Title:
BETRIEB EINES DRAHTLOSEN FAHRZEUGZUGANGSPUNKTS ZUM SELEKTIVEN VERBINDEN MIT DRAHTLOSEN FAHRZEUGVORRICHTUNGEN
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

System und Verfahren zum Betrieb einer drahtlosen Vorrichtung, die in einem Fahrzeug installiert ist. Das durch das System ausgeführte Verfahren umfasst: Bestimmen eines oder mehrerer Dienste, die von der drahtlosen Vorrichtung verwendet werden; Empfangen eines Signals, das einen oder mehrere Dienste angibt, die derzeit von einem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind, der in dem Fahrzeug installiert ist; Bestimmen, ob der eine oder die mehreren Dienste, die von der drahtlosen Vorrichtung verwendet werden, derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind; und basierend auf den Bestimmungen entscheiden, ob die drahtlose Vorrichtung mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbunden werden soll, oder, falls bereits verbunden, ob sie zu trennen ist, um den drahtlosen Zugangspunkt für die Verwendung durch andere drahtlose Vorrichtungen am Fahrzeug freizugeben.





Inventors:
Thanayankizil, Lakshmi V., Mich. (Warren, US)
Application Number:
DE102017117039A
Publication Date:
02/01/2018
Filing Date:
07/27/2017
Assignee:
GM Global Technology Operations LLC (Mich., Detroit, US)
International Classes:
H04W4/30
Attorney, Agent or Firm:
Manitz Finsterwald Patentanwälte PartmbB, 80336, München, DE
Claims:
1. Verfahren zur Verwendung mit einer drahtlosen Vorrichtung, die in einem Fahrzeug installiert ist, worin das Verfahren das Ausführen der folgenden Schritte unter Verwendung einer drahtlosen Vorrichtung Folgendes umfasst:
(a) das Bestimmen eines oder mehrerer Dienste, die von der drahtlosen Vorrichtung verwendet werden;
(b) das Empfangen eines Signals, das einen oder mehrere Dienste angibt, die derzeit von einem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind, der in dem Fahrzeug installiert ist;
(c) das Bestimmen, ob der eine oder die mehreren Dienste, die von der drahtlosen Vorrichtung verwendet werden, derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind, durch Vergleichen des einen oder der mehreren Dienste, die von der drahtlosen Vorrichtung verwendet werden, mit dem einen oder den mehreren Diensten, die derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind;
(d) wenn mindestens einer von dem einen oder den mehreren Diensten der drahtlosen Vorrichtung derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar ist und wenn die drahtlose Vorrichtung nicht mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbunden ist, dann das Verbinden mit dem drahtlosen Zugangspunkt; und
(e) wenn keiner von dem einen oder den mehreren Diensten der drahtlosen Vorrichtung derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt angeboten wird, und wenn die drahtlose Vorrichtung nicht mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbunden ist, dann das Trennen vom drahtlosen Zugangspunkt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, worin das Signal durch den im Fahrzeug installierten drahtlosen Zugangspunkt empfangen wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1, worin das empfangene Signal ein Bakensignal ist, das periodisch von dem drahtlosen Zugangspunkt gesendet wird.

4. Verfahren nach Anspruch 1, worin das Signal von einer anderen drahtlosen Vorrichtung empfangen wird, die in dem Fahrzeug installiert ist.

5. Verfahren nach Anspruch 1, worin das Signal, das einen oder mehrere Dienste angibt, die derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind, Informationen enthält, die sich auf die derzeit mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbundenen Vorrichtungen und/oder auf Informationen beziehen, die sich auf den drahtlosen Zugangspunkt beziehen.

6. Verfahren nach Anspruch 5, des Weiteren umfassend den Schritt des Auswertens der Informationen in dem empfangenen Signal gemäß einer Dienstprioritätsrichtlinie, um zu bestimmen, ob die drahtlose Vorrichtung mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbunden werden soll.

7. Verfahren nach Anspruch 6, worin Schritt (d) eine Verbindung mit dem drahtlosen Zugangspunkt umfasst, wenn bestimmt wird, dass die drahtlose Vorrichtung mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbunden werden sollte und worin Schritt (e) das Trennen von dem drahtlosen Zugangspunkt umfasst, wenn bestimmt wird, dass die drahtlose Vorrichtung nicht mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbunden sein sollte.

8. Verfahren nach Anspruch 6, worin die Dienstprioritätsrichtlinie das Einstufen des einen oder der mehreren Dienste in eine Prioritätsrangfolge beinhaltet, die derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind.

9. Verfahren nach Anspruch 8, worin der Auswerteschritt des Weiteren das Vergleichen der Prioritäten des einen oder der mehreren Dienste, die von der drahtlosen Vorrichtung verwendet werden, mit den Prioritäten eines oder mehrerer Dienste umfasst, die von den mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbundenen Vorrichtungen verwendet werden.

10. Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeugs, worin das Verfahren durch ein Fahrzeug durchgeführt wird, das einen drahtlosen Zugangspunkt und eine Vielzahl von drahtlosen Vorrichtungen umfasst, die in dem Fahrzeug installiert sind, das Verfahren umfassend:
(a) das periodische Senden eines Signals, das einen oder mehrere Dienste angibt, die derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind;
(b) das Bestimmen eines oder mehrerer Dienste, die von jeder der Vielzahl von drahtlosen Vorrichtungen verwendet werden;
(c) das Bestimmen für jede der Vielzahl von drahtlosen Vorrichtungen, ob mindestens einer der verwendeten Dienste derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar ist; und
(d) das Betreiben des drahtlosen Zugangspunkts und der Vielzahl von drahtlosen Vorrichtungen gemäß einer Dienstprioritätsrichtlinie, worin die Dienstprioritätsrichtlinie auf den in Schritt (c) durchgeführten Bestimmungen basiert.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen eine drahtlose Kommunikation in einem Fahrzeug und insbesondere den Betrieb von drahtlosen Vorrichtungen und drahtlosen Zugangspunkt(en), die in einem Fahrzeug beinhaltet sind.

HINTERGRUND

Drahtlose Technologien werden immer fortschrittlicher und werden zunehmend verwendet, um drahtgebundene Kommunikationssysteme zu ersetzen. Viele Fahrzeuge werden jetzt mit einem drahtlosen Zugangspunkt oder mindestens mit den Mitteln ausgestattet, um einen nachrüstbaren drahtlosen Zugangspunkt zu installieren. Der drahtlose Zugangspunkt kann ein lokales Netzwerk für drahtlose Vorrichtungen bereitstellen und/oder kann mit einer Telematikeinheit oder einer anderen entfernten Netzwerkzugangsvorrichtung gekoppelt sein, um einen Zugriff auf das Internet und andere entfernte Netzwerke zu ermöglichen. Bestimmte drahtlose Vorrichtungen müssen möglicherweise den drahtlosen Zugangspunkt verwenden, um Informationen für eine Fahrzeugkopfeinheit, wie beispielsweise ein Infotainment- oder Chassis-Steuermodul, bereitzustellen, Informationen davon zu erhalten und/oder anderweitig den drahtlosen Zugangspunkt zu verwenden, um einen oder mehrere von ihren Vorgängen auszuführen. Die meisten drahtlosen Zugangspunkte enthalten eine Begrenzung von Client-Geräten, mit denen sie sich verbinden können, und auch andere Einschränkungen, wie die Anzahl der unterstützten Breitbandanschlüsse. Es kann daher wünschenswert sein, bestimmte drahtlose Vorrichtungen in Abhängigkeit davon zu verbinden und zu trennen, wie relevant der Betrieb bestimmter Dienste, die von den drahtlosen Vorrichtungen verwendet werden, zu irgendeiner gegebenen Zeit sein kann.

