Title:
Geschaltete Multiplexervorrichtung, die wahlweise mehrere Filterschaltungen mit einem gemeinsamen Knoten für Trägeraggregation verbindet
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Vorrichtung kombiniert Filterschaltungen, die mit einer Antenne verbunden werden sollen, und ermöglicht Trägeraggregation für drahtlose Kommunikation über mehrere RF-Frequenzbänder in verschiedenen Betriebsumgebungen. Die Vorrichtung weist eine erste, zweite und dritte Filterschaltung auf, die jeweils ein erstes, zweites und drittes Anpassungsnetzwerk und ein oder mehrere erste, zweite und dritte Bandpassfilter mit entsprechenden Durchlassbändern aufweisen. Die Vorrichtung weist ferner mehrere individuelle Anpassungsnetzwerke, die zu keiner von der ersten, zweiten und dritten Filterschaltung dediziert sind, und einen mehrstufigen Schalter auf, der dazu konfiguriert ist, verschiedene Kombinationen von Filterschaltungen durch wahlweises Verbinden von jeweils zumindest zwei von der ersten, zweiten und dritten Filterschaltung und zumindest einem individuellen Anpassungsnetzwerk von der mehreren Anpassungsnetzwerken. Jede Kombination von Filterschaltungen weist ein kombiniertes Anpassungsnetzwerk, das zumindest zwei von dem ersten, zweiten und dritten Anpassungsnetzwerk hat, und das zumindest eine individuelle Anpassungsnetzwerk auf. embedded image




Inventors:
Bradley, Paul, Calif. (Los Altos, US)
Elbrecht, Lueder (81825, München, DE)
Kim, Jeesu, Calif. (San Ramon, US)
Kwon, Young, Calif. (Santa Clara, US)
Ardehali, Mohammad, Calif. (Palo Alto, US)
Application Number:
DE102017125334A
Publication Date:
05/03/2018
Filing Date:
10/27/2017
Assignee:
Avago Technologies General IP (Singapore) Pte. Ltd. (Singapore, SG)
International Classes:



Foreign References:
201601976432016-07-07
201100186532011-01-27
Attorney, Agent or Firm:
Dilg Haeusler Schindelmann Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80636, München, DE
Claims:
Eine Vorrichtung zum Kombinieren von Filterschaltungen, die mit einer Radiofrequenz- (RF-) Antenne verbunden werden sollen, um simultane drahtlose Kommunikationen über eine Mehrzahl von vorbestimmten Bändern in einer Mehrzahl von verschiedenen Betriebsumgebungen zu ermöglichen, die Vorrichtung aufweisend:
eine erste Filterschaltung, die ein erstes Anpassungsnetzwerk und einen oder mehrere ersten Bandpassfilter mit entsprechenden Passbändern aufweist,
eine zweite Filterschaltung, die ein zweites Anpassungsnetzwerk und einen oder mehrere zweiten Bandpassfilter mit entsprechenden Passbändern aufweist, wobei die Passbänder des einen zweiten Bandpassfilters oder der mehreren zweiten Bandpassfilter jeweils unterschiedlich von den Passbändern des einen ersten Bandpassfilters oder der mehreren ersten Bandpassfilter sind,
eine dritte Filterschaltung, die ein drittes Anpassungsnetzwerk und einen oder mehrere dritten Bandpassfilter mit entsprechenden Passbändern aufweist, wobei die Passbänder des einen dritten Bandpassfilters oder der mehreren dritten Bandpassfilter jeweils unterschiedlich von den Passbändern des einen ersten Bandpassfilters oder der mehreren ersten Bandpassfilter und den Passbändern des einen zweiten Bandpassfilters oder der mehreren zweiten Bandpassfilter sind,
eine Mehrzahl von individuellen Anpassungsnetzwerken, die zu keiner von der ersten Filterschaltung, der zweiten Filterschaltung und der dritten Filterschaltung dediziert sind,
einen mehrstufigen Schalter, der dazu konfiguriert ist, verschiedene Kombinationen von Filterschaltungen bereitzustellen durch wahlweises Verbinden von zumindest jeweils zwei von der ersten Filterschaltung, der zweiten Filterschaltung und der dritten Filterschaltung und zumindest einem individuellen Anpassungsnetzwerk aus der Mehrzahl von Anpassungsnetzwerken,
wobei jede Kombination von Filterschaltungen ein kombiniertes Anpassungsnetzwerk aufweist, welches zumindest zwei von dem ersten Anpassungsnetzwerk, dem zweiten Anpassungsnetzwerk und dem dritten Anpassungsnetzwerk in den entsprechenden zumindest zwei wahlweisen verbundenen von der ersten Filterschaltung, der zweiten Filterschaltung und der dritten Filterschaltung und das zumindest eine individuelle Anpassungsnetzwerk aufweist.

Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Mehrzahl von vorbestimmten Bändern LTE-Bänder aufweist.

Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die erste Filterschaltung einen einzigen Bandpassfilter aufweist, der einen ersten Durchlassband hat, der einem Sendefrequenzband oder einem Empfangsfrequenzband von einem ersten vorbestimmten Band entspricht.

Die Vorrichtung gemäß Anspruch 3, wobei die zweite Filterschaltung einen Duplexer aufweist, der einen Satz von zweiten Durchlassbändern hat, die einem Sendefrequenzband und einem Empfangsfrequenzband von einem zweiten vorbestimmten Band entsprechen.

Die Vorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei die dritte Filterschaltung einen Multiplexer aufweist, der einen Satz von dritten Durchlassbändern, die einem Sendefrequenzband und einem Empfangsfrequenzband von einem dritten vorbestimmten Band entsprechen, und einen weiteren Satz von dritten Durchlassbändern hat, die einem Sendefrequenzband und einem Empfangsfrequenzband von einem vierten vorbestimmten Band entsprechen.

Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei zumindest eins von den individuellen Anpassungsnetzwerken einen einzigen Shunt-Induktor oder einen einzigen Shunt-Kondensator aufweist, der mit Masse verbunden ist, und/oder wobei zumindest eins von den individuellen Anpassungsnetzwerken einen einzigen Reiheninduktor aufweist und/oder wobei zumindest eins von den individuellen Anpassungsnetzwerken eine LC-Schaltung aufweist, die zumindest einen Induktor und zumindest einen Kondensator aufweist.

Eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung zum Empfangen und/oder Senden drahtloser Radiofrequenz- (RF-) Signale via eine Mehrzahl von drahtlosen Trägern, in Übereinstimmung mit Trägeraggregations- oder Nicht-Trägeraggregationsoperationen für eine Mehrzahl von vorbestimmten Bändern, die drahtlose Kommunikationsvorrichtung aufweisend:
eine Antenne, die mit einem gemeinsamen Antennenknoten verbunden ist,
eine erste Filterschaltung, die ein erstes Anpassungsnetzwerk und einen oder mehrere ersten Bandpassfilter mit entsprechenden Durchlassbändern aufweist,
eine zweite Filterschaltung, die ein zweites Anpassungsnetzwerk und zwei oder mehr zweite Bandpassfilter mit entsprechenden Durchlassbändern aufweist, wobei die Durchlassbänder des einen zweiten Bandpassfilters oder der mehreren zweiten Bandpassfilter unterschiedlich von den jeweiligen Durchlassbändern des einen ersten Bandpassfilters oder der mehreren ersten Bandpassfilter sind, und
ein Loopback-Anpassungsnetzwerk, das mit der zweiten Filterschaltung verknüpft ist, und
einen mehrstufigen Schalter, der konfiguriert ist zum Erzeugen von zumindest zwei verschiedenen Zuständen, die verschiedene Filterkombinationen aufweist, durch (i) wahlweises Verbinden der ersten Filterschaltung mit dem gemeinsamen Antennenknoten, (ii) wahlweises Verbinden der zweiten Filterschaltung mit dem gemeinsamen Antennenknoten oder mit dem Loopback-Anpassungsnetzwerke und/oder (iii) wahlweises Verbinden des Loopback-Anpassungsnetzwerkes mit dem gemeinsamen Antennenknoten und der zweiten Filterschaltung,
wobei jede Kombination von Filterschaltungen ein kombiniertes Anpassungsnetzwerk aufweist, das zumindest eins von dem ersten Anpassungsnetzwerk, dem zweiten Anpassungsnetzwerk und dem Loopback-Anpassungsnetzwerk aufweist.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 7, wobei ein Nicht-Verbinden des Loopback-Anpassungsnetzwerkes einen Einfügungsverlust während einer Nicht-Trägeraggregationsoperation reduziert in Vergleich mit einem wahlweisen Verbinden der zweiten Filterschaltung mit dem gemeinsamen Antennenknoten mittels des Loopback-Anpassungsnetzwerks.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 7, ferner aufweisend:
eine dritte Filterschaltung, die ein drittes Anpassungsnetzwerk und zwei oder mehr dritte Bandpassfilter mit entsprechenden Durchlassbändern aufweist, wobei die Durchlassbänder der zwei oder mehr dritten Bandpassfilter unterschiedlich von den jeweiligen Durchlassbändern des einen ersten Bandpassfilters oder der mehreren ersten Bandpassfilter und der zwei oder mehr zweiten Bandpassfilter sind, und
ein zusätzliches Loopback-Anpassungsnetzwerk, das mit der dritten Filterschaltung verknüpft ist,
wobei der mehrstufige Schalter ferner konfiguriert ist zum Erzeugen von zumindest zwei verschiedenen Zuständen, die verschiedene Kombinationen von Filterschaltungen aufweist, durch (i) wahlweises Verbinden der ersten Filterschaltung mit dem gemeinsamen Antennenknoten, (ii) wahlweises Verbinden der zweiten Filterschaltung mit dem gemeinsamen Antennenknoten oder mit dem Loopback-Anpassungsnetzwerk und Verbinden des Loopback-Anpassungsnetzwerk mit dem gemeinsamen Antennenknoten, (iii) wahlweises Verbinden der dritten Filterschaltung mit dem gemeinsamen Antennenknoten oder mit dem zusätzlichen Loopback-Anpassungsnetzwerk, (iv) wahlweises Verbinden des Loopback-Anpassungsnetzwerks mit dem gemeinsamen Antennenknoten und der zweiten Filterschaltung und/oder (v) wahlweises Verbinden des zusätzlichen Loopback-Anpassungsnetzwerks mit dem gemeinsamen Antennenknoten und der dritten Filterschaltung, und
wobei jede Kombination von Filterschaltungen ein kombiniertes Anpassungsnetzwerk aufweist, das zumindest eins von dem ersten Anpassungsnetzwerk, dem zweiten Anpassungsnetzwerk und dem dritten Anpassungsnetzwerk und dem zusätzlichen Loopback-Anpassungsnetzwerk aufweist.

Eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung zum Empfangen und/oder Senden drahtloser Radiofrequenz- (RF-) Signalen via eine Mehrzahl von drahtlosen Trägern in Übereinstimmung mit Trägeraggregationsoperation für eine Mehrzahl von vorbestimmten Bändern, die drahtlose Kommunikationsvorrichtung aufweisend:
eine Antenne, die mit einem gemeinsamen Antennenknoten verbunden ist,
eine Mehrzahl von Filterschaltungen, die jeweils entsprechende Bandpassfilter aufweisen,
eine Mehrzahl von individuellen Anpassungsnetzwerken und
einen mehrstufigen Schalter, der konfiguriert ist zum wahlweisen Verbinden von zumindest zwei Filterschaltungen aus der Mehrzahl von Filterschaltungen und zumindest einem individuellen Anpassungsnetzwerk aus der Mehrzahl von individuellen Anpassungsnetzwerken mit dem gemeinsamen Antennenknoten als Antwort auf eine Betriebsumgebung, wobei das zumindest eine individuelle Anpassungsnetzwerk ausgewählt ist zum Ermöglichen einer Impedanzanpassung unter den verbunden zumindest zwei Filterschaltungen und dem gemeinsamen Antennenknoten.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei jede Filterschaltung der Mehrzahl von Filterschaltungen ferner ein entsprechendes lokales Anpassungsnetzwerk aufweist.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 11, wobei das ausgewählte, zumindest eine individuelle Anpassungsnetzwerk die lokalen Anpassungsnetzwerke komplementiert, die den wahlweise verbundenen zumindest zwei Filterschaltungen entsprechen, um die Impedanzanpassung unter den verbundenen zumindest zwei Filterschaltungen zu ermöglichen.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei die Mehrzahl von Filterschaltungen einen Multiplexer aufweist, der zumindest zwei Bandpassfilter mit entsprechenden Durchlassbändern aufweist, wobei die Durchlassbänder ein Sendefrequenzband und ein Empfangsfrequenzband aufweist, die einem vorbestimmten Kommunikationsband entsprechen.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 13, ferner aufweisend:
ein Loopback-Anpassungsnetzwerk, das durch den mehrstufigen Schalter mit dem Multiplexer wahlweise verbindbar ist, der in Reihe vor dem Multiplexer verbunden werden soll, und durch den gemeinsamen Antennenknoten durch den mehrstufigen Schalter wahlweise verbindbar ist.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei das ausgewählte zumindest eine individuelle Anpassungsnetzwerk einen Shunt-Induktor und/oder einen Shunt-Kondensator aufweist.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 15, wobei das ausgewählte zumindest eine individuelle Anpassungsnetzwerk ferner eine Viertelwellenleitung aufweist.

Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung gemäß Anspruch 15, wobei das zumindest eine, individuelle ausgewählte Anpassungsnetzwerk ein Anpassungselement aufweist, das zu Masse geshuntet oder in Reihe zwischen einer von den zumindest zwei Filterschaltungen und dem mehrstufigen Schalter verbunden ist.

Description:
HINTERGRUND

Vorrichtungen, wie zum Beispiel Mobiltelefone und andere drahtlose Vorrichtungen, die in mobilen Kommunikationsnetzwerken arbeiten, sind zum Kommunizieren über mehrere drahtlose Netzwerke konfiguriert. Deshalb mögen verschiedene Signalpfade einer mobilen Kommunikationsvorrichtung mit einem gemeinsamen Port verbunden werden müssen, wie zum Beispiel einem gemeinsamen Antennenknoten. Eine mobile Kommunikationsvorrichtung weist zum Beispiel einen Empfänger und einen Sender auf, die typisch durch den gemeinsamen Antennenknoten mit einer gemeinsamen Antenne verbunden sind, um Signale über das drahtlose Netzwerk zu senden und zu empfangen. Die Signalpfade müssen voneinander isoliert sein und weisen deshalb Radiofrequenz- (RF-) Filterschaltungen auf, die aus einem oder mehreren Bandpassfiltern gebildet sind, die Durchlassbänder haben, die den RF-Frequenzbändern der jeweiligen Signalpfade entsprechen.

Ein Duplexer ist zum Beispiel aus zwei Filterschaltungen gebildet und bietet Platz für zwei Signalpfade (zum Beispiel einen Empfangspfad von einer gemeinsamen Antenne zu einem Empfänger und einen Sendepfad von einem Sender zu der gemeinsamen Antenne). Jede der Filterschaltungen ist ein Bandpassfilter. Folglich ist der Empfänger dazu fähig, Signale durch ein Empfangsdurchlassband zu empfangen, und der Sender ist dazu fähig, Sendesignale durch ein unterschiedliches Sendefrequenzdurchlassband zu senden, während die anderen Frequenzen ausgefiltert werden. Allgemeiner weist ein Multiplexer mehrere (zwei oder mehr) Filterschaltungen und Signalpfade auf, die mit einem gemeinsamen Port mittels entsprechender Filterschaltungen verbunden sind, wobei jede von diesen Filterschaltungen aus einem oder mehreren Bandpassfiltern gebildet ist.

Die Empfangs- und Sendesignale mögen RF-Signale sein, die verschiedenen vorbestimmten drahtlosen Kommunikationsstandards entsprechen, wie zum Beispiel Universal Mobile Telecommunications System (UMTS), Global System for Mobile Communication (GSM), Wideband Code Division Multiple Access (WCDMA), Long-Term Evolution (LTE) und LTE-Advanced. Die Kommunikationsstandards identifizieren separate Bänder für das Senden und das Empfangen von Signalen. Zum Beispiel ist LTE verschiedene 3GPP-Bänder zugeteilt, einschließlich der Bänder 1, 3, 7 und 41. Band 1 stellt ein Sende- (Uplink-) Frequenzband von 1920 MHz - 1980 MHz und ein Empfangs- (Downlink-) Frequenzband von 2110 MHz - 2170 MHz bereit, Band 7 stellt ein Sendefrequenzband von 2500 MHz - 2700 MHz und ein Empfangsfrequenzband von 2620 MHz - 2690 MHz bereit, und Band 41 stellt ein Sende-/Empfangsfrequenzband von 2496 GHz - 2690 GHz bereit. Folglich würde ein Multiplexer, der in Übereinstimmung mit einem 3GPP-Standard arbeitet, Filter aufweisen, die Durchlassbänder innerhalb der entsprechenden Sende- und Empfangsfrequenzbänder haben.

Bänder, die mit simultanem Betrieb unterstützt werden, mögen Trägeraggregation genannt werden. LTE-Advanced bietet zum Beispiel höhere Datenraten als die ersten Versionen von LTE. Um diese höheren Datenraten zu erreichen, erhöht LTE-Advanced die Sendebandweiten mittels Trägeraggregation in Vergleich mit denen, die von einem einzigen Träger unterstützt werden können. Trägeraggregation verwendet generell mehr als einen Träger und erhöht somit die gesamte Sendebandweite.

