Title:
HOCHPRÄZISIONSSPENDER
Kind Code:
A1


Abstract:

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hochpräzisionsspender, insbesondere welcher derart ausgelegt ist, dass eine Düsen- und eine Stößelstruktur so verbessert werden, dass das Einfließen einer Spenderflüssigkeit nicht durch die aus einer Kontaktfläche zwischen der Düse und dem Stößel entstehenden Anhaftungsmaterialien verhindert wird, wodurch stets eine bestimmte Menge an Spenderflüssigkeit gespritzt werden kann, wobei der Hochpräzisionsspender dadurch gekennzeichnet ist, dass die Düse 110 aus einer Aufnahme 112, die in einer Mitte am oberen Ende ihres Grundkörpers 111 die Spenderflüssigkeit aufnimmt, einem am unteren Ende der Aufnahme 112 flach ausgebildeten Boden 113, einem in einer Mitte des Bodens 113 ausgebildeten Spritzloch 114, das die Spenderflüssigkeit abführt, und einer im Bereich des Bodens 113 am oberen Ende des Spritzlochs 114 ausgebildeten Verjüngung 115 besteht, und dass der Stößel 120 aus einer Stirnseite 121, die so ausgebildet ist, dass sie einen kleineren Durchmesser als der Grundkörper des Stößels hat, und einem konkaven Teil 121a, der durch das Aussparen eines Endes der Stirnseite 121 ausgebildet ist, besteht. embedded image




Inventors:
gleich Anmelder
Application Number:
DE102017200012A
Publication Date:
07/05/2018
Filing Date:
01/02/2017
Assignee:
Lee, Gu-Hwan (Yeonsu, Incheon, KR)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
isarpatent - Patentanwälte- und Rechtsanwälte Behnisch Barth Charles Hassa Peckmann & Partner mbB, 80801, München, DE
Claims:
Hochpräzisionsspender, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Antrieb zum Antreiben eines eine Spenderflüssigkeit spriztenden Stößels 120, einen am Boden des Antriebs angebrachten Verbindungsteil, der die von einem Spritzenteil gelieferte Spenderflüssigkeit einem Düsenteil zuführt, und einen an einem unteren Ende des Verbindungsteils befestigten Düsenteil, der über eine Düse 110 die Spenderflüssigkeit spritzt, umfasst,
wobei die Düse 110 aus einer Aufnahme 112, die in einer Mitte am oberen Ende ihres Grundkörpers 111 die Spenderflüssigkeit aufnimmt, einem am unteren Ende der Aufnahme 112 flach ausgebildeten Boden 113, einem in einer Mitte des Bodens 113 ausgebildeten Spritzloch 114, das die Spenderflüssigkeit abführt, und einer im Bereich des Bodens 113 am oberen Ende des Spritzlochs 114 ausgebildeten Verjüngung 115 besteht, und
wobei der Stößel 120 aus einer Stirnseite 121, die so ausgebildet ist, dass sie einen kleineren Durchmesser als der Grundkörper des Stößels hat, und einem konkaven Teil 121a, der durch das Aussparen eines Endes der Stirnseite 121 ausgebildet ist, besteht.

Hochpräzisionsspender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser d2 der Stirnseite 121 des Stößels 120 kleiner als der Durchmesser d1 des Bodens 113 ist sowie größer als der Durchmesser d3 eines oberen Endes der Verjüngung 115 des Spritzlochs 114.

Hochpräzisionsspender, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Antrieb zum Antreiben eines eine Spenderflüssigkeit spritzenden Stößels 120, einen am Boden des Antriebs angebrachten Verbindungsteil, der die von einem Spritzenteil gelieferte Spenderflüssigkeit einem Düsenteil zuführt, und einen an einem unteren Ende des Verbindungsteils befestigten Düsenteil, der über eine Düse 110 die Spenderflüssigkeit spritzt, umfasst,
wobei die Düse 110 aus einer Aufnahme 112, die in einer Mitte am oberen Ende ihres Grundkörpers 111 die Spenderflüssigkeit aufnimmt, einem am unteren Ende der Aufnahme 112 flach ausgebildeten Boden 113, einem in einer Mitte des Bodens 113 ausgebildeten Spritzloch 114, das die Spenderflüssigkeit abführt, einer im Bereich des Bodens 113 am oberen Ende des Spritzlochs 114 ausgebildeten Verjüngung 115, und einer Nut 116, die um einem Bereich des Bodens 113, in dem sich das Spritzloch 114 befindet, herum ausgebildet ist, besteht, und
wobei der Stößel 120 aus einer Stirnseite 121, die so ausgebildet ist, dass sie einen kleineren Durchmesser als der Grundkörper des Stößels hat, und einem konkaven Teil 121a, der durch das Aussparen eines Endes der Stirnseite 121 ausgebildet ist, besteht.

