Title:
ANORDNUNG ZUM REDUZIEREN VON ANSAMMLUNGEN DURCH FLÜSSIGKEITSTROPFEN
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Anordnung zum Reduzieren der Tröpfchenansammlung und des Auftreffens auf eine Linsenanordnung ist offenbart. Die Anordnung beinhaltet ein Kameragehäuse; eine Kameralinse, die innerhalb des Kameragehäuses angebracht ist; und eine das Kameragehäuse umgebende Nut. Die Nut weist einen ersten Abschnitt auf, der durch eine erste Seitenwand, eine zweite Seitenwand und einen ersten Bodenabschnitt und einen zweiten Abschnitt definiert ist, der durch die erste Seitenwand, eine dritte Seitenwand und einen zweiten Bodenabschnitt definiert ist. Der erste Abschnitt weist eine erste Breite auf und ein zweiter Abschnitt weist eine zweite Breite auf, die größer als die erste Breite ist.




Inventors:
Sun, Hongguang (Ontario, Oshawa, CA)
Alarcon, Michael D. (Ontario, Oshawa, CA)
Application Number:
DE102017121530A
Publication Date:
03/22/2018
Filing Date:
09/15/2017
Assignee:
GM Global Technology Operations, LLC (Mich., Detroit, US)
International Classes:



Attorney, Agent or Firm:
Manitz Finsterwald Patentanwälte PartmbB, 80336, München, DE
Claims:
1. Kameralinsenanordnung für einen Fahrzeugspiegel mit einer äußeren Montagefläche, umfassend:
ein Kameragehäuse, das an der Montagefläche angebracht ist;
eine Kameralinse, die innerhalb des Kameragehäuses angebracht ist und zumindest teilweise von der Montagefläche vorsteht; und
eine Nut, die einheitlich in der Montagefläche ausgebildet ist und einen asymmetrischen vertieften Bereich definiert, der das Kameragehäuse umgibt, wobei die Nut einen ersten Abschnitt aufweist, der durch eine erste Seitenwand, eine zweite Seitenwand und einen ersten Bodenabschnitt und einen zweiten Abschnitt definiert ist, der durch die erste Seitenwand, eine dritte Seitenwand und einen zweiten Bodenabschnitt definiert ist;
worin der erste Abschnitt eine erste Breite aufweist und der zweite Abschnitt eine zweite Breite aufweist, die größer als die erste Breite ist, und wenn die Flüssigkeit über den Fahrzeugspiegel läuft, ist der erste Abschnitt der Nut konfiguriert, um den Flüssigkeitsstrom über die Kameralinse zu beeinträchtigen und den Flüssigkeitsstrom über die Linse zu reduzieren.

2. Kameralinsenanordnung nach Anspruch 1, worin der erste Abschnitt vor der Kameralinse angeordnet ist.

3. Kameralinsenanordnung nach Anspruch 1, worin der zweite Abschnitt hinter der Kameralinse angeordnet ist.

4. Kameralinsenanordnung nach Anspruch 2, worin der erste Abschnitt der Nut vom Kameragehäuse durch eine Trennfläche getrennt ist, die einen Abstand zwischen dem Kameragehäuse und dem ersten Abschnitt der Nut definiert, sodass die über die Montagefläche des Fahrzeugspiegels verlaufende Flüssigkeit wieder an der Trennfläche vor der Kameralinse anhaftet.

5. Kameralinsenanordnung nach Anspruch 3, worin der zweite Abschnitt benachbart zum Kameragehäuse angeordnet ist.

6. Kameralinsenanordnung nach Anspruch 4, worin das Kameragehäuse und die Nut kreisförmig sind und sich der erste Abschnitt um einen Umfang des Kameragehäuses erstreckt.

7. Kameralinsenanordnung nach Anspruch 1, worin die erste Seitenwand und die zweite Seitenwand an den ersten Bodenabschnitt angrenzen.

8. Kameralinsenanordnung nach Anspruch 1, worin eine Tiefe des ersten Abschnitts im Wesentlichen gleich einer Tiefe des zweiten Abschnitts ist.

9. Kameralinsenanordnung nach Anspruch 1, worin eine Tiefe des ersten Abschnitts größer als die Tiefe des zweiten Abschnitts ist.

Description:
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf das Gebiet von Fahrzeugen und insbesondere auf eine Anordnung mit einer Nut, um das Auftreffen von Tröpfchen und die Ansammlung auf einer Oberfläche einer Kameralinse oder Lichtquelle zu verringern und die Oberflächenreinheit zu verbessern.

EINLEITUNG

Kameras und Lichtquellen, die in seitlich angebrachten Rückspiegeln eines Fahrzeugs eingebettet sind, stellen Informationen bereit, die für die Automatisierung von Aspekten des Fahrzeugbetriebs verwendet werden, einschließlich beispielsweise zur Identifizierung der Fahrspurmarkierung. Jedoch kann die Kameralinse oder die Oberfläche der Lichtquelle aufgrund der Ansammlung von Flüssigkeit auf der Oberfläche der Linse verdeckt oder verschmutzt werden, wie beispielsweise durch Regentropfen, wenn das Fahrzeug vorwärts fährt. Es besteht ein Bedarf an einer Linsen- oder Oberflächenreinigungsanordnung, die den Strom von angesammelter Flüssigkeit vor und auf der Oberfläche der Linse oder der Lichtquelle verringern wird.

