Title:
Spulenvorrichtung
Kind Code:
A1


Abstract:

Eine Spulenvorrichtung beinhaltet ein Kernelement, einen Spulenkörper, einen Spulenabschnitt, ein Außengehäuse, und ein Vergussharz. Das Kernelement erstreckt sich in einer Längsrichtung. Der Spulenkörper ist mit einem länglichen Höhlungsabschnitt versehen, der mit einem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt kommuniziert, der nach außen hin offen ist. und das Kernelement aufnimmt. Der Spulenabschnitt ist mit einem Draht versehen, der auf den Spulenkörper gewickelt ist. Der Außengehäuse ist mit einem Gehäusehöhlungsabschnitt versehen, der eingerichtet ist, den Spulenkörper, der das Kernelement aufnimmt, aufzunehmen und den Spulenabschnitt zu haben. Das Vergussharz ist in den Gehäusehöhlungsabschnitt gefüllt und umgibt den Spulenkörper mit dem Spulenabschnitt. Ein Öffnungsanschluss des Gehäusehöhlungsabschnitts und der Seitenflächen-Öffnungsabschnitt sind in der gleichen Richtung offen.




Inventors:
Kobayashi, Katsumi (Tokyo, JP)
Application Number:
DE102017114092
Publication Date:
12/28/2017
Filing Date:
06/26/2017
Assignee:
TDK CORPORATION (Tokyo, JP)
International Classes:



Foreign References:
JP2014175363A2014-09-22
Attorney, Agent or Firm:
Epping Hermann Fischer Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80639, München, DE
Claims:
1. Spulenvorrichtung, aufweisend:
ein Kernelement, das sich in einer Längsrichtung erstreckt;
einen Spulenkörper mit einem länglichen Höhlungsabschnitt, der mit einem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt, der nach außen hin offen ist, kommuniziert und das Kernelement aufnimmt;
einen Spulenabschnitt mit einem Draht, der auf den Spulenkörper gewickelt ist;
ein Außengehäuse mit einem Gehäusehöhlungsabschnitt, der eingerichtet ist, den Spulenkörper, der das Kernelement aufnimmt, aufzunehmen und den Spulenabschnitt zu haben; und
ein Vergussharz, das in den Gehäusehöhlungsabschnitt gefüllt ist und den Spulenkörper mit dem Spulenabschnitt umgibt,
wobei ein Öffnungsanschluss des Gehäusehöhlungsabschnitts und der Seitenflächen-Öffnungsabschnitt in der gleichen Richtung offen sind.

2. Spulenvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein mühelos verformbares Element zwischen einer Außenwand des Spulenkörpers und einer Unterwand des Gehäusehölungsabschnitts angeordnet ist, und das mühelos verformbare Element verformt werden kann, bevor der Spulenkörper und das Außengehäuse verformt werden, wenn das Außengehäuse einen Aufprall aufnimmt.

3. Spulenvorrichtung nach Anspruch 2, wobei das mühelos verformbare Element einstückig mit dem Spulenkörper ausgebildet ist.

4. Spulenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Spulenkörper mit einem ersten Pressabschnitt versehen ist, der von einem Teil einer Innenfläche des Spulenkörpers hin zu dem Kernelement vorsteht.

5. Spulenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Seitenflächen-Öffnungsabschnitt mit einem zweiten Pressabschnitt versehen ist, der eine Positionsverlagerung des Kernelements aus einer vorgegebenen Position des länglichen Höhlungsabschnitts verhindert.

6. Spulenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Seitenflächen-Öffnungsabschnitt mit einem konvexen Abschnitt versehen ist, der verhindert, dass das Kernelement über den Seitenflächen-Öffnungsabschnitt an dem Spulenabschnitt anliegt.

7. Spulenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei ein Ende des Spulenkörpers in der Längsrichtung mit einer Kerneinsetzöffnung versehen ist, die mit dem länglichen Höhlungsabschnitt kommuniziert.

8. Spulenvorrichtung nach Anspruch 7, wobei der Kerneinsetzabschnitt mit einem Greifabschnitt oder einem Dichtungsabschnitt versehen ist, der verhindert, dass das Kernelement, das in dem länglichen Höhlungsabschnitt aufgenommen ist, nach außen gelangt.

Description:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG1. Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spulenvorrichtung wie beispielsweise eine Antenne.

2. Beschreibung verwandter Technik

Um eine Spulenvorrichtung, die für Antennen verwendet wird, vor äußeren Einflüssen wie Vibrationen zu schützen, soll sie einen Spulenkörper mit einem Spulenabschnitt in einem Außengehäuse und einer Versiegelung um die Spulenvorrichtung mit einem Vergussharz o. ä. aufnehmen. Der gesamte Umfang des Spulenkörpers ist bevorzugt mit einem Harz in dem Außengehäuse versiegelt. Somit ist ein konvexer Abschnitt, wie in Patentdokument 1 dargestellt, an einem Außenumfang des Spulenkörpers, der mit Harz zu versiegeln ist, angeordnet und liegt an einer Innenwand des Außengehäuses an, und ein Raum zwischen dem Spulenkörper und dem Außengehäuse ist beispielsweise derart angeordnet, dass ein versiegelndes Harz in den Raum gelangt.

Jedoch ist der Spulenkörper aus einem Hartepoxidharz gefertigt und umgibt den gesamten Umfang von vier Seitenflächen eines Kernelements, und es besteht eine Tendenz dahingehend, dass sich das Kernelement in dem Spulenkörper bewegt und mit einer Innenwandung des Spulenkörpers kollidiert und die Aufprallwiderstandsfähigkeit verschlechtern kann. Eine Aufprallwiderstandsfähigkeit auf hohem Niveau wird insbesondere für Spulenvorrichtungen benötigt, die in der Autoindustrie o. ä. eingesetzt werden, und eine ausreichende Aufprallwiderstandsfähigkeit kann durch eine herkömmliche Spulenvorrichtungsstruktur schwer erreicht werden.
Patentdokument 1: JP 2014-175363A

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung erfolgte vor diesem Hintergrund. Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Spulenvorrichtung anzugeben, die eine ausgezeichnete Aufprallwiderstandsfähigkeit besitzt.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine erfindungsgemäße Spulenvorrichtung, die umfasst:
ein Kernelement, dass sich in einer Längsrichtung erstreckt;
einen Spulenkörper mit einem länglichen Höhlungsabschnitt, der mit einem nach außen offenen Seitenflächen-Öffnungsabschnitt kommuniziert und das Kernelement aufnimmt;
einen Spulenabschnitt, bei dem ein Draht auf den Spulenkörper gewickelt ist;
ein Außengehäuse mit einem Gehäusehöhlungsabschnitt, der eingerichtet ist, den Spulenkörper, der das Kernelement aufnimmt, aufzunehmen und den Spulenabschnitt zu haben; und
ein Vergussharz, welches in den Gehäusehöhlungsabschnitt gefüllt ist und den Spulenkörper mit dem Spulenabschnitt umgibt,
wobei ein Öffnungsanschluss des Gehäusehöhlungsabschnitts und der Seitenflächen-Öffnungsabschnitt in der gleichen Richtung offen sind.

