Title:
BILDAUFNAHMEVORRICHTUNG, ZUBEHÖRTEILVORRICHTUNG UND STEUERVERFAHREN DAFÜR
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Bildaufnahmevorrichtung (200) kommuniziert mit einer Zubehörteilvorrichtung (100) unter Verwendung eines Takt-/Kommunikationsanfragekanals (LCLK/RTS) und eines ersten und eines zweiten Datenkommunikationskanals (DLC/DCL). Eine Kamerasteuereinrichtung (205) schaltet ihr Kommunikationsverfahren zwischen einem ersten Kommunikationsverfahren, in dem eine Datenkommunikation durchgeführt wird, während ein Taktsignal alternierend zwischen einem ersten und einem zweiten Pegel umgeschaltet wird, und einem zweiten Kommunikationsverfahren um, bei dem eine Datenkommunikation im Ansprechen auf eine Kommunikationsanfrage von der Kamerasteuereinrichtung zu der Zubehörteilvorrichtung durchgeführt wird, die durch Umschalten eines Signalpegels des Takt-/Kommunikationsanfragekanals von dem ersten Pegel in den zweiten Pegel ausgegeben wird. Im Ansprechen auf die Erfassung eines Kommunikationsfehlers bei dem ersten und zweiten Kommunikationsverfahren überträgt die Kamerasteuereinrichtung ein bestimmtes Signal zur Wiederherstellung der Kommunikation zu der Zubehörteilvorrichtung über den zweiten Datenkommunikationskanal, während sie den Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals auf dem ersten Pegel hält.




Inventors:
Seki, Hironori (Tokyo, JP)
Application Number:
DE102017116471A
Publication Date:
01/25/2018
Filing Date:
07/21/2017
Assignee:
Canon Kabushiki Kaisha (Tokyo, JP)



Foreign References:
JPS5578951A1980-06-14
Attorney, Agent or Firm:
TBK, 80336, München, DE
Claims:
1. Bildaufnahmevorrichtung, an die eine Zubehörteilvorrichtung abnehmbar anbringbar ist, wobei die Bildaufnahmevorrichtung umfasst
eine Kamerakommunikationseinrichtung zur Bereitstellung von drei Kommunikationskanälen mit der Zubehörteilvorrichtung, die ein Takt-/Kommunikationsanfragekanal, der zur Bereitstellung eines Taktsignals und einer Kommunikationsanfrage von der Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, ein erster Datenkommunikationskanal, der zum Empfangen von Zubehörteildaten an der Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, und ein zweiter Datenkommunikationskanal sind, der zur Übertragung von Kameradaten von der Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, und
eine Kamerasteuereinrichtung zur Steuerung einer Kommunikation über die Kamerakommunikationseinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kamerasteuereinrichtung dazu eingerichtet ist, ihr Kommunikationsverfahren zwischen (a) einem ersten Kommunikationsverfahren, in dem die Kamerasteuereinrichtung die Zubehörteildaten empfängt und die Kameradaten überträgt, während sie das Taktsignal durch alternierendes Umschalten eines Signalpegels des Takt-/Kommunikationsanfragekanals zwischen einem ersten Pegel und einem zweiten Pegel bereitstellt, und (b) einem zweiten Kommunikationsverfahren umschalten kann, in dem die Kamerasteuereinrichtung eine Kommunikationsanfrage durch Umschalten des Signalpegels des Takt-/Kommunikationsanfragekanals von dem ersten Pegel in den zweiten Pegel als Anfrage für die Zubehörteilvorrichtung zum Übertragen der Zubehörteildaten zu der Bildaufnahmevorrichtung steuert und die Kameradaten überträgt, und
die Kamerasteuereinrichtung ferner im Ansprechen auf die Erfassung eines Kommunikationsfehlers in der Kommunikation in dem ersten und dem zweiten Kommunikationsverfahren zur Übertragung eines bestimmten Signals zur Wiederherstellung der Kommunikation über den zweiten Datenkommunikationskanal eingerichtet ist, während sie den Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals auf dem ersten Pegel hält.

2. Bildaufnahmevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Kamerasteuereinrichtung zum Halten eines Signalpegels des zweiten Datenkommunikationskanals über eine vorbestimmte Zeit auf einem vorbestimmten Pegel eingerichtet ist, wodurch sie das bestimmte Signal überträgt.

3. Bildaufnahmevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Kamerasteuereinrichtung im Ansprechen auf ihre Erfassung des Kommunikationsfehlers in der Kommunikation in dem ersten Kommunikationsverfahren zur Übertragung des bestimmten Signals und zur Wiederherstellung der Kommunikation in dem ersten Kommunikationsverfahren eingerichtet ist.

4. Bildaufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Kamerasteuereinrichtung im Ansprechen auf ihre Erfassung des Kommunikationsfehlers in der Kommunikation im zweiten Kommunikationsverfahren zur Übertragung des bestimmten Signals und zur Wiederherstellung der Kommunikation in dem ersten Kommunikationsverfahren eingerichtet ist.

5. Zubehörteilvorrichtung, die an einer Bildaufnahmevorrichtung abnehmbar anbringbar ist, wobei die Zubehörteilvorrichtung umfasst
eine Zubehörteilkommunikationseinrichtung zur Bereitstellung von drei Kommunikationskanälen mit der Bildaufnahmevorrichtung, die ein Takt-/Kommunikationsanfragekanal, der zur Bereitstellung eines Taktsignals und einer Kommunikationsanfrage verwendet wird, ein erster Datenkommunikationskanal, der zur Übertragung von Zubehörteildaten von der Zubehörteilvorrichtung verwendet wird, und ein zweiter Datenkommunikationskanal sind, der zum Empfangen von Kameradaten verwendet wird, und
eine Zubehörteilsteuereinrichtung zur Steuerung einer Kommunikation über die Zubehörteilkommunikationseinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zubehörteilvorrichtung zum Umschalten eingerichtet ist zwischen (a) einem ersten Kommunikationsverfahren, in dem die Zubehörteilvorrichtung die Zubehörteildaten überträgt und die Kameradaten und das Taktsignal empfängt, wobei der Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals alternierend zwischen einem ersten Pegel und einem zweiten Pegel umgeschaltet wird, und (b) einem zweiten Kommunikationsverfahren, in dem die Zubehörteilaufnahmevorrichtung die Kommunikationsanfrage empfängt, wobei der Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals von dem ersten Pegel in den zweiten Pegel umgeschaltet wird, wodurch die Zubehörteilvorrichtung zur Übertragung der Zubehörteildaten und zum Empfangen der Kameradaten veranlasst wird, und wobei die Zubehörteilvorrichtung im Ansprechen auf einen Kommunikationsfehler in der Kommunikation sowohl in dem ersten als auch dem zweiten Kommunikationsverfahren zum Empfangen eines bestimmten Signals zur Wiederherstellung der Kommunikation über den zweiten Datenkommunikationskanal eingerichtet ist, während sie den Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals auf dem ersten Pegel hält,
die Zubehörteilsteuervorrichtung im Ansprechen darauf, dass der Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals auf dem ersten Pegel gehalten wird, zum Empfangen des bestimmten Signals als Signal zur Wiederherstellung der Kommunikation eingerichtet ist.

6. Zubehörteilvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Zubehörteilsteuereinrichtung zum Empfangen des bestimmten Signals eingerichtet ist, indem ein Signalpegel des zweiten Datenkommunikationskanals über eine vorbestimmte Zeit auf einem vorbestimmten Pegel gehalten wird.

7. Zubehörteilvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Zubehörteilsteuereinrichtung im Ansprechen auf ihren Empfang des bestimmten Signals, wenn das erste Kommunikationsverfahren ausgewählt ist, zur Wiederherstellung der Kommunikation in dem ersten Kommunikationsverfahren eingerichtet ist.

8. Zubehörteilvorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Zubehörteilsteuereinrichtung zum Verwerfen der zur Übertragung zu der Bildaufnahmevorrichtung gepufferten Zubehörteildaten eingerichtet ist, wenn die vorbestimmte Zeit abgelaufen ist.

9. Zubehörteilvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei die Zubehörteilsteuereinrichtung im Ansprechen auf ihren Empfang des bestimmten Signals, wenn das zweite Kommunikationsverfahren ausgewählt ist, zum Wiederherstellen der Kommunikation in dem ersten Kommunikationsverfahren eingerichtet ist.

10. Bildaufnahmesystem mit einer Bildaufnahmevorrichtung und einer Zubehörteilvorrichtung, die an der Bildaufnahmevorrichtung abnehmbar anbringbar ist, wobei das System umfasst
eine in der Bildaufnahmevorrichtung enthaltene Kamerakommunikationseinrichtung und eine in der Zubehörteilvorrichtung enthaltene Zubehörteilkommunikationseinrichtung, wobei die Kamera- und Zubehörteilkommunikationseinrichtungen dazu eingerichtet sind, zwischen sich drei Kommunikationskanäle bereitzustellen, die ein Takt-/Kommunikationsanfragekanal, der zur Bereitstellung eines Taktsignals und einer Kommunikationsanfrage von der Bildaufnahmevorrichtung für die Zubehörteilvorrichtung verwendet wird, ein erster Datenkommunikationskanal, der zur Übertragung von Zubehörteildaten von der Zubehörteilvorrichtung zu der Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, und ein zweiter Datenkommunikationskanal sind, der zur Übertragung von Kameradaten von der Bildaufnahmevorrichtung zu der Zubehörteilvorrichtung verwendet wird, und
eine in der Bildaufnahmevorrichtung enthaltene Kamerasteuereinrichtung und eine in der Zubehörteilvorrichtung enthaltene Zubehörteilsteuereinrichtung, wobei die Kamerasteuereinrichtung und die Zubehörteilsteuereinrichtung zur Durchführung einer Kommunikation zwischen sich über die Kamerakommunikationseinrichtung und die Zubehörteilkommunikationseinrichtung eingerichtet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kamerasteuereinrichtung dazu eingerichtet ist, ihr Kommunikationsverfahren umschalten zu können zwischen (a) einem ersten Kommunikationsverfahren, bei dem die Kamerasteuereinrichtung die Zubehörteildaten von der Zubehörteilsteuereinrichtung empfängt und die Kameradaten zu dieser überträgt, während sie das Taktsignal für die Zubehörteilsteuereinrichtung bereitstellt, indem sie einen Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals zwischen einem ersten Pegel und einem zweiten Pegel alternierend umschaltet, und (b) einem zweiten Kommunikationsverfahren, in dem die Kamerasteuereinrichtung die Kommunikationsanfrage für die Zubehörteilsteuereinrichtung durch Umschalten des Signalpegels des Takt-/Kommunikationsanfragekanals von dem ersten Pegel auf den zweiten Pegel bereitstellt, wodurch die Zubehörteilsteuereinrichtung zur Übertragung der Zubehörteildaten zu der Kamerasteuereinrichtung veranlasst wird, und die Kameradaten zu der Zubehörteilsteuereinrichtung überträgt, und
die Kamerasteuereinrichtung im Ansprechen auf ihr Erfassen eines Kommunikationsfehlers in der Kommunikation sowohl in dem ersten als auch dem zweiten Kommunikationsverfahren zur Übertragung eines bestimmten Signals zur Wiederherstellung der Kommunikation über den zweiten Datenkommunikationskanal zu der Zubehörteilsteuereinrichtung eingerichtet ist, während sie den Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals auf dem ersten Pegel hält, und
die Zubehörteilsteuereinrichtung im Ansprechen darauf, dass der Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals auf dem ersten Pegel gehalten wird, zum Empfangen des bestimmten Signals als Signal zur Wiederherstellung der Kommunikation eingerichtet ist.

