Title:
Elektronische Geräte und Verfahren zur Bereitstellung von Positions-Information
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Elektronische Geräte und Verfahren (500) zum Bereitstellen von Positions-Informationen werden bereitgestellt, von denen ein repräsentatives Verfahren umfasst: Erzeugen von Sensorwerten (510) entsprechend sensor-erfasster Bewegung des elektronischen Geräts; Bestimmen (520) einer Referenz-Positions-Information; Berechnen (530) einer GPS-gesicherten Positions-Information basierend auf der Referenz-Positions-Informationen und der Sensor-Angaben; Erzeugen (540) eines GPS-erfordernden Ereignisses basierend auf einer Änderung der GPS-gesicherten Positions-Information; Erzeugen (540) eines GPS-nicht-erfordernden-Ereignisses in Reaktion auf die Referenz-Positions-Information, die bestimmt wird; Empfangen der GPS-gesicherten Positions-Information und eines von entweder dem GPS-erfordernden Ereignis oder dem GPS-nicht-erfordernden-Ereignis; in Reaktion (550) auf das GPS-erfordernde Ereignis, das empfangen wird, Betreiben (560) des GPS-Empfängers an einem Positions-Informations-Anforderungs-Modus, in dem der GPS-Empfänger geographische Positions-Angaben erzeugt; und in Reaktion (550) auf das GPS-nicht-erfordernde Ereignis, das empfangen wird, Betreiben (570) der GPS-Empfänger in einem Stromsparmodus während der GPS-Empfänger deaktiviert wird.





Inventors:
Hsieh, Yun-Chia (Taipei, TW)
Hu, Kuo-Ting (Taipei, TW)
Tsai, Yu-Kuen (Taipei, TW)
Hsieh, Ching-Lin (Taipei, TW)
Application Number:
DE102017115679A
Publication Date:
01/18/2018
Filing Date:
07/12/2017
Assignee:
CM HK Limited (Hong Kong, HK)
International Classes:
G01S19/47; G01S19/34
Foreign References:
95349272017-01-03
91044172015-08-11
Attorney, Agent or Firm:
2K Patentanwälte Blasberg Kewitz & Reichel Partnerschaft mbB, 60325, Frankfurt, DE
Claims:
1. Elektronisches Gerät (400; 800), umfassend:
einen GPS-Empfänger (402; 802) mit einer Empfänger-Schaltung, die konfiguriert ist, umzuschalten zwischen einem Positions-Informations-Anforderungs-Modus, während dem der GPS-Empfänger geographische Positions-Angaben erzeugt, und einem Stromspar-Modus während dem der GPS-Empfänger deaktiviert ist;
Trägheits-Sensoren (404, 406; 804, 806) mit einer Sensor-Schaltung, die konfiguriert ist, um Sensor-Angaben gemäß der sensor-erfassten Bewegung des elektronischen Geräts zu erzeugen;
eine Haupt-Steuerungs-Einheit, MCU, (408; 808) mit einer Steuerungs-Schaltung, die konfiguriert ist um:
eine Referenz-Positions-Information zu bestimmen;
eine GPS-abgesicherte Positions-Information basierend auf den Referenz-Positions-Informationen und den Sensor-Angaben zu berechnen;
ein GPS-erforderndes Ereignis basierend auf einer Änderung der GPS-abgesicherten Positions-Information zu erzeugen; und
ein GPS-nicht-erforderndes-Ereignis zu erzeugen in Reaktion auf die Referenz-Positions-Information, die bestimmt wird; und
einen Anwendungs-Prozessor, AP, (410; 810) mit Prozessor-Schaltung,
die konfiguriert ist, um:
die GPS-abgesicherten Positions-Information und eines von entweder dem GPS-erfordernden Ereignis oder dem GPS-nicht-erfordernden Ereignis zu empfangen;
in Reaktion auf das empfangene GPS-erfordernde Ereignis den GPS-Empfänger in dem Positions-Informations-Anforderungs-Modus zu betreiben, um die geographischen Positions-Angaben zu erzeugen; und
in Reaktion auf das empfangene GPS-nicht-erfordernde Ereignis den GPS-Empfänger in dem Stromspar-Modus zu betreiben.

2. Elektronisches Gerät (400; 800) nach Anspruch 1, wobei der GPS-Empfänger (402; 802) konfiguriert ist, um die geographischen Positions-Angaben bei einer dynamischen Rate zu erzeugen, wenn es sich in dem Positions-Informations-Anforderungs-Modus befindet.

3. Elektronisches Gerät (400; 800) nach Anspruch 1, wobei der GPS-Empfänger (402; 802) konfiguriert ist, um die geographischen Positions-Angaben bei einer schnellsten Rate durch den Anwendungs-Prozessor zu erzeugen (410; 810), wenn es sich in dem Positions-Informations-Anforderungs-Modus befindet.

4. Elektronisches Gerät (400; 800) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die MCU (408; 808) konfiguriert ist, die Referenz-Positions-Information in Reaktion auf die geografischen Positions-Angaben, die konvergieren, zu bestimmen.

5. Elektronisches Gerät (400; 800) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die MCU (408; 808) ferner konfiguriert ist, um Ereignis-Paketdaten zu erzeugen, die die GPS-abgesicherten Positions-Informationen und eines von dem GPS-erfordernden Ereignis oder dem GPS-nicht-erfordernden Ereignis enthält.

6. Elektronisches Gerät (400; 800) nach Anspruch 5, wobei der Anwendungs-Prozessor ferner konfiguriert ist, um:
wahlweise eine von den GPS-abgesicherten Positions-Informationen oder GPS-Positions-Informationen anzufordern;
einen Positions-Dienstprozess auszuführen, um den GPS-Empfänger (402; 802) zwischen dem Stromspar-Modus und dem Positions-Informations-Anforderungs-Modus umzuschalten basierend auf einem von dem GPS-erfordernden Ereignis und dem GPS-nicht-erfordernden Ereignis, das empfangen und von den Ereignis-Paketdaten extrahiert wird;
für die angeforderte GPS-abgesicherte Positions-Information einen Sensor-Dienstprozess auszuführen, um die MCU (408; 808) zu informieren, die GPS-abgesicherte Positions-Information zu berechnen, wobei der Anwendungs-Prozessor ferner konfiguriert ist, um die GPS-abgesicherte Positions-Information und die ausgewählte eine von den GPS-abgesicherten Positions-Informationen oder GPS-Positions-Informationen zu erwerben, die von dem Ereignis-Paketdaten extrahiert wird;
für die angeforderte GPS-Positions-Information den Positions-Dienstprozess auszuführen, um die geografischen Positions-Angaben von dem GPS-Empfänger zu erwerben, um die GPS-Positions-Informationen bei einer dynamischen Rate zu erzeugen; und
eine von den GPS-abgesicherten Positions-Informationen und den GPS-Positions-Informationen als Positions-Ausgabe auszuwählen.

7. Elektronisches Gerät (400; 800) nach Anspruch 6, wobei der Sensor-Dienstprozess ferner konfiguriert ist, um:
wenn das GPS-erfordernde Ereignis von den Ereignis-Paketdaten extrahiert wird, den Positions-Dienstprozess zu informieren, den GPS-Empfänger (402; 802) in dem Positions-Informations-Anforderungs-Modus zu betreiben, um die geographischen Positions-Angaben mit der schnellsten Rate zu erzeugen, wonach der Anwendungs-Prozessor (410; 810) die geografischen Positions-Angaben an die MCU weitergibt, und die MCU (408; 808) die Referenz-Positions-Information basierend auf den geographischen Positions-Angaben erzeugt und das GPS-nicht-erfordernde Ereignis zu den Ereignis-Paketdaten hinzufügt; und
wenn das GPS-nicht-erfordernde Ereignis von den Ereignis-Paketdaten extrahiert wird, den GPS-Empfänger (402; 802) in dem Stromspar-Modus zu betreiben.

8. Elektronisches Gerät (400; 800) nach Anspruch 6 oder 7, wobei, in Reaktion auf die GPS-abgesicherte Positions-Information, die angefordert wird, die MCU (408; 808) konfiguriert ist, um:
anfängliche Positions-Informationen zu erwerben;
anfängliche Bewegungs-Information basierend auf den Sensor-Angaben zu berechnen;
geschätzte Positions-Information basierend auf der anfänglichen Bewegungs-Information und der anfänglichen Positions-Information zu berechnen;
festzustellen, ob eine Positions-Aktualisierungs-Bedingung erfüllt ist;
wenn die Positions-Aktualisierungs-Bedingung nicht erfüllt ist, die geschätzten Positions-Informationen als GPS-abgesicherte Positions-Informationen einzusetzen;
wenn die geschätzten Positions-Informationen kalibriert werden sollen:
den Anwendungs-Prozessor (410; 810) zu informieren, die geografischen Positions-Angaben zu erwerben, wenn eine Positions-Aktualisierungs-Bedingung erfüllt ist;
Referenz-Positions-Informationen basierend auf den erfassten geographischen Positions-Angaben zu erzeugen, wonach die MCU (408; 808) das GPS-nicht erforderliche Ereignis zu den Ereignis-Paketdaten hinzufügt, so dass der Anwendungs-Prozessor den GPS-Empfänger (402; 802) in den Stromspar-Modus schaltet;
die geschätzte Positions-Information mit der Referenz-Positions-Information zu vergleichen, um eine Abweichungs-Information zu erhalten;
eine kalibrierte Bewegungs-Information basierend auf der geschätzten Positions-Information und der Abweichungs-Information zu berechnen;
eine kalibrierte Positions-Information basierend auf der Abweichungs-Information, der kalibrierten Bewegungs-Information und der geschätzten Positions-Information zu berechnen; und
die kalibrierte Positions-Information als GPS-abgesicherte Positions-Information einzusetzen; und
die Ereignis-Paketdaten einschließlich der GPS-gesicherten Positions-Informationen zu erzeugen.

