Title:
Leuchte
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Auftreten einer fehlerhaften Detektion aufgrund von Funkwellen, die durch eine Abdeckung reflektiert werden, zu reduzieren. Eine Leuchte (1) umfasst einen Funkwellensensor (2), einen Leuchtenkörper (3) und eine Abdeckung (4). Der Funkwellensensor (2) ist konfiguriert, unter Verwendung von Funkwellen eine Bewegung eines Objekts innerhalb eines Detektionsbereichs aufgrund der Bewegung des Objekts durch einen Dopplereffekt zu detektieren. Der Leuchtenkörper (3) hält den Funkwellensensor (2). Die Abdeckung (4) ist am Leuchtenkörper (3) befestigt und deckt den Funkwellensensor (2) ab, wobei die Abdeckung (4) den Funkwellen ermöglicht, hindurchzugehen. Der Funkwellensensor (2) umfasst eine Antenne (21) zum Senden/Empfangen der Funkwellen. Eine Antennenfläche (Empfangsfläche) (210) der Antenne (21) zum Empfangen der Funkwellen ist relativ zur Abdeckung (4) geneigt.





Inventors:
Ukeda, Takaaki (Osaka, JP)
Honda, Yoshiaki (Osaka, JP)
Gotoh, Shigeo (Osaka, JP)
Murakami, Tadashi (Osaka, JP)
Application Number:
DE102017110983A
Publication Date:
11/30/2017
Filing Date:
05/19/2017
Assignee:
Panasonic Intellectual Property Management Co., Ltd. (Osaka, JP)
International Classes:
G01S7/03; F21V23/04; F21V33/00; G01S13/04; G01S13/50; G08B13/181; H01Q1/42; H01Q15/00
Attorney, Agent or Firm:
BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte Rechtsanwälte, 28209, Bremen, DE
Claims:
1. Leuchte (1A), umfassend:
einen Funkwellensensor (2A), der konfiguriert ist, unter Verwendung von Funkwellen eine Bewegung eines Objekts innerhalb eines Detektionsbereichs durch einen Dopplereffekt aufgrund der Bewegung des Objekts zu detektieren;
einen Leuchtenkörper (3), der den Funkwellensensor (2A) hält; und
eine Abdeckung (4), die am Leuchtenkörper (3) befestigt ist und den Funkwellensensor (2A) abdeckt, wobei die Abdeckung (4) den Funkwellen ermöglicht, hindurchzugehen,
wobei der Funkwellensensor (2A) eine Antenne (21) zum Senden/Empfangen der Funkwellen umfasst, und
wobei eine Empfangsfläche der Antenne (21) zum Empfangen der Funkwellen relativ zur Abdeckung (4) geneigt ist.

2. Leuchte (1A) nach Anspruch 1, wobei:
die Antenne (21) in einer Position angeordnet ist, in der ein kürzester Abstand (D1) zwischen der Empfangsfläche und der Abdeckung (4) gleich oder mehr als eine Wellenlänge der Funkwellen ist, die durch den Funkwellensensor (2A) zu senden sind.

3. Leuchte (1A) nach Anspruch 2, wobei:
die Antenne (21) in einer Position angeordnet ist, in der der kürzeste Abstand (D1) zwischen der Empfangsfläche und der Abdeckung (4) gleich oder mehr als zweimal so lang wie die Wellenlänge der Funkwellen ist, die durch den Funkwellensensor (2A) zu senden sind.

4. Leuchte (1A) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei:
die Empfangsfläche der Antenne (21) derart vorgesehen ist, dass sie relativ, zur Abdeckung (4) um einen Winkel geneigt ist, bei dem eine spezifische Funkwelle, die durch die Abdeckung (4), reflektiert wird, von Funkwellen, die durch den Funkwellensensor (2A) gesendet werden, nicht auf die Empfangsfläche einfällt, wobei die spezifische Funkwelle eine Signalintensität aufweist, die höher ist als eine Empfangsempfindlichkeit des Funkwellensensors (2A).

5. Leuchte (1A) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei:
die Empfangsfläche der Antenne (21) derart vorgesehen ist, dass sie relativ, zur Abdeckung (4) um einen Winkel geneigt ist, bei dem eine spezifische Funkwelle, die durch die Abdeckung (4) und die Empfangsfläche in dieser Reihenfolge reflektiert wird, und dann wieder durch die Abdeckung (4) reflektiert wird, von Funkwellen, die durch den Funkwellensensor (2A) gesendet werden, nicht auf die Empfangsfläche einfällt, wobei die spezifische Funkwelle eine Signalintensität aufweist, die höher ist als eine Empfangsempfindlichkeit des Funkwellensensors (2A).

6. Leuchte (1A) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Abdeckung (4) aus Glas hergestellt ist.

7. Leuchte (1A) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Abdeckung (4) aus Harz hergestellt ist.

8. Leuchte (1A) nach Anspruch 7, wobei die Abdeckung (4) aus dem Harz hergestellt ist, das eine Dielektrizitätskonstante kleiner als eine Dielektrizitätskonstante von Glas aufweist.

9. Leuchte (1A) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Abdeckung (4) eine flache ebene Form aufweist.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Diese Erfindung betrifft generell Leuchten und insbesondere eine Leuchte, die einen Funkwellensensor zum Detektieren eines Objekts umfasst.

STAND DER TECHNIK

Es wurde konventionell eine Leuchte vorgeschlagen, die einen menschlichen Körper mit einem Dopplersensor, der Funkwellen sendet/empfängt, detektiert, und Schalter, die eine Lichtquelle gemäß einem Resultat, ob der menschliche Körper detektiert wurde, einschalten und ausschalten, was z. B. in einem Dokument 1 (JP 2012-113904 A) offenbart ist. Die im Dokument 1 offenbarte Leuchte umfasst eine Fluoreszenzlampe, den Dopplersensor, einen Leuchtenkörper, zum Halten der Fluoreszenzlampe, eine Abdeckung und einen Tragkörper.

Die Abdeckung ist aus Material mit einer lichtdurchlässigen Eigenschaft hergestellt. Die Abdeckung ist am Leuchtenkörper derart befestigt, dass diese zwischen sich und dem Leuchtenkörper einen Raum bildet, in dem die Fluoreszenzlampe und der Dopplersensor aufgenommen sind. Der Tragkörper ist zwischen dem Leuchtenkörper und der Abdeckung angeordnet, um einen ausreichenden Abstand zwischen dem Leuchtenkörper und der Abdeckung sicherzustellen.

Wenn jedoch in der Leuchte wie dem vorstehenden konventionellen Beispiel ein Teil der Funkwellen durch die Abdeckung reflektiert wird, während die Abdeckung in Schwingung versetzt wird, tritt ein Dopplereffekt in Reflexionswellen auf und daher kann eine fehlerhafte Detektion im Dopplersensor (Funkwellensensor) auftreten.

KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Leuchte bereitzustellen, die das Auftreten einer fehlerhaften Detektion aufgrund von durch eine Abdeckung reflektierten Reflexionswellen reduzieren kann.

Eine Leuchte umfasst gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung einen Funkwellensensor, einen Leuchtenkörper und eine Abdeckung. Der Funkwellensensor ist konfiguriert, unter Verwendung von Funkwellen eine Bewegung eines Objekts innerhalb eines Detektionsbereichs durch einen Dopplereffekt aufgrund der Bewegung des Objekts zu detektieren. Der Leuchtenkörper hält den Funkwellensensor. Die Abdeckung ist am Leuchtenkörper befestigt und deckt den Funkwellensensor ab, wobei die Abdeckung den Funkwellen ermöglicht, hindurchzugehen. Der Funkwellensensor umfasst eine Antenne zum Senden/Empfangen der Funkwellen. Eine Empfangsfläche der Antenne zum Empfangen der Funkwellen ist relativ zur Abdeckung geneigt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1A ist eine perspektivische Ansicht einer Leuchte gemäß einer Ausführungsform 1.

1B ist eine Querschnittansicht, die eine Anordnung eines Funkwellensensors und einer Abdeckung in der Leuchte gemäß der Ausführungsform 1 veranschaulicht.

2 ist eine Zeichnung zum Erklären eines Anwendungsbeispiels der Leuchte.

3 ist ein Blockdiagramm des Funkwellensensors in der Leuchte.

Die 4A und 4B sind jeweils Zeichnungen zum Erklären des Einflusses eines Abdeckungsvibrationssignals auf den Funkwellensensor.

