Title:
Kabelbaum und Herstellungsverfahren für einen Kabelbaum
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein Kabelbaum umfasst ein rohrförmiges Außenelement und einen oder mehrere Leitungswege, die in das Außenelement eingeführt und durch das Außenelement geschützt sind. Das Außenelement umfasst mindestens ein Einsetzteil mit festgelegter Form, in dem eine innere Breite breiter als eine äußere Breite des einen oder der mehreren Leitungswege ist, und mehrere Einsetzteile mit schmaler Breite, die elastisch verformbar sind und in denen eine innere Breite schmaler als die äußere Breite des einen oder der mehreren Leitungswege ist. Die mehreren Einsetzteile mit schmaler Breite sind mit dem mindestens einen Einsetzteil mit festgelegter Form abwechselnd und fest mit diesem verbunden angeordnet.




Inventors:
Yanazawa, Kenta (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Adachi, Hideomi (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Application Number:
DE102017201764A
Publication Date:
08/10/2017
Filing Date:
02/03/2017
Assignee:
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)
International Classes:



Foreign References:
JPH0254614A1990-02-23
Attorney, Agent or Firm:
Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB, 80802, München, DE
Claims:
1. Kabelbaum, umfassend:
ein rohrförmiges Außenelement; und
eine oder mehrere Leitungswege, die in das Außenelement eingeführt und durch das Außenelement geschützt sind,
wobei das Außenelement mindestens ein Einsetzteil mit festgelegter Form, in dem eine innere Breite breiter als eine äußere Breite des einen oder der mehreren Leitungswege ist, und mehrere elastisch verformbare Einsetzteile mit schmaler Breite, in denen eine innere Breite schmaler als die äußere Breite des einen oder der mehreren Leitungswege ist, aufweist, und
wobei die mehreren Einsetzteile mit schmaler Breite entlang einer Rohraxialrichtung mit dem mindestens einen Einsetzteil mit festgelegter Form abwechselnd und fest mit diesem verbunden angeordnet sind.

2. Kabelbaum nach Anspruch 1, wobei die mehreren Einsetzteile mit schmaler Breite einen Spielraum des Leitungsweges in dem Außenelement verringern, um so eine Vibration des Leitungsweges zu unterdrücken, jeweils die Form eines Balgrohrs aufweisen und eine Biegerichtung des Kabelbaums regulieren.

3. Kabelbaum, umfassend:
ein Außenelement mit einer rohrförmigen Form; und
einen Leitungsweg, der in das Außenelement eingeführt ist,
wobei das Außenelement umfasst:
ein Einsetzteil mit festgelegter Form; und
ein Einsetzteil mit schmaler Breite,
wobei in dem Einsetzteil mit festgelegter Form eine innere Breite des Außenelements größer als eine äußere Breite des Leitungsweges über einen ganzen Umfang des Leitungsweges ist,
wobei in dem Einsetzteil mit schmaler Breite zwei Punkte eines Innenumfangs des Außenelements entsprechende Punkte eines Außenumfangs des Leitungsweges in Richtung radialer Innenseiten des Leitungsweges elastisch aufeinanderdrücken,
wobei das Einsetzteil mit festgelegter Form und das Einsetzteil mit schmaler Breite entlang einer Rohraxialrichtung abwechselnd angeordnet sind, und
wobei das Einsetzteil mit festgelegter Form und das Einsetzteil mit schmaler Breite einstückig ausgebildet sind.

4. Herstellungsverfahren für einen Kabelbaum mit einem rohrförmigen Außenelement und einem Leitungsweg, wobei das Herstellungsverfahren umfasst:
Herstellen des Außenelements, das ein Einsetzteil mit festgelegter Form und ein Einsetzteil mit schmaler Breite, die abwechselnd entlang einer Rohraxialrichtung angeordnet sind, umfasst,
wobei das Außenelement eine innere Breite aufweist, die größer als eine äußere Breite des Leitungsweges über einen ganzen Umfang des Leitungsweges ist, und das Einsetzteil mit schmaler Breite eine innere Breite aufweist, die schmaler als die äußere Breite des Leitungsweges ist; und
wobei der Leitungsweg unter gleichzeitiger Verformung des Einsetzteils mit schmaler Breite in das Außenelement eingeführt wird.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG<Technisches Gebiet der Erfindung>

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kabelbaum mit einem aus Kunstharz hergestellten rohrförmigen Außenelement und einem oder mehreren Leitungswegen, die in das Außenelement eingeführt und durch dieses geschützt sind.