ZUSAMMENFASSUNG

Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Offenbarung bieten eine Reihe von Vorteilen. So ermöglichen beispielsweise Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Offenbarung eine Sichtbehinderung zu vermindern und eine Verringerung der Flüssigkeitsansammlung vor und auf der Kameralinse einer Kamera, die an einem seitlich angebrachten Rückspiegel befestigt ist.

In einem Aspekt ist eine Kameralinsenanordnung offenbart. Die Kameralinse beinhaltet ein Kameragehäuse; eine Kameralinse, die innerhalb des Kameragehäuses angebracht ist; und eine das Kameragehäuse umgebende Nut, wobei die Nut einen ersten Abschnitt aufweist, der durch eine erste Seitenwand, eine zweite Seitenwand und einen ersten Bodenabschnitt und einen zweiten Abschnitt definiert ist, der durch die erste Seitenwand, eine dritte Seitenwand und einen zweiten Bodenabschnitt definiert ist; worin der erste Abschnitt eine erste Breite aufweist und ein zweiter Abschnitt eine zweite Breite aufweist, die größer als die erste Breite ist.

In einigen Aspekten befindet sich der erste Abschnitt vor der Kameralinse. In einigen Aspekten befindet sich der zweite Teil hinter der Kameralinse. In einigen Aspekten ist der erste Abschnitt vom Kameragehäuse durch einen Trennabschnitt getrennt, der einen Abstand definiert. In einigen Aspekten befindet sich der zweite Abschnitt neben dem Kameragehäuse. In einigen Aspekten sind das Kameragehäuse und die Nut kreisförmig und der erste Abschnitt erstreckt sich um einen Umfang des Kameragehäuses.

In einem weiteren Aspekt ist ein Kraftfahrzeug offenbart. Das Kraftfahrzeug beinhaltet eine Fahrzeugkarosserie; mindestens einen Spiegel, der an einer Seite der Fahrzeugkarosserie angebracht ist, wobei der mindestens eine Spiegel ein Gehäuse und eine reflektierende Oberfläche aufweist, die innerhalb des Gehäuses angebracht ist; und eine Kameralinsenanordnung, die mit einer Unterseite des Gehäuses verbunden ist, wobei die Kameralinsenanordnung ein Kameragehäuse, eine Kameralinse, die innerhalb des Kameragehäuses angebracht ist, und eine Nut, welche das Kameragehäuse umgibt, aufweist; worin die Nut einen ersten Abschnitt aufweist, der durch eine erste Seitenwand, eine zweite Seitenwand und einen ersten Bodenabschnitt und einen zweiten Abschnitt definiert ist, der durch die erste Seitenwand, eine dritte Seitenwand und einen zweiten Bodenabschnitt definiert ist, und der erste Abschnitt eine erste Breite und der zweite Abschnitt eine zweite Breite aufweist, die größer als die erste Breite ist.

In einigen Aspekten befindet sich der erste Abschnitt vor der Kameralinse. In einigen Aspekten befindet sich der zweite Teil hinter der Kameralinse. In einigen Aspekten ist der erste Abschnitt vom Kameragehäuse durch einen Trennabschnitt getrennt, der einen Abstand definiert. In einigen Aspekten befindet sich der zweite Abschnitt neben dem Kameragehäuse. In einigen Aspekten sind das Kameragehäuse und die Nut kreisförmig und der erste Abschnitt erstreckt sich um einen Umfang des Kameragehäuses.

In noch einem weiteren Aspekt ist ein seitlich angebrachter Spiegel für ein Fahrzeug offenbart. Der seitlich angebrachte Spiegel beinhaltet ein Gehäuse; eine reflektierende Oberfläche, die innerhalb des Gehäuses angebracht ist; und einen asymmetrischen kreisförmigen vertieften Bereich, der in einer Unterseite des Gehäuses ausgebildet ist, wobei der vertiefte Bereich eine Linsenanordnung umgibt und konfiguriert ist, um die Flüssigkeitströpfchenansammlung auf der Linsenanordnung zu reduzieren.

In einigen Aspekten weist der vertiefte Bereich einen ersten Abschnitt auf, der durch eine erste Seitenwand, eine zweite Seitenwand und einen ersten Boden und einen zweiten Abschnitt definiert ist, der durch die erste Seitenwand, eine dritte Seitenwand und einen zweiten Boden definiert ist, und der erste Abschnitt weist eine erste Breite und eine erste Tiefe auf und der zweite Abschnitt weist eine zweite Breite und eine zweite Tiefe auf und die zweite Breite ist größer als die erste Breite. In einigen Aspekten beinhaltet der seitlich angebrachte Spiegel ferner eine Kameralinsenanordnung, die mit der Unterseite des Gehäuses gekoppelt ist, wobei die Kameralinsenanordnung ein Kameragehäuse und eine Kameralinse aufweist, die innerhalb des Kameragehäuses angebracht ist, worin der asymmetrische vertiefte Bereich das Kameragehäuse umgibt. In einigen Aspekten befindet sich der erste Abschnitt vor der Kameralinse. In einigen Aspekten befindet sich der zweite Teil hinter der Kameralinse. In einigen Aspekten ist der erste Abschnitt vom Kameragehäuse durch einen Trennabschnitt getrennt, der einen Abstand definiert. In einigen Aspekten befindet sich der zweite Abschnitt neben dem Kameragehäuse. In einigen Aspekten sind das Kameragehäuse und der vertiefte Bereich kreisförmig und der erste Abschnitt erstreckt sich um einen Umfang des Kameragehäuses.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Offenbarung wird hierin in Verbindung mit den nachfolgenden Figuren beschrieben, wobei gleiche Zahlen für gleiche Elemente stehen.

