Title:
Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug beinhaltet ein Armaturenbrett (1) und einen gedruckten Verkabelungsteil (3, 5). Der gedruckte Verkabelungsteil (3) ist so angeordnet, dass in einer flachen Fläche (1a) des Armaturenbretts (1) ein leitendes Element an der flachen Fläche (1a) direkt aufgedruckt ist. Der gedruckte Verkabelungsteil (5) ist so angeordnet, dass in einer nicht flachen Fläche (1b) des Armaturenbretts 1 ein Film (6), auf welchem ein leitendes Element gedruckt ist, auf die nicht flache Fläche (1b) geklebt ist.




Inventors:
Nomura, Shoichi (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Ito, Gaku (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Furuta, Taku (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Kimura, Shuji (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Sasaki, Tomoaki (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Ito, Masahiro (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Tsunoda, Mitsunori (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Shimochi, Eiji (Shizuoka, Makinohara-shi, JP)
Application Number:
DE102017201082A
Publication Date:
07/27/2017
Filing Date:
01/24/2017
Assignee:
Yazaki Corporation (Tokyo, JP)



Foreign References:
JP4432501B22010-03-17
JP2006076020A2006-03-23
Attorney, Agent or Firm:
HOFFMANN - EITLE Patent- und Rechtsanwälte PartmbB, 81925, München, DE
Claims:
1. Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug, umfassend:
ein verkabeltes Element, das in einem Fahrzeug zu verkabeln ist, welches eine flache Fläche, die eine gleichmäßige Oberfläche aufweist, und eine nicht flache Fläche, welche eine ungleichmäßige Oberfläche aufweist, umfasst; und
einen gedruckten Verkabelungsteil, der an dem verkabelten Element bereitgestellt ist, wobei
der gedruckte Verkabelungsteil so angeordnet ist, dass:
in der flachen Fläche ein leitendes Element direkt auf die flache Fläche gedruckt ist; und
in der nicht flachen Fläche ein Film, auf welchem ein leitendes Element gedruckt ist, auf die nicht flache Fläche geklebt ist.

2. Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, wobei
das verkabelte Element mit einer Rippe bereitgestellt ist,
die Rippe mit einem Loch ausgebildet ist, welches eine innere umfängliche Oberfläche aufweist, welche dieselbe Ebene wie eine Oberfläche des verkabelten Elements aufweist, und
der gedruckte Verkabelungsteil mit einem Verkabelungspfad ausgebildet ist, welcher durch die Rippe dringt und das leitende Element beinhaltet, welches an der inneren umfänglichen Oberfläche des Lochs direkt gedruckt ist.

3. Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, wobei
das verkabelte Element mit einem Brückenteil, von dem beide Seiten durch das verkabelte Element getragen werden, und geneigten Oberflächen bereitgestellt ist, welche so ausgebildet sind, dass sie an beiden Seiten des Brückenteil vorliegen und die unterste Position der geneigten Oberfläche unmittelbar unterhalb des Brückenteils ausgebildet sind,
der gedruckte Verkabelungsteil in einem Pfad, welcher durch den Brückenteil läuft, so angeordnet ist, dass das leitende Element direkt auf dem Brückenteil gedruckt ist, und
der gedruckte Verkabelungsteil in einem Pfad, welcher unterhalb des Brückenteils läuft, angeordnet ist, sodass das leitende Element an den geneigten Oberflächen direkt gedruckt ist und darauffolgend aufgrund der Fluidität des leitenden Elements dazu gebracht wird, nach unten an den geneigten Oberflächen an beiden Seiten zu fließen und schließlich in einem Bereich unmittelbar unterhalb des Brückenteils zusammenzulaufen, wodurch stufengetrennte Verkabelungspfade ausgebildet werden.

4. Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, ferner umfassend:
einen Klimaanlagendurchgang, welcher an einer oberen Oberfläche des verkabelten Elements angeordnet ist, sodass der gedruckte Verkabelungsteil abgedeckt wird.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug, in welchem ein leitendes Element entlang eines Verkabelungspfads eines Fahrzeugs angeordnet ist.

STAND DER TECHNIK

In einem Fahrzeug sind verschiedene elektrische Komponenten montiert, sodass sie miteinander elektrisch verbunden sind. Ein Kabelstrang wurde im Allgemeinen für eine solche Verkabelung in einem Fahrzeug zwischen elektrischen Komponenten angepasst. Jedoch ist der Kabelstrang aus einem Bündel elektrischer Kabel ausgebildet und kann dazu führen, dass ein großer Verkabelungsraum eingenommen wird. In dieser Situation schlägt JP 4432501 B eine Technik vor, in welcher ein Verkabelungsteil mit einer leitenden Tinte oder dergleichen direkt auf einen Fahrzeugkörper gedruckt wird.

