Title:
Energieverteilungsanordnung für die elektrische Versorgung von Kühlcontainern
Kind Code:
A1


Abstract:

Die Erfindung umfasst eine Energieverteilungsanordnung für elektrisch betriebene Kühlcontainer, umfassend ein einen Innenraum von der Umgebung trennendes Gehäuse, wobei besagtes Gehäuse eine erste Öffnung und eine zweite Öffnung umfasst, eine Steckdose, und eine erste Verbindungsvorrichtung, umfassend einen ersten Abschnitt, einen zweiten Abschnitt und einen Flanschabschnitt zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt. Des Weiteren umfasst die Erfindung eine Verbindungsvorrichtung zur elektrischen Versorgung von Kühlcontainern, umfassend einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt und einen Flanschabschnitt zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt.




Inventors:
Gehre, Peter (24568, Kaltenkirchen, DE)
Application Number:
DE102017116819A
Publication Date:
01/25/2018
Filing Date:
07/25/2017
Assignee:
WISKA Hoppmann GmbH, 24568 (DE)
International Classes:
Domestic Patent References:
DE102013209726A1N/A2013-12-05
DE202012005279U1N/A2013-09-03
DE19706358A1N/A1998-04-30



Foreign References:
KR20130135105A2013-12-10
CN103457114A2013-12-18
EP17667312008-07-23
Other References:
Standard IEC 60309
Standard IEC 60529
Norm IEC 60309 10
Attorney, Agent or Firm:
Eisenführ Speiser Patentanwälte Rechtsanwälte PartGmbB, 20355, Hamburg, DE
Claims:
1. Energieverteilungsanordnung für elektrisch betriebene Kühlcontainer, umfassend
– ein einen Innenraum von der Umgebung trennendes Gehäuse, wobei besagtes Gehäuse eine erste Öffnung und eine zweite Öffnung umfasst,
– eine Steckdose, und
– eine erste Verbindungsvorrichtung, umfassend einen ersten Abschnitt, einen zweiten Abschnitt und einen Flanschabschnitt zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt,
– der erste Abschnitt 140 erste elektrische Verbindungsmittel 120 hat, die geeignet sind elektrisch mit einem Kabel verbunden zu werden und der zweite Abschnitt zweite elektrische Verbindungsmittel hat, wobei die ersten und zweiten Verbindungsmittel mittels sich durch den Flanschabschnitt erstreckender Leitungselemente elektrisch miteinander verbunden sind,
wobei die erste Verbindungsvorrichtung an dem Gehäuse mittels des Flanschabschnitts montiert ist und partiell durch die erste Öffnung des Gehäuses reicht, so dass der erste Abschnitt der ersten Verbindungsvorrichtung außerhalb des Gehäuses positioniert ist und der zweite Abschnitt der ersten Verbindungsvorrichtung innerhalb des Gehäuses positioniert ist,
wobei die Steckdose in die zweite Öffnung des Gehäuses montiert ist, und wobei die zweiten elektrischen Verbindungsmittel elektrisch mit der Steckdose via einer elektrischen Verbindung innerhalb des Gehäuses verbunden sind.

2. Energieverteilungsanordnung nach Anspruch 1, wobei der erste Abschnitt eine Verkleidung umfasst, besagte Verkleidung
– geeignet ist an dem Flanschabschnitt montiert zu werden,
– die ersten elektrischen Verbindungsmittel umschließt, und
– eine Öffnung gegenüberliegend zu dem Flanschabschnitt zum Einführen besagten Kabels in die Verkleidung umfasst, wobei der Flanschabschnitt geeignet ist die Verkleidung aufzunehmen.

3. Energieverteilungsanordnung nach Anspruch 2,
wobei die Verkleidung sich längs einer Longitudinal-Achse perpendikular zu der Ebene der ersten Öffnung erstreckt und die Verkleidung an dem Flanschabschnitt montiert ist mit
– einer Axialbewegung längs der Longitudinal-Achse der ersten Verbindungsvorrichtung,
– einer Radial- oder kombinierten Radial-Axialbewegung in Bezug auf die Longitudinal-Achse, oder
– einer kombinierten Axial- und Rotationsbewegung längs der Longitudinal-Achse der ersten Verbindungsvorrichtung.

4. Energieverteilungsanordnung nach Anspruch 2, wobei die Verkleidung ein erstes und ein zweites Verkleidungselement umfasst, das besagte erste und zweite Verkleidungselemente abdichtend miteinander gekoppelt sind und eine gedichtete Kopplung an den Flansch bilden.

5. Energieverteilungsanordnung nach Anspruch 4, wobei
– das erste Verkleidungselement an dem Flanschabschnitt befestigt ist und das zweite Verkleidungselement an der ersten Verkleidung befestigt ist, oder
– das erste Verkleidungselement an dem Flanschabschnitt befestigt ist und das zweite Verkleidungselement an dem Flansch befestigt ist, oder
– das erste Verkleidungselement an dem Flanschabschnitt befestigt ist und das zweite Verkleidungselement an dem Flanschabschnitt und dem ersten Verkleidungselement befestigt ist.

6. Energieverteilungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, wobei das erste Verkleidungselement und der Flanschabschnitt ein integrales Teil bilden.

7. Energieverteilungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei die Verkleidung an dem Flanschabschnitt montiert ist, vorzugsweise so, dass ein Hohlkugelgelenk den Flanschabschnitt und die Verkleidung koppelt.

8. Energieverteilungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, umfasst ferner ein Adapterelement, das geeignet ist zwischen dem Flanschabschnitt und der Verkleidung montiert zu sein.

9. Energieverteilungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, wobei die Länge der Verkleidung größer ist als der Durchmesser oder die maximale Weite des Querschnitts der Verkleidung.

10. Energieverteilungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, wobei besagtes durch die Öffnung der Verkleidung eingeführtes Kabel einen ersten minimalen Biegeradius hat und besagte Drähte des besagten Kabels einen zweiten minimalen Biegeradius haben,
wobei die Verkleidung eine Länge längs ihrer Longitudinal-Achse von 0,05 bis 2 Mal des ersten minimalen Biegeradius hat und/oder
wobei die Verkleidung eine Länge längs ihrer Longitudinal-Achse von 0,1 bis 5 Mal des zweiten minimalen Biegeradius hat.

11. Energieverteilungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, umfasst ferner eine Ventileinheit, die den inneren Raum der Verkleidung mit dem äußeren Raum außerhalb der Verkleidung verbindet und geeignet ist Luftdruckdifferenzen zwischen dem inneren Raum und dem äußeren Raum der Verkleidung zu kompensieren.

12. Energieverteilungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, wobei die Verkleidung eine Halterung zum Fixieren eines Kabels an der Verkleidung zum Entlasten der ersten elektrischen Verbindungsmittel von mechanischen Belastungen eingeleitet durch auf besagtes Kabel wirkende Kräfte umfasst.

13. Energieverteilungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die ersten elektrischen Verbindungsmittel eine Vielzahl Konnektoren umfassen und wobei ein Trennelement, aus elektrisch isolierendem Material zwischen jeweils zwei benachbarten Konnektoren angeordnet ist
und/oder wobei
die zweiten elektrischen Verbindungsmittel eine Vielzahl Konntektoren umfassen und wobei ein Trennelement, aus elektrisch isolierendem Material zwischen jeweils zwei benachbarten Konnektoren angeordnet ist.

14. Energieverteilungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die ersten und/oder zweiten elektrischen Verbindungsmittel einen Schraubanschluss, einen Klemmanschluss, einen Lötanschluss oder eine Anschweißplatte umfassen.

15. Energieverteilungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steckdose eine Länge in einer axialen Richtung der besagten Verbindungsvorrichtung hat und wobei die Tiefe des besagten Gehäuses in besagter axialer Richtung kleiner ist als 1,5 Mal der Länge der besagten Steckdose in besagter axialer Richtung.

16. Energieverteilungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
– das Gehäuse eine dritte Öffnung umfasst und
– eine zweite Verbindungsvorrichtung in die dritte Öffnung montiert ist, wobei besagte zweite Verbindungsvorrichtung konfiguriert ist nach der ersten Verbindungsvorrichtung, und
wobei die zweiten elektrischen Verbindungsmittel der zweiten Verbindungsvorrichtung elektrisch mit den zweiten elektrischen Verbindungsmitteln der ersten Verbindungsvorrichtung in dem Gehäuse verbunden sind.

17. Energieverteilungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
– das erste Gehäuse eine erste Verkettungsöffnung in der Seitenwand des Gehäuses hat,
– ein zweites Gehäuse benachbart zur besagten Seitenwand angeordnet ist,
– besagtes zweites Gehäuse eine zweite Verkettungsöffnung benachbart zu der ersten Verkettungsöffnung des ersten Gehäuses hat,
– wobei elektrische Leiter durch die erste und zweite Verkettungsöffnung laufen, um eine elektrische Verbindung zwischen der an dem ersten Gehäuse montierten Steckdose und einer an dem zweiten Gehäuse montierten Steckdose aufzubauen.

18. Energieverteilungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass
eine dritte Verbindungsvorrichtung in eine beliebige Öffnung des ersten oder zweiten Gehäuses statt einer Steckdose montiert ist, wobei besagte dritte Verbindungsvorrichtung konfiguriert ist nach der ersten Verbindungsvorrichtung, und
wobei die ersten elektrischen Verbindungsmittel der dritten Verbindungsvorrichtung elektrisch mit den ersten elektrischen Verbindungsmitteln der ersten oder zweiten Verbindungsvorrichtung verbunden sind.

19. Verbindungsvorrichtung zur elektrischen Versorgung von Kühlcontainern, umfassend
einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt und
einen Flanschabschnitt zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt, wobei besagter Flanschabschnitt geeignet ist an einem Gehäuse benachbart zu einer Öffnung im besagten Gehäuse befestigt zu werden,
wobei der erste Abschnitt erste elektrische Verbindungsmittel hat, die geeignet sind elektrisch mit einem Kabel verbunden zu werden und der zweite Abschnitt zweite elektrische Verbindungsmittel hat, wobei die ersten und zweiten elektrischen Verbindungsmittel mittels sich durch den Flanschabschnitt erstreckende Leiterelemente miteinander verbunden sind.

20. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 19, wobei die Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15 modifiziert ist.

