Title:
VERFAHREN UND GERÄT ZUR FAHRZEUGINSASSENPOSITIONSERFASSUNG
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Ein System weist eine Vielzahl drahtloser Transceiver, die in einer Fahrzeugkabine eingesetzt sind, und einen Prozessor auf, der konfiguriert ist, um ein Relaissignal von einem Transceiver zu empfangen, darunter eine Vorrichtungsidentifikation und einen Indikator der Stärke des empfangenen Signals (RSSI) in Verbindung mit einem Vorrichtungssignal. Der Prozessor ist auch konfiguriert, um den RSSI und die Vorrichtungsidentifikation, verbunden mit einer einzelnen Vorrichtung, zu verwenden, die in Relaissignalen von mehreren Transceivern enthalten sind, um eine Vorrichtungsposition zu bestimmen und die Vorrichtungsposition und entsprechende Eigentümeridentifikation und -position im Speicher zu speichern.





Inventors:
Buttolo, Pietro, Mich. (Dearborn Heights, US)
Rankin ll, James Stewart, Mich. (Novi, US)
Wallace, Jeffrey A., Mich. (Walled Lake, US)
Lem, Jeroen (Maastricht, NL)
Starke, Carsten (Vaals, NL)
Scheer, Volker (52159, Roetgen, DE)
Salter, Stuart C., Mich. (White Lake, US)
Application Number:
DE102017110284A
Publication Date:
11/23/2017
Filing Date:
05/11/2017
Assignee:
Ford Global Technologies, LLC (Mich., Dearborn, US)
International Classes:
H04W4/02; H04W4/04
Other References:
IEEE 802 PAN
IEEE 802 LAN
IEEE 1394
IEEE 1284
IEEE 803.11
Attorney, Agent or Firm:
Lorenz Seidler Gossel Rechtsanwälte Patentanwälte Partnerschaft mbB, 80538, München, DE
Claims:
1. System, umfassend:
eine Vielzahl drahtloser Transceiver, die in einer Fahrzeugkabine eingesetzt sind; und
einen Prozessor, der konfiguriert ist, um:
eine Position einer Vorrichtung basierend auf Indikatoren der Stärke empfangener Signale (RSSI) in Verbindung mit der Vorrichtungssignalstärke eines Signals von der Vorrichtung, das von mindestens zwei der drahtlosen Transceiver empfangen und drahtlos durch einen zentralen Transceiver in Kommunikation mit dem Prozessor weitergegeben wurde, zu bestimmen; und
die Position und eine entsprechende Eigentümeridentifikation und Position in dem Speicher zu speichern.

2. System nach Anspruch 1, wobei die Eigentümeridentifikation auf einer Beziehung zwischen einer Vorrichtungsidentifikation und einem Eigentümer basiert, die vorab in dem Speicher gespeichert wurde.

3. System nach Anspruch 1, wobei die Eigentümeridentifikation auf einer Trägeridentifikation basiert, die in dem drahtlosen weitergegebenen Signal enthalten ist.

4. System nach Anspruch 1, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um die Vorrichtungsposition mit einem Benutzerprofil zu verbinden, das mit der Eigentümeridentifikation verbunden ist.

5. System nach Anspruch 1, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um die Position der Vorrichtung erst nach dem Empfangen von Reisebeginnindizien zu bestimmen.

6. System nach Anspruch 5, wobei die Reisebeginnindizien beinhalten, dass sich das Fahrzeug während mehr als einer Schwellenzeitmenge bewegt.

7. System nach Anspruch 5, wobei die Reisebeginnindizien beinhalten, dass Fahrzeugtüren während mehr als einer Schwellenzeitmenge geschlossen sind.

8. System nach Anspruch 5, wobei der Prozessor konfiguriert ist um zu bestimmen, ob weitergegebene Signale für jede Vorrichtungsidentifikation, die in Aufzeichnung der aktuellen Reise gespeichert sind, empfangen wurden, nachdem die Reisebeginnindizien empfangen wurden, und für alle Vorrichtungsidentifikationen, die in der aktuellen Reiseaufzeichnung gespeichert sind und für die keine weitergegebenen Signale empfangen wurden, die Vorrichtungsidentifikation aus der Aufzeichnung der aktuellen Reise zu entfernen.

9. System nach Anspruch 1, wobei der Prozessor konfiguriert ist um zu bestimmen, ob eine Vorrichtung während mehr als einer Schwellenanzahl von Reisen anwesend war, und eine Vorrichtungsidentifikation in Bezug auf eine Aufzeichnung häufiger Insassen zu speichern, falls die Vorrichtung während mehr als einer Schwellenanzahl von Reisen anwesend war.

10. System nach Anspruch 1, wobei der Prozessor konfiguriert ist, um die Vorrichtungs- und Eigentümeridentifikation und -position drahtlos zu einem entfernten System zu übertragen.

11. Computerimplementiertes Verfahren, umfassend:
Empfangen einer Vielzahl von Signalen von im Fahrzeug eingesetzten Transceivern, wobei jedes Signal einen Indikator der Stärke des empfangenen Signals (RSSI) und eine Vorrichtungsidentifikation aufweist;
für jede Vorrichtung, die von der Vorrichtungsidentifikation identifiziert wurde, Bestimmen einer Vorrichtungsposition innerhalb des Fahrzeugs basierend auf dem RSSI für eine Vielzahl vorrichtungsspezifischer Signale, die von den Transceivern empfangen werden; und
Speichern einer Position jeder Vorrichtung in dem Fahrzeug basierend auf der bestimmten Vorrichtungsposition.

12. Verfahren nach Anspruch 11, ferner umfassend:
Bestimmen eines Eigentümers, der mit jeder Vorrichtung verbunden ist; und
wobei das Speichern das Speichern einer Eigentümerposition basierend auf der bestimmten Vorrichtungsposition beinhaltet.

13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Bestimmen eines Eigentümers ferner das Bestimmen eines Eigentümers basierend auf Eigentümerindizien, die als ein Teil der Vielzahl von Signalen für eine gegebene Vorrichtung empfangen wurden beinhaltet.

14. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Bestimmen eines Eigentümers ferner das Bestimmen eines Eigentümers basierend auf einer vordefinierten gespeicherten Beziehung beinhaltet, die den Eigentümer mit der Vorrichtung verbindet.

