Title:
Kurzstab, Kurzstabeinheit und Motorfahrvorrichtung
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Kurzschlussbrücke 4 zum Verbinden der Klemmenleisten von zwei Motorantriebseinheiten, die einen Motor antreiben, weist einen streifen-plattenähnlichen stationären Abschnitt 8 auf, der eine durchgehende Bohrung 7 hat, in die eine Schraube zum Befestigen eingesetzt wird, und der an der Klemmenleiste der Motorantriebseinheit mit der Schraube befestigt ist, einen ersten Verbindungsabschnitt 9, der auf einem Ende des stationären Abschnitts vorgesehen ist, und einen zweiten Verbindungsabschnitt 10, der auf dem anderen Ende des stationären Abschnitts 8 vorgesehen ist, wobei das erste Verbindungselement eine Konfiguration derart hat, dass der erste Verbindungsabschnitt 9 und der zweite Verbindungsabschnitt 10 einer anderen Kurzschlussbrücke elektrisch und mechanisch miteinander durch eine relative Bewegung in die Stärkenrichtung des Befestigungselements 8 verbunden werden können. embedded image




Inventors:
Fujii, Shouta (Yamanashi, Oshino-mura, JP)
Matsumoto, Kaname (Yamanashi, Oshino-mura, JP)
Application Number:
DE102017128756A
Publication Date:
06/14/2018
Filing Date:
12/04/2017
Assignee:
FANUC CORPORATION (Yamanashi, Oshino-mura, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2009225497A2009-10-01
Attorney, Agent or Firm:
Patentanwälte Olbricht, Buchhold, Keulertz Partnerschaft mbB, 60325, Frankfurt, DE
Claims:
Kurzschlussbrücke (4) zum Verbinden von Klemmenleisten (5,6) von zwei Motorantriebseinheiten, die einen Motor antreiben, wobei die Kurzschlussbrücke (4) Folgendes umfasst:
einen streifen-plattenähnlichen stationären Abschnitt (8,55), der eine durchgehende Bohrung (7,24) hat, in die eine Schraube (11,23) zum Befestigen eingesetzt wird, und der an der Klemmenleiste (5,6) der Motorantriebseinheit mit der Schrauben (11,23) befestigt ist;
einen ersten Verbindungsabschnitt (9, 14, 26), der auf einem Ende des stationären Abschnitts (8,55) vorgesehen ist, und
einen zweiten Verbindungsabschnitt (10, 15, 27), der auf dem anderen Ende des stationären Abschnitts (8,55) vorgesehen ist, wobei
der erste Verbindungsabschnitt (9, 14, 26) eine Konfiguration derart hat, dass der erste Verbindungsabschnitt (9, 14, 26)und der zweite Verbindungsabschnitt (10, 15, 27) einer anderen Kurzschlussbrücke (4) elektrisch und mechanisch miteinander durch eine relative Bewegung in eine Stärkenrichtung des stationären Abschnitts verbunden werden können.

Kurzschlussbrücke (4) nach Anspruch 1, wobei die Kurzschlussbrücke (4) eine Konfiguration hat, bei der der erste Verbindungsabschnitt (9, 14, 26) und der zweite Verbindungsabschnitt (10, 15, 27) elektrisch und mechanisch miteinander durch die relative Bewegung in eine beliebige Richtung entlang der Stärkenrichtung des stationären Abschnitts (8,55) verbunden werden können.

Kurzschlussbrückeneinheit (20) zum Verbinden von Klemmenleisten (5,6) von zwei Motorantriebseinheiten, die einen Motor antreiben, wobei die Kurzschlussbrückeneinheit (20) Folgendes umfasst:
eine erste Kurzschlussbrücke (21), die an der Klemmenleiste (5,6) einer der Motorantriebseinheiten befestigt ist, und
eine zweite Kurzschlussbrücke (22), die an der Klemmenleiste (5,6) der anderen Motorantriebseinheit befestigt ist, wobei
die erste Kurzschlussbrücke (21) und die zweite Kurzschlussbrücke (22) jeweils einen streifen-plattenähnlichen stationären Abschnitt (8,55) aufweisen, der eine durchgehende Bohrung (7,24) hat, in die eine Schraube (11, 23) zum Befestigen in eine Stärkenrichtung eingesetzt wird, und der an der Klemmenleiste (5,6) durch die (11,23) Schraube befestigt ist,
wobei die erste Kurzschlussbrücke (21) einen ersten Verbindungsabschnitt (9, 14, 26) aufweist, der auf mindestens einem Ende des stationären Abschnitts (8,55) vorgesehen ist,
die zweite Kurzschlussbrücke (22) einen zweiten Verbindungsabschnitt (10, 15, 27) aufweist, der auf mindestens einem Ende des stationären Abschnitts (8,55) vorgesehen ist, und eine Konfiguration hat, bei der der zweite Verbindungsabschnitt (10, 15, 27) mit dem ersten Verbindungsabschnitt (9, 14, 26) elektrisch und mechanisch durch eine relative Bewegung in die Stärkenrichtung des stationären Abschnitts (8,55) in Bezug auf den ersten Verbindungsabschnitt (9, 14, 26) verbunden werden kann.

Kurzschlussbrückeneinheit (20) nach Anspruch 3, wobei die erste Kurzschlussbrücke (21) die ersten Verbindungsabschnitte (9, 14, 26) an den beiden Enden des stationären Abschnitts (8,55) aufweist,
die zweite Kurzschlussbrücke (22) die zweiten Verbindungsabschnitte (10, 15, 27) an den beiden Enden des stationären Abschnitts (8,55) aufweist.

