Title:
MEHRSCHICHTSPULENBAUTEIL
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Ein Mehrschichtspulenbauteil umfasst einen Elementkörper, eine in dem Elementkörper angeordnete Spule, und eine Außenelektrode, die in dem Elementkörper angeordnet ist und elektrisch mit der Spule verbunden ist. Der Elementkörper umfasst eine Hauptfläche, die eine Montagefläche ist, und eine Stirnfläche, die angrenzend an die Hauptfläche positioniert ist und sich in eine Richtung erstreckt, die quer zur Hauptfläche verläuft. Die Außenelektrode umfasst eine untenliegende Metallschicht und eine leitfähige Harzschicht. Die untenliegende Metallschicht ist an der Hauptfläche und der Stirnfläche gebildet. Die leitfähige Harzschicht ist gebildet, um die untenliegende Metallschicht zu bedecken. Eine Dicke der leitfähigen Harzschicht an einem Ende positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht ist gleich oder größer als 50% einer Maximaldicke eines Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht.





Inventors:
Shimoyasu, Masashi (Tokyo, JP)
Nakagawa, Seiichi (Tokyo, JP)
Kawauchi, Mamoru (Tokyo, JP)
Kinouchi, Shigetoshi (Akita, Yuri-Honjo-shi, JP)
Ito, Mitsuru (Akita, Yuri-Honjo-shi, JP)
Shiga, Yuto (Tokyo, JP)
Sato, Shinichi (Tokyo, JP)
Application Number:
DE102017111812A
Publication Date:
11/30/2017
Filing Date:
05/30/2017
Assignee:
TDK CORPORATION (Tokyo, JP)
International Classes:
H01F5/00; H01F27/00
Attorney, Agent or Firm:
Epping Hermann Fischer Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80639, München, DE
Claims:
1. Mehrschichtspulenbauteil, aufweisend:
einen Elementkörper;
eine in dem Elementkörper angeordnete Spule;
eine an dem Elementkörper angeordnete Außenelektrode;
einen Verbindungsleiter, umfassend ein mit der Spule verbundenes Ende und ein anderes mit der Außenelektrode verbundenes Ende, wobei der Verbindungsleiter in dem Elementkörper angeordnet ist,
wobei der Elementkörper
eine Hauptfläche, die eine Montagefläche ist; und
eine Stirnfläche, die angrenzend an die Hauptfläche positioniert ist und sich in eine Richtung erstreckt, die zur Hauptfläche quer verläuft, umfasst, und
die Außenelektrode
eine untenliegende Metallschicht, die an der Hauptfläche und der Stirnfläche gebildet ist; und
eine leitfähige Harzschicht, die gebildet ist, um die untenliegende Metallschicht zu bedecken, umfasst,
das andere Ende des Verbindungsleiters an der Stirnfläche freiliegt und mit der untenliegenden Metallschicht verbunden ist, und
aus einer zur Stirnfläche orthogonalen Richtung betrachtet eine Position, an der das andere Ende des Verbindungsleiters an der Stirnfläche freiliegt, sich von einer Position unterscheidet, an der eine Dicke eines Abschnitts positioniert oberhalb der Stirnfläche der leitfähigen Harzschicht maximal ist.

2. Mehrschichtspulenbauteil nach Anspruch 1, wobei eine Dicke der leitfähigen Harzschicht an einem Ende positioniert oberhalb der Hauptfläche der untenliegenden Metallschicht gleich oder größer als 50 % einer Maximaldicke eines Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht ist.

3. Mehrschichtspulenbauteil nach Anspruch 2, wobei, wenn eine Fläche umfassend die Stirnfläche als Referenzfläche festgelegt wird, ein Verhältnis einer Länge in der Richtung orthogonal zur Stirnfläche von der Referenzfläche bis zum Ende der untenliegenden Metallschicht bezüglich einer Länge in der Richtung orthogonal zur Stirnfläche von der Referenzfläche bis zu einer Position, an der die Dicke des Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht maximal ist, 0,6 bis 1,0 beträgt.

4. Mehrschichtspulenbauteil nach Anspruch 1, wobei, aus der Richtung orthogonal zur Hauptfläche betrachtet, ein Ende positioniert oberhalb der Hauptfläche der untenliegenden Metallschicht an einer Außenseite der Spule positioniert ist.

5. Mehrschichtspulenbauteil nach Anspruch 4, wobei, aus der Richtung orthogonal zur Hauptfläche betrachtet, das Ende der untenliegenden Metallschicht näher an der Stirnfläche positioniert ist als eine Position, an der eine Dicke des Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht maximal ist.

6. Mehrschichtspulenbauteil, aufweisend:
einen Elementkörper;
eine in dem Elementkörper angeordnete Spule; und
eine an dem Elementkörper angeordnete und elektrisch mit der Spule verbundene Außenelektrode,
wobei der Elementkörper
eine Hauptfläche, die eine Montagefläche ist; und
eine Stirnfläche, die angrenzend an die Hauptfläche positioniert ist und sich in einer Richtung erstreckt, die zur Hauptfläche quer verläuft, umfasst,
die Außenelektrode
eine untenliegende Metallschicht, die an der Hauptfläche und der Stirnfläche gebildet ist; und
eine leitfähige Harzschicht, die gebildet ist, um die untenliegende Metallschicht zu bedecken, umfasst; und
eine Dicke der leitfähigen Harzschicht an einem Ende positioniert oberhalb der Hauptfläche der untenliegenden Metallschicht gleich oder größer als 50 % einer Maximaldicke eines Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht ist.

7. Mehrschichtspulenbauteil nach Anspruch 6, wobei, wenn eine Fläche umfassend die Stirnfläche als Referenzfläche festgelegt wird, ein Verhältnis einer Länge in einer Richtung orthogonal zur Stirnfläche von der Referenzfläche bis zum Ende der untenliegenden Metallschicht bezüglich einer Länge in der zur Stirnfläche orthogonalen Richtung von der Referenzfläche bis zu einer Position, an der eine Dicke des Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht maximal ist, 0,6 bis 1,0 beträgt.

8. Mehrschichtspulenbauteil nach Anspruch 6 oder 7, wobei das Ende der untenliegenden Metallschicht aus der Richtung orthogonal zur Hauptfläche betrachtet an einer Außenseite der Spule positioniert ist.

9. Mehrschichtspulenbauteil nach einem der Ansprüche 6 bis 8, ferner aufweisend:
einen in dem Elementkörper angeordneten Leiter, wobei der Leiter ein Ende umfasst, das mit der Spule verbunden ist, und ein anderes Ende umfasst, das an der Stirnfläche freiliegt und mit der untenliegenden Metallschicht verbunden ist,
wobei, aus der Richtung orthogonal zur Stirnfläche betrachtet, eine Position, an der das andere Ende des Leiters an der Stirnfläche freiliegt, sich von einer Position unterscheidet, an der eine Dicke des Abschnitts positioniert oberhalb der Stirnfläche der leitfähigen Harzschicht maximal ist.

10. Mehrschichtspulenbauteil nach einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei, aus der Richtung orthogonal zur Hauptfläche betrachtet, das Ende der untenliegenden Metallschicht näher an der Stirnfläche positioniert ist als eine Position, an der eine Dicke des Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht maximal ist.

11. Mehrschichtspulenbauteil, aufweisend:
einen Elementkörper;
eine in dem Elementkörper angeordnete Spule; und
eine an dem Elementkörper angeordnete und elektrisch mit der Spule verbundene Außenelektrode,
wobei der Elementkörper
eine Hauptfläche, die eine Montagefläche ist; und
eine Stirnfläche, die angrenzend an die Hauptfläche positioniert ist und sich in einer Richtung erstreckt, die zur Hauptfläche quer verläuft, umfasst,
die Außenelektrode
eine untenliegende Metallschicht, die an der Hauptfläche und der Stirnfläche gebildet ist; und
eine leitfähige Harzschicht, die gebildet ist, um die untenliegende Metallschicht zu bedecken, umfasst, und
aus einer Richtung orthogonal zur Hauptfläche betrachtet, ein Ende positioniert oberhalb der Hauptfläche der untenliegenden Metallschicht an einer Außenseite der Spule positioniert ist.

12. Mehrschichtspulenbauteil nach Anspruch 11, wobei eine Dicke der leitfähigen Harzschicht an dem Ende der untenliegenden Metallschicht gleich oder größer als 50% einer Maximaldicke eines Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht ist.

13. Mehrschichtspulenbauteil nach Anspruch 12, wobei, wenn eine Fläche umfassend die Stirnfläche als Referenzfläche festgelegt wird, ein Verhältnis einer Länge in der Richtung orthogonal zur Stirnfläche von der Referenzfläche bis zum Ende der untenliegenden Metallschicht bezüglich einer Länge in der Richtung orthogonal zur Stirnfläche von der Referenzfläche bis zu einer Position, an der eine Dicke des Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht maximal ist, 0,6 bis 1,0 beträgt.

14. Mehrschichtspulenbauteil nach einem der Ansprüche 11 bis 13, ferner aufweisend:
einen in dem Elementkörper angeordneten Leiter, wobei der Leiter ein Ende aufweist, das mit der Spule verbunden ist, und ein anderes Ende aufweist, das an der Stirnfläche freiliegt und mit der untenliegenden Metallschicht verbunden ist,
wobei aus der Richtung orthogonal zur Stirnfläche betrachtet, eine Position, an der das andere Ende des Leiters an der Stirnfläche freiliegt, sich von einer Position unterscheidet, an der eine Dicke des Abschnitts positioniert oberhalb der Stirnfläche der leitfähigen Harzschicht maximal ist.

15. Mehrschichtspulenbauteil nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei, aus der Richtung orthogonal zur Hauptfläche betrachtet, das Ende der untenliegenden Metallschicht näher an der Stirnfläche positioniert ist als eine Position, an der eine Dicke des Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht maximal ist.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mehrschichtspulenbauteil.

HINTERGRUND

Das japanische Patent Nr. 5172818 offenbart ein elektronisches Bauteil. Dieses elektronische Bauteil umfasst einen Elementkörper und eine Außenelektrode, die an dem Elementkörper angeordnet ist. Die Außenelektrode umfasst eine untenliegende Metallschicht und eine leitfähige Harzschicht. Die untenliegende Metallschicht ist an dem Elementkörper gebildet. Die leitfähige Harzschicht ist gebildet, um die untenliegende Metallschicht zu bedecken.

