Title:
RETTUNGSGASSE MIT HILFE VON FAHRZEUG-ZU-FAHRZEUG-KOMMUNIKATION
Kind Code:
A1


Abstract:

Systeme und Verfahren für eine Rettungsgasse mit Hilfe von Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation werden offenbart. Ein beispielhaftes offenbartes System umfasst ein Einsatzfahrzeug, Infrastrukturknoten, die in einem Stadtgebiet verteilt sind, und einen Notfallrouter. Der beispielhafte Notfallrouter wählt eine Strecke von einem ersten Standort des Einsatzfahrzeugs zu einem zweiten Standort, der durch eine Notfallanforderung festgelegt wird, aus. Der beispielhafte Notfallrouter bestimmt auch welche der Infrastrukturknoten, die sich entlang der Strecke befinden. Zusätzlich weist der beispielhafte Notfallrouter welche der Infrastrukturknoten an, Notfallmeldungen zu senden. Die Notfallmeldungen umfassen Informationen hinsichtlich der Strecke und des Einsatzfahrzeugs.




Inventors:
Colella, Nichloas, Mich. (Grosse Ile, US)
Herman, Dave A., Mich. (Southfield, US)
Application Number:
DE102017111830A
Publication Date:
12/07/2017
Filing Date:
05/30/2017
Assignee:
Ford Global Technologies, LLC (Mich., Dearborn, US)
International Classes:



Other References:
http://www.its.dot.gov/meetings/pdf/CoreSystem_SE_SyRS_RevA%20(2011-06-13).pdf
Wireless-Standards IEEE 802.11
IEEE-802.11-Protokoll
IEEE 802.11
IEEE-1339-Anschluss
IEEE 802.11ad
IEEE 802.15.4
(ISO) 11898-1
ISO 11898-7
Attorney, Agent or Firm:
Bonsmann - Bonsmann - Frank Patentanwälte, 41063, Mönchengladbach, DE
Claims:
1. Notfallsystem, das Folgendes umfasst:
ein Einsatzfahrzeug;
Infrastrukturknoten, die in einem Stadtgebiet verteilt sind; und
einen Notfallrouter, um:
eine Strecke von einem ersten Standort des Einsatzfahrzeugs zu einem zweiten Standort, der durch eine Notfallanforderung festgelegt wird, auszuwählen;
die Infrastrukturknoten, die sich entlang der Strecke befinden, auszuwählen; und
die ausgewählten Infrastrukturknoten anzuweisen, Notfallmeldungen zu senden, wobei die Notfallmeldungen Informationen hinsichtlich des Einsatzfahrzeugs umfassen.

2. System nach Anspruch 1, wobei die Notfallmeldungen die Strecke des Einsatzfahrzeugs, einen aktuellen Standort des Einsatzfahrzeugs, eine aktuelle Richtung des Einsatzfahrzeugs und eine aktuelle Geschwindigkeit des Einsatzfahrzeugs umfassen.

3. System nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Notfallrouter dazu dient:
das Einsatzfahrzeug anzuweisen, die Strecke entlang zu fahren; und
die Notfallmeldungen zu aktualisieren, um einen aktuellen Standort, eine aktuelle Richtung und eine aktuelle Geschwindigkeit des Einsatzfahrzeugs zu umfassen.

4. System nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, wobei die ausgewählten der Infrastrukturknoten dazu dienen, zu bestimmen, wann das Senden der Notfallmeldungen auf der Grundlage dritter Standorte der ausgewählten der Infrastrukturknoten und eines aktuellen Standorts des Einsatzfahrzeugs, der in den Notfallmeldungen ermittelt wurde, gestoppt werden soll.

5. System nach den Ansprüchen 1, 2, 3 oder 4, wobei das Einsatzfahrzeug dazu dient, die Notfallmeldungen zu senden.

6. Verfahren zum Bilden einer Rettungsgasse für ein Einsatzfahrzeug, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
Bestimmen einer Strecke für das Einsatzfahrzeug;
Bestimmen von Infrastrukturknoten entlang der Strecke; und
Senden von Notfallmeldungen von den Infrastrukturknoten entlang der Strecke, wobei die Notfallmeldungen die Strecke und einen aktuellen Standort, eine Richtung und eine Geschwindigkeit des Einsatzfahrzeugs umfassen.

7. Verfahren nach Anspruch 6, Folgendes umfassend:
Anweisen des Einsatzfahrzeugs, die Strecke entlang zu fahren; und
als Reaktion auf Empfangen einer Aktualisierung von dem Einsatzfahrzeug, Aktualisieren des aktuellen Standorts, der aktuellen Richtung und der aktuellen Geschwindigkeit, die in der Notfallmeldung enthalten sind.

8. Verfahren nach Anspruch 6, wobei Bestimmen der Strecke für das Einsatzfahrzeug Analysieren von Verkehrsdaten und Wetterdaten zwischen einem ersten Standort des Einsatzfahrzeugs und einem zweiten Standort, der von einer Notfallanforderung festgelegt wird, umfasst.

9. Verfahren nach Anspruch 6, wobei die Notfallmeldungen dazu führen, dass ein Fahrzeug:
bestimmt, ob das Fahrzeug die Strecke entlangfährt oder die Strecke schneidet; und
als Reaktion auf Bestimmen, dass das Fahrzeug die Strecke entlangfährt oder die Strecke schneiden wird, hörbare und sichtbare Anweisungen gibt, eine Fahrspur für das Einsatzfahrzeug zu räumen.

10. Verfahren nach Anspruch 6, wobei die Notfallmeldung Anweisungen für Fahrzeug umfasst, eine Fahrspur für das Einsatzfahrzeug zu räumen.

11. Verfahren, Folgendes umfassend:
Empfangen, von einem DSRC-Modul eines Fahrzeugs, einer Notfallmeldung, einschließlich einer Strecke, eines aktuellen Standorts, einer aktuellen Richtung und einer aktuellen Geschwindigkeit eines Einsatzfahrzeugs;
Bestimmen, mit einem Prozessor, ob ein Streckenverlauf des Fahrzeugs parallel zur Strecke ist oder die Strecke schneidet; und
als Reaktion auf Bestimmen, dass der Streckenverlauf des Fahrzeugs parallel zur Strecke ist oder die Strecke schneidet, Bereitstellen, über eine Infotainmentkopfeinheit, einer hörbaren und sichtbaren Warnmeldung auf der Grundlage von Anweisungen, die in der Notfallmeldung enthalten sind.

12. Verfahren nach Anspruch 11, Folgendes umfassend:
Überwachen des Fahrzeugs, um zu bestimmen, ob sich Eigenschaften des Fahrzeugs nach der hörbaren und sichtbaren Warnmeldung ändern;
als Reaktion auf Bestimmen, dass sich die Eigenschaften des Fahrzeugs nach der hörbaren und sichtbaren Warnmeldung nicht ändern, Erhöhen einer Frequenz der hörbaren und sichtbaren Warnmeldung, die von der Infotainmentkopfeinheit bereitgestellt wird.

13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Eigenschaften des Fahrzeugs eine Geschwindigkeit des Fahrzeugs und eine Fahrspur, in der das Fahrzeug fährt, umfassen.

14. Verfahren nach Ansprüchen 11 oder 12, einschließlich Bestimmen, ob das Einsatzfahrzeug an dem Fahrzeug vorbeigefahren ist, auf der Grundlage einer aktuellen Position des Fahrzeugs und der aktuellen Position des Einsatzfahrzeugs in der Notfallmeldung.

