Title:
Erstmaliges Zugriffsverfahren für den Multi-Strahl-Betrieb
Kind Code:
A1


Abstract:

Vorrichtungen und Verfahren sind für den Erstzugriff im Mehrstrahlbetrieb vorgesehen. In einem neuartigen Aspekt empfängt die UE mehrere Antwortnachrichten und wählt eine Nachricht als Antwortnachricht aus. In einer Ausführungsform wählt die UE eine Teilmenge einer konfigurierten UL- Ressource aus, sendet eine Erstnachricht, wobei die Erstnachricht ein oder mehrere Male auf jede der ausgewählten UL- Ressourcen übertragen wird, empfängt eine oder mehrere Erstnachrichten-Antwortnachrichten von der BS und wählt eine Antwortnachricht aus, wobei die ausgewählte Antwortnachricht eine entsprechende BS- RX- Ressource anzeigt, die von der UE für die anschließende Kommunikation mit der BS verwendet wird. In einer Ausführungsform basiert die Auswahl der UL- Ressourcen zumindest auf der Übertragung räumlicher Eigenschaften der BS, der UE oder beider, die angeben, ob das BS/UE reziprok, partiell reziprok oder nicht reziprok ist. embedded image




Inventors:
Yu, Chia-Hao (Hsin-Chu, TW)
Zhang, Yuanyuan (Beijing, CN)
Chang, Ming-Po (Hsin-Chu, TW)
Gau, Guo Hau (Hsin-Chu, TW)
Guey, Jiann-Ching (Hsin-Chu, TW)
Application Number:
DE102017125691A
Publication Date:
05/03/2018
Filing Date:
11/03/2017
Assignee:
MEDIATEK INC. (Hsin-Chu, TW)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
2K Patentanwälte Blasberg Kewitz & Reichel Partnerschaft mbB, 60325, Frankfurt, DE
Claims:
Was beansprucht ist:

Verfahren, umfassend:
Auswahl einer Teilmenge von konfigurierten Uplink (UL)-Ressourcen durch ein Benutzergerät (UE) in einem drahtlosen Netzwerk, wobei die UL- Ressourcen durch eine Downlink (DL)-Broadcast- Nachricht von einer Basisstation (BS) konfiguriert werden;
Übertragen einer Erstnachricht ein- oder mehrmals an den BS durch die UE;
Empfang einer oder mehrerer Erstnachrichten-Antwortnachrichten der BS durch die UE als Antwort auf die Erstnachricht von der BS; und
Auswählen einer Antwortnachricht durch die UE von den empfangenen eine oder mehreren Erstnachrichten-Antwortnachrichten durch die UE, wobei die ausgewählte Antwortnachricht eine entsprechende BS- Empfangsressource (RX) angibt, und wobei die UE einen bevorzugten UE- TX- Strahl auf der Grundlage der BS- RX- Ressource für die anschließende Kommunikation mit der BS ableitet.

Das Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Auswahl von UL- Ressourcen zumindest auf einem UE DL- Messergebnis auf DL- Ressourcen basiert, die zur Übertragung von Informationen über den Verbleib von UL- Ressourcen verwendet werden.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei die Auswahl von UL- Ressourcen auf einem UE- Strahl-Reziprozitäts- Zustand basiert, wobei ein strahlreziproker UE eine UL- Ressource für einen Übertragungsversuch auswählt und ein nicht- strahlreziproker UE mehrere UL- Ressourcen für mehrere Übertragungsversuche auswählt.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Auswahl von UL- Ressourcen zumindest auf räumlichen BS-Übertragungs- Eigenschaften basieren, die angeben, ob die BS reziprok, partiell reziprok oder nicht reziprok ist, wobei eine reziproke BS vollständige TX- und RX- Strahl-Reziprozität aufweist, eine partiell reziproke BS partielle TX- und RX- Strahl- Reziprozität aufweist und eine nichtreziproke BS keine TX- und RX- Strahl- Reziprozität aufweist.

Das Verfahren nach Anspruch 4, wobei eine oder mehrere Erstnachrichten auf jedem der gesamten konfigurierten UL-Ressourcen übertragen werden, die zu verschiedenen BS-Empfangsmerkmalen korrespondieren, wenn die BS nicht reziprok ist.

Das Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, wobei eine oder mehrere Erstnachrichten auf jeder oder einer Teilmenge der gesamten konfigurierten UL- Ressourcen übertragen werden, wenn die BS partiell reziprok ist.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei eine oder mehrere Erstnachrichten auf einer entsprechend konfigurierten UL- Ressource übertragen werden, wenn der BS reziprok ist.

Das Verfahren der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Senden der Erstnachricht zumindest auf räumlichen UE- Übertragungs-Eigenschaften basiert, welche angeben, ob die UE reziprok, partiell reziprok oder nicht reziprok ist, wobei eine reziproke UE vollständige TX- und RX- Strahl- Reziprozität aufweist, eine partiell reziproke UE partielle TX- und RX-Strahl- Reziprozität aufweist und eine nicht reziproke BS keine TX- und RX- Strahl- Reziprozität aufweist.

Das Verfahren nach Anspruch 8, wobei räumliche UE-Übertragungs- Eigenschaften die für die Übertragung der Erstnachricht verwendet werden, durch die UE auf der Grundlage des UE- Strahl- Reziprozitätszustands bestimmt wird.

Das Verfahren nach Anspruch 9, wobei wenn mehrerer UL-Ressourcen ausgewählt werden, werden verschiedene räumliche UE- Übertragungs- Eigenschaften für unterschiedliche UL-Ressourcen für die Übertragung der Erstnachricht angewendet.

Das Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, wobei, wenn eine UL- Ressource ausgewählt ist, ist die gewählte räumliche UE-Übertragungs- Eigenschaft für das Senden der Erstnachricht Strahl- Reziprok oder eine bevorzugte räumliche UE- Empfangs-Eigenschaft, die während DL- Messungen an DL- Strahlen bestimmt werden, die zur Übertragung von Informationen über den Verbleib von UL- Ressourcen verwendet werden.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei eine Mehrzahl der Erstnachricht auf jeder korrespondierenden ausgewählten UL- Ressource übertragen wird, wenn die UE nichtreziprok oder partiell reziprok ist.

Das Verfahren nach Anspruch 12, wobei die UE unterschiedliche räumliche Eigenschaften auf die Vielzahl der Erstnachricht anwendet, die auf jeder entsprechenden UL-Ressource übertragen wird.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die UL- Ressourcen in mehreren Mengen konfiguriert sind und wobei jede Menge der UL- Ressource einer BS- TX- Eigenschaft entspricht.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei die Erstnachricht mehrere Male auf jeden der ausgewählten UL-Ressourcen übertragen wird.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei nur eine Antwortnachricht von der UE empfangen wird und ein Identifikator verwendet wird, um die entsprechende BS-Empfangsressource anzugeben, und wobei der Identifikator eine Funktion von Zeit und Frequenz der entsprechenden BS-Empfangs- Ressource ist.

Verfahren, umfassend:
Ausstrahlen einer Menge von Uplink (UL)- Ressourcen durch eine Basisstation (BS) in einem drahtlosen Netzwerk, wobei die UL-Ressourcen in einer oder mehreren Teilmengen gruppiert sind,
die jeweils einer räumlichen BS- Übertragungs- Eigenschaft entsprechen;
Empfangen einer oder mehrerer Nachrichten, die alle als Erstnachricht der BS von einem Benutzergerät (UE) dienen, wobei die Erstnachricht ein oder mehrere Male auf einer oder mehreren Teilmengen von UL- Ressourcen übertragen wird;
Auswählen einer empfangenen Erstnachricht aus einer oder mehreren Erstnachrichten durch die BS; und
Übermitteln einer oder mehrerer Erstnachrichten-Antwortnachrichten durch die BS an die UE.

Das Verfahren nach Anspruch 17, wobei die BS die eine oder mehrere Erstnachrichten empfängt, indem verschiedene räumliche Eigenschaften angewendet werden.

Das Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, wobei die Auswahl einer empfangenen Erstnachricht auf einer Schätzung erfahrener Kanäle von entsprechenden Erstnachrichten beruht.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei die Erstnachrichten- Antwortnachrichten eine Kennung enthalten, um eine entsprechende BS- Empfangsressource anzugeben, und wobei die Kennung eine Funktion von Zeit und Frequenz der entsprechenden BS- Empfangsressource ist.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20, wobei das Übertragen der Erstnachrichten- Antwortnachrichten auf mindestens einer räumlichen BS- Übertragungs- Eigenschaft basiert, die angibt, ob die BS reziprok, partiell reziprok oder nicht- reziprok ist, wobei eine reziproke BS vollständige TX- und RX- Strahl- Reziprozität hat, eine partielle reziproke BS partielle TX- und RX- Strahl- Reziprozität aufweist und eine nicht- reziproke BS keine TX- und RX-Strahl- Reziprozität hat.

Das Verfahren nach Anspruch 21, wobei eine Vielzahl von Erstnachrichten- Antwortnachrichten übertragen werden, wenn der BS nicht- reziprok oder partiell reziprok ist.

Das Verfahren nach Anspruch 22, wobei die Vielzahl der Erstnachrichten- Antwortnachrichten unter Verwendung derselben räumlichen BS- Eigenschaften übertragen werden.

