Title:
INTEGRIERTE HALTERUNG
Kind Code:
A1


Abstract:

Es werden Verfahren und Systeme bereitgestellt für eine integrierte Halterung, die ein oder mehrere Kabel eines Kabelbaums auf einer Fahrzeugkarosserie hält. In einer beispielhaften Auslegung kann die integrierte Halterung umfassen: eine erste Platte mit einer Öffnung, um eine Befestigung aufzunehmen, um die Halterung sicher an der Fahrzeugkarosserie anzubauen; eine an die erste Platte gekoppelte Einlassblende; eine zweite an die erste Platte gekoppelte und abgewinkelte Platte; eine von der ersten Platte aus verlaufende Schutzabschirmung; und eine an der zweiten Platte angebaute Auslassblende, wobei jede der Blenden ein verlängerndes Armpaar aufweist. In einem Beispiel stellt die Halterung durch Führen der Kabel des Kabelbaums durch die Halterung und sicheres Halten der Kabel mit Klammern an den Ein- und Auslassblenden ein vereinfachtes System zum sicheren Anbauen des Kabelbaums an den Motor bereit, wobei unnötige Kabelbewegung minimiert und die auf den Kabelbaum ausgeübten Belastungen reduziert werden. embedded image




Inventors:
Carremm, Swadad A., Mich. (Canton, US)
Ghannam, Mahmoud Yousef, Mich. (Canton, US)
Badwal, Sukhdev, Mich. (Canton, US)
Anderson III, James W., Mich. (Ann Arbor, US)
Application Number:
DE102017125430A
Publication Date:
05/03/2018
Filing Date:
10/30/2017
Assignee:
Ford Global Technologies, LLC (Mich., Dearborn, US)
International Classes:



Foreign References:
201600664732016-03-03
Attorney, Agent or Firm:
Lorenz Seidler Gossel Rechtsanwälte Patentanwälte Partnerschaft mbB, 80538, München, DE
Claims:
Integrierte Halterung, umfassend:
eine erste Platte mit einer Öffnung zur Aufnahme einer Befestigung, um die Halterung an einer Fahrzeugkarosserie sicher anzubauen; eine an die erste Platte gekoppelte Einlassblende;
eine zweite an die erste Platte gekoppelte und abgewinkelte Platte;
eine Schutzabschirmung, die von der ersten Platte aus verläuft; und
eine Auslaufblende, die an der zweiten Platte angebaut ist, wobei jede Blende ein verlängerndes Armpaar aufweist.

Halterung nach Anspruch 1, wobei die Schutzabschirmung eine flache Platte umfasst, die senkrecht von der ersten Platte verläuft, wobei die Schutzabschirmung weiterhin gekrümmte äußere Enden umfasst, wobei eines der gekrümmten Enden glatt an eine obere Fläche der ersten Platte anschließt, wobei die gekrümmten Enden und die flache Platte eine C-Form bilden.

Halterung nach Anspruch 2, weiterhin umfassend eine Grundplatte, die parallel zur ersten Platte ist, aber unter der ersten Platte angeordnet ist und mit der ersten Platte durch eine Übergangsplatte verbunden ist.

Halterung nach Anspruch 3, wobei die Grundplatte auf einer Seite verläuft, die von den gekrümmten C-förmigen Enden der Schutzabschirmung weg weist und ihnen gegenüberliegt.

Halterung nach Anspruch 1, wobei die Ein- und Auslassblende jeweils eine Öffnung aufweist, die so konfiguriert ist, dass die gehaltenen Kabel durch diese hindurchgeführt werden können, wobei jede Blende weiterhin einen Haltearm aufweist, der eine seitliche Öffnung bildet.

Halterung nach Anspruch 1, wobei die erste und zweite Platte eine Vertiefung aufweisen, die durchgehend und ununterbrochen entlang einer Mitte verläuft, einschließlich an einer Verbindungsstelle der ersten und der zweiten Platte.

Halterung nach Anspruch 6, wobei die gesamte Halterung zusätzlich oder optional aus einer einzigen zusammenhängenden gleichförmigen und einteiligen Metallplattenstruktur hergestellt ist.

Halterung nach Anspruch 1, weiterhin umfassend einen Ausschnitt in der ersten Platte unter der Einlassblende, wobei kein Ausschnitt in der zweiten Platte unterhalb der Auslassöffnung vorhanden ist.

Halterung nach Anspruch 4, wobei die Grundplatte an die vertikale Schutzabschirmung angrenzt.

Halterung nach Anspruch 5, wobei die Halterung in einem System gekoppelt ist, das weiterhin eine Fahrzeugkarosseriestruktur und eine Vielzahl von Leitungen umfasst, die in einer ersten Öffnung in der Einlassblende gehalten werden, wobei die nachgelagert verlaufenden Leitungen einen abgewinkelten Bogen an einer Verbindungsstelle zwischen der ersten und zweiten Platte bilden; wobei die Leitungen weiter verlaufen und in einer zweiten Öffnung in der Auslassblende gehalten werden.

System nach Anspruch 1, wobei die Halterung gleichförmig und aus einer einzigen flachen Platte gebildet ist.

System nach Anspruch 10, wobei die erste Platte auf einem ersten Niveau der Fahrzeugkarosseriestruktur montiert ist, und die zweite Platte auf einem zweiten Niveau der Fahrzeugkarosserie montiert ist.

Description:
Gebiet der Erfindung

Diese Beschreibung betrifft im Allgemeinen Komponenten und/oder Systeme einer integrierten Halterung, die an eine Fahrzeugkarosserie montiert ist.

Allgemeiner Stand der Technik / Kurzdarstellung

Ein Fahrzeug kann Kabelbäume bestehend aus Drähten oder Leitungen aufweisen. Die Drähte können Sensoren und/oder Stellantriebe mit einem Steuermodul wie z. B. einer Motorsteuerung verbinden. Die Leitungen können flexible Leitungen wie z. B. Kraftstoff- und Hydraulikleitungen sein, um Flüssigkeiten vom Motor zu verschiedenen Teilen des Fahrzeugs zu führen. Ein Sensorkabelbaum kann eine Vielzahl von Kabeln enthalten, wobei jedes Kabel in Länge oder Durchmesser verschieden ist. Aufgrund der Komplexität des Sensorkabelbaums kann eine Kabelbefestigungsstruktur, wie z. B. eine Halterung, dazu verwendet werden, den Kabelbaum sicher an eine Fahrzeugkarosserie anzubauen. Die Halterung kann in Verbindung mit anderem Befestigungszubehör verwendet werden, um den Kabelbaum an der Fahrzeugkarosserie zu sichern.

Eine beispielhafte Kabelbaumbefestigungsstruktur oder Halterung wird von Tsuboi in US 20160066473 A1 offenbart. Darin umfasst die Befestigungsstruktur einen Halteabschnitt, um einen Draht-Kabelbaum zu klemmen, eine flache Platte mit einer ersten und zweiten Öffnung, und einen vertikalen Abschnitt, der den Halteabschnitt mit der flachen Platte verbindet. Die Halterung kann an einen Motor montiert sein mittels einer Befestigung, wie z. B. einem Bolzen, der durch die erste Öffnung in der flachen Platte verläuft, und an einem oberen Abschnitt eines Motors befestigt ist.

Die Erfinder erkannten allerdings potenzielle Probleme mit der vorstehend genannten Draht-Kabelbaum-Befestigungsstruktur. Der Halter der Befestigungsstruktur kann z. B. dazu konfiguriert sein, ein einziges Kabel anstelle einer Vielzahl von Kabeln zu sichern, was die Struktur für einen konvexen Kabelbaum bestehend aus einer Vielzahl von Kabeln ungeeignet macht. Weiterhin sichert der einzelne auf der Befestigungsstruktur bereitgestellte Halter einen Kabelbaum mit langen Kabeln eventuell nicht ausreichend, was dazu führt, dass der Kabelbaum wackelt und ein Risiko der Beschädigung und der Unterbrechung der Datenübertragung darstellt.

Die Erfinder in diesem Schriftstück haben eine integrierte Halterung entwickelt, die einige der vorstehend genannten Probleme angeht. In einem Beispiel umfasst eine integrierte Halterung eine erste Platte mit einer Öffnung, um eine Befestigung aufzunehmen, um die Halterung sicher an eine Fahrzeugkarosserie anzubauen; eine an die erste Platte gekoppelte Einlassblende; eine zweite an die erste Platte gekoppelte und abgewinkelte Platte, eine von der ersten Platte ausgehende Schutzabschirmung, und eine an der zweiten Platte angebaute Auslassblende, wobei jede der Blenden ein verlängerndes Armpaar aufweist.