ÜBERBLICK

In dem Fall, bei dem ein elektronisches Bauteil ein Mehrschichtspulenbauteil ist, kann ein untenstehend beschriebenes Problem auftreten. Eine leitfähige Harzschicht umfasst allgemein Metallpulver und ein Harz (beispielsweise ein wärmehärtendes Harz). Daher ist ein Widerstand einer leitfähigen Harzschicht höher als ein Widerstand einer untenliegenden Metallschicht, die Metall enthält. Deshalb kann ein Gleichstromwiderstand eines Mehrschichtspulenbauteils zunehmen, wenn eine Außenelektrode eine leitfähige Harzschicht umfasst.

Um eine Zunahme eines Gleichstromwiderstands eines Mehrschichtspulenbauteils zu unterbinden, wird eine Verringerung der Dicke einer leitfähigen Harzschicht erwogen. Ist die Dicke der leitfähigen Harzschicht klein, so ist ein Widerstand der leitfähigen Harzschicht gering, verglichen mit dem Fall, bei dem die Dicke der leitfähigen Harzschicht groß ist. Ist jedoch die Dicke der leitfähigen Harzschicht gering, kann ein Spannungsrelaxationseffekt der leitfähigen Harzschicht verringert sein, verglichen mit dem Fall, bei dem die Dicke der leitfähigen Harzschicht groß ist.

Es ist eine Aufgabe eines ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung, ein Mehrschichtspulenbauteil anzugeben, das einen geringen Gleichstromwiderstand besitzt, selbst wenn eine Außenelektrode eine leitfähige Harzschicht umfasst.

Es ist eine Aufgabe eines zweiten Aspekts der vorliegenden Erfindung, ein Mehrschichtspulenbauteil anzugeben, bei dem eine Verschlechterung eines Spannungsrelaxationseffekts durch eine leitfähige Harzschicht selbst dann unterbunden wird, wenn eine Dicke der leitfähigen Harzschicht klein ist.

Es wird erwartet, dass ein Mehrschichtspulenbauteil eine Verschlechterung von elektrischen Eigenschaften selbst in dem Fall unterbindet, bei dem in einem Elementkörper ein Riss entsteht.

Es ist eine Aufgabe eines dritten Aspekts der vorliegenden Erfindung, ein Mehrschichtspulenbauteil anzugeben, bei dem eine Verschlechterung von elektrischen Eigenschaften selbst in dem Fall unterbunden wird, bei dem in einem Elementkörper ein Riss entsteht.

Ein Mehrschichtspulenbauteil gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst einen Elementkörper, eine in dem Elementkörper angeordnete Spule, eine an dem Elementkörper angeordnete Außenelektrode, und einen Verbindungsleiter, der in dem Elementkörper angeordnet ist. Der Verbindungsleiter umfasst ein mit der Spule verbundenes Ende und ein anderes, mit der Außenelektrode verbundenes Ende. Der Elementkörper umfasst eine Hauptfläche, die eine Montagefläche ist, und eine Stirnfläche. Die Stirnfläche ist angrenzend an die Hauptfläche angeordnet und erstreckt sich in einer zu der Hauptfläche quer verlaufenden Richtung. Die Außenelektrode umfasst eine untenliegende Metallschicht und eine leitfähige Harzschicht. Die untenliegende Metallschicht ist an der Hauptfläche und der Stirnfläche gebildet. Die leitfähige Harzschicht ist gebildet, um die untenliegende Metallschicht zu bedecken. Das andere Ende des Verbindungsleiters liegt an der Stirnfläche frei und ist mit der untenliegenden Metallschicht verbunden. Aus einer zur Stirnfläche orthogonalen Richtung betrachtet unterscheidet sich eine Position, an der das andere Ende des Verbindungsleiters an der Stirnfläche freiliegt, von einer Position, bei der eine Dicke eines Abschnitts positioniert oberhalb der Stirnfläche der leitfähigen Harzschicht maximal ist.

Als Ergebnis der von den Erfindern der vorliegenden Erfindung durchgeführten Forschung und Studien ergaben sich die untenstehend beschriebenen Sachverhalte. Eine untenliegende Metallschicht umfasst allgemein eine gesinterte Metallschicht. Die gesinterte Metallschicht ist eine Schicht, diedurch Sintern von Metallbestandteilen (Metallpulvern) gebildet wird, die in einer leitfähigen Paste enthalten sind. Daher wird die gesinterte Metallschicht kaum als gleichmäßige Metallschicht gebildet und es ist schwierig, eine Formgebung der gesinterten Metallschicht zu steuern. Die gesinterte Metallschicht besitzt beispielsweise manchmal eine Formgebung (etwa eine Netzformgebung), die eine Vielzahl von Öffnungen (Durchgangsöffnungen) enthält.

Eine leitfähige Harzschicht ist eine Schicht, bei der Metallpulver in ausgehärtetem Harz feinverteilt sind. Ein Strompfad wird in der leitfähigen Harzschicht gebildet, wenn die Metallpulver in Kontakt zueinander kommen. Es ist schwierig, den Verteilungszustand der Metallpulver in dem Harz zu steuern. Daher kann eine Position des Strompfads in der leitfähigen Harzschicht nicht leicht gesteuert werden.

Dementsprechend unterscheiden sich Strompfade an der leitfähigen Harzschicht und der darunterliegenden Metallschicht produktabhängig. Bei manchen Produkten sind die Metallpulver beispielsweise in Linien an einer Position gebildet, an der eine Dicke eines Abschnitts positioniert oberhalb einer Stirnfläche der leitfähigen Harzschicht maximal ist, und die Metallpulver und eine untenliegende Metallschicht mit einer Netzform gelangen miteinander in Kontakt. Nachfolgend wird die Position, an der die Dicke des Abschnitts positioniert oberhalb der Stirnfläche der leitfähigen Harzschicht maximal ist, als „die Position maximaler Dicke der leitfähigen Harzschicht“ bezeichnet. Bei diesem Produkt, aus einer zu einer Stirnfläche orthogonalen Richtung betrachtet, falls eine Position, an der ein anderes Ende eines Verbindungsleiters an der Stirnfläche freiliegt, mit der Position maximaler Dicke der leitfähigen Harzschicht übereinstimmt, fließt ein Strom in das andere Ende des Verbindungsleiters durch einen an der Position maximaler Dicke der leitfähigen Harzschicht gebildeten Strompfad. Daher ist ein Gleichstromwiderstand hoch. Um ein Produkt mit niedrigem Gleichstromwiderstand zu erhalten, sollte die Wahrscheinlichkeit vermindert werden, dass ein Strom in den Strompfad fließt, selbst wenn sich ein Strompfad an der Position maximaler Dicke der leitfähigen Harzschicht bildet.

Bei einem Mehrschichtspulenbauteil gemäß dem ersten Aspekt unterscheiden sich, aus der zu einer Stirnfläche orthogonalen Richtung betrachtet, eine Position, an der das andere Ende des Verbindungsleiters an der Stirnfläche freiliegt und die Position maximaler Dicke der leitfähigen Harzschicht. Es besteht daher eine hohe Wahrscheinlichkeit dahingehend, dass ein Strom durch einen Strompfad, der sich an einer Position bildet, die nicht die Position maximaler Dicke der leitfähigen Harzschicht ist, zu dem anderen Ende des Verbindungsleiters fließt. Im Ergebnis wird das Mehrschichtspulenbauteil mit einem hohen Gleichstromwiderstand nicht einfach erhalten. Mit anderen Worten ist es möglich, einen Gleichstromwiderstand des Mehrschichtspulenbauteils zu senken.

Ein Mehrschichtspulenbauteil gemäß dem zweiten Aspekt umfasst einen Elementkörper, eine in dem Elementkörper angeordnete Spule, und eine an dem Elementkörper angeordnete Außenelektrode. Die Außenelektrode ist elektrisch mit der Spule verbunden. Der Elementkörper umfasst eine Hauptfläche, die eine Montagefläche ist, und eine Stirnfläche. Die Stirnfläche ist angrenzend an die Hauptfläche positioniert und erstreckt sich in eine zu der Hauptfläche quer verlaufende Richtung. Die Außenelektrode umfasst eine untenliegende Metallschicht und eine leitfähige Harzschicht. Die untenliegende Metallschicht ist an der Hauptfläche und der Stirnfläche gebildet. Die leitfähige Harzschicht ist gebildet, um die untenliegende Metallschicht zu bedecken. Eine Dicke der leitfähigen Harzschicht ist an einem Ende positioniert oberhalb der Hauptfläche der untenliegenden Metallschicht gleich oder größer als 50 % einer Maximaldicke eines Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht.

Als ein Ergebnis von Forschung und Studien durch die Erfinder der vorliegenden Erfindung ergaben sich die untenstehenden Sachverhalte. Wenn beispielsweise ein Mehrschichtspulenbauteil an einer elektrischen Vorrichtung (beispielsweise einer Leiterplatte oder einem elektronischen Bauteil) montiert wird, wirkt in manchen Fällen eine auf das Mehrschichtspulenbauteil einwirkende externe Kraft der elektronischen Vorrichtung als Spannungskraft auf einen Elementkörper durch eine Außenelektrode. Die Spannungskraft neigt dazu, sich an einem Ende der untenliegenden Metallschicht positioniert oberhalb der Hauptfläche, die eine Montagefläche ist, zu konzentrieren. Daher kann in dem Elementkörper ein sich von dem Ende der untenliegenden Metallschicht ausbreitender Riss entstehen.

Bei dem Mehrschichtspulenbauteil gemäß dem zweiten Aspekt ist die Dicke der leitfähigen Harzschicht an dem Ende positioniert oberhalb der Hauptfläche der untenliegenden Metallschicht gleich oder größer als 50 % der Maximaldicke des Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptfläche der leitfähigen Harzschicht. Daher konzentriert sich selbst in dem Fall, bei dem eine externe Kraft auf das Mehrschichtspulenbauteil wirkt, eine Spannungskraft nicht einfach an dem Ende der untenliegenden Metallschicht, und ein Riss wird kaum von dem Ende verursacht. Daher wird bei dem Mehrschichtspulenbauteil gemäß dem zweiten Aspekt eine Verschlechterung eines Spannungsrelaxationseffekts durch die leitfähige Harzschicht unterbunden, selbst wenn eine Dicke der leitfähigen Harzschicht klein ist.