15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die vorbestimmte Beziehung lokal auf einem Fahrzeugcomputer gespeichert ist.

16. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die vordefinierte Beziehung an einem entfernten Ort gespeichert ist.

17. Verfahren nach Anspruch 12, das ferner das Hochladen gespeicherter Eigentümerpositionen auf einen entfernten Server umfasst.

18. Verfahren nach Anspruch 11, das ferner das Bestimmen umfasst, dass eine Fahrzeugreise begonnen hat, bevor die Vorrichtungspositionen gespeichert werden.

19. Verfahren nach Anspruch 18, wobei das Bestimmen, dass eine Fahrzeugreise begonnen hat, mindestens eines von Bestimmen, dass alle Fahrzeugtüren während mindestens einer vorbestimmten Zeitmenge geschlossen waren, und Bestimmen, dass sich ein Fahrzeug während mehr als mindestens einer vorbestimmten Zeitmenge bewegt, beinhaltet.

20. System, umfassend:
eine Vielzahl drahtloser Transceiver, die in einer Fahrzeugkabine angeordnet sind; und
einen Prozessor, der konfiguriert ist, um:
ein Relaissignal von den Transceivern zu empfangen, das eine Vorrichtungsidentifikation und einen Indikator der Stärke des empfangenen Signals (RSSI), die mit einem Vorrichtungssignal verbunden ist, aufweist;
eine Vorrichtungsposition basierend auf dem RSSI für eine Vielzahl von Signalen zu bestimmen, die in Bezug auf eine einzelne Vorrichtungsidentifikation empfangen wurde;
eine Eigentümeridentifikation, die der Vorrichtungsidentifikation entspricht, und eine Eigentümerposition, die der Vorrichtungsposition entspricht, im Speicher zu speichern; und
Aktualisieren eines Eigentümerprofils mit der Eigentümerposition, die eine häufige Eigentümerposition darstellt, falls die Eigentümerposition einer Position entspricht, die für diesen Eigentümer mehr als eine vorbestimmte Schwellenanzahl von Malen beobachtet wird.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Die veranschaulichenden Ausführungsformen betreffen im Allgemeinen ein Verfahren und ein Gerät zur Fahrzeuginsassenpositionserfassung.

STAND DER TECHNIK

Es gibt eine zunehmende Nützlichkeit des Bestimmens der Anwesenheit, Permanenz und Position von Insassen und Fahrern innerhalb und außerhalb eines Fahrzeugs. Die aktuellen Insassenerfassungs- und Positionierungssysteme verwenden Kameras, Sitzsensoren und Schlüsselanhänger- oder Mobilvorrichtungserfassung. Jedes dieser Systeme hat jedoch einige Nachteile.

Kamerasysteme können aufgrund der erforderlichen Rechenleistung und Optikanforderungen, damit eine Sichtsystemkamera ein Gesicht von einem anderen unterscheiden kann, kostspielig sein. Zusätzlich müssen Benutzer, die erkannt werden, in der Sicht der Kamera sein und dürfen kein Hindernis (Schal, Mantelkragen, Hut usw.) haben, das einen erkennbaren Abschnitt ihres Gesichts blockiert. Ferner können Umgebungszustände, wie zum Beispiel Blendung von übermäßigem Sonnenlicht oder eine dunkle Umgebung Schwierigkeiten beim Erkennen von Gesichtern verursachen.

Sitzsensoren können Gewicht in einem Sitz erfassen, können jedoch nicht unbedingt zwischen einer Last und einem Insassen unterscheiden. Ferner, da mehrere Personen ähnliche Gewichte haben können, kann es dem Sensor schwerfallen, einem erfassten Insassen eine Identität zuzuordnen.

Schlüsselanhängererfassung funktioniert für den Fahrer (und jeden anderen Insassen, der einen Schlüsselanhänger trägt). Ein Problem dabei ist, dass eine andere Partei (Ehepartner, Kind) den Schlüsselanhänger tragen könnte, und das System eventuell keine Möglichkeit hat, zu unterscheiden, welche Partei den Schlüsselanhänger trägt. Ähnlich kann Mobiltelefonerfassung vernünftig funktionieren, aber gemeinsame Telefone und Telefone, die man in Fahrzeugen liegen lässt, können etwas Verwirrung verursachen, entweder, weil die falsche Partei identifiziert wird (wenn die falsche Partei im Besitz des Telefons einer anderen ist), oder weil ein Telefon, das in dem Fahrzeug gelassen wird, das Identifizieren einer Partei verursacht, die nicht anwesend ist.

Falls ein Fahrzeug die einzelnen Insassen präzise identifizieren und positionieren kann, kann das Fahrzeug eine Vielzahl nützlicher damit verbundener Dienstleistungen nutzen. Inhalt kann zu diesen Insassen geleitet werden (zum Beispiel bevorzugte Medien, Kindermedien für Kinder usw.), Dienstleistungen können diesen Insassen angeboten werden und sogar medizinische, Individuen zugeordnete Informationen können bekannt sein.

KURZDARSTELLUNG

Bei einer ersten veranschaulichenden Ausführungsform weist das System eine Vielzahl drahtloser Transceiver, die in einer Fahrzeugkabine eingesetzt sind, und einen Prozessor auf, der konfiguriert ist, um ein Relaissignal von einem Transceiver zu empfangen, darunter eine Vorrichtungsidentifikation und einen Indikator der Stärke des empfangenen Signals (RSSI) in Verbindung mit einem Vorrichtungssignal. Der Prozessor ist auch konfiguriert, um den RSSI und die Vorrichtungsidentifikation, verbunden mit einer einzelnen Vorrichtungsidentifikation, zu verwenden, die in Relaissignalen von mehreren Transceivern enthalten sind, um eine Vorrichtungsposition zu bestimmen und die Vorrichtungsposition und entsprechende Eigentümeridentifikation und -position im Speicher zu speichern.

Bei einer zweiten veranschaulichenden Ausführungsform weist ein computerimplementiertes Verfahren das Empfangen einer Vielzahl von Signalen von im Fahrzeug eingesetzten Transceivern auf, wobei jedes Signal einen Indikator der Stärke des empfangenen Signals (RSSI) und eine Vorrichtungsidentifikation aufweist. Das Verfahren weist auch das Bestimmen einer Vorrichtungsposition innerhalb des Fahrzeugs basierend auf dem RSSI für eine Vielzahl vorrichtungsspezifischer Signale, die von den Transceivern empfangen werden, für jede Vorrichtung, die von der Vorrichtungsidentifikation identifiziert wird, und Speichern einer Position jeder Vorrichtung in dem Fahrzeug basierend auf der bestimmten Vorrichtungsposition auf.