Auf diese Weise kann eine Auslegung der integrierten Halterung dazu verwendet werden, eine Vielzahl von Kabeln eines Sensorkabelbaums zwischen den verlängernden Armen der Ein- und Auslassblenden zu sichern, wobei jedes Kabel optional in Länge oder Durchmesser verschieden ist. Die Schutzabschirmung auf der Halterung kann einen Weg zur Führung der Kabel und zum Schutz des Sensorkabelbaums gegen Umweltelemente bereitstellen. Die hier beschriebenen beispielhaften Ansätze können mehrere Vorteile bieten. Eine integrierte Halterung kann z. B. dazu ausgelegt sein, mechanischen und Umweltbelastungen standzuhalten, und kann mit unterschiedlichen Fahrzeugkonstruktionen zur Anwendung kommen. Die Halterung kann ebenfalls aus dauerhaftem Material bestehen, das den Einsatz der Halterung innerhalb eines breiten Bereichs von Bedingungen ermöglicht.

Auf diese Weise stellt die integrierte Halterung eine vereinfachte Kabelbaumbefestigungsstruktur mit minimaler Wartung und verbesserter Leistung bereit.

Es versteht sich, dass die vorstehende Kurzdarstellung eine Auswahl von Konzepten in vereinfachter Form vorstellen soll, die weiter unten in der detaillierten Beschreibung beschrieben werden. Sie ist nicht dazu vorgesehen, Schlüssel- oder wesentliche Funktionen des beanspruchten Gegenstands zu identifizieren, dessen Umfang ausschließlich durch die Ansprüche definiert ist, die der detaillierten Beschreibung folgen. Weiterhin ist der beanspruchte Gegenstand nicht auf Implementierungen beschränkt, die eventuell vorstehend oder in einem beliebigen Teil dieser Offenbarung aufgeführte Nachteile lösen sollen.

Figurenliste

  • 1 zeigt eine schematische Darstellung eines beispielhaften Fahrzeugmotors mit Halterungen, um Kabel eines Sensorkabelbaums sicher zu halten.
  • 2A zeigt eine erste Ansicht einer ersten Ausführungsform der Halterung zum Sichern von Kabeln des Sensorkabelbaums.
  • 2B zeigt eine zweite Ansicht der ersten Ausführungsform der Halterung zum Sichern von Kabeln des Sensorkabelbaums.
  • 2C zeigt eine alternative Ansicht der Halterung mit unterschiedlichen Abschnitten der Halterung in ausgeklapptem Zustand.
  • 3 zeigt eine schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Halterung zum Sichern von Kabeln des Sensorkabelbaums.
  • 4 zeigt eine schematische Ansicht der ersten Ausführungsform der Halterung, die zum Sichern von Kabeln des Sensorkabelbaums an einem Teilbereich des Motors dient.
  • 5 zeigt eine schematische Ansicht der zweiten Ausführungsform der Halterung, die zum Sichern von Kabeln des Sensorkabelbaums am Motor dient.

Die 1 bis 5 sind maßstabsgerecht dargestellt, obwohl auch andere relative Abmessungen verwendet werden können, wenn gewünscht.

Detaillierte Beschreibung

Diese Beschreibung betrifft im Allgemeinen Systeme einer integrierten Halterung, die an eine Fahrzeugkarosserie montiert ist. Die integrierte Halterung kann insbesondere mit einer Einlass- und Auslassblende konfiguriert werden, die mit einer Schutzabschirmung zusammenwirken, um ein oder mehrere Kabel des Kabelbaumes an einer Fläche eines Motors sicher zu halten, wie dargestellt in 1. Eine erste Ausführungsform der integrierten Halterung, die in 2A bis 2C veranschaulicht ist, kann mit der Schutzabschirmung konfiguriert werden, um ein oder mehrere Kabel des Sensorkabelbaums zu lenken und zu halten. Eine zweite Ausführungsform der integrierten Halterung kann ohne Schutzabschirmung konfiguriert werden, wie dargestellt in 3. Die integrierte Halterung kann dazu dienen, eine Vielzahl von Kabeln sicher zu halten, wie offenbart in 4 bis 5, und wie dargestellt in 1. In jeder der ersten und zweiten Ausführungsformen der integrierten Halterung können die Kabel, die den Sensorkabelbaum umfassen, innerhalb der Einlassblende an einem vorgelagerten Ende der Halterung und innerhalb der Auslassblende an einem nachgelagerten Ende der Halterung gesichert sein. Wenn die Kabel an der Halterung gesichert sind, können sie ebene Flächen aufeinanderliegend berühren, die z. B. Bestandteil der Halterung sind. Die Halterung kann in der ersten und zweiten Ausführungsform an einem Abschnitt des Motors sicher angebaut sein, um eine unnötige Bewegung der Kabel zu minimieren. Die integrierte Halterung kann z. B. dazu ausgelegt sein, mechanischen und Umweltbelastungen standzuhalten, und kann mit unterschiedlichen Fahrzeugkonstruktionen zur Anwendung kommen. Auf diese Weise stellt die integrierte Halterung ein vereinfachtes System zum Sichern von Kabeln für den Sensorkabelbaum mit minimaler Wartung und verbesserter Leistung bereit.

Die 1 bis 5 zeigen Beispielkonfigurationen mit relativer Positionierung der verschiedenen Komponenten der integrierten Halterung. Wenn diese Elemente in direkter Berührung miteinander oder direkt gekoppelt dargestellt sind, können sie zumindest in einem Beispiel als „in direkter Berührung“ bzw. „direkt gekoppelt“ bezeichnet werden. Auf ähnliche Weise können Elemente, die zusammenhängend oder aneinander angrenzend abgebildet sind, in mindestens einem Beispiel zusammenhängen bzw. aneinander angrenzen. Als Beispiel können Komponenten, die sich aufeinanderliegend berühren, als sich aufeinanderliegend berührend bezeichnet werden. Als weiteres Beispiel können Elemente, die voneinander getrennt mit nur einem Zwischenraum ohne weitere Komponenten dazwischen angeordnet sind, in mindestens einem Beispiel entsprechend bezeichnet werden. Als noch weiteres Beispiel können Elemente, die auf-/untereinander auf gegenüberliegenden Seiten voneinander oder links/rechts voneinander dargestellt sind, entsprechend in Bezug aufeinander bezeichnet werden. Weiterhin, wie in den Abbildungen dargestellt, kann ein oberstes(r) Element oder Punkt des Elements in mindestens einem Beispiel als „Oberteil“ der Komponente bezeichnet werden und ein unterstes(r) Element oder Punkt des Elements kann als „Unterteil“ der Komponente bezeichnet werden. So wie die Begriffe Oberteil/Unterteil, oberer/unterer, oben/unten in diesem Schriftstück verwendet werden, können sie sich auf eine senkrechte Achse der Figuren beziehen und dienen zur Beschreibung der Positionierung von Elementen der Figuren zueinander. Als solche sind die über anderen Elementen gezeigten Elemente in einem Beispiel senkrecht über den anderen Elementen positioniert. Als noch ein weiteres Beispiel können die in den Figuren dargestellten Formen der Elemente als entsprechend geformt bezeichnet werden (z. B. als kreisförmig, gerade, eben, gekrümmt, gerundet, gefast, abgewinkelt oder dergleichen). Weiterhin können Elemente, die als einander schneidend dargestellt sind, in mindestens einem Beispiel als sich mit Elementen schneidend oder einander schneidend bezeichnet werden. Des Weiteren kann ein innerhalb eines anderen Elements dargestelltes Element oder außerhalb eines anderen Elements dargestelltes Element in einem Beispiel als solches bezeichnet werden.

Unter Bezugnahme auf 1 ist eine schematische Ansicht 100 eines Kabelbaums dargestellt, der an Motorsensoren gekoppelt ist und mittels einer ersten Halterung 106 und einer zweiten Halterung 107 sicher an den Motor angebaut ist. Der Kabelbaum kann eine Vielzahl von Primärkabeln 108 und Sekundärkabeln 116 umfassen, die an ein Motormodul 111 gekoppelt und mit den Sensoreinheiten 118 verbunden sind. Das Motormodul 111 kann ein erstes Datenmodul 112 und ein zweites Datenmodul 113 beinhalten, wobei die einzelnen Module sicher an einen vorgelagerten Abschnitt 101 des Motors montiert sind.

