Title:
MOBILTELEFONWAHL UND NEUWAHL MITHILFE EINER FAHRZEUGANTENNE
Kind Code:
A1


Abstract:

Ein mobiles Fahrzeugkommunikationssystem, das angepasst ist, um ein Verfahren aus Mobilfunkneuwahl mithilfe der Fahrzeugtelematikeinheit, die mit einer Fahrzeugantenne gekoppelt ist, auszuführen. Das Verfahren beinhaltet: das Durchführen einer Messung eines Referenzsignals aus einem aktiven Mobiltelefon, das mit der Telematikeinheit verbunden ist; das Bestimmen, ob eine Messung eines Zielmobiltelefons, basierend auf sowohl einem aktiven Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) und einem gemessenen aktiven Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas), durchgeführt werden soll; und wenn die Messung des Zielmobiltelefons durchgeführt wird, dann das Bestimmen, ob das Zielmobiltelefon, basierend auf Mobiltelefonwahlwerten des aktiven und Zielmobiltelefons, erneut gewählt werden soll.




Inventors:
Kim, Chong In, Mich. (Warren, US)
George, David, Mich. (Farmington Hills, US)
Droste, Scott T., Mich. (West Bloomfield, US)
Application Number:
DE102017111980A
Publication Date:
12/21/2017
Filing Date:
05/31/2017
Assignee:
General Motors LLC (Mich., Detroit, US)
International Classes:



Other References:
IEEE 802.11-Protokollen
Attorney, Agent or Firm:
Manitz Finsterwald Patentanwälte PartmbB, 80336, München, DE
Claims:
1. Verfahren einer Mobiltelefonwahl mithilfe einer Fahrzeugtelematikeinheit, die mit einer Fahrzeugantenne gekoppelt ist, umfassend die Schritte:
das Durchführen einer Messung eines Referenzsignals von einem aktiven Mobiltelefon, das mit der Telematikeinheit verbunden ist;
das Bestimmen, ob eine Messung eines Zielmobiltelefons, basierend auf sowohl einem aktiven Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) und einem gemessenen aktiven Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas), durchgeführt werden soll; und
das Bestimmen, wenn die Messung des Zielmobiltelefons durchgeführt wird, ob das Zielmobiltelefon, basierend auf Mobiltelefonwahlwerten des aktiven und Zielmobiltelefons, erneut gewählt werden soll.

2. Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend das Bestimmen eines Fahrzeughochgewinnantennen-Offset-Wertes (OANT), basierend auf dem Referenzsignal, worin der Offset-Wert (OANT) während der Bestimmung, ob das Zielmobiltelefon erneut gewählt werden sollen, angewendet wird.

3. Verfahren nach Anspruch 2, worin der Offset-Wert (OANT) in Verbindung mit der Fahrzeugantenne steht, die an ein Fahrzeugdach montiert ist.

4. Verfahren nach Anspruch 2, worin der Offset-Wert (OANT) vom aktiven Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) subtrahiert wird, wenn der gemessene aktive Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) kleiner als ein Schwellenwert (TH1) ist.

5. Verfahren nach Anspruch 2, worin, wenn der Offset-Wert (OANT) auf den aktiven Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) angewendet wird, wobei dieser auch auf einen aktiven Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) angewendet wird.

6. Verfahren nach Anspruch 2, worin, wenn der Offset-Wert (OANT) nicht auf den aktiven Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) angewendet wird, wobei dieser auch nicht auf einen aktiven Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) angewendet wird, wenn das Zielmobiltelefon eine gleiche oder niedrigere Priorität hat.

7. Verfahren nach Anspruch 2, worin, wenn der Offset-Wert (OANT) nicht auf den aktiven Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) angewendet wird, dieser auch nicht auf einen aktiven Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) angewendet wird, wenn das Zielmobiltelefon eine höhere Priorität hat, aber ein gemessener Zielmobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) größer oder gleich einer Summe eines Schwellenwertes (TH1) zuzüglich eines delta(Δ)-Wertes ist.

8. Verfahren nach Anspruch 2, worin, wenn der Offset-Wert (OANT) nicht auf den aktiven Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) angewendet wird, dieser auf einen aktiven Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) angewendet wird, wenn das Zielmobiltelefon eine höhere Priorität hat und ein gemessener Zielmobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) kleiner einer Summe eines Schwellenwertes (TH1) zuzüglich eines delta(Δ)-Wertes ist.

9. Verfahren einer Mobiltelefonwahl mithilfe einer Fahrzeugtelematikeinheit, die mit einer Fahrzeugantenne gekoppelt ist, umfassend die Schritte:
das Bestimmen eines Antennen-Offset-Wertes (OANT) in Verbindung mit der Fahrzeugantenne und in Verbindung mit einem Referenzsignal eines aktiven Mobiltelefons, auf der die Telematikeinheit gelagert ist; und
das Verwenden des Offset-Wertes (OANT) während eines Mobiltelefonneuwahlverfahrens, das das Auswerten des aktiven Mobiltelefons und eines Zielmobiltelefons beinhaltet.

10. Verfahren einer Mobiltelefonwahl mithilfe einer Fahrzeugtelematikeinheit, die mit einer Fahrzeugantenne gekoppelt ist, umfassend die Schritte:
das Berechnen an der Telematikeinheit eines Mobiltelefonwahlsignalstärkewertes (Srxlev) eines aktiven Mobiltelefons;
das Bestimmen eines Antennen-Offset-Wertes (OANT) in Verbindung mit sowohl dem Signalstärkewert (Srxlev) des aktiven Mobiltelefons und der Fahrzeugantenne;
das Bestimmen eines gemessenen Mobiltelefonsignalqualitätswertes (Qqualmeas) in Verbindung mit dem aktiven Mobiltelefon;
das Vergleichen des Signalqualitätswertes (Qqualmeas) des aktiven Mobiltelefons mit einem zuvor festgelegten Schwellenwert (TH1), der im Speicher der Telematikeinheit gespeichert ist;
das Anwenden, wenn der gemessene Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) kleiner als der Schwellenwert (TH1) ist, des Offset-Wertes (OANT) für die Messung des Mobiltelefonwahlsignalstärkewertes (Srxlev) des aktiven Mobiltelefons; und
das Bestimmen, ob ein Zielmobiltelefon mindestens teilweise, basierend auf dem angewendeten Offset-Wert (OANT), erneut gewählt werden muss.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft Mobiltelefonwahl und Neuwahl mithilfe einer Fahrzeugantenne.

HINTERGRUND

Bei der Mobilkommunikation kann ein Umstand auftreten, der allgemein als Mobiltelefon- oder Mobilfunkverzögerung bekannt ist, wenn Endgeräte (UE) mit einem bestimmten Mobiltelefon verbunden sind. Ein Beispiel der Mobilfunkverzögerung 100 wird in 1 dargestellt, wobei ein UE bei einer Position A – innerhalb eines Randbereichs F1 von Mobiltelefon#1 – eine Verbindung mit Mobiltelefon#1 aufrechterhält, selbst während sich das UE zu Position B bewegt – innerhalb eines Bereichs außerhalb Mobiltelefon#1 und innerhalb eines Randbereichs F2 von Mobiltelefon#2. Ein Grund für das Auftreten von Mobilfunkverzögerung ist, dass das UE ein relativ starkes Signal von einer Basisstation B1 von Mobiltelefon#1 empfängt und die Signalstärke ausreichend ist, sodass das UE keine andere Mobilfunkverbindung sucht, wie etwa eine Verbindung zur Basisstation B2 von Mobiltelefon#2. Unter einigen Umständen wird die Qualität der UE-Verbindung während der Mobilfunkverzögerung eingebüßt. Obwohl die Signalstärke von Mobiltelefon#1 ausreichen kann, um beispielsweise die Verbindung aufrechtzuerhalten, kann es für das UE wünschenswert sein, Mobiltelefon#2 erneut zu wählen, da dann die Qualität der Verbindung zwischen dem UE und Mobiltelefon#2 besser ist.

