Title:
Band für Türen, Fenster oder dergleichen
Kind Code:
B3


Abstract:

Band (100) für Türen, Fenster oder dergleichen umfassend mindestens einen Bandlappen (1), mit
- mindestens einem an einem Rahmen oder an einem Flügel befestigbaren Bandbefestigungsabschnitt (2),
- mindestens einem eine Ausnehmung (30) zum Aufnehmen eines eine Scharnierachse (S) definierenden Bandbolzens aufweisenden Bandscharnierabschnitt (3), und
- mindestens einer den Bandscharnierabschnitt (3) und/oder den Bandbefestigungsabschnitt (2) zumindest teilweise umgebenden Abdeckkappe (4), welche in einer Fertigmontageposition (10) mit einer Innenseitenwand (45) zumindest an einer Außenmantelfläche (36) des Bandscharnierabschnitts (3) unmittelbar oder mittelbar anliegt und an dem Bandlappen (1) mittels einer Vorspannkraft klemmend festgelegt ist, wobei die Abdeckkappe (4) in einer Transportposition (11) parallel zur Scharnierachse (S) zumindest teilweise beabstandet zu der Außenmantelfläche (36) angeordnet ist und an dem Bandscharnierabschnitt (3) mittels einer Vorspannkraft klemmend fixiert ist. embedded image




Inventors:
Lenze, Markus (41334, Nettetal, DE)
Application Number:
DE102017125423A
Publication Date:
08/23/2018
Filing Date:
10/30/2017
Assignee:
Dr. Hahn GmbH & Co. KG, 41189 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE29907488U1N/A2000-09-07



Attorney, Agent or Firm:
KLUIN Patent, 40597, Düsseldorf, DE
Claims:
Band (100, 200, 300) für Türen, Fenster oder dergleichen umfassend mindestens einen Bandlappen (1), mit
- mindestens einem an einem Rahmen oder an einem Flügel befestigbaren Bandbefestigungsabschnitt (2),
- mindestens einem eine Ausnehmung (30) zum Aufnehmen eines eine Scharnierachse (S) definierenden Bandbolzens aufweisenden Bandscharnierabschnitt (3), und
- mindestens einer den Bandscharnierabschnitt (3) und/oder den Bandbefestigungsabschnitt (2) zumindest teilweise umgebenden Abdeckkappe (4), welche in einer Fertigmontageposition (10) mit einer Innenseitenwand (45) zumindest an einer Außenmantelfläche (36) des Bandscharnierabschnitts (3) unmittelbar oder mittelbar anliegt und an dem Bandlappen (1) mittels einer Vorspannkraft klemmend festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (4) in einer Transportposition (11) parallel zur Scharnierachse (S) zumindest teilweise beabstandet zu der Außenmantelfläche (36) angeordnet ist und an dem Bandscharnierabschnitt (3) mittels einer Vorspannkraft klemmend fixiert ist.

Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (4) als eine längsseitig offene, mindestens halbkreisförmige Abdeckhülse mit jeweils einem beidseitig einer Hülsenlängsöffnung (40) angeordneten Hülsenendbereich (41, 42) ausgebildet ist, und an der Außenmantelfläche (36) des Bandscharnierabschnitts (3) zumindest eine Längsvertiefung (31, 32) ausgebildet ist, in welche die Abdeckhülse (4) in der Transportposition (11) mit zumindest einem Hülsenendbereich (41, 42) unter Ausbildung einer Klemmwirkung in Eingriff steht.

Band nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenmantelfläche (36) zusätzlich eine zweite Längsvertiefung (31, 32) ausgebildet ist, und die Abdeckhülse (4) in der Transportposition (11) unter Ausbildung einer Klemmwirkung mit dem ersten Hülsenendbereich (41) in der ersten Längsvertiefung (31) und mit dem zweiten Hülsenendbereich (42) in der zweiten Längsvertiefung (32) in Eingriff steht.

Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (4) derart ausgebildet ist, dass sie den Bandbefestigungsabschnitt (2) und den Bandscharnierabschnitt (3) auf einer von dem Rahmen oder dem Flügel fortweisenden Seite zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig überdeckt.

Band nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenmantelfläche (36) des Bandscharnierabschnitts (3) eine erste Längsvertiefung (31) und/oder an einer Außenmantelfläche (38) des Bandbefestigungsabschnitts (2) eine zweite Längsvertiefung (37) vorgesehen ist, und dass die Abdeckkappe (4) zwei voneinander beabstandete Abdeckkappenbereiche (41', 42') aufweist, wobei in der Transportposition (11) einer der Abdeckkappenbereiche (41', 42') mit einer der ersten und zweiten Längsvertiefungen (31, 37) unter Ausbildung einer Klemmwirkung in Eingriff steht.

Band nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (4) derart flexibel ausgebildet ist, dass die Abdeckkappe (4) wahlweise sowohl in die Transportposition (11) als auch in die Fertigmontageposition (10) in Richtung im Wesentlichen senkrecht oder parallel zur Scharnierachse (S) auf den Bandlappen (1), insbesondere auf den Bandscharnierabschnitt (3), aufgeschoben und/oder aufgeclipst werden kann.