Motorantriebsvorrichtung (1), umfassend:
die zwei Motorantriebseinheiten zum Antreiben des Motors gemäß Anspruch 1 oder 2, und
die Kurzschlussbrücke (4) gemäß Anspruch 1 oder 2, die an jeder der Klemmenleisten (5,6) der Motorantriebseinheiten befestigt ist.

Motorantriebsvorrichtung (1), umfassend:
die zwei Motorantriebseinheiten zum Antreiben des Motors gemäß Anspruch 3 oder 4, und
die Kurzschlussbrückeneinheit (20) nach Anspruch 3 oder 4, wobei die erste Kurzschlussbrücke (21) an der Klemmenleiste (5,6) einer der Motorantriebseinheiten befestigt ist,
und die zweite Kurzschlussbrücke (22) an der Klemmenleiste (5,6) der anderen der Motorantriebseinheiten befestigt ist.

Description:
{Technisches Gebiet}

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kurzschlussbrücke, eine Kurzschlussbrückeneinheit und eine Motorantriebsvorrichtung.

{Stand der Technik}

Wie in den 14(a) und 14(b) veranschaulicht, weist eine bekannte Motorantriebsvorrichtung (siehe zum Beispiel PTL 1) eine erste Motorantriebseinheit 110, die als ein Wandler funktioniert, und eine zweite Motorantriebseinheit 120, die als ein Inverter funktioniert, auf. Die erste Motorantriebseinheit 110 und die zweite Motorantriebseinheit 120 sind miteinander anhand eines Paars von Kurzschlussbrücken 130 verbunden.

Bei der Motorantriebsvorrichtung 100, die in PTL 1 beschrieben ist, wird die zweite Motorantriebseinheit 120 in Abhängigkeit von einer Spezifikation eines Antriebsmotors und dergleichen ersetzt. In dem Zeitpunkt des Ersetzens, wird die zweite Motorantriebseinheit 120 zu einer Vorderseite in Bezug auf die erste Motorantriebseinheit 110 bewegt, und eine andere, zweite Motorantriebseinheit 120 wird zu der Rückseite von der Vorderseite in Bezug auf die erste Motorantriebseinheit eingesetzt.

{Liste der Zitate}{Patentliteratur}

{PTL 1] Ungeprüfte japanische Patentanmeldung, Veröffentlichung Nr. 2009-225497

{Kurzdarstellung der Erfindung}{Technische Problemstellung}

Es ist jedoch unmöglich, die zweite Motorantriebseinheit 120 zu der Vorderseite in Bezug auf die erste Motorantriebseinheit 110 zu bewegen, weil das Paar von Kurzschlussbrücken 130 auf der Vorderseite der ersten Motorantriebseinheit 110 und die der zweiten Motorantriebseinheit 120 zum Verbinden der ersten und zweiten Motorantriebseinheit 110 und 120, wie in 14(a) gezeigt, platziert ist. Wie in 14(b) gezeigt, hat eine solche Konfiguration daher den Nachteil, dass beide der zwei Kurzschlussbrücken 130 sowohl von der ersten Motorantriebseinheit 110 als auch von der zweiten Motorantriebseinheit 120 entfernt werden müssen.

Um die zweite Motorantriebseinheit 120 zu ersetzen, ist es daher erforderlich, dass die zwei Kurzschlussbrücken 130 nicht nur von der zweiten Motorantriebseinheit 120 entfernt werden, sondern auch von der ersten Motorantriebseinheit 110, was einen Nachteil aufweist, dass es aufgrund der Zeit für die Ausbauarbeit der Kurzschlussbrücken 130 mehr Zeit beansprucht, die zweite Motoreinheit 120 zu ersetzen.

Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, eine Verbesserung an den oben stehenden Umständen vorzunehmen, und eine Aufgabe ist es daher, eine Kurzschlussbrücke, eine Kurzschlussbrückeneinheit und eine Motorantriebsvorrichtung bereitzustellen, die die Arbeitseffizienz beim Ersetzen einer Motorantriebseinheit verbessern können.

{Lösung des Problems}

Um die oben beschriebene Aufgabe zu verwirklichen, stellt die vorliegende Erfindung die folgenden Lösungen bereit.

Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt eine Kurzschlussbrücke zum Verbinden von Klemmenleisten von zwei Motorantriebseinheiten, die einen Motor antreiben, bereit, wobei die Kurzschlussbrücke Folgendes umfasst: einen streifen-plattenähnlichen stationären Abschnitt, der eine durchgehende Bohrung hat, in die eine Schraube zum Befestigen eingesetzt wird, und der an der Klemmenleiste der Motorantriebseinheit mit der Schraube befestigt wird; einen ersten Verbindungsabschnitt, der auf einem Ende des stationären Abschnitts vorgesehen ist, und einen zweiten Verbindungsabschnitt, der auf dem anderen Ende des stationären Abschnitts vorgesehen ist, wobei der erste Verbindungsabschnitt eine Konfiguration derart hat, dass der erste Verbindungsabschnitt und der zweite Verbindungsabschnitt einer anderen Kurzschlussbrücke elektrisch und mechanisch miteinander durch eine relative Bewegung in eine Stärkenrichtung des stationären Abschnitts verbunden werden können.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform werden durch Einsetzen der Schraube in die durchgehende Bohrung, die in dem stationären Abschnitt der Kurzschlussbrücke vorgesehen ist, und durch relatives Bewegen der zwei Motorantriebseinheiten, die die Klemmenleisten haben, an welchen die Kurzschlussbrücken befestigt sind, in die Stärkenrichtung des stationären Abschnitts befestigt sind, wobei der erste Verbindungsabschnitt der Kurzschlussbrücke, der an der Klemmenleiste der Motorantriebseinheit befestigt ist, und der zweite Verbindungsabschnitt der Kurzschlussbrücke, die an der Klemmenleiste der anderen Motorantriebseinheit befestigt ist, in Bezug zueinander in die Stärkenrichtung des stationären Teils bewegt werden, was fähig ist, die zwei Kurzschlussbrücken elektrisch und mechanisch zu verbinden. Um die miteinander verbundenen zwei Kurzschlussbrücken zu trennen, wird auch eine der Motorantriebseinheiten in die Stärkenrichtung des stationären Teils in Bezug auf die andere Motorantriebseinheit bewegt. Dadurch können der erste Verbindungsabschnitt der Kurzschlussbrücke, der an der Klemmenleiste einer der Motorantriebseinheiten befestigt ist, und der zweite Verbindungsabschnitt der Kurzschlussbrücke, der andere der Klemmenleiste der anderen Motorantriebseinheit befestigt ist, voneinander durch relative Bewegung in die Stärkenrichtung des stationären Abschnitts getrennt werden.

Bei den Kurzschlussbrücken gemäß der vorliegenden Ausführungsform, können daher die Kurzschlussbrücken ohne Weiteres durch die relative Bewegung der zwei Motorantriebseinheiten verbunden und getrennt werden, ohne die Schrauben, die an den Klemmenleisten befestigt sind, zu entfernen. Im Vergleich zu herkömmlichen Kurzschlussbrücken, die vollständig von den zwei Motorantriebseinheiten mittels Lösen der Schrauben entfernt werden, um eine Motorantriebseinheit zu ersetzen, ist die Kurzschlussbrücke der vorliegenden Ausführungsform fähig, die Arbeitseffizienz beim Entfernen der Motorantriebseinheiten weitgehend zu verbessern.

Bei dem oben stehenden Aspekt können der erste Verbindungsabschnitt und der zweite Verbindungsabschnitt eine Konfiguration haben, bei der der erste und der zweite Verbindungsabschnitt elektrisch und mechanisch miteinander durch die relative Bewegung in eine beliebige Richtung entlang der Stärkenrichtung des stationären Teils verbunden werden können.

Bei der oben stehenden Konfiguration können der erste Verbindungsabschnitt und der zweite Verbindungsabschnitt ungeachtet der relativen Bewegungsrichtung entlang der Stärkenrichtung des stationären Teils miteinander verbunden oder voneinander getrennt werden. Wenn die Stärkenrichtung daher eine Bewegung in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung ist, kann eine der Motorantriebseinheiten zu einer Vorderseite in Bezug auf die andere Motorantriebseinheit bewegt werden, um die Motorantriebseinheit zu ersetzen, und die andere Motorantriebseinheit kann auch zu der Vorderseite in Bezug auf die Motorantriebseinheit bewegt werden, um die andere Motorantriebseinheit zu ersetzen.

Ferner stellt ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Kurzschlussbrückeneinheit zum Verbinden von Klemmenleisten von zwei Motorantriebseinheiten, die einen Motor antreiben, bereit, wobei die Kurzschlussbrücke Folgendes umfasst: eine Kurzschlussbrücke, die an der Klemmenleiste einer der Motorantriebseinheiten befestigt ist, und eine zweite Kurzschlussbrücke, die an der Klemmenleiste der anderen der Motorantriebseinheiten befestigt ist, wobei die erste Kurzschlussbrücke und die zweite Kurzschlussbrücke jeweils einen streifen-plattenähnlichen stationären Abschnitt aufweisen, der eine durchgehende Bohrung hat, in die eine Schraube zum Befestigen in eine Stärkenrichtung eingesetzt wird, und der an der Klemmenleiste mit der Schraube befestigt ist, wobei die erste Kurzschlussbrücke einen ersten Verbindungsabschnitt aufweist, der auf mindestens einem Ende des stationären Abschnitts vorgesehen ist, die zweite Kurzschlussbrücke einen zweiten Verbindungsabschnitt aufweist, der auf mindestens einem Ende des stationären Teils vorgesehen ist, und der eine Konfiguration derart hat, dass der zweite Verbindungsabschnitt mit dem ersten Verbindungsabschnitt elektrisch und mechanisch durch eine relative Bewegung in die Stärkenrichtung des stationären Abschnitts in Bezug auf den ersten Verbindungsabschnitt verbunden werden kann.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform, wird die Schraube in die durchgehende Bohrung, die in dem stationären Abschnitt der ersten Kurzschlussbrücke befestigt ist, eingeführt, um die erste Kurzschlussbrücke an der Klemmenleiste einer der Motorantriebseinheiten zu befestigen, und die Schraube wird in die durchgehende Bohrung, die in dem stationären Abschnitt der zweiten Kurzschlussbrücke vorgesehen ist, eingesetzt, um die zweite Kurzschlussbrücke an der Klemmenleiste der anderen Motorantriebseinheit zu befestigen. In diesem Stadium können durch die relative Bewegung der zwei Motorantriebseinheiten in die Stärkenrichtung des stationären Abschnitts der erste Verbindungsabschnitt der ersten Kurzschlussbrücke und der zweite Verbindungsabschnitt der zweiten Kurzschlussbrücke elektrisch und mechanisch verbunden werden. Außerdem, um den ersten Verbindungsabschnitt der ersten Kurzschlussbrücke von dem zweiten Verbindungsabschnitt der zweiten Kurzschlussbrücke, die miteinander verbunden sind, zu trennen, wird eine der Motorantriebseinheiten in die Stärkenrichtung des stationären Abschnitts in Bezug auf die andere Motorantriebseinheit bewegt. Dadurch werden der erste Verbindungsabschnitt der ersten Kurzschlussbrücke und der zweite Verbindungsabschnitt der zweiten Kurzschlussbrücke in Bezug aufeinander in die Stärkenrichtung des stationären Abschnitts derart bewegt, dass sie voneinander getrennt werden können.

