Title:
AKTUALISIERUNG DER SERVERS DER NETZWERKADRESSE DER MOBILVORRICHTUNG
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Telematiksteuereinheit (TCU) empfängt eine SMS-Mitteilung (Short Message Service) von einer Telefonnummer einer Mobilvorrichtung und identifiziert eine aktualisierte Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung aus der Mitteilung. Die TCU sendet die aktualisierte Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung an einen Paketdatennetzwerk-(PDN-)Server, der dazu ausgelegt ist, Datentraffic zwischen der Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung und dem Fahrzeug zu leiten. Der PDN-Server kommuniziert über ein Datennetzwerk mit einer Telematiksteuereinheit (TCU) eines Fahrzeugs und führt eine Liste von Identifikationsnummern von Mobilvorrichtungen und entsprechenden Netzwerkadressen der Mobilvorrichtungen für die TCU. Der PDN-Server empfängt eine aktualisierte Netzwerkadresse, die mit einer Identifikationsnummer einer Mobilvorrichtung von der TCU assoziiert ist, und aktualisiert die Liste mit der aktualisierten Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung.




Inventors:
Lei, Oliver (Ontario, Windsor, CA)
Murray, Allen R., Mich. (Lake Orion, US)
Application Number:
DE102017119373A
Publication Date:
03/01/2018
Filing Date:
08/24/2017
Assignee:
Ford Global Technologies, LLC (Mich., Dearborn, US)
International Classes:



Other References:
ISO 3833
Attorney, Agent or Firm:
Lorenz Seidler Gossel Rechtsanwälte Patentanwälte Partnerschaft mbB, 80538, München, DE
Claims:
1. Fahrzeugsystem, umfassend:
eine Telematiksteuereinheit (TCU) von einem Fahrzeug, für Folgendes programmiert:
Empfangen einer SMS-Mitteilung (Short Message Service) von einer Telefonnummer einer Mobilvorrichtung;
Identifizieren einer aktualisierten Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung aus der Mitteilung; und
Senden der aktualisierten Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung an einen Paketdatennetzwerk-(PDN-)Server, der dazu ausgelegt ist, Datentraffic zwischen der Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung und dem Fahrzeug zu leiten.

2. Fahrzeugsystem nach Anspruch 1, wobei die TCU ferner für Folgendes programmiert ist:
Führen einer Liste von Mobilvorrichtungsidentifikationsnummern von Vorrichtungen, die an die TCU gekoppelt sind; und
als Reaktion auf das Empfangen der SMS-Mitteilung, Validieren der Telefonnummer als entsprechend für eine autorisierte Mobilvorrichtung, wenn die Telefonnummer in der Liste enthalten ist.

3. Fahrzeugsystem nach Anspruch 1, wobei die TCU ferner dazu programmiert ist, Netzwerkfilterungseinstellungen der TCU mit der aktualisierten Netzwerkadresse, die mit der Telefonnummer der Mobilvorrichtung assoziiert ist, zu aktualisieren.

4. Fahrzeugsystem nach Anspruch 1, wobei die aktualisierte Netzwerkadresse von der TCU an das PDN als Internet Protocol-Datentraffic gesendet wird.

5. Fahrzeugsystem nach Anspruch 1, wobei die SMS-Mitteilung durch die Mobilvorrichtung verschlüsselt wird und die TCU ferner dazu programmiert ist, die SMS-Mitteilung zu entschlüsseln.

6. Fahrzeugsystem nach Anspruch 5, wobei die TCU ferner für Folgendes programmiert ist:
Abrufen eines Verschlüsselungsschlüssels, der gemäß der Telefonnummer der Mobilvorrichtung indexiert ist; und
Verwenden des Verschlüsselungsschlüssels, um die SMS-Mitteilung zu entschlüsseln.

7. Fahrzeugsystem nach Anspruch 1, wobei die Mobilvorrichtung ein Mobiltelefon ist.

8. System, umfassend:
einen Paketdatennetzwerk-(PDN-)Server, der für Folgendes programmiert ist:
Kommunizieren, über ein Datennetzwerk, mit einer Telematiksteuereinheit (TCU) eines Fahrzeugs;
Führen, für die TCU, einer Assoziation von Identifikationsnummern von Mobilgeräten mit entsprechenden Netzwerkadressen der Mobilgeräte;
Empfangen, von der TCU, einer aktualisierten Netzwerkadresse, die mit einer Identifikationsnummer einer Mobilvorrichtung assoziiert ist; und
Aktualisieren der Assoziation mit der aktualisierten Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung.

9. System nach Anspruch 8, wobei der PDN-Server ferner dazu programmiert ist, eingehenden Traffic an die TCU zu leiten, wenn eine eingehende Netzwerkadresse des Traffics in der Assoziation für die TCU enthalten ist.

10. System nach Anspruch 8, wobei die aktualisierte Netzwerkadresse verschlüsselt ist und der PDN-Server ferner dazu programmiert ist, die aktualisierte Netzwerkadresse zu entschlüsseln.

11. Verfahren zum Aktualisieren einer Netzwerkadresse einer Mobilvorrichtung auf einem Server, umfassend:
Empfangen, durch eine Telematiksteuereinheit (TCU), einer Mitteilung, die von einer Mobilvorrichtung gesendet wurde;
Verarbeiten der Mitteilung durch die TCU, um eine aktualisierte Netzwerkadresse, die mit einer Identifikationsnummer der Mobilvorrichtung assoziiert ist; zu erhalten; und
Senden der aktualisierten Netzwerkadresse von der TCU an den Server, um dem Server die aktualisierte Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung bereitzustellen.

12. Verfahren nach Anspruch 11, ferner umfassend:
Führen, in einem Speicher der TCU, einer Liste von Mobilvorrichtungsidentifikationsnummern von Vorrichtungen, die an die TCU gekoppelt sind; und
als Reaktion auf das Empfangen der Mitteilung, Validieren der Identifikationsnummer als stammend von einer autorisierten Mobilvorrichtung, wenn die Identifikationsnummer in der Liste enthalten ist.

13. Verfahren nach Anspruch 11, ferner umfassend ein Aktualisieren der Netzwerkfilterungseinstellungen der TCU mit der aktualisierten Netzwerkadresse, die mit der Identifikationsnummer der Mobilvorrichtung assoziiert ist.

14. Verfahren nach Anspruch 11, ferner umfassend ein Empfangen der Mitteilung von der Mobilvorrichtung über SMS (Short Message Service).

15. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Mitteilung durch die Mobilvorrichtung verschlüsselt ist, und ferner umfassend ein Entschlüsseln der Mitteilung durch die TCU.

16. Verfahren nach Anspruch 15, ferner umfassend:
Zugreifen auf eine Vielzahl von gespeicherten Verschlüsselungsschlüsseln, um einen Verschlüsselungsschlüssel abzurufen, der für eine Identifikationsnummer der Mobilvorrichtung indexiert ist; und
Verwenden des Verschlüsselungsschlüssels, um die Mitteilung zu entschlüsseln.

17. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die aktualisierte Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung an den Server als Internet Protocol-Datentraffic gesendet wird.

18. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Mobilvorrichtung ein Mobiltelefon ist.

19. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Identifikationsnummer eine Mobilvorrichtungsnummer ist.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Offenbarung betrifft das Verwenden einer Fahrzeug-Telematiksteuereinheit (manchmal bezeichnet als eine TCU), um eine Netzwerkadresse einer Mobilvorrichtung, die auf einem Paketdatennetzwerk-(PDN-)Server gespeichert ist, zu aktualisieren.

ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK

Fernanfragen für Fahrzeugservices wie die Türver- und -entriegelung können über einen Backend-Telematik-Server übermittelt werden. Der Backend-Telematik-Server empfängt die Serviceanfrage und erteilt der Telematiksteuereinheit des Fahrzeugs einen Steuerbefehl. Der Befehl kann der Telematiksteuereinheit des Fahrzeugs über einen Mobilfunkkommunikationskanal erteilt werden. Der Backend-Telematik-Server kann von dem Automobilhersteller betrieben sein und mit laufenden Betriebs- und Wartungskosten für den Hersteller verbunden sein.

KURZDARSTELLUNG

In einer oder mehreren veranschaulichenden Ausführungsformen beinhaltet ein Fahrzeugsystem eine Telematiksteuereinheit (TCU) eines Fahrzeugs, die dazu programmiert ist, eine SMS-Mitteilung (Short Message Service) von einer Telefonnummer einer Mobilvorrichtung zu empfangen; eine aktualisierte Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung aus der Mitteilung zu identifizieren; und die aktualisierte Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung an einen Paketdatennetzwerk-(PDN-)Server, der dazu ausgelegt ist, Datentraffic zwischen der Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung und dem Fahrzeug zu leiten, zu senden.

In einer oder mehreren veranschaulichenden Ausführungsformen ist ein Paketdatennetzwerk-(PDN-)Server dazu programmiert, über ein Datennetzwerk mit einer Telematiksteuereinheit (TCU) eines Fahrzeugs zu kommunizieren; für die TCU eine Assoziation von Identifikationsnummern von Mobilvorrichtungen mit entsprechenden Netzwerkadressen der Mobilvorrichtungen aufrechtzuerhalten; von der TCU eine aktualisierte Netzwerkadresse, die mit einer Identifikationsnummer einer Mobilvorrichtung assoziiert ist, zu erhalten; und die Assoziation mit der aktualisierten Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung zu aktualisieren.

In einer oder mehreren veranschaulichenden Ausführungsformen beinhaltet ein Verfahren zum Aktualisieren einer Netzwerkadresse einer Mobilvorrichtung auf einem Server ein Empfangen, durch eine Telematiksteuereinheit (TCU), einer Mitteilung, die von einer Mobilvorrichtung gesendet wird; ein Verarbeiten der Mitteilung durch die TCU, um eine aktualisierte Netzwerkadresse, die mit einer Identifikationsnummer der Mobilvorrichtung assoziiert ist, zu erhalten; und Senden der aktualisierten Netzwerkadresse von der TCU an den Server, um dem Server die aktualisierte Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung bereitzustellen.