Band nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (4) derart an dem Bandlappen (1) fixierbar ist, dass die Abdeckkappe (4) aus der Transportposition (11) unmittelbar in die Fertigmontageposition (10) versetzt werden kann.

Band nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) Aussparungen (35a, 35b) aufweist, durch die Mittel (5a, 5b) zur Befestigung des Bandes (1) an dem Rahmen oder an dem Flügel zwecks Anwendung zugänglich sind, und diese Aussparungen (35a, 35b) in der Fertigmontageposition (10) von der Abdeckkappe (4) vollständig abgedeckt und in der Transportposition (11) wahlweise durch die Abdeckkappe (4) verdeckt oder frei zugänglich sind.

Band nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (5a, 5b) zur Befestigung des Bandes (1) derart angeordnet sind, dass eine Längsachse (A) der Mittel (5a, 5b) zur Befestigung des Bandes (1) orthogonal zur Scharnierachse (S) verläuft.

Band nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einem freien, stirnseitigen Ende (43, 44) der Abdeckkappe (4), insbesondere der als Abdeckhülse ausgebildeten Abdeckkappe (4), ein die Stirnseite (43, 44) zumindest im Wesentlichen verschließendes zusätzliches Abdeckelement angeordnet ist.

Description:

Die Erfindung betrifft ein Band für Türen, Fenster oder dergleichen umfassend mindestens einen Bandlappen, mit mindestens einem an einem Rahmen oder an einem Flügel befestigbaren Bandbefestigungsabschnitt, mindestens einem eine Ausnehmung zum Aufnehmen eines eine Scharnierachse definierenden Bandbolzens aufweisenden Bandscharnierabschnitt, und mindestens einer den Bandscharnierabschnitt und/oder den Bandbefestigungsabschnitt zumindest teilweise umgebenden Abdeckkappe, welche in einer Fertigmontageposition mit einer Innenseitenwand zumindest an einer Außenmantelfläche des Bandscharnierabschnitts - bevorzugt vollflächig - unmittelbar oder mittelbar anliegt und an dem Band mittels einer Vorspannkraft klemmend festgelegt ist.

Solche Bänder für Türen, Fenster oder dergleichen sind in verschiedenen Ausgestaltungen bekannt, wobei ein solches Band in der Regel einen Bandbefestigungsabschnitt, der beispielsweise als ein Bandlappen oder auch lediglich als ein Bereich zur Aufnahme von Befestigungsmitteln ausgebildet sein kann, sowie einen Bandscharnierabschnitt umfasst. Der Bandscharnierabschnitt ist bei sogenannten Rollenbändern üblicherweise zylindrisch ausgebildet und umfasst in der Regel insbesondere einen mit dem Bandbefestigungsabschnitt verbundenen Körper mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden Ausnehmung zur Aufnahme des Bandbolzens und einer bei Rollenbändern zumeist runden Außenkontur.

Ferner sind Abdeckkappen hinlänglich bekannt. Diese dienen in der Regel zum Schutz, beispielsweise gegen Staub- oder Dreckablagerungen an dem zumeist drehbar gelagerten Bandbolzen, sowie zur verbesserten optischen Gestaltung des abzudeckenden Bauteils, vorliegend insbesondere zu dem jeweiligen Bandabschnitt. Hierzu weist die Abdeckkappe üblicherweise eine zu dem jeweiligen Bandabschnitt korrespondierende Form auf. Die Abdeckkappe kann den Bandlappen beispielsweise vollständig oder zumindest teilweise abdecken, umschließen und/oder - beispielsweise auch für eine klemmende Befestigung - umgreifen. Besonders bevorzugt deckt die Abdeckkappe das oder die Mittel zur Befestigung des Bandes an einem Rahmen oder Flügel bzw. eine Aussparung zur Zugänglichmachung dieser Mittel ab. Dazu kann die Abdeckkappe zumeist mit leichtem Kraftaufwand auf das abzudeckende Bauteil aufgeschoben und/oder aufgedrückt und folglich klemmend an diesem arretiert werden. Es sollte deutlich sein, dass unter dem Begriff „klemmend“ insbesondere ein Fixieren der Abdeckkappe an dem Bandlappen unter Ausbildung einer Vorspannkraft oder Klemmwirkung zu verstehen ist, beispielsweise mittels eines Ein-, Um- oder Hintergreifens eines vorgespannten ersten Bauteils, wie der Abdeckkappe, in oder um eine Hinterschneidung, Senke, Vertiefung, Ausnehmung oder einer Kontur eines zweiten Bauteils, wie des Bandes.

Aus der DE 299 07 488 U1 ist beispielsweise ein Türband mit einer einen Bandscharnierabschnitt umgebenden Abdeckkappe bekannt. Die Abdeckkappe liegt an der Außenmantelfläche des Bandscharnierabschnitts an und ist über eine Art Bajonett-Verschluss mittels eines zusätzlich im Stirnseitenbereich eines Bandes angeordneten Deckels an dem Türband fixiert.