Das Verfahren nach Anspruch 23, wobei die Vielzahl von Erstnachrichten- Antwortnachrichten- Übertragungen zu unterschiedlichen Random Access Antwort (RAR) Fenstern korrespondieren, die verständlich für die UE sind.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 24, wobei die Vielzahl von Erstnachrichten- Antwortnachrichten unter Verwendung von unterschiedlichen räumlichen BS- Eigenschaften übertragen werden.

Das Verfahren nach Anspruch 25, wobei die Vielzahl von Erstnachrichten- Antwortnachrichten- Übertragungen zu dem gleichen RAR- Fenstern korrespondieren.

Das Verfahren nach Anspruch 26, wobei das RAR- Fenster weiter in Unterfenster unterteilt wird und es eine Runde von RAR- Übertragung in einzelnen Unterfenstern gibt.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 27, wobei die UL- Ressourcen, die auf einer BS- Übertragungs-Eigenschaft ausgestrahlt werden, im UL durch eine reziproke BS überwacht werden, die Eigenschaften der BS Übertragungs-Eigenschaft empfängt, wenn die BS reziprok ist.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 28, wobei die UL- Ressourcen, die auf einer BS Übertragungs- Eigenschaft ausgestrahlt werden, im UL durch eine Teilmenge von BS überwacht werden, die Eigenschaften empfangen, wenn die BS partiell reziprok ist.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 29, wobei die UL- Ressourcen, die auf einer BS Übertragungs- Eigenschaft ausgestrahlt werden, ein gesamter UL- Ressourcen- Pool sind, wenn die BS nicht- reziprok ist.

Das Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 29, wobei die BS und alle UEs reziprok sind, wird eine UL- Ressource für jede entsprechende BS Übertragungs- Eigenschaft konfiguriert.

Benutzereinrichtung (UE), umfassend:
einen Transceiver, der Funkfrequenzsignale (HF) von einer oder mehreren Basisstationen (BS) sendet und empfängt;
einen Konfigurator, der eine Teilmenge von konfigurierten UL-Ressourcen auswählt, wobei die UL- Ressourcen durch eine BS-Downlink- Broadcast- Nachricht (DL) konfiguriert werden;
einen Ersten- Nachrichten- Sender, der eine Erstnachricht an die BS sendet, wobei die Erstnachricht ein oder mehrere Male auf jede der ausgewählten UL- Ressourcen übertragen wird;
einen Antwort- Empfänger, der eine oder mehrere Erstnachrichten- Antwortnachrichten der BS als Antwort auf die Erstnachricht des BS erhält, und
einen Antwort- Handler, der eine Antwortnachricht aus den empfangenen einer oder mehreren Erstnachrichten-Antwortnachrichten auswählt, wobei die ausgewählte- Nachricht eine entsprechende BS- Empfangs- (RX)- Ressource anzeigt, die von der UE für die anschließende Kommunikation mit dem BS verwendet wird.

Die UE nach Anspruch 32, wobei die Auswahl der UL-Ressourcen mindestens auf einer räumlichen BS- Übertragungs-Eigenschaft basiert, die angibt, ob die BS reziprok, partiell reziprok oder nicht- reziprok ist, wobei eine reziproke BS vollständige TX- und RX- Strahl- Reziprozität aufweist, eine partielle reziproke BS partielle TX- und RX- Strahl-Reziprozität aufweist und eine nicht- reziproke BS keine TX- und RX- Strahl- Reziprozität aufweist.

Die UE nach Anspruch 33, wobei eine oder mehrere Erstnachrichten auf jeder der gesamten konfigurierten UL-Ressourcen übertragen werden, die verschiedenen BS- Empfangs-Eigenschaften entsprechen, wenn die BS nicht- reziprok ist.

Die UE nach einem der Ansprüche 33 bis 34, wobei eine oder mehrere Erstnachrichten auf jede der Teilmengen einer gesamten konfigurierten UL- Ressourcen übertragen werden, wenn die BS partiell reziprok ist.

Die UE nach einem der Ansprüche 33 bis 35, wobei eine oder mehrere Erstnachrichten auf einer entsprechend konfigurierten UL- Ressource übertragen werden, wenn die BS reziprok ist.

Die UE nach einem der Ansprüche 33 bis 36, wobei die Übermittlung der Erstnachricht zumindest auf einer räumlichen UE- Übertragungs- Eigenschaften basiert, welche angibt, ob die UE reziprok, partiell reziprok oder nicht reziprok ist, wobei eine reziproke UE vollständige TX- und RX- Strahl-Reziprozität aufweist, eine partielle reziproke UE partielle TX- und RX- Strahl- Reziprozität aufweist und eine nicht reziproke BS keine TX- und RX- Strahl- Reziprozität aufweist.

Die UE nach Anspruch 37, wobei eine Mehrzahl der Erstnachricht auf jeder korrespondierenden ausgewählten UL-Ressource übertragen wird, wenn die UE nicht reziprok oder partiell reziprok ist.

Die UE nach Anspruch 38, wobei die UE unterschiedliche räumliche Eigenschaften auf die Vielzahl der Erstnachricht anwendet, die auf jeder entsprechenden UL- Ressource übertragen werden.

Die UE nach einem Ansprüche 32 bis 39, wobei die UL-Ressourcen in mehreren Mengen konfiguriert sind und wobei jede Menge der UL- Ressource einer BS- TX- Eigenschaft entspricht.

Description:
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGANMELDUNGEN

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität unter 35 USC§ 119 der vorläufigen US- Anmeldung Nr. 62 / 416,737 mit dem Titel „INITIAL ACCESS VERFAHREN FÜR MULTI- STRAHL OPERATION ”eingereicht am 3. November 2016, der Gegenstand nimmt hierauf Bezug.

TECHNISCHER BEREICH

Die offenbarten Ausführungsformen betreffen im Allgemeinen kabellose Kommunikation und insbesondere eine initiale Zugriffsprozedur für Mehrfunkstrahlbetrieb.

HINTERGRUND

Der Bandbreitenmangel, den die Mobilfunkbetreiber zunehmend erfahren, motiviert die Ausnutzung von einem wenig genutzten Frequenzspektrum wie Millimeterwelle (mmWave) zwischen 3G und 300G Hz für die nächste Generation breitbandige zellulare Kommunikationsnetze. Das verfügbare Spektrum des mmWave- Band ist zweihundert Mal größer als das herkömmliche zellulare System. Das kabellose mmWave- Netzwerk nutzt gerichtete Kommunikation mit schmalen Strahlen und kann eine Multi- Gigabit- Datenrate unterstützen. Die wenig genutzte Bandbreite des mmWave- Spektrums hat einen Wellenlängenbereich von 1mm bis 100mm. Die sehr kleinen Wellenlängen des mmWave- Spektrum ermöglichen es, eine große Anzahl von miniaturisierten Antennen in einem kleinen Bereich zu platzieren. Solch ein miniaturisiertes Antennensystem kann hohe Strahlformungsgewinne durch elektrisch steuerbare Arrays produzieren, die gerichtete Übertragungen erzeugen.

Technologien wie mmWave Netzwerk erfordern einen multi-Funkstrahlbetrieb. Das Netzwerk hängt weitgehend von adaptiven beam forming/Strahlformen ab, das eine Größenordnung hat, die weit über die aktuellen Funkzellen- Systeme hinausgeht. Die Basisstation hat mehrere direktionale Funkstrahlen oder räumliche Eigenschaften. Jedes Strahlformen kann einen eigenen Kontroll- Funkstrahl haben. Die periodische und vordefinierte Bereitstellung einer Menge von Grob- Kontroll- Funkstrahlen liefert eine moderate Strahlformungsverstärkung. Jeder Strahl überträgt ein Minimum an strahlspezifischen Informationen ähnlich dem System- Informationsblock (SIB) oder Master-Informationsblock (MIB) in Long- Term- Evolve (LTE) - Netzwerken. Mehrfache Kontrollinformationen werden im Mehrfunkstrahl- Netzwerk übertragen und empfangen.

Verbesserungen und Erweiterungen sind erforderlich für Initialzugriff im Mehrfunkstrahlbetrieb.

ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG

Vorrichtungen und Verfahren sind für den initialen Zugriff im Mehrfunkstrahlbetrieb vorgesehen.

In einem neuartigen Aspekt empfängt die UE mehrere Antwortnachrichten und wählt eine Nachricht als Antwortnachricht aus. In einer Ausführungsform wählt die UE eine Menge der konfigurierten UL- Ressourcen aus, überträgt eine Erstnachricht, wobei die Erstnachricht auf jeder der ausgewählten UL- Ressourcen aus der Menge einmal oder mehrmals übertragen wird, empfängt eine oder mehrere Erstnachricht-Antwortnachrichten von der BS, und wählt eine Antwortnachricht aus, wobei die ausgewählte Antwortnachricht eine entsprechende BS- Empfangs- (RX) Ressource angibt, die von der UE für nachfolgende Kommunikation mit der BS verwendet wird. In einer Ausführungsform basiert die Auswahl der UL- Ressourcen auf mindestens einer räumlichen BS- Übertragungs- Eigenschaft, die anzeigt, ob die BS reziproke, partiell reziproke oder nicht reziprok ist. In einer Ausführungsform basiert die Übertragung der Erstnachricht zumindest auf räumlichen UE- Übertragungs-Eigenschaften, die anzeigen, ob Die UE reziprok, partiell reziprok oder nicht reziprok ist. In einer anderen Ausführungsform sind die UL- Ressourcen in mehrere Mengen konfiguriert, wobei jede Menge der UL- Ressource einer BS- TX-Eigenschaft entspricht. Eine BS- TX- Eigenschaft kann eine räumliche Eigenschaft sein. Ein BS- TX- Eigenschaft kann einem DL- Kanal oder einer DL- Steuerungs- Funkstrahl- Konfiguration entsprechen.