Hochpräzisionsspender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut 116 donutförmig ausgestaltet ist.

Description:
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hochpräzisionsspender, insbesondere welcher derart ausgelegt ist, dass eine Düsen- und eine Stößelstruktur so verbessert werden, dass das Einfließen einer Spenderflüssigkeit nicht durch die aus einer Kontaktfläche zwischen der Düse und dem Stößel entstehenden Anhaftungsmaterialien verhindert wird, wodurch stets eine bestimmte Menge an Spenderflüssigkeit gespritzt werden kann.

Stand der Technik

Wie es bekanntlich ist, stellt der solche Hochpräzisionsspender eine Vorrichtung dar, die dazu dient, über eine Düse eine bestimmte Menge an Spenderflüssigkeit, wie z.B. Klebstoff, zu spritzen und so diese Spenderflüssigkeit auf eine zugehörige Position eines Zielgegenstandes genau und auch um eine eingestellte Menge aufzubringen, wobei der solche Hochpräzisionsspender insbesondere zur Durchführung einer Beschichtung oder Bindung von speziellen Bauteilen im Bereich von Präzisionsindustrien, wie z.B. Herstellungsprozessen der Halbleiter oder Handys, etc. verwendet wird.

Nchfolgend wird ein Aufbau eines herkömmlichen Hochpräzisionsspenders unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren erläutert.

Wie aus 1 ersichtlich ist, umfasst ein Hochpräzisionsspender einen Antrieb 10, einen am Boden des Antriebs 10 angebrachten Verbindungsteil 20, einen an einem unteren Ende des Verbindungsteils 20 angeordneten Düsenteil 30 und einen an einer lateralen Seite des Verbindungsteils 20 angebrachten Spritzenteil 40.

Ein an einem unteren Ende des Antriebs 10 ausgesetzter Stößel 50 ist derart ausgelegt, dass er über ein Zentrierstück 12 und Dichtelement 15 durch ein Eintrittsloch 21 des Verbindungsteils 20 durchgehen kann.

Der Verbindungsteil 20 weist ein Eintrittsloch 21, in dem der Stößel 50 eingesteckt ist, einen Befestigungsteil 23, an dem der Düsenteil 30 angebracht ist, und ein auf einer lateralen Seite ausgebildetes Befestigungsloch 22, in dem der Spritzenteil 40 angebracht ist, auf.

Zudem weist der Verbindungsteil 20 eine solche Innenstruktur auf, dass eine über den Spritzenteil 40 gelieferte Spenderflüssigkeit ins Eintrittsloch 21 einströmen kann.

Wie aus 2 ferner ersichtlich ist, weist der Düsenteil 30 eine Führung 31, die durch eine O-Ring 34 hindurch in einer Innenseite des Befestigungsteils 23 des Verbindungsteils 20 eingesteckt ist, eine Düse 32, die in einer Unterseite der Führung 31 einsteckt und daran angeordnet ist, und einen Bedeckungsteil 33, der die Führung 31 und die Düse 32 bedeckt und der mit dem Befestigungsteil 23 des Verbindungsteils 20 verbunden bzw. an diesem befestigt ist, auf.

Dabei ist in der Mitte der Düse 32 eine trichterförmige Aufnahme 32a ausgebildet, wobei ferner in der Mitte der Aufnahme 32a ein Spritzloch 32b ausgebildet ist, durch das die Spenderflüssigkeit abgegeben und gespritzt wird.

Nachfolgend wird ein Antriebsprinzip eines Hochpräzisionsspender erläutert, der wie oben beschrieben ausgebildet ist.