9. Elektronisches Gerät (400; 800) nach einem der Ansprüche 6–8, wobei:
wenn das GPS-erfordernde Ereignis aus den Ereignis-Paketdaten extrahiert wird, erfasst der Anwendungs-Prozessor (410; 810) die geographischen Positions-Angaben von dem GPS-Empfänger (402; 802); und
wobei die geographischen Positions-Angaben Breitengrad-Angaben, Längengrad-Angaben und Genauigkeits-Angaben umfassen.

10. Elektronisches Gerät (400; 800) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei, nachdem die MCU das GPS-erfordernde Ereignis zu den Ereignis-Paketdaten hinzufügt, ist der Anwendungs-Prozessor (410; 810) konfiguriert, um eine Sequenz von geographischen Angaben mit der schnellsten Rate an die MCU (408; 808) abzugeben.

11. Elektronisches Gerät (800) nach Anspruch 10, wobei:
das elektronische Gerät ferner einen Puffer (812) außerhalb des Anwendungs-Prozessors (810) aufweist;
wobei nachdem die GPS-abgesicherte Positions-Information angefordert wird, der Anwendungs-Prozessor (810) zwischen einem Schlafmodus und einem Weckmodus umschaltet, so dass die MCU (808) kontinuierlich eine Sequenz der GPS-abgesicherten Positions-Information in dem Puffer (812) speichert, wenn der Anwendungs-Prozessor (810) im Schlafmodus betrieben wird, bis die MCU (808) ein Interrupt-Ereignis in Reaktion auf eines der folgenden Ereignisse setzt: ein Batch-Timeout-Ereignis; ein Puffer-Voll-Warnereignis; und wobei die Erzeugung des GPS-erfordernden Ereignisses erfolgt, wonach der Anwendungs-Prozessor (810) in den Weckmodus schaltet, um die gespeicherte Sequenz der GPS-abgesicherten Positions-Information abzurufen.

12. Verfahren (500) zum Bereitstellen von Positions-Information mit einem elektronischen Gerät, das einen GPS-Empfänger, Trägheits-Sensoren, eine Haupt-Steuerungs-Einheit, MCU, und einen Anwendungs-Prozessor, AP, aufweist, wobei das Verfahren umfasst:
Erzeugen (510), durch die Trägheit-Sensoren, von Sensor-Angaben entsprechend Sensor-erfasster Bewegung des elektronischen Geräts;
Bestimmen (520), durch die MCU, von einer Referenz-Positions-Information;
Berechnen (530), durch die MCU, von einer GPS-gesicherte Positions-Information basierend auf der Referenz-Ortinformation und den Sensor-Angaben;
Erzeugen (540), durch die MCU, von einem GPS-erfordernden Ereignis basierend auf einer Änderung der GPS-gesicherten Positions-Information;
Erzeugen (540), durch die MCU, von einem GPS-nicht-erfordernden Ereignis in Reaktion auf die Referenz-Positions-Information, die bestimmt wird;
Empfangen, durch den AP, von der GPS-gesicherten Positions-Information und entweder von dem GPS-erfordernden Ereignis oder dem GPS-nicht-erfordernden Ereignis;
in Reaktion auf das von dem AP (550) empfangenen GPS-erfordernden Ereignis, wird der GPS-Empfänger in einem Positions-Informations-Anforderungs-Modus betrieben (560), während dem der GPS-Empfänger geographische Positions-Angaben erzeugt; und
in Reaktion auf das von dem AP (550) empfangene GPS-nicht erforderliche Ereignis, wird der GPS-Empfänger in einem Stromspar-Modus betrieben (570), während dem der GPS-Empfänger deaktiviert wird.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Betreiben (560) des GPS-Empfängers in dem Positions-Informations-Anforderungs-Modus das Erzeugen der geographischen Positions-Angaben mit einer dynamischen Rate umfasst.

14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, wobei das Betreiben (570) des GPS-Empfängers in dem Positions-Informations-Anforderungs-Modus das Erzeugen der geographischen Positions-Angaben mit einer schnellsten Rate umfasst, die durch den AP bestimmt ist.

15. Verfahren (500) nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei das Bestimmen (520) der Referenz-Positions-Information in Reaktion auf die konvergierenden geographischen Positions-Angaben durchgeführt wird.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, ferner aufweisend ein Erzeugen durch die MCU (790) von Ereignis-Paketdaten, die die GPS-gesicherte Positions-Information und eines der GPS-erfordernden Ereignisse oder der GPS-nicht-erfordernden Ereignisse umfassen.

17. Verfahren nach Anspruch 16, ferner aufweisend:
selektives Anfordern (610), durch den AP, eine der GPS-gesicherten Positions-Information oder GPS-Positions-Information;
Durchführen (640, 670), durch den AP, eines Positions-Dienstprozesses zum Umschalten des GPS-Empfängers zwischen dem Stromsparmodus und dem Positions-Informations-Anforderungs-Modus basierend auf dem einen empfangenen des GPS-erfordernden Ereignisses und des GPS-nicht-erfordernden Ereignisses, das aus den Ereignispaketdaten extrahiert wird;
wobei für die angeforderten GPS-gesicherten Positions-Informationen:
Durchführen eines Sensor-Dienst-Prozesses (640), durch den AP, um die MCU zu informieren, um die GPS-gesicherte Positions-Information zu berechnen; und
Erwerben (650) der GPS-gesicherten Positions-Information und des ausgewählten GPS-erfordernden Ereignisses und des GPS-nicht erforderlichen Ereignisses, das aus den Ereignispaketdaten extrahiert wurde;
wobei für die angeforderten GPS-Positions-Informationen:
Durchführen des Positions-Dienstprozesses (660), um die geographischen Positions-Angaben von dem GPS-Empfänger zu erfassen, um die GPS-Positions-Information mit einer dynamischen Rate zu erzeugen; und
Auswählen (670) einer der GPS-gesicherten Positions-Informationen und der GPS-Positions-Information als Positions-Ausgabe.

18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei das Durchführen des Sensor-Dienst-Prozesses ferner umfasst:
wenn das GPS-erfordernde Ereignis aus den Ereignis-Paketdaten extrahiert wird, wird der Positions-Dienstprozess informiert, um den GPS-Empfänger in dem Positions-Informations-Anforderungs-Modus zu betreiben (560), um die geographischen Positions-Angaben mit der schnellsten Rate zu erzeugen, woraufhin der Anwendungs-Prozessor die geographischen Positions-Angaben an die MCU weitergibt, und die MCU erzeugt die Referenz-Positions-Information auf der Grundlage der geographischen Positions-Angaben und fügt das GPS-nicht-erfordernde Ereignis zu den Ereignis-Paketdaten hinzu; und
wenn das GPS-nicht-erfordernde Ereignis aus den Ereignis-Paketdaten extrahiert wird, wird der GPS-Empfänger in dem Stromsparmodus betrieben (570).

19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, ferner aufweisend:
wenn das GPS-erfordernde Ereignis aus den Ereignis-Paketdaten extrahiert wird, werden die geographischen Positions-Angaben (770) von dem GPS-Empfänger, durch den AP, angefordert, wobei die geographischen Positions-Angaben Breitengrade, Längengrade und Genauigkeitswerte umfassen.

20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, ferner aufweisend:
Einspeisen, durch die AP, einer Sequenz von geographischen Angaben an die MCU mit der schnellsten Rate nachdem die MCU das GPS-erfordernde Ereignis zu den Ereignis-Paketdaten hinzufügt.

Description:
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN

Diese Patentanmeldung beruht auf der am 14. Juli 2016 eingereichten provisorischen Anmeldung 62/362,553 und nimmt deren Priorität in Anspruch und ist eine Teilfortsetzungsanmeldung, die auf der am 13. Februar 2017 eingereichten US-amerikanischen Anmeldung 15/430,607 beruht und deren Priorität in Anspruch nimmt. Die US-Anmeldung 15/430,607 beruht auf der am 24. Mai 2016 eingereichten provisorischen US-Anmeldung 62/340,523 und nimmt deren Priorität in Anspruch und ist eine Teilfortsetzungsanmeldung, die auf der am 21. November 2016 eingereichten US-Anmeldung 15/357,176 beruht und deren Priorität in Anspruch nimmt. Die US-Anmeldung 15/357,176 ist eine Teilfortsetzungsanmeldung der am 25. November 2013 eingereichten US-Anmeldung 14/088,452 (jetzt US-Patent Nr. 9,534,927) und beansprucht deren Priorität, wobei diese Anmeldung eine Teilfortsetzungsanmeldung der am 19. Juli 2013 eingereichten US-Anmeldung 13/945,930 ist und deren Priorität beansprucht, und wobei diese Anmeldung wiederum auch eine Teilfortsetzungsanmeldung der am 8. Mai 2013 eingereichten US-Anmeldung 14/033,553 (jetzt US-Patent Nr. 9,104,417) ist und deren Priorität beansprucht. Die US-Anmeldung 14/033,553 beansprucht die Priorität der am 8. Mai 2013 eingereichten Chinesischen Patentanmeldung 2013 20 245 496.X. Die Gesamtheit der oben genannten Patentanmeldungen wird hier durch Bezugnahme aufgenommen und zum Bestandteil dieser Beschreibung gemacht.

