Title:
MECHANISMUS FÜR BEWEGLICHE TELEMATIKDIENSTE
Document Type and Number:
Kind Code:
A1

Abstract:

Eine Telematiksteuereinheit in einem Fahrzeug, umfassend einen Prozessor, welcher so konfiguriert ist, dass er Kontodaten eines Mobilfunkkontos eines Fahrzeugführers und eine Aufforderung zum Verbinden der Kontodaten mit der Telematiksteuereinheit an einen Telematikserver sendet, und als Reaktion auf das Senden einer Anfrage an den Server zum Brücken eines eingehenden Anrufs an eine virtuelle Nummer des Fahrzeugführers den gebrückten Anruf unter Verwendung eines Computersystems des Fahrzeugs ausgibt.





Inventors:
Lei, Oliver (Windsor, CA)
Application Number:
DE102017109364A
Publication Date:
11/09/2017
Filing Date:
05/02/2017
Assignee:
Ford Global Technologies, LLC (Mich., Dearborn, US)
International Classes:
H04W4/04
Other References:
IEEE-802-PAN-Protokolle
IEEE-802-LAN-Protokolle
ITU IMT-2000 (3G)
802.11g-Netzwerk
802.11 a, b, n, ac, p oder andere künftige Standards
IEEE 803.111
Attorney, Agent or Firm:
Wablat Lange Karthaus Anwaltssozietät, 14129, Berlin, DE
Claims:
1. Fahrzeugcomputersystem, umfassend:
eine Telematiksteuereinheit (TCU), welche so konfiguriert ist, dass sie mit einem Remote-Server kommuniziert; und
einen Prozessor, welcher so konfiguriert ist, dass er:
TCU-Kenndaten und Mobilfunkkontodaten, welche einem Nutzer aber nicht der TCU zugeordnet sind, an den Server sendet;
den Server auffordert, die Mobilfunkkontodaten mit der TCU zu verbinden; und
vom Server einen eingehenden Anruf unter einer virtuellen Nummer empfängt, wobei der eingehende Anruf durch die TCU am Fahrzeugcomputersystem ausgegeben wird.

2. Fahrzeugcomputersystem nach Anspruch 1, wobei die TCU-Kenndaten Parameter umfassen, welche eines oder mehrere der folgenden angeben: eine Seriennummer der TCU, eine Telefonnummer der TCU oder einen Mobilfunkanbieter der TCU.

3. Fahrzeugcomputersystem nach Anspruch 1, wobei die Kontodaten Parameter umfassen, welche mindestens eines der folgenden angeben: einen Besitzer des Mobilfunkkontos, eine virtuelle Telefonnummer in Verbindung mit dem Mobilfunkkonto oder einen Netzteilnehmer des Mobilfunkkontos.

4. Fahrzeugcomputersystem nach Anspruch 1, wobei der Prozessor zudem so konfiguriert ist, dass er die Mobilfunkkontodaten in Verbindung mit einem Nutzer von einer Mensch-Maschine-Schnittstelle des Fahrzeugcomputersystems empfängt.

5. Fahrzeugcomputersystem nach Anspruch 1, wobei die Kontodaten über einen vorher festgelegten Zeitraum mit der TCU assoziiert sind.

6. Fahrzeugcomputersystem nach Anspruch 1, wobei die Kontodaten bis zum Abschalten der Zündung mit der TCU assoziiert sind.

7. Fahrzeugcomputersystem nach Anspruch 1, wobei der Prozessor zudem so konfiguriert ist, dass er unter Verwendung der TCU und der Kontodaten einen ausgehenden Anruf initiiert.

8. Fahrzeugcomputersystem nach Anspruch 1, wobei der Prozessor zudem so konfiguriert ist, dass er Rufnummerninformationen in Verbindung mit dem Mobilfunkkonto sendet.

9. Fahrzeugcomputersystem nach Anspruch 1, wobei die Kontodaten ferner mit einer virtuellen Telefonnummer verbunden sind.

10. Server, umfassend:
einen Prozessor, welcher so konfiguriert ist, dass er:
Kenndaten einer Telematiksteuereinheit (TCU) und Mobilfunkkontodaten von einer TCU eines Fahrzeugs empfängt, wobei die Mobilfunkkontodaten mit einem Nutzer aber nicht mit der TCU verbunden sind;
die TCU mit den Mobilfunkkontodaten verbindet;
einen Anruf unter einer virtuellen Nummer am Server empfängt und den Anruf unter Verwendung der Kontodaten an die TCU brückt; und
den gebrückten Anruf an die TCU sendet.

11. Server nach Anspruch 10, wobei der Prozessor zudem so konfiguriert ist, dass er eine Anfrage zum Verbinden der TCU mit den Mobilfunkkontodaten über einen vorher festgelegten Zeitraum empfängt.

12. Server nach Anspruch 11, wobei der Prozessor zudem so konfiguriert ist, dass er das Verbinden der TCU mit den Mobilfunkkontodaten nach einem vorher festgelegten Zeitraum einstellt.

13. Server nach Anspruch 10, wobei der Prozessor zudem so konfiguriert ist, dass er von der TCU einen ausgehenden Anruf an eine Telefonnummer empfängt;
die Telefonnummer unter Verwendung der Kontodaten wählt und den ausgehenden Anruf brückt, welchen er von der TCU empfangen hat; und
den gebrückten ausgehenden Anruf an die TCU sendet.