Die Einzelheiten einer oder mehrerer Umsetzungen werden in den beigefügten Zeichnungen und der untenstehenden Beschreibung aufgeführt. Weitere Merkmale und Vorteile erschließen sich aus der Beschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Für ein besseres Verständnis der Erfindung und um zu zeigen, wie sie durchgeführt werden kann, werden an dieser Stelle Ausführungsformen davon ausschließlich als nicht einschränkende Beispiele beschrieben, wobei auf die beigefügten Zeichnungen verwiesen wird, in denen:

1 stellt ein beispielhaftes System dar, das ein Fahrzeug mit einem integrierten Webserver umfasst, der über eine entfernte Service-Anwendung einer Mobilvorrichtung steuerbar ist;

2A stellt ein beispielhaftes Diagramm der Mobilvorrichtung dar, die eine Änderung der Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung identifiziert;

2B stellt ein beispielhaftes Diagramm der Mobilvorrichtung dar, die die Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung verschlüsselt;

2C stellt ein beispielhaftes Diagramm der Mobilvorrichtung dar, die der Telematiksteuereinheit die aktualisierte Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung mitteilt;

2D stellt ein beispielhaftes Diagramm der Telematiksteuereinheit dar, die die Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung entschlüsselt;

2E stellt ein beispielhaftes Diagramm der Telematiksteuereinheit dar, die die Daten der gekoppelten Vorrichtung der aktualisierten Netzwerkadresse des Fahrzeugs aktualisiert;

2F stellt ein beispielhaftes Diagramm der Telematiksteuereinheit dar, die dem PDN-Server die aktualisierte Netzwerkadresse des Fahrzeugs mitteilt;

2G stellt ein beispielhaftes Diagramm des PDN-Servers dar, der die Netzwerkadressenliste mit der aktualisierten Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung aktualisiert;

3 stellt ein beispielhaftes Verfahren zum Bereitstellen von Adressen von Mobilvorrichtungen an eine Telematiksteuereinheit dar;

4 stellt ein beispielhaftes Verfahren zum Aktualisieren von Daten der gekoppelten Vorrichtung mit einer Telematiksteuereinheit basierend auf einem Empfangen einer aktualisierten Mobilvorrichtungsadresse dar;

5 stellt ein beispielhaftes Verfahren zum Anfordern des Aktualisierens der Netzwerkadressenliste des PDN-Servers dar; und

6 stellt ein beispielhaftes Verfahren zum Betrieb des PDN-Servers dar.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Detaillierte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind hier nach Bedarf offenbart; es versteht sich jedoch, dass es sich bei den offenbarten Ausführungsformen lediglich um Beispiele für die Erfindung handelt, die in verschiedenen und alternativen Formen ausgeführt sein kann. Die Figuren sind nicht zwingend maßstabsgetreu; einige Merkmale können vergrößert oder verkleinert dargestellt sein, um Einzelheiten bestimmter Komponenten zu zeigen. Demnach sind hier offenbarte spezifische strukturelle und funktionelle Einzelheiten nicht als einschränkend auszulegen, sondern lediglich als repräsentative Basis, um den Fachmann den vielfältigen Gebrauch der vorliegenden Erfindung zu lehren.

Ein Telematikschema kann implementiert werden, ohne dass ein Backend-Telematik-Server verwendet wird. Stattdessen kann eine Telematiksteuereinheit (manchmal bezeichnet als TCU) eines Fahrzeugs einen integrierten Webserver verwenden, um die Telematikfunktionen entsprechend dem Netzwerkverkehr zu steuern, der auf das Fahrzeug gerichtet ist. Der integrierte Webserver kann eingehenden Netzwerkverkehr für Netzwerkverbindungen von Mobilvorrichtungen überwachen. Zum Beispiel kann es sich bei der Netzwerkverbindung um eine Mobilfunkverbindung über ein Mobilfunkkommunikationsnetz handeln. In einem weiteren Beispiel kann es sich bei der Netzwerkverbindung um eine lokale Verbindung zwischen der Mobilvorrichtung und dem Fahrzeug handeln, zum Beispiel über ein Wi-Fi-Netz. Wenn eine Verbindung empfangen wird, kann die Firewall des Fahrzeugs die Mobilvorrichtung validieren (z. B. per MAC-Adresse, Daten der gekoppelten Vorrichtung usw.), um sicherzustellen, dass die Mobilvorrichtung über eine Zulassung verfügt, auf den Webserver zugreifen zu dürfen. Wenn die Verbindung validiert ist, kann der Webserver weitere Authentifizierung der Mobilvorrichtung oder des Benutzers der Mobilvorrichtung durchführen. In einem Beispiel kann der Webserver des Fahrzeugs ein Zertifikat von der Mobilvorrichtung anfordern, und die Mobilanwendung kann ein Zertifikat der Mobilvorrichtung zur Verifizierung an den Webserver senden. Zusätzlich oder alternativ kann ein Benutzername, ein Passwort, eine Geste, ein Fingerabdruck oder eine sonstige Verifizierung zur Authentifizierung verwendet werden.

Als eine weitere Verifizierung verwendet die Telematiksteuereinheit des Fahrzeugs Netzwerkadressenfilterung, um es nur Traffic von vorbestimmten Netzwerkadressen von Mobilvorrichtungen (z. B. IP-Adressen) zu gestatten, den Webserver zu erreichen. Um das Filtern zu ermöglichen, führt die Telematiksteuereinheit eine Liste von Netzwerkadressen für jede Mobilvorrichtungsnummer, die zum Zugreifen auf den Webserver verwendet wird. Die Telematiksteuereinheit kann diese Liste von entsprechenden Netzwerkadressen dazu verwenden, sicherzustellen, dass die Adresse von eingehendem Webtraffic von einer Mobilvorrichtung stammt, die autorisiert ist.

Im Laufe der Zeit oder wenn der Benutzer reist, kann die Mobilvorrichtung jedoch verschiedene Netzwerkadressen von dem Mobilfunknetz erhalten. Manchmal kann ein Teil der Netzwerkadressen gleich sein, wie etwa der Block oder Unterblock entsprechend dem Carrier oder dem Dienstanbieter des Benutzers. Zu anderen Zeiten, wie etwa wenn die Mobilvorrichtung im Roaming von einem Carrier zu einem anderen ist, kann sich die gesamte IP-Adresse der Mobilvorrichtung ändern.

Um das Fahrzeug in Bezug auf die aktuelle Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung auf dem aktuellen Stand zu halten, kann eine durch die Mobilvorrichtung ausgeführte Mobilanwendung dazu ausgelegt werden, die aktuelle Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung zu überwachen. Wenn eine Änderung erkannt wird, sendet die Anwendung die aktualisierte Adresse an die Telematiksteuereinheit des Fahrzeugs. In einem Beispiel verschlüsselt die Anwendung die neue Netzwerkadresse in einer Binär-SMS-Mitteilung (Short Message Service).

Wenn eine SMS-Mitteilung durch die Telematiksteuereinheit des Fahrzeugs empfangen wird, validiert die Telematiksteuereinheit zuerst, ob die SMS-Mitteilung von einer Telefonnummer auf der Liste der gekoppelten Vorrichtungen stammt. Falls nicht, weist die Telematiksteuereinheit die SMS-Mitteilung ab. Falls ja, ruft die Telematiksteuereinheit die Netzwerkadresse in der Mitteilung ab. Dies kann ein Durchführen von Entschlüsselung der Inhalte der SMS-Mitteilung beinhalten. Sobald empfangen und entschlüsselt, schlägt die Telematiksteuereinheit in den Filtereinstellungen der Netzwerkadresse nach und aktualisiert die entsprechende Netzwerkadresse für die Telefonnummer. Sobald die Liste aktualisiert ist, kann der Benutzer gemäß der festgelegten Netzwerkadresse auf dem Webserver in dem Fahrzeug zugreifen.

In vielen Mobilfunknetzen kann ein Paketdatennetzwerk-(PDN-)Server dazu verwendet werden, den Datentraffic zwischen dem Fahrzeug und der Mobilvorrichtung zu leiten. Dies kann vorgenommen werden, um zu verhindern, dass unerwünschter TCU-terminierter Traffic aus dem Internet an das Fahrzeug weitergeleitet wird. Nachdem die Mobilvorrichtung einen Fernbefehl an eine Telematiksteuereinheit eines Fahrzeugs gesendet hat, kann die Mobilvorrichtung unter Verwendung des PDN versuchen, Datentraffic wie etwa TCP/IP/HTTP-Traffic an den Server zu initiieren.

Als eine weitere Sicherheitsmaßnahme kann ein PDN-Server dazu verwendet werden, den Datentraffic zwischen der Mobilvorrichtung des Benutzers und der Telematiksteuereinheit des Fahrzeugs zu steuern, um unautorisierten Zugriff zu filtern. Der PDN-Server führt eine Liste von Mobiltelefonnummern und IP-Adressen für eine spezifische Telematiksteuereinheit und verwendet diese Liste, um legitimen Datentraffic von dem Netzwerk an diese Telematiksteuereinheit zu validieren. Sobald jedoch die Netzwerkadresse der Mobilvorrichtung geändert wird, können spätere Versuche der Mobilvorrichtung, auf das Fahrzeug zuzugreifen, durch das PDN blockiert werden. Um die in dem PDN gespeicherte Liste aktualisieren zu können, um es so dem Benutzer zu ermöglichen, auf den Webserver in dem Fahrzeug gemäß der festgelegten Netzwerkadresse zuzugreifen, sendet die Telematiksteuereinheit die Netzwerkadresse an die assoziierte Telefonnummer der Mobilvorrichtung des Benutzers an den PDN-Server, um die Liste zu aktualisieren.

Sobald die Liste auf dem PDN-Server aktualisiert ist, kann der Benutzer die Mobilanwendung oder eine andere Anwendung, die auf der Mobilvorrichtung des Benutzers installiert ist, verwenden, um ein Zugriffsportal anzuzeigen, das durch den Webserver gehostet wird. Zum Beispiel kann es sich bei der Mobilanwendung um eine Webbrowser-Anwendung handeln. In einem weiteren Beispiel kann es sich bei der Mobilanwendung um eine Anwendung handeln, die speziell für die Interaktion mit integrierten Fahrzeug-Webservern ausgelegt ist (z. B. die Mobilanwendung, die die Aktualisierungen der Netzwerkadresse bereitstellt). In einem weiteren Beispiel können die Webserver eine Netzwerkverbindung mit der Mobilvorrichtung initiieren. Unabhängig vom Ansatz kann es das Zugriffsportal dem Benutzer ermöglichen, Telematikfunktionen auszuwählen, die ausgeführt werden sollen, oder Anwendungen durchzuführen, die auf dem Webserver installiert sind. Zum Beispiel kann der Benutzer das Portal verwenden, um eine Schlüsselanhängeranwendung auszuwählen, und eine Anfrage zur Ausführung eines Befehls zur „Türentriegelung“ durch das Fahrzeug an die Schlüsselanhängeranwendung zu stellen. Um eine Telematikfunktion auszuführen, kann eine Service-Fernanfrage von der Mobilvorrichtung des Benutzers über die Netzwerkverbindung an den Webserver der Telematiksteuereinheit gesendet werden.

