Title:
Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von Übertragungsdiensten in Nutzerequipment
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von Multimediaübertragungs-Multicastdiensten (MBMS) in einem Nutzerequipment (UE) (702), welches mehrere Funkfrequenz(RF)-Terminals hat, ist vorgesehen. Das Verfahren weist ein Empfangen von MBMS von einer primären Zelle (P-Zelle) durch ein erstes RF-Terminal in dem UE (702), ein Empfangen eines Befehls durch das erste RF-Terminal während das MBMS empfangen wird, ein Konfigurieren des MBMS auf einem zweiten RF-Terminal und ein Empfangen des MBMS von einer nicht-primären Zelle auf, wobei die nicht-primäre Zelle wenigstens eine einer sekundären Zelle und einer nicht-dienenden Zelle aufweist.





Inventors:
Makhija, Piyush (Bangalore, IN)
Siddiqui, Tariq (Bangalore, IN)
Shrivastava, Vinay Kumar (Bangalore, IN)
Madhurantakam, Shrinath Ramamoorthy (Bangalore, IN)
Application Number:
DE102017112920A
Publication Date:
12/21/2017
Filing Date:
06/13/2017
Assignee:
Samsung Electronics Co., Ltd. (Gyeonggi-do, Suwon-si, KR)
International Classes:
H04W4/06
Attorney, Agent or Firm:
KUHNEN & WACKER Patent- und Rechtsanwaltsbüro, 85354, Freising, DE
Claims:
1. Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von Multimediaübertragungs-Multicastdiensten (MBMS) in einem Nutzerequipment (UE) (702), welches mehrere Funkfrequenz(RF)-Terminals hat, wobei das Verfahren Folgendes aufweist:
ein Empfangen von MBMS von einer primären Zelle (P-Zelle) durch ein erstes RF-Terminal in dem UE (702);
ein Empfangen eines Befehls durch das erste RF-Terminal während MBMS empfangen wird; und
ein Konfigurieren des MBMS auf einem zweiten RF-Terminal und ein Empfangen des MBMS von einer nicht-primären Zelle, wobei die nicht-primäre Zelle wenigstens eine einer sekundären Zelle und einer nicht-dienenden Zelle aufweist.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Konfigurieren des MBMS auf dem zweiten RF-Terminal in dem UE (702) Folgendes aufweist:
ein Konfigurieren des zweiten RF-Terminals mit P-Zell-Parametern in Antwort auf ein Empfangen eines Circuit Switched Fallback(CSFB)-Befehls; und
ein Durchführen einer CSFB-Prozedur von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal in dem UE (702).

3. Verfahren nach Anspruch 2, ferner aufweisend:
ein Dekodieren von Systeminformationsblock(SIB)- und von MBMS-Steuerkanal(MCCH)-Informationen auf der P-Zelle nach der Vollendung der CSFB-Prozedur;
ein Bestimmen, ob Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen des MBMS, welches von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal empfangen wird; und
ein Empfangen des MBMS durch die P-Zelle und ein De-Konfigurieren der nicht-primären Zelle in Antwort auf ein Bestimmen, dass die Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen des MBMS, welches von der nicht-primären Zelle empfangen wird;
wobei ein Empfangen des MBMS von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal und ein De-Konfigurieren der nicht-primären Zelle ein Bestimmen aufweist, dass die Charakteristiken des Signals, welches durch das erste RF-Terminal empfangen wird, größer als ein vorbestimmter Grenzwert sind.

4. Verfahren nach Anspruch 3, ferner aufweisend:
ein Fortfahren, das MBMS von der nicht-primären Zellen durch das zweite RF-Terminal zu empfangen in Antwort auf ein Bestimmen, dass die Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, unterschiedlich von denjenigen des MBMS sind, welches von der nicht-primären Zelle empfangen wird,
wobei ein Fortführen, das MBMS von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal zu empfangen, ein Bestimmen aufweist, dass die Charakteristiken des Signals, welches durch das zweite RF-Terminal empfangen wird, größer als ein vorbestimmter Grenzwert sind.

5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei ein Konfigurieren des MBMS auf dem zweiten RF-Terminal in dem UE (702) Folgendes aufweist:
ein Konfigurieren des zweiten RF-Terminals mit P-Zell-Parametern in Antwort auf ein Empfangen eines Mobilitätsbefehls; und
ein Durchführen einer Mobilitätsprozedur von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal in dem UE (702).

6. Verfahren nach Anspruch 5, ferner aufweisend:
ein Dekodieren von Systeminformationsblock(SIB)- und MBMS-Steuerkanal(MCCH)-Informationen auf der P-Zelle nach der Vollendung der Mobilitätsprozedur durch das erste RF-Terminal;
ein Bestimmen, ob Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen des MBMS, welches von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal empfangen wird; und
ein Empfangen von MBMS durch die P-Zelle und ein De-Konfigurieren der nicht-primären Zelle in Antwort auf ein Bestimmen, dass die Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen des MBMS, welches von der nicht-primären Zellen empfangen wird.

7. Verfahren nach Anspruch 6, ferner aufweisend:
ein Fortfahren, das MBMS von der nicht-primären Zellen durch das zweite RF-Terminal zu empfangen in Antwort auf ein Bestimmen, dass die Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, unterschiedlich von denjenigen des MBMS sind, welches von der nicht-primären Zelle empfangen wird

8. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das MBMS auf dem zweiten RF-Terminal in dem UE (702) während einer Messlücke konfiguriert wird,
wobei das Konfigurieren des MBMS auf dem zweiten RF-Terminal, um ein Empfangen des MBMS von der nicht-primären Zelle fortzusetzen, folgendes aufweist:
ein Initiieren eines Übergangs von dem ersten RF-Terminal zu dem zweiten RF-Terminal;
ein Empfangen von Paketen durch das erste RF-Terminal und das zweite RF-Terminal während des Übergangs;
ein Bestimmen von doppelten Paketen, welche durch das erste RF-Terminal und das zweite RF-Terminal nach dem Übergang empfangen werden; und
ein Löschen der doppelten Pakete.

9. Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von Multimediaübertragungs-Multicastdiensten (MBMS) in einem Nutzerequipment (UE) (702), wobei das Verfahren Folgendes aufweist:
ein Empfangen von MBMS von einer primären Zelle (P-Zelle) unter Verwendung eines Funkfrequenz(RF)-Terminals in dem UE (702);
ein Empfangen eines Circuit Switched Fallback(CSFB)-Befehls durch das RF-Terminal, während das MBMS empfangen wird;
ein De-Konfigurieren des MBMS, welches durch das RF-Terminal empfangen wird und ein Initiieren einer CSFB-Prozedur;
ein Bestimmen, dass MBMS-Befehle von einer Anwendungsschnittstelle in der UE (702) empfangen werden;
ein Verarbeiten der MBMS-Befehle nach der Vollendung der CSFB-Prozedur; und
ein Wiederaufnehmen von MBMS von der P-Zelle.

10. Nutzerequipment (UE) (702), welches für das Verfahren, welches in einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 9 beschrieben ist, konfiguriert ist.

Description:
HINTERGRUND1. Gebiet der Offenbarung

Die vorliegende Offenbarung bezieht sich allgemein auf Übertragungsdienste und genauer auf ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von Übertragungsdiensten in einem Nutzerequipment (UE = User Equipment = Nutzerequipment).

2. Beschreibung des Standes der Technik

Multimediaübertragungs-Multicastdienste (MBMS Multi Media Broadcast Multi Cast Services = Multimediaübertragungs-Multicastdienste) in Long Term Evolution (LTE) sind ein Typ von Dienst, welcher sowohl Multicast- als auch Übertragungsdienste für mehrere Nutzer innerhalb eines Bereichs oder einer Zelle vorsieht. Im Übertragungsmodus benötigt MBMS keine Uplinkverbindung und kann als eine Downlink-Ausschließlich-Übertragungstechnologie verwendet werden. MBMS erlaubt eine simultane Nutzung einer Übertragung/Multicast-Stimme und von Datendiensten. Dies sieht eine Flexibilität für zelluläre Betreiber vor. MBMS erlaubt eine Lieferung von Multimedia unter Verwendung eines Minimums von spektralen Ressourcen. In einem beispielhaften Szenario sieht während einer Übertragung von Sportereignissen, öffentlichen Reden, Nachrichten, einem Multicasting von populären Videos, einer Softwareverteilung durch Multicast und dergleichen MBMS Multimediadienste für mehrere UEs vor, welche in einer Zelle oder in einem Bereich platziert sind. Die Kosten der Nutzung von spektralen oder anderen Ressourcen, welche durch einen Individualnutzer anfallen, welcher MBMS nutzt, sind viel geringer als die Kosten, welche verursacht werden, wenn dieselben Ressourcen individuell genutzt werden. MBMS verhindert ebenso ein Verschwenden von Ressourcen durch ein Zuweisen von gemeinsamen Ressourcen zu mehreren Nutzern unter Verwendung derselben Dienste.