Diese Zusammenfassung erhebt nicht den Anspruch die Erfindung zu definieren. Die Erfindung ist durch die Ansprüche definiert.

Figurenliste

Die beigefügten Zeichnungen, in denen gleiche Ziffern gleiche Komponenten angeben, zeigen Ausführungsformen der Erfindung.

  • 1 ist ein schematisches Systemdiagramm eines beispielhaften kabellosen Netzwerkes mit Mehrfunkstrahl, wie mmWave- Verbindungen, gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung.
  • 2 zeigt ein beispielhaftes, kabelloses mmWave System mit mehreren Kontroll- Funkstrahlen in mehreren ausgerichtet konfigurierten Zellen.
  • 3 zeigt eine beispielhafte Kontroll- Funkstrahl-Konfiguration für UL und DL der UE gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 4 zeigt ein beispielhaftes Diagramm der Funkstrahl- Reziprozität, die ein wichtiger Faktor gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist.
  • 5 zeigt ein beispielhaftes Diagramm für eine RACH- Ressourcenzuordnung der reziproken und nicht- reziproken Basis- Stationen gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 6 zeigt beispielhafte Diagramme von RACH-Ressourcenzuordnung mit reziproken und nicht- reziproken UEs in Übereinstimmung mit Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 7A zeigt beispielhafte Diagramme für die Erstnachricht, z. B. Msg- 1- Übertragung, für reziproke BS Konfigurationen gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 7B zeigt beispielhafte Diagramme für die First-Message- Antwort, wie Msg- 2- Übertragung, für reziproke BS-Konfigurationen gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 7C zeigt ein beispielhaftes Ablaufdiagramm für einen Initialzugriff für reziproke BS- Konfigurationen mit nicht reziproker UE gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 7D veranschaulicht ein beispielhaftes Flussdiagramm für einen Initialzugriff für reziproke BS-Konfigurationen mit reziproke UE gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 8A zeigt beispielhafte Diagramme für die Erstnachricht, wie Msg- 1- Übertragung, für nicht- reziproke BS- Konfigurationen gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 8B zeigt beispielhafte Diagramme für die First-Message- Antwort, wie Msg- 2- Übertragung, für nichtreziproke BS- Konfigurationen gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 8C veranschaulicht ein beispielhaftes Flussdiagramm für Initialzugriff für nicht reziproke BS-Konfigurationen mit nicht- reziproke UE gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 8D zeigt ein beispielhaftes Ablaufdiagramm für Initialzugriff für nicht reziproke BS- Konfigurationen mit reziproke UE gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 9A zeigt beispielhafte Diagramme für Ressourcenkonfigurationen für BS und UE mit Reziprozität gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 9B zeigt ein beispielhaftes Flussdiagramm für Initialzugriff für BS und UE mit Reziprozität gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 10A zeigt beispielhafte Diagramme für die partiell reziproke BS- Konfigurationen gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 10B zeigt beispielhafte Diagramme für die Initial- Zugriffsprozedur für partielle BS- Konfigurationen gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 10C veranschaulicht ein beispielhaftes Flussdiagramm für Initialzugriff für partiell reziproke BS-Konfigurationen gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 11A zeigt beispielhafte Diagramme für die Single-Kontroll- Funkstrahl/control beam- Konfiguration und Initialzugriffs- Verfahren gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 11B zeigt ein beispielhaftes Flussdiagramm eines UE für den Initialzugriff mit einfacher Kontroll-Funkstrahlkonfiguration für eine nicht reziproke BS gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 11C veranschaulicht ein beispielhaftes Flussdiagramm einer UE für den Initialzugriff mit einfacher Kontroll- Funkstrahl- Konfiguration für eine reziproke BS gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 12 zeigt beispielhafte Diagramme für virtuelle RACH- Ressource mit einer Verknüpfung von Msg- 1 und Msg- 2 gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 13 zeigt beispielhafte Diagramme von RAR Fensterkonfiguration gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 14 zeigt ein beispielhaftes Ablaufdiagramm für die UE- Initial- Zugriffsprozedur für den Mehrfunkstrahlbetrieb gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • 15 zeigt ein beispielhaftes Ablaufdiagramm für die BS- Initial- Zugriffsprozedur für den Mehrfunkstrahlbetrieb gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Es wird nun im Detail auf einige der Ausführungsformen der Erfindung Bezug genommen, Beispiele davon sind in den beigefügten Zeichnungen illustriert.

1 zeigt ein schematisches Systemdiagramm eines beispielhaften kabellosen Netzwerks 100 mit Mehrfunkstrahl, wie mmWave- Verbindungen, gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung. Das kabellose System 100 umfasst einen oder mehr feste Basisinfrastruktureinheiten, die ein Netzwerk über eine geographische Region verteilt bilden. Die Basiseinheit kann auch als ein Zugriffspunkt, ein Zugriffsterminal, eine Basisstation, ein Node- B, ein eNode- B oder durch andere Terminologie, die in der Technik verwendet werden, bezeichnet werden. Als Beispiel, Basisstationen 101, 102 und 103 bedienen mehrere Mobilstationen 104, 105, 106 und 107 innerhalb eines Bedienbereichs, zum Beispiel einer Zelle, oder innerhalb eines Zellensektors. In einigen Systemen sind eine oder mehrere Stationen an eine Steuerung/Kontroller gekoppelt, die ein Zugangs- Netzwerk bilden, das mit einem oder mehreren Kernnetzen gekoppelt ist. eNB 101 ist eine herkömmliche Basisstation, die als Makro- eNB dient. eNB 102 und eNB 103 sind Mehrfunkstrahlbasisstationen, deren Dienstbereich kann sich mit dem Dienstbereich von eNB 101 überlappen, auch können sie sich am Rand überlappen. Wenn der Dienstbereich der Mehrfunkstrahl eNB sich nicht mit dem Dienstbereich von Makro- eNB überlappt, wird der Mehrfunkstrahl- eNB als Standalone betrachtet, der auch den Nutzern einen Service ohne die Hilfe von Makro- eNB bieten kann. Mehrfunkstrahl eNB 102 und Mehrfunkstrahl- eNB 103 haben mehrere Sektoren mit jeweils mehreren Kontroll- Funkstrahlen, um einen Richtungsbereich abzudecken. Die Kontroll-Funkstrahlen 121, 122, 123 und 124 sind beispielhafte Kontroll- Funkstrahlen von eNB 102. Kontroll- Funkstrahlen 125, 126, 127 und 128 sind beispielhafte Kontroll-Funkstrahlen von eNB 103. Als ein Beispiel, UE oder Mobilstation 104 befindet sich nur im Servicebereich von eNB 101 und ist mit dem eNB 101 über eine Verbindung 111 verbunden. Die UE 106 ist nur mit dem Mehrfunkstrahl- Netzwerk verbunden, das durch Kontroll- Funkstrahl 124 von eNB 102 abgedeckt ist, und mit eNB 102 über eine Verbindung 114 verbunden ist. UE 105 befindet sich in dem überlappenden Dienstbereich von eNB 101 und eNB 102. In einer Ausführungsform ist UE 105 mit Dual- Konnektivität konfiguriert und kann mit eNB 101 über eine Verbindung 113 und eNB 102 über eine Verbindung 115 gleichzeitig verbunden werden. UE 107 befindet sich in den Servicebereichen von eNB 101, eNB 102 und eNB 103. In der Ausführungsform ist die UE 107 mit dualer Konnektivität konfiguriert und kann mit eNB 101 mit einem Link 112 und eNB 103 mit einem Link 117 verbunden werden. In einer Ausführungsform kann die UE 107 bei Verbindungsstörung mit eNB 103 auf eine Verbindung 116 umschalten, um sich mit eNB 102 zu verbinden.

1 zeigt weiter vereinfachte Block- Diagramme 130 und 150 für UE 107 bzw. eNB 103. Die mobile Station 107 hat eine Antenne 135, die Funksignale sendet und empfängt. Ein HF-Transceiver-Modul 133 ist mit der Antenne gekoppelt, und empfängt HF- Signale von der Antenne 135, wandelt sie in Basisbandsignal um und sendet sie an Prozessor 132. Das RF-Transceiver-Modul 133 ist ein Beispiel, und in einer Ausführungsform umfasst das HF- Transceiver-Modul zwei RF-Module (nicht gezeigt), das erste HF- Modul wird für Mehrfunkstrahl- Senden und - Empfangen verwendet, und ein weiteres RF Modul wird für verschiedene Frequenzbänder zum Übertragen und Empfangen verwendet, dass sich von dem Mehrfunkstrahl- Senden und Empfangen unterscheidet. HF-Transceiver 133 konvertiert auch empfangene Basisbandsignale vom Prozessor 132, wandelt sie in HF- Signale um und sendet sie an die Antenne 135 weiter. Der Prozessor 132 verarbeitet die empfangenen Basisbandsignale und ruft verschiedene Funktionsmodule auf, um Funktionen in Mobilstation 107 auszuführen. Der Speicher 131 speichert Programmanweisungen und Daten 134 zum Steuern der Operationen der Mobilstation 107.