TECHNISCHES GEBIET

Diese Anmeldung betrifft die Anwendung absoluter und relativer Positionsbestimmungs-Techniken, wie z. B. solche für den Einsatz in mobilen Geräten.

BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK

Absolute Positionsbestimmungs-Techniken, wie GPS (Global Positioning System), Wi-Fi und Nahbereichs-Markierung bieten zuverlässige und genaue Positions-Informationen, und dennoch kann die Aktualisierung solcher Informationen mit einer höchstmöglichen Rate beträchtliche elektrische Leistung beanspruchen und keine vollständige Abdeckung garantieren. Relative Positionsbestimmungs-Techniken, wie z. B. die Fußgänger-Koppelnavigation (Passenger Dead Reckoning, PDR), schätzen die aktuelle Position eines Benutzergeräts auf der Grundlage einer zuvor bestimmten Position unter Verwendung seiner Trägheits-Sensoren und arbeiten sogar in einer Umgebung, in der keine absoluten Positions-Informationen zur Verfügung stehen und die geschätzte aktuelle Position dennoch kumulativen Fehlern unterliegt.

Im Besonderen ist ein mobiles Gerät häufig mit integrierten Sensoren (z. B. Beschleunigungsmesser, Kreiselsensor und Magnetometer) ausgestattet, die zur relativen Positionsbestimmung genutzt werden können. Eine zentrale Prozessoreinheit (CPU) des mobilen Geräts kann die von den Sensoren generierten Musterwerte (Samples) sammeln und auf Basis der Werte eine Verarbeitung durchführen. Beispielsweise kann die CPU die Bewegung und Orientierung des mobilen Endgeräts berechnen oder kann berechnen, wie viele Schritte der Benutzer des mobilen Endgeräts gegangen ist.

Da die Sensoren ständig Musterwerte erzeugen, muss die CPU die Musterwerte ständig empfangen und analysieren. Daher muss die CPU über einen längeren Zeitraum im vollen Betriebsmodus betrieben werden, was den Stromverbrauch und die Akkulaufzeit des Mobilgeräts verkürzt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Dementsprechend ist die Offenbarung auf elektronische Geräte und Verfahren zur Bereitstellung von Positions-Informationen gerichtet.

Die Offenbarung stellt ein elektronisches Gerät zur Verfügung, das einen GPS-Empfänger mit Empfänger-Schaltung, Trägheits-Sensoren mit Sensor-Schaltung, eine Haupt-Steuerungs-Einheit (MCU) mit Steuerungs-Schaltung und einen Anwendungs-Prozessor (AP) mit Prozessor-Schaltung aufweist. Der GPS-Empfänger ist so konfiguriert, dass er umschaltet zwischen einem Positions-Informations-Anforderungs-Modus, während dem der GPS-Empfänger geographische Positions-Angaben bzw. -Messwerte erzeugt, und einem Stromspar-Modus, während dem der GPS-Empfänger deaktiviert ist. Die Trägheits-Sensoren sind konfiguriert, um Sensor-Angaben bzw. -Messwerte gemäß der Sensor-erfassten Bewegung des elektronischen Geräts zu erzeugen. Die MCU ist konfiguriert, um eine Referenz-Positions-Information zu bestimmen, um eine GPS-abgesicherte bzw. GPS-verschmolzene Positions-Information basierend auf den Referenz-Positions-Informationen und den Sensor-Angaben zu berechnen, um ein GPS-erforderndes bzw. GPS-beanspruchendes Ereignis basierend auf einer Änderung der GPS-abgesicherten Positions-Information zu erzeugen; und um ein GPS-nicht-erforderndes bzw. GPS-nicht-beanspruchendes Ereignis zu erzeugen in Reaktion auf die Referenz-Positions-Information, die bestimmt wird. Der Anwendungs-Prozessor ist konfiguriert, um die GPS-abgesicherten Positions-Information und eines von entweder dem GPS-erfordernden Ereignis oder dem GPS-nicht-erfordernden Ereignis zu empfangen, um in Reaktion auf das empfangene GPS-erfordernde Ereignis den GPS-Empfänger in dem Positions-Informations-Anforderungs-Modus zu betreiben, um die geographischen Positions-Angaben zu erzeugen; und um in Reaktion auf das empfangene GPS-nicht-erfordernde Ereignis den GPS-Empfänger in dem Stromspar-Modus zu betreiben.

Die Offenbarung stellt ein Verfahren bereit zum Bereitstellen von Positions-Information mit einem elektronischen Gerät, das einen GPS-Empfänger, Trägheits-Sensoren, eine MCU und einen AP aufweist. Das Verfahren umfasst: Erzeugen, durch die Trägheit-Sensoren, von Sensor-Angaben entsprechend Sensor-erfasster Bewegung des elektronischen Geräts; Bestimmen, durch die MCU, von einer Referenz-Positions-Information; Berechnen, durch die MCU, von einer GPS-gesicherten Positions-Information basierend auf der Referenz-Ortinformation und den Sensor-Angaben bzw. Messwerten; Erzeugen, durch die MCU, von einem GPS-erfordernden Ereignis basierend auf einer Änderung der GPS-gesicherten Positions-Information; Erzeugen, durch die MCU, von einem GPS-nicht-erfordernden Ereignis in Reaktion auf die Referenz-Positions-Information, die bestimmt wird; Empfangen, durch den AP, von der GPS-gesicherten Positions-Information und entweder von dem GPS-erfordernden Ereignis oder dem GPS-nicht-erfordernden Ereignis; in Reaktion auf das von dem AP empfangenen GPS-erfordernden Ereignis, wird der GPS-Empfänger in einem Positions-Informations-Anforderungs-Modus betrieben, während dem der GPS-Empfänger geographische Positions-Angaben erzeugt; und in Reaktion auf das von dem AP empfangene GPS-nicht erforderliche Ereignis, wird der GPS-Empfänger in einem Stromspar-Modus betrieben, während dem der GPS-Empfänger deaktiviert wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die beigefügten Zeichnungen dienen dem weiteren Verständnis der Offenbarung und sind Bestandteil dieser Beschreibung. Die Zeichnungen veranschaulichen Ausführungsformen der Offenbarung und dienen zusammen mit der Beschreibung zur Erläuterung der Prinzipien der Offenbarung.

1 ist eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform eines elektronischen Gerätes.

2 ist eine schematische Darstellung, welche die Funktionalität einer beispielhaften Ausführungsform darstellt.

3 ist eine schematische Darstellung, welche die Funktionalität einer weiteren beispielhaften Ausführungsform zeigt.

4 ist eine schematische Darstellung einer weiteren beispielhaften Ausführungsform eines elektronischen Gerätes.

5 ist ein Flussdiagramm, das eine exemplarische Ausführungsform eines Verfahrens darstellt.

6 ist ein Flussdiagramm, das eine weitere exemplarische Ausführungsform eines Verfahrens darstellt.

7A und 7B sind Flussdiagramme, die eine andere weitere beispielhafte Ausführungsform eines Verfahrens darstellen.

8 ist eine schematische Darstellung einer weiteren beispielhaften Ausführungsform eines elektronischen Gerätes.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Einige Ausführungsformen werden nun im Folgenden eingehender anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen einige, aber nicht alle Ausführungsformen der Anmeldung dargestellt sind. In der Tat können verschiedene Ausführungsformen der Offenbarung in vielen verschiedenen Formen ausgebildet sein und sollten nicht als auf die hierin genannten Ausführungsformen beschränkt betrachtet werden; vielmehr sind diese Ausführungsformen so beschaffen, dass diese Offenbarung den geltenden gesetzlichen Anforderungen genügt. Gleiche Bezugszeichen beziehen sich auf durchgängig gleichartige Elemente.

Absolute Positionsbestimmungs-Techniken, wie GPS (Global Positioning System), Wi-Fi und Nahbereichs-Markierung bieten zuverlässige und genaue Positions-Informationen, und dennoch kann die Aktualisierung solcher Informationen mit einer höchstmöglichen Rate erheblichen Strom verbrauchen und keine vollständige Abdeckung garantieren. Relative Positionsbestimmungs-Techniken, wie z. B. die Fußgänger-Koppelnavigation (PDR: pedestrian dead reckoning), schätzen die aktuelle Position eines Benutzergeräts anhand eines zuvor bestimmten Ortes durch die Verwendung von Bewegungs-Sensoren, z. B. Trägheits-Sensoren, und arbeiten selbst in einer Umgebung, in der keine absoluten Orts- bzw. Positions-Angaben zur Verfügung stehen, und doch kann die geschätzte aktuelle Position kumulativen Fehlern unterliegen. Die Vorteile der vorgeschlagenen Verfahren liegen in der Maximierung der Genauigkeit und des Erfassungsbereichs für die Positionierung bei gleichzeitiger Minimierung des Stromverbrauchs durch die Integration der beiden vorgenannten Positions-Informations-Dienste.

1 veranschaulicht ein vorgeschlagenes elektronisches Gerät nach einer der exemplarischen Ausführungsformen der Offenbarung. Alle Komponenten des elektronischen Geräts und ihre Konfigurationen werden zuerst in 1 vorgestellt. Die Funktionalitäten der Komponenten werden in Verbindung mit 2 näher erläutert.