Ein Mehrschichtspulenbauteil gemäß dem dritten Aspekt umfasst einen Elementkörper, eine in dem Elementkörper angeordnete Spule, und eine an dem Elementkörper angeordnete Außenelektrode. Die Außenelektrode ist elektrisch mit der Spule verbunden. Der Elementkörper umfasst eine Hauptfläche, die eine Montagefläche ist, und eine Stirnfläche. Die Stirnfläche ist angrenzend an die Hauptfläche positioniert und erstreckt sich in eine Richtung quer zur Hauptfläche. Die Außenelektrode umfasst eine untenliegende Metallschicht und eine leitfähige Harzschicht. Die untenliegende Metallschicht ist an der Hauptfläche und der Stirnfläche gebildet. Die leitfähige Harzschicht ist gebildet, um die darunterliegende Metallschicht zu bedecken. Aus einer zur Hauptfläche orthogonalen Richtung betrachtet ist ein Ende positioniert oberhalb der Hauptfläche der untenliegenden Metallschicht an einer Außenseite der Spule positioniert.

Bei dem Mehrschichtspulenbauteil gemäß dem dritten Aspekt erreicht selbst in dem Fall, bei dem ein Riss von dem Ende der untenliegenden Metallschicht in dem Elementkörper erzeugt wird, der erzeugte Riss kaum die Spule, da das Ende der untenliegenden Metallschicht aus der zur Hauptfläche orthogonalen Richtung betrachtet an der Außenseite der Spule positioniert ist. Daher hat selbst in dem Fall, dass in dem Elementkörper ein Riss entsteht, der Riss kaum Auswirkung auf die Spule, und eine Verschlechterung von elektrischen Eigenschaften des Mehrschichtspulenbauteils wird unterbunden.

Die vorliegende Erfindung wird durch die untenstehende detaillierte Beschreibung und die zugehörigen Zeichnungen besser verstanden, die lediglich beispielhaft sind und somit nicht als die vorliegende Erfindung beschränkend betrachtet werden sollen.

Der weitere Umfang der Anwendbarkeit der vorliegenden Erfindung wird aus der nachfolgend gegebenen, detaillierten Beschreibung ersichtlich. Es sei jedoch angemerkt, dass die detaillierte Beschreibung und die spezifischen Beispiele, wenngleich diese bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung angeben, lediglich beispielhaft sind, da verschiedene Änderungen und Modifizierungen innerhalb des Wesens und Umfangs der Erfindung einem Fachmann aus dieser detaillierten Beschreibung ersichtlich werden.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Ansicht, die ein Mehrschichtspulenbauteil gemäß einer Ausführungsform veranschaulicht;

2 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung einer Querschnittskonfiguration eines Mehrschichtspulenbauteils gemäß der Ausführungsform;

3 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Konfiguration eines Spulenleiters veranschaulicht;

4 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung einer Querschnittskonfiguration einer Außenelektrode;

5 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung einer Querschnittskonfiguration einer Außenelektrode;

6 ist eine Draufsicht eines Elementkörpers, an dem eine erste Elektrodenschicht gebildet ist;

7 ist eine Draufsicht einer zweiten Elektrodenschicht, die in einem Elektrodenabschnitt umfasst ist, der an einer Stirnfläche positioniert ist; und

8 ist eine Draufsicht einer zweiten Elektrodenschicht, die in einem Elektrodenabschnitt umfasst ist, der an einer Stirnfläche positioniert ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Nachfolgend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung detailliert unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Bei der folgenden Beschreibung sind die gleichen Elemente oder Elemente mit der gleichen Funktion mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und eine sich überschneidende Erläuterung entfällt.

Bezugnehmend auf die 1 bis 3 wird eine Konfiguration eines Mehrschichtspulenbauteils 1 gemäß der Ausführungsform beschrieben. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die ein Mehrschichtspulenbauteil gemäß der Erfindung veranschaulicht. 2 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung einer Querschnittskonfiguration eines Mehrschichtspulenbauteils gemäß der Ausführungsform. 3 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Konfiguration eines Spulenleiters veranschaulicht.

Wie in 1 veranschaulicht, umfasst das Mehrschichtspulenbauteil 1 einen Elementkörper 2 und ein Paar Außenelektroden 4 und 5. Die rechteckige Parallelepiped-Form umfasst eine Form eines rechteckigen Parallelepipeds, bei dem ein Eckabschnitt und ein Firstabschnitt abgekantet sind, und eine Form eines rechteckigen Parallelepipeds, bei dem ein Eckabschnitt und ein Firstabschnitt abgerundet sind. Die Außenelektrode 4 ist an einer Stirnseite des Elementkörpers 2 angeordnet. Die Außenelektrode 5 ist an einer anderen Stirnseite des Elementkörpers 2 angeordnet. Die Außenelektroden 4 und 5 sind voneinander getrennt. Das Mehrschichtspulenbauteil 1 wird beispielsweise auf eine Kugelinduktivität oder eine Leistungsinduktivität angewendet.

Der Elementkörper 2 umfasst ein Paar von einander gegenüberliegenden Stirnflächen 2a und 2b, ein Paar von einander gegenüberliegenden Hauptflächen 2c und 2d und ein Paar von einander gegenüberliegenden Seitenflächen 2e und 2f. Die Stirnflächen 2a und 2b sind angrenzend an die Hauptflächen 2c und 2d positioniert. Die Stirnflächen 2a und 2b sind ebenfalls angrenzend an die Seitenflächen 2e und 2f positioniert. Die Hauptfläche 2c bzw. 2d ist eine Montagefläche. Ist beispielsweise die Mehrschichtspule 1 an einer nicht dargestellten elektronischen Vorrichtung montiert (zum Beispiel einer Leiterplatte oder einem elektronischen Bauteil), ist die Montagefläche eine der elektronischen Vorrichtung gegenüberliegende Fläche.

In der Ausführungsform ist eine Richtung, in der die Stirnflächen 2a und 2b einander gegenüberliegen (eine erste Richtung D1), eine Längsrichtung des Elementkörpers 2. Eine Richtung, in der die Hauptflächen 2c und 2d einander gegenüberliegen (eine zweite Richtung D2), ist eine Höhenrichtung des Elementkörpers 2. Eine Richtung, in der die Seitenflächen 2e und 2f einander gegenüberliegen (eine dritte Richtung D3), ist eine Breitenrichtung des Elementkörpers 2. Die erste Richtung D1, die zweite Richtung D2 und die dritte Richtung D3 sind zueinander orthogonal.

Eine Länge in der ersten Richtung D1 des Elementkörpers 2 ist länger als eine Länge in der zweiten Richtung D2 des Elementkörpers 2, und ebenfalls länger als eine Länge in der dritten Richtung D3 des Elementkörpers 2. Die Länge in der zweiten Richtung D2 des Elementkörpers 2 und die Länge in der dritten Richtung D3 des Elementkörpers 2 sind gleich. Mit anderen Worten haben in der Ausführungsform die Stirnflächen 2a und 2b eine Quadratform, und die Hauptflächen 2c und 2d und die Seitenflächen 2e und 2f haben eine Rechteckform. Die Längen der ersten Richtung D1, der zweiten Richtung D2 und der dritten Richtung D3 des Elementkörpers 2 können gleich sein. Die Längen der zweiten Richtung D2 und der dritten Richtung D3 des Elementkörpers 2 können unterschiedlich sein.

Hierbei sei angemerkt, dass der Begriff „gleich“ nicht immer bedeutet, dass Werte exakt gleich sind. Die Werte können auch in solchen Fällen als „gleich“ bezeichnet werden, in denen die Werte einen geringfügigen Unterschied innerhalb einer vorgegebenen Spanne haben oder einen Fabrikationsfehler oder dergleichen beinhalten. Liegt beispielsweise eine Vielzahl von Werten innerhalb des Bereichs von +/–5% eines Durchschnitts der Vielzahl von Werten, kann die Vielzahl der Werte als gleich definiert werden.

Jede der Stirnflächen 2a und 2b erstrecken sich in der zweiten Richtung D2, um die Hauptflächen 2c und 2d zu koppeln. Jede der Hauptflächen 2a und 2b erstrecken sich in einer zu den Hauptflächen 2c und 2d quer verlaufende Richtung. Jede der Stirnflächen 2a und 2b erstrecken sich auch in die dritte Richtung D3. Die Hauptflächen 2c und 2d erstrecken sich in die erste Richtung D1, um die Stirnflächen 2a und 2b zu koppeln. Die Hauptflächen 2c und 2d erstrecken sich ebenfalls in die dritte Richtung D3. Die Seitenflächen 2e und 2f erstrecken sich in die zweite Richtung D2, um die Hauptflächen 2c und 2d zu koppeln. Die Seitenflächen 2e und 2f erstrecken sich in der ersten Richtung D1.

Der Elementkörper 2 ist aus einer Vielzahl laminierter Isolatorschichten 6 (vgl. 3) gebildet. Jede der Isolatorschichten 6 ist in der Richtung geschichtet, in der die Hauptflächen 2c und 2d einander gegenüberliegen. Eine Schichtrichtung einer jeden Isolatorschicht 6 stimmt mit der Richtung überein, in der die Hauptflächen 2c und 2d einander gegenüberliegen. Die Richtung, in der die Hauptflächen 2c und 2d einander gegenüberliegen, wird auch als „Schichtrichtung“ bezeichnet. Jede der Isolatorschichten 6 besitzt eine im Wesentlichen rechteckige Form. In der Praxis ist in dem Elementkörper 2 jede der Isolatorschichten 6 in der Weise integriert, dass eine Grenze zwischen den Isolatorschichten 6 nicht visuell wahrgenommen werden kann.

Jede der Isolatorschichten 6 umfasst ein gesintertes Keramikgrünblatt umfassend ein Ferritmaterial (beispielsweise ein Ni-Cu-Zn-basiertes Ferritmaterial, ein Ni-Cu-Zn-Mg-basiertes Ferritmaterial oder ein Ni-Cu-basiertes Ferritmaterial). Mit anderen Worten umfasst der Elementkörper 2 einen gesinterten Ferritkörper.

Das Mehrschichtspulenbauteil 1 umfasst eine Spule 15, die in dem Elementkörper 2 angeordnet ist. Wie in 3 veranschaulicht, umfasst die Spule 15 eine Vielzahl von Spulenleitern (eine Vielzahl interner Leiter) 16a, 16b, 16c, 16d, 16e und 16f. Eine Vielzahl der Spulenleiter 16a bis 16f umfasst ein leitfähiges Material (beispielsweise Ag oder Pd). Eine Vielzahl von Spulenleitern 16a bis 16f ist ein gesinterter Körper aus einer leitfähigen Paste, enthaltend ein leitfähiges Material (beispielsweise Ag-Pulver oder Pd-Pulver).