Zuerst wird der mit der Spenderflüssigkeit gefüllte Spritzenteil 40 ans Befestigungsloch 22 des Verbindungsteils 20 angebracht. Dann strömt die Spenderflüssigkeit dabei folglich ins Einstrittsloch 21 des Verbindungsteils 20 ein, und wird danach durch einen ersten, von dem Stößel 50 durchdrungenen Raum 35 der Führung 31 hindurch in der Aufnahme 32a der Düse 32 aufgenommen.

Dabei wird die Spenderflüssigkeit durch das Spritzloch 32b der Düse 32 nicht nach außen abgeführt, denn der Durchmesser des Spritzlochs 32b ist nicht nur sehr fein, sondern die Spenderflüssigkeit weist auch eine gewisse Viskoelastizität auf, so dass sie auch wegen der Schwerkraft nicht nach außen austritt.

Wird zur Betätigung des Antriebs 10 in diesem Zustand ein bestimmter elektrischer Strom (Pulswellenform mit einer Frequenz) an ein inneres Schwingungsmittel 11 angelegt, dann wird dieses Schwingungsmittel 11 angetrieben und daran anschließend der Stößel 50 in Schwingung (Vorwärts- und Rückwärtsbewegung) gebracht.

Dabei wird der Stößel 50 durch das Antreiben des Schwingungsmittels 11 in einem Augenblick nach unten bewegt, wie aus 3a ersichtlich ist, und so mit einer Oberfläche der Aufnahme 32a der Düse 32 in Berührung gebracht, so dass folglich die in der Aufnahme 32a aufgehaltene Spenderflüssigkeit A über das Spritzloch 32b nach außen gespritzt werden kann.

Wird der Stößel 50 danach nun nach oben zurückgezogen, dann wird das Spritzen gestoppt. Durch die auf diese Weise wiederholten Schwingungsbewegungen kann die Spenderflüssigkeit folglich abgegeben und gespritzt werden.

Bei dieser Spritzbewegung der Spenderflüssigkeit beginnt es jedoch im Lauf der Zeit damit, dass die Anhaftungsmaterialien K1 und K2 der Spenderflüssigkeit an einer Oberfläche der Aufnahme 32a im Umfang der Kontaktflächen p1 und p2, an denen eine Stirnseite 50a des Stößels 50 und die Aufnahme 32a der Düse 32 miteinander in Berührung gebracht werden, erzeugt werden, wie aus 4 (a) ersichtlich ist.

Die Kontaktflächen p1 und p2 der Aufnahme 32a sind die Orte, wo starker/-e Aufprall und Reibung durch den Stößel 50 entstehen, wobei somit in der Nähe von solchen Kontaktflächen p1 und p2 in der Regel die Anhaftungsmaterialien erzeugt werden.

Zum Beispiel, da die Spenderflüssigkeit wie z.B. LED-Leuchtstoff, aus pulverigen und flüssigen Bestandteilen besteht, wobei die flüssigen Bestandteile beim starken Aufprall durch den Stößel 50 größtenteils durch einen Bereich zwischen den Kontaktflächen p1 und p2 der Stirnseite 50a des Stößels 50 und der Aufnahme 32a hindurch abströmen können, während eine geringe Menge an pulverigen Bestandteilen nicht abströmen kann und so übrig bleibt, könnten sich die solchen pulverigen Bestandteile zur Bildung der Anhaftungsmaterialien anhäufen.

Im Lauf der Zeit wachsen die Anhaftungsmaterialien K1 und K2 zunehmend und entwickeln sich so auf eine gleiche Form, wie in 4 (b) dargestellt ist, wodurch die Anhaftungsmaterialien K1 auf einer oberen Seite der Aufnahme 32a um den Stößel 50 sowie die Düsenkontaktflächen p1 und p2 herum noch größer nach oben wachsen.

D.h. wachsen die ersten Anhaftungsmaterialien K1 noch größer als die zweiten Anhaftungsmaterialien K2, wobei folglich die beiden Anhaftungsmaterialien K1 und K2 eine gewisse Membran bilden, was es verhindert, dass die Spenderflüssigkeit über die Aufnahme 32a dem Spritzloch 32b reibungslos zugeführt wird.

