Title:
VERFAHREN UND GERÄT FÜR GEMEINSAME FAHRZEUG-FERNKONNEKTIVITÄT MIT UNTERSCHIEDLICHEN HOSTS
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein System weist einen Prozessor auf, der konfiguriert ist, um als Reaktion auf eine Gruppenanlegungsanweisung drahtlos Verbindungsanmeldungsinformationen, darunter Hostidentifikation, zu übertragen. Der Prozessor ist auch konfiguriert, um eine Anfrage von einem beitretenden Fahrzeug, um einer Gruppe beizutreten, zu empfangen. Der Prozessor ist ferner konfiguriert, um verfügbare Mobilfunkkonnektivitätsoptionen zwischen einem gruppenbildenden Fahrzeug und dem beitretenden Fahrzeug auszutauschen. Der Prozessor ist auch konfiguriert, um eine Verbindung mit dem beitretenden Fahrzeug herzustellen. Der Prozessor ist zusätzlich konfiguriert, um eine Konnektivitätsoption auszuwählen, um Mobilfunkkonnektivität für die Gruppe bereitzustellen und ein Fahrzeug, das der Konnektivitätsoption entspricht, anzuweisen, als ein Konnektivitätshost zu dienen.




Inventors:
Lei, Oliver (Ontario, Windsor, CA)
Murray, Allen R., Mich. (Lake Orion, US)
Application Number:
DE102017116422A
Publication Date:
01/25/2018
Filing Date:
07/20/2017
Assignee:
Ford Global Technologies, LLC (Mich., Dearborn, US)
International Classes:



Other References:
IEEE 802 PAN(Personal Area Network)-Protokolle
IEEE 802 LAN(Local Area Network)-Protokolle
IEEE 802 PAN
IEEE 1394 (FireWireTM (Apple)
IEEE 1284 (Centronics Port)
IEEE 803.11
Attorney, Agent or Firm:
Lorenz Seidler Gossel Rechtsanwälte Patentanwälte Partnerschaft mbB, 80538, München, DE
Claims:
1. System, umfassend:
einen Prozessor, der konfiguriert ist, um:
drahtlos Verbindungsanmeldungsinformationen, darunter Hostidentifikation, als Reaktion auf eine Gruppenanlegungsanweisung zu versenden;
eine Anfrage von einem beitretenden Fahrzeug, um einer Gruppe beizutreten, zu empfangen;
verfügbare Mobilfunkkonnektivitätsoptionen zwischen einem gruppenbildenden Fahrzeug und dem beitretenden Fahrzeug auszutauschen;
eine Verbindung mit dem beitretenden Fahrzeug herzustellen;
eine Konnektivitätsoption auszuwählen, um Mobilfunkkonnektivität für die Gruppe bereitzustellen; und
ein Fahrzeug je nach Konnektivitätsoption anzuweisen, als ein Konnektivitätshost zu dienen.

2. System nach Anspruch 1, wobei die Hostidentifikation ein gruppenbildendes Fahrzeug als den Host identifiziert.

3. System nach Anspruch 1, wobei die Hostidentifikation ein Mitgliedfahrzeug, das bereits mit dem gruppenbildenden Fahrzeug gruppiert ist, als den Host identifiziert.

4. System nach Anspruch 1, wobei die verfügbaren Mobilfunkkonnektivitätsoptionen folgende Optionen aufweisen: Optionen, die von dem gruppenbildenden Fahrzeug bereitgestellt werden, Optionen, die von dem beitretenden Fahrzeug bereitgestellt werden, und Optionen, die von einem anderen Mitgliedfahrzeug, das bereits in der Gruppe ist, bereitgestellt werden.

5. System nach Anspruch 4, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um das beitretende Mitglied anzuweisen, als der Konnektivitätshost zu dienen.

6. System nach Anspruch 4, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um das Mitgliedfahrzeug anzuweisen, als der Konnektivitätshost zu dienen.

7. System nach Anspruch 4, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um das gruppenbildende Fahrzeug, in dem der Prozessor untergebracht ist, anzuweisen, als der Konnektivitätshost zu dienen.

8. System nach Anspruch 1, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um die Konnektivitätsoption basierend auf Signalstärke, die mit den Konnektivitätsoptionen assoziiert ist, auszuwählen.

9. System nach Anspruch 8, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um die Konnektivitätsoption, die einer Konnektivitätsoption entspricht, die eine höchste Signalstärke hat, auszuwählen.

10. System nach Anspruch 8, wobei der Prozessor Signalstärke, die mit den Konnektivitätsoptionen assoziiert ist, von Fahrzeugen, die an der Gruppe teilnehmen, empfängt.

11. System nach Anspruch 10, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um die empfangene Signalstärke, die mit den Konnektivitätsoptionen assoziiert ist, zu den Fahrzeugen, die an der Gruppe teilnehmen, zu melden.

12. System nach Anspruch 1, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um die Konnektivitätsoption basierend auf einer Menge an Gruppendaten, die bereits von jeder der Konnektivitätsoptionen übertragen wurde, auszuwählen.

13. System nach Anspruch 12, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um die Konnektivitätsoption auszuwählen, die einer Konnektivitätsoption entspricht, die eine höchste Signalstärke hat, die nicht bereits eine vorbestimmte Datenschwellenmenge übertragen hat.

14. System nach Anspruch 12, wobei der Prozessor aggregierte Mengen von Gruppendaten, die bereits von jeder der Konnektivitätsoptionen übertragen wurden, von den Fahrzeugen, die an der Gruppe teilnehmen, empfängt.

15. System nach Anspruch 1, wobei der Prozessor konfiguriert ist um zu bestimmen, ob eine Mobilfunkkonnektivitätsoption, die von dem beitretenden Fahrzeug identifiziert wird, eine neue Mobilfunkkonnektivitätsoption ist, die für die Gruppe noch nicht verfügbar ist, und die Anfrage abzulehnen, falls das beitretende Fahrzeug keine neue Mobilfunkkonnektivitätsoption identifiziert.

16. System nach Anspruch 1, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um zu bestimmen, ob eine Gesamtanzahl von Fahrzeugen in der Gruppe eine vordefinierte Schwellensumme erreicht hat, und die Anfrage abzulehnen, falls die vordefinierte Schwellensumme erreicht wurde.

17. Computerimplementiertes Verfahren, umfassend:
als Reaktion auf drahtloses Empfangen von Mobilfunksignalstärke, die mit einer Vielzahl unterschiedlicher Mobilfunkkonnektivitätsoptionen von Gruppenfahrzeugen assoziiert ist, die gemeinsam in einem lokalen drahtlosen Netzwerk verbunden sind, eine Mobilfunkkonnektivitätsoption auszuwählen, die mit einer Signalstärke über einem vorbestimmten Schwellenwert assoziiert ist; und
über das lokale drahtlose Netzwerk ein Fahrzeug, das die ausgewählte Mobilfunkkonnektivitätsoption bereitstellt, anzuweisen, als ein Mobilfunkhost für die Gruppenfahrzeuge zu dienen.

18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei das Auswählen ferner das Auswählen einer Mobilfunkkonnektivitätsoption aufweist, die noch keinen Mobilfunktransfer mindestens einer vordefinierten Datenschwellenmenge gehandhabt hat.