14. Server nach Anspruch 10, wobei der Server so konfiguriert ist, dass er die Daten zum ausgehenden Anruf sendet, welche Rufnummerninformationen des Nutzers angeben.

15. Server nach Anspruch 10, wobei die TCU-Kenndaten Parameter umfassen, welche eine Seriennummer der TCU, eine Telefonnummer der TCU oder einen Mobilfunkanbieter der TCU angeben.

16. Server nach Anspruch 10, wobei die Mobilfunkkontodaten Informationen beinhalten, welche mit einer SIM-Karte des Nutzers assoziiert sind.

17. Telematiksteuereinheit (TCU) in einem Fahrzeug, umfassend:
einen Prozessor, welcher so konfiguriert ist, dass er Kontodaten eines Mobilfunkkontos eines Fahrzeugführers und eine Aufforderung zum Verbinden der Kontodaten mit der TCU an einen Telematikserver sendet, und als Reaktion auf das Senden einer Anfrage an den Server zum Brücken eines eingehenden Anrufs an eine virtuelle Nummer des Fahrzeugführers den gebrückten Anruf unter Verwendung eines Computersystems des Fahrzeugs ausgibt.

18. Telematiksteuereinheit (TCU) in einem Fahrzeug nach Anspruch 17, wobei der Prozessor zudem so konfiguriert ist, dass er nach dem Ausgeben des gebrückten Anrufs die Kontodaten verwendet.

19. Telematiksteuereinheit (TCU) in einem Fahrzeug nach Anspruch 17, wobei der Prozessor zudem so konfiguriert ist, dass er die Kontodaten mit der TCU über einen vorher festgelegten Zeitraum verbindet.

20. Telematiksteuereinheit (TCU) in einem Fahrzeug nach Anspruch 19, wobei der Prozessor zudem so konfiguriert ist, dass er das Verbinden der Kontodaten mit der TCU nach dem Ablauf des vorher festgelegten Zeitraums einstellt.

Description:
TECHNISCHES GEBIET

Aspekte der Offenbarung betreffen Fahrzeuge, welche mit Multimediasystemen mit einer Telematiksteuereinheit ausgestattet sind.

ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK

Fahrzeuge können mit Telematikeinheiten ausgestattet sein. Ein Fahrzeugführer kann zudem ein Mobiltelefon besitzen, welches mit einem Fahrzeugcomputersystem interagieren kann. Darüber hinaus kann der Fahrzeugführer ein Mobilfunkkonto oder eine virtuelle Nummer haben, welche nicht mit einer Telematikeinheit verbunden sind.

KURZDARSTELLUNG

Eine erste veranschaulichende Ausführungsform offenbart ein Fahrzeugcomputersystem, umfassend eine Telematiksteuereinheit, welche so konfiguriert ist, dass sie mit einem Remote-Server kommuniziert. Das Fahrzeugcomputersystem umfasst zudem einen Prozessor in der Telematiksteuereinheit, welcher so konfiguriert ist, dass er Kenndaten der Telematiksteuereinheit und Mobilfunkkontodaten in Verbindung mit einem Nutzer aber nicht in Verbindung mit der Telematiksteuereinheit an den Server sendet, den Server auffordert, die Mobilfunkkontodaten mit der Telematiksteuereinheit zu verbinden; und vom Server einen eingehenden Anruf unter einer virtuellen Nummer empfängt, wobei der eingehende Anruf durch die Telematiksteuereinheit am Fahrzeugcomputersystem ausgegeben wird; und dem Nutzer Mobilfunkdatendienste (z. B. Internet, SMS usw.) in Verbindung mit dem Mobilfunkkonto über die Telematiksteuereinheit bereitstellt.

Eine zweite veranschaulichende Ausführungsform offenbart einen Server, umfassend einen Prozessor, welcher so konfiguriert ist, dass er Kenndaten der Telematiksteuereinheit und Mobilfunkkontodaten von einer Telematiksteuereinheit eines Fahrzeugs empfängt, wobei die Mobilfunkkontodaten mit einem Nutzer aber nicht mit der Telematiksteuereinheit verbunden sind. Der Prozessor ist zudem so konfiguriert, dass er die Telematiksteuereinheit mit den Mobilfunkkontodaten verbindet, einen Anruf unter einer virtuellen Nummer beim Server empfängt und den Anruf unter Verwendung der Kontodaten an die Telematiksteuereinheit brückt; und den gebrückten Anruf an die Telematiksteuereinheit sendet.