Die unterschiedlichen MBMS-Übertragungen von unterschiedlichen Zellen in einem Dienstbereich werden synchronisiert und über dieselbe Frequenz in einem Netzwerk übertragen. Demnach wird auf MBMS ebenso als ein Einzelfrequenznetzwerk (SFN = Single Frequency Network = Einzelfrequenznetzwerk) Bezug genommen, welches einen Bandbreitenverbrauch verringert. Die MBMS-SFN-Übertragung wird von einem Dienst oder Inhaltsprovider durch unterschiedliche UEs in einem Dienstgebiet empfangen, welches eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen dem Dienst oder den Inhaltsprovidern und UEs simuliert. Der MBMS-Übertragungsmodus kann genutzt werden, um Daten zu allen UEs in einem bestimmten Bereich oder dem gesamten Netzwerk zu liefern. Wenn der MBMS-Übertragungsmodus verwendet wird, wird ein Übertragungsträger in allen Zellen zum Übertragen eines bestimmten Ereignisses oder Medieninhalts eingerichtet. Der Übertragungsträger sieht ununterbrochenes MBMS vor, solange das Ereignis stattfindet. Die Dienste, welche durch MBMS vorgesehen werden, schließen einen Streamingdienst, Dateidownloaddienste und dergleichen ein. MBMS ist in der Lage, Hochqualitätsaudio- und -video zu streamen und erlaubt einen schnelleren Download von Audio- und Video-Dateien.

In dem existierenden Szenario können Unterbrechungen beim Empfang von MBMS-Übertragungen während Ereignissen wie beispielsweise einem ankommenden Anruf, einer Flugmodusaktivierung, einer Übergabeprozedur, einer Neuausrichtungsprozedur, einer Messlücke und dergleichen existieren. Während dieser Ereignisse ist ein Nutzer nicht in der Lage, auf MBMS-Übertragungen zuzugreifen. In einem beispielhaften Szenario sieht ein Nutzer ein Sportereignis über MBMS unter Verwendung von LTE an, und ein Circuit Switched Fallback(CSFB)-Anruf kommt an. In solch einer Situation schaltet das Netzwerk das UE von LTE auf ein 2G/3G-Netzwerk um. Als ein Ergebnis wird der MBMS-Empfang unterbrochen bis die CSFB-Prozedur vollendet ist. Ähnlich wird im Flugmodus der Empfang von MBMS aufgrund eines Deaktivierens des Transmitters und des Empfängers in dem UE unterbrochen. Dies erzeugt eine unerwünschte Nutzererfahrung. Demnach besteht eine Notwendigkeit, ein Verfahren zu haben, welches eine nahtlose Konnektivität für einen ununterbrochenen Empfang von MBMS vorsehen kann.

KURZFASSUNG

Demnach sieht ein Aspekt der vorliegenden Offenbarung ein Verfahren zum nahtlosen Empfang von Multimediaübertragungs-Multicastdiensten (MBMS = Multi Media Broadcast Multicast Services = Multimediaübertragungs-Multicastdiensten) in einem Nutzerequipment (UE = User Equipment = Nutzerequipment) vor.

In Übereinstimmung mit einem anderen Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum Empfangen von MBMS aus einer Primärzelle (P-Zelle) über ein erstes Funkfrequenz(RF = Radio Frequency = Funkfrequenz)-Datenendgerät beziehungsweise -Terminal unter Verwendung eines UE, welches mehrere RF-Terminals hat, vorgesehen.

In Übereinstimmung mit einem anderen Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum Empfangen eines Befehls durch das erste RF-Terminal vorgesehen, während das MBMS empfangen wird.

In Übereinstimmung mit einem anderen Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum Konfigurieren des MBMS auf einem zweiten RF-Terminal vorgesehen, um ein Empfangen des MBMS von einer nicht-primären Zelle fortzusetzen, in welchem die nicht-primäre Zelle entweder einer sekundären Zelle oder einer nicht-dienenden Zelle entspricht.

In Übereinstimmung mit einem anderen Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird nach dem Empfangen eines Befehls wie beispielsweise CSFB, Mobilität und dergleichen auf die Zelle, welche mit dem ersten RF-Terminal verknüpft ist, Bezug genommen als eine primäre Zelle und auf die Zelle, welche mit der zweiten RF verknüpft ist, wird als eine nicht-primäre Zelle Bezug genommen.

In Übereinstimmung mit einem anderen Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum ununterbrochenen Empfang von MBMS während der Ankunft von jeweils einem mobilursprünglichen (MO = Mobile Originating = mobilursprünglichen) oder einem mobilendenden (MT = Mobile Terminating = mobilendenden) CSFB-Anruf vorgesehen.

In Übereinstimmung mit einem anderen Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum nahtlosen und störungsfreien Empfang von MBMS über das zweite RF-Terminal vorgesehen, während Messungen mit diskontinuierlichem Empfang (DRX = Discontinued Reception = diskontinuierlicher Empfang), eine Übergabe, eine Neuausrichtung, eine Zellauswahl/Wiederauswahl, eine Messlücke, ein Empfang von öffentlichen Übertragungsnachrichten und dergleichen durch das erste RF-Terminal durchgeführt werden.

In Übereinstimmung mit einem anderen Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum parallelen Empfang von MBMS und kritischen öffentlichen Sicherheitsinformationen, welche durch das Netzwerk während eines Notfalls übertragen werden, vorgesehen. Einige Beispiele von solchen Notkommunikationsdiensten sind Erdbeben-Tsunami-Warnsystem (ETWS = Earthquake Tsunami Warning System = Erdbeben-Tsunami-Warnsystem), cell broadcast bzw. Zellübertragung (ETWS), mission critical push to talk (MC-PTT), group communication system enabler (GCSE) sowie vehicular communication messaging like cooperative awareness message (CAM), decentralized environmental notification message (DENM), etc.

In Übereinstimmung mit einem anderen Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum Speichern von MBMS-Befehlen vorgesehen, welche von einer Anwendung, welche zum Dekodieren von MBMS in dem UE genutzt wird, durch eine Anwendungsschnittstelle während der CSFB-Prozedur empfangen werden.

In Übereinstimmung mit einem anderen Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren vorgesehen zum Erlauben einer Ausführung der gespeicherten letzten/aktualisierten Befehle, sobald ein LTE-Stapel nach der Beendigung einer CSFB-Prozedur re-initialisiert ist.

In Übereinstimmung mit einem anderen Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren vorgesehen, um es einem Nutzer zu erlauben, nahtlos MBMS zu empfangen, auch in Situationen, in welchen es empfohlen ist, das UE abzuschalten.

In Übereinstimmung mit einem anderen Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren vorgesehen, um es einem Nutzer zu erlauben, MBMS ohne ein Empfangen von CSFB-Anrufen, Textnachrichten, E-Mail-Nachrichten, Benachrichtigungen und dergleichen zu empfangen.

In Übereinstimmung mit einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum nahtlosen Empfang von Multimediaübertragungs-Multicastdiensten (MBMS) in einem Nutzerequipment (UE) vorgesehen, welches mehrere Funkfrequenz(RF)-Terminals hat. Das Verfahren weist ein Empfangen von MBMS aus einer primären Zelle (P-Zelle) durch ein erstes RF-Terminal in dem UE auf, ein Empfangen eines Befehls durch das erste RF-Terminal, während das MBMS empfangen wird, ein Konfigurieren des MBMS auf einem zweiten RF-Terminal, um ein Empfangen des MBMS von einer nicht-primären Zelle fortzusetzen, wobei die nicht-primäre Zelle entweder einer sekundären Zelle oder einer nicht-dienenden Zelle entspricht.

In Übereinstimmung mit einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum nahtlosen Empfang von MBMS in einem UE vorgesehen. Das Verfahren weist ein Konfigurieren des zweiten RF-Terminal mit den P-Zell-Parametern, welche zum Empfangen des MBMS genutzt werden, in Antwort auf das Empfangen des Befehls auf, ein Durchführen der Befehlsprozedur auf der P-Zelle durch das erste RF-Terminal in dem UE, ein Initiieren eines Übergangs von dem ersten RF-Terminal zu dem zweiten RF-Terminal, ein Empfangen von Paketen durch das erste RF-Terminal und das zweite RF-Terminal während der Initiation, ein Bestimmen von Duplikaten in den Pakten, welche durch das erste RF-Terminal und das zweite RF-Terminal empfangen werden, ein Löschen der Duplikate in empfangenen Paketen in nach der Bestimmung, und ein Bestimmen, dass die Charakteristiken des Signals, welches durch das erste RF-Terminal empfangen wird, größer sind als ein vorbestimmter Grenzwert, welche mit den Charakteristiken des Signals verknüpft ist.

In Übereinstimmung mit einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum nahtlosen Empfang von MBMS in einem UE vorgesehen. Das Verfahren weist ein Empfangen von MBMS von einer P-Zelle durch ein RF-Terminal in dem UE, ein Empfangen eines CSFB-Befehls durch das RF-Terminal, während das MBMS empfangen wird, ein Dekonfigurieren des MBMS, welches durch das RF-Terminal empfangen wird, und ein Initiieren der CSFB-Prozedur, ein Bestimmen, dass MBMS-Befehle von einer Anwendungsschnittstelle in dem UE empfangen werden, ein Verarbeiten der gespeicherten MBMS-Befehle nach der Vollendung der CSFB-Prozedur und ein Wiederaufnehmen des MBMS auf der P-Zelle auf.