Die erste Halterung 106 kann an einer mittleren ebenen Fläche 102 des Motors sicher an den Motor angebaut sein, wobei eine angrenzende Seitenwand 120 der mittleren ebenen Fläche 102 nachgelagert gebildet ist. Als Beispiel können die erste Halterung an die mittlere ebene Fläche 102 des Motors mit einem ersten Bolzen oder anderem geeigneten Mittel für mechanische Montage angebaut sein. Eine zweite Halterung 107 kann an eine nachgelagerte Fläche 103, die eine angrenzende Seitenwand 122 aufweist, angebaut sein. So kann z. B. die zweite Halterung an die nachgelagerte Fläche 103 mittels eines zweiten Bolzens oder einer anderen geeigneten Befestigung angebaut sein. In diesem Beispiel ist die erste Halterung 106 der zweiten Halterung vorgelagert montiert 107. In alternativen Ausführungsformen kann die zweite Halterung 107 an den Motor an einer Stelle montiert werden, die der ersten Halterung 106 vorgelagert ist. Als Beispiel können die erste Halterung 106 und die zweite Halterung 107 aus einem haltbaren Material wie z. B. Gusseisen, Edelstahl und anderen geeigneten Metallen oder Legierungen bestehen. Eine Zwischenfläche 124 kann zwischen der mittleren Fläche 102 und der nachgelagerten Fläche 103 gebildet sein. Die Seitenwand 122 geht in einen unteren Abschnitt 104 des Motors über, der eine Vielzahl von Aussparungen 125 aufweist, die durch Steg-Teilbereiche 126 getrennt sind. Die mittleren, Zwischen- und nachgelagerten Flächen, einschließlich des vorgelagerten Abschnitts 101 und des unteren Abschnitts 104, können einen Teilbereich des Motors umfassen, der einen Kühler 105, einen Gebläsemechanismus 127, Motorsensoren usw. enthalten kann.

Das erste Datenmodul 112 und das zweite Datenmodul 113 können mit einer Vielzahl von Befestigungen 114 an den vorgelagerten Abschnitt 101 des Motors montiert werden. Das erste an einen Stecker 119 angebaute Datenmodul 112 kann einen Port 115 zur Aufnahme eines Datenbusses 117 beinhalten, der an die Primärkabel 108 angeschlossen sind, die zur ersten Halterung 106 über einen Einschubverbinder 140 geführt sind, der an die erste ebene Fläche 102 montiert ist. Das zweite Datenmodul 113 kann direkt an die Primärkabel 108 angeschlossen und zur ersten Halterung 106 geführt sein. Als Beispiel können die Primärkabel 108 durch eine Einlassblende 109 der ersten Halterung 106 geführt werden und durch eine Schutzabschirmung 121 an der Halterung zu einer Auslassblende 110 gelenkt werden, wo die Primärkabel 108 nachfolgend zu einer ersten Verbindungsstelle 128 verlaufen. Danach können die Primärkabel 108 durch eine Einlassblende 129 der zweiten Halterung 107 geführt werden und zu einer Auslassblende 130 verlaufen, wo die Primärkabel 108 nachfolgend zu einer zweiten Verbindungsstelle 132 verlaufen, wo die Primärkabel 108 in Sekundärkabel 116 aufgeteilt werden. In einem Beispiel umfassen die Primärkabel 108 und die Sekundärkabel 116 ein Kabelbaumsystem zum Übertragen von Daten zwischen dem Motormodul 111 und den Sensoreinheiten 118, das einen Motor-NOx-Sensor, CO-Sensor usw. beinhalten kann. In einem anderen Beispiel können die Einlass- 109 und Auslassblende 110 an der ersten Halterung 106 eine Vielzahl von Klammern umfassen, um die Primärkabel 108 sicher an der ersten Halterung 106 zu fixieren. Auf ähnliche Weise können die Einlassblende 129 und Auslassblende 130 an der zweiten Halterung 107 eine Vielzahl von Klammern umfassen, um die Primärkabel 108 und die Sekundärkabel 116 sicher an der zweiten Halterung 107 zu fixieren.

Die ersten und zweiten Datenmodule können mit Sensoreinheiten 118 über die Primärkabel 108 und Sekundärkabel 116 kommunizieren. Als Beispiel können Sensorsignale entlang einem oder mehreren Primärkabeln 108 und Sekundärkabeln 116 zum Motormodul 111 übertragen werden, wo die Signale weiter zu einer Motorsteuerung (nicht abgebildet) zur Steuerung des Motorbetriebs übertragen werden können.

Auf diese Weise können die Kommunikationskabel und weitere flexible Leitungen, die einen Kabelbaum umfassen, mittels einer Vielzahl von der ersten Halterung 106 und zweiten Halterung 107 am Motor gesichert werden. Durch Führen der Kommunikationskabel oder flexiblen Leitungen durch die Halterungen und sicheres Zusammenklemmen der Kabel oder Leitungen mittels einer Vielzahl von Klammern an den Ein- und Auslassblenden der Halterungen kann der Kabelbaum sicher am Motor angebaut werden, um die Bewegung des Kabelbaums zu vermindern, während auf die Kabel oder Leitungen ausgeübte mechanische und Umweltbelastungen minimiert werden.

Unter Bezugnahme auf 2A bis 2B sind eine erste Ansicht 200 und eine zweite Ansicht 201 einer ersten Ausführungsform einer integrierten Halterung 250 dargestellt. Die integrierte Halterung 250 umfasst eine mit einer ersten Platte 204 und einer abgewinkelten Platte 208 verbundene Grundplatte 202. Die abgewinkelte Platte 208 kann eine zweite Platte bilden, die an die erste Platte 204 angewinkelt ist. Spezifisch ist die Grundplatte 202 mit der ersten Platte 204 über eine Übergangsplatte 203 verbunden, die eine erste Verbindungsstelle 234, eine zweite Verbindungsstelle 235 und eine Vielzahl von vertieften Schlitzen 275 aufweist. Die erste Platte 204 weist einen flachen Abschnitt 205 auf, der mit einer vorgelagerten Platte 215 verbunden ist, die eine Einlassblende 212 und einen Ausschnitt 221 aufweist. Die abgewinkelte Platte 208 beinhaltet eine Außenfläche 253, eine Seitenkante 246 und eine Auslassblende 214, die an einem nachgelagerten Ende 256 der integrierten Halterung 250 gebildet ist. Der an der vorgelagerten Platte 215 gebildete Ausschnitt 221 ist gebildet zwischen einem ersten Teilbereich 243 und einem zweiten Teilbereich 245 der vorgelagerten Platte 215; wobei der Ausschnitt 221 zu einem Seitenteil 266 des flachen Abschnitts 205 verläuft.

Wie in den 2A und 2B dargestellt, umfasst die Grundplatte 202 eine Außenfläche 209, eine Randfläche 213 und einen gekrümmten Seitenabschnitt 211 mit einer Seitenfläche 271. Als Beispiel kann die Grundplatte 202 parallel zur ersten Platte 204 gebildet, aber unter der ersten Platte 204 angeordnet und mit der ersten Platte 204 durch eine Übergangsplatte 203 verbunden sein. Eine Öffnung 210, die durch die Außenfläche 209 der Grundplatte 202 gebildet ist, kann mit einem geeigneten Durchmesser konfiguriert sein, um eine Befestigung aufzunehmen, um die Grundplatte 202 an einem Motor zu sichern. Als Beispiel kann ein Bolzen in die Öffnung 210 eingesetzt sein, um die Grundplatte 202 an einem Abschnitt des Motors zu sichern, wie z. B. als ebene Flächen 102 und 103, wie dargestellt in 1. Die mit der Grundplatte 202 an der ersten Verbindungsstelle 234 verbundene Übergangsplatte 203 kann vertiefte Schlitze 275 beinhalten, die an einer Außenfläche 288 der Übergangsplatte 203 gebildet sind, um das Gewicht der Halterung 250 zu reduzieren. Die Übergangsplatte 203 geht über die zweite Verbindungsstelle 235 zur ersten Platte 204 über, wobei sie eine zusammenhängende Platte bildet, wie weiter unten offenbart in Bezug auf 2C. Als Beispiel kann jede der ersten und zweiten Verbindungsstellen an der Übergangsplatte 203 gekrümmte Teilbereiche sein; wobei die erste Verbindungsstelle 234 eine konvexe Form aufweist, die in die Grundplatte 202 übergeht, während die zweite Verbindungsstelle 235 ein konkav geformter Abschnitt sein kann, der in die erste Platte 204 übergeht. Auf diese Weise besteht die gesamte Halterung 250 aus einer einzigen zusammenhängenden gleichförmigen und einteiligen Metallplattenstruktur, wie weiter offenbart in 2C.