ZUSAMMENFASSUNG

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Verfahren zur Verwendung mit einer drahtlosen Vorrichtung bereitgestellt, die in einem Fahrzeug installiert ist. Das Verfahren umfasst das Ausführen der folgenden Schritte unter Verwendung der drahtlosen Vorrichtung:

  • (a) Bestimmen eines oder mehrerer Dienste, die von der drahtlosen Vorrichtung verwendet werden;
  • (b) Empfangen eines Signals, das einen oder mehrere Dienste angibt, die derzeit von einem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind, der in dem Fahrzeug installiert ist;
  • (c) Bestimmen, ob der eine oder die mehreren Dienste, die von der drahtlosen Vorrichtung verwendet werden, derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind, durch Vergleichen des einen oder der mehreren Dienste, die von der drahtlosen Vorrichtung verwendet werden, mit dem einen oder den mehreren Diensten, die derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind;
  • (d) wenn mindestens einer von dem einen oder den mehreren Diensten der drahtlosen Vorrichtung derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar ist und wenn die drahtlose Vorrichtung nicht mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbunden ist, dann Verbindung mit dem drahtlosen Zugangspunkt; und
  • (e) wenn keiner von dem einen oder den mehreren Diensten der drahtlosen Vorrichtung derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt angeboten wird, und wenn die drahtlose Vorrichtung nicht mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbunden ist, dann Trennen von dem drahtlosen Zugangspunkt.

Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeugs bereitgestellt, wobei das Verfahren durch ein Fahrzeug durchgeführt wird, das einen drahtlosen Zugangspunkt und eine Vielzahl von drahtlosen Vorrichtungen umfasst, die in dem Fahrzeug installiert sind, das Verfahren umfassend:

  • (a) das periodische Senden eines Signals, das einen oder mehrere Dienste angibt, die derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind;
  • (b) das Bestimmen eines oder mehrerer Dienste, die von jeder der Vielzahl von drahtlosen Vorrichtungen verwendet werden;
  • (c) das Bestimmen für jede der Vielzahl von drahtlosen Vorrichtungen, ob mindestens einer der verwendeten Dienste derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar ist; und
  • (d) das Betreiben des drahtlosen Zugangspunkts und der Vielzahl von drahtlosen Vorrichtungen gemäß einer Dienstprioritätsrichtlinie, worin die Dienstprioritätsrichtlinie auf den in Schritt (c) durchgeführten Bestimmungen basiert.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird eine drahtlose Fahrzeugvorrichtung bereitgestellt, umfassend: einen Sender-Empfänger, der in der Lage ist, drahtlose Signale zu empfangen und zu senden; ein computerlesbares Medium; und eine elektronische Verarbeitungseinheit, die mit dem Sender-Empfänger und dem computerlesbaren Medium gekoppelt ist. Der Prozessor arbeitet unter der Steuerung eines auf dem computerlesbaren Medium gespeicherten Programms, um auf ein drahtloses Signal zu achten, das Dienste angibt, die derzeit von einem drahtlosen Zugangspunkt unter Verwendung des Sender-Empfängers verfügbar sind, das drahtlose Signal verarbeiten, um die derzeit verfügbaren Dienste zu erhalten, mindestens einen Dienst erhalten, der von der drahtlosen Fahrzeugvorrichtung von dem computerlesbaren Medium verwendet wird, und eine Verbindung zu dem drahtlosen Zugangspunkt basierend darauf, ob irgendeiner des mindestens einen verwendeten Dienstes den derzeit verfügbaren Diensten entspricht.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Eine oder mehrere Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben, worin gleiche Bezeichnungen gleiche Elemente bezeichnen, und worin:

1 ein Blockdiagramm ist, das eine Ausführungsform eines Kommunikationssystems darstellt, das fähig ist, das hierin offenbarte Verfahren zu verwenden; und

2 eine Ausführungsform eines Verfahrens zum Betrieb einer drahtlosen Vorrichtung ist, die in einem Fahrzeug installiert ist.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER VERANSCHAULICHTEN AUSFÜHRUNGSFORM(EN)

Das nachfolgend beschriebene Verfahren wird von einer drahtlosen Vorrichtung ausgeführt, die in einem Fahrzeug installiert ist, das mit einem drahtlosen Zugangspunkt in Verbindung steht, der in dem Fahrzeug installiert ist. Das Verfahren kann in einer Ausführungsform eine komfortable Möglichkeit zum Verbinden von drahtlosen Vorrichtungen mit dem drahtlosen Zugangspunkt bereitstellen, wenn Dienste, die von den drahtlosen Vorrichtungen verwendet werden, derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind. Wenn sich beispielsweise das Fahrzeuggetriebe im Rückwärtsgang befindet, kann das Fahrzeug den drahtlosen Zugangspunkt informieren, um eine Verbindung zu drahtlosen Vorrichtungen herzustellen, die einem Bediener oder dem Fahrzeug beim Betrieb des Fahrzeugs im Rückwärtsgang helfen können. Der drahtlose Zugangspunkt kann dies durch das Senden eines oder mehrerer Dienste als aktuell verfügbar angeben. In einem Beispiel kann einer der Dienste ein Rückfahrvideodienst sein, der von einer Rückfahrkamera genutzt wird. Die Rückfahrkamera kann dann durch Achten auf und Empfangen von einem drahtlosen Signal von dem drahtlosen Zugangspunkt oder einer anderen drahtlosen Vorrichtung (z. B. ein Signal, das von einer anderen drahtlosen Vorrichtung weitergeleitet wird, das ursprünglich von dem drahtlosen Zugangspunkt kam) erkennen, dass der Rückfahrvideodienst derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar ist, und daher wird die Rückfahrkamera eine Verbindung anfordern und/oder eine Verbindung zum drahtlosen Zugangspunkt herstellen. In einem anderen Beispiel können sich die drahtlosen Vorrichtungen durch die Implementierung einer Richtlinie, wie z. B. einer Dienstprioritätsrichtlinie, mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbinden und/oder davon trennen.

Kommunikationssystem –

Mit Bezug auf 1 ist eine Betriebsumgebung dargestellt, die ein mobiles Fahrzeugkommunikationssystem 10 umfasst, das verwendet werden kann, um das hierin offenbarte Verfahren zu implementieren. Das Kommunikationssystem 10 beinhaltet im Allgemeinen ein Fahrzeug 12, ein oder mehrere Drahtlosträgersysteme 14, ein Festnetz 76, einen Computer 78, eine entfernte Einrichtung 80 und eine mobile Vorrichtung 90. Es versteht sich, dass das offenbarte Verfahren mit einer beliebigen Anzahl von unterschiedlichen Systemen verwendet werden kann und nicht speziell auf die hierin gezeigte Betriebsumgebung einschränkt ist. Auch die Architektur, Konstruktion, Konfiguration und der Betrieb des Systems 10 und seiner einzelnen Komponenten sind in der Technik allgemein bekannt. Somit stellen die folgenden Absätze lediglich einen kurzen Überblick über ein solches Kommunikationssystem 10 bereit; aber auch andere, hierin nicht dargestellte Systeme könnten die offenbarten Verfahren einsetzen.