Die Abdeckkappe stellt jedoch zumeist ein separates und im Montageablauf erst zuletzt benötigtes Bauteil dar. So erfolgt bei einem Türband beispielsweise zunächst die Montage der Bänder an Rahmen und Türflügel, sodann eine Montage des Türflügels an den Rahmen, daraufhin zumeist eine Montage von Zubehör, wie ein Öffnungsgriff, und schließlich eine Justierung der Tür gegenüber dem Öffnungsrahmen. Bei diesen Montageschritten ist die Abdeckkappe - um die Montage und/oder Justierung nicht zu behindern - üblicherweise nicht an dem Bandlappen angeordnet. Je nach Standort der Tür oder des Fensters und/oder je nach Bau-Fortschritt, kann es erforderlich sein, dass die Justierung des Flügels an dem Rahmen zu einem späteren Zeitpunkt - beispielsweise aufgrund von schleichenden Veränderungen, wie einer thermisch verursachten Ausdehnung eines benachbarten Bauteils oder des Bauteils selbst - wiederholt werden muss. Hierzu kann es erforderlich sein, die Abdeckkappe von dem Bauteil wieder abzunehmen, was bei den meisten Abdeckkappen - sobald diese sich einmal in ihrer Fertigmontageposition befinden - relativ kompliziert und aufwendig ist.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Abdeckkappe in einer Produktverpackung zumeist in einem eigenständigen Fach separat gehalten werden muss, wodurch die Verpackung relativ kostenintensiv ist. Ferner ist die Abdeckkappe in der Regel relativ klein und unauffällig, so dass diese beim Auspacken des Bandes aus der Verpackung schnell übersehen werden kann und im schlimmsten Fall mitsamt dem Verpackungskarton entsorgt wird. Darüber hinaus tritt bei einer Entnahme der Abdeckkappe aus der Verpackung in der Praxis immer wieder das Problem auf, dass die Abdeckkappe aufgrund ihres - wie oben erläutert - erst relativ späten Einsatzes zur Montage zwischenzeitig verloren geht.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Band mit einer Abdeckkappe bereitzustellen, das zumindest einen der oben genannten Nachteile verbessert.

Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch ein Band mit den Merkmalen des Hauptanspruchs. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der Beschreibung sowie den Figuren offenbart.

Erfindungsgemäß ist die Abdeckkappe zusätzlich in einer Transportposition zur temporären Fixierung an dem Bandscharnierabschnitt parallel zur Scharnierachse zumindest teilweise beabstandet zu der Außenmantelfläche des Bandscharnierabschnitts angeordnet und an dem Bandscharnierabschnitt mittels einer Vorspannkraft klemmend fixiert. Dadurch kann die Abdeckkappe unmittelbar nach ihrer Herstellung und vor einem Einlegen mitsamt dem Bandlappen in eine Verpackung in einer von dem Band leicht wieder lösbaren Stellung an dem Bandlappen fixiert werden. Insbesondere kann die Abdeckkappe ohne zusätzliche Hilfsmittel wieder lösbar an dem Bandlappen fixiert werden. Dadurch können die Verpackungskosten relativ gering gehalten werden. Ferner ist für eine Montage - beispielsweise auf einer Baustelle - lediglich die Entnahme eines einzigen Teils aus der Verpackung erforderlich, nämlich des Bandes mitsamt der am Bandlappen fixierten Abdeckkappe. Ferner kann die Abdeckkappe besonders bevorzugt zeitlich vor, während und nach der Montage und/oder Justierung des Bandes an der Tür, Fenster oder dergleichen in der Transportposition an dem Bandlappen verbleiben, sodass die Wahrscheinlichkeit eines Verlustes der Abdeckkappe vor, während und nach der Montage deutlich reduziert ist. Zudem kann die Abdeckkappe bei Bedarf jederzeit in relativ einfacher Weise von dem Bandlappen gelöst oder abgenommen werden. Nach vollständiger Fertigstellung der Montage und/oder Justierung kann die in der Transportposition befindliche Abdeckkappe in die Fertigmontageposition gedrückt bzw. verschoben werden. Insgesamt ist dadurch eine besonders sichere, schnelle, simple und kostengünstige Montage ermöglicht.

Vorzugsweise ist die Abdeckkappe bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung als eine längsseitig offene, mindestens halbkreisförmige Abdeckhülse mit jeweils einem - insbesondere entlang der Längserstreckung der Abdeckhülse ausgebildeten - beidseitig einer Hülsenlängsöffnung angeordneten Hülsenendbereich ausgebildet, wobei an der Außenmantelfläche des Bandscharnierabschnitts zumindest eine Längsvertiefung ausgebildet ist, in welche die Abdeckhülse in der Transportposition mit zumindest einem Hülsenendbereich unter Ausbildung einer Klemmwirkung in Eingriff steht und dadurch an dem Band festlegbar ist. Beispielsweise kann einer der Hülsenendbereiche in einem zwischen dem Bandscharnierabschnitt und dem Bandbefestigungsabschnitt ausgebildeten Übergangsbereich und der jeweils andere Hülsenendbereich in der Längsvertiefung angeordnet sein. Dadurch ist für die Transportposition die Ausbildung lediglich einer Vertiefung in dem Bandscharnierabschnitt erforderlich, sodass das Band besonders kostengünstig aufgebaut sein kann.