19. System, umfassend:
einen Prozessor, der konfiguriert ist, um:
drahtlos ein Angebot und Verbindungsanmeldungsinformationen zum Beitreten zu einem lokalen drahtlosen Fahrzeugnetzwerk zu empfangen;
als Reaktion auf das Angebot, eine Beitrittsanfrage zu übertragen, die verfügbare fahrzeugeigene Mobilfunkkonnektivitätsoptionen aufweist;
eine Anfrageannahme zu empfangen, die einen Hostfahrzeugidentifikator aufweist;
drahtlos das Hostfahrzeug über das lokale drahtlose Netzwerk unter Verwenden der Verbindungsanmeldungsinformationen zu verbinden; und
angefragte fahrzeugeigene Mobilfunkkommunikation über das drahtlose Netzwerk zu dem Hostfahrzeug zur Konnektivitätshandhabung durch das Hostfahrzeug zu routen.

20. System nach Anspruch 19, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um Signalstärke, die mit jeder der verfügbaren fahrzeugeigenen Mobilfunkkonnektivitätsoptionen assoziiert ist, als Teil der Beitrittsanfrage zu übertragen.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die veranschaulichenden Ausführungsformen betreffen im Allgemeinen ein Verfahren und ein Gerät für gemeinsame Fahrzeug-Fernkonnektivität mit unterschiedlichen Hosts.

STAND DER TECHNIK

Fahrzeughersteller haben in jüngerer Vergangenheit mehrere Telematiklösungen angenommen, um für ein Fahrzeug Konnektivitätsoptionen bereitzustellen. Ein Ansatz weist das Hinzufügen eines Mobiltelefons oder Mobilfunkmodems zu einem Fahrzeug auf. Das Fahrzeug verwendet entweder das Telefon oder das Modem verbunden mit einem Mobilfunkabonnement, um Fernkommunikationsdienstleistungen in dem Fahrzeug zu erzielen. Ein anderer Ansatz bestand darin, das Vorrichtungsabonnement eines Benutzers zu nutzen, indem mit einer Benutzervorrichtung drahtlos verbunden und die Benutzervorrichtung als Verbindungspunkt verwendet wurde. Eine gemischte Option, die kürzlich vorgeschlagen wurde, weist die Idee auf, ein SIM-Profil von einer Benutzervorrichtung zu erlangen und dieses SIM-Profil in Verbindung mit einem bordeigenen Modem zu verwenden, was den Gebrauch fortschrittlicher Fahrzeug-Signalempfangshardware verbunden mit einem bereits eingerichteten Mobilfunkabonnement erlaubt.

Angesichts des oben Stehenden ist es für ein Fahrzeug, das mit Telematikoptionen versehen ist, üblich, eine oder zwei Konnektivitätsquellen zu haben. Falls das Fahrzeug die Konnektivität nutzen kann, die von mehreren Vorrichtungen in dem Fahrzeug bereitgestellt wird, könnten sogar noch lokalisiertere Konnektivitätsoptionen gegenwärtig sein, insbesondere, falls die Vorrichtungen unterschiedliche Dienstleistungsanbieter haben. Außer wenn die Vorrichtungen in dem Fahrzeug alle möglichen Dienstleistungsanbieter vertreten, ist es jedoch immer noch wahrscheinlich, dass das Fahrzeug Regionen antrifft, in welchen die Signale von verfügbaren Fahrzeuganschlussoptionen weniger als optimal sind und/oder unter den Signalen liegen, die durch einen anderen Mobilfunkträger, der nicht durch eine fahrzeugeigene Konnektivitätsvorrichtung in dem Fahrzeug vertreten ist, verfügbar wären.

KURZDARSTELLUNG

Bei einer ersten veranschaulichenden Ausführungsform weist ein System einen Prozessor auf, der konfiguriert ist, um als Reaktion auf eine Gruppenanlegungsanweisung, drahtlos Verbindungsanmeldungsinformationen, darunter Hostidentifikation, zu übertragen. Der Prozessor ist auch konfiguriert, um eine Anfrage von einem beitretenden Fahrzeug, um einer Gruppe beizutreten, zu empfangen. Der Prozessor ist ferner konfiguriert, um verfügbare Mobilfunkkonnektivitätsoptionen zwischen einem gruppenbildenden Fahrzeug und dem beitretenden Fahrzeug auszutauschen. Der Prozessor ist auch konfiguriert, um eine Verbindung mit dem beitretenden Fahrzeug herzustellen. Der Prozessor ist zusätzlich konfiguriert, um eine Konnektivitätsoption auszuwählen, um Mobilfunkkonnektivität für die Gruppe bereitzustellen und ein Fahrzeug, das der Konnektivitätsoption entspricht, anzuweisen, als ein Konnektivitätshost zu dienen.

Bei einer zweiten veranschaulichenden Ausführungsform weist das computerimplementierte Verfahren das Auswählen einer Mobilfunkkonnektivitätsoption auf, die mit einer Signalstärke oberhalb eines vorbestimmten Schwellenwerts assoziiert ist, als Reaktion auf drahtloses Empfangen von Mobilfunksignalstärke, die mit einer Vielzahl unterschiedlicher Mobilfunkkonnektivitätsoptionen von Gruppenfahrzeugen assoziiert ist, die miteinander in einem lokalen drahtlosen Netzwerk verbunden sind, und ein Fahrzeug über das lokale drahtlose Netzwerk anzuweisen, die ausgewählte Mobilfunkkonnektivitätsoption bereitzustellen, um als ein Mobilfunkhost für die Gruppenfahrzeuge zu dienen.

Bei einer dritten veranschaulichenden Ausführungsform weist ein System einen Prozessor auf, der konfiguriert ist, um drahtlos ein Angebot und Verbindungsinformationen zu empfangen, um in ein lokales drahtloses Fahrzeugnetzwerk einzusteigen. Der Prozessor ist auch konfiguriert, um eine Beitrittsanfrage, die verfügbare fahrzeugeigene Mobilfunkkonnektivitätsoptionen aufweist, als Reaktion auf das Angebot zu übertragen. Der Prozessor ist auch konfiguriert, um eine Anfrageannahme zu empfangen, darunter einen Hostfahrzeugidentifikator, und sich drahtlos mit dem Hostfahrzeug über das lokale drahtlose Netzwerk unter Verwenden der Anmeldungsinformationen zu verbinden. Der Prozessor ist zusätzlich konfiguriert, um angefragte fahrzeugeigene Mobilfunkkommunikation über das drahtlose Netzwerk zu dem Hostfahrzeug zur Konnektivitätshandhabung durch das Hostfahrzeug zu routen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt ein veranschaulichendes Fahrzeugrechnersystem;

2A veranschaulicht ein Host-Hopping-Fahrzeugkommunikationssystem;

2B veranschaulicht ein verallgemeinertes System für Host-Hopping-Erleichterung;

3 veranschaulicht einen Prozessablauf für Host-Hopping-Gruppenanlegung in einem Hostfahrzeug;

4 veranschaulicht einen Prozessablauf für Host-Hopping-Gruppen Teilnahme in einem Gruppenmitgliedfahrzeug; und

5 veranschaulicht einen Hostauswahlprozess.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Wie erfordert, sind hierin detaillierte Ausführungsformen offenbart; man muss jedoch verstehen, dass die offenbarten Ausführungsformen rein veranschaulichend sind und in diversen und alternativen Formen ausgeführt werden können. Die Figuren sind nicht unbedingt maßstabsgetreu; einige Merkmale können vergrößert oder verkleinert sein, um Einzelheiten bestimmter Bauteile zu zeigen. Daher sollen hier offenbarte spezielle strukturelle und funktionale Einzelheiten nicht als einschränkend interpretiert werden, sondern lediglich als eine repräsentative Basis, um einen Fachmann zu lehren, wie der beanspruchte Gegenstand auf verschiedene Art und Weise einzusetzen ist.

