Title:
Kabelbaum
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein Kabelbaum umfasst einen Leitungspfad, der konfiguriert ist, um eine elektrische Verbindung zwischen Hochspannungseinrichtungen herzustellen. Der Leitungspfad umfasst eine Hauptleitung und eine Verzweigungsleitung, die von der Hauptleitung verzweigt. Ein Überstromunterbrechungsteil ist an einem Teil der Verzweigungsleitung vorgesehen, um einen Überstrom zu unterbrechen.




Inventors:
Ogue, Takeshi (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Kuboshima, Hidehiko (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Hironaka, Ryouji (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
Application Number:
DE102017203027A
Publication Date:
08/31/2017
Filing Date:
02/24/2017
Assignee:
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)
TOYOTA JIDOSHA KABUSHIKI KAISHA (Aichi-ken, Toyota-shi, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2016033981A2016-03-10
JP2014042443A2014-03-06
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
1. Kabelbaum, der umfasst:
einen Leitungspfad, der konfiguriert ist, um eine elektrische Verbindung zwischen Hochspannungseinrichtungen herzustellen,
wobei der Leitungspfad umfasst:
eine Hauptleitung, und
eine von der Hauptleitung verzweigende Verzweigungsleitung,
wobei ein Überstrom-Unterbrechungsteil an einem Teil der Verzweigungsleitung angeordnet ist, um einen Überstrom zu unterbrechen.

2. Kabelbaum nach Anspruch 1, der weiterhin umfasst:
Isolations- und Wasserdichtungsteile, die jeweils in Entsprechung zu einem Verzweigungsverbindungsteil und dem Überstromunterbrechungsteil vorgesehen sind und eine Isolationsfunktion und eine Wasserdichtungsfunktion für den Verzweigungsverbindungsteil und den Überstromunterbrechungsteil erfüllen,
wobei der Verzweigungsverbindungsteil an einem elektrischen Verbindungsteil, an dem die Verzweigungsleitung elektrisch mit der Hauptleitung verbunden ist, vorgesehen ist.

3. Kabelbaum nach Anspruch 2, der weiterhin umfasst:
Abschirmungsglieder, die jeweils die Isolations- und Wasserdichtungsteile bedecken, um die Isolations- und Wasserdichtungsteile abzuschirmen.

4. Kabelbaum nach Anspruch 3, der weiterhin umfasst:
ein Schutzglied, das die durch die Abschirmungsglieder bedeckten Isolations- und Wasserdichtungsteile aufnimmt.

Description:
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN

Die vorliegende Anmeldung beruht auf der japanischen Patentanmeldung Nr. 2016-033981 vom 25. Februar 2016, deren Inhalt hier unter Bezugnahme eingeschlossen ist.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG1. Erfindungsfeld

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kabelbaum, der mit einem Leitungspfad versehen ist, um eine elektrische Verbindung zwischen Hochspannungseinrichtungen herzustellen.

2. Stand der Technik

Zum Beispiel ist ein in JP-A-2014-42443 angegebener Kabelbaum als ein Kabelbaum aus dem Stand der Technik für das Herstellen einer elektrischen Verbindung zwischen an einem Hybridauto oder Elektroauto montierten Hochspannungseinrichtungen (Zubehöreinrichtungen) bekannt. Der Kabelbaum weist eine Konfiguration auf, die einen oder mehrere Leitungspfade, ein Dichtungsglied zum Aufnehmen und Schützen der Leitungspfade, eine externe Verbindungseinheit, die an einem Kabelbaumanschluss angeordnet ist, um eine Verbindung mit einer externen Hochspannungseinrichtung herzustellen, und mehrere Fixierungsglieder für das fixe Befestigen des Kabelbaums an einem Fixierungsziel umfasst.

In dem oben genannten Kabelbaum aus dem Stand der Technik umfassen die zu verbindenden Einrichtungen (Zubehöreinrichtungen) eine Wechselrichtereinheit in einem Motorraum und eine Batterie in einem hinteren Teil des Fahrzeugs. Der Erfinder möchte, dass der Kabelbaum eine elektrische Verbindung mit einer anderen neuen Einrichtung (Zubehöreinrichtung) zusätzlich zu diesen zwei Einrichtungen herstellt. Dazu hat der Erfinder einen Aufbau untersucht, in dem sich ein Leitungspfad von einem motorraumseitigen Kabelbaumanschluss des Kabelbaums zu der neuen Einrichtung erstreckt. Der Kabelbaum muss jedoch derart geführt werden, dass der Leitungspfad zurückgebogen wird. Dadurch ergibt sich das Problem, dass unter Umständen die Arbeit erschwert wird. Außerdem kann sich der Leitungspfad nicht immer von dem Kabelbaumanschluss über die kürzeste Distanz zu der neuen Einrichtung erstrecken. Deshalb ergibt sich das weitere Problem, dass die Länge des zurückgebogenen Leitungspfads entsprechend verlängert wird, wodurch wiederum die Kosten erhöht werden. Weiterhin ergibt sich das Problem, dass das Fließen eines Überstroms in die neue Einrichtung verhindert werden muss, aber der Aufbau aus dem Stand der Technik dieses Erfordernis nicht erfüllt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde vor dem Hintergrund der vorstehend geschilderten Situation entwickelt. Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Kabelbaum vorzusehen, der die Arbeitseffizienz bei der Verbindung mit Einrichtungen verbessern und die Kosten reduzieren kann und außerdem das Fließen eines Überstroms verhindern kann.