Mit zunehmender Anzahl möglicher Kombinationen von Bändern, die mit simultanen Betrieb unterstützt werden, wird es schwieriger alle möglichen Kombinationen mit festen Multiplexern zu unterstützen. Dies zu machen würde die Verwendung mehrerer Kopien von einigen Filterschaltungen erfordern, wobei jede von diesen mit irgendeiner benötigten Kombination von anderen aggregierten Bändern multiplext wird. Zum Beispiel mag ein Ort (zum Beispiel Nordamerika) und/oder Serviceanbieter verlangen, dass Band 41 mit Band 25 multiplext wird, während ein anderer Ort (zum Beispiel China) und/oder Serviceanbieter verlangen mag, dass Band 41 mit den Bändern 1 und 3 multiplext wird. Da Band 25 mit Band 3 kollidiert, ist ein einziger Multiplexer mit allen diesen Bändern (das heißt den Bändern 1, 3, 25 und 41) nicht möglich. Damit eine konventionelle mobile Vorrichtung in der Lage ist, beide Anordnungen entgegenzukommen, müsste die mobile Vorrichtung folglich zwei unterschiedliche Multiplexer mit zwei Kopien vom Band 41 aufweisen. Dies ist mit zusätzlichen Kosten verbunden und erhöht die Fläche/Größe der mobilen Vorrichtung, was beide unerwünschte Folgen der Trägeraggregation sind.

In RF-Kommunikationen erfordert die Verwendung einer gemeinsamen Antenne, dass ein Knoten (oder Terminal bzw. Anschluss) der gemeinsamen Antenne an jeweiligen Knoten (oder Terminale bzw. Anschlüsse) der mehreren Signalpfade in deren jeweiligen Durchlassbändern angepasst ist, um die Signalübertragung zu optimieren. Dieses Anpassungserfordernis treibt den Bedarf an einem kombinierten Anpassungsnetzwerk bei dem gemeinsamen Antennenknoten, das die mit den verschiedenen Frequenzbändern für die Trägeraggregation verknüpften Filter verbindet.

Figurenliste

Die beispielhaften Ausführungsformen werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung am besten verstanden, wenn diese zusammen mit den beigefügten Zeichnungen und Figuren gelesen wird. Es wird hervorgehoben, dass die verschiedenen Merkmale nicht zwangsläufig maßstabsgetreu gezeichnet sind. Die Dimensionen mögen in der Tat zwecks Klarheit der Diskussion beliebig vergrößert oder verkleinert sein. Wo immer dies anwendbar und praktisch ist, bezeichnen gleiche Bezugszeichen auch gleiche Elemente.

  • Die 1 ist ein simplifiziertes Blockdiagramm von einer geschalteten Multiplexervorrichtung zum wahlweisen Verbinden von Kombinationen von Filtern mit einem gemeinsamen Port, um Trägeraggregation von mehreren drahtlosen Trägern bereitzustellen, gemäß einer veranschaulichen Ausführungsform.
  • Die 2 ist ein simplifiziertes Blockdiagramm von einer geschalteten Multiplexervorrichtung zum wahlweisen Verbinden von Kombinationen von Filtern und isolierten Anpassungsnetzwerken mit einem gemeinsamen Port, um Trägeraggregation von mehreren drahtlosen Trägern bereitzustellen, gemäß einer veranschaulichenden Ausführungsform.
  • Die 3 ist ein simplifiziertes Blockdiagramm von einer geschalteten Multiplexervorrichtung zum wahlweisen Verbinden von Kombinationen von Filtern und einem Loopback-Anpassungsnetzwerk mit einem gemeinsamen Port, um Trägeraggregation von mehreren drahtlosen Trägern bereitzustellen, gemäß einer veranschaulichenden Ausführungsform.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Es soll verstanden werden, dass die hierin verwendete Terminologie nur für Zwecke der Beschreibung von bestimmten Ausführungsformen ist und dass es nicht beabsichtigt ist, dass sie einschränkend ist. Die definierten Begriffe sind zusätzlich zu den technischen und wissenschaftlichen Bedeutungen der definierten Begriffe, wie diese auf dem technischen Gebiet der vorliegenden Lehre allgemein verstanden werden und akzeptiert sind.

Wie in der Beschreibung und in den angehängten Ansprüchen verwendet, schließen die Begriffe „ein“, „eine“, „der“, „die“ und „das“ sowohl singuläre als auch plurale Bezüge ein, es sei denn, dass der Kontext klar etwas anderes vorschreibt. Somit schließt „eine Vorrichtung“ zum Beispiel eine Vorrichtung und mehrere Vorrichtungen ein. Wie in der Beschreibung und in den angehängten Ansprüchen verwendet und zusätzlich zu deren gewöhnlichen Bedeutung, bedeuten die Begriffe „wesentlich“ oder „im Wesentlichen“ innerhalb akzeptabler Grenzen oder Graden. Zum Beispiel bedeutet „im Wesentlichen annulliert“, dass ein Fachmann auf dem Gebiet die Annullierung als akzeptabel beachten würde. Wie in der Beschreibung und in den angehängten Ansprüchen verwendet und zusätzlich zu deren gewöhnlichen Bedeutung, bedeutet der Begriff „annähernd“ oder „ungefähr“ innerhalb einer akzeptablen Grenze oder Menge für einen durchschnittlichen Fachmann auf dem Gebiet. Zum Beispiel bedeutet „annähernd gleich“, dass ein durchschnittlicher Fachmann auf dem Gebiet die Gegenstände, die mit einander verglichen werden, als die gleichen ansehen würde.

In der nachfolgenden detaillierten Beschreibung werden zu Zwecke der Erklärung und nicht der Einschränkung spezifische Details vorgebracht, um ein eingehendes Verständnis von veranschaulichenden Ausführungsbeispielen gemäß der vorliegenden Lehre bereitzustellen. Es wird aber für jemanden, der durchschnittliche Kenntnisse auf dem Gebiet besitzt und den Vorteil der vorliegenden Offenbarung gehabt hat, offensichtlich sein, dass andere Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Lehre, die von den hierin offenbarten spezifischen Details abweichen, innerhalb des Umfangs der angehängten Ansprüche verbleiben. Des Weiteren mögen Beschreibungen von wohlbekannten Vorrichtungen und Verfahren weggelassen sein, um die Beschreibung der veranschaulichenden Ausführungsformen nicht unklar zu machen. Solche Vorrichtungen und Verfahren sind selbstverständlich innerhalb des Umfangs der vorliegenden Lehren enthalten.

Es wird allgemein verstanden, dass die Zeichnungen und die verschiedenen Elemente, die darin dargestellt sind, nicht maßstabgetreu gezeichnet sind. Ferner werden relative Begriffe, wie zum Beispiel „über“, „unter“, „Kopfende“, „Boden“, „obere“ und „untere“, dazu verwendet, die Verhältnisse der verschiedenen Begriffe zueinander zu beschreiben, wie sie in den begleitenden Zeichnungen dargestellt sind. Es wird verstanden, dass es beabsichtigt ist, dass diese relativen Begriffe verschiedene Orientierungen der Vorrichtung und/oder der Elemente zusätzlich zu der in den Zeichnungen dargestellten Orientierung umfassen. Wäre die Vorrichtung zum Beispiel relativ zu der Ansicht in den Zeichnungen auf den Kopf gestellt, dann würde ein Element, das als „ober“ einem anderen Element beschrieben ist, nun unter diesem Element sein.

Gemäß verschiedenen Ausführungsformen weist ein geschalteter Multiplexer, „Schaltplexer“, generell nur eine Kopie von jedem Filter auf aber schaltet nach Bedarf nicht gewünschte (Bandpass-) Filter aus während er Filter, die benötigt werden, unter Verwendung eines Schalters verbindet oder einschaltet, wobei die Flexibilität zum Einschalten oder Ausschalten verschiedener Kombinationen von Bändern in einer mobilen Vorrichtung bereitgestellt wird. Es muss sichergestellt werden, dass die Außer-Band-Impedanz eines jeden fehlenden Filters ersetzt wird, entweder durch einen Ersatzfilter oder eine eingeschaltete reaktive Schaltung mit niedrigem Q, um eine zweckmäßige Impedanzanpassung von den übrigen Filtern bei dem gemeinsamen Port (zum Beispiel dem gemeinsamen Antennenknoten) sicherzustellen.

Die 1 ist ein simplifiziertes Blockdiagramm von einer geschalteten Multiplexervorrichtung zum wahlweisen Verbinden von Kombinationen von Filtern mit einem gemeinsamen Port, um Trägeraggregation bereitzustellen, gemäß einer veranschaulichenden Ausführungsform. Das wahlweise Verbinden der Kombinationen von Filtern mit dem gemeinsamen Port (zum Beispiel einem gemeinsamen Antennenknoten) ermöglicht simultane drahtlose Kommunikationen über mehrere vorbestimmte Bänder in verschiedenen Betriebsumgebungen.

Mit Bezug auf die 1 weist die geschaltete Multiplexervorrichtung 100 zum Kombinieren von Filterschaltungen einen mehrstufigen Schalter 150 auf, der wahlweise zwei oder mehr von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 mit einem gemeinsamen Antennenknoten 162 verbindet durch wahlweises Betätigen (Schließen und Öffnen) der jeweiligen Schalter 151, 152 und 153. Die geschaltete Multiplexervorrichtung 100 (wie auch die geschaltete Multiplexervorrichtungen 200 und 300, die unten diskutiert werden) stellt somit Trägeraggregation bereit. Das heißt, die geschaltete Multiplexervorrichtung 100 weist einen einzigen Zustand auf, nach betrieblicher Konfiguration des mehrstufigen Schalters 150 (der dazu konfiguriert ist, einen oder mehrere verschiedenen Zustände zu erzeugen, die verschiedenen Kombinationen von Filterschaltungen aufweisen), und arbeitet als ein einziger Multiplexer im Falle von Trägeraggregation. Ansonsten würde das System aus einer Schaltermatrix und N Multiplexern bestehen, wobei das System N verschiedene Zustände hat und als N verschiedene Multiplexer arbeitet.

