Title:
ERKENNUNGSSYSTEM, ERKENNUNGSVORRICHTUNG UND ERKENNUNGSVERFAHREN
Kind Code:
A1


Abstract:

PROBLEM: Ein Erkennungsobjekt kann ordnungsgemäß erkannt werden, selbst in einer Situation, dass das Erkennungsobjekt nicht erkannt werden kann, wenn nur eine Lichtaufnahmemenge verwendet wird oder wenn nur eine Entfernung verwendet wird.
MITTEL ZUM LÖSEN DES PROBLEMS: Ein Erkennungssystem umfasst eine Erkennungsvorrichtung und eine Anzeigevorrichtung. Die Erkennungsvorrichtung umfasst eine Lichtabstrahleinheit, die Licht auf ein Erkennungsobjekt abstrahlt, eine Lichtaufnahmeeinheit, die Reflexionslicht des Lichts aufnimmt, eine Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit, die eine von der Lichtaufnahmeeinheit aufgenommene Lichtaufnahmemenge erfasst, und eine Entfernungserfassungseinheit, die eine Entfernung zwischen einer Position, an der das Licht reflektiert wird, und dem Erkennungsobjekt erfasst. Die Steuerungsvorrichtung umfasst eine Einstelleinheit, die einen Schwellwertebereich einstellt, bei dem es sich um eine Kombination aus einem Schwellwert der Lichtaufnahmemenge und einem Schwellwert der Entfernung handelt, eine Erkennungseinheit, die das Erkennungsobjekt basierend darauf erkennt, ob die Lichtaufnahmemenge und die Entfernung in den Schwellwertebereich fallen, und eine Anzeigeeinheit, die Korrespondenzinformationen anzeigt, in denen die von der Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit erfasste Lichtaufnahmemenge und die von der Entfernungserfassungseinheit erfasste Entfernung zueinander in Beziehung gesetzt sind. embedded image




Inventors:
Ando, Shintaro (Kyoto, Kyoto-shi, JP)
Application Number:
DE102017124838A
Publication Date:
08/02/2018
Filing Date:
10/24/2017
Assignee:
OMRON Corporation (Kyoto, JP)
International Classes:



Foreign References:
JPH0814889A1996-01-19
Attorney, Agent or Firm:
Horn Kleimann Waitzhofer Patentanwälte PartG mbB, 80339, München, DE
Claims:
Erkennungssystem mit einer Erkennungsvorrichtung sowie einer Steuerungsvorrichtung, die die Erkennungsvorrichtung steuert, wobei das Erkennungssystem ferner umfasst:
eine Lichtabstrahleinheit, die eingerichtet ist, Licht auf ein Erkennungsobjekt abzustrahlen;
eine Lichtaufnahmeeinheit, die eingerichtet ist, Reflexionslicht des Lichts aufzunehmen;
eine Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit, die eingerichtet ist, eine durch die Lichtaufnahmeeinheit aufgenommene Lichtaufnahmemenge zu erfassen; und
eine Entfernungserfassungseinheit, die eingerichtet ist, eine Entfernung zwischen einer Stelle, an der das Licht reflektiert wird, und dem Erkennungsobjekt zu erfassen, und
eine Einstelleinheit, die eingerichtet ist, einen Schwellwertebereich einzustellen, der eine Kombination eines Schwellwertes der Lichtaufnahmemenge und eines Schwellwertes der Entfernung ist;
eine Erkennungseinheit, die eingerichtet ist, das Erkennungsobjekt basierend darauf zu erkennen, ob die Lichtaufnahmemenge und die Entfernung in den Schwellwertebereich fallen; und
eine Anzeigeeinheit, die Korrespondenzinformationen anzeigt, in denen die von der Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit erfasste Lichtaufnahmemenge und die von der Entfernungserfassungseinheit erfasste Entfernung zueinander in Beziehung gesetzt sind.

Erkennungssystem gemäß Anspruch 1, wobei die Korrespondenzinformationen Informationen sind, in denen die Lichtaufnahmemenge und die Entfernung zweidimensional dargestellt sind.

Erkennungssystem gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei:
das Erkennungssystem Eingabeinformationen von einem Benutzer empfangen kann, wenn die Korrespondenzinformationen auf der Anzeigeeinheit angezeigt werden, und
die Einstelleinheit den Schwellwertebereich basierend auf den Eingabeinformationen einstellt, die der Benutzer in Bezug auf die Korrespondenzinformationen, die auf der Anzeigeeinheit angezeigt werden, eingegeben hat.

Erkennungssystem gemäß Anspruch 3, wobei:
die Anzeigeeinheit mit einer Eingabeeinheit auf einer Anzeigeoberfläche ausgestattet ist, die Eingabeeinheit Informationen über eine vom Benutzer berührte Stelle auf der Anzeigeoberfläche als Eingabeinformationen empfangen kann, wenn der Benutzer die Anzeigeoberfläche berührt, und
die Einstelleinheit den Schwellwertebereich einstellt, basierend auf Informationen zu der vom Benutzer berührten Stelle auf der Anzeigeoberfläche der Anzeigeeinheit, auf der die Korrespondenzinformationen angezeigt werden.

Erkennungssystem gemäß Anspruch 4, wobei die Einstelleinheit den Schwellwertebereich in einem Wertebereich einstellt, der sich von der vom Benutzer berührten Stelle auf der Anzeigeoberfläche, auf der die Korrespondenzinformationen angezeigt werden, unterscheidet.

Erkennungssystem gemäß Anspruch 4 oder 5, wobei, wenn der Benutzer die Anzeigeoberfläche, auf der die Korrespondenzinformationen angezeigt werden, berührt, um einen geschlossenen Bereich auf der Anzeigeoberfläche zu erzeugen, die Einstelleinheit den Schwellwertebereich basierend auf dem geschlossenen Bereich einstellt.

Erkennungssystem gemäß einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei, wenn der Benutzer die Anzeigeoberfläche in zwei Linien auf der Anzeigeoberfläche berührt, auf der die Korrespondenzinformationen angezeigt werden, die Einstelleinheit den Schwellwertebereich basierend auf einem von den beiden Linien eingegrenzten Wertebereich einstellt.

Erkennungssystem gemäß Anspruch 7, wobei wenigstens eine der beiden Linien eine gerade Linie ist.

Erkennungssystem gemäß Anspruch 7 oder 8, wobei wenigstens eine der beiden Linien eine gekrümmte Linie ist.

Erkennungssystem gemäß einem der Ansprüche 4 bis 9, wobei, wenn der Benutzer mehrere Bereiche auf der Anzeigeoberfläche berührt, auf der die Korrespondenzinformationen angezeigt werden, die Einstelleinheit mehrere Schwellwertebereiche basierend auf den mehreren Bereichen einstellt.

Erkennungsvorrichtung, umfassend:
eine Lichtabstrahleinheit, die eingerichtet ist, Licht auf ein Erkennungsobjekt abzustrahlen;
eine Lichtaufnahmeeinheit, die eingerichtet ist, Reflexionslicht des Lichts aufzunehmen;
eine Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit, die eingerichtet ist, eine durch die Lichtaufnahmeeinheit aufgenommene Lichtaufnahmemenge zu erfassen; und
eine Entfernungserfassungseinheit, die eingerichtet ist, eine Entfernung zwischen einer Stelle, an der das Licht reflektiert wird, und dem Erkennungsobjekt zu erfassen;
eine Einstelleinheit, die eingerichtet ist, einen Schwellwertebereich einzustellen, der eine Kombination eines Schwellwertes der Lichtaufnahmemenge und eines Schwellwertes der Entfernung ist; und
eine Erkennungseinheit, die eingerichtet ist, das Erkennungsobjekt basierend darauf zu erkennen, ob die Lichtaufnahmemenge und die Entfernung in den Schwellwertebereich fallen.

Erkennungsverfahren, die folgenden Schritte umfassend:
Erfassen einer Lichtaufnahmemenge einer Lichtaufnahmeeinheit, die Reflexionslicht von auf ein Erkennungsobjekt abgestrahlten Licht aufnimmt;
Erfassen einer Entfernung zwischen einer Stelle, an der das Licht reflektiert wird, und dem Erkennungsobjekt; und
Erkennen des Erkennungsobjekts basierend darauf, ob die Lichtaufnahmemenge und die Entfernung in einen Schwellwertebereich fallen, der eine Kombination eines Schwellwertes der Lichtaufnahmemenge und eines Schwellwertes der Entfernung ist.

Description:
GEBIET DER ERFINDUNG

Das vorliegende Verfahren betrifft ein Erkennungssystem, eine Erkennungsvorrichtung und ein Erkennungsverfahren zum Erkennen eines Erkennungsobjekts (zu erkennenden Objekts).

TECHNISCHER HINTERGRUND

Herkömmlicherweise wurden Erkennungsvorrichtungen vorgeschlagen, die ein Erkennungsobjekt erkennen. Beispielsweise erfasst eine in Patentdokument 1 offenbarte Erkennungsvorrichtung eine Lichtaufnahmemenge von Reflexionslicht des Lichts, welches von der Erkennungsvorrichtung abgestrahlt wird, sowie eine Entfernung zwischen der Erkennungsvorrichtung und dem Erkennungsobjekt. Es wird vorgeschlagen, dass die Erkennungsvorrichtung entweder einen ersten Modus zur Erkennung eines Erkennungsobjekts anhand der Lichtaufnahmemenge und nicht anhand der Entfernung oder einen zweiten Modus zur Erkennung eines Erkennungsobjekts anhand der Entfernung und nicht anhand der Lichtaufnahmemenge einstellt.

VORBEKANNTE TECHNISCHE DOKUMENTEPATENTDOKUMENTE

Patentdokument 1: JP H08-014889A

ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNGVON DER ERFINDUNG ZU LÖSENDES PROBLEM

Wie vorstehend beschrieben, erkennt die in Patentdokument 1 beschriebene Erkennungsvorrichtung ein Erkennungsobjekt entweder anhand der Lichtaufnahmemenge oder anhand der Entfernung und nicht anhand des jeweils anderen von Lichtaufnahmemenge und Entfernung, wenn entweder der erste Modus oder der zweite Modus ausgewählt wird. Daher bestand in einer Situation, dass ein Erkennungsobjekt nicht erkannt werden kann, wenn nur die Lichtaufnahmemenge verwendet wird oder wenn nur die Entfernung verwendet wird, ein Problem dahingehend, dass ein Erkennungsobjekt nicht ordnungsgemäß erkannt werden kann.