1 ist ein schematisches Diagramm eines Fahrzeugs mit seitlich angebrachten Rückspiegeln, die konfiguriert sind, um eine Kameralinsenanordnung gemäß einer Ausführungsform zu unterstützen.

2 ist ein schematisches Diagramm eines seitlich angebrachten Rückspiegels mit einer Kameralinsenanordnung gemäß einer Ausführungsform.

3 ist ein schematisches Diagramm einer Kameralinsenanordnung, wie die Kameralinsenanordnung von 2, gemäß einer Ausführungsform.

4 ist ein schematisches Diagramm der Kameralinsenanordnung von 3, gemäß einer Ausführungsform.

5 ist eine schematische Querschnittsansicht der Kameralinsenanordnung von 4, gemäß einer Ausführungsform.

6 ist eine weitere schematische Querschnittsansicht der Kameralinsenanordnung von 4, gemäß einer Ausführungsform.

Die vorstehenden und andere Merkmale der vorliegenden Offenbarung werden aus der folgenden Beschreibung und den hinzugefügten Ansprüchen in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen deutlicher. Mit Verständnis dafür, dass diese Zeichnungen nur einige Ausführungsformen gemäß der Offenbarung darstellen und nicht als Einschränkung ihres Umfangs zu betrachten sind, wird die Offenbarung mit zusätzlicher Spezifizität und ausführlich durch die Verwendung der zugehörigen Zeichnungen beschrieben. Alle Abmessungen, die in den Zeichnungen oder an anderer Stelle hierin offenbart sind, dienen lediglich der Veranschaulichung.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung werden hierin beschrieben. Es versteht sich jedoch, dass die offenbarten Ausführungsformen lediglich Beispiele sind und andere Ausführungsformen verschiedene und alternative Formen annehmen können. Die Figuren sind nicht unbedingt maßstabsgerecht; einige Merkmale können größer oder kleiner dargestellt sein, um die Einzelheiten bestimmter Komponenten zu veranschaulichen. Folglich sind die hierin offenbarten aufbau- und funktionsspezifischen Details nicht als einschränkend zu verstehen, sondern lediglich als repräsentative Grundlage, um den Fachleuten die verschiedenen Arten und Weisen der Nutzung der vorliegenden Erfindung zu vermitteln. Wie der Fachleute verstehen, können verschiedene Merkmale, die mit Bezug auf beliebige der Figuren dargestellt und beschrieben werden, mit Merkmalen kombiniert werden, die in einer oder mehreren anderen Figuren dargestellt sind, um Ausführungsformen zu erzeugen, die nicht explizit dargestellt oder beschrieben sind. Die dargestellten Kombinationen von Merkmalen stellen repräsentative Ausführungsformen für typische Anwendungen bereit. Beliebige Kombinationen und Modifikationen der Merkmale, die mit den Lehren dieser Offenbarung übereinstimmen, könnten jedoch für bestimmte Anwendungen und Implementierungen erwünscht sein.

Eine bestimmte Terminologie kann in der nachfolgenden Beschreibung auch lediglich zum Zwecke der Referenz verwendet werden und soll folglich nicht einschränkend sein. Begriffe, wie „oberhalb“ und „unterhalb“, beziehen sich beispielsweise auf Richtungen in den Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird. Begriffe, wie „vorn“, „hinten“, „links“, „rechts“, „Heck“ und „Seite“, beschreiben die Ausrichtung und/oder die Örtlichkeit von Teilen der Komponenten oder Elementen innerhalb eines konsistenten, aber beliebigen Rahmens, welche durch Bezugnahmen auf den Text und die zugehörigen Zeichnungen bei der Beschreibung der zu erörternden Komponenten oder Elementen verdeutlicht werden. Darüber hinaus können Begriffe, wie „erste/r“, „zweite/r“, „dritte/r“ und so weiter, verwendet werden, um separate Komponenten zu beschreiben. Solche Terminologie kann die oben ausdrücklich erwähnten Wörter beinhalten sowie Ableitungen davon und Wörter von vergleichbarer Bedeutung.