Besonders bevorzugt ist bei dieser Ausführungsform an der Außenmantelfläche zusätzlich eine zweite Längsvertiefung ausgebildet, wobei die Abdeckhülse in der Transportposition unter Ausbildung einer Klemmwirkung mit dem ersten Hülsenendbereich in der ersten Längsvertiefung und mit dem zweiten Hülsenendbereich in der zweiten Längsvertiefung in Eingriff steht. Insbesondere können an der Außenmantelfläche des Bandscharnierabschnitts zwei umfangseitig im Wesentlichen einander gegenüberliegend angeordnete Längsvertiefungen ausgebildet sein, in welche die Abdeckhülse in der Transportposition jeweils mit einem Hülsenendbereich unter Ausbildung einer Klemmwirkung in Eingriff steht und dadurch an dem Bandlappen festlegbar ist. Beispielsweise sind die beiden Längsvertiefungen umfangsseitig zueinander in einem der Abdeckhülse zugewandten Winkelbereich von 160° bis 180° angeordnet, insbesondere 170°. Dadurch kann die Abdeckkappe in besonders einfacher Weise frontal auf den Bandscharnierabschnitt in die Transportposition gebracht und durch die auf die Längsvertiefungen wirkende Vorspann- oder Klemmkraft in besonders einfacher Weise an dem Band temporär fixiert werden.

Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist die Abdeckkappe vorzugsweise derart ausgebildet, dass sie den Bandbefestigungsabschnitt und den Bandscharnierabschnitt auf einer von dem Rahmen oder dem Flügel fortweisenden Seite zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig überdeckt. Bei dieser Ausführungsform kann es sich insbesondere um so genannte Aufschraubbänder handeln, bei welcher der Bandbefestigungsabschnitt an eine Sichtseite des Flügels oder des Rahmens montiert ist. Von der wie vorstehend ausgebildeten Abdeckkappe wird dann auch der Bandbefestigungsabschnitt zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig überdeckt, wodurch sich unter anderem das optische Erscheinungsbild des endmontierten Bandes wesentlich verbessern lässt.

Besonders bevorzugt ist insbesondere bei einem als „Aufschraubband“ ausgebildeten Band, wenn an der Außenmantelfläche des Bandscharnierabschnitts eine erste Längsvertiefung und/oder an einer Außenmantelfläche des Bandbefestigungsabschnitts eine zweite Längsvertiefung vorgesehen ist. Weist die Abdeckkappe dann - wie besonders bevorzugt - zwei voneinander beabstandete Abdeckkappenbereiche auf, wobei in der Transportposition einer der Abdeckkappenbereiche mit einer der ersten und zweiten Längsvertiefungen unter Ausbildung einer Klemmwirkung in Eingriff steht, so kann die Abdeckkappe verliersicher vormontiert werden. Zur Endmontage ist es dann lediglich notwendig, die Abdeckkappe unter Überwindung der Klemmwirkung aus dieser Transportposition in die Montageposition zu überführen, wozu der in der Transportposition in einer der ersten und zweiten Längsvertiefung befindliche Abdeckkappenbereich aus dieser herausverlagert werden muss.

Vorzugsweise sind die Längsvertiefungen homogen konkav ausgebildet. Beispielsweise können die Längsvertiefungen als eine Senke, Rille oder Längsnut, insbesondere abgerundete Längsnut, ausgebildet sein. Dadurch ist zum Ineingriffbringen und/oder zum Entnehmen der Abdeckkappe lediglich ein geringer Kraftaufwand erforderlich.

Vorzugsweise entspricht in der Transportposition der Abstand zwischen einer Innenseitenfläche der Abdeckkappe und der Außenmantelfläche des Bandscharnierabschnitts im Wesentlichen einem Radius der Ausnehmung. Dadurch ist die Abdeckkappe in besonders einfacher Weise zu handhaben, so dass zum Ineingriffbringen der Abdeckkappe mit dem Band, zum Entnehmen der Abdeckkappe von dem Band und/oder zum Versetzen der Abdeckkappe in die Fertigmontageposition lediglich ein relativ geringer Kraftaufwand erforderlich ist.