<Beschreibung des Stands der Technik>

Zur elektrischen Verbindung zwischen Vorrichtungen, die an einem Fahrzeug montiert sind, wird ein Kabelbaum verwendet. Der Kabelbaum umfasst ein rohrförmiges Außenelement und einen oder mehrere Leitungswege, die in dem Außenelement untergebracht sind. Zum Beispiel ist ein Kabelbaum, der in dem nachfolgend zitierten Patentdokument 1 offenbart ist, so angeordnet, dass er durch den Fahrzeugboden eines Fahrzeugs verläuft. Ein derartiger Teil des Kabelbaums, der dem Fahrzeugunterboden entspricht, ist geradlinig angeordnet. Diese Art von Kabelbaum ist länglich ausgebildet. Das nachfolgend zitierte Patentdokument 1 weist bezüglich des geradlinig angeordneten Teils folgendes Problem auf. Es zeigt sich nämlich, dass die Leitungswege innerhalb des Außenelements aufgrund der Vibrationen eines Fahrzeugs während des Fahrens in Schwingung versetzt werden.
[Patentdokument 1] JP-A-2011-254614

Gemäß einem Stand der Technik wird in dem Fall, in dem Leitungswege innerhalb eines Außenelements aufgrund der Vibrationen eines Fahrzeugs während des Fahrens in Schwingung versetzt werden, eine Beschichtung des Leitungsweges (in dem Fall, in dem die Beschichtung eine Abschirmfunktion, ein Geflecht oder eine Metallfolie auf einer Außenseite des Leitungsweges aufweist) stark gegen eine Rohrinnenfläche des Außenelements gestoßen, wodurch diese beschädigt wird.

Hierbei scheint es, dass das obige Problem durch Verringern des Innendurchmessers des Außenelements oder durch Bilden eines Einschlusses im Außenelement gelöst werden kann, um dadurch einen Zwischenraum zwischen der Innenfläche des Außenelements und dem Leitungsweg zu beseitigen. Jedoch wird durch die Verringerung des Innendurchmessers des Außenelements oder die Bildung des Einschlusses das Einführen des Leitungsweges in das Außenelement erschwert. Wird der Leitungsweg gewaltsam eingesetzt, führt dies zudem zu dem Problem, dass die Beschichtung des Leitungsweges beschädigt wird.

Zusammenfassung

Eine oder mehrere Ausführungsformen steilen einen Kabelbaum bereit, der unter Beachtung der Bearbeitbarkeit bezüglich des Einführens eines Leitungsweges Schwingungen bzw. Vibrationen des Leitungsweges innerhalb eines Außenelements unterdrücken kann.

[Mittel zur Lösung der Probleme]

Eine oder mehrere Ausführungsformen stellen einen Kabelbaum bereit, der ein rohrförmiges Außenelement und einen oder mehrere Leitungswege, die in das Außenelement eingeführt und durch das Außenelement geschützt sind, umfasst. Das Außenelement umfasst mindestens ein Einsetzteil mit festgelegter Form, in dem eine innere Breite breiter ist als eine äußere Breite des einen oder der mehreren Leitungswege ist, und mehrere elastisch verformbare Einsetzteile mit schmaler Breite, in denen eine innere Breite schmaler als die äußere Breite des einen oder der mehreren Leitungswege ist. Die mehreren Einsetzteile mit schmaler Breite sind mit dem mindestens einen Einsetzteil mit festgelegter Form abwechselnd und fest miteinander verbunden angeordnet.

Gemäß einer oder mehrerer Ausführungsformen können die mehreren Einsetzteile mit schmaler Breite einen Spielraum des Leitungsweges in dem Außenelement verringern, um so eine Vibration des Leitungsweges zu unterdrücken, jeweils die Form eines Balgrohrs aufweisen und eine Biegerichtung des Kabelbaums regulieren.

Gemäß einer oder mehrerer Ausführungsformen werden aufgrund der Verwendung des Außenelements mit der Struktur, bei der das Einsetzteil (die Einsetzteile) mit festgelegter Form und die elastischen Einsetzteile mit schmaler Breite abwechselnd entlang der Rohraxialrichtung angeordnet ist (sind), in den Einsetzteilen mit schmaler Breite, die elastisch verformten Einsetzteile mit schmaler Breite in ihre ursprünglichen Zustände zurückgebracht, wodurch sie in der Lage sind, den Leitungsweg nach dem Einsetzen zu drücken. Wenn somit die Einsetzteile mit schmaler Breite an solchen Positionen angeordnet sind, an denen es leicht zu Vibrationen des Leitungsweges kommt, können relative Vibrationen zwischen dem Leitungsweg und dem Außenelement unterdrückt werden. Indes kann in dem Einsetzteil mit festgelegter Form (den Einsetzteilen mit festgelegter Form), da die innere Breite davon breiter als die äußere Breite des Leitungsweges ist, ein Vorgang zum Einführen des Leitungsweges reibungslos durchgeführt werden, ohne dass am spezieller Vorgang verwendet werden muss.

Gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen können Schwingungen des Leitungsweges im Außenelement unterdrückt werden, wenn die Einsetzteile mit schmaler Breite an Positionen angeordnet sind, an denen leicht Vibrationen des Leitungsweges auftreten. Dadurch ist es möglich, eine Beschädigung der Beschichtung des Leitungsweges (bei einer Abschirmfunktion, einem Geflecht oder einer Metallfolie an der Außenseite des Leitungsweges) zu verhindern. Außerdem sind gemäß der Erfindung nicht nur die Einsetzteile mit schmaler Breite, sondern auch die Einsetzteile mit festgelegter Form als das Außenelement ausgebildet, wobei die Bearbeitbarkeit bezüglich des Einführens des Leitungsweges verbessert werden kann. Das heißt, da beim Einführen des Leitungsweges nur die Einsetzteile mit schmaler Breite elastisch verformbar sind, wird verglichen mit einer Struktur, bei der die Einsetzteile mit schmaler Breite über die gesamte Fläche eines Außenelements gebildet werden, die Bearbeitbarkeit bezüglich des Einführens des Leitungsweges deutlich verbessert.