1 veranschaulicht schematisch ein Kraftfahrzeug 10 gemäß der vorliegenden Offenbarung. Das Fahrzeug 10 beinhaltet im Allgemeinen eine Karosserie 11 und Räder 15. Die Karosserie 11 umschließt die anderen Komponenten des Fahrzeugs 10. Die Räder 15 sind jeweils mit der Karosserie 11 in der Nähe einer jeweiligen Ecke der Karosserie 11 drehbar verbunden. Das Fahrzeug 10 beinhaltet ferner seitlich angebrachte Rückspiegelanordnungen 17, die mit der Karosserie 11 gekoppelt sind. Jede seitlich angebrachte Rückspiegelanordnung oder Anordnungen 17 beinhaltet ein Gehäuse 18, das eine reflektierende Oberfläche 20 und eine Kameraanordnung 19 (siehe 2) einschließt. Die reflektierenden Oberflächen der Spiegel 17 stellen dem Bediener des Fahrzeugs 10 auf einer oder beiden Seiten des Fahrzeugs eine hintere und/oder seitliche Sicht bereit. Die Kameraanordnungen 19 stellen zusätzliche Informationen bereit, wie beispielsweise eine Fahrspurerkennung, die von verschiedenen Teilsystemen des Fahrzeugs 10 verwendet werden können. Das Fahrzeug 10 ist in der dargestellten Ausführungsform als Pkw dargestellt, es sollte jedoch beachtet werden, dass auch jedes andere Fahrzeug, einschließlich Motorräder, Lastwagen, Sportfahrzeuge (SUVs) oder Freizeitfahrzeuge (RVs) usw. verwendet werden können.

Das Fahrzeug 10 beinhaltet ein Antriebssystem 13, das in verschiedenen Ausführungsformen einen Verbrennungsmotor, einen Elektromotor, wie beispielsweise einen Traktionsmotor und/oder ein Brennstoffzellenantriebssystem, beinhalten kann. Das Fahrzeug 10 beinhaltet zudem ein Getriebe 14, das so konfiguriert ist, dass es Leistung vom Antriebssystem 13 auf die Mehrzahl von Fahrzeugrädern 15 gemäß wählbaren Drehzahlverhältnissen überträgt. Nach verschiedenen Ausführungsformen kann das Getriebe 14 ein Stufenverhältnis-Automatikgetriebe, ein stufenlos verstellbares Getriebe oder ein anderes geeignetes Getriebe beinhalten. Das Fahrzeug 10 beinhaltet zusätzlich Radbremsen (nicht dargestellt), die so konfiguriert sind, dass sie ein Bremsdrehmoment für die Fahrzeugräder 15 bereitstellen. Die Radbremsen können in verschiedenen Ausführungsformen Reibungsbremsen, ein regeneratives Bremssystem, wie z. B. einen Elektromotor und/oder andere geeignete Bremssysteme, beinhalten.

Das Fahrzeug 10 beinhaltet zudem ein Lenksystem 16. Obgleich zur Veranschaulichung als Lenkrad und Lenksäule dargestellt, beinhaltet in einigen Ausführungsformen das Lenksystem 16 ggf. kein Lenkrad.

Wie gezeigt, beinhaltet das Fahrzeug 10 wenigstens eine Steuerung 22. Obgleich zu Veranschaulichungszwecken als eine einzige Einheit dargestellt, kann die Steuereinheit 22 zusätzlich eine oder mehrere andere „Steuereinheiten“ beinhalten. Die Steuerung 22 kann einen Mikroprozessor oder eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) oder Grafikverarbeitungseinheit (GPU) beinhalten, die mit verschiedenen Arten von computerlesbaren Speichergeräten oder Medien in Verbindung steht. Computerlesbare Speichergeräte oder Medien können flüchtige und nicht-flüchtige Speicher in einem Nur-Lese-Speicher (ROM), einem Speicher mit direktem Zugriff (RAM) und einem Aufrechterhaltungsspeicher („Keep-Alive-Memory, KAM“) beinhalten. KAM ist ein persistenter oder nichtflüchtiger Speicher, der verwendet werden kann, um verschiedene Betriebsvariablen zu speichern, während die CPU ausgeschaltet ist. Computerlesbare Speichergeräte oder Medien können unter Verwendung einer beliebigen Anzahl an bekannten Speichergeräten, wie beispielsweise PROMs (programmierbarer Nur-Lese-Speicher), EPROMs (elektrische PROM), EEPROMs (elektrisch löschbarer PROM), Flash-Speicher oder beliebigen anderen elektrischen, magnetischen, optischen oder kombinierten Speichergeräten implementiert sein, die Daten speichern können, von denen einige ausführbare Anweisungen darstellen, die von der Steuereinheit 22 beim Steuern des Fahrzeugs verwendet werden.

2 veranschaulicht schematisch die Spiegelanordnung 17 mit einem Gehäuse 18 und einer Kameraanordnung 19. Die Kameraanordnung 19 ist mit dem Boden oder der Unterseite des Gehäuses 18 der Spiegelanordnung 17 so gekoppelt, dass die Kameraanordnung 19 im Wesentlichen dem Boden zugewandt ist, um eine Sicht auf die Umgebung neben dem Fahrzeug 10 zu schaffen, wie beispielsweise Fahrspurmarkierungen usw. In einigen Ausführungsformen ist die Kameraanordnung 19 integral mit dem Gehäuse 18 der Spiegelanordnung 17 ausgebildet. In einigen Ausführungsformen ist die Kameraanordnung 19 in einem Aufnahmebereich des Gehäuses 18 unter Verwendung einer beliebigen Art von Klebeverbindung angebracht. In einigen Ausführungsformen ist die Kameraanordnung 19 innerhalb des Aufnahmebereichs des Gehäuses 18 unter Verwendung einer Presspassung oder einer anderen Art von Reibverbindung angebracht. Wenn sich das Fahrzeug 10 in einer Vorwärtsrichtung bewegt, bewegt sich der Luftstrom in der durch den Pfeil 5 angezeigten Richtung über den Spiegel. Während eines Regensturms oder eines anderen Niederschlagereignisses, fließen flüssige Tröpfchen, wie beispielsweise die Tröpfchen 102, über und um das Gehäuse 18 der Spiegelanordnung 17 gemäß den grundlegenden Strömungseigenschaften herum. Wenn die Tröpfchen 102 entlang des Bodens oder der Unterseite des Gehäuses 18 fließen, sammeln sich die Tröpfchen auf der Kameraanordnung 19 (wie bei 104 dargestellt) und verdunkeln zumindest teilweise eine Linse der Kameraanordnung 19.