Wenn der Befehl durch den Webserver empfangen wird und die Authentifizierung der Mobilvorrichtung erfolgreich ist, kann der Webserver den Befehl an die Fahrzeugsteuerungen senden, um die angeforderte Funktion durchzuführen. In einem Beispiel kann die Telematiksteuereinheit an einen Fahrzeugbus angeschlossen werden und der Webserver kann die Telematiksteuereinheit dazu veranlassen, eine Mitteilung über den Fahrzeugbus an eine Steuerung zu senden, um die angeforderte Aktion durchzuführen. Fortsetzend mit dem Schlüsselanhängerbeispiel kann die Telematiksteuereinheit einen Befehl zur „Türentriegelung“ an die Fahrzeugkarosseriesteuerung senden, um die angeforderte Aktion durchzuführen (z. B. eine Aktion Tür entriegeln). Als Reaktion auf das Senden des Befehls kann die Telematiksteuereinheit ein Befehlsergebnis von der Karosseriesteuerung empfangen.

Das Befehlsergebnis kann Informationen wie etwa ob der Befehl erfolgreich war und/oder einen neuen Status der Karosseriesteuerung als Reaktion auf den Befehl beinhalten (z. B. dass eine oder mehrere Türen entsperrt sind). Der Webserver kann als Reaktion auf die Befehlsanfrage „Türentriegelung“ die Befehlsergebnisse an die Mobilvorrichtung senden.

1 stellt ein beispielhaftes System 100 dar, das ein Fahrzeug 102 mit einem integrierten Webserver 138 umfasst, der über eine Websteuerungsanwendung 136 einer Mobilvorrichtung 120 steuerbar ist. Wie dargestellt, beinhaltet das Fahrzeug 102 einen Fahrzeugantriebsstrang 104, der an ein oder mehrere Fahrzeugräder angeschlossen ist, um das Fahrzeug anzutreiben, und eine Vielzahl von Fahrzeug-ECU 106 in Kommunikation über einen oder mehrere Fahrzeugbusse 108, um den Fahrzeugantriebsstrang 104 und andere Funktionen des Fahrzeugs 102 zu steuern. Diese Fahrzeugfunktionen können zum Beispiel Betätigungseinrichtungen 110 für die Türverriegelung des Fahrzeugs oder Betätigungseinrichtungen 112 für die Bremse beinhalten. Das Fahrzeug 102 beinhaltet auch eine Telematiksteuereinheit 116 mit einer Firewall 124, Verschlüsselungsschlüsseln 125 und Daten der gekoppelten Vorrichtung 126 für Mobilvorrichtungen 120, die dazu ausgelegt sind, mit der Telematiksteuereinheit 116 über einen drahtlosen Sendeempfänger 118 zu kommunizieren. Die Telematiksteuereinheit 116 kann darüber hinaus über einen Filter 122 mit dem Bus 108 des Fahrzeugs verbunden sein. Das System 100 beinhaltet auch eine Mobilvorrichtung 120 mit einer Websteuerungsanwendung 136, Verschlüsselungsschlüsseln 125 und Fahrzeugassoziationen 127. Die Mobilvorrichtung 120 kann über ein Kommunikationsnetzwerk 114 an einer Mobilvorrichtungsadresse 137 in Kommunikation sein. Der PDN-Server 140 kann Datentraffic 142 von der Mobilvorrichtung 120 empfangen und die Legitimität des Datentraffics 142 unter Verwendung einer Netzwerkadressenliste 144 validieren, wodurch es der Websteuerungsanwendung 136 ermöglicht wird, mit der Telematiksteuereinheit 116 bei Erfolg der Validierung zu kommunizieren. Dementsprechend kann der PDN-Server 140 Datentraffic von einer autorisierten Mobilvorrichtung durchlassen und Datentraffic von einer unautorisierten Quelle blockieren. Die Mobilvorrichtung 120 kann die Fahrzeugassoziationen 127 nutzen, um die Telematiksteuereinheit 116 mit der aktuellen Mobilvorrichtungsadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 zu aktualisieren. Obwohl in 1 ein beispielhaftes System 100 dargestellt ist, sollen die dargestellten Beispiele für Komponenten nicht der Einschränkung dienen. Tatsächlich kann das System 100 mehr oder weniger Komponenten aufweisen und es können zusätzliche oder alternative Komponenten und/oder Implementierungen verwendet werden.

In dem Fahrzeug 102 kann es sich um unterschiedliche Arten von Automobilen, Softroadern (Crossover Utility Vehicle – CUV), Geländewagen (Sport Utility Vehicle – SUV), LKW, Wohnmobilen (RV), Booten, Flugzeugen, Rikschas, Skateboards, Fahrrädern, Drohnen oder sonstigen Mobilitätsgeräten zum Befördern von Personen und/oder Transportieren von Gütern handeln. Der Fahrzeugantrieb 104 kann einen oder mehrere Motoren umfassen, die dazu ausgelegt sind, die Antriebskraft zum Antreiben des Fahrzeugs 102 bereitzustellen. Zum Beispiel kann das Fahrzeug 102 durch einen Verbrennungsmotor betrieben werden, der über eine Übertragung an ein Differential mit den Antriebsrädern verbunden ist. In einem weiteren Beispiel kann es sich bei dem Fahrzeug 102 um ein Hybrid-Elektrofahrzeug (Hybrid Electric Vehicle – HEV) handeln, das sowohl über einen Verbrennungsmotor als auch über einen oder mehrere Elektromotoren betrieben wird, zum Beispiel ein Serienhybrid-Elektrofahrzeug (Series Hybrid Electric Vehicle – SHEV), ein Parallelhybrid-Elektrofahrzeug (Parallel Hybrid Electric Vehicle – PHEV), ein Parallel/Serienhybrid-Elektrofahrzeug (Parallel/Series Hybrid Electric Vehicle – PSHEV), oder ein Fahrzeug mit CNG-Motor (compressed natural gas – komprimiertes Erdgas). Da die Art und die Konfiguration des Fahrzeugs 102 variieren können, können die Fähigkeiten des Fahrzeugs 102 entsprechend variieren. Unter anderem kann das Fahrzeug 102 unterschiedliche Fähigkeiten in Bezug auf die Ladekapazität, Beförderungskapazität und Anhängelast aufweisen.

Das Fahrzeug 102 kann eine Vielzahl von elektronische Steuerungseinheiten (ECU) 106 beinhalten, die dazu ausgelegt sind, verschiedene Funktion des Fahrzeugs 102, die von der Batterie des Fahrzeugs und/oder den Antriebsstrang versorgt werden, durchzuführen und zu verwalten. Wie in der Abbildung werden die beispielhaften ECU 106 des Fahrzeugs als einzelne ECU 106-A bis 106-F bereitgestellt. Die ECU 106 des Fahrzeugs können jedoch physikalische Hardware, Firmware und/oder Software gemein haben, sodass die Funktionen mehrerer ECU 106 in einer einzigen ECU 106 zusammengefasst werden können und die Funktionen verschiedener dieser ECU 106 an eine Vielzahl von ECU 106 verteilt werden können. Die ECU 106 des Fahrzeugs können verschiedene Komponenten des Fahrzeugs 102 umfassen, die dazu ausgelegt sind, Aktualisierungen mit ihnen verbundener Software, Firmware oder Konfigurationseinstellungen zu empfangen.

Als einige Beispiele kann eine Motorsteuerung-ECU 106-A dazu ausgelegt sein, Überwachung und Steuerung des Fahrzeugantriebsstrangs 104 bereitzustellen. Eine Karosseriesteuerung ECU 106-B kann verschiedene Funktionen zur Leistungssteuerung verwaltet, wie beispielsweise Außenbeleuchtung, Innenraumbeleuchtung, schlüssellosen Zugang, Betätigungseinrichtungen 110 für die Türverriegelung zum Ver- und Entriegeln der Türen, Fernstart und die Verifizierung des Status von Zugriffspunkten. Eine Bremssteuerung 106-C kann dazu ausgelegt sein, mit Betätigungseinrichtungen 112 für die Bremse oder sonstigen Sicherheitssystemen des Fahrzeugs 102 zu kommunizieren. Eine Klimasteuerung ECU 106-E kann dazu ausgelegt sein, eine Steuerung von Komponenten des Heiz- und Kühlsystems (z. B. Kompressorkupplung, Gebläselüfter, Temperatursensoren usw.) bereitzustellen. Eine Steuerung für das globale Satellitennavigationssystem (Global Navigation Satellite System – GNSS) ECU 106-F kann dazu ausgelegt sein, Informationen zum Fahrzeugstandort unter Verwendung eines Systems wie dem US-amerikanischen GPS (Global Positioning System), dem europäischen Galileo-System, dem russischen GLONASS-System oder dem chinesischen Compass/Beidou-System bereitzustellen.

Der Bus 108 des Fahrzeugs kann verschiedene verfügbare Verfahren zur Kommunikation zwischen den ECU 106 des Fahrzeugs umfassen. Unter anderem kann der Bus 108 des Fahrzeugs eines oder mehrere der folgenden Netzwerke umfassen: ein lokales Steuervorrichtungsnetzwerk (Controller Area Network – CAN), ein Ethernet-Netzwerk oder ein mediengebundenes Systemübertragungsnetzwerk (Media-Oriented System Transfer – MOST).

Die Telematiksteuereinheit 116 kann dazu ausgelegt sein, dem Fahrzeug 102 Telematikdienste bereitzustellen. Diese Dienste können unter anderem Navigation, Routenführungen, Fahrzeugdiagnosen, lokale Unternehmenssuche, Unfallmeldungen und Freisprecheinrichtungen umfassen. Um diese und weitere Telematikdienste zu unterstützen, kann die Telematiksteuereinheit 116 Netzwerkhardware verwenden, die dazu ausgelegt ist, eine Kommunikation zwischen den ECU 106 des Fahrzeugs und mit anderen Vorrichtungen des Systems 100 zu ermöglichen. Die Telematiksteuereinheit 116 kann darüber hinaus Computerhardware umfassen, die die Durchführung der in der vorliegenden Schrift beschriebenen Funktionen der Telematiksteuereinheit 116 unterstützt. Diese Computerhardware kann unter anderem einen oder mehrere Prozessoren umfassen, die dazu ausgelegt sind, Anweisungen auszuführen, die von einem Speichermedium in einen Speicher geladen werden.