Bezugnehmend auf 1 für beispielhafte Zwecke, weist ein elektronisches Gerät oder eine Vorrichtung 100 mindestens eine absolute Positionsbestimmungs-Schaltung 110, eine relative Positionsbestimmungs-Schaltung 120, einen Sensor-Hub 130, einen Speicher 140, einen Prozessor 150 und einen Datenbus 160 auf. Dabei kann der Sensor-Hub 130 über den Datenbus 160 mit der Relativ-Positions-Bestimmungs-Schaltung 120, dem Speicher 140 und dem Prozessor 150 verbunden sein. Der Prozessor 150 kann über den Datenbus 160 an die absolute Positionsbestimmungs-Schaltung 110, den Sensor-Hub 130 und den Speicher 140 angeschlossen sein. Das elektronische Gerät 100 kann ein eigenständiges Gerät, wie ein Smartphone, ein Tablett-Computer, ein digitaler Assistent (PDA), eine intelligente Uhr usw. sein. Die Komponenten des elektronischen Gerätes 100 können auch einzeln angeordnet und kabellos miteinander verbunden werden. So kann beispielsweise mindestens eine der absoluten Positionsbestimmungs-Schaltung 110 und die zugehörige Positionsbestimmungs-Schaltung 120 auf tragbaren Geräten montiert werden, während der Prozessor 150 in einem Fernüberwacher (remote monitor), wie z. B. einem Smartphone, angeordnet sein kann. Das elektronische Gerät 100 kann auch als Einbaugerät für Fahrzeuge verwendet werden.

Die absolute Positionsbestimmungs-Schaltung 110 kann Positions-Angaben bzw. -Messwerte abfragen bzw. abtasten, einschließlich der Messwerte eines GPS-Empfängers, der GPS-Satellitenfunksignale von einer GPS-Satellitenkonstellation über Antennen empfängt. Die absolute Positionsbestimmungs-Schaltung 110 kann die Positions-Messwerte an den Prozessor 150 weiterleiten, so dass der Prozessor die aktuellen Positions-Informationen basierend auf den Positions-Messwerten zurückmelden kann. Die absolute Positionsbestimmungs-Schaltung 110 kann die Positions-Information auch direkt an den Prozessor 150 zurückgeben, basierend auf den abgefragten Positions-Messwerten. Die absolute Positionsbestimmungs-Schaltung 110 kann die Abtastrate für die Positions-Messwerte unter der Steuerung bzw. Kontrolle des Prozessors 150 dynamisch ändern. Die absolute Positionsbestimmungs-Schaltung 110 kann Positions-Messwerte liefern, einschließlich der Messwerte eines Kommunikationsmoduls, das die aktuelle Positions-Information des elektronischen Geräts 100 kabellos über ein Netzwerk angeben bzw. anzeigen kann.

Die relative Positionsbestimmungs-Schaltung 120 kann Bewegungs-Sensoren, wie Trägheits-Sensoren, enthalten, die Ereignisse oder Positionsänderungen erkennen und eine entsprechende Ausgabe, relativ betrachtet, bereitstellen. In der vorliegenden Ausführungsform kann die relative Positionsbestimmungs-Schaltung 120 beispielhaft Sensor-Messwerte liefern, einschließlich der Messwerte von mindestens einem Beschleunigungsmesser, einem Kreisel, einem Magnetometer, einem Schrittzähler, einem Barometer, einem Lichtsensor, einem Kraftsensor, einem Schalldrucksensor oder einem Funkempfänger, der mit einer Abtastschaltung gekoppelt ist. Die Abtastschaltung tastet Stärken von Funk-HF-Signalen einer Signalquelle ab, die an dem Teil eines Übertragungs-Systems detektierbar sind. Die Signalquelle kann ein Funkzellen-Anlage eines zellularen Kommunikationsnetzes, ein drahtloser Zugangspunkt oder ein BLE-Bake (Bluetooth Low Energy) Funksignal sein. Die Sensor-Messwerte können Informationen über Beschleunigungs- und Verzögerungsgeschwindigkeit, Bewegungs-Geschwindigkeit, Richtungsänderung und/oder Richtungsänderungsrate in Bezug auf das elektronische Gerät 100 enthalten. Ein dreiachsiger Beschleunigungs-Sensor kann beispielsweise Beschleunigungsdaten ausgeben, die jeder Achse entsprechen, wenn das elektronische Gerät 100 einer externen Kraft ausgesetzt ist. Ein Gyroskop kann eine Drehbewegung des um eine bestimmte Achse rotierenden elektronischen Gerätes 100 im Raum detektieren und kann die Ausgangsdaten der Drehbewegung darstellen. Eine Kombination aus Beschleunigungs-Sensor und Kreisel kann eine genauere Messung der Gesamtbewegung und -orientierung des elektronischen Geräts 100 ermöglichen.

Der Sensor-Hub 130 kann von einem Mikrocontroller gebildet werden, der einen programmierbaren Mikrocontroller-Kern, einen Speicher und eine Schnittstelle zum Anschluss an den Prozessor 150 aufweist sowie eine weitere Schnittstelle, wie z. B. einen seriellen Peripherieschnittstellenbus (SPI) oder integrierte Schaltkreise (I2C), zum Anschluss an die zugehörige Positionsbestimmungs-Schaltung 120 aufweist. Der Sensor-Hub 130 kann auch von einem Mikrocontroller mit externem Speicher und Schnittstellenschaltung gebildet werden. Der Sensor-Hub 130 ist für die Integration und Verarbeitung von Echtzeitdaten mit relativ geringem Stromverbrauch ausgelegt. Der Sensor-Hub 130 kann die Sensor-Messwerte dynamisch oder periodisch abfragen bzw. abtasten und liefert eine relative Positions-Information, die einen geschätzten Bewegungsabstand und einen geschätzten Drehwinkel enthalten können. Der geschätzte Bewegungsabstand kann sich auf eine Schrittlänge beziehen, und der geschätzte Drehwinkel kann sich auf einen Winkel zwischen der aktuellen Fahrtrichtung und der vorherigen Fahrtrichtung des elektronischen Geräts 100 beziehen. Basierend auf der relativen Positions-Information von der relativen Positionsbestimmungs-Schaltung 120 und der geographischen Position, die zuvor vom Prozessor 150 erhalten wurde, kann der Sensor-Hub 130 eine geschätzte Positions-Informationen melden, die eine geschätzte Position und eine geschätzte Richtung der Lauf- bzw. Fahrtrichtungs-Informationen des elektronischen Geräts 100 enthalten können.

Der Speicher 140 kann verschiedene Formen von nicht-transitorischen, flüchtigen und nicht-flüchtigen Speichern umfassen, wie z. B. einen oder eine Kombination aus einem stationären oder mobilen Arbeitsspeicher (RAM), einem Nur-Lese-Speicher (ROM), einem Flash-Speicher, einer Festplatte oder ähnlichen Geräten oder Schnittstellen. Der Speicher 140 kann ein Betriebssystem und Anwendungsprogramme für den Betrieb des elektronischen Gerätes 100 sowie Echtzeitdaten der relativen Positionsbestimmungs-Schaltung 120 speichern.

Der Prozessor 150 ist konfiguriert, Daten zu integrieren und zu verarbeiten, die von der Absolut-Positions-Bestimmungs-Schaltung 110 und dem Sensor-Hub 130 erlangt werden, um somit ein hybrides Positionsbestimmungs-Verfahren durchzuführen. Der Prozessor 150 kann Positions-Informationen bestimmen, die die letzte bekannte Position von einem gegebenen Positions-Lieferanten anzeigen, wie beispielsweise von der absoluten Positionsbestimmungs-Schaltung 110 oder dem Sensor Hub 130.

2 veranschaulicht ein Funktions-Blockschaltbild zur Durchführung eines hybriden Positionsbestimmungs-Verfahrens von einer Software-Stack-Perspektive in Übereinstimmung mit einem der Ausführungsbeispiele der Erfindung. Für beispielhafte Zwecke kann es anhand von Google Map in Android OS dargelegt werden.

Unter Bezugnahme auf 1 in Verbindung mit 2 umfasst die Software-Betriebssystem-Architektur in erster Linie eine Anwendungsschicht 200A, eine Anwendungs-Framework-Schicht (Anwendungs-Framework-Schicht) 200B, ein Hardware-Abstraktionsschicht (HAL) 200C und eine Kernel-Schicht 200D.

Die Anwendungsschicht 200A kann verschiedene Anwendungen und mindestens eine Positions-Dienst-Anwendung 201 umfassen. Hier kann Google Map 201 die beispielhafte Anwendung sein. Außerdem können zusätzliche Positions-Dienst-Programme aufgerufen werden, um Positions- bzw. Positions-Informationen abzufragen, wenn eine der mindestens einen Positions-Dienst-Programme 201 aufgerufen wurde. Das aufgerufene mindestens eine Positions-Dienst-Programm wird Positions- bzw. Ortungs-Informationen von einem Location-Manager 203 des Anwendungs-Framework-Schicht 200B anfordern.