Gemäß einer oder mehreren Ausführungsformen können die Einsetzteile mit schmaler Breite noch besser ausgebildet werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1A zeigt eine schematische Ansicht der Anordnung eines Hochspannungskabelbaums, und 1B zeigt eine schematische Ansicht der Anordnung eines Niederspannungskabelbaums, der sich von jenem der 1A unterscheidet. (Ausführungsform 1).

2 zeigt eine Vorderansicht eines Kabelbaum-Hauptkörpers, der den Kabelbaum bildet.

3A bis 3F zeigen Schnittansichten des Kabelbaum-Hauptkörpers der 2, 3A zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie A-A der 2, 3B zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie B-B der 2, 3C zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie C-C der 2, 3D zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie D-D der 2, 3E ist eine Schnittansicht entlang der Linie E-E der 2 und 3F zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie F-F der 2 (Ausführungsform 1).

4A und 4B zeigen erläuternde Ansichten über die Arbeitsweise der Einsetzteile mit schmaler Breite in 2 und 3A bis 3F. 4A zeigt eine Schnittansicht derselben in einem Zustand, in dem das Außenelement und der Leitungsweg vorbereitet werden, und 4B zeigt eine Schnittansicht derselben in einem Zustand, in dem die Einsetzteile mit schmaler Breite elastisch verformt werden (Ausführungsform 1).

5A und 5B zeigen erläuternde Ansichten über die Arbeitsweise der Einsetzteile mit schmaler Breite in 2 und 3A bis 3F. 5A zeigt eine Schnittansicht derselben in einem Zustand, in dem der Leitungsweg in die elastisch verformten Einsetzteile mit schmaler Breite eingeführt ist, und 5B zeigt eine Schnittansicht derselben in einem Zustand, in dem die Einsetzteile mit schmaler Breite in ihre ursprünglichen Zustände gebracht werden, um dadurch den Leitungsweg (Ausführungsform 1) zu drücken.

6 zeigt eine Vorderansicht eines Kabelbaum-Hauptkörpers, der einen Kabelbaum gemäß einer zweiten Ausführungsform (Ausführungsform 2) darstellt.

7A bis 7F zeigen Schnittansichten des Kabelbaum-Hauptkörpers der 6. 7A zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie A-A, 7B zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie B-B, 7C zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie C-C, 7D zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie D-D, 7E zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie E-E, und 7F zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie F-F (Ausführungsform 2).

8 zeigt eine Vorderansicht eines Kabelbaum-Hauptkörpers, der einen Kabelbaum gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung bildet (Ausführungsform 3).

9A bis 9F zeigen Schnittansichten des Kabelbaum-Hauptkörpers der 8. 9A zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie A-A, 9B zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie B-B, 9C zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie C-C, 9D zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie D-D, 9E zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie E-E, und 9F zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie F-F (Ausführungsform 3).

Ausführliche Beschreibung

Ein Kabelbaum umfasst ein rohrförmiges Außenelement und einen oder mehrere Leitungswege, die in das Außenelement eingeführt und durch dieses geschützt werden sollen. Das Außenelement umfasst mehrere Einsetzteile mit festgelegter Form und mehrere Einsetzteile mit schmaler Breite, die abwechselnd und fest miteinander verbunden entlang der Rohraxialrichtung des Außenelements angeordnet sind. Die Einsetzteile mit festgelegter Form sind in den Teilen des Außenelements ausgebildet, in denen die innere Breite des Außenelements breiter als die äußere Breite des Leitungsweges ist. Indes sind die Einsetzteile mit schmaler Breite in den Teilen ausgebildet, in denen die innere Breite des äußeren Teils schmaler als die äußere Breite des Leitungsweges ist. Die Einsetzteile mit schmaler Breite sind in den Teilen ausgebildet, die beim Einführen des Leitungsteils elastisch verformbar sind. Wenn der Leitungsweg in das Außenelement eingeführt wird, werden die elastisch verformten Einsetzteile mit schmaler Breite in ihre ursprünglichen Zustände gebracht und drücken dabei den Leitungsweg, wodurch eine relative Schwingung zwischen dem Leitungsweg und dem Außenelement unterdrückt wird.

Ein Kabelbaum umfasst ein Außenelement mit einer rohrförmigen Form und einem Leitungsweg, der in das Außenelement eingeführt ist. Das Außenelement umfasst ein Einsetzteil mit festgelegter Form und ein Einsetzteil mit schmaler Breite. In dem Einsetzteil mit festgelegter Form ist eine innere Breite des Außenelements größer als eine äußere Breite des Leitungsweges über einen ganzen Umfang des Leitungsweges. In dem Einsetzteil mit schmaler Breite drücken zwei Punkte eines Innenumfangs des Außenelements entsprechende Punkte eines Außenumfangs des Leitungsweges in Richtung einer radialer Innenseiten des Leitungsweges elastisch aufeinander. Das Einsetzteil mit festgelegter Form und das Einsetzteil mit schmaler Breite sind abwechselnd entlang einer Rohraxialrichtung angeordnet. Das Einsetzteil mit festgelegter Form und das Einsetzteil mit schmaler Breite sind fest miteinander verbunden ausgebildet.