Description:

Die Erfindung betrifft eine Energieverteilungsanordnung für elektrisch betriebene Kühlcontainer, umfassend ein einen Innenraum von der Umgebung trennendes Gehäuse, wobei besagtes Gehäuse eine erste Öffnung und eine zweite Öffnung umfasst, die Energieverteilungsanordnung ferner umfassend eine Steckdose und eine erste Verbindungsvorrichtung, umfassend einen ersten Abschnitt, einen zweiten Abschnitt und einen Flanschabschnitt zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt.

Die Erfindung betrifft ferner eine Verbindungsvorrichtung zum elektrischen Verbinden von Steckdosen in einem Gehäuse zur elektrischen Versorgung von Kühlcontainern, wobei besagte Verbindungsvorrichtung einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt und einen Flanschabschnitt zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt umfasst.

Kühlcontainer werden eingesetzt verderbliche Waren zu transportieren, welche temperatur-geregelte Transporte erfordern, wie etwa Früchte, Fleisch, Fisch, Gemüse, Milchprodukte und andere temperaturempfindliche Fracht, die während des Transports über See oder an Land gekühlt oder tiefgekühlt gehalten werden müssen. Um eine ununterbrochene Kühlkette sicherzustellen, weisen Kühlcontainer integrierte Kühlaggregate auf und sind daher auf externe Energieversorgungen angewiesen. Wann immer solch einen Kühlcontainer transportiert oder gelagert wird, muss dieser über ein Kabel mit einer Versorgung (Netzanschluss) verbunden werden. Elektrische Energie wird von elektrischen Energiequellen bereitgestellt, die auf Containerschiffen, an Land oder auf einem Kai installiert sind. Üblicherweise werden solche Kühlaggregate an ein Dreiphasensystem angeschlossen. Da solche Kühlcontainer zu einer Vielzahl Länder transportiert werden, gilt der globale Standard IEC 60309, um Stecker und Steckdosen zu harmonisieren.

Ein einzelner 40-Fuß-Kühlcontainer hat einen Energieanschluss von bis zu 15 KW und muss über eine Drehstromversorgung versorgt werden, weshalb Kühlcontainer typischerweise an ein 440-V-Netz, selten an ein 250-V-Netz angeschlossen werden. Lastströme von mehr als 15 A erfordern Kabel mit ausreichendem Leitungsquerschnitt.

Insbesondere an Bord eines Seeschiffes und am Kai ist eine große Anzahl Kühlcontainer dicht gepackt und muss mit elektrischer Energie versorgt werden. Der gesamte Energieverbrauch summiert sich schnell zu mehreren hundert Kilowatt auf, welcher mit spezieller Verteilungsinfrastruktur verteilt und den Kühlcontainern auf einem Seeschiff oder an Land bereit gestellt werden muss, um Kühlung der Fracht sicherzustellen.

Üblicherweise werden die Kühlcontainer über elektrische Kabel mit Netzsteckern an einer elektrischen Verteilungsanordnung angeschlossen. Solche elektrischen Verteilungsanordnungen können eine Vielzahl Steckdosen umfassen, wobei jede Steckdose mit einem Netzstecker eines elektrischen Kabels verbunden sein kann, um dadurch einen Kühlcontainer über besagtes Kabel mit Energie zu versorgen. Eine Steckdose wird verstanden eine elektrische Energiequelle zur lösbaren elektrischen Verbindung mit einem Netzstecker zu sein. Insbesondere, standardisierte Netzstecker und Steckdosen werden zur Anwendung an Bord von Seeschiffen eingesetzt, wie etwa standardisierte Drehstromstecker und -steckdosen, um Handhabung solcher Verbindungen im internationalen Handel und Schiffsverkehr zu ermöglichen. Es ist zu verstehen, dass ein Hauptzweck der Energieverteilungsanordnung gemäß der Erfindung der Einsatz an Bord von Schiffen zur Energieversorgung von Kühlcontainern ist, aber andere Anwendung möglich sind, wie z.B. Energieversorgung an Bord von Schiffen von anderen Verbrauchern, wie z.B. im Maschinenraum, oder Energieversorgung für Anwendungen an Land, wie z.B. Energieversorgung von Kühlcontainern am Kai, oder jegliche andere Bedingungen, wo variable und/oder kompakte Konfigurationen von Energieversorgung mehrerer Verbraucher erforderlich sind.

Diese spezifischen Anforderungen bezüglich solcher Energieverteilung erzeugen Probleme bezüglich der Installation der Verteilungsinfrastruktur. Erstens, in manchen Anwendungen sind nur eine einzelne, zwei oder drei Steckdosen erforderlich, um eine entsprechende Anzahl Container mit Energie zu versorgen. In anderen Anwendungen hingegen sind eine Vielzahl von mehr als drei, wie z.B. fünf, zehn oder sogar mehr als zehn Steckdosen an einem Standort erforderlich, um Container mit elektrischer Energie zu versorgen, um den Bedarf an langen Kabeln zu vermeiden, die die Container mit der Verteilungsinfrastruktur verbinden. Da mehrere Standorte an Bord eines Schiffes oder auf einem Kai vorhanden sind, ist es nicht wünschenswert, dass die Steckdosen in individuell gestalteten Infrastrukturelementen installiert werden, um Installations- und Wartungskosten zu reduzieren.

Ein weiteres Problem bezüglich solcher Energieverteilungsanordnungen ist das Auftreten erheblicher Kräfte, die auf die Verbindungskabel und Steckdosen sowie auf jegliche weitere in solcher Verteilungsinfrastruktur während Betrieb oder Installation verwendete elektrische Verbindungen wirken. Um jeglichen Personen Schutz zu bieten, die die elektrischen Verbindungen handhaben oder in der Nähe dieser elektrischen Verbindungen arbeiten, muss die Verteilungsinfrastruktur in der Lage sein, z.B. radiale Krafteinwirkungen in Bezug auf die longitudinale Achse des Kabels, welche häufig im Zuge von Beladen und Entladen der Container und bei der Installation der elektrischen Verbindung an der Steckdose auftreten, standhalten.

Als ein weiteres von dem Hochlaststrom resultierendes Problem, sind das Kabel und die Drähte ziemlich starr und dadurch ist die Handhabung dieser Kabel und Drähte im Zuge des Aufbaus einer elektrischen Verbindung eher schwierig. Ferner, können erhebliche axiale und radiale Kräfte über die starren Kabel und Drähte übertragen werden. Weiterhin ferner, ist Zugänglichkeit der Verbindungsstellen zum Aufbau einer elektrischen Verbindung dieser Drähte und Kabel ein wesentliches Merkmal und daher muss die Verteilungsinfrastruktur derart gestaltet werden, dass die elektrische Verbindung durch eine Person leicht aufgebaut und gelöst werden kann.

Wann immer ein Kühlcontainer beladen oder entladen wird, muss ein Dock- oder Schiffsarbeiter das Kabel manuell mit der an dem Kühlcontainer und der Verteilungsinfrastruktur montierten Steckdose verbinden oder lösen. Daher werden schnell bedienbare Stecker und Steckdosen verwendet, um die Kühlcontainer mit der Energieversorgung zuverlässig zu verbinden. Da die Container unter jeglichen Wetterbedingungen beladen und entladen werden, ist es erforderlich zu verhindern, dass die Schiffsbesatzung und Dockarbeiter durch einen elektrischen Schlag verletzt werden. Diesbezüglich wurden bestimmt Steckdosen entwickelt, welche Schutz gegen elektrische Gefährdungen verbessern. Solche Steckdosen sind z.B. aus DE202012005279U1, KR20130135105 oder CN103457114A bekannt. Darin wird eine Containersteckdose offenbart, welches ein Modell Schaltersteckdose ist, eingesetzt zur Energieversorgung von Kühlcontainern für Schiffe. Ein Leistungsschalter ist innerhalb der Steckdose angeordnet. Aus DE 19706358 A1 ist eine Leistungsschalterbetätigungsvorrichtung bekannt, die zur Energieversorgung von Kühlcontainern auf See eingesetzt wird. EP 1766731B1 und DE 102013209726 zeigen Steckdosenvorrichtungen, die dieses Schutzthema adressieren, indem ein Stromschalter mit der Steckdose gekoppelt und durch einen in die Steckdose eingesteckten Stecker betätigt wird.

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Energieverteilungsanordnung für elektrisch betriebene Kühlcontainer der zuvor beschriebenen Art bereitzustellen, welche Variabilität verbessert und die zuvor ausgeführten elektrischen und mechanischen Anforderungen erfüllt.

Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung durch eine Energieverteilungsanordnung für elektrisch betriebene Kühlcontainer erreicht, umfassend

  • – ein einen Innenraum von der Umgebung trennendes Gehäuse, wobei besagtes Gehäuse eine erste Öffnung und eine zweite Öffnung umfasst,
  • – eine Steckdose, und
  • – eine erste Verbindungsvorrichtung, umfassend einen ersten Abschnitt, einen zweiten Abschnitt und einen Flanschabschnitt zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt,
  • – der erste Abschnitt erste elektrische Verbindungsmittel hat, die geeignet sind elektrisch mit einem Kabel verbunden zu werden und der zweite Abschnitt zweite elektrische Verbindungsmittel hat, wobei die ersten und zweiten Verbindungsmittel mittels sich durch den Flanschabschnitt erstreckender Leitungselemente elektrisch miteinander verbunden sind,
    wobei die erste Verbindungsvorrichtung an dem Gehäuse mittels des Flanschabschnitts montiert ist und partiell durch die erste Öffnung des Gehäuses reicht, so dass der erste Abschnitt der ersten Verbindungsvorrichtung außerhalb des Gehäuses positioniert ist und der zweite Abschnitt der ersten Verbindungsvorrichtung innerhalb des Gehäuses positioniert ist,
    wobei die Steckdose in die zweite Öffnung des Gehäuses montiert ist, und
    wobei die zweiten elektrischen Verbindungsmittel elektrisch mit der Steckdose via einer elektrischen Verbindung innerhalb des Gehäuses verbunden sind.

Eine Energieverteilungsanordnung ist zu verstehen als eine Anordnung, die Energie verteilt, die durch eine Energieversorgung bezogen und durch die Energieverteilungsanordnung zu mindestens einer Steckdose verteilt wird, wobei ein Kühlcontainern über ein Kabel mit einem Stecker an der Steckdose angeschlossen sein kann.