11. Steuerverfahren zur Steuerung einer Bildaufnahmevorrichtung, an der eine Zubehörteilvorrichtung abnehmbar anbringbar ist, wobei die Bildaufnahmevorrichtung mit der Zubehörteilvorrichtung drei Kommunikationskanäle bereitstellt, die ein Takt-/Kommunikationsanfragekanal, der zur Bereitstellung eines Taktsignals und einer Kommunikationsanfrage von der Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, ein erster Datenkommunikationskanal, der zum Empfangen von Zubehörteildaten an der Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, und ein zweiter Datenkommunikationskanal sind, der zur Übertragung von Kameradaten von der Bildaufnahmevorrichtung verwendet wird, wobei das Steuerverfahren gekennzeichnet ist durch die Schritte
Veranlassen der Bildaufnahmevorrichtung zum Umschalten ihres Kommunikationsverfahrens zwischen (a) einem ersten Kommunikationsverfahren, in dem die Bildaufnahmevorrichtung die Zubehörteildaten empfängt und die Kameradaten überträgt, während sie das Taktsignal durch alternierendes Umschalten eines Signalpegels des Takt-/Kommunikationsanfragekanals zwischen einem ersten Pegel und einem zweiten Pegel bereitstellt, und (b) einem zweiten Kommunikationsverfahren, in dem die Bildaufnahmevorrichtung die Kommunikationsanfrage durch Umschalten des Signalpegels des Takt-/Kommunikationsanfragekanals von dem ersten Pegel auf den zweiten Pegel als Anfrage an die Zubehörteilvorrichtung zur Übertragung der Zubehörteildaten zu der Bildaufnahmevorrichtung bereitstellt und die Kameradaten überträgt, und
Veranlassen der Bildaufnahmevorrichtung im Ansprechen auf ihr Erfassen eines Kommunikationsfehlers in der Kommunikation sowohl in dem ersten als auch dem zweiten Kommunikationsverfahren zur Übertragung eines bestimmten Signals zur Wiederherstellung der Kommunikation über den zweiten Datenkommunikationskanal, während sie den Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals auf dem ersten Pegel hält.

12. Steuerverfahren zur Steuerung einer Zubehörteilvorrichtung, die an einer Bildaufnahmevorrichtung abnehmbar anbringbar ist, wobei die Zubehörteilvorrichtung mit der Bildaufnahmevorrichtung drei Kommunikationskanäle bereitstellt, die ein Takt-/Kommunikationsanfragekanal, der zur Bereitstellung eines Taktsignals und einer Kommunikationsanfrage für die Zubehörteilvorrichtung verwendet wird, ein erster Datenkommunikationskanal, der zur Übertragung von Zubehörteildaten von der Zubehörteilvorrichtung verwendet wird, und ein zweiter Datenkommunikationskanal sind, der zum Empfangen von Kameradaten an der Zubehörteilvorrichtung verwendet wird, wobei das Steuerverfahren gekennzeichnet ist durch die Schritte
Veranlassen der Zubehörteilvorrichtung zum
Umschalten zwischen (a) einem ersten Kommunikationsverfahren, in dem die Zubehörteilvorrichtung die Zubehörteildaten überträgt und die Kameradaten und das Taktsignal empfängt, wobei der Signalpegel des takt-/Kommunikationsanfragekanals alternierend zwischen einem ersten Pegel und einem zweiten Pegel umgeschaltet wird, und (b) einem zweiten Kommunikationsverfahren, in dem die Zubehörteilvorrichtung die Kommunikationsanfrage empfängt, in der der Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals von dem ersten Pegel auf den zweiten Pegel umgeschaltet wird, wodurch die Zubehörteilvorrichtung zur Übertragung der Zubehörteildaten und zum Empfangen der Kameradaten veranlasst wird, und wobei im Ansprechen auf einen Kommunikationsfehler in der Kommunikation sowohl in dem ersten als auch dem zweiten Kommunikationsverfahren die Zubehörteilvorrichtung ein bestimmtes Signal zur Wiederherstellung der Kommunikation über den zweiten Datenkommunikationskanal empfängt, während der Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals auf dem ersten Pegel gehalten wird,
wobei im Ansprechen darauf, dass der Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals auf dem ersten Pegel gehalten wird, die Zubehörteilvorrichtung das bestimmte Signal als Signal zur Wiederherstellung der Kommunikation empfängt.

13. Computerprogramm, das bei seiner Ausführung durch eine Bildaufnahmevorrichtung die Bildaufnahmevorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach Anspruch 11 veranlasst.

14. Computerprogramm, das bei seiner Ausführung durch eine Zubehörteilvorrichtung die Zubehörteilvorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach Anspruch 12 veranlasst.

Description:
HINTERGUND DER ERFINDUNGGebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bildaufnahmevorrichtung (die nachstehend als ”Kamerahauptteil” bezeichnet wird) und eine Zubehörteilvorrichtung, wie ein Wechselobjektiv, die miteinander kommunizieren können.

Beschreibung der verwandten Technik

In einem Kamerasystem mit auswechselbarem Zubehörteil, das einen Kamerahauptteil enthält, an dem eine Zubehörteilvorrichtung abnehmbar anbringbar ist, kommunizieren der Kamerahauptteil und die Zubehörteilvorrichtung (die nachstehend als ”Wechselobjektiv” bezeichnet wird) miteinander zur Steuerung des Wechselobjektivs von dem Kamerahauptteil und zur Bereitstellung von Daten von dem Wechselobjektiv für den Kamerahauptteil zur Steuerung des Wechselobjektivs. Eine Erhöhung einer zwischen dem Kamerahauptteil und dem Wechselobjektiv kommunizierten Datenmenge erfordert ein neues Kommunikationsverfahren, dessen Kommunikationsgeschwindigkeit schneller als das herkömmliche Kommunikationsverfahren ist.

Andererseits wird ein mit dem neuen Kommunikationsverfahren kompatibler Kamerahauptteil (dieser Kamerahauptteil wird nachstehend als ”neuer Kamerahauptteil” bezeichnet) oft mit einem Wechselobjektiv verwendet, das lediglich mit dem herkömmlichen Kommunikationsverfahren kompatibel ist (dieses Objektiv wird nachstehend als ”herkömmliches Wechselobjektiv” bezeichnet), sodass der Kamerahauptteil auch mit dem herkömmlichen Kommunikationsverfahren kompatibel sein muss. Demnach sollte der neue Kamerahauptteil zuerst mit einem angebrachten Wechselobjektiv in dem herkömmlichen Kommunikationsverfahren kommunizieren, und dann, wenn er bestimmt, dass das angebrachte Wechselobjektiv mit dem neuen Kommunikationsverfahren kompatibel ist, sein Kommunikationsverfahren in das neue Kommunikationsverfahren umschalten.

Allerdings kann ein derartiger neuer Kamerahauptteil aufgrund von Kommunikationsrauschen fälschlicherweise bestimmen, dass ein angebrachtes, herkömmliches Wechselobjektiv, das lediglich mit dem herkömmlichen Kommunikationsverfahren kompatibel ist, mit dem neuen Kommunikationsverfahren kompatibel ist. In diesem Fall können der neue Kamerahauptteil und das herkömmliche Wechselobjektiv miteinander nicht korrekt kommunizieren (d. h., es tritt ein Kommunikationsfehler auf). Daher muss die Kommunikation zwischen diesen wiederhergestellt werden.

Das japanische Patent Nr. 5578951 offenbart das folgende Kamerasystem. Ein Kamerahauptteil kommuniziert zuerst unter Verwendung eines Taktsignalkanals und von zwei Datenkommunikationskanälen in einem taktsynchronen Kommunikationsverfahren (herkömmlichen Kommunikationsverfahren) mit einem angebrachten Wechselobjektiv. Wenn der Kamerahauptteil über diese Kommunikation bestimmt, dass das angebrachte Wechselobjektiv mit einem neuen Kommunikationsverfahren kompatibel ist, kommuniziert der Kamerahauptteil mit dem angebrachten Wechselobjektiv in einem asynchronen Kommunikationsverfahren (neuen Kommunikationsverfahren), das eine Datenkommunikation unter Verwendung lediglich der zwei Datenkommunikationskanäle durchführt. Wenn ein Kommunikationsfehler bei der Datenkommunikation in dem asynchronen Kommunikationsverfahren auftritt, stoppt der Kamerahauptteil die Ausgabe von Daten und ändert einen Signalpegel des Taktsignalkanals, um dadurch dem Wechselobjektiv eine Initialisierung der Kommunikation mitzuteilen. Das Wechselobjektiv, das diese Änderung des Signalpegels erfasst, antwortet dem Kamerahauptteil derart, dass es auch den Signalpegel des Taktsignalkanals ändert. Der Kamerahauptteil, der diese Änderung des Signalpegels erfasst, schaltet sein Kommunikationsverfahren in das taktsynchrone Kommunikationsverfahren um.

Allerdings erfordert das in dem japanischen Patent Nr. 5578951 offenbarte Kamerasystem, dass bei der Kommunikation in dem asynchronen Kommunikationsverfahren der Taktsignalkanal andere Rollen als die vorstehend beschriebene Rolle der Mitteilung der Kommunikationsinitialisierung und der Antwort darauf aufweist. Beispielsweise ist es im Fall der Verwendung des Taktsignalkanals zur Mitteilung einer Anfrage zum Starten der Datenkommunikation zwischen dem Kamerahauptteil und dem Wechselobjektiv für das Wechselobjektiv schwierig, zu unterscheiden, ob die Änderung des Signalpegels des Taktsignalkanals die Datenkommunikationsstartanfrage oder die Kommunikationsinitialisierungsmitteilung bedeutet.

KURZZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung stellt eine Bildaufnahmevorrichtung bereit, die ihr Kommunikationsverfahren umschalten und eine Kommunikation zwischen einer Zubehörteilvorrichtung prompt wiederherstellen kann, wenn ein Kommunikationsfehler auftritt.

Gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung ist eine Bildaufnahmevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 bereitgestellt.

Gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung ist eine Zubehörteilvorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 9 bereitgestellt.

Gemäß einer dritten Ausgestaltung der Erfindung ist ein Bildaufnahmesystem nach Anspruch 10 bereitgestellt.

Gemäß einer vierten Ausgestaltung der Erfindung ist ein Steuerverfahren nach Anspruch 11 bereitgestellt.

Gemäß einer fünften Ausgestaltung der Erfindung ist ein Steuerverfahren nach Anspruch 12 bereitgestellt.

Gemäß einer sechsten Ausgestaltung der Erfindung ist ein Computerprogramm nach Anspruch 13 bereitgestellt.

Gemäß einer siebten Ausgestaltung der Erfindung ist ein Computerprogramm nach Anspruch 14 bereitgestellt.

Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen ersichtlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt ein Blockschaltbild einer Konfiguration eines Kamerahauptteils und eines Wechselobjektivs gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

2 zeigt ein Blockschaltbild einer Konfiguration einer Kommunikationsschaltung gemäß dem Ausführungsbeispiel.

3 zeigt Signalverläufe von zwischen dem Kamerahauptteil und dem Wechselobjektiv in einem taktsynchronen Kommunikationsverfahren in dem Ausführungsbeispiel kommunizierten Signalen.

4 zeigt Signalverläufe von zwischen dem Kamerahauptteil und dem Wechselobjektiv in einem asynchronen Kommunikationsverfahren gemäß dem Ausführungsbeispiel kommunizierten Signalen.

5 zeigt Signalverläufe von zwischen dem Kamerahauptteil und dem Wechselobjektiv gemäß dem Ausführungsbeispiel kommunizierten Signalen, wenn das Kommunikationsverfahren umgeschaltet wird.

6 zeigt Signalverläufe von zwischen dem Kamerahauptteil und dem Wechselobjektiv in dem Ausführungsbeispiel kommunizierten Signalen, wenn die Kommunikation zwischen diesen wiederhergestellt wird.