Um das vorgenannte Problem zu lösen, stellt das vorliegende Verfahren ein Erkennungssystem, eine Erkennungsvorrichtung und ein Erkennungsverfahren bereit, die ein Erkennungsobjekt ordnungsgemäß erkennen können, selbst in einer Situation, dass ein Erkennungsobjekt nicht erkannt werden kann, wenn nur eine Lichtaufnahmemenge oder nur eine Entfernung verwendet wird.

Ein Erkennungssystem (Detektionssystem) gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine Erkennungsvorrichtung (Detektionsvorrichtung) und eine Steuerungsvorrichtung, die die Erkennungsvorrichtung steuert. Das Erkennungssystem umfasst: eine Lichtabstrahleinheit, die Licht auf ein Erkennungsobjekt abstrahlt; eine Lichtaufnahmeeinheit, die Reflexionslicht des Lichts aufnimmt; eine Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit, die eine von der Lichtaufnahmeeinheit aufgenommene Lichtaufnahmemenge erfasst; eine Entfernungserfassungseinheit, die eine Entfernung zwischen einer Position, an der das Licht reflektiert wird, und dem Erkennungsobjekt erfasst; eine Einstelleinheit, die einen Schwellwertebereich einstellt, bei dem es sich um eine Kombination aus einem Schwellwert der Lichtaufnahmemenge und einem Schwellwert der Entfernung handelt; eine Erkennungseinheit, die das Erkennungsobjekt basierend darauf erkennt, ob die Lichtaufnahmemenge und die Entfernung in den Schwellwertebereich fallen; und eine Anzeigeeinheit, die Korrespondenzinformationen anzeigt, in denen die von der Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit erfasste Lichtaufnahmemenge und die von der Entfernungserfassungseinheit erfasste Entfernung zueinander in Beziehung gesetzt sind.

Vorzugsweise sind die Korrespondenzinformationen Informationen, in denen die Lichtaufnahmemenge und die Entfernung zweidimensional dargestellt sind.

Vorzugsweise kann das Erkennungssystem Eingabeinformationen von einem Benutzer empfangen, wenn die Korrespondenzinformationen auf der Anzeigeeinheit angezeigt werden, und die Einstelleinheit stellt den Schwellwertebereich basierend auf den Eingabeinformationen ein, die der Benutzer in Reaktion auf die Korrespondenzinformationen, die auf der Anzeigeeinheit angezeigt werden, eingegeben hat.

Vorzugsweise ist die Anzeigeeinheit mit einer Eingabeeinheit auf einer Anzeigeoberfläche ausgestattet, und wenn der Benutzer die Anzeigeoberfläche berührt, kann die Anzeigeeinheit Informationen an einer vom Benutzer berührten Stelle auf der Anzeigeoberfläche als Eingabeinformationen empfangen, und die Einstelleinheit stellt den Schwellwertebereich ein, basierend auf den Informationen an der vom Benutzer berührten Stelle auf der Anzeigeoberfläche der Anzeigeeinheit, auf der die Korrespondenzinformationen angezeigt werden.

Vorzugsweise stellt die Einstelleinheit den Schwellwertebereich in einem Wertebereich ein, der sich von der vom Benutzer berührten Stelle auf der Anzeigeoberfläche, auf der die Korrespondenzinformationen angezeigt werden, unterscheidet.

Vorzugsweise stellt, wenn der Benutzer die Anzeigeoberfläche berührt, um einen geschlossenen Bereich auf der Anzeigeoberfläche zu erzeugen, auf der die Korrespondenzinformationen angezeigt werden, die Einstelleinheit den Schwellwertebereich basierend auf dem geschlossenen Bereich ein.

Vorzugsweise stellt, wenn der Benutzer die Anzeigeoberfläche in zwei Linien auf der Anzeigeoberfläche berührt, auf der die Korrespondenzinformationen angezeigt werden, die Einstelleinheit den Schwellwertebereich basierend auf einem von den beiden Linien eingegrenzten Wertebereich ein.

Vorzugsweise ist wenigstens eine der beiden Linien eine gerade Linie.

Vorzugsweise ist wenigstens eine der beiden Linien eine gekrümmte Linie.

Vorzugsweise stellt, wenn der Benutzer mehrere Bereiche auf der Anzeigeoberfläche berührt, auf der die Korrespondenzinformationen angezeigt werden, die Einstelleinheit die mehreren Schwellwertebereiche basierend auf den mehreren Bereichen ein.

Eine Erkennungsvorrichtung gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst: eine Lichtabstrahleinheit, die Licht auf ein Erkennungsobjekt abstrahlt; eine Lichtaufnahmeeinheit, die Reflexionslicht des Lichts aufnimmt; eine Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit, die eine von der Lichtaufnahmeeinheit aufgenommene Lichtaufnahmemenge erfasst; eine Entfernungserfassungseinheit, die eine Entfernung zwischen einer Position, an der das Licht reflektiert wird, und dem Erkennungsobjekt erfasst; eine Einstelleinheit, die einen Schwellwertebereich einstellt, bei dem es sich um eine Kombination aus einem Schwellwert der Lichtaufnahmemenge und einem Schwellwert der Entfernung handelt; und eine Erkennungseinheit, die das Erkennungsobjekt erkennt, basierend darauf, ob die Lichtaufnahmemenge und die Entfernung in den Schwellwertebereich fallen.

Ein Erkennungsverfahren gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung dient zum Erkennen eines Erkennungsobjekts, basierend auf: einem Schritt des Erfassens einer Lichtaufnahmemenge einer Lichtaufhahmeeinheit, die Reflexionslicht des Lichts aufnimmt, das auf ein Erkennungsobjekt abgestrahlt wird; einem Schritt des Erfassens einer Entfernung zwischen einer Position, an der das Licht reflektiert wird, und dem Erkennungsobjekt; und ob die Lichtaufnahmemenge und die Entfernung in einen Schwellwertebereich fallen, der eine Kombination eines Schwellwertes der Lichtaufnahmemenge und eines Schwellwertes der Entfernung ist.

Gemäß dem Erkennungssystem, der Erkennungsvorrichtung und dem Erkennungsverfahren des vorliegenden Verfahrens ist es möglich, ein Erkennungsobjekt ordnungsgemäß zu erkennen, selbst in einer Situation, dass ein Erkennungsobjekt nicht erkannt werden kann, wenn nur eine Lichtaufnahmemenge verwendet wird oder wenn nur eine Entfernung verwendet wird.

Figurenliste

  • 1 ist ein Diagramm zur Erläuterung einer beispielhaften Situation, in der ein Erkennungssystem gemäß einer Ausführungsform zum Einsatz kommt;
  • 2 ist ein Diagramm zur Erläuterung einer beispielhaften Konfiguration des Erkennungssystems gemäß der Ausführungsform;
  • 3 ist ein Diagramm zur Erläuterung einer beispielhaften funktionalen Konfiguration des Erkennungssystems gemäß der Ausführungsform;
  • 4 ist ein Diagramm zur Erläuterung zweidimensionaler Information gemäß der Ausführungsform;
  • 5 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines beispielhaften Ablaufdiagramms eines Schritts zur Anzeige zweidimensionaler Informationen gemäß der Ausführungsform;
  • 6 ist ein Diagramm zur Erläuterung einer grafischen Darstellung gemäß der Ausführungsform;
  • 7 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines beispielhaften Schwellwertebereichs gemäß der Ausführungsform;
  • 8 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines beispielhaften Schwellwertebereichs gemäß der Ausführungsform;
  • 9 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines beispielhaften Schwellwertebereichs gemäß der Ausführungsform;
  • 10 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines beispielhaften Schwellwertebereichs gemäß der Ausführungsform;
  • 11 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines beispielhaften Schwellwertebereichs gemäß der Ausführungsform;
  • 12 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Falles, in dem der Schwellwertebereich binarisiert wird, gemäß der Ausführungsform;
  • 13 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Falles, in dem der Schwellwertebereich binarisiert wird, gemäß der Ausführungsform;
  • 14 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Falles, in dem der Schwellwertebereich binarisiert wird, gemäß der Ausführungsform;
  • 15 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines beispielhaften Ablaufdiagramms eines Schritts zum Einstellen eines Schwellwertebereichs gemäß der Ausführungsform;
  • 16 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines beispielhaften Ablaufdiagramms eines Erkennungsschritts gemäß der Ausführungsform;
  • 17 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Effekts des Erkennungssystems gemäß der Ausführungsform;
  • 18 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Effekts des Erkennungssystems gemäß der Ausführungsform;
  • 19 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Effekts des Erkennungssystems gemäß der Ausführungsform;
  • 20 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Effekts des Erkennungssystems gemäß der Ausführungsform;
  • 21 ist ein Diagramm zur Erläuterung einer beispielhaften Konfiguration eines Erkennungssystems gemäß einer Modifikation;
  • 22 ist ein Diagramm zur Erläuterung einer funktionalen Konfiguration einer Erkennungsvorrichtung gemäß der Modifikation; und
  • 23 ist ein Diagramm zur Erläuterung einer funktionalen Konfiguration einer Anzeigevorrichtung gemäß der Modifikation.

AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben. In den Zeichnungen werden identische oder gleichwertige Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Auf eine wiederholte Beschreibung dieser Teile wird verzichtet.

Situation, in der eine Erkennungsvorrichtung 200 verwendet wird

Zunächst wird ein Beispiel einer Situation beschrieben, in der eine Erkennungsvorrichtung 200 zum Einsatz kommt. 1 ist ein Diagramm zur Erläuterung der beispielhaften Situation, in der die Erkennungsvorrichtung 200 verwendet wird. In dem in 1 gezeigten Beispiel sind mehrere Werkstücke 1000 auf einem Förderband 1004 angeordnet. Das Förderband 1004 kann sich in Richtung der Y-Achse bewegen. Eine Markierung 1002 ist an jedem Werkstück 1000 angebracht. Die Erkennungsvorrichtung 200 ist so angeordnet, dass sie den einzelnen Werkstücken 1000 zugewandt ist. Es wird angenommen, dass eine Rückwand 1006 (ein Hintergrund) aus der Perspektive der Erkennungsvorrichtung 200 und jede Markierung 1002 dieselbe Farbe haben. Ein Erkennungssystem 1 (siehe 2) gemäß der Ausführungsform erkennt jede Markierung 1002 als ein Erkennungsobjekt. Das Erkennungssystem 1 führt eine vorbestimmte Steuerung basierend auf der erkannten Markierung 1002 aus. Die vorbestimmte Steuerung beinhaltet beispielsweise eine Steuerung zum Aufsprühen einer Farbe auf die erkannte Markierung 1002.