Dies führt folglich dazu, dass der innere Raum der Aufnahme mit der Spenderflüssigkeit nicht gut gefüllt wird, was wiederum zur Reduzierung der Spritzmenge und dadurch zur Beeinträchtigung der Dispensierungsqualität führt.

Offenbarung der ErfindungAufgabe der Erfindung

Ausgehend von den obengenannten Hintergründen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Hochpräzisionsspender bereitzustellen, mittels welches eine Düsen- und eine Stößelstruktur so verbessert werden, dass das Einfließen einer Spenderflüssigkeit nicht durch die aus einer Kontaktfläche zwischen der Düse und dem Stößel entstehenden Anhaftungsmaterialien verhindert wird, wodurch stets eine bestimmte Menge an Spenderflüssigkeit gespritzt werden kann.

Lösung der Aufgabe der Erfindung

Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein erfindungsgemäßer Hochpräzisionsspender dadurch gekennzeichnet, dass er einen Antrieb zum Antreiben eines eine Spenderflüssigkeit spriztenden Stößels, einen am Boden des Antriebs angebrachten Verbindungsteil, der die von einem Spritzenteil gelieferte Spenderflüssigkeit einem Düsenteil zuführt, und einen an einem unteren Ende des Verbindungsteils befestigten Düsenteil, der über eine Düse die Spenderflüssigkeit spritzt, umfasst, wobei die Düse aus einer Aufnahme, die in einer Mitte am oberen Ende ihres Grundkörpers die Spenderflüssigkeit aufnimmt, einem am unteren Ende der Aufnahme flach ausgebildeten Boden, einem in einer Mitte des Bodens ausgebildeten Spritzloch, das die Spenderflüssigkeit abführt, und einer im Bereich des Bodens am oberen Ende des Spritzlochs ausgebildeten Verjüngung besteht, und wobei der Stößel aus einer Stirnseite, die so ausgebildet ist, dass sie einen kleineren Durchmesser als der Grundkörper des Stößels hat, und einem konkaven Teil, der durch das Aussparen eines Endes der Stirnseite ausgebildet ist, besteht.

Dabei ist der Hochpräzisionsspender aber auch erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Stirnseite des Stößels kleiner als der des Bodens ist sowie größer als der eines oberen Endes der Verjüngung des Spritzlochs.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltungen ist ein erfindungsgemäßer Hochpräzisionsspender außerdem dadurch gekennzeichnet, dass er einen Antrieb zum Antreiben eines eine Spenderflüssigkeit spritzenden Stößels, einen am Boden des Antriebs angebrachten Verbindungsteil, der die von einem Spritzenteil gelieferte Spenderflüssigkeit einem Düsenteil zuführt, und einen an einem unteren Ende des Verbindungsteils befestigten Düsenteil, der über eine Düse die Spenderflüssigkeit spritzt, umfasst, wobei die Düse aus einer Aufnahme, die in einer Mitte am oberen Ende ihres Grundkörpers die Spenderflüssigkeit aufnimmt, einem am unteren Ende der Aufnahme flach ausgebildeten Boden, einem in einer Mitte des Bodens ausgebildeten Spritzloch, das die Spenderflüssigkeit abführt, einer im Bereich des Bodens am oberen Ende des Spritzlochs ausgebildeten Verjüngung, und einer Nut, die um einem Bereich des Bodens, in dem sich das Spritzloch befindet, herum ausgebildet ist, besteht, und wobei der Stößel aus einer Stirnseite, die so ausgebildet ist, dass sie einen kleineren Durchmesser als der Grundkörper des Stößels hat, und einem konkaven Teil, der durch das Aussparen eines Endes der Stirnseite ausgebildet ist, besteht.

Dabei ist der Hochpräzisionsspender aber auch erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Nut donutförmig ausgestaltet ist.

Effekt der Erfindung

Wie es oben beschrieben ist, bietet die vorliegende Erfindung einen Vorteil, dass eine Dispensiereungsqualität dadurch erheblich erhöht werden kann, dass eine Düsen- und eine Stößelstruktur so verbessert werden, dass das Einfließen einer Spenderflüssigkeit nicht durch die aus einer Kontaktfläche zwischen der Düse und dem Stößel entstehenden Anhaftungsmaterialien verhindert wird, wodurch stets eine bestimmte Menge an Spenderflüssigkeit gespritzt werden kann.