5A ist eine grafische Darstellung, die ein Frequenzanalysenresultat veranschaulicht, wenn der Funkwellensensor nicht mit der Abdeckung abgedeckt ist. 5B ist eine grafische Darstellung, die ein Frequenzanalysenresultat veranschaulicht, wenn der Funkwellensensor mit der Abdeckung abgedeckt ist.

6 ist ein Korrelationsdiagramm zwischen: dem kürzesten Abstand zwischen dem Funkwellensensor und der Abdeckung; und einem Signalpegel eines Differenzsignals.

7A ist eine perspektivische Ansicht einer Leuchte gemäß einer Ausführungsform 2.

7B ist eine Querschnittansicht, die eine Anordnung eines Funkwellensensors und einer Abdeckung in der Leuchte gemäß der Ausführungsform 2 veranschaulicht.

8A ist eine grafische Darstellung, die ein Experimentresultat veranschaulicht, wenn eine Antenne nicht geneigt ist. 8B ist eine grafische Darstellung, die ein Experimentresultat veranschaulicht, wenn die Antenne in einem Neigungswinkel von 22,5° geneigt ist.

9 ist eine Zeichnung zum Erklären eines Ausbreitungswegs von Funkwellen in der Leuchte gemäß der Ausführungsform 2.

BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im Folgenden werden Leuchten gemäß der Ausführungsformen 1 und 2 beschrieben. Jedoch sind die nachfolgend beschriebenen Konfigurationen lediglich Beispiele der vorliegenden Erfindung. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die nachfolgend beschriebenen Konfigurationen begrenzt. Sogar in anderen als den nachfolgend beschriebenen Konfigurationen können gemäß Auslegungen und dergleichen zahlreiche Modifikationen und Variationen erfolgen, ohne von den erfindungsgemäßen technischen Ideen abzuweichen.

(Ausführungsform 1)(1) Kurzdarstellung

Wie in den 1A und 1B gezeigt, umfasst eine Leuchte 1 gemäß einer Ausführungsform 1 einen Funkwellensensor 2, einen Leuchtenkörper 3 und eine Abdeckung 4. Der Funkwellensensor 2 ist konfiguriert, unter Verwendung von Funkwellen als ein Medium, eine Bewegung eines Objekts innerhalb eines Detektionsbereichs aufgrund der Bewegung des Objekts durch einen Dopplereffekt zu detektieren. Der Leuchtenkörper 3 hält den Funkwellensensor 2. Die Abdeckung 4 ist am Leuchtenkörper 3 befestigt und deckt den Funkwellensensor 2 ab, und die Abdeckung 4 ermöglicht den Funkwellen hindurchzugehen.

Der Funkwellensensor 2 umfasst eine Antenne 21 zum Senden/Empfangen der Funkwellen. Die Antenne 21 ist an einer Position angeordnet, an der ein kürzester Abstand D1 zwischen einer Antennenfläche (einer Empfangsfläche) 210 davon zum Empfangen der Funkwellen und der Abdeckung 4 gleich oder mehr als zweimal so lang ist wie eine Wellenlänge einer durch den Funkwellensensor 2 zu sendenden Funkwelle.

(2) Details

Im Folgenden wird die Leuchte 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform unter Bezugnahme auf die 1A bis 6 beschrieben. In den folgenden Erklärungen sind Richtungen (Richtungen rechts, links, vorwärts und rückwärts) durch in den 1A und 1B gezeigte Pfeile definiert. Diese Pfeile sind lediglich der einfachen Erklärung halber veranschaulicht, und keiner dieser Pfeile weist eine Entität auf. Der Zweck der vorstehend definierten Richtungen ist nicht, eine Verwendungsform der Leuchte 1 der vorliegenden Ausführungsform zu beschränken.

Wie in den 1A und 1B gezeigt, umfasst die Leuchte 1 der vorliegenden Ausführungsform einen Funkwellensensor 2, einen Leuchtenkörper 3 und eine Abdeckung 4. Wie in 2 gezeigt, kann die Leuchte 1 der vorliegenden Ausführungsform an einer Wand 100 an einem Treppenpodest 102 eines Treppenaufgangs 101 installiert werden, der einem Fluchtweg in einem Gebäude entspricht. Im in 2 veranschaulichten Beispiel ist die Leuchte 1 beispielsweise an einer Position angeordnet, an der der Treppenaufgang 101, das Treppenpodest 102 und eine Tür 103 eines Zugangs, die zum Treppenaufgang 101 führt, in einem Detektionsbereich des Funkwellensensors 2 beinhaltet sind.

Der Funkwellensensor 2 ist konfiguriert, um z. B. mit Millimeterwellenbereich-Funkwellen als ein Medium, die Bewegung eines Objekts zu detektieren. Bei der vorliegenden Ausführungsform detektiert der Funkwellensensor 2 unter Verwendung von Funkwellen mit einer Frequenz von 24 GHz als ein Medium die Bewegung des Objekts. Spezifikationen wie ein Frequenzband und eine Antennenleistung, die für den Funkwellensensor 2 zu verwenden sind, sind in verschiedenen Ländern definiert. In Japan beträgt die für den Funkwellensensor 2 zu verwendende Frequenz beispielsweise wie vorstehend beschrieben 24 GHz. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist das Objekt, das ein Ziel ist, das durch den Funkwellensensor 2 zu detektieren ist, beispielsweise ein Mensch A1 oder die Tür 103 (siehe 2).

Wie in 3 gezeigt umfasst der Funkwellensensor 2 eine Antenne 21, einen Oszillator 22 und einen Detektor 23. Wie in 1 gezeigt, sind die Antenne 21, der Oszillator 22 und der Detektor 23 in einem Gehäuse 20 mit einer Quaderform aufgenommen.

Die Antenne 21 ist als eine ebene Antenne wie eine Mikrostreifenantenne gebildet. Die Antenne 21 ist konfiguriert, ein Schwingungssignal als Funkwelle zu senden, das durch den Oszillator 22 erzeugt wird, und empfangene Funkwellen als ein Empfangssignal auszugeben. D. h., dass die Antenne 21 zum Senden/Empfangen von Funkwellen konfiguriert ist. Da bei der vorliegenden Ausführungsform die Funkwellen mit der Frequenz von 24 GHz wie vorstehend beschrieben als ein Medium verwendet werden, ist die Antenne 21 zum Empfangen von Funkwellen in einem Frequenzband konfiguriert, das die Frequenz von 24 GHz umfasst.

Bei der vorliegenden Ausführungsform fungiert eine Antennenfläche 210 (siehe 1B), die eine Vorderfläche der Antenne 21 ist, als eine Sendefläche, um Funkwellen weiterzusenden, und eine Empfangsfläche, um Funkwellen zu empfangen. Die Antennenfläche 210 ist derart vorgesehen, dass diese der Außenseite von einer Öffnung, die in einer Vorderfläche des Gehäuses 20 gebildet ist, zugewandt ist. Die Antennenfläche 210 ist vom Gehäuse 20 nicht freigelegt, sondern mit einer Antennenabdeckung abgedeckt, die aus Harz hergestellt ist, was Funkwellen ermöglicht, hindurchzugehen. Die Antennenabdeckung funktioniert als eine Schutzvorrichtung, welche die Antenne 21 vor Fremdkörpern (beispielsweise Staub) schützt. Diese fungiert weiter als eine Linse, die eine Richtcharakteristik von Funkwellen definiert, die von der Antenne 21 gesendet werden sollen, wenn die Dicke oder dergleichen der Antennenabdeckung angemessen ausgelegt ist. Da die Antenne 21 und die Antennenabdeckung gemeinsam als ein Ganzes in Schwingung versetzt werden, wird die Antennenabdeckung in Bezug auf die Antenne 21 relativ nicht in Schwingung versetzt und dementsprechend erfolgt fast keine Frequenzänderung. Infolgedessen beeinflusst die Installation der Antennenabdeckung die Bewegungsdetektion für ein Objekt, die durch den Funkwellensensor 2 ausgeführt wird, fast nicht.

Wie in 3 gezeigt umfasst der Detektor 23 einen Zirkulator 231, einen Mischer 232 und einen Signalprozessor 233. Der Zirkulator 231 ist konfiguriert, an die Antenne 21 das vom Oszillator 22 empfangene Schwingungssignal auszugeben, und das von der Antenne 21 empfangene Empfangssignal an den Signalprozessor 233 auszugeben. Der Mischer 232 ist konfiguriert, das Schwingungssignal und das Empfangssignal zu mischen (mehrfach) und dann ein durch Mischen erlangtes Signal an den Signalprozessor 233 auszugeben.