Um die oben genannte Aufgabe zu lösen, umfasst ein Kabelbaum gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung: einen Leitungspfad, der konfiguriert ist, um eine elektrische Verbindung zwischen Hochspannungseinrichtungen herzustellen, wobei der Leitungspfad eine Hauptleitung und eine von der Hauptleitung verzweigende Verzweigungsleitung umfasst, wobei ein Überstrom-Unterbrechungsteil an einem Teil der Verzweigungsleitung angeordnet ist, um einen Überstrom zu unterbrechen.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung, umfasst der Kabelbaum gemäß dem ersten Aspekt weiterhin Isolations- und Wasserdichtungsteile, die jeweils in Entsprechung zu einem Verzweigungsverbindungsteil und dem Überstromunterbrechungsteil vorgesehen sind und eine Isolationsfunktion und eine Wasserdichtungsfunktion für den Verzweigungsverbindungsteil und den Überstromunterbrechungsteil erfüllen, wobei der Verzweigungsverbindungsteil an einem elektrischen Verbindungsteil, an dem die Verzweigungsleitung elektrisch mit der Hauptleitung verbunden ist, vorgesehen ist.

Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung umfasst der Kabelbaum gemäß dem zweiten Aspekt weiterhin Abschirmungsglieder, die jeweils die Isolations- und Wasserdichtungsteile bedecken, um die Isolations- und Wasserdichtungsteile abzuschirmen.

Gemäß einem vierten Aspekt der Erfindung umfasst der Kabelbaum gemäß dem dritten Aspekt weiterhin ein Schutzglied, das die durch die Abschirmungsglieder bedeckten Isolations- und Wasserdichtungsteile aufnimmt.

Gemäß den oben genannten Aspekten der Erfindung weist ein Kabelbaum einen Aufbau auf, in dem ein Leitungspfad als eine Hauptleitung verwendet wird, eine Verzweigungsleitung mit einem mittleren Teil der als die Hauptleitung dienenden Leitung verbunden ist und ein Überstromunterbrechungsteil in einem mittleren Teil der Verzweigungsleitung angeordnet ist. Die Isolations- und Wasserdichtungsteile sind jeweils in einem Verbindungsteil (Verzweigungsverbindungsteil) zwischen dem als die Hauptleitung und die Verzweigungsleitung dienenden Leitungspfad und dem Überstromunterbrechungsteil vorgesehen. Dadurch werden der Verzweigungsverbindungsteil und der Überstromunterbrechungsteil isoliert und wassergedichtet. Die Verzweigung ist also unproblematisch, obwohl es sich um einen Hochspannungs-Kabelbaum handelt. Außerdem können gemäß der Erfindung Abschirmungsglieder vorgesehen sein, sodass die Isolations- und Wasserdichtungsteile durch die Abschirmungsglieder bedeckt und abgeschirmt werden können. Außerdem kann weiterhin ein Schutzglied vorgesehen sein, sodass die durch die Abschirmungsglieder bedeckten Isolations- und Wasserdichtungsteile darin aufgenommen und vor äußeren Einflüssen geschützt werden können. Übrigens ist der Überstromunterbrechungsteil vorzugsweise in der Nähe des Verzweigungsverbindungsteils angeordnet. Diese Teile können natürlich gemeinsam in dem Schutzglied aufgenommen sein. Und wenn das Schutzglied verwendet wird, kann der Kabelbaum natürlich einfach geführt werden, obwohl ein Verzweigungsteil oder ein Überstromunterbrechungsteil vorgesehen sind. Die Erfindung wird vorzugsweise auf einen langen Kabelbaum angewendet, der zum Beispiel durch einen Fahrzeug-Unterboden geführt wird.

Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung weist ein Kabelbaum einen Aufbau auf, in dem sich eine Verzweigungsleitung von einem mittleren Teil eines Leitungspfads erstreckt und ein Überstromunterbrechungsteil in einem mittleren Teil der Verzweigungsleitung angeordnet ist. Dementsprechend kehrt der Leitungspfad nicht von einer Kabelbaum-Anschlussposition zurück, sondern kann sich über die erforderliche kürzeste Distanz erstrecken. Außerdem kann das Fließen eines Überstroms in eine mit der Verzweigungsleitung verbundene Einrichtung verhindert werden. Gemäß der Erfindung ist also der Vorteil gegeben, dass die Arbeitseffizienz bei der Verbindung mit Einrichtungen (Zubehöreinrichtungen) verbessert und die Kosten reduziert werden können, und ist weiterhin der Vorteil gegeben, dass das Fließen eines Überstroms verhindert werden kann.

Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung kann der folgende Vorteil zusätzlich zu den Vorteilen des ersten Aspekts erhalten werden. Es ist nämlich der Vorteil gegeben, dass der Verzweigungsverbindungsteil und der Überstromunterbrechungsteil isoliert und wassergedichtet werden können.

Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung kann der folgende Vorteil zusätzlich zu den Vorteilen des zweiten Aspekts erhalten werden. Es ist nämlich der Vorteil gegeben, dass eine Abschirmungsleistung für den Verzweigungsverbindungsteil, von dem die Verzweigungsleitung verzweigt, und für den Überstromunterbrechungsteil vorgesehen wird.

Gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung kann der folgende Vorteil zusätzlich zu den Vorteilen des dritten Aspekts erhalten werden. Weil nämlich das Schutzglied die durch die Abschirmungsglieder bedeckten Isolations- und Wasserdichtungsteile aufnimmt, ist der Vorteil gegeben, dass der Kabelbaum einfach über das Schutzglied an einem Verdrahtungsziel fixiert werden kann, auch wenn die Verzweigungsleitung von dem Kabelbaum verzweigt oder der Kabelbaum den Überstromunterbrechungsteil umfasst. Deshalb ist der Vorteil gegeben, dass die Verarbeitungseffizienz bei der Verdrahtung verbessert werden kann.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schematische Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem ein Kabelbaum gemäß der Erfindung geführt ist.