In Bezug auf 2C ist eine alternative Ansicht 290 dargestellt, die verschiedene Abschnitte der integrierten Halterung 250 in einer nicht ausgeklappten Position zeigt. Die Grundplatte 202 weist eine erste Seite 291 mit einem ersten gekrümmten Teilbereich 292 und einem zweiten gekrümmten Teilbereich 293 auf. Als Beispiel können der erste und zweite gekrümmte Teilbereich 292 und 293 der Grundplatte 202 konvex geformte Teilbereiche sein; wobei der erste gekrümmte Teilbereich 292 einen größeren Krümmungsradius, verglichen mit dem zweiten gekrümmten Teilbereich 293, aufweist. Die Grundplatte 202 ist mit dem gekrümmten Seitenabschnitt 211 an einer ersten Übergangsstelle 294 und einer zweiten Übergangsstelle 295 verbunden. Als Beispiel kann jede der ersten und zweiten Übergangsstellen 294 und 295 konkav geformte Teilbereiche sein, die einen glatten Übergang zwischen der Grundplatte 202 und dem gekrümmten Seitenabschnitt 211 ermöglichen. Weiterhin ist die Grundplatte 202 mit der Übergangsplatte 203 verbunden, die die vertieften Schlitze 275 aufweist. Eine erste Seite 296 der Übergangsplatte 203 beinhaltet einen gekrümmten Teilbereich 279, der mit dem flachen Abschnitt 205 der flachen Platte 204 verbunden ist. Als Beispiel kann der gekrümmte Teilbereich 279 ein konkav geformter Teilbereich sein, der einen glatten Übergang zwischen der Übergangsplatte 203 und der flachen Platte 204 bildet.

Die mit der flachen Platte 204 verbundene vorgelagerte Platte 215 ist mit ausgestreckter Platte dargestellt, wie durch einen Pfeil 297 gezeigt. Ähnlich ist ein erster Haltearm 206, der auf der vorgelagerten Platte 215 gebildet ist, in ausgestreckter Position dargestellt, wie durch den Pfeil 297 gezeigt. Ein zweiter Haltearm 207 kann durch Ausschneiden eines Teilbereichs der vorgelagerten Platte 215 und eines Abschnitts der flachen Platte 204 gebildet werden, wobei der Ausschnitt 221 entsteht. Beispielsweise kann der zweite Haltearm 207 ein über dem Ausschnitt 221 positionierter horizontal verlaufender Arm sein. In anderen Beispielen kann der erste Haltearm 206 so eingestellt sein, dass er einen C-förmigen Abschnitt bildet, der Kabel eines Sensorkabelbaums zwischen dem ersten und zweiten Haltearm hält, wie weiter unten dargestellt in Bezug auf 2A und 2B.

Eine mit einem seitlichen Teilbereich 273 der flachen Platte 204 verbundene Schutzabschirmung 222 ist in einer horizontalen Position dargestellt, wobei die Schutzabschirmung in einer Richtung 298 ausgestreckt ist. Beispielsweise kann die Schutzabschirmung 222 mit der flachen Platte 204 an gekrümmten Verbindungsstellen 236 verbunden sein; wobei die Schutzabschirmung 222 fester Bestandteil der flachen Platte 204 ist. In einem weiteren Beispiel kann die Schutzabschirmung 222 vertikal ausgestreckt sein und dabei einen vertikalen Führungsarm bilden, der zum Führen von Kabeln des Sensorkabelbaums verwendet werden kann, wie offenbart in Bezug auf 2A und 2B. In anderen Beispielen können die flache Platte 204 und die abgewinkelte Platte 208 einen vertieften Schlitz 228 aufweisen, der nicht Bestandteil der Schutzabschirmung 222 ist. Die Schutzabschirmung 222 kann in weiteren Beispielen der abgewinkelten Platte 208 vorgelagert sein. Die abgewinkelte Platte 208 kann einen dritten Haltearm 230 umfassen, der in einer horizontalen Position veranschaulicht ist, wie dargestellt in 2C. Beispielsweise kann der dritte Haltearm 230 an der abgewinkelten Platte 208 ein horizontal verlaufender Arm sein, der in einer Richtung 299 ausgestreckt ist. In anderen Beispielen kann der dritte Haltearm 230 zu einem C-förmigen Teilbereich geklappt sein, wie offenbart in 2A und 2B, wobei der Haltearm 230 ein oder mehrere Kabel des Sensorkabelbaums an der abgewinkelten Platte 208 sichern kann. Die abgewinkelte Platte 208 kann einen ersten gekrümmten Teilbereich 238 und einen zweiten gekrümmten Teilbereich 239 angrenzend an den dritten Haltearm 230 beinhalten.

Somit ist die integrierte Halterung 250 aus einer durchgehenden und einteiligen Metallplatte hergestellt, die die Grundplatte 202 umfasst, die mit dem gekrümmten Seitenabschnitt 211 und der Übergangsplatte 203 verbunden ist; die Übergangsplatte 203 ist mit der flachen Platte 204 verbunden, die den flachen Abschnitt 205 und die abgewinkelte Platte 208 aufweist.

Unter erneuter Bezugnahme auf 2A und 2B kann der flache Abschnitt 205 der ersten Platte 204 mit dem ersten Teilbereich 243 und dem zweiten Teilbereich 245 der vorgelagerten Platte 215 in einer ersten Position 247 bzw. einer zweiten Position 249 verbunden sein. Ein Stegblech 229 ist mit einem unteren Abschnitt des zweiten Teilbereichs 245 angrenzend an einen gekrümmten Teilbereich 269 verbunden, das zwischen einem Seitenabschnitt 223 der vorgelagerten Platte 215 und einer Seitenkante 244 der ersten Platte 204 gebildet wird. Die vorgelagerte Platte 215 kann ebenfalls mit dem ersten Haltearm 206 und dem zweiten Haltearm 207 verbunden sein. Beispielsweise kann der erste Haltearm 206 mit der vorgelagerten Platte 215 verbunden sein, wobei er eine erste Schulter 240 und eine zweite Schulter 241 bildet. Der erste Haltearm 206 kann eine ebene Fläche 216, eine gekrümmten Abschnitt 218 und einen seitlichen Teilbereich 217 aufweisen. Der zweite Haltearm 207 kann an einer inneren Verbindungsstelle 242 mit der vorgelagerten Platte 215 verbunden sein. Beispielsweise kann ein Teil der vorgelagerten Platte 215 so geschnitten sein, dass er den zweiten Haltearm 207 und den Ausschnitt 221 bildet. Beispielsweise ist der Ausschnitt 221 in der ersten Platte 204 unter der Einlassöffnung 212 gebildet, während die abgewinkelte Platte 208 keinen Ausschnitt unter der Auslassöffnung 214 aufweist. Der zweite Haltearm 207 kann aus einer Außenfläche 219 und einem seitlichen Teilbereich 220 bestehen. Der erste und zweite Haltearm können die Einlassöffnung 212 bilden, um ein oder mehrere Kabel eines mit einem Motormodul verbundenen Kabelbaums, wie z. B. mit dem Motormodul 111 verbundene Kabel 108, zu halten, wie dargestellt in 1. Beispielsweise kann die Einlassblende 212 mit einer Hauptöffnung 260 konfiguriert sein, die es ermöglicht, ein oder mehrere Kabel des Kabelbaums durch die Einlassblende 212 hindurchzuführen. In einem weiteren Beispiel kann die Einlassblende 212 weiterhin eine seitliche Öffnung 270 zum Entnehmen der Kabel aus der Hauptöffnung 260 beinhalten, so dass die Kabel nicht mehr von der Einlassblende gehalten werden.

Die mit dem seitlichen Teilbereich 273 der ersten Platte 204 verbundene Schutzabschirmung 222 kann eine vertikale flache Platte 224 umfassen, um ein Kabelbündel zu schützen, sowie einen gekrümmten oberen Abschnitt 225. Beispielsweise kann die vertikale flache Platte 224 der Schutzabschirmung 222 senkrecht von einer ersten Platte 204 verlaufen; die Schutzabschirmung 222 kann weiterhin ein oberes gekrümmtes äußeres Ende 274 und ein unteres gekrümmtes äußeres Ende 276 umfassen, wobei das untere gekrümmte Ende 276 glatt an eine obere Fläche 267 der ersten Platte 204 anschließt, wobei die gekrümmten Enden 274 und 276 sowie die vertikale flache Platte eine C-Form bilden. In einem Beispiel kann die Grundplatte 202 auf einer Seite 272 verlaufen, die von den gekrümmten C-förmigen Enden der Schutzabschirmung 222 weg weist. In einem anderen Beispiel kann die Schutzabschirmung 222 eine Innenfläche 226 und einen seitlichen Teilbereich 227 beinhalten. In anderen Beispielen kann die vertikale Schutzabschirmung 222 an die Grundplatte 202 angrenzen und mit der ersten Platte 204 verbunden sein, wobei sie gekrümmte Verbindungsstellen 236 auf beiden Seiten der vertikalen Schutzabschirmung 222 bildet. In weiteren Beispielen können die vertikale flache Platte 224 und der gekrümmte Abschnitt 225 der vertikalen Schutzabschirmung 222 ein oder mehrere Kabel lenken, die von der Einlassblende 212 zu einem nachgelagerten Ende 256 der Halterung 250 geführt werden.