Wenn ein Objekt innerhalb des Detektionsbereichs des Funkwellensensors 2 vorhanden ist, wird ein Teil der von der Antenne 21 gesendeten Funkwellen durch das Objekt reflektiert. Die Antenne 21 empfängt dann den durch das Objekt von den Funkwellen reflektierten Teil und gibt diesen als Empfangssignal an den Zirkulator 231 aus. Eine Frequenz des Empfangssignals unterscheidet sich durch eine Frequenz, die von einer Bewegungsgeschwindigkeit des Objekts abhängig ist, aufgrund eines Dopplereffekts von einer Frequenz der gesendeten Funkwellen. Ein Signalausgang vom Mischer 232 zum Signalprozessor 233 weist dementsprechend eine Frequenz auf, die eine Differenz zwischen der Frequenz der Funkwellen und der Frequenz des Empfangssignals ist (nachfolgend wird dieses Signal als „Differenzsignal” bezeichnet).

Der Signalprozessor 233 umfasst beispielsweise einen Microcomputer als eine Hauptkomponente. Der Microcomputer führt mit einer CPU (Zentraleinheit) ein Programm aus, das in seinem Speicher gespeichert ist, und realisiert dadurch eine Funktion als der Signalprozessor 233. Der Signalprozessor 233 führt eine Verarbeitung aus, um einen Signalpegel des Differenzsignals, das vom Mischer 232 empfangen wurde, mit einem Schwellenwert zu vergleichen. Der Signalprozessor 233 ist konfiguriert, ein Signal (Detektionssignal), das anzeigt, dass die Bewegung eines Objekts detektiert wurde (später beschrieben), an eine Steuereinheit auszugeben, wenn der Signalpegel des Differenzsignals den Schwellenwert überschreitet. „Das Detektionssignal ausgeben”, wie es hierin beschrieben wird, bedeutet beispielsweise das Ausgeben eines Detektionssignals an die Steuereinheit mit einem H-Pegel, wobei das Detektionssignal ein binäres Signal ist, das fähig ist, zwei Signalpegel eines L-Pegels (Low-Pegel) und eines H-Pegels (High-Pegel) anzunehmen. Mit anderen Worten gibt der Signalprozessor 233, während eine Bewegung eines Objekts nicht detektiert wird, das Detektionssignal mit dem L-Pegel an die Steuereinheit aus.

D. h., dass der Funkwellensensor 2 konfiguriert ist, das Differenzsignal, das durch die Bewegung des Objekts bewirkt wird, unter Verwendung der Funkwellen als ein Medium, um die Bewegung des Objekts innerhalb des Detektionsbereichs zu detektieren, zu verarbeiten. Der Funkwellensensor 2 ist mit anderen Worten konfiguriert, den Dopplereffekt zu verwenden, der durch die Bewegung des Objekts verursacht wird, unter Verwendung der Funkwellen als ein Medium zum Detektieren der Bewegung des Objekts innerhalb des Detektionsbereichs. Der Detektionsbereich des Funkwellensensors 2 befindet sich hier in einem Bereich, in dem Reflexionswellen der von der Antenne 21 gesendeten Funkwellen, die durch das Objekt reflektiert werden, eine Signalintensität aufweisen können, die höher ist als eine Empfangsempfindlichkeit des Funkwellensensors 2. Bei der vorliegenden Ausführungsform umfasst der Detektionsbereich mindestens das Treppenpodest 102, den Treppenaufgang 101, der mit dem Treppenpodest 102 direkt verbunden ist, und die Tür 103 (siehe 2).

Der Leuchtenkörper 3 ist als ein Kasten, der sich entlang der Rechts-links-Richtung erstreckt und eine geöffnete Vorderfläche aufweist, beispielsweise durch Biegen einer Metallplatte gebildet. Wie in 1A gezeigt, nimmt der Leuchtenkörper 3 darin den Funkwellensensor 2 und eine Lichtquelle 5 auf. Der Leuchtenkörper 3 hält mit anderen Worten den Funkwellensensor 2 und die Lichtquelle 5. Außerdem befindet sich in dem Leuchtenkörper 3 eine Stromversorgungseinheit und die Steuereinheit. Des Weiteren sind eine Notbeleuchtungsquelle und eine Notstromversorgungseinheit an dem Leuchtenkörper 3 befestigt. Die Notbeleuchtungsquelle wird eingeschaltet, wenn eine Netzstromversorgung versagt. Die Notstromversorgungseinheit ist dafür vorgesehen, die Notbeleuchtungsquelle aufleuchten zu lassen.

Die Lichtquelle 5 ist ein LED-(Leuchtdioden)-Modul, das sich entlang der Rechts-links-Richtung erstreckt und eine Form einer flachen Platte aufweist. Das LED-Modul umfasst beispielsweise ein als flache Platte geformtes Substrat, das sich entlang der Rechts-links-Richtung erstreckt, und auf einer Vorderfläche des Substrats befestigte LEDs. Die Lichtquelle 5 ist am Leuchtenkörper 3 beispielsweise durch Einhaken einer Hakenbefestigung befestigt, die an der Lichtquelle 5 an einem am Leuchtenkörper 3 vorgesehenen Anschlag vorgesehen ist.

Die Steuereinheit ist konfiguriert, mit elektrischem Strom zu arbeiten, der durch die Netzstromversorgung bereitgestellt wird, und das Ein-/Ausschalten der Lichtquelle 5 gemäß dem Detektionssignal zu steuern, das von dem Funkwellensensor 2 empfangen wird. Während die Steuereinheit das Detektionssignal beispielsweise mit dem H-Pegel von dem Funkwellensensor 2 empfängt, gibt die Steuereinheit das Steuersignal, welches das Einschalten der Lichtquelle 5 anzeigt, an die Stromversorgungseinheit, um die Lichtquelle 5 einzuschalten. Nach Ablauf eines vorbestimmten Wartezeitzeitraums (z. B. mehrere zehn Sekunden) ab einem Zeitpunkt, zu dem das Detektionssignal von dem Funkwellensensor 2 gestoppt wird, gibt beispielsweise die Steuereinheit das Steuersignal, welches das Ausschalten oder Dimmen der Lichtquelle 5 anzeigt, an die Stromversorgungseinheit, um die Lichtquelle 5 auszuschalten oder zu dimmen. Der hierin erwähnte „Zeitpunkt, zu dem das Detektionssignal von dem Funkwellensensor 2 gestoppt wird”, bezeichnet beispielsweise „einen Zeitpunkt, zu dem der Signalpegel des Detektionssignals vom H-Pegel zum L-Pegel gewechselt wird”.

Bei der vorliegenden Ausführungsform ermöglicht die Steuereinheit der Lichtquelle 5, sich einzuschalten, wenn der Funkwellensensor 2 detektiert, dass die Tür 103 von einer Position eines geschlossenen Zustands in eine Position eines geöffneten Zustands (das heißt, Bewegung eines Objekts) bewegt wird. D. h., dass die Lichtquelle 5 zu einem Zeitpunkt eingeschaltet wird, an dem der Mensch A1 die Tür 103 öffnet, das heißt, bevor der Mensch A1 die Vorderseite des Treppenaufgangs 101 erreicht. Bei der vorliegenden Ausführungsform ermöglicht es die Steuereinheit der Lichtquelle 5, nach Ablauf des vorbestimmten Wartezeitraums, von einem Zeitpunkt, zu dem das Detektionsresultat des Funkwellensensors 2 geändert wird von einem Zustand, dass das Objekt innerhalb des Detektionsbereichs bewegt wird, zu, dass es nicht bewegt wird, ausgeschaltet oder gedimmt zu werden. D. h., dass der Mensch A1 sich aus dem Detektionsbereich herausbewegt, und dann wird nach einer Weile die Lichtquelle 5 ausgeschaltet oder in einem gedimmten Zustand erhellt.

Die Stromversorgung ist konfiguriert, Wechselstrom, der von der Netzstromversorgung geliefert wird, in Gleichstrom umzuwandeln und den umgewandelten Gleichstrom an die Lichtquelle 5 zu liefern. Die Stromversorgung ist weiter konfiguriert, den Gleichstrom, der an die Lichtquelle 5 gemäß dem von der Steuereinheit ausgegebenen Steuersignal zu liefern ist, zu erhöhen/zu verringern. Die Stromversorgungseinheit liefert beispielsweise an die Lichtquelle 5 den Gleichstrom, der zum Einschalten der Lichtquelle 5 erforderlich ist, wenn sie das Steuersignal, welches das Einschalten der Lichtquelle 5 anzeigt, von der Steuereinheit empfängt. Die Stromversorgungseinheit stoppt, an die Lichtquelle 5 Gleichstrom zu liefern, wenn diese das Steuersignal, welches das Ausschalten der Lichtquelle 5 anzeigt, von der Steuereinheit empfängt.