In Übereinstimmung mit einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum nahtlosen Empfang von MBMS in einem UE vorgesehen. Das Verfahren weist ein Empfangen eines Befehls, ein Anzeigen eines Abschaltens der Übertragung von dem UE, ein Abschalten eines Unicast-Empfangs von einem Netzwerk und ein Aktivieren nur eines Übertragungsempfangs von dem Netzwerk und ein Empfangen von MBMS durch ein RF-Terminal auf.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die obigen und andere Aspekte, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Offenbarung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung zusammengenommen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher werden, in welchen:

1 ein Flussdiagramm ist, welches ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von MBMS in einem UE, welches mehrere RF-Terminals hat, gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung abbildet;

2 ein Flussdiagramm ist, welches ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von MBMS in dem UE während eines mobilherrührenden oder mobilendenden (MO/MT)-CSFB-Anrufs gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung abbildet;

3 ein Flussdiagramm ist, welches ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von MBMS in dem UE beim Empfang eines Mobilitätsbefehls gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung abbildet;

4 ein Flussdiagramm ist, welches ein Verfahren zum Vorsehen einer Wiederherstellung von MBMS-Befehlen während der Ausführung eines CSFB-Anrufs gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung abbildet;

5 ein Flussdiagramm ist, welches ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von MBMS in einer UE gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung abbildet;

6 ein Flussdiagramm ist, welches ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von MBMS in einer UE gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung abbildet;

7A verschiedene Komponenten des UE, welche zum Wiederherstellen von MBMS-Befehlen während der Ausführung einer CSFB-Prozedur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung genutzt werden, veranschaulicht.

7B eine Nutzerschnittstelle des UE veranschaulicht, welche zum Wiederherstellen von MBMS-Befehlen während der Ausführung der CSFB-Prozedur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung genutzt wird;

8A ein beispielhaftes Szenario veranschaulicht, in welchem ein CSFB-Anruf durch das erste RF-Terminal empfangen wird, während MBMS durch das erste RF-Terminal gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung empfangen wird;

8B ein beispielhaftes Szenario veranschaulicht, in welchem ein Mobilitätsbefehl durch das erste RF-Terminal empfangen wird, während MBMS durch das erste RF-Terminal gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung empfangen wird; und

8C ein beispielhaftes Szenario veranschaulicht, in welchem es einen nahtlosen Empfang von MBMS durch das UE im Flugmodus gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung gibt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Die Ausführungsformen hierin und die verschiedenen Merkmale und vorteilhaften Details davon werden vollständiger unter Bezugnahme auf die nichtbeschränkenden Ausführungsformen erklärt, welche in den beigefügten Zeichnungen und detailliert in der folgenden Beschreibung veranschaulicht werden. Beschreibungen von wohlbekannten Komponenten und Verarbeitungstechniken beziehungsweise Bearbeitungstechniken werden ausgelassen, um die Ausführungsformen hierin nicht unnötigerweise zu verschleiern. Ebenso sind die verschiedenen Ausführungsformen, welcher hierin beschrieben sind, nicht notwendigerweise gegenseitig ausschließend, da einige Ausführungsformen mit einer oder mehreren Ausführungsformen kombiniert werden können, um neue Ausführungsformen zu bilden. Der Begriff ”oder”, wenn er hierin verwendet wird, bezieht sich auf ein nicht-exklusives oder, solange nicht anderweitig angezeigt. Die Beispiele, welche hierin verwendet werden, sind lediglich vorgesehen, um ein Verständnis von Wegen, auf welchen die Ausführungsformen hierin praktiziert werden können, zu erleichtern und weiterhin Fachleute in die Lage zu versetzen, die Ausführungsformen hierin zu praktizieren. Demzufolge sollten die Beispiele nicht als den Umfang der Ausführungsformen hierin beschränkend betrachtet werden.

Das vorliegende Verfahren erlaubt einen nahtlosen Empfang von Übertragungsdiensten. Die Beschreibung untenstehend ist jedoch auf ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von MBMS fokussiert.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum nahtlosen Empfang von Multimediaübertragungs-Multicastdiensten (MBMS = Multi Media Broadcast Multicast Services = Multimediaübertragungs-Multicastdiensten) in einem Nutzerequipment (UE = User Equipment = Nutzerequipment) vorgesehen, welches mehrere Funkfrequenz(RF = Radio Frequency = Funkfrequenz)-Terminals beziehungsweise -Datenendgeräte hat. Das Verfahren weist ein Empfangen von MBMS von einer primären Zelle (P-Zelle) durch ein erstes RF-Terminal in dem UE auf, ein Empfangen eines Befehls durch das erste RF-Terminal während des Empfangens des MBMS, ein Konfigurieren des MBMS auf einem zweiten RF-Terminal, um ein Empfangen des MBMS von einer nicht-primären Zelle fortzusetzen, wobei die nicht-primäre Zelle einer einer sekundären Zelle und einer nicht-dienenden Zelle entspricht, ein Konfigurieren der zweiten RF mit den P-Zell-Parametern, welche zum Empfangen des MBMS verwendet werden, in Antwort auf den Empfang des Befehls, ein Durchführen der Befehlsprozedur auf der P-Zelle durch das erste RF-Terminal in dem UE, ein Initiieren eines Übergangs von dem ersten RF-Terminal zu dem zweiten RF-Terminal, ein Empfangen von Paketen durch das erste RF-Terminal und das zweite RF-Terminal während der Initiierung, ein Bestimmen von Duplikaten in den Paketen, welche durch das erste RF-Terminal und das zweite RE-Terminal während des Übergangs empfangen werden, ein Löschen der Duplikate in empfangenen Paketen nach der Bestimmung, ein Bestimmen, dass die Charakteristiken des Signals, welches durch das erste RF-Terminal empfangen wird, größer sind als ein vorbestimmter Grenzwert, welcher mit den Charakteristiken des Signals verknüpft ist, und wenn die Charakteristiken des Signals wie beispielsweise eine Signalstärke und eine Signalqualität, welche von der P-Zelle empfangen werden, über einem vorbestimmten Grenzwert ist, dann wird ein MBMS-Empfang von der P-Zelle wiederaufgenommen, andernfalls wird der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zellen durch das zweiten RF-Terminal fortgesetzt.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum ununterbrochenen Empfang von MBMS in einem Fall des Empfangs eines Befehls vorgesehen. In einem beispielhaften Szenario kann der Befehl ein CSFB-Anruf, eine Übergabe, eine Zellauswahl/Wiederauswahl, ein diskontinuierlicher Empfang (DRX), Messungen und dergleichen sein. In einem UE, welches mehrere RF-Terminals hat, worin MBMS von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal empfangen wird, bei einem Empfang eines bestimmten Befehls das vorliegende Verfahren einen MBMS-Empfang von einer nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal erlaubt. Das Verfahren erlaubt einen nahtlosen und störungsfreien Empfang von MBMS.

Um MBMS von der nicht-primären Zelle zu empfangen, ist es notwendig, das zweite RF-Terminal mit P-Zell-Parametern zu konfigurieren, welche zum Empfangen von MBMS durch das erste RF-Terminal vor dem Empfang des Befehls genutzt wurden. Das vorliegende Verfahren stellt sicher, dass das zweite RF-Terminal mit P-Zell-Parametern konfiguriert wird und der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zelle initiiert wird bevor die Befehlsprozedur von der P-Zelle ausgeführt wird. Als Solches wird es einen momentanen MBMS-Empfang von sowohl der P-Zelle als auch der nicht-primären Zelle geben. Als ein Ergebnis wird dasselbe Paket mehr als einmal empfangen werden. Das vorliegende Verfahren erfasst doppelte Pakete unter den Paketen, welche von dem ersten und dem zweiten RF-Terminal empfangen werden, und verwirft dementsprechend die doppelten Pakete. Sobald das zweite RF-Terminal konfiguriert ist, wird der Empfang von MBMS von der nicht-primären Zelle fortgeführt. Das Verfahren weist ein Bestimmen auf, das die Charakteristiken des Signals, welches durch das erste RF-Terminal empfangen wird, größer sind als ein vorbestimmter Grenzwert, welcher mit den Charakteristiken des Signals verknüpft ist.

Sobald die Befehlsprozedur durch das erste RF-Terminal vollendet ist, dekodiert das vorliegende Verfahren den Systeminformationsblock (SIB = System Information Block = Systeminformationsblock) und Multicaststeuerkanal(MCCH = Multicast Control Channel = Multicaststeuerkanal)-Informationen. Während das Dekodieren durch das erste RF-Terminal ausgeführt wird, wird MBMS von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal empfangen. Das vorliegende Verfahren bestimmt ferner, ob die Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen von MBMS, welche gegenwärtig von der nicht-primären Zelle empfangen werden. Dies erlaubt es dem vorliegenden Verfahren, zu bestimmen, ob der Empfang von MBMS von der P-Zelle unter Verwendung des ersten RF-Terminals wiederaufgenommen werden kann oder nicht. Wenn die Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen von MBMS, welche gegenwärtig von der nicht-primären Zelle empfangen werden, erlaubt das vorliegende Verfahren eine Wiederaufnahme des MBMS-Empfangs von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal. In diesem Szenario wird die nicht-primäre Zelle de-konfiguriert. Vor der Wiederaufnahme von MBMS von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal jedoch werden die Charakteristiken des Signals, welches durch das erste RF-Terminal empfangen wird, bestimmt. Wenn die Charakteristiken des empfangenen Signals einen vorbestimmten Grenzwert überschreiten, welcher mit den Charakteristiken des Signals verknüpft ist, wird der MBMS-Empfang von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal re-initiiert, andernfalls wird der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zellen durch das zweite RF-Terminal fortgesetzt. Wenn Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, nicht dieselben sind wie diejenigen von MBMS, wird der Empfang von MBMS ebenso von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal fortgesetzt.

Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung weist das UE eine RF-Verwaltungseinheit auf, welche eine Übertragung/Empfang von verschiedenen Diensten durch das erste und zweite RF-Terminal verwaltet. Wenn der Befehl durch das UE während des MBMS-Empfangs empfangen wird, erlaubt die RF-Verwaltungseinheit es dem zweiten RF-Terminal, mit P-Zell-Parametern konfiguriert zu werden. Dies erlaubt eine Wiederherstellung von MBMS von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal. Die RF-Verwaltungseinheit erlaubt es, dass die Befehlsprozedur von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal ausgeführt wird. Die RF-Verwaltungseinheit erlaubt die Ausführung der Befehlsprozedur nur, wenn das zweite RF-Terminal konfiguriert worden ist und der MBMS-Empfang initiiert ist. Als solches wird der MBMS Empfang vorübergehend durch beide RF-Terminals ausgeführt.

Nach der Vollendung der Befehlsprozedur nimmt die RF-Verwaltungseinheit den MBMS-Empfang durch das erste RF-Terminal durch ein De-Konfigurieren des zweiten RF-Terminals wieder auf. Das vorliegende Verfahren erlaubt es der RF-Verwaltungseinheit, diese Funktionalität nur durchzuführen nach einem Bestimmen, dass die Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen der nicht-primären Zelle, von welcher MBMS gegenwärtig empfangen wird.

Das vorliegende Verfahren erlaubt einen ununterbrochenen Empfang von MBMS während der Ankunft eines mobilursprünglichen (MO = Mobile Originating = mobilursprünglichen) oder mobilendenden (MT = Mobile Terminating = mobilendenden) CSFB-Anrufs unter Verwendung des zweiten RF-Terminals. In einem beispielhaften Szenario kann ein Nutzer eine öffentliche Sendung unter Verwendung von LTE durch das zweite RF-Terminal ansehen, während er einen CSFB-Anruf durch das erste RF-Terminal empfängt. Das vorliegende Verfahren erlaubt einen nahtlosen und störungsfreien Empfang von MBMS durch das zweite RF-Terminal, während DRX-Messungen, Übergaben, Weiterleitung, Zellauswahl-/Wiederauswahl, ein Empfang von öffentlichen Übertragungsnachrichten und dergleichen durch das erste RF-Terminal durchgeführt werden. Das vorliegende Verfahren sieht ebenso eine Benachrichtigung für den Nutzer vor, welche einen Übergang von LTE zu CSFB anzeigt. Die Benachrichtigung wird durch das Modem des UE für die Anwendung, welche zum Vorsehen von MBMS genutzt wird, vorgesehen. Das Anwendungsverhalten ist demzufolge auf der LTE-zu-CSFB-Übergangsinformation basiert. Das vorliegende Verfahren erlaubt einen parallelen Empfang von kritischen öffentlichen Sicherheitsinformationen, übertragen durch das Netzwerk während Notfällen. Das vorliegende Verfahren vermeidet einen Datenverlust und wichtiger einen Verlust von MBMS-Zeitplanungsinformationen (MSI = MBMS-Scheduling Information = MBMS-Zeitplanungsinformationen), welche nur einmal während der Zeitplanungszeitdauer vorgesehen sind. Das vorliegende Verfahren vermeidet einen Verlust von Signalisierinformationen in MCCH, welche während einer Messlücke ausgetauscht werden. Während der Messlücke muss das UE Signalisierungsmessungen von benachbarten Zellen durchführen, und demnach wird ein MBMS-Empfang unterbrochen werden, was zu Störungen beim Empfang und zu einer Verschlechterung der Gesamtnutzererfahrung führen wird. Das vorliegende Verfahren sieht eine störungsfreie/jitterfreie Nutzererfahrung vor.

Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren vorgesehen zum nahtlosen Empfang von MBMS in einem UE, welches ein einzelnes RF-Terminal hat. Das Verfahren weist ein Empfangen von MBMS von einer P-Zelle durch ein RF-Terminal in der UE auf, ein Empfangen eines CSFB-Befehls durch das RF-Terminal, während das MBMS empfangen wird, ein De-Konfigurieren des MBMS, welches durch das RF-Terminal empfangen wird, und ein Initiieren der CSFB-Prozedur, ein Bestimmen, dass MBMS-Befehle von einer Anwendungsschnittstelle in dem UE empfangen werden, ein Verarbeiten der gespeicherten MBMS-Befehle nach der Vollendung der CSFB-Prozedur und ein Wiederaufnehmen des MBMS auf der P-Zelle.

Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung erlaubt das vorliegende Verfahren eine Wiederherstellung von MBMS nach der Vollendung einer CSFB-Befehlsprozedur. Das Szenario berücksichtigend, in welchem ein CSFB-Befehl ankommt, während MBMS empfangen wird, de-konfiguriert das vorliegende Verfahren MBMS und initiiert eine CSFB-Prozedur. Das vorliegende Verfahren erlaubt ein Bestimmen, ob ein beliebiger MBMS-Befehl von einer Anwendungsschnittstelle empfangen wird, welche zum Empfang von MBMS genutzt wird. Wenn ein MBMS-Befehl empfangen wird, wird er in einer Warteschlange gespeichert. Das vorliegende Verfahren erlaubt ein Aufrechterhalten und Aktualisieren des Status der MBMS-Befehle, welche während der Ausführung der CSFB-Prozedur empfangen wurden, welche ein Verarbeiten der neuesten/aktualisierten MBMS-Befehle nach der Beendigung der CSFB-Prozedur erlauben. Sobald die CSFB-Prozedur beendet ist, werden die MBMS-Befehle von der Warteschlange abgerufen und verarbeitet. Nach dem Verarbeiten von MBMS-Befehlen wird der Empfang von MBMS fortgeführt.

Das vorliegende Verfahren erlaubt eine Speicherung von MBMS-Befehlen, welche von der Anwendung empfangen werden, welche zum Dekodieren von MBMS in der UE genutzt werden, durch eine Anwendungsschnittstelle während der CSFB-Prozedur. Das vorliegende Verfahren erlaubt eine Ausführung der gespeicherten neuesten/aktualisierten Befehle sobald der LTE-Stapel re-initialisiert ist nach der Beendigung der CSFB-Prozedur.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist ein Verfahren zum nahtlosen Empfang von MBMS in einer UE vorgesehen. Das Verfahren weist ein Empfangen eines Befehls, ein Anzeigen eines Abschaltens der Übertragung von der UE und ein Erlauben, dass der Nutzer nahtlos MBMS empfängt, auch in Situationen auf, in welchen es empfohlen ist, das UE abzuschalten. Der Befehl zeigt auch ein Abschalten eines Unicast-Empfangs von einem Netzwerk und ein Aktivieren nur eines Übertragungsempfangs von dem Netzwerk an, was in Szenarien hilfreich ist, in welchen ein Nutzer erstrebt, MBMS ohne ein Empfangen von CSFB-Anrufen, Textnachrichten, E-Mail-Nachrichten, Benachrichtigungen und dergleichen zu empfangen. Das Verfahren weist ein Empfangen des MBMS durch ein RF-Terminal auf.

Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung sieht das Verfahren Nutzerschnittstellen und Nutzeroptionen vor, welche eine Leistungseinsparung begünstigen, es Nutzern erlauben, MBMS ohne ein Empfangen von CSFB-Anrufen, Nachrichten, Benachrichtigungen und dergleichen zu empfangen. Das vorliegende Verfahren erlaubt einen Empfang von MBMS durch ein Konfigurieren des UE, um MBMS-nur-Übertragungsdienste zu empfangen. In einem beispielhaften Szenario wird angenommen, das UE im Flugmodus ist. Anfänglich bestimmt das vorliegende Verfahren, ob das UE im Flugmodus ist oder nicht. Wenn das UE im Flugmodus ist, wird normalerweise ein Befehl durch ein Aktivieren eines Flugmodus durch einen Nutzer empfangen, welcher die Übertragung/den Empfang durch das UE abschaltet. Als ein Ergebnis wird ein Übertragungs-/Multicast-Empfang verhindert. Das vorliegende Verfahren jedoch erlaubt es nur dem Empfänger des UE angeschaltet zu werden, auch wenn das UE im Flugmodus ist. Dies sieht einen nahtlosen Empfang von MBMS durch das RF-Terminal des UE vor. Das vorliegende Verfahren erlaubt auch einen Empfang von kritischen öffentlichen Sicherheitsdiensten während des Flugmodus. Einige der kritischen Kommunikationsdienste sind ein Erdbeben-Tsunami-Warnsystem (ETWS = Earthquake Tsunami Warning System = Erdbeben-Tsunami-Warnsystem), eine Zellübertragung, mission critical push to talk (MC-PTT), group communication system enabler (GCSE) sowie Fahrzeugkommunikationsbenachrichtigung wie cooperative awareness message (CAM), decentralized environmental notification message (DENM), und dergleichen.

Bezug nehmend nunmehr auf die Zeichnungen und genauer auf die 1 bis 8C, wo ähnliche Bezugszeichen entsprechende Merkmale konsistent über die Figuren hinweg bezeichnen, sind bevorzugte Ausführungsformen gezeigt.

1 ist ein Flussdiagramm, welches ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von MBMS in einer UE, welche mehrere RF-Terminals hat, gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung darstellt.