Eine dritte veranschaulichende Ausführungsform offenbart eine Telematiksteuereinheit in einem Fahrzeug, umfassend einen Prozessor, welcher so konfiguriert ist, dass er Kontodaten eines Mobilfunkkontos eines Fahrzeugführers und eine Aufforderung zum Verbinden der Kontodaten mit der Telematiksteuereinheit an einen Telematikserver sendet, und als Reaktion auf das Senden einer Anfrage an den Server zum Brücken eines eingehenden Anrufs an eine virtuelle Nummer des Fahrzeugführers den gebrückten Anruf unter Verwendung eines Computersystems des Fahrzeugs ausgibt.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine beispielhafte Blockstruktur, welche ein fahrzeugbasiertes Verarbeitungssystem für ein Fahrzeug veranschaulicht;

2 ist eine veranschaulichende Struktur eines Fahrzeugs, welches mit einem Telematikserver interagiert;

3 ist ein Ablaufdiagramm, welches das Bedienen eines Fahrzeugs veranschaulicht, welches mit einem Telematikserver interagiert; und

4 ist ein Ablaufdiagramm, welches das Bedienen eines Servers veranschaulicht, welcher mit einem Fahrzeug interagiert.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Ausführliche Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind hierin nach Bedarf offenbart; es versteht sich jedoch, dass die offenbarten Ausführungsformen rein exemplarisch für die Erfindung stehen, welche in verschiedenen und alternativen Formen dargestellt werden kann. Die Figuren sind nicht zwingend maßstabsgetreu; einige Merkmale können vergrößert oder verkleinert dargestellt sein, um Einzelheiten von bestimmten Komponenten zu veranschaulichen. Dementsprechend sind hierin offenbarte konkrete bauliche und funktionelle Details nicht als einschränkend auszulegen, sondern lediglich als repräsentative Basis, um einem Fachmann die verschiedene Verwendung der vorliegenden Erfindung zu lehren.

1 veranschaulicht eine beispielhafte Blockstruktur für ein fahrzeugbasiertes Verarbeitungssystem 100 (VCS) für ein Fahrzeug 131. Ein Beispiel für ein derartiges VCS 100 ist das SYNC-System von FORD, hergestellt durch die FORD MOTOR COMPANY. Ein mit dem VCS 100 ausgestattetes Fahrzeug 131 kann eine visuelle Frontendschnittstelle 104 enthalten, welche sich im Fahrzeug befindet. Der Nutzer kann zudem in der Lage sein, mit der Schnittstelle, sofern sie vorgesehen ist, zu interagieren, beispielsweise über einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Bei einer anderen veranschaulichenden Ausführungsform erfolgt die Interaktion durch das Betätigen von Tasten, ein Sprachdialogsystem mit automatischer Spracherkennung und Sprachsynthese.

Bei der in 1 dargestellten veranschaulichenden Ausführungsform steuert ein Prozessor 103 mindestens einen Teil des Betriebs des VCSs 100. Im Fahrzeug angeordnet, ermöglicht der Prozessor das bordseitige Verarbeiten von Befehlen und Routinen. Ferner ist der Prozessor sowohl mit nicht dauerhaften 105 als auch dauerhaften Speichern 107 verbunden. Bei dieser veranschaulichenden Ausführungsform handelt es sich bei dem nicht dauerhaften Speicher um einen Arbeitsspeicher (RAM) und bei dem dauerhaften Speicher um einen Festplattenspeicher (HDD) oder Flash-Speicher.

Der Prozessor ist zudem mit einer Reihe verschiedener Eingänge ausgestattet, wodurch der Nutzer eine Verbindung mit dem Prozessor herstellen kann. Bei dieser veranschaulichenden Ausführungsform sind ein Mikrofon 129, ein Zusatzeingang 125 (für Eingang 133), ein USB-Eingang 123, ein GPS-Eingang 124 und ein BLUETOOTH-Eingang 115 vorgesehen. Eine Eingangswähleinheit 151 ist ebenfalls vorgesehen, damit ein Nutzer zwischen verschiedenen Eingängen auswählen kann. Eingaben sowohl über das Mikrofon als auch über den Hilfsanschluss werden durch einen Wandler 127 von analog in digital umgewandelt, bevor sie zum Prozessor weitergeleitet werden. Wenngleich nicht abgebildet, können diese und andere Komponenten über ein Fahrzeugmultiplexnetzwerk (wie beispielsweise unter anderem ein CAN-Bus) mit dem VCS 100 verbunden sein, um Daten an das und vom VCS 100 (oder Komponenten davon) weiterzuleiten.

Ausgaben an das System beinhalten unter anderem eine visuelle Anzeige 104 und einen Lautsprecher 113 oder eine Ausgabe über ein Stereosystem. Der Lautsprecher ist an einen Verstärker 111 angeschlossen und empfängt sein Signal durch einen Digital-Analog-Wandler 109 vom Prozessor 103. Die Ausgabe kann zudem an ein entfernt gelegenes BLUETOOTH-Gerät erfolgen, wie beispielsweise PND 154 oder ein USB-Gerät, wie beispielsweise das Fahrzeugnavigationsgerät 160 entlang der bidirektionalen Datenströme bei 119 bzw. 121.

Bei einer veranschaulichenden Ausführungsform verwendet das VCS 100 das BLUETOOTH-Sende-Empfangsgerät 115, um mit dem Mobilgerät 153 eines Nutzers zu kommunizieren 117 (z. B. eine tragbare Vorrichtung, ein Mobiltelefon, ein Smartphone, ein PDA, ein Tablet, ein WLAN-fähiges Gerät usw.). Das Mobilgerät kann anschließend verwendet werden, um beispielsweise durch Kommunikation 155 mit einem Mobilfunkturm 157 mit einem Netzwerk 161 außerhalb des Fahrzeugs 131 zu kommunizieren 159. Bei einigen Ausführungsformen kann es sich bei dem Turm 157 um einen WiFi-Zugangspunkt handeln.

Eine beispielhafte Kommunikation zwischen Mobilgerät und dem BLUETOOTH-Sende-Empfangsgerät wird durch Signal 114 dargestellt.