Bei der erfindungsgemäßen Spulenvorrichtung bedeckt der Spulenkörper nicht vier Seitenflächen des Kernelements, welches sich in Längsrichtung erstreckt, sondern besitzt den Seitenflächen-Öffnungsabschnitt derart, dass eine Fläche, deren Flächeninhalt der größte der vier Seitenflächen ist, zur Außenseite des Spulenkörpers hin offen ist. Beim Einbringen des Vergussharzes von dem Öffnungsanschluss des Gehäusehöhlungsabschnitts des Außengehäuses in das Außengehäuse gelangt das Vergussharz daher von dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt in den Spulenkörper und umgibt das Kernelement. Insbesondere wird die Außenseitenfläche des Kernelements, die dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt zugewandt ist, mit dem Vergussharz mit einem ausreichend großen Volumen bedeckt, ohne von der Außenwand des Spulenkörpers gestört zu werden. Selbst wenn die Spulenvorrichtung einen Schlag bzw. Aufprall aufnimmt, kollidiert das Kernelement daher nicht mit der Innenwand des Spulenkörpers durch Bewegung innerhalb des Spulenkörpers, wodurch die Aufprallwiderstandsfähigkeit verbessert wird.

Da der Öffnungsabschnitt des Gehäusehöhlungsabschnitts und der Seitenflächen-Öffnungsabschnitt in der gleichen Richtung offen sind, gelangt das durch den Öffnungsanschluss eingebrachte Vergussharz auf einfache Weise von dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt in den Spulenkörper. Zudem ist die Außenseitenfläche des Kernelements, die dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt zugewandt ist, einer freien Grenzfläche des Vergussharzes, das in dem Gehäusehöhlungsabschnitt gespeichert ist, zugewandt, und ist daher mit dem Vergussharz bedeckt, dessen Volumen größer als jede andere Außenseitenfläche des Kernelements ist, wodurch die Aufprallwiderstandsfähigkeit verbessert wird. Hierbei ist die freie Grenzfläche eine Außenfläche des Vergussharzes und eine Kontaktfläche zur Luft, die nicht mit dem Außengehäuse verdeckt ist. Der Abstand zwischen der freien Grenzschicht und der Außenseitenfläche des Kernelements, das dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt zugewandt ist, kann durch die Menge an Vergussharz, das in den Gehäusehöhlungsabschnitts gefüllt werden soll, gesteuert werden.

Ein ohne großen Aufwand verformbares Element kann zwischen einer Außenwand des Spulenkörpers und einer Unterwand des Gehäusehöhlungsabschnitts angeordnet sein, und das einfach verformbare Element kann verformt werden, bevor der Spulenkörper und das Außengehäuse verformt werden, wenn das Außengehäuse einen Aufprall aufnimmt. In diesem Fall berührt der Spulenkörper die Unterwand des Außengehäuses über das einfach verformbare Element, welches stärker verformbar ist als der Spulenkörper selbst.

Wenn das Außengehäuse einen Aufprall aufnimmt, wird das einfach verformbare Element auf einfache Weise elastisch oder plastisch verformt (kann kaputt sein), und der Aufprall, der auf das Außengehäuse übertragen wird, wird abgeschwächt und auf den Spulenkörper übertragen. Das Vergussharz ist in den Raum zwischen dem Spulenkörper und dem Außengehäuse gefüllt. Das Vergussharz besitzt eine ausreichend geringe Längselastizität und kann somit einen Aufprall, der auf das Außengehäuse aufgebracht wird, wirksam zusammen mit dem einfach verformbaren Element absorbieren.

Somit wird die Aufprallwiderstandsfähigkeit verglichen mit herkömmlichen Spulenvorrichtungen verbessert, bei denen ein konvexer Abschnitt, der an dem Spulenkörper gebildet ist (und eine ähnliche Verformungsfestigkeit besitzt wie der Spulenkörper), eine Unterwand eines Außengehäuses berührt. Somit ist es möglich, einen Aufprall, der auf ein Kernelement aufgebracht wird, das innerhalb des Spulenkörpers angeordnet ist, weiter zu verringern (durch einen Fall- bzw. Schlagtest o. ä.).

Das einfach verformbare Element kann einstückig mit dem Spulenkörper oder dem Außengehäuse ausgebildet sein, und beispielsweise ein schräger Schenkel sein, der einstückig mit einem Teil des Spulenkörpers oder des Außengehäuses gebildet ist. Wenn das einfach verformbare Element einstückig mit dem Spulenkörper oder dem Außengehäuse ausgebildet ist, besteht kein Bedarf, ein einfach verformbares Element separat herzustellen, was zu einer Verringerung der Bauteilzahl beiträgt.

Ein Fensterabschnitt, der durch Innen und Außen des Spulenkörpers verläuft, kann an der Außenwand des Spulenkörpers, die auf der dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt, der in dem Spulenkörper gebildet ist, gegenüberliegenden Seite positioniert ist, ausgebildet sein. Wenn der Fensterabschnitt ausgebildet ist, gelangt das Vergussharz auch von dem Fensterabschnitt in den Spulenkörper. Eine Vielzahl von Fensterabschnitten kann unterbrochen entlang der Längsrichtung ausgebildet sein.

Das einfach verformbare Element, beispielsweise der schräge Schenkel, kann in dem Fensterabschnitt gebildet sein. Wenn ein Plattenelement bzw. ein linearer Abschnitt einstückig von einer Fensterkante gebildet ist und schräg hin zu einer Unterfläche des Spulenkörpers unter einem vorgegebenen Winkel absteht, wird das Plattenelement oder der lineare Abschnitt auf einfache Weise verformt und kann bevorzugt als einfach verformbares Element fungieren.

Der Spulenkörper kann mit einem ersten Pressabschnitt versehen sein, der von einem Teil einer Innenfläche der Außenwand hin zu dem länglichen Höhlungsabschnitt vorsteht. Der erste Pressabschnitt kann das Kernelement von der Innenfläche der Außenwand anheben und es dem Vergussharz ermöglichen, in den Raum zu gelangen.

Der Seitenflächen-Öffnungsabschnitt kann mit einem zweiten Pressabschnitt versehen sein, der eine Positionsverlagerung des Kernelements aus einer vorgegebenen Position des länglichen Höhlungsabschnitts verhindert. In dieser Ausgestaltung ist das Kernelement gegen den Spulenkörper mit dem Spulenabschnitt positioniert, eine Positionsverlagerung des Kernelements gegen den Spulenabschnitt wird verhindert, und die charakteristische Abweichung als Spule kann vermieden werden.