Ein Herstellungsverfahren für einen Kabelbaum mit einem rohrförmigen Außenelement und einem Leitungsweg, wobei der Kabelbaum mit den nachfolgenden Schritten hergestellt wird:
Herstellen des Außenelements, das ein Einsetzteil mit festgelegter Form und ein Einsetzteil mit schmaler Breite, die abwechselnd entlang einer Rohraxialrichtung angeordnet sind, umfasst,
wobei das Außenelement eine innere Breite aufweist, die größer als eine äußere Breite des Leitungsweges über einen ganzen Umfang des Leitungsweges ist, und das Einsetzteil mit schmaler Breite eine innere Breite aufweist, die schmaler als die äußere Breite des Leitungsweges ist; und
Einführen des Leitungsweges in das Außenelement unter gleichzeitiger Verformung des Einsetzteils mit schmaler Breite.

[Ausführungsform 1]

Nachfolgend wird eine Ausführungsform 1 unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. 1A und 1B zeigen einen Kabelbaum gemäß der Erfindung. Insbesondere zeigt 1A eine schematische Ansicht der Anordnung eines Hochspannungskabelbaums; und 1B zeigt eine schematische Ansicht der Anordnung eines Niederspannungskabelbaums, der sich von jenem der 1A unterscheidet. Zudem zeigt 2 eine Vorderansicht eines Kabelbaumhauptkörpers, der den Kabelbaum der Erfindung bildet, 3A bis 3F zeigen Schnittansichten des Kabelbaum-Hauptkörpers der 2, und 4A und 4B sowie 5A und 5B zeigen erläuternde Ansichten über die Arbeitsweise der Einsetzteile mit schmaler Breite der 2 und 3A bis 3F.

Bei dieser Ausführungsform wird die vorliegende Erfindung in einem Kabelbaum verwendet, der in einem Hybridfahrzeug angeordnet ist (das auch ein Elektroauto oder ein beliebiges Fahrzeug sein kann, das so gestaltet ist, dass es mit einem Motor betreibbar ist).

<Aufbau des Hybridfahrzeugs 1>

Wie in 1A gezeigt, bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein Hybridfahrzeug. Das Hybridfahrzeug 1 ist ein Fahrzeug, das durch Kombinieren zweier Arten von Leistung aus einem Motor 2 und einer Motoreinheit 3 angetrieben wird, während Energie von einer Batterie 5 (Batteriepack) über eine Wechselrichtereinheit 4 der Motoreinheit 3 zugeführt wird. Der Motor 2, die Motoreinheit 3 und die Wechselrichtereinheit 4 sind in dieser Ausführungsform in einem Maschinenraum 6 montiert, in dem Vorderräder und dergleichen vorgesehen sind. Zudem ist die Batterie 5 in einem hinteren Fahrzeugteil 7 montiert, in dem Hinterräder und dergleichen vorgesehen sind (sie kann auch in einem Fahrzeuginnenraum montiert sein, der sich hinter dem Maschinenraum 6 befindet).

Die Motoreinheit 3 und die Wechselrichtereinheit 4 sind durch einen Hochspannungskabelbaum 8 (ein Motorkabel für eine Hochspannung) miteinander verbunden. Die Batterie 5 und die Wechselrichtereinheit 4 sind ebenfalls durch einen Hochspannungskabelbaum 9 miteinander verbunden. Das Zwischenteil 10 des Kabelbaums 9 ist entlang des Fahrzeugunterbodens 11 eines Fahrzeugs (einer Fahrzeugkarosserie) angeordnet. Das Zwischenteil 10 ist zudem im Wesentlichen parallel entlang des Fahrzeugunterbodens 10 angeordnet. Der Fahrzeugunterboden 10 ist ein bekannter Körper (Fahrzeugkarosserie) und bildet zudem ein sogenanntes Plattenelement, das ein Durchgangsloch an einer bestimmten Position aufweist. Der Kabelbaum 9 ist wasserdicht in dieses Durchgangsloch eingesetzt.

Der Kabelbaum 9 und die Batterie 5 sind durch einen Anschlusskasten 12, der an der Batterie 5 vorgesehen ist, miteinander verbunden. An den Anschlusskasten 12 ist eine externe Verbindungsvorrichtung, wie beispielsweise ein Abschirmverbinder 14, der an einem an der hinteren Stirnseite des Kabelbaums 9 angeordneten Kabelbaumanschluss 13 vorgesehen ist, elektrisch angeschlossen. Außerdem sind der Kabelbaum 9 und die Wechselrichtereinheit 4 über eine externe Verbindungsvorrichtung, wie etwa einen Abschirmverbinder 14, der an einem an der vorderen Stirnseite angeordneten Kabelbaumanschluss 13 vorgesehen ist, elektrisch miteinander verbunden.