Das Koppeln eines Mobilgerätes 153 mit einem BLUETOOTH-Sende-Empfangsgerät 115 kann durch eine Schaltfläche 152 oder eine ähnliche Eingabe vorgegeben werden. Dementsprechend wird der CPU angewiesen, dass das integrierte BLUETOOTH-Sende-Empfangsgerät mit einem BLUETOOTH-Sende-Empfangsgerät des Mobilgerätes gekoppelt wird. Darüber hinaus kann sich das Fahrzeug unter Verwendung ähnlicher Eingaben mit einem Wi-Fi-Zugangspunkt koppeln oder verbinden.

Zwischen dem Prozessor 103 und dem Netzwerk 161 können Daten beispielsweise durch Verwendung eines Datentarifs, Daten über Sprache oder DTMF-Tönen kommuniziert werden, welche mit dem Mobilgerät 153 assoziiert sind. Das Mobilgerät 153 kann anschließend verwendet werden, um beispielsweise durch Kommunikation 155 mit einem Mobilfunkturm 157 mit einem Netzwerk 161 außerhalb des Fahrzeugs 131 zu kommunizieren. Bei einigen Ausführungsformen kann das Modem 163 eine Verbindung 120 mit dem Turm 157 herstellen, um mit dem Netzwerk 161 zu kommunizieren. Als nicht einschränkendes Beispiel kann es sich beim Modem 163 um ein USB-Mobilfunkmodem und kann es sich bei der Kommunikation 120 um eine Mobilfunkkommunikation handeln.

Bei einer veranschaulichenden Ausführungsform ist der Prozessor mit einem Betriebssystem vorgesehen, einschließlich einer API zum Kommunizieren mit einer Modemanwendungssoftware. Die Modemanwendungssoftware kann auf ein eingebettetes Modul oder eine Firmware auf dem BLUETOOTH-Sende-Empfangsgerät zugreifen, um die drahtlose Verbindung mit einem entfernt gelegenen BLUETOOTH-Sende-Empfangsgerät fertigzustellen (wie beispielsweise das bei einem Mobilgerät). Bei Bluetooth handelt es sich um eine Untermenge der IEEE-802-PAN-Protokolle (lokales Kleingerätenetzwerk). IEEE-802-LAN-Protokolle (lokales Netzwerk) beinhalten WiFi und haben eine beträchtliche Kreuzfunktionalität mit IEEE 802 PAN. Beide eignen sich für die drahtlose Kommunikation in einem Fahrzeug. Ein weiteres Kommunikationsmittel, welches in diesem Bereich eingesetzt werden kann, sind die optische Freiraumkommunikation (wie beispielsweise IrDA) und nicht standardisierte Verbraucher-IR-Protokolle.

Bei einer anderen Ausführungsform beinhaltet das Mobilgerät 153 ein Modem zur Sprachband-oder Breitbanddatenkommunikation. Bei der Daten-über-Sprache-Ausführungsform kann eine Technik umgesetzt werden, welche als Frequenzmultiplexverfahren bekannt ist, wenn der Besitzer des Mobilgerätes bei gleichzeitiger Datenübertragung über das Gerät sprechen kann. Zu anderen Zeitpunkten, wenn der Besitzer das Gerät nicht verwendet, kann für die Datenübertragung die ganze Bandbreite verwendet werden (300 Hz bis 103,4 kHz in einem Beispiel). Während das Frequenzmultiplexverfahren bei der analogen Mobilfunkkommunikation zwischen dem Fahrzeug und dem Internet geläufig sein kann und nach wie vor verwendet wird, wurde es größtenteils durch Hybriden der Folgenden für eine digitale Mobilfunkkommunikation ersetzt:
Codemultiplexverfahren (CDMA), Zeitmultiplexverfahren (TDMA), Raummultiplexverfahren (SDMA). Hierbei handelt es sich insgesamt um Standards nach ITU IMT-2000 (3G), welche Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 2 Megabyte für stehende oder laufende Nutzer und 385 KB für Nutzer in einem sich bewegenden Fahrzeug bieten. 3G-Standards werden aktuell durch IMT-Advanced (4G) ersetzt, welcher 100 MB für Nutzer in einem Fahrzeug und 100 GB für stehende Nutzer bietet. Ist das Mobilgerät des Nutzers mit einem Datentarif verbunden, besteht die Möglichkeit, dass der Datentarif eine Breitbandübertragung erlaubt und das System eine wesentlich größere Bandbreite nutzen könnte (wodurch sich die Datenübertragungsgeschwindigkeit erhöht). Bei noch einer anderen Ausführungsform wird das Mobilgerät 153 durch ein Mobilfunkgerät (nicht abgebildet) ersetzt, welches im Fahrzeug 131 verbaut ist. Bei noch einer anderen Ausführungsform kann es sich bei dem Mobilgerät 153 um ein WLAN-Gerät handeln, welches beispielsweise (unter anderem) über ein 802.11g-Netzwerk (d.h. WiFi, oder andere Standards, wie beispielsweise 802.11 a, b, n, ac, p oder andere künftige Standards) oder ein WiMax-Netzwerk kommunizieren kann. Das Fahrzeug kann ferner mit einem eigenen WiFi-Router ausgestattet sein, um eine Verbindung mit einem drahtlosen Zugangspunkt herzustellen.