7 zeigt ein Ablaufdiagramm eines durch den Kamerahauptteil gemäß Ausführungsbeispiel 1 durchgeführten Prozesses.

8 zeigt ein Ablaufdiagramm eines durch das Wechselobjektiv gemäß Ausführungsbeispiel 1 durchgeführten Prozesses.

9 zeigt ein Ablaufdiagramm eines anderen durch den Kamerahauptteil gemäß Ausführungsbeispiel 1 durchgeführten Prozesses.

10 zeigt ein Ablaufdiagramm eines anderen durch das Wechselobjektiv gemäß Ausführungsbeispiel 1 durchgeführten Prozesses.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Jedes nachstehend beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung kann allein oder als Kombination einer Vielzahl der Ausführungsbeispiele oder derer Merkmale bei Bedarf oder dann implementiert werden, wenn die Kombination von Elementen oder Merkmalen aus individuellen Ausführungsbeispielen in einem einzelnen Ausführungsbeispiel von Vorteil ist.

1 veranschaulicht eine Konfiguration eines Bildaufnahmesystems (das nachstehend als ”Kamerasystem” bezeichnet wird) mit einem Kamerahauptteil 200 als Bildaufnahmevorrichtung und einem Wechselobjektiv 100 als Zubehörteilvorrichtung, die ein erstes Ausführungsbeispiel (Ausführungsbeispiel 1) der Erfindung darstellen.

Der Kamerahauptteil 200 und das Wechselobjektiv 100 übertragen über ihre nachstehend beschriebenen Kommunikationseinrichtungen Steuerbefehle und interne Informationen zueinander. Die Kommunikationseinrichtungen sind mit verschiedenen Kommunikationsverfahren kompatibel und schalten ihre Kommunikationsformate in Abhängigkeit von Typen von zu kommunizierenden Daten und ihrem Kommunikationszweck synchron zueinander in dieselben um, was die Auswahl eines optimalen Kommunikationsformats für verschiedene Situationen ermöglicht.

Zuerst werden bestimmte Konfigurationen des Wechselobjektivs 100 und des Kamerahauptteils 200 beschrieben. Das Wechselobjektiv 100 und der Kamerahauptteil 200 sind miteinander über eine eine Kopplungseinrichtung enthaltende Befestigung 300 mechanisch und elektrisch verbunden. Das Wechselobjektiv 100 empfängt Leistungsversorgung vom Kamerahauptteil 200 über einen (nicht gezeigten) Leistungsquellenanschluss, der in der Befestigung 300 vorgesehen ist, und stellt für verschiedene Stellglieder und einen nachstehend beschriebenen Objektivmikrocomputer 111 für deren Betrieb erforderliche Leistungsquellen zur Verfügung. Das Wechselobjektiv 100 und der Kamerahauptteil 200 kommunizieren miteinander über Kommunikationsanschlüsse (die in 2 veranschaulicht sind), die in der Befestigung 300 vorgesehen sind.

Das Wechselobjektiv 100 enthält den Objektivmikrocomputer 111, ein optisches Bildaufnahmesystem, einen Speicher 128 und einen Zeitgeber 130. Das optische Bildaufnahmesystem enthält von einer Objektiv-(OBJ-)Seite aus gesehen eine Feldlinse 101, eine Vergrößerungsveränderungslinse 102 zur Veränderung einer Vergrößerung, eine Aperturblendeneinheit 114 für eine Lichtmengensteuerung, eine Bildstabilisierungslinse 103 zur Bildunschärfekorrektur und eine Fokussierlinse 104 zur Fokussierung.

Die Vergrößerungsveränderungslinse 102 und die Fokussierlinse 104 werden jeweils durch Linsenhalter 105 und 106 gehalten. Die Linsenhalter 105 und 106 werden durch Führungsstangen (nicht gezeigt) geführt, die in einer Richtung einer optischen Achse beweglich sind, in die sich eine optische Achse (die durch eine gestrichelte Linie veranschaulicht ist) des optischen Bildaufnahmesystems erstreckt, und werden in der Richtung der optischen Achse jeweils durch Schrittmotoren 107 und 108 angetrieben. Die Schrittmotoren 107 und 108 drehen sich synchron mit Ansteuerimpulsen und bewegen jeweils die Vergrößerungsveränderungslinse 102 und die Fokussierlinse 104.

Die Bildstabilisierungslinse 103 wird in einer Richtung orthogonal zu der optischen Achse des optischen Bildaufnahmesystems zur Verringerung einer Bildunschärfe bewegt, die durch das Zittern der Benutzerhand oder dergleichen verursacht wird.

Der Zeitgeber 130 ist ein frei laufender Zeitgeber, der die Zeit mit der Genauigkeit einer Mikrosekunde zählt. Der Speicher 128 speichert durch den Zeitgeber 130 gezählte Zeiten (wie eine nachstehend beschriebene Niedrigpegelerfassungszeit).

Der Objektivmikrocomputer 111 steuert als Zubehörteilsteuereinrichtung verschiedene Operationen im Wechselobjektiv 100. Der Objektivmikrocomputer 111 empfängt von dem Kamerahauptteil 200 übertragene Steuerbefehle und von diesem ausgegebene Übertragungsanfragen (Kommunikationsanfragen) nach Objektivdaten (Zubehörteildaten) über die Objektivkommunikationseinrichtung 112 als Zubehörteilkommunikationseinrichtung. Der Objektivmikrocomputer 111 führt verschiedene Objektivsteuerungen entsprechend den Steuerbefehlen durch und überträgt den Übertragungsanfragen entsprechende Objektivdaten über die Objektivkommunikationseinrichtung 112 zu dem Kamerahauptteil 200. Der Objektivmikrocomputer 111 führt sich auf die Kommunikation mit dem Kamerahauptteil 200 (d. h. mit einem nachstehend beschriebenen Kameramikrocomputer 205) beziehende Operationen gemäß einem Objektivkommunikationssteuerprogramm als Computerprogramm durch.

Dieses Ausführungsbeispiel wendet als Kommunikationsverfahren für eine Kommunikation zwischen dem Objektivmikrocomputer 111 und dem Kameramikrocomputer 205 ein taktsynchrones Kommunikationsverfahren und ein asynchrones serielles Kommunikationsverfahren an.

Der Objektivmikrocomputer 111 gibt im Ansprechen auf einen Zoombefehl und einen Fokusansteuerbefehl unter den Steuerbefehlen ein Zoomansteuersignal und ein Fokusansteuersignal zu einer Zoomansteuereinrichtung 119 und einer Fokusansteuereinrichtung 120 zur Veranlassung dieser zur Ansteuerung der Schrittmotoren 107 und 108 aus, wodurch ein Zoomprozess zur Steuerung eines Vergrößerungsveränderungsvorgangs durch die Vergrößerungsveränderungslinse 102 und ein AF-(Autofokus-)Prozess zur Steuerung eines Fokussiervorgangs durch die Fokussierlinse 104 durchgeführt werden.

Das Wechselobjektiv 100 ist mit einem manuellen Fokussierring 130, der durch einen Benutzer drehbar bedienbar ist, und einer Fokuskodiereinrichtung 131 zur Erfassung eines Drehbedienausmaßes des manuellen Fokussierrings 130 versehen. Der Objektivmikrocomputer 111 veranlasst die Fokusansteuereinrichtung 120 zur Ansteuerung des Schrittmotors 108 mit einem Ansteuerausmaß, das dem Drehbedienungsausmaß des manuellen Fokussierrings 130 entspricht, das durch die Fokuskodiereinrichtung 131 erfasst wird, um die Fokussierlinse 104 anzutreiben, wodurch eine MF (manuelle Fokussierung) durchgeführt wird.

Die Aperturblendeneinheit 114 enthält Blendenlamellen 114a und 114b. Ein Öffnen- und Schließen-Zustand der Blendenlamellen 114a und 114b wird durch ein Hall-Element 115 erfasst, und ein entsprechendes Erfassungsergebnis wird über einen Verstärker 122 und einen A/D-Wandler 123 in den Objektivmikrocomputer 111 eingegeben.

Der Objektivmikrocomputer 111 gibt in Abhängigkeit von dem eingegebenen Erfassungsergebnis von dem A/D-Wandler 123 ein Blendenansteuersignal zu einer Blendenansteuereinrichtung 121 zur Veranlassung der Blendenansteuereinrichtung 121 zum Ansteuern eines Blendenstellgliedes 113 aus, wodurch er einen Lichtmengensteuervorgang der Aperturblendeneinheit 114 steuert.

Das Wechselobjektiv 100 enthält ferner einen Schüttelsensor (der nicht veranschaulicht ist und nachstehend als ”Kreiselsensor” bezeichnet wird), der durch einen Vibrationskreisel oder dergleichen gebildet ist. Der Objektivmikrocomputer 111 steuert ein Bildstabilisierungsstellglied 126, das durch einen Schwingspulenmotor oder dergleichen gebildet ist, über eine Bildstabilisieransteuereinrichtung 125 in Abhängigkeit von einem durch den Kreiselsensor erfassten Schütteln (Winkelgeschwindigkeit) an, wodurch er einen Bildstabilisierungsprozess zur Steuerung der Bewegung der Bildstabilisierungslinse 103 durchführt. Vor der Ansteuerung des Bildstabilisierungsstellglieds 126 wird eine Verriegelungseinrichtung, die die Bildstabilisierungslinse 103 an ihrer Anfangsposition hält, gelöst.

Der Kamerahauptteil 200 enthält einen durch einen CCD-Sensor, einen CMOS-Sensor oder dergleichen gebildeten Bildsensor 101, einen A/D-Wandler 202, einen Signalprozessor 203, eine Aufzeichnungseinrichtung (Speicher) 204, den Kameramikrocomputer 205, eine Anzeigeeinheit 206 und einen Zeitgeber 209.

Der Bildsensor 201 wandelt ein durch das optische Bildaufnahmesystem in dem Wechselobjektiv 100 erzeugtes Objektbild zur Ausgabe eines Bildaufnahmesignals als analoges elektrisches Signal fotoelektrisch um.

Der A/D-Wandler 202 wandelt das analoge Bildaufnahmesignal von dem Bildsensor 201 in ein digitales Bildaufnahmesignal um. Der Signalprozessor 203 führt verschiedene Bildverarbeitungen bei dem digitalen Bildaufnahmesignal von dem A/D-Wandler 202 zur Erzeugung eines Videosignals durch. Der Signalprozessor 203 erzeugt aus dem Videosignal Fokusinformationen, die einen Kontrastzustand des Objektbildes (d. h. einen Fokussierzustand des optischen Bildaufnahmesystems) angeben, und Luminanzinformationen, die einen Belichtungszustand angeben. Der Signalprozessor 203 gibt das Videosignal zu der Anzeigeeinheit 206 aus. Die Anzeigeeinheit 206 zeigt das Videosignal als Live-Ansicht-Bild an, das zum Überprüfen einer Bildaufnahmezusammensetzung und des Fokussierzustandes verwendet wird. Außerdem gibt der Signalprozessor 203 das Videosignal zu der Aufzeichnungseinrichtung 204 aus. Die Aufzeichnungseinrichtung 204 zeichnet das Videosignal auf.

Ein Speicher 210 ist beispielsweise durch einen DDR (Double Data Rate SDRAM) gebildet. Der Speicher 210 speichert das unter Verwendung des Bildsensors 201 erhaltene digitale Bildaufnahmesignal und das durch den Bildprozessor 203 erzeugte Videosignal und speichert die von dem Objektivmikrocomputer 111 empfangenen Objektivdaten. Der Zeitgeber 209 ist ein frei laufender Zeitgeber, der die Zeit mit Mikrosekundengenauigkeit zählt.