Die mobile Station 107 umfasst auch mehrere Funktionsmodule, die unterschiedlichen Aufgaben gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung übernehmen. Ein Konfigurator 141 wählt eine Teilmenge einer konfigurierten UL-Ressource aus, wobei die UL- Ressourcen durch eine BS-Downlink (DL) Broadcast Nachricht konfiguriert werden. Ein Erst- Nachrichten- Sender 142 überträgt eine Erstnachricht an die BS, wobei die Erstnachricht einmal oder mehrmals auf jedem der ausgewählten Menge von UL- Ressourcen übertragen wird. Ein Antwortempfänger 143 empfängt einen oder mehrere ErstNachrichten- Antwortnachrichten von der BS als Antwort auf die Erstnachricht von der BS. Ein Antworthandler 144 wählt eine Antwortnachricht von den empfangenen einen oder mehreren ErstNachrichten- Antwortnachrichten, wobei die ausgewählte Nachricht eine entsprechenden BS- Empfangs- (RX) Ressource anzeigt, die von der UE für nachfolgende Kommunikation mit der BS verwendet wird.

In ähnlicher Weise weist eNB 103 eine Antenne 155 auf, die Funksignale sendet und empfängt. Ein HF- Transceiver-Modul 153, das mit der Antenne gekoppelt ist, empfängt HF-Signale von der Antenne 155, wandelt sie in Basisbandsignale um, und sendet sie an den Prozessor 152. Ein RF- Transceiver 153 konvertiert empfangene Basisbandsignale vom Prozessor 152, wandelt sie in HF- Signale um, und sendet sie an die Antenne 155 aus. Der Prozessor 152 verarbeitet die empfangenen Basisbandsignale und ruft verschiedene Funktionsmodule auf, um Funktionen in eNB 103 auszuführen. Der Speicher 151 speichert Programmanweisungen und Daten 154 zur Steuerung der Operationen von eNB 103. eNB 103 umfasst auch mehrere Funktionsmodule, die unterschiedliche Aufgaben in Übereinstimmung mit Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ausführen. Ein Konfigurator 161 konfiguriert Uplink-Ressourcen. Ein Nachrichtenempfänger 162 empfängt eine oder mehrere Erstnachrichten und wählt eine aus. Ein Antwortnachricht- Absender 163 sendet einen oder mehr Antwortnachrichten als Reaktion auf den Empfang von der Erstnachricht. Ein Antworthandler 164 baut einen oder mehr Antwortnachrichten auf, die gesendet werden.

2 zeigt ein beispielhaftes Mehrfunkstrahl-Funksystem mit mehreren Kontroll- Funkstrahlen in mehreren gerichtet konfigurierten Zellen. Ein UE 201 ist mit einem mehrfunkstrahligen eNB 202 verbunden. Der mehrfunkstrahlige eNB 202 ist mit mehreren Sektoren / Zellen gerichtet konfiguriert. Jeder Sektor / Zelle wird durch eine Menge von groben TX- Kontroll- Funkstrahlen abgedeckt. Als ein Beispiel sind die Zellen 211 und 212 konfigurierte Zellen für mehrere Mehrfachfunkstrahl- eNB 202. In einem Beispiel sind drei Sektoren / Zellen konfiguriert, die jeweils einen 120° Sektor abdecken. In einer Ausführungsform ist jede Zelle durch acht Kontroll- Funkstrahlen abgedeckt. Unterschiedliche Kontroll-Funkstrahlen sind zeit-multiplext (TDM) und unterscheidbar. Phased Array- Antennen/phasengesteuerte Gruppenantennen werden verwendet, um eine moderate Strahlformungsverstärkung zu erreichen. Die Menge von Kontroll- Funkstrahlen wird wiederholt und periodisch übertragen. Neben grober TX- Kontroll- Funkstrahlen, gibt es mehrere dedizierte Strahlen (nicht dargestellt), die BS-Strahlen mit geringerer Auflösung sind. Jeder Kontroll-Funkstrahl sendet die zellspezifischen Informationen wie Synchronisationssignal, Systeminformation und funkstrahlspezifischen Informationen. Die UE hat Zugriff auf die Informationen, die durch die Kontroll- Funkstrahlübertragung ausgestrahlt werden.

3 zeigt eine beispielhafte Kontroll- Funkstrahl-Konfiguration für UL und DL der UE gemäß der vorliegenden Erfindung. Ein Kontroll- Funkstrahl ist eine Kombination aus Downlink- und Uplink- Ressourcen. Die Verknüpfung zwischen der DL- Ressource und den UL- Ressourcen eines Kontroll-Funkstrahls ist in den Systeminformationen oder den funkstrahl- spezifischen Informationen explizit angegeben. Es kann auch implizit abgeleitet werden, basierend auf einigen Regeln, wie dem Abstand zwischen DL und UL Übertragungsmöglichkeiten. In einer Ausführungsform hat ein DL- Rahmen/Frame 301 acht DL- Strahlen, die insgesamt 0,38 ms einnehmen. Ein UL- Rahmen 302 hat acht UL- Strahlen, die insgesamt 0,38 ms einnehmen.

Das Intervall zwischen dem UL- Rahmen und dem DL- Rahmen ist 2,5 ms. In einer Ausführungsform haben die DL und UL symmetrische Kontroll- Funkstrahlen.

4 zeigt ein beispielhaftes Diagramm der Strahl-Reziprozität, die ein wichtiger Faktor in Übereinstimmung mit Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist. Beugung beeinflusst das reziproke Gitter. In Mehrfunkstrahlbedingungen tritt Beugung für alle reziproken Gitterpunkte auf. Die Reziprozität von TX- und RX- Strahl muss kalibriert werden. Im realen Betrieb dürfen der TX- und RX- Strahl nicht reziprok sein. 410 ist ein Empfängergitter und 420 ist ein Sendergitter. Eine TX / RX- Strahl- Reziprozität bei BS hält an, wenn die BS in der Lage ist, einen BS RX- Strahl für den UL Empfang auf der Grundlage der DL- Messung der UE auf einem oder mehreren der BS TX- Strahlen zu bestimmen, und die BS ist in der Lage, einen BS- TX- Strahl für die DL- Übertragung basierend auf der UL- Messung der BS auf einen oder mehr RX-Strahlen der BS zu bestimmen. Ähnlich hält eine TX / RX-Strahl- Reziprozität bei einem UE, wenn die UE in der Lage ist, einen UE- RX- Strahl für die DL zu bestimmen, basierend auf der UL- Messung der BS für einen oder mehreren TX-Strahlen der UE, und die UE ist in der Lage, einen UE- TX-Strahl für die UL- Übertragung basierend auf der DL- Messung der UE auf dem einen oder mehr RX- Strahlen zu bestimmen. Eine Kalibrierung kann dem Gerät die TX / RX Strahl- Reziprozität geben. Ein BS mit TX / RX- Strahl- Reziprozität wird eine reziproke BS genannt. Ein UE mit TX / RX- Strahl- Reziprozität wird eine reziproke UE genannt. In einer Ausführungsform erhält jede UE seinen eigenen Charakter der Reziprozität. In einer anderen Ausführungsform kennt die BS die Reziprozität eines UE erst nach dem Initialzugriff. In noch einer Ausführungsform wird die Reziprozität der UE durch Capability/Fähigkeiten- Signalisierung für die BS erhalten. In einer anderen Ausführungsform erhält Die UE die Reziprozität der BS durch Systeminformationen.

Um auf ein kabelloses Netzwerk zuzugreifen, führt Die UE eine Initial- Zugriffsprozedur durch. Die EU erwirbt wesentliche Informationen, wie Informationen in MIB und SIB, in einem Broadcast/Übertragungs- Kanal. Eine der wesentlichen Informationen, die in dem DL- Broadcast- Kanal übertragen wird, sind Direktzugriffs- Kanal- /Random Access Channel (RACH) Ressourcen für eine RACH msg- 1 Übertragung, mit der beide Enden lernen, um miteinander über dedizierte Kanäle zu kommunizieren. Im Mehrfunkstrahlbetrieb, so wie bei mehreren Kontroll- Funkstrahlen, muss die Assoziation von Informationen aus dem DL Broadcast- Kanal von einem Übertragen der Kontroll-Funkstrahl auf die RACH- Ressourcen erfasst werden. Im Mehrfunkstrahlbetrieb kann jeder einzelne Kontroll- Funkstrahl seinen eigenen Broadcast- Kanal tragen. Verschiedene Annahmen über Strahl- Reziprozität führen zu unterschiedlichen Assoziationen eines DL Kanal / Signalisierung, die durch einen Kontroll- Funkstrahl getragen werden, und die RACH- Ressourcen variieren. Im Wesentlichen werden beim initialen Zugriff Strahlpaare für die DL / UL- Kommunikation von beiden Enden gelernt, wenn solche Informationen für die Aktivierung der Kommunikation benötigt werden. Die Assoziation sollte richtige RACH- Ressourcen bereitstellen, um die Strahlenerfassung entweder bei DL, UL oder beiden zu ermöglich.