Die erste Platte 204 kann ebenfalls einen vertieften Abschnitt 228 beinhalten, der entlang eines mittleren Teilbereichs der ersten Platte 204 gebildet ist; wobei der vertiefte Teilbereich 228 zu einem Teilbereich der abgewinkelten Platte 208 an einem gekrümmten Teilbereich 238 verläuft. Beispielsweise können die erste Platte 204 und die abgewinkelte Platte 208 den vertieften Teilbereich 228 beinhalten, der durchgehend und ununterbrochen entlang einer Mitte verläuft, einschließlich an einer Verbindungsstelle 237 der ersten Platte 204 und der abgewinkelten Platte 208. Der erste gekrümmte Teilbereich 238 an der abgewinkelten Platte 208 weist eine erste Seitenkante 231 auf und der zweite gekrümmte Teilbereich 239 weist eine zweite Seitenkante 244 auf. Beispielsweise kann der erste gekrümmte Teilbereich 238 konvex geformt sein, während der zweite gekrümmte Teilbereich 239 konkav geformt sein kann. Eine an einem nachgelagerten Ende 256 der abgewinkelten Platte 208 gebildete Auslassblende 214 kann eine erste Öffnung 280 beinhalten, die zwischen dem dritten Haltearm 230 und der Außenfläche 253 der abgewinkelten Platte 208 gebildet ist. Die Auslassblende 214 kann weiterhin eine zweite Öffnung 285 zum Entnehmen der Kabel aus der ersten Öffnung 280 beinhalten, so dass die Kabel nicht mehr von der Auslassblende gehalten werden. Beispielsweise kann die erste Öffnung 280 eine Hauptöffnung zum Führen der Kabel durch die Auslassblende 214 sein, während die zweite Öffnung 285 eine seitliche Öffnung zum Entnehmen der Kabel aus der Auslassblende 214 sein kann.

Der dritte Haltearm 230 kann eine Außenfläche 232 und einen konkav gekrümmten Abschnitt 233 beinhalten. Eines oder mehrere von der Einlassblende 212 weggeführte Kabel können zur nachgelagerten Auslassblende 214 verlaufen, wo der dritte Haltearm 230 die Kabel z. B. an der Außenfläche 253 der abgewinkelten Platte 208 sichert. In diesem Fall können die Kabel in der Öffnung gehalten werden, die zwischen dem dritten Haltearm 230 und der oberen Fläche 253 der abgewinkelten Platte 208 gebildet ist. Details zum Führen der Kabel durch die Einlass- und Auslassblenden der Halterung 250 werden im Folgenden offenbart in Bezug auf 4.

Die Einlassblende 212 am vorgelagerten Ende 255 der ersten Platte 204 kann eine Höhe 252 und Länge 254 aufweisen. Zum Beispiel kann die Höhe 252 der Einlassblende 212 von einer Innenfläche 261 des ersten Haltearms 206 zur Außenfläche 219 des zweiten Haltearms 207 verlaufen. In einem Beispiel kann die Höhe 252 der Einlassblende 212 einen ersten Durchmesser aufweisen, der größer ist als ein Durchmesser von einem oder mehreren Kabeln, die durch die Einlassblende 212 geführt werden. In einem weiteren Beispiel kann die Länge 254 der Einlassblende 212 von einer Innenfläche 289 der vorgelagerten Platte 215 zu einem inneren Abschnitt 263 des gekrümmten Teilbereichs 218 des ersten Haltearms 206 verlaufen. In einem Beispiel kann die Länge 254 der Einlassblende 212 so gewählt werden, dass sie ein oder mehrere Kabel aufnimmt, die durch Einlassblende 212 geführt werden. In anderen Beispielen können die Höhe 252 größer als 10 mm und die Länge 254 größer als 19 mm sein. In weiteren Beispielen können die Höhe 252 und die Länge 254 der Einlassblende 212 einstellbar sein, basierend auf einem Durchmesser, Gewicht und der Anzahl der Kabel des Sensorkabelbaums.

Die Auslassblende 214 an der abgewinkelten Platte 208 kann eine Höhe 259 und Länge 258 aufweisen. Zum Beispiel kann die Höhe 259 der Auslassblende 214 von einem inneren Teilbereich 264 des dritten Haltearms 230 zu einer Außenfläche 253 der abgewinkelten Platte 208 verlaufen. In einem Beispiel kann die Höhe 259 der Auslassblende 214 eine erste Höhe aufweisen, die größer ist als ein Durchmesser von einem oder mehreren Kabeln, die durch Einlassblende 212 geführt werden. In einem weiteren Beispiel kann die Länge 258 der Auslassblende 214 von einem inneren Abschnitt 262 der Auslassblende 214 zu einer Seitenkante 246 der abgewinkelten Platte 208 verlaufen. In einem Beispiel kann die Länge 258 der Auslassblende 214 so gewählt werden, dass sie ein oder mehrere Kabel aufnimmt, die durch die Auslassblende 214 geführt werden. In anderen Beispielen kann die Höhe 259 größer als 10 mm sein und die Länge 258 mindestens 19 mm betragen. In weiteren Beispielen kann die Höhe 259 und die Länge 258 der Auslassblende 214 einstellbar sein, basierend auf dem Durchmesser, Gewicht und der Anzahl der Kabel des Sensorkabelbaums.

Auf diese Weise kann die integrierte Halterung die am Motor gesicherte Grundplatte 202 und die erste Platte 204 umfassen, die die Einlassblende 212, die vertikale Schutzabschirmung 222 und die Auslassblende 214 aufweisen. Durch Hindurchführen von einem oder mehreren Kabeln des Kabelbaums durch die Ein- und Auslassblenden der Halterung und der vertikalen Schutzabschirmung 222, die die Kabel hält, kann der Kabelbaum sicher am Motor angebaut werden, um Kabelbewegung zu vermindern und dabei die auf den Kabelbaum ausgeübte Belastung zu minimieren.

Unter Bezugnahme auf 3 ist eine schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer integrierten Halterung 300 veranschaulicht. Die integrierte Halterung kann eine Grundplatte 301 umfassen, die mit einer horizontalen Platte 304 verbunden ist, die einen flachen Abschnitt 305 aufweist, und einer abgewinkelten Platte 308, die an einer Verbindungsstelle 337 der horizontalen Platte 304 gebildet ist. Die Grundplatte 301 kann mit der horizontalen Platte 304 an der ersten Verbindungsstelle 335 verbunden sein und eine durchgehende Platte bilden. Eine an einem vorgelagerten Ende 355 des flachen Abschnitts 305 gebildete vorgelagerte Platte 315 kann einen Ausschnitt 321 beinhalten, der zwischen einem ersten Teilbereich 343 und einem zweiten Teilbereich 345 gebildet ist, wobei der erste und zweite Teilbereich einen Abschnitt der vorgelagerten Platte 215 bilden. Der Ausschnitt 321 verläuft zu einem seitlichen Teilbereich 366 des flachen Abschnitts 305. Auf diese Weise besteht die integrierte Halterung 300 aus einer einzigen zusammenhängenden gleichförmigen und einteiligen Metallplattenstruktur.