Ein Gehäuse ist zu verstehen als eine Box, Behälter oder Kapselung, das einen inneren Raum von einem äußeren Raum trennt. Gehäuse in der Bedeutung der vorliegenden Erfindung kann auch ein Schaltschrank oder Schaltkasten sein. Ein Gehäuse kann gegen Staub und Wasser, respektive Seewasser, abgedichtet werden und bietet vorzugsweise einen Eintrittsschutz höherer Ordnung, wie IP65 gemäß Standard IEC 60529. Ein Gehäuse kann auch als eine Wand oder ein Wandabschnitt eines Gebäudes oder Schiffsaufbauten verstanden werden.

Ein Kabel ist zu verstehen als mindestens zwei Seite an Seite verlaufende Drähte, die miteinander verbunden, verdreht oder geflochten eine einzige Baugruppe bilden. Abisolierte Drahtenden eines Kabels können an Verbindungsmitteln angeschlossen werden, die den Transfer elektrischer Energie von einer Energieversorgung oder einem Energieverteilungsnetz zu der Energieverteilungsanordnung ermöglichen. Es wird insbesondere bevorzugt, dass das Kabel als dreiphasiges Kabel, auch bekannt als dreiphasiges Leistungskabel, zu verstehen ist und eingesetzt wird, um Energie in dreiphasigen Energiesystemen zu übertragen. Insbesondere dreiphasige Kabel, die an den in der Norm IEC 60309 10 aufgeführten Verbindern angeschlossen werden, die von Versorgungsspannungen zwischen 100 V bis 680 V und Lastströmen von 16 A bis 125 A reichen, können in den Anwendungsbereich der vorliegenden Erfindung fallen.

Da starke Ströme von den Drähten geleitet werden, weisen die Drähte des Kabels große Querschnitte auf. Dies wiederum resultiert in steifen Drähten und führt dazu, dass das Kabel starr und unflexibel ist. Ein Kabel kann unterirdisch oder unter Deck eines Seeschiffes verlegt werden und kann nahe einer Energieverteilungsanordnung hervortreten. Zum Beispiel, kann ein Kabel genau unterhalb oder in der näheren Umgebung der Installationsposition einer Energieverteilungsanordnung hervortreten. Wenn das Kabel nicht von unterhalb zu einer Energieverteilungsanordnung hervortritt, kann Anschluss der Drähte unmöglich oder schwierig werden, da die unflexiblen Kabel nicht ausreichend gebogen werden könnten, um die Energieverteilungsanordnung zu erreichen. In anderen Fällen kann es schwierig sein, die Drähte mit Verbindungsmitteln richtig zu verbinden, zum Beispiel, wenn Drähte und demzufolge die damit verbundenen Verbindungsmittel unter mechanischer Belastung sind. Insbesondere, wenn unflexible Kabel und starre Drähte innerhalb einer Energieverteilungsanordnung angeschlossen werden müssen, ist es schwierig die Drähte mit den Verbindungsmitteln zu verbinden, da der verfügbare Raum in einem Gehäuse einer Energieverteilungsanordnung begrenzt ist. Hohe axiale und radiale Belastungen auf die Verbindungspunkte zwischen dem Kabel und der Energieverteilungsanordnung können in solchen Bedingungen resultieren.

Die Erfindung beruht auf der Wahrnehmung, dass der Installationsbetrieb einer Energieverteilungsanordnung signifikant vereinfacht werden kann, falls die elektrische Verbindung zu den Drähten des Kabels außerhalb des Gehäuses erfolgt und besagte elektrische Verbindung auch nach der Installation außerhalb des Gehäuses verbleibt. Wenn ein Seeschiff in einer Schiffswerft hergestellt wird, ist eine Phase des Baus die Ausstattung des elektrischen Leistungsnetzes und besagte Phase umfasst auch die Installation einer Energieverteilung für die Versorgung von Kühlcontainern durch eine Energieverteilungsanordnung.

In dem die Verbindungsvorrichtung an dem Gehäuse in der Weise montiert ist, dass der erste Abschnitt der Verbindungsvorrichtung, umfassend die ersten Verbindungsmittel, außerhalb des Gehäuses ist, wurde die Zugänglichkeit der ersten Verbindungsmittel signifikant verbessert. Es ist somit möglich, ein dreiphasiges Kabel an die Energieverteilungsanordnung anzuschließen ohne das Gehäuse der Energieverteilungsanordnung zu öffnen, um die Drähte des Kabels zu verbinden. Es muss sogar nicht notwendig sein, die Verbindungsvorrichtung zur Installation der Drähte des Kabels zu entfernen. Solch ein eine integrale Energieverteilungsanordnung hat den Vorteil, dass es in einer zeitsparenden Weise an das Energienetz montiert werden kann.

Neben den zuvor genannten Vorteilen bietet die Erfindung weitere Vorteile.

Da die Energieverteilungsanordnung vormontiert werden kann, ist es gemäß dem Verdrahtungsplan einer Schiffswerft möglich, im Zuge einer solchen Vormontage, das Gehäuse vollständig mit Steckdosen und der Verbindungsvorrichtung auszustatten. Da die Öffnungen identische Geometrien aufweisen, bestehen keine Beschränkungen zur Montage der/einer einzigen oder mehrerer Verbindungsvorrichtungen und der Steckdosen. Daher kann die Montageposition frei gewählt werden. Dies bietet größere Flexibilität, wenn eine Energieverteilungsanordnung für elektrische Versorgung von Kühlcontainern geplant, hergestellt und lokal installiert wird. Wenn die Energieverteilungsanordnung nach ihrer Vormontage installiert wird, ist es nicht erforderlich das Gehäuse zu öffnen, aber die Energieversorgung kann über die ersten elektrischen Verbindungsmittel in dem ersten Abschnitt der Verbindungsvorrichtung angeschlossen werden. Hierbei ist die Installation an Bord von Schiffen vereinfacht und die Verdrahtung innerhalb des Gehäuses ist weniger empfänglich für Schäden.

Als einen weiteren Vorteil der vorliegenden Erfindung kann das Gehäuse einer Energieverteilungsanordnung in Größe reduziert werden, weil das dreiphasige Kabel mit der Energieverteilungsanordnung außerhalb des Gehäuses elektrisch verbunden ist und daher kein Schleifenmaß oder Biegeradius hinsichtlich des Kabels oder dessen Drähte berücksichtigt werden müssen, wenn das Gehäuse dimensioniert wird.

Konventionelle Energieverteilungsanordnungen müssen eine bestimmte Größe haben, um in der Lage zu sein die starren Drähte von dreiphasigen Kabeln innerhalb eines Gehäuses anzuschließen. Da die Drähte von dreiphasigen Kabeln hohe Spannungen, wie z.B. 380 V oder mehr, und hohe Ströme, wie z.B. mehr als 10 A oder sogar mehr als 30 A, leiten, haben die Drähte einen großen Querschnitt, was dazu führt, dass die Kabel starr sind und große minimale Biegeradien haben. Wegen der besagten großen Biegeradien, müssen Gehäuse von Energieverteilungsanordnungen ausreichend freien Raum innerhalb des Gehäuses bereitstellen, um mindestens eine Kurve oder Schlaufe der Drähte dreiphasiger Kabel aufnehmen und diese mit den Verbindungsmitteln koppeln zu können.

Gemäß der vorliegenden Erfindung, kann Gehäuseraum eingespart werden, weil für die Verbindungsmittel und zur Führung der Drähte eines Kabels erforderlicher Raum von dem Innenraum des Gehäuses zu der Außenseite des Gehäuses bewegt werden kann. Außerhalb des Gehäuses ist unter normalen Bedingungen genügend freier Raum, insbesondere genügend Länge, um Verlegung starrer Drähte und starrer Kabel auszuführen. Sogar dreiphasige Kabel, die für hohe Lastströme geeignet sind, welche daher einen großen Drahtquerschnitt aufweisen, können mit der Energieverteilungsanordnung verbunden werden ohne das Gehäuse der Energieverteilungsanordnung skalieren oder vergrößern zu müssen. Auf der einen Seite ist es ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, dass Material und Raum eingespart werden kann, da Gehäuse kleiner produziert werden können. Auf der anderen Seite ist Gehäusegröße für eine Vielzahl von Anwendungen einheitlich und reduziert daher Produktvielfalt, welches wiederum Lagerhaltung vereinfacht, Lagerkosten reduziert und eine höhere Variabilität der Montageanordnungen solcher einheitlichen Gehäuse ermöglicht.

Es ist besonders bevorzugt, dass der erste Abschnitt eine Verkleidung umfasst, besagte Verkleidung geeignet ist an dem Flanschabschnitt montiert zu werden, die ersten elektrischen Verbindungsmittel umschließt, und eine Öffnung gegenüberliegend zu dem Flanschabschnitt zum Einführen besagten Kabels in die Verkleidung umfasst, wobei der Flanschabschnitt geeignet ist die Verkleidung aufzunehmen, und eine Verkleidung die stromleitenden Drähte oder die Verbindungsmittel vor Schäden durch ein Objekt, das zufälligerweise in Kontakt mit den Drähten oder den Verbindungsmitteln kommen kann, schützen kann. Ferner kann das Risiko von Kurzschlüssen signifikant reduziert werden, wenn die Verbindungsmittel und die nicht ummantelten Drahtenden des Kabels komplett oder mindestens partiell abgedeckt oder abgeschirmt sind. Ferner, steigert eine Verkleidung signifikant elektrische Sicherheit und reduziert signifikant das Risiko einer Person durch einen Stromschlag geschädigt zu werden, weil direkter Kontakt mit spannungsführenden Teilen durch die Verkleidung verhindert wird.

Energieverteilungsanordnungen von Kühlcontainern sind Seewasser, Regen und Staub ausgesetzt. Es ist daher besonders bevorzugt, dass der Innenraum der Verkleidung gegen Eintritt von Feuchtigkeit und Staub abgedichtet ist. Hierbei können die ersten elektrischen Verbindungsmittel gegen Feuchtigkeit geschützt sein, um Korrosion zu verhindern, und Fehler der Verbindungsmittel und Kurzschlüsse zu vermeiden.