15. Verfahren nach Anspruch 14, einschließlich, als Reaktion auf Bestimmen, dass das Einsatzfahrzeug nicht am Fahrzeug vorbeigefahren ist, Senden, durch ein DSRC-Modul des Fahrzeugs, der Notfallmeldung.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Offenbarung betrifft im Allgemeinen Fahrzeuge mit Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation und, insbesondere, eine Rettungsgasse mit Hilfe von Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation.

HINTERGRUND

Notfallfahrzeuge haben oftmals Schwierigkeiten, durch Verkehr zu navigieren, vor allem in großen Stadtgebieten. Wenn das Notfallfahrzeug sich einer Gruppe anderer Fahrzeuge nähert, müssen die Fahrer dieser Fahrzeuge den sich nähernden Ersthelfer hören oder sehen und dann bestimmen, was sie tun sollten, um dem Ersthelfer die Durchfahrt zu ermöglichen. Sehr oft erkennen Fahrer den Ersthelfer nicht, was die Reaktion verlangsamt und/oder andere Verkehrsprobleme verursacht.

KURZDARSTELLUNG

Die angehängten Patentansprüche definieren diese Anmeldung. Die vorliegende Offenbarung fasst Aspekte der Ausführungsformen zusammen und sollte nicht verwendet werden, um die Ansprüche einzuschränken. Andere Umsetzungen werden in Übereinstimmung mit den hier beschriebenen Techniken in Erwägung gezogen, was bei Untersuchung der folgenden Zeichnungen und der detaillierten Beschreibung von Fachkreisen ersichtlich sein wird, und diese Umsetzungen sollen in dem Umfang dieser Anmeldung liegen.

Beispielhafte Ausführungsformen werden für eine Rettungsgasse mit Hilfe von Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation offenbart. Ein beispielhaftes offenbartes System umfasst ein Einsatzfahrzeug, Infrastrukturknoten, die in einem Stadtgebiet verteilt sind, und einen Notfallrouter. Der beispielhafte Notfallrouter wählt eine Strecke von einem ersten Standort des Einsatzfahrzeugs zu einem zweiten Standort, der durch eine Notfallanforderung festgelegt wird, aus. Der beispielhafte Notfallrouter bestimmt auch welche der Infrastrukturknoten, die sich entlang der Strecke befinden. Zusätzlich weist der beispielhafte Notfallrouter welche der Infrastrukturknoten an, Notfallmeldungen zu senden. Die Notfallmeldungen umfassen Informationen hinsichtlich der Strecke und des Einsatzfahrzeugs.

Ein beispielhaftes offenbartes Verfahren zum Bilden einer Rettungsgasse für ein Einsatzfahrzeug umfasst Bestimmen einer Strecke für das Einsatzfahrzeug. Das beispielhafte Verfahren umfasst außerdem Bestimmen von Infrastrukturknoten entlang der Strecke. Zusätzlich umfasst das Verfahren Senden von Notfallmeldungen von den Infrastrukturknoten entlang der Strecke. Die Notfallmeldungen umfassen die Strecke, den aktuellen Standort, die Richtung und die Geschwindigkeit des Einsatzfahrzeugs.

Ein beispielhaftes Verfahren umfasst Empfangen einer Notfallmeldung, die eine Strecke, einen aktuellen Standort, eine aktuelle Richtung und eine aktuelle Geschwindigkeit eines Einsatzfahrzeugs umfasst. Das beispielhafte Verfahren umfasst außerdem Bestimmen, ob ein Streckenverlauf des Fahrzeugs parallel zur Strecke ist oder die Strecke schneidet. Zusätzlich umfasst das beispielhafte Verfahren, als Reaktion auf Bestimmen, dass der Streckenverlauf des Fahrzeugs parallel zur Strecke ist oder die Strecke schneidet, Bereitstellen einer hörbaren und sichtbaren Warnmeldung auf der Grundlage von Anweisungen, die in der Notfallmeldung enthalten sind.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Für ein besseres Verständnis der Erfindung wird auf Ausführungsformen verwiesen, die in den folgenden Zeichnungen gezeigt werden. Die Komponenten in den Zeichnungen sind nicht zwingend maßstabsgetreu und zugehörige Elemente können weggelassen werden oder in einigen Fällen können Proportionen vergrößert dargestellt werden, um die hierin beschriebenen neuartigen Merkmale hervorzuheben und eindeutig zu veranschaulichen. Zusätzlich können Systemkomponenten verschiedenartig angeordnet sein, wie im Stand der Technik bekannt. Ferner werden in den Zeichnungen entsprechende Teile in den verschiedenen Ansichten durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet.

1 ist ein Systemdiagramm, das eine Karte mit einer Rettungsgasse in Übereinstimmung mit den Lehren dieser Offenbarung darstellt.

2 ist ein Blockdiagramm eines Rettungsleitservers von 1.

3 ist ein Blockdiagramm von elektronischen Komponenten des Rettungsleitservers von 1 und 2.

4 stellt ein Fahrzeug in Kommunikation mit einem der Infrastrukturknoten von 1 dar.

5 veranschaulicht ein Armaturenbrettdisplay des Fahrzeugs von 4.

6 ist ein Blockdiagramm von elektronischen Komponenten des Fahrzeugs von 4.

7 ist ein Ablaufdiagramm eines beispielhaften Verfahrens zum Bilden der Rettungsgasse von 1.

8 ist ein Ablaufdiagramm eines beispielhaften Verfahrens zum Senden von Notfallmeldungen durch Infrastrukturknoten entlang der Rettungsgasse.

9 ist ein Ablaufdiagramm eines beispielhaften Verfahrens für die Fahrzeuge zum Reagieren auf Notfallmeldungen, die von den Infrastrukturknoten entlang der Rettungsgasse gesendet werden.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN

Obwohl die Erfindung in verschiedenen Formen umgesetzt werden kann, werden in den Zeichnungen einige beispielhafte und nicht einschränkende Ausführungsformen gezeigt und nachfolgend beschrieben, vor dem Hintergrund, dass die vorliegende Offenbarung als eine Erläuterung der Erfindung angesehen wird und die Erfindung nicht auf die spezifischen veranschaulichten Ausführungsformen beschränken soll.

Notfallfahrzeuge (z. B. Rettungswagen, Löschfahrzeuge, Polizeifahrzeuge, Unfallreaktionseinheiten usw.) navigieren oft durch Verkehr, wenn sie auf Notfallsituationen reagieren. Der Verkehr kann das Notfallfahrzeug verlangsamen. Wie nachfolgend offenbart, wird mit Hilfe von spezialisierten Nahbereichskommunikationsknoten (Dedicated Short Range Communication – DSRC), die auf der Infrastruktur (z. B. Ampeln, Verkehrsregelungskästen, Gebäude, Lichtmasten, Brücken, Tunnel usw.) installiert werden, eine Rettungsgasse gebildet. Wenn ein Notfall entweder durch das Notfallfahrzeug oder ein Rettungsleitzentrum ausgerufen wird, wählt der Notfallrouter des Rettungsleitzentrums eine Strecke für die Rettungsgasse vom aktuellen Standort des Notfallfahrzeugs zum Standort des Notfalls aus. Die Strecke für die Rettungsgasse basiert beispielsweise auf Wetterdaten, Verkehrsdaten, Navigationsdaten und Standorten von Knoten, die auf der Infrastruktur installiert sind (manchmal als „Infrastrukturknoten“ bezeichnet). Nachdem die Strecke für die Rettungsgasse ausgewählt wurde, weist der Notfallrouter die Infrastrukturknoten entlang der Strecke für die Rettungsgasse an, eine Rettungsgassenmeldung zu senden. Die Rettungsgassenmeldung umfasst Informationen, um andere Fahrzeuge über die Rettungsgasse zu informieren, und Anweisungen dahingehend, wie man sich verhalten soll. Beispielsweise kann die Rettungsgassenmeldung den Standort des Notfallfahrzeugs, die Geschwindigkeit des Notfallfahrzeugs, die Strecke der Rettungsgasse und eine gewünschte Fahrspur, die man verlassen soll, umfassen. In manchen Beispielen sendet das Notfallfahrzeug die Rettungsgassenmeldung.