Der Seitenflächen-Öffnungsabschnitt kann mit einem konvexen Abschnitt versehen sein, der verhindert, dass das Kernelement über den Seitenflächen-Öffnungsabschnitt an dem Spulenabschnitt anliegt. In dieser Ausgestaltung, selbst wenn sich das Kernelement hin zu dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt bewegt, kann der konvexe Abschnitt das Kernelement dabei stören bzw. verhindern, dass dieses mit dem Spulenabschnitt kollidiert.

Bevorzugt kann ein Ende des Spulenabschnitts in der Längsrichtung mit einer Kerneinsetzöffnung versehen sein, die mit dem länglichen Höhlungsabschnitt kommuniziert. Nachdem der Spulenabschnitt um eine Außenfläche der Außenwand des Spulenkörpers gebildet wurde, kann das Kernelement durch die Kerneinsetzöffnung in den Spulenkörper eingesetzt werden.

Die Kerneinsetzöffnung kann mit einem Krallenabschnitt oder einem Dichtungsabschnitt versehen sein, der verhindert, dass das in dem länglichen Höhlungsabschnitt aufgenommene Kernelement aus diesem Höhlungsabschnitt heraus gelangt. In dieser Ausgestaltung kann wirksam verhindert werden, dass sich das Kernelement hin zum Spulenkörper entlang der Längsrichtung bewegt, in einem Zustand bevor das Vergussharz in den Gehäusehöhlungsabschnitt des Außengehäuses gefüllt wird.

KURZBESCHRIEBUNG DER ZEICHNUNGEN

1A ist eine teilweise durchsichtige, perspektivische Ansicht einer Spulenvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

1B ist eine auseinandergenommene perspektivische Ansicht der Spulenvorrichtung, die in 1A dargestellt ist.

2 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie II-II der Spulenvorrichtung, die in 1A dargestellt ist.

3A ist eine teilperspektivische Ansicht eines Spulenkörpers der Spulenvorrichtung, die in 1B dargestellt ist.

3B ist eine teilperspektivische Ansicht eines Spulenkörpers gemäß einer Variation von 3A.

4A ist eine perspektivische Ansicht eines Spulenkörpers gemäß einer Variation der Spulenvorrichtung, die in 1A dargestellt ist.

4B ist eine Querschnittsansicht eines Hauptteils, der eine Beziehung zwischen dem Spulenkörper, einem Außengehäuse, und einem Kernelement, dargestellt in 4A, zeigt.

4C ist eine Querschnittsansicht eines Hauptteils, der eine Variation des Spulenkörpers, der in 4B dargestellt ist, zeigt.

5A ist eine teilweise durchsichtige perspektivische Ansicht gemäß einer Variation der Spulenvorrichtung, die in 1A dargestellt ist.

5B ist eine teilweise durchsichtige perspektivische Ansicht gemäß einer Variation der Spulenvorrichtung, die in 5A dargestellt ist.

6 ist eine teilweise durchsichtige perspektivische Ansicht gemäß einer Variation der Spulenvorrichtung, die in 1A dargestellt ist.

7A ist eine teilweise durchsichtige perspektivische Ansicht gemäß einer Variation der Spulenvorrichtung, die in 1A dargestellt ist.

7B ist eine auseinandergenommene perspektivische Ansicht eines Hauptteils, das eine Beziehung zwischen einem Spulenkörper und einem Kernelement, dargestellt in 7A, zeigt.

8A ist eine teilweise durchsichtige, perspektivische Ansicht gemäß einer Variation der Spulenvorrichtung, die in 1A dargestellt ist.

8B ist eine auseinandergenommene, perspektivische Ansicht eines Hauptteils, das eine Beziehung zwischen einem Spulenkörper und einem Kernelement, dargestellt in 8A, zeigt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung auf Grundlage von in den Figuren gezeigten Ausführungsformen beschrieben.

Erste Ausführungsform

Eine Spulenvorrichtung 2 gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in den 1A bis 3B dargestellt ist, wird als Antennenvorrichtung für Kraftfahrzeuge, die in einem Türknauf oder dergleichen verbaut ist, eine Spule für eine Antenne, die in einem Türknauf oder dergleichen eines Gehäuses wie einem Apartment oder dergleichen verwendet. Die Spulenvorrichtung 2 besitzt ein flaches Kernelement 4, das in der X-Achsenrichtung lang ist, in der Z-Achsenrichtung dünn ist, und in der Y-Achsenrichtung breit ist. Hierbei verlaufen die X-Achse, die Y-Achse und die Z-Achse in den Figuren senkrecht zueinander.

Das Kernelement 4 besitzt eine beliebige Größe und hat beispielsweise eine Länge von 30 bis 120 mm in der X-Achsenrichtung, eine Breite von 5 bis 20 mm in der Y-Achsenrichtung, und eine Dicke von 1 bis 10 mm in der Z-Achsenrichtung. In der vorliegenden Ausführungsform ist das Kernelement 4 durch ein einzelnes Kernelement aufgebaut, das sich in der X-Achsenrichtung erstreckt, kann jedoch von einer Vielzahl von Kernelementen aufgebaut sein, die in der X-Achsenrichtung unterteilt und einfach in dem Spulenkörper 20 angeordnet sind, oder kann durch Aneinanderfügen dieser Kernelemente mithilfe eines Klebstoffs aufgebaut sein.

Beispielsweise kann das Kernelement 4 aus einem Magnetkörper wie beispielsweise Ferrit, einem Metallmagnetkörper, Permalloy, und verpresstem Pulver, oder durch einen nichtmagnetischen Körper wie beispielsweise Aluminiumdioxid und Keramik aufgebaut sein. Das Kernelement 4 ist bevorzugt durch ein Magnetkörpermaterial aufgebaut, dessen relative Permeabilität bzw. Leitfähigkeit μ bevorzugt 1000 oder mehr, besonders bevorzugt 3000 oder mehr, und ganz besonders bevorzugt 5000 oder mehr beträgt. Das Kernelement 4 besitzt normalerweise eine Längselastizität von 100000 bis 160000 MPa.

Das Kernelement 4 ist eingerichtet, in einem länglichen Höhlungsabschnitt 22 in der X-Achsenrichtung, der in dem Spulenkörper 20 gebildet ist, angeordnet zu sein. Der längliche Höhlungsabschnitt 22 des Spulenkörpers 20 besitzt eine Form, die drei Seitenflächen des Kernelements 4 bedeckt. Der Spulenkörper 20 besitzt einen Seitenflächenöffnungsabschnitt 23, der sich in der X-Achsenrichtung erstreckt, so dass eine Fläche, deren Flächeninhalt der größte der vier Seitenflächen des Kernelements 4 ist, aufwärts nach außerhalb des Spulenkörpers 20 offen ist.