Die Motoreinheit 3 umfasst einen Motor und einen Generator. Zudem enthält die Wechselrichtereinheit 4 einen Inverter und einen Wandler. Die Motoreinheit 3 ist als Motoranordnung mit einem Abschirmgehäuse ausgebildet. Die Wechselrichtereinheit 4 ist zudem als eine Wechselrichteranordnung mit einem Abschirmgehäuse ausgebildet. Die Batterie 5 wird durch Modulieren eines Materials auf Ni-MH Basis oder eines Materials auf Li-Ionen Basis hergestellt. Zudem kann auch eine Energiespeichervorrichtung, wie beispielsweise ein Kondensator, verwendet werden. Die Batterie 5 ist selbstverständlich auf keine bestimmte beschränkt, solange sie in dem Hybridfahrzeug 1 oder einem Elektrofahrzeug verwendet werden kann.

Wie in 1B gezeigt, bezeichnet das Bezugszeichen 15 einen Kabelbaum. Der Kabelbaum 15 ist für einen Niederdruck (für eine Niederspannung) ausgelegt und vorgesehen, um eine Niederspannungsbatterie 16, die in dem hinteren Fahrzeugteil 7 des Hybridfahrzeugs 1 angeordnet ist, elektrisch mit einer Hilfseinrichtung 18 (Vorrichtung), die in dem vorderen Fahrzeugteil 17 montiert wird, zu verbinden. Der Kabelbaum 15 verläuft in gleicher Weise wie der Kabelbaum 9 der 1A durch den Fahrzeugunterboden 11 (dies ist lediglich ein Beispiel und er kann auch durch die Fahrgastraumseite eingesetzt werden).

Wie in den 1A und 1B gezeigt, sind in dem Hybridfahrzeug 1 die Kabelbäume 8, 9 für eine Hochspannung und der Kabelbaum 15 für eine Niederspannung vorgesehen. Obwohl die Erfindung auf beide Arten von Kabelbäumen angewendet werden kann, wird im Nachfolgenden als ein typisches Beispiel der Niederspannungskabelbaum 15 beschrieben. Zunächst wird die Struktur des Kabelbaums 15 beschrieben.

<Aufbau des Kabelbaums 15>

In 1B ist, umfasst der lange Kabelbaum 15, der durch den Fahrzeugunterboden 11 hindurch angeordnet ist, einen Kabelbaum-Hauptkörper 19 und zwei Verbinder 20, die jeweils an den zwei Enden des Kabelbaum-Hauptkörpers 19 vorgesehen sind. Der Kabelbaum 15 umfasst ferner ein Befestigungselement (z. B. eine Klemme), um den Kabelbaum 15 an einer bestimmten Position zu befestigen, und ein Wasseranschlagglied (beispielsweise ein Gummidichtungsring) (nicht dargestellt).

<Aufbau des Kabelbaum-Hauptkörpers 19>

In 2 und 3A bis 3F umfasst der Kabelbaum-Hauptkörper 19 einen Leitungsweg 21 und ein Außenelement 22 zur Aufnahme und zum Schutz des Leitungsweges 21. In dieser Ausführungsform wird im Hinblick auf die Anzahl der Leitungswege 21 ein einziger Leitungsweg verwendet, wobei dies lediglich ein Beispiel ist (die Anzahl kann auch zwei oder drei sein). Zudem kann als Außenelement 22 auch ein Außenelement verwendet werden, das den Hochspannungskabelbaum 9 zusammen mit dem Kabelbaum 15 aufnehmen und schützen kann.

<Leitungsweg 21>

Wie in 2 und 3A bis 3F gezeigt, umfasst der Leitungsweg 21 einen Leiter 23 und einen Isolator 24 zum Abdecken des Leiters 23. Der Leiter 23 ist aus Kupfer oder einer Kupferlegierung, oder aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, gebildet und weist einen kreisförmigen Querschnitt auf. Der Leiter 23 kann eine Leiterstruktur, in der Litzen miteinander verdrillt sind, oder eine Leiterstruktur, bei der ein stabförmiger Leiter einen rechteckigen oder kreisförmigen (runden) Querschnitt aufweist (beispielsweise eine Leiterstruktur, in der ein Leiter einen geradwinkligen einzelnen Kern oder einen runden einzelnen Kern umfasst; in diesem Fall bildet ein elektrischer Draht selbst einen stabförmigen Draht) aufweisen. Auf der Außenfläche des obigen Leiters 23 wird der Isolator 24 aus isolierendem Harzmaterial mittels Extrusion gebildet.

Der Isolator 24 wird unter Verwendung von thermoplastischem Harzmaterial auf der Außenumfangsfläche des Leiters 23 mittels Extrusion geformt. Der Isolator 24 ist als eine Abdeckung mit einem kreisförmigen Querschnitt mit einer bestimmten Dicke ausgebildet. Als thermoplastisches Harzmaterial können verschiedene Arten eines bekannten Materials verwendet werden, wobei das Material in geeigneter Weise aus Polymermaterialien, wie beispielsweise Polyvinylchloridharz, Polyethylenharz und Polypropylenharz, auswählbar ist. Hierin bezeichnet das Bezugszeichen 25 die Außenumfangsfläche des Leitungsweges 21 (hierin entspricht dies der Außenumfangsfläche des Isolators 24).