Dichtungen können eingesetzt werden, um die Schnittstelle zwischen dem Flanschabschnitt und der Verkleidung abzudichten. Solch Dichtungen können ausgewählt sein von einem Dichtungsring, einer Flachdichtung, einem Dichtungsband oder einem anderen Abdichtungstyp, der in der Lage ist die Schnittstelle zwischen dem Flanschabschnitt und der Verkleidung abzudichten. Eingesetztes Material für solch eine Dichtung kann Gummi, Kunststoff, Silikon, Epoxidharze oder adhesive Materialien enthalten. Es kann besonders bevorzugt sein, dass ein Dichtungsmaterial ein thermoplastischer Elastomer ist. Eine Dichtung kann an der Kontaktfläche des Flanschabschnitts und der Verkleidung platziert sein.

Es ist ferner bevorzugt, dass eine Dichtung auf oder in der Verkleidung und/oder dem Flanschabschnitt eingebettet ist. Die Dichtung kann durch Techniken wie Spritzgießen oder insbesondere durch Zweikomponenten-Spritzgießen, auch bekannt als 2C-Spritzgießen, hergestellt sein. In solchem Fall kann die Verkleidung durch eine harte Komponente, z.B. ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol), geformt werden und eine Dichtung könnte durch eine weiche Komponente bereitgestellt werden, z.B. einem terrorplastischen Elastomer, z.B. TPE-E (Copolyester), TPE-A (Polyetherblockamide), TPU (thermoplastische Polyurethane) oder Polysiloxane. In dem die Dichtung auf oder in der Verkleidung und/oder dem Flanschabschnitt eingebettet ist und respektive an die Verkleidung oder den Flanschabschnitt gefügt ist, wird hierdurch verhindert, dass die Dichtung während Installations- oder Wartungsvorgängen verloren oder vergessen wird, wobei Zuverlässigkeit verbessert werden kann.

Es ist desweiteren bevorzugt, dass die Verkleidung, insbesondere die Dichtung, Schutz gegen Eintritt von Staub und Wasser in Übereinstimmung mit dem Standard IEC 60529 bietet, welches den bereitgestellten Grad des Schutzlevels klassifiziert und bewertet. Eine Verkleidung für eine Energieverteilungsanordnung für die Versorgung von Kühlcontainern hat vorzugsweise eine Bewertung von IP 65 und ist daher Staubdicht (erste Ziffer) und gegen starke Wasserstrahlen geschützt (zweite Ziffer). Allerdings kann eine Verkleidung auch eine geringere Bewertung, z.B. IP 64, oder höhere Bewertungen, z.B. IP 66 oder IP 68, aufweisen.

Es ist ferner bevorzugt, dass die Öffnung, durch welche das Kabel in die Verkleidung geführt wird, eine Dichtung zum dichten gegen besagtes Kabel umfasst, um Eintritt von Staub und Feuchtigkeit durch besagte Öffnung zu verhindern, wenn ein Kabel eingesteckt wird. Diese Ausführungsform kann, oder beispielsweise eine Kabelverschraubung, die besagte Dichtung enthält umfassen.

Es ist ferner bevorzugt, dass die Verkleidung sich längs einer Longitudinal-Achse perpendikular zu der Ebene der ersten Öffnung erstreckt und die Verkleidung an dem Flanschabschnitt mit einer Axialbewegung längs der Longitudinal-Achse der ersten Verbindungsvorrichtung, einer Radial- oder kombinierten Radial-Axialbewegung in Bezug auf die Longitudinal-Achse, oder einer kombinierten Axial- und Rotationsbewegung längs der Longitudinal-Achse der ersten Verbindungsvorrichtung montiert werden. Longitudinal-Achse ist zu verstehen als die Achse, die sich von dem ersten Abschnitt der Verbindung durch den Flanschabschnitt zu dem zweiten Abschnitt der Verbindungsvorrichtung erstreckt. Bevorzugt ist die Longitudinal-Achse perpendikular zu der Ebene, wobei der Flanschabschnitt an dem Gehäuse der Energieverteilungsanordnung montiert ist, wobei besagte Ebene der besagten Ebene der ersten Öffnung entspricht. Alternativ kann die Longitudinal-Achse eine Achse perpendikular zu und in dem Zentrum des Flanschabschnitts sein.

Die Verkleidung kann an dem Flanschabschnitt innerhalb des ersten Abschnitts mit einer axialen Bewegung der Verkleidung montiert werden. Zum Beispiel können die Verkleidung und der Flanschabschnitt bestimmte Klemm- oder Federelemente umfassen, die gegenseitig ineinandergreifen können. Alternativ sind der Flanschabschnitt und die Verkleidung geeignet durch eine kombinierte axial- und Rotationsbewegung längs, respektive um, die longitudinalen-Achse, wie eine Schraube oder ein Bajonettverschluss, miteinander verbunden zu werden. Zum Beispiel kann der Flanschabschnitt ein externes Gewinde umfassen und die Verkleidung kann ein internes Gewinde umfassen oder vice versa. Daher kann die Verkleidung durch eine schraubbare Montage verbunden werden, welche es ermöglicht, die Verkleidung zu entfernen, wann immer dies notwendig ist. Dies kann zum Beispiel vorteilhaft sein, um Wartungsarbeiten an den Verbindungsmitteln auszuführen oder wenn eine beschädigte Verkleidung ausgetauscht werden muss. Wenn die Verkleidung verschraubt wird, kann eine Dichtung, zum Beispiel ein Dichtungsring oder eine Flachdichtung, auf oder in dem sphärische Ringelement und/oder dem Flanschabschnitt platziert werden.

Vorgenannte Verbindungen können vorzugsweise lösbare Verbindungen sein. Es kann bevorzugt sein, eine lösbare aber unverlierbare Verbindung bereitzustellen, um z. B. Lösen oder unerlaubtes Entfernen der Verkleidung zu verhindern. Ferner kann eine untrennbare Verbindung, wie z.B. eine integrale Verbindung, durch Einsatz von Adhäsiven oder durch ineinandergreifende Elemente wie Verschlussklemmen hergestellt werden.

Es ist darüber hinaus bevorzugt, dass die Verkleidung ein erstes und ein zweites Verkleidungselement umfasst, wobei besagtes erstes und zweites Verkleidungselement abdichtend miteinander koppeln und eine gedichtete Kopplung an dem Flansch ausbilden. Eine Verkleidung aufweisend zwei Verkleidungselemente, kann mit nur geringer oder sogar keiner axialen Bewegung der Verkleidungselemente längs der Longitudinal-Achse der oben definierten Verbindungsvorrichtung montiert werden.

Montage kann daher von jeglicher Richtung perpendikular oder schief zu der Longitudinal-Achse der Verbindungsvorrichtung, das heißt als eine Radial- oder Radial-Axial-Bewegung, stattfinden. Zum Beispiel kann das erste und zweite Verkleidungselement aus zwei Halbschalen umgesetzt sein, die zusammengesetzt sind und vollständig oder partiell einen Verbindungsflansch des Flanschabschnitts umschließen. Dies kann vorteilhaft sein, wenn eine Verkleidung montiert wird, wenn dort kein Raum ist oder zu wenig Raum ist die Verkleidung längs der Longitudinal-Achse der Verbindungsvorrichtung zu bewegen, um Zugang zu den elektrischen Verbindungen zu haben und die Drähte an die ersten Verbindungsmittel zu montieren. Unter Bedingungen, wo die Verbindungsvorrichtung einer Energieverteilungsanordnung und die an der Verbindungsvorrichtung anzuschließenden Kabel nicht inline sind, kann es nicht möglich sein die Verkleidung richtig zu montieren. Unter solchen Bedingungen kann eine schraubbare Verkleidung manchmal nicht montiert werden, weil die externen und internen Gewinde nicht richtig zueinander ausgerichtet werden können.

Es ist ferner bevorzugt, dass die Verkleidung ein erstes und ein zweites Verkleidungselement umfasst, wobei besagte erste und zweite Verkleidungselemente abdichtend miteinander gekoppelt sind und eine gedichtete Kopplung an dem Flansch ausbilden. Hinsichtlich der Vorteile, wird für Versionen von Ausführungsformen und Ausführungsformen mit Details zu solchen Dichtungen auf die obige Beschreibung in Bezug auf die Dichtung zwischen der Verkleidung und Flanschabschnitt verwiesen.

Es ist ferner bevorzugt, dass

  • – das erste Verkleidungselement an dem Flanschabschnitt befestigt ist und das zweite Verkleidungselement an der ersten Verkleidung befestigt ist, oder
  • – das erste Verkleidungselement an dem Flanschabschnitt befestigt ist und das zweite Verkleidungselement an dem Flansch befestigt ist, oder
  • – das erste Verkleidungselement an dem Flanschabschnitt befestigt ist und das zweite Verkleidungselement an dem Flanschabschnitt und dem ersten Verkleidungselement befestigt ist.

Es kann vorteilhaft sein, das erste Verkleidungselement mit dem Flanschabschnitt zu verbinden, so dass das erste Verkleidungselement fixiert ist und das zweite Verkleidungselement dann mit dem ersten Verkleidungselement verbunden wird, zum Beispiel wie einen Deckel. In solchen Fällen kann eine getrennte Sicherung des zweiten Verkleidungselements an dem Flanschabschnitt umgesetzt werden. Alternativ ist es bevorzugt, dass das erste und zweite Verkleidungselement beide an dem Flanschabschnitt montiert oder befestigt sind, müssen aber nicht gesondert aneinander befestigt werden. Alternativ ist es bevorzugt, dass das erste Verkleidungselement sowohl an dem Flanschabschnitt als auch an dem zweiten Verkleidungselement befestigt ist, um eine mechanisch feste gegenseitige Verbindung und Dichtung zwischen dem ersten und zweiten Verkleidungselement und dem Flanschabschnitt bereitzustellen.

Es ist ferner bevorzugt, dass das erste Verkleidungselement und der Flanschabschnitt ein integrales Teil bilden.