Zusätzliche Quellen, welche eine Verbindung mit dem Fahrzeug herstellen können, sind ein persönliches Navigationsgerät 154, beispielsweise mit einem USB-Anschluss 156 und/oder einer Antenne 158, ein im Fahrzeug integriertes Navigationsgerät 160 mit einem USB- 62 oder einem anderen Anschluss, ein integriertes GPS-Gerät 124, oder ein separates Navigationssystem (nicht abgebildet) mit Konnektivität zum Netzwerk 161. Bei USB handelt es sich um ein Klasse serieller Netzwerkprotokolle. Die seriellen Protokolle IEEE 1394 (FireWireTM (Apple), i.LINKTM (Sony) und LynxTM (Texas Instruments)), EIA (Electronics Industry Association), IEEE 1284 (Centronics Port), S/PDIF (Sony/Philips Digital Interconnect Format) und USB-IF (USB Implementers Forum) bilden das Rückgrat der seriellen Gerät-zu-Gerät-Standards. Die Mehrheit der Protokolle kann entweder für die elektrische oder die optische Kommunikation umgesetzt werden.

Darüber hinaus könnte der Prozessor 103 mit einer Vielzahl anderer Zusatzgeräte 165 verbunden sein. Diese Geräte können über eine drahtlose 167 oder kabelgebundene 169 Verbindung verbunden sein. Zu den Zusatzgeräten 165 können unter anderem persönliche Medienwiedergabegeräte, drahtlose Gesundheitsgeräte, tragbare Computer, Mobilgeräte, Schlüsselanhänger und dergleichen gehören.

Darüber hinaus oder alternativ könnte der CPU mit einem fahrzeugbasierten drahtlosen Router 173 verbunden sein, beispielsweise unter Verwendung eines WiFi-Sende-Empfangsgerätes 171 (IEEE 803.111). Dadurch könnte der CPU eine Verbindung zu Fernnetzwerken im Bereich des lokalen Routers 173 herstellen.

Neben der Ausführung beispielhafter Prozesse durch ein sich in einem Fahrzeug 131 befindliches VCS 100, können die beispielhaften Prozesse bei bestimmten Ausführungsformen durch ein Verarbeitungssystem ausgeführt werden, welches mit dem VCS 100 verbunden ist. Zu einem derartigen System können unter anderem ein drahtloses Gerät (z. B. unter anderem ein Mobiltelefon) oder ein entfernt gelegenes Verarbeitungssystem (z. B. unter anderem einen Server) gehören, welches über das drahtlose Gerät verbunden ist. Zusammen können derartige Systeme als fahrzeugassoziierte Verarbeitungssysteme (VACS) bezeichnet werden. Bei bestimmten Ausführungsformen können bestimmte Komponenten des VACSs bestimmte Teile eines Prozesses ausführen, wobei dies von der konkreten Umsetzung des Systems abhängt. Wenn ein Prozess beispielsweise und nicht einschränkend einen Schritt des Sendens oder Empfangs von Informationen mit einem gekoppelten drahtlosen Gerät umfasst, ist es wahrscheinlich, dass das drahtlose Gerät den Prozess nicht ausführt, da das drahtlose Gerät Informationen nicht mit sich selbst „senden und empfangen“ würde. Ein Durchschnittsfachmann wird verstehen, wann es angemessen ist, ein bestimmtes VACS auf eine bestimmte Lösung anzuwenden. Bei allen Lösungen wird berücksichtigt, dass mindestens das sich im Fahrzeug 131 selbst befindliche VCS 100 in der Lage ist, die beispielhaften Prozesse auszuführen.

2 offenbart eine veranschaulichende Struktur eines Fahrzeugs, welches mit einem Backendserver (oder einem ähnlichen Telematikserver) interagiert. Bei einem Fahrzeug 201 kann es sich um ein sekundäres Fahrzeug handeln, welches nicht das primäre Fahrzeug des Fahrzeugführers oder Nutzers darstellt. Beispielsweise kann es sich bei dem Fahrzeug 201 um ein Mietfahrzeug, ein Zweitfahrzeug im Haus (z. B. das Fahrzeug des Ehepartners, ein Zweitwagen, das Fahrzeug eines Kindes usw.), das Fahrzeug eines Freundes usw. handeln. Das Fahrzeug 201 kann mit einer eingebetteten Telematiksteuereinheit (TCU) 203 ausgestattet sein. Die TCU kann so konfiguriert sein, dass sie auf ein Telekommunikationsnetzwerk zugreift, um Anrufe mit einem Mobiltelefon zu tätigen und mobile Datendienste zum Austauschen von Daten und Datenpaketen zu verwenden. Die TCU 203 kann bereits über eine fest zugeordnete Telefonnummer, welche mit ihr assoziiert ist, und Mobilfunkdienste verfügen. Die durch die TCU bereitgestellten Mobilfunkdienste könnten unter einigen Umständen voll funktionstüchtig sein. Unter anderen Umständen könnte die TCU lediglich grundlegende Mobilfunkdienste erlauben, bis ein Mobilfunkkonto eines Nutzers mit der TCU assoziiert ist. Beispielsweise kann die TCU eine Internetverbindung nur bereitstellen, damit sich ein Nutzer am Benutzerkonto anmelden und das Mobilfunkkonto des Nutzers zuordnen kann. Die mit der TCU 203 assoziierte Telefonnummer kann eine andere Telefonnummer als die des Mobiltelefons des Fahrzeugführers, eines Telematiksystems des Fahrzeugführers in seinem eigenen Fahrzeug oder eine virtuelle Nummer des Fahrzeugführers (beispielsweise eine Durchwahl eines Nutzers, eine Zugangsnummer, oder eine beliebige Nummer, welcher keine Telefonleitung direkt zugeordnet ist) verwenden. Die virtuelle Nummer kann in Vorfeld so programmiert werden, dass eingehende Anrufe an eine der voreingestellten Telefonnummern, welche ein Nutzer ausgewählt hat, entweder eine feste Nummer, eine Mobilfunknummer oder eine VoIP-Nummer, weitergeleitet werden. Durch virtuelle Nummern können Teilnehmer unter Umständen ihre vorhandenen Telefone verwenden, ohne zusätzliche Hardware kaufen zu müssen. Einige Beispiele für virtuelle Telefonnummern sind Google Voice oder andere Anbieter virtueller Nummern. In anderen Beispielen kann die TCU 203 des sekundären Fahrzeugs keine Zuordnung zu einem Mobilfunktarif oder einem Datentarif aufweisen, welcher in der Regel durch den Führer des Fahrzeugs 201 verwendet wird.