Bei der oben erwähnten Ausführungsform kann die erste Kurzschlussbrücke den ersten Verbindungsabschnitt an beiden Enden des stationären Abschnitts haben, und die zweite Kurzschlussbrücke kann den zweiten Verbindungsabschnitt an beiden Enden des stationären Abschnitts haben.

Bei dieser Konfiguration können die erste Kurzschlussbrücke und die zweite Kurzschlussbrücke ohne Weiteres jeweils an den Motorantriebseinheiten angebracht werden, ohne ihre Befestigungsrichtung zu berücksichtigen.

Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung stellt eine Motorantriebsvorrichtung bereit, die zwei Motorantriebseinheiten zum Antreiben des Motors hat, und eine der oben beschriebenen Kurzschlussbrücken, die jeweils an den Klemmenleisten der Motorantriebseinheiten befestigt sind.

Außerdem stellt ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Motorantriebsvorrichtung bereit, die die zwei Motorantriebseinheiten zum Antreiben des Motors und eine der oben beschriebenen Kurzschlussbrückeneinheiten hat, wobei die erste Kurzschlussbrücke an der Klemmenleiste einer der Motorantriebseinheiten befestigt ist, und die zweite Kurzschlussbrücke an der Klemmenleiste der anderen Motorantriebseinheit befestigt ist.

{Vorteilhafte Auswirkungen der Erfindung}

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist es möglich, die Arbeitseffizienz beim Ersetzen der Motorantriebseinheit zu verbessern.

Figurenliste

  • {1} 1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Kurzschlussbrücke gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
  • {2} 2 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Motorantriebsvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
  • {3} 3 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand veranschaulicht, in dem ein Inverter zu einer Vorderseite in Bezug auf einen Wandler der Motorantriebsvorrichtung der 2 bewegt wird.
  • {4} 4 ist eine perspektivische Ansicht, die ein modifiziertes Beispiel der Kurzschlussbrücke der 1 veranschaulicht.
  • {5} 5 ist eine perspektivische Ansicht, die ein anderes modifiziertes Beispiel der Kurzschlussbrücke der 1 veranschaulicht.
  • {6} 6 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Motorantriebsvorrichtung, die die Kurzschlussbrücke der 5 hat, veranschaulicht.
  • {7} 7 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand veranschaulicht, in dem ein Inverter zu einer Vorderseite in Bezug auf einen Wandler der Motorantriebsvorrichtung der 6 bewegt wird.
  • {8} 8 ist eine perspektivische Ansicht, die ein modifiziertes Beispiel der Kurzschlussbrücke der 5 veranschaulicht.
  • {9} 9 ist eine perspektivische Ansicht, die (a) eine erste Kurzschlussbrücke und (b) eine zweite Kurzschlussbrücke einer Kurzschlussbrückeneinheit gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
  • {10} 10 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Motorantriebsvorrichtung, die die Kurzschlussbrückeneinheit der 9 hat, veranschaulicht.
  • {11} 11 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand veranschaulicht, in dem ein Inverter zu einer Vorderseite in Bezug auf den Wandler der Motorantriebsvorrichtung der 10 bewegt wird.
  • {12} 12 ist eine perspektivische Ansicht, die die Motorantriebsvorrichtung der 10 veranschaulicht, bei der beide Enden des einzigen Wandlers mit zwei Invertern verbunden sind.
  • {13} 13 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand veranschaulicht, in dem der Wandler zu einer Vorderseite in Bezug auf den Wandler der Motorantriebsvorrichtung der 12 bewegt wird.
  • {14} 14 ist eine perspektivische Ansicht, die jeweils (a) einen zusammengefügten Zustand und (b) einen Fall, in dem ein Inverter von einer herkömmlichen Motorantriebseinheit entfernt wird, veranschaulicht.

{Beschreibung von Ausführungsformen}

Eine Kurzschlussbrücke 4 und eine Motorantriebsvorrichtung 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden unten unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.

Wie in den 2 und 3 gezeigt, weist die Motorantriebsvorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform einen Wandler (eine erste Motorantriebseinheit) 2, die konfiguriert ist, um Wechselstrom, der von einer Stromquelle (nicht gezeigt) geliefert wird, in Gleichstrom umzuwandeln, mindestens einen Inverter (eine zweite Motorantriebseinheit) 3, der konfiguriert ist, um den Gleichstrom, der von dem Wandler 2 geliefert wird, in Wechselstrom umzuwandeln und den Wechselstrom zu einem Motor eines Roboters zu liefern, eine Werkzeugmaschine, eine industrielle Maschine und dergleichen, und eine Kurzschlussbrücke 4 gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zum Verbinden des Wandlers 2 und des Inverters 3 auf.