Bei einer dritten veranschaulichenden Ausführungsform weist das System eine Vielzahl drahtloser Transceiver, die in einer Fahrzeugkabine eingesetzt ist, und einen Prozessor auf, der konfiguriert ist, um ein Relaissignal von den Transceivern zu empfangen, darunter eine Vorrichtungsidentifikation und einen Indikator der Stärke des empfangenen Signals (RSSI) in Verbindung mit einem Vorrichtungssignal. Der Prozessor ist auch konfiguriert, um eine Vorrichtungsposition basierend auf dem RSSI für eine Vielzahl von Signalen zu bestimmen, die in Bezug auf eine einzelne Vorrichtungsidentifikation empfangen wird. Der Prozessor ist ferner konfiguriert, um eine Eigentümeridentifikation, die der Vorrichtungsidentifikation entspricht, und eine Eigentümerposition, die der Vorrichtungsposition entspricht, im Speicher zu speichern und ein Eigentümerprofil mit der Eigentümerposition zu aktualisieren, die eine häufige Eigentümerposition darstellt, falls die Eigentümerposition einer Position entspricht, die für diesen Eigentümer mehr als eine vorbestimmte Schwellenanzahl von Malen beobachtet wird.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt ein veranschaulichendes Fahrzeugrechnersystem;

2 zeigt eine veranschaulichende Fahrzeugumgebung;

die 3A und 3B zeigen veranschaulichende Identifikationsübertragung;

4 zeigt einen veranschaulichenden Prozess zur Erfassung und Meldung einer Vorrichtung, und

die 5A und 5B zeigen einen veranschaulichenden Prozess zur Lokalisierung und Registrierung einer Vorrichtung.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Ausführliche Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind hierin nach Bedarf offenbart; es versteht sich jedoch, dass die offenbarten Ausführungsformen für die Erfindung, die in diversen und alternativen Formen verkörpert werden kann, rein beispielhaft sind. Die Figuren sind nicht unbedingt maßstabsgetreu; einige Merkmale können vergrößert oder verkleinert sein, um Einzelheiten bestimmter Bauteile zu zeigen. Daher sind hier offenbarte konkrete bauliche und funktionelle Einzelheiten nicht als einschränkend auszulegen, sondern lediglich als repräsentative Basis, um einen Fachmann eine vielfältige Verwendung der vorliegenden Erfindung zu lehren.

1 veranschaulicht eine beispielhafte Blocktopologie für ein fahrzeugbasiertes Rechnersystem 1 (VCS) für ein Fahrzeug 31. Ein Beispiel eines solchen fahrzeugbasierten Rechnersystems 1 ist das SYNC-System, das von THE FORD MOTOR COMPANY hergestellt wird. Ein Fahrzeug, das mit einem fahrzeugbasierten Rechnersystem ausgerüstet ist, kann eine visuelle Front-End-Schnittstelle 4 aufweisen, die sich in dem Fahrzeug befindet. Der Benutzer kann auch in der Lage sein, mit der Schnittstelle zu interagieren, falls diese zum Beispiel mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm versehen ist. Bei einer anderen veranschaulichenden Ausführungsform findet die Interaktion durch Knopfdrücke, gesprochene Dialogsysteme mit automatischer Spracherkennung und Sprachsynthese statt.

Bei der veranschaulichenden Ausführungsform 1, die in 1 gezeigt ist, steuert ein Prozessor 3 mindestens einen Teil des Betriebs des fahrzeugbasierten Rechnersystems. Im Fahrzeug bereitgestellt, ermöglicht der Prozessor eine Onboard-Verarbeitung von Befehlen und Routinen. Ferner ist der Prozessor sowohl mit nicht persistentem Speicher 5 als auch persistentem Speicher 7 verbunden. Bei dieser veranschaulichenden Ausführungsform ist der nicht persistente Speicher ein Direktzugriffsspeicher (RAM), und der persistente Speicher ein Festplattenspeicher (HDD) oder ein Flashspeicher. Im Allgemeinen kann der persistente (nicht flüchtige) Speicher alle Formen von Speicher aufweisen, die Daten pflegen, wenn ein Computer oder eine andere Vorrichtung abgeschaltet wird. Dazu gehören, jedoch ohne Einschränkung, HDDs, CDs, DVDs, magnetische Bänder, Solid-State-Laufwerke, tragbare USB-Laufwerke und jede beliebige andere geeignete Form von persistentem Speicher.

Der Prozessor ist auch mit einer Anzahl unterschiedlicher Eingänge versehen, die es dem Benutzer ermöglichen, eine Schnittstelle mit dem Prozessor herzustellen. Bei dieser veranschaulichenden Ausführungsform sind ein Mikrofon 29, ein Hilfseingang 25 (zur Eingabe 33), ein USB-Eingang 23, ein GPS-Eingang 24, ein Bildschirm 4, der ein Touchscreen-Display sein kann, und ein BLUETOOTH-Eingang 15 bereitgestellt. Ein Eingangswähler 51 ist ebenfalls bereitgestellt, um es einem Benutzer zu erlauben, zwischen diversen Eingängen zu wechseln. Eingaben sowohl zu dem Mikrofon als auch zu dem Hilfsanschluss werden von einem Wandler 27 von analog zu digital umgewandelt, bevor sie zu dem Prozessor weitergegeben werden. Obwohl nicht dargestellt, können zahlreiche Fahrzeugbauteile und Hilfsbauteile, die mit dem VCS kommunizieren, ein Fahrzeugnetzwerk (wie zum Beispiel, jedoch ohne Einschränkung darauf, einen CAN-Bus) verwenden, um Daten an das und von dem VCS (oder seinen Bauteilen) zu übertragen.