5 zeigt ein beispielhaftes Diagramm für RACH Ressourcenzuordnung der reziproken und nicht- reziproken Basisstationen nach Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Während des initialen Zugriffs wird angenommen, dass die BS kein Wissen über die Reziprozität der UE hat. Die Reziprozität der UE ist bekannt nachdem sich die UE mit dem Netzwerk verbunden hat. In einer Ausführungsform erhält die BS die Reziprozität der UE durch eine Fähigkeits-Signalisierung. Die Assoziations- Konfiguration basiert einfach auf BS Reziprozität. Die RACH- Ressourcen werden basierend auf BS Charakteren gruppiert. In einer Ausführungsform sind die RACH- Ressourcen basierend auf dem BS- Empfangsverhalten gruppiert. Eine Konfiguration 500 veranschaulicht eine reziproke BS- Konfiguration für RACH-Ressourcen. Die reziproke BS hat mehrere DL Kanäle, 501, 502, 503 und 508. Jeder der DL- Kanäle entspricht einer Menge von RACH- Ressourcen. Jede RACH- Ressource gibt einen Ressourcen-Pool an. DL 501 zeigt auf RACH- Ressourcen- Gruppe 510 einschließlich mehrerer RACH- Ressourcen wie 511 und 518. In ähnlicher Weise zeigt DL 502 auf RACH- Ressource- Gruppe 520 einschließlich mehrerer RACH- Ressourcen wie 521 und 528. DL 503 zeigt auf die RACH- Ressourcen- Gruppe 530 einschließlich mehrere RACH- Ressourcen wie 531 und 538. DL 508 zeigt auf RACH- Ressourcen- Gruppe 580 einschließlich mehrerer RACH-Ressourcen wie 581 und 588.

Wenn die BS ist nicht- reziprok ist, verweisen die DL - Kanäle jeweils auf die gesamten RACH- Ressourcen. Eine Konfiguration 5100 zeigt eine nichtreziproke BS- Konfiguration für RACH- Ressourcen. Die nichtreziproke BS hat mehrere DL-Kanäle 5101, 5102, 5103 und 5108. Die RACH- Ressourcen sind in mehreren Gruppen konfiguriert. RACH- Gruppe 5110 enthält mehrere RACH- Ressourcen wie 5111 und 5118. RACH- Gruppe 5120 enthält mehrere RACH- Ressourcen wie 5121 und 5128. Die RACH-Gruppe 5130 enthält mehrere RACH- Ressourcen wie 5131 und 5138. RACH- Gruppe 5180 umfasst mehrere RACH- Ressourcen wie 5181 und 5188. Jeder der DL Kanäle entspricht den gesamten RACH- Ressourcen 5101, die die RACH- Gruppen 5110, 5120, 5130 und 5180 enthalten.

6 zeigt beispielhafte Diagramme einer RACH-Ressourcen- Zuordnung mit reziproken und nicht- reziproken UEs in Übereinstimmung mit Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Die UE kann die Reziprozitätsfähigkeit der BS lernen, explizit durch Signalisierung, wie mit SystemInformationen, oder implizit durch Lernen aus den Assoziations- Konfigurationen. Das reziproke UE kann selektiv nur Teile der bereitgestellten RACH- Ressourcen nutzen. Es spart UE- Strom und reduziert Nachrichten, wie die Msg- 1-Kollisionswahrscheinlichkeit. Weiterhin, wenn nur ein Teil der RACH- Ressourcen verwendet wird, kann eine Reduzierung der Größe des gesamten RACH- Ressourcenpools ermöglicht werden. Die reziproke BS- Konfiguration 500 wird verwendet. Ein nicht reziproker UE 601 mit Mehrfunkstrahl 11, 12, 13, 14 und 15 sendet die Erstnachricht, wie z. B. Msg- 1 mit Strahl Sweeping/Strahlschwenkung. Msg- 1 wird auf die Strahlen 11, 12, 13, 14 und 15 gesendet. Ein reziprokes UE 602 mit Mehrfunkstrahl 11, 12, 13, 14 und 15 sendet die Erstnachricht, wie Msg- 1, mit einem Strahl 14. Msg- 1 wird nur auf Strahl 14 gesendet.

RACH- Ressourcen werden auf der Basis der BS Empfangs-Eigenschaften gruppiert, wie die BS- Empfangsstrahlen. Die BS verwendet DL- Beacon- Signale/DL- Rundumstrahl- Signale, um ein DL- Strahlpaar durch die UE auszuwählen. Auf diese Weise kann eine umfassende Strahlsuche zwischen BS- TX- Strahlen und den UE- RX- Strahlen für die DL- Strahl- Verfolgung/Tracking durchgeführt werden. Ein DL- Strahl des Paars kann ausgewählt werden, wenn das DL- Profil von der UE erlangt wird. Bestimmen der RACH- Ressourcen, die auf der Assoziation im Broadcast-Kanal basieren übertragen durch den BS- TX- Strahl des ausgewählten DL- Strahlpaars.

7A zeigt beispielhafte Diagramme für die Erstnachricht, z. B. Msg- 1- Übertragung für reziproke BS-Konfigurationen gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Die reziproke BS- RACH- Konfiguration 500 ist konfiguriert. Als ein Beispiel können ein reziprokes UE 702 und ein nicht- reziprokes UE 703 einen initialen Zugriff auf das Netzwerk durchführen. Bei UE- Reziprozität verwendet die UE den ermittelten UL- Strahl für die Erstnachricht, wie die Msg- 1- Übertragung. In einer Ausführungsform wird der ermittelte UL- Strahl zufällig durch UE 702 ausgewählt. In einer anderen Ausführungsform wählt UE 702 eine RACH-Ressource basierend auf vordefinierten Regeln aus. In noch einer anderen Ausführungsform wählt die UE 702 die UL-Ressource basierend auf den DL Messungen der DL- Ressourcen, die Informationen vom Verbleib der UL- Ressourcen transportieren. Aufgrund der UE- Reziprozität passt der TX-Strahl mit dem UE RX- Strahl überein. Wenn die BS die Präambel erfolgreich empfängt, lernt die BS den TX / RX Strahl, der verwendet werden kann, um mit der UE zu kommunizieren. Aufgrund der BS- Reziprozität stimmt der BS-TX- Strahl mit dem BS- RX- Strahl überein. Die folgende BS Msg- 2- Übertragung kann unter Verwendung des neu ermittelten BS- TX- Strahl ausgeführt werden. Als ein Beispiel wählt UE 702 BS TX- Strahl- 3 und UE RX- Strahl- 1 basierend auf DL-Messung. Aufgrund der Strahl- Reziprozität sowohl bei BS als auch bei UE, entscheidet sich die UE für BS- RX- Strahl- 3 (was einem oder mehreren RACH- Gelegenheiten für msg- 1 Übertragung entsprechen würde) und würde UE TX- Strahl- 1 für eine msg- 1- Übertragung versuchen. Nach msg- 1 TX wird die UL strahlgeformte Kanalantwort erfasst, das heißt ψ1,3. In einer Ausführungsform kann es nur eine RACH- Gelegenheit, entsprechend eines BS- DL- Strahls, zum Übertragen von msg- 1 geben. Eine nicht- reziproke UE 703 durchläuft ihre UE- TX-Strahlen auf RACH- Ressourcen, um den BS- Empfang der Erstnachricht zu garantieren, wie Msg- 1. Wenn die BS die Präambel erfolgreich erhält, lernt die BS den BS- TX / RX-Strahl, der verwendet werden kann, um mit der UE 703 zu kommunizieren. Aufgrund der Reziprozität stimmt der BS- TX-Strahl mit dem BS- RX- Strahl überein. Die folgende BS- Msg-2- Übertragung kann mit dem neu ermittelten BS- TX- Strahl erfolgen. Das UL- Profil 730 wird von UE 703 erlangt und DL Strahl- 1 und UL Strahl- 2 werden ausgewählt. Nachdem die UE durch seine UE TX- Strahlen gewandert ist, werden UL strahlgeformte Kanal- Antworten für Kanäle zwischen einem BS RX- Strahl erfasst, und alle UE TX- Strahlen, das heißt, ψ1,2, ψ2,2,..., ψN,2 in 7A. In einer Ausführungsform kann es nur eine RACH- Gelegenheit geben, die einem BS- DL- Strahl zum Übertragen von msg- 1 entspricht, somit muss ein UE- TX-Strahl zur Übertragung durch die UE ausgewählt werden.

7B zeigt beispielhafte Diagramme für die Erste-Nachricht- Antwort, wie Msg- 2- Übertragung für reziproke BS-Konfigurationen gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Die UE erwartet einen Msg- 2-Empfang in dem Wahlweiser- Zugriffs- Antwort- /Random Access Antwort (RAR) Empfangsfenster unter Verwendung seines ausgewählten DL- Strahlpaars wie durch die DL- Profilmatrix 710 angezeigt, die für die Auswahl von RACH- Ressourcen durch Die UE über DL- Messung erfasst und verwendet wird. Msg- 2 enthält die UE- UL- Strahlinformationen, implizit oder explizit, die später für die UL- Übertragung verwendet werden können. In einer Ausführungsform enthält Msg- 2 eine Kennung, um eine entsprechende BS- empfangende Ressource anzugeben. In einer Ausführungsform ist die Kennung eine Funktion von Zeit und Frequenz der entsprechenden BS- empfangenden Ressource. In einer Ausführungsform ist die Erste- Nachricht-Antwortnachricht, wie Msg- 2, nicht darauf beschränkt auf den Kontroll- Funkstrahlbereich übertragen zu werden. In einer Ausführungsform wird Msg- 2 in der dedizierten Region übertragen, aber unter Verwendung eines Strahlformers, der gleich zu dem ausgewählten Kontroll- Funkstrahlformer ist.