<Außenelement 22>

Wie in 2 gezeigt, wird das Außenelement 22 durch Harzformen als einzelner gerader rohrförmiger Körper ausgebildet (er ist vor dem Gebrauch gerade; nach dem Einsetzen des Leitungsweges 21 kann er in eine geeignete Position entsprechend der Form seines Anordnungsteils gebogen werden). Zudem ist das Außenelement 22 zu einer Form geformt, bei der dessen Körper nicht eingeschnitten ist (mit anderen Worten, eine Form ohne Schlitz (eine Form, die nicht die Form eines geteilten Rohres aufweist)). Ferner ist das gesamte Außenelement 22 in der Form eines Balgrohrs ausgebildet (diese Form ist nur ein Beispiel; eine rohrförmige Gestalt ohne unebene Abschnitte oder eine Form, die aus einer Kombination der rohrförmigen Gestalt und des Balgrohrs besteht, kann auch verwendet werden). Hier bedeutet der Begriff ”Balgrohrform”, dass das Element einen konkaven Balgabschnitt und einen konvexen Balgabschnitt umfasst, die sich jeweils in der Umfangsrichtung erstrecken, während der konkave und konvexe Balgabschnitt in der Rohraxialrichtung abwechselnd angeordnet sind.

Das Außenelement 22 ist so ausgebildet, dass es eine in 2 gezeigte Form aufweist, und umfasst mehrere Einsetzteile mit festgelegter Form 26 und mehrere Einsetzteile mit schmaler Breite 27. Die mehreren Einsetzteile mit festgelegter Form 26 und die mehreren Einsetzteile mit schmaler Breite 27 sind entlang der Rohraxialrichtung (in 2 in der Längsrichtung) des Außenelements 22 abwechselnd und fest miteinander verbunden angeordnet. In dieser Ausführungsform ist das Einsetzteil mit festgelegter Form 26 so ausgebildet, dass es eine vollständige runde Querschnittsform aufweist und das Einsetzteil mit schmaler Breite 27 ist mit einer ovalen Querschnittsform ausgebildet ist (jedoch ist die Form nicht auf die vollständige runde Form und ovale Form beschränkt).

<Einsetzteil mit festgelegter Form 26>

Wie in 2 und 3A bis 3F gezeigt, ist das Einsetzteil mit festgelegter Form 26 in dem Teil des Außenelements 22 ausgebildet, wobei die innere Breite W1 des Außenelements 22 breiter als die äußere Breite W2 des Leitungsweges 21 ist (W1 > W2). Mit anderen Worten ist das Einsetzteil mit festgelegter Form 26 in dem Teil ausgebildet, das die gleiche Form wie ein bekanntes gewelltes Rundrohr aufweist. Es ist zudem in dem Teil ausgebildet, das um 360° um die Rohrachse gebogen werden kann. Ferner ist es in dem Teil ausgebildet, durch den der Leitungsweg 21 reibungslos eingeführt werden kann. Obwohl dies in 2 schwer zu erkennen ist, ist das Außenelement 22 dieser Ausführungsform so geformt, dass es eine Struktur aufweist, bei der die Einsetzteile mit festgelegter Form 26 den größten Teil des Außenelements 22 einnehmen.

<Einsetzteil mit schmaler Breite 27>

Wie in den 2 bis 4B gezeigt, ist das Einsetzteil mit schmaler Breite 27 in einem Teil wie dem Fahrzeugunterboden 11 (siehe 1A und 1B), der leicht vibriert, ausgebildet. Ein solches Einsetzteil mit schmaler Breite 27 ist in dem Teil des Außenelements 22 ausgebildet, wobei die innere Breite W3 des äußeren Teils 22 (die innere Breite W3 auf der kleineren Durchmesserseite der elliptischen Form) schmaler als die äußere Breite W2 des Leitungsweges 21 ist (W2 > W3). Es ist zudem in dem Teil ausgebildet, das beim Einführen des Leitungsweges 21 in Richtung des Pfeiles P elastisch verformt werden kann. Mit anderen Worten ist es in dem Teil ausgebildet, in dem es den Leitungsweg 21 aufgrund seiner Elastizität einklemmt und drückt (siehe 5A und 5B). Das heißt, es ist als ein Teil ausgebildet, der den Spielraum des Leitungsweges 21 in dem Außenelement 20 (in der Richtung der inneren Breite W3) verringert, um dessen Vibration zu unterdrücken (der auch als Vibrationsunterdrückungsabschnitt bezeichnet werden kann).