Der Strom von angesammelten Flüssigkeitströpfchen vor einer Linse der Kameraanordnung 19 kann unter Verwendung einer Nut, welche die Linse umgibt, reduziert werden. Die 3 und 4 veranschaulichen schematisch Komponenten der Kameraanordnung 19 gemäß einer Ausführungsform. Die 5 und 6 veranschaulichen schematisch eine Querschnittsansicht der Kameraanordnung 19 gemäß einer Ausführungsform. Die Kameraanordnung 19 ist innerhalb des Gehäuses 18 der Spiegelanordnung 17 eingebettet. Ein Kameralinsengehäuse 32 beinhaltet eine Kameralinse 34, die zumindest teilweise von der Oberfläche des Gehäuses 18 vorsteht, um ein breiteres Sichtfeld der Umgebung des Fahrzeugs 10 zu schaffen. Eine Nut 38 umgibt das Linsengehäuse 32 und die Linse 34. Die Nut 38 kann im Gehäuse 18 der Spiegelanordnung 17 bearbeitet sein oder kann während des zum Herstellen des Gehäuses 18 verwendeten Formgebungsprozesses ausgebildet sein. Die Nut 38 kann kreisförmig, elliptisch oder jede andere Form sein, um die entsprechende Form des Linsengehäuses 32 und der Linse 34 zu umgeben. Wie in 6 dargestellt, weist die Linse 34 in einigen Ausführungsformen eine Breite 208 von etwa 13 mm und eine Tiefe 210 von etwa 2 mm auf.

Unter Bezugnahme auf die 3 und 4 ist die Nut 38 eine asymmetrische vertiefte Fläche, die einen ersten Abschnitt 39A mit einer ersten Breite und einen zweiten Abschnitt 39B mit einer zweiten Breite beinhaltet. In einigen Ausführungsformen kann sich der erste Abschnitt 39A um weniger als 180 Grad, ungefähr 180 Grad oder mehr als 180 Grad um die Linse 34 erstrecken. Der erste Abschnitt 39A ist vom Linsengehäuse 32 durch einen Trennabschnitt 36 getrennt. Der Trennabschnitt 36 erstreckt sich zumindest teilweise um den Umfang des Linsengehäuses 32 herum. Wie in 5 dargestellt, ist der erste Abschnitt 39A der Nut 38 durch zwei im wesentlichen parallele Seitenwände 42, 44 definiert, die durch einen Bodenabschnitt 43 verbunden sind. Unter Bezugnahme auf 6 definiert jede der Seitenwände 42, 44 eine Tiefe des ersten Abschnitts 39A der Nut 38. In einigen Ausführungsformen beträgt die Tiefe 202 etwa 1,5 mm. In einigen Ausführungsformen liegt die Tiefe 202 zwischen etwa 1,5 mm und etwa 2 mm. In einigen Ausführungsformen liegt die Tiefe 202 zwischen etwa 0,5 mm und etwa 5,0 mm. Die Länge des Bodenabschnitts 43 definiert eine Breite 204 des ersten Abschnitts 39A der Nut 38. In einigen Ausführungsformen beträgt die Breite 204 etwa 2,0 mm. In einigen Ausführungsformen liegt die Breite 204 zwischen 1,5 mm und 3,0 mm. In einigen Ausführungsformen liegt die Breite 204 zwischen 0,5 mm und 5,0 mm.

Unter fortgesetzter Bezugnahme auf 6 ist der erste Abschnitt 39A der Nut 38 vom Linsengehäuse 32 der Kameraanordnung 19 um einen Abstand 206 getrennt. Der Trennabschnitt 36 definiert zumindest teilweise den Abstand 206. In einigen Ausführungsformen ist der Trennabschnitt 36 ein kleiner Teil des Gehäuses 18 angrenzend an und bündig mit dem Linsengehäuse 32. Der Abstand 206, der teilweise durch den Trennabschnitt 36 definiert ist, ermöglicht die Bildung einer Strömungsrückführung der flüssigen Tröpfchen 202 am Trennabschnitt 36 und ermöglicht es, dass die Strömung an der Oberfläche des Linsengehäuses 32 vor der Linse 34 wieder anhaftet. Wenn der erste Abschnitt 39A der Nut 38 unmittelbar benachbart zur Linse 34 angeordnet wäre, würde sich die Strömungsrückführung auf der Oberfläche 35 der Linse 34 bilden, wodurch die Sicht durch die Linse 34 behindert wird. In einigen Ausführungsformen beträgt der Abstand 206 etwa 5 mm. In einigen Ausführungsformen liegt der Abstand 206 zwischen etwa 4 mm und etwa 5 mm. In einigen Ausführungsformen liegt der Abstand 206 zwischen etwa 3,5 mm und 8 mm. Der Abstand 206 hängt von der Form der Bodenfläche des Gehäuses 18, der Größe der Linse 34 und unter anderem von anderen Faktoren ab.