Der Wandler 2 hat eine Gleichstrom-Umwandlungsschaltung, die in einem rechteckigen Gehäuse 2a aufgenommen und konfiguriert ist, um Wechselstrom in Gleichstrom umzuwandeln. Der Wandler 2 ist mit einer freigelegten Klemmenleiste 5 versehen, die zwei Klemmen hat, die vertikal angeordnet sind, und die Klemmenleiste 5 ist auf einer Oberfläche des rechteckigen Gehäuses 2a, wie auf der Frontfläche, vorgesehen.

Der Wandler 3 hat eine Wechselstrom-Umwandlungsschaltung, die in einem rechteckigen Gehäuse 3a aufgenommen und konfiguriert ist, um Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln. Der Wandler 3 ist mit einer Klemmenleiste 6 versehen, die zwei Klemmen hat, die vertikal angeordnet sind, und die Klemmenleiste 6 ist auf einer Oberfläche des rechteckigen Gehäuses 3a, wie auf der Frontfläche, vorgesehen.

Der Wandler 2 und der Inverter 3 sind derart eingerichtet, dass jede ihrer Frontflächen in dieselbe Richtung mit einem Raum dazwischen zeigt, der Wandler 2 und der Inverter 3 werden in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung, wie durch einen Pfeil in 3 gezeigt, bewegt, und der Wandler 2 und der Inverter 3 werden in einem Zustand befestigt, in dem sie in einem Installationsabschnitt, der nicht gezeigt ist, der Motorantriebsvorrichtung 1 installiert sind. Aus praktischen Erklärungsgründen zeigen die 2 und 3 einen Fall, bei dem nur ein Inverter 3 vorgesehen ist.

Wie in 2 gezeigt, sind der Wandler 2 und der Inverter 3 mit einem vorbestimmten Raum zwischen ihnen in einem Zustand eingerichtet, in dem der Wandler 2 unter Inverter 3 in dem Installationsabschnitt derart installiert sind, dass die Frontflächen des Wandlers 2 und des Inverters 3 in derselben ebenen Fläche ausgerichtet sind, und der Wandler 2 und der Inverter 3 sind an Positionen platziert, in welchen die Höhen ihrer Klemmen miteinander ausgerichtet sind.

Die Kurzschlussbrücke 4 gemäß der vorliegenden Ausführungsform hat, wie in 1 gezeigt, einen streifen-plattenähnlichen stationären Abschnitt 8, der eine durchgehende Bohrung 7 hat, die in den stationären Abschnitt 8 in dessen Stärkenrichtung an der Mitte des stationären Abschnitts 8 eindringt, einen ersten Verbindungsabschnitt 9 und einen zweiten Verbindungsabschnitt 10, die in beiden Enden des stationären Abschnitts 8 in die Längsrichtung vorgesehen sind. Der stationäre Abschnitt 8 ist leicht länger als ein Maß der Frontfläche jedes der Gehäuse 2a, 3a des Wandlers 2 und des Inverters 3. Außerdem können die Kurzschlussbrücken 4 an den Klemmen der Klemmenleisten 5, 6 des Wandlers 2 und des Inverters 3 durch Einsetzen der Schrauben 11 in die durchgehenden Bohrungen 7 angebracht werden.

Wie in 1 gezeigt, ist der erste Verbindungsabschnitt 9 als eine dreieckige Säulenform gebildet, die an einem Ende des stationären Abschnitts 8 derart befestigt ist, dass sich ihre Längsachse in die Stärkenrichtung des stationären Teils 8 erstreckt. Der stationäre Abschnitt 8 ist an einer Seitenoberfläche des ersten Verbindungsabschnitts 9 befestigt. Dadurch wird der erste Verbindungsabschnitt 9 derart platziert, dass eine Gratlinie entlang der Längsachse des ersten Verbindungsabschnitts 9 nach außen in die Längsrichtung des stationären Abschnitts 8 zeigt.

Der zweite Verbindungsabschnitt 10 ist in einer rechteckigen Säulenform gebildet, die an dem anderen Ende des stationären Abschnitts 8 derart befestigt ist, dass sich ihre Längsachse ebenfalls in die Stärkenrichtung des stationären Teils 8 erstreckt. Der zweite Verbindungsabschnitt ist mit einer V-förmigen Nut versehen, die eine Form hat, die zu der seitlichen Querschnittform des ersten Verbindungsabschnitts 9 entlang der Längsrichtung komplementär ist. Der stationäre Abschnitt 8 ist an einer Seitenfläche gegenüber der V-förmigen Nut des zweiten Verbindungsabschnitts 10 befestigt. Dadurch wird die V-förmige Nut derart platziert, dass sie in die Längsrichtung des stationären Abschnitts 8 nach außen zeigt.

Funktionen derart konfigurierter Kurzschlussbrücken 4 und der Motorantriebsvorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform werden unten beschrieben.

Bei der Motorantriebsvorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform, sind die Kurzschlussbrücken 4 an den Klemmen der Klemmenleisten 5, 6 des Wandlers 2 und des Inverters 3, die diese Motorantriebsvorrichtung 1 konfigurieren, durch eine Schraube 11 derart angebracht, dass alle Kurzschlussbrücken 4 in dieselbe Richtung ausgerichtet sind.

In diesem Zustand wird zunächst der Wandler 2 an dem Installationsabschnitt der Motorantriebsvorrichtung 1 befestigt, und dann wird der Inverter 3 in dem Installationsabschnitt durch Schieben des Inverters 3 von der Frontflächenseite des Wandlers 2 zu seiner Rückseite in Bezug auf den Wandler 2, wie durch einen Pfeil in 3 gezeigt, installiert.