Der Spulenleiter 16a umfasst einen Verbindungsleiter 17 (Leiter). Der Verbindungsleiter 17 ist in dem Elementkörper 2 angeordnet. Der Verbindungsleiter 17 ist nahe der Stirnfläche 2b angeordnet. Der Verbindungsleiter 17 umfasst ein an der Stirnfläche 2b freiliegendes Ende. Das Ende des Verbindungsleiters 17 liegt an einer Position frei, die aus einer zur Stirnfläche 2b orthogonalen Richtung betrachtet näher an der Hauptfläche 2c liegt als ein Zentralbereich der Stirnfläche 2b. Der Spulenleiter 16a ist mit einer Außenelektrode 5 an dem Ende des Verbindungsleiters 17 verbunden. Der Verbindungsleiter 16a ist durch den Verbindungsleiter 17 elektrisch mit der Außenelektrode 5 verbunden. In der Ausführungsform sind ein Leitermuster des Spulenleiters 16a und ein Leitermuster des Verbindungsleiters 17 integral verbunden.

Der Spulenleiter 16f umfasst einen Verbindungsleiter 18 (Leiter). Der Verbindungsleiter 18 ist in dem Elementkörper 2 angeordnet. Der Verbindungsleiter 18 ist nahe der Stirnfläche 2a angeordnet. Der Verbindungsleiter 18 umfasst ein an der Stirnfläche 2a freiliegendes Ende. Das Ende des Verbindungsleiters 18 liegt an einer Position frei, die aus einer zur Stirnfläche 2a orthogonalen Richtung betrachtet näher an der Hauptfläche 2d liegt als ein Zentralbereich der Stirnfläche 2a. Der Spulenleiter 16f ist mit einer Außenelektrode 4 an dem Ende des Verbindungsleiters 18 verbunden. Der Spulenleiter 16f ist durch den Verbindungsleiter 18 elektrisch mit der Außenelektrode 4 verbunden. In der Ausführungsform sind ein Leitermuster des Spulenleiters 16f und ein Leitermuster des Verbindungsleiters 18 integral verbunden.

In der Schichtrichtung der Isolierungsschicht 6 ist eine Vielzahl von Spulenleitern 16a bis 16f nebeneinander in dem Elementkörper 2 angeordnet. Eine Vielzahl von Spulenleitern 16a bis 16f ist in der Reihenfolge des Spulenleiters 16a, des Spulenleiters 16b, des Spulenleiters 16c, des Spulenleiters 16d, des Spulenleiters 16e und des Spulenleiters 16f von einer Seite nahe der äußersten Schicht angeordnet. In der Ausführungsform umfasst die Spule 15 einen Abschnitt anders als der Verbindungsleiter 17 in dem Spulenleiter 16a, eine Vielzahl der Spulenleiter 16b bis 16d, und einen Abschnitt anders als der Verbindungsleiter 18 in dem Spulenleiter 16f.

Enden der Spulenleiter 16a bis 16f sind miteinander durch die Durchgangsöffnungsleiter 19a bis 19e verbunden. Die Spulenleiter 16a bis 16f sind gegenseitig durch die Durchgangsöffnungsleiter 19a bis 19e elektrisch verbunden. Die Spule 15 umfasst die Spulenleiter 16a bis 16f, die elektrisch miteinander verbunden sind. Jeder der Durchgangsöffnungsleiter 19a bis 19e umfasst ein leitfähiges Material (beispielsweise Ag oder Pd). Wie auch eine Vielzahl der Spulenleiter 16a bis 16f ist jeder der Durchgangsöffnungsleiter 19a bis 19e ein gesinterter Körper aus einer leitfähigen Paste, die ein leitfähiges Material enthält (beispielsweise Ag-Pulver oder Pd-Pulver).

Die Außenelektrode 4 ist, in der ersten Richtung D1 betrachtet, an einem Ende an der Seite der Stirnfläche 2a in dem Elementkörper 2 positioniert. Die Außenelektrode 4 umfasst einen an der Stirnfläche 2a positionierten Elektrodenabschnitt 4a, einen an den Hauptflächen 2c und 2d positionierten Elektrodenabschnitt 4b, und einen an den Seitenflächen 2e und 2f positionieren Elektrodenabschnitt 4c. Die Außenelektrode 4 ist an den fünf Flächen 2a, 2c, 2d, 2e und 2f gebildet.

Die aneinander angrenzenden Elektrodenabschnitte 4a, 4b und 4c sind auf einem Firstlinienabschnitt des Elementkörpers 2 verbunden. Die Elektrodenabschnitte 4a, 4b und 4c sind gegenseitig elektrisch verbunden. Die Elektrodenabschnitte 4a und 4b sind auf einem Firstlinienabschnitt zwischen der Stirnfläche 2a und jeder der Hauptflächen 2c und 2d verbunden. Die Elektrodenabschnitte 4a und 4c sind auf einem Firstlinienabschnitt zwischen der Stirnfläche 2a und jeder der Seitenflächen 2e und 2f verbunden.

Der Elektrodenabschnitt 4a ist angeordnet, um das gesamte Ende, das an der Stirnfläche 2a des Verbindungsleiters 18 freiliegt, zu bedecken. Der Verbindungsleiter 18 ist unmittelbar mit der Außenelektrode 4 verbunden. Der Verbindungsleiter 18 verbindet den Spulenleiter 16a (ein Ende der Spule 15) und den Elektrodenabschnitt 4a. Die Spule 15 ist elektrisch mit der Außenelektrode 4 verbunden.

In der ersten Richtung D1 betrachtet ist die Außenelektrode 5 an einem Ende an der Seite der Stirnfläche 2b in dem Elementkörper 2 positioniert. Die Außenelektrode 5 umfasst einen an der Stirnfläche 2b positionierten Elektrodenabschnitt 5a, einen an den Hauptflächen 2c und 2d positionierten Elektrodenabschnitt 5b, und einen an den Seitenflächen 2e und 2f positionierten Elektrodenabschnitt 5c. Die Außenelektrode 5 ist an den fünf Flächen 2b, 2c, 2d, 2e und 2f gebildet.

Die aneinander angrenzenden Elektrodenabschnitte 5a, 5b und 5c sind an einem Firstlinienabschnitt des Elementkörpers 2 verbunden. Die Elektrodenabschnitte 5a, 5b und 5c sind untereinander elektrisch verbunden. Die Elektrodenabschnitte 5a und 5b sind an einem Firstlinienabschnitt zwischen der Stirnfläche 2b und jeder der Hauptflächen 2c und 2d verbunden. Die Elektrodenabschnitte 5a und 5c sind an einem Firstlinienabschnitt zwischen der Stirnfläche 2b und jeder der Seitenflächen 2e und 2f verbunden.

Der Elektrodenabschnitt 5a ist angeordnet, um das gesamte an der Stirnfläche 2b des Verbindungsleiters 17 freiliegende Ende zu bedecken. Der Verbindungsleiter 17 ist unmittelbar mit der Außenelektrode 5 verbunden. Der Verbindungsleiter 17 verbindet den Spulenleiter 16f (ein anderes Ende der Spule 15) und den Elektrodenabschnitt 5a. Die Spule 15 ist elektrisch mit der Außenelektrode 5 verbunden.

Wie in den 4 und 5 veranschaulicht, umfasst jede der Außenelektroden 4 und 5 eine erste Elektrodenschicht 21, eine zweite Elektrodenschicht 23, eine dritte Elektrodenschicht 25, und eine vierte Elektrodenschicht 27. Jeder der Elektrodenabschnitte 4a, 4b und 4c umfasst die erste Elektrodenschicht 21, die zweite Elektrodenschicht 23, die dritte Elektrodenschicht 25 und die vierte Elektrodenschicht 27. Jeder der Elektrodenabschnitte 5a, 5b und 5c umfasst die erste Elektrodenschicht 21, die zweite Elektrodenschicht 23, die dritte Elektrodenschicht 25 und die vierte Elektrodenschicht 27. Die vierte Elektrodenschicht 27 umfasst eine äußerste Schicht der Außenelektroden 4 und 5. 4 und 5 sind Diagramme zur Veranschaulichung einer Querschnittskonfiguration einer Außenelektrode.

Die erste Elektrodenschicht 21 wird durch Auftragen und Sintern einer leitfähigen Paste auf einer Oberfläche des Elementkörpers 2 gebildet. Die erste Elektrodenschicht 21 ist eine gesinterte Metallschicht, die durch Sintern von in einer leitfähigen Paste enthaltenen Metallbestandteilen (Metallpulvern) gebildet wird. Mit anderen Worten ist die erste Elektrodenschicht 21 eine auf dem Elementkörper 2 gebildete, gesinterte Metallschicht. In der Ausführungsform ist die erste Elektrodenschicht 21 eine gesinterte Metallschicht, die Ag enthält. Die erste Elektrodenschicht 21 kann eine gesinterte Metallschicht sein, die Pd enthält. Die erste Elektrodenschicht 21 enthält Ag oder Pd. In der leitfähigen Paste sind beispielsweise ein Glasbestandteil, ein organisches Bindemittel und ein organisches Lösungsmittel in Pulvern vermischt, die Ag oder Pd enthalten.

Die zweite Elektrodenschicht 23 wird durch (Aus-)Härten eines leitfähigen, auf die erste Elektrodenschicht 21 aufgetragenen Harzes gebildet. Die zweite Elektrodenschicht 23 ist gebildet, um die gesamte erste Elektrodenschicht 21 zu bedecken. Die erste Elektrodenschicht 21 ist eine untenliegende Metallschicht zum Bilden der zweiten Elektrodenschicht 23. Die zweite Elektrodenschicht 23 ist eine leitfähige Harzschicht, die auf der ersten Elektrodenschicht 21 gebildet wird. In dem leitfähigen Harz sind beispielsweise ein wärmehärtendes Harz, Metallpulver und ein organisches Lösungsmittel vermischt. Bei den Metallpulvern werden beispielsweise Ag-Pulver genutzt. In dem wärmehärtenden Harz werden beispielsweise ein Phenolharz, ein Acrylharz, ein Silikonharz, ein Epoxidharz oder ein Polyimidharz verwendet.

Die dritte Elektrodenschicht 25 wird vermittels eines Plattierungsverfahren auf der zweiten Elektrodenschicht 23 gebildet. In der Ausführungsform ist die dritte Elektrodenschicht 25 eine Ni-plattierte Schicht, die durch Ni-Plattierung auf der zweiten Elektrodenschicht 23 gebildet ist. Die dritte Elektrodenschicht 25 kann eine Sn-plattierte Schicht, eine Cu-plattierte Schicht oder eine Au-plattierte Schicht sein. Die dritte Elektrodenschicht 25 umfasst Ni, Sn, Cu oder Au.