1 stellt eine beispielhafte Blocktopologie für ein fahrzeugbasiertes Rechnersystem 1 (VCS) für ein Fahrzeug 31 dar. Ein Beispiel eines solchen fahrzeugbasierten Rechnersystems 1 ist das SYNC-System, das von THE FORD MOTOR COMPANY hergestellt wird. Ein Fahrzeug, das mit einem fahrzeugbasierten Rechnersystem ausgerüstet ist, kann eine visuelle Front-End-Schnittstelle 4 aufweisen, die sich in dem Fahrzeug befindet. Der Benutzer kann auch in der Lage sein, mit der Schnittstelle zu interagieren, falls diese zum Beispiel mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm versehen ist. Bei einer anderen veranschaulichenden Ausführungsform findet die Interaktion durch Knopfdrücke, Sprachdialogsysteme mit automatischer Spracherkennung und Sprachsynthese statt.

Bei der veranschaulichenden Ausführungsform 1, die in 1 gezeigt ist, steuert ein Prozessor 3 mindestens einen Teil des Betriebs des fahrzeugbasierten Rechnersystems. Im Fahrzeug bereitgestellt, ermöglicht der Prozessor eine Onboard-Verarbeitung von Befehlen und Routinen. Ferner ist der Prozessor sowohl mit nicht persistentem Speicher 5 als auch mit persistentem Speicher 7 verbunden. Bei dieser veranschaulichenden Ausführungsform ist der nicht persistente Speicher ein Direktzugriffsspeicher (RAM), und der persistente Speicher ein Festplattenspeicher (HDD) oder ein Flashspeicher. Im Allgemeinen kann der persistente (nicht flüchtige) Speicher alle Formen von Speicher aufweisen, die Daten pflegen, wenn ein Computer oder eine andere Vorrichtung abgeschaltet wird. Dazu gehören, jedoch ohne Einschränkung, HDDs, CDs, DVDs, magnetische Bänder, Solid-State-Laufwerke, tragbare USB-Laufwerke und jede beliebige andere geeignete Form von persistentem Speicher.

Der Prozessor ist auch mit einer Anzahl unterschiedlicher Eingänge versehen, die es dem Benutzer ermöglichen, eine Schnittstelle mit dem Prozessor zu herzustellen. Bei dieser veranschaulichenden Ausführungsform sind ein Mikrofon 29, ein Hilfseingang 25 (zur Eingabe 33), ein USB-Eingang 23, ein GPS-Eingang 24, ein Bildschirm 4, der ein Touchscreen-Display sein kann, und ein BLUETOOTH-Eingang 15 bereitgestellt. Ein Eingabewähler 51 ist ebenfalls bereitgestellt, um es einem Benutzer zu erlauben, zwischen diversen Eingängen zu wechseln. Eingänge sowohl zu dem Mikrofon als auch zu dem Hilfsanschluss werden von einem Wandler 27 von analog zu digital umgewandelt, bevor sie zu dem Prozessor weitergegeben werden. Obwohl nicht dargestellt, können zahlreiche Fahrzeugbauteile und Hilfsbauteile, die mit dem VCS kommunizieren, ein Fahrzeugnetzwerk (wie zum Beispiel, jedoch ohne Einschränkung auf, einen CAN-Bus) verwenden, um Daten an das und von dem VCS (oder seinen Bauteilen) zu übertragen.

Ausgänge zu dem System können, ohne darauf beschränkt zu sein, eine visuelle Anzeige 4 und einen Lautsprecher 13 oder einen Stereosystemausgang aufweisen. Der Lautsprecher ist mit einem Verstärker 11 verbunden und empfängt durch einen Digital-Analog-Wandler 9 sein Signal von dem Prozessor 3. Ausgänge können auch an eine entfernte BLUETOOTH-Vorrichtung, wie PND 54, oder an eine USB-Vorrichtung, wie eine Fahrzeugnavigationsvorrichtung 60, entlang der bidirektionalen Datenströme, die jeweils bei 19 bzw. 21 gezeigt werden, erfolgen.

Bei einer veranschaulichenden Ausführungsform verwendet das System 1 den BLUETOOTH-Transceiver 15, um mit einer tragbaren Vorrichtung 53 eines Benutzers (zum Beispiel Mobiltelefon, Smartphone, PDA oder einer beliebigen anderen Vorrichtung, die eine drahtlose entfernte Netzwerkkonnektivität hat) zu kommunizieren 17. Die tragbare Vorrichtung kann dann verwendet werden, um mit einem Netzwerk 61 außerhalb des Fahrzeugs 31 durch beispielsweise Kommunikation 55 mit einem Mobilfunkmast 57 zu kommunizieren 59. Bei einigen Ausführungsformen kann ein Mast 57 ein Wi-Fi-Zugangspunkt sein.

Beispielhafte Kommunikation zwischen der tragbaren Vorrichtung und dem BLUETOOTH-Transceiver wird von dem Signal 14 dargestellt.

Koppeln einer tragbaren Vorrichtung 53 und des BLUETOOTH-Transceivers 15 kann durch einen Knopf 52 oder eine ähnliche Eingabe angewiesen werden. Folglich wird die CPU angewiesen, dass der Onboard-BLUETOOTH-Transceiver mit einem BLUETOOTH-Transceiver in einer tragbaren Vorrichtung gekoppelt wird.

Daten können zwischen CPU 3 und Netzwerk 61 unter Verwendung von, zum Beispiel, eines Datenplans, Data-Over-Voice oder DTMF-Tönen, die mit der tragbaren Vorrichtung 53 verbunden sind, übermittelt werden. Als Alternative kann es wünschenswert sein, ein Onboard-Modem 63 mit einer Antenne 18 einzuschließen, um Daten zwischen CPU 3 und Netzwerk 61 über das Sprachband zu übermitteln 16. Die tragbare Vorrichtung 53 kann dann verwendet werden, um mit einem Netzwerk 61 außerhalb des Fahrzeugs 31 beispielsweise durch Kommunikation 55 mit einem Mobilfunkmast 57 zu kommunizieren 59. Bei einigen Ausführungsformen kann das Modem 63 eine Kommunikation 20 mit dem Mast 57 zum Kommunizieren mit dem Netzwerk 61 herstellen. Als ein nicht einschränkendes Beispiel kann das Modem 63 ein zellulares USB-Modem sein und die Kommunikation 20 kann eine zellulare Kommunikation sein.

Bei einer veranschaulichenden Ausführungsform ist der Prozessor mit einem Betriebssystem versehen, das eine API aufweist, um mit einer Modemanwendungssoftware zu kommunizieren. Die Modemanwendungssoftware kann auf ein eingebettetes Modul oder Firmware auf dem BLUETOOTH-Transceiver zugreifen, um eine drahtlose Kommunikation mit einem entfernten BLUETOOTH-Transceiver (wie demjenigen in einer tragbaren Vorrichtung) zu vollenden. BLUETOOTH ist ein Teilsatz der IEEE 802 PAN(Personal Area Network)-Protokolle. IEEE 802 LAN(Local Area Network)-Protokolle schließen Wi-Fi ein und haben eine erhebliche Kreuzfunktionalität mit IEEE 802 PAN. Beide sind zur drahtlosen Kommunikation innerhalb eines Fahrzeugs geeignet. Andere Kommunikationsmittel, die in diesem Bereich verwendet werden können, sind optische Freiraumkommunikation (wie IrDA) und nicht standardisierte Verbraucher-IR-Protokolle.