Wie in 1B gezeigt ist L1/L0 als 0,6 bis 1,3 festgelegt, wobei L1 eine Länge des Spulenkörpers 20 in der X-Achsenrichtung ist, und L0 eine Axiallänge des Kernelements 4 ist. Mit anderen Worten kann das Kernelement 4 über das X-Achsenende des Spulenkörpers 20 hinausstehen, oder vollständig in dem Spulenkörper 20 aufgenommen sein. Bevorzugt ist ein Großteil des Kernelements 4 eingerichtet, in dem länglichen Höhlungsabschnitt 22 des Spulenkörpers 20 aufgenommen zu werden, und zumindest das Kernelement 4 ist eingerichtet, in dem Spulenkörper 20 positioniert zu sein, wo ein Spulenkörper 12, der von einem Draht 10 umwickelt ist, um den Umfangsabschnitt des Spulenkörpers 20 gebildet wird.

Der einfache (oder mehrfach) Draht 10 ist spiralförmig um die Außenwand 24 des Spulenkörpers 20 in der X-Achsenrichtung aufgewickelt, um den Spulenabschnitt 12 zu bilden. Bei dem Draht 10 kann es sich um einen beliebigen Draht handeln, beispielsweise einen Kunststoff-ummantelten Draht und einen verdrillten Draht. Der Draht 10 besitzt einen beliebigen Durchmesser, jedoch bevorzugt 50 bis 500 μm.

Beide Enden des Drahts 10, die den Spulenabschnitt 12 bilden, sind mit verschiedenen Arten von elektronischen Bauteilen verbunden, die in einem Bauteilgehäuse angeordnet sind, welches in einem Gehäuseabschnitt 70 für ein elektronisches Bauteil, der in 1A dargestellt ist, aufgenommen ist. Die verschiedenen Arten von elektronischen Bauteilen beinhalten einen Widerstand, einen Kondensator, und dergleichen, die als Antennenvorrichtungen benötigt werden. Der Gehäuseabschnitt 70 für das elektronische Bauteil ist an einer der Endpositionen in der X-Achsenrichtung des Spulenkörpers 20 in einem Gehäusehöhlungsabschnitt 42 eines Außengehäuses 40 ausgebildet. Der Gehäuseabschnitt 70 besitzt eine beliebige Länge in der X-Achsenrichtung, jedoch etwa 1/10 bis ½ der Länge L1 des Spulenkörpers 20 in der X-Achsenrichtung (siehe 1B).

Wie in 1B dargestellt ist ein einzelnes oder eine Vielzahl von Fensterabschnitten 26, die Innen und Außen des Spulenkörpers 20 kommunizierend verbinden, entlang der X-Achsenrichtung auf der unteren Fläche der Außenwand 24 des Spulenkörpers 20 in der Z-Achsenrichtung gebildet. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die obere Oberfläche der Außenwand 24 des Spulenkörpers 20 ein Seitenflächenöffnungsabschnitt 23, und der längliche Höhlungsabschnitt 22, dessen drei Seitenflächen von der Außenwand 24 umgeben werden, kommuniziert mit außerhalb des Spulenkörpers 20 über den Seitenflächen-Öffnungsabschnitt 23. Der Seitenflächenöffnungsabschnitt 23 and der Fensterabschnitt 26 sind an den Seitenflächen des Spulenkörpers 20 gegenüberliegend in der Z-Achsenrichtung ausgebildet.

Beispielsweise wird der Spulenkörper 20 vermittels Spritzgießen gebildet, und ist durch ein Kunstharz wie PBT, PET, Nylon, LCP, PPS, Phenol, oder dergleichen aufgebaut. Der Spulenkörper 20 besitzt eine Längselastizität von 1000 bis 20000 MPa.

Das Außengehäuse 40 hat den Gehäusehöhlungsabschnitt 42, der eingerichtet ist, den Spulenkörper 20 aufzunehmen, der das Kernelement 4 aufnimmt, und den Spulenabschnitt 12 um die Außenwand 24 zu haben. Ein oberer Teil des Außengehäuses 40 in der Z-Achsenrichtung ist mit einem Öffnungsanschluss 44 versehen, so dass der obere Teil des Gehäusehöhlungsabschnitts 42 in der Z-Achsenrichtung offen ist. Der Gehäusehöhlungsabschnitt 42 ist groß genug, um den Spulenkörper 20, der von dem Vergussharz 60 umgeben ist, aufzunehmen. Mit anderen Worten besitzt der Gehäusehöhlungsabschnitt 42 eine Tiefe D0 in der Z-Achsenrichtung (siehe 2), die 1,3 bis 2 Mal so groß ist wie eine Höhe des Spulenkörpers 20 in der Z-Achsenrichtung.

Das Vergussharz 60 besitzt eine Fülltiefe D1, die 0,5 bis 1 Mal größer ist als die Tiefe D0 des Gehäusehöhlungsabschnitts 42 in der Z-Achsenrichtung. Die Fülltiefe D1 des Vergussharzes 60 ist bevorzugt 1,1 bis 1,5 Mal größer als eine Höhe des Spulenkörpers 20 in der Z-Achsenrichtung. Die Fülltiefe D1 des Vergussharzes 60 entspricht einer Höhe in der Z-Achsenrichtung von einer Unterfläche des Gehäusehöhlungsabschnitts 42 des Außengehäuses 40 bis zu einer freien Grenzfläche 60a des Vergussharzes 60. Hierbei handelt es sich bei der freien Grenzfläche 60a um eine Außenfläche des Vergussharzes 60a und um eine Kontaktfläche mit der Luft, welche nicht mit dem Außengehäuse 40 bedeckt ist.

Beispielsweise wird das Außengehäuse 40 vermittels Spritzgießen gebildet, und ist aus einem Kunstharz aus PBT, PET, Nylon, LCP, PPS, Phenol oder dergleichen aufgebaut. Das Außengehäuse 40 besitzt eine Längselastizität von 8000 bis 10000 MPa, was gleich oder verschieden von einer Längselastizität des Spulenkörpers 20 ist.

Das Vergussharz 60, das in den Gehäusehöhlungsabschnitt 42 des Außengehäuses gefüllt ist, ist aus einem Silikonharz, Urethan-Harz, einem Epoxidharz oder dergleichen aufgebaut, also noch weich nach dem Einfüllen, und besitzt bevorzugt eine Längselastizität von 0,1 bis 100 MPa. Das Vergussharz 60 wird nicht nur um den Spulenkörper 20 mit dem Spulenabschnitt 12 gefüllt, sondern auch in einen Raum zwischen dem Spulenkörper 20 und dem Kernelement 4 und einen Raum zwischen dem Spulenkörper 20 und der Innenwandfläche des Außengehäuses 40. Das Vergussharz 60 wird von dem oberen Teil des Öffnungsanschlusses 44 des Gehäusehöhlungsabschnitts 42 des Außengehäuses 40 eingebracht.