In diesem Fall wird der Inverter 3 an einer Position platziert, an der die ersten Verbindungsabschnitte 9 der Kurzschlussbrücken 4, die an dem Wandler 2 angebracht sind, jeweils in die V-förmigen Nuten der zweiten Verbindungsabschnitte 10 der Kurzschlussbrücken 4, die an dem Inverter 3 angebracht sind, passen.

Die ersten Verbindungsabschnitte 9 und die zweiten Verbindungsabschnitte 10 erstrecken sich zu der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung des Wandlers 2, das heißt, der Stärkenrichtung des stationären Abschnitts 8 der Kurzschlussbrücke 4.

Die ersten Verbindungsabschnitte 9 der Kurzschlussbrücken 4, die an dem Wandler 2 angebracht sind, kommen folglich in Berührung mit den zweiten Verbindungsabschnitten 10 der Kurzschlussbrücken 4, die an dem Inverter 3 angebracht sind, und eine Kontaktfläche wird durch Schieben des Inverters 3 in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung in Bezug auf den Wandler 2 größer. Wie in 2 gezeigt, wird, wenn der Inverter 3 vollständig installiert wird, der Inverter 3 auch an einer Position platziert, an der die ersten Verbindungsabschnitte 9 der Kurzschlussbrücken 4 und die zweiten Verbindungsabschnitte 10 des Inverters 3 in nahe Berührung miteinander kommen, so dass sie vollständig zusammenpassen, und dass beide elektrisch und mechanisch miteinander verbunden sind.

Wie oben beschrieben, werden bei der Kurzschlussbrücke 4 und der Motorantriebsvorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Kurzschlussbrücken 4 an dem Wandler 2 und dem Inverter 3 befestigt, und dadurch kann die Motorantriebsvorrichtung 1 nur durch eine relative Bewegung in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung des Wandlers 2 und des Inverters 3 zusammengebaut werden kann. Ferner, wenn der Wandler 2 oder der Inverter 3 ersetzt werden, können die ersten Verbindungsabschnitte 9 und die zweiten Verbindungsabschnitte 10 der Kurzschlussbrücken 4, die miteinander verbunden sind, ohne Weiteres nur durch eine relative Bewegung des Wandlers 2 und des Inverters 3 in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung getrennt werden.

In dem Zeitpunkt des Ersetzens des Inverters 120 ist es daher nicht nötig, die Kurzschlussbrücken 130 nicht nur von dem Inverter 120 sondern auch von dem Wandler 110 durch Entfernen der Schrauben 140 wie eine herkömmliche Motorantriebsvorrichtung 100, wie in den 14(a) und 14(b) veranschaulicht, vollständig zu entfernen. Das ist zum problemlosen Ersetzen des Inverters 120 mit geringem Zeitaufwand vorteilhaft.

Bei der vorliegenden Ausführungsform wird der Wandler 2 auch zuerst in der Richtung der Motorantriebsvorrichtung 1 installiert, dann wird der Inverter 3 in der Motorantriebsvorrichtung 1 durch Schieben des Inverters 3 in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung installiert. Bei einer anderen Konfiguration kann der Inverter 3 zuerst in der Motorantriebsvorrichtung 1 installiert werden, und dann kann der Wandler 2 in der Motorantriebsvorrichtung 1 durch Schieben des Wandlers 2 in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung installiert werden.

Bei der vorliegenden Ausführungsform werden auch die ersten Verbindungsabschnitte 9 der Kurzschlussbrücken 4, die an dem Wandler 2 angebracht sind, mit den zweiten Verbindungsabschnitten 10 der Kurzschlussbrücken 4, die an dem Wandler 3 angebracht sind, verbunden. Bei einer anderen Konfiguration können die zweiten Verbindungsabschnitte 10 der Kurzschlussbrücken 4, die an dem Wandler 2 angebracht sind, mit den ersten Verbindungsabschnitten 9 der Kurzschlussbrücken 4, die an dem Inverter 3 angebracht sind, verbunden werden.

Außerdem ist es bei den Kurzschlussbrücken 4 und der Motorantriebsvorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform, da alle Kurzschlussbrücken 4 den ersten Verbindungsabschnitt 9 und den zweiten Verbindungsabschnitt 10 an den beiden Enden des stationären Abschnitts 8 haben, möglich, ohne Weiteres mehr als zwei Inverter 3 mit demselben Wandler 2 zu verbinden. Bei einer anderen Konfiguration, wenn der einzige Inverter 3 mit dem Wandler 2 verbunden wird, wird eventuell nur der erste Verbindungsabschnitt 9 oder der zweite Verbindungsabschnitt 10 in einem Ende oder den beiden Enden des stationären Abschnitts 8 der Kurzschlussbrücke 4 vorgesehen.

Die Kurzschlussbrücke 4, die mit dem ersten Verbindungsabschnitt 9 versehen ist, kann daher an dem Wandler 2 angebracht werden, und die Kurzschlussbrücke 4, die mit dem zweiten Verbindungsabschnitt 10 versehen ist, kann an dem Inverter 3 angebracht werden. Alternativ kann die Kurzschlussbrücke 4, die mit dem zweiten Verbindungsabschnitt 10 versehen ist, an dem Wandler 2 angebracht werden, und die Kurzschlussbrücke 4, die mit dem ersten Verbindungsabschnitt 9 versehen ist, kann an dem Inverter 3 angebracht werden.