Bei einer anderen Ausführungsform weist die tragbare Vorrichtung 53 ein Modem zur Sprachband- oder Breitband-Datenkommunikation auf. Bei der Ausführungsform mit Data-Over-Voice kann eine Technik umgesetzt werden, die als Frequenzmultiplexverfahren bekannt ist, wenn der Eigentümer der tragbaren Vorrichtung über die Vorrichtung sprechen kann, während Daten übertragen werden. Zu anderen Zeiten, wenn der Eigentümer die Vorrichtung nicht verwendet, kann die Datenübertragung die gesamte Bandbreite (in einem Beispiel 300 Hz bis 3,4 kHz) nutzen. Obwohl das Frequenzmultiplexverfahren zur analogen zellularen Kommunikation zwischen dem Fahrzeug und dem Internet üblich ist und noch immer angewandt wird, wurde es weitgehend durch Mischformen von Code Domain Multiple Access (CDMA), Time Domain Multiple Access (TDMA), Space-Domain Multiple Access (SDMA) zur digitalen zellularen Kommunikation ersetzt. Falls der Benutzer einen Datenplan hat, der mit der tragbaren Vorrichtung verbunden ist, ist es möglich, dass der Datenplan eine Breitbandübertragung erlaubt, und das System könnte eine viel breitere Bandbreite nutzen (was die Datenübertragung beschleunigt). Bei noch einer anderen Ausführungsform wird die tragbare Vorrichtung 53 durch eine zellulare Kommunikationsvorrichtung (nicht gezeigt) ersetzt, die in dem Fahrzeug 31 installiert ist. Bei noch einer anderen Ausführungsform kann die ND 53 (Nomadic Device = tragbare Vorrichtung) eine drahtlose Local Area Network-(LAN)-Vorrichtung sein, die zur Kommunikation über beispielsweise (und ohne Einschränkung) ein 802.11g-Netzwerk (das heißt Wi-Fi) oder ein Wi-Max-Netzwerk fähig ist.

Bei einer Ausführungsform können eingehende Daten durch die tragbare Vorrichtung über ein Data-Over-Voice oder einen Datenplan durch den Onboard-BLUETOOTH-Transceiver und in den internen Prozessor 3 des Fahrzeugs übertragen werden. Im Falle bestimmter temporärer Daten können die Daten zum Beispiel auf dem HDD oder anderen Speichermedien 7 gespeichert werden, bis die Daten nicht mehr benötigt werden.

Zusätzliche Quellen, die mit dem Fahrzeug Schnittstellen bilden, weisen eine persönliche Navigationsvorrichtung 54, die zum Beispiel eine USB-Verbindung 56 und/oder eine Antenne 58 aufweist, eine Fahrzeugnavigationsvorrichtung 60, die eine USB- 62 oder eine andere Verbindung aufweist, eine Onboard-GPS-Vorrichtung 24 oder ein entferntes Navigationssystem (nicht gezeigt), das Konnektivität zum Netzwerk 61 hat, auf. USB ist eines von einer Klasse serieller Netzwerkprotokolle. IEEE 1394 (FireWireTM (Apple), i.LINKTM (Sony) und LynxTM (Texas Instruments)), serielle EIA-Protokolle (Electronics Industry Association), IEEE 1284 (Centronics Port), S/PDIF (Sony/Philips Digital Interconnect Format) und USB-IF (USB Implementers Forum) bilden das Grundgerüst der seriellen Vorrichtung-zu-Vorrichtung-Standards. Die meisten Protokolle können entweder zur elektrischen oder zur optischen Kommunikation umgesetzt werden.

Ferner könnte die CPU mit einer Vielfalt anderer Hilfsvorrichtungen 65 in Verbindung stehen. Diese Vorrichtungen können durch eine drahtlose 67 oder eine verdrahtete 69 Verbindung verbunden sein. Die Hilfsvorrichtung 65 kann, ohne darauf beschränkt zu sein, persönliche Mediaplayer, drahtlose Gesundheitsvorrichtungen, tragbare Computer und dergleichen aufweisen.

Ferner oder als Alternative könnte die CPU mit einem fahrzeugbasierten drahtlosen Router 73 verbunden sein, der zum Beispiel einen Wi-Fi (IEEE 803.11) 71-Transceiver verwendet. Das würde es erlauben, die CPU mit entfernten Netzwerken innerhalb der Reichweite des lokalen Routers 73 zu verbinden.

Zusätzlich zu beispielhaften Prozessen, die von einem Fahrzeugrechnersystem ausgeführt werden, das sich in einem Fahrzeug befindet, können die beispielhaften Prozesse bei bestimmten Ausführungsformen von einem Rechnersystem ausgeführt werden, das mit einem Fahrzeugrechnersystem in Kommunikation steht. Ein solches System kann, ohne darauf beschränkt zu sein, eine drahtlose Vorrichtung (zum Beispiel und ohne Einschränkung ein Mobiltelefon) oder ein entferntes Rechnersystem (zum Beispiel und ohne Einschränkung ein Server), das durch die drahtlose Vorrichtung verbunden ist, aufweisen. Gemeinsam können solche Systeme fahrzeugassoziierte Rechnersysteme (VACS) genannt werden. Bei bestimmten Ausführungsformen können bestimmte Bauteile der VACS in Abhängigkeit der jeweiligen Umsetzung des Systems bestimmte Abschnitte eines Prozesses ausführen. Falls zum Beispiel und ohne Einschränkung ein Prozess einen Schritt des Sendens oder Empfangens von Informationen mit einer gekoppelten drahtlosen Vorrichtung aufweist, ist es wahrscheinlich, dass die drahtlose Vorrichtung diesen Abschnitt des Prozesses nicht ausführt, da die drahtlose Vorrichtung keine Informationen an sich selbst „senden und empfangen“ würde. Ein Durchschnittsfachmann wird verstehen, wann es unangemessen ist, ein bestimmtes Rechensystem auf eine gegebene Lösung anzuwenden.

Bei jeder der veranschaulichenden Ausführungsformen, die hier besprochen sind, ist ein beispielhaftes, nicht einschränkendes Beispiel eines Prozesses gezeigt, der von einem Rechensystem ausgeführt werden kann. Unter Bezugnahme auf jeden Prozess ist es für das Rechensystem, das den Prozess ausführt, möglich, für den beschränkten Zweck des Ausführens des Prozesses, als ein Prozessor mit speziellem Zweck zum Ausführen des Prozesses konfiguriert zu werden. Alle Prozesse brauchen nicht vollständig ausgeführt zu werden und werden als Beispiele von Typen von Prozessen verstanden, die ausgeführt werden, um Elemente der Erfindung zu verwirklichen. Zusätzliche Schritte können zu den beispielhaften Prozessen nach Wunsch hinzugefügt oder von ihnen entfernt werden.

Unter Bezugnahme auf die in den Figuren beschriebenen veranschaulichenden Ausführungsformen, die veranschaulichende Prozessabläufe zeigen, wird angemerkt, dass ein Allzweckprozessor vorübergehend als ein Spezialprozessor aktiviert werden kann, um einige oder alle der in diesen Figuren gezeigten beispielhaften Verfahren auszuführen. Beim Ausführen von Code, der Anweisungen zum Ausführen einiger oder aller Schritte des Verfahrens bereitstellt, kann der Prozessor vorübergehend zu einem Spezialprozessor umfunktioniert werden, bis das Verfahren abgeschlossen ist. Bei einem anderen Beispiel kann, soweit angemessen, Firmware, die gemäß einem vorkonfigurierten Prozessor handelt, veranlassen, dass der Prozessor als ein Spezialprozessor handelt, der zur Ausführung des Verfahrens oder einer geeigneten Variation davon bereitgestellt ist.

Die Mobilfunksignalstärke kann von Gerät zu Gerät an einem gegebenen Ort basierend auf einer Anzahl von Faktoren, nicht zuletzt auf dem ausgewählten Mobilfunk-Dienstleistungsanbieter, sehr stark variieren. Eine typische Mobilfunkvorrichtung ist an einen einzigen Dienstleistungsanbieter gebunden, und der Benutzer der Vorrichtung unterliegt daher Netzwerkdeckungsauflagen, die mit diesem Dienstleistungsanbieter zusammenhängen.