2 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Verzweigung/Überstromunterbrechungsaufbauteil von 1 zeigt.

3 ist eine Draufsicht, die den Verzweigung-/Überstromunterbrechungsaufbauteil von 1 zeigt.

4A ist eine perspektivische Ansicht, die einen durch Schweißen gebildeten Verzweigungsverbindungsteil zeigt; und 4B ist eine perspektivische Ansicht, die einen unter Verwendung eines Verbindungsanschlusses gebildeten Verzweigungsverbindungsteil zeigt.

5 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Isolations- und Wasserdichtungsteil zeigt.

6 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die Isolations- und Wasserdichtungsteile von 5 angeordnet wurden.

7 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Arbeitszustand für eine magnetische Abschirmungsbehandlung zeigt.

8 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die magnetische Abschirmungsbehandlung abgeschlossen wurde.

9 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand direkt vor der Platzierung von Verzweigungsleitungen in einer Sicherungsdose zeigt.

10 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand direkt vor der Platzierung einer Sicherung in der Sicherungsdose zeigt.

11 ist eine Draufsicht, die einen Zustand mit der platzierten Sicherung zeigt.

12 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand direkt vor der Platzierung einer Abdeckung an der Sicherungsdose zeigt.

13 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand direkt vor der Platzierung einer Sicherungsdosen-Schalenabdeckung zeigt.

14 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand direkt vor der Aufnahme des Verzweigungs-/Überstromunterbrechungsaufbauteils in einem Schutzglied zeigt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEISPIELHAFTER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Ein Kabelbaum weist einen Leitungspfad auf, um eine elektrische Verbindung zwischen Hochspannungseinrichtungen herzustellen. Der Leitungspfad dient als eine Hauptleitung. Eine Verzweigungsleitung ist mit einem mittleren Teil des als die Hauptleitung dienenden Leitungspfads verbunden. Ein elektrischer Verbindungsteil zwischen der Hauptleitung und der Verzweigungsleitung ist als ein Verzweigungsverbindungsteil ausgebildet. Ein Überstromunterbrechungsteil zum Unterbrechen eines Überstroms ist in einem mittleren Teil der Verzweigungsleitung angeordnet. Isolations- und Wasserdichtungsteile, die jeweils als ein Isolationsteil und ein Wasserdichtungsteil dienen, sind jeweils für den Überstromunterbrechungsteil und den Verzweigungsverbindungsteil vorgesehen. Der Überstromunterbrechungsteil ist in der Nähe des Verzweigungsverbindungsteils angeordnet.

[Ausführungsform]

Im Folgenden wird eine Ausführungsform mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. 1 ist eine schematische Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem ein Kabelbaum gemäß der Erfindung geführt ist. 2 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Verzweigung/Überstromunterbrechungsaufbauteil von 1 zeigt. 3 ist eine Draufsicht, die den Verzweigung-/Überstromunterbrechungsaufbauteil von 1 zeigt.

In dieser Ausführungsform wird die Erfindung auf einen Kabelbaum angewendet, der in einem Hybridauto (oder einem Elektroauto oder ähnlichem) geführt wird.

<Hybridauto 1>

In 1 gibt das Bezugszeichen 1 ein Hybridauto an. Das Hybridauto 1 ist ein Fahrzeug, das durch eine Mischung aus zwei Leistungsquellen, nämlich einen Verbrennungsmotor 2 und eine Elektromotoreinheit 3, angetrieben wird. Zu der Elektromotoreinheit 3 wird elektrische Leistung von einer Batterie 5 (oder einem Batteriepack) über eine Wechselrichtereinheit 4 zugeführt. In der Ausführungsform sind der Verbrennungsmotor 2, die Elektromotoreinheit 3 und die Wechselrichtereinheit 4 in einem Motorraum 6 in der Nähe der Vorderräder usw. montiert. Die Batterie 5 dagegen ist in einem hinteren Teil 7 des Autos in der Nähe der Hinterräder usw. montiert. (Die Batterie 5 kann aber auch in einer Fahrzeugkabine hinter dem Motorraum 6 montiert sein.) Die Elektromotoreinheit 3 und die Wechselrichtereinheit 4 sind über einen Hochspannungs-Kabelbaum 8 (für eine Hochspannungsanwendung) verbunden. Außerdem sind die Batterie 5 und die Wechselrichtereinheit 4 auch über einen Hochspannungs-Kabelbaum 9 verbunden. Ein mittlerer Teil 10 des Kabelbaums 9 wird in einem Fahrzeug-Unterboden 11 geführt. Außerdem wird der Kabelbaum 9 im Wesentlichen parallel zu dem Fahrzeug-Unterboden 11 geführt. Der Fahrzeug-Unterboden 11 ist ein wohlbekannter Körper, der ein sogenanntes Paneelglied ist. Durchgangslöcher sind an vorbestimmten Positionen des Fahrzeug-Unterbodens 11 ausgebildet. Der Kabelbaum 9 ist wasserdicht in die Durchgangslöcher eingesteckt.

Der Kabelbaum 9 und die Batterie 5 sind über einen Verbindungsblock 12, der in der Batterie 5 vorgesehen ist, verbunden. Eine an einem hinterendseitigen Kabelbaumanschluss 13 des Kabelbaums 9 angeordnete externe Verbindungseinheit wie etwa ein abgeschirmter Steckverbinder 14 oder ähnliches ist elektrisch mit dem Verbindungsblock 12 verbunden. Weiterhin sind der Kabelbaum 9 und die Wechselrichtereinheit 4 elektrisch miteinander über eine an einem vorderendseitigen Kabelbaumanschluss 13 angeordnete externe Verbindungseinheit wie etwa einen abgeschirmten Steckverbinder 14 oder ähnliches verbunden.