Die Anwendungs-Framework-Schicht 200B wird am häufigsten von Anwendungs-Entwicklern verwendet, um auf Framework-Anwendungs-Programmierungs-Schnittstellen (Framework Application Programming Interfaces; APIs) zuzugreifen und die Grundfunktionen des elektronischen Gerätes 100 zu verwalten, auf dem Android ausgeführt wird. Die Anwendungs-Framework-Schicht 200B kann verschiedene Manager umfassen, darunter auch einen Positions- bzw. Location-Manager 203, der Positions-Informationen, wie z. B. eine Positions-Fixierung, für das mindestens eine Positions-Dienst-Programm bereitstellt. Die Anwendungs-Framework-Schicht 200B kann mehrere Positions-Lieferanten (Location Provider) umfassen, welche Positions-Messwerte empfangen und den Positions-Information des elektronischen Gerätes 100 ermitteln können. Der Location Manager 203 kann den besten Location Provider 205 unter einem GPS Location Provider 207 und einem Network Location Provider 209 auswählen, welche die beiden wichtigsten Location Provider in Android sind. Die Auswahl kann auf der Basis von Verfügbarkeit, Batterieverbrauch, Benutzereinstellungen, Kommandos von anderen Schichten der Software-Betriebssystemarchitektur usw. erfolgen. Der Location Manager 203 kann die Positions-Informationen auf Basis der Positionsdaten des ausgewählten GPS-Positions-Lieferanten 207 bzw. Netzwerk-Positions-Lieferanten 209 berechnen. Die Positionsdaten können Informationen über Breitengrad, Längengrad, Genauigkeit usw. des elektronischen Gerätes 100 umfassen. Die auf Basis der Positionsdaten des GPS-Position-Providers 207 oder des Netzwerk-Position-Providers 209 errechneten Positions-Informationen können über eine GPS-Schnittstelle 211 an die HAL 200C übergeben werden. Der Location Manager 203 kann eine Aktualisierungsrate registrieren, mit welcher der GPS-Positions-Lieferant 207 und der Netzwerk-Positions-Lieferant 209 Positionsdaten melden. Die Update-Rate kann auf Anfrage vom Sensor Hub 130 oder dem Aufruf von mindestens einer der Positions-Dienst-Applikationen 201 ermittelt werden. Der Aufruf von mindestens einer Positions-Dienst-Application 201 kann eine reguläre Aktualisierungsrate registrieren, wenn der Sensor-Hub 130 das hybride Positionierungs-Verfahren oder den PDR-Algorithmus nicht in die Lage versetzt, geschätzte Positions-Informationen zu aktualisieren. Andererseits kann der Location Manager 203 eine volle Update-Rate registrieren, wenn das hybride Positionierungs-Verfahren durchgeführt wird, während die volle Update-Rate höher ist als die reguläre Update-Rate. Die volle Update-Rate kann auch eine der schnellsten Raten sein, die der GPS-Positions-Lieferant 207 unterstützen kann. Der Location Manager 203 kann aus einer Vielzahl von geschätzten Positionen und/oder geschätzten Kursrichtungen eine Bewegungskurve bzw. Reiseroute berechnen, die von einem Sensor-Manager 204 des Framework-Schicht 200B für jeden nachfolgenden Schritt zur Verfügung gestellt werden kann.

Die Framework-Schicht 200B kann einen Sensor-Manager 204 enthalten. Der Sensor-Manager 204 kann über eine Sensorschnittstelle 212, die HAL 200C und den Kernel 200D an den Sensor-Hub 130 angeschlossen werden. Der Sensor-Manger kann eine Steuerungs-Nachricht vom Sensor-Hub 130 empfangen. Auf Basis der Steuerungs-Nachricht kann der Sensor-Manager 204 einen Aufhebungs- bzw. Suspend-Befehl an den Location-Manager 203 übergeben. Als Reaktion auf den Suspend-Befehl kann der Location Manager 203 die Aktualisierungshäufigkeit der Positionsdaten der Location Provider und/oder die Positions-Messwerte der absoluten Positionsbestimmungs-Schaltung 110 reduzieren. Insbesondere kann der Location Manager 203 als Reaktion auf den Suspend-Befehl den GPS-Positions-Lieferant anweisen, das Abfragen von Messwerten stoppen, ohne die absolute Positionsbestimmungs-Schaltung auszuschalten. Der Sensor Manager 204 kann auch einen Schlaf-Modus-Befehl auf Basis der Steuerungs-Nachricht generieren. Als Reaktion auf den Schlaf-Modus-Befehl kann der Prozessor 150 in den Schlaf-Modus wechseln.

Die HAL 200C enthält eine Reihe von Bibliotheken und definiert eine Standardschnittstelle für Hardware-Anbieter zum Implementieren und erlaubt dem Android agnostisch zu sein bei auf geringeren Ebenen durchgeführten Treiber-Implementierungen als den zuvor beschriebenen. Sobald die Positions-Information an ein GPS HAL 213 übergeben wurde, kann ein vorregistrierter GPS-Share-Speicher HAL 214 die Informationen über Breitengrad, Längengrad und Genauigkeit erfassen und kann die Informationen in einem Speicherblock MB 216 des Speichers 140 speichern.

Außerdem kann der Prozessor 150 dem Sensor-Manager 204 ermöglichen, die Sensor-Messwerte aus der relativen Positionsbestimmungs-Schaltung 120 abzurufen. Die Sensor-Messwerte können von einem Sensor HAL 215 über eine Sensor-Schnittstelle 212 in der Applikations-Framework-Schicht 200B abgerufen werden.

Das GPS HAL 213 kann die Positionswerte von der absoluten Positionsbestimmungs-Schaltung 110 abrufen. Die abgefragten Positions-Messwerte können als GPS-Rohdaten gespeichert werden, die aus GPS-Messungen bestehen. Die Positions-Messwerte können zusammengesetzt werden und dann mit dem GPS HAL 213 an den GPS-Positions-Lieferanten 207 geliefert werden. Der GPS-Positions-Lieferant 207 kann die Positionsdaten auf Basis der gelieferten Positions-Messwerte berechnen und auswerten, während die Positionsdaten vom Positions-Manager 203 verarbeitet werden, um den Positions- Informationen zu ermitteln. Die Positions-Informationen können an das GPS HAL 213 zurückgegeben werden.

Der GPS-Share-Speicher HAL 214 kann als Brücke zwischen dem GPS HAL 213 und dem Sensor HAL 215 betrachtet werden. Der GPS-Share-Speicher HAL 214 kann auf die Positions-Informationen zugreifen, die zum GPS HAL 213 zurückgegeben werden und kann die Positions-Information in den Speicherblock MB speichern. Außerdem kann der GPS-Share-Speicher HAL 214 die gespeicherte Positions-Informationen von dem Speicherblock MB 216 abrufen und kann die Positions-Information an den Sensor HAL 215 weiterleiten, als Antwort auf die Anfrage des Sensors HAL 215. Der GPS-Share-Speicher HAL kann die abgerufenen Positionsdaten so zusammenstellen, dass die gesammelten Positionsdaten für den Sensor HAL 215 lesbar sind.

Die Kern- bzw. Kernel-Schicht 200D, welche individuelle Gerätetreiber, wie Global Navigation Satellite System(GNSS)-Treiber Driver 217 und einen Sensor-Treiber 218, enthält ist so angepasst, dass sie mit einzelnen Hardwarekomponenten des elektronischen Gerätes 100 interagieren kann. Die Kernel-Schicht 200D kann die Positions-Information über den Sensor HAL 215 erhalten und kann die Positions-Information als Systemmeldung an den Sensor-Hub 130 übergeben.

Der Sensor-Hub 130 kann feststellen, ob das elektronische Gerät eine Positions-Update-Bedingung erfüllt. Die Positions-Update- bzw. Positions-Aktualisierungs-Bedingung könnte verknüpft sein mit einer Wegstrecke des elektronischen Gerätes 100 von einem Ort, an dem die absolute Positionierungs-Vorrichtung 110 vorher aktiviert worden ist, mit einer kumulativen Zeit, während die das elektronische Gerät 100 nicht gereist ist, mit einer Bewegungsrichtung des elektronischen Gerätes 100 usw.. Die Positions-Update-Bedingung kann anhand der Sensor-Messwerte aus der relativen Positionsbestimmungs-Schaltung 120 ermittelt werden.

Wenn die Positions-Update-Bedingung nicht erfüllt wird, kann der Sensor-Hub 130 die aktuelle geschätzte Positions-Information fortlaufend schätzen auf der Basis eines PDR-Algorithmus. Wenn der Sensor-Hub 130 feststellte, dass die Positions-Update-Bedingung erfüllt ist, kann der Sensor-Hub 130 den Location-Manager 203 auffordern, die Positions-Information mit der vollen Update-Rate zu aktualisieren. Dementsprechend kann der Location-Manager 203 Positionsdaten vom ausgewählten GPS-Positions-Provider 207 bzw. Netzwerk-Positions-Lieferanten 209 abfragen.

Der Sensor-Hub 130 kann feststellen, ob die aktualisierte Positions-Information die Deaktivierungs-Bedingung erfüllt. Der Deaktivierungs-Bedingung wird anhand der Zuverlässigkeit der aktualisierten Positions-Information ermittelt. Wenn mehrere aktualisierte Positions-Informationen, die vom Positions-Manager 203 innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens berechnet und ermittelt wurden, einem Satz von nahen/konvergierende geografischen Positionen entsprechen, zeigt dies an, dass die aktualisierten Positions-Informationen zuverlässig sind und die absolute Positionsbestimmungs-Schaltung 110 somit stabil ist. Sobald die Deaktivierungs-Bedingung erfüllt ist, kann der Sensor-Hub 130 über den Sensor HAL 215 und den Sensor-Manager 204 eine Kontrollmeldung an den Location-Manager 203 senden, wobei die Kontrollmeldung angibt, ob der GPS-Dienst unterbrochen werden soll oder nicht. Wenn die Positionsdaten den Deaktivierungs-Bedingung erfüllen, kann der Positions-Manager 203 den GPS-Dienst ausschalten, um Strom zu sparen.