Die Fahrzeuge, die die Rettungsgassenmeldung empfangen, bestimmen, ob ihre Strecke parallel zur Rettungsgasse verläuft oder die Rettungsgasse schneiden. Sollte dies der Fall sein, benachrichtigt das Fahrzeug die Insassen des Fahrzeugs über eine hörbare und/oder sichtbare Benachrichtigung und stellt Anweisungen bereit (z. B. „an die rechte Seite fahren“). In manchen Beispielen senden die Fahrzeuge, die die Rettungsgassenmeldung empfangen, die Rettungsgassenmeldung erneut. So kann die Rettungsgassenmeldung in Bereiche verbreitet werden, wo die Infrastrukturknoten spärlich sind, oder in Bereiche, wo die DSRC-Signale nicht weit genug reichen (z. B. Standorte mit hohen Gebäuden usw.). 1 ist ein Systemdiagramm, das eine Karte 100 mit einer Rettungsgasse 102 in Übereinstimmung mit den Lehren dieser Offenbarung darstellt. Von Zeit zu Zeit empfängt ein Rettungsleitserver 104 einen Notruf, der Rettungskräfte (z. B. Sanitäter, Polizisten, Feuerwehrleute usw.) auffordert, zu einem Standort 106 zu kommen. Ein Einsatzfahrzeug 108 empfängt Anweisungen vom Rettungsleitserver 104, entlang der Rettungsgasse 102 zum Standort 106 zu fahren.

Infrastrukturknoten 110a und 110b werden in einem Stadtgebiet auf der Infrastruktur installiert. Beispielsweise können die Infrastrukturknoten 110a und 110b auf Ampeln, Verkehrsregelungskästen, Brücken, an Tunneleingängen, Lichtmasten usw. installiert werden. Die Infrastrukturknoten 110a und 110b sind kommunikativ mit dem Rettungsleitserver 104 gekoppelt. Wenn vom Rettungsleitserver 104 angewiesen, senden die Infrastrukturknoten 110a entlang der Rettungsgasse 102 eine Rettungsgassenmeldung über spezialisierte Nahbereichskommunikationsknoten (DSRC). In manchen Beispielen verfolgen die Infrastrukturknoten 110a und 110b den Standort des Einsatzfahrzeugs 108 auf der Grundlage der Rettungsgassenmeldungen. In solchen Beispielen unterbinden die Infrastrukturknoten 110a entlang der Strecke der Rettungsgasse 102 das Senden der Rettungsgassenmeldungen, wenn das Einsatzfahrzeug 108 den entsprechenden Infrastrukturknoten 110a überquert hat.

Die beispielhaften Infrastrukturknoten 110a und 110b umfassen Antenne(n), Radio(s) und Software, um die Rettungsgassenmeldungen zu senden. DSRC ist ein drahtloses Kommunikationsprotokoll oder -system, das in erster Linie dem Transport dient und in einem 5,9-GHz-Frequenzband arbeitet. Weitere Informationen zum DSRC-Netzwerk und darüber, wie das Netzwerk mit der Hardware und Software des Fahrzeugs eine Verbindung herstellt, sind im Core-Bericht System Requirements Specification (SyRS) des U.S. Department of Transportation vom Juni 2011 verfügbar (unter http://www.its.dot.gov/meetings/pdf/CoreSystem_SE_SyRS_RevA%20(2011-06-13).pdf), der hiermit vollumfänglich durch Bezug mitsamt aller Dokumente, auf die auf den Seiten 11 bis 14 des SyRS-Berichts hingewiesen wird, aufgenommen wird. DSRC-Systeme können an Fahrzeugen und entlang der Straße auf der Infrastruktur installiert werden. DSRC-Systeme, die Infrastrukturinformationen aufnehmen, werden als „straßenseitiges“ System bezeichnet. DSRC kann mit anderen Technologien kombiniert werden, wie etwa Global Positioning System (GPS), Visible Light Communications (VLC), zelluläre Kommunikation und Kurzstreckenradar, wodurch es den Fahrzeugen erleichtert wird, ihre Position, Geschwindigkeit, Richtung, relative Position zu anderen Objekten mitzuteilen und Informationen mit anderen Fahrzeugen oder externen Computersystemen auszutauschen. DSRC-Systeme können in andere Systeme, wie Mobiltelefone, integriert werden.

Derzeit wird das DSRC-Netzwerk unter der DSRC-Abkürzung oder dem Namen ermittelt. Allerdings werden manchmal andere Namen verwendet, üblicherweise in Bezug auf ein Vernetztes-Fahrzeug-Programm oder Ähnliches. Die meisten dieser Systeme sind entweder reine DSRC oder eine Variante des Wireless-Standards IEEE 802.11. Der Begriff DSRC wird hier überall verwendet. Allerdings sollen neben dem reinen DSRC-System auch spezialisierte Kommunikationssysteme zwischen Autos und einem straßenseitigen Infrastruktursystem abgedeckt werden, die in das GPS integriert sind und auf einem IEEE-802.11-Protokoll für drahtlose lokale Netzwerke (wie etwa 802.11p usw.) basieren.

Das Einsatzfahrzeug 108 (z. B. ein Rettungswagen, ein Löschfahrzeug, ein Polizeiwagen usw.) umfasst hörbare und sichtbare Indikatoren, die verwendet werden, wenn es zum Standort 106 geschickt wurde. Das Einsatzfahrzeug 108 ist in Kommunikation über, beispielsweise, ein Ultrahochfrequenz-(UHF)-Funkband (406 MHz bis 470 MHz) mit dem Rettungsleitserver 104. In manchen Beispielen ist das Einsatzfahrzeug 108 auch mit einem DSRC-Modul 112 ausgestattet, um Rettungsgassenmeldungen zu senden und, als sekundärer Kommunikationskanal, mit dem Rettungsleitserver 104 über die Infrastrukturknoten 110a und 110b eine Verbindung herzustellen. Beispielsweise kann das Einsatzfahrzeug 108 das UHF-Funkband zur Sprachkommunikation und DSRC zur Datenkommunikation verwenden. Zusätzlich umfasst das Einsatzfahrzeug 108 einen Global-Positioning-System-(GPS)-Empfänger 114, um die Koordinaten des Einsatzfahrzeugs 108 zum Rettungsleitserver 104 bereitzustellen.

Der Rettungsleitserver 104 umfasst einen Notfallrouter 116, um die Rettungsgasse 102 auf der Grundlage des aktuellen Standorts des Einsatzfahrzeugs 108 und des Standorts 106 des Notfalls zu bilden. Wie in Verbindung mit 2 unten offenbart, wählt der Notfallrouter 116 eine Strecke für die Rettungsgasse 102 aus. Die ausgewählte Strecke basiert beispielsweise auf Wetterdaten, Verkehrsdaten, die Standorte der Infrastrukturknoten 110a und 110b und/oder andere Warnungen (z. B. Straßensperrungen, andere Rettungsgassen usw.). Der Notfallrouter 116 stellt die ausgewählte Strecke einem Navigationssystem an dem Einsatzfahrzeug 108 bereit. Zusätzlich bestimmt der Notfallrouter 116, welche der Infrastrukturknoten 110a und 110b sich entlang der ausgewählten Strecke der Rettungsgasse 102 befinden. Der Notfallrouter 116 weist die Infrastrukturknoten 110a, die sich entlang der ausgewählten Strecke befinden, an, die Rettungsgassenmeldung zu senden, welche den aktuellen Standort des Einsatzfahrzeugs 108, die Geschwindigkeit des Einsatzfahrzeugs 108, die Strecke der Rettungsgasse 102 und eine angeforderte Spur, die verlassen werden soll, umfasst. Von Zeit zu Zeit aktualisiert der Notfallrouter 116 die Rettungsgassenmeldung, um den aktuellen Standort des Einsatzfahrzeugs 108, die aktuelle Geschwindigkeit des Einsatzfahrzeugs 108 und/oder alle Veränderungen an der Strecke der Rettungsgasse 102 widerzuspiegeln.