Ausgänge zu dem System können, ohne darauf beschränkt zu sein, eine visuelle Anzeige 4 und einen Lautsprecher 13 oder einen Stereosystemausgang aufweisen. Der Lautsprecher ist mit einem Verstärker 11 verbunden und empfängt durch einen Digital-Analog-Wandler 9 sein Signal von dem Prozessor 3. Ausgaben können auch an eine entfernte BLUETOOTH-Vorrichtung, wie PND 54, oder an eine USB-Vorrichtung, wie eine Fahrzeugnavigationsvorrichtung 60, entlang der bidirektionalen Datenströme, die jeweils bei 19 bzw. 21 gezeigt werden, erfolgen.

Bei einer veranschaulichenden Ausführungsform verwendet das System 1 den BLUETOOTH-Transceiver 15, um mit einer tragbaren Vorrichtung 53 eines Benutzers (zum Beispiel Mobiltelefon, Smartphone, PDA oder einer beliebigen anderen Vorrichtung, die eine drahtlose entfernte Netzwerkkonnektivität hat) zu kommunizieren 17. Die tragbare Vorrichtung kann dann verwendet werden, um mit einem Netzwerk 61 außerhalb des Fahrzeugs 31 durch beispielsweise Kommunikation 55 mit einem Mobilfunkmast 57 zu kommunizieren 59. Bei einigen Ausführungsformen kann ein Mast 57 ein Wi-Fi-Zugangspunkt sein.

Beispielhafte Kommunikation zwischen der tragbaren Vorrichtung und dem BLUETOOTH-Transceiver wird von dem Signal 14 dargestellt.

Koppeln einer tragbaren Vorrichtung 53 und des BLUETOOTH-Transceivers 15 kann durch einen Knopf 52 oder eine ähnliche Eingabe angewiesen werden. Folglich wird die CPU angewiesen, dass der Onboard-BLUETOOTH-Transceiver mit einem BLUETOOTH-Transceiver in einer tragbaren Vorrichtung gekoppelt wird.

Daten können zwischen CPU 3 und Netzwerk 61 unter Verwendung von, zum Beispiel, eines Datenplans, Data-Over-Voice oder DTMF-Tönen, die mit der tragbaren Vorrichtung 53 verbunden sind, übermittelt werden. Als Alternative kann es wünschenswert sein, ein Onboard-Modem 63 mit einer Antenne 18 zu haben, um Daten zwischen CPU 3 und Netzwerk 61 über das Sprachband zu übermitteln 16. Die tragbare Vorrichtung 53 kann dann verwendet werden, um mit einem Netzwerk 61 außerhalb des Fahrzeugs 31 beispielsweise durch Kommunikation 55 mit einem Mobilfunkmast 57 zu kommunizieren 59. Bei einigen Ausführungsformen kann das Modem 63 eine Kommunikation 20 mit dem Mast 57 zum Kommunizieren mit dem Netzwerk 61 herstellen. Als ein nicht einschränkendes Beispiel kann das Modem 63 ein zellulares USB-Modem sein und die Kommunikation 20 kann eine zellulare Kommunikation sein.

Bei einer veranschaulichenden Ausführungsform ist der Prozessor mit einem Betriebssystem versehen, das einen API aufweist, um mit einer Modemanwendungssoftware zu kommunizieren. Die Modemanwendungssoftware kann auf ein eingebettetes Modul oder Firmware auf dem BLUETOOTH-Transceiver zugreifen, um eine drahtlose Kommunikation mit einem entfernten BLUETOOTH-Transceiver (wie demjenigen in einer tragbaren Vorrichtung) zu vollenden. Bluetooth ist ein Teilsatz der IEEE 802 PAN (Personal Area Network)-Protokolle. IEEE 802 LAN (Local Area Network)-Protokolle schließen Wi-Fi ein und haben eine erhebliche Kreuzfunktionalität mit IEEE 802 PAN. Beide sind zur drahtlosen Kommunikation innerhalb eines Fahrzeugs geeignet. Andere Kommunikationsmittel, die in diesem Bereich verwendet werden können, sind optische Freiraumkommunikation (wie IrDA) und nicht standardisierte Verbraucher-IR-Protokolle.

Bei einer anderen Ausführungsform weist die tragbare Vorrichtung 53 ein Modem zur Sprachband- oder Breitband-Datenkommunikation auf. Bei der Ausführungsform mit Data-Over-Voice kann eine Technik umgesetzt werden, die als Frequenzmultiplexverfahren bekannt ist, wenn der Eigentümer der tragbaren Vorrichtung über die Vorrichtung sprechen kann, während Daten übertragen werden. Zu anderen Zeiten, wenn der Eigentümer die Vorrichtung nicht verwendet, kann die Datenübertragung die gesamte Bandbreite (in einem Beispiel 300 Hz bis 3,4 kHz) nutzen. Obwohl das Frequenzmultiplexverfahren zur analogen zellularen Kommunikation zwischen dem Fahrzeug und dem Internet üblich ist und noch immer angewandt wird, wurde es weitgehend durch Mischformen von Code Domain Multiple Access (CDMA), Time Domain Multiple Access (TDMA), Space-Domain Multiple Access (SDMA) zur digitalen zellularen Kommunikation ersetzt. Falls der Benutzer einen Datenplan hat, der mit der tragbaren Vorrichtung verbunden ist, ist es möglich, dass der Datenplan eine Breitbandübertragung erlaubt, und das System könnte eine viel breitere Bandbreite nutzen (was die Datenübertragung beschleunigt). Bei noch einer anderen Ausführungsform wird die tragbare Vorrichtung 53 durch eine zellulare Kommunikationsvorrichtung (nicht gezeigt) ersetzt, die in dem Fahrzeug 31 installiert ist. Bei noch einer anderen Ausführungsform kann die ND 53 (Nomadic Device = tragbare Vorrichtung) eine drahtlose Local Area Network(LAN)-Vorrichtung sein, die zur Kommunikation über beispielsweise (und ohne Einschränkung) ein 802.11g-Netzwerk (das heißt Wi-Fi) oder ein Wi-Max-Netzwerk fähig ist.

Bei einer Ausführungsform können eingehende Daten durch die tragbare Vorrichtung über ein Data-Over-Voice oder einen Datenplan durch den Onboard-BLUETOOTH-Transceiver und in den internen Prozessor 3 des Fahrzeugs übertragen werden. Im Falle bestimmter temporärer Daten können die Daten zum Beispiel auf dem HDD oder anderen Speichermedien 7 gespeichert werden, bis die Daten nicht mehr benötigt werden.