Figurenliste

Es zeigen:

  • 1 einen Aufbau einer Spendervorrichtung gemäß dem Stand der Technik,
  • 2 und 3 jeweils eine vergrößerte Schnittdarstellung eines Düsenteils aus 1,
  • 4 einen Aufbau zur Veranschaulichung eines Betriebs eines Stößels und einer Düse gemäß dem Stand der Technik,
  • 5 eine Schnittdarstellung eines Zustands, bei dem eine Düsen und ein Stößel gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung miteinander verbunden sind,
  • 6 eine Darstellung zum Angeben der wichtigen Teilen der Düse und des Stößels gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 7 einen Aufbau eines Betriebszustands gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 8 eine Schnittdarstellung eines Zustands, bei dem eine Düsen und ein Stößel gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung miteinander verbunden sind, und
  • 9 einen Aufbau eines Betriebszustands gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung

Nachfolgend sind die vorteilhaften Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren näher erläutert.

5 zeigt eine Schnittdarstellung eines Zustands, bei dem eine Düsen und ein Stößel gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung miteinander verbunden sind.

Wie in 5 dargestellt ist, ist ein Hochpräzisionsspender gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung derart ausgestaltet, dass der Hochpräzisionsspender einen Antrieb zum Antreiben eines eine Spenderflüssigkeit spriztenden Stößels 120, einen am Boden des Antriebs angebrachten Verbindungsteil, der die von einem Spritzenteil gelieferte Spenderflüssigkeit einem Düsenteil zuführt, und einen an einem unteren Ende des Verbindungsteils befestigten Düsenteil, der über eine Düse 110 die Spenderflüssigkeit spritzt, umfasst, wobei die Düse 110 dabei derart ausgelegt ist, dass in einer Mitte am oberen Ende ihres Grundkörpers 111 eine Aufnahme 112, in der die Spenderflüssigkeit aufgenommen ist, ausgebildet ist, dass am unteren Ende der Aufnahme 112 ein flacher Boden 113 ausgebildet ist, dass in einer Mitte des Bodens 113 ein Spritzloch 114, durch das die Spenderflüssigkeit abgeführt werden kann, ausgebildet ist, und dass im Bereich des Bodens 113 am oberen Ende des Spritzlochs 114 eine Verjüngung 115 ausgebildet ist.

Dabei ist der Stößel 120 derart ausgestaltet, dass seine Stirnseite 121 einen kleineren Durchmesser als sein Grundkörper hat, wobei in der Stirnseite zusätzlich ein konkaver Teil 121a dadurch noch weiter ausgebildet ist, dass eine Innenseite der Stirnseite konkav ausgespart wird. Außerdem ist der Stößel 120 so ausgestaltet, dass seine Stirnseite 121 mit dem Boden 113 der Düse 110 in Berührung gebracht werden kann, und gleichzeitig dass, wie in 6 dargestellt ist, der Durchmesser d2 der Stirnseite 121 kleiner als der Durchmesser d1 des Bodens 113 ist sowie größer als der Durchmesser d3 eines oberen Endes der Verjüngung 115 des Spritzlochs 114.

D.h. ist es dabei so ausgestaltet, dass die Stirnseite 121 des Stößels 120 keinesfalls mit der Aufnahme 112 der Düse 110 in Kontakt gebracht werden kann.

Unter Bezugnahme auf die 7 wird nun eine Betriebsweise der Erfindung, die wie oben beschrieben ausgebildet ist, erläutert.

Wird zunächst die Spenderflüssigkeit hierbei durch einen Umfang (einen Raum 35; sieh 2) des Stößels 120 hindurch in die Aufnahme 112 der Düse 110 eingefüllt und danach der Stößel 120 vorwärts bewegt und so seine Stirnseite 121 mit dem Boden 113 in Kontakt gebracht, dann wird die aufgehaltene Spenderflüssigkeit durch das Spritzloch 114 hindurch nach außen abgeführt bzw. gespritzt.

Wird nach diesem Spritzbetrieb der Stößel 120 zurückgezogen, dann fließt die Spenderflüssigkeit in die Aufnahme 112 schnell ein und so wird diese mit der Spenderflüssigkeit gefüllt, so dass ein nächster Spritzbetrieb wiederum durchgeführt werden kann.