In einem Fahrzeug, das mit einer Telematiksteuereinheit (TCU) und einem eingebauten Modem ausgestattet ist, können sekundäre Mobilfunk-Dienstleistungsanbieteroptionen existieren. Falls der Mobilfunkdienstleistungsanbieter, der von dem Fahrzeug verwendet wird, von dem Mobilfunkdienstleistungsanbieter unterschiedlich ist, der von einer drahtlosen Vorrichtung eines Insassen verwendet wird, können mindestens zwei Mobilfunkdienstleistungsanbieter-Signaloptionen verfügbar sein. Diese Optionen entsprechen dem Fahrzeug-Mobilfunkdienstleistungsanbieter und dem Mobilfunkdienstleistungsanbieter der Vorrichtung des Insassen. Falls das Fahrzeug mit der drahtlosen Vorrichtung kommunizieren kann, um die Kommunikationsfähigkeit der Vorrichtung zu nutzen, oder das SIM-Profil der drahtlosen Vorrichtung an Stelle des Standard-Fahrzeug-Mobilfunkdienstleistungsanbieters verwenden kann, kann das Fahrzeug beide Mobilfunkdienstleistungsanbieteroptionen für Mobilfunkkonnektivität verwenden. Bei diesem Szenario kann das Fahrzeug die Option verwenden, die ein stärkeres Signal aufweist. Falls mehrere drahtlose Vorrichtungen von Insassen gegenwärtig sind, die alle unterschiedliche Mobilfunkdienstleistungsanbieter haben, verfügt das Fahrzeug über noch mehr Optionen, aus welchen es potentiell auswählen kann.

Obwohl das oben stehende Szenario mehrerer drahtloser Vorrichtungen drei, vier oder fünf Optionen in einem voll besetzten Fahrzeug bereitstellen könnte, kann das auch relativ selten auftreten. Da Familien oft denselben Dienstleistungsanbieter für alle Vorrichtungen verwenden, ist es üblich, dass die meisten oder alle drahtlosen Vorrichtungen in einem einzigen Fahrzeug denselben Dienstleistungsanbieter haben. Falls dies derselbe Dienstleistungsanbieter sein sollte wie der, der von dem Fahrzeugmodem verwendet wird, könnte ein Fahrzeug mit fünf Insassen und fünf drahtlosen Vorrichtungen auf einen einzigen Mobilfunkdienstleistungsanbieter beschränkt sein (und daher einem möglichen Signalverlust unterliegen, den ein entsprechendes Netzwerk an einem gegebenen Ort erfährt).

Die veranschaulichenden Ausführungsformen schlagen ein System vor, das es mehreren Fahrzeugen erlaubt, einen Mobilfunkdienstleistungsanbieter gemeinsam zu nutzen, der zum Beispiel dem stärksten verfügbaren Signal an einem gegebenen Ort entspricht. Während Mobilfunksignale zwischen den verschiedenen Dienstleistungsanbieteroptionen, die für ein gegebenes Fahrzeug verfügbar sind, wechseln, kann das Host-Hopping-System ein neues „Host“-Fahrzeug basierend darauf, welches Fahrzeug lokal (zwischen der fahrzeugeigenen Option und den im Fahrzeug verfügbaren drahtlosen Vorrichtungen) die stärkste Verbindung nutzen kann, ernennen. Dieses Hostfahrzeug kann dann Internet über WiFi oder eine andere geeignete drahtlose Verbindung ausgeben, was es den Benutzern in den Mitglied (Nicht-Host)-Fahrzeugen erlaubt, das stärkere Signal und die Verbindung, die für den Host verfügbar sind, zu nutzen. Da sich die Mobilfunksignalstärke verlagern kann, während das Fahrzeug fährt, stellt die Fähigkeit des Systems, Hosts basierend auf Signalstärke zu wechseln, sicher, dass die Gruppe fast immer entweder die stärkste verfügbare Verbindung oder mindestens eine Verbindung über einer Schwellenstärke verwendet.

2A veranschaulicht ein Host-Hopping-Fahrzeugkommunikationssystem. Bei dieser Veranschaulichung einer Gruppe aus Fahrzeugen 201, 203, 205, 207, die eine Straße entlang fahren, ist jedes Fahrzeug mit mindestens lokaler Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikationsfähigkeit ausgestattet 209. Jedes Fahrzeug kann hoffentlich auch fähig sein, als ein Host zu dienen, indem es Fernmobilfunkkommunikationsfähigkeit bereitstellt, aber es ist möglich, dass ein oder mehrere der Fahrzeuge keine solche Fähigkeit haben und trotzdem an der Host-Hopping-Gruppe teilnehmen (indem sie einfach nie als ein Host wirken).

Da der Gebrauch einer einzigen Verbindung durch mehrere Fahrzeuge Datennutzung zu dem Konto des Verbindungsanbieters hinzufügt, kann diese hinzugefügte Last auf jede beliebige vernünftige Art kompensiert werden. Bei einem Beispiel können Daten von dem Hostfahrzeug „gedrosselt“ werden, was es bestimmten Datenniveaus erlaubt durchzugehen, zum Beispiel aber Streaming eines Films oder Herunterladen einer großen Datei verhindert. Bei einem anderen Beispiel kann einfach davon ausgegangen werden, dass sich die Nutzung im Laufe der Zeit ausgleicht, so dass alle Teilnehmer, die das System heranziehen, die Datennutzung im Laufe der Zeit mitteln (das heißt, falls ein Benutzer 500 MB Extra-Datennutzung zu einem Zeitpunkt dadurch, dass er ein Host ist, erfährt, er 500 MB weniger seiner eigenen Daten zu anderen Zeitpunkten dadurch, dass andere Nutzer Hosts sind, verwenden wird). Es ist sogar möglich, dass teilnehmende Fahrzeuge für verbrauchte Daten „bezahlen“ können, indem sie entweder direkt Beträge von einem Benutzerkonto zu einem anderen übertragen oder, zum Beispiel, indem sie abwechselnde Datennutzung (indem sie der Host werden) bereitstellen, falls ein erster Host ein Datennutzungsschwellenniveau erreicht. Die Basis zum Wechseln von Hosts braucht daher nicht nur die Signalstärke zu sein, der Host kann auch basierend darauf wechseln, dass ein bestimmter Host ein Schwellenniveau an Daten bereitstellt und eine andere geeignete Hostoption in einem anderen Fahrzeug existiert.

Da die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation hinsichtlich der Entfernung beschränkt sein kann, kann sich die Gruppenzusammensetzung mit der Zeit dynamisch ändern (während ein Fahrzeug die Gruppe verlässt, kann ein anderes beitreten). Die Gruppengrößen können basierend auf der Gesamtanzahl von Mitgliedern oder verfügbaren Mobilfunkdienstleistungsanbietern begrenzt werden. Bei einem Beispiel wird ein Benutzer basierend auf der Gegenwart eines oder mehrerer neuer Mobilfunkdienstleistungsanbieter (die in der Gruppe noch nicht gegenwärtig sind) zu einer Gruppe hinzugefügt/in sie eingeladen. Das kann zum Beispiel helfen, eine Gruppe aus fünf Fahrzeugen zu verhindern, die alle denselben Mobilfunkdienstleistungsanbieter verwenden (und daher wahrscheinlich relativ ähnliche Signalstärken verfügbar haben) und einfach unnötige Datennutzung auf das Konto eines einzigen Benutzers konzentrieren. Falls erwünscht, können Automobil-Originalausstattungshersteller (OEMs) die Diversität von Mobilfunkdienstleistungsanbietern fördern, indem sie unterschiedliche Dienstleistungsanbieter in unterschiedlichen Fahrzeugen oder Fahrzeuglinien verwenden. Das kann helfen sicherzustellen, dass eine willkürliche Abtastung von Fahrzeugen auf der Straße wahrscheinlich mehrere Trägeroptionen hat, sogar falls alle Fahrzeuge von demselben OEM hergestellt werden.