In der vorliegenden Ausführungsform ist eine Vielzahl von schrägen Schenkeln (einfach verformbare Elemente) 50 einstückig mit dem Spulenkörper 20 an beiden Enden in der X-Achsenrichtung einer unteren Außenfläche 21 des Spulenkörpers 20 gebildet. In der vorliegenden Ausführungsform ist der schräge Schenkel 50 an beiden Enden des Spulenkörpers 20 in der X-Achsenrichtung ausgebildet. Jeder der schrägen Schenkel 50 ist hin zur unteren Außenfläche 21 des Spulenkörpers 20 unter einem vorgegebenen Winkel θ geneigt. Der vorgegebene Winkel θ beträgt bevorzugt 60 bis 30 Grad, besonders bevorzugt 45 bis 20 Grad.

Die schrägen Schenkel 50 berühren die untere Innenfläche 41 des Außengehäuses 40 in dem Außengehäuse 40, bevor das Vergussharz 60 eingebracht wird oder während das Vergussharz 60 eingebracht wird, und hinterlassen einen Raum zwischen der Unterfläche des Spulenkörpers 20 und der unteren Innenfläche 41 des Außengehäuses 40, so dass der Vergussharz 60 auf einfache Weise in den Raum gelangt.

In der vorliegenden Ausführungsform sind die schrägen Schenkel 50 einstückig mit dem Spulenkörper 20 ausgebildet und werden aus einem Plattenstück aufgebaut, das zur Außenseite des Spulenkörpers 20 in der X-Achsenrichtung gewandt ist, ohne jedoch hierauf beschränkt zu sein. Wie in 3 dargestellt können die schrägen Schenkel 50 beispielsweise ein ebenes Plattenstück parallel zur X-Achse und Z-Achse sein, und die Anzahl der schrägen Schenkel 50 ist hierauf nicht beschränkt. Die schrägen Schenkel 50, die in 3A dargestellt sind, werden aus einem Plattenstück aufgebaut, dass zur Innenseite des Spulenkörpers 20 in der X-Achsenrichtung gewandt ist. Die schrägen Schenkel 50 haben nicht notwendigerweise eine lineare Plattenform, und können eine Plattenform mit krummer Oberfläche haben.

Ferner können die schrägen Schenkel 50, wie in 3B dargestellt, ein Linearelement sein, dessen Spitze mit einem Anschlagselement 52 versehen ist. Das Anschlagselement 52 ist eingerichtet, mit der unteren Innenfläche 41 des Außengehäuses 40 in Flächenkontakt zu stehen. Das Linearelement ist leichter verformbar als das Plattenelement.

Der schräge Plattenschenkel 50 kann in dem Fensterabschnitt 26 ausgebildet sein. Wenn der Plattenschenkel 50 einstückig von der Öffnungskante des Fensterabschnitts 26 ausgebildet ist und schräg hin zu Unterfläche des Spulenkörpers 20 unter einem vorgegebenen Winkel θ absteht, ist der Plattenschenkel 50 einfach verformbar und kann bevorzugt als das einfach verformbare Element dienen.

Wie in 2 dargestellt sind die schrägen Schenkel 50 zumindest zwischen der unteren Außenfläche 21 des Spulenkörpers 20 und der unteren Innenfläche 41 des Außengehäuses 40 positioniert, können jedoch zudem an einer Seitenfläche des Spulenkörpers 20 in der Y-Achsenrichtung ausgebildet sein. In diesem Fall kann der Spulenkörper 20 nicht nur in der Z-Achsenrichtung, sondern in der Y-Achsenrichtung in dem Außengehäuse 40 positioniert sein, und man kann davon ausgehen, dass er nicht nur einen Aufprall bzw. Schlag in der Z-Achsenrichtung, der auf den Spulenkörper 20 und das Kernelement 4 aufgebracht wird, puffert, sondern auch einen Aufprall in der Y-Achsenrichtung, der auf den Spulenkörper 20 und das Kernelement 4 aufgebracht wird.

In der vorliegenden Ausführungsform berührt der Spulenkörper 20 die Innenwand des Außengehäuses 40 in dem Außengehäuse 40 über die schrägen Schenkel 50 als einfach verformbare Elemente. Wenn das Außengehäuse 40 einen Aufprall aufnimmt, werden die schrägen Schenkel 50 verformt, bevor der Spulenkörper 20 und das Außengehäuse 40 verformt werden. Mit anderen Worten werden, wenn das Außengehäuse 40 einen Aufprall aufnimmt, die schrägen Schenkel 50 auf einfache Weise elastisch oder plastisch verformt (brechen ggf.), und der Aufprall, der auf das Außengehäuse 40 übertragen wird, wird abgeschwächt und auf den Spulenkörper 20 übertragen.

Das Vergussharz 60 wird in den Raum zwischen dem Spulenkörper 20 und dem Außengehäuse 40 gefüllt. Das Vergussharz 60 besitzt eine ausreichend geringe Längselastizität und kann somit einen Aufprall, der auf das Außengehäuse 40 aufgebracht wird, zusammenwirkend mit den schrägen Schenkeln 50 absorbieren. In der vorliegenden Ausführungsform sind die schrägen Schenkel 50 einstückig mit dem Spulenkörpers 20 ausgebildet, und besteht kein Bedarf, ein einfach verformbares Element separat herzustellen, was zu einer Verringerung der Anzahl von Bauteilen beiträgt.

Insbesondere bedeckt in der vorliegenden Ausführungsform der Spulenkörper 20 nicht vier Seitenflächen des Kernelements 4, die sich in der X-Achsenrichtung erstrecken, sondern hat den Seitenflächen-Öffnungsabschnitt 23, so dass eine Fläche, deren Flächeninhalt der größte unter den vier Seitenflächen ist, nach außerhalb des Spulenkörpers 20 offen ist. Somit, wenn das Vergussharz 60 von dem Öffnungsanschluss 44 des Gehäusehöhlungsabschnitts 42 des Außengehäuses 40 in das Außengehäuse 40 eingebracht wird, gelangt das Vergussharz 60 in den Spulenkörper 20 von dem Seitenflächenöffnungsabschnitt 23 über die Räume des Drahts 10 und umgibt das Kernelement 4.