Vorzugsweise ist die Abdeckkappe derart flexibel ausgebildet, dass die Abdeckkappe wahlweise sowohl in die Transportposition als auch in die Fertigmontageposition in Richtung im Wesentlichen senkrecht oder parallel zur Scharnierachse auf den Bandlappen, insbesondere auf den Bandscharnierabschnitt, aufgeschoben und/oder aufgeclipst werden kann. Dadurch ist eine Montage der Abdeckkappe an dem Band mit lediglich einem besonders geringen Kraftaufwand ermöglicht. Ferner kann die Abdeckkappe sowohl in die Transportposition als auch in die Fertigmontageposition entlang des Bandes in Richtung parallel zur Scharnierachse verschoben werden, sodass Teilbereiche des mittels der Abdeckkappe abzudeckenden Bandabschnitts in besonders einfacher Weise freigelegt und von außen zugänglich gemacht werden können.

Vorzugsweise ist die Abdeckkappe derart an dem Bandlappen fixierbar, dass die Abdeckkappe aus der Transportposition unmittelbar in die Fertigmontageposition versetzt werden kann. Dadurch ist eine besonders einfache und schnelle Montage der Abdeckkappe an dem Bandlappen ermöglicht. Insbesondere kann nach vollständiger Fertigstellung der Montage und/oder Justierung die in der Transportposition befindliche Abdeckkappe mittels eines leichten Druckaufwands unmittelbar in die Fertigmontageposition gedrückt bzw. verschoben werden. Hierbei ist unter dem Begriff „unmittelbar“ insbesondere zu verstehen, dass zur Positionsveränderung der Abdeckkappe von der Transportposition in die Fertigmontageposition ein Abnehmen oder Lösen der Abdeckkappe von dem Bandlappen nicht erforderlich ist.

Besonders bevorzugt weist das Band, insbesondere der Bandscharnierabschnitt, zumindest eine Aussparung auf, durch welche Mittel zur Befestigung des Bandes an dem Rahmen oder an dem Flügel zwecks Anwendung zugänglich sind, wobei diese Aussparung in der Fertigmontageposition von der Abdeckkappe vollständig abgedeckt und in der Transportposition wahlweise durch die Abdeckkappe verdeckt oder frei zugänglich ist. Insbesondere kann die Abdeckkappe - wie oben beschrieben - bevorzugt entlang des Bandlappens in Richtung parallel zur Scharnierachse verschoben werden, sodass beispielsweise der Bereich der Aussparung oder Aussparungen freigelegt werden kann und somit ein Anwenden eines Befestigungsmittels bei einer an dem Bandlappen temporär fixierten Abdeckkappe ermöglicht ist.

Vorzugsweise sind die Mittel zur Befestigung des Bandes derart angeordnet, dass eine Längsachse der Mittel zur Befestigung des Bandes orthogonal zur Scharnierachse verläuft. Dadurch ist eine besonders effektive Festlegung des Bandes an einem Rahmen oder Flügel ermöglicht.

Vorzugsweise ist an zumindest einem freien, stirnseitigen Ende der Abdeckkappe, insbesondere der als Abdeckhülse ausgebildeten Abdeckkappe, ein die Stirnseite zumindest im Wesentlichen verschließendes zusätzliches Abdeckelement angeordnet. Ferner kann das Abdeckelement durch die Abdeckkappe beispielsweise ausgerichtet und/oder fixiert sein. Dadurch kann das Innere des Bandes beispielsweise gegen Staubablagerungen effektiv geschützt sein.

Nachfolgend werden beispielhaft drei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen schematisch:

  • 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Bandes;
  • 2 eine Schnittansicht der ersten Ausführungsform mit einer Abdeckkappe in einer Fertigmontageposition;
  • 3 eine Schnittansicht der ersten Ausführungsform mit einer Abdeckkappe in einer Transportposition;
  • 4a) bis c) eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Bandes in einer Ansicht in Richtung der Scharnierachse mit einer Abdeckkappe in einer Transportposition und in einer Fertigmontageposition sowie diese Ausführungsform in einer Explosionsdarstellung sowie
  • 5a) bis c) eine dritte Ausführungsform in 4a) bis c) entsprechenden Ansichten.

In der 1 ist eine beispielhafte erste Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Bandes 100 mit einer Abdeckkappe 4 gezeigt, wobei vorliegend die Abdeckkappe 4 zur besseren Visualisierung von dem Bandlappen 1 getrennt angeordnet gezeigt ist. Das Band 100 ist vorliegend als Rollenband ausgebildet und umfasst einen relativ massiven Bandbefestigungsabschnitt 2 sowie einen sich daran anschließenden Bandscharnierabschnitt 3 mit einer Ausnehmung 30, insbesondere einer Längsbohrung, zum Aufnehmen eines eine Scharnierachse S definierenden, vorliegend nicht dargestellten Bandbolzens.