ZUSAMMENFASSUNG

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist Verfahren einer Mobiltelefonneuwahl mithilfe einer Fahrzeugtelematikeinheit vorgesehen, die mit einer Fahrzeugantenne gekoppelt ist. Das Verfahren beinhaltet: das Durchführen einer Messung eines Referenzsignals aus einem aktiven Mobiltelefon, das mit der Telematikeinheit verbunden ist; das Bestimmen, ob eine Messung eines Zielmobiltelefons, basierend auf sowohl einem aktiven Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) und einem gemessenen aktiven Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas), durchgeführt werden soll; und wenn die Messung des Zielmobiltelefons durchgeführt wird, dann das Bestimmen, ob das Zielmobiltelefon, basierend auf Mobiltelefonwahlwerten des aktiven und Zielmobiltelefons, erneut gewählt werden soll.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein Verfahren einer Mobiltelefonneuwahl mithilfe einer Fahrzeugtelematikeinheit vorgesehen, die mit einer Fahrzeugantenne gekoppelt ist. Das Verfahren beinhaltet: das Bestimmen eines Antennen-Offset-Wertes (OANT) in Verbindung mit der Fahrzeugantenne und in Verbindung mit einem Referenzsignal eines aktiven Mobiltelefons, auf der die Telematikeinheit gelagert ist; und das Verwenden des Offset-Wertes (OANT) während eines Mobiltelefonneuwahlverfahrens, das das Auswerten des aktiven Mobiltelefons und eines Zielmobiltelefons beinhaltet.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein Verfahren einer Mobiltelefonneuwahl mithilfe einer Fahrzeugtelematikeinheit vorgesehen, die mit einer Fahrzeugantenne gekoppelt ist. Das Verfahren beinhaltet: das Berechnen an der Telematikeinheit eines Mobiltelefonwahlsignalstärkewertes (Srxlev) eines aktiven Mobiltelefons; das Bestimmen eines Antennen-Offset-Wertes (OANT) in Verbindung mit sowohl dem Signalstärkewert (Srxlev) des aktiven Mobiltelefons und der Fahrzeugantenne; das Bestimmen eines gemessenen Mobiltelefonsignalqualitätswertes (Qqualmeas) in Verbindung mit dem aktiven Mobiltelefon; das Vergleichen des Signalqualitätswertes (Qqualmeas) des aktiven Mobiltelefons mit einem zuvor festgelegten Schwellenwert (TH1), der im Speicher der Telematikeinheit gespeichert ist; wenn der gemessene Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) kleiner als der Schwellenwert (TH1) ist, dann wird der Offset-Wert (OANT) für die Messung des Mobiltelefonwahlsignalstärkewertes (Srxlev) des aktiven Mobiltelefons angewendet; und das Bestimmen, ob ein Zielmobiltelefon mindestens teilweise, basierend auf dem angewendeten Offset-Wert (OANT), erneut gewählt werden muss.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Eine oder mehrere Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben, worin gleiche Bezeichnungen gleiche Elemente bezeichnen, und worin:

1 ist ein schematisches Diagramm, das Mobilfunkverzögerung darstellt;

2 ein Blockdiagramm ist, das eine Ausführungsform eines Kommunikationssystems darstellt, das fähig ist, das hierin offenbarte Verfahren zu verwenden; und

3A3C veranschaulichen ein Flussdiagramm eines Verfahrens der Mobilfunkneuwahl mithilfe einer Fahrzeugantenne.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER VERANSCHAULICHTEN AUSFÜHRUNGSFORM(EN)

Das nachfolgend beschriebene Verfahren betrifft die Mobilfunk- oder Mobiltelefonwahl und/oder Neuwahl einer Fahrzeugtelematikeinheit, die mit einer Fahrzeugantenne gekoppelt ist. Mobiltelefonwahl tritt auf, wenn die Telematikeinheit nicht mit einem drahtlosen Netzwerk verbunden ist. Mobiltelefonneuwahl tritt außerdem auf, wenn das Fahrzeug auf einem ersten Mobiltelefon gelagert ist und ein benachbartes Mobiltelefon (das darauf gelagert ist) erneut gewählt oder zu diesem umschaltet – z. B. im Gegensatz zum Übergeben (das auftritt, wenn die Telematikeinheit an einem aktiven Sprach- oder Datenanruf beteiligt ist und zwischen benachbarten Mobiltelefonen übergibt oder umschaltet). Mobilfunkchipsatzhersteller bieten Chipsätze für die Integration in tragbare Mobilgeräte, Laptops und dergleichen. Die durch diese Arten von Geräten verwendete Antennen sehen für den Chipsatz eine Sollwertsignalverstärkung vor; das heißt, eine erwartete Verstärkung (z. B. innerhalb eines zuvor festgelegten oder erwarteten Bereichs). Fahrzeugantennen unterscheiden sich jedoch von Mobiltelefonen oder Laptops oder dergleichen – z. B. können Fahrzeugantennen für einen entsprechenden Fahrzeugmobilfunkchipsatz eine wesentlich höhere Signalverstärkung vorsehen. Dies geschieht in einigen Fällen, da die Antenne manchmal am Fahrzeugdach montiert ist, was die Größe der Antenne effektiv vergrößert – z. B., wenn sie elektrisch gekoppelt ist, wirkt das Dach ebenso als Antenne, wodurch die Signalverstärkung verstärkt wird. Dadurch kann der Fahrzeugmobilfunkchipsatz eine Verstärkung empfangen, die abnormal höher ist als erwartet. Ein solches kommerzielles Beispiel ist eine sogenannte Finnenantenne, die oberhalb des Daches eines Personenkraftwagens oder Geländewagens montiert ist. Unter einigen Umständen kann diese abnormal hoch montierte Antenne Mobilfunkverzögerung anzeigen (1); und, wie oben erörtert, kann dies zu einer Mobilfunkverbindung von schlechterer Qualität führen, als wenn die Telematikeinheit einfach wieder das benachbarte Mobiltelefon neu wählt. Im nachfolgenden ist ein Verfahren zum geeigneten Auslösen der Telematikeinheit beschrieben, um ein Ziel- oder benachbartes Mobiltelefon mit Ansicht einer Hochleistungsantenne beschrieben.

Kommunikationssystem –

Mit Bezug auf 2 ist eine Betriebsumgebung dargestellt, die ein mobiles Fahrzeugkommunikationssystem 200 umfasst, das verwendet werden kann, um das hier offenbarte Verfahren zu implementieren. Das Kommunikationssystem 200 beinhaltet im Allgemeinen ein Fahrzeug 202 und ein oder mehrere Mobilfunksysteme 204, 206. Es versteht sich, dass das offenbarte Verfahren mit einer beliebigen Anzahl von unterschiedlichen Systemen verwendet werden kann und nicht speziell auf die hier gezeigte Betriebsumgebung einschränkt ist. Auch die Architektur, Herstellung, Konfiguration und der Betrieb des Mobilfunksystems 204, 206 und seiner einzelnen Komponenten sind in der Technik allgemein bekannt. Somit stellen die folgenden Absätze lediglich einen kurzen Überblick über ein veranschaulichtes Kommunikationssystem 200 bereit; jedoch zudem andere, hier nicht dargestellte Systeme könnten verwendet werden, um die offenbarten Verfahren einzusetzen.

Fahrzeug 202 ist in der veranschaulichten Ausführungsform als ein Personenkraftwagen dargestellt, es ist jedoch zu bemerken, dass jedes andere Fahrzeug, einschließlich Motorräder, Lastwagen, Geländewagen, Campingfahrzeuge, Wasserfahrzeuge, Flugzeuge usw. ebenfalls verwendet werden kann. Fahrzeug 202 kann zahlreiche Fahrzeugsystemmodule 208 (obwohl nur eines dargestellt ist) beinhalten und diese Module 208 können durch Netzwerkverbindungen, wie etwa einer Kommunikationsleitung (nicht dargestellt) oder dergleichen, miteinander verbunden sein. Ausschließlich zu Veranschaulichungsszwecken ist ein Systemmodul dargestellt – eine Fahrzeugtelematikeinheit 210, die mit einer Fahrzeugantenne 212 gekoppelt ist.

Die Telematikeinheit 210 kann eine OEM-installierte (eingebettete) oder eine Aftermarketvorrichtung sein, die in dem Fahrzeug installiert ist und drahtlose Sprach- und/oder Datenkommunikation über das/die Mobilfunksystem(e) 204, 206 und über andere drahtlose Netzwerksysteme ermöglicht. Dies ermöglicht, dass das Fahrzeug mit einem telematikgestützen System oder anderen telematikfähigen Fahrzeugen oder einer anderen drahtlosen Entität oder Vorrichtung kommunizieren kann. Die Telematikeinheit verwendet bevorzugt Funkübertragungen, um einen Kommunikationskanal (einen Sprachkanal und/oder einen Datenkanal) mit dem/den Mobilfunksystem(en) 204, 206 herzustellen, sodass Sprach- und/oder Datenübertragungen über den Kanal gesendet und erhalten werden können. Die Bereitstellung von sowohl Sprach- als auch Datenkommunikation durch die Telematikeinheit 210 ermöglicht dem Fahrzeug 202 das Anbieten einer Reihe von Diensten, darunter solche im Zusammenhang mit Navigation, Telefonie, Notfallassistenz, Diagnostik, Infotainment, etc. Daten können entweder paketvermittelt über einen Datenkanal verschickt werden, oder aber über einen Sprachkanal mithilfe von im Fachbereich bekannten Techniken.