Wie in den 2 und 3A bis 3F gezeigt, sind alle Einsetzteile mit schmaler Breite 27 mit einer ovalen Querschnittsform ausgebildet, die in der Richtung des Pfeiles Q länglich ausgebildet ist. Mit anderen Worten sind alle Einsetzteile mit schmaler Breite 27 in den Teilen mit der gleichen Form ausgebildet und können nur in der gleichen Richtung gebogen werden (die Struktur, in der alle Einsetzteile mit schmaler Breite 27 die gleiche Form haben; beispielsweise können die Formen der Ausführungsformen 2 und 3, die später beschrieben werden, ebenso verwendet werden und deren Biegerichtung in geeigneter Weise geändert werden). Das Einsetzteil mit schmaler Breite 27 gemäß dieser Ausführungsform ist zudem als Teil zur Steuerung der Biegerichtung ausgebildet. Hierbei sind, im Hinblick auf die Position der Einsetzteile mit schmaler Breite 27, diese gemäß dieser Ausführungsform an beliebigen Positionen angeordnet, wobei diese nicht darauf beschränkt sind, sondern auch in regelmäßigen Abständen angeordnet sein können.

<Herstellungsverfahren des Kabelbaums 19 und Arbeitsweise des Einsetzteils mit schmaler Breite 27>

Im Nachfolgenden wird ein Herstellungsverfahren des Kabelbaums 15 (das Herstellungsverfahren des Kabelbaum-Hauptkörpers 19) und die Arbeitsweise des Einsetzteils mit schmaler Breite 27 gemäß der obigen Struktur beschrieben.

Wie in 1A und 1B gezeigt, wird in dem Kabelbaum 15 der Teil, der den Kabelbaum-Hauptkörper 19 bildet, zuerst hergestellt. Und das Endteil davon wird danach bearbeitet. Wie in 2 gezeigt, wird der Teil, der den Kabelbaum-Hauptkörper 19 bildet, hergestellt, indem der Leitungsweg 21 von der einen Endöffnung des Außenelements 22 zu dessen anderen Endöffnung eingeführt wird. Insbesondere werden, wie in 4A gezeigt, der Leitungsweg 21 und das Außenelement 22 vorbereitet, und danach wird, während der Leitungsweg 21 in das Außenelement 22 eingeführt wird, das Einsetzteil mit schmaler Breite 27 elastisch verformt, wie in 4B gezeigt. Das Einsetzteil mit schmaler Breite 27 wird bei Aufnahme einer Druckkraft in Richtung des dicken Pfeils von einer Form mit einem im Wesentlichen ovalen Querschnitt zu einer Form mit einem im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt elastisch verformt.

Wenn das Einsetzteil mit schmaler Breite 27 elastisch zu der Form des im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitts verformt wird, ist ein Einsetzen des Leitungsweges 21 möglich, wodurch ein solcher Einführungszustand, wie er in 5A gezeigt ist, hergestellt wird. Wird die Druckkraft in Richtung des dicken Pfeils aufgehoben, wie in 5B gezeigt, kehrt das Einsetzteil mit schmaler Breite 27 in seinen ursprünglichen Zustand zurück, wodurch der Leitungsweg 21 gedrückt wird. Ein derartiges Pressen wird dadurch ermöglicht, weil in dem Außenelement 22 die innere Breite W3 des Einsetzteils mit schmaler Breite 27 schmaler als die äußere Breite W2 des Leitungsweges 21 ist.

<Zusammenfassung und Wirkungen der Erfindung>

Wie oben unter Bezugnahme auf 1A bis 5B beschrieben, kehren gemäß dem Kabelbaum 15 der vorliegenden Erfindung aufgrund der Verwendung des Außenelements 22 mit der Struktur, die die Einsetzteile mit festgelegter Form 26 und die elastischen Einsetzteile mit schmaler Breite 27 entlang der Rohraxialrichtung umfasst, in den als Einsetzteile mit schmaler Breite 27 dienenden Teilen, die Einsetzteile mit schmaler Breite 27 in ihre ursprünglichen Zustände zurückkehren, wodurch ein Pressen des Leitungsweges 21 nach dem Einsetzen ermöglicht wird. Sind daher die Einsetzteile mit schmaler Breite 27 an Positionen angeordnet, an denen eine Vibration des Leitungsweges 21 leicht auftritt, kann vorteilhafterweise eine relative Vibration zwischen dem Leitungsweg 21 und dem Außenelement 22 unterdrückt werden. Dies kann in vorteilhafter Weise die Beschädigung der Beschichtung (bei einer Abschirmfunktion, einem Geflecht oder einer Metallfolie an der Außenseite des Leitungsweges 21) des Leitungsweges 21 verhindern.

Zudem kann gemäß dem Kabelbaum 15 der vorliegenden Erfindung, da nicht nur die Einsetzteile mit schmaler Breite 27, sondern auch die Einsetzteile mit festgelegter Form 26 als das Außenelement 22 ausgebildet sind, vorteilhafterweise die Bearbeitbarkeit bezüglich des Einführens des Leitungsweges 21 verbessert werden. Das heißt, da beim Einführen des Leitungsweges 21 nur die Einsetzteile mit schmaler Breite 27 elastisch verformbar sind, kann zum Beispiel verglichen mit einer Struktur, bei der die Einsetzteile mit schmaler Breite 27 im gesamten Außenelement 22 ausgebildet sind, vorteilhafterweise die Bearbeitbarkeit bezüglich des Einführens des Leitungsweges 21 beträchtlich verbessert werden.