2 ist ein Blockdiagramm des Rettungsleitservers 104 von 1. In dem veranschaulichten Beispiel ist der Rettungsleitserver 104 kommunikativ mit den Infrastrukturknoten 110a und 110b über eine drahtlose Netzwerkinfrastruktur 202 verbunden. Die drahtlose Netzwerkinfrastruktur 202 (a) verwaltet die Verbindung zwischen dem Rettungsleitserver 104 und den Infrastrukturknoten 110a und 110b und (b) sendet Anweisungen und Informationen zwischen dem Rettungsleitserver 104 und den Infrastrukturknoten 110a und 110b. Die drahtlose Netzwerkinfrastruktur 202 kann ein oder mehrere eines Weitverkehrsnetzes (z. B. ein zelluläres Netzwerk (z. B. Global System for Mobile Communications („GSM“), Universal Mobile Telecommunications System („UMTS“), Long Term Evolution („LTE“), Code Division Multiple Access („CDMA“) usw.), ein Satellitenkommunikationsnetzwerk, WiMAX („III 802.16m“) usw.) und/oder lokale Netzwerke (z. B. IEEE 802.11 a/b/g/n/ac usw.) umfassen.

Der Rettungsleitserver 104 umfasst ein Leitmodul 204, eine Knotendatenbank 206 und den Notfallrouter 116. Das Leitmodul 204 ist kommunikativ mit dem Einsatzfahrzeug 108 über die Infrastrukturknoten 110a und 110b und/oder Funkfrequenzkommunikation (z. B. UHF-Funkband) verbunden. Das Leitmodul 204 empfängt den Standort 106 eines Anforderers von Rettungsdiensten. In manchen Beispielen empfängt das Leitmodul 204 den Standort 106 des Anforderers von Rettungsdiensten von Notfallüberwachungsdiensten, wie etwa Brandmeldesystem, Sicherheitssysteme, medizinische Überwachungssysteme usw. In manchen Beispielen empfängt das Leitmodul 204 den Standort 106 des Anforderers von Rettungsdiensten von einem Disponenten. Zusätzlich verfolgt das Leitmodul 204 die Standorte der Einsatzfahrzeuge 108. In manchen Beispielen stellt das Leitmodul 204 dem Notfallrouter 116 Informationen für eines der Einsatzfahrzeuge 108 bereit. Beispielsweise kann das Leitmodul 204 die Informationen für das Einsatzfahrzeug 108 bereitstellen, das sich am nächsten zum Standort 106 befindet. Alternativ stellt das Leitmodul 204 Informationen für die Einsatzfahrzeuge 108 innerhalb eines Umkreises des Standortes 106 bereit.

Die Knotendatenbank 206 speichert die Koordinaten der Infrastrukturknoten 110a und 110b. In manchen Beispielen umfasst die Knotendatenbank 206 Informationen hinsichtlich Eigenschaften der Infrastrukturknoten 110a und 110b, wie etwa Ausrichtung, Wartungsverlauf, ungefährer Bereich, naheliegende Kreuzungen usw. Die Knotendatenbank 206 kann mit Hilfe eines beliebigen Speichers und/oder einer beliebigen Datenspeichervorrichtung und -technik umgesetzt werden.

Der Notfallrouter 116 ist kommunikativ mit den Infrastrukturknoten 110a und 110b über die drahtlose Netzwerkinfrastruktur 202 verbunden. Der Notfallrouter 116 ist kommunikativ mit einem Wetterserver 208, der Wetterdaten bereitstellt, einem Verkehrsserver 210, der Verkehrsdaten bereitstellt, und einem Navigationsserver 212, der Karten- und Navigationsdaten bereitstellt (z. B. Straßenzusammensetzung, Straßenneigung, Kurven usw.), verbunden. In manchen Beispielen bieten die Server 208, 210 und 212 Schnittstellen zur Anwendungsprogrammierung (Application Programming Interface – API), um es dem Notfallrouter 116 zu vereinfachen, die entsprechenden Daten zu erhalten.

Der Notfallrouter 116 empfängt den Standort 106 des Anforderers von Rettungsdiensten und den Standort bzw. die Standorte des Einsatzfahrzeugs bzw. der Einsatzfahrzeuge 108 von dem Leitmodul 204. Der Notfallrouter 116 bestimmt potenzielle Strecken zwischen dem Standort 106 des Anforderers von Rettungsdiensten und dem Standort bzw. den Standorten des Einsatzfahrzeugs bzw. der Einsatzfahrzeuge 108. Die potenziellen Strecken werden in Segmente unterteilt. Beispielsweise können die Segmente einen Straßenabschnitt zwischen zwei Kreuzungen darstellen. Der Notfallrouter 116 analysiert die Segmente auf der Grundlage der Wetterdaten, der Verkehrsdaten und/oder der Navigationsdaten, um einen zusammenhängenden Satz Segmente von dem Standort von einem der Einsatzfahrzeuge 108 zu dem Standort 106 des Anforderers von Rettungsdiensten als Strecke der Rettungsgasse 102 auszuwählen.

Auf der Grundlage der Strecke der Rettungsgasse 102 empfängt der Notfallrouter 116 Kennungen (z. B. Netzwerkadressen usw.) der Infrastrukturknoten 110a entlang der Strecke von der Knotendatenbank 206. Der Notfallrouter 116 erzeugt eine Notfallmeldung und weist die ermittelten Infrastrukturknoten 110a an, die Notfallmeldung zu senden. Der Notfallrouter 116 sendet die Strecke der Rettungsgasse 102 zum Navigationssystem des Einsatzfahrzeugs 108. In manchen Beispielen sendet der Notfallrouter 116 die Notfallmeldung zu dem Einsatzfahrzeug 108, damit das Einsatzfahrzeug 108 diese senden kann, während es zum Standort 106 des Anforderers von Rettungsdiensten fährt.

3 ist ein Blockdiagramm von elektronischen Komponenten 300 des Rettungsleitservers 104 von 1 und 2. In dem veranschaulichten Beispiel umfassen die elektronischen Komponenten 300 einen Prozessor oder eine Steuerung 302, einen Arbeitsspeicher 304, einen Massenspeicher 306, eine Netzwerkschnittstelle 308, Eingabegeräte 310, Ausgabegeräte 312 und einen Datenbus 314.