Wie in 23 dargestellt, weist diese konventionelle Technik einen Vorteil auf, dass, falls ein gedruckter Verkabelungsteil 101 auf einer Armaturenbrett 100 nur direkt ausgebildet wird, nahezu kein Bedarf für ein Sicherstellen eines Verkabelungsraums für elektrische Kabel besteht.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Ähnlich zu der Armaturenbrett 100 weist jedoch ein verkabeltes Element, das an einem Fahrzeug zu verkabeln ist, im Allgemeinen einen dreidimensionalen Aufbau auf, der aus flachen Flächen und nicht flachen Flächen gemischt ausgebildet ist. Falls das verkabelte Element nur mit flachen Flächen ausgebildet ist, ist es möglich, leitende Tinte an den flachen Flächen durch ein solches Mittel wie präzises und schnelles Sprühen aufzudrucken. Jedoch, da das verkabelte Element tatsächlich mit flachen Flächen und nicht flachen Flächen gemischt bereitgestellt ist, entsteht ein Problem, dass die leitende Tinte nicht an den nicht flachen Oberflächen präzise und schnell durch ein solches Mittel des Sprühens gedruckt werden kann.

Unter Beachtung der oben genannten Situation ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung einen Verkabelungsaufbau für ein verkabeltes Element für ein Fahrzeug bereitzustellen, das in einem Fahrzeug zu verkabeln ist, das flache Flächen und nicht flache Flächen gemischt aufweist, das einem gedruckten Verkabelungsteil ermöglicht, präzise angeordnet zu werden, ohne die Herstellungs-(Verarbeitungs-)geschwindigkeit zu reduzieren.

Ein Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend einem Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Verkabelungselement, das mit einem Fahrzeug verkabelt wird, welches eine flache Fläche, die eine ebene Oberfläche aufweist, und eine nicht flache Fläche beinhaltet, die eine unebene Oberfläche aufweist; und einen gedruckten Verkabelungsteil, der an dem verkabelten Element angeordnet ist. In dem Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug ist der gedruckte Verkabelungsteil so angeordnet, dass: in der flachen Fläche ein leitendes Element direkt auf die flache Fläche gedruckt ist; und in der nicht flachen Fläche ein Film, auf welchem ein leitendes Element gedruckt ist, auf die nicht flache Fläche geklebt wird.

Mit dem Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend einem Aspekt der vorliegenden Erfindung, während ein Objekt, das direkt mit dem leitenden Element zu bedrucken ist, eine flache Fläche ist, ist es möglich, ein leitendes Element auf der flachen Fläche präzise und schnell aufzudrucken. Ferner ist in einer nicht flachen Fläche der gedruckte Verkabelungsteil so angeordnet, dass der Film, an welchen das leitende Element gedruckt ist, auf die nicht flache Fläche geklebt wird. In diesem Fall ist jedoch, da der Film als ein Objekt, das mit dem leitenden Element bedruckt wird, in einem flachen Zustand ist, das Drucken des leitenden Elements präzise und schnell erreichbar. Durch das obige ist es für das verkabelte Element, das an einem Fahrzeug zu verkabeln ist, das flache Flächen und nicht flache Flächen gemischt aufweist, möglich, den gedruckten Verkabelungsteil präzise und ohne ein Senken der Herstellungsgeschwindigkeit anzuordnen.

KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN

1A ist eine perspektivische Aufsicht eines Armaturenbretts, an welchem ein Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend der ersten Ausführungsform aufgebracht ist, und 1B ist eine perspektivische hintere Ansicht des Armaturenbretts, an welchem der Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend der ersten Ausführungsform aufgebracht ist.

2 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines essentiellen Teils der Verkabelungsvertiefung an der vorderen Seite des Armaturenbretts, an welcher der Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend der ersten Ausführungsform aufgebracht ist.

3 ist eine Aufsicht eines Films, an welchem ein bedruckter Verkabelungsteil des Verkabelungsaufbaus für ein Fahrzeug entsprechend der ersten Ausführungsform aufgedruckt ist.

4 ist eine Aufsicht eines Films, der durch Abschneiden eines nicht benötigten Abschnitts von dem Film von 3 und Zurechtschneiden erhalten wird.

5 ist eine perspektivische Ansicht eines essentiellen Teils eines Armaturenbretts mit stehenden Rippen in dem Verkabelungsaufbau entsprechend einer zweiten Ausführungsform.

6A ist eine Ansicht, welche den Prozess zum Ausbilden des gedruckten Verkabelungsteils durch ein Aufsprühen von leitender Tinte aus einer Düse in den Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend der zweiten Ausführungsform darstellt, und 6B und 6C sind Ansichten, welche den Prozess zum Ausbilden des gedruckten Verkabelungsteils für einen Verkabelungsabschnitt darstellen, welcher durch eine Rippe in dem Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend der zweiten Ausführungsform dringt.

7 ist eine Ansicht, welche ein vergleichendes Beispiel 1 zeigt.

8 ist eine perspektivische Ansicht eines essentiellen Teils eines Armaturenbrettabschnitts, an welchem sich übereinander kreuzende gedruckte Verkabelungsteile in dem Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend einer dritten Ausführungsform ausgebildet sind.

9 ist eine Ansicht, welche den Prozess zum Ausbilden des gedruckten Verkabelungsteils durch ein Aufsprühen von leitender Tinte aus Düsen in dem Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend der dritten Ausführungsform zeigt.

10 ist eine Ansicht, die ein Vergleichsbeispiel 2 erklärt.

11 ist eine Aufsicht eines Armaturenbretts, in welchem ein Durchgang oberhalb der gedruckten Verkabelungsteile in dem Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend einer vierten Ausführungsform ausgebildet ist.

12 ist eine Schnittansicht, die entlang Linie A-A aus 11 gemacht wurde.