In einem Beispiel kann die Telematiksteuereinheit 116 Modemdienste eines drahtlosen Sendeempfängers 118 zur Kommunikation über das Kommunikationsnetz 114 verwenden. In einem weiteren Beispiel kann der drahtlose Sendeempfänger 118 dazu ausgelegt sein, über eines oder mehrere von BLUETOOTH, Wi-Fi und verdrahtetem USB mit einer Mobilvorrichtung 120 eines Benutzers zu kommunizieren. Der drahtlose Sendeempfänger 118 kann Netzwerkhardware umfassen, die dazu ausgelegt ist, die Kommunikation zwischen dem Fahrzeug 102 und sonstigen Vorrichtungen des Systems 100 über das Kommunikationsnetz 114 zu ermöglichen. Das Kommunikationsnetz 114 kann ein oder mehrere miteinander verbundene Kommunikationsnetze wie das Internet, ein Satellitenverbindungsnetzwerk, ein lokales Netzwerk, ein Weitverkehrsnetzwerk, ein drahtloses lokales Netzwerk (Wireless Local Area Network – WLAN), darunter dedizierte Nahbereichskommunikation (Dedicated Short Range Communication – DSRC), ein Mobilfunknetz und ein Telefonnetz usw. umfassen.

Um eine sichere Funktionstrennung der Telematiksteuereinheit 116 von den Übertragungen des Fahrzeugbus 108 der Fahrzeug-ECU 106 zu gewährleisten, kann die Telematiksteuereinheit 116 dazu ausgelegt sein, über einen Filter 122 Fernbefehle an den Bus 108 des Fahrzeugs zu senden. Der Filter 122 kann einen Befehlsprüfer implementieren, um zu verhindern, dass Befehle von der Netzwerksteuerungsanwendung 136 implementiert werden, die das Fahrzeug 102 in einen Zustand versetzen könnten, der für die Durchführung von Reparatur- oder Diagnosemaßnahmen ungeeignet ist, zum Beispiel das Herausfiltern von Aufforderungen, einem Elektrofahrzeug 102 den Befehl zu erteilen, aus der Parkposition zu schalten, eine Feststellbremse zu lösen, eine Betätigungseinrichtung für die Parksperre auszulösen oder sonstige Vorgänge, die damit zusammenhängen, dass das Fahrzeug 102 in einen Zustand der Bewegung oder potenziellen Bewegung versetzt wird.

Die Firewall 124 kann eine Adressfilterung implementieren, um zu verhindern, dass Befehle von der Websteuerungsanwendung 136 einer illegitimen Mobilvorrichtung 120 angefordert werden. Diese Adressfilterung kann zum Beispiel ein Herausfiltern von Mitteilungen von Netzwerkadressen von unbekannten Mobilvorrichtungen 120 beinhalten. Die Firewall 124 kann dementsprechend eine Validierungsfunktion implementieren, um sicherzustellen, dass die Mobilvorrichtungen 120 berechtigt sind, die Funktionen der Telematiksteuereinheit 116 des Fahrzeugs 102 zu verwenden. Alternativ können die Adressfilterung und die Validierung am Webserver 138 anstelle von und/oder zusätzlich zu der Firewall 124 implementiert werden.

Eine Mobilvorrichtung 120 kann beim ersten Mal, dass die Mobilvorrichtung 120 mit der Telematiksteuereinheit 116 verbunden ist, ein Verfahren durchlaufen, in dem die Telematiksteuereinheit 116 nach Mobilvorrichtungen 120 sucht, und der Benutzer bestätigt manuell eine Identifizierung der Mobilvorrichtung 120, die mit der Telematiksteuereinheit 116 verbunden werden soll. Dieses Verfahren wird als Kopplung bezeichnet. Die Telematiksteuereinheit 116 kann Daten 126 gekoppelter Vorrichtungen, die auf Vorrichtungskennungen hindeuten, oder sonstige Informationen in Bezug auf Mobilvorrichtungen 120 speichern, die vorab mit der Telematiksteuereinheit 116 gekoppelt wurden. Gleichermaßen kann die Mobilvorrichtung 120 Fahrzeugassoziationen 127 führen, die Fahrzeugidentifikatoren oder sonstige Informationen der Fahrzeuge 102, an die die Mobilvorrichtungen 120 gekoppelt sind, beinhalten. Die Mobilvorrichtung 120 und die Telematiksteuereinheit 116 können ferner Verschlüsselungsschlüssel 125, die zur Verschlüsselung und Entschlüsselung von Mitteilungen zwischen der Mobilvorrichtung 120 und der Telematiksteuereinheit 116 verwendet werden, erstellen und/oder gemeinsam nutzen. Sobald das Kopplungsverfahren durchgeführt wurde, kann die Telematiksteuereinheit 116 die Daten der gekoppelten Vorrichtung 126 verwenden, um erneut eine Verbindung zu der Mobilvorrichtung 120 herzustellen, wenn über den drahtlosen Sendeempfänger 118 identifiziert wurde, dass sich die Mobilvorrichtung 120 in der Nähe der Telematiksteuereinheit 116 befindet.

Die Daten der gekoppelten Vorrichtung 126 können erweitert werden, um ferner eine Liste von Netzwerkadressen für jede Telefonnummereintragung der Mobilvorrichtung 120 in den Daten der gekoppelten Vorrichtung 126, die zum Zugriff auf den Webserver verwendet werden, zu beinhalten oder damit assoziiert zu sein. Die Telematiksteuereinheit 116 kann diese Liste von entsprechenden Netzwerkadressen dazu verwenden, sicherzustellen, dass die Netzwerkadresse von eingehendem Webtraffic von einer Mobilvorrichtung 120 stammt, die autorisiert ist. Wenn zum Beispiel eine Anfrage von einer Mobilvorrichtung 120 empfangen wird, kann die Firewall 124 auf die Daten der gekoppelten Vorrichtung 126 zugreifen, um zu bestätigen, dass die Netzwerkadresse eine Adresse ist, die in den Daten der gekoppelten Vorrichtung 126 enthalten ist.

Bei den Mobilvorrichtungen 120 kann es sich um beliebige tragbare Computervorrichtungen handeln, wie beispielsweise Mobiltelefone, Tablet-Computer, Smart Watches, Laptop-Computer, tragbare Musikwiedergabevorrichtungen oder sonstige Vorrichtungen, die in der Lage sind, über das Kommunikationsnetz 114 zu kommunizieren. Zum Beispiel können die Mobilvorrichtungen 120 mit dem Kommunikationsnetz 114 und mit dem drahtlosen Sendeempfänger 118 des Fahrzeugs 102 unter Verwendung eines Modems oder Sendeempfängers 128 kommunizieren. Die Mobilvorrichtungen 120 können einen oder mehrere Prozessoren 130 umfassen, die dazu ausgelegt sind, Anweisungen von mobilen Anwendungen auszuführen, die von einem Speichermedium 134 der Mobilvorrichtung 120 in einen Speicher 132 der Mobilvorrichtung 120 geladen werden. Die Websteuerungsanwendung 136 kann ein Beispiel für eine mobile Anwendung sein, die auf der Mobilvorrichtung 120 installiert ist. Die Websteuerungsanwendung 136 kann dazu ausgelegt sein, eine Eingabe (z. B. Benutzereingabe an eine Benutzeroberfläche der Mobilvorrichtung 120) zu empfangen, und sendet über die Telematiksteuereinheit 116 Befehle an das Fahrzeug 102, was nachstehend ausführlicher beschrieben ist.

Um die Telematiksteuereinheit 116 mit der aktuellen Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 aktuell zu halten, kann die Websteuerungsanwendung 136 ferner dazu ausgelegt sein, die aktuelle Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 zu überwachen. Wenn eine Änderung erkannt wird, sendet die Websteuerungsanwendung 136 die aktualisierte Adresse 137 an die Telematiksteuereinheit 116 des Fahrzeugs. In einem Beispiel verschlüsselt die Websteuerungsanwendung 136 die neue Netzwerkadresse 137 in einer Binär-SMS-Mitteilung (Short Message Service) und sendet die verschlüsselte SMS-Mitteilung an die Telematiksteuereinheit 116.

Wenn die SMS-Mitteilung durch die Telematiksteuereinheit 116 empfangen wird, validiert die Telematiksteuereinheit 116 zuerst, ob die SMS-Mitteilung von einer Telefonnummer einer Mobilvorrichtung 120 auf der Liste der Daten der gekoppelten Vorrichtung 126 stammt. Falls nicht, weist die Telematiksteuereinheit 116 die SMS-Mitteilung ab. Wenn die Telefonnummer jedoch aufgelistet ist, ruft die Telematiksteuereinheit 116 die Netzwerkadresse 137, die in der SMS-Mitteilung kodiert ist, ab. Dies kann ein Durchführen von Entschlüsselung der Inhalte der SMS-Mitteilung beinhalten. Sobald empfangen und entschlüsselt, entfernt die Telematiksteuereinheit 116 alle Netzwerkadressen 137, die zuvor mit der Telefonnummer in den Daten der gekoppelten Vorrichtung 126 assoziiert waren, und assoziiert die neu abgerufene Netzwerkadresse 137 mit der Telefonnummer. In einem Beispiel ist die Adresse 137 der mobilen Vorrichtung eine IPv4-Adresse. In einem weiteren Beispiel ist die Adresse 137 der mobilen Vorrichtung eine IPv6-Adresse. Sobald die Liste aktualisiert ist, kann die Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 nun dazu verwendet werden, mit dem Webserver 138 in dem Fahrzeug unter Verwendung der Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 zu kommunizieren.

Wenn die Mobilvorrichtung 120 mit der Telematiksteuereinheit 116 des Fahrzeugs 102 über das Kommunikationsnetzwerk 114 kommuniziert, muss die Netzwerkadressenliste 144 des PDN-Servers 140 ebenfalls mit der aktuellen Adresse 137 der Mobilvorrichtung aktualisiert werden. Dies liegt daran, dass der Datentraffic 142, der von der Mobilvorrichtung 120 ausgeht, durch den PDN-Server 140 läuft, um den drahtlosen Sendeempfänger 118 der Telematiksteuereinheit 116 zu erreichen. Um die Netzwerkadressenliste 144 zu aktualisieren, sendet die Telematiksteuereinheit 116 die neue Netzwerkadresse 137, die mit der Telefonnummer der Mobilvorrichtung 120 assoziiert ist, durch das Kommunikationsnetzwerk 114 an den PDN-Server 140. Sobald empfangen, entfernt der PDN-Server 140 alle Netzwerkadressen 137, die zuvor mit der Telefonnummer der Mobilvorrichtung 120 assoziiert waren, und speichert die neu aktualisierten Netzwerkadressen 137 in der Netzwerkadressenliste 144. In einigen Beispielen wird die Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 verschlüsselt, bevor sie an den PDN-Server 140 gesendet wird. In einigen Beispielen kann der PDN-Server 140 bei Erfolg der Aktualisierung der Netzwerkadressenliste 144 eine Bestätigungsmitteilung an die Telematiksteuereinheit 116 senden.