Wie in den 36 dargestellt, ist der zweite Abschnitt 39B der Nut 38 unmittelbar benachbart zum Linsengehäuse 32 positioniert. In einigen Ausführungsformen erstreckt sich der zweite Abschnitt 39B weniger als 180 Grad, ungefähr gleich 180 Grad oder mehr als 180 Grad um den Umfang des Linsengehäuses 32 herum. Wie in 5 dargestellt, ist der zweite Abschnitt 39B der Nut 38 durch zwei im Wesentlichen parallele Seitenwände 42, 46 definiert, die durch einen Bodenabschnitt 45 verbunden sind. Unter Bezugnahme auf 6 definiert jede der Seitenwände 42, 46 eine Tiefe 214 des zweiten Abschnitts 39B der Nut 38. In einigen Ausführungsformen ist die Tiefe 214 im Wesentlichen dieselbe wie die Tiefe 202 des ersten Abschnitts 39A. In einigen Ausführungsformen ist die Tiefe 214 größer als die Tiefe 202. In einigen Ausführungsformen ist die Tiefe 214 kleiner als die Tiefe 202. In einigen Ausführungsformen beträgt die Tiefe 214 etwa 1,5 mm. In einigen Ausführungsformen liegt die Tiefe 214 zwischen etwa 1,5 mm und etwa 2 mm. In einigen Ausführungsformen liegt die Tiefe 214 zwischen etwa 0,5 mm und etwa 5,0 mm. Die Länge des Bodenabschnitts 45 definiert eine Breite 212 des zweiten Abschnitts 39B der Nut 38. In einigen Ausführungsformen beträgt die Breite 212 etwa 5,0 mm. In einigen Ausführungsformen liegt die Breite 212 zwischen 4,0 mm und 6,0 mm. In einigen Ausführungsformen liegt die Breite 212 zwischen 3,0 mm und 7,0 mm. In einigen Ausführungsformen ist die Breite 212 des zweiten Abschnitts 39B größer als die Breite 204 des ersten Abschnitts 39A.

Wenn sich der Luftstrom über das Gehäuse 18 der Spiegelanordnung 17 bewegt, wie durch den Pfeil 5 definiert, treten auf dem vorderen oder Frontabschnitt des Gehäuses 18 Flüssigkeitströpfchen auf, wie in 2 dargestellt. Die angesammelten Tröpfchen gehen über die Oberfläche des Gehäuses 18 und strömen in Richtung der Oberfläche 35 der Linse 34. Die Strömung der angesammelten Flüssigkeitströpfchen, die in Richtung der Linse 34 (d. h. links von der Linse 34, wie in den 36 dargestellt) fließt, kann unter Verwendung der Nut 38 zumindest teilweise blockiert oder reduziert werden. Die durch den ersten Abschnitt 39A der Nut 38 hervorgerufene Strömung über das Gehäuse 18 verringert die Flüssigkeitströpfchen auf der Oberfläche 35 der Linse 34. Der Abstand 206, der teilweise durch den Trennabschnitt 36 definiert ist, stellt sicher, dass die durch den ersten Abschnitt 39A der Nut 38 verursachte Strömungsrückführung hauptsächlich auf der Oberfläche des Trennabschnitts 36 auftritt und es ermöglicht, dass die Strömung an der Oberfläche des Linsengehäuses 32 vor der Linse 34 wieder anhaftet, wodurch die Strömungsrückführungswirkung auf die Oberfläche 35 der Linse 34 reduziert wird. Der Trennabschnitt 36 verringert auch die Tendenz der durch den ersten Abschnitt 39A der Nut 38 blockierten Flüssigkeitstropfen, um auf die Oberfläche 35 der Linse 34 zu fließen.

Wenn sich der Luftstrom über die Oberfläche 35 der Linse 34 bewegt, tritt eine Strömungstrennung am hinteren Abschnitt der Linse 34 auf (d. h. rechts von der Linse 34, wie in den 36 dargestellt) und erhöht die Ansammlung von Tröpfchen am hinteren Abschnitt der Linse 34. Der zweite Abschnitt 39B ist benachbart zum Linsengehäuse 32 hinter der Linse 34 angeordnet (d. h. rechts von der Linse 34, wie in den 36 dargestellt), sodass die Ansammlung von Flüssigkeitströpfchen aufgrund der Strömungsrückführung am hinteren Teil der Linse 34 schnell zum zweiten Abschnitt 39B der Nut 38 freigegeben werden kann. Das Positionieren einer variierenden Breite oder eines asymmetrischen vertieften Bereichs oder einer Nut, wie beispielsweise die Nut 38, um die Linse 34 herum, kann die Flüssigkeitströpfchen auf der Linsenoberfläche 35 signifikant reduzieren und das Identifizieren der Fahrspurmarkierung verbessern.

