Title:
AKTIVES HAUBENSCHARNIER MIT ANSCHLAGSTOPP
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Scharnieranordnung zum Befestigen einer Motorhaube an einer Karosserie eines Fahrzeugs beinhaltet eine an der Karosserie fest angebrachte, karosserieseitige Halterung und eine an der Motorhaube fest angebrachte, haubenseitige Halterung. Ein Schwenkmechanismus ist konfiguriert, um die Scharnieranordnung in folgende Positionen zu bringen: eine eingefahrene Position, in der die Haube an die Karosserie angrenzt; eine Zugangsposition, in der die Haube zu einem Heck des Fahrzeugs hin dreht; und eine aktive Position, in der die Haube zu einer Vorderseite des Fahrzeugs hin dreht. Die Scharnieranordnung beinhaltet auch ein Stellglied, das dazu konfiguriert ist, den Schwenkmechanismus in die oder in Richtung der aktiven Position zu bewegen. Ein Bolzen wird an der karosserieseitigen Halterung befestigt und eine Anschlagverbindung an der haubenseitigen Halterung. Die Anschlagverbindung definiert einen Schlitz. Der Bolzen greift in den Schlitz ein, wenn sich der Schwenkmechanismus in der aktiven Position befindet. embedded image




Inventors:
Waskie, David B., Mich. (Warren, US)
Thomas, David E., Mich. (Warren, US)
Application Number:
DE102017130621A
Publication Date:
06/28/2018
Filing Date:
12/19/2017
Assignee:
GM Global Technology Operations LLC (Mich., Detroit, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Manitz Finsterwald Patentanwälte PartmbB, 80336, München, DE
Claims:
Scharnieranordnung zum Befestigen einer Haube an einer Karosserie eines Fahrzeugs, umfassend:
eine karosserieseitige Halterung, die fest mit der Karosserie verbunden ist;
eine haubenseitige Halterung, die fest mit der Haube verbunden ist;
einen Schwenkmechanismus, der dazu konfiguriert ist, die Scharnieranordnung zu platzieren in:
einer eingefahrenen Position, in der die Haube an die Karosserie angrenzt;
eine Zugangsposition, in der sich die Motorhaube zu einem Fahrzeugheck hin dreht, und
eine aktive Position, in der sich die Motorhaube zu einer Vorderseite des Fahrzeugs hin dreht;
ein Stellglied, das dazu konfiguriert ist, den Schwenkmechanismus in die aktive Position zu verfahren;
einen Bolzen, der an der karosserieseitigen Halterung befestigt ist; und
eine Anschlagverbindung, die an der haubenseitigen Halterung befestigt ist und einen Schlitz definiert, worin der Bolzen in den Schlitz eingreift, wenn sich der Schwenkmechanismus in der aktiven Position befindet.

Scharnieranordnung nach Anspruch 1, worin der Schlitz der Anschlagverbindung verjüngt ist, sodass er eine progressive Kraft auf den Bolzen aufbringt, während sich der Schwenkmechanismus von der eingefahrenen Position in die aktive Position bewegt.

Scharnieranordnung nach Anspruch 2, ferner umfassend:
eine Bereitstellungsverbindung,
worin die haubenseitige Halterung starr mit der Bereitstellungsverbindung in der Zugangsposition und der eingefahrenen Position verbunden ist, und
worin die haubenseitige Halterung in der aktiven Position der Bereitstellungsverbindung gelöst ist.

Scharnieranordnung nach Anspruch 3, worin der Bolzen aus dem Schlitz gelöst ist, wenn sich der Schwenkmechanismus in der Zugangsposition befindet.

Scharnieranordnung nach Anspruch 4, worin die Scharnieranordnung keinen Tether beinhaltet, der einen beliebigen Teil der Karosserie, der Haube, der karosserieseitigen Halterung, der haubenseitigen Halterung und der Bereitstellungsverbindung verbinden.

Scharnieranordnung nach Anspruch 5, ferner umfassend:
eine Nietverbindung zwischen der haubenseitigen Halterung und der Bereitstellungsverbindung in der eingefahrenen Position und der Zugangsposition, worin das Stellglied die Nietverbindung trennt, um die haubenseitige Halterung von der Bereitstellungsverbindung in der aktiven Position zu lösen.

Scharnieranordnung nach Anspruch 6, worin das Stellglied ein pyrotechnisches Stellglied ist.