7C zeigt ein beispielhaftes Ablaufdiagramm für einen Initialzugriff für reziproke BS- Konfigurationen mit einem nicht reziproken UE gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Ein UE 708 führt einen initialen Zugriff mit einer BS 709 durch. In Schritt 781 sendet die BS 709 strahlspezifische Referenzsignal (RS) mit RACH-Ressourcen- Konfigurations- Information. In Schritt 782 führt UE 708 eine Strahlverwaltung durch und bestimmt ein bevorzugtes DL- Strahlenpaar. Da UE 708 nicht- reziprok, in Schritt 783, ist, durchläuft die UE 708 seinen TX- Strahl, und sendet mehrere Msg- 1 an BS 709. BS 709 wählt eine erhaltene Msg- 1 und antwortet mit einer einzelnen Msg- 2 an UE 708 in Schritt 784. Msg- 2 enthält die UE- UL- Strahlinformation, implizit oder explizit.

7D veranschaulicht beispielhaft ein Flussdiagramm für Initialzugriff für reziproke BS- Konfigurationen mit reziproker UE gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Ein UE 708 führt einen initialen Zugriff mit einer BS 709 durch. In Schritt 791 sendet die BS 709 strahlspezifische Referenzsignal (RS) mit RACH- Ressourcen-Konfigurations- Information. In Schritt 792 führt UE 708 eine Strahlverwaltung durch. Da UE 708 reziprok ist, wählt UE 708 in Schritt 793 einen Strahl und sendet eine Msg- 1 an BS 709. BS 709 antwortet mit einer einzigen Msg- 2 an UE 708 in Schritt 794. Da die BS die UE Reziprozitätsfähigkeit nicht kennt, enthält Msg- 2 die UE UL Strahlinformationen implizit oder explizit.

Für nicht- reziproke BS- Konfigurationen, werden RACH-Ressourcen basierend auf BS- Empfangs- Eigenschaften gruppiert, wie die BS- Empfangsstrahlen. Die UE verwendet die DL- Beacon/Rundumstrahl- Signale, um ein DL- Strahlpaar auszuwählen. Durch umfassende Strahlsuche zwischen BS- TX-Strahl, kann der UE- RX- Strahl für die DL- Strahlverfolgung durchgeführt werden. Ein DL- Strahlpaar kann ausgewählt werden, wenn die DL- Profilmatrix am UE gemessen wird. Die UE bestimmt die RACH- Ressource basierend auf den Assoziationen im Broadcast- Kanal, der durch den BS TX- Strahl des ausgewählten DL- Strahlpaars übertragen wird.

8A zeigt beispielhafte Diagramme für die Erstnachricht, wie eine Msg- 1- Übertragung für nichtreziproke BS- Konfigurationen gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Die nicht reziproke BS- RACH-Konfiguration 5100 ist konfiguriert. Als ein Beispiel, eine reziproke UE 802 und eine nicht reziproke UE 803 führen Initialzugriffe auf das Netzwerk durch. Bei UE- Reziprozität verwendet die UE den ermittelten UL- Strahl für die Erstnachricht, wie Msg- 1 Übertragung. In einer Ausführungsform wird der bestimmte UL- Strahl zufällig von der UE 802 ausgewählt. In einer anderen Ausführungsform wählt die UE 802 eine RACH- Ressource basierend auf vordefinierten Regeln aus. Aufgrund der Reziprozität der UE stimmt der TX-Strahl mit dem UE RX- Strahl überein. Wenn die BS die Präambel erfolgreich empfängt, lernt die BS den TX / RX- Strahl, der verwendet wird, um mit der UE zu kommunizieren. Wenn die BS die Präambel erfolgreich empfängt, lernt die BS den BS- RX-Strahl, der zur Kommunikation mit UE 802 genutzt werden kann. Ohne BS- Reziprozität sind alle BS- TX- Strahlen Kandidatenstrahlen für DL. Als Beispiel wählt UE 802 Strahl-3. Das UL- Profil 820 wird von UE 802 erfasst. UE wählt DL-Strahl- 2 und UL- Strahl- 3. Eine nicht reziproke UE 803 wandert durch seine UE TX- Strahlen mehrere male auf RACH-Ressourcen, um eine BS- Empfang der Erstnachricht zu garantieren, wie zum Beispiel Msg- 1. Wenn die BS die Präambel erfolgreich empfängt, lernt die BS den BS TX / RX- Strahl, der zur Kommunikation mit der UE 803verwendet werden kann. Ohne BS- Reziprozität sind alle BS- TX- Strahlen KandidatenStrahlen für DL. Als ein Beispiel wählt Die UE 802 den Strahl 3 aus. UL Profil 830 wird von UE 803 erlangt. UE wählt DL-Strahl- 2 und UL- Strahl- 3 aus.

8B zeigt beispielhafte Diagramme für die Erste-Nachricht- Antwort, wie Msg- 2- Übertragung für nichtreziproke BS- Konfigurationen gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Die UE erwartet einen Msg- 2- Empfang im RAR- Empfangsfenster unter Verwendung des ausgewählten DL-Strahl- Paars. BS- Msg- 2- Übertragung wird wiederholt ein Durchsuchen durch alle BS TX- Strahlen durchgeführt. Msg- 2 enthält UE- UL- Strahl- Informationen, die für die UL-Übertragung verwendet werden können. In einer Ausführungsform, wird die Erstnachrichten-Antwortnachricht, wie z.B. Msg- 2, nicht darauf beschränkt, auf der Kontroll- Funkstrahl- Region übertragen zu werden. In einer Ausführungsform wird Msg- 2 in der dedizierten Region übertragen, aber unter Verwendung eines Strahlformers der der gleiche wie der ausgewählte Kontroll-Funkstrahlformer ist. Die UE antwortet mit Msg- 3, welche BS TX- Strahlanzeige an die BS enthält.

8C veranschaulicht ein beispielhaftes Flussdiagramm für einen Initialzugriff für nicht reziproke BS-Konfigurationen mit nicht- reziproker UE gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Ein UE 808 führt einen ersten Zugriff mit einer BS 809 durch. In Schritt 881 sendet die BS 809 ein strahl- spezifisches Referenzsignal (RS) mit RACH- Ressource- Konfigurationsinformationen. In Schritt 882 führt UE 808 ein Strahl- Management aus und etabliert ein DL- Paar. Da UE 808 nicht- reziprok ist, in Schritt 883, wählt UE 808 eine Untermenge von RACH- Resourcen, indem es durch BS-RX- Strahlen durchläuft, und sendet mehrere Msg- 1 an BS 809. BS 809 wählt eine erhaltene Msg- 1 und wandert durch seine TX-Strahlen zum Senden mehrere Msg- 2 an die UE 808 in Schritt 884. Msg- 2 enthält die UE UL- Strahlungsinformation. In Schritt 885 sendet die UE 808 Msg- 3 an BS 809. Msg- 3 enthält die BS- TX- Strahlanzeige.

8D veranschaulicht ein beispielhaftes Flussdiagramm für Initialzugriff für nicht reziproke BS-Konfigurationen mit reziproken UE gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Ein UE 808 führt einen ersten Zugriff mit einer BS 809 durch. In Schritt 891 sendet die BS 809 strahlspezifische Referenzsignal (RS) mit RACH- Ressourcen-Konfiguration- Informationen. In Schritt 892 führt UE 808 eine Strahlverwaltung durch und stellt ein DL- Paar her. Da UE 808 reziprok ist, in Schritt 893, wählt UE 808 eine Teilmenge von RACH- Ressourcen aus, und wandert durch die BS- RX- Strahlen und sendet mehrere Msg- 1 Nachrichten an BS 809. BS 809 wählt eine empfangene Msg- 1 und wandert durch seine TX- Strahlen, um mehrere Msg- 2 an die UE 808 in Schritt 894 zu senden. Nachricht- 2 enthält die UE- UL- Strahl- Information. In Schritt 895 sendet die UE 808 Msg- 3 an die BS 809. Msg- 3 enthält eine BS- TX- Strahlanzeige.

In einer Ausführungsform sind sowohl BS und UE reziprok, was bedeutet, dass BS und alle UEs vollständig reziprok sind. Das Assoziationsverfahren beruht auf dieser vereinfachten Basis- Annahme.

9A zeigt beispielhafte Diagramme für Ressourcenkonfigurationen für BS und UE mit Reziprozität entsprechend den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Die UE verwendet DL- Beacon- Signale, um ein Strahlpaar auszuwählen. Die umfassende Strahlsuche wird zwischen BS TX-Strahl und UE RX- Strahl durchgeführt. Ein Strahlpaar wird gewählt, wenn die DL- Profilmatrix an der UE gemessen wird. Die RACH- Ressource wird auf der Grundlage der Zuordnung im Broadcast- Kanal ermittelt, die vom BS- TX- Strahl des ausgewählten Strahlpaares übertragen wird. Verwendung des ausgewählten UE- Sende- Strahls für die Präambel- Übertragung auf den ermittelten RACH- Ressourcen. Aufgrund der Reziprozität passt der UE- RX- Strahl zum UE- TX- Strahl. Wenn der BS die Präambel erfolgreich empfängt, lernt der BS den BS TX/RX- Strahl, der zur Kommunikation mit der UE verwendet werden kann. Aufgrund der Reziprozität stimmt der BS RX-Strahl mit dem BS TX- Strahl überein. Die folgende Msg- 2-Übertragung kann mit dem neu ermittelten BS TX/RX Strahl durchgeführt werden. Die UE erwartet Msg- 2- Empfang im RAR-Empfangsfenster, indem sie ihr ausgewähltes Strahlpaar verwendet. Wie dargestellt, wird jeder DL- Kanal, wie z. B. DL 901, 902, 903 und 908, mit einer RACH- Ressource konfiguriert. DL 901, 902, 903 und 908 werden mit RACH 911, 912, 913 und 918 konfiguriert. Die UE erfasst das DL- Profil 920 und ermittelt den verwendeten DL- Strahl- 1 und UL- Strahl- 3.