Der gemeinsame Antennenknoten 162 ist durch das Antennenanpassungsnetzwerk 165 mit der Antenne 160 verbunden. Obwohl die Verbindung zwischen dem gemeinsamen Antennenknoten 162 und der Antenne 160 als eine feste Verbindung dargestellt ist, wird es verstanden, dass der gemeinsamen Antennenknoten 162 und die Antenne 160 wahlweise über einen (nicht gezeigten) Antennenschalter verbunden werden mögen, ohne von dem Umfang der vorliegenden Lehre abzuweichen. In dem dargestellten Beispiel ist der mehrstufige Schalter 150 zum Zwecke der Veranschaulichung ein einpoliger Schalter mit mehreren Schalterstellungen (das heißt ein Schalter mit drei Schalterstellungen). Zusätzliche und/oder andere Filterschaltungen mögen selbstverständlich in der geschalteten Multiplexervorrichtung 100 inkludiert sein, ohne von dem Umfang der vorliegenden Lehre abzuweichen.

Abhängig von der Implementation ist jede von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 mit einem Sender, mit einem Empfänger oder mit beiden verbunden. Das heißt, dass jede von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 in einem Sendesignalpfad zum Durchgeben gefilterter Signale von einem (nicht gezeigten) Sender zu dem gemeinsamen Antennenknoten 162, in einem Empfangssignalpfad zum Durchgeben gefilterter Signale von dem gemeinsamen Antennenknoten 162 zu einem (nicht gezeigten) Empfänger oder in einem Zeitduplex- (TDD) Signalpfad sein mag, der zum Senden und zum Empfangen fähig ist.

Die veranschaulichende erste Filterschaltung 110 weist einen ersten Bandpassfilter 111, der ein entsprechendes Durchlassband hat, und ein erstes Anpassungsnetzwerk 118 auf. Das erste Anpassungsnetzwerk 118 mag als ein lokales Anpassungsnetzwerk der ersten Filterschaltung 110 bezeichnet werden. Der erste Bandpassfilter 111 stellt ein Sende- und/oder Empfangsdurchlassband für das bestimmte LTE-Band (zum Beispiel Band 41) bereit, das von der ersten Filterschaltung 110 enthalten ist. Der erste Bandpassfilter 111 mag zum Beispiel ein Durchlassband für sowohl Senden als auch Empfangen von Signalen des Bands 41 bereitstellen, obwohl andere Frequenzbänder (zum Senden und/oder zum Empfangen) inkorporiert sein mögen, ohne von dem Umfang der vorliegenden Lehre abzuweichen.

Der erste Bandpassfilter 111 mag zum Beispiel ein akustischer Filter sein, der mehrere akustische Resonatoren aufweist, wie zum Beispiel akustische Körperwellenresonatoren (BAW-Resonatoren, „bulk acoustic wave resonators“). Beispiele von BAW-Resonatoren, die zum Filtern von gesendeten und empfangenen RF-Signalen verwendet werden, inkludieren akustische Dünnschicht-Körperresonatoren (FBARs, „thin film bulk acoustic resonators“) und fest montierte Resonatoren (SMRs, „solidly mounted resonators“). In einer Ausführungsform mag der erste Bandpassfilter 111 (wie auch andere hierin diskutierten Bandpassfilter) ein Abzweigfilter sein, der mehrere in Reihe verbundene BAW-Resonatoren und mehrere shuntverbundene BAW-Resonatoren aufweist, wobei die Anzahl, Anordnung und Eigenschaften mit Bezug auf das gewünschte Durchlassband bestimmt sind (zum Beispiel entsprechend einem verwendeten LTE-Frequenzband), wie es für einen Fachmann offensichtlich sein würde. Beispiele von Abzweigfiltern sind von Bradley et al. in der US-Patenmeldung mit Offenlegungsnummer 2011/0018653 (offengelegt am 27. Januar 2011) beschrieben, die hiermit durch Bezugnahme vollumfänglich inkorporiert wird.

Das erste Anpassungsnetzwerk 118 stellt Impedanzanpassung zwischen dem ersten Bandpassfilter 111 und der Antenne 160 bei dem gemeinsamen Antennenknoten 162 bereit. Das erste Anpassungsnetzwerk 118 mag einen oder mehrere in Reihe geschaltete Induktoren, die zwischen dem ersten Bandpassfilter 111 und dem entsprechenden Schalteranschluss 110' verbunden sind, und/oder einen oder mehrere Shunt-Induktoren aufweisen, die zwischen dem Bandpassfilter 111 und Masse verbunden sind, um die Eingangsimpedanz des ersten Bandpassfilters 111 so zu ändern, dass sie an die Eingangsimpedanz des gemeinsamen Antennenknotens 162 angepasst ist. Jeder Shunt-Induktor mag insbesondere einen ersten Anschluss, der zwischen dem ersten Bandpassfilter 111 und dem Schalteranschluss 110' verbunden ist, und einen zweiten Anschluss aufweisen, der mit Masse verbunden ist. Alternativ oder zusätzlich mag das erste Anpassungsnetzwerk 118 einen oder mehrere in Reihe geschaltete Kondensatoren, die zwischen dem ersten Bandpassfilter 111 und dem entsprechenden Schalteranschluss 110' verbunden sind, und/oder einen oder mehrere Shunt-Kondensatoren aufweisen, die zwischen dem ersten Bandpassfilter 111 und Masse verbunden sind, um die Eingangsimpedanz des ersten Bandpassfilters 111 so zu ändern, dass sie an die Eingangsimpedanz des gemeinsamen Antennenknotens 162 angepasst ist. Jeder Shunt-Kondensator mag insbesondere einen ersten Anschluss, der zwischen dem ersten Bandpassfilter 111 und dem Schalteranschluss 110' verbunden ist, und einen zweiten Anschluss aufweisen, der mit Masse verbunden ist. Es wird verstanden, dass das erste Anpassungsnetzwerk 118 nicht nur zu Induktoren oder Kondensatoren beschränkt ist, sondern eher eine Kombiantion von beiden in einer Induktor-Kondensator (LC) Schaltung aufweisen mag, um die passende Impedanzanpassung bereitzustellen.

Das Antennenanpassungsnetzwerk 165 stellt Impedanzanpassung zwischen der Antenne 160 und dem gemeinsamen Antennenknoten 162 bereit. Wie oben in Verbindung mit dem ersten Anpassungsnetzwerk 118 diskutiert, mag das Antennenanpassungsnetzwerk 165 verschiedene Kombinationen aus Reihen- und Shunt-Induktoren, Reihen- und Shunt-Kondensatoren und/oder LC-Schaltungen aufweisen, die sowohl Induktoren als auch Kondensatoren aufweisen. Das Antennenanpassungsnetzwerk 165 mag auch in die Bestimmung des kombinierten Anpassungsnetzwerkes (das durch das erste Anpassungsnetzwerk 118 zusammen mit einem zweiten Anpassungsnetzwerk 128 der zweiten Filterschaltung 120 und einem dritten Anpassungsnetzwerk 138 der dritten Filterschaltung 130 wie unten erläutert bereitgestellt wird) mit einbezogen werden, um zu der Impedanz bei dem gemeinsamen Antennenknoten 162 zu passen. Das heißt, dass das Antennenanpassungsnetzwerk 165 nach Bedarf zusätzliche Impedanzanpassung bereitstellen mag. In Bezug auf das erste Anpassungsnetzwerk 118 (sowohl als in Bezug auf das zweite Anpassungsnetzwerk 128 und das dritte Anpassungsnetzwerk 138, die unten erläutert werden) und das Antennenanpassungsnetzwerk 165 mögen die elektronischen Bauteile und Konfigurationen selbstverständlich variieren, um einzigartige Vorteile für jegliche bestimmte Situation bereitzustellen oder um anwendungsspezifischen Erfordernisse für verschiedene Implementierungen einzuhalten, wie es für einen Fachmann offensichtlich sein würde.

Es wird verstanden, dass das erste Anpassungsnetzwerk 118 nicht auf Reihen- und Shunt-Induktoren beschränkt ist und vielmehr Reihen- und/oder Shunt-Kondensatoren oder eine Induktor-Kondensator-Schaltung (LC-Schaltung) aufweisen mag, die sowohl Induktoren als auch Kondensatoren aufweist, um Impedanzanpassung und/oder Phasenanpassung bereitzustellen.