13A ist eine Aufsicht auf ein Armaturenbrett, in der ein Durchgang oberhalb der gedruckten Verkabelungsteile angeordnet ist, die auch ein Vergleichsbeispiel 3 erklärt, und 13B ist eine Schnittansicht, die entlang Linie B-B aus 13A gemacht wurde.

14A ist eine Ansicht von der hinteren Seite eines Armaturenbretts, das mit den gedruckten Verkabelungsteilen des Verkabelungsaufbaus für ein Fahrzeug entsprechend einer vierten Ausführungsform ausgebildet ist, und 14B ist eine Schnittansicht, die entlang Linie D1-D1 aus 14A gemacht wurde.

15A ist eine Ansicht von der hinteren Seite, welche den Herstellungsprozess des Armaturenbretts erklärt, welches mit den gedruckten Verkabelungsteilen des Verkabelungsaufbaus für ein Fahrzeug entsprechend der vierten Ausführungsform ausgebildet ist, und 15B ist eine Schnittansicht, die entlang Linie D2-D2 aus 15A gemacht wurde.

16A ist eine Ansicht von der hinteren Seite, welche den Herstellungsprozess des Armaturenbretts erklärt, das mit gedruckten Verkabelungsteilen des Verkabelungsaufbaus für ein Fahrzeug entsprechend der vierten Ausführungsform ausgebildet ist, und 16B ist eine Schnittansicht, die entlang Linie D3-D3 aus 16A gemacht wurde.

17 ist eine perspektivische Ansicht, welche ein erstes Referenzbeispiel der Ausführungsform erklärt.

18A ist eine Schnittansicht, welche das erste Referenzbeispiel der Ausführungsform erklärt, und 18B ist eine Schnittansicht, welche eine Modifikation des ersten Referenzbeispiels der Ausführungsform erklärt.

19 ist eine perspektivische Ansicht, welche ein Vergleichsbeispiel 4 erklärt.

20A ist eine perspektivische Ansicht eines essentiellen Teils des Armaturenbretts in einem zweiten Referenzbeispiel der Ausführungsform und 20B ist eine Schnittansicht eines Durchgangslochabschnitts des Armaturenbretts in dem zweiten Referenzbeispiel der Ausführungsform.

21 ist eine perspektivische Schnittansicht eines Durchgangslochs, welche das zweite Referenzbeispiel der Ausführungsform darstellt.

22A ist eine Aufsicht eines essentiellen Teils eines Armaturenbretts eines vergleichenden Beispiels und 22B ist eine Schnittansicht eines Durchgangslochabschnitts des Armaturenbretts in dem vergleichenden Beispiel 5.

23 ist eine perspektivische Ansicht eines Armaturenbretts, an welchem gedruckter Verkabelungsaufbau eines konventionellen Beispiels angebacht ist.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Verkabelungsaufbauten für ein Fahrzeug entsprechend der Ausführungsformen werden mit Bezug zu den Figuren beschrieben.

(Erste Ausführungsform)

1A bis 4 stellen einen Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend einer ersten Ausführungsform dar. In der ersten Ausführungsform wird der Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug an einem Armaturenbrett 1 als ein verkabeltes Element, das an einem Fahrzeug zu verkabeln ist, angewendet.

Wie in 1A und 1B dargestellt, ist das Armaturenbrett 1 so ausgebildet, dass es eine gekrümmte Oberfläche (dreidimensionale Form) als ein ganzes aufweist. Entsprechend ist das Armaturenbrett 1 mit nicht ebenen Flächen (gekrümmte Oberflächen) ausgebildet, von denen jede weitestgehend aus unebenen Oberflächen ausgebildet ist.

Wie in 2 dargestellt, ist eine Verkabelungsvertiefung 2 an der Oberfläche des Armaturenbretts 1 ausgebildet. Die Verkabelungsvertiefung 2 ist so ausgebildet, dass ihre Oberfläche am unteren Ende um eine Stufe weiter unten als die andere Oberfläche des Armaturenbretts 1 ist. Die untere Oberfläche der Verkabelungsvertiefung 2 ist so ausgebildet, dass sie eine flache Fläche 1a ausbildet, die aus einer ebenen Oberfläche gebildet ist. Ein erster gedruckter Verkabelungsteil 3 ist an der flachen Fläche 1a der Verkabelungsvertiefung 2 angeordnet. Der erste gedruckte Verkabelungsteil 3 ist durch Drucken eines leitenden Elements (zum Beispiel leitender Tintenklebstoff) an der flachen Fläche 1a direkt bereitgestellt. Zum Beispiel wird der erste gedruckte Verkabelungsteil 3 durch Sprühen einer solchen leitenden Tinte aus einer Tintenstrahldüse (nicht dargestellt) direkt an der flachen Fläche 1a ausgebildet. Aufgrund der flachen Fläche 1a kann der erste gedruckte Verkabelungsteil 3 mit hoher Dichte ausgebildet sein.