Der Bandbefestigungsabschnitt 2 ist im Wesentlichen als ein rechteckiger Körper ausgebildet und dient zur Befestigung des Bandes 100 an einem nicht dargestellten Rahmen oder an einem nicht dargestellten Flügel. Dazu weist der Bandbefestigungsabschnitt 2 eine Rückseitenwand 20 auf, die mit dem nicht dargestellten Rahmen oder Flügel in Anlage bringbar ist. Mit Hilfe von sich durch den Bandbefestigungsabschnitt 2 erstreckenden Befestigungsmitteln 5a, 5b, beispielsweise jeweils einer Schraube, kann das Band 100 an dem nicht dargestellten Rahmen oder Flügel befestigt werden, welches in den 2 und 3 gezeigt ist. Dazu können die Schrauben 5a, 5b vorliegend durch jeweils eine sich von dem Bandbefestigungsabschnitt 2 bis in den Bandscharnierabschnitt 3 erstreckende Aussparung 35a, 35b in den Bandbefestigungsabschnitt 2 eingeschoben und angewendet werden. Die Aussparungen 35a, 35b ermöglichen also eine Zugänglichkeit der Befestigungsmittel 5a, 5b und kreuzen die Ausnehmung 30. Insbesondere verläuft eine Längsachse A der Befestigungsmittel 5a, 5b bzw. der Aussparungen 35a, 35b orthogonal zu der Scharnierachse S.

Der Bandscharnierabschnitt 3 ist im Wesentlichen als ein halbrunder Körper ausgebildet. An einer Außenmantelfläche 36 des Bandscharnierabschnitts 3 sind vorliegend zwei umfangsseitig im Wesentlichen einander gegenüberliegend angeordnete Längsvertiefungen 31, 32 ausgebildet. Insbesondere sind die Längsvertiefungen 31, 32 umfangsseitig zueinander in einem zur Abdeckkappe 4 zugewandten Winkel von etwa 170° angeordnet. Die Längsvertiefungen 31, 32 sind jeweils im Wesentlichen als eine Längsnut sowie in Querrichtung homogen konkav, insbesondere als eine Senke oder Rille, ausgebildet.

Die Abdeckkappe 4 dient vorliegend zum Abdecken des Bandscharnierabschnitts 3, insbesondere der Aussparungen 35a, 35b. Dazu ist die Abdeckkappe 4 vorliegend als eine halbkreisförmige Abdeckhülse mit einer längsseitigen Hülsenöffnung 40 zur Aufnahme des Bandbefestigungsbereichs 3 ausgebildet. Beidseitig der Hülsenlängsöffnung 40 ist jeweils ein längsseitiger Hülsenendbereich 41, 42 definiert, mit dem die Abdeckkappe 4 unter Ausbildung einer Klemmwirkung mit dem Bandscharnierabschnitt 3 in Eingriff bringbar ist. Insbesondere um die Hülsenendbereiche 41, 42 zumindest geringfügig aufweiten zu können, um die Abdeckkappe 4 an der dem Bandbefestigungsabschnitt 2 gegenüberliegenden Seite, beispielsweise in Richtung senkrecht zur Scharnierachse S, zerstörungsfrei auf den Bandscharnierabschnitt 3 aufschieben und/oder aufdrücken zu können, ist die Abdeckkappe 4 bevorzugt relativ flexibel ausgebildet. Alternativ kann die Abdeckkappe 4 mit den Hülsenendbereichen 41, 42 wahlweise an dem Übergangsbereich 33, 34 und/oder an den Vertiefungen 31, 32 in Richtung parallel zur Scharnierachse S auf den Bandscharnierabschnitt 3 aufgeschoben werden.

In einer Fertigmontageposition 10, wie es in der 2 gezeigt ist, greift die Abdeckkappe 4 unter Ausbildung einer Klemmwirkung mit den Hülsenendbereichen 41, 42 beidseitig um den Bandscharnierabschnitt 3 bis in einen zwischen dem Bandbefestigungsabschnitt 2 und dem Bandscharnierabschnitt 3 angeordneten Übergangsbereich 33, 34 und kann dadurch die Aussparungen 35a, 35b verdecken und an dem Bandlappen 1 befestigt sein. Hierbei liegt die Abdeckkappe 4 mit einer Innenwandfläche 45 an der Außenmantelfläche 36 zumindest abschnittsweise flächig an und deckt die Aussparungen 35a, 35b vollständig ab. In dieser Fertigmontageposition 10 ist die Abdeckkappe 4 vollständig auf den Bandscharnierabschnitt 3 aufgesetzt und wird durch eine in Richtung des Bandscharnierabschnitts 3 ausgebildete Vorspannkraft an dem Bandlappen 1 klemmend gehalten.

In einer Transportposition 11, wie es in der 3 gezeigt ist, ist die Abdeckkappe 4 nicht vollständig auf den Bandscharnierabschnitt 3 aufgesetzt, sondern im Wesentlichen lediglich zur Hälfte. Die Transportposition 11 dient einer temporären Fixierung oder Lagerung der Abdeckkappe 4 an dem Bandlappen 1, beispielsweise zur vorteilhaften Anordnung in einer Produktverpackung sowie für eine verbesserte Handhabung vor, während und nach einer Montage und/oder Justierung des Bandes 1 an dem nicht dargestellten Rahmen oder Flügel. Die Abdeckkappe 4 kann insbesondere bis zu einer endgültigen Fertigmontage, bei der die Abdeckkappe 4 in die Fertigmontageposition 10 versetzt werden kann, in der Transportposition 11 verbleiben.