Die Abdeckung 4 ist aus Material mit lichtdurchlässigen Eigenschaften hergestellt, sodass diese die Form einer flachen Platte aufweist, die sich in Rechts-links-Richtung erstreckt. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Abdeckung 4 aus Glas hergestellt. Die Abdeckung 4 ist am Leuchtenkörper 3 befestigt, um die Vorderfläche des Leuchtenkörpers 3 abzudecken. Die Abdeckung 4 ist mit anderen Worten am Leuchtenkörper 3 befestigt, um den Funkwellensensor 2 und die Lichtquelle 5 abzudecken. Die Abdeckung 4 ist am Leuchtenkörper 3 befestigt, sodass eine Rückfläche (oder eine Vorderfläche) der Abdeckung 4 mit der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 des Funkwellensensors 2 parallel ist. Die Abdeckung 4 ist konfiguriert, den Funkwellen und dem Licht, das von der Lichtquelle 5 emittiert wird, zu ermöglichen, mindestens teilweise hindurchzugehen. Die Rückfläche (oder die Vorderfläche) der Abdeckung 4 kann relativ zur Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 des Funkwellensensors 2 geneigt sein.

Hier, in der Leuchte 1 der vorliegenden Ausführungsform, ist der Funkwellensensor 2 mit der Abdeckung 4 wie in 1A gezeigt abgedeckt. Da der Funkwellensensor 2 visuell fast nicht identifizierbar ist, ist die Leuchte 1 der vorliegenden Ausführungsform daher verglichen mit einem Gehäuse, bei dem der Funkwellensensor 2 freigelegt ist, ausgezeichnet auslegbar. Wenn der Funkwellensensor 2 jedoch mit der Abdeckung 4 abgedeckt ist, besteht die Möglichkeit, dass der Funkwellensensor 2 eine Bewegung eines Objekts fälschlich detektieren kann.

Im Folgenden wird diese Möglichkeit ausführlicher beschrieben. Das Gebäude, an dem die Leuchte 1 installiert ist, kann beispielsweise durch Laufen von Personen in Schwingung versetzt werden, die im Gebäude anwesend sind, oder durch den Betrieb von Ausrüstung wie im Gebäude installierter Klimageräte. Außerdem kann das Gebäude beispielsweise durch Windeinwirkung oder durch Fahrzeuge, die auf Straßen um das Gebäude herum fahren, in Schwingung versetzt werden. Wenn das Gebäude in Schwingung versetzt wird, werden der Funkwellensensor 2 und die Abdeckung 4 der Leuchte 1 unabhängig voneinander in Schwingung versetzt.

Wenn ein Teil der Funkwellen, die vom Funkwellensensor 2 gesendet werden, durch die Abdeckung 4 reflektiert werden, würden die Reflexionswellen an den Funkwellensensor 2 zurückgeleitet werden (siehe 4A). Im Folgenden werden die Reflexionswellen als „Abdeckungsreflexionswellen S1” bezeichnet. Da die Abdeckung 4 in Bezug auf den Funkwellensensor 2 relativ in Schwingung versetzt wird, weisen die Abdeckungsreflexionswellen S1 aufgrund des Dopplereffekts eine von einer Frequenz der Funkwellen, die vom Funkwellensensor 2 gesendet werden, unterschiedliche Frequenz auf. Wenn der Detektor 23 die Abdeckungsreflexionswellen S1 verarbeitet, wird das Differenzsignal erlangt und der Funkwellensensor 2 kann daher fälschlicherweise eine Bewegung eines Objekts detektieren, obwohl sich tatsächlich kein Objekt innerhalb des Detektionsbereichs befindet.

Wie in 4B gezeigt, besteht des Weiteren die Möglichkeit, dass die Abdeckungsreflexionswellen S1 zwischen der Antennenfläche 210 des Funkwellensensors 2 und der Abdeckung 4 wiederholt reflektiert werden, das heißt das Auftreten sogenannter mehrfacher Reflexionen. Mittels durchgezogener Linien in 4B dargestellte Wellenformen stellen Reflexionswellen dar, die durch die Abdeckung 4 von den Funkwellen, die von dem Funkwellensensor 2 gesendet werden, reflektiert werden. Mittels gestrichelter Linien in 4B dargestellte Wellenformen stellen Reflexionswellen dar, die weiter durch den Funkwellensensor 2 reflektiert werden, von den Reflexionswellen von der Abdeckung 4.

Der Funkwellensensor 2 empfängt sowohl die Abdeckungsreflexionswellen S1 als auch die mehrfach reflektierten Abdeckungsreflexionswellen S1. Da die Abdeckungsreflexionswellen S1 keine Funkwellen sind, die durch ein innerhalb des Detektionsbereichs sich bewegendes Objekt reflektiert werden, sind diese für den Funkwellensensor2 ein Rauschen. Wenn ein Abstand zwischen der Antennenfläche 210 des Funkwellensensors 2 und der Abdeckung 4 gleich einer halben Wellenlänge der Funkwellen ist, die vom Funkwellensensor 2 gesendet werden, wird insbesondere das Rauschen durch den Einfluss stehender Wellen vergrößert.

5A zeigt ein Resultat einer Frequenzanalyse des Differenzsignals, die unter einem Zustand ausgeführt wurde, dass der Funkwellensensor 2 nicht mit der Abdeckung 4 abgedeckt war. Andererseits zeigt 5B ein Resultat einer Frequenzanalyse des Differenzsignals, die unter einem Zustand ausgeführt wurde, dass der Funkwellensensor 2 mit der Abdeckung 4 abgedeckt war. Diese Frequenzanalysen wurden unter dem gleichen Zustand ausgeführt, dass kein Objekt innerhalb des Detektionsbereichs des Funkwellensensors 2 vorhanden war. In jedem der 5A und 5B stellen deren vertikale Achse und deren horizontale Achse entsprechend eine Intensität eines Frequenzspektrums des Differenzsignals und eine Frequenz des Differenzsignals dar.

Wie in 5B gezeigt, ist die Intensität des Frequenzspektrums des Differenzsignals in einem Frequenzbereich von ungefähr 10 bis 30 Hz verhältnismäßig groß. D. h., es kann davon ausgegangen werden, dass der Funkwellensensor 2 das Differenzsignal mit der Frequenz von ungefähr 10 bis 30 Hz mit der Intensität gleich oder größer als eine vorgeschriebene Intensität (der Schwellenwert des Signalprozessors 233) aufgrund der Abdeckungsreflexionswellen S1 unfreiwillig erlangt. Das Differenzsignal, das hier durch das Laufen des Menschen A1 bewirkt ist, ist allgemein als ein Signal mit einer Frequenz von ungefähr 50 bis 200 Hz bekannt, und dementsprechend kann davon ausgegangen werden, dass die Abdeckungsreflexionswellen S1 den Funkwellensensor 2 nicht beeinflussen würden. Wenn jedoch beispielsweise der Mensch A1 ein gealterter Mensch oder eine Person, deren Bein verletzt ist, dann ist das Schritttempo verhältnismäßig niedrig und dementsprechend kann das Differenzsignal, das durch das Laufen solch eines Menschen A1 verursacht wird, eine niedrigere Frequenz aufweisen. Wenn des Weiteren die Tür 103 mit einer verhältnismäßig geringen Geschwindigkeit geöffnet oder geschlossen wird, kann das durch das Öffnen oder Schließen der Tür 103 verursachte Differenzsignal auch eine niedrigere Frequenz aufweisen. Wenn daher der Funkwellensensor 2 das Differenzsignal mit der Intensität gleich oder größer als die aufgrund der Abdeckungsreflexionswellen S1 vorgeschriebenen Intensität erlangt, kann der Funkwellensensor 2 fälschlich detektieren, dass das Laufen des Menschen A1 oder das Öffnen oder das Schließen der Tür 103 erfolgt ist.