Insbesondere ist die Außenseitenfläche des Kernelements 4, die dem Seitenflächenöffnungsabschnitt 23 zugewandt ist, mit dem Vergussharz 60 mit einem ausreichend großen Volumen bedeckt, ohne durch die Außenwand 24 des Vergusskörpers 20 gestört zu werden. Somit, selbst wenn die Spulenvorrichtung 2 einen Aufprall aufnimmt, kollidiert das Kernelement 4 nicht mit der Innenwand des Spulenkörpers 20 durch Bewegung innerhalb des Spulenkörpers 20, wodurch die Aufprallwiderstandseigenschaften verbessert werden.

Da der Öffnungsanschluss 44 des Gehäusehöhlungsabschnitts 42 des Außengehäuses 40 und der Seitenflächen-Öffnungsabschnitt 23 des Spulenkörpers 20 in der gleichen Richtung offen sind, gelangt das durch den Öffnungsanschluss 44 des Gehäusehöhlungsabschnitts 42 eingebrachte Vergussharz 60 auf einfache Weise in den Spulenkörper 20 von dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt 23. Zudem ist die Außenseitenfläche des Kernelements 4, das dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt 23 zugewandt ist, der freien Grenzfläche 60a des Vergussharzes 60, das in dem Gehäusehöhlungsabschnitt 42 gespeichert wird, zugewandt, und wird daher mit dem Vergussharz 60 bedeckt, dessen Volumen größer ist als jede andere Außenseitenfläche des Kernelements 4, wodurch die Aufprallwiderstandseigenschaften verbessert werden. Hierbei kann der Abstand zwischen der freien Grenzschicht 60a und der Außenseitenfläche des Kernelements 4, das dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt 23 zugewandt ist, durch die Menge an Vergussharz 60, das in den Gehäusehöhlungsabschnitt 42 gefüllt werden soll, gesteuert werden.

Bei der vorliegenden Ausführungsform sind die Fensterabschnitte 26, die durch Innen und Außen des Spulenkörpers 20 gehen, an der Außenwand des Spulenkörpers 20, der auf der gegenüberliegenden Seite in der Z-Achsenrichtung positioniert ist, bis zu dem Seitenflächenöffnungsabschnitt 23 gebildet, der in dem Spulenkörper 20 gebildet ist. Wenn die Fensterabschnitte 26 ausgebildet sind, gelangt das Vergussharz 60 auch von den Fensterabschnitten 26 aus in den Spulenkörper 20, die Aufprallwiderstandseigenschaften werden verbessert und das Brechen des Kernelements 4 oder dergleichen kann weiter wirksam verhindert werden.

In der vorliegenden Ausführungsform ist eine Kerneinsetzöffnung 22a, die mit dem länglichen Höhlungsabschnitt 22 kommuniziert, in einem Ende des Spulenkörpers 20 in der X-Achsenrichtung gebildet. Nachdem der Spulenabschnitt 12 durch Aufwickeln des Drahts 12 um den Außenumfang der Außenwand 24 des Spulenkörpers gebildet wurde, kann das Kernelement 4 durch die Kerneinsetzöffnung 22a in den Spulenkörper 20 eingesetzt werden. Danach wird der Spulenkörper 20, in den das Kernelement 4 eingesetzt wird, innerhalb des Außengehäuses 40 über den Öffnungsanschluss 44 angeordnet. Danach wird das Vergussharz 60 durch den Öffnungsanschluss 44 in das Außengehäuse 40 eingesetzt.

Zweite Ausführungsform

Eine Spulenvorrichtung 2A der vorliegenden Ausführungsform, die in 4A dargestellt ist, unterscheidet sich von der Spulenvorrichtung 2 der ersten Ausführungsform nur wie folgt angegeben, wobei gleiche bzw. sich überschneidende Elemente nicht wiederholt beschrieben werden, weil die anderen Merkmale und Wirkungsweisen gleich sind.

In der vorliegenden Ausführungsform sind die Fensterabschnitte 26 des Spulenkörpers 20 mit einem Pressteil 28a als erstem Pressabschnitt, der von der unteren Außenfläche 21 der Außenwand 24 des Spulenabschnitts 20 hin zu dem länglichen Höhlungsabschnitt 22 vorsteht, versehen. Wie in 4B gezeigt heben die Pressteile 28a die Unterfläche des Kernelements 4 von der unteren Innenfläche des Spulenkörpers 20 um eine vorgegebene Höhe h1 an, und ein Vergussharz gelangt in diesen Raum. Die vorgegebene Höhe h1 ist nicht beschränkt, jedoch vorzugsweise 0,1 bis 1,0 mm.

Wie in 4A dargestellt, werden die Presstücke 28a durch ein Bogenstück aufgebaut, welches eine Öffnungskante des Fensterabschnitts 26 in der X-Achsenrichtung mit einer nach oben hin konvexen Form an dem Mittelteil des Öffnungsabschnitts 26 in der Y-Achsenrichtung verbindet. Die Pressteile 28a haben eine Breite in der Y-Achsenrichtung, die kleiner ist als eine Breite der Fensterabschnitte 26 in der Y-Achsenrichtung. Beide Seiten des Pressteils 28 verschließen den Fensterabschnitt 26 nicht.

Hierbei können die Pressteile 28a eine Breite in der Y-Achsenrichtung haben, die gleich einer Breite der Fensterabschnitte 26 in der Y-Achsenrichtung ist. Selbst in diesem Fall stehen die Pressteile 28 nach unten hin in die Z-Achsenrichtung von der Innenfläche der Außenwand 24 vor, und Schlitze werden auf beiden Seiten des Pressteils 28 in der Y-Achsenrichtung gebildet. Die Schlitze fungieren als Öffnungen zur Kommunikation von Innen und Außen der Außenwand 24, jedoch müssen die Pressteile 28 nicht durch die entsprechenden Fensterabschnitte 26 gebildet werden, und können in einem Teil der Außenumfangswand 24 gebildet sein, wo kein Fensterabschnitt 26 gebildet ist.

In der vorliegenden Ausführungsform sind die Pressteile 28 nur an der Außenwand 24 gebildet, positioniert an der unteren Fläche in der Z-Achsenrichtung, und stehen mit der unteren Fläche des Kernelements 4 in der Z-Achsenrichtung vermittels Federkraft in Kontakt. Somit wird die untere Fläche des Kernelements 4 in der Z-Achsenrichtung von der unteren Innenfläche der Außenwand 24 des Spulenkörpers 20 abgehoben, und ein Vergussharz gelangt in den Raum.

Hierbei müssen die Pressteile 28a nicht durch ein Bogenteil aufgebaut sein, das eine Öffnungskante des Fensterabschnitts 26 in der X-Achsenrichtung mit einer nach oben hin konvexen Form verbindet, und wie in 4C dargestellt, kann ein freitragendes halbbogenförmiges Teil 28a sein, das mit einer Öffnungskante des Fensterabschnitts 26 in der X-Achsenrichtung verbunden ist.