Die asymmetrische Nut 38 wird unter Bezugnahme auf die 26 erläutert, wie sie bei der Kameralinsenanordnung 19 verwendet wird. Während die Nut 38 unter Bezugnahme auf die Kameralinsenanordnung 19 erörtert wird, kann in anderen Ausführungsformen die Nut 38 verwendet werden, um die Ansammlung von Flüssigkeitströpfchen und das Auftreffen auf eine beliebige andere Linsenanordnung oder Lichtquelle, die durch einen Fachmann auf dem Gebiet identifiziert wurde, zu reduzieren. Beispielsweise und ohne Einschränkung umgibt die asymmetrische Nut 38 in anderen Ausführungsformen andere Linsenanordnungen oder Lichtquellen, wie beispielsweise Pfützenleuchten, die an einer Unterseite des Gehäuses des seitlich angebrachten Rückspiegels angebracht sind.

Es sollte betont werden, dass viele Variationen und Modifikationen an den hierin beschriebenen Ausführungsformen vorgenommen werden können, deren Elemente als unter anderen akzeptablen Beispielen befindlich zu verstehen sind. Alle derartigen Modifikationen und Variationen sollen hierin in den Umfang dieser Offenbarung eingeschlossen und durch die folgenden Patentansprüche geschützt werden. Darüber hinaus kann jeder der hierin beschriebenen Schritte gleichzeitig oder in einer Reihenfolge durchgeführt werden, die sich von den hierin beschriebenen Schritten unterscheidet. Darüber hinaus können, wie es offensichtlich sein sollte, die Merkmale und Attribute der hierin offenbarten spezifischen Ausführungsformen auf unterschiedliche Weise kombiniert werden, um zusätzliche Ausführungsformen zu bilden, die alle in den Umfang der vorliegenden Offenbarung fallen.

Hierin verwendete bedingte Sprache, wie z. B. „kann“, „könnte“, „z. B.“ und dergleichen, sind generell, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben oder anderweitig im verwendeten Kontext verstanden, so zu verstehen, dass bestimmte Ausführungsformen bestimmte Merkmale, Elemente und/oder Zustände umfassen, während anderer Ausführungsformen dies nicht tun. Somit bedeutet diese Bedingungssprache im Allgemeinen nicht, dass Merkmale, Elemente und/oder Zustände in irgendeiner Weise für eine oder mehrere Ausführungsformen erforderlich sind, oder dass eine oder mehrere Ausführungsformen notwendigerweise zum Entscheiden eine Logik, ob mit oder ohne Autor-Eingabe oder -Aufforderung, enthalten, ob diese Merkmale, Elemente und/oder Zustände in irgendeiner besonderen Ausführungsform enthalten sind oder durchgeführt werden sollen.

Darüber hinaus kann die folgende Terminologie hierin verwendet worden sein. Die Singularformen „ein“, „eine“, „die“ und „der“ schließen Referenzen im Plural mit ein, sofern der Zusammenhang nicht eindeutig etwas anderes vorschreibt. Somit beinhaltet beispielsweise der Bezug auf ein Element den Bezug auf eines oder mehrere Elemente. Die Begriffe „diejenigen“ und „solche“ beziehen sich auf ein, zwei oder mehr und gelten allgemein für die Auswahl einiger oder aller Mengen. Der Begriff „Vielzahl“ bezieht sich auf zwei oder mehr eines Elements. Der Begriff „etwa“ oder „annähernd“ bedeutet, dass Mengen, Abmessungen, Größen, Formulierungen, Parameter, Formen und andere Merkmale nicht exakt sein müssen, sondern je nach Wunsch angenähert und/oder größer oder kleiner sein können, was akzeptable Toleranzen, Umrechnungsfaktoren, Abrunden, Messfehler und dergleichen und andere Faktoren, die Fachleuten auf dem Gebiet bekannt sind, widerspiegelt. Der Begriff „im Wesentlichen“ bedeutet, dass die genannte Eigenschaft, der Parameter oder der Wert nicht genau erreicht werden müssen, sondern dass Abweichungen oder Variationen, wie beispielsweise Toleranzen, Messfehler, Messgenauigkeitsbeschränkungen und andere Faktoren, die Fachleuten auf dem Gebiet bekannt ist, in Mengen auftreten können, die den Effekt den die Eigenschaft zur Verfügung stellen soll, nicht ausschließt.