Zusätzliche Quellen, die mit dem Fahrzeug Schnittstellen bilden, weisen eine persönliche Navigationsvorrichtung 54 auf, die zum Beispiel eine USB-Verbindung 56 und/oder eine Antenne 58 aufweist, eine Fahrzeugnavigationsvorrichtung 60, die eine USB- 62 oder eine andere Verbindung aufweist, eine Onboard-GPS-Vorrichtung 24 oder ein entferntes Navigationssystem (nicht gezeigt), das Konnektivität zum Netzwerk 61 hat. USB ist eine von einer Klasse serieller Netzwerkprotokolle. IEEE 1394 (FireWireTM (Apple), i.LINKTM (Sony) und LynxTM (Texas Instruments)), serielle EIA-Protokolle (Electronics Industry Association), IEEE 1284 (Centronics Port), S/PDIF (Sony/Philips Digital Interconnect Format) und USB-IF (USB Implementers Forum) bilden das Grundgerüst der seriellen Vorrichtung-zu-Vorrichtung-Standards. Die meisten Protokolle können entweder zur elektrischen oder zur optischen Kommunikation umgesetzt werden.

Ferner könnte die CPU mit einer Vielfalt anderer Hilfsvorrichtungen 65 in Verbindung stehen. Diese Vorrichtungen können durch eine drahtlose 67 oder eine verdrahtete 69 Verbindung verbunden sein. Die Hilfsvorrichtung 65 kann, ohne darauf beschränkt zu sein, persönliche Mediaplayer, drahtlose Gesundheitsvorrichtungen, tragbare Computer und dergleichen aufweisen.

Ferner oder als Alternative könnte die CPU mit einem fahrzeugbasierten drahtlosen Router 73 verbunden sein, der zum Beispiel einen Wi-Fi (IEEE 803.11) 71-Transceiver verwendet. Das würde es erlauben, die CPU mit entfernten Netzwerken innerhalb der Reichweite des lokalen Routers 73 zu verbinden.

Zusätzlich zu beispielhaften Prozessen, die von einem Fahrzeugrechnersystem ausgeführt werden, das sich in einem Fahrzeug befindet, können die beispielhaften Prozesse bei bestimmten Ausführungsformen von einem Rechnersystem ausgeführt werden, das mit einem Fahrzeugrechnersystem in Kommunikation steht. Ein solches System kann, ohne darauf beschränkt zu sein, eine drahtlose Vorrichtung (zum Beispiel und ohne Einschränkung ein Mobiltelefon) oder ein entferntes Rechnersystem (zum Beispiel und ohne Einschränkung ein Server), das durch die drahtlose Vorrichtung verbunden ist, aufweisen. Gemeinsam können solche Systeme fahrzeugassoziierte Rechnersysteme (VACS) genannt werden. Bei bestimmten Ausführungsformen können bestimmte Bauteile der VACS in Abhängigkeit der jeweiligen Umsetzung des Systems bestimmte Abschnitte eines Prozesses ausführen. Falls zum Beispiel und ohne Einschränkung ein Prozess einen Schritt des Sendens oder Empfangens von Informationen mit einer gekoppelten drahtlosen Vorrichtung aufweist, ist es wahrscheinlich, dass die drahtlose Vorrichtung diesen Abschnitt des Prozesses nicht ausführt, da die drahtlose Vorrichtung keine Informationen an sich selbst „senden und empfangen“ würde. Ein Durchschnittsfachmann wird verstehen, wann es unangemessen ist, ein bestimmtes Rechensystem auf eine gegebene Lösung anzuwenden.

Die veranschaulichenden Ausführungsformen setzen drahtloses BLUETOOTH Low Energy (BLE) oder andere drahtlose Signale ein, um vom Benutzer getragene Gegenstände zu erkennen und Benutzerpositionen innerhalb eines Fahrzeugs zu triangulieren. Da ein tragbarer Gegenstand (wie zum Beispiel eine Uhr) typischerweise von dem Eigentümer getragen wird, und weil eine solche Vorrichtung üblicherweise nicht in dem Fahrzeug zurückgelassen wird, können Tracking einer Uhr oder ähnlichen Vorrichtungen und das Zuordnen zu einem vorhergesagten Eigentümer in einer viel höheren Erkennungsrate resultieren. Und, falls die Vorrichtung biometrisches Feedback aufweist, kann die Vorrichtung selbst in der Lage sein, zwischen mehreren Trägern zu unterscheiden, was noch weitere Absicherung darstellt, dass die Eigentümervorhersage stimmt.

Die veranschaulichenden Ausführungsformen verwenden Module, die innere Bauteile aufweisen, die drahtlose Erfassungs- und Kommunikationsfähigkeit aufweisen. Diese Module, die in der Lage sind, sowohl drahtlose Vorrichtungssignale zu erkennen als auch diese Signale zu einem zentralen Bestand weiterzugeben, gehören zum Typ Plug and Play, so dass existierende Fahrzeuge ohne Weiteres zur Insassenpositionserfassung nachgerüstet werden können. Anhand des Gebrauchs mehrerer Module, kann die Benutzerposition basierend auf Signalstärkenerfassung trianguliert werden, und daher die Position tragbarer Gegenstände (und vermutlich ihre Eigentümer) innerhalb eines Fahrzeugs in Verbindung mit einem Zentralsystem durch die Module bestimmt werden.

2 zeigt eine veranschaulichende Fahrzeugumgebung. Bei diesem Beispiel sind vier Insassen 213, 215, 217, 219 in einem Fahrzeug 201 anwesend. Die Fahrzeugkabine ist mit Modulen ausgestattet, die in Beleuchtungskuppeln 203, 205, 207, 209 enthalten sind, die eine Sichtlinie (was zum Verhindern des Dämpfens des Signals nützlich ist) zu den meisten Positionen in dem Fahrzeug bereitstellen, sowie von jedem Modul zu dem zentralen Empfänger 211.

Bei diesem Beispiel trägt der Fahrer 213 eine Smartuhr 221, wie auch der Beifahrer 215 (Uhr 225) und der hintere Insasse 217 auf der Fahrerseite (Uhr 225). Der Insasse 219 hält einen Tablet-Computer 227, der ebenfalls erfassbar sein kann.