Die vierte Elektrodenschicht 27 wird vermittels eines Plattierungsverfahrens auf der dritten Elektrodenschicht 25 gebildet. In der Ausführungsform ist die vierte Elektrodenschicht 27 eine Sn-plattierte Schicht, die durch Sn-Plattierung auf der dritten Elektrodenschicht 25 gebildet ist. Die vierte Elektrodenschicht 27 kann eine Cu-plattierte Schicht oder eine Au-plattierte Schicht sein. Die vierte Elektrodenschicht 27 umfasst Sn, Cu oder Au. Die dritte Elektrodenschicht 25 und die vierte Elektrodenschicht 27 bilden eine auf der zweiten Elektrodenschicht 23 gebildete plattierte Schicht. In der Ausführungsform besitzt die auf der zweiten Elektrodenschicht 23 gebildete plattierte Schicht eine Zweischichtstruktur.

Jede erste Elektrodenschicht 21 umfasst einen ersten Abschnitt 21a, der oberhalb der Stirnflächen 2a und 2b positioniert ist. Der erste Abschnitt 21a entspricht der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a umfasst ist. Eine durchschnittliche Dicke des ersten Abschnitts 21a beträgt beispielsweise 10 bis 30 µm. Eine Dicke des ersten Abschnitts 21a ist, wie in den 4 und 5 veranschaulicht, an beiden Enden in der zweiten Richtung D2 verringert und in einem Zwischenabschnitt zwischen den beiden Enden erhöht. Jede zweite Elektrodenschicht 23 umfasst einen ersten Abschnitt 23a, der oberhalb der Stirnflächen 2a und 2b positioniert ist. Der erste Abschnitt 23a entspricht der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a enthalten ist. Eine durchschnittliche Dicke des ersten Abschnitts 23a beträgt beispielsweise 30 bis 50 µm. Eine Dicke des ersten Abschnitts 23a ist, wie in 4 veranschaulicht, an beiden Enden in der zweiten Richtung D2 verringert und in einem Zwischenabschnitt zwischen den beiden Enden erhöht. Jede der dritten Elektrodenschichten 25 umfasst einen ersten Abschnitt 25a, der oberhalb der Stirnflächen 2a und 2b positioniert ist. Der erste Abschnitt 25a entspricht der dritten Elektrodenschicht 25, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a umfasst ist. Eine durchschnittliche Dicke des ersten Abschnitts 25a beträgt beispielsweise 1 bis 3 µm. Jede vierte Elektrodenschicht 27 umfasst einen ersten Abschnitt 27a, der oberhalb der Stirnflächen 2a und 2b positioniert ist. Der erste Abschnitt 27a entspricht der vierten Elektrodenschicht 27, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a umfasst ist. Eine durchschnittliche Dicke des ersten Abschnitts 27a beträgt beispielsweise 2 bis 7 µm. Eine durchschnittliche Dicke eines Abschnitts positioniert oberhalb der Stirnflächen 2a und 2b der plattierten Schicht (der dritten und vierten Elektrodenschicht 25 und 27) beträgt beispielsweise 3 bis 10 µm. Die durchschnittliche Dicke des Abschnitts positioniert oberhalb der Stirnflächen 2a und 2b der plattierten Schicht ist die mittlere Dicke der plattierten Schicht, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a enthalten ist.

Jede erste Elektrodenschicht 21 umfasst einen zweiten Abschnitt 21b, der oberhalb der Hauptflächen 2c und 2d positioniert ist. Der zweite Abschnitt 21b entspricht der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist. Eine durchschnittliche Dicke des zweiten Abschnitts 21b beträgt beispielsweise 1 bis 2 µm. Eine Dicke des zweiten Abschnitts 21b ist, wie in den 4 und 5 veranschaulicht, an beiden Enden in der ersten Richtung D1 verringert und in einem Zwischenabschnitt zwischen den beiden Enden erhöht. Jede zweite Elektrodenschicht 23 umfasst einen zweiten Abschnitt 23b, der oberhalb der Hauptflächen 2c und 2b positioniert ist. Der zweite Abschnitt 23b entspricht der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist. Eine durchschnittliche Dicke des zweiten Abschnitts 23b beträgt beispielsweise 10 bis 30 µm. Eine Dicke des zweiten Abschnitts 23b ist, wie in den 4 und 5 veranschaulicht, an beiden Enden in der ersten Richtung D1 verringert und in einem Zwischenabschnitt zwischen den beiden Enden erhöht. Jede dritte Elektrodenschicht 25 umfasst einen zweiten Abschnitt 25b, der oberhalb der Hauptflächen 2c und 2d positioniert ist. Der zweite Abschnitt 25b entspricht der dritten Elektrodenschicht 25, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist. Eine durchschnittliche Dicke des zweiten Abschnitts 25b beträgt beispielsweise 1 bis 3 µm. Jede vierte Elektrodenschicht 27 umfasst einen zweiten Abschnitt 27b, der oberhalb der Hauptflächen 2c und 2d positioniert ist. Der zweite Abschnitt 27b entspricht der vierten Elektrodenschicht 27, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist. Eine durchschnittliche Dicke des zweiten Abschnitts 27b beträgt beispielsweise 2 bis 7 µm. Eine durchschnittliche Dicke eines Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptflächen 2c und 2d der plattierten Schicht (der dritten und vierten Elektrodenschicht 25 und 27) beträgt beispielsweise 3 bis 10 µm. Die durchschnittliche Dicke des Abschnitts positioniert oberhalb der Hauptflächen 2c und 2d der plattierten Schicht ist die durchschnittliche Dicke der in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b beinhalteten plattierten Schicht. Eine durchschnittliche Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b enthalten ist, ist gleich oder kleiner als das 15-Fache einer durchschnittlichen Dicke der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist. Die durchschnittliche Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist, ist gleich oder kleiner als das 5-Fache der durchschnittlichen Dicke einer plattierten Schicht, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist.

Die durchschnittliche Dicke kann beispielweise folgendermaßen berechnet werden.

Es wird eine Schnittansicht umfassend jeden der ersten Abschnitte 21a, 23a, 25a und 27a der ersten Elektrodenschicht 21, der zweiten Elektrodenschicht 23, der dritten Elektrodenschicht 25 und der vierten Elektrodenschicht 27 erhalten. Die Schnittansicht ist beispielsweise eine Schnittansicht der ersten Elektrodenschicht 21, der zweiten Elektrodenschicht 23, der dritten Elektrodenschicht 25, und der vierten Elektrodenschicht 27 in dem Fall, in dem die Schichten an einer Ebene geschnitten werden parallel zu einem Paar von Flächen (beispielsweise einem Paar von Seitenflächen 2e und 2f), die einander gegenüberliegen und an einem gleichen Abstand von einem Paar der Flächen positioniert sind. An der erhaltenen Schnittansicht wird jeder Bereich der ersten Abschnitte 21a, 23a, 25a und 27a der ersten Elektrodenschicht 21, der zweiten Elektrodenschicht 23, der dritten Elektrodenschicht 25 und der vierten Elektrodenschicht 27 berechnet.

Ein durch Teilen eines Bereichs des ersten Abschnitts 21a der ersten Elektrodenschicht 21 durch eine Länge des ersten Abschnitts 21a auf der erhaltenen Schnittfläche erhaltener Quotient gibt eine durchschnittliche Dicke des ersten Abschnitts 21a der ersten Elektrodenschicht 21 an. Ein durch Teilen eines Bereichs des ersten Abschnitts 23a der zweiten Elektrodenschicht 23 durch eine Länge des ersten Abschnitts 23a an der erhaltenen Schnittfläche erhaltener Quotient gibt eine durchschnittliche Dicke des ersten Abschnitts 23a der zweiten Elektrodenschicht 23 an. Ein durch Teilen eines Bereichs des ersten Abschnitts 25a der dritten Elektrodenschicht 25 durch eine Länge des ersten Abschnitts 25a an der erhaltenen Schnittfläche erhaltener Quotient gibt eine durchschnittliche Dicke des ersten Abschnitts 25a der dritten Elektrodenschicht 25 an. Ein durch Teilen eines Bereichs des ersten Abschnitts 27a der vierten Elektrodenschicht 27 durch eine Länge des ersten Abschnitts 27a an der erhaltenen Schnittfläche erhaltener Quotient gibt eine durchschnittliche Dicke des ersten Abschnitts 27a der vierten Elektrodenschicht 27 an.

Eine Schnittansicht umfassend jeden der zweiten Abschnitte 21b, 23b, 25b und 27b der ersten Elektrodenschicht 21, der zweiten Elektrodenschicht 23, der dritten Elektrodenschicht 25 und der vierten Elektrodenschicht 27 wird erhalten. Die Schnittansicht ist beispielsweise eine Schnittansicht der ersten Elektrodenschicht 21, der zweiten Elektrodenschicht 23, der dritten Elektrodenschicht 25 und der vierten Elektrodenschicht 27 in dem Fall, in dem die Schichten an einer Ebene geschnitten werden parallel zu einem Paar von Flächen (beispielsweise einem Paar von Seitenflächen 2e und 2f) die einander gegenüberliegen und an einem gleichen Abstand von einem Paar der Flächen positioniert sind. Anhand der erhaltenen Schnittansicht wird jeder Bereich der zweiten Abschnitte 21b, 23b, 25b und 27b der ersten Elektrodenschicht 21, der zweiten Elektrodenschicht 23, der dritten Elektrodenschicht 25 und der vierten Elektrodenschicht 27 berechnet.

Ein durch Teilen einer Fläche des zweiten Abschnitts 21b der ersten Elektrodenschicht 21 durch eine Länge des zweiten Abschnitts 21b an der erhaltenen Schnittfläche erhaltener Quotient gibt eine durchschnittliche Dicke des zweiten Abschnitts 21b der ersten Elektrodenschicht 21 an. Ein durch Teilen eines Bereichs des zweiten Abschnitts 23b der zweiten Elektrodenschicht 23 durch eine Länge des zweiten Abschnitts 23b der erhaltenen Schnittfläche erhaltener Quotient gibt eine durchschnittliche Dicke des zweiten Abschnitts 23b der zweiten Elektrodenschicht 23 an. Ein durch Teilen eines Bereichs des zweiten Abschnitts 25b der dritten Elektrodenschicht 25 durch eine Länge des zweiten Abschnitts 25b an der erhaltenen Schnittfläche erhaltener Quotient gibt eine durchschnittliche Dicke des zweiten Abschnitts 25b der dritten Elektrodenschicht 25 an. Ein durch Teilen eines Bereichs des zweiten Abschnitts 27b der vierten Elektrodenschicht 27 durch eine Länge des zweiten Abschnitts 27b an der erhaltenen Schnittfläche erhaltener Quotient gibt eine durchschnittliche Dicke des zweiten Abschnitts 27b der vierten Elektrodenschicht 27 an.