Der Prozessor oder die Steuerung 302 kann jede beliebige Verarbeitungsvorrichtung oder jeder beliebige Satz Verarbeitungsvorrichtungen sein, wie unter anderem: ein Mikroprozessor, eine Mikrocontroller-basierte Plattform, eine geeignete integrierte Schaltung oder eine oder mehrere anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (Application-Specific Integrated Circuit – ASIC). In dem veranschaulichten Beispiel ist der Prozessor oder die Steuerung 302 strukturiert, um das Leitmodul 204 und den Notfallrouter 116 zu umfassen. Der Arbeitsspeicher 304 kann flüchtiger Speicher (z. B. RAM, der nicht flüchtigen RAM, magnetischen RAM, ferroelektrischen RAM und alle anderen geeigneten Formen umfassen kann); nicht flüchtiger Speicher (z. B. Festplattenspeicher, FLASH-Speicher, EPROMs, EEPROMs, Memristor-basierter nicht flüchtiger Festkörperspeicher usw.), nicht veränderbarer Speicher (z. B. EPROMs) und Nur-Lese-Speicher sein. In manchen Beispielen umfasst der Arbeitsspeicher 304 mehrere Arten von Speicher, insbesondere flüchtigen Speicher und nicht flüchtigen Speicher. Der Massenspeicher 306 kann alle leistungsfähigen Speichervorrichtungen umfassen, wie etwa Festplatte, und/oder Solid-State-Drives umfassen. In dem veranschaulichten Beispiel wird die Knotendatenbank 206 in dem Massenspeicher 306 gespeichert.

Der Arbeitsspeicher 304 und der Massenspeicher 306 sind ein computerlesbares Medium, auf dem ein Satz oder mehrere Sätze von Anweisungen, wie etwa die Software für die Durchführung der Verfahren der vorliegenden Offenbarung, integriert sein können. Die Anweisungen können ein oder mehrere der Verfahren oder Logiken, wie hierin beschrieben, enthalten. In einer bestimmten Ausführungsform können die Anweisungen vollständig, oder mindestens teilweise, in einem oder mehreren des Arbeitsspeichers 304, dem computerlesbaren Medium und/oder innerhalb des Prozessors 302 bei der Ausführung der Anweisungen vorhanden sein.

Die Begriffe „nicht transitorisches computerlesbares Medium“ und „computerlesbares Medium“ sollten so verstanden werden, dass sie ein einzelnes Medium oder mehrere Medien umfassen, wie etwa eine zentralisierte oder verteilte Datenbank und/oder verbundene Caches und Server, die einen Satz oder mehrere Sätze von Anweisungen speichern. Die Begriffe „nicht transitorisches computerlesbares Medium“ und „computerlesbares Medium“ umfassen außerdem alle materiellen Medien, die in der Lage sind, einen Satz von Anweisungen für die Ausführung durch einen Prozessor zu speichern, zu codieren oder zu tragen, oder in der Lage sind, ein System zu veranlassen, ein oder mehrere der hier offenbarten Verfahren oder Vorgänge durchzuführen. Wie hierin verwendet, wird der Begriff „computerlesbares Medium“ ausdrücklich definiert, um alle Arten von computerlesbaren Speichervorrichtungen und/oder Speicherplatten zu umfassen und ein Verbreiten von Signalen auszuschließen.

Die Netzwerkschnittstelle 308 erleichtert es dem Rettungsleitserver 104, eine Verbindung mit anderen Netzwerkvorrichtungen herzustellen. Die Netzwerkschnittstelle 308 umfasst eine Kommunikationsvorrichtung, wie etwa ein Modem oder eine Netzwerkschnittstellenkarte, um den Austausch von Daten mit der drahtlosen Netzwerkinfrastruktur 202, dem Wetterserver 208, dem Verkehrsserver 210, dem Navigationsserver 212 und/oder dem Einsatzfahrzeug 108 zu erleichtern (z. B. eine Ethernet-Verbindung, einen digitalen Teilnehmeranschluss (Digital Subscriber Line – DSL), eine Telefonleitung, ein koaxiales Kabel, ein zelluläres Telefonsystem usw.).

Das Eingabegerät bzw. die Eingabegeräte 310 erleichtern es einem Benutzer, mit den elektronischen Komponenten 300 zu interagieren. Das Eingabegerät bzw. die Eingabegeräte 310 können beispielsweise durch einen seriellen Anschluss, einen Universal-Serial-Bus-(USB)-Anschluss, einen IEEE-1339-Anschluss, eine Tastatur, eine Taste, eine Maus, ein Touchscreen, ein Trackpad und/oder ein Spracherkennungssystem umgesetzt werden. Das Ausgabegerät bzw. die Ausgabegeräte 312 erleichtern es den elektronischen Komponenten 300, dem Benutzer Informationen bereitzustellen. Die Ausgabegeräte 312 können beispielsweise durch Anzeigegeräte (z. B. ein Leuchtdioden-(LED)-Display, ein organisches Leuchtdioden-(OLED)-Display, ein Flüssigkristalldisplay, ein Kathodenstrahlröhren-(CRT)-Display, ein Touchscreen usw.) und/oder Kommunikationsvorrichtungen (der serielle Anschluss, der USB-Anschluss, der IEEE-1339-Anschluss usw.) umgesetzt werden.

Der Datenbus 314 verbindet den Prozessor 302, den Arbeitsspeicher 304, den Massenspeicher 306, die Netzwerkschnittstelle 308, die Eingabegeräte 310 und die Ausgabegeräte 312 kommunikativ miteinander. Der Datenbus 314 kann durch einen oder mehrere Schnittstellenstandards umgesetzt werden, wie etwa eine Ethernet-Schnittstelle, eine USB-Schnittstelle, eine PCI-Express-Schnittstelle und/oder eine Serial-ATA-Schnittstelle usw.

4 stellt ein Fahrzeug 400 dar, das mit einem der Infrastrukturknoten 110a von 1 in Verbindung steht. In dem veranschaulichten Beispiel umfasst das Fahrzeug 400 ein DSRC-Modul 402, einen GPS-Empfänger 404, ein Armaturenbrettdisplay 406, eine Notfallwarnsteuerung 408. Das DSRC-Modul 402 umfasst Antenne(n), Radio(s) und Software, um die Rettungsgassenmeldungen, die von den Infrastrukturknoten 110a gesendet werden, zu empfangen und erneut zu senden. Der GPS-Empfänger 404 stellt die Koordinaten des Fahrzeugs 400 bereit.

Wie in 5 dargestellt, zeigt das Armaturenbrettdisplay 406 Informationen hinsichtlich der Bedienung des Fahrzeugs 400 an, wie etwa ein Geschwindigkeitsmesser, ein Kilometerzähler, ein Tachometer, eine Kraftstoffanzeige, verschiedene Indikatoren (z. B. Motortemperatur, Gangposition, Motorprüfleuchte usw.). Das Armaturenbrettdisplay 406 umfasst analoge und/oder digitale Displays. Beispielsweise können der Geschwindigkeitsmesser und der Tachometer analog sein und der Kilometerzähler, die Kraftstoffanzeige und verschiedene Indikatoren können auf einem digitalen Bildschirm 502 angezeigt werden. Der beispielhafte digitale Bildschirm 502 kann ein Flüssigkristalldisplay (LCD), ein Dünnfilmtransistor-LCD, ein organisches Leuchtdioden-(OLED)-Display oder ein Aktivmatrix-OLED-(AMOLED)-Display usw. sein.