Bei Schritt 102 weist das Verfahren ein Empfangen von MBMS von einer P-Zelle durch ein erstes RF-Terminal in der UE auf. Anfänglich erlaubt es das vorliegende Verfahren dem Nutzer, auf MBMS unter Verwendung des UE von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal zuzugreifen. Das erste RF-Terminal erlaubt einen Empfang von MBMS durch verschiedene Typen von Luftschnittstellen (Airinterfaces) wie beispielsweise multicast-broadcast single-frequency network (MBSFN), single cell point to multipoint (SC-PTM), LTE, device to device (D2D), wireless local area network (WLAN), Bluetooth, und dergleichen. Der Inhalt, welcher unter Verwendung von MBMS empfangen wird, kann Übertragungs- oder Multicastdienste wie beispielsweise Sportereignisse, musikalische Ereignisse, Fernsehshows und dergleichen aufweisen. MBMS kann genutzt werden, um Inhalt, welcher sich auf einen der Dienste wie beispielsweise einen Gruppenkommunikationssystemaktivierer (GCSE = group communication system enabler (GCSE)), mission critical push to talk (MC-PTT), öffentlichen Sicherheitsdienst, Infotainmentdienst, Fahrzeugkommunikation und dergleichen erstreckt.

Bei Schritt 104 weist das Verfahren ein Empfangen eines Befehls durch das erste RF-Terminal auf, während das MBMS empfangen wird. Während auf die MBMS-Dienste durch das UE zugegriffen wird, wird ein Befehl von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal empfangen. In einem beispielhaften Szenario kann der Befehl ein CSFB-Anruf sein, eine ankommende Nachricht oder Benachrichtigung, ein Mobilitätsbefehl, eine Messlücke, ein DRX-Befehl, eine Zellauswahl/-Wiederauswahl, eine Übertragung von kritischen Nachrichten bezogen auf die öffentliche Sicherheit und dergleichen, was eine Unterbrechung in dem Empfang von MBMS durch das erste RF-Terminal auslöst. Das vorliegende Verfahren beseitigt dieses Szenario durch ein Erlauben eines nahtlosen Empfangs von MBMS von einer nicht-primären Zelle (sekundäre Zelle oder nicht-dienende Zelle) durch ein Nutzen des zweiten RF-Terminals des UE.

Bei Schritt 106 weist das Verfahren ein Konfigurieren des MBMS auf dem zweiten RF-Terminal auf, um ein Empfangen des MBMS von der nicht-primären Zelle fortzusetzen. Das vorliegende Verfahren konfiguriert das zweite RF-Terminal mit den P-Zell-Parametern, welche zum Dekodieren von MBMS genutzt werden. Die Parameter wurden anfänglich durch das Netzwerk übertragen und durch das UE von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal empfangen. Das zweite RF-Terminal ist mit den P-Zell-Parametern in Antwort auf den Empfang des Befehls konfiguriert. Sobald das zweite RF-Terminal konfiguriert ist, gibt es einen nahtlosen Empfang von MBMS. Vor dem Ausführen jedoch der Befehlsprozedur von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal stellt das vorliegende Verfahren sicher, dass eine MBMS-Wiederaufnahme von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal initiiert wird. Während des Intervalls, wenn das zweite RF-Terminal mit P-Zell-Parametern konfiguriert wird, wird der MBMS-Empfang von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal fortgesetzt. Als ein Ergebnis werden für eine gewisse Zeitdauer mehrere Kopien desselben Pakets von sowohl dem ersten als auch dem zweiten RF-Terminal jeweils empfangen werden. Das vorliegende Verfahren verwirft die doppelten Versionen solcher Pakete. Danach wird die Befehlsprozedur auf der P-Zelle durch das erste RF-Terminal in dem UE durchgeführt.

Nachdem die Befehlsprozedur vollendet ist, dekodiert das vorliegende Verfahren die SIB- und MCCH-Informationen. Während der Dekodierprozedur durch das erste RF-Terminal wird MBMS von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal empfangen. Um MBMS von der P-Zelle unter Verwendung des ersten RF-Terminals wiederaufzunehmen, ist es notwendig, zu bestimmen, ob die Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen von MBMS, welches gegenwärtig von der nicht-primären Zelle empfangen wird. Wenn die Dienste, welche für die P-Zelle dieselben sind wie diejenigen von MBMS, wird der MBMS-Empfang von der P-Zelle wiederaufgenommen, und zwar durch das erste RF-Terminal. Als solches wird die nicht-primäre Zelle de-konfiguriert. Wenn Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, nicht dieselben sind wie diejenigen von MBMS, wird der Empfang von MBMS von der nicht-primären Zelle fortgesetzt.

Das vorliegende Verfahren bestimmt ebenso die Charakteristiken des Signals, welches von der P-Zelle empfangen wird, vor einem Wiederaufnehmen des Empfangs von MBMS von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal. Wenn die Charakteristiken des Signals wie beispielsweise eine Signalstärke und Signalqualität, welche von der P-Zelle empfangen werden, über einem vorbestimmten Grenzwert sind, wird der MBMS-Empfang von der P-Zelle wiederaufgenommen. Andernfalls wird der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal fortgesetzt.

Die verschiedenen Aktionen, Tätigkeiten, Blöcke, Schritte und dergleichen in dem Verfahren der 1 können in der Reihenfolge, welche präsentiert ist, in einer unterschiedlichen Reihenfolge oder gleichzeitig durchgeführt werden. Ferner können in einigen Ausführungsformen einige der Aktionen, Tätigkeiten, Blöcke, Schritte und dergleichen ausgelassen, hinzugefügt, modifiziert, übersprungen werden und dergleichen, ohne von dem Umfang der Offenbarung abzuweichen. Das Verfahren und andere Beschreibungen sehen eine Basis für ein Steuerprogramm vor, welches durch einen Mikrocontroller, Mikroprozessor oder eine Kombination davon implementiert sein kann.

2 ist ein Flussdiagramm, welches ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von MBMS in der UE abbildet während einem mobilherrührenden oder mobilendenden (MO/MT)-Anruf eines CSFB-Anrufs gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.

Bei Schritt 202 weist das Verfahren ein Empfangen von MBMS von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal in der UE auf. Anfänglich erlaubt es das vorliegende Verfahren dem Nutzer, auf MBMS unter Verwendung des UE von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal zuzugreifen.

Bei Schritt 204 weist das Verfahren ein Empfangen eines CSFB-Anrufs auf, während das MBMS durch das erste RF-Terminal empfangen wird. Der MO/MT des CSFB-Anrufs verursacht eine Unterbrechung im Empfang von MBMS.

Bei Schritt 206 weist das Verfahren ein Konfigurieren des MBMS auf dem zweiten RF-Terminal auf, um ein Empfangen des MBMS von der nicht-primären Zelle fortzusetzen, während der CSFB-Anruf durch die P-Zelle ausgeführt wird.

Der Prozess des Konfigurierens von MBMS auf dem zweiten RF-Terminal ist ähnlich zu Schritt 106 des Verfahrens der 1 mit der Ausnahme, dass der Befehl ein MO/MT-CSFB-Anruf ist.

Wenn der CSFB-Anruf empfangen wird, wird das zweite RF-Terminal mit P-Zell-Parametern konfiguriert, um MBMS von der nicht-primären Zelle zu dekodieren. Das UE schaltet auf eines eines 2G/3G-Netzwerks von dem LTE-Netzwerk, um den CSFB-Anruf von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal zu initiieren. In einem beispielhaften Szenario wird angenommen, dass ein Nutzer ein Sportereignis unter Verwendung von MBMS ansieht, wenn der CSFB-Anruf ankommt, wird eine Benachrichtigung für den Nutzer vorgesehen, den Anruf entweder zu empfangen oder abzuweisen. Als solches wird der Empfang des Sportereignisses die Nutzererfahrung verschlechternd unterbrochen. Das vorliegende Verfahren beseitigt dieses Szenario durch ein Erlauben, dass der Nutzer das Sportereignis nahtlos von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal ansieht, während eine Option für den Nutzer vorgesehen ist, den CSFB-Anruf von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal entweder anzunehmen oder abzuweisen.

Wenn der Nutzer wünscht, den CSFB-Anruf anzunehmen, wird MBMS von der nicht-primären Zelle durch ein Konfigurieren des zweiten RF-Terminals mit P-Zell-Parametern empfangen. Sobald die Konfiguration durchgeführt ist, wird der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zelle initiiert. Der CSFB-Anruf wird dann von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal empfangen, während der MBMS-Empfang während des Intervalls, in welchem die nicht-primäre Zelle mit P-Zell-Parametern konfiguriert wird, fortgesetzt wird. Ferner wird, mit P-Zell-Parametern konfiguriert, der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zelle initiiert. Sobald der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zelle initiiert ist, wird der CSFB-Anruf von der P-Zelle unter Vermeidung eines Paketverlusts initiiert, was resultiert haben könnte, wenn der CSFB-Anruf von der P-Zelle initiiert wird vor der Konfiguration der nicht-primären Zellen mit P-Zell-Parametern. Viele Versionen jedoch von Paketen, welche sich auf MBMS beziehen, werden empfangen werden. Das vorliegende Verfahren wird die doppelten Pakete, welche durch sowohl das erste als auch das zweite RF-Terminal jeweils empfangen werden, verwerfen.