Zum Beispiel könnte sich das erste Verkleidungselement ausgehend von dem Flanschabschnitt erstrecken, um die ersten Verbindungsmittel zu umkapseln. Dies kann vorteilhaft sein, wenn das zweite Verkleidungselement verbunden wird, da ein Elektriker nicht beide Verkleidungselemente in seinen Händen halten muss, sondern eher einfach das zweite Verkleidungselement an dem fixierten ersten Verkleidungselement, welches ein integraler Teil des Flansches ist, montiert werden kann.

Es ist ferner bevorzugt, dass die Verkleidung an dem Flanschabschnitt montiert ist, vorzugsweise so, dass ein Hohlkugelgelenk den Flanschabschnitt und die Verkleidung koppelt.

Eine Schwenk-Verbindung, der Verkleidung an dem Flanschabschnitt kann vorteilhaft sein, weil es eine Möglichkeit bietet die Verkleidung an dem Flanschabschnitt in einer schiefen Ausrichtung zu montieren. Solch ein winkliger Anbau kann zum Beispiel notwendig sein, wenn die Verbindungsvorrichtung einer Energieverteilungsanordnung und das mit der Verbindungsvorrichtung zu verbindende Kabel nicht inline sind oder einen Positions- oder Winkelversatz aufweisen. In solchen Fällen würde eine Kraft auf die Verkleidung wirken, die eine Dichtung zwischen Flanschabschnitt und Verkleidung ineffektiv macht und das Risiko eines Schadens würde auftreten, falls eine nicht schwenkbarer starre Verbindung umgesetzt werden würde. Solch eine kraftinduzierte mechanische Beanspruchung, die auf das Material der Verbindungsvorrichtung und/oder das Material der Verkleidung wirkt, kann durch eine schwenkbar montierte Verbindung vermieden werden, welche wiederum die Verkleidung vom Brechen verhindert und damit die Lebensdauer der Energieverteilungsanordnung verlängert.

Ein anderer Vorteil ist, dass Installation vereinfacht wird, da Maßabweichungen der Montageposition des Gehäuses der Energieverteilungsanordnung und der Position, wo das Kabel gelegt wird oder von dem Untergrund oder unteren Deck hervortritt, ausgeglichen werden kann.

Die Schwenk-Verbindung kann durch ein Hohlkugelgelenk, das Bewegungen um ein Rotationszentrum ermöglicht, umgesetzt werden. Daher kann die Verkleidung ein hohles Ringelement ausbilden, aufweisend einen Abschnitt mit einer sphärischen inneren oder äußeren Geometrie. Der Flanschabschnitt kann einen Abschnitt mit einer komplementären sphärischen äußeren oder respektive inneren Geometrie umfassen, aufweisend einen im Wesentlichen zu dem inneren Radius der Verkleidung identischen Radius. Die Verkleidung umschließt den Abschnitt des Flanschabschnitts mit der sphärischen äußeren Geometrie des Flanschabschnitts, wenn es montiert ist. Daher ist die Verkleidung gegen eine longitudinale Bewegung in Bezug zu dem Flanschabschnitt fixiert, aber die Verkleidung kann aufgrund des Eingriffs der konvex-konkaven sphärische Geometrien kippende Bewegungen in Bezug zu dem Flansch ausführen.

Es ist bevorzugt, dass eine Dichtung zwischen dem Flanschabschnitt und der Verkleidung bereitgestellt wird, welche bevorzugt eine Ringdichtung ist, welche an dem Flanschabschnitt oder an einem umlaufenden Absatz des Flanschabschnitts montiert wird.

Hinsichtlich der vorteilhaften Funktionen und Ausführungsformen solcher Dichtungen wird auf die obige Beschreibung der Dichtungen zwischen der Verkleidung und Flanschabschnitt verwiesen.

Weiterhin ist bevorzugt, dass die Energieverteilungsanordnung ferner ein Adapterelement umfasst, das geeignet ist zwischen dem Flanschabschnitt und der Verkleidung montiert zu werden.

Solch ein Adapterelement kann vorteilhaft sein, zum Beispiel wenn eine Verbindungsvorrichtung, umfassend einen Flanschabschnitt mit einem Gewinde, in der Energieverteilungsanordnung vormontiert wird, aber während eines Installationsvorgangs eine Verkleidung mit einem Winkel montiert werden muss, um Abweichungen der Montagepositionen auszugleichen. Abweichungen der Montageposition können auftreten, wenn die Ausrichtung der Verkleidung und des Kabels nicht übereinstimmen. Dann kann das Adapterelement eingesetzt werden, um die fehlende Übereinstimmung auszugleichen und ermöglicht demzufolge einen einfachen und schnellen Installationsprozess. Das Adapterelement kann insbesondere einen winkeligen Ausglich oder einen Ausgleich für eine radiale Verschiebung des Kabels und der Verkleidung bereitstellen.

Es ist ferner bevorzugt, dass die Länge der Verkleidung größer ist als der Durchmesser oder die maximale Weite des Querschnitts der Verkleidung. Eine bestimmte Länge der Verkleidung stellt sicher, dass die Verkleidung ausreichend Raum bietet, um den Montagevorgang der Drähte eines Kabels an die Verbindungsmittel einfach zu halten, wenn die Energieverteilungsanordnung installiert wird. Ein Schiffswerftarbeiter mag daher die Verkleidung manuell montieren können, da er imstande sein kann lediglich durch Einsatz seiner Hände und ohne spezielle Werkzeuge ausreichendes Drehmoment aufzubringen. Ein weiterer Vorteil einer bestimmten Länge der Verkleidung ist, dass ausreichend Länge bereitgestellt ist, um Fehlausrichtung des Kabels und der Verbindungsvorrichtung der Energieverteilungsanordnung auszugleichen.

Da die Drähte starr sind, ist das Biegen in den meisten Fällen nicht oder kaum möglich, um der gewünschten Position zu entsprechen. Eine Verkleidung, die eine Länge hat größer als der Durchmesser oder die maximale Abmessung des Querschnitts der Verkleidung, ist daher von Vorteil, um ausreichend Raum für die Drähte innerhalb der Verkleidung bereitzustellen.

Es ist ferner bevorzugt, dass besagtes durch die Öffnung der Verkleidung eingeführtes Kabel einen ersten minimalen Biegeradius hat und besagte Drähte des besagten Kabels einen zweiten minimalen Biegeradius haben, wobei die Verkleidung eine Länge längs ihrer Longitudinal-Achse von 0,05 bis 2 Mal des ersten minimalen Biegeradius hat und/oder wobei die Verkleidung eine Länge längs ihrer Longitudinal-Achse von 0,1 bis 5 Mal des zweiten minimalen Biegeradius hat. Die Länge der Verkleidung kann von dem minimalen Biegeradius eines Kabels abhängen, weil der Biegeradius den Bedarf des erforderlichen Raums, um ein Kabel in einer den winkligen Anordnung auszulegen, beeinflusst. Da der Biegeradius eine Gütezahl von Kabeln ist, kann die Größe der Verkleidung in Bezug zu dem Biegeradius gesetzt werden. Dasselbe gilt für den Biegeradius eines Drahtes eines Kabels, wie etwa einem dreiphasigen Kabel. Häufig kann der minimale Biegeradius eines Kabels oder Drahtes auf 15 mal den Durchmesser eines Kabels oder Drahtes festgelegt worden sein.

Es ist weiterhin bevorzugt, dass die Energieverteilungsanordnung ferner eine Ventileinheit umfasst, die den inneren Raum der Verkleidung mit dem äußeren Raum außerhalb der Verkleidung verbindet und geeignet ist Luftdruckdifferenzen zwischen dem inneren Raum und dem äußeren Raum der Verkleidung auszugleichen. Da die Energieverteilungsanordnung an Hochspannungen angeschlossen ist, kann es bevorzugt sein kondensierende Feuchtigkeit in dem inneren Raum zu verhindern. Daher führt eine Ventileinheit Druckausgleich zwischen dem inneren Raum der Verkleidung und der Umgebung durch und minimiert dadurch das Risiko kondensierenden Wassers in der Verkleidung. Dadurch wird die Lebensdauer der durch die Verkleidung verdeckten Verbindungsmittel gesteigert und elektrische Fehler werden verhindert.

Es ist ferner bevorzugt, dass die Verkleidung eine Halterung umfasst, um ein Kabel an der Verkleidung zum Entlasten der ersten elektrischen Verbindungsmittel von mechanischen Belastungen, eingeleitet durch auf besagtes Kabel wirkende Kräfte, zu fixieren. Wann immer eine Kraft auf das Kabel wirkt, besteht ein Risiko, dass die Drähte des Kabels, welche mechanisch und elektrisch an den Verbindungsmitteln angeschlossen sind, Kontakt zu den Leitungselementen verlieren oder sogar brechen. Dies würde in einem Versagen der Energieverteilungsanordnung resultieren. Daher kann die Verbindungsvorrichtung modifiziert werden, um eine Zugentlastung der Verbindungsmittel durch Befestigen des Kabels an der Verkleidung bereitzustellen. Zum Beispiel kann eine Kabelverschraubung ein integraler Teil der Verkleidung sein oder kann an der Verkleidung befestigt, wie etwa angeschraubt, sein. Wenn das Kabel durch solch eine Kabelverschraubung geführt wird, werden die mit den Verbindungsmitteln mechanisch verbundenen Drähte von mechanischen Kräften entlastet. Insbesondere, kann solch eine von der Belastung entlastende Halterung an der Öffnung der Verkleidung montiert sein, durch welche das Kabel eingeführt wird, und kann einen Dichtungseffekt haben, um besagte Öffnung abzudichten, wenn ein Kabel eingeführt wird.

Es ist ferner bevorzugt, dass die ersten elektrischen Verbindungsmittel eine Vielzahl Verbinder umfassen und wobei ein Trennelement, aus elektrisch isolierendem Material zwischen jeweils zwei benachbarten Verbindern angeordnet ist.