Unter erneuter Bezugnahme auf 4 empfängt die Notfallwarnsteuerung 408, über das DSRC-Modul 402, die Rettungsgassenmeldungen, die von den Infrastrukturknoten 110a und/oder einem anderen Fahrzeug gesendet werden. Die Notfallwarnsteuerung 408 informiert darüber, ob der aktuelle Streckenverlauf des Fahrzeugs 400 parallel zu der Strecke der in der Rettungsgassenmeldung ermittelten Rettungsgasse 102 verläuft oder diese schneidet. Sollte dies der Fall sein, aktiviert die Notfallwarnsteuerung 408 eine sichtbare und/oder hörbare Warnmeldung an die Insassen des Fahrzeugs 400. In manchen Beispielen zeigt die Notfallwarnsteuerung 408 Anweisungen in der Rettungsgassenmeldung auf dem digitalen Bildschirm 502 des Armaturenbrettdisplays 406 an. Beispielsweise kann die Notfallwarnsteuerung 408 die Worte „AN DIE SEITE FAHREN“ mit einem Pfeil nach rechts anzeigen. Alternativ oder zusätzlich kann die Notfallwarnsteuerung 408 in manchen Beispielen dazu führen, dass ein Buzzer ertönt und/oder Sprachbefehle gibt. Beispielsweise kann die Notfallwarnsteuerung 408 dazu führen, dass ein Soundsystem sagt: „Sich näherndes Einsatzfahrzeug, bitte an die rechte Seite fahren.“

In manchen Beispielen überwacht die Notfallwarnsteuerung 408 (z. B. über eine Lenksteuereinheit) die Handlungen des Fahrzeugs 400, nachdem der Alarm ausgelöst wurde. In manchen solcher Beispiele, wenn das Fahrzeug 400 nicht auf den Alarm reagiert, wiederholt die Notfallwarnsteuerung 408 den Alarm und/oder deaktiviert Funktionen des Infotainmentsystems (z. B. das Radio, die Freisprechanlage usw.), bis das Fahrzeug auf den Alarm reagiert. Beispielsweise kann die Notfallalarmsteuerung 408 die Lenksteuereinheit überwachen, um zu bestimmen, ob sich das Fahrzeug 400 nach rechts bewegt hat. Als ein weiteres Beispiel kann die Notfallwarnsteuerung 408 die Geschwindigkeit des Fahrzeugs 400 überwachen, um zu bestimmen, ob das Fahrzeug angehalten hat. In manchen Beispielen umfasst das Fahrzeug 400 eine adaptive Geschwindigkeitsregelung. In solchen Beispielen, wenn die adaptive Geschwindigkeitsregelung aktiviert ist, folgt die adaptive Geschwindigkeitsregelung den in der Rettungsgassenmeldung enthaltenen Anweisungen. Beispielsweise kann eine adaptive Geschwindigkeitsregelung das Fahrzeug 400 zur rechten Fahrbahnseite fahren lassen und anhalten.

Auf der Grundlage des aktuellen Standortes des Einsatzfahrzeugs 108, der in der Rettungsgassenmeldung enthalten ist, stoppt die Notfallwarnsteuerung 408 den Alarm bzw. die Alarme, nachdem der aktuelle Standort des Einsatzfahrzeugs 108 den Standort des Fahrzeugs 400 auf der Strecke der Rettungsgasse 102 passiert hat. In manchen Beispielen sendet die Notfallwarnsteuerung 408 die Rettungsgassenmeldung erneut, bis der aktuelle Standort des Einsatzfahrzeugs 108 den Standort des Fahrzeugs 400 passiert hat.

6 ist ein Blockdiagramm von elektronischen Komponenten 600 des Fahrzeugs 400 von 4. Die elektronischen Komponenten 600 umfassen eine beispielhafte bordeigene Kommunikationsplattform 602, die beispielhafte Infotainmentkopfeinheit 604, eine bordeigene Rechenplattform 606, beispielhafte Sensoren 608, beispielhafte elektronische Steuereinheiten (ECUs) 610, einen ersten Fahrzeugdatenbus 612 und einen zweiten Fahrzeugdatenbus 614.

Die bordeigene Kommunikationsplattform 602 umfasst drahtgebundene oder drahtlose Netzwerkschnittstellen, um eine Kommunikation mit externen Netzwerken zu ermöglichen. Die bordeigene Kommunikationsplattform 602 umfasst außerdem Hardware (z. B. Prozessoren, Arbeitsspeicher, Massenspeicher, Antenne usw.) und Software, um die drahtgebundenen oder drahtlosen Netzwerkschnittstellen zu steuern. In dem veranschaulichten Beispiel umfasst die bordeigene Kommunikationsplattform 602 das DSRC-Modul 402 und den GPS-Empfänger 404. In manchen Beispielen kann die bordeigene Kommunikationsplattform 602 ein zelluläres Modem umfassen, das Steuerungen für standardbasierte Netzwerke umfasst (z. B. Global System for Mobile Communications (GSM), Universal Mobile Telecommunications System (UMTS), Long Term Evolution (LTE), Code Division Multiple Access (CDMA), WiMAX (IEEE 802.16m) und Wireless Gigabit (IEEE 802.11ad) usw.). Die bordeigene Kommunikationsplattform 602 kann außerdem eine oder mehrere Steuerungen für drahtlose lokale Netzwerke umfassen, wie etwa eine Wi-FI®-Steuerung (einschließlich IEEE 802.11 a/b/g/n/ac oder andere), eine Bluetooth®-Steuerung (auf der Grundlage der Bluetooth® Core Specification, die von der Bluetooth Special Interest Group gepflegt wird) und/oder eine ZigBee®-Steuerung (IEEE 802.15.4) und/oder eine Nahfeldkommunikations-(NFC)-Steuerung usw. Zusätzlich kann die bordeigene Kommunikationsplattform 602 auch eine drahtgebundene Schnittstelle (z. B. einen Hilfsanschluss usw.) umfassen, um die direkte Kommunikation mit einer elektronischen Vorrichtung (wie etwa ein Smartphone, ein Tablet-Computer, ein Laptop usw.) zu ermöglichen.

Die Infotainmentkopfeinheit 604 bietet eine Schnittstelle zwischen dem Fahrzeug 400 und einem Benutzer (z. B. ein Fahrer, ein Fahrgast usw.). Die Infotainmentkopfeinheit 604 umfasst digitale und/oder analoge Schnittstellen (z. B. Eingabegeräte und Ausgabegeräte), um Eingabe von dem Benutzer bzw. den Benutzern zu empfangen und Informationen anzuzeigen. Die Eingabegeräte können beispielsweise einen Betätigungsknopf, ein Armaturenbrett, eine Digitalkamera zur Bilderfassung und/oder visuellen Befehlserkennung, ein Touchscreen, eine Audio-Eingabevorrichtung (z. B. Kabinenmikrofon), Schaltflächen oder ein Touchpad umfassen. Die Ausgabegeräte können Instrumentenclusterausgabe (z. B. Ziffernblätter, Beleuchtungsvorrichtungen), Aktuatoren, ein Front-Anzeigesystem, ein Mittelkonsolendisplay (z. B. ein Flüssigkristalldisplay („LCD“), ein organisches Leuchtdioden-(„OLED“)-Display, ein Flachbildschirm, ein Festkörperdisplay usw.) und/oder Lautsprecher umfassen. In dem dargestellten Beispiel umfasst die Infotainmentkopfeinheit 604 das Armaturenbrettdisplay der 4 und 5.

Die bordeigene Rechenplattform 606 umfasst einen Prozessor oder eine Steuerung 616, einen Arbeitsspeicher 618 und einen Massenspeicher 620. In manchen Beispielen ist die bordeigene Rechenplattform 606 strukturiert, um die Notfallwarnsteuerung 408 zu umfassen. Der Prozessor oder die Steuerung 616 kann jede beliebige Verarbeitungsvorrichtung oder jeder beliebige Satz von Verarbeitungsvorrichtungen sein, wie unter anderem: ein Mikroprozessor, eine Mikrocontroller-basierte Plattform, eine geeignete integrierte Schaltung, einen oder mehrere FPGAs und/oder einen oder mehrere ASICs. Der Arbeitsspeicher 618 kann flüchtiger Speicher (z. B. RAM, der nicht flüchtigen RAM, magnetischen RAM, ferroelektrischen RAM und alle anderen geeigneten Formen umfassen kann); nicht flüchtiger Speicher (z. B. Festplattenspeicher, FLASH-Speicher, EPROMs, EEPROMs, Memristor-basierter nicht flüchtiger Festkörperspeicher usw.), nicht veränderbarer Speicher (z. B. EPROMs) und Nur-Lese-Speicher sein. In manchen Beispielen umfasst der Arbeitsspeicher 618 mehrere Arten von Speicher, insbesondere flüchtigen Speicher und nicht flüchtigen Speicher. Der Massenspeicher 620 kann alle leistungsfähigen Speichervorrichtungen umfassen, wie etwa Festplatte, und/oder Solid-State-Drives umfassen.