Tragbare Gegenstände senden typischerweise ein Anwesenheitssignal, so dass jeder tragbare Gegenstand 221, 223, 225 periodisch oder laufend eine Verkündigung über BLE oder ein anderes drahtloses Medium ausstrahlt. Andererseits kann der Tablet-Computer explizite Anweisungen benötigen, um ein Signal auszustrahlen, oder muss eine Anwendung ausführen, um erkannt zu werden. Außer wenn der Tablet-Computer sich selbst automatisch lokalen drahtlosen Empfängern identifiziert, kann es einfacher sein, eine Person anhand eines tragbaren Gegenstands als anhand einer anderen drahtlosen Vorrichtung, die sie besitzt, zu identifizieren.

Es ist auch viel weniger wahrscheinlich, dass ein Fahrgast eine Uhr abnimmt und sie an einen anderen Insassen weitergibt. Der Tablet-Computer kann leicht von einem Fahrgast zu einem anderen Fahrgast weitergegeben oder in einer Mittelkonsole, unter einem Sitz usw. weggeräumt werden. Es kann daher schwierig sein, sowohl zu bestimmen, wer aktuell im Besitz des Tablet-Computers ist, als auch wo diese Person innerhalb des Fahrzeugs ist.

Jede Vorrichtung, die sich selbst identifiziert, kann ein Signal senden, das durch die Module 203, 205, 207 und 209 erfasst werden kann. Das Modul 209 wird wahrscheinlich ein stärkeres Signal von der Uhr 221 empfangen als zum Beispiel das Modul 203. Ein Signal mittlerer Stärke (im Vergleich zu den anderen erwähnten Signalen) wird von dem Modul 207 empfangen. Das Modul 205 wird wahrscheinlich ein schwächeres oder das schwächste Signal empfangen. Diese Informationen (die Angabe der Stärke des empfangenen Signals, die als RSSI bekannt ist), kann verwendet werden, um zu bestimmen, dass der Eigentümer der Uhr 221 dem Modul 209 (Sitz des Fahrers) am nächsten ist. Ähnliche Bestimmungen können für die Position der anderen Vorrichtungen in der Kabine basierend auf der Stärke des empfangenen Signals erfolgen, die jeder Vorrichtung an jedem Modul entspricht (oder jedem Modul, das überhaupt ein Signal empfängt).

Die 3A und 3B zeigen veranschaulichende Identifikationsübertragung. Bei diesem Beispiel wirken die Module als Relais, die Signale von Vorrichtungen empfangen, die sich innerhalb der Kabine befinden (oder anderswie in kommunikationsfähiger Nähe zu dem Modul) und diese Signale gemeinsam mit einem RSSI für jedes Signal an jeder Vorrichtung senden. Die Vorrichtung kann auch einen eindeutigen Identifikator haben, der in dem Signal, das sie ausstrahlt, enthalten ist, so dass zwischen Signalen auf einer vorrichtungsweisen Basis unterschieden werden kann.

In 3A empfangen die Module 203, 205, 207 und 209 jeweils ein Signal von der Vorrichtung 221, die von dem Fahrer getragen wird. In 3B gibt jedes Modul das Signal an eine zentrale Verarbeitungseinheit 211 weiter. Diese Einheit kann die Insassenposition mitverfolgen, Insassenprofile mitverfolgen, gemeinsame Insassen mitverfolgen (zum Beispiel häufige Benutzer) und kann diese Informationen ganz oder teilweise in die Cloud hochladen.

Wenn eine Insassenposition und -identifikation bekannt sind, können auch irgendwelche Einstellungen oder Vorlieben, die dieser Insasse an den Tag legt, bekannt sein und der Insassenidentität zugeordnet werden. Eine Person auf einem hinteren Fahrgastsitz, die Action Movies in einem Fahrzeug ansieht (das heißt die bestimmte Person, die aktiv die Medien auswählt), kann eine Action Movie-Vorliebe in Zusammenhang mit ihrem Profil zum Vorschlagen von Medien in einem anderen Fahrzeug gespeichert haben. Auf eine ähnliche Art können Sitzeinstellungen, Klimaanlageneinstellungen und andere erfassbare Fahrzeugkonfigurationen oder Vorlieben basierend auf einzelnen Insassen mitverfolgt werden, einem Profil zugeordnet, in der Cloud hochgeladen und aus ihr abgerufen werden, falls dieser Benutzer wieder in einem ähnlich ausgestatteten Fahrzeug anwesend ist. Das erlaubt einen nahtlosen Übergang von Vorlieben von Fahrzeug zu Fahrzeug ungeachtet dessen, wo der bestimmte Benutzer sich innerhalb eines bestimmten Fahrzeugs befindet (unter der Annahme, dass eine entsprechende Einstellung an dem aktuellen Ort vorgenommen werden kann).

4 zeigt einen veranschaulichenden Prozess zur Erfassung und Meldung einer Vorrichtung. Unter Bezugnahme auf die in dieser Figur beschriebenen veranschaulichenden Ausführungsformen ist anzumerken, dass ein Allzweckprozessor vorübergehend als ein Spezialprozessor aktiviert werden kann, um einige oder alle hierin gezeigten beispielhaften Verfahren auszuführen. Beim Ausführen von Code, der Anweisungen zum Ausführen einiger oder aller Schritte des Verfahrens bereitstellt, kann der Prozessor vorübergehend zu einem Spezialprozessor umfunktioniert werden, bis das Verfahren abgeschlossen ist. Bei einem anderen Beispiel kann, soweit angemessen, Firmware, die gemäß einem vorkonfigurierten Prozessor handelt, veranlassen, dass der Prozessor als ein Spezialprozessor handelt, der zur Ausführung des Verfahrens oder einer geeigneten Variation davon bereitgestellt ist.

Bei diesem Beispiel, nachdem ein Fahrzeug angelassen wurde (oder bei einer Hintergrundanwendung, die mit niedriger Leistung läuft), beginnt der Prozess, auf Vorrichtungssignale 401 abzuhören. Da die meisten tragbaren Gegenstände ihre Lage über BLE oder andere drahtlose Signale verkünden, kann jedes Modul bestimmen, ob irgendwelche erfassbaren BLE- oder andere drahtlose Signale vorliegen 403.