Die Elektromotoreinheit 3 weist eine Konfiguration auf, die einen Elektromotor und einen Generator umfasst. Weiterhin weist die Wechselrichtereinheit 4 eine Konfiguration auf, die einen Wechselrichter und einen Wandler umfasst. Die Elektromotoreinheit 3 ist als eine Motoranordnung einschließlich eines Abschirmungsgehäuses ausgebildet. Und die Wechselrichtereinheit 4 ist als eine Wechselrichteranordnung einschließlich eines Abschirmungsgehäuses ausgebildet. Die Batterie 5 ist eine modularisierte Ni-MH- oder Li-Ionen-Batterie. Zum Beispiel kann eine elektrische Speichereinrichtung wie etwa ein Kondensator verwendet werden. Es werden hier keine besonderen Beschränkungen hinsichtlich der Batterie 5 vorgegeben, solange diese in dem Hybridauto 1 oder einem Elektroauto verwendet werden kann.

<Kabelbaum 9>

Der lange Kabelbaum 9, der durch den Fahrzeug-Unterboden 11 zu führen ist, weist eine Konfiguration auf, die einen Kabelbaumkörper 15 und die die abgeschirmten Steckverbinder 14, die jeweils an den entgegengesetzten Enden des Kabelbaumkörpers 15, d. h. an den Kabelbaumanschlüssen 13, angeordnet sind, umfasst. Außerdem ist der Kabelbaum 9 derart konfiguriert, dass er eine Vielzahl von nicht gezeigten Fixierungsgliedern (wie etwa Klemmen) für eine Führung des Kabelbaums 9 an einer vorbestimmten Position und nicht gezeigte Wasserstoppglieder (wie etwa Dichtungen) umfasst.

<Kabelbaumkörper 15>

In 1 und 2 weist der Kabelbaumkörper 15 eine Konfiguration auf, die zwei Leitungspfade 16, zylindrische Umflechtungen 17 und 18, die die zwei Leitungspfade 16 umgeben, ein nicht-gezeigtes Dichtungsglied, das außerhalb der zylindrischen Umflechtungen 17 und 18 angeordnet ist, und einen Verzweigungs-/Überstromunterbrechungsaufbauteil 21 mit den kennzeichnenden Teilen der Erfindung umfasst. Der Verzweigungs-/Überstromunterbrechungsaufbauteil 21 ist zum Beispiel an einer gezeigten Position von dem Fahrzeug-Unterboden 11 zu dem Motorraum 6 wie in 1 gezeigt fixiert.

<Verzweigungs-/Überstromunterbrechungsaufbauteil 21>

In 1 bis 3 ist der Verzweigungs-/Überstromunterbrechungsaufbauteil 21 derart konfiguriert, dass er einen Verzweigungsaufbauteilkörper 22, zwei Verzweigungsleitungen 23, einen Überstromunterbrechungsaufbauteilkörper 24, ein Schutzglied 25 und eine nicht gezeigte Schutzabdeckung umfasst. Der Verzweigungs-/Überstromunterbrechungsaufbauteil 21 mit dieser Konfiguration weist einen Aufbau auf, in dem der Verzweigungsaufbauteilkörper 22 und der Überstromunterbrechungsaufbauteilkörper 24 durch das Schutzglied 25 integriert sind.

In dem Verzweigungs-/Überstromunterbrechungsaufbauteil 21 dient der Verzweigungsaufbauteilkörper 22 als ein Aufbauteil für das Verzweigen der zwei Verzweigungsleitungen 23 von den mittleren Teilen der zwei Leitungspfade 16. Weiterhin ist der Überstromunterbrechungsaufbauteilkörper 24 an den mittleren Teilen der zwei Verzweigungsleitungen 23 angeordnet, um als ein Aufbauteil für das Unterbrechen eines Überstroms zu dienen. Übrigens sind die Verzweigungsleitungen 23 in dem Verzweigungs-/Überstromunterbrechungsaufbauteil 21 derart konfiguriert, dass sie zwei Verzweigungsleitungen 26 und zwei Verzweigungsleitungen 27 umfassen.

<Komponenten>

Im Folgenden werden die oben genannten Komponenten des Kabelbaumkörpers 15 beschrieben. Außerdem werden auch Komponenten des Verzweigungsaufbauteilkörpers 22 und Komponenten des Überstromunterbrechungsaufbauteilkörpers 24 beschrieben. Der Verzweigungsaufbaukörperteil 22 und der Überstromunterbrechungsaufbauteilkörper 24 werden im Zusammenhang mit deren Montageprozedur beschrieben.

4A ist eine perspektivische Ansicht, die einen durch Schweißen gebildeten Verzweigungsverbindungsteil zeigt; und 4B ist eine perspektivische Ansicht, die einen unter Verwendung eines Verbindungsanschlusses gebildeten Verzweigungsverbindungsteil zeigt. 5 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Isolations- und Wasserdichtungsteil zeigt. 6 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die Isolations- und Wasserdichtungsteile von 5 angeordnet wurden. 7 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Arbeitszustand für eine magnetische Abschirmungsbehandlung zeigt. 8 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die magnetische Abschirmungsbehandlung abgeschlossen wurde.