Fahrzeug 12 ist in der veranschaulichten Ausführungsform als ein Personenkraftwagen dargestellt, es sollte jedoch beachtet werden, dass jedes andere Fahrzeug, einschließlich Motorräder, Lastwagen, Geländewagen (SUV), Campingfahrzeuge (RV), Wasserfahrzeuge, Flugzeuge usw. ebenfalls verwendet werden kann. Ein Teil der Fahrzeugelektronik 18 ist allgemein in 1 dargestellt und umfasst eine Telematikeinheit 20, eine Infotainment-Einheit 30, die einen drahtlosen Zugangspunkt 32, ein Parkassistenzmodul 48, eine Rückfahrkamera 46 und einen drahtlosen Lautsprecher 44 sowie eine Anzahl von Fahrzeugsystemmodulen (VSMs) 42 und anderen Modulen und Vorrichtungen beinhaltet. Einige dieser Vorrichtungen können direkt mit der Telematikeinheit und/oder der Infotainment-Einheit verbunden sein, wie z. B. das Mikrofon 66 und die Taste(n) 82, während andere indirekt unter Verwendung einer oder mehrerer Netzwerkverbindungen, wie z. B. den Kommunikationsbus 40, den Entertainmentbus oder einen drahtlosen Zugangspunkt, wie z. B. WAP 32, verbunden sind. Beispiele geeigneter Netzwerkverbindungen beinhalten ein Controller Area Network (CAN), einen medienorientierten Systemtransfer (MOST), ein lokales Kopplungsstrukturnetzwerk (LIN), ein lokales Netzwerk (LAN) und andere geeignete Verbindungen, wie z. B. Ethernet oder andere, die u. a. den bekannten ISO-, SAE- und IEEE-Standards und -Spezifikationen entsprechen.

Die Telematikeinheit 20 kann eine OEM-installierte (eingebettete) oder eine Aftermarketvorrichtung sein, die in dem Fahrzeug installiert ist und drahtlose Sprach- und/oder Datenkommunikation über das Mobilfunkanbietersystem 14 und über drahtlose Vernetzung ermöglicht. Dies ermöglicht, dass das Fahrzeug mit der entfernt gelegenen Einrichtung 80, anderen telematikfähigen Fahrzeugen oder einer anderen Einrichtung oder Vorrichtung kommuniziert. Die Telematikeinheit verwendet vorzugsweise Funkübertragungen, um einen Kommunikationskanal (einen Sprachkanal und/oder einen Datenkanal) mit dem Drahtlosträgersystem 14 herzustellen, sodass Sprach- und/oder Datenübertragungen über den Kanal gesendet und erhalten werden können. Durch Bereitstellen von sowohl Sprach- als auch Datenkommunikation ermöglicht die Telematikeinheit 20 dem Fahrzeug das Anbieten einer Anzahl von unterschiedlichen Diensten, darunter solche, die sich mit Navigation, Fernsprechen, Nothilfe, Diagnose, Infotainment usw. befassen. Daten können entweder über eine Datenverbindung, z. B. die Paketdatenübertragung über einen Datenkanal oder über einen Sprachkanal unter Verwendung von auf dem Fachgebiet bekannten Techniken gesendet werden. Für kombinierte Dienste, die sowohl Sprachkommunikation (z. B. mit einem Live-Berater oder einer Sprachausgabeeinheit in der entfernt gelegenen Einrichtung 80) als auch Datenkommunikation beinhalten (z. B. um der entfernt gelegenen Einrichtung 80 GPS-Ortsdaten oder Fahrzeugdiagnosedaten bereitzustellen), kann das System einen einzelnen Anruf über einen Sprachkanal verwenden und nach Bedarf zwischen Sprach- und Datenübertragung über den Sprachkanal entsprechend den auf dem Fachgebiet bekannten Methoden umschalten.

Gemäß einer Ausführungsform verwendet die Telematikeinheit 20 Mobilfunkkommunikation gemäß entweder den GSM-, CDMA- oder LTE-Standards und beinhaltet daher einen Mobilfunkstandardchipsatz 22 für die Sprachkommunikation, wie Freisprechen, ein drahtloses Modem für die Datenübertragung, eine elektronische Verarbeitungsvorrichtung 24, eine oder mehrere digitale Speichervorrichtungen 26 und eine Dual-Antenne 28. Es versteht sich, dass das Modem entweder durch Software implementiert sein kann, die in der Telematikeinheit gespeichert und durch den Prozessor 24 ausgeführt wird, oder es kann eine separate Hardwarekomponente sein, die sich innerhalb oder außerhalb der Telematikeinheit 20 befinden kann. Das Modem kann mithilfe einer beliebigen Anzahl unterschiedlicher Standards oder Protokolle, wie z. B. LTE, EVDO, CDMA, GPRS und EDGE, betrieben werden.

Der Prozessor 24 kann jede Geräteart sein, die fähig ist elektronische Befehle zu verarbeiten, einschließlich Mikroprozessoren, Mikrocontrollern, Hostprozessoren, Steuerungen, Fahrzeugkommunikationsprozessoren und anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (ASICs). Er kann ein speziell dafür vorgesehener Prozessor sein, der nur für die Telematikeinheit 20 verwendet wird, oder er kann mit anderen Fahrzeugsystemen geteilt werden. Der Prozessor 24 führt verschiedene Arten von digital gespeicherten Befehlen aus, wie Software oder Firmwareprogramme, die im Speicher 26 gespeichert sind, welche der Telematikeinheit ermöglichen, eine große Vielfalt von Diensten bereitzustellen. Zum Beispiel kann der Prozessor 24 Programme ausführen oder Daten verarbeiten, um mindestens einen Teil des Verfahrens auszuführen, das hierin beschrieben ist. Der Speicher 26 kann ein flüchtiges oder nichtflüchtiges, computerlesbares Medium sein, das durch den Prozessor 24 zugänglich ist.

Die Telematikeinheit 20 kann für die Bereitstellung einer Reihe von Fahrzeugdiensten genutzt werden, darunter die drahtlose Kommunikation zu und/oder vom Fahrzeug. Derartige Dienste beinhalten: Detaillierte Wegbeschreibungen und andere navigationsbezogene Dienste in Verbindung mit dem GPS-basierten Fahrzeugnavigationsmodul; autonome oder halbautonome Geschwindigkeitsregelung; Benachrichtigung über die Auslösung des Airbags und andere Dienste aus den Bereichen Notruf oder Pannendienst, die in Verbindung mit einem oder mehreren Kollisionssensoren, wie einem BCM (Body-Control-Modul, nicht gezeigt) bereitgestellt werden; Diagnosemeldungen basierend auf einem oder mehreren Diagnosemodul(en); und Infotainment-Dienste, bei denen Musik, Internetseiten, Filme, Fernsehprogramme, Videospiele und/oder andere Informationen durch ein Infotainment-Modul 30 (nicht gezeigt) heruntergeladen und für die sofortige oder spätere Wiedergabe gespeichert werden. Die oben aufgelisteten Dienste sind keineswegs eine vollständige Liste aller Fähigkeiten der Telematikeinheit 20, sondern sie sind einfach eine Aufzählung von einigen der Dienste, die die Telematikeinheit anbieten kann. Des Weiteren versteht es sich, dass zumindest einige der vorstehend genannten Module auch als in der Telematikeinheit 20, oder extern gespeicherte Softwarebefehle implementiert sein könnten, es könnten Hardwarekomponenten sein, die sich in der Telematikeinheit 20, oder außerhalb von ihr befinden, oder sie könnten integriert sein und/oder miteinander oder mit anderen Systemen anderswo im Fahrzeug zusammen verwendet werden, um nur einige der Möglichkeiten zu nennen. Für den Fall, dass die Module als VSMs 42 implementiert sind, die sich außerhalb der Telematikeinheit 20 befinden, könnten sie den Fahrzeugbus verwenden, um Daten und Befehle mit der Telematikeinheit auszutauschen.