Der Kameramikrocomputer 205 als Kamerasteuereinrichtung steuert den Kamerahauptteil 200 im Ansprechen auf Eingaben von einer Kamerabedieneinheit 207, die einen Bildaufnahmeanweisungsschalter und verschiedene Einstellschalter (nicht gezeigt) enthält. Der Kameramikrocomputer 205 überträgt im Ansprechen auf eine Benutzerbedienung eines Zoomschalters (nicht gezeigt) den Steuerbefehl, der sich auf den Vergrößerungsveränderungsvorgang der Vergrößerungsveränderungslinse 102 bezieht, über eine Kameradatensende-/Empfangseinrichtung 208b zu dem Objektivmikrocomputer 111.

Außerdem überträgt der Kameramikrocomputer 205 den Steuerbefehl, der sich auf den Lichtmengensteuervorgang der Aperturblendeneinheit 114 bezieht, in Abhängigkeit von den Luminanzinformationen und dem Steuerbefehl, der sich auf den Fokussiervorgang der Fokussierlinse 104 in Abhängigkeit von den Fokussierinformationen bezieht, über die Kameradatensende-/Empfangseinrichtung 208b zu dem Objektivmikrocomputer 111. Der Kameramikrocomputer 205 führt sich auf die Kommunikation mit dem Objektivmikrocomputer 111 beziehende Operationen gemäß einem Kamerakommunikationssteuerprogramm als Computerprogramm durch.

Als Nächstes wered unter Bezugnahme auf 2 eine Kommunikationsschaltung, die zwischen dem Kamerahauptteil 200 (Kameramikrocomputer 205) und dem Wechselobjektiv 100 (Objektivmikrocomputer 111) gebildet ist, und die zwischen diesen durchgeführte Kommunikation beschrieben. Der Kameramikrocomputer 205 weist eine Funktion einer Verwaltung von Einstellungen für die Kommunikation mit dem Objektivmikrocomputer 111 und eine Funktion der Bereitstellung von Mitteilungen, wie der Übertragungsanfragen, auf. Andererseits weist der Objektivmikrocomputer 111 eine Funktion einer Erzeugung von Objektivdaten und eine Funktion einer Übertragung der Objektivdaten auf. Der Kameramikrocomputer 205 weist ferner eine Funktion der Erfassung eines nachstehend beschriebenen Kommunikationsfehlers auf.

Der Kameramikrocomputer 205 enthält eine Kamerakommunikationsschnittstellenschaltung 208a, und der Objektivmikrocomputer 111 enthält eine Objektivkommunikationsschnittstellenschaltung 112a. Der Kameramikrocomputer 205 (die Kameradatensende-/Empfangseinrichtung 208b) und der Objektivmikrocomputer 111 (die Objektivdatensende-/Empfangseinrichtung 112b) kommunizieren miteinander über die Kommunikationsanschlüsse (die durch drei Kästchen veranschaulicht sind), die in der Befestigung 300 vorgesehen sind, und die Kamera- und Objektivkommunikationsschnittstellenschaltungen 208a und 112a. Bei diesem Ausführungsbeispiel führen der Kamera- und der Objektivmikrocomputer 205 und 111 wahlweise eine serielle Kommunikation in einem dreileitigen taktsynchronen Kommunikationsverfahren (als erstes Kommunikationsverfahren) unter Verwendung von drei Kanälen und eine serielle Kommunikation in einem dreileitigen asynchronen Kommunikationsverfahren (als zweites Kommunikationsverfahren) unter Verwendung von drei Kanälen durch. Die Kameradatensende-/Empfangseinrichtung 208b und die Kamerakommunikationsschnittstellenschaltung 208a bilden die Kamerakommunikationseinrichtung 208. Die Objektivdatensende-/Empfangseinrichtung 112b und die Objektivkommunikationsschnittstellenschaltung 112a bilden die Objektivkommunikationseinrichtung 112.

Die drei Kanäle sind ein Takt-/Übertragungsanfragekanal (Takt-/Kommunikationsanfragekanal), der als Taktkanal in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren und als Übertragungsanfragekanal in dem asynchronen Kommunikationsverfahren verwendet wird, ein erster Datenkommunikationskanal und ein zweiter Datenkommunikationskanal. Das heißt, das taktsynchrone Kommunikationsverfahren und das asynchrone Kommunikationsverfahren verwenden gemeinsame drei Kanäle.

Der Takt-/Übertragungsanfragekanal wird bei dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren zur Bereitstellung von Taktsignalen von dem Kameramikrocomputer 205 zu dem Objektivmikrocomputer 111 verwendet. Die Bereitstellung des Taktsignals wird durch alternierendes Umschalten eines Signalpegels (Spannungspegels) des Takt-/Übertragungsanfragekanals zwischen hohem Pegel als erstem Pegel und niedrigem Pegel als zweitem Pegel durchgeführt.

Der Takt-/Übertragungsanfragekanal wird in dem asynchronen Kommunikationsverfahren zur Bereitstellung der Mitteilungen, wie der Übertragungsanfragen (Übertragungsanfragesignale) nach den Objektivdaten von dem Kameramikrocomputer 205 für den Objektivmikrocomputer 111 verwendet. Die Bereitstellung der Übertragungsanfrage wird durch Umschalten des Signalpegels auf dem Takt-/Übertragungsanfragekanal von hohem Pegel auf niedrigen Pegel durchgeführt. Der Takt-/Übertragungsanfragekanal wird in dem asynchronen Kommunikationsverfahren auch zur Bereitstellung anderer Mitteilungen (Anfragen) als den Übertragungsanfragen verwendet.

In der folgenden Beschreibung wird das über den Takt-/Übertragungsanfragekanal bereitgestellte Taktsignal als ”Taktsignal LCLK” bezeichnet, und das über den Takt-/Übertragungsanfragekanal bereitgestellte Übertragungsanfragesignal wird als ”Sendeanfragesignal RTS” bezeichnet.

Der erste Datenkommunikationskanal wird zur Übertragung der Objektivdaten von dem Objektivmikrocomputer 111 zu dem Kameramikrocomputer 205 verwendet. Die als Signal von dem Objektivmikrocomputer über den ersten Datenkommunikationskanal zu dem Kameramikrocomputer 205 übertragenen Objektivdaten werden nachstehend als ”Objektivdatensignal DLC” bezeichnet. Der zweite Datenkommunikationskanal wird zur Übertragung von Kameradaten von dem Kameramikrocomputer 205 zu dem Objektivmikrocomputer 111 verwendet. Die als Signal von dem Kameramikrocomputer 205 über den zweiten Datenkommunikationskanal zu dem Objektivmikrocomputer 111 übertragenen Kameradaten werden nachstehend als ”Kameradatensignal DCL” bezeichnet.

Das Sendeanfragesignal RTS wird von dem Kameramikrocomputer 205 als Kommunikationsmaster für den Objektivmikrocomputer 111 als Kommunikationsslave bereitgestellt. Das Kameradatensignal DCL enthält verschiedene Steuerbefehle und Übertragungsanfragebefehle, die von dem Kameramikrocomputer 205 zu dem Objektivmikrocomputer 111 übertragen werden.

Das Objektivdatensignal DLC enthält verschiedene von dem Objektivmikrocomputer 111 zu dem Kameramikrocomputer 205 übertragene Objektivdaten. Die Kamera- und Objektivmikrocomputer 205 und 111 stellen ihre Kommunikationsgeschwindigkeit zuvor ein und führen die Kommunikation (Übertragung und Empfang) bei einer dieser Einstellung entsprechenden Kommunikationsbitrate durch. Die Kommunikationsbitrate gibt eine pro Sekunde übertragbare Datenmenge an und wird in einer Einheit von bps (Bits pro Sekunde) ausgedrückt.

3 zeigt Verläufe von Signalen in einem Rahmen als minimale Kommunikationseinheit; die Signale werden zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Objektivmikrocomputer 111 in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren kommuniziert. Der Kameramikrocomputer 205 gibt das Taktsignal LCLK als Gruppe von acht Impulsen zu dem Takt-/Übertragungsanfragekanal aus, um so dem Objektivmikrocomputer 111 das Taktsignal LCLK bereitzustellen, und überträgt synchron mit dem Taktsignal LCLK das Kameradatensignal DCL zu dem Objektivmikrocomputer 111. Simultan dazu empfängt der Kameramikrocomputer 205 das von dem Objektivmikrocomputer 111 synchron mit dem Taktsignal LCLK ausgegebene Objektivdatensignal DLC.

Der Kameramikrocomputer 205 und der Objektivmikrocomputer 111 übertragen und empfangen so zwischen sich ein Byte (acht Bit) Daten synchron mit dem Taktsignal LCLK durch eine Vollduplexkommunikation. Ein Zeitabschnitt der Übertragung und des Empfangs von ein Byte Daten wird Datenrahmen genannt.

Nach diesem Datenrahmen stellt der Objektivmikrocomputer 111 eine Kommunikationsbereitschaftsanfrage BUSY für den Kameramikrocomputer 205 durch Versetzen eines Signalpegels des Objektivdatensignals DLC auf niedrigen Pegel bereit. Ein Zeitabschnitt, in dem diese Kommunikationsbereitschaftsanfrage BUSY bereitgestellt wird, wird als ”BUSY-Rahmen” bezeichnet.

Eine den Datenrahmen und den BUSY-Rahmen enthaltende Kommunikationseinheit wird als ”ein Rahmen” bezeichnet.

In Abhängigkeit vom Kommunikationsstatus gibt es einen Fall, indem der BUSY-Rahmen nicht bereitgestellt wird. In diesem Fall enthält der eine Rahmen lediglich den Datenrahmen.

Der Kameramikrocomputer 205 bestätigt, dass der Signalpegel des Objektivdatensignals DLC auf den hohen Pegel zurückkehrt, d. h. dass die Kommunikationsbereitschaftsanfrage BUSY beendet ist, und startet dann die Übertragung eines nächsten Rahmens.

4 veranschaulicht Verläufe von Signalen in einem Rahmen als minimale Kommunikationseinheit; die Signale werden zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Objektivmikrocomputer 111 in dem asynchronen Kommunikationsverfahren kommuniziert. Das Kameradatensignal DCL und das Objektivdatensignal DLC weisen in dem einen Rahmen in ihren Datenformaten voneinander verschiedene Abschnitte auf.

Zuerst wird das Datenformat des Objektivdatensignals DLC beschrieben. Das Objektivdatensignal DLC in dem einen Rahmen enthält als große Abschnitte einen Datenrahmen als ersten Rahmen und einen BUSY-Rahmen als folgenden Rahmen. Ein Signalpegel des Objektivdatensignals DLC wird in einem Nichtübertragungszustand auf hohem Pegel gehalten, in dem keine Datenübertragung durchgeführt wird.

Der Objektivmikrocomputer 111 versetzt den Signalpegel in einem Zeitabschnitt eines Bits auf niedrigen Pegel zum Bereitstellen einer Mitteilung eines Starts einer Ein-Rahmen-Übertragung des Objektivdatensignals DLC zu dem Kameramikrocomputer 205.

Der ein-Bit-Zeitabschnitt, der einen Start eines Rahmens angibt, wird bei diesem Ausführungsbeispiel ”Startbit ST” genannt. Das heißt, ein Datenrahmen wird ab diesem Startbit ST gestartet. Das Startbit ST ist als Kopfbit jedes einen Rahmens des Objektivdatensignals DLC vorgesehen.

Als Nächstes überträgt der Objektivmikrocomputer 111 ein Byte Objektivdaten in einem acht-Bit-Zeitabschnitt von einem folgenden zweiten Bit bis zu einem neunten Bit. Die Datenbits sind in einem MSB-zuerst-Format angeordnet, das von einem Datenbit höchster Ordnung D7 an beginnt und mit Datenbits D6, D5, D4, D3, D2 und D1 in dieser Reihenfolge fortfährt und mit einem Datenbit niedrigster Ordnung D0 endet.