Wie in 1B dargestellt, ist das Armaturenbrett 1 nahezu über seine gesamte hintere Oberfläche mit Rippen 4 bereitgestellt, die in einem Gittermuster hervorstehen. Folglich ist die hintere Oberfläche des Armaturenbretts 1 nahezu über die gesamte Fläche mit einer nicht flachen Fläche 1b ausgebildet, die aus einer unebenen Oberfläche gebildet ist. Auch weist das Armaturenbrett 1 einen zweiten gedruckten Verkabelungsteil 5 auf, der in einer nicht ebenen Fläche 1b in der hinteren Oberfläche des Armaturenbretts 1 ausgebildet ist. Der zweite gedruckte Verkabelungsteil 5 ist durch Aufkleben eines Films 6 auf der nicht ebenen Fläche 1b des Armaturenbretts 1 bereitgestellt, welcher ein leitendes Element (zum Beispiel ein leitender Tintenklebstoff) darauf aufgedruckt aufweist. Der zweite gedruckte Verkabelungsteil 5 ist an der nicht ebenen Fläche 1b an der hinteren Oberfläche des Armaturenbretts 1 angeordnet, sodass dieser die jeweiligen Rippen 4 überspannt.

Als nächstes wird das Herstellungsverfahren des Films 6, an welchem das leitende Element (zum Beispiel der leitende Tintenklebstoff) aufgebracht ist, beschrieben. Wie in 3 dargestellt, wird dieses so durchgeführt, dass ein quadratisch geformter Film 6A in einen flachen Zustand angeordnet ist und zum Beispiel eine leitende Tinte auf den Film 6A von einer Tintenstrahldüse (nicht dargestellt) direkt gesprüht wird, um dadurch den zweiten gedruckten Verkabelungsteil 5 auszubilden. Als nächstes, wie in 4 dargestellt, wird ein Abschneiden von nicht benötigten Abschnitten durchgeführt, an welchen der zweite Verkabelungsteil 5 nicht ausgebildet ist, wodurch der zurechtgeschnittene Film 6 hergestellt wird. In dieser Weise wird der Film 6, an welchem das leitende Element (zum Beispiel leitender Tintenklebstoff) aufgebracht ist, vervollständigt.

Wie oben erwähnt, ist der Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug der erste gedruckte Verkabelungsteil 3 so angeordnet, dass die leitende Tinte oder dergleichen auf einer flachen Fläche 1a an der vorderen Oberflächenseite des Armaturenbretts 1 direkt aufgedruckt wird. Während der zweite bedruckte Verkabelungsteil 5 so angeordnet ist dass der Film 6, auf welchem das leitende Element gedruckt ist, auf die nicht ebene Fläche 1b an der hinteren Oberflächenseite des Armaturenbretts 1 aufgeklebt ist. Kurz gesagt ist an der flachen Fläche 1a des Armaturenbretts 1 als das verkabelte Element der erste gedruckte Verkabelungsteil 3 ausgebildet, der direkt auf das Armaturenbrett 1 gedruckt ist. Andererseits ist an der nicht flachen Fläche 1b des Armaturenbretts 1 der zweite gedruckte Verkabelungsteil 5 ausgebildet, welcher durch das Aufkleben des Films 6, auf dem das leitende Element gedruckt ist, auf der nicht flachen Fläche 1b erhalten ist.

In dieser Weise, da das leitende Element direkt auf die flache Fläche 1a gedruckt ist, ist es möglich, das leitende Element präzise und schnell zu drucken. Andererseits, obwohl der Film 6, welcher das leitende Element darauf aufgedruckt aufweist, auf die nicht flache Fläche 1b aufgeklebt ist, kann das Drucken präzise und schnell ausgeführt werden, da das leitende Element auf den Film 6 in einem flachen Zustand gedruckt wird. Durch das Obige kann in dem Armaturenbrett 1, das die flache Fläche 1a und die nicht flache Fläche 1b gemischt beinhaltet, der erste gedruckte Verkabelungsteil 3 und der zweite gedruckte Verkabelungsteil 5 präzise angeordnet werden, ohne die Herstellungs-(Verarbeitungs-)geschwindigkeit zu senken.

In der ersten Ausführungsform ist der erste gedruckte Verkabelungsteil 3 wiederholt an der vorderen Oberflächenseite des Armaturenbretts 1 angeordnet, während der zweite gedruckte Verkabelungsteil 5 an der hinteren Oberflächenseite des Armaturenbretts 1 angeordnet ist. Jedoch können in einer Modifikation der erste gedruckte Verkabelungsteil 3 und der zweite gedruckte Verkabelungsteil 5 an einer identischen Oberfläche angeordnet sein (das heißt entweder der vorderen Oberfläche oder hinteren Oberfläche).

(Zweite Ausführungsform)

5 und 6A bis 6C stellen einen Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend einer zweiten Ausführungsform dar. In der zweiten Ausführungsform ist der Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug an dem Armaturenbrett 1 als ein gedrucktes Element aufgebracht, das an einem Fahrzeug zu verkabeln ist, und ein leitendes Element (zum Beispiel leitender Tintenklebstoff) ist direkt auf einem Armaturenbrettabschnitt gedruckt, in dem Rippen 4 erhöht sind.

Wie in 5 dargestellt, sind die Rippen 4 an der hinteren Oberflächenseite des Armaturenbretts 1 erhöht. Jede der Rippen 4 ist mit einem Loch 10 bereitgestellt. Das Loch 10 ist so ausgebildet, dass die innere umfängliche Oberfläche in der selben Ebene wie die hintere Oberfläche des Armaturenbretts 1 ist.