Die Infotainment-Einheit 30 ist Teil der Fahrzeugelektronik 18 und kann entweder als Vorrichtung eines Erstausrüsters (eingebettet) oder nachträglich im Fahrzeug installiert worden ist. Die Infotainment-Einheit 30 kann für das Fahrzeug zahlreiche Funktionen steuern und/oder anbieten und wird hier inklusive eines drahtlosen Zugangspunktes (WAP) 32, Prozessors 34 und Speichers 36 gezeigt. Die Infotainment-Einheit 30 kann mit einem Bus 40 verbunden sein und zahlreiche Fahrzeugmodule und/oder -Komponenten steuern, beispielsweise den drahtlosen Lautsprecher 44, das GPS 50, die optische Anzeige 68 und/oder andere VSMs 42. Zusätzlich kann die Infotainment-Einheit 30 direkt mit einer oder mehreren Vorrichtung(en) oder Bauteil(en) verbunden sein, beispielsweise dem Mikrofon 66, der Taste 82 und der Telematikeinheit 20, wie dargestellt. Die Infotainment-Einheit 30 kann auch Informationen oder Daten von beliebigen Komponenten des Fahrzeugs erhalten, zu denen eine kommunikative Verbindung besteht, einschließlich zu nicht fahrzeuggestützter Elektronik über den WAP 32. Die Infotainment-Einheit ist dahingehend dargestellt, dass sie einen Prozessor 34 und Speicher 36 einschließt, mit denen die Einheit Informationen oder Daten verarbeiten und speichern kann. Der Prozessor 34 kann jede Geräteart sein, die fähig ist, elektronische Befehle zu verarbeiten, Beispiele finden sich in der vorstehenden Beschreibung des Prozessors 24 der Telematikeinheit 20. Desgleichen entspricht der Speicher 36 dem Speicher 26 der Telematikeinheit 20 und kann verwendet werden, um empfangene, erzeugte oder anderweitig, z. B. über WAP 32, von der Infotainment-Einheit 30 erhaltene Daten zu speichern.

Der drahtlose Fahrzeugzugangspunkt (WAP) 32 ist als Bestandteil der Infotainment-Einheit 30 gezeigt; der WAP 32 kann jedoch auch in einem anderen Modul, wie der Telematikeinheit 20 integriert, oder ein eigenständiges Modul sein. In seiner Verwendung hier bezeichnet „drahtloser Zugangspunkt” (abgekürzt „WAP”) eine Vorrichtung aus Hard- und Software für die Kurzbereichs-Drahtloskommunikation (SRWC) mit Client-Geräten, um diesen einen Datenzugang zu lokalen oder dezentralen Netzen über eine drahtgestützte und/oder drahtlose Verbindung vom WAP zu einem öffentlichen oder privaten Netz, wie dem Internet zu gewähren. Der WAP 32 des Fahrzeugs kann mit einem Router oder einer anderen Vorrichtung mit Netzzugriff verbunden sein, wie der Telematikeinheit 20, wodurch er Verbindung zu entfernten Netzen aufnehmen kann (z. B. zum Computer 78 über das Mobilfunkanbietersystem 14 und das Festnetz 76) und dadurch verbundenen Client-Geräten Zugriff auf diese Netze gewährt (z. B. mobile Vorrichtung 90, drahtlose Lautsprecher 44, Rückfahrkamera 46, Parkassistenz 48). Wie gezeigt kann WAP 32 eine Antenne 38 für bessere Qualität bei Empfang und/oder Übertragung von drahtlosen Signalen haben, in anderen Ausführungsformen möglicherweise mehrere Antennen abhängig vom verwendeten spezifischen drahtlosen Protokoll (z. B. IEEE 802.11n). Zusätzlich kann der WAP einen Dualband-Sender-Empfänger haben, der die Kommunikation auf mehreren drahtlosen Kanälen ermöglicht, beispielsweise in den 2.4 GHz und 5 GHz Frequenzbändern, die von IEEE 802.11 (z. B. 802.11b/g/n und 802.11a/h/j/n/ac) verwendet werden.

Der WAP 32 kann konfiguriert sein, um gemäß einem oder mehreren drahtlosen Protokollen drahtlos zu kommunizieren, einschließlich Kurzbereichs-Drahtloskommunikation (SRWC), wie etwa beliebige aus den IEEE 802.11-Protokollen, WiMAX, ZigBeeTM, Wi-Fi direct, Bluetooth LE oder der Nahfeldkommunikation (NFC). Wenn die Telematikeinheit für paketvermittelte Datenkommunikation wie TCP/IP verwendet wird, kann sie mit einer statischen IP-Adresse konfiguriert oder eingerichtet werden, automatisch eine zugewiesene IP-Adresse von einer anderen Vorrichtung am Netzwerk, wie einem Router oder einem Netzwerkadressenserver, erhalten.

Das Fahrzeug 12 umfasst eine Vielzahl von drahtlosen Vorrichtungen, wie etwa eine Parkassistenz 48, eine Rückfahrkamera 46 und drahtlose Lautsprecher 44 (nur einer dargestellt). Wie hierin verwendet, ist die „drahtlose Vorrichtung” eine elektronische Vorrichtung, eine Komponente, ein Modul, ein System oder eine Einheit, die Schaltungen zum drahtlosen Kommunizieren von Daten über ein drahtloses Protokoll enthält. Solche drahtlosen Protokolle beinhalten irgendeine der IEEE 802.11, wie oben in Bezug auf WAP 32 beschrieben, oder irgendein anderes drahtloses Protokoll, das dem Fachmann auf dem Gebiet bekannt ist. Die drahtlosen Vorrichtungen, wie etwa die Parkassistenz 48, die Rückfahrkamera 46 und die drahtlosen Lautsprecher 44 können einen oder mehrere Sender-Empfänger und/oder Antennen enthalten, und können mit anderen Fahrzeugmodulen oder -vorrichtungen über die Verwendung dieser Komponenten kommunizieren. Zusätzlich kann jede der drahtlosen Vorrichtungen mit einem drahtgebundenen Kommunikationsbus, wie beispielsweise dem Bus 40, gekoppelt sein.

Das Fahrzeug 12 kann andere Fahrzeugsystemmodule (VSMs) 42 in Form von elektronischen Hardwarekomponenten beinhalten, die sich im gesamten Fahrzeug befinden und in der Regel eine Eingabe von einem oder mehreren Sensoren empfangen und die erfassten Eingaben verwenden, um Diagnose-, Überwachungs-, Steuerungs-, Berichterstattungs- und/oder andere Funktionen auszuführen. Jedes der VSMs 42 ist vorzugsweise über den Kommunikationsbus mit den anderen VSMs sowie der Telematikeinheit 20 und der Infotainment-Einheit 30 verbunden und kann dafür programmiert werden, Diagnosetests für das Fahrzeugsystem und Subsysteme auszuführen. So kann beispielsweise ein VSM 42 ein Motorsteuergerät (ECM) sein, das verschiedene Aspekte des Motorbetriebs, wie z. B. Kraftstoffzündung und Zündzeitpunkt steuert, ein weiteres VSM 42 kann ein Antriebsstrangsteuermodul sein, das den Betrieb von einer oder mehreren Komponenten des Fahrzeugantriebsstrangs reguliert, und ein weiteres VSM 42 kann ein Chassis-Steuermodul sein, das verschiedene im Fahrzeug befindliche elektrische Komponente, wie beispielsweise die Zentralverriegelung des Fahrzeugs und die Scheinwerfer, verwaltet. Gemäß einer Ausführungsform ist das Motorsteuergerät mit integrierten Diagnose-(OBD)-Funktionen ausgestattet, die unzählige Echtzeitdaten, wie z. B. die von verschiedenen Sensoren, einschließlich Fahrzeugemissionssensoren, erhaltenen Daten bereitstellen und eine standardisierte Reihe von Diagnosefehlercodes (DTCs) liefern, die einem Techniker ermöglichen, Fehlfunktionen innerhalb des Fahrzeugs schnell zu identifizieren und zu beheben. Fachleute auf dem Fachgebiet werden erkennen, dass es sich bei den vorgenannten VSMs nur um Beispiele von einigen der Module handelt, die im Fahrzeug 12 verwendet werden können, zahlreiche andere Module jedoch ebenfalls möglich sind.