Scharnieranordnung nach Anspruch 1, ferner umfassend:
eine Bereitstellungsverbindung,
worin die haubenseitige Halterung starr mit der Bereitstellungsverbindung in der Zugangsposition und der eingefahrenen Position verbunden ist, sodass der Schwenkmechanismus in der Zugangsposition und der eingefahrenen Position eine 4-Gestängeverbindung ist, und
worin die haubenseitige Halterung in der aktiven Position von der Bereitstellungsverbindung gelöst ist, sodass der Schwenkmechanismus eine 5-Gestängeverbindung in der aktiven Position ist.

Scharnieranordnung nach Anspruch 8, worin das Stellglied ein pyrotechnisches Stellglied ist.

Scharnieranordnung zum Befestigen einer Haube an einer Karosserie eines Fahrzeugs, umfassend:
eine karosserieseitige Halterung, die fest mit der Karosserie verbunden ist;
eine haubenseitige Halterung, die fest mit der Haube verbunden ist;
einen Schwenkmechanismus, der dazu konfiguriert ist, die Scharnieranordnung zu platzieren:
eine eingefahrene Position, in der die Haube an die Karosserie angrenzt;
eine Zugangsposition, in der die Haube zu einem Fahrzeugheck hin positioniert ist, und
eine aktive Position, in der die Haube zu einer Vorderseite des Fahrzeugs hin positioniert ist;
ein Stellglied, das dazu konfiguriert ist, den Schwenkmechanismus in die aktive Position zu verfahren;
eine Bereitstellungsverbindung, worin die haubenseitige Halterung starr mit der Bereitstellungsverbindung in der Zugangsposition und der eingefahrenen Position verbunden ist und das Stellglied die haubenseitige Halterung von der Bereitstellungsverbindung in der aktiven Position trennt;
einen Bolzen, der an der karosserieseitigen Halterung befestigt ist; und
eine Anschlagverbindung, die an der haubenseitigen Halterung befestigt ist und einen Schlitz definiert, worin der Bolzen mit dem Schlitz in Eingriff steht, wenn sich der Schwenkmechanismus in der aktiven Position befindet, und vom Schlitz gelöst ist, wenn sich der Schwenkmechanismus in der Zugangsposition befindet.

Description:
EINLEITUNG

Diese Offenbarung bezieht sich im Allgemeinen auf Scharniere für Fahrzeughauben oder Motorhauben. Viele Fahrzeuge beinhalten eine Haube oder Motorhaube, die einen Motor, Elektromotoren oder andere Komponenten des Antriebsstrangs abdeckt. Die Haube ist im Allgemeinen ein aufklappbarer Deckel, der selektiv beweglich ist, um den Zugang zum Abteil zu ermöglichen, und kann aus Metall, Kunststoff oder Verbundmaterialien gebildet sein.

ZUSAMMENFASSUNG

Eine Scharnieranordnung zur Befestigung einer Motorhaube an einer Fahrzeugkarosserie ist vorgesehen. Die Scharnieranordnung beinhaltet eine karosserieseitige Halterung, die fest mit der Karosserie verbunden ist, und eine haubenseitige Halterung, die fest mit der Haube verbunden ist.

Ein Schwenkmechanismus ist im Lieferumfang enthalten und so konfiguriert, dass die Scharnieranordnung in eine verstaute Position, eine Zugangsposition und eine aktive Position gebracht wird. In der verstauten Position befindet sich die Haube angrenzend an die Karosserie, in der Zugangsposition dreht sich die Haube in Richtung Fahrzeugheck und in der aktiven Position dreht sich die Haube in Richtung Fahrzeugfront.

Die Scharnieranordnung beinhaltet auch ein Stellglied, das dazu konfiguriert ist, den Schwenkmechanismus in die oder in Richtung der aktiven Position zu bewegen. Ein Bolzen wird an der karosserieseitigen Halterung befestigt und eine Anschlagverbindung an der haubenseitigen Halterung. Die Anschlagverbindung definiert einen Schlitz. Der Bolzen greift in den Schlitz ein, wenn sich der Schwenkmechanismus in aktiver Position befindet, sodass die weitere Bewegung der haubenseitigen Halterung relativ zum Bolzen und der karosserieseitigen Halterung zurückgehalten wird.