Der Webserver 138 kann verschiedene Arten von Computervorrichtung wie zum Beispiel einen Speicher umfassen, auf dem die computerausführbaren Anweisungen gespeichert werden können, wobei die Anweisungen von einem oder mehreren Prozessoren der Computervorrichtung ausführbar sein können. Der Webserver 138 kann dazu ausgelegt sein, ein Zugriffsportal zu speichern, das über das Kommunikationsnetz 114 für Mobilvorrichtungen 120 zugänglich ist. Zum Beispiel kann der Webserver 138 dazu ausgelegt sein, das Zugriffsportal über den drahtlosen Sendeempfänger 118 Vorrichtungen bereitzustellen, die mit dem Webserver 138 verbunden sind. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass der Webserver 138 eine Serveranwendung ausführen kann, auf die über eine dedizierte Client-Anwendung einer sich verbindenden Mobilvorrichtung 120 zugegriffen werden kann. Dementsprechend kann das Zugriffsportal des Webservers 138 den Mobilvorrichtungen 120 eine Benutzeroberfläche bereitstellen, die es den Mobilvorrichtungen 120 ermöglicht, Telematikbefehle anzufragen.

Der Webserver 138 kann eine Authentifizierung der Mobilvorrichtungen 120 durchführen, um sicherzustellen, dass die Mobilvorrichtungen 120 eine Berechtigung haben, auf die bereitgestellte Benutzeroberfläche zuzugreifen. Wenn die Authentifizierung erfolgreich ist, kann der Webserver 138 die angefragten Telematikbefehle (beispielsweise ein Befehl zur „Türentriegelung“) zur Lenkung und Verarbeitung an den Bus 108 des Fahrzeugs senden. Der Webserver 138 kann als Reaktion auf die Befehlsanfrage darüber hinaus Befehlsergebnisse an die Mobilvorrichtung 120 senden.

Der PDN-Server 140 kann verschiedene Typen von Computervorrichtung umfassen, zum Beispiel eine Computer-Arbeitsstation, einen Server, einen Desktop-Computer, eine virtuelle Serverinstanz, die von einem Großrechner-Server ausgeführt wird, oder ein anderes Computersystem und/oder eine -vorrichtung. Ähnlich der Mobilvorrichtung 120 kann der PDN-Server 140 im Allgemeinen einen Speicher 132 umfassen, auf dem computerausführbare Anweisungen gespeichert werden können, wobei die Anweisungen von einem oder mehreren Prozessoren 130 (von denen aus Gründen der Einfachheit nur einer dargestellt ist) ausführbar sind. Derartige Anweisungen und andere Daten können unter Verwendung einer Vielzahl computerlesbarer Medien gespeichert werden. Ein computerlesbare Speichermedium (auch als vom Prozessor lesbares Medium oder Speicher 134 bezeichnet) umfasst ein nichtflüchtiges (z. B. materielles) Medium, das an der Bereitstellung von Daten (z. B. Anweisungen) beteiligt ist, die von einem Computer (z. B. von dem Prozessor 130 des PDN-Servers 140 oder der Mobilvorrichtung 120) gelesen werden können. Im Allgemeinen empfangen die Prozessoren 130 Anweisungen, z. B. über das computerlesbare Speichermedium 134 von dem Speicher 132 usw., und führen diese Anweisungen aus, wodurch sie ein oder mehrere Verfahren durchführen, darunter ein oder mehrere der in der vorliegenden Schrift beschriebenen Verfahren. Vom Computer ausführbare Anweisungen können von Computerprogrammen zusammengestellt oder interpretiert werden, die unter Verwendung einer Vielzahl von Programmiersprachen und/oder -technologien hergestellt wurden, darunter unter anderem, entweder allein oder in Kombination, Java, C, C++, C#, Objective C, Fortran, Pascal, Visual Basic, Java Script, Perl, Python, PL/SQL usw.

Die Netzwerkadressenliste 144 kann routingfähige Netzwerkadressen von Mobilvorrichtungen 120, die mit dem Kommunikationsnetzwerk 114 verbunden sind, beinhalten. In einem Beispiel können die Netzwerkadressen Adressen der Internetprotokollversion 6 (IPv6) oder Adressen der Internetprotokollversion 4 (IPv4) beinhalten. Der PDN-Server 140 kann dazu ausgelegt sein, eine Assoziation der Netzwerkadressen 137 der Mobilvorrichtungen 120 mit Identifikatoren der Telematiksteuereinheiten 116 der Fahrzeuge 102 aufrechtzuerhalten. Die Identifikatoren der Telematiksteuereinheit 116 können verschiedene Arten von eindeutigen Identifikatoren beinhalten, die mit den Fahrzeugen 102 assoziiert sind. In einem Beispiel können die Identifikatoren der Telematiksteuereinheit 116 Fahrgestellnummer-(VIN-)Seriennummern sein, die Fahrzeugen 102 durch die Fahrzeughersteller gemäß ISO 3833 zugewiesen werden. Als einige weitere Beispiele können die Identifikatoren der Telematiksteuereinheit 116 Identifikatoren von Benutzerkonten, die mit den Fahrzeugen 102 assoziiert sind, wie etwa MYFORD MOBILE Benutzerkontenidentifikatoren, E-Mail-Adressen oder eindeutige Codes, die auf der Telematiksteuereinheit 116 oder dem drahtlosen Sendeempfänger 118 des Fahrzeugs 102 installiert sind, beinhalten.

Der PDN-Server 140 kann auch dazu ausgelegt sein, eine Assoziation der Netzwerkadressen 137 und der Mobilvorrichtungsnummern der Mobilvorrichtung 120 aufrechtzuerhalten. In einem Beispiel wird die Telematiksteuereinheit 116 durch eine Telefonnummer des drahtlosen Sendeempfängers 118 identifiziert. In einem weiteren Beispiel wird die Telematiksteuereinheit 116 durch eine Fahrzeugadresse wie etwa eine IPv6- oder IPv4-Adresse identifiziert.

Wenn die Mobilvorrichtung 120 beabsichtigt, einen Befehl an die Telematiksteuereinheit 116 des Fahrzeugs 102 zu senden, um eine Funktion (z. B. Tür verriegeln oder entriegeln) über das Kommunikationsnetzwerk 114 durchzuführen, wird der Datentraffic 142 dieses Befehls an den PDN-Server 140 für die Authentifizierung geleitet. Als Reaktion auf das Empfangen des Datentraffics 142 authentifiziert der PDN-Server 140 den Datentraffic 142 durch Vergleichen des Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 mit Adressen, die in der Netzwerkadressenliste 144 gespeichert sind. Zum Beispiel kann der PDN-Server 140 identifizieren, ob die Ausgangsadresse der Anfrage einer Netzwerkadresse 137 entspricht, die in der Netzwerkadressenliste 144 angegeben ist, so wie mit dem Ziel der Telematiksteuereinheit 116 für den Datentraffic 142 assoziiert. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wird, kann es der PDN-Server 140 dem Datentraffic 142 gestatten, zu dem Ziel des Fahrzeugs 102, z. B. der Telematiksteuereinheit 116, durchgeleitet zu werden. Wenn der PDN-Server 140 jedoch keine Übereinstimmung in der Netzwerkadressenliste 144 findet, kann der PDN-Server 140 diesen Datentraffic 142 blockieren.

In einigen Beispielen kann der PDN-Server 140 auch die Mobilvorrichtungsnummer der Mobilvorrichtung 120 verwenden, um der Mobilvorrichtung 120 Authentifizierungsfehlschläge mitzuteilen. Zum Beispiel kann der PDN-Server 140 eine Mitteilung an die Mobilvorrichtung 120 senden, in der Erfolg und/oder Fehlschlag der Authentifizierung angegeben wird. In einem Beispiel ist der PDN-Server 140 dazu ausgelegt, eine Mitteilung an die Telematiksteuereinheit 116 zu senden, in der angegeben wird, dass die Mobilvorrichtung 120 versucht, einen Befehl an das Fahrzeug zu senden, wobei die Authentifizierung fehlgeschlagen ist.

Um Batterieladung zu sparen oder um Anforderungen zur Ladung bei ausgeschalteter Zündung gerecht zu werden, kann der Webserver 138 den Betrieb während bestimmter Bedingungen einstellen, zum Beispiel wenn das Fahrzeug 102 ausgeschaltet ist. In einigen Fällen hat der Benutzer der Mobilvorrichtung 120 möglicherweise den Wunsch, eine Anfrage für einen Befehl zu senden, wenn sich der Webserver 138 in einem deaktivierten Zustand befindet. Um den Webserver 138 zu reaktivieren, kann die Mobilvorrichtung 120 eine Weckmitteilung an die Telematiksteuereinheit 116 des Fahrzeugs 102 senden. Zum Beispiel kann die Mobilvorrichtung 120 versuchen, eine Netzwerkverbindung zu dem Webserver 138 des Fahrzeugs 102 zu bilden, und wenn der Webserver 138 nicht innerhalb einer vorab festgelegten Timeout-Zeit reagiert, kann die Mobilvorrichtung 120 die Weckmitteilung an das Fahrzeug 102 senden. Zum Beispiel kann es sich bei der Weckmitteilung um eine SMS-Mitteilung handeln, die über eine Mobilfunkverbindung (d. h. eine andere als die Fahrzeugdresse 144) an eine Telefonnummer oder eine sonstige Kennung des drahtlosen Sendeempfängers 118 gesendet wird. Als Reaktion auf den Empfang der Weckmitteilung kann die Telematiksteuereinheit 116 den integrierten Webserver 138 aufwecken. Die Telematiksteuereinheit 116 kann als Reaktion auf die Weckmitteilung ferner eine Rückmeldung per SMS senden, z. B. wenn der Webserver 138 erneut aktiviert wird und verwendet werden kann. Als Reaktion auf den Erhalt der Rückmeldung kann die Mobilvorrichtung 120 erneut einen Befehl über das Kommunikationsnetzwerk 114 an den Webserver 138 senden.