Zur Fahrzeugelektronik 18 gehören auch einige Benutzerschnittstellen für die Fahrzeuginsassen, die dem Empfang und/oder Abruf von Informationen dienen, darunter Mikrofone 66, Tasten 82, Lautsprecher 44 und eine optische Anzeige 68. Wie hierin verwendet, umfasst der Begriff „Fahrzeugbenutzeroberfläche” weitgehend jede geeignete Form von elektronischer Vorrichtung, zu dem sowohl im Fahrzeug befindliche Hardware- als auch Softwarekomponenten gehören und einem Fahrzeugbenutzer wird ermöglicht, mit oder durch eine(r) Komponente des Fahrzeugs zu kommunizieren. Das Mikrofon 66 kann über eine Audioeingabe an die Infotainment-Einheit dem Fahrer oder anderen Insassen die Nutzung von Sprachkommandos und Freisprechen über das Drahtlosträgersystem 14 ermöglichen. Für diesen Zweck kann es mit einer integrierten automatischen Sprachverarbeitungseinheit verbunden sein, welche die unter Fachleuten auf dem Gebiet bekannte Mensch-Maschinen-Schnittstellen-(HMI)-Technologie verwendet. Eine oder mehrere Taste(n) 82 ermöglichen eine manuelle Benutzereingabe in die Infotainment-Einheit 30, um mobile Telefonanrufe einzuleiten und andere Daten, Antworten oder Steuereingaben bereitzustellen. Separate Tasten können zum Initiieren von Notrufen anstatt von regulären Kundendienstanrufen bei der entfernt gelegenen Einrichtung 80 verwendet werden. Drahtlose Lautsprecher 44 stellen eine Audioausgabe an einen Fahrzeuginsassen bereit und können ein zugehöriges selbstständiges System oder Teil des primären Fahrzeugaudiosystems sein. Die optische Anzeige 68, z. B. ein Touchscreen im Armaturenbrett oder ein Headup-Display für die Windschutzscheibe, kann für eine Vielzahl von Eingabe- und Ausgabefunktionen verwendet werden. Verschiedene andere Fahrzeugbenutzeroberflächen können ebenfalls verwendet werden, denn die Schnittstellen von 1 dienen lediglich als Beispiel für eine bestimmte Implementierung.

Das Drahtlosträgersystem 14 ist vorzugsweise ein Mobiltelefonsystem, das mehrere Zellentürme 70 (nur einer gezeigt), eine oder mehrere mobile Vermittlungszentralen (MSC) 72 (nicht gezeigt) sowie beliebige andere Netzwerkkomponenten beinhaltet, die erforderlich sind, um das Drahtlosträgersystem 14 mit dem Festnetz 76 zu verbinden. Jeder Zellenturm 70 beinhaltet Sende- und Empfangsantennen und eine Basisstation, wobei die Basisstationen von unterschiedlichen Zellentürmen mit der MSC 72 entweder direkt oder über zwischengeschaltete Ausrüstungen, wie z. B. eine Basisstationssteuereinheit, verbunden sind. Das Mobilfunksystem 14 kann jede geeignete Kommunikationstechnik implementieren, die beispielsweise, analoge Technologien wie AMPS oder die neueren Digitaltechnologien, wie CDMA (z. B. CDMA2000) oder GSM/GPRS, umfasst. Der Fachmann wird erkennen, dass verschiedene Zellenturm-Basisstation/MSC-Anordnungen möglich sind und mit dem drahtlosen System 14 verwendet werden könnten. Zum Beispiel könnten sich Basisstation und Zellentürme an derselben Stelle oder entfernt voneinander befinden, jede Basisstation könnte für einen einzelnen Zellenturm zuständig sein oder eine einzelne Basisstation könnte verschiedene Zellentürme bedienen und verschiedene Basisstationen könnten mit einer einzigen MSC gekoppelt werden, um nur einige der möglichen Anordnungen zu nennen.

Abgesehen vom Verwenden des Drahtlosträgersystems 14 kann ein unterschiedliches Drahtlosträgersystem in der Form von Satellitenkommunikation verwendet werden, um unidirektionale oder bidirektionale Kommunikation mit dem Fahrzeug bereitzustellen. Dies kann unter Verwendung von einem oder mehreren Fernmeldesatelliten 62 und einer aufwärtsgerichteten Sendestation 64 erfolgen. Bei der unidirektionalen Kommunikation kann es sich beispielsweise um Satellitenradiodienste handeln, worin programmierte Inhaltsdaten (Nachrichten, Musik usw.) von der Sendestation 64 erhalten werden, für das Hochladen gepackt und anschließend zum Satelliten 62 gesendet werden, der die Programmierung an die Teilnehmer sendet. Bidirektionale Kommunikation kann beispielsweise Satellitentelefoniedienste unter Verwendung der Satelliten 62 sein, um Telefonkommunikationen zwischen dem Fahrzeug 12 und der Station 64 weiterzugeben. Bei Verwendung kann dieses Satellitenfernsprechen entweder zusätzlich zum oder anstatt des Drahtlosträgersystems 14 verwendet werden.

Das Festnetz 76 kann ein konventionelles landgebundenes Telekommunikationsnetzwerk sein, das mit einem oder mehreren Festnetztelefonen verbunden ist und das Drahtlosträgersystem 14 mit der entfernten Einrichtung 80 verbindet. Zum Beispiel kann das Festnetz 76 ein Fernsprechnetz (PSTN) beinhalten, wie es verwendet wird, um die Festnetz-Telefonie, die paketvermittelte Datenkommunikation und die Internet-Infrastruktur bereitzustellen. Ein oder mehrere Segmente des Festnetzes 76 könnten durch die Verwendung eines Standard-Festnetzes, eines Glasfasernetzwerks oder eines anderen LWL-Netzwerks, eines Kabelnetzwerks, durch die Verwendung von Stromleitungen, anderer drahtloser Netzwerke, wie beispielsweise lokaler Drahtlosnetze (WLAN) oder von Netzwerken, die einen drahtlosen Breitbandzugang (BWA) oder eine beliebige Kombination davon bereitstellen, implementiert werden. Des Weiteren muss die entfernte Einrichtung 80 nicht über das Festnetz 76 verbunden sein, sondern könnte Funktelefonieausrüstung beinhalten, sodass es direkt mit einem drahtlosen Netzwerk, wie beispielsweise dem Drahtlosträgersystem 14, kommunizieren kann.