Die veranschaulichende zweite Filterschaltung 120 ist ein Duplexer, der zweite Bandpassfilter 121 und 122, die entsprechenden Durchlassbänder haben, und ein zweites Anpassungsnetzwerk 128 aufweist, das von den zweiten Bandpassfiltern 121 und 122 geteilt wird. Das zweite Anpassungsnetzwerk 128 mag als ein lokales Anpassungsnetzwerk der zweiten Filterschaltung 120 bezeichnet werden. Das zweite Anpassungsnetzwerk 128 ist zwischen den zweiten Bandpassfiltern 121 bis 122 und einem entsprechenden Schalteranschluss 120' verbunden. Die zweiten Bandpassfilter 121 und 122 mögen akustische Filter sein, zum Beispiel aufweisend mehrere akustischen Resonatoren, wie zum Beispiel BAW-Resonatoren, wie es oben mit Bezug auf den ersten Bandbassfilter 111 diskutiert wurde. Die zwei zweite Bandpassfilter 121 und 122 stellen jeweils ein Sendedurchlassband und ein Empfangsdurchlassband für das bestimme LTE-Band (zum Beispiel Band 7) dar, das von der zweiten Filterschaltung 120 umfasst ist. Der zweite Filter 121 mag zum Beispiel ein Sendedurchlassband für Band 7 bereitstellen und der zweite Filter 122 mag ein Empfangsdurchlassband für Band 7 bereitstellen, obwohl andere Frequenzbänder inkorporiert werden mögen, ohne von dem Umfang der vorliegenden Lehre abzuweichen. Das zweite Anpassungsnetzwerk 128 stellt folglich Impedanzanpassung zwischen einem oder mehreren von den zweiten Bandpassfiltern 121 und 122 und der Antenne 160 bei dem gemeinsamen Antennenknoten 162 bereit. Dies ermöglicht die simultane Verwendung mehrerer Durchlassbänder, die an die Impedanz der Antenne 160 angepasst sind.

Das zweite Anpassungsnetzwerk 128 bewirkt auch, dass die Eingangsimpedanz des zweiten Bandpassfilters 121 oder 122, der nicht an die Impedanz der Antenne 160 angepasst ist, als ein offener Schaltkreis in dem Durchlassband des anderen zweiten Bandpassfilters 121 oder 122 auftritt, der an die Impedanz der Antenne 160 angepasst ist. Bandpassfilter treten elektrisch generell als Kondensatoren auf. Demzufolge stellt das zweite Anpassungsnetzwerk 128 auch eine Induktanz bereit, der die Kapazitanz des zweiten Bandpassfilters 122 im Wesentlichen ausgleicht, wenn zum Beispiel das zweite Bandpassfilter 121 (zum Beispiel zum Senden eines RF-Signals im Band 7) verwendet wird, so dass die Eingangsimpedanz des zweiten Bandpassfilters 121 an die Eingangsimpedanz der Antenne 160 angepasst wird. Der zweite Bandpassfilter 122 tritt folglich als ein offener Schaltkreis innerhalb des Durchlassbands des zweiten Bandpassfilters 121 auf.

Die veranschaulichende dritte Filterschaltung 130 in 1 ist ein Quintplexer, der fünf dritte Bandpassfilter 131 bis 135, die entsprechende Durchlassbänder haben, und ein drittes Anpassungsnetzwerk 138 aufweist, das von den dritten Bandpassfiltern 131 bis 135 geteilt wird. Das dritte Anpassungsnetzwerk 138 mag als ein lokales Anpassungsnetzwerk der dritten Filterschaltung 130 bezeichnet werden. Das dritte Anpassungsnetzwerk 138 ist zwischen den dritten Bandpassfiltern 131 bis 135 und dem entsprechenden Schalteranschluss 130' verbunden. Jede von der zweiten Filterschaltung 120 (ein Duplexer) und der dritten Filterschaltung 130 (ein Quintplexer) mag insbesondere generell als ein Multiplexer bezeichnet werden. Die dritten Bandpassfilter 131 bis 135 mögen akustische Filter sein, die zum Beispiel mehrere akustische Resonatoren aufweisen, wie zum Beispiel BAW-Resonatoren, wie sie oben mit Bezug auf den ersten Bandpassfilter 111 diskutiert wurden. Die dritten Bandpassfilter 131 bis 135 stellen jeweils verschiedene Sende- und/oder Empfangsdurchlassbänder für die bestimmten LTE-Bänder (zum Beispiel die Bänder 1, 3, 4 und 40) bereit, die von der dritten Filterschaltung 130 umfasst sind. Der dritte Bandpassfilter 131 mag zum Beispiel ein Sendedurchlassband für die Bänder 3 und 4 bereitstellen, der dritte Bandpassfilter 132 mag ein Sendedurchlassband für Band 1 bereitstellen, der dritte Bandpassfilter 133 mag ein Sendedurchlassband für die Bänder 1 und 4 bereitstellen, der dritte Bandpassfilter 134 mag ein Empfangsdurchlassband für Band 4 bereitstellen und der dritte Bandpassfilter 135 mag ein Sende- und Empfangsdurchlassband für Band 40 bereitstellen, obwohl andere Frequenzbänder inkorporiert werden mögen, ohne von dem Umfang der vorliegenden Lehre abzuweichen. Das dritte Anpassungsnetzwerk 138 stellt folglich Impedanzanpassung zwischen einem oder mehreren von den dritten Bandpassfiltern 131, 132, 133, 134 oder 135 und der Antenne 160 bei dem gemeinsamen Antennenknoten 162 bereit. Dies ermöglicht die simultane Verwendung mehrerer Durchlassbänder, die mit der Antenne 160 impedanzangepasst sind. Hinsichtlich der ersten bis dritten Filterschaltung 110, 120 und 130 mögen die Frequenzbänder und die Anordnungen der Filterschaltungen selbstverständlich variieren, um einzigartige Vorteile für jegliche bestimmte Situation bereitzustellen oder um anwendungsspezifischen Erfordernisse von verschiedenen Implementierungen einzuhalten, wie es für einen Fachmann offensichtlich sein würde.

Das dritte Anpassungsnetzwerk 138 bewirkt auch, dass die Eingangsimpedanzen von denjenigen dritten Bandpassfiltern 131, 132, 133, 134 und 135, die nicht mit der Antenne 160 impedanzangepasst sind, als offene Schaltkreise in dem Durchlassband desjenigen von den dritten Bandpassfiltern 131, 132, 133, 134 oder 135 auftreten, der mit der Antenne 160 impedanzangepasst ist. Demzufolge stellt das dritte Anpassungsnetzwerk 138 auch Induktanzen bereit, die die Kapazitanzen der dritten Bandpassfilter 132, 133, 134 und 135 im Wesentlichen ausgleichen, wenn zum Beispiel das dritte Bandpassfilter 131 (zum Beispiel zum Senden eines RF-Signals in Band 3 oder Band 4) verwendet wird, so dass die Eingangsimpedanz des dritten Bandpassfilters 131 an die Eingangsimpedanz der Antenne 160 angepasst ist. Die dritten Bandpassfilter 132, 133, 134 und 135 treten folglich als offene Schaltkreise innerhalb des Durchlassbands des dritten Bandpassfilters 131 auf.

Zusätzlich weist eins oder mehrere von dem ersten Anpassungsnetzwerk 118, dem zweiten Anpassungsnetzwerk 128 und dem dritten Anpassungsnetzwerk 138 ferner elektrische Schaltungen zum Ermöglichen eines kombinierten Anpassungsnetzwerkes auf, das Crossover-Impedanzanpassung für jegliche der verschiedenen Kombinationen von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 bereitstellt (ermöglicht durch Betätigung des mehrstufigen Schalters 150). Das heißt, dass in Abhängigkeit davon, welche Bänder simultan verwendet werden mögen, der mehrstufige Schalter 150 den gemeinsamen Antennenknoten 162 mit einer von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 verbinden mag (was keine Trägeraggregation erfordern würde), mit einer Kombination von der ersten Filterschaltung 110 und der zweiten Filterschaltung 120, mit einer Kombination von der ersten Filterschaltung 110 und der dritten Filterschaltung 130, mit einer Kombination von der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 oder mit einer Kombination von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 verbinden mag. Jede der möglichen Anordnungen stellt eine unterschiedliche Eingangsimpedanz dar, wie von dem gemeinsamen Antennenknoten 162 aus gesehen, die für Anpassung fällig ist.

Wenn zum Beispiel alle von dem ersten Anpassungsnetzwerk 118, dem zweiten Anpassungsnetzwerk 128 und dem dritten Anpassungsnetzwerk 138 mit dem gemeinsamen Antennenknoten 162 verbunden sind, um simultane Kommunikation über die mehreren LTE-Bänder unter Verwendung der einzigen Antenne 160 zu akkommodieren, dann stellen die vereinten erste, zweite und dritte Anpassungsnetzwerke 118, 128 und 138 nicht nur Impedanzanpassung zwischen den ausgewählten von dem ersten Bandpassfilter 111, den zweiten Bandpassfiltern 121 bis 122 und/oder den dritten Bandpassfiltern 131 bis135 und dem gemeinsamen Antennenknoten 162 bereit, sondern entfernt auch elektrisch die anderen Bandpassfilter unter dem ersten Bandpassfilter 111, den zweiten Bandpassfiltern 121 bis 122 und den dritten Bandpassfiltern 131 bis 135 dadurch, dass sie diese als offene Schaltkreise in dem Durchlassband der ausgewählten von dem ersten Bandpassfilter 111, den zweiten Bandpassfiltern 121 bis 122 und/oder den dritten Bandpassfiltern 131 bis 135 auftreten lassen. Das heißt, dass die gesamten kombinierten Schaltungen von dem verbundenen ersten, zweiten und dritten Anpassungsnetzwerken 118, 128 und 138 (und auch dem Antennenanpassungsnetzwerk 165) dazu verwendet werden, um zu bewirken, dass die gesamte Impedanz von allen unerwünschten Bandpassfiltern so nahe an eine offene Schaltung wie möglich kommt.