Wie in 3 dargestellt, weist die integrierte Halterung 300 ähnliche Merkmale auf wie die Halterung 250 in der ersten Ausführungsform, die in Bezug auf 2A und 2B offenbart ist, mit Ausnahme einiger Merkmale. Eine Detailbeschreibung von gemeinsamen Merkmalen der integrierten Halterung 300 und der Halterung 250 sind vorstehend offenbart in Bezug auf 2A und 2B. Die Unterscheidungsmerkmale der integrierten Halterung 300 sind in diesem Schriftstück offenbart. Zum Beispiel hat die integrierte Halterung 300 eventuell keine vertikale Schutzabschirmung (z. B. die vertikale Schutzabschirmung 222, die in 2A und 2B dargestellt ist) an einer Seitenwand 344, und ein Stegblech (z. B. Stegblech 229 in 2B), die unter dem zweiten Teilbereich 345 der vorgelagerten Platte 315 gebildet sind. In einem Beispiel kann die horizontale Platte 304 durchgehend ohne Einkerbungen (z. B. Einkerbungen 236 in 2A und 2B) der horizontalen Platte 304 nachgelagert sein. Durch Reduzieren einer Anzahl von Einkerbungen auf der horizontalen Platte 304 kann die konstruktive Integrität der integrierten Halterung 300 verbessert werden, um der auf die Halterung während des Motorbetriebs ausgeübten Belastung standzuhalten. Die horizontale Platte 304 kann an einer Verbindungsstelle 337 geklappt sein, wobei sie einen Winkel 351 zwischen dem flachen Abschnitt 305 und der abgewinkelten Platte 308 bildet. Der Winkel 351 kann so gebildet sein, dass er an Oberflächenneigungen auf einem Motor, wie z. B. Seitenwände 120 und 122 in 1, angepasst sein kann. In einem Beispiel kann der Winkel 351 dazu ausgewählt sein, im Bereich von 90 bis 170 Grad zu liegen, wobei jedoch auch andere Winkel möglich sind. Details des Einstellwinkels 351 zur Anpassung an Oberflächenneigungen des Motors sind nachstehend offenbart in Bezug auf 5.

Eine Einlassblende 312, die an einem vorgelagerten Ende 355 des flachen Abschnitts 305 gebildet wird, kann mit einer ersten Öffnung 360 konfiguriert sein, die es ermöglicht, ein oder mehrere Kabel des Kabelbaums durch die Einlassblende 312 hindurchzuführen. In einem weiteren Beispiel kann die Einlassblende 312 weiterhin eine seitliche Öffnung 370 zum Entnehmen der Kabel aus der ersten Öffnung 360 beinhalten, so dass die Kabel nicht mehr von der Einlassblende gehalten werden. Die Einlassblende 312 kann eine Höhe 352 und Länge 354 aufweisen. Zum Beispiel kann die Höhe 352 der Einlassblende 312 von einer Innenfläche 361 eines ersten Haltearms 306 zu einer oberen Fläche 319 eines zweiten Haltearms 307 verlaufen. In einem Beispiel kann die Höhe 352 der Einlassblende 312 so gewählt sein, dass sie größer ist als ein Durchmesser von einem oder mehreren Kabeln, die durch die Einlassblende 312 geführt werden. In einem weiteren Beispiel kann die Länge 354 der Einlassblende 312 von einer Innenfläche 389 der vorgelagerten Platte 315 zu einem inneren Abschnitt 363 des gekrümmten Teilbereichs 318 des ersten Haltearms 306 verlaufen. In einem Beispiel kann die Länge 354 der Einlassblende 312 so gewählt werden, dass sie ein oder mehrere Kabel aufnimmt, die durch die Einlassblende 312 geführt werden. In anderen Beispielen kann die Höhe 352 mindestens 15 mm betragen und die Länge 354 größer als 20 mm sein. In weiteren Beispielen kann die Höhe 352 und die Länge 354 der Einlassblende 312 einstellbar sein, basierend auf einem Durchmesser, Gewicht und der Anzahl der Kabel des Sensorkabelbaums.

Die abgewinkelte Platte 308 kann eine Auslassblende 314 beinhalten, die an einem nachgelagerten Ende 356 der integrierten Halterung 300 gebildet ist. Die Auslassblende 314 kann eine erste Öffnung 380 beinhalten, die z. B. zwischen dem dritten Haltearm 330 und der Außenfläche 353 der abgewinkelten Platte 308 gebildet ist. Die Auslassblende 314 kann weiterhin eine zweite Öffnung 385 zum Entnehmen der Kabel aus der ersten Öffnung 380 beinhalten, so dass die Kabel nicht mehr von der Auslassblende gehalten werden. In einem Beispiel kann die erste Öffnung 380 eine Hauptöffnung zum Führen der Kabel durch die Auslassblende 314 sein, während die zweite Öffnung 385 eine seitliche Öffnung zum Entnehmen der Kabel aus der Auslassblende 314 sein kann.

Die Auslassblende 314 kann eine Höhe 359 und Länge 358 aufweisen. Zum Beispiel kann die Höhe 359 der Auslassblende 314 von einem inneren Teilbereich 364 eines dritten Haltearms 330 zu einer Außenfläche 365 der abgewinkelten Platte 308 verlaufen. In einem Beispiel kann die Höhe 359 der Auslassblende 314 eine Höhe aufweisen, die größer ist als ein Durchmesser von einem oder mehreren Kabeln, die durch Einlassblende 312 geführt werden. In einem weiteren Beispiel kann die Länge 358 der Auslassblende 214 von einem inneren Abschnitt 362 der Auslassblende 314 zu einer Seitenkante 346 der abgewinkelten Platte 308 verlaufen. In einem Beispiel kann die Länge 358 der Auslassblende 314 so gewählt werden, dass sie ein oder mehrere Kabel aufnimmt, die durch die Auslassblende 314 geführt werden. In anderen Beispielen kann die Höhe 359 mindestens 15 mm betragen und die Länge 358 kann mindestens 20 mm betragen. In weiteren Beispielen können die Höhe 359 und die Länge 358 der Auslassblende 314 einstellbar sein, basierend auf dem Durchmesser, Gewicht und der Anzahl der Kabel des Sensorkabelbaums.

Auf diese Weise kann die integrierte Halterung 300 die Grundplatte 301 und die erste Platte 304 umfassen, die die Einlassblende 312 und die Auslassblende 314 aufweisen. Durch Hindurchführen von einem oder mehreren Kabeln des Kabelbaums durch die Ein- und Auslassblenden der Halterung 300 kann der Kabelbaum sicher am Motor angebaut werden, um Kabelbewegung zu vermindern und die auf die Kabel ausgeübte Belastung zu minimieren.

Unter Bezugnahme auf 4 ist eine schematische Ansicht 400 der ersten Ausführungsform der integrierten Halterung 250 veranschaulicht, die an einem Motor-Teilbereich 404 montiert ist. Spezifisch sind Kabel 402, die einen Kabelbaum umfassen, an die integrierte Halterung 250 montiert, die eine Grundplatte 202 aufweist, die mit einer ersten Platte 204 mit einem flachen Abschnitt 205, einer vertikalen Schutzabschirmung 222 und einer abgewinkelten Platte 208 verbunden ist. Die Grundplatte 202 kann mit einer ersten Fläche 406 des Motor-Teilbereichs 404 mittels eines Bolzens verbunden sein, der in eine Öffnung (z. B. Öffnung 210 in 2A und 2B) in der Grundplatte 202 eingesteckt ist. Der Motor-Teilbereich 404 kann ebenfalls eine zweite Fläche 408 und eine dritte Fläche 410 beinhalten. Die erste und dritte Fläche des Motorteils 404 können in Form eines Winkels 407 miteinander verbunden sein. Die erste Fläche 406 des Motorteils 404 kann ein erstes Niveau einer Fahrzeugkarosserie bilden, und die dritte Fläche 410 kann ein zweites Niveau der Fahrzeugkarosserie bilden. In diesem Fall kann die erste Platte 204 auf dem ersten Niveau der Fahrzeugkarosserie montiert werden, und die abgewinkelte Platte 208 kann auf dem zweiten Niveau der Fahrzeugkarosserie montiert werden.

Wie in 4 dargestellt, können die Kabel 402 durch eine Einlassblende 212 an einem vorgelagerten Ende 425 der integrierten Halterung 250 geführt werden. Wenn die Kabel 402 innerhalb der Einlassblende 212 montiert sind, können sie eine Innenfläche 289 der vorgelagerten Platte 215, eine Innenfläche 261 eines ersten Haltearms 206 und eine Außenfläche 219 eines zweiten Haltearms 207 aufeinanderliegend berühren. Beispielsweise können die Kabel 402 die Innenfläche 289 der vorgelagerten Platte 215 berühren, wobei sie eine Kontaktschnittstelle entlang einer ersten Ebene bilden, wie durch Pfeil 414 dargestellt. In einem weiteren Beispiel können die Kabel 402 die Innenfläche 261 des ersten Haltearms 206 und die Außenfläche 219 des zweiten Haltearms 207 berühren, wobei sie Kontaktschnittstellen entlang einer zweiten und dritten Ebene bilden, wie durch die Pfeile 412 bzw. 416, dargestellt.