Die TCU 203 kann unter Verwendung eines drahtlosen Signals 205 mit einer Mobilfunkantenne 204 kommunizieren. Das drahtlose Signal 205 kann verwendet werden, um Fahrzeugdaten vom Fahrzeug 201 an Remote-Server zu kommunizieren. Darüber hinaus kann das drahtlose Signal 205 verwendet werden, um nicht mit dem Fahrzeug in Verbindung stehende Daten an das Fahrzeug 201 zu kommunizieren. Die TCU 203 kann unter Verwendung der Mobilfunkantenne 204 mit dem Cloud-Server 207 (oder einem ähnlichen Netzwerk) kommunizieren. Die Cloud 207 kann zudem in Verbindung mit einem Backendserver 209 stehen oder diesen beinhalten. Der Backendserver 209 kann Informationen enthalten, welche mit der TCU 203 oder den Mobilfunkkontodaten 211 des Nutzers in Verbindung stehen. Die Mobilfunkkontodaten 211 des Nutzers können durch das Fahrzeug 201 gesendet werden, um auf dem Backendserver 209 gespeichert zu werden. Der Server 209 kann ferner mit anderen Netzwerken und Servern kommunizieren, um Informationen abzurufen, welche das Zuordnen der TCU zu einem Konto des Nutzers erleichtern, wie beispielsweise ein Server eines Mobilfunkanbieters mit Informationen, welche sich auf das Mobilfunkkonto eines Nutzers beziehen, oder ein Server mit Informationen, welche sich auf das Konto mit der virtuellen Nummer eines Nutzers beziehen. Beispielsweise kann ein Server oder Netzwerk mit einem anderen Server oder Netzwerk kommunizieren, welcher/welches durch einen Anbieter von Mobilfunkdiensten betrieben wird, um Daten im Zusammenhang mit dem Mobilfunkkonto des Nutzers auszutauschen. Der Cloud-Server 207 oder Backendserver 209 kann zudem Informationen hinsichtlich der TCU 203 empfangen, zu welchen Hardwarekennziffern, elektronische Seriennummern (ESN) der TCU, eine Telefonnummer, welche mit der TCU assoziiert ist, einen Mobilfunkanbieter der TCU usw. gehören können.

3 ist ein veranschaulichendes Ablaufdiagramm 300 eines VCSs, welches in einem Fahrzeug eingesetzt werden kann, welches mit einem Telematikserver interagiert. Ein Nutzer kann in ein Mietfahrzeug oder in ein anderes Fahrzeug, welches er noch nie benutzt hat, sowie in das eigene Fahrzeug eines Nutzers einsteigen. Der Nutzer kann bei 301 sein Mobiltelefon oder ein anderes Mobilgerät mit diesem Fahrzeug verbinden, wenngleich dies nicht erforderlich ist. Der Nutzer kann ein Mobilfunkkonto haben, welches vorgegebene Preise hinsichtlich der Verwendung der Sprach- und Datendienste des Mobilfunkanbieters hat.

Der Nutzer kann sich bei 303 über die TCU 203 des Mietfahrzeugs an seinem Konto anmelden. Die TCU 203 kann eine grundlegende Verbindung (z. B. eingeschränkter Zugriff auf ein Netzwerk außerhalb des Fahrzeuges, in welchem dem Nutzer keine Kosten anfallen) zur Cloud oder einem Server außerhalb des Fahrzeuges bereitstellen. Unter Verwendung der grundlegenden Verbindung kann das VCS dem Nutzer das Anmelden an einem Konto erlauben, welches mit seinen oder ihren Mobilfunkdiensten oder mit seiner oder ihrer virtuellen Nummer im sekundären Fahrzeug assoziiert ist. Das VCS und die TCU 203 können in Verbindung mit dem Backendserver 209 Informationen austauschen, wenn eine Verbindung zwischen der TCU 203 des Fahrzeugs und einem beliebigen der Server hergestellt ist, beispielsweise nach dem Anmelden an einem Konto der TCU 203 unter Verwendung des VCSs. Zu den Informationen, welche ausgetauscht werden können, gehören unter anderem Daten über die Kontoinformationen des Mobilfunkanbieters, der Name des Nutzers, die virtuelle Nummer, Datentarife, Sprachtarife usw. Die Mobilfunkkontodaten und die TCU-Informationen können auch mit dem Backendserver ausgetauscht werden.