Gemäß einer Ausführungsform verwendet die Telematikeinheit 210 Mobilfunkkommunikation gemäß entweder den GSM-, CDMA- oder LTE-Standards und beinhaltet daher einen Mobilfunkchipsatz 214 für die Daten- und Sprachkommunikationen, wie Freisprechen, ein drahtloses Modem 216 für die Datenübertragung, eine elektronische Verarbeitungsvorrichtung oder einen Prozessor 218, eine oder mehrere digitale Speichervorrichtungen 220 und eine Antenne 212. Chipsatz 214 kann eine Halbleitervorrichtung sein, die innerhalb der Telematikeinheit 210 eingebettet ist, die angepasst ist, um Mobilfunkkommunikation zu erleichtern. Es kann über ein oder mehrere Mobilfunkprotokolle angepasst sein (z. B. einen doppelten Chipsatz, der für LTE- und CDMA-Kommunikationssysteme oder dergleichen ausführbar ist). Ein nicht einschränkendes, kommerzielles Beispiel ist der Qualcomm-LTE-Advanced-Chipsatz, der die LTE-FDD/TDD-Advanced-Kategorie6 unterstützt. Bei mindestens einer Ausführungsform können einige Parameter des Chipsatzes 214 nicht durch die Telematikeinheit oder den Fahrzeughersteller konfigurierbar sein, sondern nur, wenn überhaupt, durch den Chipsatzhersteller. Parameter in Verbindung mit Mobiltelefonwahl und/oder Neuwahl können beispielsweise nicht konfigurierbar sein (z. B. Signalstärke und/oder Qualitätsparameter, wie nachfolgend weiter erörtert). Telematikeinheitsoftware 222 (z. B. aus Speicher 220 oder innerhalb dem/den Prozessor(en) 218 gespeicherte und ausführbare Software) kann jedoch durch den Fahrzeughersteller oder legitimiertes Wartungspersonal konfigurierbar sein, um mit den Chipsatz 214 auf geeigneter Weise, wie etwa die nachfolgend erörterten Verfahren, zu bedienen.

Es ist zu beachten, dass das Modem 216 entweder durch Software 222 implementiert sein kann, die in der Telematikeinheit 210 gespeichert und durch den Prozessor 218 ausgeführt wird, oder es kann eine separate Hardwarekomponente sein, die sich innerhalb oder außerhalb der Telematikeinheit 210 befinden kann. Das Modem 216 kann mithilfe einer beliebigen Anzahl unterschiedlicher Standards oder Protokolle, wie etwa LTE, EVDO, CDMA, GPRS und EDGE, betrieben werden. Die drahtlose Vernetzung zwischen dem Fahrzeug 202 und den anderen vernetzten Vorrichtungen kann auch mithilfe der Telematikeinheit 210 erfolgen. Für diesen Zweck kann die Telematikeinheit 210 konfiguriert sein, gemäß einem oder mehreren Protokollen drahtlos zu kommunizieren einschließlich drahtloser Nahbereichskommunikation (SRWC), wie irgendwelche von den IEEE 802.11-Protokollen, WiMAX, ZigBeeTM, Wi-Fi direct, Bluetooth oder Nahfeldkommunikation (NFC). Wenn die Telematikeinheit 210 für paketvermittelte Datenkommunikation wie TCP/IP verwendet wird, kann sie mit einer statischen oder dynamischen IP-Adresse konfiguriert werden, um automatisch eine zugewiesene IP-Adresse von einer anderen Vorrichtung am Netzwerk, wie etwa einem Router oder einem Netzwerkadressenserver, zu empfangen.

Der Prozessor 218 kann jede Geräteart sein, die fähig ist elektronische Befehle zu verarbeiten, einschließlich Mikroprozessoren, Mikrocontrollern, Hostprozessoren, Steuerungen, Fahrzeugkommunikationsprozessoren und anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (ASICs). Er kann ein speziell dafür vorgesehener Prozessor sein, der nur für die Telematikeinheit 210 verwendet wird, oder er kann mit anderen Fahrzeugsystemen geteilt werden. Der Prozessor 218 führt verschiedene Arten von digital gespeicherten Befehlen aus, wie Software oder Firmwareprogramme, die im Speicher 220 gespeichert sind, welche der Telematikeinheit ermöglichen, eine große Vielfalt von Diensten bereitzustellen. Zum Beispiel kann der Prozessor 218 Programme ausführen oder Daten verarbeiten, um mindestens einen Teil des Verfahrens auszuführen, das hierin beschrieben ist. Prozessor 218 kann beispielsweise, gemäß mindestens einer Ausführungsform, Softwareanwendungsanweisungen 222 ausführen, um Werte, die mit einer aktiven Mobiltelefonsignalstärke oder -qualität verbunden sind, zu empfangen oder zu bestimmen, um zu bestimmen, ob eine Zielmobiltelefonsignalstärke gemessen werden soll und zu bestimmen, ob ein Antennenverstärkungs-Offsetwert (OANT) in Verbindung mit der Fahrzeugantenne 212 in einem Mobiltelefonneuwahlverfahren, wie nachfolgend näher erläutert, angewendet werden soll.

Somit kann das hierin offenbarte Verfahren (die Verfahren) als ein oder mehrere Computerprogramme durchgeführt werden, die durch die Fahrzeugtelematikeinheit 210 ausführbar sind, um die Einheit 210 dazu zu bewegen, das Verfahren durchzuführen sowie die mit den verschiedenen Verfahren verbundene Daten können in allen geeigneten Speichern (z. B. wie Speicher 220) gespeichert werden. Das Computerprogramm kann in vielerlei Formen vorliegen, aktiv und inaktiv. Das Computerprogramm kann beispielsweise als Softwareprogramm(e) umfasst von Programmanweisungen mit Quellcode, Objektcode, ausführbarem Code oder anderen Formaten vorhanden sein; Firmwareprogramm(en); oder Hardware-Beschreibung-Sprach-(HDL)-Dateien. Jeder der vorstehenden kann auf einem computerverwendbaren oder lesbaren Medium ausgeführt sein, das eine oder mehrere Speichervorrichtungen oder Artikel beinhaltet. Exemplarische computernutzbare Speichervorrichtungen 220 beinhalten ein herkömmliches Computersystem-RAM (Random Access Memory), ROM (Read Only Memory), EPROM (löschbarer, programmierbarer ROM), EEPROM (elektrisch löschbarer, programmierbarer ROM) und magnetische oder optische Platten oder Bänder. Der Speicher 220 kann mindestens teilweise Teil des Prozessors 218, des Modems 216 oder dergleichen sein. Es ist daher zu beachten, dass die Verfahren mindestens teilweise von jedweder elektronischen Vorrichtung(en) durchgeführt werden können, das ausführbar ist, die oben beschriebenen Funktionen auszuführen.

Die Mobilfunksysteme 204, 206 sind vorzugsweise Mobiltelefonsysteme, die jeweils eine Vielzahl von Mobilfunkmasten (z. B. wie jeweils 230 oder 232) mit einer Anzahl von anderen Mobiltelefonkomponenten, die in der Technik bekannt sind, umfassen. In LTE-Systemen kann Mast 230 in Verbindung mit einer eNodeB stehen, die an das aktive Gateway (S-GW) 234 gekoppelt ist – die ferner mit anderen Komponenten gekoppelt ist (z. B. einer Bewegbarkeit-Management-Entität oder MME 236, einem Home-Abonnent-Server oder HSS (nicht dargestellt) und dergleichen). Oder Mast 232 kann beispielsweise in GSM-Systemen in Verbindung mit einem Basisstation-Empfänger (BTS) stehen, der mit einer aktiven GPRS-Support-Node (SGSN) 238 gekoppelt ist – die ferner mit anderen nicht dargestellten Komponenten gekoppelt ist (z. B. einer Gateway-GPRS-Support-Node (GGSN) und dergleichen). Alle diese Komponenten und deren Ausführungsform und Verwendung sind bekannt und werden nicht näher beschrieben. Mobilfunksysteme 204, 206 sind selbstverständlich nicht auf LTE und GSM-Systeme oder die dargestellten Anwendungen beschränkt; z. B. der Ausdruck, das Mobilfunksysteme breit auf andere Trägersysteme ausgelegt sein sollten (z. B. einschließlich, aber nicht beschränkt auf WCDMA, CDMA, CDMA2000, AMPS, usw.). Des Weiteren ist zu bemerken, dass Trägersysteme 204, 206 auch mit einem das Festnetz (nicht dargestellt) gekoppelt sein können – z. B. durch das Aktivieren der Vernetzung mit einem öffentlichen Fernsprechnetz (PSTN), wie etwa jenes, das verwendet wird, um festverdrahtetes Fernsprechen, paketvermittelte Datenkommunikationen, Internetinfrastruktur und dergleichen bereitzustellen.

Verfahren –

Nun zu den 3A3C ist ein Verfahren 300 der Mobiltelefonneuwahl mithilfe der Fahrzeugtelematikeinheit 210 und der Fahrzeugantenne 212 dargestellt. Bei mindestens einer Ausführungsform der Mobiltelefonneuwahl können die Telematikeinheit 210 und Chipsatz 214 angepasst werden, um gemäß LTE-Releases 8 und 9 betrieben zu werden, welche Ausführungsform nachfolgend erörtert wird; während jedoch das Verfahren 300 mittels LTE-Rel. 8 und 9 veranschaulicht ist, sollte bemerkt werden, dass dies nur ein Beispiel und andere Anwendungen ebenfalls möglich sind (beispielsweise das Verfahren 300 kann ebenso in späteren LTE-Releases verwendet werden). In Verfahren 300 ist es auf einem Mobiltelefon gelagert und kann eine Mobiltelefonneuwahl bestimmen, wenn sich die Telematikeinheit 210 in einem Leerlaufmodus befindet. Fachleute werden begrüßen, dass der Leerlaufmodus der Telematikeinheit 210 (wenn registriert) ermöglicht, eine Funkressourcensteuerungs(RRC)-Verbindung herzustellen, Paging-Nachrichten des Mobilfunksystems 230 zu empfangen, usw. Wie hierin verwendet, befindet sich die Telematikeinheit 210 nicht in einem aktiven Modus (z. B. sie ist nicht an einem Sprach- oder Datenanruf beteiligt), wenn sie sich im Leerlauf befindet.