Trennelemente verbessern die elektrische Sicherheit, da sie ungewollte Verbindungen zwischen benachbarten Verbindungsmitteln der Verbindungsvorrichtung verhindern. Um ein Kabel flexibler zu machen und deren Biegeradius zu reduzieren, sind Drähte aus mehreren Leitern zusammengesetzt. Allerdings werden einzelne Leiter während des Installationsvorgangs womöglich nicht durch die Verbindungsmittel gegriffen und können überstehen und können möglicherweise in Kontakt mit einem benachbarten Verbindungsmittel kommen, welches zu einer elektrischen Störung führt. Ein Trennelement verhindert mechanisch, dass ein einzelner oder eine Mehrzahl Leiter eines Drahtes in Kontakt mit einem benachbarten Verbindungsmittel oder Draht kommen, da ein Trennelement eine mechanische Barriere zwischen zwei benachbarten Verbindungsmitteln ausbildet. Ein Trennelement kann verstanden werden als eine Sicherheitsabdeckung, ein Schutzschirm, ein Sicherheitsschirm oder als eine aus Kunststoffmaterial hergestellte Platte oder Paneele, montiert an oder sich erstreckend von der Verbindungsvorrichtung zwischen zwei benachbarten Verbindungsmitteln.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Luftstrecke und Kriechstrecke vergrößert wurden und die Kriechstreckenverlängerung verbessert wurde, welche wiederum Lichtbögen zwischen zweier benachbarter Verbindungsmittel verhindert.

Es ist weiterhin bevorzugt, dass die ersten und/oder zweiten elektrischen Verbindungsmittel einen Schraubanschluss, einen Klemmanschluss, einen Lötanschluss oder eine Anschweißplatte umfassen.

Im Allgemeinen können verschiedene Verbindungsmittel für die Verbindungsmittel eingesetzt werden und manche mögen in bestimmten Anwendungen geeigneter sein als andere. Zum Beispiel wenn Klemmanschlüsse eingesetzt werden, können Drähte zeitsparend und einfach verbunden werden, da Werkzeuge oder Kabelschuhe nicht erforderlich sind, wenn ein Draht mit einem Klemmanschluss verbunden wird. Alternativ bieten Schraubanschlüsse eine mechanisch langlebige Verbindung. Wenn Drähte verbunden werden, sind konventionelle Werkzeuge, wie z.B. Schraubendreher oder Schlüssel erforderlich. Lötanschlüsse oder Anschweißplatten bieten die langlebigste Verbindung von Drähten, diese Verbindungstypen erfordern spezielle Werkzeuge.

Es ist weiterhin bevorzugt, wobei die Steckdose eine Länge in einer axialen Richtung besagter Verbindungsvorrichtung hat und wobei die Tiefe besagter Gehäuse in besagter axialer Richtung kleiner ist als 1,5 Mal der Länge besagter Steckdose in besagter axialer Richtung. Die Tiefe des Gehäuses wird verstanden als das Maß in der Richtung der Longitudinal-Achse der Verbindungsvorrichtung. Vorzugsweise haben die Steckdosen eine Longitudinal-Achse, welche parallel zur besagten Longitudinal-Achse der besagten Verbindungsvorrichtung ist. Da die ersten Verbindungsmittel der Verbindungsvorrichtung außerhalb des Gehäuses der Energieverteilungsanordnung platziert sind, kann die Tiefe des Gehäuses reduziert werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die minimale Tiefe des Gehäuses im Grunde genommen durch die Länge der in dem Gehäuse montierten Steckdosen bestimmt. Allgemein kann es erforderlich sein einen Extraraum für die Verdrahtung der Steckdosen und der zweiten Verbindungsmittel der Verbindungsvorrichtung in dem Gehäuse der Energieverteilungsanordnung bereitzustellen. Im Hinblick darauf ist eine Tiefe von weniger als der doppelten Länge einer Steckdose ausreichend, um die zweiten Verbindungsmittel der Verbindungsvorrichtung, Steckdosen und die dazugehörige Verdrahtung zu umschließen. Da die Größe des Gehäuses reduziert werden kann, kann hierdurch Gehäusematerial wie Metall oder Kunststoff eingespart werden und können Kosten reduziert werden. Alternativ, statt dass das Gehäuse eine Tiefe hat, die weniger als zwei Mal der Länge der Steckdose entspricht, kann die Tiefe des Gehäuses kleiner als die Länge der Verbindungsvorrichtung längs besagter Longitudinal-Achse sein, vorzugsweise kleiner als 75 % der besagten Länge.

Es ist weiterhin bevorzugt, dass das Gehäuse eine dritte Öffnung umfasst und eine zweite Verbindungsvorrichtung in die dritte Öffnung montiert ist, wobei besagte zweite Verbindungsvorrichtung nach der ersten Verbindungsvorrichtung konfiguriert ist, und wobei die zweiten elektrischen Verbindungsmittel der zweiten Verbindungsvorrichtung elektrisch mit den zweiten elektrischen Verbindungsmitteln der ersten Verbindungsvorrichtung in dem Gehäuse verbunden sind.

Wenn eine Energieverteilungsanordnung zur elektrischen Versorgung von Kühlcontainern installiert wird, mag es notwendig sein einen Weg zur Subverteilung zusätzlich zur Energieverteilungsanordnung bereitzustellen, um eine vollständige Infrastruktur bereitzustellen, die eine Vielzahl Kühlcontainer versorgt. Daher kann ein Gehäuse zwei Verbindungsvorrichtung umfassen, die elektrisch miteinander in dem Gehäuse verbunden sind. Eine der Verbindungsvorrichtungen kann direkt mit einer Energiequelle verbunden sein und kann dazu dienen besagte im Gehäuse installierte Steckdosen mit Energie zu versorgen während die andere Verbindungsvorrichtung dazu dient Energie von besagter ersten Verbindungsvorrichtung abzuzweigen, um besagte Abzweigungen der Energie anderen Verbrauchern, wie z.B. in anderen Gehäuse installierte Steckdosen, bereitzustellen. In dieser Hinsicht kann die Energieverteilungsanordnung ein zweites Gehäuse mit Steckdosen und einer dritten darin installierten Verbindungsvorrichtung, wobei eine Kabelschlaufe die zweite und dritte Verbindungsvorrichtung außerhalb des Gehäuses verbindet, umfassen. Dadurch kann eine vollständige Infrastruktur aufgebaut werden, durch konsekutiv verbundene Gehäuse.

Es ist ferner bevorzugt, dass

  • – das erste Gehäuse eine erste Verkettungsöffnung in der Seitenwand des Gehäuses hat,
  • – ein zweites Gehäuse benachbart zur besagten Seitenwand angeordnet ist,
  • – besagtes zweites Gehäuse eine zweite Verkettungsöffnung benachbart zu der ersten Verkettungsöffnung des ersten Gehäuses hat,
wobei elektrische Leiter durch die erste und zweite Verkettungsöffnung laufen, um eine elektrische Verbindung zwischen der an dem ersten Gehäuse montierten Steckdose und einer an dem zweiten Gehäuse montierten Steckdose aufzubauen.

Eine Seitenwand des Gehäuses ist zu verstehen als eine Wand, welche von der Wand verschieden ist, umfassend die erste und zweite Öffnung, welche verstanden sind in der vorderen Wand des Gehäuses bereitgestellt zu werden. Bevorzugt ist die Seitenwand rechtwinklig zur besagten vorderen Wand ausgerichtet. Zwei oder mehrere Gehäuse einer Energieverteilungsanordnung können miteinander mechanisch oder mit einer gemeinsamen Plattform verbunden sein und daher eine gemeinsame Einheit bilden. Der Vorteil solch eine Anordnung ist, dass eine größere Anzahl Steckdosen an einem Installationsort bereitgestellt und mit einer einzigen Stromleitung versorgt werden können. Dies bietet extra Flexibilität, wenn eine Infrastruktur zur elektrischen Versorgung von Kühlcontainern geplant wird. Es daher möglich die Energieverteilungsanordnung nach den Bedarfen der aktuellen lokalen Umstände oder technischen oder speziellen Bedingungen anzupassen.

Es kann bevorzugt sein, dass zwei Gehäuse aneinander befestigt sein können durch eine hohle Schraube mit einem großen Durchmesser, zum Beispiel einem Durchmesser in der Größe von einigen wenigen zehn Millimetern bis zu hundert Millimetern, die in besagten ersten und zweiten Verkettungsöffnungen montiert ist. Zwei Gehäuse können daher korrespondierende Verkettungsöffnungen haben, zum Beispiel an deren Seitenwänden, und die Hohlschraube können in solch einer Weise angeordnet sein, dass Teile des Gewindes herausragen innerhalb eines oder beider Gehäuse. Eine einzelne Mutter oder Mütter können dann auf die Hohlschraube geschraubt werden, um beide Gehäuse aneinander zu montieren. Ein Kabel kann durch die Hohlschraube geführt werden, kann dafür eingesetzt werden die Steckdose des zweiten Gehäuses mit den zweiten Verbindungmitteln der Verbindungsvorrichtung des ersten Gehäuses elektrisch zu verbinden.

Statt einer Hohlschraube mit einem großen Durchmesser, kann eine Vielzahl Schrauben um die Verkettungsöffnung des zweiten Gehäuses angeordnet und entsprechend durch in beiden Seitenwänden des Gehäuses platzierte Befestigungslöcher geführt sein.

Es ist weiterhin bevorzugt, dass eine dritte Verbindungsvorrichtung in eine beliebige Öffnung des ersten oder zweiten Gehäuses statt einer Steckdose montiert ist, wobei besagte dritte Verbindungsvorrichtung nach der ersten konfiguriert ist, und wobei die ersten elektrischen Verbindungsmittel der dritten Verbindungsvorrichtung elektrisch mit den ersten elektrischen Verbindungsmitteln der ersten oder zweiten Verbindungsvorrichtung verbunden sind. Wann immer zwei Gehäuse einer Energieverteilungsanordnung gekoppelt werden, um eine größere Anzahl Steckdosen an einer Stelle bereitzustellen, wird eine Verbindungsvorrichtung in eine der Öffnungen der miteinander verbundenen Gehäuse montiert. Diese zusätzliche Verbindungsvorrichtung sub-verteilt die Energie zu einer weiteren Energieverteilungsanordnung. Daher kann Energie an eine nachfolgende oder nachgelagerte Energieverteilungsanordnung weitergegeben werden. Dadurch können komplexere Infrastrukturen realisiert werden, die an die lokalen Umstände oder technischen oder speziellen Bedingungen angepasst sind, wenn sie auf einer Schiffswerft, einem Kai oder an Land montiert sind.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird das oben genannte Ziel gelöst durch eine Verbindungsvorrichtung zur elektrischen Versorgung von Kühlcontainern, umfassend

  • – einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt und
  • – einen Flanschabschnitt zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt, wobei besagter Flanschabschnitt geeignet ist an einem Gehäuse benachbart zu einer Öffnung im besagten Gehäuse befestigt zu werden, wobei der erste Abschnitt erste elektrische Verbindungsmittel hat, die geeignet sind elektrisch mit einem Kabel verbunden zu werden und der zweite Abschnitt zweite elektrische Verbindungsmittel hat, wobei die ersten und zweiten elektrischen Verbindungsmittel mittels sich durch den Flanschabschnitt erstreckende Leiterelemente miteinander verbunden sind.