Beispiel eines Erkennungssystems gemäß der Ausführungsform

2 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines beispielhaften Erkennungssystems 1 gemäß der Ausführungsform. Das Erkennungssystem 1 gemäß der Ausführungsform umfasst die Erkennungsvorrichtung 200 und eine Anzeigevorrichtung 150. Die Erkennungsvorrichtung 200 ist beispielsweise ein fotoelektrischer Sensor. Die Anzeigevorrichtung 150 wird auch als Steuerungsvorrichtung zum Steuern der Erkennungsvorrichtung 200 bezeichnet. Die Erkennungsvorrichtung 200 ist über ein Kabel 205 mit der Anzeigevorrichtung 150 verbunden. Die Anzeigevorrichtung 150 ist außerdem über ein Kabel 160 mit einer Stromquelle verbunden. Die Anzeigevorrichtung 150 gibt außerdem über das Kabel 160 ein EIN („ON“)-Signal und ein AUS („OFF“)-Signal aus, die an späterer Stelle beschrieben werden.

Die Anzeigevorrichtung 150 weist eine Anzeigeeinheit 155 auf. Sie Anzeigeeinheit 155 ist außerdem als Berührungsschirm ausgestaltet. Das Berührungsschirmsystem kann ein beliebiges System sein. Für das Berührungsschirmsystem können ein Widerstandsfoliensystem, ein Oberflächenwellensystem, ein Infrarotsystem bzw. ein elektromagnetisches Induktionssystem verwendet werden. Die Anzeigeeinheit 155 kann Eingabeinformationen von einem Benutzer empfangen, wenn die Anzeigeeinheit 155 zweidimensionale Informationen anzeigt wie an späterer Stelle beschrieben. Die Anzeigeeinheit 155 besitzt eine Anzeigeoberfläche 156, die vom Benutzer berührt wird.

In der Ausführungsform kann der Benutzer vor einem Erkennungsschritt, in dem das Erkennungssystem 1 ein Erkennungsobjekt erkennt, einen Schwellwertebereich in die Anzeigevorrichtung 150 gemäß der Ausführungsform eingeben. Im Erkennungsschritt erkennt das Erkennungssystem 1 ein Erkennungsobjekt basierend auf dem eingestellten Schwellwertebereich. Der Benutzer kann den Schwellwertebereich einstellen, indem er die Anzeigeoberfläche 156 berührt. Im Erkennungssystem 1 erfasst, wenn eine Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 (siehe 3) eine Lichtaufnahmemenge erfasst, eine Entfernungserfassungseinheit 206 (siehe 3) gleichzeitig eine Entfernung zwischen der Erkennungsvorrichtung 200 und einer Stelle, an der von der Erkennungsvorrichtung 200 abgestrahltes Licht reflektiert wird.

Wenn eine Lichtaufnahmemenge, die die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasst, in den Schwellwertebereich fällt und wenn auch eine Entfernung, die die Entfernungserfassungseinheit 206 erfasst, in den Schwellwertebereich fällt, entscheidet das Erkennungssystem 1, dass es die Markierung 1002 erkennt. Andernfalls dagegen entscheidet das Erkennungssystem 1, dass es die Markierung 1002 nicht erkennt. Diese anderen Fälle schließen einen Fall ein, in dem eine Lichtaufnahmemenge, die die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 der Erkennungsvorrichtung 200 erfasst, in den Schwellwertebereich fällt, eine Entfernung, die die Entfernungserfassungseinheit 206 der Erkennungsvorrichtung 200 erfasst, jedoch nicht in den Schwellwertebereich fällt. Diese anderen Fälle schließen außerdem einen Fall ein, in dem eine Lichtaufnahmemenge, die die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 der Erkennungsvorrichtung 200 erfasst, nicht in den Schwellwertebereich fällt, eine Entfernung, die die Entfernungserfassungseinheit 206 der Erkennungsvorrichtung 200 erfasst, jedoch in den Schwellwertebereich fällt. Diese anderen Fälle schließen ebenso einen Fall ein, in dem eine Lichtaufnahmemenge, die die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 der Erkennungsvorrichtung 200 erfasst, nicht in den Schwellwertebereich fällt, und eine Entfernung, die die Entfernungserfassungseinheit 206 der Erkennungsvorrichtung 200 erfasst, nicht in den Schwellwertebereich fällt. Wie vorstehend beschrieben, erkennt das Erkennungssystem 1 die Markierung 1002, die ein Erkennungsobjekt darstellt, basierend auf dem vom Benutzer eingestellten Schwellwertebereich.

3 ist ein Diagramm zur Erläuterung einer beispielhaften funktionalen Konfiguration des Erkennungssystems 1. Eine beispielhafte funktionale Konfiguration der Erkennungsvorrichtung 200 und eine beispielhafte funktionale Konfiguration der Anzeigevorrichtung 150 werden unter Bezugnahme auf 3 beschrieben. Wie in 3 dargestellt, umfasst die Erkennungsvorrichtung 200 eine Lichtabstrahl- und -aufnahmeschaltung 202, die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 und die Entfernungserfassungseinheit 206. Die Lichtabstrahl- und -aufnahmeschaltung 202 umfasst ein Lichtabstrahlelement 2022 und ein Lichtaufnahmeelement 2024. Das Lichtabstrahlelement 2022 wird auch als Lichtabstrahleinheit bezeichnet. Das Lichtaufnahmeelement 2024 wird auch als Lichtaufnahmeeinheit bezeichnet.

Die Anzeigevorrichtung 150 umfasst einen Prozessor 152, eine Ausgabeeinheit 154, eine Anzeigeoberfläche 156 und einen Speicher 158. Der Prozessor 152 fungiert als zentrale Verarbeitungseinheit (Central Processing Unit, CPU) der Anzeigevorrichtung 150. Der Prozessor 152 fungiert als Einstelleinheit 1524, als Erkennungseinheit 1526 und als Graphgenerator 1528. Der Speicher 158 kann verschiedene Arten von Informationen speichern, etwa einen Schwellwertebereich. Der Speicher 158 umfasst einen Festwertspeicher (Read Only Memory, ROM) und einen Direktzugriffsspeicher (Random Access Memory, RAM).

Das Lichtabstrahlelement 2022 gibt Licht aus. Das Licht kann beispielsweise sichtbares oder Infrarotlicht sein. Das Lichtaufnahmeelement 2024 nimmt Reflexionslicht des vom Lichtabstrahlelement 2022 ausgegebenen Lichts auf. Die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasst eine Lichtmenge (im Folgenden „Lichtaufnahmemenge“ genannt), die vom Lichtaufnahmeelement 2024 aufgenommen wird. Die Entfernungserfassungseinheit 206 erfasst eine Entfernung L zwischen der Erkennungsvorrichtung 200 (dem Lichtaufnahmeelement 2024) und einer Stelle, von der das vom Lichtabstrahlelement 2022 kommende Licht reflektiert wird. Zum Erfassen der Entfernung kann ein beliebiges Verfahren, etwa ein Triangulationsverfahren, verwendet werden. Wenn das vom Lichtabstrahlelement 2022 abgestrahlte Licht durch das Werkstück 1000 reflektiert wird, erfasst die Entfernungserfassungseinheit 206 eine Entfernung zwischen der Erkennungsvorrichtung 200 und dem Werkstück 1000. Die Entfernungserfassungseinheit 206 kann eine Entfernung basierend auf einer Lichtaufnahmemenge des vom Lichtaufnahmeelement 2024 aufgenommenen Lichts oder auf anderer Basis als der Lichtaufnahmemenge erfassen.

Die Daten der Lichtaufnahmemenge (im Folgenden als Lichtaufnahmemengedaten bezeichnet), die durch die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasst werden, und die Daten der Entfernung L (im Folgenden als Entfernungsdaten bezeichnet), die von der Entfernungserfassungseinheit 206 erfasst werden, werden in den Prozessor 152 eingegeben. Der Graphgenerator 1528 zeigt zweidimensionale Informationen an, die in zwei Dimensionen die durch die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasste Lichtaufnahmemenge und die durch die Entfernungserfassungseinheit 206 erfasste Entfernung L darstellen, basierend auf den eingegebenen Lichtaufnahmemengedaten und den eingegebenen Entfernungsdaten. Die zweidimensionalen Informationen werden auch als Graph bezeichnet.

Die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 gemäß der Ausführungsform hat eine größere Lichtaufnahmemenge zusammen mit einem höheren Grad an Ähnlichkeit zwischen der Farbe der reflektierten Stelle und der Farbe der Markierung 1002. Die Lichtaufnahmemenge ist so eingestellt, dass ein Maximalwert erreicht ist, wenn die Farbe der reflektierten Stelle identisch mit der Farbe der Markierung 1002 ist. In dem Beispiel in 1 hat die Lichtaufnahmemenge den maximalen Wert, weil die Farbe der Wand 1006 identisch mit der Farbe der Markierung 1002 ist, wenn das Licht von der Markierung 1002 oder von der Wand 1006 reflektiert wird.

Wenn die Erkennungsvorrichtung 200 die Markierung 1002 erkennt, gibt die Ausgabeeinheit 154 extern über das Kabel 160 ein EIN-Signal aus, das anzeigt, dass die Erkennungsvorrichtung die Markierung 1002 erkennt. Wenn die Erkennungsvorrichtung 200 die Markierung 1002 nicht erkennt, gibt die Ausgabeeinheit 154 extern über das Kabel 160 ein AUS-Signal aus, das anzeigt, dass die Erkennungsvorrichtung 200 die Markierung 1002 nicht erkennt. Eine externe Vorrichtung (nicht dargestellt) führt eine vorbestimmte Steuerung basierend auf dem EIN-Signal bzw. dem AUS-Signal, das extern ausgegeben wird, durch.

Über zweidimensionale Informationen

4 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Beispiels der zweidimensionalen Informationen wie auf der Anzeigeoberfläche 156 angezeigt. Die zweidimensionalen Informationen gemäß der Ausführungsform werden unter Bezugnahme auf 4 beschrieben. Das Beispiel in 4 zeigt die durch die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasste Lichtaufnahmemenge in der X-Achse und die von der Entfernungserfassungseinheit 206 erfasste Entfernung L in der Y-Achse. Das Beispiel in 4 stellt einen Graphen B dar, der auf der Lichtaufnahmemenge und der Entfernung basiert. In einer Modifikation kann die X-Achse die Entfernung L und die Y-Achse die Lichtaufnahmemenge zeigen.