In einigen Konfigurationen der Scharnieranordnung kann der Schlitz der Anschlagverbindung verjüngt sein, sodass er eine progressive Kraft auf den Bolzen ausübt, wenn der Schwenkmechanismus von der eingefahrenen Position in die aktive Position fährt. Andere Konfigurationen beinhalten auch eine Bereitstellungsverbindung. Die haubenseitige Halterung kann in der Zugangsposition und in der eingefahrenen Position starr mit der Bereitstellungsverbindung verbunden werden, und die haubenseitige Halterung kann in der aktiven Position von der Bereitstellungsverbindung gelöst werden. Die Scharnieranordnung kann keinen Tether beinhalten, der die Karosserie, die Haube, die karosserieseitige Halterung, die haubenseitige Halterung und die Bereitstellungsverbindung verbindet.

Die oben genannten Merkmale und Vorteile, sowie andere Merkmale und Vorteile des vorliegenden Gegenstands sind aus der folgenden detaillierten Beschreibung einiger bevorzugter Modi und anderer Ausführungsformen zur Ausführung der offenbarten Strukturen, Verfahren oder beiden ersichtlich.

Figurenliste

  • 1 ist eine schematische Seitenansicht einer Scharnieranordnung für ein Fahrzeug, dargestellt in einer eingefahrenen Position, sodass eine Haube des Fahrzeugs im Allgemeinen an eine Fahrzeugkarosserie angrenzt.
  • 2 ist eine schematische Seitenansicht der Scharnieranordnung von 1, die teilweise in Richtung einer Zugangsposition bewegt wurde, in der sich die Haube zum Fahrzeugheck hin dreht, sodass ein Bediener Zugang zu einem Abteil unter der Haube erhalten kann.
  • 3 ist eine schematische Seitenansicht der Scharnieranordnung von 1, die im Wesentlichen in der Zugangsposition dargestellt ist, sodass der Bediener Zugang zum Abteil unter der Haube hat.
  • 4 ist eine schematische Seitenansicht der Scharnieranordnung von 1, die teilweise in eine aktive Position bewegt wird, sodass die Haube vom Abteil weg betätigt und in Richtung Fahrzeugfront gedreht wird.
  • 5 ist eine schematische Seitenansicht der Scharnieranordnung von 1, in der die aktive Position vollständig dargestellt ist, sodass eine weitere Bewegung der Haube vom Abteil weg durch eine Anschlagverbindung verhindert wird.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Bei einer Betrachtung der Zeichnungen ist festzustellen, dass in den verschiedenen Figuren gleiche Bezugszeichen, wenn möglich, gleichen oder ähnlichen Komponenten entsprechen. In 1 ist eine Scharnieranordnung 10 für ein Fahrzeug 12 dargestellt, von der nur ein Teil gezeigt wird.

Die Scharnieranordnung 10 befestigt eine Haube 14 an einer Karosserie 16 des Fahrzeugs 12. Die Haube 14 verdeckt oder verdeckt im Allgemeinen ein Abteil 18 oder den Kofferraum des Fahrzeugs 12. Eine Vorwärtsrichtung 19 weist in typischen Installationen der Scharnieranordnung 10 in Richtung Fahrzeugfront 12, sodass die linke Seite der Figuren im Allgemeinen in Richtung Fahrzeugfront 12 und die rechte Seite in Richtung Fahrzeugheck 12 zeigt. 1 stellt die Scharnieranordnung 10 in einer eingefahrenen Position dar, sodass die Haube 14 im Allgemeinen neben oder benachbart zur Karosserie 16 liegt.

Obwohl sich die vorliegende Offenbarung auf spezifische Anwendungen oder Branchen bezieht, können Sachkundige auf dem betreffenden Fachgebiet die weitergehenden Anwendungsmöglichkeiten dieser Offenbarung erkennen. Mit einfachen Kenntnissen auf dem Fachgebiet erkennt man, dass Bezeichnungen, wie „über“, „unter“, „aufwärts“, „abwärts“ usw., nur beschreibend in den Figuren verwendet werden und keine Einschränkungen des Umfangs der Offenbarung darstellen, wie er in den angefügten Patentansprüchen festgelegt ist. Alle nummerischen Bezeichnungen, wie „erstens“ oder „zweitens“, sind rein illustrativ und schränken den Umfang der Offenbarung in keiner Weise ein.