Des Weiteren ist zu bemerken, dass, wenn die Telematikeinheit 210 auf einem aktiven Mobiltelefon gelagert ist (wie etwa Mobiltelefon#1, das in 1 aktuell aktiv ist) (z. B. auf LTE oder auf LTE-DRx gelagert), Mobiltelefonneuwahlauswertung das Bestimmen beinhalten kann, ob auf einem Zielmobiltelefon gelagert werden soll (z. B. einem der benachbarten Mobiltelefone, das nicht aktiv ist, wie Mobiltelefon#2 in 1). Mobiltelefon#2 könnte ein anderes LTE-Mobiltelefon, ein GSM-Mobiltelefon, ein CDMA2000-Mobiltelefon oder dergleichen sein. Des Weiteren ist zu bemerken, dass eine Mobiltelefonneuwahlauswertung auftreten kann, wenn das Zielmobiltelefon über dasselbe Mobilfunkprotokoll und dieselbe Frequenz sendet (z. B. LTE-Frequenz1 bis LTE-Frequenz1) – z. B. eine Intrafrequenzneuwahl. Oder eine Mobiltelefonneuwahlauswertung kann auftreten, wenn das Zielmobiltelefon über eine unterschiedliche Frequenz sendet, aber z. B. über dasselbe Mobilfunkprotokoll (z. B. LTE-Frequenz1 bis LTE-Frequenz2) – z. B. eine Interfrequenzneuwahl. Des Weiteren kann Mobiltelefonneuwahlauswertung auftreten, wenn das Zielmobiltelefon über ein unterschiedliches Mobilfunkprotokoll sendet (z. B. LTE (aktive Mobiltelefon) an CDMA2000 (Zielmobiltelefon)) – z. B. eine inter-RAT(Radiozugangstechnik)-Neuwahl.

Verfahren 300 beginnt mit Schritt 302; in Schritt 302 empfängt die Telematikeinheit 210 Systeminformationsblock(SIB)-Daten über einen drahtlosen Sender von einer aktiven Mobiltelefon-Evolved-Node-B 230 (oder einfach: aktive eNB 230) (siehe auch 2). Bei mindestens einer Ausführungsform beinhaltet dieses SIBs-3-8-Daten. Fachleute werden begrüßen, dass SIB-Daten einen Mobiltelefonzugang und andere ähnliche Parameter beinhalten sowie dass SIBs-3-8 Daten Mobiltelefonneuwahlparameter betreffen.

Im folgenden Schritt 304 kann die Telematikeinheit 210 extrahieren, decodieren und/oder anderweitig die Neuwahlparameter, basierend auf den empfangenen SIB-Daten im Schritt 302, bestimmen. Die Neuwahlparameter können Schwellenwertparameter beinhalten – z. B. Signalleistung und Qualitätsparameter, wie etwa ThreshServing, LowQ, ThreshX, HighQ, ThreshX, LowQ, ThreshServing, LowP, ThreshX, HighP und ThreshX, LowP (z. B. in LTE-Release 9) oder nur Leistungsparameter, wie etwa ThreshServing, Low, ThreshX, High und ThreshX, Low (z. B. in LTE-Release 8). Neuwahlparameter können auch andere Parameter, wie etwa Prioritätsparameter, SIntraSearchP, SIntraSearchQ, SnonIntraSearchP, SnonIntraSearchQ und dergleichen, beinhalten. Diese und weitere Parameter sind Fachleuten auf dem Gebiet bekannt. Prioritätsparameter können beispielsweise angeben, ob ein benachbartes Mobiltelefon höhere Priorität, niedrigere Priorität oder gleiche Priorität hat. Selbstverständlich betreffen diese Beispiele von Parametern lediglich die nachfolgend näher beschrieben; andere Parameter sind möglich. Extrahierte oder bestimmte Neuwahlparameter können mindestens zeitweise im Speicher 220 gespeichert werden.

Im folgenden Schritt 306 überträgt die aktive eNB 230 ein drahtloses Referenzsignal, das von der Telematikeinheit 210 empfangen wird. Mithilfe des Referenzsignals kann die Telematikeinheit 210 in den folgenden Schritten einen aktiven Mobiltelefonwert bestimmen und/oder berechnen – z. B. einen Mobiltelefonwahlqualitätswert (Squal) oder einen Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev). Wenn die Telematikeinheit 210 beispielsweise zur Verwendung mit LTE-Release 8 angepasst ist, kann es einen Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) in Abhängigkeit vom Empfang des Referenzsignals bestimmen und/oder berechnen; basierend jedoch auf Release 8-Regeln, kann es keinen Mobiltelefonwahlqualitätswert (Squal) bestimmen und/oder berechnen. Oder eine Telematikeinheit 210, die beispielsweise zur Verwendung mit LTE-Release 9 konfiguriert ist, kann einen Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) und einen Mobiltelefonwahlqualitätswert (Squal) bestimmen und/oder berechnen. In einem weiteren Beispiel kann die Telematikeinheit alternativ einen Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) (z. B. anstelle des Mobiltelefonwahlqualitätswertes (Squal)) bestimmen und/oder berechnen, wenn die Telematikeinheit (Release 9) keine entsprechenden Qualitätsparameter im/in den empfangenen SIB(en) empfängt.

Im folgenden Schritt 308 kann die Telematikeinheit 210 bestimmen, ob eine Messung während einer bestimmten Zeitdauer durchgeführt wurde. Die mobilen Chipsatzvorrichtungen, wie etwa Chipsatz 214, können beispielsweise programmiert werden, um periodisch die Signalstärke oder Qualität zu messen. Wenn eine Messung geplant ist, fährt das Verfahren 300 mit Schritt 310 fort; wenn nicht, kehrt das Verfahren 300 zum Schritt 306 zurück und wiederholt die Schritte 306 und 308 bis eine Messung geplant ist.

Nach Schritt 308 (in Schritt 310) bestimmt die Telematikeinheit eine Messung eines Referenzsignals aus dem aktiven Mobiltelefon-eNB 230. Dieses kann das Bestimmen des Mobiltelefonwahlsignalstärkewertes (Srxlev) oder des Mobiltelefonwahlqualitätswertes (Squal) mithilfe der Gleichungen (1) oder (2), wie unten gezeigt, beinhalten. Srxlev = Qrxlevmeas – (Qrxlevmin + Qrxlevminoffset) – Pcomp – Qoffsettemp,Gleichung (1)

Wobei Pcomp = max (PEMAX – PUMAX, 0), wobei PEMAX = eine maximal zulässige Uplink-Übertragungsleistung und PUMAX = eine maximale Telematikeinheit-Übertragungsausgabeleistung ist (z. B. im Telematikeinheitspeicher gespeichert oder durch die Telematikeinheit bestimmbar). Qrxlevmeas ist ein gemessener empfangener (RX)-Signalwert und Qrxlevmin und Qrxlevminoffset und PEMAX sind Parameter, die durch das Mobilfunksystem definiert sind und über Systeminformationsblöcke (SIB) gesendet werden. Und Qoffsettemp ist ein Offset-Wert, der zeitweilig für das Mobiltelefon, wie in 3GPP TS 36,331 (Rel. 12), E-UTRA, angewendet wird; Radio-Ressource-Control(RRC)-Protokollspezifikation, die in ihrer Gesamtheit hierin durch Bezugnahme aufgenommen ist. Squal = Qqualmeas – (Qqualmin + Qqualminoffset) – Qoffsettemp,Gleichung (2)

Wobei Qqualmeas ein gemessener Mobiltelefonqualitätswert ist und Qqualmin und Qqualminoffset Parameter sind, die durch das Mobilfunksystem 204 definiert sind und die über Systeminformationsblöcke (SIB) gesendet werden können. Es ist zu bemerken, dass Qrxlevminoffset verwendet werden kann, um die Mobiltelefonreichweite zu optimieren und dass Qoffsettemp verwendet werden kann, um die Vorrichtung bei einem RR-Verbindungstimeout umzuleiten.