3 zeigt ein Flussdiagramm eines vorgeschlagenen Verfahrens zur Bereitstellung eines hybriden Positions-Informationsdienstes gemäß einer der exemplarischen Ausführungsformen der Offenbarung. Die Schritte der 3 können durch das vorgeschlagene elektronische Gerät 100, wie in 1 in Verbindung mit 2 dargestellt, ausgeführt werden.

Bezug wird auf 1 in Verbindung mit 2 genommen. Sobald das hybride Positionierungs-Verfahren gestartet ist, kann der Location-Manager 203 zunächst absolute Ortsangabe-Information des elektronischen Gerätes 100 anhand der Ortsangaben der absoluten Positionsbestimmungs-Schaltung 110 (Schritt S302) melden. Die absoluten Orts- bzw. Positions-Informationen können eine geographische Lage und eine geographische Zielrichtung des elektronischen Geräts 100 enthalten. In Schritt 304 kann der Prozessor 150 die absolute Ortsinformation in einem Speicherblock des vom Sensor-Hub 130 über eine Hardware-Abstraktionsschicht (HAL) zugänglichen Speichers 140 speichern, der aus Schnittstellen-Funktionen besteht. Der Location-Manager 203 weist die absolute Positionsbestimmungs-Schaltung 110 an, die Positionsmessung mit voller Aktualisierungsrate nacheinander zu melden. Der Location-Manager 203 kann abhören und die gemeldeten Positions-Messwerten berechnen und kann eine Reihe von geografischen Positionen über einen Zeitraum hinweg ermitteln. Die Reihe an geographischen Positionen kann im Speicherblock MB 216 gespeichert werden. Im Schritt 306 kann der Sensor-Hub 130 die absoluten Informationen aus dem Speicherblock beziehen.

In Schritt 308 kann der Prozessor 150 feststellen, ob die absolute Positions-Information eine Sperr- bzw. Deaktivierungs-Bedingung erfüllt. Der Deaktivierungs-Bedingung wird aufgrund der Zuverlässigkeit der absoluten Positions-Information ermittelt. Der Sensor-Hub 130 kann bestimmen, ob die im Speicherblock MB 216 gespeicherte Reihe geografischer Orte bzw. Positionen nahe zueinander oder konvergierend ist. Wenn eine Sequenz bzw. Reihe von eng beieinander liegenden/konvergierten geografischen Positionen ermittelt wird, kann der Sensor-Hub 130 den Positions-Informationen als zuverlässig einstufen und kann die letzte aus der Reihe geografischer Positionen als aktuelle Position melden. Sobald die aktuelle Position bestimmt ist, kann der Sensor-Hub 130 feststellen, dass die absolute Positions-Information den Zustand Deaktivierungs-Bedingung erfüllt und kann eine Kontroll- bzw. Steuerungsmeldung senden, um den GPS-Dienst zu deaktivieren (Schritt 310a). Wenn eine gewonnene geographische Position weit entfernt von anderen geografischen Positionen liegt, die innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens erlangt worden sind, kann es sich um einen Fehler handeln, der durch vorübergehende Störungen oder Geräusche beeinträchtigt ist und nicht als stabile Geolokalisierungs-Messung angesehen werden kann. Dementsprechend kann der Sensor-Hub 130 feststellen, dass die absolute Positions-Information die Deaktivierungs-Bedingung nicht erfüllt und kann eine Kontrollmeldung senden, die anzeigt, dass der GPS-Dienst nicht deaktiviert wird (Schritt 310b).

Wenn der Sensor-Hub 130 feststellt, dass die absolute Positions-Information den Sperr- bzw. Deaktivierungs-Zustand erfüllt, kann die vom Sensor-Hub 130 gesendete Steuerungs-Nachricht auch eine Schlaf-Referenz-Meldung bzw. -Nachricht enthalten. Die Schlaf-Referenz-Meldung zeigt an, dass der Prozessor 150 in den Ruhemodus oder einen Energiesparmodus wechseln kann. Bei anderen Ausführungsvarianten kann der Prozessor 150 auch die Abfrage oder Reduzierung der Häufigkeit der Abtastung von Positions-Messwerten der absoluten Positionsbestimmungs-Schaltung 110 stoppen, sobald er die Meldung zur Sperrung der Steuerung erhält.

Es sollte darauf hingewiesen werden, dass, nachdem der Prozessor 150 die absolute Positionsbestimmungs-Schaltung 110 deaktiviert hat, der Sensor-Hub 130 oder der Prozessor 150 die geschätzte Positions-Informationen berechnen kann, um eine Fortbewegungs-Route des elektronischen Geräts 100 basierend auf dem PDR-Algorithmus (pedestrian dead reckoning) zu entwickeln. Der PDR-Algorithmus beinhaltet die Berechnung der aktuellen geschätzten Positions-Informationen basierend auf relativer Positions-Information, die von der relativen Positionsbestimmungs-Schaltung 120 und der vorherigen absoluten Positions-Information gewonnen wurde. Dadurch kann eine vergleichsweise geringere Leistungs- bzw. Stromaufnahme erreicht werden.

Weitere Merkmale und/oder Kombinationen von Merkmalen werden nun in Bezug auf mehrere zusätzliche Ausführungsformen beschrieben. Es ist zu beachten, dass eines oder mehrere der im Folgenden beschriebenen Merkmale in andere Ausführungsformen, wie z. B. den zuvor beschriebenen, als Alternativmerkmale und/oder als Zusatzmerkmale aufgenommen werden können.

In diesem Zusammenhang ist die 4 eine schematische Darstellung einer weiteren beispielhaften Ausführungsform eines elektronischen Gerätes. Wie in 4 gezeigt, enthält das elektronische Gerät 400 (z. B. ein Mobilgerät) einen GPS-Empfänger 402, Trägheits-Sensoren (z. B. Sensor 404, 406), eine Haupt-Steuerungs-Einheit (MCU) 408 und einen Application- bzw. Anwendungs-Prozessor (AP) 410. Der GPS-Empfänger 402 enthält eine Empfänger-Schaltung und ist so konfiguriert, dass er zwischen einem Positions-Informations-Anforderungs-Modus, in dem der GPS-Empfänger geographische Positions-Angaben bzw. Messwerte generiert, und einem Strom- bzw. Energiesparmodus, in dem der GPS-Empfänger deaktiviert wird, umgeschaltet werden kann. Jeder Trägheits-Sensor ist mit einer Sensor-Schaltung ausgestattet und so konfiguriert, dass er Sensor-Angaben bzw. -Messwerte erzeugt, die der erfassten Bewegung des elektronischen Geräts entsprechen.

Die MCU 408 enthält eine Steuerungs-Schaltung und ist zur Durchführung mehrerer Funktionen konfiguriert. Insbesondere ist die MCU 408 so konfiguriert, dass sie folgende Aufgaben übernimmt: Bestimmung von Referenz-Positions-Informationen; Berechnung von GPS-gesicherter Positions-Informationen basierend auf den Referenz-Positions-Informationen und den Sensor-Messwerten; Generierung eines GPS-erforderlichen Ereignisses basierend auf einer Änderung der GPS-gesicherten Positions-Informationen; und Generierung eines GPS-erforderlichen Ereignisses als Reaktion auf die Referenz-Positions-Informationen, die ermittelt werden. In einigen Ausführungsformen ist die MCU außerdem so konfiguriert, dass Ereignis-Paketdaten erzeugt werden, die die GPS-gesicherte Positions-Information und eines von dem GPS-erfordernden Ereignis oder dem GPS-nicht-erfordernden Ereignis enthalten. In einigen dieser Ausführungsformen kann der zugehörige AP konfiguriert werden, nachdem die MCU das GPS-erfordernde Ereignis zu den Ereignis-Paketdaten hinzugefügt hat, um eine Folge von geographischen Messwerten in die MCU einzuspeisen, und zwar mit einer vom AP festgelegten schnellsten Rate. Es ist zu beachten, dass ein zugehöriger GPS-Empfänger möglicherweise eine höhere Rate als die vom AP angegebene schnellste Rate unterstützen kann. Es ist zu beachten, dass die Funktionalität einer MCU in die Komponente(n) eingebettet werden kann (z. B. dem/den Halbleiterchip(s)), die verwendet werden, um eine CPU in einigen Ausführungsformen bereitzustellen.

Der AP 410 enthält Prozessor-Schaltungen und ist für die Ausführung mehrerer Funktionen konfiguriert. Insbesondere ist AP 410 so konfiguriert, dass er die GPS-gesicherten Positions-Informationen empfängt und entweder das GPS-erfordernde Ereignis oder das GPS-nicht-erfordernde Ereignis empfängt; als Reaktion auf das empfangene GPS-erfordernde Ereignis den GPS-Empfänger im Positions-Erfassungsmodus betreibt, um die geographischen Positions-Angaben bzw. -Werte zu generieren; und den GPS-Empfänger im Stromsparmodus betreibt, wenn das GPS-nicht-erfordernde Ereignis empfangen wird. In einigen Ausführungen ist AP 410 außerdem so konfiguriert, dass er selektiv eine der GPS-gesicherten Positions-Informationen anfordert (z. B. durch Abfrage der Ereignis-Paketdaten) und einen Positions-Dienst-Prozess ausführt, um den GPS-Empfänger zwischen dem Stromsparmodus und dem Positions-Erfassungsmodus auf der Basis des empfangenen GPS-erfordernden Ereignisses und dem aus den Ereignis-Paketdaten extrahierten GPS-nicht-erfordernden Ereignis zu wechseln. Insbesondere wenn das GPS-erfordernde Ereignis aus den Ereignis-Paketdaten extrahiert wird, kann AP 410 in einigen Ausführungsformen die geographischen Positions-Messwerte vom GPS-Empfänger erfassen. Insbesondere können die geographischen Positions-Messwerte eine oder mehrere der Breitengrade, Längengrade und Genauigkeits-Messwerte enthalten.