In der in 1 dargestellten Situation ist ein Zustand, in dem die Erkennungsvorrichtung 200 die Markierung 1002 erkennt, ein Zustand, in dem die durch die Entfernungserfassungseinheit 206 erfasste Entfernung L relativ kurz ist und außerdem die durch die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasste Lichtaufnahmemenge relativ groß ist. In diesem Fall kann der Benutzer davon ausgehen, dass die Markierung 1002 im Wertebereich von ungefähr Z 1 erkannt wird. Anschließend weist der Benutzer (per Berührung) mithilfe seines Fingers oder eines Stylus einen Wertebereich Z zu, der den Bereich Z1 einschließt. Als Ergebnis stellt die Einstelleinheit 1524 den Wertebereich Z1 als Schwellwertebereich ein. Die Daten des Schwellwertebereichs, der mittels der Einstelleinheit 1524 eingestellt wird, werden im Speicher 158 gespeichert. Die Daten des Schwellwertebereichs sind beispielsweise durch Minimalwertdaten der Entfernung, Maximalwertdaten der Entfernung, Minimalwertdaten der Lichtaufnahmemenge und Maximalwertdaten der Lichtaufnahmemenge konfiguriert.

In 1 kann ein Zustand, in dem die Entfernung und die Lichtaufnahmemenge, die zum Bereich X in 4 gehören, erfasst werden, als der Zustand bezeichnet werden, in dem die Erkennungsvorrichtung 200 die Wand 1006 erkennt (das heißt, die Wand 1006 reflektiert das von der Erkennungsvorrichtung 200 abgestrahlte Licht). Der Grund hierfür ist, dass die zum Bereich X gehörige Lichtaufnahmemenge ungefähr gleich der Lichtaufnahmemenge des Wertebereichs Z1 ist und andererseits die zum Bereich X gehörige Entfernung größer als die Entfernung des Wertebereichs Z1 ist.

In 1 kann ein Zustand, in dem die Entfernung und die Lichtaufnahmemenge, die zum Bereich Y in 4 gehören, erfasst werden, als der Zustand bezeichnet werden, in dem die Erkennungsvorrichtung 200 eine andere Stelle als die Markierung 1002 auf dem Werkstück 1000 erkennt (das heißt, das von der Erkennungsvorrichtung 200 abgestrahlte Licht wird an einer anderen Stelle als der Markierung 1002 auf dem Werkstück 1000 reflektiert). Der Grund hierfür ist, dass die zum Bereich Y gehörige Entfernung ungefähr gleich der Entfernung im Wertebereich Z1 ist und andererseits die zum Bereich Y gehörige Lichtaufnahmemenge kleiner als die Lichtaufnahmemenge des Wertebereichs Z1 ist.

Der Graph B wird basierend auf der Lichtaufnahmemenge und der Entfernung erzeugt und angezeigt, die von der Erkennungsvorrichtung 200 erfasst werden, welche eines der auf dem Förderband transportierten Werkstücke erkennt. Allerdings wird der Graph B nicht auf Grundlage der Lichtaufnahmemenge und der Entfernung erzeugt und angezeigt, die zu einem einzelnen Zeitpunkt bei der Erkennung erfasst werden, sondern basierend auf der bei mehreren Erkennungsvorgängen erfassten Lichtaufnahmemenge und Entfernung. Daher wird, wenn ein erkannter Wert eine starke Varianz aufweist, eine Linienbreite des Graphen B relativ groß, und wenn der erkannte Wert eine geringe Varianz aufweist, wird die Linie des Graphen B relativ schmal.

Ein Verarbeitungsschritt des Erkennungssystems 1 der Ausführungsform umfasst einen Schritt zur Anzeige zweidimensionaler Informationen, einen Schritt zum Einstellen eines Schwellwertebereichs und einen Erkennungsschritt. Der Schritt zur Anzeige zweidimensionaler Informationen beinhaltet das Anzeigen zweidimensionaler Informationen (Graph) jedes der mehreren Werkstücke, indem die zweidimensionalen Informationen jedes der mehreren Werkstücke kumuliert (zusammengefasst) werden, während sich die mehreren Werkstücke weiterbewegen, wie in 1 dargestellt. Der Schritt zum Einstellen eines Schwellwertebereichs beinhaltet, dass der Benutzer einen Schwellwertebereich für den angezeigten zweidimensionalen Wertebereich einstellt. Der eingestellte Schwellwertebereich wird im Speicher 158 gespeichert. Eine Eingabeeinheit ist auf der Anzeigeoberfläche 156 vorgesehen. Wenn der Benutzer die Anzeigeoberfläche 156 berührt, kann die Eingabeeinheit die Information über die berührte Stelle als Eingabeinformationen empfangen. Die von der Anzeigeoberfläche 156 (der Anzeigeeinheit 155) empfangenen Eingabeinformationen werden an den Prozessor 152 übertragen. Der Schritt zum Einstellen eines Schwellwertebereichs beinhaltet das Einstellen des Schwellwertebereichs auf der Anzeigeoberfläche 156, auf der die zweidimensionalen Informationen angezeigt werden, basierend auf der vom Benutzer berührten Stelle (Eingabeinformationen). Der Erkennungsschritt beinhaltet, dass das Erkennungssystem 1 ein Erkennungsobjekt (die Markierung 1002) basierend auf dem eingestellten Schwellwertebereich erkennt. Ferner wird im Erkennungsschritt der im Speicher 158 gespeicherte Schwellwertebereich ausgelesen, und das Erkennungssystem 1 erkennt das Erkennungsobjekt (die Markierung 1002) basierend auf dem ausgelesenen Schwellwertebereich. Im Erkennungsschritt kann das Erkennungsobjekt mit dem Erkennungsobjekt, das im Schritt zur Anzeige zweidimensionaler Informationen erkannt wird, identisch oder von diesem verschieden sein. Im Folgenden werden diese drei Schritte ausführlich beschrieben.

Über den Schritt zur Anzeige zweidimensionaler Informationen

Als Erstes wird der Schritt zur Anzeige zweidimensionaler Informationen beschrieben. Im Schritt zur Anzeige zweidimensionaler Informationen gemäß der Ausführungsform sind mehrere Werkstücke 1000 auf dem Förderband 1004 angeordnet und werden in Richtung der Y-Achse bewegt. In dieser Ausführungsform wird davon ausgegangen, dass die mehreren Werkstücke 1000 sämtlich identisch sind. Das Erkennungssystem 1 erfasst die Entfernungsdaten und die Lichtaufnahmemengedaten jedes der mehreren identischen Werkstücke 1000. Im Schritt zur Anzeige zweidimensionaler Informationen werden zweidimensionale Informationen sowohl erfasst als auch angezeigt.

5 ist ein Ablaufdiagramm des Schritts zur Anzeige zweidimensionaler Informationen. In S2 führt der Prozessor 152 eine Initialisierung durch. Die Initialisierung beinhaltet beispielsweise einen Vorbereitungsprozess, damit die Erkennungsvorrichtung 200 ein Erkennungsobjekt erkennt. Weiterhin beinhaltet die Initialisierung nicht nur den Prozess des Erkennungssystems 1, sondern auch den Prozess zum Bewegen des Förderbandes 1004 als externe Vorrichtung.

Als Nächstes liest, in S4, der Graphgenerator 1528 die durch die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasste Lichtaufnahmemenge und die durch die Entfernungserfassungseinheit 206 erfasste Entfernung aus.

Danach berechnet, in S6, der Graphgenerator 1528 eine Position für die grafische Darstellung der Daten. In der Ausführungsform wie in 4 gezeigt ist die Lichtaufnahmemenge in der X-Koordinate und die Entfernung in der Y-Koordinate eingestellt. Als Nächstes stellt, in S8, der Graphgenerator 1528 die in S6 eingestellten Daten auf der Anzeigeoberfläche 156 grafisch dar. 6 ist ein Diagramm einer beispielhaften grafischen Darstellung eines Punkts in S8. 6 zeigt einen beispielhaften Fall, in dem der Punkt, der der Lichtaufnahmemenge 170 und der Entfernung 285 entspricht, grafisch dargestellt ist. Die Einheit der Entfernung ist beispielsweise „mm“. Bei der Lichtaufnahmemenge handelt es sich um einen Wert, den ein Lichtaufnahmeelement 2024 aufnehmen kann, wobei ein Maximalwert auf einen vorbestimmten Wert (beispielsweise 1000) eingestellt wird.

In S10 entscheidet der Graphgenerator 1528, ob eine Darstellungsstoppbedingung erfüllt ist. Die Darstellungsstoppbedingung beinhaltet eine Benutzerstoppbedingung und eine Werkstückendebedingung. Die Benutzerstoppbedingung tritt ein, wenn der Benutzer eine Operation zur Beendigung des Schritts zur Anzeige zweidimensionaler Informationen durchführt. Die Werkstückendebedingung tritt ein, wenn das Auslesen der Entfernungsdaten und der Lichtaufnahmemengedaten sämtlicher Werkstücke endet. Wenn in S10 entschieden wird, dass die Darstellungsstoppbedingung erfüllt ist (JA in S10), endet der Schritt zur Anzeige zweidimensionaler Informationen. Wenn in S10 entschieden wird, dass die Darstellungsstoppbedingung nicht erfüllt ist (NEIN in S10), kehrt der Prozess zu S4 zurück.

Für jeden Abtastzyklus wird ein aus den Schritten S4 bis S10 bestehender Prozess durchgeführt. Bei dem Abtastzyklus handelt es sich um einen vorab eingestellten Zyklus von beispielsweise 0,1 Sekunden. Der Abtastzyklus kann so ausgelegt sein, dass er vom Benutzer einstellbar ist.

Indem der Prozess aus den Schritten S4 bis S10 wiederholt wird, werden zweidimensionale Informationen als Aggregation von Punkten (Graph B wie in 4 gezeigt) erzeugt.

Über den Schritt zum Einstellen eines Schwellwertebereichs

Als Nächstes wird der Schritt zum Einstellen eines Schwellwertebereichs beschrieben. Im Schritt zum Einstellen eines Schwellwertebereichs gemäß der Ausführungsform wird, wenn der Benutzer die Anzeigeoberfläche 156 berührt, auf der die zweidimensionalen Informationen dargestellt werden, ein Schwellwertebereich eingestellt. Im Schritt zum Einstellen eines Schwellwertebereichs gemäß der Ausführungsform kann der Benutzer die Anzeigeoberfläche 156 in verschiedenen Modi berühren. Die verschiedenen Modi werden weiter unten unter Bezugnahme auf 7 bis 11 beschrieben.