In Schritt 312 kann die Telematikeinheit 210 als Nächstes einen Fahrzeug-Antennenverstärkungs-Offsetwert (OANT) berechnen oder anderweitig bestimmen – der dazu dienen kann, unerwünschte Mobiltelefonwahl (oder -neuauswahl) zu vermeiden, was übermäßige Störungen infolge einer hohen Antennenverstärkung bewirkt. Bei einer Ausführungsform wird der Offsetwert OANT mithilfe einer zuvor festgelegten Verstärkungskonstante, die im Speicher 220 gespeichert ist, und einer linearen Formel bestimmt (z. B. der aktuellen Signalstärke * Verstärkungskonstante). Die Verstärkungskonstante kann anhand der bestimmten Antenne und der jeweiligen Fahrzeugimplementierung bestimmt werden. Unterschiedliche Antennen können beispielsweise unterschiedlich Verstärkungseigenschaften aufweisen. Des Weiteren kann übermäßige Antennenverstärkung anhand der Fahrzeugeigenschaften variieren – z. B. kann ein Fahrzeug mit einem größeren Dach (mit darauf montierter Antenne 212) das Referenzsignal mehr als ein Fahrzeug mit einem kleineren Dach verstärken. Somit kann der Wert der Verstärkungskonstante je nach Ausführungsform variieren. In einer anderen Ausführungsform kann der Offset-Wert OANT nicht bei jedem Ablauf des Verfahrens 300 berechnet werden, sondern kann aus Speicher 220 abgerufen werden (z. B. ein darin gespeicherter Wert sein). In anderen Ausführungsformen kann der Offset-Wert OANT mithilfe einer nichtlinearen Formel oder dergleichen berechnet werden. Andere Bestimmungen sind Fachleuten bekannt.

Nach Schritt 312 kann die aktive eNB 230 in Schritt 316 ausgewertet werden, um zu bestimmen, ob die Telematikeinheit 210 das Messen eines benachbarten oder Zielmobiltelefons berücksichtigen sollte. Schritt 316 kann mehrere Teilschritte beinhalten (z. B. die Schritte 318, 320, 322 und 324). Mit dem Fahrzeug-Antennenverstärkungs-Offsetwert OANT kann die Telematikeinheit 210 eine unnötige oder unerwünschte Bestimmung eines Zielmobiltelefons vermeiden. Es kann beispielsweise nicht wünschenswert sein, Chipsatz-Rechnerressourcen zu nutzen, um ein verfügbare/s Zielmobiltelefon(e) zu messen (und/oder auszuwerten), wenn das aktive eNB-Signal ausreichend Leistung oder Qualität aufweist.

Schritt 318 bestimmt, ob der Verstärkungs-Offset-Wert OANT angewendet werden soll. Der Verstärkungs-Offset-Wert wird angewendet, wenn der gemessene Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) des aktiven Mobiltelefonsignals kleiner ist als ein zuvor festgelegter Schwellenwert (TH1) im Telematikeinheitspeicher 220. Der Schwellenwert (TH1) kann ein fahrzeugspezifischer Wert sein, der durch den Fahrzeughersteller bestimmt wird – z. B. basierend auf einem oder mehreren der folgenden Faktoren: dem ausgewählten Mobilfunkchipsatz 214, der ausgewählten Fahrzeugantenne 212 oder dergleichen. Auf diese Weise können Telematikeinheiten, die mit Release 8 konfiguriert sind (die normalerweise lediglich die Neuwahl, basierend auf Signalstärkekriterien, auswählt) sowohl Signalqualitäts- und Signalstärkekriterien im Neuwahlverfahren verwenden. Gleichermaßen kann die Telematikeinheit, die mit Release 9 konfiguriert ist (die normalerweise Signalstärkekriterien verwenden, wenn Signalqualitätskriterien nicht verfügbar sind), auch sowohl Signalqualitäts- und Signalstärkekriterien im Neuwahlverfahren verwenden. Wenn der vom aktiven Mobiltelefon gemessene Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) kleiner als der Schwellenwert TH1 ist, dann wendet Verfahren 300 in Schritt 320 den Verstärkungs-Offset-Wert an; und wenn der vom aktiven Mobiltelefon gemessene Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) größer oder gleich einem Schwellenwert TH1 ist, dann fährt das Verfahren mit Schritt 322 fort (z. B. beim nicht Anwenden des Verstärkungs-Offset-Wertes).

In Schritt 320 wird der Verstärkungs-Offset-Wert angewendet. Bei mindestens einer Ausführungsform wird der Verstärkungs-Offset-Wert gemäß der nachfolgenden Signalstärkewertgleichung (1') angewendet.

Gleichung (1') Srxlev = [Qrxlevmeas – OANT] – (Qrxlevmin + Qrxlevminoffset) – Pcomp – Qoffsettemp, wobei OANT vom aktiven Mobiltelefon gemessenen Mobiltelefon-RX-Wert (Qrxlevmeas) subtrahiert wird und die anderen übrigen Parameter die gleichen wie die oben erörterten sind. Es ist selbstverständlich vorgesehen, dass der vom aktiven Mobiltelefon gemessene Mobiltelefon-RX-Wert (Qrxlevmeas) in Ausführungsformen des Fahrzeugs relativ höher sein kann – z. B. durch die Verwendung einer Hochverstärkungsfahrzeugantenne 212 mit Chipsatz 214 – somit gleicht der Wert OANT diese atypisch höhere Verstärkung in einigen Fahrzeugen aus oder kompensiert diese. Nach Schritt 320 fährt das Verfahren mit Schritt 324 fort.

In Schritt 322 wird kein Verstärkungs-Offset-Wert angewendet. Somit ist der Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) des aktiven Mobiltelefons der gleiche Wert, wie der, der in Gleichung (1) dargestellt und erörtert ist. Das Verfahren 300 fährt dann mit Schritt 324 fort.

In Schritt 324 bestimmt der Prozessor 218, ob eine Zielmobiltelefonmessung, basierend auf dem Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) des aktiven eNB 230, ausgelöst werden soll. Wenn der Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) größer oder gleich einem zuvor festgelegten Wert (z. B. in den SIB-Daten vorgesehen) ist, dann wird keine Messung des Zielmobiltelefons ausgelöst und Chipsatz 214 weiterhin auf der aktiven eNB 230 gelagert. Hingegen, wenn der Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) kleiner ist als der zuvor festgelegten Wert, dann wird eine Zielmobiltelefonmessung ausgelöst. In letzterem Fall wird die Telematikeinheit bestimmen, ob es besser auf dem Zielmobiltelefon anstatt auf dem aktiven Mobiltelefon gelagert bleibt. In Verfahren 300 kann der Verstärkungs-Offset-Wert OANT angewendet werden oder nicht; daher entstehen vier mögliche Szenarien: a) Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) des aktiven Mobiltelefons ausreichend hoch, um keine Zielmobiltelefonmessung auszulösen und bei relativ geringer Signalqualität (gemessener Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) < TH1); b) Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) des aktiven Mobiltelefons ausreichend hoch, um keine Zielmobiltelefonmessung auszulösen und bei relativ hoher Signalqualität (Qqualmeas ≥ TH1); c) Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) des aktiven Mobiltelefons ausreichend niedrig, um eine Zielmobiltelefonmessung auszulösen und bei relativ niedriger Signalqualität (Qqualmeas < TH1); und d) Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) des aktiven Mobiltelefons ausreichend niedrig, um eine Zielmobiltelefonmessung auszulösen und bei relativ hoher Signalqualität (Qqualmeas ≥ TH1).

In Szenarien (a) und (b) wird keine Messung eines Zielmobiltelefons ausgelöst und das Verfahren 300 fährt mit Schritt 306 fort. Und in Schritt 306 fährt das Verfahren weiterhin wie zuvor beschrieben mit Schritt 308 fort, wenn wieder ein Referenzsignal empfangen wird. Es ist zu bemerken, dass in Szenario (a) der Verstärkungs-Offset-Wert OANT angewendet wurde; selbst wenn die Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) durch den Verstärkungs-Offset-Wert OANT, wie in Gleichung (1'), verringert wurde, ist der Signalstärkewert (Srxlev) noch ausreichend groß, um kein Zielmobiltelefonmessung, beispielsweise gemäß den 3GPP-Regeln, auszulösen. Des Weiteren ist zu bemerken, dass in Szenario (b) der Verstärkungs-Offset-Wert OANT nicht angewendet wurde; daher war der gemessene Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) größer als oder gleich dem gespeicherten Schwellenwert TH1. In diesem Beispiel wurde die Zielmobiltelefonmessung nicht ausgelöst, teilweise weil die Signalqualität des aktiven Mobiltelefon-eNB 230 als ausreichend festgestellt wurde. Szenarien (a) und (b) veranschaulichen eine Bestimmung, um keine Zielmobiltelefonmessung auszulösen, die sowohl in Verbindung mit einem Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) und einem gemessenen aktiven Mobiltelefonqualitätwert (Qqualmeas) steht.

In Szenarien (c) und (d) wird eine Messung eines Zielmobiltelefons ausgelöst und das Verfahren 300 fährt mit Schritt 330 fort. Es ist zu bemerken, dass in Szenario (c) der Verstärkungs-Offset-Wert OANT angewendet wurde. In diesem Fall kann das Subtrahieren des Verstärkungs-Offset-Wertes OANT in Gleichung (1) den Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) auf einen Wert verringern, der klein genug ist, um die Zielmobiltelefonmessung auszulösen – z. B. das Ausgleichen der Gleichung aufgrund eines übermäßigen Beitrags der Hochleistungsantenne 214. Des Weiteren ist zu bemerken, dass in Szenario (b) der Verstärkungs-Offset-Wert OANT nicht angewendet wurde; daher waren sowohl der Signalstärkewert (Srxlev) und der gemessenen Zellensignalqualitätswert (Qqualmeas) ausreichend niedrig. Selbst ohne beispielsweise weitere Reduzierung des Mobiltelefonwahlsignalstärkewertes (Srxlev) durch den Verstärkungs-Offset-Wert OANT, war der Signalstärkewert (Srxlev) ausreichend, um die Zielmobiltelefonmessung, gemäß den 3GPP-Regeln, auszulösen. Und der gemessene Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) wurde als relativ gering bestimmt, da er kleiner als der gespeicherte Schwellenwert TH1 war. Szenarien (c) und (d) veranschaulichen eine Bestimmung, um eine Zielmobiltelefonmessung auszulösen, die sowohl in Verbindung mit einem Mobiltelefonsignalstärkewert (Srxlev) und einem gemessenen aktiven Mobiltelefonqualitätwert (Qqualmeas) steht.