Dritte Ausführungsform

Wie in 5A dargestellt, unterscheidet sich eine Spulenvorrichtung 2B der vorliegenden Ausführungsform von der Spulenvorrichtung 2 der ersten Ausführungsform bzw. der Spulenvorrichtung 2A der zweiten Ausführungsform lediglich in folgender Hinsicht, und sich überschneidende Merkmale werden nicht erläutert, weil die anderen Merkmale und Wirkungsweisen die Gleichen sind.

In der vorliegenden Ausführungsform ist ein Pressteil (zweites Pressteil) 28b, das sich in der Y-Achsenrichtung erstreckt, in in etwa einem Mittelteil des Seitenflächen-Öffnungsabschnitts 23 in der X-Achsenrichtung, gebildet an der oberen Fläche des Spulenkörpers 20 in der Z-Achsenrichtung, gebildet, so dass obere Enden der Seitenwände 24a der Außenwand 24 miteinander kommunizierend verbunden sind. Das Mittelteil des Pressteils 28b in der Y-Achsenrichtung ist hin zu dem länglichen Höhlungsabschnitt 22 in einer nach unten hin konvexen Form (Bogenform) gekrümmt und kann die obere Fläche des Kernelements 4 nach unten hin in der Z-Achsenrichtung drücken.

Somit wird die untere Fläche des Kernelements 4 in der Z-Achsenrichtung gegen die untere Innenfläche der Außenwand 24 gedrückt, welche den länglichen Höhlungsabschnitt 22 des Spulenkörpers 20 darstellt. Im Ergebnis wird verhindert, dass sich das Kernelement 4 innerhalb des Spulenkörpers 20 in der X-Achsenrichtung bewegt (das Gleiche gilt für die Y-Achsenrichtung und die Z-Achsenrichtung), bevor unten genanntes Vergussharz 60 eingefüllt wird oder selbst während das Vergussharz 60 in das Außengehäuse 40 gefüllt wird.

Hierbei, wenn die Außenwand 24 mit dem Pressteil 28a versehen ist als erster Pressabschnitt, der sich nach oben hin von der unteren Außenfläche 21 hin zu dem länglichen Höhlungsabschnitt 22 in der Z-Achsenrichtung erstreckt, ist das Kernelement 4 in dem länglichen Höhlungsabschnitt 22 des Spulenkörpers 20 positioniert, indem es sandwichartig zwischen den Pressteilen 28a und 28b, die oberhalb und unterhalb der Z-Achsenrichtung liegen, angeordnet ist. Der zweite Pressabschnitt ist nicht auf das Pressteil 28b, das in 5A dargestellt ist, beschränkt, und kann ein Pressteil 28b1 sein, wie in 5B dargestellt.

Ungleich dem Pressteil 28b, das in 5A dargestellt ist, verbinden die Pressteile 28b1, dargestellt in 5B, obere Enden eines Paars der Seitenwände 24a in der Z-Achsenrichtung nicht und sind in freitragender Art und Weise an einer der Seitenwände 24a ausgebildet, und Spitzen der Pressteile 28b1 pressen bzw. drücken die obere Fläche des Kernelements 4 nach unten. Die Pressteile 28b1 sind abwechselnd von beiden der Seitenwände 24a entlang der X-Achsenrichtung ausgebildet.

Das Pressteil 28b oder 28b1 als zweites Pressteil kann das Kernelement 4 gegen den Spulenkörper 20 positionieren, in dem es das Kernelement 4 berührt und es nach unten hin in die Z-Achsenrichtung presst. Hierdurch wird das Kernelement 4 gegen den Spulenkörper 20 mit dem Spulenabschnitt 12 positioniert, eine Positionsverlagerung des Kernelements 4 gegen den Spulenabschnitt 12 wird verhindert, und die charakteristische Abweichung als Antennenspule kann verhindert werden.

Das Pressteil 28b oder 28b1 kann verhindern, dass das Kernelement 4 mit dem Draht 10, der den Spulenabschnitt 12 in dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt 23 darstellt, kollidiert. In der vorliegenden Ausführungsform wird ein Teil des Seitenflächen-Öffnungsabschnitts 23 von dem Pressteil 28b oder 28b1 verschlossen, und nur ein extrem kleiner Bereich des Seitenflächen-Öffnungsabschnitts 23 wird verschlossen. Die Fläche des Seitenflächenabschnitts 23, die von dem Pressteil 28b oder 28b1 verschlossen wird, beträgt 20% oder weniger der gesamten Fläche des Seitenflächen-Öffnungsabschnitts 23.

Vierte Ausführungsform

Wie in 6 dargestellt, unterscheidet sich eine Spulenvorrichtung 2C der vorliegenden Ausführungsform von der Spulenvorrichtung 2B der dritten Ausführungsform nur in folgender Hinsicht, und sich überschneidende Merkmale werden nicht wiederholt beschrieben, da die anderen Merkmale und Wirkungsweisen die gleichen sind.

Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Seitenflächen-Öffnungsabschnitt 23 mit konvexen Abschnitten 28c versehen, die verhindern, dass das Kernelement 4 an dem Draht 10 des Spulenabschnitts 12 über den Seitenflächen-Öffnungsabschnitt 23 anliegt. Die konvexen Abschnitte 28c müssen die obere Fläche des Kernelements 4 in der Z-Achsenrichtung nicht berühren. In dieser Ausgestaltung, selbst falls das Kernelement 4 sich hin zu dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt 23 bewegt, können die konvexen Abschnitte 28 stören bzw. verhindern, dass das Kernelement 4 mit dem Draht 10 des Spulenabschnitts 12 kollidiert. Hierbei, wie bei dem Pressteil 28b bzw. 28b1, schließen die konvexen Abschnitte 28, die in dem Seitenflächen-Öffnungsabschnitt 23 ausgebildet sind, lediglich einen extrem kleinen Bereich des Seitenflächen-Öffnungsabschnitts 23. Das Flächenverhältnis des Seitenflächen-Öffnungsabschnitts 23, der von den konvexen Abschnitten 28c verschlossen wird, ist ähnlich dem des Pressteils 28b bzw. 28b1.

Fünfte Ausführungsform

Wie in 7A dargestellt, unterscheidet sich eine Spulenvorrichtung 2D der vorliegenden Ausführungsform von den Spulenvorrichtungen der ersten bis vierten Ausführungsform nur wie folgt, und sich überschneidende Merkmale werden nicht erläutert, da die anderen Merkmale und Wirkungsweisen die gleichen sind.