Wird dieser Spritzbetrieb für lange Zeit wiederholt, dann wachsen Anhaftungsmaterialien J1 und J2 zunehmend bei der Stirnseite 121 des Stößels 120, insbesondere an den beiden Enden eines Kontaktbereichs zwischen dem konkaven Teil 121a innerhalb der Stirnseite 121 und dem Boden 113.

Wachsen die zweiten Anhaftungsmaterialien J2, die in einer Innenseite zwischen dem Boden 113 und dem konkaven Teil 121a des Stößels 120 entstehen, dabei weiter, dann erfolgt das weitere Wachsen derselben an der am oberen Ende des Spritzlochs 114 ausgebildeten Verjüngung 115, so dass die Strömung der in das Spritzloch 114 einströmenden Spenderflüssigkeit nicht verhindert werden kann, während die ersten Anhaftungsmaterialien J1, die in einer Außenseite des Bodens 113 und der Stirnseite 121 des Stößels entstehen, nur am Boden 113 wachsen können, so dass auch die Strömung der in die Aufnahme 112 der Düse einströmenden Spenderflüssigkeit nur vernachlässigbar verhindert werden kann.

Daher können die auf diese Weise wachsenden und festgehaltenen Anhaftungsmaterialien J1 und J2 nicht die Strömung der Spenderflüssigkeit verhindern, wenn der Stößel 120 für den Spritzbetrieb vorwärts und rückwärts bewegt wird.

Demgemäß ermöglicht der erfindungsgemäße Spender es, trotz des Wachsens der Anhaftungsmaterialien J1 und J2 hohe Dispensierungsqualität zu erreichen.

8 zeigt eine Schnittdarstellung eines Zustands, bei dem eine Düsen und ein Stößel gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung miteinander verbunden sind.

Wie in 8 dargestellt ist, ist ein Hochpräzisionsspender gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung derart ausgestaltet, dass der Hochpräzisionsspender einen Antrieb zum Antreiben eines eine Spenderflüssigkeit spriztenden Stößels 120, einen am Boden des Antriebs angebrachten Verbindungsteil, der die von einem Spritzenteil gelieferte Spenderflüssigkeit einem Düsenteil zuführt, und einen an einem unteren Ende des Verbindungsteils befestigten Düsenteil, der über eine Düse 110 die Spenderflüssigkeit spritzt, umfasst, wobei die Düse 110 dabei derart ausgelegt ist, dass in einer Mitte am oberen Ende ihres Grundkörpers 111 eine Aufnahme 112, in der die Spenderflüssigkeit aufgenommen ist, ausgebildet ist, dass am unteren Ende der Aufnahme 112 ein flacher Boden 113 ausgebildet ist, dass in einer Mitte des Bodens 113 ein Spritzloch 114, durch das die Spenderflüssigkeit abgeführt werden kann, ausgebildet ist, dass im Bereich des Bodens 113 am oberen Ende des Spritzlochs 114 eine Verjüngung 115 ausgebildet ist, und dass um einen Bereich des Bodens 113, in dem sich das Spritzloch 114 befindet, herum eine Nut 116 ausgebildet ist.

Dabei ist die Nut 116 donutförmig ausgestaltet, wobei dies aber nicht unbedingt auf die solche Form beschränkt werden sollte.

Zudem ist der Stößel 120 derart ausgestaltet, dass seine Stirnseite 121 einen kleineren Durchmesser als sein Grundkörper hat, wobei in der Stirnseite zusätzlich ein konkaver Teil 121a dadurch noch weiter ausgebildet ist, dass eine Innenseite der Stirnseite konkav ausgespart wird.

Außerdem ist der Stößel 120 so ausgestaltet, dass seine Stirnseite 121 mit dem Boden 113 der Düse 110 in Berührung gebracht werden kann, und gleichzeitig dass der Durchmesser d2 der Stirnseite 121 kleiner als der Durchmesser d1 des Bodens 113 ist sowie größer als der Durchmesser d3 eines oberen Endes der Verjüngung 115 des Spritzlochs 114.