Um die vorstehenden Probleme zu beheben, führten die Erfinder der vorliegenden Anmeldung einen Versuch durch, um den Einfluss der Abdeckungsreflexionswellen S1 auf den Funkwellensensor 2 zu verifizieren. Infolgedessen erlangten die Erfinder der vorliegenden Anmeldung, dass sich der Signalpegel des Differenzsignals basierend auf den Abdeckungsreflexionswellen S1 abhängig von dem kürzesten Abstand D1 (siehe 1B) zwischen der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 der Antenne 21 und der Abdeckung 4 geändert hat. Des Weiteren erlangten die Erfinder der vorliegenden Anmeldung durch das Resultat des Experiments, dass der Einfluss der Abdeckungsreflexionswellen S1 auf den Funkwellensensor 2 durch Einstellen des kürzesten Abstands D1, sodass er gleich oder mehr als zweimal so lang wie eine Wellenlänge der Funkwellen ist, reduziert werden kann, und es ist dementsprechend möglich, das Auftreten einer fehlerhaften Detektion bezüglich einer Bewegung eines Objekts durch den Funkwellensensor 2 zu reduzieren.

6 zeigt das Resultat des Experiments. Insbesondere stellt 6 das Resultat des Experiments insoweit dar, dass der Signalpegel des Differenzsignals durch ein Oszilloskop gemessen wurde, während der kürzeste Abstand D1 zwischen der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 des Funkwellensensors 2 und der Abdeckung 4 verändert wurde. Im Experiment betrug das Dickenmaß der Abdeckung 4 (die Größe in der Vor-zurück-Richtung) 4 mm. Das Experiment wurde unter einem Zustand ausgeführt, dass kein Objekt innerhalb des Detektionsbereichs des Funkwellensensors 2 vorhanden war. Daher waren die Funkwellen, die der Funkwellensensor 2 empfangen hat, im Wesentlichen die Abdeckungsreflexionswellen S1.

In 6 stellen ihre vertikale Achse und ihre horizontale Achse entsprechend den Signalpegel (die Einheit ist [mV]) des Differenzsignals und den kürzesten Abstand D1 (die Einheit ist [mm]) dar. Eine gestrichelte Linie in 6 stellt einen Durchschnittswert des Signalpegels des Differenzsignals dar. Der Signalpegel ist ein Spitze-Spitze-Wert des Differenzsignals.

Wie in 6 gezeigt, befindet sich, wenn sich der kürzeste Abstand D1 in einem Bereich „0” bis „λ1” befindet, der Durchschnittswert des Signalpegels (d. h. ein Rauschpegel) des Differenzsignals bei ungefähr 300 mV. Wenn sich der kürzeste Abstand D1 in einem Bereich von „λ1” bis „λ2” befindet, befindet sich der Durchschnittswert des Rauschpegels bei ungefähr 220 mV. Wenn sich der kürzeste Abstand D1 in einem Bereich größer als „λ2” befindet, befindet sich der Durchschnittswert des Rauschpegels bei ungefähr 180 mV. „λ1” entspricht der Wellenlänge der Funkwellen, die durch den Funkwellensensor 2 zu senden sind. Da die Frequenz der durch den Funkwellensensor 2 zu sendenden Funkwellen 24 GHz ist, wird „λ1 = 12,5 mm” entsprochen. „λ2” entspricht einer zweimal so langen Länge wie die Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor 2 zu sendenden Funkwellen. In diesem Fall wird „λ2 = 25 mm” entsprochen.

Wie in 6 gezeigt, wird der Rauschpegel verringert, wenn der kürzeste Abstand D1 vergrößert wird. Wenn der kürzeste Abstand D1 auf einen Wert gleich oder größer als zweimal so lang wie die Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor 2 zu senden Funkwellen, erhöht wird, fällt der Durchschnittswert des Rauschpegels unter 200 mV. Unter dem Zustand, dass der Funkwellensensor 2 mit der Abdeckung 4 nicht abgedeckt war, wurde andererseits das gleiche Experiment wie das Vorstehende ausgeführt und in diesem Fall lag der Rauschpegel bei ungefähr 100 mV. Daher kann davon ausgegangen werden, dass es möglich ist, die Möglichkeit ausreichend zu reduzieren, dass die fehlerhafte Detektion durch den Funkwellensensor 2 erfolgt, wenn der Durchschnittswert des Rauschpegels unter dem Zustand, dass der Funkwellensensor 2 mit der Abdeckung 4 abgedeckt ist, unter 200 mV fällt.

Wie vorstehend beschrieben, ist in der Leuchte 1 der vorliegenden Ausführungsform die Antenne 21 an einer Position angeordnet, an der der kürzeste Abstand D1 zwischen der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 zum Empfangen an Funkwellen und der Abdeckung 4 gleich oder mehr als zweimal so lang wie eine durch den Funkwellensensor 2 zu sendende Wellenlänge von Funkwellen ist. Daher kann in der Leuchte 1 der vorliegenden Ausführungsform der Einfluss der Abdeckungsreflexionswellen S1 auf den Funkwellensensor 2 reduziert werden, da die Antenne 21 des Funkwellensensors 2 die Abdeckungsreflexionswellen S1 fast nicht empfängt.

Daher ist es in der Leuchte 1 der vorliegenden Ausführungsform möglich, die Möglichkeit, dass der Funkwellensensor 2 das Differenzsignal mit der Intensität gleich oder größer wie die aufgrund der Abdeckungsreflexionswellen S1 vorgeschriebene Intensität erlangt, und weiter die Möglichkeit, dass der Funkwellensensor 2 fälschlich detektiert, dass ein Laufen des Menschen A1 oder das Öffnen oder das Schließen der Tür 103 aufgetreten ist, zu reduzieren. D. h., dass in der Leuchte 1 der vorliegenden Ausführungsform die fehlerhafte Detektion aufgrund der durch die Abdeckung 4 reflektierten Reflexionswellen (Abdeckungsreflexionswellen S1) fast nicht erfolgt.

Ein Erhöhen des kürzesten Abstands D1 kann jedoch ein Problem, wie ein Abschwächen der Funkwellen oder eine Zunahme der Größe der Leuchte 1 in der Vor-zurück-Richtung, bewirken. Aus dieser Sicht ist der kürzeste Abstand D1 bevorzugt zwischen der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 des Funkwellensensors 2 und der Abdeckung 4 beispielsweise ungefähr zwei Mal so lang wie die Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor 2 zu sendenden Funkwellen. D. h., der kürzeste Abstand D1 ist bevorzugt gleich oder mehr als zweimal so lang wie die Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor 2 zu sendenden Funkwellen, und weiter in einer Ausdehnung, die den Detektionsbereich des Funkwellensensors 2 und die Größe der Leuchte 1 nicht beeinflusst.

Das Dokument 1 offenbart eine Konfiguration, bei der ein Abstand zwischen einem Funkwellensensor und einer Abdeckung auf ein ganzzahliges Vielfaches einer Halbwellenlänge von durch den Funkwellensensor zu sendenden Funkwellen eingestellt wird, um abhängig von den durch die Abdeckung hindurchgehenden Funkwellen eine Abschwächung der Funkwellen zu unterdrücken. Diese Konfiguration beinhaltet auch einen Fall, bei dem der Abstand zwischen dem Funkwellensensor und der Abdeckung kleiner ist als zweimal so lang wie die Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor zu sendenden Funkwellen. Da der Funkwellensensor durch die von der Abdeckung reflektierten Reflexionswellen beeinflusst wird, ist es in solch einem Fall schwierig, die Möglichkeit zu reduzieren, dass die fehlerhafte Detektion erfolgt. Des Weiteren entspricht bei dieser Konfiguration der Abstand zwischen jeder Region der Antennenfläche des Funkwellensensors und der Abdeckung nicht dem vorstehend genannten Zustand. D. h., dass diese Konfiguration eine Möglichkeit aufweist, dass abhängig von einer Region der Antennenfläche die Antenne leicht durch die von der Abdeckung reflektierten Reflexionswellen beeinflusst wird. Da es eine Ungleichförmigkeit beim Verarbeiten nach der Herstellung der Leuchte gibt, ist es außerdem nicht einfach, den Abstand zwischen dem Funkwellensensor und der Abdeckung genau auf ein ganzzahliges Vielfaches der halben Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor zu sendenden Funkwellen, einzustellen.