Dann fügt der Objektivmikrocomputer 111 ein-Bit-Paritätsinformationen (ein Paritätsbit) PA an einem zehnten Bit hinzu und versetzt den Signalpegel des Objektivdatensignals DLC in einem Zeitabschnitt eines Stoppbits SP auf hohen Pegel, das ein Ende des einen Rahmens angibt. Somit endet der von dem Startbit SP startende Datenrahmen.

Die Paritätsinformationen PA werden derart eingestellt, dass eine Gesamtsumme (die nachstehend als ”Prüfsumme” bezeichnet wird) der in einem Rahmen enthaltenen Datenbits geradzahlig oder ungeradzahlig wird. Ob die Prüfsumme auf die gerade oder die ungerade Zahl eingestellt wird, kann statisch (zuvor) entschieden werden, oder kann dem Objektivmikrocomputer 111 von dem Kameramikrocomputer 205 dynamisch durch ihre Datenkommunikation bereitgestellt werden.

Wenn Paritäten (gerade oder ungerade) der Prüfsummen miteinander nicht übereinstimmen, erfasst der Kameramikrocomputer 205 einen Paritätsfehler. Wenn ferner der Signalpegel des Objektivdatensignals DLC während des Zeitabschnitts des Stoppbits SP auf niedrigem Pegel ist, erfasst der Kameramikrocomputer 205 einen Rahmenbildungsfehler.

Danach fügt der Objektivmikrocomputer 111 den zuvor beschriebenen BUSY-Rahmen nach dem Stoppbit SP hinzu. Der BUSY-Rahmen gibt den Zeitabschnitt der Kommunikationsbereitschaftsanfrage BUSY als Mitteilung (die nachstehend als ”BUSY-Mitteilung” bezeichnet wird) von dem Objektivmikrocomputer 111 zu dem Kameramikrocomputer 205 an. Der Objektivmikrocomputer 111 hält den Signalpegel des Objektivdatensignals DLC bis zum Beenden der BUSY-Mitteilung auf niedrigem Pegel.

Andererseits ist für einen Fall, in dem die Bereitstellung der BUSY-Mitteilung von dem Objektivmikrocomputer 111 zu dem Kameramikrocomputer 205 nicht erforderlich ist, ein Datenformat vorgesehen, das einen Rahmen ohne Hinzufügen der BUSY-Mitteilung bildet. Das heißt, der Objektivmikrocomputer 111 kann als das Datenformat des Objektivdatensignals DLC in Abhängigkeit von einer Prozesssituation eines auswählen, zu dem die BUSY-Mitteilung hinzugefügt ist, und eines auswählen, zu dem die BUSY-Mitteilung nicht hinzugefügt ist.

Nachstehend wird ein Verfahren zur Bestimmung des Vorhandenseins und Fehlens der BUSY-Mitteilung beschrieben; das Verfahren wird durch den Kameramikrocomputer 205 durchgeführt. In 4 enthält der Signalverlauf des Objektivdatensignals DLC Bitpositionen B1 und B2. Der Kameramikrocomputer 205 wählt eine dieser Bitpositionen B1 und B2 als BUSY-Bestimmungsposition P zur Bestimmung des Vorhandenseins und Fehlens der BUSY-Mitteilung aus. Wie gerade beschrieben, wendet dieses Ausführungsbeispiel ein Datenformat an, das die BUSY-Bestimmungsposition P aus den Bitpositionen B1 und B2 auswählt. Das Datenformat ermöglicht das Handhaben eines Problems, dass eine Prozesszeit von der Übertragung des Datenrahmens des Objektivdatensignals DLC bis zur Bestimmung des Vorhandenseins der BUSY-Mitteilung (das Objektivdatensignal DLC wird auf niedrigen Pegel gesetzt) in Abhängigkeit von einer Verarbeitungsleistung des Objektivmikrocomputers 111 geändert wird.

Ob die Bitposition B1 oder B2 als BUSY-Bestimmungsposition P auszuwählen ist, wird durch die Kommunikation zwischen dem Kamera- und dem Objektivmikrocomputer 205 und 111 vor der Durchführung der Datenkommunikation zwischen diesen eingestellt. Die BUSY-Bestimmungsposition P ist nicht notwendigerweise auf die Bitposition B1 oder B2 fixiert, und kann in Abhängigkeit von Verarbeitungsfähigkeiten des Kamera- und des Objektivmikrocomputers 205 und 111 verändert werden.

Als Nächstes wird ein Datenformat des Kameradatensignals DCL beschrieben. Spezifikationen des Datenformats des Kameradatensignals DCL in einem Rahmen sind jenen des Objektivdatensignals DLC gemein. Allerdings ist das Hinzufügen des BUSY-Rahmens zu dem Kameradatensignal DCL verboten, was ein Unterschied zu dem Objektivdatensignal DLC ist.

Als Nächstes werden Kommunikationsprozeduren zwischen dem Kamera- und dem Objektivmikrocomputer 205 und 111 im asynchronen Kommunikationsverfahren beschrieben.

Der Kameramikrocomputer 205 setzt bei der Erzeugung eines Ereignisses zum Starten der Kommunikation mit dem Objektivmikrocomputer 111 einen Signalpegel des Sendeanfragesignals RTS auf niedrigen Pegel (d. h. macht das Sendeanfragesignal RTS geltend), um dem Objektivmikrocomputer 111 die Übertragungsanfrage bereitzustellen.

Der Objektivmikrocomputer 111, der die Übertragungsanfrage über das Geltendmachen (niedrigen Pegel) des Sendeanfragesignals RTS erfasst hat, führt einen Prozess zur Erzeugung des Objektivdatensignals DLC durch, das zu dem Kameramikrocomputer 205 zu übertragen ist. Nach Abschluss einer Vorbereitung zur Übertragung des Objektivdatensignals DLC startet der Objektivmikrocomputer 111 die Übertragung eines Bytes (Rahmens) des Objektivdatensignals DLC über den ersten Datenkommunikationskanal.

Der Objektivmikrocomputer 111 startet die Übertragung des Objektivdatensignals DLC innerhalb eines Zeitabschnitts, der durch den Kamera- und den Objektivmikrocomputer 205 und 111 nach dem Geltendmachen des Sendeanfragesignals RTS gegenseitig eingestellt wird. Das heißt, für den Objektivmikrocomputer 111 ist keine strenge Beschränkung vorgesehen, dass es erforderlich ist, die zu übertragenden Objektivdaten vor Eingabe eines ersten Taktimpulses in einem Zeitabschnitt von dem Geltendmachen des Sendeanfragesignals RTS bis zu einem Start der Übertragung des Objektivdatensignals DLC einzustellen.

Im Ansprechen auf die Erfassung des Startbits ST als Kopfbit des Datenrahmens des Objektivdatensignals DLC, das von dem Objektivmikrocomputer 111 empfangen wird (d. h. im Ansprechen auf einen Start des Empfangens des Objektivdatensignals DLC), setzt der Kameramikrocomputer 205 den Signalpegel des Sendeanfragesignals RTS auf hohen Pegel zurück, d. h. invertiert das Sendeanfragesignal RTS. Der Kameramikrocomputer 205 beendet dadurch die Übertragungsanfrage nach dem Start der Übertragung des Objektivdatensignals DLC und startet die Übertragung des Kameradatensignals DCL über den zweiten Datenkommunikationskanal. Die Invertierung des Sendeanfragesignals RTS kann vor oder nach dem Start der Übertragung des Kameradatensignals DLC durchgeführt werden. Es ist lediglich erforderlich, dass diese Invertierung und Übertragung bis zum Abschluss des Empfangs des Datenrahmens des Objektivdatensignals DLC durchgeführt werden.

Der Objektivmikrocomputer 111, der den Datenrahmen des Objektivdatensignals DLC übertragen hat, fügt den BUSY-Rahmen zu dem Objektivdatensignal DLC in einem Fall hinzu, in dem die Bereitstellung der BUSY-Mitteilung für den Kameramikrocomputer 205 erforderlich ist. Wenn die Bereitstellung der BUSY-Mitteilung für den Kameramikrocomputer 205 nicht erforderlich ist, fügt der Objektivmikrocomputer 111 den BUSY-Rahmen nicht zu dem Objektivdatensignal DLC hinzu. Der Kameramikrocomputer 205 überwacht das Vorhandensein und Fehlen der BUSY-Mitteilung und verhindert das Geltendmachen des Sendeanfragesignals RTS für eine folgende Übertragungsanfrage, während die BUSY-Mitteilung bereitgestellt wird.

Der Objektivmikrocomputer 111 führt erforderliche Prozesse in einem Zeitabschnitt aus, in dem die Kommunikation von dem Kameramikrocomputer 205 durch die BUSY-Mitteilung verboten ist, und beendet die BUSY-Mitteilung nach Abschluss einer folgenden Kommunikationsvorbereitung. Das Geltendmachen des Sendeanfragesignals RTS durch den Kameramikrocomputer 205 für die folgende Übertragungsanfrage wird unter einer Bedingung erlaubt, dass die BUSY-Mitteilung beendet ist, und die Übertragung des Datenrahmens des Kameradatensignals DCL abgeschlossen ist. Wie gerade beschrieben, startet der Objektivmikrocomputer 111 bei diesem Ausführungsbeispiel im Ansprechen auf das Geltendmachen des Sendeanfragesignals RTS bei der Erzeugung des Kommunikationsstartereignisses in dem Kameramikrocomputer 205 die Übertragung des Datenrahmens des Objektivdatensignals DLC zu dem Kameramikrocomputer 205. Andererseits startet der Kameramikrocomputer 205 im Ansprechen auf die Erfassung des Startbits ST des Objektivdatensignals DLC die Übertragung des Datenrahmens des Kameradatensignals DCL zu dem Objektivmikrocomputer 111. Der Objektivmikrocomputer 111 fügt den BUSY-Rahmen bei Bedarf zu dem Datenrahmen des Objektivdatensignals DLC zur Bereitstellung der BUSY-Mitteilung hinzu und beendet dann die BUSY-Mitteilung zum Beenden eines Rahmenkommunikationsprozesses. Bei diesem Kommunikationsprozess übertragen und senden der Kameramikrocomputer 205 und der Objektivmikrocomputer 111 wechselseitig ein Byte Daten.

5 veranschaulicht Signalverläufe, wenn der Kamera- und der Objektivmikrocomputer 205 und 111 ihre Kommunikationsverfahren von dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren in das asynchrone Kommunikationsverfahren umschalten. Der Kameramikrocomputer 205 führt im Ansprechen auf die Erfassung der Anbringung (Verbindung) des Wechselobjektivs 100 eine Kommunikation mit diesem im taktsynchronen Kommunikationsverfahren durch.

Der Kameramikrocomputer 205 bestimmt über diese Kommunikation mit dem Objektivmikrocomputer 111, ob das Wechselobjektiv 100 mit dem asynchronen Kommunikationsverfahren kompatibel ist oder nicht. Ist das Wechselobjektiv 100 mit dem asynchronen Kommunikationsverfahren kompatibel, beschafft der Kameramikrocomputer 205 eine Kommunikationsgeschwindigkeit (eine Anzahl von pro Sekunde übertragbaren Bits) von dem Objektivmikrocomputer 111, die in dem asynchronen Kommunikationsverfahren verwendet werden kann. Der Kameramikrocomputer 205 überträgt durch das Kameradatensignal DCL ferner eine Anfrage (die nachstehend als ”Kommunikationsverfahrenumschaltanfrage” bezeichnet wird) zu dem Objektivmikrocomputer 111 zum Umschalten des Kommunikationsverfahrens in das asynchrone Kommunikationsverfahren.