Der Arbeitsspeicher 618 und der Massenspeicher 620 sind ein computerlesbares Medium, auf dem ein Satz oder mehrere Sätze von Anweisungen, wie etwa die Software für die Durchführung der Verfahren der vorliegenden Offenbarung, integriert sein können. Die Anweisungen können ein oder mehrere der Verfahren oder Logiken, wie hierin beschrieben, enthalten. In einer bestimmten Ausführungsform können die Anweisungen vollständig, oder mindestens teilweise, in einem oder mehreren des Arbeitsspeichers 618, dem computerlesbaren Medium und/oder innerhalb des Prozessors 616 bei der Ausführung der Anweisungen vorhanden sein.

Die Sensoren 608 können in dem und um das Fahrzeug 400 in einer beliebigen geeigneten Weise angeordnet sein. In dem dargestellten Beispiel umfassen die Sensoren 608 Bereichserkennungssensoren und Kamera(s). Die ECUs 610 überwachen und steuern die Systeme des Fahrzeugs 400. Die ECUs 610 stellen eine Verbindung her und tauschen Informationen über den ersten Fahrzeugdatenbus 612 aus. Zusätzlich können die ECUs 610 Eigenschaften (wie etwa den Status der ECU 610, die Sensormesswerte, den Steuerungszustand, Fehler- und Diagnosecodes usw.) an andere ECUs 610 mitteilen und/oder Anforderungen von anderen ECUs 610 empfangen. Manche Fahrzeuge 400 können siebzig oder mehr ECUs 610 haben, die sich in verschiedenen Bereichen um das Fahrzeug 400 befinden und kommunikativ über den ersten Fahrzeugdatenbus 612 verbunden sind. Die ECUs 610 sind separate Sätze von Elektronik, die ihre(n) eigenen Schaltkreis(e) (wie etwa integrierte Schaltkreise, Mikroprozessoren, Arbeitsspeicher, Massenspeicher usw.) und Firmware, Sensoren, Aktuatoren und/oder Montagehardware haben. In dem dargestellten Beispiel umfassen die ECUs 610 die Lenksteuereinheit, die Bremssteuereinheit und die adaptive Geschwindigkeitsregelungseinheit.

Der erste Fahrzeugdatenbus 612 verbindet die Sensoren 608, die ECUs 610, die bordeigene Rechenplattform 606 und andere Vorrichtungen, die mit dem ersten Fahrzeugdatenbus 612 verbunden sind, kommunikativ miteinander. In manchen Beispielen wird der erste Fahrzeugdatenbus 612 in Übereinstimmung mit dem Controller-Area-Network-(CAN)-Busprotokoll umgesetzt, wie von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) 11898-1 definiert. Alternativ kann der erste Fahrzeugdatenbus 612 in manchen Beispielen ein Media-Oriented-Systems-Transport-(MOST)-Bus oder ein CAN-Bus mit flexibler Datenrate (CAN-FD) (ISO 11898-7) sein. Der zweite Fahrzeugdatenbus 614 verbindet die bordeigene Kommunikationsplattform 602, die Infotainmentkopfeinheit 604 und die bordeigene Rechenplattform 606 kommunikativ miteinander. Der zweite Fahrzeugdatenbus 614 kann ein MOST-Bus, ein CAN-FD-Bus oder ein Ethernet-Bus sein. In manchen Beispielen isoliert die bordeigene Rechenplattform 606 den ersten Fahrzeugdatenbus 612 und den zweiten Fahrzeugdatenbus 614 kommunikativ (z. B. über Firewalls, Mitteilungsvermittler usw.). Alternativ sind der erste Fahrzeugdatenbus 612 und der zweite Fahrzeugdatenbus 614 in manchen Beispielen der gleiche Datenbus. 7 ist ein Ablaufdiagramm eines beispielhaften Verfahrens zum Bilden einer Rettungsgasse 102 von 1. Zunächst, bei Block 702, empfängt das Leitmodul 204 eine Notfallerklärung. Beispielsweise kann das Leitmodul 204 eine Notfallerklärung, die einen Standort enthält (z. B. den Standort 106 von 1), von einem Brandmeldesystem empfangen. Bei Block 704 ermittelt und lokalisiert der Notfallrouter 116 das Einsatzfahrzeug bzw. die Einsatzfahrzeuge 108 in einem Umkreis des Standorts 106. Bei Block 706 analysiert der Notfallrouter 116 die Strecke(n) zwischen dem Einsatzfahrzeug bzw. den Einsatzfahrzeugen 108 und dem Standort 106. Bei Block 708 wählt der Notfallrouter 116 die Strecke zu dem Standort 106 aus, die die Rettungsgasse 102 werden soll. In manchen Beispielen wählt der Notfallrouter 116 außerdem eines der Einsatzfahrzeuge 108 aus, die bei Block 704 ermittelt wurden, um auf die bei Block 702 empfangene Notfallerklärung zu reagieren. Bei Block 710 ermittelt der Notfallrouter 116 die Infrastrukturknoten 110a entlang der bei Block 708 ausgewählten Strecke. Bei Block 712 weist der Notfallrouter 116 die Infrastrukturknoten 110a, die bei Block 710 ermittelt wurden, an, eine Rettungsgassenmeldung zu senden, einschließlich des aktuellen Standorts des Einsatzfahrzeugs 108, der Geschwindigkeit des Einsatzfahrzeugs 108, der Strecke der Rettungsgasse 102 und Anweisungen (z. B. welche Fahrspur geräumt werden soll usw.). Das Verfahren in 7 endet dann.

8 ist ein Ablaufdiagramm eines beispielhaften Verfahrens zum Senden von Notfallmeldungen durch Infrastrukturknoten 110a entlang der Strecke der Rettungsgasse 102. Zunächst, bei Block 802, empfängt der Infrastrukturknoten 110a die Anweisung, die Rettungsgassenmeldung von dem Rettungsleitserver 104 zu senden. Bei Block 804 bestimmt der Infrastrukturknoten 110a, ob das Einsatzfahrzeug 108 die Infrastrukturknoten 110a passiert hat, auf der Grundlage des Standorts des Infrastrukturknotens 110a, des aktuellen Standorts des Einsatzfahrzeugs 108, der in den Anweisungen enthalten ist, um die Rettungsgassenmeldung zu senden, und der Strecke der Rettungsgasse 102, die in den Anweisungen enthalten ist, um die Rettungsgassenmeldung zu senden. Wenn der Infrastrukturknoten 110a bestimmt, dass das Einsatzfahrzeug 108 den Infrastrukturknoten 110a nicht passiert hat, bei Block 806, sendet der Infrastrukturknoten 110a die Rettungsgassenmeldung. Anderenfalls, wenn der Infrastrukturknoten 110a bestimmt, dass das Einsatzfahrzeug 108 den Infrastrukturknoten 110a passiert hat, bei Block 806, hört der Infrastrukturknoten 110a damit auf, die Rettungsgassenmeldung zu senden. Das Verfahren in 8 endet dann.