2A stellt ein beispielhaftes Diagramm 200-A der Mobilvorrichtung 120 dar, die eine Änderung 202 der Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 identifiziert. In einem Beispiel kann die Mobilvorrichtung 120 den aktuellen Status der Netzwerkschnittstelle des Sendeempfängers 128 abfragen, um zu bestimmen, ob sich die Netzwerkadresse 137 geändert hat. Das Abfragen kann regelmäßig (z. B. jede Minute, jede Sekunde usw.) oder als Reaktion auf verschiedene Ereignisse (z. B. nachdem ein vorab festgelegtes Timeout abgelaufen ist, nachdem eine vorab festgelegte Entfernung zurückgelegt wurde usw.) durchgeführt werden. In einem weiteren Beispiel kann die Mobilvorrichtung 120 einen Benachrichtigungsrückruf mit dem Sendeempfänger 128 einrichten und eine Rückrufbenachrichtigung als Reaktion darauf empfangen, dass die Netzwerkadresse 137 geändert wurde.

2B stellt ein beispielhaftes Diagramm 200-B der Mobilvorrichtung 120 dar, die die Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 verschlüsselt. In einem Beispiel verwendet die Mobilvorrichtung 120 als Reaktion auf die Bestimmung der aktualisierten Netzwerkadresse 137 entsprechend der Darstellung in Diagramm 200-A einen Verschlüsselungsschlüssel 125, der auf der Mobilvorrichtung 120 gespeichert ist, um die Netzwerkadresse 137 zu verschlüsseln 204.

In einem Beispiel kann die Verschlüsselung durch Verwenden eines Verschlüsselungsalgorithmus und des Verschlüsselungsschlüssels 125 durchgeführt werden, um eine verschlüsselte Version der Netzwerkadresse 137 zu erzeugen. In einigen Beispielen kann der Verschlüsselungsalgorithmus ein symmetrischer Verschlüsselungsalgorithmus sein, wobei die Mobilvorrichtung 120 und die Telematiksteuereinheit 116 den gleichen Verschlüsselungsschlüssel 125 gemeinsam nutzen. Beispielhafte Verschlüsselungsalgorithmen mit symmetrischem Schlüssel können AES, Blowfish, DES, Serpent und Twofish als einige Möglichkeiten beinhalten. In weiteren Beispielen kann der Verschlüsselungsalgorithmus ein asymmetrischer Verschlüsselungsalgorithmus sein, wie etwa Verschlüsselung mit öffentlichem Schlüssel, bei dem die Mobilvorrichtung 120 und die Telematiksteuereinheit 116 Schlüsselpaare zum Verschlüsseln und Entschlüsseln von Mitteilungen verwenden.

Unabhängig vom Ansatz kann die verschlüsselte Version der Netzwerkadresse 137 unter Verwendung von Binär-SMS kodiert werden, um den Wert an den Empfänger zu leiten. Binär-SMS kann ein Senden von Daten unter Verwendung von SMS-Mitteilungen, die als Protocol Description Unit (PDU) eingestellt sind, und nicht als Text beinhalten. Wenn der PDU-Modus verwendet wird, kann ein Sender in der Lage sein, Binärdatenmitteilungen anstelle von reinem Text zu senden.

2C stellt ein beispielhaftes Diagramm 200-C der Mobilvorrichtung 120 dar, die der Telematiksteuereinheit 116 die aktualisierte Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 mitteilt. In einem Beispiel sendet die Mobilvorrichtung 120 als Reaktion auf den Abschluss der Verschlüsselung entsprechend der Darstellung in Diagramm 200-B eine Mitteilung 206 der Änderung der Netzwerkadresse 137 an jede Telematiksteuereinheit 116, die durch die Fahrzeugassoziationen, die durch die Mobilvorrichtung 120 geführt werden, identifiziert wird. Zum Beispiel kann die Mobilvorrichtung 120 die Telefonnummern von Telematiksteuereinheiten 116, die zur Steuerung durch die Mobilvorrichtung 120 gekoppelt sind, beinhalten, und die Mobilvorrichtung 120 kann Benachrichtigungsmitteilungen 206 (z. B. per Binär-SMS 208) an die Telefonnummern von jeder der assoziierten Telematiksteuereinheiten 116 senden. Die Benachrichtigungsmitteilungen 206 können die verschlüsselte Netzwerkadresse 137 des Sendeempfängers 128 der Mobilvorrichtung 120 umfassen.

2D stellt ein beispielhaftes Diagramm 200-D der Telematiksteuereinheit 116 dar, die die Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 entschlüsselt. In einem Beispiel verwendet die Telematiksteuereinheit 116 als Reaktion auf das Empfangen der Benachrichtigungsmitteilung 206 entsprechend der Darstellung in Diagramm 200-C den Verschlüsselungsschlüssel 125, der auf der Telematiksteuereinheit 116 gespeichert ist, um die Netzwerkadresse 137 zu entschlüsseln 210. In einigen Beispielen kann jede Mobilvorrichtung 120 mit einem unterschiedlichen Verschlüsselungsschlüssel 125 assoziiert sein. Wenn dies der Fall ist, kann die Telematiksteuereinheit 116 die Verschlüsselungsschlüssel 125 indexiert gemäß der Telefonnummer speichern und den Verschlüsselungsschlüssel 125, der mit der Ursprungstelefonnummer der Benachrichtigungsmitteilung 206 assoziiert ist, verwenden, um die Benachrichtigungsmitteilung 206 zu entschlüsseln.

2E stellt ein beispielhaftes Diagramm 200-E der Telematiksteuereinheit 116 dar, die die Daten der gekoppelten Vorrichtung 126 der aktualisierten Netzwerkadresse 137 des Fahrzeugs 102 aktualisiert. Die Telematiksteuereinheit 116 aktualisiert 212 als Reaktion auf das Entschlüsseln 210 der Benachrichtigungsmitteilung 206 entsprechend der Darstellung in Diagramm 200-D Daten der gekoppelten Vorrichtung 126, um die neue Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 zu beinhalten. Zuvor gespeicherte Netzwerkadressen 137 für die Mobilvorrichtung 120 können in einigen Fällen entfernt sein.

2F stellt ein beispielhaftes Diagramm 200-F der Telematiksteuereinheit 116 dar, die eine Aktualisierungsmitteilung 214 an den PDN-Server 140 sendet, um die Netzwerkadressenliste 144 zu aktualisieren. Die Telematiksteuereinheit 116 sendet als Reaktion auf das Aktualisieren der Datensätze der gekoppelten Vorrichtung entsprechend der Darstellung in Diagramm 200-E die Aktualisierungsmitteilung 214 über das Kommunikationsnetzwerk 114 an den PDN-Server 140, z. B. unter Verwendung des drahtlosen Sendeempfängers 118. In einem Beispiel kann die Aktualisierungsmitteilung 212 die aktualisierte Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 beinhalten. Zusätzlich kann die Aktualisierungsmitteilung 212 in einigen Beispielen die Mobilvorrichtungsnummer der Mobilvorrichtung 120 beinhalten. Es ist anzumerken, dass die Aktualisierungsmitteilung 214 in einigen Beispielen verschlüsselt sein kann, während die Aktualisierungsmitteilung 214 in anderen Beispielen keine Verschlüsselung benötigen kann. Bei Umsetzungen, die die Aktualisierungsmitteilung 214 verschlüsseln, kann die Aktualisierungsmitteilung 214 unter Verwendung eines Schlüssels, der auf dem Fahrzeug 102 gespeichert ist, verschlüsselt werden und unter Verwendung eines Schlüssels, der auf dem PDN-Server 140 gespeichert ist, entschlüsselt werden (z. B. unter Verwendung von symmetrischen oder asymmetrischen Verschlüsselungssystemen). Dementsprechend kann der PDN-Server 140 mit einer neuen Adresse der Mobilvorrichtung 120 aktualisiert werden, sodass die Mobilvorrichtung 120 IP-Traffic über den PDN-Server 140 an das Fahrzeug 102 initiieren kann.

2G stellt ein beispielhaftes Diagramm 200-G des PDN-Servers 140 dar, der die Netzwerkadressenliste 144 mit der aktualisierten Netzwerkadresse 137 des Fahrzeugs 102 aktualisiert. Als ein Beispiel kann der PDN-Server als Reaktion auf das Empfangen der Aktualisierungsmitteilung 214 die Netzwerkadressenliste 144 durch Ersetzen der vorherigen Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 durch die aktualisierte Version aktualisieren 216.

3 stellt ein beispielhaftes Verfahren 300 zum Bereitstellen von Adressen 137 von Mobilvorrichtungen an eine Telematiksteuereinheit 116 dar. In einem Beispiel kann das Verfahren 300 von der Mobilvorrichtung 120 durchgeführt werden.

Bei Vorgang 302 identifiziert die Mobilvorrichtung 120 eine Änderung der Mobilvorrichtungsadresse 137 der Mobilvorrichtung 120. Die Änderung kann ein Ergebnis von verschiedenen Ereignissen sein. In einem Beispiel kann eine Änderung der Netzwerkadresse 137 daraus resultieren, dass die Mobilvorrichtung 120 in den Roaming-Modus übergeht. In einem weiteren Beispiel kann eine Änderung der Netzwerkadresse 137 daraus resultieren, dass sich die Mobilvorrichtung 120 mit einem Wi-Fi- oder einem anderen Netzwerk verbindet. Um die Änderung zu identifizieren, kann die Mobilvorrichtung 120 den aktuellen Status der Netzwerkschnittstelle des Sendeempfängers 128 abfragen, um zu bestimmen, ob sich die Netzwerkadresse 137 geändert hat. Das Abfragen kann regelmäßig (z. B. jede Minute, jede Sekunde usw.) oder als Reaktion auf verschiedene Ereignisse (z. B. nachdem ein vorab festgelegtes Timeout abgelaufen ist, nachdem eine vorab festgelegte Entfernung zurückgelegt wurde usw.) durchgeführt werden. In einem weiteren Beispiel kann die Mobilvorrichtung 120 einen Benachrichtigungsrückruf mit dem Sendeempfänger 128 einrichten und eine Rückrufbenachrichtigung als Reaktion darauf empfangen, dass die Netzwerkadresse 137 geändert wurde. Ein beispielhaftes Identifizieren ist oben in Bezug auf 2A veranschaulicht.