Bei Schritt 208 weist das vorliegende Verfahren ein Dekodieren von SIB- und MCCH-Informationen auf der P-Zelle auf. Nach der Vollendung des CSFB-Anrufs wird das Dekodieren auf der P-Zelle durchgeführt. Während der Dekodierprozedur auf der P-Zelle durch das erste RF-Terminal wird der MBMS-Empfang nach wie vor von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal fortgeführt.

Bei Schritt 210 weist das vorliegende Verfahren ein Bestimmen auf, ob Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen von MBMS, welches gegenwärtig von der nicht-primären Zelle empfangen wird. Um MBMS von der P-Zelle wiederaufzunehmen unter Verwendung des ersten RF-Terminals, ist es notwendig, zu bestimmen, ob die Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, dieselben wie diejenigen von MBMS sind, welches gegenwärtig von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal empfangen wird.

Bei Schritt 212 weist das vorliegende Verfahren ein Empfangen des MBMS durch die P-Zelle und ein De-Konfigurieren der nicht-primären Zelle auf. Wenn die Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen von MBMS, wird der MBMS-Empfang von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal wiederaufgenommen. Als solches wird die nicht-primäre Zelle de-konfiguriert. Das vorliegende Verfahren bestimmt ebenso die Charakteristiken des Signals, welches von der P-Zelle empfangen wird vor der Wiederaufnahme des Empfangs von MBMS von der P-Zelle. Wenn die Charakteristiken des Signals, welches von der P-Zelle empfangen wird, über einem vorbestimmten Grenzwert sind, welcher mit den Charakteristiken des Signals verknüpft ist, wird der MBMS-Empfang von der P-Zelle wiederaufgenommen.

In einem Beispiel ist die Charakteristik des Signals die Signalstärke und der vorbestimmte Grenzwert ist 16 dB. Wenn die Charakteristik des Signals größer als 16 dB ist, dann wird der MBMS-Empfang von der P-Zelle wiederaufgenommen. Andernfalls wird der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zelle fortgeführt.

Bei Schritt 214 weist das vorliegende Verfahren ein Empfangen des MBMS von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal auf. Wenn Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, nicht dieselben sind wie diejenigen von MBMS, wird der Empfang von MBMS von der nicht-primären Zelle fortgeführt. Wenn die Charakteristiken des Signals, welches von der nicht-primären Zelle empfangen wird, über einem vordefinierten Grenzwert sind, welcher mit den Charakteristiken des Signals verknüpft ist, wird der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal fortgeführt.

Die verschiedenen Aktionen, Tätigkeiten, Blöcke, Schritte und dergleichen in dem Verfahren der 2 können in der Reihenfolge, welche präsentiert ist, in einer unterschiedlichen Reihenfolge oder gleichzeitig durchgeführt werden. Ferner können in einigen Ausführungsformen einige der Aktionen, Tätigkeiten, Blöcke, Schritte und dergleichen ausgelassen werden, hinzugefügt werden, modifiziert werden, übersprungen werden und dergleichen, ohne von dem Umfang der Offenbarung abzuweichen. Das Verfahren und andere Beschreibungen sehen eine Basis für ein Steuerprogramm vor, welches durch einen Mikrocontroller, Mikroprozessor oder eine Kombination davon implementiert sein kann.

3 ist ein Flussdiagramm, welches ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von MBMS in der UE bei einem Empfang eines Mobilitätsbefehls gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung vorsieht.

Bei Schritt 302 weist das Verfahren ein Empfangen von MBMS von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal in der UE auf. Anfänglich kann ein Nutzer auf MBMS unter Verwendung des UE durch das erste RF-Terminal zugreifen.

Bei Schritt 304 weist das Verfahren ein Empfangen eines Mobilitätsbefehls von dem Netzwerk auf, während das MBMS durch das erste RF-Terminal empfangen wird. Der Empfang des Mobilitätsbefehls verursacht eine Unterbrechung im Empfang von MBMS.

Bei Schritt 306 weist das Verfahren ein Konfigurieren des MBMS auf dem zweiten RF-Terminal auf, um ein Empfangen des MBMS von einer nicht-primären Zelle fortzusetzen, während der Mobilitätsbefehl durch die P-Zelle ausgeführt wird.

Der Prozess des Konfigurierens von MBMS auf einem zweiten RF-Terminal ist ähnlich zu Schritt 106 des Verfahrens der 1, mit der Ausnahme des Empfangens eines Mobilitätsbefehls.

Wenn der Mobilitätsbefehl empfangen ist, wird das zweite RF-Terminal mit gegenwärtigen P-Zell-Parametern konfiguriert, betrachtet man ein Szenario, in welchem das UE in einer P-Zelle gelagert ist, während es MBMS durch das erste RF-Terminal erreicht, bestimmt das UE periodisch die Charakteristiken des Signals wie beispielsweise eine Signalleistung, Signalqualität und dergleichen, welche von der P-Zelle und von einer Zielzelle empfangen werden. Die Signalcharakteristiken von sowohl der P-Zelle als auch der Zielzelle werden dann zu dem Netzwerk berichtet, mit welchem das UE verbunden ist, es dem Netzwerk erlaubend, zu bestimmen, ob eine Übergabe von der gegenwärtigen Zelle zu der Zielzelle benötigt wird oder nicht. Die Bestimmung ist auf den Signalcharakteristiken basiert, welche durch das UE zu dem Netzwerk berichtet werden. Keine Übertragung oder Empfang jedoch ist während des Intervalls (Messlücke) erlaubt, in welchem das UE die Signalcharakteristiken bestimmt und zu dem Netzwerk berichtet. Als solches wird der MBMS-Empfang die Nutzererfahrung verschlechternd unterbrochen.

Unter Betrachtung des obigen Szenarios wird angenommen, dass UE mobil ist und an einer Grenze zwischen zwei Zellen ankommt. Als solches befiehlt das Netzwerk dem UE, eine Übergabe durchzuführen (UE empfängt einen Übergabebefehl), da das Signal, welches von der P-Zelle empfangen wird, in welcher das UE gegenwärtig gelagert wird, von schlechter Qualität ist. Die Übergabeprozedur involviert einen Austausch von Signalisierunginformationen zwischen dem UE und dem Netzwerk. Demnach wird der MBMS-Empfang während des Intervalls unterbrochen, in welchem die Übergabe durchgeführt wird.

Wenn der Mobilitätsbefehl (Übergabe) ausgeführt wird, erlaubt das vorliegende Verfahren einen MBMS-Empfang von der nicht-primären Zelle durch ein Konfigurieren des zweiten RF-Terminals mit den P-Zell-Parametern. Sobald die Konfiguration durchgeführt ist, wird der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zelle initiiert. Demnach wird ein nahtloser Empfang von MBMS für den Nutzer vorgesehen. Danach wird ein Mobilitätsbefehl von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal ausgeführt.

Bei Schritt 308 weist das vorliegende Verfahren ein Dekodieren von SIB- und MCCH-Informationen auf einer neuen P-Zelle auf. Sobald der Mobilitätsbefehl ausgeführt ist, dekodiert das vorliegende Verfahren die SIB- und die MCCH-Informationen auf der neuen P-Zelle. Die neue P-Zelle ist die Zelle, in welcher das UE nach der Übergabe gelagert wird. Während der Dekodierprozedur auf der neuen P-Zelle durch das erste RF-Terminal wird der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal fortgesetzt.

Bei Schritt 310 weist das vorliegende Verfahren ein Bestimmen auf, ob Dienste, welche für die neue P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen von MBMS, welches gegenwärtig von der nicht-primären Zelle empfangen wird. Um MBMS von der neuen P-Zelle unter Verwendung des ersten RF-Terminals wiederaufzunehmen, ist es notwendig, zu bestimmen, ob die Dienste, welche für die neue P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen von MBMS, welches von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal empfangen wird.

Bei Schritt 312 weist das vorliegende Verfahren ein Empfangen des MBMS durch die neue P-Zelle und ein De-Konfigurieren der nicht-primären Zelle auf. Wenn die Dienste, welche für die P-Zelle konfiguriert sind, dieselben sind wie diejenigen von MBMS, wird der MBMS-Empfang von der neuen P-Zelle durch das erste RF-Terminal wiederaufgenommen. Als solches wird die nicht-primäre Zelle de-konfiguriert. Das vorliegende Verfahren bestimmt auch die Charakteristiken des Signals, welches von der neuen P-Zelle empfangen wird vor dem Wiederaufnehmen des Empfangs von MBMS von der P-Zelle. Wenn die Charakteristiken des Signals, welches von der neuen P-Zelle empfangen wird, über einem vorbestimmten Grenzwert sind, welcher mit den Charakteristiken des Signals verknüpft ist, wird der MBMS-Empfang von der neuen P-Zelle wiederaufgenommen.

Bei Schritt 314 weist das vorliegende Verfahren ein Empfangen des MBMS von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal auf. Wenn Services, welche für die neue P-Zelle konfiguriert sind, nicht dieselben sind wie diejenigen von MBMS, wird der Empfang von MBMS von der nicht-primären Zelle fortgesetzt und die neue P-Zelle ist konfiguriert, um neue Dienste für den Nutzer vorzusehen.