Das VCS kann die TCU 203 bei 305 verwenden, um Mobilfunkkontodaten zu senden, aus welchen die Mobilfunkkontoinformationen des Nutzers hervorgehen. Der Backendserver kann die Mobilfunkkontodaten (z. B. Telefonnummer der TCU, Seriennummer der TCU usw.), welche er von der TCU empfangen hat, verwenden, um die Zuordnung zu erleichtern. Der Backendserver kann Zugang zu einer Datenbank haben oder mit dieser verbunden sein, welche Daten enthält, welche Kontoinformationen oder Daten angeben, welche mit der virtuellen Nummer des Nutzers in Verbindung stehen. Der Backendserver kann die Mobilfunkkontoinformationen (z. B. Mobilfunkkontonummer oder andere auf einer SIM-Karte verwendete Informationen) oder die virtuelle Nummer des Nutzers mit den Telematikinformationen der TCU verbinden, um dem Nutzer die Eigentümerschaft der TCU bereitzustellen. Das vorübergehende Verbinden der TCU kann durch den Backendserver über einen vorher festgelegten Zeitraum erfolgen und nach Ablauf des vorher festgelegten Zeitraums erlöschen. Durch das Verknüpfen der TCU mit den Mobilfunkkontodaten des Nutzers kann ein Nutzer die TCU unter Verwendung des Sprach- oder Datentarifs eines Mobilfunkkontos oder anderer Dienste bedienen, welche mit dem Mobilfunkkonto des Nutzers assoziiert sind. Der vorher festgelegte Zeitraum zum Verbinden der TCU mit dem Mobilfunkkonto des Nutzers kann durch eine Benutzeroberfläche des Fahrzeugcomputersystems definiert werden oder eine Standardeinstellung beinhalten (z. B. Erlöschen nach Abschalten der Zündung, Erlöschen nach einer vorher festgelegten Anzahl von Stunden, Erlöschen nach einer vorher festgelegten Anzahl von Tagen usw.). Dementsprechend kann die TCU entsprechend den Bedingungen des Mobilfunkkontos des Nutzers verwendet werden. Beispielsweise können die TCU mit einer Telefonnummer (z. B. (313) 999-6789) und ein Mobilfunkkonto eines Nutzers mit einer virtuellen Telefonnummer assoziiert sein (z. B. (248) 123-4567). Der Server kann die Telefonnummer des Mobilfunkkontos mit der Telefonnummer der TCU verknüpfen, damit die TCU dem Nutzer unter Verwendung des Mobilfunkkontos die vorübergehende Eigentümerschaft bereitstellen kann, wenn sie eine physikalische Verbindung bereitstellt.

Das Fahrzeugcomputersystem kann bei 307 TCU-Informationsdaten empfangen, welche eine einzigartige Kennung der Telematiksteuereinheit beinhalten. Beispielsweise kann das Fahrzeugcomputersystem Daten, welche eine Telefonnummer der TCU, eine MAC-Adresse der TCU angeben, oder andere Daten empfangen, welche verwendet werden, um die TCU oder ein mit der TCU assoziiertes Konto eindeutig zu kennzeichnen. Das Fahrzeugcomputersystem kann zudem die TCU-Daten an den Backendserver senden, welchen die TCU zum Verknüpfen der TCU mit dem Mobilfunkkonto verwenden kann.

Das VCS kann bei 309 die Freisprechaktivität im Fahrzeug überwachen. Das VCS kann deshalb alle eingehenden Anrufe an der TCU, welche mit dem VCS kommuniziert, oder alle ausgehenden Anrufe der TCU überwachen, welche mit dem VCS kommuniziert. Zu einer anderen Aktivität können eingehende Nachrichten oder SMS, Beiträge oder Nachrichten in sozialen Medien, Videokonferenzen usw. gehören.

Während der Überwachung der Freisprechaktivität kann das VCS bei 311 konkret bestimmen, ob ein ausgehender Anruf erfolgt ist. Das VCS kann einen Telefonanruf unter Verwendung der TCU tätigen. In einem Beispiel kann der Nutzer über die Freisprecheinrichtung die Telefonnummer eines Freundes anrufen (z. B. (CCC) XXX-XXXX). Die TCU kann die Telefonnummer der TCU verwenden (z. B. (313) 999-6789), um die physikalische Verbindung zum Server herzustellen. Bei 313 kann das Fahrzeugcomputersystem eine Anrufanfrage an den Server senden, um im Rahmen des ausgehenden Anrufs die Kontoinformationen zu verwenden. Der Backendserver kann die Anrufanfrage empfangen und einen Anruf von der virtuellen Telefonnummer des Mobilfunkkontos (z. B. (248) 123-4567) an die Telefonnummer des Freundes (z. B. (CCC) XXX-XXXX) tätigen. Der Backendserver kann anschließend die beiden Anrufe miteinander brücken. Trotz der Tatsache, dass der ausgehende Anruf durch die TCU unter Verwendung der Telefonnummer der TCU angefordert wurde, kann der Empfänger des ausgehenden Anrufs die virtuelle Telefonnummer des Mobilfunkkontos (z. B. (248) 123-4567) als die Telefonnummer angezeigt bekommen, von welcher der Anruf ausgeht und welche erkennbar ist, und nicht die Telefonnummer der TCU (z. B. (313) 999-6789).