Merkmale, die in einer Figur dargestellt werden, können mit in anderen Figuren angegebenen Merkmalen kombiniert, sowie durch diese ersetzt oder geändert werden. Soweit nicht anders angegeben, schließen sich keine Eigenschaften, Elemente oder Einschränkungen gegenseitig durch andere Eigenschaften, Elemente oder Einschränkungen aus. Außerdem sind keine der Eigenschaften, Elemente oder Einschränkungen für den Betrieb unbedingt erforderlich. Alle spezifischen in den Figuren dargestellten Konfigurationen sind rein illustrativ und schränken die Patentansprüche oder Beschreibung in keiner Weise ein.

Das Fahrzeug 12 können für zahlreiche Arten von Fahrzeugen, einschließlich Flugzeuge, Züge und Automobile, repräsentativ sein. Zusätzlich können Schwerindustrie-, Baugewerbe- und Bergbauausrüstung Merkmale des hierin beschriebenen Fahrzeugs 12 oder der Scharnieranordnung 10 integrieren. Die Begriffe Vorder- und Hinter-, wie hierin als Beschreibungen oder als Richtungen verwendet, beziehen sich auf die typische Fahrtrichtung des Fahrzeugs 12. Die Scharnieranordnung 10 kann auch in nicht fahrzeuggebundenen Anwendungen oder Konfigurationen eingesetzt werden.

Wie in den Figuren dargestellt, beinhaltet die Scharnieranordnung 10 einen Schwenkmechanismus 20 zwischen der Haube 14 und der Karosserie 16. Der Schwenkmechanismus 20 ist drehbar an einer haubenseitigen Halterung 22 befestigt, die fest mit der Haube 14 verbunden ist. Es ist zu beachten, dass die exakten Verbindungen zwischen der Haube 14 und der haubenseitigen Halterung 22 in den Figuren nicht dargestellt sind. Der Schwenkmechanismus 20 beinhaltet auch eine Entfaltungsverbindung 24, die nicht direkt an der Haube 14 befestigt ist.

Eine karosserieseitige Halterung 26 ist fest mit der Karosserie 16 verbunden und drehbar mit dem Schwenkmechanismus 20 verbunden. Eine Vielzahl von Verbindungen oder Stangen 28 ermöglichen eine Drehung zwischen der haubenseitigen Halterung 22 und der karosserieseitigen Halterung 26, einschließlich einer kurzen Stange und einer langen Stange, von denen jede alternativ als erste Stange und zweite Stange bezeichnet werden kann.

Unter Bezugnahme auf 2 und 3 sind zusätzliche Ansichten der Scharnieranordnung 10 dargestellt, die eine Betätigungsart für den Schwenkmechanismus 20 veranschaulichen. 1 stellt den Schwenkmechanismus 20 in einer eingefahrenen Position dar, in der sich die Haube 14 angrenzend an die Karosserie 16 befindet. 2 stellt den Schwenkmechanismus 20 dar, der sich teilweise in eine Zugangsposition bewegt, in der sich die Haube 14 in Richtung eines Hecks des Fahrzeugs 12 dreht oder näher positioniert ist; und 3 stellt den Schwenkmechanismus 20 dar, der in die Zugangsposition bewegt wird, sodass ein Bediener des Fahrzeugs 12 Zugang zum Abteil 18 und zu Teilen der Karosserie 16 unter der Haube 14 hat.

Um aus der eingefahrenen Position, wie in 1 dargestellt, in die Zugangsposition, wie in 3 gezeigt, zu verfahren, wird eine Verriegelung (nicht dargestellt) an der Vorderseite der Haube 14 gelöst, die es dem Bediener ermöglicht, die Haube 14 anzuheben und zu drehen. Die Zugangsposition ermöglicht es einem Fahrer des Fahrzeugs 12, das Abteil 18 von der Front- oder Vorderseite des Fahrzeugs 12 aus zu sehen und zu erreichen, z. B. im Rahmen von Wartungs- oder Diagnosezwecken. In der in 2 und 3 dargestellten Ansicht dreht der Schwenkmechanismus 20 die haubenseitige Halterung 22 im Uhrzeigersinn, sodass sich die Vorderseite der Haube 14 hebt und die Haube 14 im Uhrzeigersinn in Richtung Fahrzeugheck 12 schwenkt.

Unter Bezugnahme auf 4 und 5 sind zusätzliche Ansichten der Scharnieranordnung 10 dargestellt, die eine weitere Betätigungsart für den Schwenkmechanismus 20 veranschaulichen. Während 3 den Schwenkmechanismus 20 im Wesentlichen in der Zugangsposition darstellt, stellt 4 den Schwenkmechanismus, der teilweise in eine aktive Position verfahren wurde, dar und 5 stellt den Schwenkmechanismus 20 im Wesentlichen in der aktiven Position dar.