Falls ein Signal empfangen wird, tritt bei diesem Beispiel eine kleine Menge an Überprüfung an dem Modul auf. Zuerst bestimmt der Prozess, ob das Signal von einem anderen Modul 405 kommt. Da jedes Modul weitergegebene Signale von den Vorrichtungen ausstrahlt, könnten, falls diese Signale nicht als von anderen Modulen stammend identifiziert wurden, irrtümliche Identifikation von Vorrichtungsinformationen und Position auftreten, falls ein Modul der Ansicht war, dass die Weitergabe eines anderen Moduls ein Vorrichtungssignal war. Das weitergegebene Signal kann folglich in einer Art umhüllt werden, die es klar von einem Vorrichtungssignal unterscheidet.

Bei diesem Beispiel bestimmt der Prozess auch, ob das Fahrzeug während mehr als einer Schwellenzeitmenge in Bewegung war 407. Falls sich das Fahrzeug während einiger Zeit bewegt hat, ist es unwahrscheinlich, dass sich das erfasste Signal auf einen neuen Insassen (das heißt einen zuvor nicht erfassten Insassen) bezieht, da Leute typischerweise nicht in fahrende Fahrzeuge einsteigen. Ähnlich bestimmt das Modul, ob die Türen während mehr als einer Schwellenzeitperiode 409 geschlossen waren, da Insassen typischerweise nicht durch die Fenster einsteigen.

Obwohl diese Prüfungen 407 und 409 dabei helfen können, Redundanzen zu beseitigen, kann der Prozess auch entscheiden, auf die eine oder die andere Prüfung zu verzichten, weil einige Vorrichtungen einfach bis zu einem bestimmten Zeitpunkt während einer Reise nicht eingeschaltet werden. Ob diese oder andere Überprüfungsschritte enthalten sind, hängt weitgehend von der Designauswahl ab. Sobald bestätigt wurde, dass das Signal nicht von einem anderen Modul stammt, dass das Fahrzeug nicht zu lange in Bewegung war und die Türen nicht während zu langer Zeit geschlossen waren, wird bei diesem Beispiel das Signal zu dem Zentralprozessor 411 weitergegeben.

Die 5A und 5B zeigen einen veranschaulichenden Prozess zur Lokalisierung und Registrierung einer Vorrichtung. Unter Bezugnahme auf die in dieser Figur beschriebenen veranschaulichenden Ausführungsformen ist anzumerken, dass ein Allzweckprozessor vorübergehend als ein Spezialprozessor aktiviert werden kann, um einige oder alle hierin gezeigten beispielhaften Verfahren auszuführen. Beim Ausführen von Code, der Anweisungen zum Ausführen einiger oder aller Schritte des Verfahrens bereitstellt, kann der Prozessor vorübergehend zu einem Spezialprozessor umfunktioniert werden, bis das Verfahren abgeschlossen ist. Bei einem anderen Beispiel kann, soweit angemessen, Firmware, die gemäß einem vorkonfigurierten Prozessor handelt, veranlassen, dass der Prozessor als ein Spezialprozessor handelt, der zur Ausführung des Verfahrens oder einer geeigneten Variation davon bereitgestellt ist.

Bei diesem veranschaulichenden Beispiel empfängt der Prozessor ein Signal von einem der Module 501. Jedes Modul, das ein Signal von einer bestimmten Vorrichtung empfängt, meldet dieses Signal an den Zentralprozessor, so dass RSSI in Verbindung mit der Vorrichtungs-ID (wie zum Beispiel einer MAC-Adresse) zum Triangulieren der Vorrichtungsposition verwendet werden kann.

Bei diesem Beispiel enthält jedes empfangene Signal eine MAC-Adresse, die die Vorrichtung identifiziert, die sich ursprünglich bei dem weitergebenden Modul selbst identifiziert hat. Andere geeignete eindeutige Identifikatoren können ebenfalls verwendet werden.

Falls die MAC-Adresse hier in einer Datenbank 503 ist (das heißt, dass das Signal mindestens einmal zuvor gesehen wurde), aktualisiert der Prozess eine Aufzeichnung 505 in Verbindung mit der MAC-Adresse (und Vorrichtung) innerhalb der Datenbank. Das kann zum Beispiel das Aktualisieren eines Zeitstempels, der mit dem empfangenen Signal verbunden ist, beinhalten, sowie einen aktualisierten RSSI (falls die Vorrichtung bewegt wurde). Informationen dazu, welches Modul das Signal weitergegeben hat, sind ebenfalls enthalten, so dass die Aufzeichnung in der Datenbank für jede MAC-Adresse beinhaltet, welche Vorrichtungen das Signal des tragbaren Objekts erkannt haben und wann.

Falls die MAC-Adresse nicht gespeichert ist, wird eine neue Vorrichtungsaufzeichnung in der Datenbank 507 angelegt. Es kann sich um einen zeitweiligen oder permanenten Eintrag handeln, obwohl der Eintrag bei diesem Beispiel ursprünglich zeitweilig ist. Gemeinsam mit dem Hinzufügen der Vorrichtung zu der Datenbank, werden das meldende Modul, die Signalstärke, der Zeitstempel und alle anderen geeigneten Informationen gespeichert.

Der Prozess bestimmt auch, ob für ein tragbares Objekt (i), das bereits in der Datenbank gespeichert ist, irgendwelche Informationen innerhalb einer Schwellenzeitperiode 509 empfangen wurden. Der Prozess kann zum Beispiel laufen, bis sich das Fahrzeug zwei Minuten lang bewegt hat, oder ab zehn Minuten nach dem Anlassen des Fahrzeugs, oder bis die Türen geschlossen wurden und sich das Fahrzeug bewegt, oder irgendeine andere vernunftgemäße Schwellenwertbestimmung, dass alle Insassen zu diesem Zeitpunkt in dem Fahrzeug „sein sollten“ und daher Signale von allen vorhandenen Vorrichtungen empfangen werden sollten und die Positionen der Vorrichtungen relativ stationär (in Bezug auf die Sitzanordnung) sein sollten.

Falls Bekanntgabe für ein bestimmtes tragbares Objekt noch nicht empfangen wurde und eine Schwellenzeitspanne verstrichen ist, kann der Prozess dieses tragbare Objekt 511 aus der Datenbank entfernen. Bei diesem Beispiel kann die Datenbank permanente und zeitweilige Aufzeichnungen beinhalten. Die permanenten Aufzeichnungen können (durch Erkennen oder durch Insassenanweisung) Benutzer beinhalten, die als häufige Insassen identifiziert sind. Profilinformationen und andere nützliche Informationen (Vorlieben, Einstellungen usw.) können lokal für diese Insassen gespeichert werden. Ein Zähler für jegliche identifizierte Vorrichtungen kann hier gespeichert werden, so dass ein Fahrzeug zählen kann, wie oft eine bestimmte Vorrichtung beobachtet wird, um zu bestimmen, ob die Vorrichtung in dem permanenten Datenbankabschnitt registriert werden sollte.