Als Reaktion auf empfangene GPS-gesicherte Positions-Informationen kann AP 410 kann einen Sensor-Dienst-Prozess ausführen, um die MCU zu informieren, die GPS-gesicherte Positions-Information zu berechnen und eine erste ID zu generieren, die mit der Identifikation der GPS-abgesicherten Positions-Information assoziiert ist. Danach kann AP 410 die GPS-gesicherte Positions-Information und das ausgewählte von dem GPS-erforderlichen Ereignis und dem GPS-nicht-erforderlichen Ereignis erlangen. Im Gegensatz dazu kann in Reaktion auf die empfangenen GPS-Positions-Informationen der AP 410 den Positions-Dienst-Prozess ausführen, um die geografische Positions-Messwerte von dem GPS-Empfänger zu erlangen, um die GPS-Positions-Informationen mit einer dynamischen Rate zu erzeugen. Der AP 410 kann dann eine von der GPS-abgesicherten Positions-Information und der GPS-Positions-Informationen als Positions-Ausgabe auswählen.

In Bezug auf einen Sensor-Dienst-Prozess, wenn das GPS-erfordernde Ereignis aus den Ereignispaket-Daten extrahiert wird, werden einige Ausführungsformen konfiguriert zum: Informieren des Positionsbestimmungs-Dienst-Prozesses, den GPS-Empfänger im Positions-Informations-Anforderungs-Modus zu betreiben, um die geografische Positions-Messwerte mit der schnellsten Rate zu erzeugen. Danach kann der AP die geografische Positions-Messwerte an die MCU übergeben, so dass die MCU die Referenz-Positions-Informationen basierend auf den geographischen Positions-Messwerten erzeugen kann, und kann das GPS-nicht-erfordernde Ereignis dem Ereignisdatenpaket hinzufügen. Wenn jedoch das GPS-nicht-erfordernde Ereignis aus den Ereignispaketdaten extrahiert wird, kann der Sensor-Dienst-Prozess konfiguriert werden, den GPS-Empfänger im Stromsparmodus zu betreiben.

5 ist ein Flussdiagramm, das eine beispielhafte Ausführungsform eines Verfahrens darstellt, welches zu der Funktionalität passt, die von dem elektronischen Gerät 400 der 4 bereitgestellt wird. Wie in 5 gezeigt, kann das Verfahren 500 als ein Block 510 ausgelegt werden, in welchem Sensor-Messwert entsprechend erfasster Bewegung eines elektronischen Gerätes erzeugt werden. Insbesondere können die Sensorwerte von Trägheits-Sensoren erzeugt werden, die von dem elektronischen Gerät getragen werden. In Block 520 werden Positions-Informationen bestimmt. In einigen Ausführungsformen können Referenz-Positions-Informationen von einer MCU basierend auf geographische Positions-Messungen erzeugt werden, die von einem GPS-Empfänger geliefert werden. Als Beispiel, kann in einigen Ausführungsformen die Varianz unter mehreren verarbeiteten GPS-Positionen (beispielsweise 5 Positionen) berechnet werden, und kann, wenn die berechnete Varianz kleiner als ein Schwellenwert ist, die letzte GPS-Position als Referenzpunkt für die Referenz-Positions-Informationen übernommen werden. Als ein weiteres Beispiel kann die MCU beschaffen sein, die Referenzpositions-Information in Reaktion auf die Feststellung zu berechnen, dass die geografischen Positions-Messungen konvergieren.

In Block 530, kann die GPS-gesicherte Positions-Information von der MCU auf der Grundlage der Referenz-Position-Informationen und der Sensor-Messwerte berechnet werden. In einigen Ausführungsformen kann dies die Verwendung eines PDR-Algorithmus zur Berechnung einer aktuellen geschätzten Position einbeziehen basierend auf der vorherigen absoluten Positions-Informationen (der Referenz-Positions-Information) und relativen Positions-Informationen (Informationen basierend auf den Sensor-Messwerten). Anschließend wird, wie im Block 540 dargestellt, von der MCU ein GPS-Ereignis erzeugt (das als Steuerungs-Nachricht zur Bestimmung einer Betriebsart des GPS-Empfängers dienen kann). In einigen Ausführungsformen kann das GPS-Ereignis ein GPS-erforderndes Ereignis enthalten, das auf einer Änderung der GPS-gesicherten Positions-Information basiert, und ein GPS-nicht-erforderndes Ereignis, das in Abhängigkeit von der Referenz-Positions-Information generiert wird, die ermittelt werden.

Im Block 550 werden die GPS-gesicherten Positions-Informationen und entweder das GPS-erfordernde Ereignis oder das GPS-nicht-erfordernde Ereignis vom AP empfangen. Wenn das GPS-erfordernde-Ereignis empfangen wird, läuft der Verfahren weiter zum Block 560, in dem der GPS-Empfänger in einem Positions-Informations-Erfassungsmodus betrieben wird und geographische Positions-Messungen erzeugt. Bei einigen Ausführungsformen kann es sich dabei um die Generierung der geographischen Positions-Messwerte mit einer dynamischen Rate handeln (z. B. einer vom AP bestimmten schnellsten Rate). Wird das GPS-nicht-erfordernde Ereignis empfangen, wird der Vorgang mit dem Block 570 fortgesetzt, in dem der GPS-Empfänger im Stromsparmodus betrieben wird (d. h. der GPS-Empfänger ist deaktiviert).

6 ist ein Flussdiagramm, das eine weitere exemplarische Ausführungsform eines Verfahrens darstellt, die der Funktionalität entspricht, die eine Ausführungsform eines AP darstellt. Wie in 6 gezeigt, kann die Verfahren 600 als Beginn eines Blocks 610 ausgelegt werden, in dem eine von GPS-gesicherter Positions-Information oder GPS-Positions-Information selektiv von einem AP abgefragt wird. Der AP fordert selektiv eine der GPS-gesicherten Positions-Informationen oder der GPS-Positions-Informationen an, die auf verschiedenen vom Benutzer aktivierten Anwendungs-Programmen basieren. Wenn z. B. eine Kartenanwendung (wie GOOGLE® Maps) aktiviert ist, kann es sein, dass GPS-Positions-Informationen abgefragt werden. Wenn der Benutzer ein Anwendungsprogramm für die hybride Positions-Bestimmung aktiviert, kann die GPS-gesicherte Positions-Angabe-Information abgefragt werden. Im Block 620 wird dann ermittelt, ob GPS-gesicherte Positions-Information oder die GPS-Positions-Informationen angefordert werden. Wird GPS-gesicherte Positionsinformation angefordert, geht das Verfahren weiter in Block 630, in dem ein Sensor-Dienst-Prozess durch den AP durchgeführt wird, um die MCU zu informieren und die GPS-gesicherte Positionsinformation zu berechnen.

In Block 630 wird der MCU vom Sensor-Dienstprozess eine erste ID zugewiesen, die mit der Identifizierung der GPS-gesicherten Positions-Information einhergeht. Man erinnere sich, dass das Ereignis-Paketdaten mit GPS-gesicherter Positions-Information und einem der GPS-erfordernden Ereignisse oder dem GPS-nicht erfordernden Ereignis von einer angeschlossenen MCU generiert werden können. Die MCU kann die erste ID als Antwort auf die Zuweisung der ersten ID in die Ereignis-Paketdaten aufnehmen. Dementsprechend kann der AP die GPS-gesicherten Positions-Informationen identifizieren.

Nach Block 630 wird ein Positionsdienst durchgeführt, um einen GPS-Empfänger zwischen dem Stromsparmodus und dem Positions-Informations-Anforderungs-Modus (Block 640) umzuschalten. Die Umschaltung kann vom AP auf Basis eines GPS-erforderlichen Ereignisses oder GPS-nicht-erforderlichen Ereignisses durchgeführt werden, abhängig davon, welches von den Ereignispaketdaten extrahiert wird, das von der MCU empfangen wird. In einigen Ausführungsformen führt AP den Sensor-Dienst-Prozess durch, um aus den Ereignis-Paketdaten eines der GPS-erforderlichen Ereignisse oder der GPS-nicht-erforderlichen Ereignisse zu extrahieren. Als Reaktion darauf kann die Durchführung des Sensor-Dienstprozesses auch die Information über den Positions-Dienstprozess beinhalten, um den GPS-Empfänger im Positions-Informations-Anforderungs-Modus zu betreiben, wenn das GPS-erfordernde Ereignis aus den Ereignis-Paketdaten extrahiert wird. Dies kann durchgeführt werden, um die geographischen Positions-Messwerte mit der schnellsten Rate zu generieren, nachdem der AP konfiguriert werden kann, um die geographischen Positions-Messwerte an die MCU weiterzuleiten, was es der MCU ermöglicht, die Referenz-Positions-Information basierend auf den geographischen Positions-Messwerten zu generieren und das GPS-nicht-erforderliche Ereignis zu den Ereignis-Paketdaten hinzuzufügen. Zusätzlich oder alternativ kann die Durchführung des Sensor-Dienstprozesses auch den Betrieb des GPS-Empfängers im Stromsparmodus einschließen, wenn das nicht benötigte Ereignis aus den Ereignis-Paketdaten extrahiert wird.