Und 9 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand direkt vor der Platzierung von Verzweigungsleitungen in einer Sicherungsdose zeigt. 10 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand direkt vor der Platzierung einer Sicherung in der Sicherungsdose zeigt. 11 ist eine Draufsicht, die einen Zustand mit der platzierten Sicherung zeigt. 12 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand direkt vor der Platzierung einer Abdeckung an der Sicherungsdose zeigt. 13 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand direkt vor der Platzierung einer Sicherungsdosen-Schalenabdeckung zeigt. 14 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand direkt vor der Aufnahme des Verzweigungs-/Überstromunterbrechungsaufbauteils in einem Schutzglied zeigt.

<Leitungspfad 16>

In 4A und 4B ist jeder Leitungspfad 16 derart konfiguriert, dass er einen Leiter 16a und einen Isolator 16b, mit dem der Leiter 16a umhüllt ist, umfasst. Der Leiter 16a ist aus Kupfer, einer Kupferlegierung, Aluminium oder einer Aluminiumlegierung hergestellt. In der Ausführungsform wird beispielhaft ein Aluminiumleiter verwendet, weil der Aluminiumleiter den Vorteil eines niedrigen Preises und eines geringen Gewichts aufweist. Außerdem kann der Leiter 16a einen Leiteraufbau aus verdrillten Litzen oder einen stabartigen Leiteraufbau mit einem rechteckigen oder kreisförmigen Querschnitt aufweisen (zum Beispiel einen Leiteraufbau, der als ein rechteckiger einzelner Kern oder ein kreisförmiger einzelner Kern dient – in diesem Fall weist auch der Elektrodraht eine stabartige Form auf).

Der Isolator 16b ist aus einem thermoplastischen Kunstharzmaterial an einer Außenumfangsflache des Leiters 16a durch Strangpressen als eine Hülle mit einem kreisförmigen Querschnitt ausgebildet. Der Isolator 16b ist mit einer vorbestimmten Dicke ausgebildet. Verschiedene Arten von wohlbekannten Kunstharzen können als das oben genannte thermoplastische Kunstharzmaterial verwendet werden. Zum Beispiel wird ein geeignetes Hochpolymermaterial wie etwa Polyvinylchlorid-Kunstharz, Polyethylen-Kunstharz, Polypropylen-Kunstharz usw. ausgewählt.

Der Leitungspfad 16 mit dieser Konfiguration wird als eine Hauptleitung verwendet. Das Bezugszeichen 16c gibt einen hauptleitungsseitigen freiliegenden Leiterteil an. Der hauptleitungsseitige freiliegende Leiterteil 16c ist derart ausgebildet, dass der Isolator 16b an einer vorbestimmten mittleren Position des als eine Hauptleitung dienenden Leitungspfads 16c über eine geeignete Länge hinweg entfernt ist, um den Leiter 16a freizulegen.

<Verzweigungsleitung 26>

In 4A und 4B ist eine Verzweigungsleitung 26 derart konfiguriert, dass sie einen Leiter 26a und einen Isolator 26b, mit dem der Leiter 26a umhüllt ist, umfasst. Ein Leiter aus Kupfer oder einer Kupferlegierung, das ein anderes Material als dasjenige des Leiters 16a des als eine Hauptleitung dienenden Leitungspfads 16 ist, wird beispielsweise als der Leiter 26a verwendet.

Der Isolator 26b ist aus einem thermoplastischen Kunstharzmaterial an einer Außenumfangsflache des Leiters 26a durch Strangpressen als eine Hülle mit einem kreisförmigen Querschnitt ausgebildet. Der Isolator 26b ist mit einer vorbestimmten Dicke ausgebildet. Verschiedene Arten von wohlbekannten Kunstharzen können als das oben genannte thermoplastische Kunstharzmaterial verwendet werden. Zum Beispiel wird ein geeignetes Hochpolymermaterial wie etwa Polyvinylchlorid-Kunstharz, Polyethylen-Kunstharz, Polypropylen-Kunstharz usw. ausgewählt.

Die Verzweigungsleitung 26 mit dieser Konfiguration wird als eine Verzweigung von einem mittleren Teil des als eine Hauptleitung dienenden Leitungspfads 16 verwendet. Das Bezugszeichen 26c in der Verzweigungsleitung 26 gibt einen verzweigungsleitungsseitigen freiliegenden Leiterteil an. Der verzweigungsleitungsseitige freiliegende Leiterteil 26c ist derart ausgebildet, dass der Isolator 26b an einem Ende der Verzweigungsleitung 26 über eine geeignete Länge hinweg entfernt ist, um den Leiter 26a freizulegen. Ein Anschlussteil 28 und ein Wasserstopper 29 sind an der anderen Endseite der Verzweigungsleitung 26 vorgesehen. Der Anschlussteil 28 ist ein sogenannter Crimpanschluss, an dem ein Schraubeneinsteckloch in einem elektrischen Kontaktteil ausgebildet ist. Ein sogenannter Gummistopper wird als der Wasserstopper 29 verwendet. Der Wasserstopper 29 ist eines der Glieder, die einen weiter unten beschriebenen Isolations- und Wasserdichtungsteil 42 bilden. Übrigens sind die zwei Verzweigungsleitungen 26 derart ausgebildet, dass eine derselben etwas länger als die andere ist.

<Verzweigungsverbindungsteil 30>

In 4A und 4B gibt das Bezugszeichen 30 einen Verzweigungsverbindungsteil an. Der Verzweigungsverbindungsteil 30 wird durch eine elektrische Verbindung zwischen dem hauptleitungsseitigen freiliegenden Leiterteil 16c und dem verzweigungsleitungsseitigen freiliegenden Leiterteil 26c gebildet. Der Verzweigungsverbindungsteil 30 von 4A ist mittels einer geeigneten Verbindungstechnik wie etwa Schweißen verbunden. Und der Verzweigungsverbindungsteil 30 von 4B ist durch eine Befestigung mittels eines Verbindungsanschlusses 31 aus Metall verbunden. Es kann der Verzweigungsverbindungsteil 30 von 4A oder 4B verwendet werden.