Es ist zu verstehen, dass bevorzugte Ausführungsformen dieser Verbindungsvorrichtung die Charakteristiken und Funktionen der zuvor als ein Teil der Energieverteilungsanordnung beschriebenen Verbindungsvorrichtung umfassen können.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind durch Beispiele mit Verweis auf die Figuren beschrieben, wobei:

1: ist eine dreidimensionale Ansicht der Energieverteilungsanordnung;

2: ist eine dreidimensionale Ansicht der Energieverteilungsanordnung mit einer abgeschraubten Verkleidung;

3: ist eine detaillierte dreidimensionale Ansicht des ersten Abschnitts der Verbindungsvorrichtung;

4: ist eine dreidimensionale Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Energieverteilungsanordnung;

5: ist eine dreidimensionale Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Energieverteilungsanordnung mit einem entfernten Gehäusedeckel und einer entfernten Halbschale;

6: ist eine detaillierte dreidimensionale Ansicht einer Energieverteilungsanordnung gemäß der zweiten Ausführungsform mit entferntem Gehäusedeckel und entfernter Halbschalenverkleidung;

7: ist eine Vorderansicht einer Energieverteilungsanordnung gemäß der zweiten Ausführungsform, die eine Verkleidung mit einer geneigten Ausrichtung zeigt;

8: ist eine detaillierte Vorderansicht des Flanschabschnitts und des ersten Abschnitts der Verbindungsvorrichtung;

9a)–c): sind beispielhafte Montagepositionen einer Verbindungsvorrichtung in einem Gehäuse mit fünf Öffnungen;

10: ist eine dreidimensionale Ansicht zweier miteinander verbundener Gehäuse, umfassend eine Verbindungsvorrichtung;

11: ist eine dreidimensionale Ansicht zweier miteinander verbundener Gehäuse, umfassend zwei Verbindungsvorrichtungen;

12: ist eine schematische Übersicht möglicher Gehäuse einer Energieverteilungsanordnung a)–e); und davon bevorzugte Kombinationen f)–l);

13: ist eine schematische Übersicht eines Querschnitts möglicher Gehäuse einer Energieverteilungsanordnung gemäß der Erfindung.

Eine erste Ausführung einer Energieverteilungsanordnung 100 ist in 13 gezeigt. Ein Gehäuse 110 umfasst einen lösbaren Deckel 112 und eine Frontplatte bestehend aus vier Öffnungen, wobei drei Steckdosen 180 in drei von besagten vier Öffnungen montiert werden. Eine Verbindungsvorrichtung weist einen ersten Abschnitt 140 auf, welcher außerhalb des Gehäuses angeordnet ist. Der erste Abschnitt ist benachbart zu einem Flanschabschnitt 123, wobei die Verbindungsvorrichtung in der vierten Öffnung durch Schrauben montiert an diesem Flanschabschnitt 123 und der Frontplatte benachbart zu der vierten Öffnung des Gehäuses 110 befestigt ist.

Der Flanschabschnitt umfasst ein äußeres Gewinde 124 umlaufend zu ersten Verbindungsmitteln 120, welche durch Schraubanschlüsse 125 gebildet werden. Diese Schraubanschlüsse sind fest mit Leiterelementen 130 verbunden, die sich durch den Flanschabschnitt erstrecken. Die Drähte 152 eines dreiphasigen Kabels 150 werden an den Schraubanschlüssen über Kabelanschlüsse 153 an dem Ende jedes Kabels befestigt und elektrisch angeschlossen. Die Drähte des dreiphasigen Kabels können dadurch an die Energieverteilungsanordnung angeschlossen werden, ohne den Deckel 112 des Gehäuses 110 zu entfernen.

Die Verkleidung 141 weist ein internes Innengewinde an ihrer inneren peripheren Wand auf und wird an das Gewinde 124 geschraubt. Der erste Abschnitt 140 umfasst ferner eine Kabelverschraubung 142 an seinem Ende gegenüber zu dem inneren Gewinde. Die Kabelverschraubung 142 wird an der Verkleidung 141 befestigt. Die Kabelverschraubung umfasst eine Dichtung, die in die äußere Peripherie des Kabels greift, um die Schraubanschlüsse 125, die Drähte 152 und die Leitungselemente 130 vor Wasser, Feuchtigkeit und Staub zu schützen. Die Kabelverschraubung kann weiterhin eine Zugentlastung umfassen, um das dreiphasige Kabel 250 und die entsprechenden Drähte 252 von mechanischer Belastung zu entlasten. Um an der Energieverteilungsanordnung 100 elektrische Energie bereitzustellen, wird das dreiphasige Kabel 150 an eine Energieversorgung angeschlossen (nicht gezeigt).

2 zeigt die Verkleidung 141 der Verbindungsvorrichtung, die von dem Gewinde 124 abgeschraubt wird und dadurch Zugang zu den Schraubanschlüssen 125, den Drähten 152 und den Leitungselementen 130 bietet. Wie aus 2 gesehen werden kann, kann die Verkleidung 141, wenn abgeschraubt, axial entlang des Kabels 150 bewegt werden und ist in besagter axialer Richtung kurz genug, um dadurch besagten Zugang zu den ersten Verbindungsmitteln 120 zu ermöglichen.

3 zeigt eine detaillierte dreidimensionale Ansicht der ersten Verbindungsmittel 120 und des Flanschabschnitts 123. Trennelemente 127 werden zwischen zwei benachbarte Leitungselemente 130 und Schraubanschlüsse 125 platziert.

48 zeigen eine zweite Ausführung einer Energieverteilungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung. 4 zeigt ein Gehäuse 210 umfassend einen lösbaren Gehäusedeckel 212 und eine Frontplatte aufweisend vier Öffnungen, wobei drei Steckdosen 280 in drei von besagten vier Öffnungen montiert werden. Eine Verbindungsvorrichtung weist einen ersten Abschnitt 240 benachbart zu einem Flanschabschnitt 223 auf. Die Verbindungsvorrichtung ist in der vierten Öffnung durch Schrauben an besagtem Flanschabschnitt 223 und der Frontplatte neben der vierten Öffnung befestigt. Der erste Abschnitt 240 der Verbindungsvorrichtung ist außerhalb des Gehäuses 210 positioniert und umfasst erste Verbindungsmittel 220, eine Verkleidung 241, 241a, Verkleidungsschrauben 244 und eine Kabelverschraubung 242.

5 und 6 zeigen die Energieverteilungsanordnung von 4 mit dem entfernten Gehäusedeckel 212. Die ersten Verbindungsmittel 220 der Verbindungseinrichtung sind außerhalb des Gehäuses 210 positioniert und Drähte 252 eines dreiphasigen Kabels 250 sind an Schraubanschlüssen 225 der ersten Verbindungsmittel 220 mittels Kabelanschlüssen 253 angeschlossen. Besagte Schraubanschlüsse 225 werden an Leitungselementen 230 angeschlossen. Trennelemente 225 werden zwischen jegliche zwei benachbarte Leitungselemente 230 und die daran angeschlossenen Schraubklemmen 225 platziert.

Ein zweiter Abschnitt der Verbindungsvorrichtung ist innerhalb des Gehäuses 210 positioniert und umfasst das zweite Verbindungsmittel 260. Schraubanschlüsse 266 werden an den Leitungselementen 230 montiert. Trennelemente 268 werden zwischen je zwei benachbarte Leitungselemente 230 und die Schraubanschlüsse 266 platziert. Drähte (nicht gezeigt) werden an die Schraubanschlüsse 266 angeschlossen, um den Steckdosen 280 innerhalb des Gehäuses 210 elektrischen Anschluss bereitzustellen.

Gemäß dieser Ausführungsform umfasst der Flanschabschnitt eine äußere sphärische ringförmige Fläche, die die Lagerfläche eines Kugelgelenklagers 224 bildet. Die Verkleidung 241 wird als zwei kombinierbare Verkleidungshalbschalen realisiert, wovon nur die erste Verkleidungshalbschale 241a in 5 und 6 gezeigt ist. Die Halbschalen 241a, b umfassen eine innere Lagerfläche 224a, b an einem Ende, welches an der ringförmigen Fläche 224 montiert ist. Wenn beide Halbschalen kombiniert werden, werden besagte Halbschalen an dem kugelförmigen Ring-Element 224 des Flanschabschnittes befestigt und bilden so ein Kugelgelenk. Alternativ können besagte Halbschalen auch direkt an dem Flanschabschnitt 223 befestigt werden.

Die Verkleidung 241 ist kraftschlüssig an dem Flanschteil gegen axiales Verschieben längs der axialen Richtung des Kabels 250 befestigt, wenn die Halbschalen durch Schrauben 244 miteinander verbunden werden. Die Kabelverschraubung 242 wird an der Verkleidung 241 befestigt, z. B. durch Verschrauben oder Klipsen. Der innere Raum der Verkleidung 241 umfasst die Schraubanschlüsse 225, die Drähte 252 und die Leitungselemente 230. Besagter innerer Raum ist gegen Eindringen von Wasser und Staub durch eine Verkleidungsdichtung abgedichtet, welche in der Verkleidungsdichtungsaussparung 243 positioniert ist, eine Dichtung in einer Dichtungsaussparung 229 des sphärischen Ringkörpers 224 positioniert ist und die Dichtung durch die Kabelverschraubung 242 bereitgestellt wird. Die Kabelverschraubung kann weiterhin eine Zugentlastung zur mechanischen Entlastung des dreiphasigen Kabels 250 und der jeweiligen Drähte 252 umfassen.