In der Veranschaulichung wirkt eines der Fahrzeuge jederzeit als ein Hostfahrzeug, indem es ein bordeigenes Mobilfunkprofil (von dem Modem, einer drahtlosen Vorrichtung usw.) verwendet, um mit einem Mobilfunknetzwerk zu kommunizieren. Das Fahrzeug gibt auch lokale drahtlose Verbindungen zu den anderen Fahrzeugen der Gruppe aus, so dass sich diese Fahrzeuge an das Hostfahrzeug anschließen und die dadurch bereitgestellte Mobilfunkkonnektivität nutzen können.

2B veranschaulicht ein verallgemeinertes System zur Host-Hopping-Erleichterung. Es handelt sich um eine nicht erschöpfende Veranschaulichung der diversen Konnektivitätsoptionen, die einem gegebenen Fahrzeug bereitgestellt werden können. Bei diesem Beispiel weist das Fahrzeug eine TCU 213 auf. Ein erster Mobilfunkträger 215 (CARRIER1) ermöglicht Konnektivität, indem die TCU verwendet wird.

Bei diesem Beispiel trägt ein Insasse außerdem eine drahtlose Vorrichtung 217 in dem Fahrzeug. Ein zweiter Mobilfunkträger 219 (CARRIER2) ermöglicht Konnektivität mit dieser Vorrichtung. Beide Optionen sind durch den Fahrzeugcomputer mit einem dedizierten Kurzstrecken-Kommunikationstransceiver (Dedicated Short Range Communication – DSRC) verbunden. Dieser Transceiver stellt die lokale Konnektivität mit anderen Fahrzeugen bereit. Bei diesem Beispiel wird die Konnektivität durch die TCU unter Verwenden des CARRIER1 oder der drahtlosen Vorrichtung unter Verwenden des CARRIER2 hergestellt, es ist aber auch möglich, dass die TCU das SIM-Profil der drahtlosen Vorrichtung verwenden und Konnektivität durch die TCU unter Verwenden des CARRIER2 herstellen kann. Falls in einem Netzwerk von Fahrzeugen ein anderes Fahrzeug als ein Host wirkt, werden die lokalen Konnektivitätsoptionen für ein Mitgliedfahrzeug nicht genutzt, außer wenn das Fahrzeug ein Host wird.

3 veranschaulicht einen Prozessablauf zur Host-Hopping-Gruppenanlegung in einem Hostfahrzeug. Bei diesem Beispiel initiiert ein Fahrzeugfahrer die Gruppenbildung, obwohl die Gruppenbildung auch aktiv und dynamisch von einem entfernten Server gemanagt werden könnte (der die Träger kennen kann, die für jedes Fahrzeug verfügbar sind, und Fahrzeuglagen, und Fahrzeuge entsprechend gruppieren kann, um Trägerverfügbarkeit für jede Gruppe halbwegs zu optimieren).

Bei diesem Beispiel empfängt der Prozess einen Befehl oder eine Anfrage von einem Fahrer oder Fahrzeuginsassen, um eine Gruppe anzulegen. Wie erwähnt, kann die Gruppenanlegung auch automatisch oder als Reaktion auf einen Zustand sein, wie zum Beispiel ein Sinken oder der Verlust aktuell verfügbarer Signale.

Bei diesem Beispiel sendet das Fahrzeug eine Reihe von Anmeldungsinformationen als Reaktion auf die Gruppenanlegungsinitiierung aus 303. Es ist auch möglich, dass ein Fahrer explizit Fahrzeuge für eine Einladung zu der Gruppe spezifiziert. Bei dem letzteren Fall kann der Fahrer eine vorgespeicherte Liste von Favoritenfahrzeugen oder Familien- und Freundfahrzeugen haben. Falls die Fahrzeuge in einer Gruppe fahren, könnte der Fahrer die Gruppe einladen, spezifische Fahrzeuge einladen, oder eine Anfrage initiieren, um alle lokal gegenwärtigen „bekannten“ Fahrzeuge zu finden und sie einzuladen. Das gezeigte Beispiel ist ein verallgemeinerterer Einladungsprozess, durch den das Fahrzeug sich selbst bei anderen nahe liegenden Fahrzeugen bekannt gibt. Die Einladung zum Gruppieren kann den/die derzeit für das Gruppenhost(initiierende)-Fahrzeug verfügbare(n) Dienstleistungsanbieter aufweisen, der/die von dem Auswahlprozess in anderen Fahrzeugen verwendet werden können, um zu bestimmen, ob das Gruppieren angemessen ist. Andere Anmeldungsinformationen können ebenfalls enthalten sein, wie zum Beispiel gemeinsames Verwenden von Codes zum Anlegen eines Ad-Hoc-Netzwerks zwischen den Gruppenfahrzeugen (unter Verwenden von DSRC, anderem WiFi oder anderer lokaler drahtloser Kommunikation).

Falls ein oder mehr Fahrzeuge die Einladung, der Gruppe beizutreten, akzeptieren 305, baut der Gruppenhost die Kommunikation zwischen dem neuen Fahrzeug und dem Gruppenhost auf 307. Das kann einen Austausch von Verbindungsanmeldungsinformationen involvieren. Der Gruppenhost kann auch das akzeptierende Fahrzeug darauf überprüfen, ob zum Beispiel der Gruppenbeitritt auf Fahrzeuge beschränkt ist, die einen neuen Mobilfunkdienstleistungsanbieter, der aktuell nicht gegenwärtig ist, haben. Angenommen, dass die Anfrage akzeptierende Fahrzeug ist geeignet, fügt der Gruppenhost das Fahrzeug zu der Gruppe hinzu.

Da sich die Fahrzeuge in Kontakt und außer Kontakt miteinander bewegen, können alle Fahrzeuge in der Gruppe als ein Ad-Hoc-Maschennetzwerk funktionieren, und falls sich der ursprüngliche Gruppenhost außer Reichweite bewegt, kann sich ein neues Fahrzeug anpassen, um der Gruppenhost zu werden. Im Allgemeinen können die Gruppensteuerfähigkeiten des Hosts beschränkt sein, da der Host aber eine oder mehrere Funktionen in Zusammenhang mit Hostauswahl ausführen kann, kann es von Nutzen sein, ein dauerhaft definiertes Hostfahrzeug zu haben, auch wenn sich dieses Fahrzeug ändert.

Sobald ein Fahrzeug der Gruppe beitritt, werden die Signalstärke der verfügbaren Dienstleistungsanbieter des Hosts, irgendwelcher anderer Gruppenfahrzeuge und des neuen Fahrzeugs gemeinsam verwendet 309, wobei zum Beispiel jedes Fahrzeug seine jeweiligen Signalstärken identifiziert. Das erlaubt es jedem Fahrer, die relativen Signalstärken der angezeigten verfügbaren Netzwerke auf einer Fahrzeug-Mensch-Maschinen-Schnittstelle (Fahrzeug-MMS), wenn eine MMS verfügbar ist, zu sehen 311. Typischerweise wählt der Host das stärkste verfügbare Netzwerk zur Nutzung aus, aber das kann einigen Auflagen unterliegen, wie man zum Beispiel in 5 sieht. Dieses gemeinsame Nutzen könnte auch das Identifizieren aufweisen, wieviel Daten von jeder Verbindung für die Gruppen gehandhabt wurden. Jedes einzelne Fahrzeug kann Datenhandhabung in Zusammenhang mit der Datenmenge, die über die Wi-Fi-Verbindung übertragen wird (während das Fahrzeug als ein Host dient), mitverfolgen, wenn eine gegebene lokale Mobilfunkverbindung genutzt wird. Die Fahrzeuge können auch andere Datennutzungsverfolgung einsetzen. Mitgliedfahrzeuge können auch das eine oder beide dieser Datenelemente periodisch in Intervallen oder wenn Schwellenwerte erreicht werden (hohe Datennutzung, Mobilfunksignal über oder unter dem Schwellenwert) gemeinsam verwenden.

