, 65 und 66 ausgerichtet. Daher tritt entlang der Länge Lh, die die längere der beiden Längen ist, eine Volumenerhöhung aufgrund dieser Teile auf, wodurch beim Platzieren des Drahtverbindungsteils 79 ein ausreichender räumlicher Spielraum ermöglicht wird. Falls ein derartiger Vorteil nicht speziell gewünscht wird, kann die Länge Lh im Wesentlichen gleich groß wie oder kürzer als die Länge Lv sein.

Wie oben beschrieben ist, passt das Drahtverbindungsteil 79 vor dem Gesichtspunkts des Reduzierens der Größe der Spulenkomponente 40 in den durch die entsprechende der Vertiefungen 61, 67, 62 und 68 definierten Raum. Falls jedoch zugelassen wird, dass ein solcher Vorteil verringert wird, kann sich das Drahtverbindungsteil 79 teilweise außerhalb des oben erwähnten Raumes erstrecken.

Als Nächstes wird eine Spulenkomponente gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf 5A und 5B beschrieben. In 5A und 5B sind Drähte nicht veranschaulicht und nur der im Wesentlichen trommelförmige Kern 42 und die Anschlusselektroden 71 und 72 der Spulenkomponente sind dargestellt.

In 5A und 5b sind Elemente, die den in 1A bis 4C veranschaulichten Elementen entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, um eine sich wiederholende Beschreibung zu vermeiden.

Die Spulenkomponente gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel, die eine typische Spule ausbildet, umfasst eine einzelne Anschlusselektrode, die für jeden des ersten und des zweiten Flansches 43 und 44 bereitgestellt ist, das heißt, eine Gesamtzahl von zwei Anschlusselektroden 71 und 72, und einen einzelnen Draht (nicht veranschaulicht).

Genauer gesagt weist der erste Flansch 43 die Vertiefung 62 in einem Endabschnitt der Seitenfläche 55 nahe der Unterseitenfläche 49 auf. Die Vertiefung 62 weist die Form eines Ausschnittes auf, der durch die im Wesentlichen horizontale Fläche 58, die sich entlang der Unterseitenfläche 49 erstreckt, und die im Wesentlichen vertikale Fläche 60 definiert ist, die sich entlang der Seitenfläche 55 erstreckt.

Gleichermaßen weist der zweite Flansch 44 die Vertiefung 67 in einem Endabschnitt der Seitenfläche 54 nahe der Unterseitenfläche 50 auf. Die Vertiefung 67 weist die Form eines Ausschnittes auf, der durch die im Wesentlichen horizontale Fläche 63, die sich entlang der Unterseitenfläche 50 erstreckt, und die im Wesentlichen vertikale Fläche 65 definiert ist, die sich entlang der Seitenfläche 54 erstreckt.

Die Spulenkomponente gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel umfasst ferner die erste und die zweite Anschlusselektrode 71 und 72. Die erste Anschlusselektrode 71 ist unter Verwendung eines Haftmittels an dem ersten Flansch 43 angebracht. Die zweite Anschlusselektrode 72 ist unter Verwendung eines Haftmittels an dem zweiten Flansch 44 angebracht.

Die erste Anschlusselektrode 71 umfasst die Basis 75 und das Befestigungsteil 77. Die Basis 75 erstreckt sich entlang der Außenendfläche 47 des Flansches 43. Das Befestigungsteil 77 erstreckt sich von der Basis 75 über das erste Biegeteil 67, das dort den Randabschnitt bedeckt, wo sich die Außenendfläche 47 und die Unterseitenfläche 49 des Flansches 43 treffen, entlang der Unterseitenfläche 49 des Flansches 43. Ferner weist die Anschlusselektrode 71 das Drahtverbindungsteil 79 auf, das sich von der Basis 75 über das zweite Biegeteil 78 erstreckt. Das Drahtverbindungsteil 79 umfasst das Drahtaufnahmeteil 80 und das Drahtschweißteil 82. Das Drahtaufnahmeteil 80 erstreckt sich von der Basis 75 über das zweite Biegeteil 78 entlang der im Wesentlichen horizontalen Fläche 58 und nimmt einen Endabschnitt des Drahtes auf. Das Drahtschweißteil 82 erstreckt sich von dem distalen Endabschnitt des Drahtaufnahmeteils 80 über das Rückklappteil 81 dahin gehend, um das Drahtaufnahmeteil 80 zu überlappen. Das Drahtschweißteil 82 ist an einen Endabschnitt des Drahtes zu schweißen. Das Drahtverbindungsteil 79 ist in der in dem ersten Flansch 43 vorgesehenen Vertiefung 62 positioniert.