9 ist ein Ablaufdiagramm eines beispielhaften Verfahrens für die Fahrzeuge 400 von 4 zum Reagieren auf die Notfallmeldungen, die von den Infrastrukturknoten 110a entlang der Strecke der Rettungsgasse 102 gesendet wird. Zunächst, bei Block 902, empfängt die Notfallwarnsteuerung 408 des Fahrzeugs 400 die Rettungsgassenmeldung. Bei Block 904 bestimmt die Notfallwarnsteuerung 408, ob das Einsatzfahrzeug 108 das Fahrzeug 400 passiert hat, auf Grundlage des Standorts des Fahrzeugs 400, des aktuellen Standorts des Einsatzfahrzeugs 108, der in der Rettungsgassenmeldung enthalten ist, und der Strecke der Rettungsgasse 102, die in der Rettungsgassenmeldung enthalten ist. Wenn das Einsatzfahrzeug 108 das Fahrzeug 400 passiert hat, fährt das Verfahren bei Block 916 fort. Anderenfalls, wenn das Einsatzfahrzeug 108 das Fahrzeug 400 nicht passiert hat, fährt das Verfahren bei Block 906 fort.

Bei Block 906 benachrichtigt die Notfallwarnsteuerung 408 die Insassen des Fahrzeugs 400 über die Rettungsgasse 102. Die Notfallwarnsteuerung 408 bietet einen sichtbaren und/oder hörbaren Alarm über das Armaturenbrettdisplay 406 und/oder die Lautsprecher der Infotainmentkopfeinheit 604 auf der Grundlage von Anweisungen in der Rettungsgassenmeldung. Bei Block 908 bestimmt die Notfallwarnsteuerung 408, ob der Fahrer die Anweisungen befolgt hat. Beispielsweise kann die Notfallwarnsteuerung 408 die Ausgabe der Lenksteuereinheit analysieren, um zu bestimmen, ob das Fahrzeug 400 sich nach rechts bewegt hat, oder die Ausgabe der Bremssteuereinheit analysieren, um zu bestimmen, ob das Fahrzeug angehalten hat. Wenn der Fahrer die Anweisungen nicht befolgt hat, kehrt das Verfahren zu Block 906 zurück, bei dem die Notfallwarnsteuerung 408 den Fahrer benachrichtigt. In manchen Beispielen erweitert die Notfallwarnsteuerung 408 das Benachrichtigungsniveau. Wenn der Fahrer die Anweisungen befolgt hat, fährt das Verfahren mit Block 910 fort.

Bei Block 910 bestimmt die Notfallwarnsteuerung 408, ob das Einsatzfahrzeug 108 das Fahrzeug 400 passiert hat, auf Grundlage des Standorts des Fahrzeugs 400, des aktuellen Standorts des Einsatzfahrzeugs 108, der in der Rettungsgassenmeldung enthalten ist, und der Strecke der Rettungsgasse 102, die in der Rettungsgassenmeldung enthalten ist. Wenn das Einsatzfahrzeug 108 das Fahrzeug 400 passiert hat, fährt das Verfahren bei Block 916 fort. Anderenfalls, wenn das Einsatzfahrzeug 108 das Fahrzeug 400 nicht passiert hat, fährt das Verfahren bei Block 912 fort. Bei Block 912 sendet die Notfallwarnsteuerung 408 die Notfallmeldung erneut. Bei Block 914 fährt die Notfallwarnsteuerung 408 damit fort, den Fahrer zu benachrichtigen. In manchen Beispielen kann sich die Benachrichtigung beispielsweise nur zu einer sichtbaren Benachrichtigung auf dem Armaturenbrettdisplay 406 ändern. Bei Block 916 löscht die Notfallwarnsteuerung 408 die Benachrichtigung(en) der Rettungsgassenmeldung und/oder bricht das Senden der Rettungsgassenbildung ab. Das Ablaufdiagramm von 7 ist ein Verfahren, das von maschinenlesbaren Anweisungen umgesetzt werden kann, die ein oder mehrere Programm(e) umfassen, die, wenn sie von einem Prozessor (wie etwa den Prozessor 302 von 3) ausgeführt werden, dazu führen, dass der Rettungsleitserver 104 den Notfallrouter 116 von 1, 2 und 3 umsetzt. Das Ablaufdiagramm von 8 ist ein Verfahren, das von maschinenlesbaren Anweisungen umgesetzt werden kann, die ein oder mehrere Programm(e) umfassen, die, wenn sie von einem Prozessor ausgeführt werden, die Infrastrukturknoten 110a und 110b von 1 umsetzen. Das Ablaufdiagramm von g ist ein Verfahren, das von maschinenlesbaren Anweisungen umgesetzt werden kann, die ein oder mehrere Programm(e) umfassen, die, wenn sie von einem Prozessor (wie etwa den Prozessor 616 von 5) ausgeführt werden, dazu führen, dass das Fahrzeug 400 die Notfallwarnsteuerung 408 von 4 und 6 umsetzt. Ferner, obwohl das beispielhafte Programm bzw. die beispielhaften Programme mit Bezug auf die in 7, 8 und 9 dargestellten Ablaufdiagramme beschrieben werden, können viele andere Verfahren zum Umsetzen des beispielhaften Notfallrouters 116, der Infrastrukturknoten 110a und 110b und/oder der Notfallwarnsteuerung 408 alternativ verwendet werden.

Zum Beispiel kann die Reihenfolge der Ausführung der Blöcke geändert werden und/oder einige der beschriebenen Blöcke können verändert, beseitigt oder kombiniert werden. In dieser Anmeldung soll die Verwendung der Disjunktion den Konjunktiv einschließen. Die Verwendung von bestimmten oder unbestimmten Artikeln soll keine Kardinalität anzeigen. Insbesondere soll ein Verweis auf „das“ Objekt oder „ein“ Objekt außerdem eines von einer möglichen Vielzahl derartiger Objekte kennzeichnen. Ferner kann die Konjunktion „oder“ verwendet werden, um Merkmale zu transportieren, die gleichzeitig vorhanden sind, anstelle von sich gegenseitig ausschließenden Alternativen. Anders ausgedrückt, sollte die Konjunktion „oder“ so verstanden werden, dass sie „und/oder“ umfasst. Die Begriffe „beinhaltet“, „beinhaltend“ und „beinhalten“ sind einschließlich und haben denselben Umfang wie „umfasst“, „umfassend“ bzw. „umfassen“.

Die oben beschriebenen Ausführungsformen und insbesondere alle „bevorzugten“ Ausführungsformen sind mögliche Beispiele von Umsetzungen und werden lediglich für ein klares Verständnis der Prinzipien der Erfindung dargelegt. An der/den oben beschriebenen Ausführungsform(en) können viele Variationen und Modifikationen vorgenommen werden, ohne im Wesentlichen von Geist und Prinzipien der hier beschriebenen Techniken abzuweichen. Es wird beabsichtigt, dass sämtliche Modifikationen hier im Umfang dieser Offenbarung eingeschlossen und durch die folgenden Ansprüche geschützt sind.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • http://www.its.dot.gov/meetings/pdf/CoreSystem_SE_SyRS_RevA%20(2011-06-13).pdf [0021]
  • Wireless-Standards IEEE 802.11 [0022]
  • IEEE-802.11-Protokoll [0022]
  • IEEE 802.11 [0025]
  • IEEE-1339-Anschluss [0036]
  • IEEE-1339-Anschluss [0036]
  • IEEE 802.11ad [0044]
  • IEEE 802.11 [0044]
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  • ISO 11898-7 [0049]