Außerdem ist der erste Verbindungsabschnitt 9 als eine einfache dreieckige Säulenform veranschaulicht, und der zweite Verbindungsabschnitt 10 ist als eine einfache viereckige Säulenform, die eine V-förmige Nut hat, veranschaulicht. Bei einer anderen Konfiguration, wie in 4 gezeigt, kann ein länglicher Vorsprung 12, der sich in die Längsrichtung der dreieckigen Säule erstreckt, in einer schrägen Fläche des ersten Verbindungsabschnitts 9 vorgesehen werden, und eine Nut 13, die sich in die Längsrichtung der V-förmigen Nut erstreckt, kann in einer schrägen Fläche des zweiten Verbindungsabschnitts 10 vorgesehen werden. In diesem Fall haben die seitliche Querschnittform des ersten Verbindungsabschnitts 9 und des zweiten Verbindungsabschnitts 10 auch Formen, die zueinander komplementär sind.

Bei dieser Konfiguration ist es möglich, die nahe Berührung des ersten Verbindungsabschnitts 9 und des zweiten Verbindungsabschnitts 10 weiter zu verbessern und viel bessere elektrische Verbindung dieser zu erzielen. Eine Konfiguration, bei der die Berührungsoberflächen des länglichen Vorsprungs 12 und der Nut 13 durch Federkraft gegeneinander drücken, kann bei den Berührungsoberflächen des länglichen Vorsprungs 12 und der Nut 13 eingesetzt werden.

Die Nut 13 kann in einer schrägen Fläche des ersten Verbindungsabschnitts 9 vorgesehen werden, und der längliche Vorsprung 12 kann in einer schrägen Oberfläche des zweiten Verbindungsabschnitts 10 vorgesehen werden.

Ferner wird bei der vorliegenden Ausführungsform die dreieckige Säulenform in dem ersten Verbindungsabschnitt 9 eingesetzt, und die viereckige Säulenform, die die V-förmige Nut hat, wird in dem zweiten Verbindungsabschnitt 10 eingesetzt. Bei einer anderen Konfiguration, wie in 5 veranschaulicht, können ein plattenähnlicher erster Verbindungsabschnitt 14, der sich in die Stärkenrichtung des stationären Abschnitts 8 erstreckt, und ein zweiten Verbindungsabschnitt 15 mit einer Nut 16, die eine seitliche Querschnittform komplementär zu der seitlichen Querschnittform des ersten Verbindungsabschnitts 14 hat, eingesetzt werden.

Die oben erwähnte Konfiguration erlaubt auch das problemlose Verbinden und Entfernen des ersten Verbindungsabschnitts 14 und des zweiten Verbindungsabschnitts 15 durch einfaches Schieben entweder des Wandlers 2 oder des Inverters 3 in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung in Bezug zueinander, wie in den 6 und 7 gezeigt.

In einem solchen Fall, wie in 8 gezeigt, kann ein länglicher Vorsprung 17 in dem ersten Verbindungsabschnitt 14 vorgesehen werden, und eine Nut 18 kann in dem zweiten Verbindungsabschnitt 15 vorgesehen werden, oder eine Konfiguration, bei der die Berührungsoberflächen des länglichen Vorsprungs 17 und der Nut 18 durch Federkraft gegeneinander drücken, kann eingesetzt werden, um den engen Berührungszustand des ersten Verbindungsabschnitts 14 und des zweiten Verbindungsabschnitts 15 weiter zu verbessern und einen viel besseren elektrischen Verbindungszustand zu erzielen.

Außerdem ist der erste Verbindungsabschnitt 9 in der dreieckigen Säulenform oder der plattenähnlichen Form veranschaulicht, ist aber nicht darauf beschränkt. Eine Säulenform, die eine vorbestimmte seitliche Querschnittform hat, wie ein erster Verbindungsabschnitt 9 in einer Säulenform, eine vieleckige Form oder eine Röhrenform kann eingesetzt werden, und ein zweiter Verbindungsabschnitt 10, der eine Nut mit einer seitlichen Querschnittform, die zu dem ersten Verbindungsabschnitt 9 komplementär ist, hat, kann eingesetzt werden.

Nächstfolgend wird eine Kurzschlussbrückeneinheit 20 gemäß der vorliegenden Ausführungsform unten unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.

Die Kurzschlussbrückeneinheit 20 gemäß der vorliegenden Ausführungsform hat eine erste Kurzschlussbrücke 21, die an einer der Klemmenleisten 5, 6 des Wandlers 2 oder des Inverters 3 befestigt ist, und eine zweite Kurzschlussbrücke 22, die an der anderen der Klemmenleisten 5, 6, wie in den 9(a) bis 13 gezeigt, befestigt ist. In den 10 und 11 wird ein Fall, bei dem die zweite Kurzschlussbrücke 22 an dem Wandler 2 angebracht ist, und die erste Kurzschlussbrücke 21 an dem Inverter 3 angebracht ist, als ein Beispiel erklärt.

Die erste Kurzschlussbrücke 21 und die zweite Kurzschlussbrücke 22 haben einen streifen-plattenähnlichen stationären Abschnitt 25 mit einer durchgehenden Bohrung 24, durch die eine Schraube 23 zum Befestigen in die Stärkenrichtung eindringt.

Die erste Kurzschlussbrücke 21 hat einen ersten Verbindungsabschnitt 26 an den beiden Enden des stationären Abschnitts 25, wie in 9(a) gezeigt.

Die zweite Kurzschlussbrücke 22 hat einen zweiten Verbindungsabschnitt 27 an den beiden Enden des stationären Abschnitts 25, wie in 9(b) gezeigt.