Bei 304 identifiziert die Mobilvorrichtung 120 gekoppelte Fahrzeuge 102 von den Fahrzeugassoziationen 127. In einem Beispiel kann die Mobilvorrichtung 120 auf die Einträge in den Fahrzeugassoziationen 127 für jedes Fahrzeug 102, mit dem die Mobilvorrichtung 120 zuvor gekoppelt war, zugreifen, um jedes Fahrzeug 102 zu identifizieren, das mit der neuen Mobilvorrichtungsadresse 137 zu aktualisieren ist. Als eine Möglichkeit können die Fahrzeugassoziationen 127 die Fahrzeuge 102 gemäß den Fahrzeugidentifikatoren sowie den Telefonnummern der Fahrzeuge 102 identifizieren.

Bei Vorgang 306 identifiziert die Mobilvorrichtung 120 Verschlüsselungsschlüssel 125 für jedes der assoziierten Fahrzeuge 102. Jedes gekoppelte Fahrzeug 102 kann mit einem Verschlüsselungsschlüssel 125, der z. B. durch das Fahrzeug 102 während der Kopplung bereitgestellt wurde, assoziiert werden. In einem Beispiel kann die Mobilvorrichtung 120 für jedes der in Vorgang 604 identifizierten gekoppelten Fahrzeuge 102 diese Verschlüsselungsschlüssel 125 abrufen, die dazu zu verwenden sind, die Mobilvorrichtungsadresse 137 für die entsprechend identifizierten gekoppelten Fahrzeuge 102 zu verschlüsseln. Als eine Möglichkeit können die Verschlüsselungsschlüssel 125 gemäß dem Fahrzeugidentifikator indexiert sein und die Mobilvorrichtung 120 kann die Fahrzeuge 102, die die identifizierten Fahrzeugidentifikatoren verwenden, abrufen und/oder identifizieren.

Bei Vorgang 308 verschlüsselt die Mobilvorrichtung 120 die Netzwerkadresse 137. In einem Beispiel verschlüsselt die Mobilvorrichtung 120 die neue Mobilvorrichtungsadresse 137 für jedes der identifizierten gekoppelten Fahrzeuge 102 unter Verwendung des entsprechenden Verschlüsselungsschlüssels 125, der in Vorgang 606 abgerufen wird. Ein Beispiel ist oben in Bezug auf 2B veranschaulicht.

Bei Vorgang 310 sendet die Mobilvorrichtung 120 die aktualisierte Netzwerkadresse 137 an die identifizierten Fahrzeuge 102. Zum Beispiel kann die Mobilvorrichtung 120 Benachrichtigungsmitteilungen 206 (z. B. per Mitteilung mit Binär-SMS 208, erstellt in Vorgang 308) an die Telefonnummern von jeder der assoziierten Telematiksteuereinheiten 116, die in Vorgang 304 identifiziert werden, senden. Ein Beispiel ist oben in Bezug auf 2C veranschaulicht. Nach Vorgang 310 endet das Verfahren 300.

4 stellt ein beispielhaftes Verfahren 400 zum Aktualisieren von Daten der gekoppelten Vorrichtung 126 mit einer Telematiksteuereinheit 116 basierend auf einem Empfangen einer aktualisierten Mobilvorrichtungsadresse 137 dar. In einem Beispiel kann das Verfahren 400 von der Firewall 124 und/oder dem Webserver 138 der Mobilvorrichtung 120 durchgeführt werden.

Bei Vorgang 402 empfängt das Fahrzeug 102 eine Benachrichtigungsmitteilung 206 von einer Mobilvorrichtung 120, die eine verschlüsselte aktualisierte Mobilvorrichtungsadresse 137 für die Mobilvorrichtung 120 beinhaltet. In einem Beispiel kann die Mitteilung so gesendet worden sein, wie oben in Bezug auf Vorgang 310 und 2C besprochen.

Bei Vorgang 404 identifiziert das Fahrzeug 102 einen Verschlüsselungsschlüssel 125 zur Verwendung beim Entschlüsseln der Mitteilung. In einem Beispiel identifiziert die Telematiksteuereinheit 116 die Ursprungstelefonnummer aus der Benachrichtigungsmitteilung 206, die bei Vorgang 702 empfangen wurde, und ruft den Verschlüsselungsschlüssel, der gemäß der identifizierten Telefonnummer indexiert ist, ab.

Bei Vorgang 406 entschlüsselt das Fahrzeug 102 die Mitteilung unter Verwendung des Verschlüsselungsschlüssels 125. In einem Beispiel kann die Telematiksteuereinheit 116 den Verschlüsselungsschlüssel 125, der bei Vorgang 404 identifiziert wurde, verwenden, um die Benachrichtigungsmitteilung 206 zu entschlüsseln. Ein Beispiel ist oben in Bezug auf 2D veranschaulicht.

Bei Vorgang 408 aktualisiert das Fahrzeug 102 die Netzwerkadressinformationen der Daten der gekoppelten Vorrichtung 126 für die Mobilvorrichtung 120. Die Telematiksteuereinheit 116 aktualisiert 212 als Reaktion auf das Entschlüsseln der Benachrichtigungsmitteilung 206 bei Schritt 706 Daten der gekoppelten Vorrichtung 126, um die neue Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 zu beinhalten. Ein Beispiel ist oben in Bezug auf 2E veranschaulicht.

Bei Vorgang 410 sendet das Fahrzeug 102 die aktualisierte Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 an den PDN-Server 140, um die Netzwerkadressenliste 144 als Reaktion auf das Aktualisieren der Daten der gekoppelten Vorrichtung 126 zu aktualisieren. Die Telematiksteuereinheit 116 kann die Aktualisierungsmitteilung unter Verwendung des drahtlosen Sendeempfängers 118 über das Kommunikationsnetzwerk 114 an den PDN-Server 140 senden. Da die Mitteilung aus der Telematiksteuereinheit 116 gesendet wird, deren Netzwerkadresse in der Netzwerkadressenliste 144 gespeichert wird, kann diese Kommunikation als sicher erachtet werden und der PDN-Server 140 kann diese Mitteilung akzeptieren. Nach Vorgang 410 endet das Verfahren 400.

5 stellt ein beispielhaftes Verfahren 500 zum Anfordern des Aktualisierens der Netzwerkadressenliste 144 des PDN-Servers 140 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung dar. In einem Beispiel kann das Verfahren 500 von der Mobilvorrichtung 120 des Benutzers durchgeführt werden.

Bei Vorgang 502 sendet die Mobilvorrichtung 120 einen Befehl an die Telematiksteuereinheit 116 des Fahrzeugs 102. Der Befehl kann zum Beispiel ein Befehl zur Türverriegelung oder Türentriegelung sein.

Bei Vorgang 504 bestimmt die Mobilvorrichtung 120, ob der Befehl abgewiesen wird. In vielen Beispielen kann der PDN-Server 140 die Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 validieren und kann den Befehl an die Telematiksteuereinheit 116 des Zielfahrzeugs 102 weiterleiten. In anderen Fällen kann der Datentraffic 142, der den Befahl enthält, durch den PDN-Server 140 abgelehnt werden. Der PDN-Server 140 kann eine Abweisungsmitteilung zurück an die Mobilvorrichtung ausgeben 120, mit der angezeigt wird, dass die Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 nicht in der Netzwerkadressenliste 144 des PDN-Servers 140 auffindbar ist. Wenn eine solche Abweisungsmitteilung durch die Mobilvorrichtung 120 empfangen wird, was bedeutet, dass der Befehl nicht von dem PDN-Server 140 an die Telematiksteuereinheit 116 weitergeleitet wird, gibt die Mobilvorrichtung 120 die Steuerung an Vorgang 506 weiter. Andernfalls ist der Befehl erfolgreich und das Verfahren 500 endet.

Bei 506 teilt die Mobilvorrichtung 120 dem Benutzer den fehlgeschlagenen Befehl mit. In einem Beispiel kann die Mobilvorrichtung 120 eine Mitteilung auf ihrem Display darstellen, mit der angezeigt wird, dass der Versuch zum Senden des Befehls fehlgeschlagen ist, und den Benutzer um Erlaubnis bitten, die Netzwerkadressenliste 144 des PDN-Servers 140 zu aktualisieren. Es ist anzumerken, da die aktuelle Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 nicht dem entspricht, was aktuell in der Netzwerkadressenliste 144 gespeichert ist, dass der PDN-Server 140 keine Mitteilungen wie etwa Aktualisierungen, die von der Mobilvorrichtung 120 gesendet werden, akzeptieren wird; somit wird die Telematiksteuereinheit 116 verwendet, um die Aktualisierung durchzuführen.

Bei Vorgang 508 empfängt die Mobilvorrichtung 120 eine Eingabe, die anzeigt, ob die Erlaubnis zum Aktualisieren der Netzwerkadressenliste 144 des PDN-Servers 140 erteilt oder verweigert wird. In einem Beispiel kann der Benutzer, wenn er zu diesem Zeitpunkt keine Aktualisierung durchführen möchte, auswählen, die Erlaubnis für die Aktualisierung zu verweigern und das Verfahren 500 endet. Wenn der Benutzer jedoch auswählt, die Erlaubnis zum Aktualisieren der Netzwerkadressenliste 144 zu erteilen, fährt das Verfahren 500 mit Vorgang 510 fort. Es wird angemerkt, dass die Vorgänge 506 und 508 in einigen Beispielen optional sind und die Mobilvorrichtung 120 kann automatisch die Aktualisierung versuchen, ohne eine weitere Erlaubnis des Benutzers zu erlangen. Zum Beispiel kann der Benutzer der automatischen Durchführung dieser Aktualisierungen zugestimmt haben.

Bei Vorgang 510 verschlüsselt die Mobilvorrichtung 120 die Netzwerkadresse 137 und sendet die verschlüsselte Benachrichtigung an die Telematiksteuereinheit 116 des Fahrzeugs 102. Die verschlüsselte Benachrichtigung kann zum Beispiel an eine SMS gesendet werden, was kein Internet-Traffic ist und nicht durch den PDN-Server 140 läuft. Die Telematiksteuereinheit 116 entschlüsselt die Benachrichtigung als Reaktion auf das Empfangen der Benachrichtigung und aktualisiert den Datensatz der Daten der gekoppelten Vorrichtung 126 und den PDN-Server 140 entsprechend. Weitere Aspekte der Aktualisierungsverarbeitung von Vorgang 510 sind oben in Bezug auf das Verfahren 400 besprochen. Nach Vorgang 510 endet das Verfahren 500.

6 stellt ein beispielhaftes Verfahren 600 zum Betrieb des PDN-Servers 140 dar. Bei Vorgang 602 bestimmt der PDN-Server 140, ob eine Aktualisierungsmitteilung von einem Fahrzeug 102 empfangen wird. In einem Beispiel kann eine Aktualisierungsmitteilung so empfangen werden, wie oben in Bezug auf Vorgang 410 beschrieben. Wenn dies der Fall ist, geht die Steuerung zu Vorgang 604 über. Andernfalls geht die Steuerung zu Vorgang 606 über.