Es kann eine Vielzahl von Schnittansichten erhalten werden, und jeder der Quotienten für jede Schnittansicht kann erhalten werden. In diesem Fall kann ein Durchschnittswert einer Vielzahl der erhaltenen Quotienten eine durchschnittliche Dicke sein.

Als nächstes wird ein Verhältnis zwischen den ersten Elektrodenschichten 21 und zweiten Elektrodenschichten 23 der Außenelektroden 4 und 5 oberhalb der Hauptflächen 2c und 2d unter Bezugnahme auf die 4 und 5 beschrieben.

Jede erste Elektrodenschicht 21 umfasst ein erstes Ende 21e, das oberhalb der Hauptflächen 2c und 2d positioniert ist. Eine Dicke TRS1 des zweiten Abschnitts 23b der zweiten Elektrodenschicht 23 an einer Position des ersten Endes 21e ist gleich oder größer als 50% einer Maximaldicke TRSmax des zweiten Abschnitts 23b. Mit anderen Worten ist die Dicke TRS1 der zweiten Elektrodenschicht 23 positioniert oberhalb des ersten Endes 21e der ersten Elektrodenschicht 21 umfasst in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b gleich oder größer als 50% einer Maximaldicke TRSmax der zweiten Elektrodenschicht 23 umfasst in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b. Die Maximaldicke TRSmax ist beispielsweise 11 bis 40 µm. Die Dicke TRS1 ist beispielsweise 6 bis 40 µm. In der Ausführungsform ist die Maximaldicke TRSmax 30µm, und die Dicke TRS1 ist 20µm. Anders gesagt ist die Dicke TRS1 näherungsweise 67% der Maximaldicke TRSmax.

In dem Elektrodenabschnitt 4b ist aus einer zu den Hauptflächen 2c und 2d (der zweiten Richtung D2) orthogonalen Richtung betrachtet das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21 näher an der Stirnfläche 2a positioniert als eine Position, an der eine Dicke des zweiten Abschnitts 23b die Maximaldicke TRSmax ist. Anders gesagt ist das erste Ende 21e der in dem Elektrodenabschnitt 4b umfassten ersten Elektrodenschicht 21 näher an der Stirnfläche 2a positioniert als eine Position, an der eine Dicke der in dem Elektrodenabschnitt 4b enthaltenen Elektrodenschicht 23 die Maximaldicke TRSmax ist, wenn aus der zweiten Richtung D2 betrachtet. Wenn eine Ebene umfassend die Stirnfläche 2a als eine Referenzfläche DP1 festgelegt wird, ist eine Länge LSE1 in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP1 zu dem ersten Ende 21e kürzer als eine Länge LRS1 in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP1 zu einer Position, an der eine Dicke der in dem Elektrodenabschnitt 4b umfassten zweiten Elektrodenschicht 23 die Maximaldicke TRSmax ist.

In dem Elektrodenabschnitt 5b ist das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21 näher an der Stirnfläche 2b positioniert als eine Position, an der eine Dicke des zweiten Abschnitts 23b die Maximaldicke TRsmax ist, wenn aus der zweiten Richtung D2 betrachtet. Anders gesagt ist das erste Ende 21e der in dem Elektrodenabschnitt 5b umfassten ersten Elektrodenschicht 21 näher an der Stirnfläche 2b positioniert, als eine Position, an der eine Dicke der in dem Elektrodenabschnitt 5b enthaltenen zweiten Elektrodenschicht 23 die Maximaldicke TRSmax ist, wenn aus der zweiten Richtung D2 betrachtet. Wenn eine Ebene umfassend die Stirnfläche 2b als eine Referenzfläche DP2 festgelegt wird, ist eine Länge LSE2 in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP2 zu dem ersten Ende 21e kürzer als eine Länge LRS2 in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP2 zu einer Position, an der eine Dicke der in dem Elektrodenabschnitt 5b umfassten zweiten Elektrodenschicht 23 die Maximaldicke TRSmax ist.

Die Länge LSE1 ist beispielsweise 80 µm. Die Länge LRS1 ist beispielsweise 120 µm. Die Länge LSE2 ist beispielsweise 80 µm. Die Länge LRS2 ist beispielsweise 120 µm. In der Ausführungsform sind die Länge LSE1 und die Länge LSE2 gleich. Die Länge LSE1 und die Länge LSE2 können jedoch unterschiedlich sein. In der Ausführungsform sind die Länge LRS1 und die Länge LRS2 gleich. Die Länge LRS1 und die Länge LRS2 können jedoch unterschiedlich sein.

Als nächstes wird ein Verhältnis zwischen den ersten Elektrodenschichten 21 und den zweiten Elektrodenschichten 23 der Außenelektroden 4 und 5 oberhalb der Seitenfläche 2e und 2f beschrieben, obgleich es nicht dargestellt ist.

Jede zweite Elektrodenschicht 23 umfasst einen dritten Abschnitt, der oberhalb der Seitenflächen 2e und 2f positioniert ist. Jede erste Elektrodenschicht 21 umfasst ein oberhalb der Seitenflächen 2e und 2f positioniertes zweites Ende. Eine Dicke des dritten Abschnitts der zweiten Elektrodenschicht 23 an einer Position des zweiten Endes der ersten Elektrodenschicht 21 ist gleich oder größer als 50 % einer Maximaldicke in dem dritten Abschnitt der zweiten Elektrodenschicht 23. Mit anderen Worten ist die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die oberhalb des zweiten Endes der ersten in den Elektrodenabschnitten 4c und 5c umfassten Elektrodenschicht 21 positioniert ist, gleich oder größer als 50% der Maximaldicke der in den Elektrodenabschnitten 4c und 5c umfassten zweiten Elektrodenschicht 23. Die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die oberhalb des zweiten Endes der ersten, in den Elektrodenabschnitten 4c und 5c umfassten Elektrodenschicht 21 positioniert ist, ist gleich der Dicke TRS1. Die Maximaldicke der in den Elektrodenabschnitten 4c und 5c umfassten zweiten Elektrodenschicht 23 ist gleich der Maximaldicke TRSmax.

In dem Elektrodenabschnitt 4c ist das zweite Ende der ersten Elektrodenschicht 21 näher an der Stirnfläche 2a positioniert als eine Position, an der eine Dicke des dritten Abschnitts der zweiten Elektrodenschicht 23 maximal ist, wenn aus einer zu den Seitenflächen 2e und 2f (der dritten Richtung D3) orthogonalen Richtung betrachtet. Anders gesagt ist das zweite Ende der in dem Elektrodenabschnitt 4c umfassten ersten Elektrodenschicht 21 näher an der Stirnfläche 2a positioniert als die Position, an der die Dicke der in dem Elektrodenabschnitt 4c enthaltenen zweiten Elektrodenschicht 23 maximal ist, wenn aus der dritten Richtung D3 betrachtet.

Eine Länge in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP1 zu dem zweiten Ende der in dem Elektrodenabschnitt 4c umfassten ersten Elektrodenschicht 21 ist gleich der Länge LSE1. Eine Länge in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP1 zu der Position, an der die Dicke der in dem Elektrodenabschnitt 4c umfassten zweiten Elektrodenschicht 23 maximal ist, ist gleich der Länge LRS1. Daher ist die Länge in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP1 zu dem zweiten Ende der in dem Elektrodenabschnitt 4c umfassten ersten Elektrodenschicht 21 kürzer als die Länge in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP1 zu der Position, an der die Dicke der in dem Elektrodenabschnitt 4c umfassten zweiten Elektrodenschicht 23 maximal ist.

In dem Elektrodenabschnitt 5c ist das zweite Ende der ersten Elektrodenschicht 21 näher an der Stirnfläche 2b positioniert als eine Position, an der eine Dicke des dritten Abschnitts der zweiten Elektrodenschicht 23 maximal ist, wenn aus der dritten Richtung D3 betrachtet. Mit anderen Worten ist das zweite Ende der in dem Elektrodenabschnitt 5c umfassten ersten Elektrodenschicht 21 näher an der Stirnfläche 2b positioniert ist als die Position, an der die Dicke der in dem Elektrodenabschnitt 5c umfassten zweiten Elektrodenschicht 23 maximal ist, wenn aus der dritten Richtung D3 betrachtet.

Eine Länge in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP2 zu dem zweiten Ende der in dem Elektrodenabschnitt 5c umfassten ersten Elektrodenschicht 21 ist gleich der Länge LSE2. Eine Länge in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP2 zu der Position, an der die Dicke der in dem Elektrodenabschnitt 5c umfassten zweiten Elektrodenschicht 23 maximal ist, ist gleich der Länge LRS2. Daher ist die Länge in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP2 zu dem zweiten Ende der in dem Elektrodenabschnitt 5c umfassten ersten Elektrodenschicht 21 kürzer als die Länge in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP2 zu der Position, an der die Dicke der in dem Elektrodenabschnitt 5c umfassten zweiten Elektrodenschicht 23 maximal ist.

Als nächstes wird ein Verhältnis zwischen der Spule 15 und der ersten Elektrodenschicht 21 unter Bezugnahme auf 6 beschrieben. 6 ist eine Draufsicht auf einen Elementkörper, auf dem eine erste Elektrodenschicht gebildet ist.

Wie in 6 veranschaulicht ist, aus der Richtung orthogonal zu den Hauptflächen 2c und 2d (die zweite Richtung D2) betrachtet, das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21 (ein Ende der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b beinhaltet ist) an einer Außenseite der Spule 15 positioniert. Das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21 entspricht einem Ende der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b beinhaltet ist. Mit anderen Worten überlappt die erste Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b beinhaltet ist, aus der Richtung orthogonal zu den Hauptflächen 2c und 2d betrachtet, die Spule 15 nicht. Die Länge LSE1 ist kürzer als eine Länge in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP1 bis zur Spule 15. Die Länge LSE2 ist kürzer als eine Länge in der ersten Richtung D1 von der Referenzfläche DP2 bis zur Spule 15 in der ersten Richtung D1. Ein Teil der ersten Elektrodenschicht 21, der in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b beinhaltet ist, überlappt die Verbindungsleiter 17 und 18 aus der zweiten Richtung D2 betrachtet.