7 zeigt einen beispielhaften Fall, in dem ein Benutzer die Anzeigeoberfläche 156 berührt, um einen geschlossenen Bereich zu bilden (um einen Kreis oder ein Oval herum). In dem Beispiel in 7 berührt der Benutzer die Anzeigeoberfläche 156 zum Bilden des geschlossenen Bereichs beispielsweise, indem er eine Umrisslinie A1 zieht. In diesem Fall stellt die Einstelleinheit 1524 den durch die Umrisslinie A1 gebildeten geschlossenen Bereich als Schwellwertebereich A ein. Der Schwellwertebereich A wird von einem in 7 schraffiert dargestellten Wertebereich gebildet. In dem Schwellwertebereich A in 7 liegt ein Wertebereich der Lichtaufnahmemenge zwischen 200 und 500, und ein Wertebereich der Entfernung ist in einem rechteckigen Wertebereich 150 bis 200 enthalten. In dem weiter unten beschriebenen Erkennungsschritt wird, wenn die durch die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasste Lichtaufnahmemenge in den Schwellwertebereich A fällt und zugleich damit auch die durch die Entfernungserfassungseinheit 206 erfasste Entfernung in den Schwellwertebereich A fällt, die Markierung 1002 erkannt. In einem anderen Zustand wird die Markierung 1002 nicht erkannt.

Wie vorstehend beschrieben, kann der Benutzer den Schwellwertebereich A einstellen, indem er die Anzeigeoberfläche 156, auf der die zweidimensionalen Informationen angezeigt werden, so berührt, dass ein geschlossener Bereich gebildet wird. So kann der Benutzer den Schwellwertebereich A sehr leicht einstellen.

8 zeigt einen beispielhaften Fall, in dem der Benutzer die Anzeigeoberfläche 156 berührt, um zwei Linien zu ziehen. In dem in 8 gezeigten Beispiel sind die beiden Linien eine gerade Linie L1 und eine gerade Linie L2. Die Endpunkte der geraden Linie L1 sind L1a und L1b. Ferner sind die Endpunkte der geraden Linie L2 die Punkte L2a und L1b.

In diesem Fall wird in der Einstelleinheit 1524 davon ausgegangen, dass zwischen L1a und einem Endpunkt in der Nähe von L1a unter den Endpunkten der geraden Linie L2, die von der geraden Linie L1 verschieden ist, die L1a einschließt (das heißt L2a), eine gerade Verbindungslinie gezogen wird. Ferner wird in der Einstelleinheit 1524 davon ausgegangen, dass zwischen L2a und einem Endpunkt in der Nähe von L2a unter den Endpunkten der geraden Linie L2, die von der geraden Linie L1 verschieden ist, die L2a einschließt (das heißt L2b), eine gerade Verbindungslinie gezogen wird. Danach stellt die Einstelleinheit 1524 als Schwellwertebereich A einen geschlossenen Bereich ein, der von der geraden Linie, die L1a und L2a verbindet, der geraden Linie, die L1b und L2b verbindet, der geraden Linie L1 und der geraden Linie L2 umschlossen wird.

Wie vorstehend beschrieben, kann der Benutzer den Schwellwertebereich A einstellen, indem er die Anzeigeoberfläche 156 berührt, um die beiden geraden Linien auf der Anzeigeoberfläche 156, die die zweidimensionalen Informationen anzeigt, zu ziehen. So kann der Benutzer den Schwellwertebereich A sehr leicht einstellen. Ferner kann der Benutzer den Schwellwertebereich A mit einem großen Wertebereich der Lichtaufnahmemenge einstellen, indem er die Anzeigeoberfläche 156 berührt, um zwei gerade Linien entlang der X-Achse zu ziehen. Ferner kann der Benutzer den Schwellwertebereich A mit einem großen Wertebereich der Entfernung einstellen, indem er die Anzeigeoberfläche 156 berührt, um zwei gerade Linien entlang der Y-Achse zu ziehen.

9 zeigt einen beispielhaften Fall, in dem der Benutzer die Anzeigeoberfläche 156 berührt, um zwei Linien zu ziehen. In dem in 9 gezeigten Beispiel sind die beiden Linien eine gekrümmte Linie C1 und eine gekrümmte Linie C2. Die Endpunkte der gekrümmten Linie C1 sind C1a und C1b. Ferner sind die Endpunkte der gekrümmten Linie C2 die Punkte C2a und C1b.

In diesem Fall wird in der Einstelleinheit 1524 davon ausgegangen, dass zwischen C1a und einem Endpunkt in der Nähe von C1a unter den Endpunkten der gekrümmten Linie C2, die von der gekrümmten Linie C1 verschieden ist, die C1a einschließt (das heißt C2a), eine gerade Verbindungslinie gezogen wird. Ferner wird in der Einstelleinheit 1524 davon ausgegangen, dass zwischen C2a und einem Endpunkt in der Nähe von C2a unter den Endpunkten der gekrümmten Linie C2, die von der gekrümmten Linie C1 verschieden ist, die C2a einschließt (das heißt C2b), ein gerade Verbindungslinie gezogen wird. Danach stellt die Einstelleinheit 1524 als Schwellwertebereich A einen geschlossenen Bereich ein, der von der geraden Linie, die C1a und C2a verbindet, der geraden Linie, die C1b und C2b verbindet, der gekrümmten Linie C1 und der gekrümmten Linie C2 umschlossen wird.

Wie vorstehend beschrieben, kann der Benutzer den Schwellwertebereich A einstellen, indem er die Anzeigeoberfläche 156 berührt, um die beiden gekrümmten Linien auf der Anzeigeoberfläche 156, die die zweidimensionalen Informationen anzeigt, zu ziehen. So kann der Benutzer den Schwellwertebereich A sehr leicht einstellen.

8 zeigt ein Beispiel, in dem die beiden vom Benutzer gezogenen Linien gerade Linien sind, und 9 zeigt ein Beispiel, in dem die beiden vom Benutzer gezogenen Linien gekrümmte Linien sind. Alternativ kann auch eine der beiden Linien eine gerade und die andere eine gekrümmte Linie sein. Die gekrümmten Linien in 9 weisen jeweils einen Bogen auf. Alternativ kann die gekrümmte Linie auch mehrere Bögen aufweisen (beispielsweise eine Wellenlinie).

Wie vorstehend beschrieben, wird auch dann, wenn der Benutzer die Anzeigeoberfläche 156 nicht so berührt, dass ein geschlossener Bereich gebildet wird, davon ausgegangen, dass ein geschlossener Bereich gebildet werden soll, wenn der Benutzer die Anzeigeoberfläche 156 berührt und zwei Linien zieht. Dadurch kann der Komfort für den Benutzer verbessert werden.

7 zeigt einen Fall, in dem nur ein Schwellwertebereich A eingestellt ist. Alternativ kann auch eine Anordnung getroffen werden, bei der zwei oder mehr Schwellwertebereiche A eingestellt werden können. 10 zeigt einen Fall, in dem zwei Schwellwertebereiche A eingestellt sind. Wie in 10 gezeigt werden, wenn der Benutzer die Anzeigeoberfläche 156 berührt und zwei oder mehr geschlossene Bereiche zieht, diese zwei oder mehr geschlossenen Bereiche als Schwellwertebereich Aa und Schwellwertebereich Ab der zwei oder mehr eingestellt. Der Benutzer kann zwei oder mehr Schwellwertebereiche einstellen wie vorstehend beschrieben.

Ein Benutzerberührungsmodus zum Einstellen der ein oder mehreren Schwellwertebereiche ist nicht beschränkt auf einen Modus, in dem ein geschlossener Bereich gebildet wird (siehe 7), sondern kann auch die Berührungsmodi umfassen, die unter Bezugnahme auf 8 und 9 beschrieben werden.

Bezug nehmend auf 7 und 10 wurden Beispiele beschrieben, in denen der vom Benutzer berührte geschlossene Bereich als Schwellwertebereich A eingestellt wird. Alternativ kann die Einstelleinheit 1524 als Schwellwertebereich A auch einen anderen Bereich als diesen einstellen. Das bedeutet, dass die Einstelleinheit 1524 einen vom Schwellwertebereich A verschiedenen Wertebereich einstellt, basierend auf einer Stelle auf der Anzeigeoberfläche 156, die der Benutzer berührt.

11 zeigt ein Beispiel für einen Fall, in dem ein anderer als ein vom Benutzer berührter geschlossener Bereich als Schwellwertebereich A eingestellt ist. 11 ist eine Darstellung eines Falles, in dem der Benutzer die Anzeigeoberfläche 156 so berührt, dass er zwei geschlossene Bereiche D1 und D2 bildet.

Wie in 11 gezeigt, stellt die Einstelleinheit 1524 einen anderen als den geschlossenen Bereich D1 und den geschlossenen Bereich D2 als Schwellwertebereich A ein. Gemäß der unter Bezugnahme auf 11 beschriebenen Konfiguration kann der Benutzer sehr leicht den Schwellwertebereich mit einem großen Wertebereich einstellen.

Es kann auch eine Anordnung getroffen werden, bei der der Benutzer einen ersten Modus, in dem ein geschlossener Bereich wie vom Benutzer gebildet als Schwellwertebereich eingestellt wird, oder einen zweiten Modus, in dem ein anderer als der vom Benutzer gebildete geschlossene Bereich als Schwellwertebereich eingestellt wird, wählen kann. Beispielsweise kann die Anzeigevorrichtung 150 eingerichtet sein, auf der Anzeigeoberfläche 156 einen Auswahlbildschirm anzuzeigen. Auf dem Auswahlbildschirm werden der erste Modus und der zweite Modus als Wahlmöglichkeiten angezeigt. Die Anzeigevorrichtung 150 stellt den Modus gemäß einer vom Benutzer ausgewählten (berührten) Option ein, wenn der Auswahlbildschirm angezeigt wird. Gemäß dieser Ausgestaltung kann der Benutzer den ersten oder den zweiten Modus wählen. So kann der Komfort für den Benutzer verbessert werden.