<Isolations- und Wasserdichtungsteil 32>

In 5 und 6 gibt das Bezugszeichen 32 einen Isolations- und Wasserdichtungsteil an. Der Isolations- und Wasserdichtungsteil 32 ist ausgebildet, um als ein Teil zu dienen, in dem eine Isolationsbehandlung an dem Verzweigungsverbindungsteil 30 durchgeführt wurde (siehe 4A und 4B), und als ein Teil, in dem eine Wasserdichtungsbehandlung an dem Verzweigungsverbindungsteil 30 durchgeführt wurde. Der Isolations- und Wasserdichtungsteil 32 ist also ausgebildet, um als ein Isolationsteil und als ein Wasserdichtungsteil zu funktionieren. In der Ausführungsform sind die Isolations- und Wasserdichtungsteile 32 zum Beispiel in den gezeigten Teilen durch das Gießen eines Kunstharzes ausgebildet (die gezeigten Formen sind beispielhaft aufzufassen und können zum Beispiel nicht nur miteinander angeordnet, sondern auch integriert ausgebildet sein). Übrigens können beim Formen der Isolations- und Wasserdichtungsteile 32 (durch das Gießen von Kunstharz) die Zugpositionen und Winkel der Verzweigungsleitungen 26 in geeigneter Weise gesetzt werden.

<Zylindrische Umflechtungen 17 und 18>

In 7 sind die zylindrischen Umflechtungen 17 und 18 Glieder für eine elektromagnetische Abschirmung. Jede zylindrische Umflechtung 17, 18 ist aus dünnen Metalldrähten durch Flechten zu einer zylindrischen Form ausgebildet. Ein Ende jeder zylindrischen Umflechtung 17, 18 ist mit einer nicht gezeigten Abschirmungsschale des vorderen oder hinteren abgeschirmten Steckverbinders 14 verbunden und an dieser fixiert (siehe 1). Das andere Ende der zylindrischen Umflechtung 17, 18 ist mit dem Abschirmungsglied 35 über eine Abschirmungsschale 33, 34 verbunden. Übrigens kann eine Metallfolie anstelle der zylindrischen Umflechtung 17, 18 verwendet werden.

Ein sperrender Manschettenteil 33a, 34a ist in der Abschirmungsschale 33, 34 ausgebildet. Ein Sperrvorsprung 33b, 34b für das Sperren an dem Abschirmungsglied 35 ist in dem Manschettenteil 33a, 34a ausgebildet (dieser Sperraufbau ist beispielhaft aufzufassen).

<Abschirmungsglied 35>

In 7 ist das Abschirmungsglied 35 ein leitendes Metallglied, das eine kastenartige Form aufweist. Das Abschirmungsglied 35 ist derart ausgebildet, dass es die Isolations- und Wasserdichtungsteile 32 umgibt, sodass eine elektromagnetische Abschirmungsbehandlung auf diese angewendet werden kann. Übrigens, obwohl nicht gezeigt, kann das Abschirmungsglied 35 einen Aufbau aufweisen, in dem sich ein Teil des Abschirmungsglieds 35 wie weiter unten beschrieben durch das Schutzglied 25 erstrecken kann (siehe 2 und 14), um einen Fahrzeugkörper oder ähnliches zu berühren. Zwei Sperrlöcher 35a, die als Sperrteile für die Abschirmungsschalen 33 und 34 dienen, sind in dem Abschirmungsglied 35 ausgebildet.

Wenn zwei Isolations- und Wasserdichtungsteile 32 durch das Abschirmungsglied 35 bedeckt werden und wenn die Abschirmungsschalen 33 und 34 an dem Abschirmungsglied 35 befestigt (gesperrt) sind, ist die elektromagnetische Abschirmungsbehandlung in dem Verzweigungsteil abgeschlossen (siehe 8). Außerdem ist die Montage des Verzweigungsaufbauteilkörpers 22 abgeschlossen.

<Verzweigungsleitung 27>

In 9 ist jede Verzweigungsleitung 27 ein sogenannter abgeschirmter Elektrodraht, der derart konfiguriert ist, dass er einen Leiter 27a, einen Isolator 27b, der den Leiter 27a umhüllt, eine Umflechtung 27c, die außerhalb des Isolators 27b vorgesehen ist, und eine Hülle 27d, die die Umflechtung 27c bedeckt, umfasst. Ein Leiter aus dem gleichen Kupfer oder der gleichen Kupferlegierung wie der Leiter 26a jeder Verzweigungsleitung 26 wird beispielhaft als der Leitungspfad 27a verwendet. Die Umflechtung 27c ist ein Glied für eine elektromagnetische Abschirmung. Die Umflechtung 27c ist aus dünnen Metalldrähten durch Flechten zu einer zylindrischen Form geformt.

Der Isolator 27b und die Hülle 27d sind aus einem thermoplastischen Kunstharzmaterial an den Außenumfangsflächen des Leiters 27a und der Umflechtung 27c durch Strangpressen als Beschichtungen mit jeweils einem kreisförmigen Querschnitt ausgebildet. Der Isolator 27b und die Hülle 27d sind mit einer vorbestimmten Dicke ausgebildet. Verschiedene wohlbekannte Kunstharze können als das oben genannte thermoplastische Kunstharzmaterial verwendet werden. Zum Beispiel wird ein geeignetes Hochpolymermaterial wie etwa Polyvinylchlorid-Kunstharz, Polyethylen-Kunstharz, Polypropylen-Kunstharz usw. ausgewählt.