Das zweite Ende der ersten Elektrodenschicht 21 (ein Ende der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4c und 5c beinhaltet ist), ist auch an der Außenseite der Spule 15 positioniert, betrachtet aus der dritten Richtung D3 (Richtung orthogonal zu den Seitenflächen 2e und 2f), obgleich dies nicht dargestellt ist. Mit anderen Worten überlappt die erste Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4c und 5c beinhaltet ist, aus der dritten Richtung D3 betrachtet, die Spule 15 nicht. Ein Teil der ersten Elektrodenschicht 21, der in den Elektrodenabschnitten 4c und 5c beinhaltet ist, aus der dritten Richtung D3 betrachtet, überlappt die Verbindungsleiter 17 und 18.

Als nächstes wird ein Verhältnis zwischen der Spule 15 und der ersten Elektrodenschicht 21 anhand der 7 und 8 erläutert. Die 7 und 8 sind Draufsichten einer zweiten Elektrodenschicht, die einen an einer Stirnfläche positionierten Elektrodenabschnitt umfasst.

Wie in den 4 und 5 veranschaulicht umfasst der Verbindungsleiter 17 ein Ende, das mit der Spule 15 verbunden ist, und ein anderes Ende, das mit der ersten Elektrodenschicht 21 verbunden ist. Das andere Ende der Verbindungsleiters 17 liegt an der Stirnfläche 2b frei. Der Verbindungsleiter 18 umfasst ein Ende, das mit der Spule 15 verbunden ist, und ein anderes Ende, das mit der ersten Elektrodenschicht 21 verbunden ist. Das andere Ende der Verbindungsleiters 18 liegt an der Stirnfläche 2a frei.

Bei der Bildung der zweiten Elektrodenschicht 23 wird allgemein ein leitfähiges Harz vermittels eines Tauchverfahrens aufgebracht. In diesem Fall, ist eine Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a umfasst ist, an einer Position entsprechend dem zentralen Bereich der Stirnflächen 2a und 2b maximiert und so verringert wie ein Abstand von der Position entsprechend dem zentralen Bereich vergrößert wird, betrachtet aus der Richtung orthogonal zu den Stirnflächen 2a und 2b.

Wie in 7 veranschaulicht liegt das andere Ende des Verbindungsleiters 17 an einer Position frei, die näher an der Hauptfläche 2c ist als der zentrale Bereich der Stirnfläche 2b, betrachtet aus der Richtung orthogonal zu der Stirnfläche 2b. Mit anderen Worten, aus der Richtung orthogonal zu der Stirnfläche 2b betrachtet, unterscheiden sich die Position, an der das andere Ende des Verbindungsleiters 17 an der Stirnfläche 2b freiliegt und eine Position, an der die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in dem Elektrodenabschnitt 5a beinhaltet ist, maximal ist.

Wie in 8 veranschaulicht liegt aus der Richtung orthogonal zur Stirnfläche 2a betrachtet das andere Ende des Verbindungsleiters 18 an einer Position frei, die näher an der Hauptfläche 2d ist als der zentrale Bereich der Stirnfläche 2a. Mit anderen Worten, aus der Richtung orthogonal zur Stirnfläche 2a betrachtet, unterscheiden sich eine Position, an der das andere Ende des Verbindungsleiters 18 an der Stirnfläche 2a freiliegt, und eine Position, an der die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in dem Elektrodenabschnitt 4a umfasst ist, maximal ist.

Wenn das Mehrschichtspulenbauteil 1 in der elektronischen Vorrichtung montiert ist, wirkt eine äußere Kraft, die auf das Mehrschichtspulenbauteil 1 von der elektronischen Vorrichtung aus wirkt, in manchen Fällen als Spannungskraft auf den Elementkörper 2 durch die Außenelektroden 4 und 5. Die Spannungskraft neigt dazu, sich an dem ersten Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist, zu konzentrieren.

In dem Mehrschichtspulenbauteil 1 ist die Dicke TRS1 der zweiten Elektrodenschicht 23, die über dem ersten Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21 positioniert ist t, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist, gleich oder größer als 50 % der Maximaldicke TRSmax der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist. Deshalb, in dem Fall, in dem eine äußere Kraft auf das Mehrschichtspulenbauteil 1 wirkt, konzentriert sich eine Spannungskraft kaum an dem ersten Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist, und ein Riss wird kaum von dem ersten Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist, verursacht. Deshalb wird bei dem Mehrschichtspulenbauteil 1 eine Verschlechterung in einem Spannungsrelaxationseffekt durch die zweite Elektrodenschicht 23 unterbunden, selbst wenn die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23 gering ist.

Ein Verhältnis der Dicke TRS1 bezüglich der Maximaldicke TRSmax und ein Verhältnis der Längen LSE1 und LSe2 bezüglich der Längen LRS1 und LRS2, welche die Verschlechterung in einem Spannungsrelaxationseffekt unterbinden können, wird nachfolgend genauer beschrieben.

Die Erfinder der vorliegenden Erfindung hatten die folgenden Tests, um ein Verhältnis der Dicke TRS1 bezüglich der Maximaldicke TRSmax herauszufinden, welches die Verschlechterung in einem Spannungsrelaxationseffekt unterbinden kann. Zunächst wird eine Vielzahl von Mehrschichtspulenbauteilen (Proben S1 bis S5) mit unterschiedlichen Verhältnissen der Dicke TRS1 bezüglich der Maximaldicke TRSmax hergestellt, und ein Biegefestigkeitstest wird an jedem der Proben S1 bis S5 durchgeführt. Nach dem Biegefestigkeitstest wird das Mehrschichtspulenbauteil mit einer später noch beschriebenen Platte geschnitten, und es wird vermittels Sichtprüfung bestätigt, ob ein Riss in einem Elementkörper des Mehrschichtspulenbauteils entstanden ist.

Bei dem Biegefestigkeitstest wird zunächst ein Mehrschichtspulenbauteil in einem Zentrum der Platte (glasverstärkte Epoxid-Platte) vermittels Löten angebracht. Eine Größe der Platte beträgt 100 mm × 40 mm, und eine Dicke der Platte beträgt 1,6 mm. Als nächstes wird die Platte auf zwei Stangen platziert, die parallel mit einem Abstand von 90 mm angeordnet sind. Die Platte wird derart platziert, dass eine Fläche, an der das Mehrschichtspulenbauteil befestigt ist, nach unten weist. Dann wird eine Biegespannungskraft im Zentrum der Platte von der Rückseite der Fläche aufgebracht, an der das Mehrschichtspulenbauteil befestigt ist, so dass eine Biegemenge der Platte einen gewünschten Wert erreicht.

Ein Verhältnis der Dicke TRS1 bezüglich der Maximaldicke TRSmax kann verändert werden durch Veränderung der Längen LSE1 und LSE2. Falls beispielsweise die erste Elektrodenschicht 21 so gebildet ist, dass die Längen LSE1 und LSE2 zu den Längen LRS1 und LRS2 passen, stimmt die Dicke TRS1 mit der Maximaldicke TRSmax überein. In diesem Fall beträgt das Verhältnis der Dicke TRS1 bezüglich der Maximaldicke TRSmax gleich 100 %.

Die Proben S1 bis S5 besitzen die gleiche Ausgestaltung abgesehen davon, dass die Verhältnisse der Dicke TRS1 bezüglich der Maximaldicke TRSmax (Verhältnisse der Längen LSE1 und LSE2 bezüglich der Längen LRS1 und LRS2) verschieden sind. Bei jeder der Proben S1 bis S5 beträgt eine Länge in der ersten Richtung D1 des Elementkörpers 2 1,46 mm, eine Länge in der zweiten Richtung D2 des Elementkörpers 2 beträgt 0,75 mm, und eine Länge in der dritten Richtung D3 des Elementkörpers 2 beträgt 0,75 mm.

Bei der Probe S1 ist ein Verhältnis der Dicke TRS1 bezüglich der Maximaldicke TRSmax gleich „40%“. Ein Verhältnis der Längen LSE1 und LSE2 bezüglich der Längen LRS1 und LRS2 beträgt „0,2“. Die Maximaldicke TRSmax beträgt 30 µm, und die Dicke TRS1 beträgt 12 µm. Die Längen LRS1 und LRS2 betragen 120 µm, und die Längen LSE1 und LSE2 betragen 24 µm.

Bei der Probe S2 ist ein Verhältnis der Dicke TRS1 bezüglich der Maximaldicke TRSmax gleich „50%“. Ein Verhältnis der Längen LSE1 und LSE2 bezüglich der Längen LRS1 und LRS2 beträgt „0,6“. Die Maximaldicke TRSmax beträgt 30 µm, und die Dicke TRS1 beträgt 15 µm. Die Längen LRS1 und LRS2 betragen 120 µm, und die Längen LSE1 und LSE2 betragen 72 µm.

Bei der Probe S3 ist ein Verhältnis der Dicke TRS1 bezüglich der Maximaldicke TRSmax gleich „100%“. Ein Verhältnis der Längen LSE1 und LSE2 bezüglich der Längen LRS1 und LRS2 beträgt „1,0“. Die Maximaldicke TRSmax beträgt 30 µm, und die Dicke TRS1 beträgt 30 µm. Die Längen LRS1 und LRS2 betragen 120 µm, und die Längen LSE1 und LSE2 betragen 120 µm.

Bei der Probe S4 ist ein Verhältnis der Dicke TRS1 bezüglich der Maximaldicke TRSmax gleich „50%“. Ein Verhältnis der Längen LSE1 und LSE2 bezüglich der Längen LRS1 und LRS2 beträgt „1,6“. Die Maximaldicke TRSmax beträgt 30 µm, und die Dicke TRS1 beträgt 15 µm. Die Längen LRS1 und LRS2 betragen 120 µm, und die Längen LSE1 und LSE2 betragen 192 µm.

Bei der Probe S5 ist ein Verhältnis der Dicke TRS1 bezüglich der Maximaldicke TRSmax gleich „40%“. Ein Verhältnis der Längen LSE1 und LSE2 bezüglich der Längen LRS1 und LRS2 beträgt „1,8“. Die Maximaldicke TRSmax beträgt 30 µm, und die Dicke TRS1 beträgt 12 µm. Die Längen LRS1 und LRS2 betragen 120 µm, und die Längen LSE1 und LSE2 betragen 216 µm.