Andererseits ist in der Leuchte 1 der vorliegenden Ausführungsform der kürzeste Abstand D1 zwischen der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 des Funkwellensensors 2 und der Abdeckung 4 derart eingestellt, dass dieser gleich oder mehr als zweimal so lang wie die Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor 2 zu sendenden Funkwellen, ist. D. h., ein Abstand zwischen jeder Region der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 und der Abdeckung 4 wird gleich oder mehr als zweimal so lang wie die Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor 2 zu sendenden Funkwellen, gemacht. Daher kann die Leuchte 1 der vorliegenden Ausführungsform den Einfluss der Abdeckungsreflexionswellen S1 auf den Funkwellensensor 2 im Gegensatz zu der im Dokument 1 offenbarten Konfiguration über den ganzen Detektionsbereich reduzieren. Die Leuchte 1 der vorliegenden Ausführungsform erfordert verglichen mit der im Dokument 1 offenbarten Konfiguration keine strikte Verarbeitungsgenauigkeit nach der Herstellung und weist daher auch einen Vorteil auf, dass es einfach ist, die Leuchte 1 herzustellen.

(Ausführungsform 2)(1) Kurzdarstellung

Wie in den 7A und 7B gezeigt, umfasst eine Leuchte 1A gemäß einer Ausführungsform 2 einen Funkwellensensor 2A, einen Leuchtenkörper 3 und eine Abdeckung 4. Der Funkwellensensor 2A ist konfiguriert, unter Verwendung von Funkwellen als ein Medium, eine Bewegung eines Objekts innerhalb eines Detektionsbereichs aufgrund der Bewegung des Objekts durch einen Dopplereffekt zu detektieren. Der Leuchtenkörper 3 hält den Funkwellensensor 2A. Die Abdeckung 4 ist an dem Leuchtenkörper 3 befestigt und deckt den Funkwellensensor 2A ab und die Abdeckung 4 ermöglicht den Funkwellen hindurchzugehen.

Der Funkwellensensor 2A umfasst eine Antenne 21 zum Senden/Empfangen der Funkwellen. Die Antenne 21 ist derart vorgesehen, dass eine Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 zum Empfangen der Funkwellen relativ zu der Abdeckung 4 (z. B. eine Innenfläche 41 der Abdeckung 4) geneigt ist.

(2) Details

Im Folgenden wird die Leuchte 1A gemäß der Ausführungsform 2 unter Bezugnahme auf die 7A bis 9 beschrieben. In den folgenden Erklärungen sind Richtungen (Richtungen auf, ab, rechts, links, vor und zurück) durch in den 7A und 7B gezeigte Pfeile definiert. Diese Pfeile sind lediglich zur Erleichterung der Erklärung veranschaulicht und keiner dieser Pfeile weist eine Entität auf. Der Zweck der vorstehend definierten Richtungen ist nicht, eine Verwendungsform der Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform zu beschränken. Die Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform ist der Leuchte 1 der Ausführungsform 1 ähnlich als, außer dass sich der Funkwellensensor 2A von dem Funkwellensensor 2 der Ausführungsform 1 unterscheidet, und daher werden Erklärungen für Komponenten, die denjenigen der Leuchte 1 der Ausführungsform 1 ähnlich sind, ausgelassen.

Wie in den 7A und 7B gezeigt, umfasst die Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform den Funkwellensensor 2A anstatt des Funkwellensensors 2 der Ausführungsform 1. Der Funkwellensensor 2A unterscheidet sich vom Funkwellensensor 2 der Ausführungsform 1 darin, dass der Funkwellensensor 2A weiter einen Tragblock 24 umfasst. Der Tragblock 24 ist am Leuchtenkörper 3 befestigt. Ein Gehäuse 20 ist an einer Vorderfläche des Tragblocks 24 befestigt. Die Vorderfläche des Tragblocks 24 ist relativ zu der Abdeckung 4 geneigt. D. h., dass der Tragblock 24 das Gehäuse 20 in einem Zustand trägt, in dem das Gehäuse 20 relativ zu der Abdeckung 4 geneigt ist.

Infolgedessen ist eine Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 einer im Gehäuse 20 aufgenommenen Antenne 21 auch relativ zu der Abdeckung 4 geneigt. Mit anderen Worten ist die Antenne 21 derart vorgesehen, dass die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 relativ zu der Abdeckung 4 geneigt ist. Im Folgenden wird ein Winkel, der durch die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 und die Rückfläche der Abdeckung 4 hergestellt wird, als ein „Neigungswinkel θ1 (0° < θ1 < 90°)” bezeichnet (siehe 7B). Als ein Beispiel entspricht der Neigungswinkel θ1 10° < θ1 < 50°. Die Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform kann beispielsweise an einer Wand 100 an einem Treppenpodest 102 eines Treppenaufgangs 101 in ähnlicher Weise wie die Leuchte 1 der Ausführungsform 1 installiert sein. Daher ist der Neigungswinkel θ1 auf fast 22,5° eingestellt, sodass das Treppenpodest 102 im Detektionsbereich des Funkwellensensors 2A umfasst ist. Der Neigungswinkel θ1 kann abhängig von einem Einbauort der Leuchte 1A oder dem Detektionsbereich des Funkwellensensors 2A geeignet modifiziert werden.

Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung führten einen von dem in der Ausführungsform 1 erwähnten Experiment verschiedenen Versuch durch, um den Einfluss der Abdeckungsreflexionswellen S1 auf den Funkwellensensor 2A zu verifizieren. Infolgedessen erlangten die Erfinder der vorliegenden Anmeldung, dass der Einfluss der Abdeckungsreflexionswellen S1 auf den Funkwellensensor 2A durch ein derartiges Ausführen der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 der Antenne 21, dass diese relativ zu der Abdeckung 4 geneigt ist, reduziert werden kann, und es ist dementsprechend möglich, ein Auftreten einer bezüglich einer Bewegung eines Objekts fehlerhaften Detektion durch den Funkwellensensor 2A zu reduzieren.

Wie in 7B gezeigt, wird beispielsweise angenommen, dass die Funkwellen von einem Zentrum der Antennenfläche (Sendefläche) 210 des Funkwellensensors 2A zur Abdeckung 4 gesendet werden. In diesem Fall wird ein Teil der auf die Abdeckung 4 einfallenden Funkwellen als die Abdeckungsreflexionswellen S1 durch die Abdeckung 4 reflektiert. Da die Antennenfläche (Sendefläche) 210 jedoch im Neigungswinkel θ1 relativ zu der Abdeckung 4 geneigt ist, ist eine Möglichkeit, dass die Abdeckungsreflexionswellen S1 auf die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 einfallen, reduziert. „Die Abdeckungsreflexionswellen S1 fallen auf die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 ein” bedeutet hier, dass „die Abdeckungsreflexionswellen S1 auf die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 als Funkwellen mit einer Signalintensität einfallen, die höher ist als eine Empfangsempfindlichkeit des Funkwellensensors 2A”.

Daher kann die Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform die Möglichkeit reduzieren, dass die Abdeckungsreflexionswellen S1 zwischen der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 des Funkwellensensors 2A und der Abdeckung 4 mehrfach reflektieren. D. h., dass die Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform den Einfluss der Abdeckungsreflexionswellen S1, die auf den Funkwellensensor 2A mehrfach reflektiert werden, reduzieren kann.

8A zeigt ein Resultat der Frequenzanalyse des Differenzsignals, die unter einem Zustand ausgeführt wurde, dass die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 des Funkwellensensors 2A relativ zu der Abdeckung 4 nicht geneigt war. 8B zeigt ein Resultat der Frequenzanalyse des Differenzsignals, die unter einem Zustand ausgeführt wurde, dass die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 des Funkwellensensors 2A relativ zu der Abdeckung 4 geneigt war (in diesem Fall ein Zustand, dass der Neigungswinkel θ1 22,5° ist). Diese Frequenzanalysen wurden unter dem gleichen Zustand ausgeführt, dass kein Objekt innerhalb des Detektionsbereichs des Funkwellensensors 2A vorhanden war.

In jeder der 8A und 8B stellen deren vertikale Achse und deren horizontale Achse entsprechend eine Intensität eines Frequenzspektrums des Differenzsignals (im Folgenden einfach als „die Intensität des Differenzsignals” bezeichnet) und eine Frequenz des Differenzsignals dar. In jeder der 8A und 8B stellt ein durch schräge Linien schraffierter Teil das Frequenzspektrum des Differenzsignals in dem Fall dar, in dem der Funkwellensensor 2A nicht mit der Abdeckung 4 abgedeckt war. In jeder der 8A und 8B stellt ein durch Punkte schraffierter Teil das Frequenzspektrum des Differenzsignals in dem Fall dar, in dem der Funkwellensensor 2A mit der Abdeckung 4 abgedeckt war.