Bei der Spulenvorrichtung 2D der vorliegenden Ausführungsform ist die Kerneinsetzöffnung 22a mit Dichtungsabschnitten 27a versehen, die verhindern, dass das Kernelement 4, das in dem länglichen Höhlungsabschnitt 22 enthalten ist, durch die Einsetzöffnung 22a in der X-Achsenrichtung herausgelangt. Wie in 7B dargestellt sind die Dichtungsabschnitte 27a einstückig nahe der Einsetzöffnung 22a der Außenwand 24 gebildet, so dass die Kerneinsetzöffnung 22a nicht verschlossen wird, wenn das Kernelement 4 durch die Einsetzöffnung 22a des Spulenkörpers 20 eingeführt wird. Wenn die Dichtungsabschnitte 27a gepresst werden (und erhitzt), nachdem das Kernelement 4 durch die Einsetzöffnung 22a entlang der X-Achsenrichtung eingebracht wird, wie in 7A dargestellt, wird ein Teil der Einsetzöffnung 22a verschlossen, und es wird verhindert, dass das Kernelement 4 durch die Einsetzöffnung 22a in der X-Achsenrichtung herauskommt. Hierbei zeigt 7B keinen Spulenabschnitt, der auf den Spulenkörper 20 aufgewickelt ist.

Bei der vorliegenden Ausführungsform kann das Kernelement 4 wirksam daran gehindert werden, sich hin zu dem Spulenkörper 20 entlang der X-Achsenrichtung zu bewegen in einem Zustand, bevor das in 7A dargestellte Vergussharz 60 in den Gehäusehöhlungsabschnitt 42 des Außengehäuses 40 gefüllt wird.

Bei der Spulenvorrichtung 2D der vorliegenden Ausführungsform, wie in 8A dargestellt, kann die Kerneinsetzöffnung 22a mit Greifabschnitten 27b versehen sein, die das in dem länglichen Höhlungsabschnitt enthaltene Kernelement 4 daran hindern, von der Kerneinsetzöffnung 22a in der X-Achsenrichtung heraus zu kommen. Wie in 8B dargestellt sind die Greifabschnitte 27b einstückig nahe der Einsetzöffnung 22a der Außenwand 24 gebildet, so dass das Kernelement 4 elastisch verformt wird, um die Einsetzöffnung 22a zu öffnen, wenn es von der Kerneinsetzöffnung 22a des Spulenkörpers eingesetzt wird. Nachdem das Kernelement 4 durch die Kerneinsetzöffnung 22a entlang der X-Achsenrichtung eingesetzt wurde, stellen die Greifabschnitte 27b ihre ursprüngliche Form aufgrund elastischer Verformung wieder her, ein Teil der Kerneinsetzöffnung 22a wird wie in 8A dargestellt geschlossen, und das Kernelement 4 wird daran gehindert, von der Kerneinsetzöffnung 22a in der X-Achsenrichtung heraus zu kommen. Hierbei stellt 8B keinen Spulenabschnitt, der auf den Spulenkörper 20 aufgewickelt ist, dar.

Bei der vorliegenden Ausführungsform kann das Kernelement 4 effektiv daran gehindert werden, sich hin zu dem Spulenkörper 20 entlang der X-Achsenrichtung zu bewegen in einem Zustand, bevor das in 8A dargestellte Vergussharz 60 in den Gehäusehöhlungsabschnitt 42 des Außengehäuses 40 eingefüllt wurde.

Hierbei ist die vorliegende Erfindung nicht auf die obenstehend genannten Ausführungsformen begrenzt, und kann in verschiedener Weise innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung verändert werden.

Beispielsweise kann das Bauteilgehäuse, das in dem Gehäuseabschnitt 70 für elektronische Bauteile aufgenommen ist, einstückig mit dem Spulenkörper gebildet werden. Der untere Teil des Bauteilgehäuses in der Z-Achsenrichtung kann mit einem Schenkel versehen sein, der mit der unteren Innenfläche des Außengehäuses 40 (das einfach verformbare Element kann verwendet werden) in Kontakt ist. Der schräge Schenkel 50 muss nicht nahe dem Bauteilgehäuse, das in dem Gehäuseabschnitt 70 für elektronische Bauteile aufgenommen ist, angeordnet sein. Es ist möglich einen Raum zwischen der unteren Fläche des Spulenkörpers 40 in der Z-Achsenrichtung und der unteren Innenfläche des Außengehäuses 40 zu bilden und ein Vergussharz bis in den Raum reichen zu lassen nur durch Bilden des einzelnen schrägen Schenkels 50 an dem Endabschnitt des Spulenkörpers 40, der sich gegenüber dem Gehäuseabschnitt 70 für elektronische Bauteile entlang der X-Achsenrichtung befindet.

Bei der vorliegenden Erfindung ist die Form des einfach verformbaren Elements nicht auf die der obenstehend beschriebenen Ausführungsform beschränkt. Beispielsweise kann das bogenförmige Pressteil 28 in der obenstehend beschriebenen Ausführungsform als einfach verformbares Element auf der unteren Außenfläche 21 des Spulenkörpers 20 oder der unteren Innenfläche 41 des Außengehäuses 40 gebildet sein. Das einfach verformbare Element muss nicht einstückig mit dem Spulenkörper 20 oder dem Außengehäuse 40 gebildet sein, und kann separat gebildet sein.

Bei den obenstehend beschriebenen Ausführungsformen ist das einfach verformbare Element aufgebaut durch Einsatz verschiedener Maßnahmen für die Form des Plattenteils oder des linearen Teils (Neigen, Biegen usw.), aber ein Spulenkörper 20 oder ein Außengehäuse 40 mit geringer Stärke (Knickfestigkeit, Biegefestigkeit, Kompressionsfestigkeit usw.) kann als einfach verformbares Element verwendet werden.

Die Querschnittform (X-Z Querschnitt) des Kernelements 4 ist nicht auf eine flache Rechteckform, die in Y-Achsenrichtung lang ist, beschränkt, und kann ein regelmäßiges Viereck, eine andere polygonale Form, eine Kreisform, oder eine elliptische Form sein.

Bezugszeichenliste

2, 2A bis 2D
Spulenvorrichtung
4
Kernelement
10
Draht
12
Spulenabschnitt
20
Spulenkörper
21
untere Außenfläche
22
länglicher Höhlungsabschnitt
22a
Kerneinsetzöffnung
23
Seitenflächen-Öffnungsabschnitt
24
Außenwand
25
Schenkel
26
Fensterabschnitt
27a
Dichtungsabschnitt
27b
Klemmabschnitt
28a
Pressteil (erster Pressabschnitt)
28b
Pressteil (zweiter Pressabschnitt)
28c
konvexer Abschnitt
40
Außengehäuse
41
untere Innenfläche
42
Gehäusehöhlungsabschnitt
44
Öffnungsanschluss
50
schräger Schenkel (einfach verformbares Element)
52
Anlageelement
60
Vergussharz
60a
freie Grenzfläche
70
Aufnahmeabschnitt für elektronisches Bauteil

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2014-175363 A [0003]