Die Verzweigungsleitungen 27 mit dieser Konfiguration werden für eine Verzweigung von den mittleren Teilen der als Hauptleitungen dienenden Leitungspfade 16 in gleicher Weise wie die Verzweigungsleitungen 26 verwendet. Ein Anschlussteil 28, ein Wasserstopper 29 und ein leitender Abschirmungsanschluss 36 sind an einer Endseite jeder Verzweigungsleitung 27 vorgesehen. Die Umflechtung 27c ist mittels einer geeigneten Methode mit dem Abschirmungsanschluss 36 verbunden. Übrigens sind die zwei Verzweigungsleitungen 27 derart ausgebildet, dass eine derselben etwas länger als die andere ist. Die Verzweigungsleitungen 26 und 27 werden elektrisch miteinander verbunden, wenn sie in eine Sicherungsdose 37 eingesteckt werden.

<Sicherungsdose 37>

In 9 bis 11 umfasst die Sicherungsdose 37 einen isolierenden Dosenkörper 37a aus Kunstharz, vier Verzweigungsleitungs-Einstecklöcher 37b, einen Trennteil 37c und Abdeckungssperrvorsprünge 37d. Der Dosenkörper 37a ist mit einer in der Draufsicht ovalen Form ausgebildet. Jedes Verzweigungsleitungs-Einsteckloch 37b ist einstückig mit einer Seitenwand des Dosenkörpers 37a derart ausgebildet, dass es sich durch die Seitenwand erstreckt. Der Trennteil 37c ist mit einer wandartigen Form in dem Dosenkörper 37a ausgebildet. Die Abdeckungssperrvorsprünge 37d sind an einer Außenfläche des Dosenkörpers 37a ausgebildet. Die Sicherungsdose 37 umfasst auch drei Anschlussbasen 37e in dem Dosenkörper 37a. Jede Anschlussbasis 37e umfasst eine Stiftschraube und eine Mutter. Die Anschlussbasis 37e ist derart angeordnet, dass die Verzweigungsleitungen 26 und 27 elektrisch miteinander verbunden werden können oder die Verzweigungsleitungen 26 und 27 über eine Sicherung 38 elektrisch miteinander verbunden werden können.

<Überstromunterbrechungsteil 39>

Wenn die Verzweigungsleitungen 26 und 27 vollständig elektrisch miteinander verbunden sind oder die Verzweigungsleitungen 26 und 27 über eine Sicherung 38 vollständig elektrisch miteinander verbunden sind, ist ein Überstromunterbrechungsteil 39 wie in 11 gezeigt ausgebildet. Danach wird ein Öffnungsteil des Dosenkörpers 37a durch eine Abdeckung 40 bedeckt.

<Abdeckung 40>

In 12 ist die Abdeckung 40 ein abdeckungsartiges Glied, das den Öffnungsteil des Dosenkörpers 37a wie oben beschrieben bedeckt. Die Abdeckung 40 weist U-förmige Sperrarme 40a auf, die an den Abdeckungssperrvorsprüngen 37d des Dosenkörpers 37a gesperrt werden können. Das Bezugszeichen 40b in der Abdeckung 40 gibt jedes der Durchgangslöcher für Sperrvorsprünge 41a einer wasserdichten Dichtung 41 an. Die wasserdichte Dichtung 41 wird verwendet, wenn der Öffnungsteil des Dosenkörpers 37a durch die Abdeckung 40 bedeckt wird. Die wasserdichte Dichtung 41 ist eines der Glieder, die den weiter unten beschriebenen Isolations- und Wasserdichtungsteil 42 bilden.

<Isolations- und Wasserdichtungsteil 42 und Überstromunterbrechungsaufbauteilkörper 24>

Wenn in 12 und 13 der Öffnungsteil des Dosenkörpers 37a durch die Abdeckung 40 bedeckt ist, ist der Isolations- und Wasserdichtungsteil 42 in einem mittleren Teil der durch die zwei Verzweigungsleitungen 26 und die zwei Verzweigungsleitungen 27 gebildeten Verzweigungsleitung 27 vorgesehen. Der Isolations- und Wasserdichtungsteil 42 ist in der Nähe des Verzweigungsaufbauteilkörpers 22 angeordnet. Wenn eine elektromagnetische Abschirmungsbehandlung auf den Isolations- und Wasserdichtungsteil 42 angewendet ist, ist die Montage des Überstromunterbrechungsaufbauteilkörpers 24 abgeschlossen. Die oben genannte elektromagnetische Abschirmungsbehandlung ist derart konfiguriert, dass sie ein Abschirmungsglied 43, ein Abschirmungsanschluss-Verbindungsglied 44, eine Schraube 45, eine Mutter 46 und eine Metallfolie 47 umfasst (siehe 14).

<Abschirmungsglied 43>

In 13 ist das Abschirmungsglied 43 ein leitendes Metallglied mit einer kastenartigen Form. Das Abschirmungsglied 43 ist ausgebildet, um den Isolations- und Wasserdichtungsteil 42 einschließlich des Überstromunterbrechungsteils 39 zu bedecken, sodass eine elektromagnetische Abschirmungsbehandlung auf diese ausgeübt werden kann. Übrigens, obwohl nicht gezeigt, kann das Abschirmungsglied 43 einen Aufbau aufweisen, in dem sich ein Teil des Abschirmungsglieds 43 wie weiter unten beschrieben durch das Schutzglied (siehe 14) erstreckt, um den Fahrzeugkörper oder ähnliches wie bei dem Abschirmungsglied 35 zu berühren. Befestigungsteile (ohne Bezugszeichen) für das Abschirmungsanschluss-Verbindungsglied 44 sind an dem Abschirmungsglied 43 ausgebildet.