Im Ansprechen auf den Empfang dieser Kommunikationsverfahrenumschaltanfrage überträgt der Objektivmikrocomputer 111 durch das Objektivdatensignal DLC eines nächsten Rahmens eine Kommunikationsverfahrenumschaltantwort zu dem Kameramikrocomputer 205. Gleichzeitig dazu bereitet sich der Objektivmikrocomputer 111 auf das Umschalten des Kommunikationsverfahrens vor. Insbesondere schaltet der Objektivmikrocomputer 111 einen Kommunikationsmodus der Objektivkommunikationsschnittstellenschaltung 112a von einem taktsynchronen Kommunikationsmodus in einen asynchronen Kommunikationsmodus um. Bei diesem Umschalten behält der Objektivmikrocomputer 111 die BUSY-Mitteilung bei und beendet dann die BUSY-Mitteilung nach Abschluss des Umschaltens des Kommunikationsverfahrens. Im Ansprechen auf den Empfang der Kommunikationsverfahrenumschaltantwort von dem Objektivmikrocomputer 111 und auf das Beenden der BUSY-Mitteilung schaltet der Kameramikrocomputer 205 einen Kommunikationsmodus der Kamerakommunikationsschnittstellenschaltung 208a in einen asynchronen Kommunikationsmodus um.

Danach überträgt der Kameramikrocomputer 205 in dem asynchronen Kommunikationsverfahren eine Anfrage über die Kamerakommunikationsschnittstellenschaltung 208a in dem asynchronen Kommunikationsmodus zu dem Objektivmikrocomputer 111 zur Bestätigung einer Errichtung einer Kommunikation in dem asynchronen Kommunikationsverfahren. Diese Anfrage wird nachstehend als ”Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage” bezeichnet. Im Ansprechen auf den Empfang der Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage über die Objektivkommunikationsschnittstellenschaltung 112a im asynchronen Kommunikationsmodus ohne Fehler überträgt der Objektivmikrocomputer 111 eine Kommunikationserrichtungsbestätigungsantwort zu dem Kameramikrocomputer 205. Im Ansprechen auf den Empfang der Kommunikationserrichtungsbestätigungsantwort startet der Kameramikrocomputer 205 eine Steuerkommunikation und Datenkommunikation mit dem Objektivmikrocomputer 111 in dem asynchronen Kommunikationsverfahren.

6 veranschaulicht Signalverläufe beim Wiederherstellen der Kommunikation zwischen dem Kamera- und dem Objektivmikrocomputer 205 und 111, wenn ein Kommunikationsfehler auftritt. Während der Kameramikrocomputer 205 beispielsweise die Kommunikationsverfahrenumschaltanfrage zu dem Objektivmikrocomputer 111 überträgt, kann in der Befestigung 300 erzeugtes Kommunikationsrauschen, wie statisches elektrisches Rauschen, die Kommunikationsverfahrenumschaltanfrage in einen anderen Befehl ändern. In diesem Fall erkennt der Objektivmikrocomputer 111 diesen geänderten Befehl als von der Kommunikationsverfahrenumschaltanfrage verschiedenen Befehl. Ferner kann das in der Befestigung 300 erzeugte Kommunikationsrauschen einen Befehl bei der Steuerkommunikation oder ein Datensignal bei der Datenkommunikation, der/das von der Kommunikationsverfahrenumschaltanfrage sehr verschieden ist, in die Kommunikationsverfahrenumschaltanfrage ändern. In diesem Fall erkennt der Objektivmikrocomputer 111 diesen geänderten Befehl oder diese geänderten Daten als Kommunikationsverfahrenumschaltanfrage.

Derartige fehlerhafte Erkennungen verursachen einen Unterschied im Kommunikationsverfahren zwischen dem Kamera- und dem Objektivmikrocomputer 205 und 111, d. h. verursachen einen Kommunikationsfehlerzustand, in dem die Steuerkommunikation und die Datenkommunikation völlig unmöglich sind. Wird ein derartiger Kommunikationsfehlerzustand eine vorbestimmte Anzahl oft (beispielweise drei Mal) aufeinanderfolgend erfasst, bestimmt der Kameramikrocomputer 205, dass die Kommunikation unmöglich geworden ist, d. h. der Unterschied im Kommunikationsverfahren zwischen dem Kamera- und dem Objektivmikrocomputer 205 und 111 aufgetreten ist. Der Kameramikrocomputer 205, der bestimmt, dass die Kommunikation unmöglich geworden ist (der Unterschied im Kommunikationsverfahren aufgetreten ist), schaltet einen Signalpegel des Kameradatensignals DCL auf niedrigen Pegel (vorbestimmten Pegel) und behält diesen niedrigen Signalpegel eine vorbestimmte Zeit lang, beispielsweise 100 Millisekunden bei, während er den Signalpegel des Takt-/Übertragungsanfragekanals auf hohem Pegel hält. Das Signal mit niedrigem Pegel als Kameradatensignal DCL, das über die vorbestimmte Zeit gehalten wird, entspricht einer Kommunikationswiederherstellungsanfrage als spezifisches Signal zur Wiederherstellung (oder Anfrage zur Wiederherstellung) der Kommunikation.

Im Ansprechen auf die Erfassung, dass der Signalpegel des Kameradatensignals DCL über die vorbestimmte Zeit auf niedrigem Pegel gehalten wurde, ohne dass der Signalpegel des Takt-/Übertragungsanfragekanals aus dem hohen Pegel umgeschaltet wurde, erkennt der Objektivmikrocomputer 111, dass dieses Kameradatensignal DCL auf niedrigem Pegel die Kommunikationswiederherstellungsanfrage ist, und stellt somit die Kommunikation in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren wieder her. Wenn das ursprüngliche Kommunikationsverfahren das taktsynchrone Kommunikationsverfahren war, verwirft der Objektivmikrocomputer 111 Daten, die noch nicht übertragen wurden, um die Kommunikation zu initialisieren (rückzusetzen). Andererseits setzt der Kameramikrocomputer 205 den Signalpegel des Kameradatensignals DCL auf hohen Pegel zurück.

Danach überträgt der Kameramikrocomputer 205 eine Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage zu dem Objektivmikrocomputer 111 in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren. Der Objektivmikrocomputer 111, der die Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage empfangen hat, überträgt eine Kommunikationserrichtungsbestätigungsantwort zu dem Kameramikrocomputer 205. Der Kameramikrocomputer 205, der die Kommunikationserrichtungsbestätigungsantwort empfangen hat, startet eine Steuerkommunikation und Datenkommunikation mit dem Objektivmikrocomputer 111 in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren.

Als Nächstes werden durch den Kamera- und den Objektivmikrocomputer 205 und 111 durchgeführte Kamera- und Objektivkommunikationswiederherstellungsprozesse beschrieben, wenn der Kameramikrocomputer 205 mit dem Objektivmikrocomputer 111 in dem asynchronen Kommunikationsverfahren kommunizieren möchte, und der Objektivmikrocomputer 111 andererseits mit dem Kameramikrocomputer 205 in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren kommunizieren möchte. 7 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Kamerakommunikationssteuerprozesses (Steuerverfahrens), der den Kamerakommunikationswiederherstellungsprozess enthält, und der durch den Kameramikrocomputer 205 durchgeführt wird, der mit dem Objektivmikrocomputer 111 in dem asynchronen Kommunikationsverfahren kommunizieren möchte. Der Kameramikrocomputer 205 führt diesen Prozess gemäß dem Kamerakommunikationssteuerprogramm aus.

In Schritt S701 macht der Kameramikrocomputer 205 im Ansprechen auf das Kommunikationsstartereignis zum Starten der Kommunikation mit dem Objektivmikrocomputer 111 das Sendeanfragesignal RTS zur Bereitstellung der Übertragungsanfrage (Kommunikationsstartanfrage) für den Objektivmikrocomputer 111 geltend.

In Schritt S702 wartet der Kameramikrocomputer 205 dann auf den Empfang des Startbits ST des Objektivdatensignals DLC, das von dem Objektivmikrocomputer 111 übertragen wird. Im Ansprechen auf den Empfang des Startbits ST geht der Kameramikrocomputer zu Schritt S703.

In Schritt S703 überträgt der Kameramikrocomputer 205 das Kameradatensignal DCL zu dem Objektivmikrocomputer 111.

In Schritt S704 empfängt der Kameramikrocomputer 205 dann das von dem Objektivmikrocomputer 111 übertragene Objektivdatensignal DLC (nachfolgend zu dem Startbit ST).

In Schritt S705 bestimmt der Kameramikrocomputer 205 dann, ob der Kommunikationsfehler zwischen dem Kamera- und dem Objektivmikrocomputer 205 und 111 aufgetreten ist oder nicht. Wenn der Objektivmikrocomputer 111 das Objektivdatensignal DLC in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren überträgt, empfängt der Kameramikrocomputer 205 einen Signalverlauf, der von dem im asynchronen Kommunikationsverfahren verschieden ist. Infolgedessen erfasst der Kameramikrocomputer 205 den Paritätsfehler oder den Rahmenbildungsfehler zur Bestimmung, dass der Kommunikationsfehler aufgetreten ist. Ist der Kommunikationsfehler aufgetreten, geht der Kameramikrocomputer 205 zu Schritt S707, und geht andererseits zu Schritt S706.

In Schritt S706 analysiert der Kameramikrocomputer 205 das in Schritt S704 empfangene Kameradatensignal DCL zur Speicherung eines Ergebnisses der Analyse im Speicher 210 und führt einen dem Analyseergebnis entsprechenden Prozess durch. Dann beendet der Kameramikrocomputer 205 diesen Prozess.

In Schritt S707 schaltet der Kameramikrocomputer 205 den Signalpegel des Kameradatensignals DCL andererseits auf niedrigen Pegel und behält diesen niedrigen Signalpegel über die vorbestimmte Zeit (100 Millisekunden) bei, während er den Signalpegel des Sendeanfragesignals RTS auf hohem Pegel hält. Das heißt, der Kameramikrocomputer 205 überträgt die Kommunikationswiderherstellungsanfrage zum Objektivmikrocomputer 111.

Wenn sich der Signalpegel des Taktsignals LCLK oder des Sendeanfragesignals RTS über die vorbestimmte Zeit nicht ändert, überträgt der Kameramikrocomputer 205 in Schritt S708 die Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage zum Objektivmikrocomputer 111 in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren. Im Ansprechen auf den Empfang der Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage gibt der Objektivmikrocomputer 111 die Kommunikationserrichtungsbestätigungsantwort zu dem Kameramikrocomputer 205 zurück.

Danach bestimmt der Kameramikrocomputer 205, ob das Wechselobjektiv 100 mit dem asynchronen Kommunikationsverfahren kompatibel ist oder nicht. Ist das Wechselobjektiv 100 mit dem asynchronen Kommunikationsverfahren kompatibel, überträgt der Kameramikrocomputer 205 die Kommunikationsverfahrenumschaltanfrage in das asynchrone Kommunikationsverfahren zu dem Objektivmikrocomputer 111. Im Ansprechen auf den Empfang der Kommunikationsverfahrenumschaltantwort von dem Objektivmikrocomputer 111 schaltet der Kameramikrocomputer 205 sein Kommunikationsverfahren in das asynchrone Kommunikationsverfahren um. Dann beendet der Kameramikrocomputer 205 diesen Prozess.

8 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Objektivkommunikationssteuerprozesses (Steuerverfahrens), der den Objektivkommunikationswiederherstellungsprozess enthält, und durch den Objektivmikrocomputer 111 durchgeführt wird, der mit dem Kameramikrocomputer 205 im taktsynchronen Kommunikationsverfahren kommunizieren möchte. Der Objektivmikrocomputer 111 führt diesen Prozess gemäß dem Objektivkommunikationssteuerprogramm aus.

In einem Zustand, in dem der Objektivmikrocomputer 111 mit dem Kameramikrocomputer 205 über die Objektivkommunikationsschnittstellenschaltung 112a kommunizieren kann, wartet der Objektivmikrocomputer 111 in Schritt S801 auf den Empfang einer Kommunikationsanfrage vom Kameramikrocomputer 205.