Wie in 8A gezeigt, kann festgestellt werden, dass, wenn die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 relativ zu der Abdeckung 4 nicht geneigt war, die Intensität des Differenzsignals im Fall mit der Abdeckung 4 über den ganzen Frequenzbereich, über den die Frequenzanalyse ausgeführt wurde, größer war als die Intensität des Differenzsignals im Fall ohne die Abdeckung 4. Andererseits kann wie in den 8B gezeigt, festgestellt werden, dass, wenn der Neigungswinkel θ1 22,5° ist, die Intensität des Differenzsignals im Fall mit der Abdeckung 4 über den ganzen Frequenzbereich, über den die Frequenzanalyse ausgeführt wurde, im Wesentlichen gleich der Intensität des Differenzsignals im Fall ohne die Abdeckung 4 war. D. h., dass der Einfluss der Abdeckungsreflexionswellen S1 auf den Funkwellensensor 2A durch derartiges Ausführen der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210, dass diese relativ zu der Abdeckung 4 geneigt ist, reduziert werden kann.

Wie vorstehend beschrieben, ist in der Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform die Antenne 21 derart vorgesehen, dass die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 zum Empfangen der Funkwellen relativ zu der Abdeckung 4 geneigt ist. Daher kann die Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform die Möglichkeit reduzieren, dass die Abdeckungsreflexionswellen S1 mehrfach reflektiert werden, und der Einfluss der Abdeckungsreflexionswellen S1 auf den Funkwellensensor 2A kann dementsprechend reduziert werden. Infolgedessen ist es in der Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform möglich, die Möglichkeit, dass der Funkwellensensor 2A das Differenzsignal aufgrund der Abdeckungsreflexionswellen S1 mit der Intensität gleich oder größer als die vorgeschriebene Intensität erlangt, und weiter die Möglichkeit, dass der Funkwellensensor 2A fälschlich detektiert, dass ein Laufen des Menschen A1 oder das Öffnen oder das Schließen der Tür 103 aufgetreten ist, zu reduzieren. D. h., dass in der Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform die fehlerhafte Detektion aufgrund der durch die Abdeckung 4 reflektierten Funkwellen (Abdeckungsreflexionswellen S1) fast nicht erfolgt.

In der Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform befindet sich die Antenne 21 bevorzugt an einer Position, an der ein kürzester Abstand D1 zwischen der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 und der Abdeckung 4 gleich oder größer als die Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor 2A zu sendenden Funkwellen ist. Da die Antenne 21 des Funkwellensensors 2A gemäß dieser Konfiguration derart ausgeführt ist, dass diese die Abdeckungsreflexionswellen S1 fast nicht empfängt, kann der Einfluss der Abdeckungsreflexionswellen S1 auf den Funkwellensensor 2A weiter reduziert werden.

In der Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform ist die Antenne 21 insbesondere bevorzugt an einer Position angeordnet, an der der kürzeste Abstand D1 zwischen der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 und der Abdeckung 4 gleich oder mehr als zweimal so lang wie die Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor 2A zu sendenden Funkwellen ist. Da die Antenne 21 des Funkwellensensors 2A gemäß dieser Konfiguration derart ausgeführt ist, dass diese die Abdeckungsreflexionswellen S1 fast nicht empfängt, kann der Einfluss der Abdeckungsreflexionswellen S1 auf den Funkwellensensor 2A verglichen mit der Konfiguration, bei welcher der kürzeste Abstand D1 gleich oder größer ist als die Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor 2A zu sendenden Funkwellen, weiter reduziert werden.

Des Weiteren ist die Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform wie in 7B gezeigt konfiguriert. D. h., dass die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 der Antenne 21 derart vorgesehen ist, dass diese relativ zu der Abdeckung 4 um einen Winkel geneigt ist, bei dem die Abdeckungsreflexionswellen S1 nicht auf die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 einfallen, wobei die Abdeckungsreflexionswellen S1 eine Signalintensität aufweisen, die größer ist als eine Empfangsempfindlichkeit des Funkwellensensors 2A. Die Abdeckungsreflexionswellen S1 sind durch die Abdeckung 4 reflektierte Funkwellen von Funkwellen, die durch den Funkwellensensor 2A gesendet werden. Da gemäß dieser Konfiguration die Abdeckungsreflexionswellen S1 durch die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 der Antenne 21 fast nicht reflektiert werden, ist es möglich, die Möglichkeit weiter zu reduzieren, dass die Abdeckungsreflexionswellen S1 mehrfach reflektiert werden.

Alternativ kann die Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform wie in 9 gezeigt konfiguriert sein. D. h., dass die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 der Antenne 21 derart vorgesehen sein kann, dass diese relativ zu der Abdeckung 4 in einem Winkel geneigt ist, bei dem keine Re-Reflexionswellen S2 auf die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 einfallen. Die Re-Reflexionswellen S2 sind Funkwellen, die durch die Abdeckung 4 und die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 in dieser Reihenfolge und dann erneut durch die Abdeckung 4 reflektiert werden von durch den Funkwellensensor 2A gesendeten Funkwellen. Die „Re-Reflexionswellen S2 fallen nicht auf die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 ein”, wie hierin erwähnt bedeutet, dass „die Re-Reflexionswellen S2 nicht auf die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 als Funkwellen mit einer Signalintensität, die größer ist als eine Empfangsempfindlichkeit des Funkwellensensors 2A” einfallen. Selbst wenn die Abdeckungsreflexionswellen S1 gemäß dieser Konfiguration auf die Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 der Antenne 21 einfallen, werden die durch die Abdeckungsreflexionswellen S1 erzeugten Re-Reflexionswellen S2, die weiter reflektiert werden, durch die Antennenfläche 210 fast nicht reflektiert. Es ist daher möglich, die Möglichkeit weiter zu reduzieren, dass die Abdeckungsreflexionswellen S1 mehrfach reflektiert werden.

In der Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform ist der Neigungswinkel der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 des Funkwellensensors 2A in Bezug auf die Abdeckung 4 nicht auf den vorgenannten Neigungswinkel begrenzt. D. h., dass es in der Leuchte 1A der vorliegenden Ausführungsform möglich ist, die Möglichkeit, dass die Abdeckungsreflexionswellen S1 mehrfach reflektiert werden, nur durch derartiges Ausführen der Antennenfläche (Empfangsfläche) 210 des Funkwellensensors 2A, dass diese relativ zu der Abdeckung 4 geneigt ist, zu reduzieren unabhängig von einem Wert des Neigungswinkels.

Im Übrigen ist die Abdeckung 4 in jeder der Leuchten 1 und 1A der Ausführungsformen 1 und 2 aus Glas hergestellt. Gemäß dieser Konfiguration ist es möglich, die Abdeckung 4 zu realisieren, die den durch die Funkwellensensoren 2 und 2A gesendeten Funkwellen leicht erlaubt hindurchzugehen. Wenn jede der Leuchten 1 und 1A der Ausführungsformen 1 und 2 als eine Leuchte für den Notfall verwendet wird, ist die Abdeckung 4 mit Berücksichtigung von Flammfestigkeit bevorzugt aus gehärtetem Glas hergestellt. Es ist zu beachten, dass der Umstand, dass die Abdeckung 4 aus Glas hergestellt ist, optional ist.

Alternativ kann die Abdeckung 4 aus Harz hergestellt sein. In diesem Fall ist es möglich, verglichen mit einem Gehäuse, bei dem die Abdeckung 4 nur aus Glas hergestellt ist, die Flexibilität in der Auslegung der Abdeckung 4 zu verbessern.

Insbesondere ist die Abdeckung 4 bevorzugt aus Harz hergestellt, das eine Dielektrizitätskonstante aufweist, die kleiner ist als eine Dielektrizitätskonstante von Glas. Die Reflexion der Funkwellen durch die Abdeckung 4 wird weiter unterdrückt, während eine Dielektrizitätskonstante reduziert wird. Verglichen mit dem Fall, bei dem die aus Glas hergestellte Leuchte die Abdeckung 4 umfasst, ist es dementsprechend möglich, die Möglichkeit, dass die Abdeckungsreflexionswellen S1 mehrfach reflektiert werden, weiter zu reduzieren und daher ein Auftreten einer fehlerhaften Detektion durch die Funkwellensensoren 2 und 2A weiter zu reduzieren.