Unter Bezugnahme auf 11 wurde ein Beispiel für einen Fall beschrieben, in dem zwei geschlossene Bereiche gebildet werden. Das unter Bezugnahme auf 11 beschriebene Prinzip ist auch anwendbar, wenn ein einzelner geschlossener Bereich gebildet wird wie in 7 gezeigt bzw. wenn zwei Linien gezogen werden (siehe 8 und 9). Wenn beispielsweise das unter Bezugnahme auf 11 beschriebene Prinzip auf das Prinzip zur Anwendung kommt, das unter Bezugnahme auf 7 beschrieben wird, wird anstelle des Schwellwertebereichs A ein anderer der sämtlichen Bereiche der Anzeigeoberfläche 156 als Schwellwertebereich eingestellt. Wenn ferner das unter Bezugnahme auf 11 beschriebene Prinzip auf das Prinzip zur Anwendung kommt, das unter Bezugnahme auf 8 beschrieben wird, wird anstelle des Schwellwertebereichs A ein anderer der sämtlichen Bereiche der Anzeigeoberfläche 156 als Schwellwertebereich eingestellt. Wenn ferner das unter Bezugnahme auf 11 beschriebene Prinzip auf das Prinzip zur Anwendung kommt, das unter Bezugnahme auf 9 beschrieben wird, wird anstelle des Schwellwertebereichs A ein anderer der sämtlichen Bereiche der Anzeigeoberfläche 156 als Schwellwertebereich eingestellt.

In einem weiter unten beschriebenen Erkennungsschritt wird ein Erkennungsobjekt unter Verwendung einer Entscheidungstabelle erkannt, die auf einem eingestellten Schwellwertebereich basiert. Die Entscheidungstabelle zeigt jedes Element (jede Koordinate) der Anzeigeoberfläche 156 in binarisierter Form an. Die Binarisierung wird nachstehend beschrieben. 12 ist ein Diagramm, das schematisch die Binarisierung eines vom Benutzer eingestellten geschlossenen Bereichs darstellt. In 12, und auch in den weiter unten beschriebenen 13 und 14, ist zur Vereinfachung der Zeichnungen ein Wertebereich von 0 bis 19 für die Lichtaufnahmemenge (die X-Achse) und von 0 bis 17 für die Entfernung (die Y-Achse) eingestellt. Allerdings können die Lichtaufnahmemenge und die Entfernung tatsächlich in anderen als den genannten Wertebereichen liegen. Beispielsweise ist ein Wertebereich der Lichtaufnahmemenge auf 0 bis 1000 eingestellt, ein Wertebereich der Entfernung auf 100 bis 300.

In 12 zeigt „1“ eine vom Benutzer berührte Stelle an und „0“ eine nicht vom Benutzer berührte Stelle. 13 ist ein Diagramm, das schematisch einen Fall darstellt, in dem der Benutzer die Anzeigeoberfläche 156 berührt, um einen geschlossenen Bereich zu erzeugen. 14 ist ein Diagramm, das schematisch einen Fall darstellt, in dem der geschlossene Bereich in 13 in „1“ umgewandelt ist. Der Schwellwertebereich kann in dem in 12 und 14 gezeigten Modus ausgewiesen werden. 14 zeigt einen Fall, in dem der Benutzer den ersten Modus wählt (einen Modus, in dem der vom Benutzer gebildete geschlossene Bereich ein Schwellwertebereich ist). Wenn beispielsweise der Benutzer den zweiten Modus wählt (einen Modus, in dem ein anderer Bereich als der vom Benutzer gebildete geschlossene Bereich der Schwellwertebereich ist), wird eine Position mit dem Wert „0“ zu „1“ und eine Position mit dem Wert „1“ zu „0“, siehe 14.

15 ist ein Diagramm, das den Schritt zum Einstellen eines Schwellwertebereichs darstellt. In S60 erfasst die Einstelleinheit 1524 eine Koordinatenfolge von Punkten, die der Benutzer berührt hat, auf der Anzeigeoberfläche 156. Die Koordinatenfolge bildet eine Aggregation der Koordinaten der vom Benutzer berührten Positionen. In S62 erkennt die Einstelleinheit 1524 einen geschlossenen Bereich anhand der in S60 erfassten aggregierten Koordinaten. Als Nächstes entscheidet in S64 die Einstelleinheit 1524, ob der erste Modus gewählt ist. Wird in S64 entschieden, dass der erste Modus gewählt ist (JA in S64), wird der Prozess mit S68 fortgesetzt. Wird in S64 entschieden, dass der erste Modus nicht gewählt ist, d. h. der zweite Modus ist gewählt (NEIN in S64), wird der Prozess mit S66 fortgesetzt.

In S68 sind, wie in 14 dargestellt, alle Elemente innerhalb des geschlossenen Bereichs als „1“ ausgewiesen. Außerdem sind alle Elemente in anderen Bereichen als dem geschlossenen Bereich als „0“ ausgewiesen. Dagegen sind in S66 alle Elemente innerhalb des geschlossenen Bereichs als „0“ ausgewiesen. Außerdem sind alle Elemente in einem anderen Bereich als dem geschlossenen Bereich als „1“ ausgewiesen.

Nach Ende von S66 bzw. S68 wird der Prozess jeweils mit S70 fortgesetzt. In S70 entscheidet die Einstelleinheit 1524, ob die Einstellung des Schwellwertebereichs abgeschlossen ist. Wenn die Einstelleinheit 1524 in S70 entscheidet, dass die Einstellung des Schwellwertebereichs abgeschlossen ist (JA in S70), endet der Prozess in 15. Wenn die Einstelleinheit 1524 in S70 entscheidet, dass die Einstellung des Schwellwertebereichs nicht abgeschlossen ist (NEIN in S70), kehrt der Prozess zu S60 zurück. Wenn der Graph in 7 oder in einer anderen Zeichnung auf der Anzeigeoberfläche 156 angezeigt wird, wird auch eine Einstellendetaste (nicht dargestellt) angezeigt. Die Entscheidung in S70 erfolgt basierend darauf, ob die Einstellendetaste betätigt wurde. Wenn im Entscheidungsprozess in S70 entschieden wird, dass die Einstellendetaste betätigt wurde, lautet die Entscheidung in S7 JA. Wenn im Entscheidungsprozess in S70 entschieden wird, dass die Einstellendetaste nicht betätigt wurde, lautet die Entscheidung in S7 NEIN.

Wie vorstehend beschrieben, kann der Benutzer im Schritt zum Einstellen eines Schwellwertebereichs sehr leicht einen Schwellwertebereich einstellen, indem er die Anzeigeoberfläche 156 berührt. Wie vorstehend beschrieben, ist der Schwellwertebereich wie in 12 und 14 dargestellt eine „Entscheidungstabelle“. Die Werte „0“ und „1“, die in der Entscheidungstabelle definiert sind, werden auch als „Elementwerte“ bezeichnet.

Über den Erkennungsschritt

Als Nächstes wird der Erkennungsschritt beschrieben. Der Erkennungsschritt beinhaltet, dass das Erkennungssystem 1 das Erkennungsobjekt (die Markierung 1002) basierend auf dem eingestellten Schwellwertebereich erkennt. 16 zeigt ein beispielhaftes Ablaufdiagramm des Erkennungsschritts. Zunächst erfasst in S12 die Erkennungseinheit 1526 (eine) Lichtaufnahmemenge(daten) von der Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 sowie (eine) Entfernung(sdaten) von der Entfernungserfassungseinheit 206. Lichtaufnahmemenge und Entfernung werden durch die Erkennungsvorrichtung 200 gleichzeitig erfasst.

Als Nächstes erfasst die Erkennungseinheit 1526 in S14 Elementwerte, die der Entfernung und der Lichtaufnahmemenge entsprechen, die in S12 erfasst wurden, unter Bezugnahme auf die Entscheidungstabelle (siehe 12 und 14). Beispielsweise erfasst, wenn die in S12 erfasste Lichtaufnahmemenge 10 und die Entfernung 15 ist, die Erkennungseinheit 1526 in der Entscheidungstabelle, die in 14 gezeigt ist, „1“ als Elementwert. Wenn die in S12 erfasste Lichtaufnahmemenge 7 und die Entfernung 9 ist, erfasst die Erkennungseinheit 1526 „0“ als Elementwert. Nach Ende des Prozesses in S14 wird der Prozess mit S16 fortgesetzt.

In S16 entscheidet die Erkennungseinheit 1526, ob der in S14 erfasste Elementwert „1“ ist. Wenn in S16 entschieden wird, dass der Elementwert „1“ ist, wird der Prozess mit Schritt S20 fortgesetzt, und wenn in S16 entschieden wird, dass der Elementwert „0“ ist, wird der Prozess mit S18 fortgesetzt.

In S20 gibt die Ausgabeeinheit 154 basierend auf der Steuerung der Erkennungseinheit 1526 ein EIN-Signal aus. Das EIN-Signal ist ein Signal, das anzeigt, dass die Erkennungseinheit 1526 die Markierung 1002 als Erkennungsobjekt erkennt. Weiterhin gibt in S18 die Ausgabeeinheit 154 ein AUS-Signal basierend auf der Steuerung durch die Erkennungseinheit 1526 aus. Das AUS-Signal ist ein Signal, das anzeigt, dass die Erkennungseinheit 1526 die Markierung 1002 nicht als Erkennungsobjekt erkennt.

Wenn die Prozesse in S18 und S20 enden, wird der Prozess mit S22 fortgesetzt. In S22 wird entschieden, ob die Erkennungseinheit 1526 die Erkennung jeder Markierung 1002 aller Werkstücke 1000 beendet hat. Beispielsweise entscheidet der Benutzer, ob die Erkennung jeder Markierung 1002 aller Werkstücke 1000 beendet ist. Wenn der Benutzer entscheidet, dass die Erkennung jeder Markierung 1002 aller Werkstücke 1000 beendet ist, führt der Benutzer eine Erkennungsendeoperation aus. Die Entscheidung in S22 wird von Benutzer basierend darauf getroffen, ob die Erkennungsendeoperation ausgeführt worden ist. Die Erkennungsendeoperation wird in Reaktion auf eine Erkennungsendetaste (nicht dargestellt) ausgeführt. Wenn im Entscheidungsprozess in S22 entschieden wird, dass die Erkennungsendetaste betätigt wurde, wird in S22 mit JA entschieden. Wenn im Entscheidungsprozess in S22 entschieden wird, dass die Erkennungsendetaste nicht betätigt wurde, wird in S22 mit NEIN entschieden.

Wenn in S22 mit JA entschieden wird, endet der Erkennungsschritt. Wenn in S22 mit NEIN entschieden wird, kehrt der Prozess zu S12 zurück. Eine Serie der Prozesse S12 bis S22 wird in jedem vorbestimmten Erkennungszyklus durchgeführt. Der vorbestimmte Erkennungszyklus kann identisch mit dem Abtastzyklus sein, der unter Bezugnahme auf 5 beschrieben wurde, oder kann ein anderer Zyklus sein.