In verschiedenen Ausführungsformen wird die Bestimmung und/oder Ausführung davon, welche von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 wahlweise mit dem gemeinsamen Antennenknoten 162 verbunden sind, von einer (nicht gezeigten) Verarbeitungseinheit durchgeführt, wie zum Beispiel einem Prozessor in dem Mobiltelefon oder einer anderen mobilen Vorrichtung, der/die die geschaltete Multiplexervorrichtung 100 aufweist. Die Verarbeitungseinheit mag mittels eines Computerprozessors, Universalschaltkreise („fieldprogrammable gate arrays, FPGAs), anwendungsspezifischer integrierter Schaltungen („application specific integrated circuits“, ASICs) unter Verwendung von Software, Firmware, festverdrahteten logischen Schaltungen oder Kombinationen davon implementiert sein. Ein Computerprozessor mag insbesondere aus jeder Kombination von Hardware-, Firmware- oder Software-Architekturen konstruiert sein und mag auch seinen eigenen Speicher (zum Beispiel nicht flüchtigen Speicher) zum Speichern von ausführbarer Software und/oder von ausführbarem Firmware-Code aufweisen, die/der ihm ermöglicht, die verschiedenen Funktionen durchzuführen. In einem Ausführungsbeispiel mag der Computerprozessor zum Beispiel eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) aufweisen, die ein Operativsystem ausführt. Ein (nicht gezeigter) Speicher mag mittels jeder Anzahl, Art und Kombination von zum Beispiel Direktzugriffsspeicher (RAM) und Nur-Lese-Speicher (ROM) implementiert sein und mag verschiedene Arten von Information speichern, wie zum Beispiel Computerprogramme und Softwarealgorithmen, die mittels des Computerprozessors (und/oder weiterer Bauteile) ausführbar sind, einschließlich der Schaltkonfigurationen für gegebene Kombinationen von benötigten Bändern. Die verschiedenen Arten von ROM und RAM mögen jede Anzahl, Art und Kombination von computerlesbaren Speichermedien, wie zum Beispiel ein Plattenlaufwerk, ein elektrisch programmierbarer Nur-Lese-Speicher (EPROM), ein elektrisch löschbarer und programmierbarer Nur-Lese-Speicher (EEPROM), ein CD, ein DVD, ein Universal-Serial-Bus- (USB-) Laufwerk und ähnliches aufweisen, die nicht flüchtig sind (zum Beispiel in Vergleich mit flüchtigen, sich ausbreitenden Signalen).

Das Bereitstellen eines geeigneten Designs für das erste Anpassungsnetzwerk 118, das zweite Anpassungsnetzwerk 128 und das dritte Anpassungsnetzwerk 138 und das Antennenanpassungsnetzwerk 165 umfasst eine Versuch-und-Irrtum-Herangehensweise. Ein heuristisches Verfahren mag zum Beispiel zum anfänglichen Entwerfen der Anpassungsnetzwerke verwendet werden, um eine wesentliche Impedanzanpassung unter den verschiedenen Kombinationen von Bandpassfiltern 111, 121 bis 122 und 131 bis 135 und dem gemeinsamen Antennenknoten 162 bereitzustellen. Dann mag das Anfangsdesign optimiert werden (zum Beispiel um Einfügungsverluste zu reduzieren), zum Beispiel unter Verwendung eines Schaltungssimulators. Obwohl es zahlreiche mögliche Designs für das erste Anpassungsnetzwerk 118, das zweite Anpassungsnetzwerk 128 und das dritte Anpassungsnetzwerk 138 und für das Antennenanpassungsnetzwerk 165 gibt, wird das einfachste Design mit dem geringsten Einfügungsverlust implementiert, das gute Reflexionsdämpfung auf allen Bandpassfiltern adäquat bereitstellt, die zur gleichen Zeit für alle benötigten Filterkombinationen verbunden sind.

Aufgrund der potenziell großen Anzahl verschiedener Kombinationen von Bandpassfiltern und der Komplexität beim Designen für Crossover-Impedanzanpassung unter diesen Bandpassfiltern für jede der Kombinationen unter Verwendung von nur dem ersten Anpassungsnetzwerk 118, dem zweiten Anpassungsnetzwerk 128 und dem dritten Anpassungsnetzwerk 138, ist es nützlich, individuelle Anpassungsnetzwerke zu Verfügung zu haben, die wahlweise in und aus einem kombinierten Anpassungsnetzwerk ein- und ausgeschaltet werden mögen.

Die 2 ist ein simplifiziertes Blockdiagramm von einer geschalteten Multiplexervorrichtung zum wahlweisen Verbinden von Kombinationen von Filtern und individuellen Anpassungsnetzwerken mit einem gemeinsamen Port, um Trägeraggregation bereitzustellen, gemäß einer veranschaulichenden Ausführungsform.

Mit Bezug auf die 2 weist die geschaltete Multiplexervorrichtung 200 zum Kombinieren von Filterschaltungen einen mehrstufigen Schalter 250 auf, der wahlweise zumindest zwei von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 und zumindest eins von den individuellen Anpassungsnetzwerken (IMNs) 141, 142, 143 und 144 mit einem gemeinsamen Antennenkonten 162 durch wahlweises Betreiben von jeweils den Schaltern 251, 252, 253 und den Schaltern 254, 255, 256, 257 verbinden. Die individuellen Anpassungsnetzwerke 141, 142, 143 und 144 (die als reaktive Schaltungen mit niedrigem Q bezeichnet werden mögen) sind jeweils mit entsprechenden Schalteranschlüssen 141', 142', 143' und 144' verbunden. In dem gezeigten Beispiel ist der mehrstufige Schalter 250 ein einpoliger Schalter mit mehreren Schalterstellungen (das heißt ein Schalter mit sieben Schalterstellungen), um simultane Verbindungen zwischen dem gemeinsamen Antennenknoten 162 und einer oder mehreren von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der der dritten Filterschaltung 130 und den individuellen Anpassungsnetzwerken 141 bis 144 zu ermöglichen.

Der gemeinsame Antennenknoten 162 ist durch das Antennenanpassungsnetzwerk 165 mit der Antenne 160 verbunden. Obwohl die Verbindung zwischen dem gemeinsamen Antennenknoten 162 und der Antenne 160 als eine feste Verbindung gezeigt ist, wird es verstanden, dass der gemeinsame Antennenknoten 162 und die Antenne 160 via einen (nicht gezeigten) Antennenschalter wahlweise verbunden werden mögen, ohne von dem Umfang der vorliegenden Lehre abzuweichen. Die erste Filterschaltung 110, die zweite Filterschaltung 120 und die dritte Filterschaltung 130 sind in Wesentlichen die gleichen (mit einigen potenziellen Variationen in den Konfigurationen von dem ersten Anpassungsnetzwerk 118, dem zweiten Anpassungsnetzwerk 128 und dem dritten Anpassungsnetzwerk aufgrund des Vorhandenseins der wahlbaren individuellen Anpassungsnetzwerken 141 bis 144), die oben mit Bezug auf die 1 diskutiert wurden, und deshalb werden die Beschreibungen nicht wiederholt. Zusätzliche und/oder andere Filterschaltungen und individuellen Anpassungsnetzwerke mögen selbstverständlich in der geschalteten Multiplexervorrichtung 200 inkludiert sein, ohne von dem Umfang der vorliegenden Lehre abzuweichen.

Wie oben diskutiert sind die Anpassungserfordernisse unterschiedlich für die Bandpassfilter, die den verschiedenen Bändern entsprechen, wie auch die Anzahl und Art (zum Beispiel Empfangen, Senden, Empfangen/Senden) der Bandpassfilter in den Filterschaltungen. Die Anpassungsnetzwerke unterscheiden sich folglich in Abhängigkeit davon, welche Filterschaltungen mit dem gemeinsamen Antennenknoten 162 durch Betreiben des mehrstufigen Schalters 250 verbunden sind. Das erste Anpassungsnetzwerk 118, das zweite Anpassungsnetzwerk 128 und das dritte Anpassungsnetzwerk, die jeweils der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 entsprechen, mögen keine akzeptable Anpassung bereitstellen, wenn zwei oder mehr von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 kombiniert werden, (auch mit dem heuristisch-basierten Design des ersten Anpassungsnetzwerks 118, des zweiten Anpassungsnetzwerks 128 und des dritten Anpassungsnetzwerks 138, um von wesentlicher Impedanzanpassung für kombinierte Anpassungsnetzwerke unter den verschiedenen möglichen Kombinationen von Bandpassfiltern und dem gemeinsamen Antennenknoten 162 bereitzustellen, wie oben diskutiert).