In gedruckten Verkabelungsteilen 11, wie in 6A dargestellt, sind Verkabelungspfade, welche durch die Rippen 4 dringen, direkt durch Drucken eines leitenden Elements (leitender Tintenklebstoff oder dergleichen) an der inneren umfänglichen Oberfläche des Lochs 11 ausgebildet. Das Drucken auf die innere umfängliche Oberfläche von jedem Loch 10 kann dadurch erreicht werden, dass der Winkel einer Tintenstrahldüse 12, die in der Nähe von jeder Seite des Lochs 10 positioniert ist, nicht senkrecht zu der hinteren Oberfläche des Armaturenbretts 1 gestellt ist, sondern den obigen Winkel zu der hinteren Oberfläche, wie in 6B und 6C dargestellt, neigt.

Entsprechend der zweiten Ausführungsform können die gedruckten Verkabelungsteile 11 in den Verkabelungspfaden mit kürzesten Längen einfach und ohne die Rippen 4 zu teilen ausgebildet werden,. Da die kontinuierlichen Rippen 4 nicht in einzelne Stücke geteilt werden, ist die Festigkeit des Armaturenbretts 1 als ein struktureller Körper kaum gesenkt.

Konventionell, wie in dem Vergleichsbeispiel 1 aus 7 (ähnlich zu JP 2006-076020 A) dargestellt, können in einem Fall des Ausbildens der gedruckten Verkabelungsteile 11 an der Oberfläche, welche die Rippen 4 hervorstehend daran aufweist, mittels des Druckens der Verkabelungspfade, welche die Rippen 4 kreuzen, die durch Drucken der gedruckten Verkabelungsteile 11 ausgebildet sind, so ausgebildet werden, als folgten sie den jeweilige Oberflächen der Rippen 4. Jedoch, falls der Verkabelungspfad in dieser Weise ausgebildet wird, können die Längen der Verkabelungspfade lang werden und zusätzlich existiert der Bedarf, die gedruckten Verkabelungsteile 11 zu drucken, während ein Winkel einer Tintenstrahldüse verändert wird, sodass die gedruckten Verkabelungsteile 11 nicht einfach ausgebildet werden. Alternativ, obwohl erwartet werden kann, dass die gedruckten Verkabelungsteile 11 in der Form von Verkabelungspfaden ausgebildet werden, welche die Rippen 4 umgehen, existiert auch der Fall, in dem die Rippen 4 nicht umgangen werden können. Oder sogar wenn die Verkabelungspfade die Rippen 4 umgehen können, kann die Länge der Verkabelungspfade deutlich verlängert werden. In dieser Situation dient die zweite Ausführungsform dazu, das oben genannte Problem zu lösen. Folglich, entsprechend der zweiten Ausführungsform, können in den gedruckten Pfaden, welche die Rippen 4 kreuzen, die gedruckten Verkabelungsteile 11 in den Verkabelungspfaden der kürzesten Länge einfach und ohne die Rippen 4 zu teilen ausgebildet werden.

(Dritte Ausführungsform)

8 und 9 stellen einen Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend einer dritten Ausführungsform dar. In der dritten Ausführungsform ist der Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug an dem Armaturenbrett 1 als ein verkabeltes Element aufgebracht, welches in einem Fahrzeug zu verkabeln ist, und zusätzlich ist das leitende Element (leitender Tintenklebstoff oder dergleichen) direkt auf den Verkabelungspfaden gedruckt, welches einen ersten gedruckten Verkabelungsteil 20 und einen zweiten Verkabelungsteil 21 ermöglicht, die sich kreuzen, ohne ihnen zu ermöglichen miteinander elektrischen Kontakt zu haben.

Wie in 8 dargestellt, ist das Armaturenbrett 1 mit einem Brückenteil 22, wobei beide Enden von diesem durch das Armaturenbrett 1 getragen werden, und geneigten Oberflächen 23 bereitgestellt, welche so ausgebildet werden, dass sie den Brückenteil 22 von beiden Seiten umgeben und ihre unterste Position unmittelbar unterhalb des Brückenteils 22 ausgebildet werden. Mit anderen Worten ausgedrückt, ist das Armaturenbrett 1 mit geneigten Oberflächen 23, welche zu der zentralen Seite graduell geneigt sind, und dem Brückenteil 22 bereitgestellt, welcher die geneigten Oberflächen 23 darüber überquert (überspannt).

Ein Tintenreservoir 24 ist in einer Position unmittelbar unterhalb des Brückenteils 22 ausgebildet.

Der erste gedruckte Verkabelungsteil 20, der in dem Pfad zu verkabeln ist, welcher durch den Brückenteil 22 läuft, ist so angeordnet, dass das leitende Element (leitender Tintenklebstoff) an dem Brückenteil 22 direkt gedruckt wird. Wie in 9 dargestellt, ist der zweite Verkabelungsteil 21, der in dem Pfad zu verkabeln ist, welcher unterhalb des Brückenteils 22 läuft, so angeordnet, dass die leitende Tinte direkt auf die geneigten Oberflächen 23 gesprüht werden kann und darauffolgend dazu gebracht wird, nach unten an den geneigten Oberflächen 23 an beiden Seiten aufgrund ihrer Fluidität, unmittelbar nachdem diese auf die geneigten Oberflächen 23 aufgebracht wird, zu fließen und schließlich in dem Tintenreservoir 24 unmittelbar unterhalb des Brückenteils 22 zusammenzulaufen. In dieser Weise sind stufengetrennte Verkabelungspfade ausgebildet. Ferner, falls das Flussmuster der leitenden Tinte, unmittelbar nachdem dieses aufgesprüht wurde, und das Ausbilden der gedruckten Verkabelung unmittelbar unter dem Brückenteil 22 gesteuert werden kann, ist es nicht notwendig, das Tintenreservoir 24 bereitzustellen.