Die verschiedenen Aktionen, Tätigkeiten, Blöcke, Schritte und dergleichen in dem Verfahren der 3 können in der Reihenfolge, welche präsentiert ist, durchgeführt werden, in einer unterschiedlichen Reihenfolge oder gleichzeitig. Ferner können in einigen Ausführungsformen einige der Aktionen, Tätigkeiten, Blöcke, Schritte und dergleichen ausgelassen, hinzugefügt, modifiziert, übersprungen und dergleichen werden, ohne von dem Umfang der Offenbarung abzuweichen. Das Verfahren und andere Beschreibungen sehen eine Basis für ein Steuerprogramm vor, welches leicht durch einen Mikrocontroller, Mikroprozessor oder eine Kombination davon implementiert werden kann.

4 ist ein Flussdiagramm, welches ein Verfahren zum Vorsehen einer Wiederherstellung von MBMS-Befehlen während der Ausführung eines CSFB-Anrufs gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung darstellt.

Das vorliegende Verfahren erlaubt eine Wiederherstellung von MBMS-Diensten nach der Vollendung eines CSFB-Anrufs. Dieses Verfahren ist anwendbar auf Szenarios, in welchen das UE aus einem einzelnen RF-Terminal besteht.

Bei Schritt 402 weist das vorliegende Verfahren ein Empfangen von MBMS von einer P-Zelle durch das RF-Terminal in dem UE auf.

Bei Schritt 404 weist das vorliegende Verfahren ein Empfangen eines CSFB-Anrufs durch das RF-Terminal auf, während MBMS empfangen wird.

Bei Schritt 406 weist das vorliegende Verfahren ein De-Konfigurieren des MBMS, welches gegenwärtig durch das RF-Terminal empfangen wird, und ein Initiieren eines CSFB-Anrufs auf. Das UE schaltet auf ein 2G/3G-Netzwerk von einem LTE-Netzwerk, um den CSFB-Anruf von der P-Zelle durch das RF-Terminal zu initiieren.

Bei Schritt 408 weist das vorliegende Verfahren ein Bestimmen auf, dass MBMS-Befehle von einer Anwendungsschnittstelle in dem UE empfangen werden. Das UE überwacht regelmäßig, ob die Anwendungsschnittstelle einen MBMS-Befehl während des CSFB-Anrufs empfängt. Wenn ein MBMS-Befehl während des CSFB-Anrufs empfangen wird, wird er in einer Warteschlange gespeichert. Das vorliegende Verfahren erlaubt ein Aufrechterhalten und Aktualisieren des Status der MBMS-Befehle, welche während der Ausführung des CSFB-Anrufs empfangen werden, assistierend beim Verarbeiten der jüngsten/aktualisierten MBMS-Befehle nach der Beendigung des CSFB-Anrufs. Sobald der CSFB-Anruf vollendet ist, werden SIB- und MCCH-Informationen auf der P-Zelle durch das UE dekodiert.

Bei Schritt 410 weist das vorliegende Verfahren ein Verarbeiten der gespeicherten MBMS-Befehle nach der Vollendung des CSFB-Anrufs auf. Sobald der CSFB-Anruf beendet ist, werden die jüngsten und aktualisierten MBMS-Befehle von der Warteschlange abgerufen und verarbeitet.

Bei Schritt 412 weist das vorliegende Verfahren ein Wiederaufnehmen von MBMS auf der P-Zelle auf. Nach dem Verarbeiten von MBMS-Befehlen wird der Empfang von MBMS von der P-Zelle durch das RF-Terminal fortgesetzt.

Die verschiedenen Aktionen, Tätigkeiten, Blöcke, Schritte und dergleichen in dem Verfahren der 4 können in der Reihenfolge, welche präsentiert ist, durchgeführt werden, in einer unterschiedlichen Reihenfolge oder gleichzeitig. Ferner können in einigen Ausführungsformen einige der Aktionen, Tätigkeiten, Blöcke, Schritte und dergleichen ausgelassen, hinzugefügt, modifiziert, übersprungen und dergleichen werden, ohne von dem Umfang der Offenbarung abzuweichen. Das Verfahren und andere Beschreibungen sehen eine Basis für ein Steuerprogramm vor, welches leicht durch einen Mikrocontroller, Mikroprozessor oder eine Kombination davon implementiert werden kann.

5 ist ein Flussdiagramm, welches ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von MBMS in dem UE gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung darstellt.

Bei Schritt 502 weist das vorliegende Verfahren ein Empfangen eines Befehls auf, welcher ein Abschalten der Übertragung in dem UE anzeigt. Wenn dieser Befehl durch das UE empfangen wird, schaltet es alle Übertragungen ab. Der Empfang jedoch ist nach wie vor aktiviert. Demnach ist es möglich, einen kontinuierlichen Übertragungsempfang zu haben, was bei einem Verringern des Leistungsverbrauchs des UE hilft.

Bei Schritt 504 weist das vorliegende Verfahren ein Empfangen von MBMS durch das RF-Terminal des UE auf. Da der Übertragungsempfang aktiviert ist, ist der Nutzer in der Lage, MBMS nahtlos durch das UE zu empfangen. Das vorliegende Verfahren erlaubt einen MBMS-Empfang durch das UE in Umständen, in welchen die gesamte LTE-Funktionalität ausgesetzt ist, was einen Empfang von kritischen Nachrichten, welche durch das Netzwerk während Naturkatastrophen oder Desastern übertragen werden, erlaubt.

Die verschiedenen Aktionen, Tätigkeiten, Blöcke, Schritte und dergleichen in dem Verfahren der 5 können in der Reihenfolge, welche präsentiert ist, durchgeführt werden, in einer unterschiedlichen Reihenfolge oder gleichzeitig. Ferner können in einigen Ausführungsformen einige der Aktionen, Tätigkeiten, Blöcke, Schritte und dergleichen ausgelassen, hinzugefügt, modifiziert, übersprungen und dergleichen werden, ohne von dem Umfang der Offenbarung abzuweichen. Das Verfahren und andere Beschreibungen sehen eine Basis für ein Steuerprogramm vor, welches leicht durch einen Mikrocontroller, Mikroprozessor oder eine Kombination davon implementiert werden kann.

6 ist ein Flussdiagramm, welches ein Verfahren zum Vorsehen eines nahtlosen Empfangs von MBMS in dem UE gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung darstellt.

Bei Schritt 602 weist das vorliegende Verfahren ein Empfangen eines Befehls auf, welcher ein Abschalten eines Unicast-Empfangs von einem Netzwerk anzeigt und nur einen Übertragungsempfang von dem Netzwerk aktiviert. Das vorliegende Verfahren erlaubt es einem Nutzer, das UE auf einen Übertragungs-Infotainmentmodus zu schalten, wobei eine Übertragung und/oder ein Empfang für einen Zell-Link/Dienst nicht gesendet und/oder empfangen werden.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung benachrichtigt das UE das Netzwerk, wenn es umschaltet zu und/oder von dem Übertragungs-ausschließlich-Modus. Diese Information kann durch das Netzwerk genutzt werden, um die Anrufer zu informieren, dass das UE in einem Übertragung-ausschließlich-Modus ist, und nicht in der Lage ist, Anrufe zu empfangen/zu akzeptieren.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung wird eine Benachrichtigung für diese Anrufer vorgesehen, wenn das UE auf den Unicast-Empfangs-Modus umschaltet. Dies erleichtert es den Anrufern, über den Status des UE neu informiert zu werden.

Bei Schritt 604 weist das vorliegende Verfahren ein Empfangen von MBMS durch das RF-Terminal des UE auf. Da alle Übertragungen und/oder der Empfang für Zell-Link/Dienst ausgesetzt ist, ist der Nutzer in der Lage, MBMS ohne irgendeine Form von Störungen wie beispielsweise Anrufen, Nachrichten, E-Mails, Benachrichtigungen und dergleichen zu empfangen, was einen leistungseffizienten Empfang von MBMS oder Übertragungsdiensten im Vergleich mit dem Empfang von Übertragungsdiensten zusammen mit allen Unicast-Empfängen erlaubt. In einem beispielhaften Szenario wäre ein Nutzer in der Lage, einen vollständigen Film vor der Erschöpfung der Batterie durch ein Nutzen dieses Merkmals des UE anzusehen.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist spezifiziert, dass während des Übertragungs-ausschließlich-Modus oder eines Nicht-stören-Modus das UE einen Empfang von kritischer Kommunikation, öffentlichen Sicherheits- oder Notfallnachrichten erlaubt.

Die verschiedenen Aktionen, Tätigkeiten, Blöcke, Schritte und dergleichen in dem Verfahren der 6 können in der Reihenfolge, welche präsentiert ist, durchgeführt werden, in einer unterschiedlichen Reihenfolge oder gleichzeitig. Ferner können in einigen Ausführungsformen einige der Aktionen, Tätigkeiten, Blöcke, Schritte und dergleichen ausgelassen, hinzugefügt, modifiziert, übersprungen und dergleichen werden, ohne von dem Umfang der Offenbarung abzuweichen. Das Verfahren und andere Beschreibungen sehen eine Basis für ein Steuerprogramm vor, welches leicht durch einen Mikrocontroller, Mikroprozessor oder eine Kombination davon implementiert werden kann.

7A veranschaulicht die verschiedenen Komponenten eines UE 702, welche zum Wiederherstellen von MBMS-Befehlen während der Ausführung einer CSFB-Prozedur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung genutzt werden.