Die beiden Enden des stationären Abschnitts 25 sind rechtwinkelig gebogen, so dass Stopfenabschnitte, die sich in die Stärkenrichtung des stationären Abschnitts 25 erstrecken, gebildet werden.

Der zweite Verbindungsabschnitt 27 weist Hülsenabschnitte auf, die zusammenpassende Bohrungen 28 haben, die sich in die Stärkenrichtung des stationären Abschnitts 25 an beiden Enden des stationären Abschnitts 25 erstrecken. Die zusammenpassenden Bohrungen 28 der Hülsenabschnitte haben eine Struktur, die den ersten Verbindungsabschnitt 26 und den zweiten Verbindungsabschnitt 27 durch Einpassen des Stopfenabschnitts in den Hülsenabschnitt elektrisch und mechanisch verbinden kann.

Zum Konfigurieren der Motorantriebsvorrichtung 1 durch Verwenden der derart konfigurierten Kurzschlussbrückeneinheit 20, wird die erste Kurzschlussbrücke 21 zum Beispiel an der Klemmenleiste 6 des Inverters 3 befestigt, und die zweite Kurzschlussbrücke 22 wird an der Klemmenleiste 5 des Wandlers 2 befestigt. Und, wie in 11 gezeigt, wird der Wandler 2, an dem die zweite Kurzschlussbrücke 22 befestigt ist, zuerst in dem Installationsabschnitt der Motorantriebsvorrichtung 1 installiert, und dann wird der Inverter 3, an dem die erste Kurzschlussbrücke 21 befestigt ist, von der Vorderflächenseite der Klemmenleiste 5 zu der Rückseite geschoben.

Dadurch können die Stopfenabschnitte der ersten Kurzschlussbrücke 21 in die Hülsenabschnitte der zweiten Kurzschlussbrücke 22 passen, und der erste Verbindungsabschnitt 26 und der zweite Verbindungsabschnitt 27 können elektrisch und mechanisch miteinander verbunden werden.

Andererseits können in dem Zeitpunkt des Ersetzens des Inverters 3 durch Bewegen des Inverters 3 nur zu der Vorderseite in einem Zustand, in dem der Wandler 2 in dem Installationsabschnitt installiert ist, die Stopfenabschnitte und die Hülsenabschnitte getrennt werden, und der Inverter 3 kann aus dem Installationsabschnitt entfernt werden.

Bei dieser Konfiguration ist es in dem Zeitpunkt des Ersetzens des Inverters 3 nicht nötig, die Kurzschlussbrücken 21, 22 von dem Inverter 3 und dem Wandler 2 zu entfernen, was für problemloses Ersetzen des Inverters mit geringem Zeitaufwand vorteilhaft ist.

Wie in 13 gezeigt, können die ersten Kurzschlussbrücken 21 auch an dem Wandler 2 befestigt werden, und die zweiten Kurzschlussbrücken 22 können an dem Inverter 3 befestigt werden.

In diesem Zeitpunkt muss man den Wandler 2 vorübergehend von dem Installationsabschnitt beim Ersetzen des Inverters 3 entfernen, aber auch in diesem Fall ist es nicht nötig, die ersten Kurzschlussbrücken 21 oder die zweiten Kurzschlussbrücken 22 von dem Wandler 2 oder dem Inverter 3 zu entfernen, was für ein problemloses Ersetzen des Inverters 3 mit geringem Zeitaufwand vorteilhaft ist.

Außerdem sind bei dieser Ausführungsform die ersten Kurzschlussbrücken 21 und die zweiten Kurzschlussbrücken 22, die die ersten Verbindungsabschnitte 26 haben, oder die zweiten Verbindungsabschnitte 27, die an beiden Enden der stationären Abschnitt der 25 platziert sind, veranschaulicht. Bei einer anderen Konfiguration können die ersten und zweiten Kurzschlussbrücken 21, 22, die die ersten Verbindungsabschnitte 26 oder die zweiten Verbindungsabschnitte 27 an einem der Enden des stationären Abschnitts 25 platziert haben, eingesetzt werden. Wie in den 12 und 13 gezeigt, werden zum Beispiel bei einem Beispiel, bei dem beide Enden des einzigen Wandlers 2 mit den zwei Invertern 3 verbunden sind, eine erste Kurzschlussbrücke 21, die die ersten Verbindungsabschnitte 26 an ihren beiden Enden hat, als die ersten Kurzschlussbrücken 21 eingesetzt werden, die an dem Wandler 2 angebracht sind, und eine zweite Kurzschlussbrücke 22, die den zweiten Verbindungsabschnitt 27 an der Seite des zweiten Wandlers 2 hat, kann als die zweiten Kurzschlussbrücken 22 eingesetzt werden.

Ferner sind bei dieser Ausführungsform der Wandler 2 und der Inverter 3 als die Motorantriebseinheit veranschaulicht, diese Erfindung kann jedoch bei der Motorantriebsvorrichtung 1, die andere Motorantriebseinheiten hat, eingesetzt werden.

Bezugszeichenliste

1
Motorantriebsvorrichtung
2
Wandler (erste Motorantriebseinheit)
3
Inverter (zweite Motorantriebseinheit)
4
Kurzschlussbrücke
5, 6
Klemmenleiste
7, 24
durchgehende Bohrung
8, 55
stationärer Abschnitt
9, 14, 26
erster Verbindungsabschnitt
10, 15, 27
zweiter Verbindungsabschnitt
11, 23
Schraube
20
Kurzschlussbrückeneinheit
21
erste Kurzschlussbrücke
22
zweite Kurzschlussbrücke

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2009225497 [0004]