Das bedeutet, dass in S14 und S16 in 16 die Erkennungseinheit 1526 ein Erkennungsobjekt basierend darauf erkennt, ob die durch die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasste Lichtaufnahmemenge in den Schwellwertebereich A fällt, und auch ob die durch die Entfernungserfassungseinheit 206 erfasste Entfernung in den Schwellwertebereich A fällt. Kurz, die Erkennungseinheit 1526 erkennt ein Erkennungsobjekt basierend darauf, ob die durch die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasste Lichtaufnahmemenge und die durch die Entfernungserfassungseinheit 206 erfasste Entfernung in den Schwellwertebereich A fallen.

Insbesondere wenn entschieden wird, dass die durch die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasste Lichtaufnahmemenge in den Schwellwertebereich A fällt, und wenn ebenfalls entschieden wird, dass die durch die Entfernungserfassungseinheit 206 erfasste Entfernung in den Schwellwertebereich A fällt, wird entschieden, dass die Erkennungsvorrichtung 200 ein Erkennungsobjekt erkennt. Kurz, wenn entschieden wird, dass die durch die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasste Lichtaufnahmemenge und die durch die Entfernungserfassungseinheit 206 erfasste Entfernung in den Schwellwertebereich A fallen, wird entschieden, dass die Erkennungsvorrichtung 200 ein Erkennungsobjekt erkennt.

Effekte des Erkennungssystems 1 gemäß Ausführungsform

(1) Als Nächstes werden die Effekte des Erkennungssystems 1 gemäß der Ausführungsform beschrieben. Eine Erkennungsvorrichtung (im Folgenden als Erkennungsvorrichtung für einen ersten Vergleich bezeichnet), die ein Erkennungsobjekt (die Markierung 1002) nur anhand einer Lichtaufnahmemenge ohne Zuhilfenahme einer Entfernung in der unter Bezugnahme auf 1 beschriebenen Situation erkennt, wird beschrieben. Die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich gibt Licht aus, empfängt Reflexionslicht und erkennt die Markierung 1002 beispielsweise basierend auf der Lichtaufnahmemenge. Die Lichtaufnahmemenge basiert auf der Farbe der Stelle, an der das ausgegebene Licht reflektiert wird. Wenn ferner die Ähnlichkeit zwischen der Farbe der reflektierten Stelle und der Farbe der Markierung 1002 größer wird, wird der Wert als Lichtaufnahmemenge groß. Wenn die Farbe der reflektierten Stelle identisch mit der Farbe der Markierung 1002 ist, ist der Wert als Lichtaufnahmemenge eingestellt, ein Maximalwert zu werden.

Das bedeutet, dass die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich als großen Wert die Lichtaufnahmemenge des Reflexionslichts von der Stelle der Markierung 1002 vom Werkstück 1000 erfasst. Dagegen erfasst die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich als kleinen Wert die Lichtaufnahmemenge des Reflexionslichts von einer anderen Stelle als der Markierung 1002 vom Werkstück 1000.

Das bedeutet, wenn die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich im Zustand des Erfassens eines großen Wertes als Lichtaufnahmemenge des Reflexionslichts ist, erkennt die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich die Markierung 1002. Wenn die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich im Zustand des Erfassens eines kleinen Wertes als Lichtaufnahmemenge des Reflexionslichts ist, erkennt die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich eine andere Stelle als die Markierung 1002 vom Werkstück 1000. Wenn die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich im Zustand des Erkennens der Markierung 1002 ist, gibt die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich extern ein EIN-Signal aus, das anzeigt, dass die Erkennungsvorrichtung die Markierung 1002 erkennt. Wenn die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich im Zustand des Nichterkennens der Markierung 1002 ist, gibt die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich extern ein AUS-Signal aus, das anzeigt, dass die Erkennungsvorrichtung die Markierung 1002 nicht erkennt.

Es wird nun ein Fall beschrieben, in dem die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich einem Erkennungsobjekt nicht zugewandt ist. In diesem Fall wird das von der Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich ausgestrahlte Licht nicht von einem Erkennungsobjekt reflektiert, sondern von der Wand 1006. Die Wand 1006 hat dieselbe Farbe wie die Markierung 1002. Daher erfasst die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich einen großen Wert als Reflexionslicht von der Wand 1006. Dementsprechend gibt die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich, obwohl sie die Markierung 1002 nicht erkennt, extern ein EIN-Signal aus, was zu einer Fehlerkennung durch die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich führt. Wie vorstehend beschrieben, führt die Erkennungsvorrichtung für den ersten Vergleich eine Fehlerkennung aus, wenn die unter Bezugnahme auf 16 beschriebene Situation eintritt.

Andererseits kann das Erkennungssystem 1 gemäß der Ausführungsform ein Erkennungsobjekt ordnungsgemäß erkennen, da das Erkennungssystem 1 gemäß der Ausführungsform das Erkennungsobjekt (die Markierung 1002) nicht nur anhand der Lichtaufnahmemenge, sondern auch anhand der Entfernung erkennt.

Eine Erkennungsvorrichtung (im Folgenden als Erkennungsvorrichtung für einen zweiten Vergleich bezeichnet), die ein Erkennungsobjekt (die Markierung 1002) nur anhand einer Entfernung ohne Zuhilfenahme einer Lichtaufnahmemenge erkennt, wird beschrieben. Beispielsweise erfasst in der unter Bezugnahme auf 1 beschriebenen Situation die Erkennungsvorrichtung für den zweiten Vergleich dieselbe Entfernung sowohl, wenn eine Reflexionsstelle die Markierung 1002 des Werkstücks 1000 ist, als auch, wenn eine Reflexionsstelle eine andere Stelle als die Markierung 1002 des Werkstücks 1000 ist. Daher kann die Erkennungsvorrichtung für den zweiten Vergleich ein Erkennungsobjekt nicht ordnungsgemäß erkennen.

Dagegen kann das Erkennungssystem 1 gemäß der Ausführungsform ein Erkennungsobjekt ordnungsgemäß erkennen, da das Erkennungssystem 1 gemäß der Ausführungsform das Erkennungsobjekt (die Markierung 1002) nicht nur anhand der Entfernung, sondern auch anhand der Lichtaufnahmemenge erkennt.

(2) Als Nächstes werden die Effekte des Anzeigens von zweidimensionalen Informationen (Graph B in 4 und anderen Zeichnungen) beschrieben. Durch das Anzeigen der zweidimensionalen Informationen kann für den Benutzer die Stabilität eines Erkennungszustands des Erkennungssystems 1 erkennbar gemacht werden. 17 und 18 sind Diagramme zur Beschreibung der Stabilität des Erkennungszustands. Hier wird ein Fall beschrieben, in dem im Schritt zur Anzeige zweidimensionaler Informationen eine Entfernung und eine Lichtaufnahmemenge für jedes einer Mehrzahl von gleichen Werkstücken erfasst werden.

17 zeigt einen Fall, in dem zweidimensionale Informationen angezeigt werden, wenn ein Erkennungszustand des Erkennungssystems 1 stabil ist. Da die mehreren Werkstücke sämtlich identisch sind, ist bei einem stabilen Erkennungszustand des Erkennungssystems 1 eine Varianz der Erkennung gering und wird der Graph B mit einer geringen Linienbreite dargestellt. Das heißt, für den Benutzer kann erkennbar gemacht werden, dass der Erkennungszustand stabil ist, wenn die übereinander gelegten Graphen der mehreren Werkstücke dargestellt werden wie in 17 gezeigt.

18 zeigt einen Fall, in dem zweidimensionale Informationen angezeigt werden, wenn ein Erkennungszustand des Erkennungssystems 1 instabil ist. Wenn ein Erkennungszustand des Erkennungssystems 1 instabil ist, obwohl mehrere Werkstücke sämtlich identisch sind, wird eine Varianz der Erkennungswert groß und ist die Breite der Linie, mit der der Graph B dargestellt wird, ebenfalls groß. Das heißt, für den Benutzer kann erkennbar gemacht werden, dass der Erkennungszustand instabil ist, wenn die Graphen der mehreren Werkstücke dargestellt werden wie in 18 gezeigt.

(3) Als Nächstes werden andere Effekte des Anzeigens von zweidimensionalen Informationen (Graph B in 4 und anderen Zeichnungen) beschrieben. Durch das Anzeigen der zweidimensionalen Informationen kann für den Benutzer eine Entscheidungsmarge erkennbar gemacht werden. Die Entscheidungsmarge ist ein Bereich, in dem entschieden wird, ob ein Werkstück, für das eine Entfernung und eine Lichtaufnahmemenge erfasst werden (im Folgenden als Werkstück zur Erkennung bezeichnet) ein genehmigtes Werkstück (ein Werkstück, das einem Standard entspricht) oder ein nicht genehmigtes Werkstück (ein Werkstück, das nicht dem Standard entspricht) ist. Ist die Entscheidungsmarge groß, kann der Benutzer sehr leicht entscheiden, ob das Werkstück zur Erkennung ein genehmigtes Werkstück oder ein nicht genehmigtes Werkstück ist. In 19 und 20 ist ein Graph des genehmigten Werkstücks mit einer durchgehenden Linie (Graph B1) und ein Graph des nicht genehmigten Werkstücks durch eine unterbrochene Linie (Graph B2) dargestellt. Wenn sich der Graph des genehmigten Werkstücks und der Graph des nicht genehmigten Werkstücks erheblich unterscheiden, kann der Benutzer sehr leicht erkennen, ob das Werkstück zur Erkennung ein genehmigtes Werkstück oder ein nicht genehmigtes Werkstück ist. Wenn sich der Graph des genehmigten Werkstücks und der Graph des nicht genehmigten Werkstücks erheblich unterscheiden, ist die Entscheidungsmarge groß.

In 20 ist der Abstand zwischen dem Graphen für ein genehmigtes Werkstück und dem Graphen für ein nicht genehmigtes Werkstück größer als in 19 (ein großer Unterschied zwischen dem Graphen für ein genehmigtes Werkstück und dem Graphen für ein nicht genehmigtes Werkstück). Dementsprechend weist 20 eine größere Entscheidungsmarge auf als 19. Die zweidimensionalen Informationen (der Graph) für das genehmigte Werkstück und für das nicht genehmigte Werkstück werden angezeigt, so dass der Benutzer die Entscheidungsmarge erkennen kann.

Modifikationen

Auch wenn vorstehend die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben wird, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsform beschränkt. Verschiedene Änderungen und Modifikationen können vorgenommen werden, ohne den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Nachstehend werden auf die vorliegende Erfindung anwendbare Modifikationen beschrieben.