<Abschirmungsanschluss-Verbindungsglied 44>

In 13 ist das Abschirmungsanschluss-Verbindungsglied 44 als ein Glied zum Herstellen eines Kontakts zwischen dem Abschirmungsglied 43 und dem Abschirmungsanschluss 36 vorgesehen. Das Abschirmungsanschluss-Verbindungsglied 44 ist an dem Abschirmungsglied 43 angebracht, um den Abschirmungsanschluss 36 zu drücken. Die Schraube 45 und die Mutter 46 werden für die Befestigung verwendet.

Wenn das Abschirmungsanschluss-Verbindungsglied 44 befestigt ist, sind die Umflechtungen 27c der Verzweigungsleitungen 27 elektrisch mit dem Abschirmungsglied 43 über das Abschirmungsanschluss-Verbindungsglied 44 und den Abschirmungsanschluss 36 verbunden. Wenn die Metallfolie 47 dann angebracht wird, um die Verzweigungsleitungen 26 wie in 14 gezeigt zu bedecken, ist die elektromagnetische Abschirmungsbehandlung auf der Seite des Überstromunterbrechungsteils 39 abgeschlossen. Auch die Montage des Überstromunterbrechungsteils 24 ist abgeschlossen.

<Schutzglied 25 und nicht-gezeigte Schutzabdeckung>

In 14 ist das Schutzglied 25 ein aus Kunstharz gegossener Artikel. Das Schutzglied 25 ist zu einer Form ausgebildet, in welcher der Verzweigungsaufbauteilkörper 22 und der Überstromunterbrechungsaufbauteilkörper 24 aufgenommen und integriert werden können. Eine Vielzahl von Fixierungsteilen 48 für eine Fixierung des Verzweigungs-/Überstromunterbrechungsaufbauteils 21 an einer vorbestimmten Position sind in dem Schutzglied ausgebildet. Weiterhin ist ein nicht-gezeigtes Schutzglied derart ausgebildet, dass ein Öffnungsteil des Schutzglieds 25, in dem der Verzweigungsaufbauteilkörper 22 und der Überstrom unterbrechungsteilkörper 24 aufgenommen wurden, durch die Schutzabdeckung bedeckt werden kann.

<Zusammenfassung und Effekt des Kabelbaums 9>

Wie mit Bezug auf 2 bis 6 beschrieben wurde, weist der Kabelbaum 9 der Erfindung einen Aufbau auf, in dem die Leitungspfade 16 als Hauptleitungen verwendet werden, die Verzweigungsleitungen 23 mit mittleren Teilen der als die Hauptleitungen dienenden Leitungspfade 16 verbunden sind und der Überstromunterbrechungsteil 39 weiterhin in mittleren Teilen der Verzweigungsleitungen 23 angeordnet ist. Insbesondere ist der Verzweigungs-/Überstromunterbrechungsaufbauteil 21 vorgesehen. Was den Verzweigungs-/Überstromunterbrechungsaufbauteil 21 angeht, sind Isolations- und Wasserdichtungsteile 32 und 42 in einem Verbindungsteil (Verzweigungsverbindungsteil 23) jeweils zwischen jedem als die Hauptleitung und jeder Verzweigungsleitung 23 dienenden Leitungspfad 16 und dem Überstromunterbrechungsteil 39 vorgesehen. Dadurch werden der Verzweigungsverbindungsteil 23 und der Überstromunterbrechungsteil 39 isoliert und wassergedichtet. Die Verzweigung ist also unproblematisch, obwohl der Kabelbaum 9 für eine Hochspannung vorgesehen ist. Bei dem Kabelbaum 9 gemäß der Erfindung sind die Abschirmungsglieder 35 und 43 derart vorgesehen, dass die Isolations- und Wasserdichtungsteile 32 und 42 durch die Abschirmungsglieder 35 und 43 bedeckt und elektromagnetisch abgeschirmt werden. Außerdem ist das Schutzglied 25 derart vorgesehen, dass die Isolations- und Wasserdichtungsteile 32 und 42 durch die Abschirmungsglieder 35 und 43 bedeckt sind und in denselben aufgenommen sind, sodass sie vor äußeren Einflüssen geschützt werden. Und weil das Schutzglied 25 vorgesehen ist, kann der Kabelbaum 9 einfach geführt werden, obwohl ein Verzweigungsteil oder ein Überstromunterbrechungsteil vorgesehen ist.

Der Kabelbaum 9 der Erfindung sieht also den Effekt vor, dass die Arbeitseffizienz bei der Verbindung mit Einrichtungen (Zubehöreinrichtungen) verbessert und die Kosten reduziert werden können. mit dem Kabelbaum 9 der Erfindung kann nicht nur eine elektrische Verbindung zwischen an dem Kabelbaumanschlüssen 13 angeordneten Einrichtungen (Zubehöreinrichtungen) hergestellt werden, sondern kann auch eine elektrische Verbindung mit einer anderen Einrichtung (Zubehöreinrichtung) hergestellt werden, wodurch der Effekt erhalten wird, dass das Fließen eines Überstroms verhindert werden kann.

Natürlich können verschiedene Änderungen an den hier beschriebenen Ausführungsformen vorgenommen werden, ohne dass deshalb der Erfindungsumfang verlassen wird.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2016-033981 [0001]
  • JP 2014-42443 A [0003]