Bei Vorgang 604 aktualisiert der PDN-Server 140 die Netzwerkadressenliste 144 der aktualisierten Netzwerkadresse 137 des Fahrzeugs 102 als Reaktion auf das Empfangen der aktualisierten Mitteilung. Der PDN-Server kann die Netzwerkadressenliste 144 durch Ersetzen der zuvor gespeicherten Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 durch die aktualisierte Version aktualisieren. Alternativ kann die aktualisierte Netzwerkadresse 137 zusätzlich zu der vorherigen Version gespeichert werden, sodass in dem Fall, dass die Mobilvorrichtung zu der vorherigen Version der Netzwerkadresse 137 zurückkehrt, es nicht erforderlich ist, die Netzwerkadressenliste erneut zu aktualisieren. Nach Vorgang 604 kehrt die Steuerung zu Vorgang 602 zurück.

Bei Vorgang 606 bestimmt der PDN-Server 140, ob Datentraffic 142 empfangen wird. In einem Beispiel kann der PDN-Server 140 einen Befehl von einer Mobilvorrichtung 120 empfangen haben, wie etwa oben in Bezug auf Vorgang 502 des Verfahrens 500 besprochen. Wenn dies der Fall ist, geht die Steuerung zu Vorgang 608 über. Andernfalls kehrt die Steuerung zu Vorgang 602 zurück.

Bei Vorgang 608 validiert der PDN-Server 140 den Datentraffic 142 gemäß der Netzwerkadressenliste 144. In einem Beispiel authentifiziert der PDN-Server 140 als Reaktion auf das Empfangen des Datentraffics 142 den Datentraffic 142 durch Vergleichen des Netzwerkadresse 137 der Mobilvorrichtung 120 mit Adressen, die in der Netzwerkadressenliste 144 gespeichert sind. Zum Beispiel kann der PDN-Server 140 identifizieren, ob die Ausgangsadresse der Anfrage einer Netzwerkadresse 137 entspricht, die in der Netzwerkadressenliste 144 angegeben ist, so wie mit dem Ziel der Telematiksteuereinheiten 116 für den Datentraffic 142 assoziiert. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wird, geht die Steuerung zu Vorgang 610 über. Wenn der PDN-Server 140 jedoch keine Übereinstimmung in der Netzwerkadressenliste 144 findet, geht die Steuerung zu Vorgang 612 über.

Bei Vorgang 610 gestattet es der PDN-Server 140 dem Datentraffic 142, zu dem Ziel des Fahrzeugs 102, z. B. der Telematiksteuereinheit 116, durchgeleitet zu werden. Nach Vorgang 610 kehrt die Steuerung zu Vorgang 602 zurück.

Bei Vorgang 612 verweigert es der PDN-Server 140 dem Datentraffic 142, zu dem Ziel des Fahrzeugs 102 durchgeleitet zu werden. Der PDN-Server 140 kann ferner eine Benachrichtigung der Verweigerung des Durchleitens des Datentraffics 142 an die Ursprungsmobilvorrichtung 120 senden, so wie oben in Bezug auf Vorgang 504 besprochen. Nach Vorgang 612 kehrt die Steuerung zu Vorgang 602 zurück.

Im Allgemeinen können Computersysteme und/oder -vorrichtungen wie zum Beispiel die Steuerungen 106, die Telematiksteuereinheit 116, die Mobilvorrichtung 120, die Firewall 124 und der PDN-Server 140 eine beliebige Anzahl von Computerbetriebssystemen wie u. a. beispielsweise Versionen und/oder Varianten des Betriebssystems Microsoft Windows®, des Unix-Betriebssystems (z. B. des Betriebssystems Solaris®, das von der Oracle Corporation in Redwood Shores, Kalifornien, vertrieben wird), des AIX-UNIX-Betriebssystems, das von International Business Machines in Armonk, New York, vertrieben wird, des Linux-Betriebssystems, der Betriebssysteme Mac OS X und iOS, die von Apple Inc. in Cupertino, Kalifornien, vertrieben werden, des BlackBerry-Betriebssystems, das von Research In Motion in Waterloo, Kanada, vertrieben wird, und des Android-Betriebssystems, das von der Open Handset Alliance entwickelt wurde.

Computervorrichtungen wie die Steuerungen 106, die Telematiksteuereinheit 116, die Mobilvorrichtung 120, die Firewall 124 und der PDN-Server 140 umfassen im Allgemeinen vom Computer ausführbare Anweisungen, die von einem oder mehreren Prozessoren der Computervorrichtungen ausführbar sind. Vom Computer ausführbare Anweisungen, wie beispielsweise die von der Websteuerungsanwendung 136, können von Computerprogrammen zusammengestellt oder interpretiert werden, die unter Verwendung einer Vielzahl an Programmiersprachen und/oder -technologien erstellt wurden, darunter unter anderem, entweder allein oder in Kombination, JavaTM, C, C++, Visual Basic, Java Script, Perl usw. Im Allgemeinen empfängt ein Prozessor oder Mikroprozessor Anweisungen, beispielsweise von einem Speicher, einem computerlesbaren Medium usw., und führt diese Anweisungen aus, wodurch ein oder mehrere Verfahren durchgeführt werden, einschließlich eines oder mehrerer der in dieser Schrift beschriebenen Verfahren. Derartige Anweisungen und andere Daten können unter Verwendung einer Vielzahl computerlesbarer Medien gespeichert und übertragen werden.

Ein computerlesbare Speichermedium (auch als vom Prozessor lesbares Medium bezeichnet) umfasst ein nichtflüchtiges (z. B. materielles) Medium, das an der Bereitstellung von Daten (z. B. Anweisungen) beteiligt ist, die von einem Computer (z. B. von einem Prozessor einer Computervorrichtung) gelesen werden können. Ein derartiges Medium kann viele Formen annehmen, einschließlich unter anderem nichtflüchtige Medien und flüchtige Medien. Zu nichtflüchtigen Medien können zum Beispiel Bild- und Magnetplatten und sonstige dauerhafte Speicher gehören. Zu flüchtigen Medien kann zum Beispiel ein dynamischer Direktzugriffsspeicher (Dynamic Random Access Memory – DRAM) gehören, der in der Regel einen Hauptspeicher darstellt. Derartige Anweisungen können durch ein oder mehrere Übertragungsmedien übertragen werden, darunter Koaxialkabel, Kupferdraht und Glasfaser, einschließlich der Drähte, die einen mit einem Prozessor eines Computers verbundenen Systembus umfassen. Zu gängigen Formen computerlesbarer Medien gehören zum Beispiel eine Diskette, eine Folienspeicherplatte, eine Festplatte, ein Magnetband, ein beliebiges anderes magnetisches Medium, eine CD-ROM, eine DVD, ein beliebiges anderes optisches Medium, Lochkarten, Lochstreifen, ein beliebiges anderes physikalisches Medium mit Lochmustern, ein RAM, ein PROM, ein EPROM, ein FLASH-EEPROM, ein beliebiger anderer Speicherchip oder eine beliebige andere Speicherkassette oder ein beliebiges anderes Medium, das von einem Computer gelesen werden kann.

Datenbanken, Datenbestände oder sonstige Datenspeicher, welche hier beschrieben sind, wie etwa die durch den PDN-Server 140 gespeicherten Daten, können verschiedene Arten von Mechanismen zum Speichern von, Zugreifen auf und Abrufen von verschiedenen Arten von Daten umfassen, einschließlich einer hierarchischen Datenbank, einer Gruppe von Dateien in einem Dateisystem, einer Anwendungsdatenbank in einem proprietären Format, einem relationalen Datenbankverwaltungssystem (Relational Database Management System – RDBMS) usw. Jeder dieser Datenspeicher ist im Allgemeinen in einer Rechenvorrichtung enthalten, welche ein Computerbetriebssystem, wie beispielsweise eines der vorstehend aufgeführten, verwendet, und es wird auf eine oder mehrere mögliche Weisen über ein Netzwerk darauf zugegriffen. Auf ein Dateisystem kann von einem Computerbetriebssystem zugegriffen werden und es kann in verschiedenen Formaten gespeicherte Dateien enthalten. Ein RDBMS verwendet im Allgemeinen die strukturierte Abfragesprache (Structured Query Language – SQL) zusätzlich zu einer Sprache zum Erstellen, Speichern, Bearbeiten und Ausführen gespeicherter Vorgänge, wie etwa die vorstehend aufgeführte PL/SQL-Sprache.

In einigen Beispielen können Systemelemente als computerlesbare Anweisungen (z. B. Software) auf einer oder mehreren Rechenvorrichtungen (z. B. Servern, PCs etc.) umgesetzt sein, die auf computerlesbaren Speichermedien in Zusammenhang damit gespeichert sind (z. B. Platten, Speicher etc.). Ein Computerprogrammprodukt kann derartige Anweisungen umfassen, die zum Ausführen der hier beschriebenen Funktionen auf computerlesbaren Medien gespeichert sind. Bei einigen oder allen der hierin offenbarten Vorgänge, die von den Steuerungen 106, der Telematiksteuereinheit 116, der Mobilvorrichtung 120, der Firewall 124 und dem PDN-Server 140 durchgeführt werden, kann es sich um derartige Computerprogrammprodukte (z. B. die Websteuerungsanwendung 136) handeln. In einigen Beispielen können diese Computerprogrammprodukte als Software bereitgestellt sein, die, wenn sie von einem oder mehreren Prozessoren ausgeführt wird, die hierin beschriebenen Vorgänge bereitstellt. Alternativ dazu können die Computerprogrammprodukte als Hardware oder Firmware oder Kombinationen von Software, Hardware und/oder Firmware bereitgestellt sein.

Zwar wurden vorstehend beispielhafte Ausführungsformen beschrieben, doch erfolgte dies nicht mit der Absicht, dass diese Ausführungsformen alle möglichen Formen der Erfindung beschreiben. Die in der Beschreibung verwendeten Ausdrücke sind vielmehr beschreibende Ausdrücke als einschränkende Ausdrücke, und es versteht sich, dass verschiedene Änderungen vorgenommen werden können, ohne vom Geist und Umfang der Erfindung abzuweichen. Zusätzlich können die Merkmale unterschiedlicher umgesetzter Ausführungsformen miteinander kombiniert werden, um weitere erfindungsgemäße Ausführungsformen zu bilden.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • ISO 3833 [0049]