Bei diesem Beispiel wählt der Host das Netzwerk mit der stärksten Deckung aus 313, und sendet eine Anweisung zu dem Fahrzeug, das die Verbindung mit diesem Netzwerk steuert 315. Die Anweisung weist das Fahrzeug an, das identifizierte Netzwerk zu nutzen und WiFi, DSRC oder andere Konnektivitätsanmeldungsinformationen für die Gruppenfahrzeuge bereitzustellen, um die Mobilfunkverbindung zu nutzen. Falls das Hostfahrzeug aktuell die Vorrichtung, die das stärkste Netzwerk bereitstellt, enthält, aktiviert der Host diese Verbindung und sendet die entsprechenden Verbindungsanmeldungsinformationen aus 315.

Zu einem gegebenen Zeitpunkt kann es mehrere verfügbaren Netzwerke mit geeigneter Signalstärke verfügbar geben. Um zu vermeiden, ständig zwischen Konnektivitätshostfahrzeugen mit dem stärksten Signal zu wechseln, kann das Gruppenhostfahrzeug ein aktuell genutztes Netzwerk während einer Zeitspanne nutzen, oder bis eine bestimmte Datenmenge über das Netzwerk übertragen wurde. Das erlaubt es der Gruppe, die Arbeitslast gemeinsam zu tragen, ohne unnötig Konnektivitätshosts zu wechseln. Falls das Signal des aktuellen Konnektivitätshosts unter eine Schwellenstärke sinkt (oder andere Kriterien für ein Wechseln erfüllt, wofür Beispiele in Bezug auf 5 bereitgestellt sind), kann der Prozess zu einem neuen Host weitergehen.

Bei diesem Beispiel entscheidet der Gruppenhost auch, ob die Gruppe voll ist. Um die Datennutzungslast, die das Mobilfunkabonnement einer Vorrichtung zu tragen hat, zu beschränken, kann der Gruppenhost die Größe der Gruppe basierend auf vordefinierten Kriterien beschränken. Das kann nützlich sein, um zu vermeiden, dass in einem großen Netzwerk aus mehreren Fahrzeugen alle Daten durch eine einzige Fahrzeugvorrichtung streamen.

4 veranschaulicht einen Prozessablauf zur Host-Hopping-Gruppenteilnahme in einem Gruppenmitgliedfahrzeug. Bei diesem Beispiel ist das Fahrzeug ein Gast, der ein Angebot zum Beitreten zu einem Gruppenhostfahrzeug in einer Gruppe mit gemeinsam verwendeter Mobilfunkkonnektivität empfängt. Das empfangende Fahrzeug kann die empfangenen Anmeldungsinformationen, die mit dem Senden der Gruppenhost-Einladung empfangen wurden, prüfen, um zu bestimmen, ob das Beitreten zu dieser speziellen Gruppe angemessen ist. Ein Benutzer wünscht eventuell aufgrund einer Vielfalt von Gründen, wie zum Beispiel eine zu große Gruppe oder eine Gruppe, deren verfügbare Netzwerke die empfangenden Fahrzeuge spiegeln, nicht beizutreten. Bei anderen Beispielen kann der Gruppenhost eine Reihe von Kriterien, die für das Beitreten gefordert werden, senden, und das empfangende Fahrzeug erfüllt diese Kriterien eventuell nicht.

Falls das Beitrittsangebot (ausdrücklich durch einen Fahrer oder automatisch durch ein Fahrzeug, das ein Fahrer basierend auf vordefinierten Einstellungen konfigurieren kann) akzeptieren wird, kann das neue Gruppenmitglied eine Verbindung 405 mit dem Hostfahrzeug basierend auf empfangenen oder (zu dem Zeitpunkt der Annahme) ausgetauschten Anmeldungsinformationen herstellen. Das Fahrzeug sendet seine Verbindungsfähigkeiten 407, darunter die Signalstärken der verfügbaren bordeigenen Netzwerke. Das Fahrzeug kann dies zu dem Gruppenhost zur Verteilung oder zu allen Fahrzeugen in der Gruppe senden. Gleichzeitig empfängt das Fahrzeug die Signalstärken der anderen Gruppenfahrzeuge 407, so dass der Fahrer des neuen Gruppenmitgliedfahrzeugs eine angezeigte Liste der relativen Signalstärken der verfügbaren Netzwerke sehen kann.

Das Anzeigen der relativen Signalstärken kann besonders nützlich sein, falls die Gruppe aus beliebigen Fremden besteht, und der Gruppenhost die Fähigkeit zum manuellen Auswählen eines Netzwerks hat. Um einen Gruppenhost daran zu hindern, die Auswahlfähigkeit zu missbrauchen, können andere Fahrer die relativen Netzwerkstärken und welches Netzwerk aktuell in Verwendung ist, sehen. Das kann einem Fahrer helfen zu identifizieren, ob sein eigenes Netzwerk unangemessen übermäßig verwendet wird, und er kann anschließend die Gruppe verlassen. Das ist kein so großes Problem, falls die Auswahl automatisch ist, aber falls der Host die Netzwerkauswahl manuell außer Kraft setzen kann, gibt es eine Gelegenheit für Missbrauch.

Das Fahrzeug empfängt auch Verbindungsdaten zum Herstellen der lokalen Kommunikation mit anderen Gruppenfahrzeugen 409. Das kann Verschlüsselungscodes, Adressen und andere Anmeldungsinformationen aufweisen, die erforderlich sind, um mit einigen oder allen Fahrzeugen in der Gruppe zu kommunizieren.

Sobald der Gruppenhost einen Konnektivitätshost ausgewählt hat, empfängt das Gruppenmitglied Hinweise, die angeben, ob es derzeit als der Konnektivitätshost ernannt ist oder nicht 411. Falls das Gruppenmitglied der aktuelle Host ist, empfängt es Anweisungen zum Aktivieren des Wi-Fi-Hostings 413. Das weist Anweisungen zum Nutzen einer speziellen verfügbaren Mobilfunkverbindung auf (falls mehr als eine Verbindung verfügbar ist), und zum Aussenden von Verbindungsanmeldungsinformationen, so dass das neue Gruppenmitgliedfahrzeug als ein Host für die anderen Gruppenmitglieder wirken kann. Falls erforderlich, kann der Konnektivitätshost (das neue Gruppenmitglied, das als ein Host ernannt wurde) Verbindungsanmeldungsinformationen zu jedem Gruppenmitglied, das aktuell nicht mit dem Konnektivitätshost verbunden ist, aussenden 415.

Falls das neue Gruppenmitglied aktuell nicht der Host ist, kann es stattdessen alle notwendigen Anmeldungsinformationen empfangen, um das jeweilige Fahrzeug, das aktuell der Konnektivitätshost ist, zu nutzen 417. Zu diesem Zeitpunkt kann es sich mit dem Konnektivitätshost verbinden und die Verbindung, die von dem Host bereitgestellt wird, nutzen.