Bei jeder der Leuchten 1 und 1A der Ausführungsformen 1 und 2 kann die Lichtquelle 5 anstatt des LED-Moduls eine Entladungslampe wie eine Fluoreszenzlampe oder eine Entladungslampe mit hoher Leuchtdichte sein. Wenn die Entladungslampe als die Lichtquelle 5 verwendet wird, wird die Lichtquelle 5 bevorzugt weiter auf einer Rückseite davon mit einem Reflektor zum Reflektieren von Licht, das rückwärts durch die Lichtquelle 5 zur Vorderseite emittiert wird, versehen. Wenn die Entladungslampe als die Lichtquelle 5 verwendet wird, ist die Stromversorgungseinheit auch bevorzugt konfiguriert, an die Lichtquelle 5 Wechselstrom zu liefern. Die Form der Lichtquelle 5 ist nicht auf die vorgenannte Form begrenzt. Die Lichtquelle 5 kann beispielsweise eine ringförmige Entladungslampe sein.

Die Leuchten 1 und 1A der Ausführungsformen 1 und 2 sind an der Wand 100 an dem Treppenpodest 102 des Treppenaufgangs 101 installiert, aber der Einbauort ist nicht auf die Wand 100 begrenzt. Die Leuchten 1 und 1A können beispielsweise an einer Decke über dem Treppenpodest 102 des Treppenaufgangs 101 installiert werden. Außerdem ist der Einbauort von jeder der Leuchten 1 und 1A nicht auf das Treppenpodest 102 des Treppenaufgangs 101 begrenzt. Die Leuchten 1 und 1A können beispielsweise an einer Wand oder einer Decke in einem Wohnbereich eines Gebäudes installiert werden.

Bei den Ausführungsformen 1 und 2 ist die Abdeckung 4 konfiguriert, dem Licht, das durch die Lichtquelle 5 und die Funkwellen emittiert wird, zu ermöglichen hindurchzugehen, sie kann aber eine andere Konfiguration aufweisen. Die Abdeckung 4 kann beispielsweise derart vorgesehen sein, dass diese nur den Funkwellensensor 2 abdeckt, und kann derart konfiguriert sein, dass sie nur den Funkwellen ermöglicht, hindurchzugehen. In diesem Fall kann die Lichtquelle 5 mit einer Abdeckung abgedeckt sein, die sich von der Abdeckung 4 unterscheidet.

Bei den Ausführungsformen 1 und 2 weist die Antenne 21 die einzelne Antennenfläche 210 auf, die sowohl als eine Sendefläche zum Senden von Funkwellen als auch als eine Empfangsfläche zum Empfangen von Funkwellen dient, aber die Sende- und Empfangsflächen können unabhängig voneinander vorgesehen sein. Der Funkwellensensor 2 kann alternativ eine Sendeantenne und eine Empfangsantenne umfassen, anstatt dass die Antenne 21 sowohl zum Senden und als auch zum Empfangen dient.

Wie aus den vorstehenden Erklärungen ersichtlich, umfasst eine Leuchte (1A) eines ersten Aspekts einen Funkwellensensor (2A), einen Leuchtenkörper (3) und eine Abdeckung (4). Der Funkwellensensor (2A) ist konfiguriert, unter Verwendung von Funkwellen eine Bewegung eines Objekts innerhalb eines Detektionsbereichs aufgrund der Bewegung des Objekts durch einen Dopplereffekt zu detektieren. Der Leuchtenkörper (3) hält den Funkwellensensor (2A). Die Abdeckung (4) ist am Leuchtenkörper (3) befestigt und deckt den Funkwellensensor (2A) ab, wobei die Abdeckung (4) den Funkwellen ermöglicht, hindurchzugehen. Der Funkwellensensor (2A) umfasst eine Antenne (21) zum Senden/Empfangen der Funkwellen. Eine Antennenfläche (Empfangsfläche) (210) der Antenne (21) zum Empfangen der Funkwellen ist relativ zu der Abdeckung (4) (z. B. einer Innenfläche (41) der Abdeckung (4)) geneigt.

Bezüglich einer Leuchte (1A) eines zweiten Aspekts ist im ersten Aspekt die Antenne (21) an einer Position angeordnet, an der ein kürzester Abstand (D1) zwischen der Empfangsfläche (210) und der Abdeckung (4) gleich oder größer ist als eine Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor (2A) zu sendenden Funkwellen.

Bezüglich einer Leuchte (1A) eines dritten Aspekts ist im zweiten Aspekt die Antenne (21) an einer Position angeordnet, an der der kürzeste Abstand (D1) zwischen der Empfangsfläche (210) und der Abdeckung (4) gleich oder größer als zweimal so lang wie die Wellenlänge, der durch den Funkwellensensor (2A) zu sendenden Funkwellen ist.

Bezüglich einer Leuchte (1A) eines vierten Aspekts wird in jedem von dem ersten bis zu dem dritten Aspekt die Empfangsfläche (210) der Antenne (21) derart vorgesehen, dass diese relativ zu der Abdeckung (4) (z. B. der Innenfläche (41) der Abdeckung (4)) durch den folgenden Winkel geneigt ist: d. h., dem Winkel, unter dem eine spezifische Funkwelle, die durch die Abdeckung (4) reflektiert wird, von durch den Funkwellensensor (2A) gesendeten Funkwellen nicht auf die Empfangsfläche (210) einfällt, wobei die spezifische Funkwelle eine Signalintensität aufweist, die größer ist als eine Empfangsempfindlichkeit des Funkwellensensors (2A). Mit anderen Worten wird ein Neigungswinkel (θ1) der Empfangsfläche (210) der Antenne (21) relativ zu der Abdeckung (4) (z. B. der Innenfläche (41) der Abdeckung (4)) derart eingestellt, dass keine reflektierte Funkwelle, die durch den Funkwellensensor (2A) gesendet und durch die Abdeckung (4) reflektiert wird und eine Signalintensität aufweist, die größer ist als eine Empfangsempfindlichkeit des Funkwellensensors (2A), auf die Empfangsfläche (210) der Antenne (21) einfällt.

Bezüglich einer Leuchte (1A) eines fünften Aspekts ist in jedem von dem ersten bis zu dem dritten Aspekt die Empfangsfläche (210) der Antenne (21) derart vorgesehen, dass diese relativ zu der Abdeckung (4) (z. B. der Innenfläche (41) der Abdeckung (4)) um den folgenden Winkel geneigt ist: d. h., dem Winkel, bei dem eine spezifische Funkwelle, die durch die Abdeckung (4) und die Empfangsfläche (210) in dieser Reihenfolge und dann erneut durch die Abdeckung (4) reflektiert wird, von durch den Funkwellensensor (2A) gesendeten Funkwellen nicht auf die Empfangsfläche (210) einfällt, wobei die spezifische Funkwelle eine Signalintensität aufweist, die größer ist als eine Empfangsempfindlichkeit des Funkwellensensors (2A). Es ist mit anderen Worten ein Neigungswinkel (θ1) der Empfangsfläche (210) der Antenne (21) relativ zu der Abdeckung (4) (z. B. der Innenfläche (41) der Abdeckung (4)) derart eingestellt, dass keine reflektierte Funkwelle, die durch den Funkwellensensor (2A) gesendet und durch die Abdeckung (4), durch die Empfangsfläche (210) und erneut durch die Abdeckung (4) reflektiert wird und eine Signalintensität aufweist, die größer ist als eine Empfangsempfindlichkeit des Funkwellensensors (2A), auf die Empfangsfläche (210) der Antenne (21) einfällt.

Bezüglich einer Leuchte (1A) eines sechsten Aspekts ist in jedem von dem ersten bis zu dem fünften Aspekt die Abdeckung (4) aus Glas hergestellt.

Bezüglich einer Leuchte (1A) eines siebten Aspekts ist in jedem von dem ersten bis zu dem fünften Aspekt die Abdeckung (4) aus Harz hergestellt.

Bezüglich einer Leuchte (1A) eines achten Aspekts ist im siebten Aspekt die Abdeckung (4) aus dem Harz hergestellt, das eine Dielektrizitätskonstante aufweist, die kleiner ist als eine Dielektrizitätskonstante von Glas.

Bezüglich einer Leuchte (1A) eines neunten Aspekts weist in jedem von dem ersten bis zu dem achten Aspekt die Abdeckung (4) eine flache ebene Form auf.

Die Leuchte (1A) kann das Auftreten einer fehlerhaften Detektion aufgrund von durch die Abdeckung (4) reflektierten Reflexionswellen reduzieren.

Bezugszeichenliste

1A
Leuchte
2A
Funkwellensensor
21
Antenne
210
Antennenfläche (Empfangsfläche)
3
Leuchtenkörper
4
Abdeckung
D1
Kürzester Abstand

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • JP 2012-113904 A [0002]