D.h. ist es dabei so ausgestaltet, dass die Stirnseite 121 des Stößels 120 keinesfalls mit der Aufnahme 112 der Düse 110 in Kontakt gebracht werden kann.

Unter Bezugnahme auf die 9 wird nun eine Betriebsweise der Erfindung, die wie oben beschrieben ausgebildet ist, erläutert.

Wird zunächst die Spenderflüssigkeit hierbei durch einen Umfang (einen Raum 35; sieh 2) des Stößels 120 hindurch in die Aufnahme 112 der Düse 110 eingefüllt und danach der Stößel 120 vorwärts bewegt und so seine Stirnseite 121 mit dem Boden 113 in Kontakt gebracht, dann wird die aufgehaltene Spenderflüssigkeit durch das Spritzloch 114 hindurch nach außen abgeführt bzw. gespritzt.

Wird nach diesem Spritzbetrieb der Stößel 120 zurückgezogen, dann fließt die Spenderflüssigkeit in die Aufnahme 112 schnell ein und so wird diese mit der Spenderflüssigkeit gefüllt, so dass ein nächster Spritzbetrieb wiederum durchgeführt werden kann.

Wird dieser Spritzbetrieb für lange Zeit wiederholt, dann wachsen Anhaftungsmaterialien J1 und J2 zunehmend bei der Stirnseite 121 des Stößels 120, insbesondere an den beiden Enden eines Kontaktbereichs zwischen dem konkaven Teil 121a innerhalb der Stirnseite 121 und dem Boden 113.

Bei diesen Anhaftungsmaterialien ist es außerdem so vorgesehen, dass die ersten, in der Außenseite der Stirnseite 121 des Stößels und des Bodens 113 entstehenden Anhaftungsmaterialien I1 noch größer wachsen und so fesgehalten werden als die zweiten, in der Innenseite zwischen der Stirnseite 121 des Stößels und dem Boden 113 entstehenden Anhaftungsmaterialien I2.

Ferner werden die ersten Anhaftungsmaterialien I1 auch an einer Kante der Nut 116 erzeugt und festgehalten, wobei im Lauf der Zeit die solchen Anhaftungsmaterialien auch an einer anderen Kante der Nut 116 festgehalten (I3) und so erzeugt werden.

D.h. werden die durch das Kontaktieren der Stirnseite 121 des Stößels 120 und des Bodens 113 der Düse einander entstehenden Anhaftungsmaterialien größtenteils innerhalb der Nut 116 erzeugt (I1 und I3), wobei ein Teil von den Anhaftungsmaterialien als zweite Anhaftungsmaterialien in der Innenseite zwischen der Stirnseite 121 des Stößels und dem Boden 113 erzeugt werden kann.

Daher können die auf diese Weise festgehaltenen und wachsenden Anhaftungsmaterialien I1 bis I3 nicht die Strömung der Spenderflüssigkeit verhindern, wenn der Stößel 120 für den Spritzbetrieb vorwärts und rückwärts bewegt wird.

D.h. wird die Spenderflüssigkeit nicht durch die innerhalb der Nut 116 eingefangenen Anhaftungsmaterialien I1 und I3 beeinflusst, und somit um eine bestimmte Menge der Aufnahme 112 zugeführt, wobei sie auch beim Spritzen nicht durch die um eine geringe Quantität festgehaltenen Anhaftungsmaterialien I2 beeinflusst wird.

Wachsen die zweiten Anhaftungsmaterialien I2 außerdem weiter auf, dann wachsen sie bis zur am oberen Ende des Spritzlochs 114 ausgebildeten Verjüngung 115, so dass die Strömung der ins Spritzloch 114 einströmenden Spenderflüssigkeit nicht verhindert werden kann.

Demgemäß ermöglicht der erfindungsgemäße Spender es, trotz des Wachsens der Anhaftungsmaterialien I1 bis I3 hohe Dispensierungsqualität zu erreichen.

Bezugszeichenliste

10:
Antrieb
20:
Verbindungsteil
30:
Düsenteil
40:
spritzenteil
110:
Düse
111:
Grundkörper
112:
Aufnahme
113:
Boden
114:
Spritzloch
115:
Verjüngung
116:
Nut
120:
Stößel
121:
Stirnseite
121a:
konkaver Teil