Die erste Anschlusselektrode 71 und die zweite Anschlusselektrode 72 weisen im Wesentlichen eine identische Form auf. Demgemäß werden die Bezugszeichen 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81 und 82, die jeweils dazu verwendet werden, die Basis, das erste Biegeteil, das Befestigungsteil, das zweite Biegeteil, das Drahtverbindungsteil, das Drahtaufnahmeteil, das Rückklappteil und das Drahtschweißteil der ersten Anschlusselektrode 71 zu bezeichnen, auch jeweils dazu verwendet, das entsprechende erste Biegeteil, Befestigungsteil, zweite Biegeteil, Drahtverbindungsteil, Drahtaufnahmeteil, Rückklappteil und Drahtschweißteil der zweiten Anschlusselektrode 72 zu bezeichnen.

Die zweite Anschlusselektrode 72 umfasst die Basis 75 und das Befestigungsteil 77. Die Basis 75 erstreckt sich entlang der Außenendfläche 48 des Flansches 44. Das Befestigungsteil 77 erstreckt sich von der Basis 75 über das erste Biegeteil 76, das dort den Randabschnitt bedeckt, wo sich die Außenendfläche 48 und die Unterseitenfläche 50 des Flansches 44 treffen, entlang der Unterseitenfläche 50 des Flansches 44. Ferner weist die Anschlusselektrode 72 das Drahtverbindungsteil 79 auf, das sich von der Basis 75 über das zweite Biegeteil 78 (in 5A und 5B nicht veranschaulicht) erstreckt. Das Drahtverbindungsteil 79 umfasst das Drahtaufnahmeteil 80 und das Drahtschweißteil 82. Das Drahtaufnahmeteil 80 erstreckt sich von der Basis 75 über das zweite Biegeteil 78 entlang der im Wesentlichen horizontalen Fläche 63 und nimmt einen Endabschnitt des Drahtes auf. Das Drahtschweißteil 82 erstreckt sich von dem distalen Endabschnitt des Drahtaufnahmeteils 80 über das Rückklappteil 81 dahin gehend, um das Drahtaufnahmeteil 80 zu überlappen. Das Drahtschweißteil 82 ist an einen Endabschnitt des Drahtes zu schweißen. Das Drahtverbindungsteil 79 ist in der in dem zweiten Flansch 44 vorgesehenen Vertiefung 67 positioniert.

Ein Endabschnitt des Drahtes (nicht veranschaulicht) ist mit dem Drahtverbindungsteil 79 der in dem ersten Flansch 43 vorgesehenen ersten Anschlusselektrode 71 verbunden, genauer gesagt beispielsweise durch Laserschweißen mit dem Drahtschweißteil 82. Gleichermaßen ist der andere Endabschnitt des Drahtes mit dem Drahtverbindungsteil 79 der in dem zweiten Flansch 44 vorgesehenen zweiten Anschlusselektrode 72 verbunden, genauer gesagt zum Beispiel durch Laserschweißen mit dem Drahtschweißteil 82. In 5A und 5B ist die Schweißkugel 83, die als Folge dieses Laserschmelzens gebildet ist, dargestellt, obwohl der Draht nicht veranschaulicht ist.

Obwohl der in 6 veranschaulichte Plattenkern 37 in der vorhergehenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele nicht erwähnt ist, kann die Spulenkomponente gemäß den obigen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Offenbarung mit einem Plattenkern versehen sein.

Obwohl die Spulenkomponente gemäß spezifischen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Offenbarung oben beschrieben wurde, ist zu beachten, dass die oben erwähnten Ausführungsbeispiele nur veranschaulichenden Zwecken dienen und strukturelle Abschnitte bei unterschiedlichen Ausführungsbeispielen miteinander ausgetauscht oder kombiniert werden können.

Obwohl oben bevorzugte Ausführungsbeispiele der Offenbarung beschrieben wurden, ist zu beachten, dass für Fachleute Variationen und Modifizierungen ersichtlich sind, ohne von dem Schutzumfang und der Wesensart der Offenbarung abzuweichen. Der Schutzumfang der Offenbarung ist daher ausschließlich durch die folgenden Patentansprüche zu bestimmen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • JP 5156076 [0002, 0022, 0034]