Insbesondere wartet der Objektivmikrocomputer 111 darauf, dass einer der Signalpegel des Taktsignals LCLK und des Kameradatensignals DCL auf niedrigen Pegel schaltet. Im Ansprechen auf die Erfassung, dass einer der Signalpegel des Taktsignals LCLK und des Kameradatensignals DCL auf niedrigen Pegel geschaltet hat, liest der Objektivmikrocomputer 111 eine aktuelle Zeit aus dem Zeitgeber 130 zur Speicherung der aktuellen Zeit im Speicher 128 als Niedrigpegelerfassungszeit.

In Schritt S802 überprüft der Objektivmikrocomputer 111 dann, welcher der Signalpegel des Taktsignals LCLK und des Kameradatensignals DCL auf niedrigen Pegel geschaltet hat. Hat der Signalpegel des Taktsignals LCLK auf niedrigen Pegel geschaltet, geht der Objektivmikrocomputer 111 zu Schritt S803. Hat der Signalpegel des Kameradatensignals DCL auf niedrigen Pegel geschaltet, geht der Objektivmikrocomputer 111 zu Schritt 805.

In Schritt S803 empfängt der Objektivmikrocomputer 111 das Kameradatensignal DCL von dem Kameramikrocomputer 205 und überträgt das Objektivdatensignal DLC zu diesem im taktsynchronen Kommunikationsverfahren.

In Schritt S804 analysiert der Objektivmikrocomputer 111 dann das in Schritt S803 empfangene Kameradatensignal DCL und führt einen einem Ergebnis der Analyse entsprechenden Prozess durch. Dann beendet der Objektivmikrocomputer 111 diesen Prozess.

In Schritt S805 beschafft der Objektivmikrocomputer 111 andererseits den Signalpegel des Kameradatensignals DCL.

In Schritt S806 bestimmt der Objektivmikrocomputer 111 dann, ob der Signalpegel des Kameradatensignals DCL auf niedrigem Pegel gehalten wird. Wenn der Signalpegel des Kameradatensignals DCL auf niedrigem Pegel gehalten wird, geht der Objektivmikrocomputer 111 zu Schritt S807. Wenn der Signalpegel des Kameradatensignals DCL auf hohen Pegel geschaltet wurde, beendet der Objektivmikrocomputer 111 diesen Prozess und wartet auf eine nächste Kommunikation im taktsynchronen Kommunikationsverfahren.

In Schritt S807 beschafft der Objektivmikrocomputer 111 eine aktuelle Zeit vom Zeitgeber 130 und berechnet eine vergangene Zeit seit der im Speicher 128 gespeicherten Niedrigpegelerfassungszeit. Dann bestimmt der Objektivmikrocomputer 111, ob die abgelaufene Zeit die vorbestimmte Zeit (100 Millisekunden) überschritten hat oder nicht, d. h., ob die vorbestimmte Zeit seit der Niedrigpegelerfassungszeit abgelaufen ist oder nicht. Hat die abgelaufene Zeit die vorbestimmte Zeit noch nicht überschritten, kehrt der Objektivmikrocomputer 111 zu Schritt S805 zurück. Hat die abgelaufene Zeit die vorbestimmte Zeit überschritten, geht der Objektivmikrocomputer 111 zu Schritt S808.

In Schritt S808 erkennt der Objektivmikrocomputer 111 durch Bestimmen, dass die vorbestimmte Zeit seit der Niedrigpegelerfassungszeit abgelaufen ist, den Empfang der Kommunikationswiederherstellungsanfrage vom Kameramikrocomputer 205. Im Ansprechen darauf löscht (verwirft) der Objektivmikrocomputer 111 das gesamte in der Objektivkommunikationsschnittstellenschaltung 112a gepufferte Objektivdatensignal DLC, d. h. initialisiert die Kommunikation im taktsynchronen Kommunikationsverfahren.

In Schritt S809 wartet der Objektivmikrocomputer 111 dann auf den Empfang der Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage im taktsynchronen Kommunikationsverfahren vom Kameramikrocomputer 205. Im Ansprechen auf den Empfang der Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage gibt der Objektivmikrocomputer 111 die Kommunikationserrichtungsbestätigungsantwort zu dem Kameramikrocomputer 203 zurück.

Danach empfängt der Objektivmikrocomputer 111 vom Kameramikrocomputer 205, der bestimmt hat, dass das Wechselobjektiv 100 mit dem asynchronen Kommunikationsverfahren kompatibel ist, die Kommunikationsverfahrenumschaltanfrage in das asynchrone Kommunikationsverfahren. Im Ansprechen darauf überträgt der Objektivmikrocomputer 111 die Kommunikationsverfahrenumschaltantwort zum Kameramikrocomputer 205. Im Ansprechen auf den Empfang der Kommunikationsverfahrenumschaltantwort schaltet der Kameramikrocomputer 205 sein Kommunikationsverfahren in das asynchrone Kommunikationsverfahren um. Dann beendet der Objektivmikrocomputer 111 diesen Prozess.

Dieses Ausführungsbeispiel beschreibt den Fall, in dem der Kameramikrocomputer 205 in Schritt S707 den Signalpegel des Kameradatensignals DCL lediglich für die vorbestimmte Zeit von 100 Millisekunden auf niedrigen Pegel setzt. Allerdings ist die vorbestimmte Zeit von 100 Millisekunden lediglich ein Beispiel, und es können andere vorbestimmte Zeiten als 100 Millisekunden angewendet werden. Die angewendete vorbestimmte Zeit kann durch eine Anfangskommunikation zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Objektivmikrocomputer 111 in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren zwischen diesen eingestellt werden, wenn das Wechselobjektiv 100 mit dem Kamerahauptteil 200 verbunden wird (an diesen angebracht wird).

Ferner beschreibt dieses Ausführungsbeispiel den Fall, in dem der Kameramikrocomputer 205 und der Objektivmikrocomputer 111 in Schritt S708 und Schritt S808 jeweils die Kommunikation in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren wiederherstellen. Allerdings kann die Kommunikation in dem asynchronen Kommunikationsverfahren wiederhergestellt werden.

Wie vorstehend beschrieben, überträgt bei diesem Ausführungsbeispiel der Kameramikrocomputer 205, der in der Kommunikation in dem asynchronen Kommunikationsverfahren bestimmt, dass der Unterschied im Kommunikationsverfahren (d. h. der Kommunikationsfehler) zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Objektivmikrocomputer 111 aufgetreten ist, die Kommunikationswiederherstellungsanfrage zu dem Objektivmikrocomputer 111 durch Umschalten des Signalpegels des Kameradatensignals DCL auf niedrigen Pegel. Andererseits erkennt der Objektivmikrocomputer 111 den Empfang der Kommunikationswiederherstellungsanfrage durch Erfassen des niedrigen Signalpegels des Kameradatensignals DCL zu einer Zeit, wenn ursprünglich der niedrige Signalpegel des Taktsignals LCLK zu erfassen ist. Im Ansprechen darauf löscht der Objektivmikrocomputer 111 ferner das in der Objektivkommunikationsschnittstellenschaltung 112a gepufferte Objektivdatensignal DLC. Diese Kamera- und Objektivkommunikationswiederherstellungsprozesse ermöglichen eine Wiederherstellung der Kommunikation zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Objektivmikrocomputer 111 im taktsynchronen Kommunikationsverfahren. Infolgedessen kann der zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Objektivmikrocomputer 111 auftretende Kommunikationsfehler prompt korrigiert werden.

Als Nächstes werden Kamera- und Objektivkommunikationswiederherstellungsprozesse beschrieben, die durchgeführt werden, wenn der Kameramikrocomputer 205 mit dem Objektivmikrocomputer 111 in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren kommunizieren möchte, und der Objektivmikrocomputer 111 mit dem Kameramikrocomputer 205 andererseits in dem asynchronen Kommunikationsverfahren kommunizieren möchte.

9 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Kamerakommunikationssteuerprozesses (Steuerverfahrens), das den Kamerakommunikationswiederherstellungsprozess enthält und durch den Kameramikrocomputer 205 durchgeführt wird, der mit dem Objektivmikrocomputer 111 in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren kommunizieren möchte.

In Schritt S901 überträgt der Kameramikrocomputer 205 im Ansprechen auf ein Ereignis zur periodischen Überprüfung eines Kommunikationszustands mit dem Objektivmikrocomputer 111 die Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage zu dem Objektivmikrocomputer 111 im taktsynchronen Kommunikationsverfahren. Der Kameramikrocomputer 205 empfängt dann die Kommunikationserrichtungsbestätigungsantwort vom Objektivmikrocomputer 111 durch die Vollduplexkommunikation.

In Schritt S902 bestimmt der Kameramikrocomputer 205 dann, ob die in Schritt S901 empfangene Kommunikationserrichtungsbestätigungsantwort eine Kommunikationserrichtungsbestätigung in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren angibt oder nicht, d. h., ob die Kommunikationsverfahren des Kameramikrocomputers 205 und des Objektivmikrocomputers 111 miteinander übereinstimmen oder nicht, d. h., ob der Kommunikationsfehler aufgetreten ist oder nicht. Wenn die Kommunikationsverfahren miteinander übereinstimmen (d. h. der Kommunikationsfehler ist nicht aufgetreten), beendet der Kameramikrocomputer 205 diesen Prozess. Wenn die Kommunikationsverfahren nicht miteinander übereinstimmen (d. h. der Kommunikationsfehler aufgetreten ist), geht der Kameramikrocomputer 205 zu Schritt S903.

In Schritt S903 schaltet der Kameramikrocomputer 205 unter Beibehaltung des Signalpegels des Taktsignals LCLK auf hohem Pegel den Signalpegel des Kameradatensignals DCL auf niedrigen Pegel und behält den niedrigen Signalpegel über die vorbestimmte Zeit (100 Millisekunden) bei. Das Beibehalten des Signalpegels des Kameradatensignals DCL auf niedrigem Pegel über die vorbestimmte Zeit unter Beibehaltung des Signalpegels des Taktsignals LCLK auf hohem Pegel entspricht einer Übertragung der Kommunikationswiederherstellungsanfrage von dem Kameramikrocomputer 205 zu dem Objektivmikrocomputer 111 als spezifisches Signal zur Wiederherstellung (oder Anfrage zur Wiederherstellung) der Kommunikation.

Nach Ablauf der vorbestimmten Zeit (100 Millisekunden) setzt der Kameramikrocomputer 205 den Signalpegel des Kameradatensignals DCL in Schritt S904 auf hohen Pegel zurück.

Der Kameramikrocomputer 205 überträgt außerdem die Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage zu dem Objektivmikrocomputer 111 in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren zur Bestimmung, dass die Kommunikation wiederhergestellt wurde, indem er die Kommunikationserrichtungsbestätigungsantwort empfängt, die die Kommunikationserrichtungsbestätigung in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren angibt. Dann beendet der Kameramikrocomputer 205 diesen Prozess.

10 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Objektivkommunikationssteuerprozesses (Steuerverfahrens), der den Objektivkommunikationswiederherstellungsprozess enthält und durch den Objektivmikrocomputer 111 durchgeführt wird, der mit dem Kameramikrocomputer 205 in dem asynchronen Kommunikationsverfahren kommunizieren möchte. In einem Zustand, in dem der Objektivmikrocomputer 111 mit dem Kameramikrocomputer 205 über die Objektivkommunikationsschnittstellenschaltung 112a kommunizieren kann, startet der Objektivmikrocomputer 111 den Prozess von Schritt S1001 an.