Die Verkleidung 241a, b ist länger als die Verkleidung 141 und bietet damit einen komfortableren Zugang zu den ersten Verbindungsmitteln, um Handhabung und Anschluss von eher steifen Kabeln mit steiferen Drähten als der ersten Ausführungsform zu ermöglichen. Durch die vergrößerte Länge des Gehäuses 241a, b kann zu den ersten Verbindungsmitteln kein Zugang durch eine axiale Bewegung der Verkleidung entlang des Kabels in der Installationsanordnung bereitgestellt werden. Stattdessen können bei dieser Ausführungsform eine oder beide Halbschalen 141a, b der Verkleidung in radialer Richtung entfernt werden.

7 zeigt eine Frontansicht der Energieverteilungsanordnung 200. Es wird gezeigt, dass eine Longitudinal-Achse 290 des dreiphasigen Kabels 300 und eine Longitudinal-Achse 291 des Flanschabschnittes der Verbindungsvorrichtung nicht inline sind und somit eine winklige Versatz α aufweisen. Ein solcher winkliger Versatz kann auftreten, wann immer das Gehäuse 210 der Energieverteilungsanordnung 200 in einer Weise montiert ist, dass die Verbindungsvorrichtung einer Energieverteilungsanordnung und das an die Verbindungsvorrichtung anzuschließende Kabel 250 nicht inline sind oder einen Lage- oder Winkelversatz aufweisen. Da die sphärische ringförmige Fläche 224 des Flanschabschnitts mit der Verkleidung 241 eine Montage bildet, kann die Verkleidung in einer winkligen Ausrichtung montiert werden, um den winkligen Versatz α auszugleichen und Installation der Verkleidung 241 zu vereinfachen.

8 zeigt eine detaillierte Ansicht des Flanschabschnittes 223 und der ersten Verbindungsmittel 220 der Verbindungsvorrichtung. Die sphärische ringförmige Fläche 224 ist wie ein Kugelgelenkabschnitt geformt. Eine gekrümmte innere Fläche 224a der Verkleidung 241 ist in Kontakt mit der sphärischen ringförmigen Fläche 224 und ist komplementär zu der sphärischen ringförmigen Fläche 224 ausgebildet. Dies ermöglicht es, die Verkleidung in einer schrägen Ausrichtung zu montieren, um einen winkligen Versatz α auszugleichen. In der sphärischen ringförmigen Fläche 224 ist umlaufend eine Dichtaussparung 229 vorgesehen. Die Dichtaussparung 229 enthält einen Dichtungsring oder kann eine Dichtungskomponente enthalten, die in die sphärische ringförmige Fläche 224 eingegossen wird, zum Beispiel durch zweikomponentiges Spritzgießen, um eine Dichtung zwischen den Halbschalen der Verkleidung 241 und dem Flanschabschnitt bereitzustellen.

9a)–c) zeigen mehrere Möglichkeiten, eine Verbindungsvorrichtung entsprechend der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung an einem Gehäuse einer Energieverteilungsanlage zu montieren. Das Gehäuse hat fünf Öffnungen, wobei vier Steckdosen in vier von besagten fünf Öffnungen montiert sind.

9a) zeigt eine Energieverteilungsanordnung 300, wobei eine Verbindungsvorrichtung an einer Öffnung ganz links montiert ist.

9b) zeigt eine Energieverteilungsanordnung 310, wobei eine Verbindungsvorrichtung an einer Öffnung in der Mitte montiert ist.

9c) zeigt eine Energieverteilungsanordnung 320, wobei eine Verbindungsvorrichtung an einer Öffnung ganz rechts montiert ist.

Ohne Einschränkung kann die Verbindungsvorrichtung auch in die anderen zwei Öffnungen montiert werden, die in 9a)–c) nicht gezeigt sind. Ferner ist dieses Beispiel nicht auf eine Verbindungsvorrichtung der ersten Ausführungsform beschränkt. Ohne Einschränkung könnte stattdessen die Verbindungsvorrichtung nach der zweiten Ausführungsform eingesetzt werden.

10 und 11 zeigen Energieverteilungsanordnungen 400, 500, die eine erhöhte Anzahl von Steckdosen bereitstellen.

10 zeigt eine Energieverteilungsanordnung 400 mit einem ersten Gehäuse 410 und einem zweiten Gehäuse 420. Erstes und zweites Gehäuse 410, 420 sind an einer Seitenwand miteinander verbunden. Gehäuse 410 umfasst eine Frontplatte aufweisend sechs Öffnungen, wobei fünf Steckdosen in fünf von sechs Öffnungen montiert sind. Eine Verbindungsvorrichtung 401 nach der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird in die sechste Öffnung montiert. Das Gehäuse 420 umfasst eine Frontplatte aufweisend sechs Öffnungen, wobei sechs Steckdosen in die sechs Öffnungen montiert sind.

Die Steckdosen von Gehäuse 410 sind elektrisch an die Verbindungsvorrichtung 401 im Gehäuse 410 angeschlossen. Im Gehäuse 420 montierte Steckdosen werden auch an die Verbindungsvorrichtung 401 im Gehäuse 410 angeschlossen. Die Gehäuse 410 und 420 umfassen entsprechende Verkettungsöffnungen in der Seitenwand, die in Kontakt zwischen den Gehäusen 410 und 420 sind. Drähte werden dann durch die Verkettungsöffnungen geführt, um elektrische Verbindungen zwischen Verbindungsvorrichtung 401 und den am Gehäuse 420 montierten Steckdosen bereitzustellen. Verbindungsvorrichtung 401 kann mit einem Kabel an eine Energieversorgung angeschlossen werden (nicht gezeigt).

11 zeigt eine modifizierte Energieverteilungsanordnung 500 mit einem ersten und zweiten Gehäuse 510, 520, die miteinander verbunden sind und im Wesentlichen der in 4 gezeigten Energieverteilungsanordnung 400 ähneln. Der Unterschied ist, dass die Energieverteilungsanordnung 500 zwei Verbindungsvorrichtungen umfasst; eine erste Verbindungsvorrichtung 501, die an einer Öffnung in der Frontplatte des ersten Gehäuses 510 montiert ist, und eine zweite Verbindungsvorrichtung 502, die an einer Öffnung in der Frontplatte des zweiten Gehäuses 520 montiert ist.

Während Verbindungsvorrichtung 501 über ein Kabel an eine Energieversorgung angeschlossen werden kann (nicht gezeigt), kann Verbindungseinrichtung 502 eingesetzt werden, um Energie über ein Kabel an eine andere Energieverteilungsanordnung (nicht gezeigt) zu verteilen.

Die in 10 und 11 gezeigten Beispiele sind nicht auf Verbindungsvorrichtungen der zweiten Ausführungsform der Erfindung beschränkt, stattdessen könnten Verbindungsvorrichtungen der ersten Ausführungsform eingesetzt werden.

12a)–l) zeigen schematisch bevorzugte Kombinationen miteinander verbundener Gehäuse von Energieverteilungsanordnungen, die gemäß der Erfindung aus einem modularen System zusammengesetzt sind. 12a)–e) zeigen Energieverteilungsanordnungen mit einer bis zu sechs Öffnungen in einer Frontplatte eines Gehäuses, wobei eine Verbindungsvorrichtung beispielhaft an die ganz linke Öffnung der Gehäuse montiert ist und an den übrigen Öffnungen Steckdosen montiert sind. 12f)–k) zeigen bevorzugte Kombinationen von ersten und zweiten Gehäusen, die an ihren Seitenwänden miteinander verbunden sind, um eine Energieverteilungsanordnung mit einer größeren Anzahl von Steckdosen bereitzustellen. Alle Steckdosen in den Gehäusen der Energieverteilungsanordnung sind elektrisch miteinander verbunden. Daher können sechs bis elf Steckdosen bereitgestellt werden, wenn zwei der in 12a)–e) gezeigten Gehäuse der Energieverteilungsanordnungen kombiniert werden.

12I) zeigt ein miteinander verbundenes erstes und zweites Gehäuse, wobei das erste und zweite Gehäuse elektrisch miteinander über ein Kabel, über eine Verbindungsvorrichtung zu jedem Gehäuse über Kabel, die außerhalb der Gehäuses angeordnet sind, verbunden sind. Dieses Beispiel kann auch auf die in 12f)–k) gezeigten Energieverteilungsanordnungen angewendet werden.

13 zeigt beispielhaft einen Querschnitt durch die mechanische Verbindung von zwei Gehäusen 710, 711 einer Energieverteilungsanordnung 700. Die zwei Gehäuse 710, 711 weisen an ihren Seitenwänden Verkettungsöffnungen 712, 213 auf. Eine Hohlschraube 720, im Wesentlichen mit einem etwas kleineren Durchmesser als die Verkettungsöffnungen 712 und 713, wird in die Verkettungsöffnungen des ersten und zweiten Gehäuses 710, 711 eingeführt und z. B. mit zwei Sechskantmuttern 730 von in den Gehäusen 710, 711 befestigt. Wenn die Muttern angezogen werden, üben die Seitenwände der Gehäuse eine Kraft auf einen Dichtungsring 740 aus, der zwischen den zwei Seitenwänden und radial außen von und um die Schraube 720 positioniert ist. Dadurch wird eine Dichtung der Hohlschraube 720 und der Verkettungsöffnungen 712, 713 bereitgestellt und Eindringen von Feuchtigkeit, Wasser und Staub in den inneren Raum der Gehäuse 710 und 711 verhindert.

13 ist als Beispiel zu verstehen, wie zwei Gehäuse gemeinsam miteinander verbunden werden können, und es ist nicht beabsichtigt, die beanspruchte Erfindung auf die in besagter Figur gezeigte vorgeschlagene Lösung zu beschränken. Zum Beispiel ist es nicht notwendig, eine Hohlschraube zu verwenden. Alternativ können eine Vielzahl von Schrauben um die Verkettungsöffnungen herum angeordnet werden und durch entsprechende Befestigungslöcher in beiden Seitenwänden von Gehäuse 710 und 711 geführt werden.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • DE 202012005279 U1 [0010]
  • KR 20130135105 [0010]
  • CN 103457114 A [0010]
  • DE 19706358 A1 [0010]
  • EP 1766731 B1 [0010]
  • DE 102013209726 [0010]

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • Standard IEC 60309 [0003]
  • Standard IEC 60529 [0014]
  • Norm IEC 60309 10 [0015]
  • Standard IEC 60529 [0028]