Konventionell, wie in dem Vergleichsbeispiel 2 aus 10 dargestellt, ist es schwierig die leitenden Elemente direkt in den Verkabelungspfaden zu drucken, sodass sich der erste gedruckte Verkabelungsteil 20 und der zweite gedruckte Verkabelungsteil 21 kreuzen, ohne dass sie miteinander in elektrischem Kontakt sind. Mit anderen Worten, ist es in der Anordnung des ersten gedruckten Verkabelungsteils 20 und des zweiten gedruckten Verkabelungsteils 21 schwierig relative Positionen des ersten gedruckten Verkabelungsteils 20 und des zweiten Verkabelungsteils 21 zu tauschen. In dieser Situation ist die dritte Ausführungsform dazu gedacht, ein solches Problem zu lösen und es möglich zu machen, die stufengetrennten Verkabelungspfade unter Verwendung eines Mittels des direkten Druckens des leitenden Elements auszubilden.

(Vierte Ausführungsform)

11 und 12 zeigen einen Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend einer vierten Ausführungsform. Entsprechend der vierten Ausführungsform liegt in der Anordnung, in welcher ein Klimaanlagendurchgang 30 in der Nähe des Armaturenbretts 1 als ein verkabeltes Element, das an einem Fahrzeug zu verkabeln ist, angeordnet ist, der Klimaanlagendurchgang 30 an den oberen Oberflächen der gedruckten Verkabelungsteile 31 auf, um diese zu schützen. Darum existiert kein Bedarf zum Abdecken der oberen Seite der gedruckten Verkabelungsteile 31 durch einen Schutzfilm, Beschichtung oder dergleichen wodurch die Anzahl der Komponente und die Herstellungskosten reduziert werden.

Konventionell, wie in dem Vergleichsbeispiel 3 aus 13 dargestellt, falls die gedruckten Verkabelungsteile 31 an der oberen Oberflächen des Armaturenbretts 1 angeordnet sind, entsteht ein Problem, dass sich die Anzahl der Komponente und die Herstellungskosten erhöhen, da die gedruckten Verkabelungsteile 31 mit einer Schutzschicht 23 wie einem Schutzfilm oder eine Beschichtung abgedeckt werden müssen. In dieser Situation ist die vierte Ausführungsform dazu gedacht, das oben genannte Problem zu lösen und folglich die Anzahl der Komponenten und die Herstellungskosten zu reduzieren, da kein Bedarf zum Abdecken der oberen Seiten der gedruckten Verkabelungsteile 31 mit einem Schutzfilm oder einer Beschichtung besteht.

(Fünfte Ausführungsform)

14A bis 16B stellen einen Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug entsprechend einer fünften Ausführungsform dar. In der fünften Ausführungsform ist der Verkabelungsaufbau für ein Fahrzeug an dem Armaturenbrett 1 als ein verkabeltes Element, das mit einem Fahrzeug zu verkabeln ist, aufgebracht und zusätzlich sind leitende Elemente (z.B. leitender Tintenklebstoff) an einem Armaturenbrettabschnitt aufgedruckt, der einen Bereich, der mit den Rippen 4 bereitgestellt ist, direkt beinhaltet.

Wie in 14A und 14B dargestellt, sind die Rippen 4 an der hinteren Oberflächenseite des Armaturenbretts 1 bereitgestellt. In den gedruckten Verkabelungsteilen 11 sind Verkabelungspfade, welche durch die Rippen 4 laufen, direkt durch Drucken von leitenden Elementen (leitender Tintenklebstoff oder dergleichen) ausgebildet.

Als nächstes wird der Herstellungsprozess der gedruckten Verkabelungsteile 11 beschrieben. Wie in 15A und 15B dargestellt, ist für einen Bereich, der mit den gedruckten Verkabelungsteilen 11 zu versehen ist, ein Armaturenbrett 1A das eine flache Fläche ohne die Rippen 4 aufweist, durch Spritzgiesen oder Vakuumformen ausgebildet.

Als nächstes wird das Drucken des leitenden Elements (z.B. leitender Tintenklebstoff) an der flachen Fläche des Armaturenbretts 1A durchgeführt, wodurch die gedruckten Verkabelungsteile 11, wie in 16A und 16B dargestellt, ausgebildet werden. Folglich kann das Drucken dadurch erreicht werden, dass ein Winkel einer Tintenstrahldüse (nicht dargestellt) zu dem Armaturenbrett 1A nicht geneigt ist, sondern dass der Winkel der Tintenstrahldüse im Allgemeinen senkrecht zu dem Armaturenbrett 1A ist.

Danach, wie durch die imaginären Linien von 14B dargestellt, werden die Rippen 4 an den gedruckten Verkabelungsteilen 11 des Armaturenbretts 1 mittels eines Haftvermittlers fixiert. In dieser Weise ist das Herstellen des Armaturenbretts 1, das mit den gedruckten Verkabelungsteilen 11 ausgebildet ist, vollständig.