[Ausführungsform 2]

Im Nachfolgenden wird eine Ausführungsform 2 unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. 6 ist eine Vorderansicht eines Kabelbaum-Hauptkörpers, der einen Kabelbaum gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung bildet. Die 7A bis 7F zeigen Schnittansichten des Kabelbaum-Hauptkörpers der 6. Hierin sind die Bestandteile dieser Ausführungsform, die im Grunde dieselben wie diejenigen der Ausführungsform 1 sind, mit denselben Bezugszeichen versehen und es wird auf eine ausführliche Beschreibung derselben verzichtet.

<Aufbau des Kabelbaums 15>

Wie in 6 und 7A bis 7F gezeigt, umfasst ein Kabelbaum-Hauptkörper 19, der einen langen Kabelbaum 15 bildet, einen Leitungsweg 21 und ein Außenelement, um den Leitungsweg 21 unterzubringen und zu schützen. In dem Außenelement 22 sind mehrere Einsetzteile mit festgelegter Form 26 und mehrere Einsetzteile mit schmaler Breite 27 vorgesehen, die den kennzeichnenden Teil der Erfindung bilden. Die mehrere Einsetzteile mit schmaler Breite 27 in der Ausführungsform 2 sind so ausgebildet, dass ovale Querschnittsformen, die in Richtung des Pfeils Q länglich ausgebildet sind, und kreisförmige Querschnittsformen, die in Richtung des Pfeils P vertikal länglich ausgebildet sind, abwechselnd angeordnet sind. Mit anderen Worten, die Einsetzteile mit schmaler Breite 27 sind so geformt, dass ihre Biegerichtung in geeigneter Weise verändert werden kann.

<Effekte der Ausführungsform 2>

Die Ausführungsform 2 zeigt selbstverständlich die gleiche Wirkung wie die Ausführungsform 1. Das heißt, es kann vorteilhafterweise unter Beachtung der Bearbeitbarkeit bezüglich des Einführens des Leitungsweges 21 die Vibration des Leitungsweges 21 innerhalb des Außenelements 22 unterdrückt werden.

[Ausführungsform 3]

Im Nachfolgenden wird die Ausführungsform 3 unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. 8 zeigt eine Vorderansicht eines Kabelbaum-Hauptkörpers eines Kabelbaums gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Zudem zeigen 9A bis 9F Schnittansichten des Kabelbaum-Hauptkörpers der 8. Hierin sind die Bestandteile dieser Ausführungsform, die im Grunde dieselben wie diejenigen der Ausführungsformen 1 und 2 sind, mit denselben Bezugszeichen versehen und es wird auf eine ausführliche Beschreibung derselben verzichtet.

<Aufbau des Kabelbaums 15>

Wie in 8 und 9A bis 9F gezeigt, umfasst ein Kabelbaum-Hauptkörper 19, der einen langen Kabelbaum 15 bildet, einen Leitungsweg 21 und ein Außenelement 22 zur Aufnahme und zum Schutz des Leitungsweges 21. In dem Außenelement 22 sind mehrere Einsetzteile mit festgelegter Form 26 und mehrere Einsetzteile mit schmaler Breite 27 vorgesehen, die den kennzeichnenden Teil der Erfindung bilden. Die mehreren Einsetzteile mit schmaler Breite 27 der Ausführungsform 3 sind so ausgebildet, dass ovale Querschnittsformen, die in Richtung des Pfeils Q länglich ausgebildet sind, ovale Querschnittsformen, die in schräger Richtung länglich ausgebildet sind, und kreisförmige Querschnitte, die in Richtung des Pfeils P vertikal länglich ausgebildet sind, sequentiell angeordnet sind. Mit anderen Worten sind die Einsetzteile mit schmaler Breite 27 spiralförmig um die Rohrachse herum angeordnet, sodass ihre Biegerichtung in geeigneter Weise verändert werden kann

<Effekte der Ausführungsform 3>

Die Ausführungsform 3 zeigt selbstverständlich die gleiche Wirkung wie die Ausführungsform 1. Das heißt, es kann vorteilhafterweise unter Beachtung der Bearbeitbarkeit bezüglich des Einführens des Leitungsweges 21 die Vibration des Leitungsweges 21 innerhalb des Außenelements 22 unterdrückt werden.

Darüber hinaus kann die vorliegende Erfindung selbstverständlich auf verschiedene Weise innerhalb eines Bereichs modifiziert werden, ohne vom Kern der Erfindung abzuweichen.

Bezugszeichenliste

1
Hybridfahrzeug
2
Motor
3
Motoreinheit
4
Wechselrichtereinheit
5
Batterie
6
Maschinenraum
7
Hinteres Fahrzeugteil
8, 9
Kabelbaum
10
Zwischenteil
11
Fahrzeugunterboden
12
Anschlusskasten
13
Kabelbaumanschluss
14
Abschirmverbinder
15
Kabelbaum
16
Niederspannungsbatterie
17
Vorderes Fahrzeugteil
18
Zusatzgerät
19
Kabelbaum-Hauptkörper
20
Verbindungselement
21
Leitungsweg
22
Außenelement
23
Leiter
24
Isolator
25
Außenumfangsfläche
26
Einsetzteil mit festgelegter Form
27
Einsetzteil mit schmaler Breite

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 254614 A [0002]