Die Kabel 402 können über den flachen Abschnitt 205 verlaufen und anschließend gebogen sein, sodass sie an einer Kabelverbindungsstelle 403 einen Biegungswinkel 405 bilden. Beispielsweise kann eine Krümmung der Kabel 402 an der Kabelverbindungsstelle 403 eine konvexe Form in einer direkten Beziehung zum Biegungswinkel 405, und einer direkten oder indirekten Beziehung zu einem Plattenwinkel 251 der ersten Platte 204 und dem Winkel 407, der zwischen der ersten Fläche 406 und der dritten Fläche 410 des Motorteils 404 gebildet ist, aufweisen. In einem Beispiel kann der Biegungswinkel 405 gleich oder größer sein als der Plattenwinkel 251 oder der Winkel 407, der zwischen der ersten und dritten Fläche des Motorteils 404 gebildet ist. Weiterhin können die Kabel 402 die Innenfläche 226 der vertikalen Schutzabschirmung 222 an der Kabelverbindungsstelle 403 aufeinanderliegend berühren. Beispielsweise können die Kabel 402 die Innenfläche 226 der vertikalen Schutzabschirmung 222 berühren, wobei sie eine Kontaktschnittstelle entlang einer vierten Ebene bilden, wie durch Pfeil 415 dargestellt.

Die Kabel 402 können weiter über die abgewinkelte Platte 208 verlaufen und durch eine Auslassblende 214 an einem nachgelagerten Ende 426 der integrierten Halterung 250 geführt werden. Beispielsweise können die Kabel 402 eine Außenfläche 253 der abgewinkelten Platte 208 entlang einer fünften Kontaktebene, die durch Pfeil 418 dargestellt ist, aufeinanderliegend berühren. Wenn die Kabel 402 innerhalb der Auslassblende 214 montiert sind, können sie eine Innenfläche 264 eines dritten Haltearms 230 und eine Außenfläche 253 der abgewinkelten Platte 208 aufeinanderliegend berühren. Zum Beispiel können die Kabel 402 in der Auslassblende 214 die Innenfläche 264 des dritten Haltearms 230 aufeinanderliegend berühren, wobei sie Kontaktschnittstellen entlang eines ersten Kontaktbereichs bilden, wie durch Pfeil 420 dargestellt. Auf ähnliche Weise können die Kabel 402 auf der Außenfläche 453 der abgewinkelten Platte 208 gehalten werden, wobei der Kabelbaum an der integrierten Halterung 250 gesichert wird.

Beispielsweise kann das System von 4 umfassen: eine Fahrzeugkarosseriestruktur 404; eine Halterung 250, die eine erste Platte 204 mit einer Öffnung zur Aufnahme einer Befestigung aufweist, um die Halterung sicher an der Fahrzeugkarosseriestruktur 404 zu befestigen; eine Einlassblende 212, die an die erste Platte 204 gekoppelt ist; eine zweite Platte 208, die an die erste Platte 204 gekoppelt und abgewinkelt ist; eine Auslassblende 214, die an die zweite Platte 208 gekoppelt ist; eine Vielzahl von Leitungen, die in einer Hauptöffnung 260 in der Einlassblende 212 gehalten werden, wobei die Leitungen nachgelagert verlaufen und einen abgewinkelten Bogen 403 an einer Verbindungsstelle 237 zwischen der ersten und zweiten Platte bilden; und wobei die Leitungen sich weiter erstrecken und in einer seitlichen Öffnung 280 in der Auslassblende 214 gehalten werden.

Auf diese Weise kann die am Motorteil 404 über die Grundplatte 202 gesicherte integrierte Halterung 250 ein oder mehrere Kabel 402 innerhalb der Ein- und Auslassblenden der Halterung 250 sichern. Durch Sichern der Kabel 402 mittels Haltearmen der Ein- und Auslassblenden und eines Abschnitts der ersten Platte 204 kann die Bewegung des Kabelbaums reduziert werden, um die auf die Kabel ausgeübten Belastungen zu minimieren, wobei die Leistung des Kabelbaums verbessert wird.

In Bezug auf 5 ist eine schematische Ansicht 500 der zweiten Ausführungsform der integrierten Halterung 300 abgebildet, die an einem Motorteil 504 montiert ist. Spezifisch sind ein oder mehrere Kabel 502, die einen Kabelbaum umfassen, an die integrierte Halterung 300 mit einer Grundplatte 301 montiert, die mit einer horizontalen Platte 304 mit einem flachen Abschnitt 305 und einer abgewinkelten Platte 308 verbunden ist. Die Grundplatte 301 kann mit einer ersten Fläche 506 des Motorteils 504 mittels einer in eine Öffnung 310 in der Grundplatte 301 eingesteckten Befestigung verbunden sein. Der Motorteil 504 kann ebenfalls eine zweite Fläche 508 und eine dritte Fläche 510 beinhalten. Die erste und dritte Fläche des Motorteils 504 sind in Form eines Winkels 507 miteinander verbunden. Die erste Fläche 506 des Motorteils 504 kann ein erstes Niveau einer Fahrzeugkarosserie bilden, und die dritte Fläche 510 kann ein zweites Niveau der Fahrzeugkarosserie bilden. In diesem Fall kann die horizontale Platte 304 auf dem ersten Niveau der Fahrzeugkarosserie montiert werden, und die abgewinkelte Platte 308 kann auf dem zweiten Niveau der Fahrzeugkarosserie montiert werden.

Die Kabel 502 können durch eine Einlassblende 312 an einem vorgelagerten Ende 525 der integrierten Halterung 300 geführt werden. Beispielsweise können die in der Einlassblende 312 montierten Kabel 502 eine Innenfläche 389 der vorgelagerten Platte 315, eine Innenfläche 361 eines ersten Haltearms 306 und eine Außenfläche 319 eines zweiten Haltearms 307 aufeinanderliegend berühren. Beispielsweise können die Kabel 502 die Innenfläche 389 der vorgelagerten Platte 315 berühren, wobei sie eine erste Kontaktschnittstelle bilden, wie durch Pfeil 514 dargestellt. In einem weiteren Beispiel können die Kabel 502 die Innenfläche 361 des ersten Haltearms 306, und die Außenfläche 319 des zweiten Haltearms 307 berühren, wobei sie eine zweite und dritte Kontaktschnittstellen bilden, wie durch die Pfeile 512 bzw. 516 dargestellt.

Die Kabel 502 können über den flachen Abschnitt 305 der horizontalen Platte 304 verlaufen und anschließend gebogen sein, sodass sie an einer Kabelverbindungsstelle 503 einen Biegungswinkel 505 bilden. Beispielsweise kann eine Krümmung der Kabel 502 an der Kabelverbindungsstelle 503 eine konvexe Form in einer direkten Beziehung zum Biegungswinkel 505, und einer direkten oder indirekten Beziehung zu einem Plattenwinkel 351 und dem Winkel 507, der zwischen der ersten Fläche 506 und der dritten Fläche 510 des Motorteils 504 gebildet ist, aufweisen. In einem Beispiel kann der Biegungswinkel 505 gleich oder größer sein als der Plattenwinkel 351. Die Kabel 502 können weiter über die abgewinkelte Platte 308 verlaufen und durch eine Auslassblende 314 an einem nachgelagerten Ende 526 der integrierten Halterung 300 geführt werden. Beispielsweise können die Kabel 502 eine Außenfläche 353 der abgewinkelten Platte 308 entlang einer vierten Kontaktschnittstelle, die durch Pfeil 418 dargestellt ist, aufeinanderliegend berühren. Wenn die Kabel 502 innerhalb der Auslassblende 314 montiert sind, können sie eine Innenfläche 364 eines dritten Haltearms 330 und eine Außenfläche 253 der abgewinkelten Platte 308 aufeinanderliegend berühren. Zum Beispiel können die in der Auslassblende 214 montierten Kabel 502 die Innenfläche 364 des dritten Haltearms 330 aufeinanderliegend berühren, wobei sie eine fünfte Kontaktschnittstelle bilden, wie durch Pfeil 520 dargestellt. Auf ähnliche Weise können die Kabel 502 auf der Außenfläche 553 der abgewinkelten Platte 308 gehalten werden, wobei der Kabelbaum sicher an der integrierten Halterung 300 gehalten wird.