Wie in 7A abgebildet ist, bestehen die verschiedenen Komponenten des UE 702 aus einer Speichereinheit 704, einer Befehlsverarbeitungseinheit 706, einer Empfangseinheit 708 und einer Kommunikationseinheit 710.

Die Speichereinheit 704 in dem UE 702 speichert die MBMS-Befehle, welche von der Anwendungsschnittstelle während der Ausführung einer CSFB-Prozedur empfangen werden. Wenn ein CSFB-Befehl durch das RF-Terminal empfangen wird, wird der MBMS-Empfang von der P-Zelle unterbrochen. Die CSFB-Prozedur wird durch ein De-Konfigurieren von MBMS auf der P-Zelle initiiert. Während des Intervalls, in welchem die CSFB-Prozedur ausgeführt wird, empfängt die Speichereinheit 704 MBMS-Befehle von der Anwendungsschnittstelle und speichert diese. Die Speichereinheit 704 bestimmt, ob MBMS-Befehle von der Anwendungsschnittstelle in dem UE 702 empfangen werden. Die Speichereinheit 704 erlaubt ein Aufrechterhalten und Aktualisieren des Status der MBMS-Befehle, welche während der Ausführung der CSFB-Prozedur empfangen werden, beim Verarbeiten der jüngsten/aktualisierten MBMS-Befehle nach der Beendigung der CSFB-Prozedur helfend. Diese Befehle werden später durch die Befehlsverarbeitungseinheit 706 verarbeitet.

Die Befehlsverarbeitungseinheit 706 dekodiert SIB- und MCCH-Informationen auf der P-Zelle, sobald die CSFB-Prozedur vollendet ist. Die Befehlsverarbeitungseinheit 706 empfängt die jüngsten und aktualisierten MBMS-Befehle von der Speichereinheit 704. Die Befehlsverarbeitungseinheit 706 führt die MBMS-Befehle nach der Vollendung der CSFB-Prozedur aus, was eine Wiederherstellung von MBMS-Diensten von der P-Zelle durch das RF-Terminal erlaubt. Die Empfangseinheit 708 in dem UE 702 kann genutzt werden, um den Empfang von entweder Unicast- oder Übertragungs-Diensten von dem Netzwerk zu konfigurieren, mit welchem das UE 702 verbunden ist.

Die Kommunikationseinheit 710 erlaubt einen Empfang von MBMS durch die P-Zelle durch das RF-Terminal. Wenn der CSFB-Befehl empfangen wird, erlaubt die Kommunikationseinheit 710 der UE 702, in entweder ein 2G- oder 3G-Netzwerk umzuschalten, um die CSFB-Prozedur von der P-Zelle durch das RF-Terminal zu initiieren. Wenn die CSFB-Prozedur vollendet ist, wird der MBMS-Empfang durch das RF-Terminal unter Verwendung von P-Zell-Parametern wiederaufgenommen.

7B veranschaulicht die Nutzerschnittstelle 712 des UE 702, welche zum Wiederherstellen von MBMS-Befehlen während der Ausführung einer CSFB-Prozedur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung genutzt wird.

Wie in 7B abgebildet ist, werden während der Ausführung der CSFB-Prozedur MBMS-Befehle 714 von der Anwendungsschnittstelle empfangen und gespeichert. Die MBMS-Befehle, welche während der Ausführung der CSFB-Prozedur empfangen werden, werden aufrechterhalten und aktualisiert, in der Verarbeitung der jüngsten/aktualisierten MBMS-Befehle nach der Beendigung der CSFB-Prozedur assistierend.

8A veranschaulicht ein beispielhaftes Szenario, in welchem ein CSFB-Anruf durch das erste RF-Terminal empfangen wird, während MBMS durch das erste RF-Terminal gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung empfangen wird.

Wenn ein CSFB-Befehl 812, welcher den CSFB-Anruf anzeigt, wie beispielsweise einen MO/MT-Anruf 804, empfangen wird, wird das zweite RF-Terminal 808 mit P-Zell-Parametern konfiguriert, um MBMS von der Nicht-primär-Zelle zu dekodieren. Das UE schaltet auf entweder ein 2G- oder 3G-Netzwerk von einem LTE-Netzwerk, um den CSFB-Anruf von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal 802 zu initiieren. In einem beispielhaften Szenario wird, unter Betrachtung, dass ein Nutzer ein Sportereignis unter Verwendung von MBMS betrachtet, wenn der CSFB-Anruf ankommt, der Nutzer mit einer Benachrichtigung vorgesehen, entweder den Anruf zu empfangen oder zurückzuweisen. Als solches wird der Empfang des Sportereignisses die Nutzererfahrung verschlechternd unterbrochen. Das vorliegende Verfahren beseitigt dieses Szenario durch ein Erlauben, dass der Nutzer das Sportereignis nahtlos von der nicht-primären Zelle durch das zweite RF-Terminal ansieht, während es eine Option vorsieht für den Nutzer, den CSFB-Anruf von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal entweder zu akzeptieren oder zurückzuweisen.

Wenn der Nutzer wünscht, den CSFB-Anruf zu akzeptieren, wird MBMS von der nicht-primären Zelle durch ein Konfigurieren des zweiten RF-Terminals 808 mit P-Zell-Parametern empfangen. Sobald die Konfiguration durchgeführt ist, wird der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zelle initiiert. Das UE empfängt übertragenen Inhalt 806 durch einen unabhängigen Übertragungsempfang 810, welcher durch das zweite RF-Terminal 808 konfiguriert ist. Der CSFB-Anruf wird dann von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal 802 empfangen.

8B veranschaulicht ein beispielhaftes Szenario, in welchem ein Mobilitätsbefehl durch das erste RF-Terminal empfangen wird, während MBMS durch das erste RF-Terminal empfangen wird, gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.

Ein beispielhaftes Szenario betrachtend, in welchem das UE mobil ist und an einer Grenze zwischen zwei Zellen ankommt. Als solches befiehlt das Netzwerk dem UE, eine Übergabe durchzuführen, da das Signal, welches von der P-Zelle empfangen wird, in welcher das UE gegenwärtig gelagert wird, von schlechter Qualität ist. Die Übergabeprozedur involviert ein Wechseln zu einer neuen Zelle, ein Synchronisieren auf die neue Zelle und einen Austausch von Signalisierinformationen zwischen dem UE und dem Netzwerk. Demnach wird der MBMS-Empfang während des Intervalls unterbrochen, in welchem die Übergabe durchgeführt wird.

Wenn der Mobilitätsbefehl 814 ausgeführt wird, wird der MBMS-Übertragungsempfang 816 des übertragenen Inhalts 806 von der nicht-primären Zelle durch ein Konfigurieren des zweiten RF-Terminals 808 mit den P-Zell-Parametern fortgesetzt. Sobald die Konfiguration durchgeführt ist, wird der MBMS-Empfang von der nicht-primären Zelle initiiert. Demnach wird ein nahtloser Empfang von MBMS für den Nutzer vorgesehen. Danach wird ein Mobilitätsbefehl von der P-Zelle durch das erste RF-Terminal 802 ausgeführt.

8C veranschaulicht ein beispielhaftes Szenario, in welchem ein nahtloser Empfang von MBMS durch das UE im Flugmodus gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung vorhanden ist.

Wie in 8C abgebildet ist, wird UE in einem Flugmodus betrachtet. Wenn das UE im Flugmodus ist, wird ein Befehl durch das UE empfangen, wobei ein Nutzer das Flug-Modus-an 818 auslöst, welches eine Übertragung/Empfang durch das UE abschaltet. Als ein Ergebnis wird eine Übertragung/ein Multicast-Empfang von übertragenem Inhalt 806 verhindert. Der Empfänger des UE jedoch wird angeschaltet sein, auch wenn das UE im Flugmodus ist, was einen nahtlosen Empfang von MBMS durch das RF-Terminal 820 des UE vorsieht, was den Leistungsverbrauch des UE verringert.

Die Ausführungsformen, welche hierin offenbart sind, können durch wenigstens ein Softwareprogramm, welches auf wenigstens einer Hardwarevorrichtung läuft, implementiert werden und durch ein Durchführen von Netzwerkverwaltungsfunktionen, um die Elemente zu steuern. Die Elemente, welche in den 1 bis 8C gezeigt sind, weisen Blöcke auf, welche wenigstens eine einer Hardwarevorrichtung oder eine Kombination von Hardwarevorrichtung und Softwaremodul sein können.

Die voranstehende Beschreibung der spezifischen Ausführungsformen zeigen die allgemeine Natur der Ausführungsformen hierin, welche andere durch ein Anwenden von gegenwärtigem Wissen leicht modifizieren und/oder für verschiedene Anwendungen von solchen spezifischen Ausführungsformen anpassen können, ohne von dem generischen Konzept abzuweichen, und demnach sind solche Anpassungen und Modifikationen innerhalb der Bedeutung und dem Bereich von Äquivalenten der offenbarten Ausführungsformen. Es muss verstanden werden, dass die Ausdrucksweise oder Terminologie, welche hierin eingesetzt wird für den Zweck der Beschreibung und nicht der Beschränkung ist. Demnach werden, während die Ausführungsformen hierin in Hinsicht von bevorzugten Ausführungsformen beschrieben wurden, Fachleute erkennen, dass die Ausführungsformen hierin mit Modifikation innerhalb des Gedankens und Umfangs der Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung wie sie durch die beigefügten Ansprüche und ihre Äquivalente definiert ist, praktiziert werden können.