Dann werden, wie in Block 650 dargestellt, die GPS-gesicherte Positions-Information und das ausgewählte GPS-erforderliche Ereignis und das GPS-nicht-erforderliche Ereignis aus den Ereignis-Paketdaten ermittelt.

Wenn jedoch in Block 620 festgestellt wird, dass GPS-Positions-Informationen angefordert werden (d. h. GPS-gesicherte Positions-Informationen werden nicht angefordert), kann der Prozess vom Block 620 zum Block 660 voranschreiten, in dem ein Positions-Dienstprozess durchgeführt wird, um geographische Positions-Messwerte vom GPS-Empfänger zu erfassen, um die GPS-Positions-Informationen mit einer dynamischen Rate zu generieren. Nach Block 650 oder Block 660 wird dann eine der GPS-gesicherten Positions-Informationen und der GPS-Positions-Informationen als Positions-Angabe ausgewählt (Block 670).

7A und 7B sind Flussdiagramme, die eine weitere beispielhafte Ausführungsform eines Verfahren darstellen, das der Funktionalität entspricht, die eine Ausführungsform einer MCU als Reaktion auf GPS-gesicherte Positions-Informationen aufweist, die von einem AP angefordert werden. Mit Bezug auf 7A und 7B kann die Verfahren 700 als Beginn eines Blocks 710 ausgelegt werden, in dem die anfängliche Positions-Information erhalten wird. In Block 720 werden die anfänglichen Bewegungs-Informationen auf der Basis von Sensor-Messwerten (z. B. Sensorablesung von einem oder mehreren Trägheits-Sensoren) berechnet. Im Block 730 wird die geschätzte Positions-Information auf der Basis der anfänglichen Bewegungs-Information und der anfänglichen Positions-Information berechnet und anschließend wird eine Bestimmung vorgenommen, ob eine Positions-Aktualisierungs-Bedingung erfüllt ist (Block 740). Wenn die Positions-Aktualisierungs-Bedingung nicht erfüllt ist, wird das Verfahren zum Block 750 fortgeführt, in dem die geschätzte Positionsangabe als GPS-gesicherte Positionsangabe-Information eingestellt wird. Wenn die Positions-Aktualisierungs-Bedingung erfüllt ist, wird im Block 760 ermittelt, ob die geschätzte Positions-Information kalibriert werden soll. Wenn die geschätzten Positions-Informationen nicht kalibriert werden sollen, kann das Verfahren zum Block 790 (siehe unten) fortgesetzt werden.

Wenn der geschätzte Positions-Informationen kalibriert werden sollen, wird das in den Blöcken 770780 beschriebene Verfahren wie folgt durchgeführt: Der AP wird informiert, um geographische Positions-Messwerte zu erfassen (Block 770); Referenz-Positions-Informationen wird auf der Grundlage der erfassten geographischen Positions-Messwerte generiert, woraufhin die MCU das GPS-nicht-erfordernde Ereignis in die Ereignis-Paketdaten einfügt, so dass der Anwendungs-Prozessor den GPS-Empfänger in den Energiesparmodus schaltet (Block 7). Danach werden, wie in Block 790 dargestellt, die Ereignis-Paketdaten einschließlich der GPS-gesicherten Positions-Information generiert.

8 ist eine schematische Darstellung einer weiteren beispielhaften Ausführungsform eines elektronischen Gerätes. Wie in 8 gezeigt, enthält das elektronische Gerät 800 (z. B. ein Mobilgerät) einen GPS-Empfänger 802, Trägheits-Sensoren (z. B. Sensor 804, 806), eine Haupt-Steuerungs-Einheit (MCU) 808, einen Anwendungs-Prozessor (AP) 810 und einen Pufferspeicher 812. Der GPS-Empfänger 802 enthält eine Empfangs-Schaltung und ist so konfiguriert, dass er zwischen einem Positions-Informations-Anforderungs-Modus, in dem der GPS-Empfänger geographische Positions-messungen generiert, und einem Energie-Sparmodus, in dem der GPS-Empfänger deaktiviert wird, umgeschaltet werden kann. Jeder Trägheits-Sensor ist mit einer Sensor-Schaltung ausgestattet und so konfiguriert, dass er Sensormesswerte erzeugt, die der erfassten Bewegung des elektronischen Geräts entsprechen.

Der MCU 808 enthält eine Steuerungs-Schaltung und ist für verschiedene Funktionen konfiguriert. Insbesondere ist die MCU 808 so konfiguriert, dass sie folgende Aufgaben übernimmt: Bestimmung der Referenz-Positions-Informationen; Berechnen von GPS-gesicherten Positions-Informationen basierend auf den Referenz-Positions-Informationen und den Sensor-Messwerten; Generieren eines GPS-erforderlichen Ereignisses basierend auf einer Änderung der GPS-gesicherten Positions-Informationen; Generieren eines GPS-erforderlichen Ereignisses in Reaktion auf den ermittelten Referenz-Positions-Informationen.

Der AP 810 enthält Prozessor-Schaltungen und ist für verschiedene Funktionen konfiguriert. Insbesondere ist der AP 810 so konfiguriert, dass er die GPS-gesicherten Positions-Informationen empfängt und entweder das GPS-erfordernde Ereignis oder das GPS-nicht-erfordernde Ereignis empfängt; in Antwort auf das empfangene GPS-erfordernde Ereignis wird der GPS-Empfänger im Positions-Erfassungsmodus betrieben, um die geographischen Positions-Messwerte zu generieren; und der GPS-Empfänger wird im Energiesparmodus betrieben, wenn das GPS-nicht erforderliche Ereignis empfangen wird. In einigen Ausführungsformen befindet sich der Puffer 812, der mit AP 810 kommuniziert, außerhalb von dem AP 810.

Unter der Annahme, dass eine von den GPS-gesicherten Positions-Informationen oder den GPS-Positions-Informationen von einem AP selektiv abgefragt werden können, wechselt der AP 810 in dieser Ausführungsform nach der Abfrage der GPS-gesicherten Positions-Informationen zwischen einem Ruhe- bzw. Schlafmodus und einem Weckmodus. Insbesondere, wenn der AP 810 im Schlafmodus betrieben wird, speichert die MCU 808 kontinuierlich eine Sequenz der GPS-gesicherten Position-Informationen im Puffer 812, bis die MCU ein Interrupt-Ereignis setzt. Ein solches Interrupt-Ereignis kann mit einem der folgenden Ereignisse verbunden sein: einem Batch-Timeout Ereignis; einem Puff-gefüllt-Warnungs-Ereignis; und Generierung des GPS-erforderndes Ereignis. Als Reaktion auf ein Interrupt-Ereignis schaltet AP 810 in den Weckmodus, um die gespeicherte Sequenz der GPS-gesicherten Positions-Informationen aus dem Puffer 812 abzurufen.

Die Offenbarung stellt auch ein nicht-transitorisches rechner-lesbares Medium zur Verfügung, das Computer-Programme aufzeichnet, die in ein elektronisches Gerät geladen werden, um die Schritte des vorgeschlagenen Verfahrens auszuführen. Das Computer-Programm besteht aus einer Vielzahl von Programm-Befehlen (z. B. einem Organigramm, dem Erstellen von Programmbefehlen, einer Tabelle zur Genehmigung von Programmbefehlen, einem Einstell-Programmbefehl und einem Bereitstellungs-Programmbefehl usw.), und diese Programmbefehle werden in das elektronische Gerät geladen und von diesem ausgeführt, um verschiedene Schritte des vorgeschlagenen Verfahrens auszuführen.

Keine Elemente, Handlungen oder Anweisungen, die in der detaillierten Beschreibung der offenbarter Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung verwendet werden, sollten als geographisch kritisch oder wesentlich für die Offenlegung ausgelegt werden, es sei denn, dies wird ausdrücklich so beschrieben. Auch kann, wie hier verwendet, jeder der unbestimmten Artikel ”ein” und ”eine” mehr als ein Subjekt enthalten. Ist nur ein Subjeckt vorgesehen, können die Begriffe ”eine einzige” oder ähnliche sprachliche Begriffe verwendet werden. Darüber hinaus sind die Begriffe ”eine(r) von”, gefolgt von einer Auflistung einer Vielzahl von Elementen und/oder einer Vielzahl von Kategorien von Elementen, wie sie hier verwendet werden, dazu bestimmt, die Begriffe ”eines von”, ”jede Kombination von”, ”jedes Vielfache von” und/oder ”jede Kombination von Vielfachen der Elemente und/oder der Kategorien von Elementen, einzeln oder in Verbindung mit anderen Elementen und/oder anderen Kategorien von Elementen” einzuschließen. Des Weiteren soll der Begriff ”Satz”, wie hierin verwendet, eine beliebige Anzahl von Elementen einschließen, einschließlich der Anzahl Null. Des Weiteren ist, wie hierin verwendet, der Begriff ”Anzahl” dazu bestimmt, eine beliebige Anzahl, einschließlich Null, zu erfassen.

Es wird für die Fachleute offensichtlich sein, dass verschiedene Modifikationen und Variationen an der Struktur der Offenbarung vorgenommen werden können, ohne vom Umfang oder Geist der Offenbarung abzuweichen. Vor diesem Hintergrund ist beabsichtigt, dass die Offenbarung auch Änderungen und Abweichungen dieser Offenbarung abdeckt, sofern sie in den Umfang der folgenden Ansprüche und ihrer Äquivalente fallen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • US 9534927 [0001]
  • US 9104417 [0001]
  • CH 201320245496 [0001]