Beispielsweise kann das System von 5 umfassen: eine Fahrzeugkarosseriestruktur 504; eine Halterung 300, die eine horizontale Platte 304 mit einer Öffnung 310 zur Aufnahme einer Befestigung aufweist, um die Halterung sicher an der Fahrzeugkarosseriestruktur 504 zu befestigen; eine Einlassblende 312, die an die horizontale Platte 304 gekoppelt ist; eine abgewinkelte Platte 308, die an die horizontale Platte 304 gekoppelt und abgewinkelt ist; eine Auslassblende 314, die an die abgewinkelte Platte 308 gekoppelt ist; eine Vielzahl von Leitungen, die in einer ersten Öffnung 360 in der Einlassblende 312 gehalten werden, wobei die Leitungen nachgelagert verlaufen und einen abgewinkelten Bogen 503 an einer Verbindungsstelle 337 zwischen der horizontalen und abgewinkelten Platte bilden; und wobei die Leitungen weiter verlaufen und in einer zweiten Öffnung 385 in der Auslassblende 314 gehalten werden.

Auf diese Weise können ein oder mehrere Kabel 502 des Kabelbaums sicher an der integrierten Halterung 300 gehalten werden, die am Motorteil 404 über die Grundplatte 301 gesichert ist. Durch Sichern der Kabel 502 des Kabelbaums mittels Haltearmen der Ein- und Auslassblenden und eines Abschnitts der horizontalen Platte 304 kann die Bewegung des Kabelbaums reduziert werden, um die auf die Kabel ausgeübten Belastungen zu minimieren, wobei das Verhalten des Kabelbaums verbessert wird.

In einem Beispiel umfasst eine integrierte Halterung eine erste Platte mit einer Öffnung, um eine Befestigung aufzunehmen, um die Halterung sicher an eine Fahrzeugkarosserie anzubauen; eine an die erste Platte gekoppelte Einlassblende; eine zweite an die erste Platte gekoppelte und abgewinkelte Platte, eine von der ersten Platte ausgehende Schutzabschirmung, und eine an der zweiten Platte angebaute Auslassblende, wobei jede der Blenden ein verlängerndes Armpaar aufweist. Im vorherigen Beispiel umfasst die Schutzabschirmung zusätzlich oder optional eine flache Platte, die senkrecht von der ersten Platte verläuft, wobei die Schutzabschirmung weiterhin gekrümmte äußere Enden umfasst, wobei eines der gekrümmten Enden glatt an eine obere Fläche der ersten Platte anschließt, wobei die gekrümmten Enden und die flache Platte eine C-Form bilden. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele kann die Halterung zusätzlich oder optional eine Grundplatte umfassen, die parallel zur ersten Platte ist, aber unter der ersten Platte angeordnet und mit der ersten Platte durch eine Übergangsplatte verbunden ist. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele verläuft die Grundplatte zusätzlich oder optional auf einer Seite, die von den gekrümmten C-förmigen Enden der Schutzabschirmung weg weist und ihnen gegenüberliegt.

Weiterhin weisen in einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele die Ein- und Auslassblenden zusätzlich oder optional jeweils eine Öffnung auf, die so konfiguriert ist, dass die gehaltenen Kabel durch diese hindurchgeführt werden können, wobei jede Blende weiterhin einen Haltearm aufweist, der eine seitliche Öffnung bildet. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele weisen die erste und zweite Platte zusätzlich oder optional eine Vertiefung auf, die durchgehend und ununterbrochen entlang einer Mitte verläuft, einschließlich an einer Verbindungsstelle der ersten und der zweiten Platte. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele ist die gesamte Halterung zusätzlich oder optional aus einer einzigen zusammenhängenden gleichförmigen und einteiligen Metallplattenstruktur hergestellt. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele kann die Halterung zusätzlich oder optional einen Ausschnitt in der ersten Platte unter der Einlassblende umfassen, wobei kein Ausschnitt in der zweiten Platte unterhalb der Auslassöffnung vorhanden ist. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele ist die Grundplatte zusätzlich oder optional angrenzend an die vertikale Schutzabschirmung angeordnet.

In einem weiteren Beispiel kann ein System umfassen: eine Fahrzeugkarosseriestruktur; eine Halterung, die eine erste Platte mit einer Öffnung zur Aufnahme einer Befestigung aufweist, um die Halterung sicher an der Fahrzeugkarosseriestruktur zu befestigen; eine Einlassblende, die an die erste Platte gekoppelt ist; eine zweite Platte , die an die erste Platte gekoppelt und abgewinkelt ist; eine Auslassblende, die an die zweite Platte gekoppelt ist; eine Vielzahl von Leitungen, die in einer Hauptöffnung in der Einlassblende gehalten werden, wobei die Leitungen nachgelagert verlaufen und einen abgewinkelten Bogen an einer Verbindungsstelle zwischen der ersten und zweiten Platte bilden; und wobei die Leitungen weiter verlaufen und in einer zweiten Öffnung in der Auslassblende gehalten werden. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele ist die erste Platte zusätzlich oder optional auf einem ersten Niveau der Fahrzeugkarosseriestruktur montiert, und die zweite Platte ist auf einem zweiten Niveau der Fahrzeugkarosserie montiert.

In anderen Beispielen umfasst eine integrierte Halterung zusätzlich oder optional: eine horizontale Platte mit einem Schlitz, um eine Befestigung aufzunehmen, um die Halterung sicher an eine Fahrzeugkarosserie anzubauen; eine an die horizontale Platte gekoppelte Einlassblende; eine abgewinkelte an die horizontale Platte gekoppelte und abgewinkelte Platte, und eine an der abgewinkelten Platte angebaute Auslassblende, wobei jede der Blenden ein verlängerndes Armpaar aufweist. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele umfasst die Halterung zusätzlich oder optional eine Grundplatte, die parallel zur horizontalen Platte ist, aber unter der horizontalen Platte positioniert ist. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele weisen die Ein- und Auslassblenden zusätzlich oder optional jeweils eine erste Öffnung auf, die so konfiguriert ist, dass die gehaltenen Kabel durch diese hindurchgeführt werden können, wobei jede Blende weiterhin einen Haltearm aufweist, der eine zweite Öffnung bildet. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele weisen die horizontale und abgewinkelte Platten zusätzlich oder optional eine Vertiefung auf, die durchgehend und ununterbrochen entlang einer Mitte verläuft, einschließlich an einer Verbindungsstelle der horizontalen und der abgewinkelten Platte. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele ist die gesamte Halterung zusätzlich oder optional aus einer einzigen zusammenhängenden gleichförmigen und einteiligen Metallplattenstruktur hergestellt. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele umfasst die Halterung zusätzlich oder optional einen Ausschnitt in der horizontalen Platte unter der Einlassblende, wobei kein Ausschnitt in der abgewinkelten Platte unterhalb der Auslassöffnung vorhanden ist. In einem beliebigen oder allen der vorstehenden Beispiele weist die Halterung evtl. zusätzlich oder optional keine vertikale Schutzabschirmung auf, die auf der horizontalen Platte gebildet ist.

Es ist zu beachten, dass die in diesem Schriftstück enthaltenen Beispielsysteme mit verschiedenen Fahrzeugkonfigurationen eingesetzt werden können. Es versteht sich, dass die in diesem Schriftstück offenbarten Konfigurationen ihrer Art nach beispielhaft sind und dass diese spezifischen Ausführungsformen nicht einschränkend zu verstehen sind, da zahlreiche Variationen möglich sind. Beispielsweise kann die vorstehend genannte Technologie auf verschiedene Kabelbaumauslegungen angewandt werden, die ein oder mehrere Kabel umfassen. Der Gegenstand dieser Offenbarung beinhaltet alle innovativen und nicht offensichtlichen Kombinationen und Unterkombinationen der verschiedenen Systeme und Konfigurationen und weiteren hier offenbarten Merkmale, Funktionen und/oder Eigenschaften.

Die folgenden Ansprüche zeigen insbesondere bestimmte Kombinationen und Unterkombinationen auf, die als innovativ und nicht offensichtlich betrachtet werden. Diese Ansprüche können sich auf „ein“ Element oder „ein erstes“ Element oder dessen Äquivalent beziehen. Derartige Ansprüche sind so zu verstehen, dass sie die Einbeziehung von einem oder mehreren derartigen Elementen beinhalten, und auch nicht zwei oder mehrere dieser Elemente erfordern oder ausschließen. Weitere Kombinationen und Unterkombinationen der offenbarten Merkmale, Funktionen, Elemente und/oder Eigenschaften können durch Änderung dieser Ansprüche oder durch Vorlage von neuen Ansprüchen in dieser oder einer verwandten Anmeldung geltend gemacht werden. Derartige Ansprüche, gleich ob ihr Geltungsumfang weiter, enger, gleich oder anders gefasst ist als der der ursprünglichen Ansprüche, werden ebenfalls als im Gegenstand dieser Offenbarungen enthalten betrachtet.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • US 20160066473 A1 [0003]