Nun zu 3B in Schritt 330 – nach dem Bestimmen, dass ein Zielmobiltelefon gemessen wird – kann die Telematikeinheit 210 ein drahtloses Referenzsignal vom Zielmobiltelefon empfangen. Dieses Referenzsignal kann ähnlich dem Referenzsignal in Schritt 306 sein, nur, dass es vom Zielmobiltelefon anstatt dem aktiven Mobiltelefon empfangen wird.

Im folgenden Schritt 332 kann die Telematikeinheit 210 einen Mobiltelefon-RX-Wert (Qrxlevmeas) des Zielsignals, eines Mobiltelefonsignalqualitätswertes (Qqualmeas) des Zielmobiltelefons oder beide messen. Der folgende Schritt 334 kann verwendet werden, um zu bestimmen, ob der Verstärkungs-Offset-Wert OANT auf die Zielmobiltelefonmessungen angewendet werden soll. Wie unten erläutert wird, sobald die entsprechenden Werte in Schritt 334 bestimmt werden – z. B. beim Anwenden oder keinem Anwenden des Verstärkungs-Offset-Wertes OANT – dann können die aktive Mobiltelefonwerte und die Zielmobiltelefonwerte verglichen werden, um zu bestimmen, ob zu erneut ausgewählt und auf dem Zielmobiltelefon gelagert werden soll oder nicht erneut ausgewählt und auf dem aktiven Mobiltelefon gelagert zu verbleiben. Schritt 334 beinhaltet einer Reihe von Teilschritten: Schritte 336, 338, 340, 342, 352, 354 und 356.

In Schritt 336 kann der Prozessor 218 bestimmen, ob der Verstärkungs-Offset-Wert OANT in Schritt 318 angewendet wurde. Wenn der Verstärkungs-Offset-Wert angewendet wurde, kann das Verfahren 300 mit Schritt 338 fortfahren. Wenn der Verstärkungs-Offset-Wert in Schritt 318 nicht angewendet wurde, kann das Verfahren 300 mit Schritt 340 fortfahren.

In Schritt 338 wird der Verstärkungs-Offset-Wert OANT auf die Zielmobiltelefonmessung angewendet – z. B. durch das Subtrahieren des Hochleistungsantennen-Offset-Wertes OANT aus dem gemessenen Mobiltelefon-RX-Wert (Qrxlevmeas) des Zielmobiltelefons. Hauptsächlich wendet Schritt 338 die Gleichung (1') an, verwendet jedoch die Zielmobiltelefonwerte, die in Schritt 332 empfangen wurden. Danach fährt das Verfahren mit Schritt 358 fort.

In Schritt 340 wird die Priorität des Zielmobiltelefons ausgewertet. Falls das Zielmobiltelefon eine höhere Priorität als das aktive Mobiltelefon aufweist, dann fährt das Verfahren 300 mit Schritt 350 fort – was nachfolgend erörtert wird. Wenn jedoch das Zielmobiltelefon eine gleiche oder niedrigere Priorität gegenüber dem aktiven Mobiltelefon aufweist, dann fährt das Verfahren mit Schritt 342 fort.

In Schritt 342 wird der Verstärkungs-Offset-Wert OANT nicht auf die Zielmobiltelefonmessung angewendet. Hauptsächlich wendet Schritt 342 die Gleichung (1) an, verwendet jedoch die Zielmobiltelefonwerte, die in Schritt 332 empfangen wurden. Danach fährt das Verfahren mit Schritt 358 fort.

Nun zu 3C in Schritt 350, wo ein Verfahren erörtert wird, in dem Zielmobiltelefone eine höhere Priorität als das aktive Mobiltelefon aufweisen, wobei kein Hochleistungsantennen-Offset-Wert OANT auf den Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) des aktiven Mobiltelefons (in Schritt 318) angewendet wurde. Es ist zu bemerken, dass kein Verstärkungs-Offset-Wert angewendet wurde, da der gemessene Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) des aktiven Mobiltelefons größer als oder gleich dem zuvor festgelegten Schwellenwert TH1 ist – z. B. wurde die aktive Mobiltelefonsignalqualität als ausreichend beurteilt. Schritt 350 beinhaltet einer Reihe von Teilschritten: 352, 354 und 356.

In Schritt 352 wird ein gemessener Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) des Zielmobiltelefons mit dem zuvor festgelegten Schwellenwert TH1 und einem delta(Δ)-Wert verglichen. Falls der Signalqualitätswert (Qqualmeas) des Zielmobiltelefons kleiner als die Summe des TH1 und des delta(Δ)-Wertes ist, fährt das Verfahren 300 mit Schritt 356 fort – wobei der Verstärkungs-Offset-Wert OANT auf den Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) angewendet wird. Und falls der Signalqualitätswert (Qqualmeas) des Zielmobiltelefons größer oder gleich der Summe des TH1 und des delta(Δ)-Wertes ist, fährt das Verfahren mit Schritt 354 fort – wobei der Verstärkungs-Offset-Wert OANT nicht auf den Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) angewendet wird. Der delta(Δ)-Wert kann als Fehlergrenze oder Toleranzwert in Verbindung mit der Signalqualität betrachtet werden, der in Speicher 220 gespeichert ist und verwendet wird, um die Telematikeinheit 210 (oder genauer den Chipsatz 214) am Hin- und Herwechseln zwischen dem aktiven Mobiltelefon und dem Zielmobiltelefon zu hindern. Das so genannte Hin- und Herwechseln bezieht sich auf die wiederholte Neuwahl zwischen den zwei gleichen benachbarten Mobiltelefonen – z. B. eine zuvor festgelegte Anzahl von Malen innerhalb eines zuvor festgelegten Zeitraums. In Abwesenheit des delta(Δ)-Wertes in Schritt 352 kann die Telematikeinheit 210 beispielsweise das Zielmobiltelefon erneut auswählen (teilweise, weil der Qqualmeas geringfügig größer oder gleich dem TH1 war), nur um dann das bisherige aktive Mobiltelefon erneut auszuwählen (weiterhin teilweise, weil der Qqualmeas des aktiven Mobiltelefons mindestens geringfügig kleiner als der TH1 ist; d. h. geringfügig verringert). Somit verhindert dieser delta(Δ)-Wert Hin- und Herwechseln – wobei es die Telematikeinheit 210 zu erregt, das Mobiltelefon mit der besseren Signalqualität erneut auszuwählen.

In Schritt 354 wird der Verstärkungs-Offset-Wert OANT nicht auf den Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) des Zielmobiltelefons angewendet. Hauptsächlich wendet Schritt 354 die Gleichung (1) mittels Zielmobiltelefonsignalstärkekriterien an (anstelle der aktiven Mobiltelefonkriterien), einschließlich Parametern, die in Schritt 332 empfangen wurden. Es ist zu bemerken, dass eine Mobiltelefonneuwahl (die in Schritt 358 folgt) jeweils den Mobiltelefonwahlsignalstärkewert des aktiven und Zielmobiltelefons ohne den Verstärkungs-Offset-Wert nutzt – z. B. da der Mobiltelefonsignalqualitätswert (Qqualmeas) größer oder gleich TH1 + Δ ist, während die aktive Mobiltelefonsignalqualität (Qqualmeas) nur größer oder gleich TH1 ist.

In Schritt 356 wird der Verstärkungs-Offset-Wert OANT auf den Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) des Zielmobiltelefons angewendet. Hauptsächlich wendet Schritt 356 die Gleichung (1') mittels Mobiltelefonwahlsignalstärkekriterien des Zielmobiltelefons an (anstelle der Mobiltelefonsignalstärkekriterien), einschließlich Parametern, die in Schritt 332 empfangen wurden. Hier ist die Signalqualität des Zielmobiltelefons kleiner als TH1 Δ. Das Anwenden des Verstärkungs-Offset-Wertes mithilfe von Gleichung (1') verringert den Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) des Zielmobiltelefons gegenüber dem aktiven Mobiltelefon (Srxlev des Mobiltelefons) – z. B. wird der Verstärkungs-Offset-Wert bezüglich der Zielmobiltelefonsignalstärke subtrahiert, jedoch bezüglich des aktiven Mobiltelefons nicht subtrahiert. Das Verfahren bestimmt die Mobiltelefonneuwahl im folgenden Schritt 358.