Entsprechend der fünften Ausführungsform können in den Verkabelungspfaden, die sich mit den Rippen 4 kreuzen, die gedruckten Verkabelungsteilen 11 in den Verkabelungspfaden der kürzesten Länge einfach und ohne die Rippen 4 zu teilen bereitgestellt werden. Da die kontinuierlichen Rippen 4 nicht in einzelne Stücke geteilt sind, ist die Festigkeit des Armaturenbretts 1 als ein struktureller Körper kaum gesenkt.

Konventionell, wie in dem Vergleichsbeispiel 1 aus 7 dargestellt (ähnlich zu JP 2006-076020 A) in dem Fall des Ausbildens der gedruckten Verkabelungsteile 11 an der Oberfläche mittels Drucken, die mit den Rippen 4 bereitgestellt ist, wurden die Verkabelungspfade, die sich mit den Rippen 4 kreuzen, durch Drucken der gedruckten Verkabelungsteile 11 ausgebildet, als ob sie den jeweiligen Oberflächen der Rippen 4 folgen würden. Jedoch, falls die Verkabelungspfade in dieser Weise ausgebildet sind, werden die Längen der Verkabelungspfade lang und zusätzlich existiert ein Bedarf, die gedruckten Verkabelungsteile 11 zu drucken, während ein Winkel einer Tintenstrahldüse geändert wird, sodass die gedruckten Verkabelungsteile 11 nicht einfach ausgebildet werden können. Alternativ, obwohl angenommen werden kann, dass die gedruckten Verkabelungsteile 11 in der Form von Verkabelungspfaden ausgebildet werden, welche die Rippen 4 umgehen, existiert auch ein Fall, dass die Rippen 4 nicht umgangen werden können. Oder sogar wenn die Verkabelungspfade die Rippen 4 umgehen können, werden die Längen der Verkabelungspfade maßgeblich länger. In dieser Situation ist die fünfte Ausführungsform dazu gedacht, die oben genannten Probleme zu lösen. Folglich entsprechend der fünften Ausführungsform können in den gedruckten Verkabelungspfaden, welche die Rippen 4 kreuzen, die gedruckten Verkabelungsteile 11 in den Verkabelungspfaden der kürzesten Länge einfach ausgebildet werden und ohne die Rippen 4 zu teilen.

In einer modifizierten fünften Ausführungsform kann das Armaturenbrett 1A mit Verkabelungspfaden in Vertiefungen ausgebildet werden, an welchen ein leitendes Element (leitender Tintenklebstoff oder dergleichen) zu drucken ist. Danach können die gedruckten Verkabelungsteile 11 durch Drucken des leitenden Elements (leitender Tintenklebstoff oder dergleichen) an der Vertiefung bereitgestellt sein.

(Erstes Referenzbeispiel)

17 bis 18 stellen ein erstes Referenzbeispiel für die Ausführungsformen dar. Das Armaturenbrett 1 als ein verkabeltes Element, das an einem Fahrzeug zu verkabeln ist, in Anbringungslöchern 35 ausgebildet. Das Armaturenbrett 1 ist auch mit gedruckten Verkabelungsteilen 36, 37 bereitgestellt. Der gedruckte Verkabelungsteil 36 an einer Erdungsseite ist auch um eine Anbringungsloch 36 an einer Seite ausgebildet.

Wie in 18A dargestellt, wenn das Armaturenbrett 1 an einem Fahrzeugkörper 39 durch Metallclips 38 unter Verwendung der Anbringungslöcher fixiert ist, ist der gedruckte Verkabelungsteil 36 an der Erdungsseite ist elektrisch mit dem Fahrzeugkörper 39 durch den Metallclip 38 verbunden. Folglich existiert kein Bedarf, die Verbindungsarbeit für die Erde getrennt auszuführen. Wie mit einer Modifikation von 18B dargestellt, kann ein Metallbolzen 38A anstelle des Metallclips 38 verwendet werden.

Das heißt, wie in dem Vergleichsbeispiel 4 aus 19 dargestellt, wenn das Armaturenbrett 1 an dem Fahrzeugkörper 39 angebracht wird und der gedruckte Verkabelungsteil 36 an dem Fahrzeugkörper 39 mit der Erde verbunden wird, war es nötig, die Anbringungsarbeit, um das Armaturenbrett 1 an dem Fahrzeugkörper 39 anzubringen, und die Verbindungsarbeit, um das Armaturenbrett 1 an dem Fahrzeugkörper 39 zu erden, einzeln auszuführen, wodurch ein Problem einer unvorteilhaften Verarbeitbarkeit entstanden ist. Das erste Referenzbeispiel ist dazu gedacht, ein solches Problem zu lösen und den Bedarf zum Durchführen der Verbindungsarbeit für die Erde zu eliminieren, indem lediglich die Anbringungsarbeit, um das Armaturenbrett 1 an dem Fahrzeugkörper 39 anzubringen, durchgeführt wird.