Bei Computer 78 kann es sich um einen einer Reihe von Computern handeln, die über ein privates oder öffentliches Netzwerk, wie etwa über das Internet, zugänglich sind. Jeder dieser Computer 78 kann für einen oder mehrere Zweck(e), z. B. als Webserver verwendet werden, der vom Fahrzeug über die Telematikeinheit 20 und den Drahtlosträger 14 zugänglich ist. Bei anderen der zugänglichen Computer 78 kann es sich beispielsweise um Folgende handeln: einen Computer in einem Kundendienstzentrum, bei dem Diagnoseinformationen und andere Fahrzeugdaten von dem Fahrzeug über die Telematikeinheit 20 hochgeladen werden können; einen Clientcomputer, der vom Fahrzeugbesitzer oder einem anderen Teilnehmer für derartige Zwecke, wie etwa das Zugreifen auf oder das Empfangen von Fahrzeugdaten oder zum Einstellen oder Konfigurieren von Teilnehmerpräferenzen oder zum Steuern von Fahrzeugfunktionen, verwendet wird; oder ein Speicherort eines Drittanbieters, dem oder von dem Fahrzeugdaten oder andere Informationen entweder durch Kommunizieren mit dem Fahrzeug 12 oder der entfernten Einrichtung 80 oder beiden bereitgestellt werden. Ein Computer 78 kann auch für das Bereitstellen von Internetkonnektivität, wie DNS-Dienste oder als ein Netzwerkadressenserver, verwendet werden, der DHCP oder ein anderes geeignetes Protokoll verwendet, um dem Fahrzeug 12 eine IP-Adresse zuzuweisen.

Die entfernte Einrichtung 80 ist dafür konzipiert, die Fahrzeugelektronik 18 mit einer Reihe verschiedener System-Backend-Funktionen auszustatten. Die entfernte Einrichtung 80 kann eine oder mehrere Netzwerkweichen, Server, Datenbanken, Live-Berater, sowie ein automatisiertes Sprachausgabesystem (VRS) beinhalten, mit denen die Fachleute auf dem Gebiet vertraut sind. Die entfernte Einrichtung 80 kann eine oder alle der verschiedenen Komponenten beinhalten, wobei sämtliche der verschiedenen Komponenten vorzugsweise über ein drahtgebundenes oder drahtloses lokales Netzwerk miteinander gekoppelt sind. Die entfernt gelegene Einrichtung 80 empfängt und überträgt Daten über ein mit dem Festnetz 76 verbundenes Modem. Eine Datenbank in der entfernt gelegenen Einrichtung kann Kontodaten, wie z. B. Teilnehmerauthentisierungsdaten, Fahrzeugkennzeichen, Profildatensätze, Verhaltensmuster und andere entsprechende Teilnehmerinformationen, speichern. Datenübertragungen können auch durch drahtlose Systeme, wie z. B. 882.11x, GPRS und dergleichen, erfolgen. Obwohl die veranschaulichte Ausführungsform beschrieben wurde, wie sie in Verbindung mit einer besetzten entfernten Einrichtung 80 verwendet wird, die einen Live-Berater einsetzt, ist zu beachten, dass die entfernt gelegene Einrichtung stattdessen VRS als einen automatisierten Berater bzw. eine Kombination von VRS und dem Live-Berater verwenden kann.

Die mobile Vorrichtung 90 ist eine Nicht-Fahrzeug-Vorrichtung, was bedeutet, dass sie nicht Teil des Fahrzeugs 12 oder der Fahrzeugelektronik 18 ist. Die mobile Vorrichtung beinhaltet: Hardware, Software, und/oder Firmware, die eine Mobilfunktelekommunikation und/oder eine Kurzbereichs-Drahtloskommunikation (SRWC) sowie andere Funktionen und Anwendungen einer drahtlosen Vorrichtung ermöglichen. Die Hardware der drahtlosen Vorrichtung 90 umfasst einen Prozessor und Speicher zum Speichern der Software, Firmware, usw. Dieser Speicher kann sowohl einen flüchtigen RAM oder einen anderen flüchtigen Speicher sowie ein nicht transitorisches computerlesbares Medium beinhalten, das einen Teil oder die gesamte Software zur Durchführung der verschiedenen hierin beschriebenen externen Vorrichtungsfunktionen speichert. Der Prozessor der drahtlosen Vorrichtung sowie die im Speicher abgelegte Software ermöglichen verschiedene Softwareanwendungen, die vom Benutzer (oder Hersteller) (z. B. mit einer Softwareanwendung oder einer grafischen Benutzeroberfläche (GUI)) installiert oder vorinstalliert sein können. Dies kann eine Anwendung beinhalten, die es einem Fahrzeugbenutzer ermöglichen kann, mit dem Fahrzeug 12 zu kommunizieren und/oder verschiedene Aspekte oder Funktionen des Fahrzeugs zu steuern z. B. unter anderem, dass der Benutzer die Fahrzeugtüren fernsteuern und entriegeln kann, die Fahrzeugzündung ein- oder ausschalten kann, den Reifendruck, den Kraftstoffstand, die Öllebensdauer usw. überprüfen kann. Die Anwendung kann auch verwendet werden, um es dem Benutzer der Vorrichtung 90 zu ermöglichen, Informationen bezüglich des Fahrzeugs anzuzeigen (z. B. die aktuelle Position des Fahrzeugs, ob das Fahrzeug verriegelt oder entriegelt ist) und/oder in Bezug auf ein Konto, das dem Benutzer oder dem Fahrzeug zugeordnet ist. Die drahtlose Vorrichtung 90 ist als ein Smartphone mit Mobiltelefonfähigkeiten dargestellt. In anderen Ausführungsformen kann die Vorrichtung 90 ein Tablet, ein Laptop-Computer oder eine andere geeignete Vorrichtung sein. Außerdem kann die Anwendung dem Benutzer auch ermöglichen, sich ggf. mit der entfernt gelegenen Einrichtung 80 oder Telefonberatern jederzeit in Verbindung zu setzen.

Verfahren –

Unter nun erfolgender Bezugnahme auf 2 ist eine Ausführungsform eines Verfahrens zum Betrieb einer in einem Fahrzeug installierten drahtlosen Vorrichtung dargestellt. Das Verfahren 200 wird durch eine drahtlose Vorrichtung ausgeführt, die in dem Fahrzeug installiert ist, und beginnt mit dem Schritt 210. In einer Ausführungsform wird das Verfahren von der Rückfahrkamera 46 ausgeführt. Im ersten Schritt bestimmt die drahtlose Vorrichtung einen oder mehrere von ihr selbst verwendete Dienste. Wie hierin verwendet, bedeutet „Dienst” jeder Vorgang, der von einer drahtlosen Vorrichtung des Fahrzeugs 12 ausgeführt werden kann, oder irgendein Vorgang, den das Fahrzeug 12 einer drahtlosen Vorrichtung zur Durchführung anweisen kann, oder jede Fahrzeugfunktion oder jeder -vorgang, der durch eine drahtlose Vorrichtung ausgeführt oder unterstützt werden kann. Zum Beispiel können in dem Fall, dass die drahtlose Vorrichtung die Rückfahrkamera 46 ist, die Dienste, die verwendet werden, einen Rückfahrvideodienst beinhalten, der eine Rückfahrvideoausgabe bereitstellt. In dem Fall, dass die drahtlose Vorrichtung der drahtlose Lautsprecher 44 ist, können die verwendeten Dienste eine Audiowiedergabe des Radios, Telekonferenzen usw. umfassen. In dem Fall, dass die drahtlose Vorrichtung eine Parkassistenz 48 ist, können die verwendeten Dienste einen Rückfahrvideodienst umfassen, der Sensordaten, Bedienung einer Kontrollleuchte usw. bereitstellt.