Um die Impedanz-Phasen-Anpassung der verbundenen Kombination von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung (zusätzlich) zu justieren, mögen die individuellen Anpassungsnetzwerke 141 bis 144 folglich durch Betätigung des mehrstufigen Schalters 250 wahlweise implementiert werden. Die individuellen Anpassungsnetzwerke 141 bis 144 sind nicht für eine der ersten bis dritten Filterschaltungen 110, 120 und 130 bestimmt, mögen aber nach Bedarf in Kombination mit der ersten bis dritten Filterschaltung 110, 120 und 130 eingefügt werden, um Impedanzanpassung bereitzustellen. Das heißt, dass eins oder mehr von den individuellen Anpassungsnetzwerken 141 bis 144 zum Komplementieren der lokalen Anpassungsnetzwerke, das heißt des ersten Anpassungsnetzwerks 118, des zweiten Anpassungsnetzwerks 128 und des dritten Anpassungsnetzwerks 138, die den wahlweise verbundenen ersten bis dritten Filterschaltungen 110, 120 und 130 entsprechen, wahlweise verbunden werden mögen, um die Impedanzanpassung zu ermöglichen. In verschiedenen Ausführungsformen weist jede Kombination von zumindest zwei von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 folglich ein kombiniertes Anpassungsnetzwerk auf. Das kombinierte Anpassungsnetzwerk weist zumindest zwei von dem ersten Anpassungsnetzwerk 118, dem zweiten Anpassungsnetzwerk 128 und/oder dem dritten Anpassungsnetzwerk 138 der jeweiligen kombinierten Filterschaltungen und zumindest ein individuelles Anpassungsnetzwerk 141, 142, 143 und/oder 144 auf.

Jedes von den individuellen Anpassungsnetzwerken 141 bis 144 mag aus einem einzigen Element, wie zum Beispiel einem Reiheninduktor, einem Reihenkondensator, einem Shunt-Induktor, einem Shunt-Kondensator oder einer Übertragungsleitung (zum Beispiel einer Viertelwellenleitung) bestehen oder mag aus einer LC-Schaltung bestehen, die sowohl Induktoren als auch Kondensatoren aufweist. Die Shunt-Induktoren und/oder Shunt-Kondensatoren mögen zu Masse geshuntet sein. Diese individuellen Anpassungsnetzwerke 141 bis 144 können separat zu dem ersten Anpassungsnetzwerk 118, dem zweiten Anpassungsnetzwerk 128 und/oder dem dritten Anpassungsnetzwerk hinzugefügt werden, die mit der gemeinsamen Antennenknoten 162 verbunden sind, um die Eigenschaften der Impedanzanpassung wahlweise zu beeinflussen. Die Fähigkeit, die individuellen Anpassungsnetzwerke 141 bis 144 wahlweise hinzuzufügen, vereinfacht den Designvorgang für das kombinierte Anpassungsnetzwerk, da die dedizierten ersten, zweiten und dritten Anpassungsnetzwerke 118, 128 und 138 nicht die Flexibilität haben müssen, die zum Bereitstellen von Impedanzanpassung für alle potenziellen Kombinationen notwendig ist. Stattdessen mögen individuelle Anpassungsnetzwerke 141 bis 144, die für einige kombinierten Anpassungsnetzwerke aber nicht für andere kombinierte Anpassungsnetzwerke benötigt werden, nach Bedarf von dem mehrstufigen Schalter 250 ein- und ausgeschaltet werden. Die Schaltoperationen zum Verbinden/Trennen von sowohl der ersten, zweiten und dritten Filterschaltung 110, 120 und 130 als auch den individuellen Anpassungsnetzwerken 141 bis 144, basierend zum Teil auf gewünschten Kombinationen von dem ersten Bandpassfilter 111, den zweiten Bandpassfiltern 121 bis 122 und den dritten Bandpassfiltern 131 bis 135 und entsprechenden Frequenzbändern, werden von der Verarbeitungseinheit gesteuert, und die Schalterkonfigurationen für gegebene Kombinationen von benötigten Bändern mögen in einem Speicher gespeichert sein, auf welchen die Verarbeitungseinheit zugriff hat, wie es oben diskutiert wurde, wie es für einen Fachmann offenkundig sein würde.

Die 3 ist ein simplifiziertes Blockdiagramm von einer geschalteten Multiplexervorrichtung zum wahlweisen Verbinden von Kombinationen von Filtern und einem Loopback-Anpassungsnetzwerk mit einem gemeinsamen Port, um Trägeraggregation bereitzustellen, in Übereinstimmung mit Trägeraggregationsoperationen oder Nicht-Trägeraggregationsoperationen für mehrere vorbestimmte Bänder, gemäß einer veranschaulichenden Ausführungsform.

Bezugnehmend auf die 3 weist die geschaltete Multiplexervorrichtung 300 zum Kombinieren von Filterschaltungen einen mehrstufigen Schalter 350, die erste Filterschaltung 110, die zweite Filterschaltung 120, die dritte Filterschaltung 130 und ein Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 auf, das mit der dritten Filterschaltung verknüpft ist. Das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 befindet sich auf der gleichen Seite von dem mehrstufigen Schalter 350. Folglich ist der mehrstufige Schalter 350 in dem gezeigten Beispiel im Grunde ein kombinierter Einzelpolschalter mit mehreren Schalterstellungen (das heißt ein Schalter mit vier Schalterstellungen) in Bezug auf die Antenne 160 und ein Einzelpolschalter mit einer einzigen Schalterstellung in Bezug auf das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170, um wahlweise simultane Verbindungen zwischen dem gemeinsamen Antennenknoten 162 und einer oder mehreren von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 und zwischen dem Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 und der dritten Filterschaltung 130 zu aktivieren. Der mehrstufige Schalter 350 verbindet wahlweise zumindest zwei von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 mit einem gemeinsamen Antennenknoten 162 durch wahlweises Betätigen der jeweiligen Schalter 351, 352, 353 und Schalter 354, 355. In Bezug auf die dritte Filterschaltung 130 mag der mehrstufige Schalter 350 insbesondere die dritte Filterschaltung 130 wahlweise direkt mit dem gemeinsamen Antennenknoten 162 (via Schalteranschluss 130' und durch Schließen des Schalters 353) oder indirekt mit dem gemeinsamen Antennenknoten 162 (via Schalteranschluss 130", durch Schließen des Schalters 354, via Loopback-Anpassungsnetzwerk 170, durch Schließen des Schalters 355 und via Schalteranschluss 170') verbinden, so dass das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 in Reihe vor der dritten Filterschaltung 130 verbunden ist.

Der gemeinsame Antennenknoten 162 ist durch das Antennenanpassungsnetzwerk 165 mit der Antenne 160 verbunden. Obwohl die Verbindung zwischen dem gemeinsamen Antennenknoten 162 und der Antenne 160 als eine feste Verbindung gezeigt ist, wird es verstanden, dass der gemeinsame Antennenknoten 162 und die Antenne 160 über einen (nicht gezeigten) Antennenschalter wahlweise verbunden sein mögen, ohne von dem Umfang der vorliegenden Lehre abzuweichen. Die erste Filterschaltung 110, die zweite Filterschaltung 120 und die dritte Filterschaltung 130 sind im Wesentlichen die gleichen, die oben mit Bezug auf die 1 diskutiert wurden, (mit einigen potenziellen Variationen in den Konfigurationen des ersten Anpassungsnetzwerks 118, des zweiten Anpassungsnetzwerks 128 und des dritten Anpassungsnetzwerks aufgrund des Vorhandenseins des wählbaren Loopback-Anpassungsnetzwerks 170) und folglich werden die Beschreibungen nicht wiederholt. Zusätzliche und/oder andere Filterschaltungen und individuelle Anpassungsnetzwerke mögen selbstverständlich in der geschalteten Multiplexervorrichtung 300 enthalten sein, ohne von dem Umfang der vorliegenen Lehre abzuweichen.

Wie oben diskutiert sind die Anpassungserfordernisse unterschiedlich für diejenigen Bandpassfilter, die den verschiedenen Bändern entsprechen, wie auch die Anzahl und Art (zum Beispiel Empfangen, Senden, Empfangen/Senden) der Bandpassfilter in den Filterschaltungen. Die Anpassungsnetzwerke unterscheiden sich folglich in Abhängigkeit davon, welche Filterschaltungen mit dem gemeinsamen Antennenknoten 162 durch Betreiben des mehrstufigen Schalters 350 verbunden sind. Das erste Anpassungsnetzwerk 118, das zweite Anpassungsnetzwerk 128 und das dritte Anpassungsnetzwerk, die jeweils der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 entsprechen, mögen keine akzeptable Anpassung bereitstellen, wenn zwei oder mehr von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 kombiniert werden, (auch mit dem heuristisch-basierten Design des ersten Anpassungsnetzwerks 118, des zweiten Anpassungsnetzwerks 128 und des dritten Anpassungsnetzwerks 138, um wesentliche Impedanzanpassung für kombinierte Anpassungsnetzwerke unter den verschiedenen möglichen Kombinationen von Bandpassfiltern und dem gemeinsamen Antennenknoten 162 bereitzustellen, wie oben diskutiert).