In Schritt 358 tritt Mobiltelefonneuwahl, gemäß den 3GPP Regeln, auf – z. B. mithilfe der Energiewerte, die in Verbindung mit dem aktiven Mobiltelefon (aktives Mobiltelefon Srxlev) und dem Zielmobiltelefon (Zielmobiltelefon Srxlev) stehen. Wie zuvor erörtert – z. B. in den Schritten 318, 320, 322, 334, 336, 338, 340, 342, 350, 352, 354 und 356 – kann der Wert für Srxlev für das aktive Mobiltelefon, der Wert für Srxlev für das Zielmobiltelefon oder beide mithilfe eines Hochantennenleistungs-Offset-Wertes OANT geändert werden. Wie Fachleuten bekannt ist, ist eine Zusammenfassung der 3GPP-Mobiltelefonneuwahlregeln in Tabelle I vorgesehen. Andere Regeln und Anwendungen davon sind Fachleuten bekannt. Tabelle I.

LTE-Release 8 (z. B. UTRAN TDD, GERAN, CDMA2000)LTE-Release 9 (z. B. E-UTRAN, UTRAN FDD)IntrafrequenzneuwahlGleiche PrioritätMobiltelefonneuwahl, wenn Rziel > Raktiv für zuvor festgelegtes Zeitintervall, wobei Raktiv = RSRP(aktiv) + Qhyst und Rziel = RSRP(ziel) + Qoffset, wobei Qhyst und Qhyst gesendete Parameter sindMobiltelefonneuwahl, wenn Rziel > Raktiv für zuvor festgelegtes Zeitintervall, wobei Raktiv = RSRP(aktiv) + Qhyst und Rziel = RSRP(ziel) + Qoffset, wobei Qhyst und Qhyst gesendete Parameter sindHöhere PrioritätMobiltelefonneuwahl, wenn Rziel > Raktiv für zuvor festgelegtes Zeitintervall, wobei Raktiv = RSRP(aktiv) + Qhyst und Rziel = RSRP(ziel) + Qoffset, wobei Qhyst und Qhyst gesendete Parameter sindMobiltelefonneuwahl, wenn Rziel > Raktiv für zuvor festgelegtes Zeitintervall, wobei Raktiv = RSRP(aktiv) + Qhyst und Rziel = RSRP(ziel) + Qoffset, wobei Qhyst und Qhyst gesendete Parameter sindNiedrigere PrioritätMobiltelefonneuwahl, wenn Rziel > Raktiv für zuvor festgelegtes Zeitintervall, wobei Raktiv = RSRP(aktiv) + Qhyst und Rziel = RSRP(ziel) + Qoffset, wobei Qhyst und Qhyst gesendete Parameter sindMobiltelefonneuwahl, wenn Rziel > Raktiv für zuvor festgelegtes Zeitintervall, wobei Rziel = RSRP(ziel) + Qoffset, wobei Qhyst und Qhyst gesendete Parameter sindInterfrequenzneuwahlGleiche Priorität Mobiltelefonneuwahl, wenn Rziel > Raktiv für zuvor festgelegtes Zeitintervall, wobei Raktiv = RSRP(aktiv) + Qhyst und Rziel = RSRP(ziel) + Qoffset, wobei Qhyst und Qhyst gesendete Parameter sindMobiltelefonneuwahl, wenn Rziel > Raktiv für zuvor festgelegtes Zeitintervall, wobei Raktiv = RSRP(aktiv) + Qhyst und Rziel = RSRP(ziel) + Qoffset, wobei Qhyst und Qhyst gesendete Parameter sindHöhere PrioritätMobiltelefonneuwahl, wenn Srxlev (Zielmobiltelefon) > ThreshX, HighP für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall und die Telematikeinheit auf dem altiven Mobiltelefon für mindestens einen zuvor festgelegten Zeitraum gelagert wurdeWenn ThreshAktiv, LowQ in SIB vorgesehen ist, Mobiltelefonneuwahl, wenn Squal (Zielmobiltelefon) > ThreshX, HighQ für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall und die Telematikeinheit auf dem altiven Mobiltelefon für mindestens einen zuvor festgelegten Zeitraum gelagert wurdeHöhere PrioritätWenn ThreshAktiv, LowQ nicht in SIB vorgesehen ist, Mobiltelefonneuwahl, wenn Srxlev (Zielmobiltelefon) > ThreshX, HighP für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall und die Telematikeinheit auf dem altiven Mobiltelefon für mindestens einen zuvor festgelegten Zeitraum gelagert wurdeNiedrigere PrioritätMobiltelefonneuwahl, wenn Srxlev (Zielmobiltelefon) < ThreshAktiv, LowP für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall, wenn Srxlev (Zielmobiltelefon) > Threshx, LowP für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall und wenn die Telematikeinheit auf dem altiven Mobiltelefon für mindestens einen zuvor festgelegten Zeitraum gelagert wurdeWenn ThreshAktiv, LowQ in SIB vorgesehen ist, Mobiltelefonneuwahl, wenn Squal (Zielmobiltelefon) < ThreshAktiv, LowP für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall, wenn Squal (Zielmobiltelefon) > Threshx, LowQ für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall und wenn die Telematikeinheit auf dem altiven Mobiltelefon für mindestens einen zuvor festgelegten Zeitraum gelagert wurdeNiedrigere PrioritätWenn ThreshAktiv, LowQ nicht in SIB vorgesehen ist, Mobiltelefonneuwahl, wenn Srxlev (Zielmobiltelefon) < ThreshAktiv, LowP für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall, wenn Srxlev (Zielmobiltelefon) > Threshx, LowQ für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall und wenn die Telematikeinheit auf dem altiven Mobiltelefon für mindestens einen zuvor festgelegten Zeitraum gelagert wurdeInter-RAT-FrequenzneuwahlGleiche PrioritätMobiltelefonneuwahl, wenn Rziel > Raktiv für zuvor festgelegtes Zeitintervall, wobei Raktiv = RSRP(aktiv) + Qhyst und Rziel = RSRP(ziel) + Qoffset, wobei Qhyst und Qhyst gesendete Parameter sindMobiltelefonneuwahl, wenn Rziel > Raktiv für zuvor festgelegtes Zeitintervall, wobei Raktiv = RSRP(aktiv) + Qhyst und Rziel = RSRP(ziel) + Qoffset, wobei Qhyst und Qhyst gesendete Parameter sindHöhere PrioritätMobiltelefonneuwahl, wenn Srxlev (Zielmobiltelefon) > ThreshX, HighP für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall und die Telematikeinheit auf dem altiven Mobiltelefon für mindestens einen zuvor festgelegten Zeitraum gelagert wurdeWenn ThreshAktiv, LowQ in SIB vorgesehen ist, Mobiltelefonneuwahl, wenn Squal (Zielmobiltelefon) > ThreshX, HighQ für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall und die Telematikeinheit auf dem altiven Mobiltelefon für mindestens einen zuvor festgelegten Zeitraum gelagert wurdeHöhere PrioritätWenn ThreshAktiv, LowQ nicht in SIB vorgesehen ist, Mobiltelefonneuwahl, wenn Srxlev (Zielmobiltelefon) > ThreshX, HighP für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall und die Telematikeinheit auf dem altiven Mobiltelefon für mindestens einen zuvor festgelegten Zeitraum gelagert wurdeNiedrigere PrioritätMobiltelefonneuwahl, wenn Srxlev (Zielmobiltelefon) < ThreshAktiv, LowP für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall, wenn Srxlev (Zielmobiltelefon) > ThreshX, LowP für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall und wenn die Telematikeinheit auf dem altiven Mobiltelefon für mindestens einen zuvor festgelegten Zeitraum gelagert wurdeWenn ThreshAktiv, LowQ in SIB vorgesehen ist, Mobiltelefonneuwahl, wenn Squal (Zielmobiltelefon) < ThreshAktiv, LowP für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall, wenn Squal (Zielmobiltelefon) > ThreshX, LowQ für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall und wenn die Telematikeinheit auf dem altiven Mobiltelefon für mindestens einen zuvor festgelegten Zeitraum gelagert wurdeNiedrigere PrioritätWenn ThreshAktiv, LowQ nicht in SIB vorgesehen ist, Mobiltelefonneuwahl, wenn Srxlev (Zielmobiltelefon) < ThreshAktiv, LowP für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall, wenn Srxlev (Zielmobiltelefon) > ThreshX, LowQ für ein zuvor festgelegtes Zeitintervall und wenn die Telematikeinheit auf dem altiven Mobiltelefon für mindestens einen zuvor festgelegten Zeitraum gelagert wurde

Basierend auf den Regeln der Tabelle I und basierend auf Schritten, wie etwa Schritte 318, 320, 322, 334, 336, 338, 340, 342, 350, 352, 354 und/oder 356, wird die Telematikeinheit 210 auf dem aktiven Mobiltelefon [Schritt 360] gelagert bleiben oder auf dem Zielmobiltelefon [Schritt 370] erneut ausgewählt und gelagert. Somit ist zu bemerken, dass die Telematikeinheiten, die so konfiguriert sind, um gemäß LTE-Release 8 betrieben zu werden – die sonst nur Signalleistungswerte beim Bestimmen, ob erneut ausgewählt werden muss, berücksichtigen würde – auch relative Signalqualität des aktiven und/oder Zielmobiltelefons in Betracht ziehen kann. Gleichermaßen ist zu bemerken, dass die Telematikeinheiten, die so konfiguriert sind, um gemäß LTE-Release 9 betrieben zu werden – welches unter Umständen lediglich Signalleistungswerte beim Bestimmen, ob erneut ausgewählt werden muss, berücksichtigen würde (z. B. unzureichend verfügbare Signalqualitätsdaten) – auch relative Signalqualität des aktiven und/oder Zielmobiltelefons in Betracht ziehen kann. Somit veranschaulichen 3A3C ein Verfahren, worin eine Fahrzeugtelematikeinheit (z. B. 210) mit einer Hochleistungsantenne 212 mit sowohl Signalleistung und Qualitätsinformationen beim Bestimmen, ob ein benachbartes oder Zielmobiltelefon erneut ausgewählt werden muss, verwendet werden kann.