In der Transportposition 11 umgreift die Abdeckkappe 4 mit den Hülsenendbereichen 41, 42 den Bandscharnierabschnitt 3 beidseitig bis etwa in einen Bereich mit dem größten Querschnitt des Bandscharnierabschnitts 3. Die Hülsenendbereich 41, 42 sind dabei unter Ausbildung einer Klemmwirkung jeweils in den Vertiefungen 31, 32 gelagert bzw. fixiert. In diese Transportposition 11 gelangt die Abdeckkappe 4 beispielsweise durch Andrücken der Abdeckkappe 4 in Richtung senkrecht zur Scharnierachse S bis die Hülsenendbereiche 41, 42 in die Vertiefungen 31, 32 eingreifen oder alternativ durch ein Einschieben der Abdeckkappe 4, insbesondere der Hülsenendbereiche 41, 42, in die Längsvertiefungen 31, 32 parallel zur Scharnierachse S. In dieser Transportposition 11 entspricht ein zwischen der Innenwandfläche 45 der Abdeckkappe 4 und der Außenmantelfläche 36 des Bandscharnierabschnitts 3 ausgebildeter, maximaler Abstand B im Wesentlichen einem Radius R der Ausnehmung 30. Dadurch wird die Abdeckkappe 4 an dem Bandlappen 1 effektiv gehalten und kann - beispielsweise für eine Zugänglichkeit der Befestigungsmittel 5a, 5b - parallel zur Scharnierachse S verschoben sowie bei Bedarf von dem Bandlappen 1 abgenommen werden.

Nach einer Montage und Justierung des Bandes 100 an dem nicht dargestellten Rahmen oder Flügel kann die Abdeckkappe 4 in relativ einfacher Weise in die Fertigmontageposition 10 versetzt werden, indem die Abdeckkappe 4 beispielsweise durch ein Drücken oder Kraftbeaufschlagen der Abdeckkappe 4 in Richtung senkrecht zur Scharnierachse S, bis die auf dem Bandscharnierabschnitt 3 vorgespannten Hülsenendbereiche 41, 42 jeweils aus der Vertiefung 31, 32 herausgleiten und in den Übergangsbereich 33, 34 rutschen bzw. eingreifen. Alternativ kann die Abdeckkappe 4 von dem Bandlappen 1 entnommen werden und parallel zur Scharnierachse S auf den Bandlappen 1 ein- oder aufgeschoben werden, insbesondere mit den Hülsenendbereichen 41, 42 jeweils in dem Übergangsbereich 33, 34. Durch die nunmehr jeweils im Übergangsbereich 33, 34 wirkende Vorspannkraft der Hülsenendbereiche 41, 42 wird die Abdeckkappe 4 an dem Bandlappen 1 besonders effektiv klemmend gehalten. In dieser Fertigmontageposition 10 liegt die Innenwandfläche 45 der Abdeckkappe 4 an der Außenmantelfläche 36 des Bandscharnierabschnitts 3 im Wesentlichen flächig an, sodass in vorteilhafterweise ein optischer Eindruck eines einzigen Bauteils, insbesondere ohne erkennbare Befestigungsmittel 5a, 5b des Bandes 100, sowie eine Schutzwirkung ermöglicht ist, beispielsweise gegen Staubablagerungen an dem Bandbolzen im Bereich der Aussparungen 35a, 35b.

Zum weiteren Schutz und/oder zur weiteren Fixierung kann optional an einer oder beiden Stirnseiten 43, 44 der Abdeckkappe 4 zusätzlich ein nicht dargestelltes Abdeckelement, insbesondere ein die Ausnehmung 30 verschließender Deckel, angeordnet sein.

In der 4a) bis c) ist eine beispielhafte zweite Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Bandes 200 gezeigt. Dieses Band ist als so genanntes „Aufschraubband“ ausgebildet. Bei diesem liegt die Seite des Bandbefestigungsabschnitts 2, die der Abdeckkappe 4 abgewandt ist, unmittelbar oder mittelbar an einer Sichtseite eines in der Zeichnung nicht dargestellten Rahmens oder Flügels an. Damit die Abdeckkappe 4 zumindest nahezu die gesamte Sichtseite dieses Bandes abdeckt, erstreckt sie sich bei dieser Ausführungsform zumindest im Wesentlichen über die dem Rahmen oder dem Flügel abgewandte Seite des Bandbefestigungsabschnitts 2 und des Bandscharnierabschnitts 3. Die Abdeckkappe 4 weist einen Bandscharnierbereich 3' und einen Bandbefestigungsbereich 2' auf. Die Innenseitenfläche 45, die der Außenmantelfläche 36 des Bandlappens 1 zugewandt ist, weist eine Kontur auf, die im Wesentlichen der Außenkontur der Außenmantelfläche 36 entspricht, so dass die Abdeckkappe 4 in der Fertigmontageposition 10 (siehe 4b) zumindest im Wesentlichen flächig an dem Bandlappen 1 anliegt.