(Zweites Referenzbeispiel)

20 und 21 stellen ein zweites Referenzbeispiel der Ausführungsform dar. Das Armaturenbrett 1 als ein verkabeltes Element, das an einem Fahrzeug zu verkabeln ist, ist mit einem Durchgangsloch 40 ausgebildet. Das Durchgangsloch 40 beinhaltet einen sternförmigen polygonalen ersten Lochteil 41, der zu einer Oberfläche (vorderen Oberfläche) des Armaturenbretts 1 geöffnet ist, und einen sternförmiger polygonaler zweiter Lochteil 42, der zu der anderen Oberfläche (hinteren Oberfläche) des Armaturenbretts 1 geöffnet ist. In einer ebenen Ansicht des Armaturenbretts 1, weichen die Positionen der jeweiligen Ecken 41a, 41b der inneren umfänglichen Oberfläche des ersten Lochteils 41 von den Positionen der jeweiligen Ecken 42a, 42b der inneren umfänglichen Oberfläche des zweiten Lochteils 42 in der umfänglichen Richtung des Durchgangslochs 40 ab. Mit anderen Worten, sind der erste Lochteil 41 und der zweite Lochteil 42 so positioniert, dass ihre Phasen in der Rotationsrichtung um ihre zentrale Achse voneinander verschoben sind. Zusätzlich ist im inneren des Durchgangslochs 40 die innere umfängliche Oberfläche des ersten Durchgangslochs 41 mit der inneren umfänglichen Oberfläche des zweiten Lochteils 42 durch dreieckige Oberflächen verbunden, die durch Verbinden der Scheitelpunkte der Ecken 41a, 41b mit den Scheitelpunkten der Ecken 42a, 42b durch gerade Linien gebildet werden.

Das Armaturenbrett 1 ist mit einem gedruckten Verkabelungsteil 43 an der vorderen Oberflächenseite und einem gedruckten Verkabelungsteil 44 an der hinteren Oberflächenseite bereitgestellt. Diese gedruckten Verkabelungsteile 43, 44 an beiden Seiten sind an einem Umfang des Durchgangslochs 40 und auch der inneren umfänglichen Seite des Durchgangslochs 40 ausgebildet. Die gedruckten Verkabelungsteile 43, 44 an beiden Seiten sind elektrisch miteinander innerhalb des Durchgangslochs 40 verbunden. Aufgrund der oben genannten Ausbildung der inneren umfänglichen Oberfläche des Durchgangslochs 40 sind beide verbundenen Oberflächen des gedruckten Verkabelungsteils 43 und des gedruckten Verkabelungsteils 44 in der Form von Zickzackwellen "a" verbunden, wodurch verursacht wird, dass die Länge eines verbunden Teils, der zwischen den Verkabelungsteilen 43, 44 eingefügt ist, erhöht ist. Folglich ist die Zuverlässigkeit der Verbindung zwischen dem gedruckten Verkabelungsteil 43 an der vorderen Oberflächenseite und dem gedruckten Verkabelungsteil 44 an der hintern Oberflächenseite erhöht und zusätzlich ist der Widerstand eines Verbindungspunkts reduzierbar.

Hier bezieht sich der Begriff einer polygonalen Form auf die Lochteile die eine graphische Form bilden, welche durch drei oder mehr Liniensegmente umgeben ist (d.h. eine graphische Form, die durch eine einfache polygonale Linie umgeben ist in einer ebenen Form) und beinhaltet auch ein sternförmiges Polygon, wie in dem zweiten Referenzbeispiel dargestellt. Obwohl der Lochteil mit einer beliebigen polygonalen Form, die keine Sternform ist, bereitgestellt werden kann, ist das sternförmige Polygon bezüglich der Möglichkeit, dass der resultierende Verbindungsteil in Längenrichtung verlängert ist, bevorzugt.

Wie in dem Vergleichsbeispiel 5 aus 22 dargestellt, falls das Armaturenbrett 1 mit einem polygonalen Durchgangsloch 45 bereitgestellt ist, welches eine einfache Sternform aufweist (d.h. das Durchgangsloch 45 ist so ausgebildet, dass die Scheitelpunkte der Ecken des Durchgangslochs 45 an oberen und unteren Oberflächen des Armaturenbretts 1 in dem identischen Positionen jeweils positioniert sind) kann die umfängliche Länge der inneren umfänglichen Oberfläche des Durchgangslochs 45 im Vergleich mit dem Fall erhöht werden, in welchem ein einfaches kreisförmiges Loch ausgebildet wird, sodass der resultierende Verbindungsteil von diesem Standpunkt aus verlängert ist. Jedoch sind beide verbundenen Oberflächen des gedruckten Verkabelungsteils 43 und des gedruckten Verkabelungsteils 44 in der Form von im Allgemeinen geraden Wellen "b" geformt, sodass es unmöglich ist, die Länge eines Verbindungsteils zwischen den Verkabelungsteilen 43, 44 größer als die umfängliche Länge der inneren umfänglichen Oberfläche des Durchgangslochs 45 zu auszubilden. Das zweite Referenzbeispiel ist dazu gedacht, ein solches Problem zu lösen und die Länge des Verbindungsteils zwischen dem gedruckten Verkabelungsteil 43 an der vorderen Oberflächenseite und dem gedruckten Verkabelungsteil 44 an der hinter Oberflächenseite ausreichend länger zu bilden, sodass die Verbindungszuverlässigkeit erhöht ist.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 4432501 B [0002]
  • JP 2006-076020 A [0044, 0058]