Um die Impedanz-Phasen-Anpassung der verbundenen Kombinationen von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung, insbesondere der dritten Filterschaltung 130, (zusätzlich) zu justieren, mag das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 folglich durch Betätigung des mehrstufigen Schalters 350 wahlweise implementiert werden. Das heißt, dass das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 in Kombination mit der dritten Filterschaltung 130 (die auch die kombinierte Anpassung der ersten Filterschaltung 110 und/oder zweiten Filterschaltung 120 beeinflusst) nach Bedarf eingefügt werden mag, um Impedanzanpassung bereitzustellen. Die dritte Filterschaltung 130 mag, wie in der 3 gezeigt, durch den Schalteranschluss 130' direkt mit dem gemeinsamen Antennenknoten 162 verbunden werden (Umgehung des Loopback-Anpassungsnetzwerks 170). Oder die dritte Filterschaltung 130 mag mit dem gemeinsamen Antennenknoten 162 durch den Schalteranschluss 130" (der die dritte Filterschaltung 130 mit dem Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 verbindet), die Schaltungen des Loopback-Anpassungsnetzwerks 170 und den Schalteranschluss 170' (der das Loopback-Anpassungsnetzwerk mit dem gemeinsamen Antennenknoten 162 verbindet) indirekt verbunden sein, wobei sie die Impedanzanpassungseigenschaften des Loopback-Anpassungsnetzwerks 170 mit den Impedanzanpassungseigenschaften des dritten Anpassungsnetzwerks 138, sowie auch des ersten Anpassungsnetzwerks 118 und/oder des zweiten Anpassungsnetzwerks 128 inkorporieren, um das kombinierte Anpassungsnetzwerk bereitzustellen. Das kombinierte Anpassungsnetzwerk weist zumindest zwei von dem ersten Anpassungsnetzwerk 118, dem zweiten Anpassungsnetzwerk 128, dem dritten Anpassungsnetzwerk 138 und/oder dem Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 auf.

Das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 mag einen oder mehrere Reiheninduktoren, die zwischen der dritten Filterschaltung 130 und dem Schalteranschluss 170' verbunden sind, und/oder einen oder mehrere Shunt-Induktoren aufweisen, die zwischen der dritten Filterschaltung 130 und Masse verbunden sind, um die Eingangsimpedanz der ersten Filterschaltung 130 zu ändern. Das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 mag alternativ oder zusätzlich einen oder mehrere Reihen-Kondensatoren, die zwischen der dritten Filterschaltung 130 und dem Schalteranschluss 170' verbunden sind, und/oder einen oder mehrere Shunt-Kondensatoren aufweisen, die zwischen der dritten Filterschaltung 130 und Masse verbunden sind, um die Eingangsimpedanz der ersten Filterschaltung 130 zu ändern. Es wird verstanden, dass das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 nicht nur auf Induktoren oder Kondensatoren beschränkt ist, sondern eher eine Kombination von beiden in einer LC-Schaltung aufweisen mag, um die zweckmäßige Impedanzanpassung bereitzustellen. In einer Ausführungsform mag das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 einen Phasenschieber sein.

Ein Vorteil des Platzierens des Loopback-Anpassungsnetzwerks 170 auf der gegenüberliegenden Seite des mehrstufigen Schalters 350 von der dritten Filterschaltung 130 ist, dass Verluste (zum Beispiel Einfügungsverluste), die von dem Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 eingebracht werden, nicht präsent sind, wenn das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 zusammen mit der dritten Filterschaltung 130 nicht in den Schaltkreis eingeschaltet ist. So zum Beispiel im Falle eines Nicht-Trägeraggregationsbetriebs, zum Beispiel wenn die dritte Filterschaltung 130 die einzige Filterschaltung ist, die mit dem gemeinsamen Antennenknoten 162 verbunden ist, sind die Schalter 354 und 355 geöffnet und der Schalter 353 ist geschlossen, wodurch das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 umgangen wird. Der Einfügungsverlust wird deshalb in dem Nicht-Trägeraggregationsbetrieb reduziert (in Vergleich mit dem wahlweisen Verbinden der dritten Filterschaltung 130 mit dem gemeinsamen Antennenknoten 162 mittels des Loopback-Anpassungsnetzwerks 170). Dies ist besonders vorteilhaft, wenn niedrige Nicht-Trägeraggregationseinfügungsverluste hoher Priorität haben. Im Gegensatz dazu tritt während Trägeraggregationsbetriebs der Einfügungsverlust des mehrstufigen Schalters 350 zweimal auf, so wie auch der zusätzliche Einfügungsverlust des Loopback-Anpassungsnetzwerks 170, was typisch ein akzeptabler Kompromiss ist, wenn Nicht-Trägeraggregationseinfügungsverlust die Priorität ist.

Mit Bezug auf den Trägeraggregationsbetrieb kann das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 zu dem dritten Anpassungsnetzwerk 138 hinzugefügt und mit dem gemeinsamen Antennenknoten 162 verbunden werden, um die Impedanzanpassungseigenschaften wahlweise zu beeinflussen. Die Fähigkeit zum wahlweisen Hinzufügen des Loopback-Anpassungsnetzwerks 170 vereinfacht den Designprozess für das kombinierte Anpassungsnetzwerk, da das dedizierte erste Anpassungsnetzwerk 118, das dedizierte zweite Anpassungsnetzwerk 128 und das dedizierte dritte Anpassungsnetzwerk 138 nicht die Flexibilität zum Bereitstellen von Impedanzanpassung für alle potenziellen Kombinationen haben müssen. Stattdessen würde das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170 für einige kombinierte Anpassungsnetzwerke benötigt aber für andere kombinierte Anpassungsnetzwerke nicht benötigt werden, und es mag nach Bedarf mittels des mehrstufigen Schalters 350 ein- und ausgeschaltet werden. Die Schaltoperationen zum Verbinden/Trennen von sowohl der ersten, zweiten und dritten Filterschaltung 110, 120 und 130 als auch dem Loopback-Anpassungsnetz 170, basierend zum Teil auf gewünschten Kombinationen von dem ersten Bandpassfilter 111, den zweiten Bandpassfiltern 121 bis 122 und den dritten Bandpassfiltern 131 bis 135 und entsprechenden Frequenzbändern, werden von der Verarbeitungseinheit gesteuert, und die Schalterkonfigurationen für gegebenen Kombinationen von benötigten Bändern mögen in einem Speicher gespeichert sein, auf welchen die Verarbeitungseinheit zugriff hat, wie es oben diskutiert wurde, wie es für einen Fachmann offenkundig sein würde.

In einer Ausführungsform mag eine geschaltete Multiplexervorrichtung sowohl individuelle Anpassungsnetzwerke (zum Beispiel die individuellen Anpassungsnetzwerke 141, 142, 143 und 144) als auch ein oder mehrere Loopback-Anpassungsnetzwerke (zum Beispiel das Loopback-Anpassungsnetzwerk 170) aufweisen. Solche Anordnungen würden die Flexibilität beim Designen und Implementieren kombinierter Impedanzanpassungsschaltungen zur Impedanzanpassung zwischen zumindest zwei von der ersten Filterschaltung 110, der zweiten Filterschaltung 120 und der dritten Filterschaltung 130 und dem gemeinsamen Antennenknoten 162 weiter erhöhen.

Es wird verstanden, dass verschiedene alternative Ausführungsformen eine unterschiedliche Anzahl von Filterschaltungen, individuellen Anpassungsnetzwerken und/oder Loopback-Anpassungsnetzwerken aufweisen mögen, ohne von dem Umfang der vorliegenden Lehre abzuweichen. Ebenso mögen der erste Bandpassfilter, der zweite Bandpassfilter und/oder der dritte Bandpassfilter jeweilige Durchlassbänder haben, die auf andere Frequenzbereiche (zum Beispiel andere als diejenige, die den LTE-Bändern 1, 3, 4, 7, 40 und 41 entsprechen) gerichtet sind, ohne von dem Umfang der vorliegenden Lehre abzuweichen. Ferner sind in den gezeigten Ausführungsformen jedes von den Durchlassbändern der zweiten Bandpassfilter 121 bis 122 nicht überlappend, und jedes von den Durchlassbändern der dritten Bandpassfilter 131 bis 135 sind auch nicht überlappend. Des Weiteren sind die Durchlassbänder der dritten Bandpassfilter 131 bis 135 unterschiedlich von den Durchlassbändern der zweiten Bandpassfilter 121 bis 122, die unterschiedlich von dem Durchlassband des ersten Bandpassfilters 111 sind.

Die verschiedenen Bauteile, Strukturen und Parameter sind nur als veranschaulichende Beispiele und nicht in irgendeiner beschränkenden Bedeutung inkludiert. Im Hinblick auf diese Offenbarung können Fachleute auf dem Bereich die vorliegende Lehre implementieren, indem sie ihre eigene Anwendungen und benötigte Bauteile, Materialien, Strukturen und Ausrüstung zur Implementierung dieser Anwendungen bestimmen, während sie innerhalb des Umfangs der angehängten Ansprüche verbleiben.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • US 2011/0018653 [0018]