Andere Ausführungsformen werden hierin ebenfalls in Betracht gezogen. Bei einer Ausführungsform kann der Verstärkungs-Offset-Wert, der in Schritt 320 angewendet wird, beispielsweise eine Größe aufweisen, die davon abhängt, ob der Mobiltelefonwahlsignalstärkewert (Srxlev) des aktiven Mobiltelefons größer als null ist. Wenn Srxlev beispielsweise größer als null ist, kann der Offset-Wert (OANT) als kleinerer der Offset-Wert (OANT) oder ein sekundärer Wert berechnet werden – wobei der sekundäre Wert der Srxlev sein kann – M (M ist ein zuvor festgelegter Wert oder eine Grenze, die im Telematikeinheitsspeicher 220 gespeichert ist). Hingegen, wenn Srxlev kleiner oder gleich Null ist, kann der Offset-Wert (OANT) auf null (0) gesetzt werden. Diese Ausführungsform kann Vorkommnisse vermeiden, in denen die Telematikeinheit 210 sonst außer Betrieb wäre (beispielsweise, weil die Bestimmung der Leistung des aktiven Mobiltelefons (durch Subtrahieren des Offset-Wertes (OANT) vom Srxlev) der Telematikeinheit anzeigen würde, dass diese außer Betrieb war).

Bei mindestens einer weiteren Ausführungsform, wenn die Telematikeinheit 210 eine Abwesenheit eines drahtlosen Service bestimmt (z. B. unzureichende oder kein Signal) – kann das oben beschriebene Verfahren 300 zeitweilig deaktiviert werden. Die Telematikeinheit 210 (und Chipsatz 214) kann beispielsweise nicht den Verstärkungs-Offset-Wert OANT berechnen und/oder verwenden und kann gemäß konventioneller 3GPP-Neuwahlschritten betrieben werden. Bei mindestens einer Ausführungsform kann der Verstärkungs-Offset-Wert OANT nicht verwendet werden, wenn ein Mobiltelefonsignal nicht innerhalb eines zuvor festgelegten Zeitraums gefunden wird; z. B. kann die Telematikeinheit 210 das Verfahren 300 deaktivieren, wenn ein Timer, der auf ein zuvor festgelegtes Zeitintervall eingestellt ist, abgelaufen ist.

Bei mindestens einer weiteren Ausführungsform wird das Verfahren 300 bei anfänglicher Mobiltelefonwahl verwendet – z. B. im Gegensatz zur Leerlaufmodus-Neuwahl. Fachleute werden begrüßen, dass sich die anfängliche Mobiltelefonwahl auf das Auswählen eines Mobiltelefons bezieht, wenn die Telematikeinheit eingeschaltet ist (oder momentan nicht mit einem Mobiltelefon verbunden ist – z. B. nicht mit einem aktiven Mobiltelefon verbunden ist).

Gemäß einer weiteren Ausführungsform werden entweder unterschiedliche Verstärkungs-Offset-Werte OANT in Speicher 220 oder eine unterschiedliche Verstärkungskonstante (z. B. verwendet, um den Verstärkungs-Offset-Wert zu berechnen oder zu bestimmen), die in Speicher 220 gespeichert ist, gespeichert. Bei mindestens einer Ausführungsform werden unterschiedliche Verstärkungs-Offset-Werte OANT Werte während der anfänglichen Mobiltelefonneuwahl und der Leerlaufmodus-Mobiltelefonneuwahl verwendet. Bei einer Ausführungsform, während der anfänglichen Mobiltelefonwahl, kann der Verstärkungs-Offset-Wert OANT beispielsweise auf null (0) eingestellt werden und während der Leerlaufmodus-Mobiltelefonneuwahl kann der Verstärkungs-Offset-Wert OANT wie oben beschrieben in Verfahren 300 bestimmt werden. Auf diese Weise kann die Hochleistungsantenne 212 verwendet werden, um die Möglichkeit zu verbessern, um sich zunächst mit dem Mobilfunksystem 204, 206 (d. h., nicht durch das Subtrahieren des Offset-Wertes) zu verbinden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann der Verstärkungs-Offset-Wert OANT beim Empfangen einer Anzeige an der Telematikeinheit 210 von einer oder mehrerer Fahrzeugbedingungen auf null (0) eingestellt werden. Wenn die Telematikeinheit 210 oder ein anderes Systemmodul (208), wie etwa ein automatisches Crash-Benachrichtigungsmodul oder dergleichen, beispielsweise eine elektrische Anzeige innerhalb oder an der Telematikeinheit 210 vorsieht – z. B. das Anzeigen eines Fahrzeugaufpralls oder einer Kollision – kann der Verstärkungs-Offset-Wert mindestens zeitweise auf null (0) eingestellt werden. Auf diese Weise kann die Hochleistungsantenne verwendet werden, um die Möglichkeit zu verbessern, um sich mit dem Mobilfunksystem 204, 206 während einer Notsituation oder einem Betriebsmodus zu verbinden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann der Verstärkungs-Offset-Wert OANT in mindestens einigen Fällen des LTE-DRx-Betriebsmodus auf null eingestellt werden. Bei mindestens einigen Szenarien kann es beispielsweise wünschenswert sein, das Verfahren 300 nicht zu verwenden, um übermäßige PLMN-Suche zu vermeiden – z. B. wenn das Fahrzeug 202 keine Reichweite aufweist (z. B. ein sogenanntes Funkloch). Auf diese Weise kann die Telematikeinheit 210 unerwünschte Leistungsaufnahme während dem DRx-Betriebsmodus, während ausgestellter Fahrzeugzündung, minimieren.

Somit gibt es Verfahren der Mobiltelefonwahl und Neuwahl mithilfe einer Fahrzeugtelematikeinheit und einer Fahrzeugantenne mit hohen Verstärkungseigenschaften. Die 3GPP-Auswahl und/oder Neuwahltechniken können mithilfe eines bestimmten Verstärkungs-Offset-Wertes angewendet werden, der mit der der Fahrzeugantenne entspricht. Bei mindestens einigen Ausführungsformen kann die Bestimmung zur Wahl/Neuwahl auf beiden Signalleistungswerten und Signalqualitätswerten basieren. Bei mindestens einer Ausführungsform können ein oder mehrere 3GPP-Schwellenwerte eingesetzt werden (z. B. TH1 und TH1 + Δ). Des Weiteren bestehen Ausführungsformen, die vorübergehend die Verwendung des Hochantennenleistungs-Offset-Wertes deaktivieren können.

Es versteht sich, dass das Vorstehende eine Beschreibung einer oder mehrerer Ausführungsformen der Erfindung ist. Die Erfindung ist nicht auf die besondere(n) hierin offenbarte(n) Ausführungsform(en) beschränkt, sondern ausschließlich durch die folgenden Patentansprüche definiert. Darüber hinaus beziehen sich die in der vorstehenden Beschreibung gemachten Aussagen auf bestimmte Ausführungsformen und sind nicht als Einschränkungen des Umfangs der Erfindung oder der Definition der in den Patentansprüchen verwendeten Begriffe zu verstehen, außer dort, wo ein Begriff oder Ausdruck ausdrücklich vorstehend definiert wurde. Verschiedene andere Ausführungsformen und verschiedene Änderungen und Modifikationen an der/den ausgewiesenen Ausführungsform(en) sind für Fachleute offensichtlich. Alle diese anderen Ausführungsformen, Änderungen und Modifikationen sollten im Geltungsbereich der angehängten Patentansprüche verstanden werden.

Wie in dieser Beschreibung und den Ansprüchen verwendet, sind die Begriffe „z. B.”, „beispielsweise”, „zum Beispiel”, „wie z. B.” und „wie” und die Verben „umfassend”, „einschließend” „aufweisend” und deren andere Verbformen, wenn sie in Verbindung mit einer Auflistung von einer oder mehreren Komponenten oder anderen Elementen verwendet werden, jeweils als offen auszulegen, was bedeutet, dass die Auflistung nicht als andere zusätzliche Komponenten oder Elemente ausschließend betrachtet werden soll. Andere Begriffe sind in deren weitesten vernünftigen Sinn auszulegen, es sei denn, diese werden in einem Kontext verwendet, der eine andere Auslegung erfordert.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • IEEE 802.11-Protokollen [0015]