(1) 21 ist ein Diagramm zur Erläuterung einer beispielhaften funktionalen Konfiguration eines Erkennungssystems 10 gemäß einer Modifikation. Wie in Fig. das 21 gezeigt, weist das Erkennungssystem 10 eine Erkennungsvorrichtung 500 und eine Anzeigevorrichtung 600 auf. Die Erkennungsvorrichtung 500 und die Anzeigevorrichtung 600 können auf drahtgebundenem oder drahtlosem Weg miteinander kommunizieren.

Als Anzeigevorrichtung 600 kann eine beliebige Anzeigevorrichtung verwendet werden, solange die Anzeigevorrichtung die zweidimensionalen Informationen anzeigt. Die Anzeigevorrichtung 600 kann ein nicht tragbarer Personal-Computer (PC) sein. Die Anzeigevorrichtung 600 kann ein tragbares Endgerät sein, das vom Benutzer mitgeführt werden kann. Beispielsweise kann das tragbare Endgerät ein Smartphone oder ein Tablet-Computer sein. Beispielsweise ist in der Anzeigevorrichtung 600 eine Anwendung gespeichert, die die zweidimensionalen Informationen anzeigen kann. Somit kann im Erkennungssystem 10 der Modifikation eine vorhandene Anzeigevorrichtung verwendet werden, ohne das die speziell für das Erkennungssystem 1 vorgesehene Anzeigevorrichtung benutzt werden muss, anders als bei der Ausführungsform, so dass die Konfiguration des Erkennungssystems vereinfacht werden kann.

22 veranschaulicht eine beispielhafte funktionale Konfiguration der Erkennungsvorrichtung 500, und 23 veranschaulicht eine beispielhafte funktionale Konfiguration der Anzeigevorrichtung 600. Das Erkennungssystem 1 der Ausführungsform unterscheidet sich vom Erkennungssystem 10 der Modifikation in dem folgenden Punkt. Das bedeutet, im Erkennungssystem 1 der Ausführungsform führt die Anzeigevorrichtung 150 den Schritt zum Einstellen eines Schwellwertebereichs und den Erkennungsschritt aus. Dagegen führt im Erkennungssystem 10 der Modifikation die Erkennungsvorrichtung 500 den Schritt zum Einstellen eines Schwellwertebereichs und den Erkennungsschritt aus. Im Erkennungssystem 10 der Modifikation führt die Anzeigevorrichtung 600 den Schritt zur Anzeige zweidimensionaler Informationen aus.

Die Erkennungsvorrichtung 500 sendet die durch die Lichtaufnahmemenge-Erfassungseinheit 204 erfasste Lichtaufnahmemenge und die durch die Entfernungserfassungseinheit 206 erfasste Entfernung als Kommunikationssignal über eine Kommunikationsschnittstelle 1542 an die Anzeigevorrichtung 600. Die Anzeigevorrichtung 600 führt den Schritt zur Anzeige zweidimensionaler Informationen basierend auf der gesendeten Lichtaufnahmemenge und Entfernung aus (zeigt die zweidimensionalen Informationen an).

Die zweidimensionalen Informationen werden auf einer Anzeigeeinheit 606 der Anzeigevorrichtung 600 angezeigt, und der Benutzer berührt die Anzeigeoberfläche der Anzeigeeinheit 606, wobei die vom Benutzer berührte Koordinate als Kommunikationssignal über eine Kommunikationsschnittstelle 602 an die Anzeigevorrichtung 600 gesendet wird. Die Einstelleinheit 1524 der Erkennungsvorrichtung 500 stellt den Schwellwertebereich A basierend auf der vom Benutzer berührten Koordinate ein.

Das Erkennungssystem 10 der Modifikation hat einen ähnlichen Effekt wie das der Ausführungsform. Die Erkennungsvorrichtung kann wenigstens den Schritt zur Anzeige zweidimensionaler Informationen, den Schritt zum Einstellen eines Schwellwertebereichs und/oder den Erkennungsschritt ausführen, und eine andere Vorrichtung kann andere Schritte ausführen.

(2) In der Ausführungsform berührt der Benutzer beispielsweise die Anzeigeoberfläche 156 als Benutzereingabe. Allerdings ist die Form der Benutzereingabe nicht auf das Berühren der Anzeigeoberfläche 156 beschränkt und können auch andere Arten angewendet werden. Beispielsweise kann eine dieser Arten eine Spracheingabe des Benutzers sein. Wenn der Benutzer beispielsweise „Entfernungen 120 bis 180, Lichtaufnahmemengen 300 bis 400“ sagt, stellt das Erkennungssystem den Schwellwertebereich basierend auf der Spracheingabe ein. In diesem Fall wird „Entfernungen 120 bis 180, Lichtaufnahmemengen 300 bis 400“ laut Spracheingabe als Schwellwertebereich eingestellt.

Alternativ kann der Benutzer als andere Eingeabeart einen numerischen Wert eingeben. Beispielsweise kann eine Tastatur mit einer Hard-Taste an die Anzeigevorrichtung angeschlossen sein. Der Benutzer kann den numerischen Wert über die Tastatur eingeben. Eine Soft-Taste kann auf der Anzeigeoberfläche der Anzeigevorrichtung angezeigt werden. Der Benutzer kann den numerischen Wert mittels der Soft-Taste eingeben. So kann der Benutzer den exakten numerischen Wert während der Einstellung des Schwellwertes eingeben.

(3) In der Ausführungsform wird der Graph B (siehe 7 und andere Zeichnungen) als die zweidimensionalen Informationen zu Entfernung und Lichtaufnahmemenge dargestellt. Es können jedoch jegliche Informationen angezeigt werden, solange es sich um die Korrespondenzinformationen handelt, in denen die Entfernung und die Lichtaufnahmemenge zueinander in Beziehung gesetzt sind. Beispielsweise kann als die zweidimensionalen Informationen eine Tabelle angezeigt werden, in der die Entfernung rechts angegeben ist, während die gleichzeitig mit der Entfernung erfasste Lichtaufnahmemenge auf der linken Seite ausgewiesen wird. Auch in dem Erkennungssystem mit der modifizierten Konfiguration wird ein Effekt ähnlich der Ausführungsform erzielt.

(4) Die Anzeigevorrichtung 150 kann den Graphen B sowie ein Datum, an dem der Graph B erstellt wurde, speichern und beide zueinander in Beziehung setzen. Anders ausgedrückt: Die Anzeigevorrichtung 150 kann den Graphen B, dem ein Zeitstempel hinzugefügt wurde, speichern. Diese Konfiguration kann einen langfristigen Erkennungszustand der Erkennungsvorrichtung 200 speichern. Dementsprechend kann der Benutzer den Erkennungszustand überprüfen, wenn in der Erkennungsvorrichtung 200 eine Anomalie auftritt. Selbst wenn der Benutzer die Anomalie findet, kann der Benutzer Entfernung und Lichtaufnahmemenge verstehen. Dementsprechend kann der Benutzer die Dispositionen der Erkennungsvorrichtung 200 und des Werkstücks 1000 erhalten, so dass die Anomalie nicht auftritt. Der Graph B kann in der Anzeigevorrichtung 150 oder in einer externen Speichervorrichtung, die an die Anzeigevorrichtung 150 angeschlossen ist, gespeichert werden.

(5) In der Ausführungsform ist eine Erkennungsvorrichtung 200 mit einer Anzeigevorrichtung 150 verbunden. Es können jedoch auch mehrere Erkennungsvorrichtungen 200 mit einer Anzeigevorrichtung 150 verbunden sein. In dieser Konfiguration kann das Erkennungssystem, das die mehreren Erkennungsobjekts erkennt, mit geringen Kosten aufgebaut werden.

(6) Der Prozess in der Anzeigevorrichtung 150 in 3 und der Prozess in der Anzeigevorrichtung 600 in 23 werden durch Hardware und durch auf der CPU ausgeführte Software durchgeführt. Gelegentlich wird die Software vorab in einem Flash-Speicher hinterlegt. Manchmal wird die Software als Programmprodukt gespeichert auf einer Speicherkarte oder einem anderen Datenträger verteilt. Alternativ wird die Software auch als herunterladbares Programmprodukt von einem Informationsanbieter, der mit dem Internet verbunden ist, bereitgestellt. In solchen Fällen wird die Software durch ein IC-Kartenlese-/-schreibegerät oder eine andere Lesevorrichtung ausgelesen oder über eine Kommunikationsschnittstelle heruntergeladen und zeitweise im Flash-Speicher gespeichert. Die Software wird durch die CPU aus dem Flash-Speicher ausgelesen und im Flash-Speicher in Form eines ausführbaren Programms gespeichert. Die CPU führt das Programm aus.

Die Anzeigevorrichtung 150 in 3 und die Anzeigevorrichtung 600 in 23 sind aus Universalkomponenten aufgebaut. Dementsprechend ist zu beachten, dass ein wesentlicher Bestandteil der vorliegenden Erfindung die Software ist, die im Flash-Speicher, auf der Speicherkarte oder auf anderen Datenträgern gespeichert ist oder die über das Netzwerk heruntergeladen werden kann.

Der Datenträger ist nicht auf DVD-ROM, CD-ROM, FD (Flexible Disk) und Festplattenlaufwerke beschränkt, sondern kann ein beliebiger Datenträger wie Magnetband, Kassette, optische Platten (beispielsweise magnetooptische Platte (MO), Minidisc (MD) und Digital Versatile Disc (DVD)), optische Karte und Halbleiterspeicher (etwa Masken-ROM, elektronisch programmierbarer Festwertspeicher (EPROM), elektronisch löschbarer programmierbarer Festwertspeicher (EEPROM) und Flash-ROM) sein, auf dem das Programm fest gespeichert ist. Der Datenträger ist ein nicht-transientes Medium, in dem ein Computer das Programm lesen kann.

Gemäß Verwendung hierin beinhaltet das Programm, neben einem direkt von der CPU ausführbaren Programm, ein Programm in Quellprogrammform, ein komprimiertes Programm und ein verschlüsseltes Programm

(7) Die offenbarte Ausführungsform ist in jeder Hinsicht als beispielhaft zu betrachten und hat keinerlei einschränkenden Charakter. Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung wird nicht durch die Ausführungsform, sondern durch die Patentansprüche definiert, und alle Entsprechungen zu den Ansprüchen sowie sämtliche Änderungen der Ansprüche gelten als in die vorliegende Erfindung aufgenommen.

Bezugszeichenliste

1
Erkennungssystem
204
Erfassungseinheit
206
Entfernungserfassungseinheit
1524
Einstelleinheit
1526
Erkennungseinheit
2022
Lichtabstrahlelement
2024
Lichtaufnahmeelement

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP H08014889 A [0003]