Die drahtlose Vorrichtung kann bestimmen, welche Dienste sie verwendet, indem sie eine darin enthaltene Speichervorrichtung abfragt oder kann eine Angabe der Dienste erhalten, die sie von einer anderen Vorrichtung wie der Telematikeinheit 20 verwendet. Im Allgemeinen umfasst eine drahtlose Vorrichtung eine Verarbeitungsvorrichtung und eine Speichervorrichtung, sodass sie Daten in und aus ihrer Speichereinrichtung speichern und abrufen kann, und Daten unter Verwendung ihrer Verarbeitungsvorrichtung verarbeiten kann. Eine derartige Verarbeitungs- und Speichervorrichtung kann auch mit einem Sender-Empfänger gekoppelt sein. Die Rückfahrkamera 46 kann beispielsweise eine Angabe ermitteln, dass sie die Dienste des Erfassungsvideos, der parallelen Parkassistenz und der Rückwärtsfahrtunterstützung nutzt.

Im Schritt 220, nachdem die drahtlose Vorrichtung den Dienst, den sie nutzt, erfasst, kann die drahtlose Vorrichtung dann auf ein Signal achten, das die derzeit verfügbaren Dienste identifiziert. Das Signal kann auch Informationen enthalten, die sich auf den drahtlosen Zugangspunkt beziehen, und/oder Informationen, die sich auf Vorrichtungen beziehen, die mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbunden sind. Solche Informationen könnten z. B. die Anzahl von Client-Geräten umfassen, mit denen der drahtlose Zugangspunkt verbunden werden kann, wobei die Anzahl der drahtlosen Vorrichtungen, mit denen der drahtlose Zugangspunkt derzeit verbunden ist, mit einem Identifikator verbunden ist, der mit den drahtlosen Vorrichtungen verbunden ist, mit denen der drahtlose Zugangspunkt derzeit verbunden ist, die Menge an Daten oder Breitband, die von jeder der drahtlosen Vorrichtungen verwendet werden (z. B. ein Verlaufsdurchschnittsbetrag, ein geschätzter Betrag, ein aktueller Betrag) usw. Andere Informationen, die sich auf das Fahrzeug beziehen, können in das Signal, wie z. B. ein aktueller Zustand des Fahrzeugs oder der Fahrzeugmodul, Umgebungsbedingungen in und/oder um das Fahrzeug herum und/oder Attribute oder Eigenschaften des Fahrzeugs einbezogen werden.

In einer Ausführungsform des Schrittes 220 kann die Rückfahrkamera auf Signale achten, die von einer anderen drahtlosen Vorrichtung oder einem drahtlosen Zugangspunkt durch Verwendung eines Sender-Empfängers und/oder einer Antenne übertragen werden. Die Rückfahrkamera 46 kann auf bestimmte WLAN-Kanäle, über bestimmte Frequenzbereiche oder über andere drahtlose Kommunikationskanäle achten, wie jene, die von einem der IEEE 802.11-Protokolle verwendet werden. Das Signal kann ein Bakensignal sein, das vom WAP 32 gesendet wird.

In einer anderen Ausführungsform kann die drahtlose Vorrichtung mit einer zweiten drahtlosen Vorrichtung unter Verwendung von Peer-to-Peer(P2P)-Kommunikationen kommunizieren. In einem Beispiel können die P2P-Kommunikationen diejenigen sein, die über das WLAN-Aware-Protokoll verwendet werden. Die zweite drahtlose Vorrichtung kann mit dem drahtlosen Zugangspunkt in Verbindung stehen und kann somit Informationen, die davon empfangen werden, wie die derzeit verfügbaren Dienste, mit der drahtlosen Vorrichtung kommunizieren. Zum Beispiel kann in dem Fall, in dem die Parkassistenz 48 die drahtlose Vorrichtung ist, die das Verfahren 200 ausführt, die Parkassistenz 48 mit der Rückfahrkamera 46 unter Verwendung des WLAN-Aware-Protokolls kommunizieren, um zu bestimmen, welche Dienste derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind. Die Parkassistenz 48 und die Rückfahrkamera 46 können jeweils eine darauf installierte Anwendung haben, die mit dem WiFi Aware-Protokoll verwendet werden kann, um P2P-Kommunikationen untereinander ohne Verwendung eines WAP, wie beispielsweise WAP 32, zu ermöglichen.

In Schritt 230 empfängt die drahtlose Vorrichtung ein Signal, das einen oder mehrere Dienste identifiziert, die derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar sind. Das Signal kann über irgendeines der Kommunikationsmittel empfangen werden, die mit Bezug auf Schritt 220 abgehandelt wurden. Nach dem Empfang des Signals kann die drahtlose Vorrichtung beispielsweise das Signal verarbeiten. Das Signal kann decodiert, entschlüsselt und/oder anderweitig verarbeitet werden, um den einen oder die mehreren Dienste zu erhalten, die derzeit von dem WAP 32 verfügbar sind. Andere empfangene Informationen können Informationen enthalten, die sich auf eine Richtlinie beziehen, die von dem Fahrzeug-Funksystem verwendet wird, um zu bestimmen, welche drahtlosen Vorrichtungen derzeit mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbunden sein sollten. Diese Richtlinieninformationen können mit anderen Informationen kombiniert werden, die in dem Signal enthalten sind oder an der drahtlosen Vorrichtung verfügbar sind, um die in Schritt 250 gezeigte Bestimmung durchzuführen. Solche Informationen können einen Prioritätsrang oder -status beinhalten oder verwendet werden, um diesen zu erzeugen.

Nachdem das Signal verarbeitet wurde, können Daten, die sich auf das Signal beziehen, im Speicher der drahtlosen Vorrichtung gespeichert werden. Solche Daten können Metadaten betreffend das Signal, Informationen, die in dem Signal enthalten sind (z. B. die derzeit verfügbaren Dienste) und/oder andere Informationen bezüglich des Signals oder der drahtlosen Vorrichtung sein. Es sollte erkannt werden, dass in anderen Ausführungsformen die drahtlose Vorrichtung auf ein Signal achten und eines empfangen kann, das die momentan verfügbaren Dienste vor und/oder während des Schrittes 210 angibt. In einem solchen Fall kann die drahtlose Vorrichtung die Schritte 210 als Reaktion auf die Vollendung der Schritte 220 und 230 ausführen. In jedem Fall wird dann der Schritt 240 ausgeführt.

In Schritt 240 bestimmt die drahtlose Vorrichtung, ob mindestens einer der Dienste, die sie verwendet, derzeit von dem drahtlosen Zugangspunkt verfügbar ist. Dieser Schritt kann durchgeführt werden, indem eine Liste von Diensten, die die verwendete Vorrichtung verwendet wird, wie jene, die in Schritt 210 realisiert wurden, mit einer Liste von Diensten verglichen wird, die derzeit von dem WAP verfügbar sind, wie jene, die in Schritt 220 realisiert werden. Eine in der drahtlosen Vorrichtung enthaltene Verarbeitungsvorrichtung kann diesen Schritt beispielsweise durchführen. Alternativ kann eine andere Vorrichtung oder Modul, das mit der drahtlosen Vorrichtung in Verbindung steht, diesen Schritt durchführen. In einer Ausführungsform kann die Rückfahrkamera 46 die verwendeten Dienste und die derzeit verfügbaren Dienste auswerten, um zu bestimmen, welche Dienste derzeit vom WAP 32 verfügbar sind. Jeder der Dienste kann durch eine Kennung identifiziert werden, wie beispielsweise eine eindeutige Zeichenfolge oder Bitfolge. In jedem Fall, wenn festgestellt wird, dass mindestens einer der Dienste, die von der drahtlosen Vorrichtung verwendet werden, ein aktuell verfügbarer Dienst ist, geht das Verfahren weiter zum Schritt 250; andernfalls fährt das Verfahren mit Schritt 270 fort.