In Schritt S1001 wartet der Objektivmikrocomputer 111 auf das Umschalten des Signalpegels des Sendeanfragesignals RTS oder des Kameradatensignals DCL auf niedrigen Pegel. Im Ansprechen auf die Erfassung, dass der Signalpegel des Sendeanfragesignals RTS oder des Kameradatensignals DCL auf niedrigen Pegel geschaltet hat, liest der Objektivmikrocomputer 111 eine aktuelle Zeit aus dem Zeitgeber 130 zur Speicherung der aktuellen Zeit im Speicher 128 als Niedrigpegelerfassungszeit.

In Schritt S1002 überprüft der Objektivmikrocomputer 111 dann, ob das Sendeanfragesignal RTS geltend gemacht wird oder nicht. Wird das Sendeanfragesignal RTS geltend gemacht, geht der Objektivmikrocomputer 111 zu Schritt S1003. Wird das Sendeanfragesignal RTS nicht geltend gemacht, geht der Objektivmikrocomputer 111 zu Schritt S1006.

In Schritt S1006 überträgt der Objektivmikrocomputer 111 das Objektivdatensignal DLC zu dem Kameramikrocomputer 205 im asynchronen Kommunikationsverfahren.

In Schritt S1004 empfängt der Objektivmikrocomputer 111 das Kameradatensignal DCL vom Kameramikrocomputer 205 im asynchronen Kommunikationsverfahren.

In Schritt S1005 analysiert der Objektivmikrocomputer 111 dann das in Schritt S1004 empfangene Kameradatensignal DCL und führt einen einem Ergebnis der Analyse entsprechenden Prozess durch. Dann beendet der Objektivmikrocomputer 111 diesen Prozess.

In Schritt S1006 beschafft der Objektivmikrocomputer 111 andererseits den Signalpegel des Kameradatensignals DCL.

In Schritt S1007 bestimmt der Objektivmikrocomputer 111 dann, ob der Signalpegel des Kameradatensignals DCL auf niedrigem Pegel gehalten wird. Wird der Signalpegel des Kameradatensignals DCL auf niedrigem Pegel gehalten, geht der Objektivmikrocomputer 111 zu Schritt S1008. Wurde der Signalpegel des Kameradatensignals DCL auf hohen Pegel geschaltet, beendet der Objektivmikrocomputer 111 diesen Prozess und wartet auf eine nächste Kommunikation im asynchronen Kommunikationsverfahren.

In Schritt S1008 beschafft der Objektivmikrocomputer 111 eine aktuelle Zeit vom Zeitgeber 130 und berechnet eine abgelaufene Zeit seit der im Speicher 128 gespeicherten Niedrigpegelerfassungszeit. Dann bestimmt der Objektivmikrocomputer 111, ob die abgelaufene Zeit die vorbestimmte Zeit (100 Millisekunden) überschritten hat oder nicht, d. h., ob die vorbestimmte Zeit seit der Niedrigpegelerfassungszeit abgelaufen ist oder nicht. Hat die abgelaufene Zeit die vorbestimmte Zeit noch nicht überschritten, kehrt der Objektivmikrocomputer 111 zu Schritt S1006 zurück. Hat die abgelaufene Zeit die vorbestimmte Zeit überschritten, geht der Objektivmikrocomputer 111 zu Schritt S1009.

In Schritt S1009 erkennt der Objektivmikrocomputer 111 durch Bestimmung, dass die vorbestimmte Zeit seit der Niedrigpegelerfassungszeit abgelaufen ist, den Empfang der Kommunikationswiederherstellungsanfrage vom Kameramikrocomputer 205. Im Ansprechen darauf schaltet der Objektivmikrocomputer 111 sein Kommunikationsverfahren in das taktsynchrone Kommunikationsverfahren um.

In Schritt S1010 wartet der Objektivmikrocomputer 111 dann auf den Empfang der Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage im taktsynchronen Kommunikationsverfahren vom Kameramikrocomputer 205. Im Ansprechen auf den Empfang der Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage gibt der Objektivmikrocomputer 111 die Kommunikationserrichtungsbestätigungsantwort zu dem Kameramikrocomputer 205 zurück. Dann beendet der Objektivmikrocomputer 111 diesen Prozess.

Wie vorstehend beschrieben bestimmt der Kameramikrocomputer 205 bei diesem Ausführungsbeispiel in Schritt S901 bei der Kommunikation in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren, ob der Unterschied im Kommunikationsverfahren (d. h. der Kommunikationsfehler) zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Objektivmikrocomputer 111 aufgetreten ist, indem die Kommunikationserrichtungsbestätigungsanfrage und -antwort verwendet werden. Allerdings kann der Kameramikrocomputer 205 den Unterschied im Kommunikationsverfahren durch Nichterfassen des BUSY-Rahmens erfassen, der in die Kommunikation aufzunehmen ist.

Dieses Ausführungsbeispiel beschreibt außerdem den Fall, in dem der Kameramikrocomputer 205 und der Objektivmikrocomputer 111 die Kommunikation im taktsynchronen Kommunikationsverfahren jeweils in Schritt S904 und in Schritt S1009 wiederherstellen. Die Kommunikation kann allerdings auch im asynchronen Kommunikationsverfahren wiederhergestellt werden.

Wie vorstehend beschrieben überträgt der Kameramikrocomputer 205, der bei der Kommunikation in dem taktsynchronen Kommunikationsverfahren bestimmt, dass der Unterschied im Kommunikationsverfahren (d. h. der Kommunikationsfehler) zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Objektivmikrocomputer 111 aufgetreten ist, die Kommunikationswiederherstellungsanfrage zu dem Objektivmikrocomputer 111 durch Umschalten des Signalpegels des Kameradatensignals DCL auf niedrigen Pegel. Andererseits erkennt der Objektivmikrocomputer 111 den Empfang der Kommunikationswiederherstellungsanfrage durch Erfassen des niedrigen Signalpegels des Kameradatensignals DCL zu einer Zeit, wenn der niedrige Signalpegel des Sendeanfragesignals RTS ursprünglich zu erfassen ist. Dann schaltet der Objektivmikrocomputer 111 sein Kommunikationsverfahren in das taktsynchrone Kommunikationsverfahren um. Diese Kamera- und Objektivkommunikationswiederherstellungsprozesse ermöglichen die Wiederherstellung der Kommunikation zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Objektivmikrocomputer 111 im taktsynchronen Kommunikationsverfahren. Infolgedessen kann der zwischen dem Kameramikrocomputer 205 und dem Objektivmikrocomputer 111 auftretende Kommunikationsfehler prompt korrigiert werden.

Wenn bei diesem Ausführungsbeispiel der Kommunikationsfehler in der Kommunikation im asynchronen oder taktsynchronen Kommunikationsverfahren auftritt, hält der Kameramikrocomputer 205 den Signalpegel des Kameradatensignals DCL auf niedrigem Pegel, während er den Signalpegel des Takt-/Übertragungsanfragekanals auf hohem Pegel hält, und so die Kommunikationswiederherstellungsanfrage zum Objektivmikrocomputer 111 sendet. Das heißt, der Kameramikrocomputer 205 und der Objektivmikrocomputer 111 können die Kommunikation durch denselben Kommunikationswiederherstellungsprozess bei der Kommunikation in dem asynchronen und taktsynchronen Kommunikationsverfahren wiederherstellen.

Bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel überträgt der Kameramikrocomputer 205 im asynchronen und taktsynchronen Kommunikationsverfahren die Kommunikationswiederherstellungsanfrage zu dem Objektivmikrocomputer 111 durch Halten des Signalpegels des Kameradatensignals DCL auf niedrigem Pegel über die vorbestimmte Zeit. Allerdings kann der Kameramikrocomputer 205 die Kommunikationswiederherstellungsanfrage durch Übertragen eines bestimmten Signals mit einem bestimmten Signalverlauf als das Kameradatensignal DCL übertragen.

Obwohl das vorstehende Ausführungsbeispiel den Fall der Verwendung des Wechselobjektivs als Beispiel von Zubehörteilvorrichtungen beschreibt, können andere Zubehörteilvorrichtungen, wie eine Belichtungs-(Blitz-)Vorrichtung, verwendet werden.

Das vorstehende Ausführungsbeispiel ermöglicht in dem Kamerasystem mit der Bildaufnahmevorrichtung und der Zubehörteilvorrichtung, die jeweils ihr Kommunikationsverfahren zwischen dem ersten und zweiten Kommunikationsverfahren umschalten können, eine prompte Wiederherstellung ihrer Kommunikation, wenn der Kommunikationsfehler auftritt.

Weitere Ausführungsbeispiele

Ausführungsbeispiele der Erfindung können auch durch einen Computer eines Systems oder einer Vorrichtung, der auf einem Speichermedium (das vollständiger auch als 'nichtflüchtiges computerlesbares Speichermedium' bezeichnet werden kann) aufgezeichnete computerausführbare Anweisungen (beispielsweise ein Programm oder mehrere Programme) ausliest und ausführt, um die Funktionen des/der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels/Ausführungsbeispiele durchzuführen, und/oder der eine oder mehrere Schaltungen (beispielsweise eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC)) zur Durchführung der Funktionen des/der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels/Ausführungsbeispiele enthält, und durch ein durch den Computer des Systems oder der Vorrichtung durchgeführtes Verfahren beispielsweise durch Auslesen und Ausführen der computerausführbaren Anweisungen aus dem Speichermedium zur Durchführung der Funktionen des/der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels/Ausführungsbeispiele und/oder Steuern der einen oder mehreren Schaltungen zur Durchführung der Funktionen des/der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels/Ausführungsbeispiele realisiert werden. Der Computer kann einen oder mehrere Prozessoren (beispielsweise eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU), Mikroverarbeitungseinheit (MPU)) umfassen, und kann ein Netzwerk separater Computer oder separater Prozessoren zum Auslesen und Ausführen der computerausführbaren Anweisungen enthalten. Die computerausführbaren Anweisungen können dem Computer beispielsweise von einem Netzwerk oder dem Speichermedium bereitgestellt werden. Das Speichermedium kann beispielsweise eine Festplatte und/oder einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM) und/oder einen Nur-Lese-Speicher (ROM) und/oder einen Speicher verteilter Rechensysteme und/oder eine optische Scheibe (wie eine Kompaktdisk (CD), Digital Versatile Disk (DVD) oder Blu-ray Disk (BDTM)) und/oder eine Flashspeichereinrichtung und/oder eine Speicherkarte und dergleichen enthalten.

Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist ersichtlich, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele beschränkt ist.

Eine Bildaufnahmevorrichtung (200) kommuniziert mit einer Zubehörteilvorrichtung (100) unter Verwendung eines Takt-/Kommunikationsanfragekanals (LCLK/RTS) und eines ersten und eines zweiten Datenkommunikationskanals (DLC/DCL). Eine Kamerasteuereinrichtung (205) schaltet ihr Kommunikationsverfahren zwischen einem ersten Kommunikationsverfahren, in dem eine Datenkommunikation durchgeführt wird, während ein Taktsignal alternierend zwischen einem ersten und einem zweiten Pegel umgeschaltet wird, und einem zweiten Kommunikationsverfahren um, bei dem eine Datenkommunikation im Ansprechen auf eine Kommunikationsanfrage von der Kamerasteuereinrichtung zu der Zubehörteilvorrichtung durchgeführt wird, die durch Umschalten eines Signalpegels des Takt-/Kommunikationsanfragekanals von dem ersten Pegel in den zweiten Pegel ausgegeben wird. Im Ansprechen auf die Erfassung eines Kommunikationsfehlers bei dem ersten und zweiten Kommunikationsverfahren überträgt die Kamerasteuereinrichtung ein bestimmtes Signal zur Wiederherstellung der Kommunikation zu der Zubehörteilvorrichtung über den zweiten Datenkommunikationskanal, während sie den Signalpegel des Takt-/Kommunikationsanfragekanals auf dem ersten Pegel hält.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 5578951 [0005, 0006]