Wenn die Biegespannungskraft auf die Platte derart aufgebracht wird, dass der Biegebetrag der Platte „5,0 mm“ wird, wurden Risse an den Elementkörpern der Proben S1 und S5 bestätigt. Risse wurden hingegen nicht an den Elementkörpern der Proben S2, S3 und S4 bestätigt.

Wenn die Biegespannungskraft auf die Platte aufgebracht wird, so dass der Biegebetrag der Platte zu „7,0 mm“ wird, wurden Risse an Elementkörpern der Proben S1, S4 und S5 bestätigt. Hingegen wurden Risse an den Elementkörpern der Proben S2 und S3 nicht bestätigt.

Wie oben beschrieben, wenn das Verhältnis der Dicke TRS1 bezüglich der Maximaldicke TRSmax gleich oder größer als 50 % ist, wird die Verschlechterung in dem Spannungsrelaxationseffekt unterbunden. Ferner, wenn das Verhältnis der Längen LSE1 und LSE2 hinsichtlich der Längen LRS1 und LRS2 im Bereich von 0,6 bis 1,0 liegt, wird die Verschlechterung in dem Spannungsrelaxationseffekt weiter unterbunden.

Das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist, ist an der Außenseite der Spule 15 positioniert, betrachtet aus der zweiten Richtung D2. Folglich, selbst in dem Fall, in dem sich eine Spannungskraft an dem ersten Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist, konzentriert, und ein Riss beginnend an dem ersten Ende 21e in dem Elementkörper erzeugt wird, erreicht der Riss nur kaum die Spule 15. Deshalb, selbst in dem Fall, in dem der Riss in dem Elementkörper 2 erzeugt wird, beeinträchtigt der Riss die Spule 15 kaum, und eine Verschlechterung von elektrischen Eigenschaften des Mehrschichtspulenbauteils 1 wird unterbunden.

Eine Spannungskraft konzentriert sich kaum an einem Ende der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist, verglichen mit dem ersten Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist. Deshalb kann das Ende der zweiten Elektrodenschicht 23, das in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b umfasst ist, aus der zweiten Richtung D2 betrachtet die Spule 15 überlappen.

Die erste Elektrodenschicht 21 beinhaltet eine gesinterte Metallschicht. Die gesinterte Metallschicht ist eine Schicht, die durch Sintern von Metallkomponenten (Metallpulvern), die in einer leitfähigen Paste enthalten sind, gebildet wird. Deshalb wird die gesinterte Metallschicht kaum als einheitliche Metallschicht gebildet, und es ist schwierig, eine Formgebung der Schicht zu steuern. Die gesinterte Metallschicht besitzt beispielsweise eine Formgebung (etwa eine Netzform), die eine Vielzahl von Öffnungen (Durchgangsöffnungen) beinhaltet.

Die zweite Elektrodenschicht 23 ist eine Schicht, in der Metallpulver in einem ausgehärteten Harz dispergiert sind. In der zweiten Elektrodenschicht 23 bildet sich ein Strompfad, wenn die Metallpulver mit einander in Kontakt gelangen. Es ist schwierig, den Dispersionszustand der Metallpulver in dem Harz zu steuern und es ist schwierig, eine Position des Strompfads in der zweiten Elektrodenschicht 23 zu steuern.

Dementsprechend unterschieden sich Strompfade in der zweiten Elektrodenschicht 23 und der ersten Elektrodenschicht 21 in Abhängigkeit von Produkten. In manchen Produkten sind Metallpulver beispielsweise in Linien an einer Position gebildet, an der die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a umfasst ist, maximal ist, und die Metallpulver und die erste Elektrodenschicht 21, die eine Netzform hat, kommen miteinander in Kontakt. In diesem Produkt, aus der ersten Richtung D1 betrachtet, falls eine Position, an der die anderen Enden der Verbindungsleiter 17 und 18 an den Stirnflächen 2b und 2a freiliegen, mit einer Position übereinstimmt, an der eine Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a umfasst ist, maximal ist, nimmt ein Wechselstromwiderstand zu, da ein Strom in die anderen Enden der Verbindungsleiter 17 und 18 durch einen Strompfad fließt, der an der Position gebildet wird, an der die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a enthalten ist, maximal ist. Um ein Produkt mit einem geringen Wechselstromwiderstand zu erhalten, sollte eine Wahrscheinlichkeit, dass ein Strom in dem Strompfad fließt, verringert sein, selbst wenn sich ein Strompfad an der Position bildet, an der die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a enthalten ist, maximal ist.

In dem Mehrschichtspulenbauteil 1, betrachtet aus der ersten Richtung D1, unterscheidet sich die Position, an der die anderen Enden der Verbindungsleiter 17 und 18 an den Stirnflächen 2b und 2a freiliegen, von der Position, an der die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a enthalten ist, maximal ist. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Strom zu den anderen Enden der Verbindungsleiter 17 und 18 durch einen Strompfad fließt, der sich an einer Position bildet, die nicht die Position ist, an der die Dickenposition der zweiten Elektrodenschicht 23, die von den Elektrodenabschnitten 4a und 5a umfasst ist, maximal ist. Deshalb ist es gemäß der Ausführungsform schwierig, das Mehrschichtspulenbauteil 1 mit hohem Gleichstromwiderstand zu erzielen. Mit anderen Worten ist es gemäß der Ausführungsform möglich, einen Gleichstromwiderstand des Mehrschichtspulenbauteils 1 zu verringern.

Das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in dem ersten Elektrodenabschnitt 4b enthalten ist, ist näher an der Stirnfläche 2a positioniert als die Position, an der die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitt 4b enthalten ist, die Maximaldicke TRSmax ist, betrachtet aus der zweiten Richtung D2. In diesem Fall, verglichen mit dem Fall, in dem das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitt 4b enthalten ist, weiter von der Stirnfläche 2a entfernt ist als eine Position, an der die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in dem Elektrodenabschnitt 4b enthalten ist, die Maximaldicke TRSmax ist, ist das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in dem Elektrodenabschnitt 4b enthalten ist, von der Spule 15 entfernt positioniert.

Das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in dem Elektrodenabschnitt 5b enthalten ist, ist aus der zweiten Richtung D2 betrachtet näher an der Stirnfläche 2b positioniert als die Position, an der die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in dem Elektrodenabschnitt 5b enthalten ist, die Maximaldicke TRSmax ist. In diesem Fall, verglichen mit dem Fall, in dem das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in dem Elektrodenabschnitt 5b enthalten ist, weiter von der Stirnfläche 2b entfernt ist als eine Position, an der die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in dem Elektrodenabschnitt 5b enthalten ist, die Maximaldicke TRSmax ist, ist das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in dem Elektrodenabschnitt 5b enthalten ist, von der Spule 15 entfernt positioniert.

Da das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b enthalten ist, von der Spule 15 entfernt positioniert ist, erreicht der Riss kaum die Spule 15, selbst für den Fall, dass ein Riss beginnend an dem ersten Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b enthalten ist, sich in dem Elementkörper 2 bildet. Deshalb, selbst in dem Fall, dass sich ein Riss in dem Elementkörper 2 bildet, beeinträchtigt der Riss die Spule 15 kaum, und eine Verschlechterung der elektrischen Eigenschaften des Mehrschichtspulenbauteils 1 wird unterbunden.

Die verschiedenen Ausführungsformen wurden beschrieben. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf die Ausführungsformen und verschiedenen Änderungen, Modifikationen beschränkt und Anwendungen können ausgeführt werden, ohne vom Wesen der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

In der Ausführungsform beinhalten die Außenelektroden 4 und 5 die Elektrodenabschnitte 4a und 5a, die Elektrodenabschnitte 4b und 5b, und die Elektrodenabschnitte 4c und 5c wurden beschrieben. Jedoch ist eine Form der Außenelektrode nicht hierauf beschränkt. Beispielsweise kann die Außenelektrode 4 nur an der Stirnfläche 2a und einer Hauptfläche 2c gebildet sein, und die Außenelektrode 5 kann nur an der Stirnfläche 2b und einer anderen Hauptfläche 2c gebildet sein. In diesem Fall ist die Hauptfläche 2c eine Montagefläche.

Selbst in dem Fall, in dem die Dicke TRS1 der zweiten Elektrodenschicht 23, die über dem ersten Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b enthalten ist, positioniert ist, gleich oder größer als 50 % der Maximaldicke TRSmax der zweiten Elektrodenschicht 23 ist, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b enthalten ist, können die Längen LSE1 und LSE2 gleich oder größer als die Längen LRS1 und LRS2 sein. Aus Sicht einer Unterbindung der Verschlechterung der elektrischen Eigenschaften des Mehrschichtspulenbauteils 1 können die Längen LSE1 und LSE2 wie oben beschrieben, kürzer sein als die Längen LRS1 und LRS2.

Die Dicke TRS1 kann weniger als 50% der Maximaldicke TRSmax betragen. Aus Sicht einer Unterbindung der Verschlechterung in dem Spannungsrelaxationseffekt des Mehrschichtspulenbauteils 1 kann die Dicke TRS1 wie oben beschrieben gleich oder größer als 50 % der Maximaldicke TRSmax sein.

Das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b enthalten ist, kann die Spule 15 aus der zweiten Richtung D2 betrachtet überlappen. Aus Sicht einer Unterbindung der Verschlechterung der elektrischen Eigenschaften des Mehrschichtspulenbauteils 1 kann, wie oben beschrieben, das erste Ende 21e der ersten Elektrodenschicht 21, die in den Elektrodenabschnitten 4b und 5b enthalten ist, aus der zweiten Richtung D2 betrachtet an der Außenseite der Spule 15 positioniert sein.

Aus der ersten Richtung D1 betrachtet kann eine Position, an der die anderen Enden der Verbindungsleiter 17 und 18 an den Stirnflächen 2a und 2b freiliegen, die Position überlappen, an der die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a enthalten ist, maximal ist. Da es schwierig ist, das Mehrschichtspulenbauteil 1 mit hohem Gleichstromwiderstand zu erhalten, wie oben beschrieben, aus der ersten Richtung D1 betrachtet, kann sich die Position, an der die anderen Enden der Verbindungsleiter 17 und 18 an den Stirnflächen 2b und 2a freiliegen von der Position unterscheiden, an der die Dicke der zweiten Elektrodenschicht 23, die in den Elektrodenabschnitten 4a und 5a enthalten ist, maximal ist.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Patentliteratur

  • JP 5172818 [0002]