Nummerische Daten können hierin in einem Bereichsformat ausgedrückt oder dargestellt werden. Es versteht sich, dass ein solches Bereichsformat lediglich zwecks Komfort und Kürze verwendet wird, und somit flexibel interpretiert werden sollte, um nicht nur die nummerischen Werte explizit einzuschließen, die ausdrücklich als die Grenzen des Bereichs aufgeführt sind, sondern auch um so interpretiert zu werden, dass alle einzelnen nummerischen Werte oder Teilbereiche innerhalb dieses Bereichs beinhaltet sind, als ob jeder nummerische Wert und Teilbereich ausdrücklich aufgeführt ist. Als Veranschaulichung sollte ein nummerischer Bereich von etwa 1 bis 5 so interpretiert werden, dass er nicht nur die explizit rezitierten Werte von etwa 1 bis etwa 5 einschließt, sondern sollte auch so interpretiert werden, dass er auch einzelne Werte und Unterbereiche innerhalb des angegebenen Bereichs enthält. Daher sind in diesem nummerischen Bereich einzelne Werte wie 2, 3 und 4 sowie Teilbereiche wie z. B. „etwa 1 bis etwa 3“, „etwa 2 bis etwa 4“ und „etwa 3 bis etwa 5“, „1 bis 3“, „2 bis 4“, „3 bis 5“ usw. beinhaltet. Das gleiche Prinzip gilt für Bereiche, die nur einen nummerischen Wert aufführen (z. B. „größer als etwa 1“) und sollten unabhängig von der Breite des Bereichs oder der beschriebenen Merkmale gelten. Eine Vielzahl von Begriffen kann in einer gemeinsamen Liste zwecks Komfort vorgelegt werden. Allerdings sollten diese Listen so ausgelegt werden, dass jedes Element der Liste einzeln als separates und einzigartiges Element identifiziert wird. Somit sollte kein einzelnes Element einer solchen Liste als De-facto-Entsprechung eines anderen Elements der gleichen Liste ausschließlich basierend auf ihrer Darstellung in einer gemeinsamen Gruppe angesehen werden, außer wenn das Gegenteil angegeben ist. Weiterhin können die „und“ und „oder“ in Verbindung mit einer Liste von Gegenständen verwendet werden, die weit auszulegen sind, da einer oder mehrere der aufgeführten Gegenstände allein oder in Kombination mit anderen aufgeführten Gegenständen verwendet werden können. Der Begriff „alternativ“ bezieht sich auf die Auswahl einer von zwei oder mehr Alternativen, und soll die Auswahl nur der aufgeführten Alternativen oder nur einer der aufgeführten Alternativen auf einmal nicht beschränken, es sei denn, der Kontext gibt klar etwas anderes an.

Die hierin offenbarten Prozesse, Verfahren oder Algorithmen können von einer Verarbeitungsvorrichtung, einer Steuereinheit oder einem Computer, der eine beliebige vorhandene programmierbare elektronische Steuereinheit oder eine dedizierte elektronische Steuereinheit beinhalten kann, bereitgestellt und/oder implementiert werden. Desgleichen können die Prozesse, Verfahren oder Algorithmen als Daten oder ausführbare Anweisungen durch eine Steuerung oder einen Computer in vielfältiger Weise gespeichert werden, darunter ohne Einschränkung die dauerhafte Speicherung auf nicht beschreibbaren Speichermedien, wie einem ROM, und als änderbare Information auf beschreibbaren Speichermedien wie Disketten, Magnetbändern, CDs, RAM sowie anderen magnetischen und optischen Medien. Die Prozesse, Verfahren oder Algorithmen können auch in einem softwareausführbaren Objekt implementiert werden. Alternativ können die Prozesse, Verfahren oder Algorithmen ganz oder teilweise mit geeigneten Hardwarekomponenten, wie beispielsweise anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen (ASICs), feldprogrammierbaren Gate Arrays (FPGAs), Statusmaschinen, Steuerungen oder anderen Hardwarekomponenten oder Vorrichtungen oder einer Kombination von Hardware, Software und Firmwarekomponenten verkörpert werden. Die besagten exemplarischen Vorrichtungen können sich als Teil eines Fahrzeugcomputersystems On-Bord oder Off-Board befinden und eine Fernkommunikation mit Vorrichtungen an einem oder mehreren Fahrzeugen durchführen.

Obgleich exemplarische Ausführungsformen vorstehend beschrieben sind, sollen diese Ausführungsformen in keiner Weise alle möglichen Formen beschreiben, die die Ansprüche in sich begreifen. Vielmehr dienen die in der Spezifikation verwendeten Worte der Beschreibung und nicht der Einschränkung und es versteht sich, dass verschiedene Änderungen vorgenommen werden können, ohne vom Erfindungsgedanken und Umfang der Offenbarung abzuweichen. Wie zuvor beschrieben, können die Merkmale verschiedener Ausführungsformen kombiniert werden, um weitere exemplarische Aspekte der vorliegenden Offenbarung auszubilden, die nicht explizit beschrieben oder veranschaulicht werden. Obgleich verschiedene Ausführungsformen beschrieben worden sein könnten, um Vorteile zu bieten oder anderen Ausführungsformen oder Implementierungen des Standes der Technik in Bezug auf eine oder mehrere gewünschte Merkmale vorgezogen zu werden, werden Fachleute auf dem Gebiet erkennen, dass eine oder mehrere Merkmale oder Charakteristika beeinträchtigt werden können, um die gewünschten Gesamtsystemeigenschaften zu erreichen, die von der spezifischen Anwendung und Implementierung abhängen. Diese Eigenschaften können unter anderem Kosten, Festigkeit, Haltbarkeit, Lebenszykluskosten, Marktfähigkeit, Aussehen, Verpackung, Größe, Gebrauchstauglichkeit, Gewicht, Herstellbarkeit, Montagefreundlichkeit, usw. beinhalten. Daher liegen Ausführungsformen, die im Vergleich zu anderen Ausführungsformen oder Implementierungen des Standes der Technik als weniger wünschenswert in Bezug auf eine oder mehrere Merkmale beschrieben sind, nicht außerhalb des Umfangs der Offenbarung und können für bestimmte Anwendungen wünschenswert sein.