9B zeigt ein beispielhaftes Flussdiagramm für den Erstzugriff für BS und UE mit Reziprozität entsprechend den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Eine UE 908 führt einen Initialzugriff mit einer BS 909 durch. Im Schritt 991 sendet BS 909 ein strahlspezifisches Referenzsignal (RS) mit RACH- Ressourcen- Konfigurationsinformationen. In Schritt 992 führt UE 908 das Strahlmanagement durch und erstellt ein DL- Paar. Da UE 908 reziprok ist, wählt, in Schritt 993, UE 908 einen TX- Strahl aus und senden ein Msg- 1 an BS 909. BS 909 sendet ein Msg- 2 an UE 908 in Schritt 994. Da sowohl die UE als auch der BS reziprok sind, wird die RACH-Ressourcenkonfiguration vereinfacht.

Eine Reziprozität zeigt eine eins- zu- eins Zuordnung zwischen dem TX und dem RX- Strahlformer an. Eine partielle Reziprozität zeigt eine Korrelation zwischen den Strahlen TX und RX an, die verwendet werden können. Sowohl die UE als auch die BS können partiell reziprok sein.

Bild 10A zeigt beispielhafte Diagramme für die partiellen reziproken BS- Konfigurationen entsprechend den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Eine exemplarische partielle reziproke UE ist mit drei UL- Strahlen 1061, 1062 und 1063 sowie drei DL- Strahlen 1051, 1052 und 1053 dargestellt. Der DL- Strahl 1051 ist mit den UL- Strahlen 1061 und 1062 korreliert. Der DL- Strahl 1052 ist mit den UL-Strahlen 1062 und 1063 korreliert. Der DL- Strahl 1053 ist mit den UL- Strahlen 1063 und 1061 korreliert. Wie dargestellt, korreliert die Konfiguration für partielle Reziprozität mit einem DL- Kanal mit einer Teilmenge des RACH- Ressourcenpools. Mehrere DL- Kanäle DL 1001, 1002, 1003 und 1008 sind konfiguriert. Die RACH- Ressourcen werden mit Gruppen von 1010 einschließlich RACH- Ressourcen wie z. B. 1011 und 1018, Gruppen von 1020 einschließlich RACH- Ressourcen wie z. B. 1021 und 1028, Gruppen von 1030 einschließlich RACH-Ressourcen wie z. B. 1031 und 1038 und Gruppen von 1080 einschließlich RACH- Ressourcen wie z. B. 1081 und 1088 konfiguriert. DL 1002 wird z. B. mit den RACH- Gruppen 1010 und 1020 konfiguriert. DL 1003 wird mit den RACH- Gruppen 1020 und 1030 konfiguriert.

10B zeigt beispielhafte Diagramme für das initiale Zugriffsverfahren bei partiellen BS- Konfigurationen nach den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Ohne UE- Reziprozität durchsucht die UE ihre UE- TX- Strahlen mit RACH- Ressourcen, um den BS- Empfang von MSg- 1 zu gewährleisten. Wenn die BS die Präambel erfolgreich empfängt, lernt die BS den BS RX- Strahl, der zur Kommunikation mit der UE verwendet werden kann. Aufgrund der Teilreziprozität werden die BS- TX- Strahlen- Kandidaten auf Basis des BS RX- Strahls bestimmt. Die UE erwartet Msg- 2- Empfang im RAR-Empfangsfenster, indem sie das ausgewählte DL- Strahlpaar verwendet. Eine BS- Msg- 2- Übertragung kann mit Hilfe der neu ermittelten BS- TX- Strahlen- Kandidaten durchgeführt werden. Die Msg- 2 enthält UE- TX- Strahlinformationen, die für die UL- Übertragung verwendet werden können. Msg- 3 beinhaltet die BS- TX- Strahlanzeige zu der BS.

10C zeigt ein beispielhaftes Ablaufdiagramm für den Erstzugriff für partielle reziproke BS- Konfigurationen gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Eine UE 1041 führt einen Erstzugriff mit einer BS 1042 durch. Im Schritt 1071 sendet BS 1042 ein strahlspezifisches Referenzsignal (RS) mit RACH- Ressourcen-Konfigurationsinformationen. Im Schritt 1072 führt UE 1041 das Strahlmanagement durch und ermittelt das DL- Paar. Da UE 1041 partiell reziprok ist, durchläuft UE 708 bei Schritt 1073 eine Teilmenge seines TX- Strahls und sendet mehrere Msg- 1 an BS 1042. BS 1042 wählt ein empfangenes Msg- 1 aus und durchsucht eine Teilmenge seiner TX- Strahlen, um mehrere Msg- 2 an UE 1041 im Schritt 1074 zu senden. Msg- 2 enthält die UE UL-Strahlinformation. Im Schritt 1075 sendet UE 1041 Msg- 3 an BS 1042. Msg- 3 enthält die BS TX- Strahlanzeige.

In einer Ausführungsform ist nur ein Kontrollstrahl konfiguriert. Der Kontrollstrahl sorgt für die vollständige Abdeckung der Zelle. Es gibt nur einen einzigen DL Broadcast-Kanal, der eine einzige Zuordnungskonfiguration zu den RACH-Ressourcen bereitstellt. Die DL- Strahlenkenntnisse können nicht im Hintergrund vor dem initialen Zugriff erworben werden. Die Zuordnung ist einer zu allen.

11A zeigt beispielhafte Diagramme für die Ein-Kontrollstrahl- Konfiguration und dem Initialzugang gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Ein einzelner DL- Kanal 1100 wird mit den gesamten RACH- Ressourcen konfiguriert, einschließlich RACH- Gruppe 1110 mit RACH-Ressourcen wie RACH 1111 und RACH 1118, RACH- Gruppe 1120 mit RACH- Ressourcen wie RACH 1121 und RACH 1128, RACH- Gruppe 1130 mit RACH- Ressourcen wie RACH 1131 und RACH 1138, RACH-Gruppe 1180 mit RACH- Ressourcen wie RACH 1181 und RACH 1188. Ein reziprokes UE 1102 und ein nicht- reziprokes UE 1103 ermöglichen den erstmaligen Zugriff auf das Ein-Kontrollstrahlen- Netz. Mit oder ohne UE- Reziprozität durchsucht die UE ihre UE- TX- Strahlen mehrmals auf RACH-Ressourcen, um den BS- Empfang von Msg- 1 zu gewährleisten. Wenn der BS die Präambel erfolgreich empfängt, lernt der BS den BS- RX- Strahl, der zur Kommunikation mit der UE verwendet werden kann. Ohne die BS- Reziprozität sind alle BS TX-Strahlen Strahlen- Kandidaten für DL. Mit der BS- Reziprozität entspricht der BS TX- Strahl dem BS RX- Strahl. Mit BS-Reziprozität sendet die BS Msg- 2, indem sie den gewählten BS-TX- Strahl mehrere Male verwendet. Die Anzahl der Msg- 2-Übertragungen ist für die UE, um ihre einzelnen UE- Strahlen für den Empfang auszuprobieren. Msg- 2 enthält implizit oder explizit die UE- TX- Strahlinformation, die für die UL-Übertragung verwendet werden kann. In einer Ausführungsform sendet die BS nur einmal msg- 2 und die UE muss sich für einen UE- RX- Strahl für den Empfang entscheiden. Ohne BS-Reziprozität überträgt der BS Msg- 2 indem er alle BS TX-Strahls mehrfach durchläuft. Es bietet umfassende Möglichkeiten zur Strahlsuche auf der UE- Seite. Msg- 2 enthält die UE TX- Strahlinformation, die für die UL-Übertragung verwendet werden kann. Mit oder ohne UE-Reziprozität sendet die UE Msg- 3 über den angezeigten UE- TX-Strahl. Da Msg- 3 eine zeitgesteuerte Übertragung ist, erwartet der BS diese, indem er seinen gewählten Empfangsstrahl für den Empfang verwendet. Bei nicht reziproken BS beinhaltet Msg- 3 die BS TX- Strahlanzeige.

11B zeigt beispielhaft ein Flussdiagramm einer UE für den Erstzugriff mit Ein- Kontrollstrahl- Konfiguration mit nicht- reziproker BS gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Eine UE 1141 führt einen Initialzugriff mit einer BS 1142 durch. Im Schritt 1161 sendet die BS 1142 ein strahlspezifisches Referenzsignal (RS) mit RACH- Ressourcen- Konfigurationsinformationen. Im Schritt 1162 führt die UE 1141 das Strahlmanagement durch und erstellt das DL- Paar. Im Schritt 1163 durchsucht UE 1141 die RACH-Ressourcen und sendet mehrere Msg- 1- Nachrichten an BS 1142. BS 1142 wählt eine empfangene Msg- 1 aus. Da BS 1142 nicht reziprok ist, durchsucht es seine TX- Strahlen, um mehrere Msg- 2 an UE 1141 in Schritt 1164 zu senden. Msg- 2 enthält die UE UL- Strahlinformation. Im Schritt 1165 sendet UE 1141 Msg- 3 an BS 1142. Msg- 3 enthält die BS- TX- Strahlanzeige.