Die zeitweilige Datenbank kann Informationen enthalten, die mit allen Vorrichtungen, die in einem Fahrzeug für eine spezielle Reise anwesend sind, zusammenhängen. Die Aufzeichnung einer bestimmten Vorrichtung kann am einer Reise aus diesem System entfernt werden oder bis zu einer Reise fortbestehen, bei der die Vorrichtung nicht gemeldet wird (und daher auf der Basis der Nichtmeldung entfernt wird). Bei diesem Beispiel bestimmt der Prozess, ob Informationen für alle erwarteten tragbaren Objekte (i) in der Datenbank empfangen wurden 513.

Falls eine Datenbank zum Beispiel Aufzeichnungen für vier Vorrichtungen 221, 222, 223 und 225 enthält und Insassenkonfigurationen, die in 2 gezeigt sind, vorliegen, meldet jede Vorrichtung 221, 223 und 225 sich selbst an irgendeinem Zeitpunkt durch die Module.

Bevor die Schwellenzeitspanne oder andere Reisebeginnindizien für eine andere Reise aufgetreten sind, meldet Schritt 513 „Nein“, weil Informationen für die Vorrichtung 222 noch nicht empfangen wurden (weil diese bestimmte Vorrichtung in 2 nicht anwesend ist). Sobald die Schwelle überschritten wurde, wird die Vorrichtung 222 aus der zeitweiligen Datenbank entfernt, und Schritt 513 meldet „Ja“, da mindestens einige Informationen für alle anwesenden Vorrichtungen, die ebenfalls in der zeitweiligen Datenbank registriert sind, empfangen wurden.

In diesem Zeitpunkt trianguliert der Prozess die Position jedes der tragbaren Objekte 515. Auch wenn die Triangulation ein laufender Prozess sein kann oder jeweils dann bestimmt wird, wenn ein neues Signal empfangen wird (vorausgesetzt, dass ausreichend Daten zum Triangulieren vorhanden sind), wird bei diesem Beispiel die Triangulation aufgeschoben, bis die Reise begonnen hat (der Beginnschwellenwert oder Indizien). Jeder Vorrichtung (und vorhergesagter Eigentümer) wird eine Position in dem Fahrzeug zugeordnet, und es kann auf alle dazugehörenden Profilinformationen zugegriffen werden, um sie sachgemäß für diese Person an dieser Position zu verwenden.

Falls die Vorrichtung eine Eigentümeridentität meldet (die zum Beispiel durch Biometrie bestimmbar ist), können diese Informationen auch verwendet werden, um den Eigentümer genauer zu identifizieren. Falls der Eigentümer unerwartet ist (das heißt nicht der zuvor beobachtete Eigentümer ist), kann ein Profil angelegt werden, und die Vorrichtung kann mit mehreren Eigentümern verbunden werden.

Falls ein tragbares Objekt mehr als eine Schwellenanzahl von Malen 517 (die auf einem Zähler basieren kann, der mit dem Erfassen der Anwesenheit eines bestimmten tragbaren Objekts für mehrere Reisen verbunden ist) erfasst wird, kann der Prozess das tragbare Objekt (i) zu der permanenten Datenbank 521 hinzufügen. Diese speichert eine Aufzeichnung dafür, dass dieser Eigentümer und/oder diese Vorrichtung ein häufiger Insasse/eine häufige Vorrichtung ist, und lokale Profilinformationen können nach Bedarf gespeichert, aktualisiert und/oder angelegt werden. Der Identifikationsprozess häufiger Insassen kann für jedes tragbare Objekt 519 ausgeführt werden, solange irgendwelche tragbaren Objekte (i), für die der Prozess noch nicht ausgeführt wurde, verbleiben 523.

Jedes tragbare Objekt (i) in der permanenten Datenbank häufigen Auftretens kann eine oder mehr damit verbundene Positionen haben. Falls eine neue Position oder eine unerwartete Position in Bezug auf ein bestimmtes tragbares Objekt (i) 525 bestimmt wird, kann der Prozess eine Aufzeichnung der Position, an der diese Person sitzt, und wo die Person gewöhnlich sitzt, aktualisieren 527. Schließlich können bei diesem Beispiel die Informationen in Zusammenhang mit den tragbaren Gegenständen, ihren Positionen und allen dazu gehörenden Profilen und/oder Einstellungen oder Einstellungsänderungen alle in der Cloud 529 hochgeladen werden.

Durch Verwenden der Plug and Play-Module, kann jedes Fahrzeug mit einem Insassenerfassungs- und Positionierungssystem aufgerüstet werden. Durch einfaches Tragen eines tragbaren Gegenstands, können individuelle Insassenpositionen erfasst und mitverfolgt werden, und Einstellungsänderungen und Vorlieben von Insassen können in der Cloud auf abrufbare Art gespeichert werden, was das Portieren von Einstellungen von Fahrzeug zu Fahrzeug erlaubt. Obwohl die Präzision der Eigentümeridentität nicht garantiert werden kann, kann eine viel wahrscheinlichere präzise Identifikation der bestimmten Insassen und ihrer jeweiligen Positionen erfolgen.

Obwohl oben beispielhafte Ausführungsformen beschrieben sind, wird nicht beabsichtigt, dass diese Ausführungsformen alle möglichen Formen der Erfindung beschreiben. Vielmehr sind die Wörter, die in der Patentschrift verwendet werden, beschreibend und nicht einschränkend, und es versteht sich, dass diverse Änderungen ohne Abweichung vom Sinn und Geltungsbereich der Erfindung erfolgen können. Zusätzlich können die Merkmale diverser Umsetzungen der Ausführungsformen kombiniert werden, um weitere Ausführungsformen der Erfindung zu bilden.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • IEEE 802 PAN [0024]
  • IEEE 802 LAN [0024]
  • IEEE 1394 [0027]
  • IEEE 1284 [0027]
  • IEEE 803.11 [0029]