Die Abdeckkappe 4 weist zwei voneinander beabstandete Abdeckkappenbereiche 41', 42' auf. Beide Abdeckkappenbereiche 41', 42' ruhen in der Fertigmontageposition in hierfür vorgesehenen Ausnehmungen 46, 47, die an dem Bandscharnierabschnitt 3 und an dem Bandbefestigungsabschnitt 2 angeordnet sind.

Bei der in 4a) bis c) dargestellten, zweiten Ausführungsform ist an dem Bandscharnierabschnitt 3 zusätzlich zur Ausnehmung 46 eine weiter von der Anlageseite des Bandlappens 1 entfernte erste Vertiefung 31 vorgesehen. Wie in 4a) erkennbar ist, rastet in diese die Abdeckkappe mit ihrem Abdeckkappenbereich 41' ein, wohingegen sich der Abdeckkappenbereich 42' im Eingriff mit der Ausnehmung 47 befindet. In der Transportposition 11 ist die Abdeckkappe 4 demnach etwa um eine etwa durch den Abdeckkappenbereich 42' gebildete Schwenkachse gegenüber der Fertigmontageposition 10 verschwenkt. Wie durch Vergleich der 4a) und 4b) sinnfällig wird, kann die Abdeckkappe 4 auf einfache Weise von der Transportposition 11 in die Fertigmontageposition 10 verlagert werden, indem auf diese eine etwa in Richtung des Pfeiles F wirkende Kraft ausgeübt wird.

Die in den 5a) bis c) dargestellte dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Bandes 300 entspricht im Wesentlichen der zuvor beschriebenen zweiten Ausführungsform 200. Zur Vermeidung von Wiederholungen sei daher auf die diesbezügliche Beschreibung verwiesen. Nachfolgend soll nur auf die Unterschiede zur zweiten Ausführungsform eingegangen werden.

Bei der dritten Ausführungsform 300 fehlt die erste Vertiefung 31 des Bandscharnierabschnitts. Damit die Abdeckkappe 4 gleichwohl in einer Transportposition 11 montiert werden kann, ist am Bandbefestigungsabschnitt 2 eine Vertiefung 37 vorgesehen, die von der Anlagefläche des Bandbefestigungsabschnitts 2 weiter entfernt als die Ausnehmung 47 angeordnet ist. In der Transportposition 11 befindet sich, wie in 5a) erkennbar ist, der Abdeckkappenbereich 41' bereits in der Ausnehmung 46 des Bandscharnierabschnitts 3, wohingegen sich der Abdeckkappenbereich 42' in Eingriff mit der Vertiefung 37 befindet. Ein Verlagern der Abdeckkappe 4 aus der Transportposition 11 in die Fertigmontageposition 10 kann wiederum durch Aufbringen einer Kraft F erfolgen, indem unter Überwindung einer elastischen Kraft der Abdeckkappenbereich 42' aus der Vertiefung 37 in die Ausnehmung 47 verlagert wird.

Es sollte deutlich sein, dass der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel begrenzt ist. Insbesondere die gestalterische Ausbildung der Abdeckkappe sowie die Anordnung der Abdeckkappe an dem Band in der Transportposition können - ohne den Kern der Erfindung zu verändern - durchaus modifiziert sein. So kann beispielsweise die Abdeckkappe in einer alternativen Ausgestaltung mit einem ersten Hülsenendbereich im Übergangsbereich und mit einem zweiten Hülsenendbereich in einer Vertiefung in der Transportposition gelagert sein. Ferner ist es möglich, in der Transportposition die Abdeckkappe alternativ an dem Bandbefestigungsabschnitt zu fixieren, beispielsweise an einer hieran ausgebildeten Einrichtung, wie zumindest einer Vertiefung.

Bezugszeichenliste

100, 200, 300
Band
1
Bandlappen
10
Fertigmontageposition
11
Transportposition
2
Bandbefestigungsabschnitt
2'
Bandbefestigungsbereich
20
Rückseitenwand
21
erste Seitenfläche
22
zweite Seitenfläche
3
Bandscharnierabschnitt
3'
Bandscharnierbereich
30
Ausnehmung
31
erste Vertiefung
32
zweite Vertiefung
33
erster Übergangsbereich
34
zweiter Übergangsbereich
35a
erste Aussparung
35b
zweite Aussparung
36
Außenmantelfläche
37
Vertiefung
38
Außenmantelfläche
4
Abdeckkappe, Abdeckhülse
40
Hülsenlängsöffnung
41
erste Hülsenendbereich
41'
Abdeckkappenbereich
42
zweiter Hülsenendbereich
42'
Abdeckkappenbereich
43
erste Stirnseite
44
zweite Stirnseite
45
Innenseitenfläche, Innenseitenwand
46
Ausnehmung
47
Ausnehmung
5a
Befestigungsmittel
5b
Befestigungsmittel
S
Scharnierachse
A
Achse
B
Abstand
F
Kraft
R
Radius