In der aktiven Position dreht sich die Haube 14 nicht und bewegt sich auch nicht näher an das Heck des Fahrzeugs 12 heran, wie dies bei der Zugangsposition der Fall ist. Im Gegensatz dazu bewegt sich die Haube 14 in der aktiven Position nach oben und nach vorne zum Fahrzeug 12, einschließlich einer Drehung gegen den Uhrzeigersinn (wie in den Figuren zu sehen), sodass die Drehung oder Bewegung entgegengesetzt zur Zugangsposition ist. Die aktive Position kann als Reaktion auf den Kontakt oder erwarteten Kontakt eines Objekts mit der Haube 14 auftreten.

Eine Anschlagverbindung oder ein Anschlag 30 ist an der haubenseitigen Halterung 22 befestigt oder mit dieser integral ausgebildet. Der Anschlag 30 definiert einen Begrenzungsschlitz 32 gegenüber der Befestigung des Anschlag 30 an der haubenseitigen Halterung 22. Eine Haken- oder Führungswand 34 definiert teilweise den Begrenzungsschlitz 32.

Ein Bolzen 36 ist an der karosserieseitigen Halterung 26 befestigt. Daher bleibt der Bolzen 36 in Bezug auf die Karosserie 16 fixiert, da die Haube 14 durch den Schwenkmechanismus 20, der sich in die aktive Position bewegt, von der Karosserie 16 wegbewegt wird.

Wie in 4 dargestellt, bewegt sich der Anschlag 30 in Bezug auf die karosserieseitige Halterung 26 nach oben, während der Bolzen 36 in Richtung des Begrenzungsschlitzes 32 bewegt wird. Wie in 5 dargestellt, wird die weitere Bewegung des Anschlags 30 durch die Bewegung des Schwenkmechanismus 20 in die aktive Position zurückgehalten, da der Bolzen 36 vollständig in den Begrenzungsschlitz 32 eingreift.

Ein Vergleich zwischen den 2-3 und 4-5 demonstriert das Zusammenwirken oder Fehlen eines derartigen Zusammenwirkens zwischen Bolzen 36 und Anschlag 30. Bewegt sich der Schwenkmechanismus 20 in die Zugangsposition, wie in 2 dargestellt, schwenkt der Bolzen 36 frei vom Anschlag 30, sodass keine Einschränkung der Relativbewegung zwischen dem Bolzen 36 und dem Anschlag 30 in der Zugangsposition vorliegt. Wenn sich jedoch der Schwenkmechanismus 20 in die aktive Position bewegt, wie in 4 dargestellt, greift der Bolzen 36 direkt in den Anschlag 30 ein, um die Bewegung der haubenseitigen Halterung 22 in Bezug auf die karosserieseitige Halterung 26 zu begrenzen.

Wie in den 1-3 dargestellt, verbindet bzw. befestigt ein Befestigungspunkt 38 die Bereitstellungsverbindung 24 mit der haubenseitigen Halterung 22. Der Befestigungspunkt 38 begrenzt die Bewegungsfreiheit des Schwenkmechanismus 20, indem er die Bereitstellungsverbindung 24 mit der haubenseitigen Halterung 22 verbindet. Der Befestigungspunkt 38 kann beispielsweise und ohne Einschränkung ein Niet, ein Bolzen, eine Schraube, ein Mechanismus oder eine Schweißverbindung sein und kann so konfiguriert werden, dass er es ermöglicht, die haubenseitige Halterung 22 unter vorher festgelegten Bedingungen oder Lasten von der Bereitstellungsverbindung 24 zu trennen.

Während der Befestigungspunkt 38 die Bereitstellungsverbindung 24 starr an der haubenseitigen Halterung 22 befestigt, wirkt der Schwenkmechanismus 20 wie eine 4-Stab-Gestänge, wie in den 2 und 3 dargestellt. Die vier Gestängeelemente sind: die kürzere Stange 28, die längere Stange 28, die karosserieseitige Halterung 26 und die kombinierte oder angebrachte Bereitstellungsverbindung 24 und die haubenseitige Halterung 22.