In Schritt 250 wird bestimmt, ob eine Richtlinie die Verbindung der drahtlosen Vorrichtung mit dem drahtlosen Zugangspunkt ermöglicht. Die „Richtlinie” kann/können (eine) beliebige vorgegebene Regel(n) sein, die verwendet wird/werden, um zu bestimmen, ob eine drahtlose Vorrichtung eine Verbindung herstellen oder mit einem drahtlosen Zugangspunkt verbunden sein oder werden darf. Die Richtlinie kann eine „Dienstprioritätsrichtlinie” sein, bei der jeder der Dienste, die von dem drahtlosen Zugangspunkt angeboten werden können, priorisiert ist (z. B. in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für den aktuellen oder gewünschten Fahrzeugbetrieb oder die Funktionalität), je nachdem, wie wichtig jeder der Dienste zu einem bestimmten Zeitpunkt ist. Beispielsweise kann ein Rückfahrkameradienst eine Priorität von „1” (d. h. die höchste Priorität in einem Beispiel) aufweisen, wenn sich das Getriebe des Fahrzeugs im Rückwärtsgang befindet und ein Radio-Wiedergabedienst kann während dieser Zeit eine Priorität von „5” (d. h. eine geringere Priorität) aufweisen. Wenn sich jedoch das Getriebe des Fahrzeugs im Fahrgang befindet, kann die Radiowiedergabe einen Prioritätsrang von „1” aufweisen und die Rückfahrkamera kann einen Prioritätsrang von „N/A” aufweisen (da es keine aktuelle Verwendung für sie gibt, und/oder sie „aktuell nicht verfügbar” vom drahtlosen Zugangspunkt ist).

Bei der Priorisierung der Dienste und/oder bei der Bestimmung, ob die Richtlinie derzeit die Verbindung einer drahtlosen Vorrichtung mit dem drahtlosen Zugangspunkt ermöglicht, können bestimmte Details, die sich auf den drahtlosen Zugangspunkt beziehen, die Dienste und/oder die drahtlosen Vorrichtungen berücksichtigt werden. Beispielsweise kann die Gesamtzahl der Verbindungen zu Client-Geräten, die der drahtlose Zugangspunkt unterstützt, berücksichtigt werden. Zusätzlich kann die Menge der erforderlichen, gewünschten und/oder durchschnittlichen Menge an Breitband (d. h. Download-/Upload-Bitrate), die von dem Dienst und/oder der drahtlosen Vorrichtung verwendet wird, bei der Priorisierung berücksichtigt werden. In einer Ausführungsform kann die Rückfahrkamera in Schritt 230 Richtlinieninformationen bezüglich der aktuell verfügbaren Dienste empfangen. Dann können diese Informationen in Verbindung mit anderen Fahrzeuginformationen verwendet werden, ob die Rückfahrkamera mit dem drahtlosen Zugangspunkt 32 verbunden werden soll. Wenn bestimmt wird, dass die Richtlinie die Verbindung der drahtlosen Vorrichtung zu dem drahtlosen Zugangspunkt erlaubt, dann geht das Verfahren zu Schritt 250 über; andernfalls geht das Verfahren zu Schritt 260 über.

In Schritt 250 verbindet sich die drahtlose Vorrichtung mit dem drahtlosen Zugangspunkt. Dieser Schritt ist möglicherweise nicht erforderlich, wenn die drahtlose Vorrichtung bereits mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbunden ist, wobei in diesem Fall das Verfahren enden kann. Andernfalls kann die drahtlose Vorrichtung eine Verbindung zum drahtlosen Zugangspunkt durch die Verwendung eines Standard-WLAN-Protokolls anfordern, wie es in IEEE 802.11b/g/n verwendet wird. Der WAP 32 und die drahtlose Vorrichtung können dann weitere Kommunikationen durchführen, wie jene, die notwendig sein können, um eine sichere Verbindung herzustellen (z. B. Kommunikation, die an einem drei- oder vierwegigen drahtlosen Handshake beteiligt ist). Danach endet das Verfahren.

In Schritt 260 trennt sich die drahtlose Vorrichtung von dem drahtlosen Zugangspunkt. Dieser Schritt ist möglicherweise nicht erforderlich, wenn die drahtlose Vorrichtung nicht mit dem drahtlosen Zugangspunkt verbunden ist, wobei in diesem Fall das Verfahren enden kann. Andernfalls kann die drahtlose Vorrichtung ihre Kommunikation mit dem drahtlosen Zugangspunkt aussetzen und/oder dem drahtlosen Zugangspunkt eine Angabe senden, um anzuzeigen, dass sie sich von diesem trennt oder wünscht, sich von diesem zu trennen. Danach endet das Verfahren.

Nachdem das Verfahren beendet ist, kann sich das Verfahren erneut wiederholen und/oder durchgeführt werden, wenn die Dienste, die derzeit vom drahtlosen Zugangspunkt angeboten werden, geändert werden (z. B. wenn ein anderer Dienst verfügbar ist oder wenn ein Dienst nicht mehr aktuell verfügbar ist).

Es versteht sich, dass das Vorstehende eine Beschreibung einer oder mehrerer Ausführungsformen der Erfindung ist. Die Erfindung ist nicht auf die besondere(n) hierin offenbarte(n) Ausführungsform(en) beschränkt, sondern ausschließlich durch die folgenden Patentansprüche definiert. Darüber hinaus beziehen sich die in der vorstehenden Beschreibung gemachten Aussagen auf bestimmte Ausführungsformen und sind nicht als Einschränkungen des Umfangs der Erfindung oder der Definition der in den Patentansprüchen verwendeten Begriffe zu verstehen, außer dort, wo ein Begriff oder Ausdruck ausdrücklich vorstehend definiert wurde. Verschiedene andere Ausführungsformen und verschiedene Änderungen und Modifikationen an der/den ausgewiesenen Ausführungsform(en) sind für Fachleute offensichtlich. Alle diese anderen Ausführungsformen, Änderungen und Modifikationen sollten im Geltungsbereich der angehängten Patentansprüche verstanden werden.

Wie in dieser Beschreibung und den Ansprüchen verwendet, sind die Begriffe „zum Beispiel”, „beispielsweise”, „z. B.”, „wie” und „gleich” und die Verben „umfassen”, „aufweisen”, „beinhalten” und ihre anderen Verbformen, wenn sie in Verbindung mit einer Auflistung einer oder mehrerer Komponenten oder anderen Gegenständen verwendet werden, jeweils als offen auszulegen, was bedeutet, dass die Auflistung nicht so berücksichtigt wird, als dass sie andere, zusätzliche Komponenten oder Elemente ausschließt. Andere Begriffe sind in deren weitesten vernünftigen Sinn auszulegen, es sei denn, diese werden in einem Kontext verwendet, der eine andere Auslegung erfordert. Zusätzlich versteht sich der Ausdruck „und/oder” als ein inklusives ODER. Somit ist der Ausdruck „A, B, und/oder C” so zu verstehen, dass die folgenden Möglichkeiten abgedeckt werden: „A”; „B”; „C”; „A und B”; „A und C”; „B und C” und „A, B und C”

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • IEEE 802.11n [0017]
  • IEEE 802.11 (z. B. 802.11b/g/n und 802.11a/h/j/n/ac) [0017]
  • IEEE 802.11-Protokollen [0018]
  • IEEE 802.11 [0019]
  • IEEE 802.11-Protokolle [0031]
  • IEEE 802.11b/g/n [0038]