Das Senden von Signalstärken wird in Intervallen fortgesetzt, während die Gruppe die Straße entlang fährt. Das Konnektivitätshostwechseln kann daher basierend darauf auftreten, welches Fahrzeug aktuell ein optimales Signal bereitstellt (und/oder gemäß Auflagen ähnlich denjenigen, die unter Bezugnahme auf 5 besprochen wurden).

5 veranschaulicht einen Hostauswahlprozess. Bei diesem Beispiel läuft der Prozess auf dem Gruppenhostfahrzeug. Während alle Gruppenmitglieder über das Fahrzeug, dessen Konnektivität zu nutzen ist, abstimmen könnten, ist dieser Prozess ein Beispiel des Konsolidierens der Entscheidung in einem Gruppenhostfahrzeug.

Das Gruppenhostfahrzeug (das Gruppenanlegungsfahrzeug) empfängt die Signalstärke aller Signale, die für alle Fahrzeuge in einer Gruppe verfügbar sind 501. Das Fahrzeug präsentiert diese Daten den Insassen des Gruppenhostfahrzeugs in einer nach Signalstärke geordneten Liste 503. Das erlaubt schnelles und einfaches Identifizieren des stärksten Signals. Falls bestimmte Signale/Fahrzeuge/Netzwerke übermäßig genutzt wurden (falls es Zeit- oder Datentransfereinschränkungen gibt), können diese Signale aus der Liste entfernt werden, außer wenn sie die einzigen Signale sind, die zu einem gegebenen Zeitpunkt für den Einsatz (über einem nützlichen Schwellenwert) geeignet sind. Das hilft die Last zwischen diversen Benutzern aufzuteilen.

Das Fahrzeug präsentiert auch die Verbindungsdaten für eine aktuelle Verbindung unter der Annahme, dass eine hergestellt wurde 505. Diese Daten können zum Beispiel die Verbindungsdauer, Daten, die über die Verbindung übertragen wurden, Signalstärke und beliebige andere Daten aufweisen, die beim Bestimmen, ob zwischen Konnektivitätshosts zu wechseln ist oder nicht, nützlich sein können. Bei diesem Beispiel erfolgt das Wechseln automatisch durch das Gruppenhostfahrzeug, außer wenn manuelle Außerkraftsetzung ausgewählt wird. Bei diesem Beispiel unterliegt sogar das manuelle Außerkraftsetzen Überbenutzungsauflagen, um Missbrauch eines einzelnen Benutzers zu verhindern.

Falls die Verbindungsignalstärke des aktuellen Konnektivitätshosts unter einem vorbestimmten nützlichen Schwellenwert ist 507, wählt der Prozess ein neues Hostsignal/Hostfahrzeug aus 509. Das ist anfänglich bei diesem Beispiel das aktuell stärkste verfügbare Signal. Um Strapazieren einer einzelnen Vorrichtung zu vermeiden, bestimmt dieser Prozess auch, ob der neu ausgewählte Host eine angemessene und faire Auswahl ist, falls mehrere Hostoptionen existieren.

Falls die neue Hostdatennutzung eine vordefinierte Datenbeschränkung 511 überschreitet, oder falls das aktuelle Hostsignal stark genug ist, um als der Host fortzudauern, die Datennutzung jedoch die vordefinierte Beschränkung überschreitet 511, bestimmt der Prozess, ob ein anderes mögliches Hostsignal über dem nützlichen Schwellenwert existiert 513.

Falls es einen alternativen verwendbaren Host gibt, wechselt der Prozess auf diesen Host und prüft erneut die Datenbegrenzung. Zuvor genutzte Hosts können zu diesem Zeitpunkt aus der Berücksichtigung entfernt werden, um wiederholtes Hin-Herwechseln zwischen mehreren Hosts, die alle die Datenbegrenzung überschritten haben, die aber die einzigen nutzbaren Signale darstellen, zu verhindern. Falls keine geeignete alternative Hostoption verbleibt, erhält der Prozess die Verwendung des ausgewählten Hosts aufrecht 515 (da dies die einzige verbleibende angemessene Option ist).

Falls die ausgewählte oder aktuelle Hostdatennutzung die Datenbegrenzung nicht überschreitet, kann der Prozess auch bestimmen, ob das Signal während zu langer Zeit verwendet wurde 517. Das ist für die meisten Leute wahrscheinlich weniger wichtig als die Datennutzung, da sich sehr wenige Mobilfunkdienstleistungsanbieter, falls überhaupt welche, dafür interessieren, wie lange eine Vorrichtung verbunden ist, solange keine Daten genutzt werden. Zeit wird hier als ein Beispiel dafür präsentiert, wie zusätzliche Auflagen berücksichtigt werden können, um den Prozess der gemeinsamen Nutzung zwischen unbekannten Benutzern gerecht zu halten. Wie mit der Datenbegrenzung, wechselt der Prozess auf ein neues Signal, falls es andere geeignete Signaloptionen gibt. Falls es keine anderen geeigneten Alternativen gibt, behält der Prozess den aktuellen Konnektivitätshost bei.

Dieser Prozess stellt auch eine Option für die manuelle Auswahl eines Signals zur Nutzung als ein Konnektivitätshost bereit. Falls der Fahrer des Gruppenhostfahrzeugs entscheidet, ein Signal manuell auszuwählen 519, empfängt der Prozess manuelle Auswahl des neuen Signals 521 und führt dieselben Daten- und Zeitprüfungen in Bezug auf dieses Signal aus. Das hilft dabei, Missbrauch durch einen Fahrer zu verhindern, der manuell andere Signale als seinen eigenes für den Gebrauch durch die Gruppe auswählt. Bei anderen Alternativen kann die Gruppe darüber abstimmen, welches Signal verwendet werden soll oder die Datennutzung kann in einem bestimmten Ausmaß gedrosselt werden, so dass es Teilnehmern nicht wirklich wichtig ist, welches Signal ausgewählt wird.

Durch die veranschaulichenden Beispiele ist es möglich, eine dynamische Netzwerkanlegung zum Zweck der gemeinsamen Verwendung von Mobilfunkverbindungen, deren Stärke im Laufe einer Reise variiert, zu erzielen. Das Ausgleichen kann verwendet werden, damit die Situation gerecht bleibt, und um zur Beteiligung unter ansonsten unbekannten Teilnehmern zu ermuntern. Da unterschiedliche Träger an gegebenen Orten unterschiedliche Signalstärken haben, wird die Langzeitnutzung des Systems Datenlasten wahrscheinlich gerecht verteilen, sogar falls Ausgleichen beschränkt ist oder nicht genutzt wird. Indem die gemeinsame Signalnutzung zwischen Gruppenmitgliedern erlaubt wird, können stärkere und bessere Konnektivitätsoptionen während der Dauer einer Reise in einem angemessen gerechten Austausch von Lasten zwischen unbekannten Fahrern erzielt werden.

Obwohl oben beispielhafte Ausführungsformen beschrieben wurden, wird nicht bezweckt, dass diese Ausführungsformen alle möglichen Formen der Erfindung beschreiben. Vielmehr sind die Wörter, die in der Patentschrift verwendet werden, beschreibend und nicht einschränkend, und es versteht sich, dass diverse Änderungen ohne Abweichung vom Sinn und Geltungsbereich der Erfindung erfolgen können. Zusätzlich können die Merkmale diverser Umsetzungen der Ausführungsformen auf logische Arten kombiniert werden, um situationsweise geeignete Variationen der hier beschriebenen Ausführungsformen zu erzeugen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • IEEE 802 PAN(Personal Area Network)-Protokolle [0022]
  • IEEE 802 LAN(Local Area Network)-Protokolle [0022]
  • IEEE 802 PAN [0022]
  • IEEE 1394 (FireWireTM (Apple) [0025]
  • IEEE 1284 (Centronics Port) [0025]
  • IEEE 803.11 [0027]