Wenn jedoch die haubenseitige Halterung 22 von der Bereitstellungsverbindung 24 getrennt wird, wirkt der Schwenkmechanismus 20 wie ein 5-Stab-Gestänge, wie in den 4-5 dargestellt. Die fünf Gestängeelemente sind: die kürzere Stange 28, die längere Stange 28, die karosserieseitige Halterung 26 die Bereitstellungsverbindung 24 und die nun getrennte haubenseitige Halterung 22.

Ein Stellglied 40 ist zwischen der karosserieseitigen Halterung 26 und dem Schwenkmechanismus 20 angeordnet. Das Stellglied 40 ist konfiguriert, um den Schwenkmechanismus 20 in die aktive Position zu verfahren. Insbesondere wirkt das Stellglied 40 auf die haubenseitige Halterung 22. Um die Haube 14 jedoch gegen den Uhrzeigersinn drehen zu können, muss die haubenseitige Halterung 22 von ihrer Verbindung zur Bereitstellungsverbindung 24 getrennt oder gelöst werden. Daher trennt das Stellglied 40 die haubenseitige Halterung 22 von der Bereitstellungsverbindung 24, z. B. durch Entfernen, Trennen oder anderweitiges Lösen des Befestigungspunktes 38, um den Schwenkmechanismus 20 in die aktive Position zu verfahren oder zu verschieben.

Für die Konfiguration der dargestellten Scharnieranordnung 10 kann das Stellglied 40 ein pyrotechnisches Stellglied sein. Es können jedoch auch andere Arten von Stellgliedern 40 verwendet werden, um den Schwenkmechanismus 20 in die aktive Position zu verfahren, einschließlich, ohne Einschränkung, elektromechanischer Stellglieder (wie z. B. Magnete), hydraulische Druckzylinder oder auch mechanische Stellglieder (wie z. B. vorverdichtete Federn oder andere Vorspannelemente).

In einer alternativen Konfiguration (nicht dargestellt) kann ein flexibler Tether zwischen der Haube 14 und der Karosserie 16, zwischen der Karosserie 16 und der Bereitstellungsverbindung 24 oder zwischen der karosserieseitigen Halterung 26 und der Bereitstellungsverbindung 24 angebracht werden. In einer derartigen Konfiguration würde der Tether den Bewegungsbereich des Stellglieds 40 begrenzen. In der dargestellten Konfiguration begrenzt der Anschlag 30 jedoch den Bewegungsumfang der Haube 14 und der haubenseitigen Halterung 22 weg von der Karosserie 16.

Zusätzlich ermöglicht das Zusammenwirken zwischen dem Begrenzungsschlitz 32 und dem Bolzen 36 eine Dämpfung, da die Bewegung der Haube 14 gestoppt wird. Bei einer Seilkonfiguration, insbesondere wenn sie aus einem unelastischen Material wie z.B. geflochtenem Draht gebildet ist, stoppt die Haube 14 sofort, wenn das Seil linear verlängert wird. Der Begrenzungsschlitz 32 bringt jedoch die Haltekraft progressiv auf den Bolzen 36 auf, sodass zwischen der Haube 14 und der Karosserie 16 eine (relativ) allmähliche Verzögerung eintritt.

Die Form des Begrenzungsschlitzes 32 kann so eingestellt werden, dass der Bolzen 36 mit unterschiedlicher Widerstandskraft beaufschlagt wird. So kann beispielsweise der Begrenzungsschlitz 32 verjüngt werden, sodass er eine progressive Kraft auf den Bolzen 36 aufbringt, wenn sich der Schwenkmechanismus 20 von der eingefahrenen Position in die aktive Position bewegt. Die Führungswand 34 kann zu der auf den Bolzen 36 aufgebrachten Kraft beitragen, da die Führungswand 34 vom Rest des Anschlags 30 weggebogen wird.

4 veranschaulicht auch eine alternative Führungswand 35 in Phantomlinien. Die alternative Führungswand 35 hat Teile, die sich weiter vom Rest des Anschlags 30 erstrecken, um unerwartete oder schleichende Bewegungen des Bolzens 36 aufzunehmen. Die alternative Führungswand 35 bildet wie die Führungswand 34 einen geschlossenen Abschnitt zum Zurückhalten des Bolzens 36 innerhalb des Begrenzungsschlitzes 32.

Die detaillierte Beschreibung sowie die Zeichnungen und Figuren unterstützen und beschreiben den hierin erörterten Gegenstand. Während einige der besten Modi und andere Ausführungsformen ausführlich beschrieben wurden, existieren verschiedene alternative Entwürfe, Konfigurationen und Ausführungsformen.