Das VCS kann zudem bei 315 überwachen, ob ein eingehender Anruf empfangen wurde. Das VCS kann einen eingehenden Anruf auf dem Mobilgerät empfangen, welches mit dem VCS verbunden ist, einen eingehenden Anruf auf einer virtuellen Nummer empfangen oder einen eingehenden Anruf auf der TCU empfangen. In einem Beispiel kann der Nutzer einen eingehenden Anruf von einer Telefonnummer eines Freundes (z. B. (CCC) XXX-XXXX) an die virtuelle Nummer (z. B. (248) 123-4567) empfangen. Der Server kann den eingehenden Anruf an die Telefonnummer der TCU weiterleiten (z. B. (313) 999-6789) und der Anruf wird bei 319 auf der TCU empfangen. Der Nutzer im Fahrzeug ist unter Verwendung des VCSs in der Lage, die Telefonnummer seines Freundes (z. B. (CCC) XXX-XXXX) im Fahrzeug zu sehen, wobei das VCS die Nummer auf der Anzeige im Fahrzeug ausgeben kann. Die TCU kann in der Lage sein, die Telefonnummer des Freundes dadurch zu empfangen, dass sie den Server so konfiguriert, dass er alle eingehenden Anrufe an die TCU weiterleitet. Die TCU kann mit dem VCS kommunizieren, um die Rufnummerninformationen auf einem HMI-Modul oder einer Benutzeroberfläche mit einer Anzeige auszugeben.

Das VCS kann zudem die Aktivität des Nutzers hinsichtlich Mobilfunkdatendiensten im Fahrzeug überwachen. Der Nutzer kann sein Mobiltelefon verwenden, um eine Verbindung mit der TCU über eine WiFi-Verbindung herzustellen. Die TCU verbindet sich mit dem Backendserver und/oder dem Internet und verwendet dazu die Kontodaten des Nutzers. Die gesamte Datennutzung kann zu Lasten des Mobilfunkkontos des Nutzers erfolgen, nachdem die TCU mit dem Konto des Nutzers verknüpft wurde.

4 ist eine veranschaulichende Struktur eines Ablaufdiagramms 400 eines Backendservers oder Telematikservers 209, welcher verwendet werden kann, um mit einer TCU 203 eines Fahrzeugs zu interagieren. Der Server 209 kann bei 401 mit dem Fahrzeug 201 verbunden werden, welches eine TCU 203 verwendet. Nach dem Herstellen einer Verbindung mit dem Fahrzeug 201 kann der Server 209 in der Lage sein, Daten und andere Informationen an das Fahrzeug zu senden und vom Fahrzeug zu empfangen. Der Server 209 kann zudem Fahrzeuginformationen oder Fahrzeugdaten empfangen, einschließlich Informationen im Zusammenhang mit der TCU, der Fahrgestellnummer des Fahrzeugs und anderer ähnlicher Informationen.

Der Server 209 kann bei 403 verschiedene Kontodaten vom Fahrzeug 201 empfangen. Die Kontodaten können Informationen enthalten, welche erforderliche Informationen im Zusammenhang mit der Mobilfunkkontonummer oder virtuellen Nummer des Nutzers angeben. Diese Informationen können durch den Server verwendet werden, um das Mobilfunkkonto oder die virtuelle Nummer später mit der TCU des Fahrzeugs zu verbinden.

Der Server 209 kann bei 405 ferner einen Anruf empfangen. Der Server kann entweder einen ausgehenden Anruf empfangen, welcher durch das Fahrzeug getätigt wird, oder der Server kann einen eingehenden Anruf an das Fahrzeug empfangen. Anschließend brückt der Server bei 407 den vom Fahrzeug empfangenen ausgehenden Anruf mit einem neuen Anruf, welche durch die virtuelle Nummer initiiert wurde, oder der Server leitet den eingehenden Anruf an die TCU weiter. Der Server 209 kann anschließend den gebrückten Anruf bei 409 an das Fahrzeug 201 zurücksenden.

Während vorstehend beispielhafte Ausführungsformen beschrieben sind, sollen diese Ausführungsformen nicht alle möglichen Formen der Erfindung beschreiben. Die in der Patentschrift verwendeten Ausdrücke sind vielmehr beschreibende Ausdrücke als einschränkende Ausdrücke, und es versteht sich, dass diverse Änderungen vorgenommen werden können, ohne vom Geist und Umfang der Erfindung abzuweichen. Zusätzlich können die Merkmale verschiedener Ausführungsformen miteinander kombiniert werden, um weitere erfindungsgemäße Ausführungsformen zu bilden.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

Zitierte Nicht-Patentliteratur

  • IEEE-802-PAN-Protokolle [0019]
  • IEEE-802-LAN-Protokolle [0019]
  • ITU IMT-2000 (3G) [0020]
  • 802.11g-Netzwerk [0020]
  • 802.11 a, b, n, ac, p oder andere künftige Standards [0020]
  • IEEE 803.111 [0023]