11C zeigt beispielhaft ein Flussdiagramm einer UE für den Erst/Initialzugriff mit einem einzelnen Kontrollstrahl mit reziproker BS gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Eine UE 1141 führt einen Initialzugriff mit einer BS 1142 durch. Im Schritt 1171 sendet die BS 1142 ein strahlspezifisches Referenzsignal (RS) mit RACH- Ressourcen-Konfigurationsinformationen. In Schritt 1172 führt UE 1141 das Strahlmanagement durch und ermittelt das DL- Paar. In Schritt 1173 durchsucht UE 1142 die RACH- Ressourcen und sendet mehrere Msg- 1- Nachrichten an BS 1142. BS 1142 wählt ein empfangenes Msg- 1 aus. Da BS 1142 reziprok ist, wählt er einen TX- Strahl aus und wendet den gewählten TX- Strahl an, um Msg- 2 für eine Reihe von Zeiten an UE 1141 bei Schritt 1174 zu senden. Msg- 2 enthält implizit oder explizit die UE UL- Strahlinformationen. Im Schritt 1175 sendet UE 1141 Msg- 3 an BS 1142.

Die RACH- Prozeduren werden bei den ersten Zugriffsverfahren verwendet. Grundsätzlich wird ein vierstufiges RACH- Verfahren verwendet. Da es sich bei der dritten und vierten Stufe jedoch um geplante Übertragungen handelt, kann auch ein zweistufiges RACH- Verfahren verwendet werden. Beim zweistufigen RACH- Verfahren können Informationen, die im dritten und vierten Schritt zu transportieren sind, potentiell im ersten Schritt des zweistufigen RACH- Verfahrens mitgeführt werden. Das alte RACH- Verfahren gilt auch, unterliegt aber einigen Erweiterungen. Zunächst müssen mehrere Msg- 1 auf einen einzelnen RAR abgebildet werden. Zweitens können konsekutive RARs mit verschiedenen TX- Strahlformern übertragen werden. Der RAR kann auch mit den gleichen TX- Strahlformern übertragen werden. Die RA- RNTI- Bestimmung beinhaltet die Signalisierung des UE- TX- Strahls.

In einer Ausführungsform wird eine virtuelle RACH-Ressource konfiguriert. Der gesamte RACH- Pool ist in Gruppen aufgeteilt. Jede einzelne Gruppe entspricht unterschiedlichen BS- Empfangsmerkmalen oder räumlichen Eigenschaften, wie z. B. den RX- Strahlen. Jede RACH- Ressourcengruppe wird weiter in Teilmengen unterteilt. Die virtuelle RACH- Ressource enthält mehrere RACH- Ressourcen, von denen jede einzelne auf eine einzelne RACH- Teilmenge derselben RACH- Gruppe abgebildet werden kann. Eine virtuelle RACH- Ressource enthält RACH-Ressourcen aus allen Gruppen von RACH- Gruppen. Die Auswahl einer RACH- Ressource aus einer Teilmenge bestimmt gleichzeitig andere Mitglieder einer virtuellen RACH-Ressource.

12 zeigt beispielhafte Diagramme für virtuelle RACH- Ressourcen mit Verknüpfung von Msg- 1 und Msg- 2 entsprechend den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Die RACH- Ressourcen sind in mehreren Gruppen zusammengefasst, darunter RACH- Gruppe 1210 mit RACH- Ressourcen wie RACH 1211 und 1218, RACH- Gruppe 1220 mit RACH- Ressourcen wie RACH 1221 und 1228, RACH- Gruppe 1230 mit RACH- Ressourcen wie RACH 1231 und 1238, RACH- Gruppe 1280 mit RACH- Ressourcen wie RACH 1281 und 1288. Die RACH- Gruppen können der virtuellen RACH- Gruppe 1200 zugeordnet werden. Es gibt eine RA- Antwort für eine Anzahl von Msg- 1- Übertragungen, die z. B. einer RACH- Gruppe entspricht. Msg- 1 TX auf verschiedenen RACH- Ressourcen in einer RACH- Ressourcengruppe kann unterschiedlichen UE-Übertragungsverhalten entsprechen, wie z. B. UE TX- Strahlen. Der RA- RNTI wird für RAR einer msg- 1- Übertragung auf einer RACH- Ressource verwendet, was einem bevorzugten Empfang der Msg- 1- Übertragungen entspricht. Es ist zu beachten, dass RA-RNTI der LTE- Praxis ähnelt, die eine Funktion der Zeit- und Frequenzressourcen einer empfangenen msg- 1- Übertragung ist. Es wird dann eine bevorzugte Kombination aus UE TX- Verhalten und BS RX- Verhalten angezeigt. Bei einer solchen RA- RNTI Wahl wird der ausgewählte UE TX- Strahl von BS an die UE in Msg- 2 signalisiert. In einer Ausführungsform könnte es mehrere RAR- Übertragungen des gleichen RAR- Inhalts geben, wobei jede RAR- Übertragung einer erfolgreich empfangenen msg-1 durch die BS entspricht. In einer anderen Ausführungsform sendet die BS RAR einmalig und die RAR- Übertragung entspricht einem bevorzugten msg- 1- Empfang, der von der BS bestimmt wird. Die Auswahl kann z. B. auf Basis der empfangenen Signalleistung oder SINR oder einer anderen Qualitätsmessung für den betrachteten UL- Kanal erfolgen.

13 zeigt beispielhafte Diagramme der RAR-Fenster- Konfiguration entsprechend den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Die RACH- Ressourcen sind in mehreren Gruppen zusammengefasst, darunter RACH- Gruppe 1310 mit RACH-Ressourcen wie RACH 1311 und 1318, RACH- Gruppe 1320 mit RACH-Ressourcen wie RACH 1321 und 1328, RACH- Gruppe 1330 mit RACH-Ressourcen wie RACH 1331 und 1338, RACH- Gruppe 1380 mit RACH-Ressourcen wie RACH 1381 und 1388. Das RAR- Fenster startet, nachdem alle möglichen Msg- 1- Übertragungen beendet sind. Die Position des RAR- Fensters wird durch das Netzwerk oder durch beides angegeben, signalisiert. In einer Ausführungsform werden verschiedene RAR- Fenster konfiguriert, die zu unterschiedlichen RACH- Gruppen für einen BS- TX-Durchlauf/Sweep korrelieren. RACH Gruppe 1310 ist für das RAR- Fenster 1361 konfiguriert. RACH Gruppe 1320 ist für das RAR- Fenster 1362 konfiguriert. RACH- Gruppe 1330 ist für das RAR- Fenster 1363 konfiguriert. RACH Gruppe 1380 ist für das RAR- Fenster 1364 konfiguriert. In einer Ausführungsform können sich die RAR- Fenster überlappen. In einer Ausführungsform kann jedes der RAR- Fenster 1361, 1362, 1363 und 1364 als Unterfenster für UE RX- Strahl- Durchlauf konfiguriert werden. Das RAR- Fenster 1362 kann in weitere Unterfenster wie 1371,1372 und 1376 unterteilt werden.

14 zeigt beispielhaft ein Ablaufdiagramm für das UE- Initial- Zugangs- Verfahren für den Mehrstrahlbetrieb gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. In Schritt 1401 wählt die UE eine Teilmenge einer konfigurierten UL-Ressourcen in einem drahtlosen Netzwerk aus, wobei die UL-Ressourcen durch eine Downlink- (DL) Broadcast- Nachricht von einer Basisstation (BS) konfiguriert werden. In Schritt 1402 überträgt die UE eine Erstnachricht an die BS durch die UE, wobei die Erstnachricht ein oder mehrere Male auf der ausgewählten Menge von UL- Ressourcen übertragen wird. Im Schritt 1403 erhält die UE eine oder mehrere Erstnachrichten-Antwortnachrichten von der BS durch die UE als Antwort auf die Erstnachricht von der BS. Im Schritt 1404 wählt die UE eine Antwortnachricht der UE aus den empfangenen eine oder mehreren Erstnachrichten- Antwortnachrichten aus, wobei die ausgewählte Antwortnachricht eine entsprechende BS- Empfangsressource (RX) angeben kann, auf deren Grundlage die UE einen UE- TX- Strahl ableiten kann, der für eine spätere Kommunikation mit dem BS bevorzugt wird.

15 zeigt beispielhaft ein Ablaufdiagramm für das BS- Erstzugriffsverfahren für den Mehrstrahlbetrieb gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. In Schritt 1501 sendet die Basisstation eine Menge von Uplink (UL)- Ressourcen in einem drahtlosen Netzwerk, wobei die UL- Ressourcen in einem oder mehreren Teilmengen gruppiert sind, die jeweils räumlichen BS- Übertragungs- Eigenschaften entsprechen. Im Schritt 1502 empfängt die Basisstation eine oder mehrere Nachrichten, die alle als Erstnachricht der BS von einer UE dienen, wobei die Erstnachricht ein oder mehrere Male auf einer oder mehreren Teilmengen von UL Ressourcen übertragen wird. Im Schritt 1503 wählt die Basisstation eine empfangene Erstnachricht, aus der einen oder mehreren Erstnachrichten der BS. Im Schritt 1504 überträgt die Basisstation eine oder mehrere Erstnachrichten- Antwortnachrichten der BS an die UE.

Obwohl die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit bestimmten spezifischen Ausführungsformen für Verständniszwecke beschrieben wurde, ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt. Dementsprechend können verschiedene Modifikationen, Anpassungen und Kombinationen verschiedener Merkmale der beschriebenen Ausführungsformen umgesetzt werden, ohne dass der in den Patentansprüchen festgelegte Erfindungsumfang verlassen werden muss.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • US 62/416737 [0001]